PolEdu Workshop: Wer bezahlt die Krise?

Über ein Jahr Pandemie, die damit einhergehenden Covid-19 Maßnahmen beeinflussen nicht nur unsere soziales Leben, den Schulunterricht, sondern vor allem die Wirtschaft. Das erwartete Wirtschaftswachstum tritt nicht ein, vor allem der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel (ausgenommen Lebensmittelhandel) erleben eine negative Entwicklung, doch wer bezahlt eigentlich diese Krise?

Der Workshop war sehr Interessant einerseits weil man über mehrere aktuelle politische Themen reden, konnte und Fragen oder Anmerkungen machen konnte, beispielsweise über die Anklage von Kurz aber auch  Blümel, auch über den Nahostkonflikt haben wir kurz geredet.  Anderseits fand ich es sehr Interessant, dass man eine Powerpointpräsentation vom Jahre 2020 (Beginn des Lockdowns) angeschaut hat und die Sichtweise von heute dazu analysiert und interpretiert hat. Wir haben Diagramme und Grafiken analysiert. Sehr interessant war, dass man einen Wachstum des BIPs im Jahr 2020 und 2021 erwartet hat, jedoch kam es zu einem starken Abstieg, welches aufgrund der Pandemie verursacht wurde. Wir haben auch Ideen gesammelt, wie bzw. wer die Krise zahlen sollte? Dabei kamen Vorschläge, wie Steuern erhöhen oder Arbeitsplätze schaffen. -Aster

Ich persönlich finde, dass die Diskussion gestern sehr interessant war, da wir die 2 Stunden nicht nur bei dem Thema, das geplant war, geblieben sind, sondern alle großen aktuellen Themen, wie zum Beispiel den Nahosten Konflikt oder die Wirtschaftskrise sowie die Femizide bzw. tabuisierte Themen in unserer Gesellschaft allgemein  besprochen haben. Ich durfte neue Perspektiven zu diesen Themen gewinnen sowie mir neues Wissen aneignen. Ich würde mir weitere Runden wie diese auf jeden Fall wünschen und vor allem weiterempfehlen  🙂 -Mariam

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

Mein Praktikum bei der ERSTEN Bank

Mein Name ist Mariana Paunovic und bin seit 2019 eine START-Stipendiatin. Ich hatte diesen Juli die Möglichkeit bei der ERSTEN Bank mein Praktikum zu absolvieren.

Die Erste Group Bank hat eine Praktikumsstelle in der Ersten Bank ausgeschrieben. Das Angebot fand ich total interessant und habe mich somit für die Stelle beworben. Ja, ich als eine AHS- Schülerin hatte Angst in einer Bank zu arbeiten, denn ich nur sehr wenige Informatikstunden hatte. Daher habe ich mich auf die Einschulung aller PraktikantInnen am 06.07. in der Erste Bank Hauptfiliale sehr gefreut. Die Einschulung soll einen Überblick über das Banksystem und unsere Tätigkeiten geben. Leider fand sie aufgrund der Covid19 Krise nicht statt.

Mein erster Arbeitstag war daher offiziell in der renovierten Filiale in der Taborstraße. Beim Betreten der Filiale sah ich, wie groß und sauber sie aussah. Zwei weitere Praktikanten und ich wurden zuerst durch die Filiale durchgeführt und haben dann bei dem Line-up das ganze Erste Bank Taborstraße-Team kennengelernt. Line-up findet jeden Tag in der Früh statt, damit die wichtigsten Tagesthemen besprochen werden und das Personal mit einem Lächeln den Arbeitstag starten. Nachdem uns unser Arbeitsplatz in dem Assistenzbereich gezeigt wurde, konnten wir schon bald bei der Mappenvorbereitung für die BetreuerInnen zusehen. Frau Mag. Gerda Kraus hat uns gut eingeschult, so dass wir auch selbst schon die ersten Mappen vorbereitet haben. Eine meiner weiteren Aufgaben bei der Ersten Bank im Backoffice war auch die telefonische Terminvereinbarung und das Arbeitsmaterial in den Besprechungszimmern nachfüllen. Wir, als Praktikanten, dürften auch vorne ins Foyer gehen und mithelfen.

Besonders für mich war die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die KollegInnen waren sehr hilfsbereit und offen. Ich habe sehr allgemeine Fragen gestellt, auf denen ich immer eine Antwort bekommen habe. Ich kenne mich jetzt mit den Sparbüchern und den Girokonten viel besser aus.

Meiner Meinung nach sollte man als junge Person, die sich in der Berufswelt noch finden muss, auf jeden Fall in einer Bank arbeiten, denn dort die „Wirtschaftswelt“ sehr gut vorgestellt wird. Durch meine Tätigkeiten bin ich sprachlich viel selbstbewusster und das nehme ich für das weitere Leben mit.

Die Wiener Börse im Überblick

Am 18.1.2020 besuchten wir die Wiener Börse um mehr über Finanzen zu lernen. Der Workshop wurde von Herr Alexander Racher geführt. Zuerst mussten wir uns Fragen überlegen und auf einem Zettel schreiben. Die Fragen wurden dann einzeln beantwortet wie zum Beispiel: „Was macht eine Börse“ „Welche Abteilungen hat eine Börse“ „Wie kauft man Aktien“ etc. Herr Racher beantwortete dies mit eigenen Worten oder mithilfe einer Präsentation, die während dem ganzen Workshop auch benutzt wurde. Die PPP befasste viele Themen bezüglich Aktien, ETFs, Risiken und mehr.

Eine Börse bringt Anleger und Unternehmer zusammen und stärkt die Volkswirtschaft. Zu den Aufgaben der Börse gehört die Überwachung des Handels und stellt Informationen über Markt und Preise zur Verfügung.

Wir haben auch über die Investmentfonds und ihre verschiedenen Arten gelernt. Einer der wichtigsten Themen war das „magisch Dreieck“ dies besteht aus Liquidität (Zahlungsfähigkeit), Sicherheit und Rendite (Gewinn) und hilft dabei das Risiko von Sparbüchern, Anleihen, Aktien und mehr zu bestimmen.

Ich persönlich habe viel aus diesem Workshop gelernt und fand es ziemlich hilfreich! Ein Tipp das ich mir mitgenommen habe ist „Jetzt in eurem Alter zu investieren ist besser als später“ und werde auch die Chance nehmen! Es schadet nie dein Wissen zu erweitern und daher empfehle ich anderen sich auch mehr über Finanz/Aktien  zu informieren. Fazit: Nur in Finanzinstrumente investieren, die man selbst auch versteht! Und langfristig denken, den kurzfristigen Gewinn gibt es nur im Lotto.

Wir bedanken uns bei Alexander Racher für den Workshop und freuten uns den eheamligen START-Stipendiaten Mike wiedergesehen zu haben.

Bericht: START-Stipendiatin Elaa

Der Workshop war informativ, ich konnte mir einen Überblick verschaffen was die Wiener Börse ist und wie sie funktioniert. Außerdem haben wir intensiv darüber gesprochen was Wertpapiere sind und warum man das Geld investieren sollte. Ich möchte den Herren Alexander an dieser Stelle danken, der uns den Überblick ermöglicht hat und frue mich auf weitere Workshops bei der Wiener Börse. (Nour)

Der Vortrag war sehr informativ und ich habe eine Menge gelernt, jedoch war es so viel auf einmal, dass mein Kopf nach der 1. Hälfte überladen war. Ein Rundgang wäre cool gewesen. (Ebru)

Ich fand den Besuch super. Er war bildend und höchst interessant. Es wurden viele Fragen gestellt und alle zur vollster Zufriedenheit beantwortet. Man hat einen guten Einblick in die ganze Materie der Börse bekommen und es wurde versucht alles verständlich zu erklären. Dank den Besuch weiß ich zum Beispiel den Aktienkurs zu verstehen, oder wie das Handel mit Aktien abläuft. Alles in allen eine sehr gelungene Veranstaltung! (Aleksandar)

Ich persönlich fand den Workshop sehr interessant, aber leider kam ich nicht wirklich immer mit, da der Tag ein langer Tag für mich gewesen ist und ich mich nur schwer konzentrieren konnte. Ich bin froh einiges über die Börse erfahren zu haben und an den Workshop teilgenommen zu haben, denn wissen ist Macht 🙂 (Mariam)

Der Workshop war inhaltlich gut aufgebaut und Beginnerfreundlich gestaltet. Die Grundlagen wurden erklärt und Fragen verständlich beantwortet. (Shawn)

Für mich war vieles neu: mir war nicht klar dass man einfach Teile seines Unternehmens als Aktien verkaufen kann. Sonst habe ich mir gemerkt, dass
wenn man wenig riskiert, auch wenig Gewinn macht, aber bei riskanteren Aktien es passieren kann dass man ein Bettler wird. Auch die Diskussion über Sparen und die Inflation fand ich interessant. Ich danke der Wiener Börse für diesen Workshop!
(Abdul)