Wir besuchen die DULT in Salzburg

Ein drehendes Karussell, eine Fahrt durch die Geisterbahn und ein Haufen süßer Speisen zum Genießen – der erste Besuch der DULT in Salzburg war für unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen ein voller Erfolg.

Die Salzburger DULT ist das größte Volksfest in Westösterreich und begeistert jährlich Jung und Alt. Um gemeinsam den Sommeranfang zu feiern, organisierten die Stipendiatensprecherinnen Jasmine Machmudian und Lily Ayagh Ghezel am Sonntag, den 5. Juni den gemeinsamen Besuch des kulturträchtigen Volksfestes.

Die Stipendiatinnen Fatema und Rayan berichten über den aufregenden Tag auf der Salzburger DULT:

“Wir wollten am Ende Nullimit fahren, aber bevor wir es konnten, hat es angefangen stark zu regnen. Es war trotzdem ein schöner Tag. Zusammengefasst hatten wir viel Spaß.” – Rayan

“Wir sind heute zur Dult gegangen nach langer Zeit. Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht. Obwohl einige Spiele sehr gefährlich und ängstlich waren. Ich fand Black out am schlimmsten, mir ist es sehr schlecht dabei gegangen, aber für den anderen war es sehr cool und chillig. Wir haben die Zeit genutzt, zusammen zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben. Es war sehr Schade, dass der Rest nicht dabei war, sie haben nämlich sehr viel verpasst. Ich fand, dass die Stipisprecherinnen das Organiseren sehr gut hingekriegt und sich sehr viel Mühe gegeben haben und auf uns aufgepasst haben.
Danke euch Lily und Jasmin <3.” – Fatema

Masooma und Wafa in der Geisterbahn

Gemeinsames Iftar bei START-OÖ

START ist stolz auf die unterschiedlichen Kulturen und Traditionen der Stipendiat:innen, die das Programm so vielseitig und lebendig machen. Für viele unserer Stiepdniat:innen ist der Ramadan ein wichtiger Monat im Jahr. Andere Stipendiat:innen wissen wenig über die Bräuche der Muslime. Daher haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi ein gemeinsames Iftar geplant.

Samar fasst den gemeinsamen Abend zusammen:

Am Samstag trafen wir uns im Büro um gemeinsam beim Iftar unser Fasten zu brechen. Zuerst bereiteten wir alles vor und kurz vor dem Iftar haben die Stipisprecher*in eine kleine Rede gehalten, indem sie unter anderem erklärten was der Ramadan überhaupt ist und was Iftar bedeutet, da einige dabei waren, die nicht viel darüber wussten. Nachdem die Rede fertig war, konnten wir schließlich mit dem Essen beginnen. Wir hatten eine ziemlich große Auswahl, da jeder etwas Traditionelles mitgenommen hatte.
Während dem Essen unterhielten wir uns, erklärten unter anderem was in den verschiedensten Gerichten ist und hatten alle sehr viel Spaß. Den Abend beendet wir mit einem kleinen Spaziergang an der Donaulände.
Es war ein sehr schöner Abend und vor allem war es schön so viele Stipis, Freunde und Alumni wiederzusehen. Danke Zsofia und Hafi für diesen wunderschönen Abend :)

Alumnus Gul Salimi war als Special Guest bei uns, um mit den Stipendiat:innen gemeinsam das Fasten zu brechen:

So schön, dass man sich nach langer Zeit wieder treffen kann. Vor allem für mich als Alumni ist es immer schön, wenn einen Termin gibt, wo ich auch teilnehmen darf, denn START hat mir ein Zuhause gegeben, wo es mir immer gut geht. 
Ramdan ist für uns MuslimInnen sehr besonders und wir freuen uns wenn wir das Fastenbrechen mit anderen teilen können. Die Stipis haben sehr geschmackvolle Sachen mitgebracht wie Kynafa, Bulani, Sambusa und vieles mehr. 
Ich möchte allen, die dort waren, für diesen tollen Abend Danke sagen. Schön dass es euch gibt. Schön dass es START gibt.

Auch Emma beschreibt ihre Gedanken zum Ramadan:

Ramadan ist kein Marathon und keine Veranstaltung. Ramadan ist lediglich der Arabische Name für den 9ten Monat im Mondkalender. Warum fasten Muslime dann in dem Monat, fragt ihr euch?
Was den Ramadan zu einem besonderen Monat macht, ist, dass der Prophet Muhammad die erste Offenbarung vom Qur‘an in diesem Monat erhalten hat.
Einige meinen, der Sinn vom Fasten im Ramadan ist, dass man mit den Armen, die nichts zu essen haben, mitfühlt. Der Hauptgedanke ist aber, dass man lernen soll, sich und sein Ego zu beherrschen. Man fastet nämlich nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit dem ganzen Körper und dem Geist. In diesem Monat sollte man seinen Gottesdienst, sowie Beten und Qur‘an lesen, vermehren.
Iftar ist die Bezeichnung dafür, dass man zu Sonnenuntergang das Fasten bricht. Fasten brechen ist eigentlich eine sehr komische Übersetzung. Denn unter Fasten brechen kann man genau so das Nicht-Erfüllen des Fastens, in dem man frühzeitig etwas isst, verstehen. Iftar ist also das Vollenden des Fastens.
Am Samstag haben wir also unser Fasten um Punkt 19:45 Uhr mit Essen aus verschiedensten Kulturen, das die Stipis teilweise selbst zubereitet haben, vollendet. Und alles war sehr gut, und ich sage das nicht, weil ich hungrig war. Denn es waren auch Nicht-Muslime da, die das genauso empfanden wie ich. Es gab alles von Bolani über Kisir bis hin zu Sambosa. Gefüllte Weinblätter durften natürlich auch nicht fehlen. Am besten haben mir das Linsencurry und die Linsensuppe gefallen. Könnte, aber auch daran liegen, dass ich Linsen einfach liebe.
Für einige war das die erste Berührung mit Ramadan und es war schön zu sehen, wie sie sich dafür interessierten. Wir haben viel gegessen, viel geredet und viel gelacht. Wie eigentlich immer bei START. Nach dem Essen haben wir gemeinsam das Geschirr abgewaschen und einige sind noch dageblieben und haben was gespielt und sich unterhalten.
Fast das schönste an dem Abend war, dass man sich vom Essen, das übriggeblieben ist, etwas mit nachhause mitnehmen konnte. Während ich diesen Bericht schreibe, snacke ich nebenbei Tuanas Kunafa.
Ich glaube für die meisten war es eine bereichernde Erfahrung und alle waren dafür sich wieder gemeinsam zu treffen, um das Fasten zu vollenden.
Liebste Grüße, Emma :)