Von der Gruppe zum Team

Ein Tag im Zeichen des Teambuildings bei START-Salzburg 03.09.2022

Jedes Jahr formiert sich die Gruppe der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten neu. Die Maturantinnen und Maturanten verlassen das Stipendienprogramm, um neue Bildungsherausforderungen zu suchen und jedes Jahr rücken neue motivierte Schülerinnen und Schüler in das Stipendium nach. Das bringt für die Stipendiatinnen und Stipendiaten neben Herausforderungen auch die Chance mit, ein neues Netzwerk für ein erfolgreiches Schuljahr oder sogar Freundschaften darüber hinaus zu schließen. Gemeinsam Herausforderungen meistern, als Team zusammenarbeiten, miteinander ins Gespräch kommen und die einzelnen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besser kennen lernen, sind deshalb die Ziele des „START-Team Tages“. Auf dem Programm standen neben klassischen Kennenlernspielen, auch Geschicklichkeitsaufgaben, Übungen wo gute Zusammenarbeit, aber auch Mut und Abenteuerlust gefragt ist, wie bei der Übung „Säureteich“. So gestärkt kann das START-Jahr 2022/23 beginnen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Team- Tag:

Stipendiatin Sihan: „Der 3. September 2022 war mein erster Tag im “START Stipendium”, es war ein schöner Tag, um neue Leute kennenzulernen. Es hat mir viel Spaß gemacht, Kicker zu spielen und mich mit den anderen zu unterhalten. Anfangs fiel es mir schwer mit den anderen Stipendiaten zu reden, aber nach einer halben Stunde war ich offen für alle, freue mich auf weitere Projekte :)“

Stipendiatin Danai: “Wie letztes Jahr, habe ich mich auch dieses auf den Kennenlerntag sehr gefreut. Es war sehr spannend die neue Stipendiaten kennenzulernen und Ihre Hintergrundgeschichten zu hören. Als ich gehört habe, dass manche von denen erst seit 2 Jahren da sind, habe ich mich sofort daran erinnert, wie ich mich damals gefühlt habe als ich neu nach Österreich gekommen bin. Das hat viele alte Gefühle in mir geweckt.
Was ich bei dem Kennenlerntag gelernt habe, ist dass man jedem die Möglichkeit geben soll seine Ideen zu äußern und seine Fähigkeiten zu zeigen. Nur weil jemand ruhiger ist, heißt es nicht, dass er/sie sich in etwas nicht besser auskennt als die anderen.
Auf was ich mich freue sind alle bevorstehende Seminare, Workshops und Spaßprogramme mit den Stipendiaten. Ich hoffe auf viele schöne Momente und ein gutes Schuljahr!”

Stipendiatin Pooja; “Der Team Tag war sehr cool. Es war schön die anderen StipendiatInnen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. Bei einigen Aufgaben habe ich gemerkt wie viel Geduld man oft braucht. Und dass es auch wichtig ist, dass alle in einer Gruppe ihr Bestes bei etwas geben. Der Tag war ziemlich witzig und ich freue mich schon auf die vielen anderen Projekte bei START!”

Stipendiatin Mariam: “Mir hat am 3.09.2022 besonders gut gefallen, dass alle Stipendiat:innen nett zueinander waren. Ich habe gelernt, dass man zu anderen Menschen offen sein soll und kein Angst haben muss neue Menschen kennen zu lernen. Ich werde mich erinnern, dass ich zum ersten Mal Spaß mit Menschen hatte, die vorher noch nicht kannte. Es freut mich, dass ich bei START viele Freunde haben werde und, dass wir uns alle unterstützen und uns gegenseitig helfen können. Ich bin auch gespannt, wie wir das Jahr zusammen verbringen werden.”

Jahresabschluss von START-Salzburg

Anfang Juli brachten die START-Mitarbeiterinnen Valentina und Elisabeth die Stipendiaten und Stipendiatinnen in die Boulderhalle Salzburg – denn der Jahresabschluss des Schuljahres 2021/22 sollte sportlich werden.

Am Vormittag erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen eine Einführung durch einen Trainer der Boulderhalle und durften gleich darauf mit dem Klettern beginnen. Schnell stellte sich heraus, dass einzelne Stipendiaten und Stipendiatinnen – obwohl sie zuvor noch nie bouldern waren – echte Naturtalente sind.

Furchtlos kletterten sie die einzelnen Schwierigkeitsgrade ab und motivierten sich gegenseitig durch Lob und Hilfestellungen.

Beim gemeinsam Mittagessen im Restaurant Amici plauderte die Gruppe bei Pizza und Burger über das vergangene Schuljahr. Am Nachmittag wurde nochmals geklettert.

Den Abschluss bildete das START-Quiz, bei dem die Stipendiaten und Stipendiatinnen knifflige Fragen über das Stipendienprogramm und die START-Mitarbeiterinnen lösen mussten. Zur Belohnung gab es einen Pokal und die hauseigenen START-Regenjacken.

Wie der Jahresabschluss unseren Stipendiatinnen Rayan und Yama gefallen hat, könnt Ihr folgend lesen:

Ich fand den Jahresabschluss toll. Anfangs bin ich nicht viel geklettert, aber als wir zurück in die Boulderhalle kamen, habe ich es mit Lili und Yama versucht und es war nicht so schlimm wie ich dachte Es war sehr schön alle wiederzusehen und das kleine Quiz das Valentina vorbereitet hat uns Spaß gemacht. Ich Danke Start-Stipendium für den wunderbaren Tag. – Rayan

Am 10.07. gingen wir zum Boulderklettern, es war eine sehr interessante Erfahrung, da es mein erstes Mal Freiklettern war, aber insgesamt Spaß machte. Wir lernen viele Tricks vom Instruktor. Wir haben auch einige START-Stipendienfragen in einer Gruppe beantwortet, was sehr cool war, und das Gewinnerteam hat eine Trophäe bekommen. – Yama

Die Gruppe in ihrer neuen Regenjacke – perfekt für den “Salzburger Schnürlregen”

Salzburger Mathe-Lernnachmittag

An den vergangenen Mathe-Lernnachmittagen rauchten die Köpfe unserer Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen. Trotz der zahlreichen Schwierigkeiten, die sich beim Lösen der mitgebrachten mathematischen Aufgaben zeigten, haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schnell erkannt: “Nur gemeinsam können wir es schaffen!”

Gemeinsam mit unserem Mathematiklehrer Andreas wurden an den Lernnachmittagen Hausaufgaben gelöst, für Schularbeiten gelernt und sich über den Schulstoff ausgetauscht.

Nun ist das erste Semester vorbei und und wir können überaus positiv auf die vergangenen Wochen und Monate zurückblicken.

Rätseln im Online Escape Room

Wie knacken wir den Code? Welche Informationen sind zum Lösen der Aufgabe relevant? Und wie schaffen wir es, Agent X zu seinem Zielort zu bringen?

Diese Fragen und noch viele mehr stellten sich am Freitag, den 7. Jänner unsere Salzburger Stipendiatinnen. Im Zuge eines Online Escape Rooms mussten die Teilnehmerinnen zahlreiche Rätselaufgaben lösen. Die Schwierigkeit hierbei lag darin, dass jede einzelne Teilnehmerin eine andere Information erhalten hatte, die zum Lösen der Aufgabe relevant war. Jedoch wussten die anderen Teilnehmerinnen nicht, welche Informationen die jeweils anderen Gruppenmitglieder hatten.

Somit musste die Gruppe eng zusammenarbeiten – Team Work war gefragt! Nach fast zwei Stunden kam die Gruppe ihrem Ziel näher und Agent X konnte zu seinem Zielort gebracht werden.

Wie den Stipendiatinnen der Online Spieleabend gefallen hat, ist an den folgenden Statements ersichtlich.

“Ich mag logische und herausfordernde Aufgaben und genau deswegen hat mir der Escape Room Workshop so gut gefallen. Die Gruppe war überraschender Weise klein aber das hat mich nicht gestört, da dadurch die Kommunikation in der Gruppe sehr einfach war. Das Spiel an sich war für mich am Anfang ein bisschen kompliziert bis wir drauf gekommen sind, dass wir die Spielregeln falsch verstanden hatten. Trotzdem finde ich, dass wir die Aufgaben ganz gut gemeistert haben. Würde ich an einen Escape Room nochmal teilnehmen? Auf jeden Fall und hoffentlich nicht mehr digital.” – Danai

“Nun hat es START-Salzburg auch erwischt. Wir wurden dazu beauftragt, Agent X zu seinem Ziel zu bringen. Und das auch noch freiwillig, denn wir waren Gast in einem Online Escape-Room. Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon direkt mit der ersten Aufgabe los. Wir mussten durch nur wenige Informationen herausfinden, wer Agent X ist. So zog es sich das ganze Spiel durch – jeder bekam eine Information, und mit dieser mussten wir die unterschiedlichsten Rätsel lösen, um innerhalb einer Stunde Agent X zu seinem Ziel zu bringen. Doch, haben wir es geschafft?
Leider scheiterte es bei uns etwas an der Zeit und dem ersten Startschuss, da wir eine wichtige Information nicht gesehen haben. Beim Escape-Room ist Teamarbeit gefragt. Manche Aufgaben lassen sich nicht alleine lösen, bei anderen ist es hilfreicher, wenn alle kurz die Köpfe zusammenstecken und sich zusammen Gedanken machen. Meiner Meinung nach konnten wir das aber ziemlich gut meistern, weshalb ich nur Positives zurückmelden kann. Mir persönlich hat der Abend unheimlich gut gefallen, und war ein angenehmer Ausgleich zum Schulalltag.” – Schabnaz

Ermittler im Einsatz! – START-Salzburg

Am Samstag rauchten die Köpfe – die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen hatten am Salzburger Krimi-Abend die Ehre, einen Fall aus der Hidden Games Spielreihe zu lösen. Es mussten vier Aufgaben gelöst werden, die offenbarten, wer das Diadem der Madonna gestohlen hatte.

In Kleingruppen setzten sich die einzelnen Ermittlerteams zusammen und arbeiteten Beweise, Zeugenaussagen und Protokolle durch. Nach fast drei Stunden durfte jedes Team seine Ergebnisse präsentieren. Die einzelnen Ermittlerteams konnten sämtliche Aufgaben lösen und den Fall abschließen. Der krönende Abschluss des Abends war das gemeinsame Pizzaessen im START-Büro.

Unsere Neu-Stipendiatin Lily über den Krimi-Abend

Ich fand den Spielabend sehr spannend ! Wir waren zwar über 3 Stunden beschäftigt, aber es hat jede Sekunde davon Spaß gemacht. Das Ausarbeiten war total interessant, da wir Detektive sein durften. Vielen Dank für den Workshop!

Studienberatung bei START: Frauen in die Technik

Frauen in die Technik – das war das Thema bei der online Studienberatung von START. START-Stipendiat*innen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich informierten sich über die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der FH für Gesundheitsberufe Oberösterreich.

Die Studentinnen Christine und Viola räumen zuerst mit dem Vorurteil auf, dass Frauen nicht für technische Berufe geeignet wären. “Frauen in die Technik” ist genau dazu da, um Frauen und Mädchen für technische Studienrichtungen zu motivieren. Denn schließlich haben Studien bewiesen, dass gemischte Teams aus Männern und Frauen am produktivsten sind.

Danach haben Christine und Viola den Unterschied zwischen einer Universität und einer FH erklärt, und haben einen Überblick über die verschiedenen Studienrichtungen gegeben. Es wurde unter anderem auf die Studienrichtungen Chemie, Physik, Mathematik, Mechatronik, Informatik, Kunststofftechnik, Medical Engineering, etc. eingegangen.

Dabei haben sie sich sehr viel Zeit dafür genommen, unsere Fragen geduldig zu beantworten. So wurde geklärt, dass Lehrveranstaltungen und Klausuren oftmals gar nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch stattfinden. Es wurde über Studienplatzbegrenzungen an der Uni und der FH gesprochen, die verschiedenen Programmiersprachen, die man im Studium lernt, Jobaussichten und vieles mehr, erklärt.

Danke an Viola und Christine und an das ganze Team von “Frauen in die Technik” für den spannenden Vortrag. Ihr habt alle unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet, und uns super weitergeholfen.