Englisch in Salzburg

Seit Beginn des Schuljahres 2021/22 unterstützt Englischlehrerin Viktoria unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen beim Lernen, Wiederholen und Erarbeiten neuer Inhalte. Zusätzlich zu den Individualnachhilfestunden hat Viktoria auch in den Weihnachtsferien Kurse im Fach Englisch angeboten, die dazu dienten, die ‚Basics‘ aufzufrischen und die Stipendiaten und Stipendiatinnen zum Reden zu motivieren.

Hierbei hat sich gezeigt, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen großes Interesse zeigen, ihre Sprachkenntnisse im mündlichen Bereich zu verbessen. Deshalb bietet Viktoria ab Anfang Februar regelmäßig Speaking Classes an. In diesen Einheiten werden unterschiedliche Themen präsentiert und Aufgaben erarbeitet. Weiters soll bereits in den Osterferien der nächste Englischkurs stattfinden, in dem die Kompetenzen ‚Reading‘ und ‚Writing‘ im Vordergrund stehen.

Die Salzburger Stipendiat*innen beim Englischkurs mit Viktoria

Dass Viktoria einiges an pädagogisches und fachliches Know-How mitbringt, zeigen die unterschiedlichen Tätigkeiten, die sie in der Vergangenheit ausgeübt hat. Hierzu zählen unter anderem die mehrmalige Betreuung von Sommercamps sowie ihre Arbeit als Au Pair in Cambridge (UK). Zusätzlich studiert Viktoria Englisch und Musik auf Lehramt und kann somit auf einige Unterrichtsstunden zurückblicken.

Wir haben Viktoria gebeten, über ihren letzten Englischkurs bei START-Salzburg zu berichten und dies ist ihre Antwort:

„Einige Stipendiat*innen haben die Weihnachtsferien fleißig genutzt, um ihre Englischkenntnisse aufzufrischen. An insgesamt drei Nachmittagen begannen die Köpfe immer wieder zu rauchen. Nach einer ersten Wiederholung aller English Tenses wurden in schwierigeren Aufgabenstellungen hitzige Diskussionen über verschiedene Lösungsmöglichkeiten geführt. Nicht nur die Zeiten, sondern auch einige basics im Bereich des Schreibens wurden wiederholt. Beim großen Kahoot-Quizfinale rund um die Themen Beistrichsetzung und Satzstellung am letzten Nachmittag lieferten sich die Stipis einen Kampf um die ersten Plätze. Nebenbei wurde das alte Jahr reflektiert; Neujahresvorsätze wurden geschmiedet und beim gemeinsamen Speaking wurde immer wieder gelacht. Kurz gesagt: ein erfolgreicher START ins neue Jahr!“ – Viktoria

Ran an die Textsorten!

In den Weihnachtsferien nutzten zehn Salzburger StipendiatInnen die Möglichkeit, um ihre Schreibfähigkeiten weiter auszubauen. An insgesamt drei Tagen wurden ausgewählte Maturatextsorten gemeinsam genau besprochen und anschließend geübt. Deutschlehrerin Sarah hatte für jeden Tag eine andere Textsorte vorbereitet, sodass die Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Überblick über die „großen Textsorten“ erhielten.

Anschließend wurden die Texte der TeilnehmerInnen von Deutschlehrerin Sarah Korrektur gelesen und mit Anmerkungen versehen.

Wir haben die Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, wie ihnen der Deutschkurs gefallen hat und welche Schwierigkeiten sie hatten.

„Sarah Krüger hat den Workshop sehr einfach und anschaubar gestaltet.
Sie hat uns mithilfe einer PowerPoint-Präsentation drei Textsorten nähergebracht. Am ersten Tag die Meinungsrede, am zweiten Tag die Textanalyse und am letzten Tag eine kürzere Textsorte, und zwar die Zusammenfassung. Nachdem sie eine Textsorte vorgestellt hatte, konnten wir einige Übungen dazu machen wie zum Beispiel das Unterscheiden von einem sachlichen oder fiktiven Text. Nachdem wir die kleineren Aufgaben als Aufwärmung gemacht hatten, ging es ans Schreiben. Dafür bekamen wir alle dieselbe Aufgabenstellungen und mussten die jeweilige Textsorte schreiben. Beim Schreibprozess war Sarah stets für Fragen verfügbar.
Was mir persönlich gefallen hat war, dass sie ihre Präsentation, die sie auch für alle zur Verfügung gestellt hatte, relativ einfach und simple gehalten hatte.
Was mir am meisten Spaß gemacht hat, war das Schreiben meiner Meinungsrede. Dadurch, dass ich gerne Rede, fällt mir das Schreiben einer Meinungsrede leichter, vor allem, wenn das Thema Stress bzw. Schulstress war und ich damit etwas anfangen kann.
Was mir weniger Spaß bereitet hat, war das Schreiben der Textanalyse. Zu meinen Schwächen gehört auf jeden Fall das Analysieren und Interpretieren von Texten und Stilmitteln. Dafür liegt mir die Textsorte, in der die eigene Meinung gefragt ist, mehr.
Ich finde es sehr gut, dass Sarah die schwierigeren Textsorten in diesen Workshop eingebaut hat, dadurch war man in der Schreibphase immer gefordert und am Arbeiten. Nachdem wir unsere Texte fertig geschrieben hatten, mussten wir diese per Mail abschicken und bekamen gleich am nächsten Tag die korrigierte Version zurück.“ – Plabon

„Diese Woche haben wir uns 3 Tage lang mit Textsorten in Deutsch beschäftigt. Am ersten Tag haben wir gelernt, wie man eine Meinungsrede schreibt, jede/r von uns konnte ihre/seine eigene Meinungsrede schreiben. Am 2. Tag hatten wir die Möglichkeit, eine Textanalyse zu schreiben, welche auch momentan ein großes Thema für einige von uns in der Schule ist. Zu guter Letzt haben wir die Zusammenfassung wiederholt. Am Beginn war ich mir teilweise unsicher, wie ich eine Meinungsrede schreiben kann, aber als ich meine eigene Meinungsrede geschrieben habe, hatte ich ein gutes Gefühl. Für mich war der Workshop sehr hilfreich, sinnvoll und eine sehr gute Vorbereitung für meine Deutschschularbeit.“ – Fatema

Gemeinsam losstarten! – Mathe im Oktober

Ob Bruch- und Prozentrechnen oder Fragen zu Aufgaben aus dem Gebiet der Algebra – letzten Freitagnachmittag durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen im Zuge des Mathe-Lernnachmittages, welcher von unserem Mathelehrer Andreas betreut wird, all‘ ihre Fragen stellen.

Dabei wurden sie sowohl beim Lösen ihrer Hausaufgaben als auch beim Lernen auf die nächste Schularbeit betreut.

Wir haben zwei unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, was sie aus dem Mathe-Lernnachmittag für sich mitnehmen konnten. Dies sind ihre Antworten:

„Am 22. 10 hatten wir unseren ersten Mathe-Lernnachmittag. Es war sehr nützlich. Da wir unsere Probleme mit Mathelehrer Andi besprechen könnten und er uns bei dem Thema, in dem wir große Schwierigkeiten hatten, sehr genau geholfen hat. Ich persönlich habe es sehr gut gefunden und ich freue mich auf das nächste Mal.“ – Wafa

„Es hat Spaß gemacht, ich hatte Hilfe bei den Hausaufgaben und ich wurde schnell fertig. Mathe hat noch nie so Spaß gemacht!“ – Yousef

START meets Ali Dönmez

Es war nun wieder so weit. Den ersten START meets Talk für dieses Semester hatten wir mit dem Logopäden Herrn Ali Dönmez, MA. Als Logopäde erzählte er den Stipendiat*innen viel über den Studiengang sowie den Beruf selbst. Außerdem diskutieren wir über Mehrsprachigkeit in Schulen und Ali erzählte uns über seine eigenen Erfahrungen und Herausforderungen in der Schule. Ein weiteres wichtiges Thema war auch die Petition zur Abschaffung der Deutschförderklassen. Als Initiator und Aktivist setzt sich Ali Dönmez für eine gerechte und uneingeschränkte Bildung für alle Kinder in Österreich. Wir wünschen Ali viel Erfolg und bedanken uns herzlich für den interessanten Talk!

Der Talk mit Ali Dönmez war wie jeder andere „START meets Talk“ extrem interessant, da es bei dem Talk nicht nur um uns ältere Schüler*innen mit Migrationbiografie geht, sondern wir gehört haben, dass Trennung der mehrsprachig-aufwachsenden Kinder mit den „nur“ deutschsprachig-aufwachsenden“ Kindern heutzutage schon im Alter von 5-Jahren in den Schulen passiert. Ich finde es einfach unfassbar, dass man versucht Kinder in diesem Alter in Schubladen zu stecken und sie gegeneinander „aufzuhetzen“ in dem man Mehrsprachigkeit als negative Eigenschaft darstellt und Kinder in Deutschklassen steckt. Daher finde ich es super das sich Ali gegen diese Deutschklassen einsetzt und eine Petition gestartet hat. Letztlich, freue ich mich auf weitere spannende Talks mit interessanten Persönlichkeiten. Genti

Das Zoom Meeting mit Ali war sehr aufklärend und interessant. Er hat alle Fragen sehr ausführlich beantwortet. Aus dem Treffen mit Ali konnte ich sehr viel mitnehmen, dass sich zum Beispiel Logopädie mit der Sprache, Stimme und das Sprechen befasst. Ali hilft derzeit Kindern die bilingual Aufwachsen und im Kindergarten eine Sprachstörung entwickeln oder gar nicht reden können.  Außerdem wusste ich nicht, dass es sowas wie Deutschförderklassen gibt, was ich meiner Meinung nach sehr schlecht finde. Da die Kinder von den „normalen“ Klassen ausgeschlossen werden und somit kein „richtiges“ Deutsch hören bzw. lernen und es dann noch schwerer haben Deutsch zu sprechen.  Das Thema welches mich auch interessiert hat war Rassismus. Ali hat uns selbst über seine Erfahrungen mit rassistischen Lehrern erzählt und setzt sich auch aktiv gegen Rassismus ein. Ich selbst halte von Menschen die Andere runter machen aufgrund der Hautfarbe, Herkunft usw. gar nichts, da ich weiß diese Menschen haben keine Erziehung gehabt. Ich kann dazu nur sagen, dass man jeden Menschen respektieren sollte unabhängig von seiner Kultur, Sprache etc.  Im Großen und Ganzen hat mit der Talk mit Ali sehr gefallen und bedanke mich nochmals für die Einladung. Markus

Das heutige Gespräch mit Ali hat mir viel Gutes gebracht. Ich habe gelernt, mutig zu sein und mich nicht zu schämen, weil ich nicht gut genug Deutsch kann. Er hat uns einiges über Logopädie beigebracht. Er hat mit uns auch über unsere Erfahrungen mit Rassismus in der Schule gesprochen.
Ich finde solche Talks sehr informativ und hilfreich und freue mich deshalb auf jedes weitere.  Tijana

Ich bin froh, dass ich im Talk mit Ali Dönmez dabei sein dürfte. Wir haben offen mit einander über Sprachen und unsere Erfahrungen damit in der Schule geredet. Seine Geschichte war sehr interessant und inspirierend für mich. Ich danke ihm, dass er uns den Wert der Mehrsprachigkeit klar gemacht hat.  Sahar

Ich fand den Workshop sehr gut und hab paar neue Sachen gelernt.
Besonders seine Petition gegen Deutsch Förderklassen fand ich interessant, weil es für mich am Anfang überhaupt nicht verständlich war, warum solche Förderklassen ein Problem sind und er hat mir somit eine neue Sichtweise zu diesem Thema gegeben. Sara