Parlamentsbesuch von START-Wien

Am 7. Oktober wurden wir von Nationalratsabgeordneter Mag. Martina Künsberg-Sarre 
(Bildungssprecherin NEOS) eingeladen mit ihr gemeinsam das Parlament zu besuchen.

Da das eigentliche Parlament am Ring noch nicht fertig renoviert ist (Eröffnung geplant für Dezember 2022), trafen wir uns am Josefsplaz um das Parlament im Ausweichquartier in der Hofburg zu besuchen.

Nach einem Security-Check gab uns Frau Künsberg eine kleine Einführung in die Geschichte und Verwendung des Hauses, danach ging es gleich weiter in die großen Redoutensäle, wo aktuell alle Nationalrats- und Bundesratssitzungen stattfinden. Wir durften auf der Regierungsbank Platz nehmen und das Parlament aus Sicht eines Regierungsmitglieds oder Abgeordneten sehen. Hier wurden schon die ersten Fragen gestellt und von Frau Künsberg beantwortet: Wie viele Zwischenrufe gibt es, wie oft darf man als Abgeordnete:r sprechen, usw.

Danach durften wir einen kurzen Blick von oben in die Stallburg werfen, wo die Lipizzaner untergebracht sind. Es wurden einige Selfies und Fotos im Pressefoyer gemacht, später ging es weiter durch verwinkelte Gänge und wir trafen uns in den Räumlichkeiten der NEOS im Dachgeschoss. Hier konnten die Stipendiat:innen Fragen stellen sowie ihre Anliegen und ihre Kritik formulieren.

Vielen Dank an Frau Künsberg-Sarre für die persönliche Führung durch das Parlament, die Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Parlamentarierin und Abgeordnete!

Eindrücke unserer Stipis

Am Freitag hatten wir die Möglichkeit das Parlament zu besichtigen. Es war echt interessant und vor allem eine Ehre so etwas machen zu dürfen. Gemeinsam mit der Nationalrad  Abgeordnete Matina Künsberg Sarre haben wir das Parlament besichtigt. Sie hat uns geführt und am Ende hatten wir eine Fragerunde mit ihr. Sie hat sich Zeit genommen und unsere Fragen ganz genau beantwortet. 

Amena 

Der Workshop ist extrem gut gewesen. Sie hat all unsere Fragen beantwortet. Ihre Sprache ist sehr leicht zu verstehen gewesen, sie hat keine politische Sprache dabei verwendet. Die Führung durch das Haus war sehr gut und diese kurzen Präsentationen in jedem Stockwerk hat uns in die Vergangenheit geführt. Der beste Part war die Diskussion im Neos Stützpunkt. Wir haben über aktuelle Themen, die uns ansprechen diskutiert. Ich habe jetzt ein anderes Bild von den Neos und allgemein vom Parlament.

Dala 

Das Parlament war groß und sehr schön.  Es gab so viele interessante Erfahrungen in jedem Bereich, von denen Sie man hören möchte. Man hat sich sehr stark gefühlt, wo man sich bei Plätzen der Bundespräsident etc. saß. Es hat mich sehr gefreut, dass ich das Parlament persönlich sehen könnte.

Samaneh 

Der Besuch beim Parlament fand ich sehr lehrreich, weil wir die verschiedenen Funktionen des Nationalrates und Bundesrates kennengelernt haben. Weiters fand ich die Diskussion mit der NEOS Bildungssprecherin sehr informativ, weil wir die verschiedenen Ideen und Meinung der Partei im Bereich Bildung näher erläutert bekommen haben.

Marcel 

Der Parlamentbesuch war richtig spannend von der Nationalratsabgeordneten gestalten . Ich fand es richtig toll, dass sie uns alle fragen beantworten konnte und uns immer nach unserer Meinung zu speziellen Themen gefragt hat, so hat man sich direkt aufgenommen gefühlt und ganz besonders fand ich, dass wir alle unsere Meinung frei äußern konnten und, dass jede aussage akzeptiert wurde.

Amra 

Es war ein mega toller Workshop! Man konnte offen mit ihr reden und sich auch gut austauschen. Wir hatten die Chance den Parlament auch von innen aus anschauen, welches ein tolles Erlebnis war. Ebenso konnten wir mit ihr über alles reden und haben auch viele fragen stellen können. Ich bin sehr dankbar das ich mit dabei sein durfte.

Sabahat 

Ich war zum ersten Mal in meinem Leben im Parlament, diesmal aber im Ausweichquartier, da das echte Parlament gerade renoviert wird. Ab Jänner wird das eigentliche Parlament dann wieder eröffnet. Ich habe zwei NEOS-Politikerinnen kennengelernt. Nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen haben wir uns den großen Redoutensaal angeschaut und aber auch die Vorgeschichte dessen angehört. Es gab vor der Jahrtausendwende bei Bauarbeiten auf dem Dach einen Brand in der Hofburg, weshalb der ganze Saal renoviert werden musste. Künstlerinnen und Künstler haben schöne Bilder für den Saal gemalt, welche immer noch auf der Decke und auf den Wänden des Saals sind. Während der schönen Führung durften wir auch sehr viele Fotos machen, ein großes Dankeschön auch an die liebe Katrin, die hat mich immer fotografiert :). Die beiden NEOS-Politikerinnen waren sehr nett und sympathisch und haben sich sehr aufmerksam unsere Fragen angehört und sie auch beantwortet. Ein Dankeschön an die beiden netten Damen und auch ein Dankeschön an die liebe Katrin und Aleks, die mit dabei waren. Vielleicht werden wir uns ja auch noch das echte Parlament anschauen 😉 !

Mehmet 

Mir hat das Parlament sehr gefallen ich habe so viel Neues erfahren. Zum Beispiel wie die Wahl abläuft und wie werden Sachen abgestimmt. Der Reitstall  hat mir so gefallen  dort man fühlt sich irgendwie anders, die Gebäude, die Luft sind wirklich anders, man glaubt, dass  es eine andere Welt ist. Die Fragerunde war am Schluss ein bisschen langweilig für mich aber die Fragen fand ich waren sehr interessant aber vom Zeit her haben wir nicht gehabt. Ich habe auch so viele andere Leute darüber erzählt, weil  es für mich sehr interessant war. Ich habe auch mein Geschichte Lehrer  gefragt, ob er mit uns hingehen will. Er wollte schon mit uns hingehen und hat sich sehr gefreut und wollte einen Termin, wenn es möglich bitte in April oder Mai . Vielen, vielen Dank nochmal für den fantastischen Workshops.

Nisrin 

Auf den Spuren von Stefan Zweig in Salzburg

Salzburg ist für viele Kunst- und Kulturschaffende ein Ort der Inspiration, des Schaffens, ein fruchtbarer Nährboden, aber auch Reibefläche und Brennpunkt für politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung – heute wie damals!

Die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten machten sich am 17.09.2022 gemeinsam mit Deutsch-Trainerin Valentina D`Uva auf eine Entdeckungsreise zu Leben und Wirken Stefan Zweigs in der Stadt Salzburg. Themen dieser Stadterkundung waren sowohl sein literarisches Werk, sein Leben hier in Salzburg, die politischen Verhältnisse von 1920 bis zu Hitlers Machtergreifung im Jahr 1933, die euphorische Stimmung der Salzburger Bürgerinnen und Bürger für den baldigen Anschluss an Deutschland, die Stefan Zweig mit seiner Familie schließlich ins Exil zwangen. Daher führte der Weg durch die Stadt an diesem Tag vom „Trompeter Schlössl“ auf dem Kapuzinerberg, heute bekannt als „Zweig Villa“ weiter zu Orten des gesellschaftlichen Lebens, wie dem Cafe Bazar und entlang der vielen Mahnmale und Gedenkorte der Naziverbrechen in Salzburg.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten dazu:

Mustafa: „Bei diesem Spaziergang habe ich viele neue Informationen über der Schriftsteller Stefan Zweig bekommen, wie er als Jude in der Nazis Zeit in Salzburg gelebt hat. Als erstes haben wir einen guten Überblick über die Bücher von der Stefan Zweig erhalten. Danach waren wir auf dem Kapuzinerberg und haben sein Haus angeschaut. Die Stolpersteine, das Mahnmal der Bücherverbrennung am Residenzplatz und das Café Bazar haben wir besucht und immer wieder viel diskutiert.“

Khair: „Im Workshop literarischer Spaziergang haben wir den Schriftsteller Stefan Zweig näher kennengelernt. Wir haben sein Anwesen, in dem er früher gelebt hat, besucht. Ich durfte viele neue Aspekte der Geschichte kennenlernen und würde gerne noch einmal so einen Spaziergang machen.“

Marielle: “Am Samstag, der 17. September sprachen wir über einen der berühmten Menschen in der Philosophie – Stefan Zweig. Nachher machten wir einen Spaziergang durch die Stadt, um zu schauen wo er sein Leben in Salzburg verbracht hatte, bevor er ins Ausland reisen musste.
Stefan Zweig wurde am 28 November 1881 in Wien geboren. Er studierte Philosophie, war ein Schriftsteller und Übersetzer und hat viele Bücher geschrieben, wie zum Beispiel “Sternstunden der Menschheit”. Seine Bücher, wurden aber 1933 verbrannt.
Da er Jude war, wurde es immer gefährlicher in Österreich zu bleiben. Also, er floh nach England…
1940 zog er schließlich nach Brasilien. Dort schrieb er Die Schachnovelle, bevor er und seine Frau sich das Leben nahmen.
Nach der Biographie, besichtigten wir das Schlössl am Карuzinerberg, wo er wohnte. Vor dem Schlössl kann man 4 Stolpersteine sehen. Es sind da, um an Stefan, seine Frau und ihre 2 Töchter zu erinnern. Danach sind wir zum Café Bazar gegangen, wo er immer frühstückte und schließlich an den NS-Euthanasie-Mahnmal, wo Namen von hunderten Salzburgern und Salzburgerinnen Opfern, sowie Leerstellen für zusätzliche Namen zu lesen sind.
Eine interessante, bzw. sehr traurige Geschichte war das. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer es für Stefan Zweig war, zu hören, dass viele Menschen getötet wurden, nur weil sie behinderte oder Juden wie er waren. Ich bin auch sicher, dass es einer der Gründe seines Selbstmord war. Wie traurig.”

Meinung, Deinung, Einung…!?

Online Workshop zum Thema Meinung und Meinungsvielfalt am 11.11.21

Was ist eine Meinung? Wer hat recht und wer nicht? Wie kommt man zu einer Meinung und muss man immer einer Meinung sein? Die Sache mit der Meinung wird immer komplizierter! Jeder scheint zu fast allem eine Meinung zu haben und oft gibt es auch gar keine Einigung mehr. Gemeinsam haben die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Nikolaus Fennes am Samstag, den 11.11.21 das Thema „Meinung“ bearbeitet, wie dieses Thema mit den Grund- und Kinderrechten zusammenhängt, was eine Meinung ist, was eine Aussage und was eine Beleidigung und wann Meinungsäußerungen sogar strafbar sind. Praktische Tipps zur Meinungsbildung konnten gleich erprobt werden, denn viel diskutiert wurde natürlich auch.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Naya: „Alles was wir hören ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen ist eine Perspektive, keine Wahrheit. Die eigene Perspektive ist subjektiv und muss nicht automatisch korrekt sein. In unserem interessanten Workshop haben wir viel mit den Begriffen Meinungsfreiheit, persönliche Ansicht und ebenfalls Perspektive zu tun gehabt. Viele Fragen wurden beantwortet z.B. wie etwa eine Meinung definiert werden kann und ob Meinungen immer geäußert gehören oder nicht. Es gibt auch Grenzen der Meinungsfreiheit. Grenzen sind dort, wo die Grundrechte anderer Menschen verletzt werden.  Mehrere Diskussionen sind im Raum entstanden. An dieser Stelle hat es sich gut angefühlt mitreden und die eigene Auffassung begründen zu können und auch gehört zu werden. Genauso haben wir eine wichtige Sache gelernt nämlich, dass man Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten soll, denn somit tut man sich das Leben leichter. Perspektive ist alles!“

Rayan: „Der heutigen Workshop hat mir sehr gut gefallen und am meisten haben mir die Übungen und die Diskussion über Lehrer/in und Schüler sehr gut gefallen. Dieser Workshop hat mir geholfen den Unterschied von Meinung und Aussage zusehen und auch wie man seine Meinung äußern sollte und wie nicht sowie das jede Perspektive zählt.“

Yousef: „Ich habe im Workshop sehr viel neues gelernt über Rechte und Meinungsfreiheit und Vielfalt. Es war interessant und hat mir sehr gut gefallen.“

Wir sind 25%

Obwohl Kinder und Jugendliche rund 25 Prozent der europäischen Bevölkerung ausmachen, werden ihre Ideen und Anliegen in politischen Strukturen und Institutionen nicht im gleichen Maße berücksichtigt wie jene von Erwachsenen. Das dies sehr frustrierend sein kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen ganz genau.

Um den Stipendiaten und Stipendiatinnen ihre bedeutende Rolle im politischen System zu verdeutlichen, hielt Jakob Ulbrich (Bundesjugendvertretung) am Sonntag, den 7. November den 25%-Workshop.

Im Zuge des Workshops erarbeiteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben, in denen sie sich mit ihrem Europa-Bild und ihrem Verständnis für politische Partizipation auseinandersetzten. Im Zuge dessen wurde ihnen die BJV und ihre Aufgaben vorgestellt.

In der Abschlussrunde wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, was sie aus diesem Workshop für sich mitnehmen konnten.

Dies sind ihre Antworten:

“Jugendliche können die Welt verändern.”

“Ich fühle mich ermächtig, etwas zu machen”.

“Ich habe gelernt, dass wir vereint sehr viel bewirken können und auch, dass kleine Dinge wichtig sind. Und auch, dass man etwas verändern kann ohne Gewalt.”

Jugend & Politik // Gespräch mit Peter Filzmaier

START-Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich hatten die tolle Möglichkeit sich in einem online-Meeting mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zum Thema „Jugend und Politik“ auszutauschen.

Zu Beginn hielt Herr Filzmaier einen Vortrag über das Wahlverhalten von Jugendlichen, Pro und Contra Wahlrecht ab 16 und die Frage ob sich Politik und Jugend nicht verstehen. Es ging auch um die Unterschiede in den Interessen der Altersgruppen, politische Bildung an Schulen und das österreichische Wahlrecht. Nach diesem spannenden Input konnten Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Peter Filzmaier, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Frau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für die Vermittlung dieses Workshops!

Hier Statements unserer Stipendiat*innen zu diesem Workshop:

Mir hat es sehr gut gefallen. Wir konnten über Themen sprechen, über die wir in der Schule, wie im Meeting gesagt, zu wenig informiert werden. Herr Filzmaier war sehr sympathisch und er war auch gut zu verständlich. Außerdem konnte man viel dazulernen wie etwa, dass wir 16 bis 18-Jährigen nur 3% der Wahlberechtigten ausmachen. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant und lehrreich.

(Ayca)

Das Meeting mit Politologe Peter Filzmeier war interessant. Ich habe neue Sachen dabei gelernt, die ich vorher nicht wusste oder es mir anders vorgestellt habe, wie zum Beispiel, dass sich laut Umfragen nur ca. jede/r 10. Sehr für Politik interessiert. Was das Thema Politik und Jugend betrifft, denke ich, dass immer noch nicht genug getan wird. Zum Einen sollte qualitative politische Bildung für alle Jugendliche aus allen Schultypen ermöglicht werden. Zum Anderen spielt die Transparenz der Unterrichtenden im Hinblick auf ihre eigenen politischen Ansichten eine wichtige Rolle.

(Jian)

Der online Workshop mit dem Politik-Experte Peter Filzmaier sprach großartige Themen an. Eines davon ist wie wertvoll die Stimmen der Jugendlichen zählt. Er nannte einige Fakten, die für mich sehr überraschend waren. Politische Bildung finde ich essenziell in unserer Gesellschaft, da in einer Demokratie jede/r BürgerIn auch eine gewisse Verantwortung hat. Sein Humor und seine Offenheit gestalteten das Gespräch spannend. Danke für den Workshop!

(Shehab)

Der Workshop ,,Jugend und Politik” hat mir ein Bild in die Politik geschafft, das ich noch nie von der Sichtweise erfahren habe. Ich fand den Inhalt sehr klar und informativ. Außerdem haben mir die ausführlichen Antworten auf unsre Fragen sehr gefallen. Überdies war der Workshop sehr interessant und konnte mir viele offene Fragen beantworten. Wie zum Beispiel warum es kein eigenes Fach „politische Bildung“ in der Schule gibt.

(Mariam)

Das war einer meiner Lieblings-Online-Workshops! Es hat mir große Freude bereitet mit Herrn Filzmaier über die österreichische Politik diskutieren zu dürfen & von ihm viele spannende Informationen zu bekommen!

(Adham)

Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops “Die Spaltung der Gesellschaft” mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere “Lieblingsverschwörungstheorie” zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.