PolEdu Diskussion mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Am 12. Mai hatten wir die tolle Möglichkeit an einer von PolEdu organsierten online Diskussion mit der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner teilzunehmen. Dabei ging es unter anderem um Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung, Digitalisierung, Frauen in der Politik und Mobilität wie z.B. das 1-2-3 Ticket. Die teilnehmenden Stipendiat*innen nutzen auch die Chance der Landeshauptfrau persönlich (oder im Chat) Fragen zu stellen.

Ich fand die Diskussion mit der Landeshauptfrau von Niederösterreich sehr interessant. Besonders als junges Mädchen ist es inspirierend Frauen in höheren und wichtigen Positionen wie dieser zu sehen, weil je mehr Frauen in verschiedenen Bereichen zu sehen sind, desto eher trauen sich auch andere an diese verantwortungsvollen Positionen ran. Das Gespräch hat viele Punkte aktueller Themen der Politik gedeckt und war spannend zuzuhören und die Möglichkeit zu bekommen eigene Fragen zu stellen. (Gentijana)

Es war eine fantastische Chance mit der Landeshauptfrau Johanna Milk-Leitner zu reden und mit ihr eine Besprechung zu haben. Trotz der kurzen Zeit wurden die meisten Fragen ausführlich beantwortet, und ich fand unser Meeting eine sehr gute Chance sich mehr über gewissen Themen zu informieren. (Hayma)

Viele relevanten Fragen wurden gestellt und auch erstklassig von der Landeshauptfrau Johanna Mikl- Leitner beantwortet. Die Diskussion war sehr angenehm und wirklich gut organisiert und moderiert. Ich will meinen herzlichen Dank für die Landeshauptfrau aussprechen, dass Sie sich Ihre kostbare Zeit genommen haben, um unsere Fragen zu besprechen! (Mohammed)

Haymas Engagement beim Jugendrotkreuz

Mein Name ist Hayma und ich besuche die 2. Klasse der HLA Baden. Seit dreieinhalb Jahren bin ich mit dem Jugendrotkreuz in Baden tätig. Das Erste was, ich dort gemacht habe, war ein „Rotes Kreuz-Wochenende“ wo wir auf der Dienststelle geschlafen haben und über das Wochenende verschiedene Aktivitäten gemacht haben. Seitdem war ich bei jeder Gruppenstunde dabei, und dadurch haben sich nicht nur meine Deutschkenntnisse verbessert, sondern vor allem wurde auch mein Wissen über Erste-Hilfe durch verschiedene Übungen erweitert.

Aufgrund der Corona-Situation finden die Gruppenstunden derzeit via Zoom statt. Es wird meistens Kahoot gespielt, oder genauso über Erste-Hilfe Themen geredet. Vor dieser außergewöhnlichen Zeit hatten wir neben unsren Gruppenstunden die verschiedensten Projekte wie zum Beispiel: Der Besuch von einem Pflegeheim, wo wir mit älteren Menschen gebastelt haben. Der Besuch von einem Obdachlosenheim, wo wir gegrillt haben und ihren Geschichten zugehört haben. Ein besonderes Event beim Jugendrotkreuz ist das Bundeslager. Es ist ein Event, wo Jugendliche aus allen Bundesländern zusammenkommen, und die verschiedensten Sachen machen von Erste-Hilfe bis lustige Spiele spielen. Es war für dieses Jahr viel mehr geplant, aber leider aufgrund der aktuellen Situation konnten wir nur wenig machen.

Während meinen dreieinhalb Jahren von der sozialen Beschäftigung mit dem Jugendrotkreuz, hatte ich die Chance meine introvertierte Persönlichkeit zu verändern. Ich wurde offener für viele neue Menschen und viel neues Wissen. Das Jugendrotkreuz hat mir geholfen, Liebe, in Menschen zu helfen, zu finden. Beim Jugendrotkreuz habe ich viele Menschen gefunden, die zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden sind. Und aus meiner Zeit dort habe ich Sachen gelernt, die mir in der Zukunft helfen werden und auch wie ich anderen helfen kann.

STAR*K gegen Gewalt – Ein Projekt der Caritas

STAR*K ist ein Caritas Projekt, welches die Sensibilisierung von jungen Menschen (im Alter von 16 bis 24 Jahren) für die gravierenden Folgen von Gewalt an Frauen und Mädchen zum Inhalt hat. Die Teilnehmer*innen werden im Zuge dessen dazu ermutigt, sich gegen Gewalt einzusetzen und dieser mit Entschlossenheit entgegenzuwirken.

Damit Gewalt verhindert werden kann, soll zunächst verstanden werden, was Gewalt ist und warum es Gewalt überhaupt gibt. Man lernt in diesem Projekt, dass sich diese Verhaltensform aus verschiedenen Gründen ergibt, dass diese eigentlich durch gewisse Einflussfaktoren erworben und nicht nur durch die Ausschüttung von bestimmten Hormonen herbeigeführt wird – und genau hierin unterscheidet sich Gewalt von Aggression. Das Verstehen von solchen grundlegenden Tatsachen gilt als erster Schritt auf dem Weg zur Bekämpfung von Gewalt. Anschließend lernt man über die Arten und Formen von Gewalt, welche auf physischer, psychischer oder sexualisierter Ebene ausgeübt werden können. Darüber hinaus wird auch nahegebracht, wie man mit Gewaltsituationen effektiver umgehen kann, bevor die Lage eskaliert und sich zuspitzt. Eine der wichtigen und auch lobenswerten Aspekte dieses Projektes, ist die Einladung von verschiedenen Fachleuten, die den Teilnehmer*innen einen tieferen Einblick in das Thema verschaffen. Als Beispiel dafür hat uns eine sehr nette und aufgeschlossene Polizistin in einem Vortrag erklärt, an wen genau man sich in solchen schwierigen Situationen wenden kann, wenn Hilfe benötigt wird. Es gibt dazu noch viele effektive und hilfreiche Tipps und Informationen, die man sich unbedingt aneignen sollte, wenn man auch tastsächlich dazu bereit ist, sich diesem Problem zu widmen.

Am Ende der Ausbildung bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, dass aus dem Projekt erworbene Wissen in die Tat umzusetzen, indem sie ihre eigenen Projekte gestalten. Das geschieht durch die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmer*innen. Das STAR*K-Team unterstützt diese Projekte auf verschiedene Art und Weise, um damit letztlich viele Menschen zu erreichen. Am Ende der Ausbildung ist man berechtigt, als Multiplikator*in weitere Workshops für andere Jugendliche zu halten.

Für mein eigenes Projekt – die Anfertigung eines Posters mit Kontaktdaten von Organisationen, die sich gegen Gewalt einsetzen und an die man sich bei Bedarf wenden kann – habe ich das Motiv selbst gezeichnet. Die Idee dieser Zeichnung – die Mona Lisa unserer Zeit – soll Menschen auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen und die deprimierende Realität eines Großteils der Frauen verbildlichen.

Ich bin mir auch sicher, dass wir alle zumindest einmal in unserem Leben in irgendeiner Form Gewalt erfahren haben. Alle sind davon betroffen, jedoch sind wir uns leider nicht immer dessen bewusst, wie sich Gewalt auf unsere Persönlichkeit und auf unser Leben auswirken kann, weil wir auch nicht genau wissen, wie man Gewalt von anderen Verhaltensformen unterscheiden und damit erkennen kann, wie und wann dem ein Ende gesetzt werden muss. Und genau deswegen war ich sehr motiviert, an diesem Projekt teilzunehmen. Meiner Meinung nach ist es einer der positiven Aspekte dieses Projektes, dass essenzielles Wissen auf kreative und auch sehr angenehme Art und Weise vermittelt und gefördert wird, wie beispielsweise durch lustige Spiele oder amüsante Aktivitäten.

Aufgrund dessen möchte ich Menschen, deren Herz für dieses Thema brennt und die Veränderungen in sich selbst und in der Gesellschaft bewirken wollen, empfehlen, an diesem prächtigen Projekt teilzunehmen!

Ein Bericht von START – Stipendiat Mohammed Al-Hamadani

Wir entwirren den Kosmetik-Dschungel + DIY Naturkosmetik

Was ist der Unterschied zwischen der herkömmlichen Kosmetik und der Naturkosmetik? Was ist eigentlich Parabene und wie stelle ich mein eigenes Deo her? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich unsere Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Wien am Samstag Vormittag den 21.11.2020 gemeinsam mit dem Umblick Forschungs- und Bildungsverein. Der harte Lockdown konnte unsere Teilnehmer*innen nicht daran hindern über Zoom ihr eigenes Trockenshampoo herzustellen und mit neuen Apps die Inhalte ihrer Kosmetikprodukte zu erforschen. So berichten unsere Stipendiat*innen;

Der Workshop war echt cool. Ich habe Vieles gelernt, aber das beste war die App, jetzt kann ich sogar herausfinden, wie gesund die Lebensmittel sind, die ich kaufe. Es hat echt Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich nochmal die Chance bekomme, in so einem Workshop teilzunehmen. – Jasmeet

Der Workshop zum Thema Naturkosmetik war sehr interessant. Zunächst habe ich erkannt, warum manche Inhaltsstoffe schädlich sind und wodurch man sie ersetzten kann. Ich habe aber auch gelernt, woran man qualitative Naturkosmetik erkennt und welchen Unterschied sie zur Standardkosmetik machen. -Nazia

Mir hat der Naturkosmetik-Workshop sehr gefallen. Ich habe viel Neues dazu gelernt, was Inhaltsstoffe betrifft. Auch wenn ich der einzige männliche Teilnehmer war, konnte mein Interesse geweckt werden. Wichtige Themen wie Umweltschutz wurden angesprochen, was mir besonders gefallen hat. Vielen Dank für diesen Workshop. -Omran

Dieser Workshop war sehr interessant, da man gelernt hat was Naturkosmetik ist und wie wichtig es ist auf Inhaltsstoffe zu achten, um der Umwelt und uns selbst was Gutes zu tun. Außerdem konnten wir selbst ein Deo und ein Trockenshampoo herstellen, was eine echt coole Erfahrung war. Danke für diesen hilfreichen und sehr interessanten Workshop! – Jasmin

Vielen Dank an unsere Trainerin Michaela für den spannenden Workshop!

Kunstprojekt: START baut Lichtgestalten

START-Alumna Luna Al-Mousli ist Mitarbeiterin bei einem Projekt im Kulturhaus Brotfabrik Wien und hat uns auf ein spannendes Kunstprojekt aufmerksam gemacht: LICHTGESTALTEN!

Lichtgestalten ist eine Performance im öffentlichen Raum, die heuer erstmals stattfinden wird. Im Spätherbst werden mehrere leuchtende Figuren aus Papier, Bambus und Holz gebaut und belebt und durch die Nachbarschaft bewegt. Im Vorfeld der Veranstaltung werden in einer offenen Werkstatt unter professioneller Anleitung von Künstler*innen die großen, beweglichen Lichtskulpturen hergestellt. //
Nachdem die Fotos sehr cool ausgeschaut haben, haben wir beschlossen mit START-Stipis aus Wien und Niederösterreich in den Herbstferien beim Bau der Skultpturen mitzuhelfen.

Am Freitag, 30.10 und Samstag 31.10 trafen sich die Stipis in Coronakleingruppen mit Masken in der Ankerbrotfabrik, und nach einer kurzen Einführung gings gleich los:
Das Gerüst aus Bambus und Zweigen war schon gebaut, wir mussten mit Holzleim und einem dünnen Papier und Gaze Teile der Figuren bekleben und so eine feste Struktur schaffen. Das Arbeiten mit dem Leim war zu Beginn ungewohnt, aber wir haben schnell gelernt! Spannend war auch das Innenleben mit der ganzen Elektrik und den Gelenken zu sehen. Die Teile sind sehr leicht, die ganzen Figuren aber ganz schön schwer.

Zu Beginn konnte man sich nicht ganz vorstellen wie die fertige Struktur ausschauen wird, aber wir konnten uns gegen Ende des Workshops eine schon fertige Skultptur ansehen. Im letzten Teil des Workshops bauten wir uns selbst kleine Skultpuren/Lampen/Whatever, und beklebten sie mit Papier und Leim, diese durften wir dann nach Hause mitnehmen.

Vor allem der Teil wo wir selbst gestalten konnten hat uns gut gefallen, es war aber auch cool bei dem Gesamtprojekt mitzumachen. WIr hoffen die fertigen Skultpturen trotz Corona live sehen zu können!