Ein Abend im Landestheater Salzburg

Am Dienstag, den 3. Mai 2022 hatten acht Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, sich das Musical „Der Schuh des Manitu“ anzusehen. Vor Beginn des Stückes wurde mit Projektmitarbeiterin Valentina der Inhalt besprochen und über auftretende Fragen diskutiert.

Schnell stellten die Stipendiaten und Stipendiatinnen fest, dass es sich beim „Schuh des Manitu“ um kein typisches Cowboy und Indianer-Stück handelt. Ein besonderes Highlight waren nicht nur die lustigen Szenen, die der ein oder andere bereits aus dem Spielfilm kennt, sondern vor allem die fabelhaften Musiktitel.

Wie unseren Musicalbesuchern und Musicalbesucherinnen das Musical gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Stipendiatin Rayan

Ich fand das Theaterstück sehr toll. Die Freundschaft zwischen Abahachi und Ranger fand ich sehr interessant. Was mir am meisten gefallen hat waren die Songs und die Tänze. Mein Lieblings Song ist “ Ich trinke Ouzo“, weil er mir als einziger Song im Erinnerung geblieben ist.

Stipendiatin Yama

Am 3. Mai 2022 waren wir im Salzburger Landestheater und haben „Der Schuh des Manitu“ live auf der Bühne gesehen. Es geht um Die Blutsbrüder Abahachi und Ranger, sie leihen sich Geld beim Schoschonen-Häuptling, um vom Ganoven Santa Maria ein Stamm-Lokal zu kaufen – doch dieses entpuppt sich als umfallende Kulisse.

Ich habe es zum ersten Mal gesehen.
Es war so besonders, weil es keine klassische Cowboy und Indianer Geschichte ist, aber trotzdem voller lustiger Momente. Wir haben viel gelacht und hatten eine wundervolle Zeit. Ich danke dem START-Stipendium für die Organisation.“

Stipendiatin Naya

Der Schuh des Manitu spielt im Landestheater in Salzburg, also gehen wir auf jeden Fall hin! Der Film wird in diesem witzigen und unterhaltsamen Musical sehr gut umgesetzt. Einen tollen Abend haben wir genossen!

SOLLEN SIE DOCH PLASTIK FRESSEN! Ein Fest zum Weltuntergang

Am Freitag dem 09.10. haben wir, die Wiener Stipendiaten und Stipendiatinnen beim Museumsquartier getroffen. Dort haben wir uns die Vorstellung „Sollen sie doch Plastik fressen!“ im Dschungeltheater Wien angesehen.

Das Theaterstück hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es wurde von jungen Schauspielern und Schauspielerinnen vorgeführt und es bestand eine sehr angenehme Atmosphäre im Raum. Das Theaterstück war sehr musikalisch, man hatte auch das Gefühl wirklich angesprochen zu werden von den Schauspielerinnen und sie haben einen danach zum kritischen Denken verleitet. Zu Beginn des Stückes wurde warmes Fanta an die unterste Reihe ausgeteilt. Auch an drei Stipendiaten. Was doch eigentlich nett klingt.

 

Worum geht es eigentlich in dem Stück? Fragen sich bestimmt schon einige.

Die Hauptthematik in „Sollen sie doch Plastik fressen!“ ist der exzessive Konsum unserer Gesellschaft, welche die jungen Akteure versucht haben klarzustellen. Ebenso durch ironische Anmerkungen wie zum Beispiel, dass sie wissen Fliegen ist nicht gut, aber sie haben schon ihren nächsten Urlaub gebucht. Durch diese Anmerkungen wollten sie auch vermitteln, dass den meisten Menschen in der westlichen Welt, bewusst ist welche Folgen ihr Konsumverhalten mit sich trägt, jedoch sehen sie die Auswirkungen in erster Linie zu weit von ihnen selbst entfernt. Um die Liebenswerte Verteilung von dem Fanta klarzustellen. Dabei ging es hauptsächlich darum, dass sie dann gleich mal zum Beginn des Stückes mindestens 15 verschiedene Fanta Geschmacke aufgezählt haben und es einer Stipendiatin bewusstwurde, dass es nicht nötig ist so viele verschiedene Arten von Fanta zu produzieren und konsumieren.

Gegen Ende der Vorstellung wo es einen Zeitsprung ist Jahr 2100 gab, wurde eine Menge an Plastikflaschen ausgeleert, um das ganze nochmal zu verdeutlichen. Nach und nach haben sie auch vermittelt, dass es immer mehr Menschen bewusstwurde, wie die Lage ist, weil die Probleme, welche soweit davor entfernt schienen, mittlerweile in der westlichen Welt angelangt sind.  Doch dann wurde auch schnell klar, dass es nun zu spät ist.

 

Bericht:  Edison Baardies, Stipendiat