Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatinnen Rosetta & Silvy über den Besuch der Ausstellung „Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures“ im Kunsthistorischen Museum Wien.

„Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures“ alleine der Titel hat in uns allen eine Spannung ausgelöst, die uns dazu geführt hat, die Sonderausstellung, die von dem vielfach ausgezeichneten US amerikanischen Filmemacher Wes Anderson und seiner Frau Juman Malouf, einer Autorin und Kostümbildnerin, organisiert wurde, zu besuchen.

Eine Gruppe von START-Wien Stipendiat*innen, zusammengesetzt aus Wes Andersons Fans bis zu einigen, die diesen Regisseurnamen noch nie in ihrem ganzen Leben gehört haben, wartet auf die letzten zwei zuspät kommenden an diese Ausstellung interessierten Stipis vor dem Kunsthistorischen Museum. Bevor die Führung begonnen hatte, durften wir uns einen Überblick über die Kunstkammer verschaffen. Angekommen in den Raum, wo sich die Sonderausstellung fand, durfte sich jeder bzw. jede von uns die zur Schau gestellten Objekte anschauen und sich Gedanken darüber machen.

Dann hat es mit der wirklichen Führung begonnen: Unser sympathischer Guide hat uns zu vielen Stücken spannende, interessante Informationen gesagt, die mir selbst ohne diese Führung nicht auffallen würden. Leider ist die Zeit so schnell vergangen und das Museum musste seine Türen schließen, weshalb wir die letzten Objekte der Sonderausstellung nur noch schnell besprechen konnten. Es ist wirklich eine einzigartige Sonderausstellung, deren 400 außergewöhnliche Objekte sich sehr stark voneinander unterscheiden, jedoch gleichzeitig vieles gemeinsam haben, was man aber auf dem ersten Blick nicht erkennen kann, sondern erst nach einer genauen Betrachtung.

Sapere Aude Workshop: Fake News, Medien & Demokratie

START-Wien Stipendiatin Aylin Gezici berichtet über den Sapere Aude Workshop „Fakes News, Medien und Demokratie“ 

Am 08. Dezember 2018 hatten wir, START-Wien Stipendiat*innen und Teilnehmer*innen aus dem START-Freundeskreis die Möglichkeit bei „Sapere Aude“ mitzumachen. Dies war ein Workshop zu den Themen Politik, Medien und vor allem Fake News. Viele wissen, dass diese Themen voneinander abhängig sind und dank dem Workshop von Hermann Niklas und Raphaela Weiss, war es für uns möglich uns etwas mehr mit diesen Themen zu beschäftigen.

Nachdem wir darüber sprachen, mit welchen Wörtern wir Medien verbinden, haben wir uns in kleineren Gruppen geteilt und Wörter wie direkte Demokratie, Monarchie, Demokratie zu deren Definitionen zugeordnet. Mit diesem Vorwissen haben wir die Unterschiede zwischen Meinungs- und Pressefreiheit besprochen, wobei dies zu einigen Diskussionen geführt hat. Dank den Diskussionen konnten wir aber wiederum unsere eigene Meinung zum Thema äußern.

Weitere Gruppenarbeiten folgten wie auf einer Liste mit verschiedenen Artikelüberschriften die Fake-News raussuchen bzw. erkennen. Die Fake-News konnten wir schnell erkennen. Daraufhin haben wir darüber gesprochen, dass einigen Zeitungen dazu tendieren, ihren Artikeln einfache Überschriften zu verleihen. Somit sei es für die Leser und Leserinnen leichter, sich die Artikel zu merken.

Schlussendlich konnten wir selbst aktuelle Artikel aussuchen, die sich den Vorschriften der Pressefreiheit anpassten. Ganz so leicht was das nicht, weil wir diesmal etwas detaillierter suchen mussten. Am Ende des Workshops konnten wir uns einige Handouts zu den Themen Fake-News, Politik, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit mitnehmen. Diese wiederum sind eine gute Zusammenfassung des Workshops, welcher ca. 4 Stunden dauerte.

Vielen Dank an Hermann und Raphaela für ihre Zusammenarbeit mit uns!

Eindrücke der START-Wien Stipendiat*innen & Teilnehmer*innen des START-Wien Freundeskreis:

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen und ich habe vieles Informatives nach Hause mitgenommen! Sowohl der Umgang der/die Workshop-Leiter/in als auch die Art und Weise der Präsentation ist sehr spannend gewesen! Ich habe auch bemerkt, dass ich noch mehr weltweite Nachrichten lesen soll und mich ständig mit dem Thema Politik befassen sollte! -Mariana Paunovic

Der Workshop war fantastisch und die die Betreuer waren toll. Wir haben viel diskutiert und viel Neues erfahren. Wir fühlten uns sehr wohl und es war interessant ihnen zuzuhören. Obwohl wir mit Fake News immer zu tun haben, bemerken wir diese meist nicht, bei diesem Workshop haben wir einige Beispiele dazu bekommen und waren sehr überrascht. -Balqiz Azami

Ich weiß ganz genau, dass ich nicht die einzige bin, die sich fragt: „Was ist Politik?“ Bis zum 8.12 habe ich unter Politik nichts verstanden, ich wusste nicht was das ist und worum es geht. Ich habe am Workshop Fake News, Medien und Demokratie teilgenommen und danach hat sich alles geändert. Der Workshop war einer der hilfreichsten Workshops bis jetzt ich je teilgenommen habe. Spielerisch, mit Freunde und Spaß und in einer sehr kurzen Zeit konnte ich mir alles vorstellen! Rund um die Politik und Demokratie. Ich bin drauf gekommen, dass sich eigentlich die ganze Welt um Politik handelt.  Ich bin sehr froh, dass ich diese Möglichkeit genutzt habe und teilgenommen habe, denn jetzt habe ich viel mehr Ahnung als zuvor. Ich möchte auch ein großes Dankeschön an das Team START Stipendium sagen, dass sie das für und organisiert haben. DANKE! -Fatema Ahmadi

Da das Thema Fake News und Medien uns täglich begegnet, fand ich es sehr wichtig, dass wir die Gelegenheit bekamen, uns damit auseinanderzusetzen. Der Workshop wurde auf einer interessanten Art und Weise präsentiert. Ich persönlich konnte viel mitnehmen und vor allem lernte ich, wie man allein durch Schlagzeilen erkennt, ob es um eine seriöse Quelle geht und welchen Aspekten man beim Kritisieren eines Artikels beachten soll. -Jihan Aljazzar

Der Workshop hat mir gut gefallen, es gab spannende Themen wie zum Beispiel was ist „Meinungsfreiheit“ über die Diskutiert wurden. Ich habe mir zuerst gedacht das es bei 4 1/2 Stunden ewig dauern wurden aber durch die entspannte Atmosphäre ging die Zeit sehr schnell vorbei. Was ich mir von dem Workshop mitnehme ist, dass Gedankenfreiheit und Meinungsfreiheit nicht dasselbe ist. -Edison Baardies

Der Workshop “Fake News, Medien und Demokratie” hat mich sehr interessiert und half mir über Politik und Medien mehr zu erfahren. Wir haben viele Zeitungstiteln bekommen und mussten entscheiden ob sie fake oder echt sind. Wobei ich sehr überrascht war, dass man so viele Fake News ins Internet gestellt hat. Obwohl es nicht meine Erwartungen entsprochen hat, uns mehr mit Social Media (Twitter, Instagram, Facebook) zu befassen und darüber zu informieren, hat es mir gefallen. -Himanshi Ketharpal

Es war ein sehr guter Workshop. Ich habe gelernt, dass jeder verschiedene Meinungen über Meinungsfreiheit haben kann. -Abdul Baset Rezaee

Das Thema hat insgesamt mir persönlich schon lange Zeit interessiert, deshalb fand ich den Workshop durchaus sehr interessant. Der Workshop erklärte uns ja viel über die vierte Gewalt und der Funktion eine Propaganda aber gab keine Alternative, wie man sich dann vor diese massive Propaganda beschützen kann. Meiner Meinung nach man sollte entweder keine Medien konsumieren oder bewusst konsumieren. Und was heißt bewusst konsumieren? Wenn man eine Nachricht sieht/liest, sollte man: eines, die Inhalte neutral betrachten und nicht aus der Sicht des Autors. Zweitens, in der welche Media diese Inhalte sich befinden. Man soll ja genau wissen, wie deutschsprachige Medien politisch und geopolitisch positioniert sind. Mithilfe des Medien-Navigators ist das blitzt schnell möglich. Sonst fand ich den Workshop unterhaltsam und toll. -Mahdi Nadir Hussain

© START-Wien

START-OÖ diskutiert über Medien und Menschenrechte

Am Samstag, den 27. Oktober nutzten die START-OÖ Stipendiat*innen die Chance, an einem Planspiel zum Thema „Medien und Menschenrechte“ von SOS-Menschenrechte im Axis Linz teilzunehmen.

 

Stipendiat Gul berichtet:

„Um uns, die Stipis und die Trainerinnen, besser kennenzulernen, haben wir unseren Workshop mit einem Kennenlernspiel angefangen. Jeder sollte eine falsche und eine richtige Aussage auf einen Zettel schreiben und die anderen mussten schätzen, welche richtig war. Danach bekamen wir einen Input von unseren Trainerinnen, bei dem folgende Fragen beantwortet wurden:

  • Was ist „SOS-Menschenrechte“ und was macht diese Organisation?
  • Wie entstehen die Fake News? Wie erkennt man sie?

Vor der Mittagpause wurde jedem von uns eine Rolle zugeteilt, und wir bekamen Unterlagen und Arbeitsaufgaben zu dieser Rolle. Ich war ein Praktikant bei einer Zeitung. Es gab noch zwei Journalisten und auch zwei Chefredakteure.

Nach einer kurzen Vorbereitungszeit, in der wir uns in unsere Rolle einarbeiteten, stellten wir eine Redaktionssitzung nach. Dies war wie ein „Theaterstück“, in dem jeder seine Position vertritt.

Durch unser „Theaterstück“ habe ich gelernt, warum manche Zeitungen fremdenfeindliche Artikel veröffentlichen und von Personen mit Migrationshintergrund ein schlechtes Bild zeichnen. In vielen Meldungen, welche zum Beispiel auf Social-Media Plattformen erscheinen, werden Floskeln wie „vermutlich war der Täter ein Ausländer“ geschrieben, obwohl es keine Beweise dafür gibt.

Ich habe es gelernt, dass ich nicht alles glauben darf, was ich lese. Ich muss hinterfragen, woher die Informationen kommen und wer diese verbreitet.  Immer kontrollieren, ob Quellen angegeben sind oder das Impressum checken, um den Herausgeber zu erkennen. So kann ich seriöse von unseriösen Meldungen unterscheiden.

Durch START habe ich wieder was Wichtiges gelernt.

Danke an die beiden Trainerinnen und danke an START.“

 

Videoproduktionsworkshop für START-OÖ

Wer hat sich nicht schon mal vorgestellt im Fernsehen zu sein, oder überhaupt seinen eigenen Film zu drehen? Wer hat nicht mal daran gedacht sein eigenes Programm zu senden? Zehn START-OÖ Stipis bekamen die Möglichkeit einen Kurzfilm zu drehen, den sie sich von der Idee bis zum Schnitt selbst überlegt haben.

START-OÖ Stipendiat Yusuf berichtet:

„Dieses Wochenende waren wir im Studio von Dorf TV in Linz um einen Einblick in die Hintergründe der Videoproduktion zu erhalten. Fatima und Reinhard haben uns eine Einführung gegeben wie eine Sendung entsteht, wie ein Studio aufgebaut ist, wie eine Geschichte entsteht, was man für die Videoproduktion braucht und vielen mehr. Wir erfuhren auch, dass Dorf TV ein usergenerierter Sender ist, was bedeutet, dass eigentlich jeder eine Sendung gestalten und ausstrahlen kann.  

Nach dem interessanten Input ging es gleich zur Sache. In verschiedenen Gruppen aufgeteilt überlegte sich jede Gruppe eine Geschichte, die es wert ist verfilmt zu werden. Im Anschluss brachten wir alle Ideen zusammen und hatten damit ein finales Konzept. Kein fixes Skript, sondern eine recht organisierte Idee von dem, was am Ende dabei rauskommen sollte. Jeder bekam seine Aufgabe, dazu eine Einführung und ACTION!

Für alle gab es viele Dinge zu berücksichtigen. Für die Stipis, die hinter der Kamera standen galt es sich abzusprechen, wer was filmt und wie man gut scharf stellt, und die richtige Position hält. Für die Techniker war es wichtig darauf zu achten, dass die richten Mikros an waren und die richtigen Kameras angezeigt wurden. Die Schauspieler mussten deutlich sprechen und immer in die richtige Kamera schauen.

Der Dreh war sehr witzig und nachdem wir Alles gemeinsam noch geschnitten haben, hatten wir ein Video produziert, auf das wir stolz sein konnten.

Vielen Dank an das Team von Dorf TV, für den sehr lustigen, spannenden und lehrreichen Tag.“

Zuerst denken, dann klicken! Salzburger Stipis diskutierten über Fake News

Gemeinsam mit Sonja Messner gingen unsere Stipis am Freitag, 22. Juni der Frage nach, was man unter Fake News versteht und wie man sie erkennen kann. Fake News, also unwahre Nachrichten, die oft bewusst in Umlauf gesetzt werden, sind aktuell ein großes Thema. Durch den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der einen Journalisten mit „You are Fake News!“ abkanzelte, ist der Begriff allgemein bekannt geworden. Sonja Messner vom Institut für Medienbildung brachte viele interessante Beispiele gefälschter Nachrichten, die in den letzten Monaten in Umlauf waren. Die Stipendiaten mussten erraten, ob es sich um richtige oder falsche „Nachrichten“ handelte. Über diese Diskussion kamen wir dann zur Frage, wie man Fake News erkennen kann. Wichtig ist es, darauf zu achten, wer der Urheber ist. Oftmals werden Fake News über Plattformen verbreitet, die sich einen ähnlichen Namen wie renommierte Journale geben (z.B. „New York Time“). Außerdem werden oft reißerische Adjektive wie „unglaublich“ oder „sensationell“ verwendet. Es gibt auch Webpages, die Fake News enttarnen, wie z.B. www.mimikama.at oder www.hoaxmap.org. Wichtig ist es, immer kritisch zu denken, das eigene Hintergrundwissen zu aktivieren und wenn Zweifel bestehen, genauer zu recherchieren.

Ein Grundproblem der sozialen Medien, wie z.B. Facebook, ist es, dass emotionalisierende Themen besonders gut funktionieren und sehr oft geliked und geteilt werden. Das führt dazu, dass Nachrichten, die stark darauf abzielen, Menschen auf der Gefühlsebene anzusprechen (unabhängig davon, ob sie wahr oder falsch sind) sich besonders rasch verbreiten. Zuerst denken bevor man klickt, ist daher entscheidend! Im Zusammenhang mit Facebook ist es auch wichtig zu wissen, dass man Facebook ein Nutzungsrecht an Bildern gibt, die man auf Facebook postet. Ein herzliches Dankeschön an Sonja Messner für den spannenden Nachmittag!

„Wonach schmeckt dein Blog?“ Workshop rund ums Bloggen an der FH St. Pölten

START Niederösterreich und START Wien Stipendiat*innen nahmen am Samstag, den 16. Juni 2018 am Workshop „Mein Thema – mein Blog“ an der FH St. Pölten teil.

Nach einer kurzen Vorstellung der Fachhochschule, an der die Leitung des Workshops Mag. Christian Freisleben-Teutscher auch lehrt und des Studienangebots, versuchten die Jugendlichen im ersten Teil des Workshops gemeinsam die Frage „Was ist ein Blog?“ und „Welche Eigenschaften zeichnen einen Blog aus?“ zu beantworten. Die Frage nach dem Aufbau eines Blogs war doch viel komplexer als gedacht, Schritt für Schritt oder eher Blogeintrag für Blogeintrag näherten sie sich den Antworten und Lösungen. Ein Blog ist chronologisch, wie eine Art Tagebuch und die Beiträge sind kurz, meist einem Thema gewidmet und mit Schlagworten gekennzeichnet und laden zum Kommentieren ein. Eine Blogroll, eine Liste mit weiterführenden Links, wie auch Fotos und Videos zählen zudem zu den wesentlichen Bausteinen. Das Thema Nutzungsrechte, Wiederverwendung und Copyright von Fotos begeisterte die Jugendlichen und regte zum Diskutieren an. Welche Fotos darf ich verwenden, wie sind diese zu kennzeichnen und was wird unter „Creative Commons“ verstanden?

Der zweite Teil des Workshops und somit die Erstellung des eigenen persönlichen Blogs erforderte viel Kreativität. Dabei sammelten die Jugendlichen zuerst Ideen, schränkten ihre Themenauswahl ein und konnten mithilfe einer Mindmap ihren zukünftigen Blog eingrenzen und ordnen. Die Themenauswahl spiegelte die unterschiedlichsten Interessen der Jugendlichen wieder. START Niederösterreich Stipendiat Adham möchte über Smartphones, im Speziellen von der Sucht nach diesen unter Jugendlichen bloggen, START Wien Stipendiatin Samira suchte sich das Thema Integration von geflüchteten Jugendlichen in Wien aus und Abdul, ebenfalls START Niederösterreich Stipendiat widmete sich Menschen in Notlagen, besonders während Naturkatastrophen. Anschließend versuchten die Stipendiat*innen mit der etwas ungewöhnlichen Frage „Wonach schmeckt mein Blog?“ die Farbpalette ihres eigenen Blogs zu bestimmen. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und so schmeckten die Blogs nach einem bunten gemischten Salat, Bananeneis, Obstsalat, gegrilltem Huhn oder auch nach etwas Bitterem, wie Kaffee. Abschließend setzten die Jugendlichen die gelernten Techniken ein, um ihre ersten Blogeinträge zu erstellen und die Workshopleitung beantwortete noch alle offenen Fragen.

Wir möchten uns bei Mag. Christian Freisleben-Teutscher und der FH St. Pölten für den Workshop bedanken!

START Niederösterreich und START Wien Jugendliche antworten auf die Frage „Wonach schmeckte der Workshop?“

Das hat sich sehr gelohnt, dass wir in diesem Workshop teilgenommen haben, wir hatten echt spannendes Thema vor uns und lernten dabei viel über das Thema „Blog“.
Wie man besser und einfacher ein Blog machen oder aufbauen und organisieren kann, welche Farben muss man wählen damit unser Blog toll ausschaut, welche Bilder kann man für sein Blog aussuchen, die nicht geschützt sind und man die nützen darf. –Navid

Bei unserem Workshop am Samstag haben wir gelernt, wie man einen Blog erstellen und schrieben kann. Jeder hat sich ein Thema überlegt und sollte wissen, nach welchem Essen sein Blog schmeckt. Mein Blog schmeckt nach einem gemischten Salat, den man als Beilage essen kann. Da ich als Thema ,,Integration für geflüchtete Jugendliche in Wien” ausgewählt habe, dachte ich sofort an eine gemischte Gruppe aus Menschen, wie ,,ein bunter Salat”, mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, die sich in einer Gesellschaft integrieren wollen. -Samira

Das heutige Thema „Bloggen“ hat uns nachdenken lassen, wie ein Blog aufgestellten wurde bzw. wie man selber einen Blog verfassen kann. War aber anstrengend an die ganz kleineren Details zu denken. Spannend wars auf jeden Fall. Danke an den Workshop-Leiter 🙂 –Adham

Blog zu haben klingt sehr leicht aber in Wahrheit das ist nicht so einfach man lernt wie kann man seine Stärken und Interessen leichter als man denkt anderen zeigen. Was mir sehr gut gefallen ist die Fotorechte, die halt sehr interessant war da ich mich nicht so gut ausgekannt hab. –Amirreza

Der Workshop „Mein Blog“ war sehr informativ. Wir haben gelernt wie ein Blog aufgebaut ist und uns die wichtigsten Elemente angeschaut. Außerdem haben wir Tipps bekommen, wie wir unseren eigenen idealen Blog schreiben können. -Yildiz

Was ich gut fand, waren die Rechte der Fotos im Internet und wie man nach Bilder suchen soll. Ich fand die Idee des „schnellen“ Blogs im WS ganz toll. – Abdul

Schon lange wollte ich das lernen, wie man Fotos vom Internet wiederverwenden kann. In diesem Workshop konnte ich etliche Fragen bezüglich des Urheberrechts stellen. Der Workshop ist hilfreich, besonders weil wir in Zeit des Internets leben und weil wir irgendwann gerne bloggen werden. -Bushra

Fotos © START Niederösterreich und START Wien

Daten sniffen, Datensniffs vermeiden: IT-Sicherheits-Workshop an der FH Campus Wien

Der Datensicherheitsworkshop am 22.5. an der FH Campus Wien begann für die Stipendiat*innen mit einem ziemlichen Schockmoment. Wir haben alle bereits einmal von Hackern gehört, die sich in böswilliger Absicht Zugang zu unseren Passwörtern verschaffen oder Malware auf dem Computer installieren. Wie gefährlich es aber werden kann, wenn wir an das „Internet of things“ denken, war nicht allen bewusst. Umso beeindruckender war dieses Video, bei dem zwei IT-Experten vorführen, wie sie (kontrolliert und abgesprochen), ein fahrendes Auto übernehmen und der Fahrer der Steuerung durch die beiden via Computer hilflos ausgeliefert ist:

Nun sind wir nicht alle so prominente Ziele für digitale Angriffe, der Gedanke an gehackte Autos – oder auch Herzschrittmacher! – sorgte aber für ein deutlich höheres Problembewusstsein als vorher.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung überprüften wir zunächst unsere genutzten Browser, mittels Check auf der Seite www.panopticlick.eff.org, wie es um unseren digitalen Fingerabdruck steht – wie detailliert also bereits Daten über meinen PC im Netz vorhanden sind und wie genau ich damit identifizierbar bin. Die wichtigen Einstellungen betreffend Tracking- und Fingerprinting (z.B. Einstellungen von Cookies, privates Surfen, AdBlocker, etc.) nahmen wir anschließend gleich vor.

Wie einfach es ist, in (öffentlichen) Netzwerken Passwörter und andere Daten auszulesen, zeigte ebenfalls der Selbsttest. Anhand des Betriebssystems und einem kleinen, kostenlosen Programm, bekamen wir Zugang zu allen eingegebenen Passwörtern und Usernamen auf den Rechner im Raum. Wie schnell ein (sensibles) Passwort auch offline mittels Social Engineering herausgefunden werden kann, zeigte anschließend dann dieses Video:

Jetzt war es an der Zeit, unsere Emailadresse zu überprüfen, ob diese bereits einmal von Hacks betroffen war und welche Daten dabei ausgelesen wurden. Nachdem einige betroffen waren, arbeiteten wir in der letzten Stunde an sicheren Passwörtern. Dabei wurde zunächst mit hartnäckigen Mythen aufgeräumt. Die berühmten Regel (8 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, …) sind nämlich schlicht und ergreifend Humbug. „Passwort.1“ wäre damit ein sicheres Passwort, ist aber wahrscheinlich schneller herausgefunden, als wir zur Erstellung dieses Passwortes benötigen. Viel wichtigere Regeln zur Erstellung eines Passwortes sind: je länger, desto besser (die Recherchezeit eines Rechners wächst exponentiell mit jeder zusätzlichen Stelle), keine Trivialwörter (z.B. Wörter, wie sie in Lexika stehen), und: gut zu merken!

Einen Ansatz, die Wortkombinationsmethode, veranschaulicht dieser Comic:

Quelle: https://xkcd.com/936/

Eine andere Methode ist die der Anfangsbuchstaben. Dabei werden die ersten Buchstaben sowie Satzzeichen eines Textes verwendet, den man auswendig kann. Und schon hat man eine zufällig (erscheinende) Zeichenkombination, die es auch bei sehr guter Rechenleistung schwer macht, ausfindig gemacht zu werden.

Ein letzter Praxistipp war dann noch die Verwendung eines Passwortsafes wie z.B. KeePass, der es uns erlaubt, zufällig generierte Passwörter mit 15 – 20 Zeichen Länge für alle unsere notwendigen Zugänge zu erstellen und uns trotzdem nur ein Masterpasswort merken zu müssen. Auf dass wir in Zukunft hoffentlich alle grünes Licht bekommen bei der Frage „Have I been pawned?“

Führung im Druckzentrum der OÖNachrichten

Am Montag, den 30. April 2018, besuchten sieben Stipendiat*innen von START OÖ die modernste Zeitungsdruckerei Oberösterreichs – das Druckzentrum der OÖ-Nachrichten in Pasching. Die Stipendiat*innen lernten alles über den gesamten Ablauf der Zeitungsherstellung, beginnend von der Redaktion bis hin zur Auslieferung der fertigen Zeitung.

 

Stipendiatin Ivy Segbedzi berichtet:

„Bei der ersten Station der Führung sahen wir durch die großen Glasfenster in die Produktionshalle und beobachteten, wie die Druckmaschine funktioniert und wie fleißig die Mitarbeiter arbeiten. Besonders interessant war, dass die Temperatur in diesem Raum unabhängig von Wetter und Jahreszeiten immer gleich bleibt, weil das Zeitungspapier nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht sein darf.

Es gab auch schon ausgedruckte Werbungen, die nun in die Zeitungen eingelegt werden mussten. Das wurde aber nicht händisch gemacht, sondern eine Maschine legte die Werbungen automatisch in die fertigen Zeitungen ein.

Unser Guide erklärte uns weiter, dass bei der Entdeckung eines Fehlers beim Drucken bis zu 5000 Stück Zeitungen ins Altpapier kommen. Diese werden jedoch nicht weggeworfen, sondern später recycelt und kommen so wieder in den Produktionszyklus.

Bei der zweiten Station zeigte er uns, wie die Druckplatten gemacht werden. Die Druckplatten werden in einem Belichter direkt mit Computerdaten bebildert (CTP- Computer to plate Technologie). Früher machten sie diese Platten aus Blei. Sie waren aber zu schwer und umweltschädlich. Als Ersatz verwenden sie jetzt Aluminiumplatten, die sehr leicht und besser für die Umwelt sind.

Von dort kamen wir in einen Raum, in dem die Druckmaschine gesteuert wird. Der ganze Prozess des Druckens wird in kurzen Intervallen von maximal 2 Minuten kontrolliert, um Fehler zu vermeiden. Unter einer Lampe, die Tageslicht simuliert, wird dann ein Exemplar  kontrolliert, um zu schauen, wie die Bilder und Farben in der Zeitung wirklich aussehen.

Danach besuchten wir das Lager des Hauses für die Papierrollen und die Farben (schwarz, blau, rot und gelb). Gleich daneben sahen wir, wie die Mitarbeiter eine neue Papierrolle für den Drucker vorbereiteten. Beim Druckprozess läuft die Papierbahn von einer Rolle vertikal nach oben und durchläuft die verschiedenen Druckwerke, in denen die Papierbahn beidseitig vierfarbig in einem Durchgang bedruckt wird.

Zum Schluss schauten wir uns ein Power Point Präsentation über die Geschichte des Haues von 1843 bis heute an. Wir erfuhren noch, dass dieses Medienhaus von Josef Wimmer gegründet wurde und, dass sie auch viele weitere Zeitungen wie die Gratiszeitung „Tips“ produzieren. Wir erhielten dann alle die OÖNachrichten von Montag als Geschenk.

Vor diesem Besuch konnte ich mir nicht so viel über das Druckzentrum vorstellen. Meine Mitstipendiat*innen und ich waren aber danach erstaunt über die Genauigkeit, mit der gearbeitet wird, und auch, dass so viel Rücksicht auf die Erhaltung der Umwelt gelegt wird. Es war insgesamt ein sehr informationsreicher und interessanter Tag und dafür bedanken wir uns bei unserem Guide der OÖ Nachrichten, der sich Zeit nahm, um uns alles genau zu erklären.“