Deutschworkshop in den Osterferien

Während der Osterferien erhielten die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Deutschlehrerin Sarah an ihrer Schreibkompetenz zu arbeiten. An zwei Tagen durften sie ihre Stifte zücken und sich an Texte zu wagen, die sonst nur sporadisch im Deutschunterricht behandelt werden.

Masooma: Im Deutschworkshop am 13. und am 14. April haben wir zwei Briefe zu unterschiedlichen Themen geschrieben. In diesen Briefen schrieben wir unsere Meinung zu Musik und zur mündlichen Matura. Der Workshop hat mir gut gefallen, weil wir frei schreiben konnten. Da ich für die Ferien nichts vorhatte, fand ich diesen Workshop sehr gut, um Texte schreiben zu üben.

Ahmad: Ich möchte mich bei Start und Sarah für diesen Kurs bedanken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich teilgenommen habe. Dieses Mal haben wir etwas Neues gemacht. Wir haben über ein aktuelles Thema geredet und Argumente gesammelt, um einen Text fertigzuschreiben. Die Themen waren interessant.

Rocky: Ich habe den Workshop ganz entspannt empfunden. Schreiben ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber stressfrei seine Meinung zu einem bestimmten Thema schriftlich zu äußern, ist gut und machbar für mich. Solche Workshops sind gut, weil man hier frei und unbegrenzt schreiben darf. Vor allem, wenn man nicht gestresst ist, kann man gute Texte schreiben. Was ich gelernt habe, ist, dass ich kreativer und motivierter beim Schreiben bin, wenn ich weiß, dass ich keinen Zeitdruck habe.

Russul: Der zweitägige Deutschkurs war dieses Mal besonders sinnvoll und hilfreich. Statt immer wieder die gleichen Textsorten zu schreiben und sie zum tausendsten Mal zu wiederholen, könnten wir dieses Mal freier schreiben. Was dazu führt, dass man sich selbst und die Art und Weise, wie man etwas schreibt, besser kennenlernt. Auch die Themen, die wir diskutiert haben, waren sehr aktuell und spannend. Also nicht, wie es sonst bei den meisten langweiligen Themen, die man in Deutsch besprechen muss.

Hana: Am ersten Tag haben wir uns das Lied 0815 angehört und darüber diskutiert, danach haben wir eine E-Mail an den Produzenten geschickt. Am nächsten Tag haben wir über die mündliche Matura diskutiert und darüber einen Brief an den Bildungsminister geschrieben. Wir dürfen frei unsere Meinung sagen und darüber schreiben. Sarah hat alles gut vorbereitet und die Aufgaben Schritt für Schritt erklärt. Ich würde dieses Programm weiterempfehlen, da man sich so in den Ferien verbessern und lernen kann.

Danai: Der Schreibworkshop hat mir super gut gefallen. Die Aufgaben, die wir bekommen haben, waren sehr anders als ich mir das vorgestellt hatte. Es hat mir gut gefallen, dass wir am Anfang über das Thema gemeinsam diskutiert haben und unsere Argumente äußern durften. Die Aufgaben waren für mich interessant, daher konnte ich auch viel darüber schreiben. Es war eine gute Übung für mich.

Wafa: Am ersten Tag haben wir über den Liedtext eines Rappers gesprochen. Das Lied “0815” hatte viele Wörter, die unpassend waren und wir sollten schreiben, was wir darüber denken und, ob es Grenzen in der Kunst geben sollte. Am zweiten Tag haben wir uns mit der mündlichen Matura beschäftigt. Dieses Thema war sehr spannend, da es uns auch betrifft, dadurch konnten wir viel dazu schreiben.

Farbe bekennen – Workshop mit der Kunstmeile Krems

Farbe bekennen heißt Stellung zu beziehen, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen und dazu zu stehen. Im zweiteiligen Workshop mit der Kunstmeile Krems beschäftigten sich Stipendiat:innen von START-NÖ mit dem künstlerischen Medium Fotografie und wie dieses genutzt werden kann um die eigene Haltung auszudrücken. Zuerst wurden Fotografien von etablierten Künstler*innen besprochen bevor es eine kreative Hausaufgabe gab: Es galt in einer eigenen künstlerischen Arbeit zu einem frei gewählten Thema Stellung zu beziehen. Dafür hatten die Stipendiat:innen eine Woche Zeit und die geschaffenen Werke können sich wirklich sehen lassen!

Beim zweiten Termin des Workshops wurden diese dann ausführlich besprochen. Es war sehr interessant wie vielfältig die geschaffenen Werke interpretiert wurden und auch die Herangehensweise der jeweiligen Urheber:innen kennenzulernen.

Hier sind einige der entstandenen Kunstwerke:

Das Workshop hat mir sehr gut gefallen. Man hatte oftmals die Möglichkeit seine eigenen Interpretationen, Meinungen und Ideen über bestimmte Werke von bekannten Künstlern und sogar von StipendiatInnen zu äußern. Es war für mich sehr kreativitätsfördernd. (Melania)

Aus dem Workshop habe ich gelernt, wie man die Sachen nicht aus einem Aspekt, sondern aus verschiedenen Aspekten anschauen kann und dass jeder einen verschiedenen Blick auf das gleiche Thema hat. Gelernt habe ich auch noch, wie jede Kleinigkeit, Wirkung auf das gesamte Bild hat und wie sie die Bedeutung ändern kann. (Mulham)

Mir hat der Workshop “Farbe bekennen” sehr gut gefallen, weil ich Kunst und Fotografie liebe. Ich fand es sehr gut, dass der Workshop in 2 kürzere Teile gesplittet wurde, da man so auch glaub ich für eine längere Zeitspanne konzentriert bleibt. Ich fand super, dass die 1. Stunde quasi eine “Theoriestunde” war, wo wir mehr über “Farbe bekennen” erfahren durften und uns Inspiration von vielen verschiedenen großen und kleineren Künstler*innen holen konnten. In der 2. Stunde konnten wir Stipis dann selbst zeigen wie wir mit Fotografie, Bearbeitung und Zeichnen, Meinungen sowie Sichtweisen darstellen, was sehr spannend gewesen ist. Ich bin ich sehr froh an diesem Workshop teilgenommen zu haben, weil “Farbe bekennen” für mich bis dahin eher Fremdwörter waren. (Genti)

Der Workshop war sehr spannend. Wir konnten unsere Meinung offen sagen und es war schön zu sehen, dass wirklich jeder jedes Bild anders beschrieben und interpretiert hat. Es zeigt wie unterschiedlich Menschen denken und die verschiedenen Sichtweisen, Perspektiven, was auch wichtig für unsere Gesellschaft ist. (Sara)

Vielen Dank an die Kunstmeile Krems für den interessanten Workshop!