Kompetenztraining Textsorten: Analysieren

Unsere START-Wien Textsorten Trainerin Hanna über das Analysieren: Texte sind Gewebe aus Worten und Sätzen, oft faszinierend oder undurchschaubar, sie lösen in uns irgendein Gefühl aus, aber drüber reden oder schreiben? Das könnte man nicht. In dem Online-Workshop haben wir uns intensiv mit der Analyse von Texten befasst: mit dem Systematisieren von Gestaltungselementen und In-Worte-Fassen von Eindrücken. Leider sind wir gar nicht mit dem Programm fertig geworden, aber eins ist in den spannenden drei Stunden klar geworden: Mit dem Werkzeug der Analyse kann man in Texten Ungeahntes entdecken!

Dieser Workshop hat mir sehr gefallen, da er sehr interessant war. Dadurch habe ich meine Leidenschaft zu deutschen Gedichten entdeckt und viel dazu gelernt. -Zahra

Der Workshop war für mich sehr aufschlussreich! Ich habe mich nämlich noch nicht davor mit dem Thema „Texte analysieren“ auseinandergesetzt, nichtsdestotrotz gab der Workshop mir einen guten Überblick über das Ganze! Ich freue mich sehr, an dem Workshop teilgenommen zu haben. Vielen Dank! 😉 -Mostafa

Der Workshop am 11. Dezember war auch sehr gut. Wieder habe ich die Präsentation von Hanna sehr gut gefunden, denn sie hat nicht gleich mit der Theorie begonnen, sondern mit Beispielen. Sie hat sehr schöne Beispiele genommen, wir haben zusammen interpretiert und analysiert. So könnte ich gleich ins Thema einsteigen. Danach haben wir einen Gedicht „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ sehr ausführlich analysiert. Das hat mir gezeigt, wie man z.B. bei einem Gedicht vorangehen soll und wie man die Stilmitteln und das Reimschema erkennt und diese im Text darlegen kann. Und genau das hat mir sehr gefallen, weil letztes Mal haben wir sehr kurz einen Text gelesen und die Argumente herausgearbeitet. Aber diesmal haben wir noch einen Text „Basta“ gelesen und haben ihn anhand der gegebenen Fragen konkret analysiert und interpretiert, was sehr gut war, da man praktisch eine Textsorte übt. -Ravneet

Ich fand den Workshop sehr interessant, da für mich das Analysieren von Gedichten als eine HAK-Schülerin neu war. Ich habe mich gefreut, weil ich etwas Neues gelernt habe! -Jasmeet

Der Workshop war sehr amüsant und lehrreich. Das aktive Mitwachen/Mitreden fand ich ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Ich würd ihn jedem weiterempfehlen, der es mit der Textanalyse zu tun. -Mahdi B.

An sich fand ich den Workshop ganz interessant, aber ich muss erwähnen, dass für mich der Inhalt eine reine Wiederholung des in der Schule durchgemachten Stoffes war. Ich kann mir aber vorstellen, dass es manchen, schwerer fiel dem Workshop zu folgen, weil manche Inhalte nicht Schritt für Schritt, sondern kurz und knapp besprochen wurden. Mir haben auch die Texte, die wir bearbeitet haben gut gefallen, da sie sich mit verschiedenen Themen wie Kritik an der Gesellschaft und Politik und Liebe auseinandergesetzt haben. -Maryam R.

Also das Thema des Workshops war für mich komplett neu und eine neue nützliche Erfahrung. Ich konnte vieles Neues über die Textanalyse lernen, was mir das Thema in der Schule sicherlich leichter machen wird. Vielen Dank an Hanna, die das Thema so gut, interaktiv und abwechslungsreich erklären konnte. -Omran

Den Workshop fand ich super spannend. Ich bin noch in der 10.Schulstufe und würde nächstes Jahr Texte analysieren müssen, daher war der Workshop für mich sehr hilfreich. -Yusuf

Kompetenztraining Textsorten: Sprache erproben

START-Wien Stipendiatin Zahra berichtet vom Kompetenztraining „Textsorten“ mit unserer Trainerin Hanna Reidlinger.

Am Freitag den 23.10 haben wir ein Workshop zur Rhetorik (Sprache erproben) gemacht.

Anfangs haben wir 10-15 Minuten einfach unsere Gedanken drauflosgeschrieben – ich muss ehrlicherweise gestehen, dass das an einem Freitagnachmittag und zu Beginn der Herbstferien sehr erleichternd war. Ein Tipp an euch – nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit für eure Gedanken und schreibt sie auf.

Anschließend haben wir ein paar stark rhetorische Texte gelesen und diese im Nachhinein nach Stilmitteln analysiert, die wir in unserer eigenen Rede mit einbezogen haben. Für die Rede haben wir insgesamt 20 Minuten bekommen und anschließend mussten wir diese vortragen.

Sehr empfehlenswert – trotz der großen Erschöpfung und trotz dessen, dass es Freitagnachmittag war, war es sehr interessant – an dieser Stelle ein großes Shout Out an Hanna, den Workshop echt toll gestaltet hat.

Rhetorik – die Redekunst der Antike

Die Textsorten „Rede“ und „Kommentar“ sind sehr eng miteinander verwandt und sind sich demnach sehr ähnlich. Von den anderen Textsorten stechen sie durch ihre sehr starke sprachliche Gestaltung heraus.

Das Ziel der Rhetorik ist das Interesse und die Emotionen der Leser- oder Zuhörerschaft zu erwecken, um sie auf ein wichtiges Thema anzusprechen und an sie zu appellieren. Hierbei geht es vor allem darum, wie man etwas ausdrückt – also um die „Strategie“.

Man braucht viel Erfahrung, um sich von solchen Reden nicht beeinflussen zu lassen, denn meist ist das Ziel des Redners, die Zuhörerschaft zu beeinflussen. Metapher, Vergleich und Beispiele ermöglichen eine bildhafte Darstellung, sodass das Publikum leicht folgen kann.

Es werden auch Adjektive verwendet um die Meinung verstärkt rüberzubringen – sie gestalten den Text sehr farbig ebenso wie Steigerung, Wiederholung, Übertreibung aber auch Untertreibung. Appell, Ironie, rhetorische Fragen und eine direkte Ansprache des Publikums lassen den Text sehr lebendig wirken.