World Press Photo Ausstellung 2022

START-Wien Stipis im Wiener Westlicht

Die World Press Photo Ausstellung 2022 wurde im Wiener WestLicht vom 9. September bis 23. Oktober gezeigt. Es werden in den Fotografien Krisen, Kriege und Katastrophen abgelichtet, aber auch scheinbar heitere Momente des Lebens. Geschehnisse, bekannt und teilweise unbekannt, auf diese Weise vorgesetzt zu bekommen, ist eine fordernde Angelegenheit, aber es ist wichtig hinzusehen. Deswegen haben unsere Stipis an einer Führung teilgenommen und konnten so in die Welt des Journalismus und der Fotografie eintauchen, wobei sie unterschiedliche Themen auf verschiedenen Kontinenten vorgestellt bekamen. 

Die Fotoausstellung hat mir sehr gefallen, sogar besser, als ich sie mir vorgestellt habe. Was mich diesmal wieder aufs Neue beeindruckt hat, waren die Fotos. Dies waren nicht „normale“ Fotos, sondern von Journalisten selbst geschossen. Ich komme zum eigentlichen Punkt dieses Feedbacks, und zwar, dass hinter diesen vielen unterschiedlichen Bildern etliche Emotionen/Geschichten stecken, die nicht gleich zu erkennen sind. Im Großen und Ganzen habe ich öfters bei Serienbildern gemerkt, aber auch allgemein, dass sie eher traurig/einsam auf einen wirken und deswegen wäre mir lieber, dass Journalisten auch die positiven Ereignisse aus einem Land hervorheben bzw. dass das Schöne in einem Land thematisiert wird, nicht nur das schlechte, da dies auf uns Menschen auch einen Einfluss hat. Auf einer Seite nachvollziehbar, dass die „dramatischen“ Sachen präsentiert werden, weil somit kann man Menschen auf politische Themen aufmerksam machen und vielleicht auch ihr Wissen erweitern/erfrischen ,denn viele Leute wissen nicht mal, was in der Welt abgeht, wodurch sie dann auch gar nichts dagegen tun können. Der ganze Raum war kunterbunt gestaltet, welches nochmal für die angenehme Atmosphäre gesorgt hat. Ich komme jetzt zum Ende. Was ich aber noch ansprechen will, was mir sehr stark im Gedächtnis geblieben ist, waren die Fotos, die von dem Fotografen bearbeitet worden sind und sozusagen als Fake News dagestanden sind. Die Nachricht dahinter war für mich das Highlight dieses Tages „glaube nicht alles, was die siehst“. Hiermit würde ich es anderen weiterempfehlen und sogar vielleicht, wenn möglich nochmal nächstes Jahr hinzugehen. Es ist echt eine coole Sache, die man nützen sollte. Danke für diese großartige Erfahrung! <3 💗

Jovana

Das Workshop war sehr interessant. Wir hatten die Möglichkeit gehabt Fotografie in verschiede Länder anzuschauen. Viele Bilder waren politisch und viele waren über Klimawandel. Es hat mich sehr berührt als ich die Fotografien in Afghanistan gesehen habe. Sehr traurig, dennoch gut, dass viele davon wissen.

Narges

Ich fand diese Ausstellung sehr toll und auch wichtig. Es waren keine gemalte oder gestellte Bilder sondern die Realität. Eine Realität die wir hier leider oft übersehen oder sogar vergessen. Die Führung war auch sehr nett und ging immer sehr ausführlich über auf unsere Fragen und Sicht ein, fand ich sehr cool. Danke für die Planung:)

Rawina

Der Besuch in der WordPress Photo Austellung, wo die weltbesten Pressefotos, über diverse Themen dargestellt werden, hat mit sehr gut gefallen. Es war sehr schön zu sehen wie vielfältig Kunst sein kann. Ich würde aufjedenfall die Word Press Photo Austellung weiterempfehlen.

Hamed

Die Ausstellung heute, fand ich sehr interessant, es waren sehr schöne aber auch sehr traurige Bilder dabei. Hat mich gefreut eine neue Erfahrung zu machen.

Parminder

Ich fand die Ausstellung sehr interessant. Die Fotos haben ziemlich alle Krisensituationen auf dieser Welt behandelt und in jedem Bild steckte so viel Bedeutung. Mir hat es gefallen, dass wir die Möglichkeit hatten über unser ausgewähltes Bild zu sprechen. Aber auch, dass wir viele Informationen zu den einzelnen Fotos bekamen. Die Führung im allgemeinen war sehr angenehm zum Hören und Verstehen 🙂

Amina

Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen. Die Bilder waren sehr beeindruckend. Viele Bilder haben mich berührt und waren sehr traurig. Auch die Geschichte hinter jedem Bild war sehr interessant für mich.

Shakiba

Omran’s erste Fotoausstellung

Ich möchte meine Kunst in der Fotografie der Welt zeigen.
Die Momente, die ich mittels meiner Kamera aufgenommen oder kreiert habe, sind für immer in diesen Bildern lebendig erfroren.
Zwar steht unter den Bildern eine kleine Beschreibung dazu, doch jeder kann sich seine eigene Geschichte darin interpretieren.
Es waren 12 Bilder von insgesamt über 175 Bildern, die ich am 27.05.2022 im START-Büro zur Schau gestellt habe.
Ganz nach dem Motto: Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.
Und ich wollte, dass die Leute das tun.

Ist mir das gelungen?
Ja, auf jeden Fall.
Ich konnte dies in ihren Augen beim Betrachten feststellen. Ein nachdenklicher Blick, voller Faszination.
Wiederholen wird sich das hoffentlich auch im Sommer, wo eine zweite Eröffnung der Ausstellung in Planung ist, zu der jeder und jede herzlich eingeladen ist.

Ein besonderer Dank ist an das START-Stipendium und Frau Christine Turnauer zu richten, die mich bei meiner ersten Fotoausstellung besonders unterstützt haben.

Autor: Omran START-Wien Stipendiat

Einladung zur Fotoausstellung von START-Wien Stipi Omran

Schon seitdem ich 15 Jahre alt war, bewunderte ich die Fotografie. Erste Versuche mit totaler Ahnungslosigkeit über die Kunst und die Methodik des Fotografierens, habe ich in der Steiermark gemacht. Trotz der aus meiner heutigen Sicht schlechten Qualität und Verarbeitung der Bilder sowie die miserable Kamera meines alten Handys, verliebte ich mich in sie, was mich zum Weitermachen motivierte.

Was mich am Fotografieren wundert ist die Idee an sich selbst, dass mein ein Moment aufnimmt und dieses dann wie erfroren für viele Jahre und vielen Menschen erhalten bleibt. Anfang 2020 eröffnete ich ein Instagramm Account mit dem Namen @foto_omran, auf dem ich meine Bilder poste und mehr über die Kunst des Fotografierens lerne.

Ich begann mehr über das Fotografieren zu lernen, begann mit der Zeit meinen eigenen Geschmack und eigenen Stil zu entwickelten und spezialisierte bzw. konzentrierte mich auf das Fotografieren von Landschaften und Dingen, anstatt Menschen und Portraits allgemein.

In mir selbst sehe ich großes Potential, was Fotografieren angeht und möchte mich in Zukunft in das Gebiet mehr vertiefen.

Hinter meinen Bildern steckt meist eine Geschichte, die jedes Bild besonders macht. Viele Bilder sind in meinem Herzen Personen gewidmet, die ich liebe und mir viel bedeuten. START gab mir die Möglichkeit mein Potenzial zu entfalten und stellte mir eine Kamera, sowie einen Platz für diese Ausstellung zur Verfügung.

Herzlichen Dank an das START-Team und der wundervollen Fotografin Christine Turnauer für ihre Unterstützung!

Farbe bekennen – Workshop mit der Kunstmeile Krems

Farbe bekennen heißt Stellung zu beziehen, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen und dazu zu stehen. Im zweiteiligen Workshop mit der Kunstmeile Krems beschäftigten sich Stipendiat:innen von START-NÖ mit dem künstlerischen Medium Fotografie und wie dieses genutzt werden kann um die eigene Haltung auszudrücken. Zuerst wurden Fotografien von etablierten Künstler*innen besprochen bevor es eine kreative Hausaufgabe gab: Es galt in einer eigenen künstlerischen Arbeit zu einem frei gewählten Thema Stellung zu beziehen. Dafür hatten die Stipendiat:innen eine Woche Zeit und die geschaffenen Werke können sich wirklich sehen lassen!

Beim zweiten Termin des Workshops wurden diese dann ausführlich besprochen. Es war sehr interessant wie vielfältig die geschaffenen Werke interpretiert wurden und auch die Herangehensweise der jeweiligen Urheber:innen kennenzulernen.

Hier sind einige der entstandenen Kunstwerke:

Das Workshop hat mir sehr gut gefallen. Man hatte oftmals die Möglichkeit seine eigenen Interpretationen, Meinungen und Ideen über bestimmte Werke von bekannten Künstlern und sogar von StipendiatInnen zu äußern. Es war für mich sehr kreativitätsfördernd. (Melania)

Aus dem Workshop habe ich gelernt, wie man die Sachen nicht aus einem Aspekt, sondern aus verschiedenen Aspekten anschauen kann und dass jeder einen verschiedenen Blick auf das gleiche Thema hat. Gelernt habe ich auch noch, wie jede Kleinigkeit, Wirkung auf das gesamte Bild hat und wie sie die Bedeutung ändern kann. (Mulham)

Mir hat der Workshop “Farbe bekennen” sehr gut gefallen, weil ich Kunst und Fotografie liebe. Ich fand es sehr gut, dass der Workshop in 2 kürzere Teile gesplittet wurde, da man so auch glaub ich für eine längere Zeitspanne konzentriert bleibt. Ich fand super, dass die 1. Stunde quasi eine “Theoriestunde” war, wo wir mehr über “Farbe bekennen” erfahren durften und uns Inspiration von vielen verschiedenen großen und kleineren Künstler*innen holen konnten. In der 2. Stunde konnten wir Stipis dann selbst zeigen wie wir mit Fotografie, Bearbeitung und Zeichnen, Meinungen sowie Sichtweisen darstellen, was sehr spannend gewesen ist. Ich bin ich sehr froh an diesem Workshop teilgenommen zu haben, weil “Farbe bekennen” für mich bis dahin eher Fremdwörter waren. (Genti)

Der Workshop war sehr spannend. Wir konnten unsere Meinung offen sagen und es war schön zu sehen, dass wirklich jeder jedes Bild anders beschrieben und interpretiert hat. Es zeigt wie unterschiedlich Menschen denken und die verschiedenen Sichtweisen, Perspektiven, was auch wichtig für unsere Gesellschaft ist. (Sara)

Vielen Dank an die Kunstmeile Krems für den interessanten Workshop!