Financial Literacy Workshop mit Three Coins

Das Interesse am Workshop „Mein Geld und ich“ mit Three Coins war so hoch, dass wir unsere Stipendiat:innen in zwei Gruppen geteilt haben. Unsere Workshopleiter:innen Goran und Lena haben uns viele Tipps & Tricks mitgegeben und uns Raum gelassen unsere eigene Definition von Geld, Sparen und Investieren zu bilden. START-Wien Stipi Balqiz berichtet über den Finanz-Workshop.

Der Workshop war sehr von uns Stipis erwünscht und wir hatten viel Spaß, es war sehr Interaktiv und Ideen und verschiedene Methoden für Geld sparen oder Geld ausgeben miteinander geteilt. Die Workshops-Leiter:innen waren sehr überzeugend und es hat viel Spaß gemacht mit ihnen zu reden und uns mit verschiedenen Sachen, rund ums Geld, zu beschäftigen. Dabei wurde viel auf Fragen wie: Macht Geld glücklich? Oder ob Geld die Welt zu einem besseren Ort machen kann, diskutiert. Auch erfuhren wir wie wir unsere Ausgaben und Einnahmequellen zu beachten haben um nicht in ein Shopping-Wahn zu kommen und Dinge zu kaufen die wir nicht brauchen. In dem Workshop wurden viele Basic Informationen über Geld und unser Konsumverhalten näher erläutert. Dies war sehr hilfreich und ermöglichte uns eine Basis um uns Thema einzusteigen und bewusster mit Geld umzugehen. Wir sind sehr gespannt auf zukünftige Workshops, die uns dem Thema rund uns Geld und finanzielle Allgemeinbildung näher bringen, vor allem weil dies in der Schule leider fehlt.

Ich fand den Workshops mit ThreeCoins echt brilliant. Es war sehr interessant zu hören, wie andere Geld wahrnehmen und was es für sie wichtig ist, wenn es um Geld geht. Ich fand es toll, dass wir besprochen haben, wo wir unser Geld bekommen und ausgeben, weil ich noch nie im Detail darüber nachgedacht habe. Ich bin schon gespannt für das nächste Workshop mit ThreeCoins! -Nuaar

Das war eines der wenigen Workshops, die sehr schnell vergangen sind, weil das Thema so wichtig ist und uns allen in vielen Bereichen des Lebens betrifft. Das Geld kontrolliert und beeinflusst die ganze Welt. Daher ist es sehr essentiell sich mit Geld und dem Umgang mit diesem zu befassen. Was mir an diesem Workshop gefallen hat, ist die tolle Interaktivität. Man hat nicht nur trockene Infos bekommen, sondern man konnte die eigenen Erfahrungen und Meinungen austauschen. Am Ende konnte ich, trotz meiner Erfahrungen, neue, hilfreiche Tipps und Tricks kennenlernen. Vielen Dank an Lena für ihre chillige, aber doch professionelle Art. Hat mir im allgemeinen sehr gut gefallen. -Omran

Der Workshop war sehr sehr cool. Ich wünschte es wäre noch länger gewesen. Es war extrem entspannt, der Vortragende war voll aktiv und cool darauf und das hat auch das Interesse erweckt konzentriert zuzuhören und ebenso aktiv mitzumachen. Ich hoffe es kommt ein weiterer Workshop derart. -Ali

Three Coins ist… ein Sozialunternehmen, das Finanzbildungsprojekte entwickelt und umsetzt. Wir sind der Überzeugung, dass ein guter Umgang mit Geld einer der größten Hebel für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und eine gesunde Volkswirtschaft ist. Deshalb vermitteln wir Finanzkompetenz so vielen Menschen wie möglich auf lebensnahe und wirkungsvolle Weise. (Abgerufen, 09.04.2021, von https://www.threecoins.org/)

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

„Am Samstag, den 30. Januar 2021 fand der Workshop „Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung“ statt. Goran Maric von der Three Coins GmbH (Bei der Three Coins GmbH handelt es sich um „die Entwicklungsschmiede für wirkungsvolle Bildungsformate im Bereich der Finanzkompetenz“) hat uns durch die Veranstaltung geführt. Goran war sehr authentisch und kompetent in seinem Fachbereich Finanzen.

Am Anfang des Workshops gab es eine kleine Vorstellungsrunde und dann ging es auch schon los. Am Workshop hat mir sehr gefallen, dass wir aktiv mitreden und mitwirken durften. Zudem hat mir sehr gefallen, dass Goran seine persönlichen Erfahrungen aus seinem eigenen familiären und freundschaftlichen Umfeld eingebracht hat. Es war großartig die Meinung der verschiedenen Stipis zu dem Thema zu hören und wie sie zu dem Thema Finanzen stehen. Dabei kamen durchaus verschiedene Ansichten hervor und es wurde kontrovers darüber diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch eine Umfrage, bei der es darum ging anzugeben wie viel das Leben in Österreich durchschnittlich kostet. Um das ganze abzurunden hat uns Goran die Umfrage und das Thema mit ein paar Daten und Fakten wie beispielsweise wie viel verdient man durchschnittlich im deutschsprachigen Raum oder wie viel Menschen haben in Österreich Schulden untermauert. Die von ihm genannten Zahlen haben uns Stipis schockiert und sensibilisiert.

Die Quintessenz, welche ich mir vom Workshop mitgenommen habe ist die Frage „Was brauche ich wirklich und was will ich?“. Goran hat uns anhand einiger praktischer Beispiele (Coffee to go, Weckerl am Schulweg, etc.) gezeigt, wie viel Geld man eigentlich für „Unnötiges“ ausgibt. Der Punkt mit diesen kleinen Ausgaben ist mir persönlich erst heute so richtig bewusst geworden und ich werde in der Zukunft mehr darauf achten bzw. Notizen darüber machen, damit ich meine Ausgaben einmal gesammelt betrachten kann.

Es war es ein toller Workshop von dem bestimmt jeder Stipi etwas mitnehmen konnte.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

14.11.2020 – Workshop mit dem Verein Three Coins

Geld beeinflusst alle Bereiche unseres Lebens. Bei dem Stichwort „Geld“ fallen den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten sofort Begriffe wie Bank, Lebenserhaltungskosten, einkaufen, Ersparnisse, Kreditkarte, Versicherung, sparen und verdienen ein. Dass Geld allein nicht glücklich macht, darin sind sich auch die Teilnehmer_innen des Workshops einig. ABER kein Geld zu haben, die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Mobilität nicht abdecken zu können und im Allgemeinen von einer aktiven Teilnahme an der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein, macht ebenfalls nicht glücklich. In diesem digitalen Workshop ging es aber nicht nur um Allgemeines zu Thema Geld, ganz konkret wurden auch finanzielle Fragen, nach Einkommen, Lebenserhaltungskosten und Budgetplanung ganz konkret in den Blick genommen. Um den Überblick zu behalten, kann man sich bei Letzterem auch von kostenlosen Apps unterstützen lassen.

FLiP – Erste Financial Life Park

START-Wien besuchte wiederholt in den Herbstferien das FLiP, den Financial Life Park der ERSTE Group. Bei unseren vorherigen Besuchen haben wir viel über das Bankwesen und die globalen Zusammenhänge von Finanzen gelernt und widmeten uns den Auswirkungen von Globalisierung und den eigenen Finanzen. Dieses Mal schlüpften wir in die Rollen von Expert*innen und haben uns nicht nur mit den eigenen Finanzen, sondern darüber hinaus auch das Haushaltsbudget von Lebensgemeinschaften und Familien mit Kind angesehen. Das Learning Center bietet in einer sehr interaktiven Form verschieden Workshops für viele Altersgruppen an.

Nach einer kurzen Einführung zu der Entstehung und dem Konzept des FLiPs wurden die START-Wien Jugendlichen mit dem FLiP-Wallet – einem Tablet – ausgestattet und begannen die interaktive Tour. Bei der ersten Station widmeten wir uns den Lebensbereichen und der Einschätzung des Budgets. Wie viel sollten wir für den Wohnraum einplanen? Wie viel für Lebensmittel und Freizeit? Und sollten wir lieber sparen oder einen Urlaub einplanen? Dabei schlüpften die Jugendlichen in die unterschiedlichsten Rollen (Alter und Einkommenssituation variiert dabei sehr stark) und durften ihr Budget planen. Dabei konnten wir über unseren eigenen Konsum reflektieren und uns vor Augen halten wie viel wir tatsächlich für Kleidung, Technik und Freizeit ausgeben.

Bei der nächsten Station wurde es dann sportlicher, denn ein Teammitglied durfte Fahrradfahren. Das eine Team „schummelte“ und behalf sich mit der Suche im Internet, daher dauerte das Beantworten der Fragen länger, das andere spielte schnell, jedoch stieg der Fahrradfahrer kurz vom Rad runter und betätigte händisch die Pedale. Ein Quiz, das erschöpft und den Wissenshunger anregt. Beide Teams haben sich ganz gut geschlagen. Und dann ging es in einen ehemaligen Kundentresor..

An dieser Stelle möchten wir euch nicht zu viel verraten wie die Tour weiter ging, denn wir können euch einen Besuch im FLiP nur empfehlen! Ein spannender Workshop mit viel Alltagsbezug. Danke an unseren Vermittler, der die Tour sehr diskussionsreich gestaltet hat!

Dritter Teil des Finanzführerscheins bei START Salzburg

„Im dritten und letzten Teil des interessanten Finanzführerschein-Workshops, der am 29. April stattgefunden hat, beschäftigten wir uns mit dem Thema SCHULDEN. Im Themenbereich Schulden ist es besonders wichtig, möglichst früh anzusetzen und eine sogenannte Überschuldung zu vermeiden. Außerdem sahen wir einen kurzen Film über Bürgschaft und die Verantwortung dafür. Insgesamt hat mir dieser hilfreiche Workshop sehr gut gefallen, da wir sehr viele im Alltag benötigte Informationen bekommen haben.“

START-Salzburg Stipendiat Ali Akbar

Ziel des Finanzführerscheins war es, den Stipendiat*innen grundlegendes Wissen zum richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. In den informativen Workshops, die von DSA Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg gehalten worden waren, erarbeiteten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten zentrale Inhalte rund ums Thema Geld, Wohnung, Lebenskosten, Schulden und Bürgschaft. Viele Fachbegriffe, die es in diesem Themenbereich gibt, konnten geklärt werden. Herzlichen Dank an Frau Honisch für die spannenden Workshops!

Zweiter Termin vom „Finanzführerschein“ bei START Salzburg

Wieviel Geld brauche ich eigentlich im Monat, wenn ich einen eigenen Haushalt habe? Dieser Frage gingen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammen mit Sozialarbeiterin Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg nach. Die Teilnehmer*innen versuchten zu schätzen, wieviel sie pro Monat für Miete, Auto, Essen und andere Ausgaben des täglichen Lebens brauchen werden. Darüber hinaus ging es auch um den Themenbereich Miete und wieviel man für eine eigene Wohnung inkl. Nebenkosten so braucht. Ioana hat ihre Eindrücke für uns zusammengefasst:

„Am Freitag, den 29.03 hat die Veranstaltung „Finanzführerschein“ stattgefunden. Im zweiten Teil des Finanzführerscheins durften wir selbst mithilfe des Katalogs eines bekannten schwedischen Möbelhauses ein fiktives Wohn- und Esszimmer einrichten. Dadurch konnten wir sehen, welche Kosten auf uns zukommen, wenn wir alleine wohnen werden. Dann haben wir drei Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wurde eine andere Farbe zugeteilt. Dann wurden jeder Gruppe zehn Kärtchen gegeben. Auf diesen Kärtchen mussten wir eine Kostenaufstellung machen und angeben, wie viel Geld wir ungefähr für verschiedene fixe Kosten ausgeben werden, wenn wir selbstständig wohnen (Haushalt, Freizeit, Hobby, Auto, Zigaretten, Pflege, Essen, Handy, Kleidungen). Auf dem letzten Kärtchen haben wir sämtliche Kosten zusammengerechnet. Daraufhin haben wir darüber gesprochen, für welche Bereiche wir in Zukunft mehr Geld einplanen müssen z.B. Hobbys und wie realistisch unsere Einschätzungen sind. Wir lernten viele neue Sachen, die uns in Zukunft helfen werden. Wir freuen uns auf den nächsten Termin.“

START-Salzburg Stipendiatin Ioana

START-Wien im Financial Life Park

„Aufgrund der Tatsache, dass die Schule für mich bald endet und ich lernen sollte, verantwortungsvoller zu sein, nahm ich auch am Workshop von Flip (Erste Financial Life Park) in dem es um rücksichtsvollen Umgang mit Geld ging. Uns wurden wichtige Begriffe sowie Statistiken gezeigt, um uns einen Einblick in die auf uns zukommende Welt – die Erwachsenenwelt – zu verschaffen. Zudem haben wir auch besprochen, was der Kauf von billigen Produkten für Menschen, die an der Produktion beteiligt sind, bedeutet.“ fasst Gamze, START-Wien Stipendiatin, unseren Besuch im Financial Life Park der ERSTE Group zusammen.

Dieses Learning Center bietet in einer sehr interaktiven Form verschiedene Workshops zum Thema Finanzen und nachdem wir bei unserem ersten Besuch viel über Bankenwesen selbst und globale Finanzzusammenhänge gelernt haben, widmeten wir uns dieses Mal den eigenen Finanzen und den Auswirkungen von Globalisierung auf Einzelne.

Ausgestattet mit mit dem FLiP-Wallet, einem Tablet, begannen wir die Tour mit Einschätzungen zu Haushaltsbudget. Wieviel geben Österreicher*innen und Österreicher unterschiedlichen Alters und damit auch mit unterschiedlicher Einkommenssituation für die verschiedenen Bereiche des Lebens aus? Wieviel Budget sollte man für Wohnraum einplanen, wieviel für Versicherungen etc., wieviel für Lebensmittel, für Sparen und zuguterletzt dann auch für Freizeit?
Bei der nächsten Station wurde es dann sportlicher, denn ein Gruppenmitglied „durfte“ Fahrradfahren und hatte je nach Wissenstand der Teammitglieder beim Geldquiz mit wenig oder viel Widerstand zu kämpfen. Denn mit mehr Informationen und mehr Wissen, fällt auch der Umgang mit Geld leichter!

In einem ehemaligen Kundentresor stellten wir uns, wieder in Form eines Spiels, die grundlegendere Frage danach, was eigentlich den Wert von etwas bestimmt: Preis alleine? Nein, hinzu kommen Nutzen (in unterschiedlichen Situationen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten) sowie die individuelle emotionale Bindung zu einem Gegenstand. Mit grundlegenden Fragen und Entscheidungen beendeten wir den Workshop und diskutierten einerseits die mögliche Abschaffung von Geld zugunsten digitaler Zahlmethoden und den Herstellungsprozess und damit die Entlohnung von verschiedenen Menschen weltweit einer Jeans.

Wieder ein spannender Workshop, mit viel Alltagsbezug und hohem Unterhaltungswert, auch dank unseres tollen Vermittlers!