Wir sind gemeinsam stärker als allein!

START-Wien Stipendiatin Jihan erzählt von ihrem sozialen Engagement bei dem Verein ,,Die Brücke des Friedens“. In ihrer Funktion als Jugendbetreuerin und freiwillige Mitarbeiterin vermittelt sie Kindern die Freude am Lernen und theaterpädagogisch die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Familie.

,,Im neuen Europa brauchen wir eine neue Wirtschaftsethik, die Umweltbewusstsein, soziales Engagement und langfristiges Denken an erste und nicht letzte Stelle setzt.“ Mit diesen Worten von Prinz Charles möchte ich mehr Aufmerksamkeit auf ,,Soziales Engagement“ lenken, da es eng mit unserem Stipendium zusammenhängt.

Seit meiner Ankunft in Österreich nehme ich in unterschiedlichen Vereinen teil, die bedürftige Menschen unterstützen. Am Anfang war ich als Dolmetscherin am Hauptbahnhof tätig, wo eine große Menge an Flüchtlingen eintraf. Zunächst arbeitete ich bei dem Verein ,,Die Brücke des Friedens“, welchen ich gerne vorstellen würde. Die Organisation wurde von einem Ehepaar, Maan Abu Ghazleh und Kholoud Al Englizi, mit ihrem Freund Hani Alkhatib im Jahr 2017 offiziell gegründet. Die Organisation finanziert sich selbst, jedoch stellt die Stadt Wien kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung.  Ziel dieser Organisation ist, die ankommenden Flüchtlinge dabei zu unterstützen, sich in der österreichischen Gesellschaft zu integrieren und das kann nur dann passieren, wenn sie natürlich die deutsche Sprache erlernen. Aus diesem Grund veranstaltet ,,Die Brücke des Friedens“ viele Projekte, wo die Flüchtlinge die deutsche Sprache erlernen können. So werden Deutschkurse, ein Sprachcafé sowie auch eine Sommerschule für die Kinder angeboten. Die Deutschkurse sind für diejenigen gedacht, die noch nicht aufenthaltsberechtigt sind und deswegen noch keine Kurse von der Stadt bekommen. Dort arbeiten ÖsterreicherInnen und/oder Flüchtlinge, die bereits die deutsche Sprache gut beherrschen, freiwillig.

Ich nahm zwei Mal an den Kinderkursen teil, wo ich Kinder zwischen 13 und 16 Jahren betreute. Als freiwillige Mitarbeiterin hatte ich die Aufgabe, den Kindern Freude beim Lernen zu vermitteln, indem ich den Stoff auf eine interessante Art und Weise näherbrachte. In der Freizeit drehte ich mit Hilfe von Hani Al Khatib und den motivierten Kindern ein kurzes Theaterstück, welches die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Familie für die Kinder darstellen soll. Da ich mit meiner Gruppe eine enge Beziehung aufgebaut habe, treffen wir uns noch gelegentlich. Wann immer Fragen bezüglich des Schulsystems oder was auch immer auftauchen, scheuen sie sich nicht, mich zu fragen.

Es werden vor allem noch motivierte Jugendliche gesucht, die sich gerne für andere einsetzen. Das ist ein großartiges Projekt, indem man sicher viele Erfahrungen sammeln kann.

Wir Jugendlichen sollen bedenken, dass die Welt von Menschen lebt, die mehr als ihre Pflicht tun. Wir sind gemeinsam stärker als allein, auch wenn manchmal egoistische Ziele in unserer Wohlstandsgesellschaft wesentlich wichtiger erscheinen.

Mehr Informationen über die freiwillige Arbeit bei dieser Organisation findet ihr auf ihrer Homepage!

„Peace Kitchen“ ein kulinarisches Friedenskonzept

Schüler der HAK VBS Akademiestraße & START-Wien Stipendiat Atila Bamyani stellt das Konzept hinter der „Friedensküche“ in Wien vor.

Nach 2015 sind viele Flüchtling.e von verschiedenen Ländern (wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, der Türkei, Syrien, Libyen u.a.) nach Österreich gekommen. Eine sehr wichtige Frage für die österreichische Gesellschaft ist, wie wir alle in Zukunft zusammen in Frieden leben, studieren und arbeiten können, wie unsere Kinder in Frieden zusammenspielen können.

In der Peace Kitchen kochen und arbeiten jugendliche Flüchtling, aber erzählen auch die Geschichte ihrer „Reise“ von ihrer Heimat durch die verschiedensten Länder wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Syrien, die Türkei und andere. Wir organisieren kulturelle Veranstaltungen wie: Konzerte, Fotoausstellungen, Filmvorführungen von Geflüchteten, sowie Diskussionen über das Thema Flüchtlinge und ihre Integration. Über das Essen und diese kulturellen Aktivitäten ergibt sich leicht ein Dialog.

Es wird von Flüchtlingen und Asylberechtigten in diesem Lokal in der Stadt Wien eine Vielfalt von Speisen angeboten: Peace Kitchen ist die Idee, durch verschiedenste Menüs die „Reiseroute“ von Flüchtlingen, ihre Erinnerungen und Erfahrungen nachzuzeichnen. In der Peace Kitchen sind die angebotenen Speisen das Ergebnis der Begegnung von Flüchtlingen mit anderen Kulturen bis hin zum Ankunftsland. So wird diese Begegnung durch Geselligkeit zur sinnlichen Erfahrung.

Dieses Projekt zeigt das Potential, dass die Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen, die Andersartigkeit und die Vielfalt als Quelle der Innovation und Bildung in sich haben. So wirken MigrantInnen als Innovatoren bei der Zusammensetzung von Speisen bei.

Peace Kitchen arbeitet mit Aufnahmestellen von AsylbewerberInnen zusammen, wie auch bei Gemeinschaften, die gefährdete Männer und Frauen für Ausbildungspraktika in Restaurants aufnehmen, mit dem Ziel der Integration und der Eigenständigkeit durch aktives Arbeiten. Unser Anliegen ist es, MigrantInnen und Geflüchteten, die wie die meisten Mitglieder dieses Projekts ähnliche Erlebnisse und Erfahrungen mitbringen, im Gastland eine Möglichkeit des Lernens und eventuell eine Anstellung zu bieten.

Atila über sich und seine Erfahrungen, die wesentlich zur Idee „Peace Kitchen“ beigetragen haben

Mein Name ist Atila Bamyani, ich bin vor kurzem 19 Jahre alt geworden und bin nach meiner Heimatstadt „Bamiyan“ (Afghanistan) benannt. Ich lebe seit 9 Jahren in Österreich und gehe momentan in die 4. Klasse der Handelsakademie I. der Vienna Business School Akademiestraße im 1. Bezirk. Seit diesem Jahr bin ich stolzer Stipendiat und Stipi-Sprecher bei START-Wien.

Im Jahr 2008 bin ich mit meiner Mutter von Afghanistan nach Pakistan und dann in den Iran geflüchtet. Auf unsere Fluchtreise habe ich viele verschiedene Menschen getroffen. Ich erinnere mich wie meine Mutter und ich in Pakistan in den Gemeinschaftsküchen mit anderen Menschen gekocht und das Essen vorbereitet haben und von anderen Menschen gelernt haben sowie als auch andere Personen von meiner Mutter gelernt haben.

Im Jahr 2009, als wir nach Österreich geflüchtet sind, haben wir diese Erfahrungen noch einmal durchlebt. Zuerst in Thalham, dann in Tiroler Städten und Dörfern wie Innsbruck, Mötz, Kössen, Kufstein oder Jennbach. Meine Mutter kochte mit anderen und ich half ihr dabei. Wir haben viele verschiedene Leute kennengelernt und auch zusammen gekocht. Kurzgesagt: Ein kultureller Austausch.

Während den Flüchtlingsströmen vom November bis Dezember 2015 habe ich reisenden Flüchtlingen an Bahnhöfen geholfen und auch viele Freundschaften geschlossen. In den Asylheimen in Wien habe ich diese Freunde erneut getroffen und dabei habe ich gesehen, dass sie ebenfalls in Gemeinschaftsküchen zusammen kochen und wie meine Mutter und ich ihre Erfahrungen miteinander teilen. Und am Ende entstehen auch immer gute Geschmäcke und somit auch neue Rezepte.

START-Wien Stipendiat Edison im EU-Parlament

Edison, START-Wien Stipendiat, besuchte im Rahmen des EU-Projekts „Euroscola“ das EU-Parlament in Straßburg und berichtet über seine Teilnahme.

Mein Name ist Edison Baardies, ich bin 17 Jahre alt und gehe in die Schumpeter Handelsakademie und Handelsschule im 13. Bezirk. Ich bin dieses Jahr im Jänner 2019 mit meiner Schule in das EU Parlament Straßburg gefahren.

Gemeinsam mit 22 anderen Schülern/Schülerinnen aus verschiedenen Klassen, durfte ich dieses Jahr beim EU-Projekt Euroscola teilnehmen. Euroscola ist ein Projekt der EU, bei dem 24 Nationen aus der EU die Möglichkeit bekommen 1 Tag im Parlament zu sein und sich den Arbeitstag der Abgeordneten näher anzusehen. Die EU zahlt die gesamte Reise und den Aufenthalt somit war die Reise für mich Kostenlos. Euroscola findet 20mal im Jahr statt. Davon haben österreichische Schulen 10-mal im Jahr die Chance sich zu qualifizieren. Meine Schule hat es dieses Jahr unter die Top 5 von 10 geschafft. Eigentlich fahren immer die Abschlussklassen zu dem Projekt, jedoch aufgrund meines schulischen Engagements hat mich der Lehrer eingeladen auch mitzufahren.

Damit sich alles so gut wie möglich mit der Förderung der EU ausgeht sind wir 11 Stunden mit dem Bus nach Frankreich gefahren. Am Mittwoch dem 30.1. um 13 Uhr sind wir angekommen und hatten den ganzen Tag für uns um die Stadt zu erkunden. Nach 11 Stunden Fahrt sind meine Freunde/Freundinnen und ich erstmal etwas warmes Essen gegangen, zum Glück gab es dort einen Vapiano der uns bekannt war. Das Essen in Frankreich ist relativ teuer und das Salz fehlt. Ich wüsste nicht wie ich dort überleben könnte bei einem Cheeseburger der zwei Euro kostet statt einem.

Am nächsten Tag war auch schon die Veranstaltung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Ich war ziemlich nervös am Vormittag, weil ich die Ehre hatte, nicht nur unsere Schule, sondern auch das Land Österreich in Frankreich vor 600 Schülern/Schülerinnen und 50 Lehrern/Lehrerinnen zu vertreten. Meine Freunde/Freundinnen und Schulkollegen/Schulkolleginnen haben gesagt, ich hätte es super gemacht. Ich jedoch habe gemerkt das mein Bein so gezittert hat, ich dachte es explodiert jeden Moment.

Nach den ganzen Länder Präsentationen und den ersten politischen Diskussionen, die geführt wurden, gab es Mittagessen, welches nur halb so gut wie in Österreich schmeckt, weil wieder Salz gefehlt hat. Beim Mittagessen wurde uns erklärt wie es nun weiter geht. Und zwar mussten wir uns mit jeweils 3 anderen Nationen zusammenfinden und einen Fragebogen mit 20 Fragen ausfüllen, wobei jede Frage auf einer anderen Sprache war. Das Ganze war ein Wettbewerb und daher, dass ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin, habe ich während alle anderen gegessen haben gleich begonnen zu arbeiten und hab es mit meiner Gruppe ins Finale des Euroscola Wettbewerb 2019 geschafft. Leider habe ich nicht gewonnen, weil ich falsch getippt habe bei der Frage wie hoch der Le Blanc sei. Trotzdem haben die anderen 15 Finalisten/Finalistinnen und ich als Geschenk, Merchandise von Euroscola 2019 bekommen. Das war sehr lieb. Gegen Ende der Veranstaltung habe ich mich noch mit vielen Nationen ausgetauscht und mit meiner Gewinner Gruppe ein Abschlussfoto geschossen.

Radio-Projekt „Weltenwandel“

Himanshi & Balqiz, START-Wien Stipendiatinnen haben am Radio-Projekt „Weltenwandel“ teilgenommen und berichten über ihre Projektwoche.

Während der Zeitspanne von 02.02.2019 bis 07.02.2019 haben wir, zwei START-Stipendiatinnen aus Wien, an dem Radio-Projekt „Weltenwandel“, das von EU gefördert wird, teilgenommen. Diese Woche, die wir in Trofaiach „Jugendheim Schloss Stibichhofen“ verbracht haben, war für uns nicht nur lehrreich, sondern auch sehr erholsam. Dort waren wir insgesamt 33 Personen aus Wien, Graz und der Slowakei. Neben den zahlreichen Workshops, die veranstaltet wurde, haben wir auch viel Spaß dazwischen gehabt, wie als wir Bowling gegangen sind. Wir hatten das erste Mal Bowling gespielt und freuten uns deshalb sehr, wir haben sogar einmal einen Neuner geschossen. Wir sind sogar Rodeln gegangen, das war das Highlight der Woche und obwohl es sehr kalt war, hatten wir doch sehr großen Spaß zusammen. Was uns an diesen Workshop besonders gefallen hat war, dass wir selbstständig waren und alles selbst organisieren mussten. Wir haben gekocht, sind einkaufen gegangen, auf Kinder aufgepasst, da dieses Projekt unabhängig vom Alter war, Workshops organisiert, Spiele gespielt und uns besser kennengelernt. Wir sind auf diesen Workshop durch Lale, eine Moderatorin, gestoßen und sie hat uns eingeladen da mitzumachen. Da der Workshop in den Semesterferien war, hatten wir keine Probleme mit der Schule und waren deshalb sehr froh. Die Workshops, die uns am Besten gefallen hat, war die Live-Sendung, wo wir interviewed wurden und auch andere interwieved haben, aber auch die anderen zahlreichen Workshops, wie zB. der Kosmetik-Workshop oder Kamera-Workshop, wo man lernte wie eine Kamera gebaut wird und funktioniert, oder der Recycling Workshop, wo wir lernten nachhaltig mit der Umwelt und unseren Eigentumen umzugehen. Diese und viele andere Workshops waren für uns sehr lehrreich und haben uns sehr gefallen.

In diesem Sinne möchten wir, Balqiz und Himanshi, der lieben Lale, Radio Orange 94.0 und der EU danken, dass sie das ermöglicht haben.

Punschtrinken für den guten Zweck

Auch heuer veranstaltete der START-Wien Pate Wiener Börse einen Weihnachtspunsch für ihre Kunden. Wie jedes Jahr wurden auch diesmal Lose für eine Tombola verkauft, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab.

Es wurden insgesamt unglaubliche 1000 Lose à 5 EUR verkauft, zusätzlich noch EUR 489.- an freie Spenden gesammelt. Die Summe von EUR 5489.- wird, wie großzügigerweise von der Wiener Börse AG verdoppelt. Vielen herzlichen Dank!

Zusätzlich kamen noch 1250.- Euro  durch die Versteigerungen von zwei signierten Trikots der ÖSV und ÖFB zuammen.

Insgesamt konnte also heuer 12.228 EUR für den START-Wien Sozialfonds gesammelt werden.

Vielen Dank an die engagierten MitarbeiterInnen der Wiener Börse für die Organisation der Tombola und das Akquirieren der Preise, Danke an alle Sponsoren,, speziell START-Wien Pate L`Oreal und Business Circle, welche dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben.

Auch einige StipendiatInnen waren vor Ort um bei der Verlosung und der Ausgabe mitzuhelfen, hier ihre Eindrücke der tollen Veranstaltung:

Es war schön, am Börsenpunsch am Donnerstag, den 23.11.2018 wieder dabei zu sein zu können. Wir durften beim Los ziehen mithelfen und und uns anschließend mit einem warmen Punsch aufwärmen. Einen großen Dank an die Wiener Börse, die START schon jahrelang unterstützt. – Lisney

Der Punschstand von der Wiener Börse war ein angenehmer Abend, neben gutem Buffet und angenehmer Atmosphäre, hatte ich die Gelegenheit mit vielen Erfahren Leuten in der Wirtschaft und Unternehmensführung zu sprechen. Auch Mike Tangwena ein Stipendiat hat mir eine Tour durch das Haus sowie seinem Büro erstattet so konnte ich mir auch einen ersten Eindruck machen. Hauptsächlich hat sich alles andere im Innenhof abgespielt. Die anderen Stipendiaten und ich hatten neben Selfies schießen, Essen und neue Leute kennenlernen viel Spaß.
Ausserdem hatte ich auch die Chance dazu bekommen Kontakte zu Knüpfen und möglicherweise wenn alles gut klappt kann ich mein Sommerpraktikum in der Wiener Börse absolvieren. – Edison

Der Börsenpunsch an der Wiener Börse, war eine tolle Gelegenheit die Paten  von Start näher kennen zulernen. Es war wieder auch erfreulich einige der Startstipendiaten bei einer Nicht-Bildungsveranstaltung zu sehen. Weiters war die Ausgabe der Tombolageschenke eine großer Spaß, da wir den Gewinner egal, wie klein das Geschenk war eine Freude machen konnten. – Salma

 

START-Stipendiatin bei der youngCaritas Sommeruniversität

Als engagierte Schülerin hatte START-OÖ Stipendiatin Chrislane Barros da Silva die Möglichkeit an der Sommeruniversität der youngCaritas in St. Malo, Frankreich, als Teil der Österreich Delegation teilzunehmen.

Von dieser einmaligen Erfahrung berichtet sie uns hier:

Not exactly knowing what I was to experience on my trip to St. Malo I started this adventure thinking it would be the perfect opportunity to revive my French skills and learn about ecology. Luckily this trip turned out to be much more than just a French lesson. Instead I came back home with precious life lessons, unforgettable memories and a heart-warming smile.

As hard as first impressions can be, as soon as I met my fellow Austrian delegates I knew that the farewell would be even harder. Katharina, Joey, Marie, Gregor and I were all excited to get to our first stop, the city of love: Paris! There we met the participants from all over Europe and got to know each other better by playing games but most importantly we were informed about what was going to expect us in the Summeruniversity in St. Malo. Even though we only had a few hours in Paris we managed to make the best out of them seeing the Eiffel Tour, L’Arc the Triomphe and a few of us also went on a boat trip through Paris.

The next day we woke up early in the morning and got ready for a 6-hours-long bus ride to St. Malo. All the tiredness from the bus ride vanished when we were greeted by dancing and smiling people. The joyful music and the happiness set the right mood for the upcoming days. Over 600 people with different backgrounds were put in so called “villages” which helped the organizers keep everything structured. Being in these villages also helped us to find a safe space because the area was huge and one could easily feel overwhelmed and lost. After a short introduction from the mayor of the villages we got to choose what workshop we wanted to attend the following days. The main topic of the Summeruniversity 2018 was ecology so the workshops ranged from issues like upcycling, ecosystems, to textiles and many more. The workshops were divided into a practical and a theoretical part. In the practical part we were able to use our knowledge and create something new. In between the workshops the program offered options like visiting Islamic or catholic prayers, yoga and a fashion show with sustainable clothing but also a trip to the beach. To compliment the ecologic theme of the university we were also asked to prepare dinner together.

It was an unforgettable moment to see all of us work together to create a delicious meal. The realization that this was made possible due to our teamwork made it even more special. What we then called a “salad party” was a perfect ending to this significant and educational trip. Not only did we learn important lessons from our workshops, we also learned from each other and every single participant is ready to spread the message of how important it is to live more sustainable and ecological in order to save our resources.

I am glad I had the opportunity to be part of the Summeruniversity 2018 and meet great individuals without whom the trip would have been half as memorable. Oh, and yes, I did actually improve my French – Au revoir!

Das vielfältige Engagement unserer Stipendiat*innen

Um ein START-Stipendium zu bekommen, erwarten wir von den Jugendlichen soziales Engagement. Aber was meinen wir damit, wenn wir von den engagierten Schüler*innen sprechen? Um davon einen Eindruck zu bekommen, haben wir in diesem Artikel das soziale Engagement unserer START-Oberösterreich Stipendiat*innen zusammen getragen. 

Engagement gibt es in vielen gesellschaftlichen Bereichen, daher sind auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten unserer Stipis weit gestreut. Vom Engagement in der Schule, in der Gemeinde, der Kirchengemeinschaft über große Hilfsorganisationen, kleine Vereine oder soziale Einrichtungen in welchen Hilfsbedürftiges jeden Altes betreut werden, findet man auch eine START-Stipendiat*in wieder.

„Mir ist soziales Engagement wichtig, weil ich dadurch die Chance habe, neue Menschen kennen zu lernen und Lebenserfahrung sammle. Wir sammelten zB. Spenden für Menschen in Afrika und spielten mit den Passanten themenbezogene Spiele, die auf die wirtschaftliche und humanitäre Not in Afrika aufmerksam machen.“ -Erika

 

„Ich engagiere mich bei der YoungCaritas, einer Organisation der Caritas für junge Menschen. Bei den Reittagen in St. Isidor fand drei Tage lang eine Hippotherapie für beeinträchtigte Kinder statt, wo ich als Kinderbetreuerin ausgeholfen habe.“

-Sara

Wie breit die Interessen unserer Stipendiat*innen gestreut sind, und wo sie sich überall engagieren, wird bei der Auflistung der Tätigkeiten sichtbar:

Unser Engagement:
# Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz
# Dolmetscher für Polizei, Krankenhäuser, Ärzte und Juristen
# Altenheim: wöchentliches spazieren und spielen mit Bewohner*innen
# Nähcafé: reparieren von Kleidungsstücken, mit denen Spenden gesammelt werden
# Spenden und Sammelaktionen für hilfsbedürftige Menschen
# Klassensprecher*in / # Schulsprecher*in / # Schülervertretung
# Schulzeitungen / # Schulkalender
# Schulveranstaltungen / # Maturaball
# Nachhilfe, Lernhilfe
# Essensausgabe
# Moderation von (Musik-)Veranstaltungen
# Therapiestunden für beeinträchtigte Kinder
# eigenes Haar an krebskranke Kinder spenden

Die Stipis sind unter anderem beim Roten Kreuz, bei der Caritas und YoungCaritas, der Volkshilfe, der MJÖ, der Welser Tafel, in Second-Hand Shops, beim Frauenhaus Linz, in Altenheimen, in Lerncafes, bei Sofar, uvm. engagiert.

 

„Beim roten Kreuz lernt man nicht nur Erste Hilfe, sondern auch erfolgreiche Kommunikation mit anderen Kulturen und Nationen. Das ist ein Foto vom 63. internationalen Freundschaftslager in Langenlois, Niederösterreich“

 

– Paola

 

Zusätzlich helfen sie als Volunteers bei diversen Veranstaltungen und Aktionen, zum Beispiel bei Flurreinigungen, der Wear-Fair und mehr – Messe, der Freiwilligenmesse OÖ – Fest-Engagiert des ULF, bei diversen Gemeindefesten, und so weiter. Doch auch Wettbewerbe, bei denen sie ihre Talente zeigen können, kommen nicht zu kurz, so zum Beispiel der Sag’s Multi Redewettbewerb, Texte- Preis für junge Literatur, der Naboj Mathematikwettbewerb, die Chemie- sowie die Physikolpympiade, usw.

Bei vielen Stipis ist es auch das gute Gefühl, welches sie motiviert sich in diesen Bereichen für andere einzusetzen und teils bemerkenswertes in ihrer Freizeit leisten. 

 

Stipendiatin Bahara repariert im Nähcafé der Volkshilfe Kleidungsstücke, auch Taschen und Jeans werden dort genäht. Dadurch sammeln sie Spenden, welche für einen guten Zweck verwendet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Stipendiatin Chrislane hat neben vielen anderen Engagements die Rettungssanitäterprüfung erfolgreich absolviert.

 

 

Mit START zum UWC World College nach Freiburg

Hallo alle zusammen,
ich bin Lalita Digwal und bin ein „first-year“ in einem der 17 United World College in Deutschland. United World College ist ein internationale Schule, in dem man das International Baccalaurete machen kann. „UWC macht Bildung zu einer Kraft, die Menschen, Nationen und Kulturen im Streben nach Frieden und einer nachhaltigen Zukunft verbindet” ist unser Mission Statement.

Wie bin ich drauf gekommen?
Ich war eine Start-Stipendiatin in Wien und habe die Schule eigentlich durch dem Newsletter von Start kennengelernt. Danach hat mein Lehrer und meine Beraterin von START ein Empfehlungsschreiben geschrieben und Gott-sei-Dank hat mich das UWC Nationalkommittee Österreich aufgenommen. Auch bei der Teilnahmegebühr konnte mir START helfen und nun bin ich hier in Freiburg seit ungefähr acht Monaten.

Wie ist es jetzt?

Puh, es ist stressig, aber man lernt so vieles: Ich habe hier tolle und nette Menschen von der ganzen Welt kennen gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt, die ich womöglich nie hätte erleben können. Es ist ziemlich cool, leider aber auch ein bisschen stressig, denn das Programm für fast jeden Tag ist beinahe voll. Jedoch haben wir die Möglichkeit vieles auszuprobiernen, zum Beispiel habe ich mein wöchentliche Aktivität geöffnet, wo ich mit einem Freund Bollywood Dance beibringe. Ich bin Gott-sei-Dank sehr froh hier in Robert Bosch College in Deutschand zu sein. Danke and meine Empfehlungschreiber, danke an Katrin Triebswetter.

Ein Foto von mir und einer Freundin aus Tansania; wie heißen den Frühling willkommen und zelebrieren ihn mit bunten Farben wie in Indien Holi