Van Gogh Alive – die Welt der Kunst

Bei der Ausstellung „Van Gogh Alive“ werden viele Kunstwerke von Vincent van Gogh auf eine neue Art und Weise ausgestellt, und zwar dass seine Kunstwerke auf Leinwänden projiziert werden. Die meisten Leinwände hängen an den Wänden, aber ein paar davon wurden auf den Boden gelegt. Man kann in seine Welt eintauchen. „Die Welt der Kunst“ würde ich es nennen. Und die klassische Musik, die bei der Ausstellung gespielt wurde, ist auch ein wichtiger Teil davon. Man hat das Gefühl, dass seine Kunstwerke lebendig sind. Sein Schlafzimmer als 3D Modell ist wirklich sehr schön, aber wenn es wirklich als geschlossenes Zimmer gebaut wäre, wäre es meiner Meinung nach besser. Außerdem hat mir der geschlossene Raum, in dem Sonnenblumen sind und alle Wände, so wie das Dach mit Spiegeln bedeckt sind, sehr gefallen.

Ich hatte keine Ahnung, was uns in der Ausstellung erwatet. Aber ich habe mich direkt wegen dem Titel „Van Gogh Alive“ angelmdet, da ich ein Fan von ihm bin und seine Kunstwerke so wie sein Kunststil mag. Die Idee dieser Ausstellung und ebenso die Sprüche neben den Bildern finde ich ziemlich cool.

Autor: Mo START-Wien Stipendiat

Durch die ruhige klassische Musik und seine Art, wie er gemalt hat, hat man gespürt, was für einen Menschen er gewesen war. Auch die Zitate, die er gesagt hat, waren meistens über das Leben. Ich finde, dass er seine Gefühle durch seine Gemälde ausgedrückt hat. Die passenden Farben, die schönen Zitate und die klassische Musik haben mir ein unglaublich schönes Gefühl gegeben. Der Raum mit den Sonnenblumen könnte man viel interpretieren. Überall waren Spiegeln aufgehängt und es waren nur Sonnenblumen und gelbes Licht. Da er auch selbst gesagt hat: „Die Sonnenblume gehört in gewisser Weise mir“, kann ich mir vorstellen, dass er ein schwieriges Leben hatte, und deshlab die Sonne und Sonnenblumen ihm Energie gaben. -Narges

Die Idee von Van Goghs digitale Ausstellung war an und für sich ganz cool. Die gleich neben dem Eingang aufgeschriebenen Storys über sein Leben waren als Einleitung sehr gut. Wer die gelesen hat, wusste wer Van Gogh wirklich ist, was seine Kunst auszeichnet und weswegen er so „komisch“ malt. Wie gesagt, die Idee war cool, aber ich persönlich mag echte Gemälden mehr. Man kann da viel mehr rauslesen und daraus interpretieren etc. Bei der digitalen Ausstellung wurde schon nach einer halben Minute das nächste Bild gezeigt. Ich konnte mich nicht wirklich auf ein Bild konzentrieren. Ganz schön war aber die Wand mit den Zitaten. Die haben oft zu den Bildern gepasst, die zur selben Zeit gezeigt wurden, aber wiederum war es für mich das Problem, dass sie schon nach einigen Sekunden wieder verschwunden waren. Wenn ich mit Punkten beurteilen könnte, würde ich schon 6-7/10 geben. -Ali

Ich fand die heutige Ausstellung sehr meditativ und erholsam! Es war eine erstaunliche Kombination von Musik, Kunst, Malerei, Projektion und Interaktion der Beobachter*innen! Jede*r hat diese Ausstellung anders wahrgenommen und dementsprechend damit interagiert. Die tollste Interaktion war von Seiten des kleinen Mädchens, die sich auf dem projizierten Gleis gelegt hatte, ab und zu die Blumen pflücken wollte. -Banan

Ich fand die Van Gogh Ausstellung sehr schön. Es war eine neue Angehensweise, die Kunstwerke des Künstlers zu sehen und sich in diese hineinzuversetzen. Die Musik mit den bewegenden Elementen in den Werken, die implementiert waren, waren ein schöner Touch. -Jovana

Das Ambiente hat mir sehr gut gefallen, digital art war mal etwas anderes und mir hat die Musik im Hintergrund sehr gut gefallen. Ich fands toll, dass wir die Möglichkeit hatten, auch was von seinem Leben zu erfahren – wie zum Beispiel die Zitate, die eingeblendet wurden. Dass die Bilder schnell gewechselt wurden, hat mir weniger gefallen, aber trotzdem fand ich es insgesamt sehr entspannend. -Sherif

Eine tolle Ausstellung. Die Werke eines großen Künstlers zu betrachten, ist wirklich cool. Nach dieser Kunstausstellung bin ich Fan von Van Gogh geworden. -Mohid

Auch wenn diese Ausstellung nicht die echten Kunstwerke von Van Gogh hatte, konnte man trotzdem seine Kunst erleben und seine Geschichte! Mit START hat diese Ausstellung mehr Spaß gemacht, als wenn ich alleine gegangen wäre!!! Danke für diese Experience <3 -Elaa

Ich war noch nie in einer Austellung wie bei ,, Van Gogh Alive‘‘. Es war das erste mal. Für mich war diese Austellung unglaublich schön. Es hat mich ans Planetarium erinnert. Ich fande es angenehm, dass es Kissen gab, worauf man sich hinzusetzen konnte und alles gemütlich beobachten konnte. -Sahar H.

Die Van Gogh Ausstellung war sehr gut. Die Sprüche an den Wänden waren besonders gut und habe von jedem spruch mindestens ein Bild gemacht. Was ich noch sehr schön fand ist, dass man sich hinsetzen konnte und die Bilder in Ruhe ansehen konnte. -Anni

Ich fand die Ausstellung von Van Gogh unglaublich spannend, ich war sehr begeistert von seinen Bildern und seinen Zitaten, ich würde aber raten, die Ausstellung am besten unter der Woche zu besuchen, da ich davon ausgehe, dass es nicht so viele Besucher:innen sind wie am Wochenende. -Amra

Ich fand die Ausstellung super, vor allem die Geschichte über Van Gogh und sein Leben waren interessant. -Predrag

Van Gogh Alive – belebte Werke, die alle Sinne berühren

START Niederösterreich taucht in die Kunstwerke, das Leben & die Seele Van Goghs und erlebt alle Emotionen verborgen im Gemälde, erweckt zum Leben. „Bilder haben ein eigenes Leben, das der Seele des Males entstammt“, sagt Van Gogh selbst.

Am 09.02.2022 begaben sich zehn Stipendiat:innen auf die Reise in eine unbekannte, eindrucksvolle Welt. Mit der Projektion von Bildern – begleitet von Duft, Melodien & tiefen Gefühlen – wird das Leben des niederländischen Künstlers erzählt.
1853 am Lande geboren, von Natur geprägt, später ein erfolgloser Künstler in Armut lebend bis zum Verlust des eigenen Verstandes. Erst nach seinem Tod im Jahre 1890 gewinnen seine Werke Beachtung und Ruhm wie er es eines Tages selbst prophezeite: „Ich kann die Tatsache nicht ändern, dass sich meine Bilder nicht verkaufen. Aber die Zeit wird kommen, in der die Menschen erkennen werden, dass sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe, die ich darin verwendet habe.“

Kommentare unsrer kunstinteressierten Stipendiat:innen

Mir hat der Ausflug zur “Van Gogh Alive”-Ausstellung sehr gut gefallen, weil ich nur wenig über Van Gogh zuvor gewusst habe. Ich finde die Ausstellung war wunderschön, da viele Sinne gefragt waren: Von sehen, hören und fühlen war alles dabei. Ganz besonders hat mir die Bilderserie “Sonnenblumen” von Van Gogh gefallen, da sie ein Stück weit die glücklichen und hoffnungsvollen Tage von Vincent repräsentieren, neben den dysteren, einsamen und depressiven Tagen des Künstlers. (Genti)

Die Ausstellung Van Gogh Alive war einer der außergewöhnlichsten Ausstellungen die ich je Besucht habe. Die lockere Atmosphäre, der Klang von Verschiedenen Instrumenten welcher synchron zu den gezeigten Kunstwerken waren und die Kunstwerken selbst waren einzigartig und sehr beeindruckend. Ich konnte mir einen Einblick in das Leben von Van Gogh erschaffen wodurch ich verstehen konnte wie er seinen Weg zu der Kunstwelt fand. Er war ein Künstler mit Vision. Sein Technik war herausragend und für damalige Verhältnissen eine Revolution. Und zu guter Letzt, mein Lieblings Kunststück von ihm, die „Sternenacht“. Er schuf die Sternenacht während er am tiefsten Punkt seines Lebens war und sie zählt zu einer der wichtigsten Kunstwerke der Kunstwelt. (Shazad)

Diese Ausstellung war in der Tat ein einmaliges Erlebnis. Die Idee, seine Bilder mit Musik zu projizieren, machte es spannender, tatsächlich etwas über van Gogh zu erfahren, und es ist eine so intelligente Art, das Publikum durch sein Leben zu führen. (Hayma)

Das Van Gogh Alive Museum hat mir sehr gefallen. Leider gab es kein originales Gemälde, aber dafür wurde jedes einzelne Kunstwerk sehr gut beschrieben und der mit Hintergrunddaten erläutert. Das Gemälde, das mir am besten gefallen hat heißt Vincents Stuhl. Bei diesem Werk sieht man auch den Vergleich zu dem Kunstwerk seines Freundes Gauguin. Van Gogh‘s Sessel war ein schlichter Holzstuhl und relativ leer. Es lag nur sein Tabak und eine Pfeife drauf. Ich persönlich finde, dass das Gemälde Einsamkeit und Traurigkeit ausstrahlt. Im Vergleich dazu ist das Werk von Gauguin viel prachtvoller und kunstvoller. Ein Merkmal war der Stuhl von Gauguin, welcher sehr einzigartig aussieht. Außerdem hat man auch viel über den Künstler erfahren. Das bekannteste Merkmal an ihm ist, dass er psychisch krank war und sich selbst Schmerzen hinzugefügt hat. Im Großen und Ganzen hat mir das Museum sehr gut gefallen. (Markus)

Kunstprojekt: Die Kunst der 80er Jahre

„Die 80er-Jahre sind das wichtigste Jahrzehnt für die Kunst unserer Zeit. Erstmals dominiert nicht mehr ein alles bestimmender Stil wie Abstraktion oder Pop Art. Die 80er sind geprägt von einem noch nie dagewesenen Stilpluralismus, der sich des Bildfundus vergangener Jahrhunderte bedient: Die 80er sind die Geburtsstunde der Postmoderne.“ (Quelle Albertina)

Klingt alles sehr kompliziert! Da unsere Stipendiat:innen die 80er nicht selbst erlebt haben, nutzten wir die Chance diese Zeitepoche anhand ihrer Kunst kennenzulernen. So besuchten am 16.Jänner 12 START-Wien Stipendiat:innen die Albertina modern (ehemals Künsterhaus) und Danai, unsere Kunstvermittlerin zeigte uns anhand einiger Werke was die 80er so besonders machte. Dank der zur Verfügung gestellten Headsets konnten wir alles trotz Masken gut hören. Vielen Dank an Danai für die spannenden 2 Stunden!

Im Anschluss an die Führung konnten die Stipis die Ausstellung noch ausführlicher erkundigen und nutzen die Chance für unsere Kuntsprojekt eigene Texte über ausgewählte Kunstwerke zu verfassen.

Julia Wachtel / Sammlung "Punched Up" 1987

Beim Albertina Modern Museum ist mir am ende der Ausstellung ein Bild aufgefallen, was mich an mich erinnert hat und welches ich mit mir identifizieren konnte. Es ist eine kleine Figur, dessen Augen unter einem Hut verborgen werden, aber dessen Grinsen kaum zu bersehen ist. Ich denke, dass wegen dem breiten Grinsen, man sogar wenn man in die Augen der Figur sehen könnte, wissen würde, dass derjenige lacht.

Den langgezogene bunten Hut, verbinde ich durch die bunten Farben mit viel Toleranz und Akzeptanz, das ist deshalb so, weil mich die bunten Farben an die LGBTQ+ Flagge erinnern, und die länge des Huts sagt aus, dass derjenige viel denkt, also es handelt sich
um eine nachdenkliche Figur.

Der Hut wächst mit den Gedanken mit und das gelbe Küken welches auf dem Hut seinen „happy place“ gefunden hat, symbolisiert Frieden, den frieden den die Figur zu sich selbst gefunden hat. Außerdem passen die blaue Hintergrundfarbe und der des Kükens deshalb zusammen, weil der Hintergrund so friedlich und blau scheint und die gelbe Farbe des Kükens an einem sonnigen Sommertag erinnert.

Die Figur hat etwas elegantes an, etwas weißes vielleicht heiratet es morgen, das werden wir wohl nie erfahren!

Wenn ich dem Bild einen Titel geben würde dann würde er so lauten:
Der Mann mit dem weißen Anzug, dessen lächeln man durch die verborgenen Augen erkennen konnte.   (Amra)

In dem Bild Electric Night malt der Bildender Künstler Helmut Middendorf das Bild mit heftige, grobe Pinselstriche. Es lässt sich sehr schnell auffallen, also wenn man vorbei geht hält das Bild jemanden direkt, man will wissen was die Geschichte dahinter ist, da er es so gemacht hat dass es sehr dynamisch und bewegend wirkt.

Auf dem ersten Blick denkt man es ist eine Katastrophe aus Feuer und Hölle. Man kann viele verschiedene Personen sehen, manche weiblich manche männlich. In der Mitte sieht man einer der irgendwie verrückt mit eine Hacke aggressiv steht. Vor ihm liegt einer am Boden, rechts bückt sich einer hinter ihn steht zwei Frauen und ein Mann, dabei denkt man dass alle auf den der am Boden liegt losgehen und ihn irgendwie töten wollen. Von ganz hinten links sieht man irgendwie ein Eingang bei der tausende Menschen reinströmen. Die Rote Farbe im Bild lässt sich wie Feuer wirken. Anders lässt sich das Bild so wirken als hättet der Künstler die Menschen als Zombies darstellen wollen. Denn man merkt das die durcheinander sind manchen störmen auf einmal manche wollen auf einen los gehen ein anderer ist mit eine Hacke ein paar biegen sich manche haben die Hände oben und wollen jemanden fangen einer liegt am Boden und die rote Farbe wirkt ganz wie Feuer als wären alle am Brennen. Man kann es so auch sehen als wäre das ein Bild aus eine Überwachungskamera oder sowie Röntgen wo man die Haut der Menschen in solche Ähnlichkeit sieht so strahlend.

Doch was der Künstler meint ist ganz ganz anders. Er beschreibt eine Disco Nacht bei der die tanzenden Menschen wie Wilde Tiere darstellt mit deren aggressiven Musikszenen. Er zeigt wie wild die Leute in ein Disco verhalten und deren aggressive Musikszene ein wichtiges Ausdrucksmittel war. Er malt das Bild zwar dominiert Blau doch erst durch das leuchtende Rot wird Licht impliziert,die Nacht als solche kenntlich gemacht, erhält das Bild Tiefe. Farbintensität und Malweise lassen ein spannungsreiches Bild entstehen. (Hamoudi)

Helmut Middendorf Titel: Electric Night
© Sherrie Levine

Am 16.1.22 waren wir im Albertina Museum und haben uns die 80s Ausstellung angesehen. Dabei wurden wir von einer Führungskraft begleitet. Wir haben uns einen Einblick in der modernen Kunst der 80er verschaffen.

Dabei ist mir ein besonderes stück aufgefallen, welches sich von den anderen Kunststücken bei der Ausstellung unterscheidet hat, und zwar das goldene Klo. (alias Fountain Buddha von Sherrie Levine)

Im Ersten Blick scheint dieses, in Gold verkleidetes Klo so als hätte ein Scheich sich ein neues aus Diamanten anfertigen lassen und dieses wegwerfen lassen. Es ist zwar wahr, dass die Scheichen nichts geringeres als Gold akzeptieren, sogar für ihr Klo aber ich lag leider mit meinen Gedanken daneben und wie. Dieses Klo wurde im Jahr 1917 von Sherrie Levine offiziell zum Kunstwerk erklärt und seitdem wird dieses prachtvolle Kunststück überall auf der Welt in berühmtesten Museen als ein extraordinäres Kunststück ausgestellt. Leider konnte ich es nicht genau nachvollziehen, was Sherrie Levine’s Intension war bzw. wie er auf die Idee kam diese Kunst zu schaffen. Das ist mir leider ein Rätzel geblieben. Es ist indem fall Irrelevant weil ich als Betrachter meine objektive Meinung bzw. einen Kritik abgeben darf. Darum geht’s ja in der Welt von Kunst. Es ist ein Objekt da und der Betrachter soll aufgrund der vorhandenen bzw. sichtbaren (es gibt aber auch unsichtbare Details) Detail seine eigene Meinung bilden soll.

Meiner Meinung nach will der Künstler mit dem Klo das Publikum zum Nachdenken bringen und stellt dabei die Frage, ob sie bereit wären, diesen Kunstwerk Überhaupt als Kunst zu akzeptieren. Jetzt stellt sich die frage was überhaupt als Kunst zählt, was ist die Definition von Kunst, muss eine Kunst etwas Einzigartiges sein und eine besondere Bedeutung haben oder zählt ein leeres Blatt mit einem winzigen punkt ebenfalls als Kunst? Wenn man das objektiv betrachtet, sieht man, dass das Klo kein gewöhnliches Klo ist, was man sonst irgendwo finden würde, es ist gut geformt die Farbe ist edel, elegant und Hübsch. Im Anbetracht dieser Eigenschaften erkläre ich dieses Stück als etwas einzigartiges und akzeptiere es als ein ungewöhnliches Kunststück. (Shazad)

Manchmal können wir Menschen unsere Gefühle mit nichts ausdrucken. Wir Menschen versuchen anderen zu helfen und zu unterstützen, jedoch manchmal vergessen wir uns selbst. Wir sind so beschäftigt die anderen zufrieden zu machen, dass wir nicht sehen wie zerbrochen wir selbst sind.

Ich glaube in dem Bild geht es auch darum, wie der Mensch trotz all den Schmerz, den er hat, versucht zu lachen um glücklich zu wirken. Ich glaube hinter ihm ist ein Schatten. Es kann sein, dass es sein Schatten ist.  Der Künstler hat sehr einfache und schöne Farben verwendet. Jeder Mensch hatte seine eigene Interpretation.

Ich finde bei der Kunst gibt es kein Falsch oder kein Richtig. Kunst ist das was man an dem Moment fühlt und es in irgendeine Art und Weise ausdrücken möchte. Ich glaube auch, dass Künstler sehr viel mit seinen Emotionen arbeitet. Der Mensch hat seine Gefühle und Emotionen nicht immer im Griff und ich glaube so ist es auch besser, den mit unseren Gefühlen machen wir einfach das, was wir eigentlich machen wollen, aber manchmal unser Verstand es nicht zu lässt.

Ich glaube der Herr Schnabel saß sehr lange an seinen Kunstwert. Ich glaube auch, dass er nur dann an seinem Kunstwerk gearbeitet hatte, wenn er das Gefühl hatte, dass es der richtige Moment ist, der Moment, an dem seine Gefühle und Emotionen sehr groß und stark waren. Auf dem Bild sehe ich, dass er sehr viel Zeit an sein Kunstwerk investiert hat. Er hat sich sehr viel Gedanken über die Farben gemacht. Ich würde sehr gerne die Geschichte seines Kunstwerkes wissen. Ich würde gerne wissen, was er an dem Moment gefühlt hat. Ob es eher einsame Gefühle, hass Gefühle oder andere Gefühle waren.

Ich Persönlich zeichne immer, wenn ich durcheinander bin und mich einsam fühle. Die Idee mit dem Porzellan finde ich super. (Sahar)

© Julian Schnabel "Pandora" Foto Stefan Fiedler – Salon Iris, Wien