In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

START meets Karim Saad

Bei unserem START meets Talk im April war es diesmal außergewöhnlich interessant. Unser Gast, Karim Saad, MBA verbrachte fast zwei Stunden mit unseren Stipendiat*innen und erzählte viel über seine Karriere und alles was die Jugendlichen so in der Schule nicht lernen. Der Digital-Marketing-Profi hat jahrzehntelang Digitalprojekte bei globalen Brands umgesetzt – sowohl im Gamingbereich als auch im Social Impact Umfeld – und dabei Millionen Menschen mit Begeisterung bewegt. Am Höhepunkt seiner Red Bull Karriere wechselte er vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit als international sehr erfolgreicher Digital-Berater, bevor er vor einigen Jahren das TikTok Wunder ClassNinjas gründete. Mit seinem Start-Up im Bildungsbereich erreichte er mit seinem Team nun Millionen Klicks auf TikTok. Den Stipendiat*innen erzählte er das Geheimnis dahinter; -Neues ausprobieren und nicht aufgeben!
Wir bedanken uns bei Karim Saad und wünschen ihm und seinem Team viel Erfolg!

Das Workshop mit Karim war absolut spannend und inspirierend. Ich persönlich konnte einige Ähnlichkeiten mit meinem Lifestyle und dem vom Karim sehen. Was mich erstaunt hat, dass auch Menschen, die schon einiges in ihrem Leben erreicht haben so bodenständig sein können.
Der Talk war sehr entspannt zum Zuhören. Was ich mir auf jeden Fall mitnehmen konnte war, dass man dranbleiben soll und jeden Tag an seinen Zielen arbeiten soll, nur so kommt man an seinen Träumen näher.
Nochmals ein großes Dankeschön, dass ich dabei sein durfte und ich freue mich auf weiter Workshops mit interessanten Personen. Plabon


ich fand den Talk mit Karim überwiegend Interessant und lehrreich. Man konnte wirklich vieles von ihm lernen und gute Vorschläge für die Zukunft mitnehmen. Mir hat am Besten den Teil vom Talk gut gefallen, wo er uns von seinen Erfahrungen, seinem Jugend und seiner Kindheit, seinen Problemen mit rassistischen Lehrern und wie er alles überwinden musste, erzählt hat. Danke nochmals für den guten Talk. Rasia

Es war echt ein sehr inspirierender Talk. Ich fand dieses Meeting mit Herr Saad sehr interessant, inspirierend und hilfreich. Ich habe in diese ein und halb Stunden mehr als zwei Zettel befüllt. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr von Ihm über Leben und Karriere gelernt habe, als von der Schule und bedanke mich mehrmals bei Ihm. Tamara

Der Talk mit Karim Saad war für mich von Anfang bis Ende sehr fesselnd, weil ich es so inspirierend finde was er alles  bis jetzt erreicht hat und wie viel er noch vor hat. Die Möglichkeit zu bekommen einer so leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit dieser Person zu reden, ist einfach unglaublich motivierend und nicht selbstverständlich. Unter anderem habe ich mitgenommen:
– die tausend Chancen dieser digitalisierten Zeit nutzen
– Viel auszuprobieren, wenn man nicht weiter weiß
– Wissen: was kann ich gut/was muss ich delegieren?
Genti

Es war sehr spannend und auch recht unterhaltsam! Man hat vieles aus seine Lebenserfahrungen gelernt und auch mitgenommen. Überdies hat man jetzt einen guten Einblick ins Berufsleben und nicht zu vergessen sind ebenfalls seine Empfehlungen und auch seine unterhaltsamen jedoch erwähnenswerten Geschichten und Erlebnisse, aus denen man auch sehr viel lernt. Ibrahim

Schreibwerkstatt

Am 29. April trafen sich vier Vorarlberger StipendiatInnen erneut mit Nadine Franz in einer kleinen Schreibwerkstatt.  Der Workshop dauerte diesmal eine Stunde und danach hatten sie eine weitere Stunde Zeit, um sich auf ihr kreatives Schreiben zu konzentrieren.  Zunächst hatte Nadine den Stipis die Aufgabe erklärt und stand dann für Fragen in der Arbeit zur Verfügung.  Die Schreibwerkstatt war in zwei Teile gegliedert.  Schreiben Sie zwei kurze Argumente und wählen Sie vie von sechs kreativen Schreibthemen.  Danach wurde die Arbeit in genau diesen zwei Stunden abgegeben und sie erhalten dann detaillierte Korrekturen für ihre Arbeit individuell.

Es bot sich den Stipis die Möglichkeit, das Schreiben und das Argumentieren erneut und mit Spaß und Kreativität zu üben.

Ein Bericht von Stipendiatin Fatima

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert.

Bitcoin & Co, Spekulationsobjekt oder Geld der Zukunft

Auf Einladung unseres neuen START-Wien Förderers Rotary Wien-Süd, hatten 5 START-Stipendiat:innen die Gelegenheit an einem Online-Vortrag von Dr. Beat Weber von der österreichischen Nationalbank teilnzunehmen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Präsidentin des Clubs, stellten sich die Stipendiat:innen kurz vor und dann gings schon los und wir erführen Spanenndes:

Vom Gründermythos von Bitcoin (Satashi Nakamoto), über die Erklärung wie das mit den digitalen Coins und der Blockchain funktioniert.
Wie man als „Schürfer“ Bitcoins verdienen kann, und warum nur mehr 3 Millionen Bitoins zum Schürfen über sind (18 von 21 Millionen Bitcoins sind aktuell im Umlauf)
Wieviel viel Strom man dafür braucht (genausoviel wie der Jahresstromverbrauchs eines Landes wie zb Argentinien!).
2% der Bitcoin-besitzer gehören 98% der Bitcoins!


Wir erfuhren auch über die generellen Risiken in Krypotwährungen zu investieren, und die Einschätzung von Herrn Weber, dass Bitcoin und co. aufgrund der Risiken keine große Zukunft haben wird.

Vielen Dank für diesen spannenden Vortrag und die virtuelle Gastfreundschaft!

Haymas Engagement beim Jugendrotkreuz

Mein Name ist Hayma und ich besuche die 2. Klasse der HLA Baden. Seit dreieinhalb Jahren bin ich mit dem Jugendrotkreuz in Baden tätig. Das Erste was, ich dort gemacht habe, war ein „Rotes Kreuz-Wochenende“ wo wir auf der Dienststelle geschlafen haben und über das Wochenende verschiedene Aktivitäten gemacht haben. Seitdem war ich bei jeder Gruppenstunde dabei, und dadurch haben sich nicht nur meine Deutschkenntnisse verbessert, sondern vor allem wurde auch mein Wissen über Erste-Hilfe durch verschiedene Übungen erweitert.

Aufgrund der Corona-Situation finden die Gruppenstunden derzeit via Zoom statt. Es wird meistens Kahoot gespielt, oder genauso über Erste-Hilfe Themen geredet. Vor dieser außergewöhnlichen Zeit hatten wir neben unsren Gruppenstunden die verschiedensten Projekte wie zum Beispiel: Der Besuch von einem Pflegeheim, wo wir mit älteren Menschen gebastelt haben. Der Besuch von einem Obdachlosenheim, wo wir gegrillt haben und ihren Geschichten zugehört haben. Ein besonderes Event beim Jugendrotkreuz ist das Bundeslager. Es ist ein Event, wo Jugendliche aus allen Bundesländern zusammenkommen, und die verschiedensten Sachen machen von Erste-Hilfe bis lustige Spiele spielen. Es war für dieses Jahr viel mehr geplant, aber leider aufgrund der aktuellen Situation konnten wir nur wenig machen.

Während meinen dreieinhalb Jahren von der sozialen Beschäftigung mit dem Jugendrotkreuz, hatte ich die Chance meine introvertierte Persönlichkeit zu verändern. Ich wurde offener für viele neue Menschen und viel neues Wissen. Das Jugendrotkreuz hat mir geholfen, Liebe, in Menschen zu helfen, zu finden. Beim Jugendrotkreuz habe ich viele Menschen gefunden, die zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden sind. Und aus meiner Zeit dort habe ich Sachen gelernt, die mir in der Zukunft helfen werden und auch wie ich anderen helfen kann.

PolEdu Diskussion mit Stephanie Krisper, NEOS Abgeordnete

Am 28.4 konnten 6 Jugendliche von START-Wien an einer Poledu-Diskussionsrunde mit Nationalratsabgeordneter Stephanie Krisper teilnehmen. Folgende spannenden Themen wurden besprochen: U-Ausschuss, Korruptionsbekämpfung, Flüchtlingspolitik
Christian Pöltl sprach mit Stephanie Krisper (NEOS) auch über ihre Arbeit im Parlament und insbesondere über die Vorgänge im Ibiza-Untersuchungsausschuss.
Im Anschluß an das Gespräch konnten Fragen gestellt werden.

Die PolEdu Veranstaltung mit Stephanie Krisper war wie erwartet – offen, spannend und interessant. Es war wirklich aufregend mitzuverfolgen wie die Meinung einer Abgeordnenten aus dem Parlament zu verschiedenen Themen ist und was ihre eigenen Eindrücke, zum Beispiel vom Gesprächsklima im Parlament, sind. Ich freue mich schon auf die nächste Diskussionsrunde!

Edison

Alles über die Covid-Impfung

Weil das Thema Covid-Impfung ein brennendes Thema ist, und es viel Verunsicherung über die Wirkung und vor allem etwaigen Nebenwirkungen gibt, hat START-Wien am 26.4 einen Infoabend organsiert wo uns ein Mediziner alles erklärt und viele Fragen beantwortet hat. Vielen Dank an Dr. med. Karl Gross, der sich Zeit genommen hat uns ausführlich zu informieren!

Mir hat der Workshop sehr gefallen vor allem, weil ich vieles über die Impfung nicht wirklich wusste und somit die Möglichkeit hatte, mehr Infos zum Thema zu sammeln. Außerdem fand ich es toll, dass wir fragen stellen konnten, die von einem Experten beantwortet wurden. Ich konnte leider nicht bis zu Ende dabei sein, aber durch die Aufzeichnung wurde mir vieles klar und meine Frage wurde ausführlich erklärt. Danke dafür. In meinen Augen war der Workshop sehr gut aufgebaut nur habe ich bei der Einführung nicht wirklich alles verstehen können, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nicht sehr viele Biologie in der Schule habe. 

Aster


Es hat mir geholfen, die verschiedenen Arten von Impfstoffen zu verstehen – ihre Ähnlichkeiten und ihre Unterschiede. Es war eine großartige Gelegenheit meine Unsicherheiten in Bezug auf die Impfung zu klären. Ich muss ehrlich sein, ich fühle mich viel sicherer und informierter über die covid Impfung, und habe weniger Angst mich impfen zu lassen. Danke für den Workshop!

Nuaar

Nach einer Einführung in die Thematik, wurden unter anderem folgende spanende Fragen beantwortet und diskutiert:

?) Warum werden in Österreich keine Impfstoffe hergestellt?
?) Warum hat man nach 6 Monaten keine Antikörper mehr nach einer Erkrankung?
?) Könnte man die Antikörper in den Körper injizieren statt der Impfung?
?) Warum braucht Johnson und Johnson nur 1 Impfung?
?) Verändert der Impfstoff unsere DNA?
?) Wenn man Nebenwirkungen auf die Impfung hat, heisst du dass man ein starkes Immunsystem hat?
?) Was sind die Nebenwirkungen von Impfungen generell, spezielle von Coronaimpfungen, insbesondere von Astraseneca?
?) Soll man warten bis die anderen sich alle geimpft haben?
?) Nach wievielen Monaten/Jahren braucht mach eine Auffrischung?
?) Wird das Coronivirus wieder verschwinden?
?) Ab wann genau besteht der Impfschutz?
?) Kann ich mich auch nach der Impfung mit Covid infizieren?
?) Hilft die Impfung wenn man gerade an Corona erkrankt ist?
?) Aktuell sind mehr jüngere Menschen auf den Intensivstationen, warum ist das so?

„Let’s talk about art and culture“

Unsere Salzburger Stipendiatinnen mit Englischtrainerin und Opernsängerin Melissa

Am 7. März und 25. April hatten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder die Möglichkeit, mit unserer Englischlehrerin Melissa über ein ausgewähltes Thema zu sprechen und zu diskutieren. Während am 7. März das Thema ‚Social Media‘ behandelt und hierzu die Vor- und Nachteile erarbeitet wurden, durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen am 25. April über das Thema ‚Opera and Musical‘ sprechen.

Melissa Zgouridi ist neben ihrer Arbeit als Englischtrainerin auch als Opernsängerin tätig und hat bereits auf vielen unterschiedlichen Bühnen gesungen. Deshalb hat Melissa für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zwei ganz besondere Stunden zum Thema ‚Opera and Musical‘ vorbereitet. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ‚Das Phantom der Oper‘ angesehen. Im Kurs wurde dann der Inhalt besprochen und über die einzelnen Figuren diskutiert. Dabei hatten die Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit, Fragen an Melissa zu stellen, um mehr über den Beruf als Opernsängerin zu erfahren.

Folgend ist nachzulesen, wie den Stipendiatinnen Hana, Nicole und Mihi der Kurs gefallen hat.

Hana

„Ich fand der English-Kurs toll. Ich habe sehr viel über ‚Opera und Musical‘ gelernt. Wir haben uns auch eine tolle Performance angeschaut. Ich habe sehr viel davon gelernt. Obwohl es auf Englisch war, war es nicht schwer zu folgen.“

Nicole

„In unserem heutigen Englisch-Workshop mit Melissa haben wir über die vielen Facetten von Opern und Musicals gesprochen und diese näher erkundet. Wie immer hat mir auch dieses Meeting über Zoom mit ihr Spaß gemacht und natürlich viel beigebracht, nicht nur über die englische Sprache, sondern auch über ihren Beruf und unsere österreichische Kultur.“

Mihi

„Am 25. April hatten wir einen English – Workshop mit der lieben Melissa. Das heutige Thema war Art and culture – Musical and Opera. Dazu haben wir uns das Phantom of the Opera 2017 – Gold Cast angesehen und in den zwei Stunden darüber diskutiert und uns unterhalten. Es war sehr interessant die musikalischen Aspekte in den Aufführungen zu sehen und die Unterschiede von Opera und Musical zu lernen. All in all war es sehr spannend und interessant.“

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Frühlingshaftes Bildungsseminar für START-Vorarlberg

Unser zweites Bildungsseminar wurde am 24. und 25. April auf Grund von Corona erneut im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis durchgeführt.  Auch wenn hier natürlich das große Zusammentreffen mit den START-StipendiatInnen aus den anderen Bundesländern leider nicht stattfinden kann, hat das Bildungsseminar in St. Arbogast seinen ganz eigenen Reiz – ist hier doch ein wunderschöner Ort der Stille und Inspiration. Auch das Wetter meinte es gut mit uns und so konnte man jederzeit raus an die frische Luft um sich eine Atempause von den obligatorischen FFP-2 Masken zu gönnen.

Hier einige der durchwegs positiven Feedbacks der StipendiatInnen:

Lexi: „Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich hatte sehr viel Spaß verschiedene Sprechübungen auszuprobieren. Ich habe nie auf meine Artikulation geachtet, deshalb war es für mich ein spannendes Erlebnis. Das Essen im Arbogast hat mir auch sehr gut geschmeckt und die Mitarbeiter waren alle freundlich.“

Maryan: „Das Seminar war wir immer top vorbereitet. Ich besuchte das Seminar Gruppe und Konflikt zum zweiten Mal, weil es einfach das Beste ist, was ich je besucht habe. Die Trainer, Mario und Jad sind einfach zwei lustige und sympathische Menschen. Also ich würde das Seminar auf jeden Fall weiterempfehlen. Das Essen war auch lecker und qualitativ hochwertig!“

Sebastian: „Ich war in der Gruppenmoderation und es war echt cool. Der Trainer Michael Traindt ist super kompetent und er hat das Seminar echt gut geleitet. Zum Bildungshaus St. Arbogast: habe mich gefreut, dass wir wieder in Götzis sind, da die Atmosphäre und die Menschen dort sehr nett sind. Auch der Seminarraum war passend.“

Joseph: Es war gut zu erfahren im Seminar „Gruppe und Konflikt“,  wie Rassismus begann und warum Rassismus stattfand und wie ich mit Menschen umgehen soll, die rassistisch sind.“

Midia: „Ich habe das Seminar wirklich genossen, vor allem weil man in diesen Zeiten nicht mehr zusammentreffen kann. Ich konnte wieder ein paar neue Sachen von dem Seminar Sprechtraining lernen. Danke!“

Franio: „Ich fand den Workshop interessant, der Moderator wusste was er tat, war professionell, hatte Humor und gestaltete den Workshop sehr abwechslungsreich. Die Sonne hat gescheint. Das Essen war auch gut. Insgesamt hat es einfach sehr gut getan die vielen Stipis wieder auf einem Fleck zu sehen. Es war eine Flucht aus dem monotonen Leben, das die meisten von uns zurzeit führen.“

Baris: „Das Bildungsseminar 04/2021 war trotz den Corona-Maßnahmen meiner Meinung nach das beste Bildungsseminar, auf dem ich jemals war. Ich war in dem Seminar „Gruppenmoderation“ mit Michael Traindt. Der Trainer war extrem sympathisch und hat alles sehr gut vermittelt! Ich habe wirklich viel mitnehmen können, nicht nur für die nächsten paar Tage, sondern fürs ganze Leben. Die Location in Götzis, St. Arbogast ist einer meiner Lieblingsplätze in ganz Vorarlberg. Der Seminarraum war super und die Aussicht war auch spitze. Das Essen ist wahrscheinlich in Wels ein wenig besser, dennoch hat es mir geschmeckt. Ich freue mich schon auf das nächste Bildungsseminar!“

Comics erstellen #1 – mit Soso

Der Workshop „Comics erstellen #1“, der am 25. April 2021 von unserer Alumna Soritta Kim aka Soso moderiert wurde, war eine sehr schöne und interessante Erfahrung, die mir die Tür zur Kreativität geöffnet hat. Viele glauben, dass sie nicht zeichnen können, aber Soso hat uns durch eine einfache Methode gezeigt, wie wir unsere Charaktere mittels ein paar abstrakter Striche und Emotionen zum Leben bringen.

Am Anfang hat uns Soso die Geschichte der Comicwelt vorgestellt und erklärt. Wussten Sie, dass am Beginn diese Comics, die heutzutage einen Wert von tausende Euros haben, nur 10 Cent kosteten?!

Danach haben wir uns mit der Erkennung von Emotionen beschäftigt. Dadurch könnten wir unsere Vorstellung freien Lauf lassen und alles was existiert, Gefühle und eine Seele geben.

Ich bin sehr gespannt, an der Fortsetzung „Comics erstellen #2“ teilzunehmen. Dabei werden wir unserer spannenden Charaktere eine Geschichte geben und euch diese zeigen.

Ein Bericht von Tamara (START-OÖ Freundeskreis)

Englisch-Workshop: Tenses & Language in Use

Am 24. April gab es für die START-Jugendlichen aus Niederösterreich einen weiteren Englisch-Workshop mit Trainerin Barbara – diesmal mit Fokus auf Grammatik, insbesondere die Zeiten und Language in Use. In Gruppen eingeteilt setzte sich zuerst jede/r TeilnehmerIn mit einer Zeit auseinander und erklärte dann den anderen, wie diese Zeit gebildet & wann sie verwendet wird. Zusätzlich wurden gemeinsam Übungen gemacht, um das Gelernte auch gleich anzuwenden und mögliche Fragen zu klären. Es gab auch ein Quiz mit den verschiedenen Signalwörtern, die bestimmte Zeiten verlangen. Zu guter Letzt wurde bei einer so genannten „language in use“-Übung auch die Bildung von Hauptwörtern wiederholt.

Und wie hat den Teilnehmer*innen dieser intensive Grammatik-Workshop gefallen?

Ich fand den Englisch-Workshop am Wochenende sehr gut. Wir haben hauptsächlich an unseren grammar skills gearbeitet, wie man die Zeiten richtig anwenden kann. Es war für mich sehr interessant, denn ich konnte von der Lehrerin Barbara und meinen Freuden viele neue Sachen über die englische Grammatik lernen. Danke dafür! (Khaled)

Babara ist sehr nett, geduldig und erklärt übersichtlich und einfach. In diesem Workshop haben wir die Zeiten wiederholt und geübt. Es war sehr interessant und sinnvoll, da in Englisch die Zeiten sehr schwierig für mich sind und sie die Grundlagen für die Sprache sind. (Anna)

Ich fand den Workshop sehr hilfreich und gut. Wir haben über Zeit-Formen gelernt und bisschen language in use geübt. Was mich am meisten begeistert hat war, dass es nicht einseitig war. Wir haben zum Beispiel auch in Gruppen gearbeitet oder ein bestimmtes Thema den anderen präsentiert. (Hadi)

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

START-NÖ Neuigkeiten April 2021

Challenge accepted!

Beginn der Maturavorbereitungen 2021 bei START-Salzburg

Optimal sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch heuer auf die Maturaprüfungen vorbereitet werden. An einem maßgeschneiderten Coaching bei Deutschtrainerin Cornelia Czaker zu den verschiedenen Textsorten haben am 16. Und 17. April Rohullah, Zaynab und Qodratullah teilgenommen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rohullah: „Der Matura Workshop war sehr informativ und hilfreich für mich, weil ich Vieles im Bereich Textsorten mitnehmen konnte. Jede einzelne Minute war einfach nur kostbar und zielführend. Ich freue mich schon auf weitere Stunden. Vielen Dank!“

Qodratullah: „Bis jetzt finde ich das Workshop ziemlich hilfreich, weil man einen guten Überblick auf die Textsorten bekommt. Da wir alle Textsorten mit Beispielen machen, haben wir automatisch den praktischen Teil auch gleich geübt. Für Schüler, die die Textsorten näher kennenlernen wollen, kann ich diesen Workshop empfehlen.“

Zaynab: „Ich habe von 16. bis 18. April an den Online-Deutsch-Matura-Workshop von Frau Mag. Cornelia Czaker teilgenommen. In diesem Wochenende haben wir kompetente Beratungen über vier Textsorten nämlich Kommentar, Lesebrief, Meinungsrede und Textinterpretation bekommen und konnten sogar gemeinsam eine Textinterpretation ausarbeiten. Mit einer kleinen Gruppe von 12 Personen war die Atmosphäre sehr angenehm und ich konnte Vieles mitnehmen. Vielen Dank für den informativen Workshop!“

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (2)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Danach folgen einige Übungen zu Gesichtsausdrücken und Körperdarstellungen, dabei sollen die Stipendiat:innen ihren eigen Stil finden, wie sie gerne eine Nase, den Mund oder die Augenbrauen zeichnen möchten. Viele Zeichenstriche später, sollen sich alle Gedanken machen, wie sie eine Geschichte in wenigen Bildern (=Panels) darstellen möchten.

Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich fand den Workshop mega cool, vor allem habe ich noch nie Comics gezeichnet, deswegen war das auch mal was neues für mich, und ich muss sagen es macht sehr viel Spaß und ist gar nicht so leicht wie es aussieht. -Anni

Ich fand den Workshop sehr cool und unterhaltsam. Vor allem Esma war sehr sympathisch und so energiegeladen. Und sie hat mich mit ihrer guten Laune angesteckt 😊. Super fand ich, dass wir nicht nur Theorie und die Basics gesprochen haben, sondern auch selbst Comics mit eigenen Geschichten zeichnen könnten. -Ravneet

Meine VWA (1)

Bei der Bildungsseminar Onlineedition haben unsere START-Wien Stipendiat:innen eine erste Einführung zu wissenschaftlichen Schreiben und Arbeiten erhalten. Die regelmäßigen monatlichen Workshops und individuellen Coachingsessions unterstützen unsere AHS-Schüler:innen bis zur Abgabe der VWA im Februar 2022. Unsere Trainerin Sabine Lehner gestaltet ihre Workshops flexibel und passt die Inhalte an die Bedürfnisse der Stipis an, dabei werden Themen, wie wissenschaftlicher Schreibstil, Quellenmanager und Grundlagen des Zitierens in der Gruppe erarbeitet und wiederholt, intensive Schreibphasen und das Besprechen konkreter Fragen in Breakout-Sessions ergänzen das Programm.

„Workshops mit Sabine Lehner sind meine Lieblings-Workshops“, erzählt uns Ali nach der ersten Einheit. „Sie ist sehr freundlich und gestaltet den Workshop sehr gut und flexibel. Bei den Einzelcoaching gibt sie ausreichende Informationen und Tipps. Ich freue mich immer dabei sein zu dürfen.“

Mariam konnte durch die Teilnahme an den VWA-Workshops offene Fragen klären, sowie ihren Wissenshorizont erweitern. Sie ist gut vorbereitet, um mit dem Schreiben ihrer VWA zu beginnen.

Ernährung – der unterschätzte Aspekt des Klimaschutzes.

Was hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun bzw. wie weit kann unsere Ernährung das Klima beeinflussen? Mit dieser Frage haben sich Stipis aus Oberösterreich und Salzburg gemeinsam mit dem Klimabündnis am Samstag, den 17.04.2021 beschäftigt.

Am Anfang haben wir eine kurze Einführung von Ulrike Singer über das Klimabündnis OÖ und deren Aufgaben bzw. Ziele bekommen. Danach hat Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten mit seinem Vortrag begonnen.

Gestartet in das Thema sind wir mit allgemeinen Infos zu unserem Klima. Die gezeigten Statistiken und vor allem Fotos von Weltraumaufnahmen haben uns alle noch mehr veranschaulicht, wie sich die Temperatur, die Lichtverschmutzung, die CO2 Emissionen in den letzten Jahren stetig erhöht haben und das Sommereis in der Arktis von Jahr zu Jahr immer weniger wurde. Auch ein kurzer Input über die Begünstigung einer Pandemie bzw. Infektionskrankheit durch die Überlastung unserer Ökosysteme wurde uns mitgegeben. Danach sind wir genauer auf unser Hauptthema Ernährung eingegangen. Vom durchschnittlichen Energieverbrauch einer Familie, die ökologische Knappheit bis zu unserem Fleischkonsum war von allem etwas dabei. Zwischendurch gab es zur Auflockerung immer Schätzfragen zu diesen Themen.

OÖ Stipendiat Eray sagt über den Workshop:

Der Workshop mit Klimabündnis Österreich war sehr vielfältig. Die Hauptthemen, worüber wir diskutiert haben, waren Klimaschutz, Ernährung und CO2-Emissionen. Zuerst stellte uns Ulrike Singer das Bündnis vor. Später ging es mit der Präsentation von Christian Slamhofer weiter. Seine Fragen brachten uns zum Nachdenken. Doch wir waren uns alle einig, dass wir unsere Erde schützen sollten, weil es das Beste von dem ist, was wir haben. Die Moderation war makellos und die Stipis waren sehr interessiert. Es war ein großartiges Erlebnis! Vielen Dank!

Der Workshop hat uns allen noch einmal veranschaulicht wie kritisch die derzeitige Lage rund um den Klimaschutz ist und, dass unsere Ernährung dabei ein unterschätzter Aspekt ist. Vielen Dank an das Klimabündnis und an unsere Vortragenden Christian und Ulrike für diesen spannenden Vormittag.

Talk über Männlichkeit

Im März hatten wir zum Weltfrauentag interessante Gespräche mit sehr inspirierenden Frauen. Im April setzten wir die Talkreihe fort, diesmal mit und über die Männer in unserer Gesellschaft. Gemeinsam mit Ahmed Al-Jaderi von der Caritas haben wir mit unseren Stipendiat*innen über das Thema Männlichkeit, toxische Männlichkeit, body shaming und die Geschlechterrollen diskutiert. Ahmed ist im Bereich Gewalt und Kommunikation in der gendersensiblen Jugendarbeit tätig. Unsere Stipendiat*innen konnten sich über das Tabu-Thema offen mit ihm austauschen und über ihre eigenen Erfahrungen berichten. Es war ein sehr interessantes und offenes Gespräch für alle.

Es war sehr informativ als Mädchen über toxic masculinity zu hören, besonders da es mich nicht direkt beeinflusst. Ich hoffe, dass wir weitere Workshops machen können, da mir der Letze richtig gefallen hat. Sarah

Der Workshop war interessant und danke an Ahmed für den Austausch seiner Erfahrungen mit uns. Mir wurde klar, dass auch Männer unterdrückt und diskriminiert werden und eine höhere Selbstmordwahrscheinlichkeit haben. Hayma

Diese Art von Talks find ich richtig gut, da man nicht nur Input vom Vortragenden bekommt, sondern auch die Chance hat, mitzudiskutieren. Außerdem hat man eine sehr schöne Übersicht über aber die Thematik. In diesem Talk wurden Sachen angesprochen, die mir aus der Seele sprechen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ähnliche Talks besuchen darf (hoffentlich dann auch präsenz). Adham

Ich fand die Videokonferenz mit Ahmed über die Männlichkeit sehr cool. Es wurden wichtige Themen der heutigen Gesellschaft angesprochen (z.B toxische Männlichkeit) und sie waren sehr erwähnenswert. Salam

START-OÖ Newsletter April 2021

English with Daniel – review

On April eleventh we again had our English-meeting with Daniel. Firstly, we discussed our school life and the difficulties that we are experiencing at the moment. Then we started with the most exciting part of our fortnightly meeting – that is practicing Matura-exercises. The first one was a listening comprehension which we did well, although it was not that easy. After that, we did two ‘language in use’ exercises. One of them was a multiple-choice exercise and the other was a word formation exercise. We noted the new vocabulary as always so that we can learn them after the meeting and revise them at the beginning of the next lesson. We are very glad to be learning English with Daniel – It is really advantageous to discuss and learn with you Daniel!

Thank you,
Vorarlberg’s scholars.

Ein Bericht von Stipendiat Abdul

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (1)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Ich entscheide mich für meinen Stifthalter und bin sehr überrascht, wie meine Zeichnung von selbst entsteht und ohne einen Anspruch „perfekt“ zeichnen zu müssen. Esma zeigt uns daraufhin auf Instagram bekannte Illustrator:innen, manche zeichnen detailliert, andere sehr minimalistisch. Sie möchte damit allen Teilnehmer:innen vermitteln, dass jede:r zeichnen kann und den eigenen Zeichenstil finden und entwickeln kann. Bei der zweiten Übung versuchen wir Gesichter und Gesichtsausdrücke zu zeichnen, dabei können wir uns selbst im Spiegel oder Selfiemode betrachten bzw. einfach nach „face expressions“ suchen. Esma gibt uns viele Tipps, wie wir die Augen, die Nase oder den Mund zeichnen können. Viele Übungen später sollen wir uns eine Geschichte ausdenken, die wir in 4 Panels (=Bilder) darstellen sollen. Nicht viel Platz, wenn ihr mich fragt.. eine ganze Story in 4 Bildern zeichnen, beschreiben und den Charakteren Worte geben? Ich bleibe gespannt, welche Geschichten wir umsetzen werden und möchte nicht allzu viel verraten.

Das Zeichnen begleiten viele persönliche Gespräche, eine entspannte Stimmung und Freude, so dass der sonnige Vormittag uns sehr kurz erscheint. Danke liebe Esma für die schöne Zeit, wir freuen uns auf weitere Zeichenstunden mit dir.

links: Gesichter zeichnen; rechts: Aufwärmübung
Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich hatte noch nie solchen  Spaß beim Zeichnen wie im gestrigen Workshop mit Esma. Ich dachte ehrlich gesagt, dass es sehr schwer sein muss Comics zu zeichnen bzw., dass man sie nur schön zeichnen kann, aber danke der gestrigen Workshop habe ich gelernt, dass viele IllustratorInnen bzw. Comic ZeichnerInnen einen eigenen simplen Stil haben, der nicht unbedingt perfekt ist. -Mariam

Esma hat sich sehr viel Mühe gegeben, doch meine Comics waren nur zum Lachen. Aber in dem Workshop haben wir nicht nur gezeichnet, sondern auch Informationen über die Kunst der Comics und des Zeichnens erhalten. Besonders spannend habe ich gefunden, wie jede/r Künstler/in sein Art und Style hat Comics zu zeichnen. -Asmaa

Der Workshop war fantastisch und vor allem es freute mich, dass alle eine schöne Zeit hatten. Ohne Kunst wären unsere Augen leer und unsere Ohren verstopft und unsere Herze still. Deshalb bin ich sehr froh bei dem Workshop dabei gewesen zu sein und eine sehr schöne Zeit mit euch gehabt zu haben. Ich wünsche vor allem Esma viel Erfolg in ihre Arbeit und bedanke ihr herzlich. -Mahdi

Ich habe den Workshop mit @strudelworte geliebt! Nach einer wirklich stressigen Woche in der Schule war dieser Workshop genau das, was ich brauchte – an einem Sonntagmorgen lernen, wie man Comics zeichnet! Esma zeigte die verschiedenen Arten von Comics und wie man dann Schritt für Schritt unsere eigenen Comics macht. Sie hat eine wunderbare Energie und ist sehr talentiert! -Nuaar

START-Wien Newsletter 04/2021

Mein Geld und ich

Am Samstag Vormittag den 10. April hatten die Stipendiat*innen einen spannenden Workshop über ein Thema was jede und jeden von uns betrifft: das Geld. Sie diskutierten gemeinam mit ihrem Workshopleiter Goran Maric von Threecoins über ihr Konsum- und Sparverhalten und lernten dabei wie die verschiedenen Marketingstrategien der Unternehmen auf die Konsumenten auswirken. Sie erlernten viele neue Regeln für das erfolgreiche Sparen und vermeiden von Schulden und hatten die Möglichkeit sich über weitere Tipps und Tricks auzutauschen. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr produktiver Workshop, wo sie viel für sich mitnehmen konnten.

Ich fand der Workshop „Mein Geld und ich“ ist eines dieser Workshops, die einfach fondamental sind für unsere Zukunft und ich finde es sollte auch an Schulen solche Workshops geben, da jeder Geld ausgibt, verdient oder vielleicht spart und ich finde auch es sollte kein „tabu“-Thema sein, weil es jeden etwas  angeht und ein bewusster und korrekter Umgang mit Geld viele Probleme beseitigen kann. Weiters habe ich viele „Daumen“- bzw. „Bauernregeln“ mitgenommen wie die 50-30-20-Regel oder die Wollen/Brauchen?-Regel. – Gentijana

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen. Goran war sehr nett und sympathisch. Er ist auf alle unserer Fragen eingegangen und hat sie ausführlich erklärt. Alles in allem war das ganze Workshop sehr sinnvoll, da uns viele wichtige Sachen erklärt wurden, worauf wir beim Geld ausgeben aufpassen müssen, usw. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir wieder so einen oder ähnlichen Workshop mit Goran haben würden. Anna

Am 10.04 hatten wir ein Workshop über „ mein Geld und ich „. Ich habe es sehr interessant und spannend gefunden. Es waren sehr wichtige Tipps dabei, wo man immer nutzen kann. Ich weiß jetzt wie ich mit Geld umgehen soll und wie ich richtig sparen kann. Ich danke Ihnen für diese richtig coole Workshop. Rana

VWA/Diplomarbeit Workshop Teil-2

Am 10. April fand der zweite Teil des VWA-Workshops für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops fragte unsere Workshop-Leiterin Julia Krepl uns nach unseren Standpunkten und wo wir alle derzeit stehen in unseren Arbeiten. Sie fragte uns, wie weit jede einzelne gekommen ist und ob es irgendwelche Probleme gibt. Dann hat sie die Probleme auf einen Blatt Papier aufgeschrieben und sie hat auch versucht sofort, uns Lösungen und Vorschläge dafür zu geben.

Nach dieser kleinen Einführungsrunde hat der eigentliche Workshop mit den vorgesehenen Inhalten, welche Julia für uns vorbereitet hatte, begonnen.

Der erste Teil des Workshops bestand aus Informationen über Literaturrecherche. In diesem Teil hat Julia uns erklärt, wie wir eine seriöse, wissenschaftliche und gute Literatur für unsere Arbeit finden könnten und danach fragte sie jeden von uns, was wir konkret brauchen. Sie hat uns allen sofort Vorschläge gemacht und versucht, mögliche Probleme aufzulösen.

Gehen wir zum Zweiten-Teil des Workshops, der aus dem allgemeinen Inhaltsverzeichnis bestand: Julia hat uns Informationen darüber gegeben, wie man ein solches Dokument erstellen kann und wie es uns hilft, unsere Arbeit zu strukturieren. Später gab sie uns ein Beispiel und sie verlangte von uns, dass wir dieses Beispiel in ein Inhaltsverzeichnis verwandeln. Am Ende des zweiten Teils hat Julia uns auch ein Beispiel für ein gutes Inhaltsverzeichnis bereitgestellt. Nach dem zweiten Teil machten wir eine 15-minütige Pause.

Nach der Pause begann der dritte Teil des Workshops: Dieser Teil bestand ebenfalls aus dem Inhaltsverzeichnis, aber es war detaillierter und befasste sich auch spezifisch mit unserer eigenen Arbeit. Später bekamen wir noch die Aufgabe, ein Inhaltsverzeichnis für unsere eigene Arbeit zu formulieren – und zwar mit Kapiteln und Unterkapiteln.

Am Ende des Workshops hat Julia uns ein paar Hausaufgaben gegeben und außerdem eine kleine Feedbackrunde durchgeführt. Sie hat uns alle gefragt, was wir an dem Workshop mochten und was wir nicht mochten und was wir für den nächsten Workshop brauchen würden, damit sie es für uns vorbereiten kann. Wir bekamen die Info, dass wir sie immer kontaktieren dürfen, wann immer wir sie brauchen – was sehr nett und zuvorkommend ist von Julia.

Feedbacks:

Midia: „Der Workshop ist sehr informativ und ich lerne jedes Mal etwas Neues über die VWA. Und ich finde, dass Julia ihre Arbeit sehr ausführlich macht. Sie erklärt uns alles Schritt für Schritt. Sie ist eine sehr gute Lehrerin.“

Ibrahem: „Es war sehr hilfreich man hat viele Fragen beantwortet bekommen, die in der Schule eigentlich nicht so klar erklärt werden.“

Ein Bericht von Stipendiatin Maosuma

Cybermobbing im österreichischen Recht

Die START-OÖ Stipendiat:innen nutzen jedes freie Wochenende, um sich außerschulisch zu den vielfältigsten Themen weiterzubilden. So auch an diesem Samstag beim Workshop zu „Cybermobbing aus rechtlicher Sicht“ mit dem Legal Literacy Projekt Linz.

Stipendiat Reza berichtet:

„Am Anfang haben wir das Wort Recht definiert und rausgefunden welche Arten von Rechten es gibt. Außerdem haben wir besprochen, welche Delikte es gibt, in welche Kategorie sie hingehören und welche Strafe man erwartet. Danach ging es dann um Cybermobbing und um den Cybermobbingparagrafen. Österreich hat im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle mit diesem Gesetz. Wir haben uns anhand von mehreren Fällen angesehen, ob die Definition von Cybermobbing, so wie sie im Gesetz steht, zutrifft.

Der Workshop Cybermobbing war für mich sehr wichtig und informativ, denn Cybermobbing wächst heutzutage sehr schnell, weil alle Jugendlichen heutzutage Handys oder andere elektrische Geräte haben. Und als Jugendliche/r sollte man wissen, welche Konsequenzen Cybermobbing hat. Obwohl Cybermobbing ein ernstes Thema ist, war der Workshop abwechslungsreich, denn man hat jederzeit Fragen stellen können und mitdiskutieren können.

„Ich kaufe also bin ich?!“ – Achtsamer Konsum und Lifestyle

Am Samstag, den 10. April, gab es ein Online-Treffen mit Theresa vom Verein Südwind. In dem Workshop ging es darum, wie wir konsumieren und leben.

Am Anfang wurden wir beauftragt, ein Konsumgut zu finden, das uns glücklich macht und sich als nützlich erwiesen hat und eines, welches sich als Fehlkauf erwiesen hat. Unsere Trainerin Theresa gab uns dafür ca. fünf Minuten Vorbereitungszeit. Außerdem schlug sie vor, dass wir uns vorstellen sollten, bevor wir unsere Produkte präsentieren.

Danach sprach Theresa über den Einfluss, den wir haben können und fragte uns, was wir unter den Worten „Nachhaltigkeit und Lifestyle“ verstehen.

Später teilte sie uns in drei Gruppen ein. Eine Gruppe hat das Thema „KLEIDUNG“, die andere „ELEKTRONIK“ und die letzte „ERNÄHRUNG“. Sie gab jeder Gruppe Links, wo wir Informationen finden konnten. Unsere Aufgabe war es, die Informationen zu lesen, bzw. die Kurzfilme anzusehen und dann mit unseren Gruppenmitgliedern zu besprechen und anschließend das Thema allen vorzustellen.

Feedback der Teilnehmer:

„Es war wirklich interessant, den verschiedenen Themen zuzuhören, und man fasziniert jedes Mal, wenn man was Neues hört und dann möchte man mehr wissen. Ich genoss wirklich das, was Theresa sagte / lehrte uns in dieser Lektion. Es ist immer gut, die Dinge zu kaufen, die man am meisten braucht.“ – Joy

„Nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber es war trotzdem interessant. Zeit ist auch voll schnell vergangen, also war es nicht fade“ – Precious

„Es war echt interessant. Etwas oberflächlich und die Technik hatte leider wieder nur Probleme bereitet. Ich habe ursprünglich gedacht, dass der Workshop eher von Ernährung handeln wird“ – Sebastian

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

Financial Literacy Workshop mit Three Coins

Das Interesse am Workshop „Mein Geld und ich“ mit Three Coins war so hoch, dass wir unsere Stipendiat:innen in zwei Gruppen geteilt haben. Unsere Workshopleiter:innen Goran und Lena haben uns viele Tipps & Tricks mitgegeben und uns Raum gelassen unsere eigene Definition von Geld, Sparen und Investieren zu bilden. START-Wien Stipi Balqiz berichtet über den Finanz-Workshop.

Der Workshop war sehr von uns Stipis erwünscht und wir hatten viel Spaß, es war sehr Interaktiv und Ideen und verschiedene Methoden für Geld sparen oder Geld ausgeben miteinander geteilt. Die Workshops-Leiter:innen waren sehr überzeugend und es hat viel Spaß gemacht mit ihnen zu reden und uns mit verschiedenen Sachen, rund ums Geld, zu beschäftigen. Dabei wurde viel auf Fragen wie: Macht Geld glücklich? Oder ob Geld die Welt zu einem besseren Ort machen kann, diskutiert. Auch erfuhren wir wie wir unsere Ausgaben und Einnahmequellen zu beachten haben um nicht in ein Shopping-Wahn zu kommen und Dinge zu kaufen die wir nicht brauchen. In dem Workshop wurden viele Basic Informationen über Geld und unser Konsumverhalten näher erläutert. Dies war sehr hilfreich und ermöglichte uns eine Basis um uns Thema einzusteigen und bewusster mit Geld umzugehen. Wir sind sehr gespannt auf zukünftige Workshops, die uns dem Thema rund uns Geld und finanzielle Allgemeinbildung näher bringen, vor allem weil dies in der Schule leider fehlt.

Ich fand den Workshops mit ThreeCoins echt brilliant. Es war sehr interessant zu hören, wie andere Geld wahrnehmen und was es für sie wichtig ist, wenn es um Geld geht. Ich fand es toll, dass wir besprochen haben, wo wir unser Geld bekommen und ausgeben, weil ich noch nie im Detail darüber nachgedacht habe. Ich bin schon gespannt für das nächste Workshop mit ThreeCoins! -Nuaar

Das war eines der wenigen Workshops, die sehr schnell vergangen sind, weil das Thema so wichtig ist und uns allen in vielen Bereichen des Lebens betrifft. Das Geld kontrolliert und beeinflusst die ganze Welt. Daher ist es sehr essentiell sich mit Geld und dem Umgang mit diesem zu befassen. Was mir an diesem Workshop gefallen hat, ist die tolle Interaktivität. Man hat nicht nur trockene Infos bekommen, sondern man konnte die eigenen Erfahrungen und Meinungen austauschen. Am Ende konnte ich, trotz meiner Erfahrungen, neue, hilfreiche Tipps und Tricks kennenlernen. Vielen Dank an Lena für ihre chillige, aber doch professionelle Art. Hat mir im allgemeinen sehr gut gefallen. -Omran

Der Workshop war sehr sehr cool. Ich wünschte es wäre noch länger gewesen. Es war extrem entspannt, der Vortragende war voll aktiv und cool darauf und das hat auch das Interesse erweckt konzentriert zuzuhören und ebenso aktiv mitzumachen. Ich hoffe es kommt ein weiterer Workshop derart. -Ali

Three Coins ist… ein Sozialunternehmen, das Finanzbildungsprojekte entwickelt und umsetzt. Wir sind der Überzeugung, dass ein guter Umgang mit Geld einer der größten Hebel für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und eine gesunde Volkswirtschaft ist. Deshalb vermitteln wir Finanzkompetenz so vielen Menschen wie möglich auf lebensnahe und wirkungsvolle Weise. (Abgerufen, 09.04.2021, von https://www.threecoins.org/)

Digitaler Zeichenworkshop „Sketch Every day“

Am 7. April 2021 konnten wir am digitalen Zeichenworkshop von Sketch Every Day-Künstlerin Simone Grünewald teilnehmen und hatten die Möglichkeit, Schritt für Schritt zu erlernen, wie wir Gesichtszüge entwickeln und unserem gezeichneten Kopf einen ganz individuellen Charakter verleihen.

Wir sind durchgegangen was ein Charakter Design ausmacht, beispielsweise die Form des Charakters, die Proportionen, die Farben, die Silhouette und der Style. 

Simone Grünewald hat für uns eine tolle Aufgabe vorbereitet. Sie hat uns ein Bild von einer Eule geschickt und zusammen haben wir den Charakter der Eule hergestellt. Sie hat uns hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Zeichnen gegeben und wie man zum Beispiel mit Farben umgeht oder wie man sauberer zeichnet. Wir haben nicht nur gezeichnet, wir haben auch spannende Geschichten über ihre Karriere erfahren. Simone Grünewald ist nicht nur eine erfolgreiche Zeichnerin sondern auch Autorin des Buches „Sketch Every Day“.

Feedback von Masouma: „Ich fand es sehr interessant. Ich bin nicht besonders gut beim Charakterzeichnung, aber sie hat es sehr leicht gemacht. Ich hatte sehr viel Spaß.“

Feedback von Chandra: „Dieser Workshop war für mich ein sehr tolles Erlebnis! Ich habe besonderes Interesse wenn es um Zeichnen geht, deshalb bin ich gegenüber START und Simone Grünewald sehr dankbar. Ich habe sehr viel gelernt und ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis.“

Ein Bericht von Stipendiatin Chandra

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Deutsch Grammatik-Workshop bei START-NÖ

Die Grammatik der deutschen Sprache ist komplex und umfangreich, deshalb kann es hilfreich sein sich manche Grammatik-Regeln in Erinnerung zu rufen und zu wiederholen. Übung macht bekanntlich den Meister/die Meisterin und so haben sich Stipendiat*innen in den Osterferien mit unsrer Deutschtrainerin Cornelia Czaker intensiv mit Nebensätzen und Fällen, insbesondere dem 3. und 4. Fall, auseinandergesetzt. Welche Wörter leiten Nebensätze ein, wie ist dann die Satzstellung und was sind eigentlich satzwertige Infinitivgruppen? Welche Präpositionen verlangen nochmal den Dativ, welche den Akkusativ und wie kann ich mir mit den Fragen „Wo“ oder „Wohin“ helfen? Diese und andere Fragestellungen wurden in den beiden Workshops in den Osterferien ausführlich behandelt und anhand von Beispielen geübt.

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir die Grammatik auf sehr einfache Weise wiederholt und die Übungen gemacht haben, damit wir besser verstehen konnten. Was mir besonders gefallen hat, sind die zahlreiche Tipps, die die Trainerin uns gegeben hat, von denen kann man viel lernen. (Sarah)

In diesem Grammatik-Workshop haben wir im ersten Teil alle Arten von Gliedsätzen durchgemacht. Die Trainerin hat uns auch den 3.Fall und 4.Fall erklärt. Nach einer Woche war der 2.Teil des Workshops, da mussten wir die Gliedsätze von einem Text herauslesen und die Art der Adverbialsätze erkennen. Danach haben wir Übungen für 3. und 4.Fall durchgemacht. Letztendlich hat uns die Trainerin den Genitiv erklärt. Ich finde dieser Workshop war eine tolle Wiederholung. Die Trainerin ist auf unsere Fragen eingegangen. (Mohamad)

Den Deutsch-Workshop fand ich sehr hilfreich. Ich konnte viele Fehler verbessern, die ich immer gemacht habe. Wir haben ganz gute Listen (Verben, Präpositionen) bekommen, wo man nachschauen kann, wenn man nicht sicher ist welcher Fall verlangt wird. Es ist selbstverständlich, dass man Grammatik nicht in einem Tag beherrschen kann, jedoch wird man mit der Übung immer besser. Daher empfehle ich jedem an solchen Grammatik-Workshops teilzunehmen 😊 (Batoul)

Ich fand den Workshop sehr hilfreich. Ich konnte mein Wissen nochmal erfrischen und Grammatikteil ist jetzt für mich viel klarer geworden. Ich konnte sehr offen meine Fragen stellen, und sie wurden detailliert erklärt, wofür ich sehr dankbar bin. (Sahar)

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Mathematik-Gruppennachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich ein- bis zweimal im Monat mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online auf Skype, um verschiedene Themen zu vertiefen.

Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. Beim letzten Termin wurde intensiv zu Binomialverteilung und Kosten- und Preistheorie gearbeitet. Herr Entlicher versteht es, den oftmals schwierigen Stoff und scheinbar unverständliche Theorie mit vielen Beispielen darzustellen. Dabei geht er geduldig auf die Fragen unserer Stipendiat*innen ein.

So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen gut gerüstet für die nächsten Schularbeiten.

Wir halten Niederösterreich sauber – Stipendiat*innen helfen beim Frühjahrsputz

Engagierte Stipendiat*innen nutzten die Osterferien vor dem Lockdown um die Umwelt von Müll zu befreien. Dabei waren sie beim Müllsammeln in ihren jeweiligen Gemeinden unterwegs – St. Pölten, Poysdorf, Strasshof an der Nordbahn und Vösendorf – und wollen auch auf die entsprechende Frühjahrsputz-Aktion der Umweltverbände Niederösterreich aufmerksam machen. Hier berichten die Teilnehmer*innen von ihren Erfahrungen & Eindrücken:

Basma – Strasshof an der Nordbahn

Am Mittwoch ging ich mit meinem Bruder durch den Wald dabei haben wir Müll gesammelt (natürlich mit Handschuhen & Müllsack). Für die Tiere, die dort leben, ist Müll in der Natur insbesondere Plastik ein großes Problem. Wir waren sehr froh, dass wir was für die Natur gemacht haben. Sehr viele Plastik Flaschen, Zigarettenpackungen und auch einige seltsame Funde hat es gegeben. Zum Schluss als Belohnung haben wir uns ein Eis gegönnt. Ich werde solche Aktionen auf jeden Fall wieder machen 😊

Gentijana – Vösendorf

Ich fand den Frühjahrsputz eine gute Möglichkeit in dieser schwierigen Zeit auch der Umwelt etwas zurückzugeben und etwas Gutes zu tun! Ich war bei mir in der Nähe an einem Hundegassi-Weg in Vösendorf Müll sammeln und habe definitiv mehr gefunden als erwartet. Ich habe überraschenderweise viel Styropor, Plastik-Folien und Energy Drink Dosen gefunden. Ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass der Weg nur durch einen dünnen Metall-Zaun von verschiedenen Unternehmen getrennt ist, die ihre Müllentsorgung offensichtlich nicht so ernst nehmen, wie sie es sollten. Ich würde definitiv an weiteren Frühjahrsputz-Aktionen teilnehmen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass der Müll dort, solang keine rechtlichen Veränderungen geschehen, für hunderte bzw. der Styropor, wie ich gelernt habe, für 6000 Jahre nicht von alleine verschwinden/ sich zersetzen wird. Letztlich habe ich mitgenommen, dass einerseits eine zukünftige Forderung für eine korrekte Müllentsorgung und -vermeidung bei Unternehmen nötig ist sowie das jeder Einzelne von uns Menschen auf eine richtige Abfall-Entsorgung achten muss!

Rana & Sarah – St. Pölten

Ich und Sarah waren am 28. März beim Ratzersdorfer See unterwegs, um Müll zu sammeln. Wir haben diesen Ort gewählt, weil wir wussten, dass viele Menschen aus St. Pölten dort spazieren gehen. Wir waren von 12 bis ca. 15:30 Uhr dort. Während wir am Spazieren und Plaudern waren, konnten wir einiges an Müll sammeln. Am Meistens haben wir die Energy Drink Dosen, Plastiktüten und Plastikflaschen gefunden. Wir wollten gerne mehr dort bleiben, aber um 15 Uhr ist das Wetter sehr windig geworden. Es hat viel Spaß gemacht!

Khadija – Poysdorf

Ich war am Badeteich Poysdorf Müll sammeln.  Ich habe alte Glas gefunden, Plastik Flaschen, Keks- und Chipsverpackungen. Was mich überrascht hat, ist, dass obwohl es Mülleimer gab, waren die Sachen auf dem Boden. Mir hat es ein sehr schönes Gefühl gegeben und es hat mir Spaß gemacht. Ich würde es auch gerne wieder machen.

Mohammed – St. Pölten

Jägerweg & Ratzersdorferweg in St. Pölten waren die Ausgangspunkte meiner Müllsammel-Initiative. Ich bin dort, ausgestattet mit den passenden Werkzeugen (Handschuhen, Müllsäcken, Desinfektionsmittel und einer Zange zum Klauben), auf Wanderwegen gewandert und habe genau geschaut, wo der Müll zu sehen ist. Ich habe überraschenderweise viel mehr Müll als je bemerkt. Ich bin mir nicht im Klaren, ob das daran liegt, dass ich länger nicht draußen war, oder diese Menge an Müll immer herum lag und ich sie bisher nicht ins Auge gefasst habe. Der Anblick von leeren Redbull-Dosen, die neben ebenso leeren Mülltonnen gelegen waren, war sehr ärgerlich. Es ist wirklich unerklärlich, warum Menschen der Umwelt sowas Verwerfliches antun… Plastikflaschen, Redbull und Bier-Dosen machten die Mehrheit des gesammelten Mülls aus. Was mich besonders gestört hat, waren die unzähligen Masken und Taschentücher, was darauf hindeutet, dass dieses Virus nicht nur soziale und wirtschaftliche Nebenwirkungen hat, sondern auch ökologische. Über diese Erfahrung kann ich sagen, dass sie auf mich augenöffnend eingewirkt und in mir einen brennenden Drang hinterlassen hat, auf irgendeine Weise mich für einen umweltschonenden Ansatz einzusetzen. Und es ist natürlich nicht außer Acht zu lassen, dass eine Wanderung in der schönen Natur meditativ und psychisch sehr angenehm ist. Zusammengefasst, ich würde mit großem Interesse diese Erfahrung wiederholen!

Zusätzlich waren die START-Mitarbeiterinnen Katrin Bernd & Stefanie Moshammer bei der Schallaburg & an der Hohen Wand Müll sammelnd unterwegs:

Neue Mitarbeiterin bei START-Wien

Mein Name ist Samira Hemati und ich bin 22 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Afghanistan und lebe seit November 2015 mit meiner Familie in Österreich. Am Schulschiff – GRG 21 Bertha von Suttner – habe ich meine Matura absolviert und studiere derzeit Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Seit 1. April 2021 arbeite ich als Projektmitarbeiterin bei START-Wien.

Als mein Bruder mir alles über START-Stipendium erzählt hat, wollte ich unbedingt Teil dieses Programms sein und habe mich zweimal für das Stipendium beworben. Beim zweiten Mal habe ich eine Zusage erhalten und durfte zwei Jahre lang Mitglied dieser wunderbaren Familie sein. Nach meiner Aufnahme beim START-Stipendium habe ich unvergessliche und wunderschöne Momente erlebt, viel Neues gelernt und Freundschaften aufgebaut. Außerdem hat mich das START-Stipendium auf meinem Weg sowohl schulisch als auch finanziell sehr unterstützt.

Schließlich bin ich sehr froh und dankbar, dass ich bei START arbeiten darf, denn ich fühle mich hier immer willkommen.

Body & Mind: Häkeln mit Sinem

Alles was uns aktuell vom Distance Learning ablenkt ist erfreulich und so beschäftigten wir uns mit dem neuesten Trend: Keep calm and crochet on! (crochet ist die englische und schicke Bezeichnung für Häkeln.)

Praktischerweise haben wir mit START-Alumna Sinem eine Häkelexpertin, die uns am 31.3 eine Einführung in die Welt der Maschen gab! Neben den Luftmaschen und den festen Maschen lernten wir halbe und ganze Stäbche und konnten schon die ersten kleinen Produkte nach dem ersten Workshop fertiggestellt werden. Alle Teilnehmer:innnen waren so begeistert, dass nun ein zweiter Workshop geplant ist, an den Sinem uns zeigen wird wie man kleine Spielzeugtiere häkelt.

Cooler und chilliger Workshop! // Zahra

Ich fand den Workshop cool und hatte viel spaß mit allen gemeinsam zu häkeln. // Anni

Saras Engagement als Dolmetscherin

Ich bin Sara Firouzi und besuche die 7. Klasse der BORG in Neulengbach. Meine Muttersprache ist Farsi und ich arbeite ehrenamtlich als Dolmetscherin für eine Psychotherapie-Gruppe für Frauen mit Migrationshintergrund in St. Pölten, die vom Verein DA organisiert wird. Wir treffen uns einmal im Monat mit Frauen und zwei ausgebildeten Psychotherapeutinnen und haben eine nette Gemeinschaft.

Grundsätzlich ist die Gruppe da, um Frauen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und ihnen zu helfen. Frauen können über ihre Probleme und Schwierigkeiten in vergangenen Wochen reden, ihre Meinung zu aktuellen Themen äußern, über ihren psychischen und auch physischen Zustand sprechen und einfach mal über Dinge reden, über die sie sonst mit niemandem reden können.

Das gefällt mir ziemlich gut und ich bin froh, dass ich für diese Gruppe dolmetschen darf. In vielen ihren Geschichten finde ich mich selbst wieder und manche ihrer Probleme sind mir nicht fremd. Darüber hinaus lerne ich selbst neue Therapiemethoden und wie man mit Problemen umgehen kann und ich sammle auch Erfahrungen für meine zukünftigen Karriere, da ich gerne Musiktherapeutin werden möchte.

Ich finde es total wichtig, dass Frauen diese Unterstützung bekommen. Gerade Menschen, die eine harte Lebensgeschichte haben und den Fluchtweg hinter sich haben, haben hier in Österreich oft auch mit neuen Problemen zu kämpfen. Vor allem Probleme wie Erziehung ihrer Kinder aufgrund ihrer bikulturellen Identität stellt für sie eine große Herausforderung dar. Erlebnisse wie Alltagrassismus, Diskriminierung, Stress, Depressionen und Trauma etc. sind Themen, die wir besprechen.

Ich freue mich und bin stolz, dass ich diese Frauen unterstützen kann!

Get yourself (Matura) ready! 7

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Viele von uns werden bald maturieren. Und es ist normal, wenn jemand wegen der Reifeprüfung nervös wird. Ich bin sehr froh, dass wir für die englische Reifeprüfung durch „Get yourself Matura ready“-Kurse mit Sunitha gut vorbereitet werden. In den zweieinhalb Stunden machen wir drei Übungen, meistens zwei Übungen zu Listening oder Reading und eine Übung zu Language in Use Modul. Vor jeder Übung gibt es aber sehr coole Aufwärmübungen, von common mistakes bis hin zu word definitions. Bei der listening Übung lernten wir nicht nur, dass jeder Mensch ein „internal clock“ hat, sondern dass jeder Mensch in nördlichen Regionen wie z.B. Kanada, wo es keine reguläre Jahreszeiten gibt, verschiedene Gewohnheiten entwickeln. Zum Beispiel im Winter verbringt man viel mehr Zeit mit der Familie und im Sommer geht man lieber Jagen.  Im Anschluss und zum Schluss übten wir wir ein Language in Use task, indem wir in jede Lücke ein passendes Wort einsetzen mussten. Diese Übung ist seitens der Stipis sehr gewünscht, da sie sehr schwer ist.  Ich bin ein Fan von diese  Workshops, da die Atmosphäre sehr angenehm ist und die Zeit sehr schnell vergeht, obwohl wir auch schwierige Übungen machen :).

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Sahar verfasst.

P R E S S E I N F O R M A T I O N: Für mehr Chancengleichheit während Pandemie


START-Vorarlberg vergibt Stipendienplätze an junge Talente aus einkommensschwachen Familien, um ihnen den Bildungsaufstieg zu ermöglichen – die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. Mai 2021.

Bregenz, am 1. April 2021 – Die Pandemie hat in den vergangenen zwölf Monaten alle gefordert und an die Grenzen gebracht. Sie hat aber auch gezeigt, wie viel gemeinsam bewegt werden kann. Besonders hart trifft es oft jene jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die von der Armutsgefährdung betroffen sind. „Ihre finanzielle Situation hindert die Jugendlichen daran, eine Bildungslaufbahn anzustreben. Wir sehen uns jetzt noch mehr in der Verantwortung, diese Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und auf ihrem schulischen Weg zu begleiten“, betont Sandra Kunz, START-Vorarlberg Koordinatorin. Mit einem START-Stipendium erhalten die Jugendlichen eine faire Chance auf Bildung und werden in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. Bis zum 14. Mai 2021 können sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Schulstufe bewerben.

Unterstützung wichtiger denn je
START-Vorarlberg bietet ein Stipendienprogramm, welches in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung ist. So kämpfen gerade Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund mit mangelndem digitalem Zugang bzw. der fehlenden Ausstattung, um zuhause vernünftig lernen zu können. „All das ist seit Monaten aber wichtig, um in der Schule mithalten zu können. Auch die fehlenden sozialen Kontakte verstärken die sprachliche Barriere bei den Jugendlichen. Das verschärft die ohnehin schwierigen Umstände unserer jungen Auszubildenden“, weiß Sandra Kunz.

„Wir möchten junge und engagierte Talente ökonomisch absichern, damit sich diese voll auf die Schule konzentrieren können. Mit finanzieller Unterstützung unserer Sponsoren ist es uns auch heuer glücklicherweise möglich, ab September wieder Stipendien zu vergeben“, so Kunz. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 100 Euro sowie Sprachförderung in Höhe von 2000 Euro für maximal 3 Jahre. Der Betrag stellt sicher, dass keine weiteren Stipendien, Mindestsicherungen oder Familienbeihilfen verloren werden.

Stark mit Lehre und Matura
Zu Beginn fokussierte sich START-Vorarlberg auf Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und höheren Schulen, mittlerweile kooperiert der Verein mit den Landesberufsschulen und Volkshochschulen. Diese haben noch bis 14. Mai Zeit, Personen zu nominieren und ein Empfehlungsschreiben auszustellen, damit sich leistungsstarke Lehrlinge auf einen der Stipendienplätze bewerben können. Bewerberinnen und Bewerber müssen bereits eine Lehre begonnen haben bzw. sich im ersten oder zweiten Lehrjahr befinden und eine Lehre mit Matura anstreben.

Hand in Hand
Derzeit fördert START-Vorarlberg 27 Schülerinnen und Schüler aus zwölf verschiedenen AHS- und BHS-Schulen im Rahmen des Stipendienprogrammes. Neben der finanziellen Zuwendung erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten weitere Unterstützung während ihrer Schullaufbahn. „Gerade zu Beginn einer maturaführenden Schule kommen viele ungewohnte Situationen und viel Bürokratie auf die Jugendlichen zu. Das kann mitunter auch entmutigen und dazu führen, dass sie die Oberstufe frühzeitig abbrechen. Dem möchten wir entgegensteuern“, schildert Kunz. Unterstützung und persönliche Betreuung bekommen die Neuankömmlinge unter anderem von den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die ihre Erfahrungen teilen. „Zudem coachen wir die Jugendlichen, um ein Drop-out zu verhindern“, erklärt sie.

Bis zum 14. Mai 2021 haben interessierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. „Um weiterhin motivierten und engagierten Jugendlichen dabei zu helfen, trotz schwierigen Voraussetzungen die Matura zu absolvieren, hoffen wir auch zukünftig auf Unterstützung aus der Wirtschaft und von Privatpersonen“.

Über START-Vorarlberg 
START-Vorarlberg fördert in einem speziellen Stipendienprogramm engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bis zur Matura. 2009 haben William und Elizabeth Dearstyne mit der Piz Buin Stiftung den Verein gegründet. Die Finanzierung der Stipendien an die Jugendlichen erfolgt durch Paten und Partner, u.a. sind das regionale Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen. Alle Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

Weitere Infos unter www.start-stipendium.at/bewerben/

Rückfragehinweis:

START-Vorarlberg

Sandra Kunz

Montfortstraße 1

6900 Bregenz

E: kunz@start-stipendium.at

Pressekontakt:
clavis Kommunikationsberatung
Mag. Caroline Breuss
E caroline.breuss@clavis.at
T +43 5574 53 333 15

Textanalyse / -interpretation bei START-OÖ

Wie wird eine Textanalyse bzw. eine Textinterpretation geschrieben? Was müssen diese Textsorten beinhalten? Diese und noch mehr Fragen konnten die Stipendiat*innen beim Workshop mit Trainerin Sabrina Gierlinger von der Lernwerkstatt Linz klären.

Dabei wurde nicht nur auf den Aufbau der Testsorten eigegangen, sondern es wurden auch Übungen zur formalen Analyse von fiktionalen Texten und Gedichten gemacht. Bei fiktionalen Texten spielen vor allem Struktur, Sprache, Figuren, etc. eine große Rolle, bei Gedichten sind das lyrische Ich, das Reimschema, die Kadenz, etc. von Relevanz. Auch die Aussagen und die Absicht hinter gewisser Sprache und Stilmitteln wurde interpretiert.

„Ich fand den Workshop mega interessant, vor allem gehen wir das auch gerade in der Schule durch und das hat mir sehr geholfen vieles besser zu verstehen, was in der Schule nicht so gut und ausführlich erklärt wurde. Ich konnte mir vieles mitnehmen auch wenn es viel Theorie war.“ Stipendiatin Anni

„Die Sorten Textanalyse und Textinterpretation sind nicht immer einfach zu verstehen und auch vor allem den Unterschied zu kennen. In diesem Workshop hat sich das bei mir geändert. Ich verstehe jetzt diese beiden Textsorten und unsere Trainerin Sabrina Gierlinger hat es richtig gut gemacht und auch anhand von Beispielen erklärt, dadurch wurde es noch verständlicher. Vielen Dank an unsere Trainerin und an START :)“ Stipendiatin Samar

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft!

Wer sind wir? Wir sind die Zukunft! START-Alumna Soso hat uns im ersten Teil des Kunstprojekts beigebracht, wie wir einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können und uns Mut gemacht, dass wir alle kreativ sind und zeichnen können. Kein:e Meister:in ist vom Himmel gefallen: Üben, üben und üben bringt dich zu deinem Ziel. Im zweiten Teil wurden die Portraits mit Canva digital bearbeitet, dabei sind vielfältige Zukunftsvorstellungen entstanden.

Der Workshop mit Soso war für mich sehr lehrreich, weil ich mich sehr lange nicht mehr mit Zeichnen beschäftigt hatte. Beim ersten Teil haben wir die Basics zum Darstellen eines Portraits gelernt. Diese Schritte habe ich später auch verwendet, als ich mich selbst darstellen wollte. Auch der zweite Teil war super, weil wir mit Canva vertraut gemacht wurden, was sehr praktisch für viele kreativen Bereiche ist. -Maryam

Wie man schon gemerkt hat, liebe ich Kunst-Workshops und würde immer wieder gerne Workshops mit oder von Soso oder auch andere Kunst-Workshops. -Anni

Der heutige Workshop war sehr entspannt und hat mir gut gefallen. Ich fand ihn sogar besser als der erste Teil, da man nicht viel mit der Hand arbeiten musste, sondern am Computer. Wie auch beim ersten Teil gefiel mir die chillige Art von Soso. Sehr netter Start in den Tag mit einem Start-KP-Workshop. 🙂 -Omran

Ich fand den zweiten Teil des Workshops „Wir sind die Zukunft“ wieder interessant und spaßig. Die unterschiedlichen Werke waren sehr lustig und zu gleich auch sehr kreativ. -Eray

Eine tolle Erfahrung mit ganz viel Kunst. Ich bin froh mit den Ergebnissen. Auch wenn ich mich selbst nicht zeichnen konnte, konnte ich trotzdem verschiede Gesichter zeichnen. Ich glaube aber, dass ich durch die Übungen irgendwann mal auch mein Gesicht zeichnen werde. Das Portät wurde von meiner Freundin Tereza erstellt. Ich bin ihr und der Soso dankbar für die besten Tools. -Banan

Der Workshop war ur cool und spannend. Ich würde gerne wieder an so einem Workshop mit Soso teilnehmen. -Aria

Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

„Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.“Rohullah

„Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin“Mihi

„Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.“
Rusul

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, eine Reflexion

Wir blicken auf einen geschichtlichen und abenteuerlichen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Ich fand den Buchclub informativ und interessant. Mir gefiel es, dass in dem Buchclub nicht ausschließlich über das Buch selbst diskutiert wurde, sondern über die Themen, die in dem Buch behandelt wurden. So konnte man einen aktuellen Bezug zum Buch herstellen und auch seine eigene Meinung äußern. Außerdem haben wir uns heute Videos über die Themen, die im Buch vorkommen angeschaut, die auch geholfen haben, sich besser zu informieren. -Maryam

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir den Inhalt des Buches nicht so explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Euthanasie in NS-Zeit, das Leben im Altersheim für alte Menschen, Aufrüstung, militärische Ausgaben eines Landes und Atombomben, durchgemacht haben und diskutiert haben. Diese Themen und die Videos dazu und die tiefsinnige und spannende Diskussionen darüber haben mich sehr zum Nachdenken angeregt, da diese Themen in der Gesellschaft oder in der Schule im Hintergrund bleiben, obwohl sie wichtig sind. Allein im Buch werden sehr viele wichtige Geschehnisse in der Geschichte erwähnt, jedoch nicht explizit erklärt, aber durch Buchclub sehr verständlich waren. Durch den Buchclub habe ich sehr vieles Neues dazu gelernt und auch meine Meinungen zum Themen geäußert, was mich sehr gefreut habe, da ich mich meistens bei Diskussionen zurückhalte. -Ravneet

Der Buchclub war im Allgemeinen eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung.
Nicht nur weil das besprochene Buch spannend ist, sondern auch weil die Themen, die im Buch vorkommen, umfangreich in der Gruppe behandelt und thematisiert wurden.
Wie viele andere hat mir der Bezug auf aktuelle wirkliche Themen und geschichtliche Ereignisse am besten gefallen. Schade nur, dass ich nicht an allen Terminen teilnehmen konnte. -Omran

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Asmaa

Der Buchclub hat mir sehr gefallen. Was ich daran besonders optimal fand, war, dass wir die im Buch behandelten Themen mit sowohl aktuellen als auch damaligen Ereignissen kombiniert und debattiert haben. Jedes Mal haben wir auch ein Quiz gemacht, um unser Wissen zu testen und den Inhalt besser zu verstehen. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen 🙂 -Mostafa

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Jovana

Zu Besuch beim Landestheater Linz

Am Montag 29.03.2021 und am Dienstag 30.03.2021 haben wir gemeinsam online von der Couch aus das Landestheaters Linz besucht! Am Montag haben wir uns auf der Netzbühne das Stück „Faust Short-Cuts“ im Stream angesehen, am Dienstag durften wir eine Nachbesprechung und eine online Führung durch das Schauspielhaus besuchen.

Wir hatten die Möglichkeit gehabt, von zu Hause das Musiktheater zu besuchen und uns auch ein Theaterstück anzuschauen, das vom Darsteller Friedrich Eidenberger allein gespielt wurde. Das Stück war gemischt zwischen Erzählungen von der Hauptfigur Fritz und Szenen aus Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Fritz erklärt am Anfang, dass Faust ein Klassiker ist und unbedingt im Musiktheater gespielt werden muss. Er hat selbst einmal bei einer Aufführung mitgewirkt, als er ein Kind war. Und da beginnt Fritz von der Geschichte von Faust zu erzählen, gemischt mit seinen Erlebnissen auf der Bühne. Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat dabei immer zwischen unterschiedlichen Rollen gewechselt (zB Faust, Mephisto, Gretchen, etc). Nach dem Stück, das eine Stunde und 30 Minuten dauerte, haben wir diskutiert, wie das Stück war und uns für unsere nächsten Termin Fragen überlegt.

Denn am Dienstag durften wir eine exklusive Talkrunde mit dem Darsteller Friedrich Eidenberger vom Stück, die Regisseurin Nele Neitzke, der Dramaturgin Christine Härter und START-Pate Florian Brunner haben. Sie haben uns alles erklärt, was und wo im Theater passiert und wer was macht, auch was man als Darsteller können muss, um einem Stück alleine spielen zu können und viele andere interessante Infos über den Schauspielen. Am Ende hatten wir eine Online-Führung durch das Schauspielhaus gehabt, was sehr spannend war, denn wir haben nicht nur die Bühne und den Zuschauerraum gesehen, sondern hatten auch einen Blick hinter die Kulissen wagen.

Ein riesiger Dank an unseren Paten Herrn Brunner, der uns die beiden großartigen Termine organisiert hat, denn wir haben uns viele interessante Infos mitgenommen und hatten große Freude, durch das Theater „gehen“ zu dürfen und mit den Mitarbeiter/innen des Stückes reden und ihnen Fragen stellen durften.

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

„Der Klassiker „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe ist ein allzu bekanntes Werk. Meist von Literaturenthusiasten geliebt und selbst die nichts mit Literatur anfangen können, haben zumindest den Name gehört. Deswegen freuen wir uns, dass wir obgleich unserem unterschiedlichem Vorwissen bezüglich Faust die Gelegenheit bekommen haben, Faust trotz der Pandemie zu genießen, nämlich online! 
Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat mithilfe seines Teams eine hervorragende und kreative Solo-Vorstellung hingelegt, die uns so sehr begeistert hat, dass es uns mehr als neugierig gemacht hat, wie die Produktion dahinter dies ermöglicht hat. Glücklicherweise haben wir auch die Chance, die Verantwortlichen online zu treffen! Als wären sie nicht freundlich genug gewesen unsere Fragen zu beantworten, haben sie uns zusätzlich per Kamera durchs Theater geführt und uns ein Blick beschert, wie es hinter der Kulissen aussieht. Ein schöner Tag, Theater zu genießen!“ Alumnus Toni

Der Report der Magd, eine Reflexion

Wir blicken auf einen sehr diskussionsreichen und tiefsinnigen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir nicht nur den Inhalt des Buches explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Frauenrechte in EU, patriarchalische Gesellschaft, durchgemacht haben und diskutiert haben. Dazu hat Zusana sehr gute und spannende Videos gezeigt, die eine sehr gute Basis für eine tiefsinnige, lebhafte und aktive Diskussion war. Super fand ich auch die Idee, einen Quiz über das Buch zu machen und am Ende ein Buch zu gewinnen.  Das wichtigste für mich war, dass ich mich in der Diskussion einbringe und aktiv mitdiskutiere und das war auch möglich, da Zusana auch direkt Fragen gestellt hat und jeden die Möglichkeit gegeben hat, zu diskutieren. -Ravneet

Die Idee zum Buchclub war wirklich sehr gut. Ich muss sagen am Anfang dachte ich, dass wir nur über den Inhalt reden, wie in der Schule. Es hat aber alle meine Erwartungen übertroffen, es war so aufklärend und weiterbildend, wirklich sehr toll. Außerdem hat es Zuzana sehr gut geleitet. Ich würde mich auf einen weiteren Buchclub sehr freuen. -Rawina

Das Buch habe ich gestern bis Ende gelesen, die Serie habe ich auch begonnen anzusehen. Beide sind wirklich gut und zeigen die aktuelle Entwicklungen, die wir in der Gesellschaft erleben. Zuzana war super, es war ganz toll mit ihr zu diskutieren. -Sulaf

Ich habe mich vor dem Buchclub fast kaum mit den Themen Feminismus, Elternkarenz, Frauen in der Arbeitswelt oder Leihmutterschaft beschäftigt. Ich bin froh mich über diesen Themen ausgetauscht zu haben, sowie meinen Wissenshorizont erweitert zu haben. Das Buch zeigt sehr viele Themen auf und macht einen bewusst wie wichtig Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern allgemein ist. -Mariam

„How to Arbeitnehmerveranlagung“ – mit der AK OÖ

Am Dienstag, dem 30. März 2021 hat Frau Hutterer, die als Referentin in der Abteilung Rechtsschutz bei der AK OÖ arbeitet, einen Workshop zum Thema „Arbeitnehmerveranlagung/Lohnsteuer“ für uns abgehalten. Die Arbeitnehmerveranlagung, oder auch Lohnsteuerausgleich genannt, ist ein Thema, mit dem viele Berufstätige einmal im Jahr zu tun haben. Aber auch Schüler*innen und Student*innen können in gewissen Situationen davon profitieren.

In diesem Workshop wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Was ist die Arbeitnehmerveranlagung? Wie kann ich Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen? Was sind Werbungskosten?

Gemeinsam gingen wir die Möglichkeiten durch, die einem zur Verfügung stehen, eine Arbeitnehmerveranlagung einzureichen. Unteranderem FinanzOnline, um sie Online abzuhandeln oder schriftlich per entsprechendem Formular. Schritt für Schritt gingen wir dann ein entsprechendes Formular durch. Frau Hutterer hat uns natürlich jegliche aufkommenden Fragen beantwortet und hat uns genau erklärt, auf was zu achten ist und wo wir uns informieren können. Sie hat uns die Homepage der AK gezeigt, bei der es  unter dem Punkt „Beratung“ verschiedene Rubriken gibt, wo man sich informieren kann, beziehungsweise wo man alle Details zu Abschreibungen nachlesen kann. Falls man spezifischere Fragen hat, dann kann man sich auch bei der Lohnsteuerberatung der AK melden.

Auch klärte sie uns über die Hintergründe von bestimmten Regelungen auf, erklärte uns zum Beispiel wie die Abschreibung von Notebook und Laptop funktioniert und über welchen Zeitraum Gegenstände mit teilweise Privaten gebraucht abgeschrieben werden können.

Schülerinnen und Schüler, sowie Studenten, welche ein zum Beispiel Ferialpraktikum gemacht haben und damit über die Geringfügigkeitsgrenze gekommen sind, könnten Anspruche auf die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer haben, wenn die unter der Steuergrenze von 11.000€ pro Jahr liegen. Das trifft bestimmt auf einige von uns zu. Darüber hinaus besteht für jede*n Bürger*in der Anspruch die Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend zu stellen.

Der Workshop war sehr hilfreich, da Frau Hutterer versucht hat alles sehr einfach zu erklären und uns auch gezeigt hat, wo wir uns informieren können, falls wir Fragen haben sollten. Wir bedanken uns bei Frau Hutterer für diesen informativen Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Irma und Stipendiat Yusuf

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: „Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

Get yourself (Matura) ready! 6

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Am 30.03.2021 zwischen 10 und 12:30 Uhr hat via Zoom ein Online Englisch Workshop stattgefunden. Dieser ist als Übung für die englische schriftliche Matura ausgedacht worden. Mit der Lehrerin Sunitha haben wir eine Lese Übung und zwei „Language in use“ Übungen gemacht.

Sunitha ist eine sehr flexible Lehrerin und arbeitet akribisch. Sie gibt uns zuerst Zeit, uns die Aufgabe alleine anzuschauen bzw. zu lösen. Später vergleichen wir sie gemeinsam. Wir machen Schritt für Schritt und eins nachdem anderen, so dass jede/r seinen Fehler sowohl auch seine Stärke erkennt. Das schnell sein ist eine Herausforderung, denn jede Übung soll innerhalb von 10 Minuten gelöst werden. Das sind aber Matura Vorgaben, daher üben wir in dem Tempo und versuchen damit zurecht zu kommen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind es gewöhnt schnell zu arbeiten, daher war die Zeit auch nicht die größte Herausforderung.

Ich fand die Möglichkeit solche Art von Übungen zu üben perfekt und sehr produktiv. Denn wie viele andere Schülerinnen und Schüler habe ich vor, schriftlich in Englisch zu maturieren.

Alleine würde ich mir nie die Zeit nehmen und wäre nie motiviert, solche Übungen zu praktizieren. Nachdem aber mir dieser Workshop eine angenehme Atmosphäre angeboten hat, bin ich froh mich mit den erwähnten Aufgaben motiviert auseinanderzusetzen.

Ein weiterer Vorteil dieser Workshop ist, dass wir anhand solcher Übungen zu verschiedenen Themen kommen, über denen wir später diskutieren. Dieser Aspekt macht den Unterricht abwechslungsreich. Beispielsweise, bei einem Reading ging es darum, dass Jugendliche mit früherem Alter beginnen, Alkohol zu konsumieren und inwiefern dies die Verantwortung der Eltern ist. Dieses Thema war eine Leitfrage unserer Diskussionsrunde.

Ich bedanke mich bei START und bei meiner Lehrerin Sunitha für diese Möglichkeit und für den spannenden Unterricht.

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Banan verfasst.

Der Spoerri Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

START meets Nedžad Moćević

Bei unserer START meets Talkreihe im März hatten wir die Möglichkeit Nedžad Moćević, MA näher kennenzulernen. Als gebürtiger Deutscher mit bosnischen Wurzeln erzählte er uns viel über seine Arbeit in Salzburg und wie er dazu kam als Trainer, Berater und Forscher tätig sein. Vor allem sein Umgang mit den Konflikten und die Umorientierung während dem Informatik Studium waren für die Stipendiat*innen sehr motivierend. Wir konnten insgesamt sehr viel von ihm mitnehmen und bedanken uns für das inspirierende Gespräch!

Das Gespräch mit Nedžad Moćević war sehr interessant und motivierend, da er viele seiner Erfahrungen von seiner Jugend mit uns geteilt hat, die so gut wie jeder von uns allzu gut kennt. Damit verbunden hat er uns auch Ratschläge gegeben wie beispielsweise, dass wir uns kein Stress machen sollen, wenn es um die Zukunft und das Älter werden geht und das wir so viel ausprobieren sollen wie möglich, wenn wir keine Ahnung haben, was wir später mal beruflich machen wollen. Weiters hat er auch gemeint, dass „zweiheimisch“ sein, so wie er es nennt, nichts negatives an sich hat und das die Gesellschaft uns nur glauben lässt, dass es etwas schlechtes wäre. Mehrere Sprachen zu kennen ist cool und wir sollten uns nicht schämen diese auch in der Öffentlichkeit zu sprechen – denn wenn wir uns selbst respektieren und stolz drauf sind diese weiteren Sprachen zu können, wird die Gesellschaft es auch akzeptieren. Im Allgemeinen war die lässige, humorvolle und persönliche Atmosphäre in diesem Talk sehr erfrischend und unterhaltsam. Gentijana

Danke für die Organisation! Mir haben Nedžads Charisma und Ehrlichkeit sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie er seine Lebensgeschichte erzählt hat, ist sehr lehrreich gewesen. Ich habe mich in den 19-jährigen Nedžad versetzen können, weil ich derzeit auch an einer Straßenkreuzung stehe. Durch seinen Ratschlag, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und keine Angst vor etwas Neuem zu haben, hat mich sehr motiviert. Mariana

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter III

„Liebenswert“
Mal bist du der Wind,
der die Wellen bewegt,
mal das alte Haus,
das so viel Liebe in sich verbirgt.

Egal, ob im 7. Himmel
oder am Ende deiner Nerven,
egal, ob du es mir oder dir glauben magst,
egal, ob es dir überhaupt glaubhaft scheint,
du bist ein Stern,
der am Himmel scheint.

Ich fand den Workshop mit Betül sehr interessant und hatte auch Spaß dabei. Es war super, dass Betül uns so viel Freiraum gegeben hat. Der Workshop war sehr angenehm gestaltet, so dass keiner sich unter Druck oder gestresst fühlte. Außerdem dürften wir jeder Zeit Fragen stellen konnten und unsere Meinungen äußern konnten. -Maryam


„Dear Society“
Eine Tulpe kann keine Rose sein.
Eine Rose kann keine Tulpe sein.
Dennoch spiegeln alle Blumen ihre Schönheit durch ihre Einzigartigkeit.
Und wahrlich so geschieht es bei uns Menschen auch. 

Wir haben heute viel auch über Feminismus geredet und Reden und Gedichte dazu angesehen. Dabei ist mir sehr aufgefallen wie gut Betül darüber gesprochen hat bzw. es aufgeklärt hat. War es mal bei uns ruhig hat sie uns einen „Leitfaden“ gegeben und wir hatten wieder Gesprächsthemen. Obwohl sie Lehrerin ist hat sie trotzdem nicht dieses „ich hab die Macht“ Einstellung was das Ganze vieeeel entspannter macht. Werde mich auf mehr Workshops mit ihr freuen. -Rawina


„Palästina“

einem fällts stets schwer drüber nachzudenken,
einem die Heimat wegzunehmen,
einem seine Herkunft zu vernichten,
einem Baum seine Wurzeln abzuschneiden…

Wohin des Weges, wenns das Ziel nicht mehr gibt?
Wohin mit dem Kind, wenn die Mutter verstirbt?
Wohin mit dem Menschen, wenn ihn sein Bruder umbringt?
Wohin mit den Menschen, wenn die Menschlichkeit stirbt
wohin mit Palästinensern, wenn Israel Palästina umbringt?

Eine Mutter, die ihre Kinder nimmer findet…
Ein Krieg, der lange dauert, doch nie endet…
Ein Baby, dessen Familie verschwendet…

Palästina, Quelle des Frieden‘!
Palästina, wie kann man sie nicht lieben?
Palästina, dich werden sie niemals kriegen!
Palästina, mein Land! zu dir würd ich kriechen…

Dieses Workshop war sehr schön, emotional und auch unterhaltsam! Jedoch haben wir auch vieles gelernt und konnten schöne eigene Gedichte verfassen! Es hat mich übelst gefreut und würde sehr gerne an noch einem solchen Workshop teilnehmen! – Ibo


Als erstes möchte ich sagen, dass der Workshop extrem gut war.  Die Betül war auch super nett und ich haben den Workshop genießen können. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr.  -Zidan


Lieber Leser, Liebe Leserin, wenn ihr an Ecke euren Herzen ein Platz für Kunst vor allem poetry habt, dann seid ihr richtig bei Betül. Mit ihr kann man plaudern, diskutieren, Witze erzählen und natürlich viel über Poems lernen. Es ist der richtige Sprungbrett für Anfänger, Amateure und auch Fortgeschrittene. Denn ein Mensch kann nur erst aufhören zulernen, wenn von seinen Knochen Rosen und Wiesen wachsen. -Mahdi


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Im Schatten der Links und Likes

Am Montag den 29.03 fand der Workshop „Im Schatten der Links und Likes“ geleitet von Stefan Arlanch statt.

Wie der Titel schon verrät, ging es um die Themen wie Social Media, Internet, Algorithmus und auch Gefühle und Psychologie. Unser Feed in den Sozialen Medien ist kein Zufall – alles wird von mathematischen Berechnungen (=Algorithmus) in eine für uns passende Reihenfolge maßgeschneidert. Kurz erklärt: wenn wir viele Kochvideos anschauen, dann bekommen wir dementsprechend noch mehr solche Videos vorgeschlagen. Das Ziel? Möglichst lang auf der Webseite zu bleiben, sodass die Plattform mit Werbung ihr Geld verdienen kann.

Stefan Arlanch erläuterte, dass Sozial Media Gefühle in uns erwecken und unsere Psyche unterbewusst beeinflussen wollen. Auch die Diskussionen und Meinungsäußerungen auf Sozial Media lassen oft zu wünschen übrig. Das Problem liegt darin, dass es kein Gegenüberstehen gibt und kein langes Nachdenken beim Schreiben stattfindet, was wiederum die negativen Gefühle der Nutzer wie Angst und Wut hochtreibt. Im Weiteren bilden sich verschiedene – nicht selten radikale – Gruppen, die ihre Meinungen vertreten und andere Menschen überzeugen wollen. Es wäre nicht problematisch, wenn diese sich nicht falscher Informationen bedienen lassen würden. Kurz gesagt: Im Internet gibt es so viele Fake News, dass man nicht mehr wirklich das genaue Verhältnis zwischen richtig und falsch angeben kann. Diese Menge an falschen Informationen wird sehr oft dazu verwendet, Menschen zu manipulieren.

Aber warum glauben Menschen eigentlich an absurde Dinge? Diese Frage steht im Mittelpunkt, denn durch Manipulation erreicht man Ziele, die man sonst fair nicht oder schwer erreichen würde. Diese Überzeugung gewinnen die Menschen dann, wenn sie seitens ihres Umfeld Bestätigung (=Konfirmation) bekommen oder wenn etwas für sie plausibel erscheint. Es ist auch zu erwähnen, dass Gegenmeinung die eigene Meinung verstärkt, was wiederum bedeutet, dass Diskussionen – auch mit guten Argumenten – bei sturen Usern selten was bewirken.

Was kann man tun, um im Internet und auf Sozial Media möglichst „objektiv“ zu bleiben?

  • Sein Verhalten anpassen (respektvolles Umgehen miteinander)
  • Kritisch denken (oft hinterfragen, Quellen prüfen, …)
  • Wissen erwerben (lesen, lesen, lesen!)

Die Stipis waren sehr beeindruckt, der Workshop war sehr informativ, wir bedanken uns beim Stefan Arlanch und wir nehmen vieles fürs Leben mit.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian

Young Leadership Seminar der Stipisprecher*innen

Im Februar wurden in allen Bundesländern die neuen Stipisprecher*innen gewählt. Um ihre neue Aufgabe erfolgreich ausführen zu können, besuchten die Stipisprecher*innen gemeinsam das Young-Leadership Seminar, welches dieses Jahr online stattfand.

Bei diesem Seminar bekamen die Stipisprecher*innen alle Werkzeuge, die sie brauchen, um ihre Aufgaben als Sprecher*innen gut erfüllen zu können. Es wurde über Gruppendynamiken, Leadership-Skills, START in Corona-Zeiten und Veranstaltungsmanagement gesprochen. Zusätzlich begannen die Stipisprecher*innen mit der Planung eines online-Spieleabends für alle Stipis und mit einem eintägigen Ausflug im Sommer. Wir freuen uns, dass die Stipisprecher*innen so viele tolle Ideen haben, die in den Corona-Alltag aller Stipis etwas Abwechslung bringen sollen.

„Mir sind Workshops, die uns persönlich entwickeln sehr wichtig. Aber ich werde auch dafür sorgen noch mehr kreative und unterhaltsame Workshops miteinander zu haben. Dabei werde ich die Wünsche und Ideen der Stipendiatinnen und Stipendiaten in Anspruch nehmen. Wichtig ist dabei, dass jeder Spaß haben kann und dass wir uns an COVID-Maßnahmen eingehalten bleiben. Sicher sind wir unterschiedlich bezüglich Freizeit Aktivitäten. Ziel ist ja neue Sachen auszuprobieren. Ich will, dass wir uns Stipis besser kennenlernen und zu einer großen Familie zusammenwachsen.“ Stipisprecherin Hadel (Vbg)

Hier sind einige Eindrücke und Meinungen der Stipisprecher*innen zu dem Seminar:

Ich werde alles machen, um Wünsche von den Stipis zu erfüllen und ihnen immer im START-Programm wohl fühlen lassen.

Ich fand der Young Leadership-Workshop war ein gutes Paket, dass so gut wie alle Informationen beinhaltet hat, um als Stipisprecher*in zu wissen, was alles zu tun ist und  welche Eigenschaften man mitbringen sollte, um die Gruppe als Ganzes zu stärken und zu unterstützen. Weiters finde ich, war es sehr gut, dass wir anfangs in Kleingruppen eingeteilt waren, in denen wir Stipisprecher*innen aus anderen Bundesländern besser kennenlernen konnten, um so auch unser Stipisprecher*innen-Team zu festigen.
Letztlich fand ich es gut das wir anfangen durften, einen Online- bzw. Offline-Termin für die Stipis zu organisieren, welches für uns wichtig war, um auch zu wissen wie wir miteinander funktionieren und arbeiten können.
Gentijana (Stipisprecherin NÖ)

Das Young Leadership Seminar war sehr ausführlich, aber trotzdem noch sehr interessant. Wir haben einiges gelernt und konnten dadurch ziemlich viel mitnehmen. Mir hat die Gestaltung dieses Seminars sehr gut gefallen und es war keine Sekunde langweilig.
Ich hoffe weiterhin, dass unsere Zusammenarbeit so gut funktioniert und ich freue mich schon auf die nächste Zeit gemeinsam.
Vielen Dank Anna für die schöne Zeit 🙂
Samar (Stipisprecherin OÖ)

„Ich fand das Seminar nicht nur sehr interessant, sondern auch äußerst informativ und hilfreich für uns als neue Stipisprecher/innen. Dadurch sind mir meine Aufgaben klarer und verständlicher geworden. Wichtige Informationen über Konfliktlösung und Gruppendynamik konnte ich erfahren, was mir bestimmt helfen wird.
Außerdem hatte ich die Möglichkeit die Planung eines Treffens im Rahmen einer Übung im Team zu machen und für die Umsetzung in der Wirklichkeit wertvolle Tipps bekommen.
Die leichte Atmosphäre konnte das lange Seminar erleichtern und „chilliger“ vergehen.
Danke vielmals und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Stipisprechern/innen in ganz Österreich.“ Omran (Stipisprecher Wien)

„Am 28.03.2021 hatten wir, alle Stipisprecher/innen aus allen Bundesländern, unser erstes Meeting. Unsere Moderatorin und Trainerin Anna hat das Thema auf eine angenehme Art vermittelt. Theorie- und Arbeitsphase waren in einer sehr guten Harmonie. Der Workshop diente zu unserer Grundausbildung als Stipisprecher/in, mit vollem Erfolg. Wir wurden unseren Aufgaben bewusst und werden sie in der Zukunft sicherlich erfüllen.
Vielen Dank für dieses Chance!
Eray (Stipisprecher OÖ)

Mathe mit André

Am Samstagvormittag, den 27. Februar 2021, hatten wir uns das erste Mal um 10:30 Uhr zur „Mathe-Nachhilfe mit André“, online über Zoom getroffen. Nachhilfelehrer André Summer hilft uns dabei,   unsere mathematischen Schwierigkeiten, mit denen wir unter der Woche von der Schule konfrontiert werden, zu überwinden. Herr Summer hat ein vertieftes Wissen in Finanzmathematik sowie Chemie, hat Erfahrung in Lehrtätigkeit und Absolvierung von zusätzlichen ergänzenden Lehrveranstaltungen der Studiengänge Physik, Chemie und Wirtschaftsinformatik, sowie 6 Jahre hauptberufliche Erfahrung als Lehrer/Trainer u.a. bei Lernquadrat, Schülerhilfe und BBRZ.  Er ist für START ideal, um deren  StipendiatInnen in Mathematik zu unterstützen.

Es wurde je nach Schule in zwei Klassen unterteilt, und jede Kategorie enthält zwei kleine Gruppen von 3 bis 4 Schülern. Es gibt zum Beispiel die Maturanten Gruppe und 7. Klasse Gruppe. So wird jedem Schüler genügend Zeit gegeben, seine Fragen zu stellen und von den Fragen seiner Kollegen zu profitieren. Wie bereits erwähnt, verfügt Herr Summer (wir dürfen ihn beim Vornamen „André“ nennen) über eine große Erfahrung und kennt sich auch technisch bestens aus – was ihn befähigt in diesen schwierigen Zeiten mit direkter Kontaktvermeidung, den online-Unterricht einfach und praktisch zu gestalten. 

Hier noch Meinungen von teilnehmenden Stipendiatinnen verschiedener Gruppen:

Fatma: ,, Ich finde den Mathekurs sehr hilfreich. Denn gemeinsam mit Andre lösen wir Matura Aufgaben und wiederholen aber auch andere Themen, welche wir bis zur Matura beherrschen sollten.“

Ümmü: ,,Ich finde den Mathe Förderkurs sehr gut. Er unterscheidet sich von den Kursen davor und ich finde die Erklärungsweise von André sehr gut. ich verstehe alles sofort und die Aufgaben machen wir dann zusammen, falls es doch Unklarheiten gibt. Ich wünsche mir außerdem, dass André den anderen Stipis helfen kann! „

Shirin: ,, André ist super. Er macht seine Arbeit sehr ausführlich und ist sehr gut beim Erklären. Er ist sogar besser als mein Mathelehrer 😉 was ich gut bei ihm finde ist, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient bzw. er fängt man bei dieser Person an und schaut was sie alles braucht. Also es läuft alles nach der Reihenfolge.“ 

Ein Bericht von Stipendiatin Fatima

Get yourself (Matura) ready! 5

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

In dem heutigen Workshop „Get Yourself Matura ready“ haben wir uns mit Frau Sunitha Kavunga auf die Englisch-Schularbeiten und Englisch-Matura vorbereitet. Der Kurs hat zwei und halbstunde gedauert und wir haben „Language in Use“ und „Listening“ geübt. Vor jeder Übung haben wir „Pre-language in Use und Pre-listening activities“ gemacht. Diese „Activities“ sollen uns dabei helfen, die Übungen dann besser zu verstehen und zu lösen. Diese Activities sind immer unterschiedlich aufgebaut, aber beinhalten Vokabeln von der Übung, den wir dann machen. In diesem Kurs besprechen auch immer die „common mistakes“. Wir erhalten immer paar Sätze die falsch sind und unsere Aufgabe ist es die Fehler herauszufinden. Diese Übung finde ich sehr gut, weil man dann die Fehler kennt und sie dann dementsprechend in Zukunft vermeiden kann. Die Themen von den Übungen waren „Afrika“, „Living with friends“ und „Movie“. Die Themen waren unterschiedlich und sehr interessant. Am Anfang hat Frau Sunitha uns eine Afrika Karte gezeigt, wo man die Namen der Länder nicht sehen konnte, und wir müssten die Namen der Länder erraten. Der Kurs ist vielfältig aufgebaut und meiner Meinung nach sehr hilfreich und man kann seine Englischkenntnisse auf jeden Fall verbessern. Ich empfehle es jedem diesen Kurs mal zu besuchen. Es wird sich auf jeden Fall lohnen!

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiat Milad verfasst.

Der Spoerri Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Wie war das nochmal?

Am letzten Freitag erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg und eine Stipendiatin aus Oberösterreich die Gelegenheit, mit unserer Deutschtrainerin Constanze grundlegende Grammatikregeln zu wiederholen. Anhand von unterschiedlichen Übungsbeispielen wurden unter anderem die Wortarten, die Satzglieder und die Verbstellungen im Deutschen gefestigt. Bilder und Eselsbrücken wurden dazu genutzt, um die grundlegenden Regeln spielerisch zu wiederholen.

Unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen im Deutschgrammatikkurs

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Deutschnachmittag mit Constanze

Rusul

Gestern haben wir mit Constanze ein bisschen Deutschgrammatik geübt, aber gleichzeitig haben wir unglaublich viele neue Sachen gelernt. Mit Constanze war es anders, Deutsch zu lernen. Denn bei ihr lernt man, sich und seine Deutschkenntnisse zu verbessern und hat sogar Spaß.

Rasia

Liebe Constanze, 

ich fand den Kurs sehr spannend vor allem deine Powerpoint mit den Übungen und Fragen. Die kleinen Zusammenfassungen am Ende der Übungen und deine Erklärungen fand ich auch gut. Die Eselsbrücke mit der Lokomotive war eine sehr gute Idee. Ich persönlich merke mir Sachen mit Eselsbrücken sehr gut.    
Für mich war er eine gute Wiederholung.

Der nächste Grammatikkurs mit Constanze findet am Samstag, den 1. Mai statt.

Kunstprojekt: Creative Writing Nowadays

Am vergangenen Sonntag hat die zweite Rund des Workshops „Creative Writing Nowadays“ mit Luna Maluna Gri Anima Patrizia auf Zoom stattgefunden. Die Workshopleiterin ist Künstlerin, Autorin, Poetin und veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Instagramkanal roses.and.galaxies ihre Schriftstücke und Zeichnungen.

In dem folgenden Workshop haben die Wiener Stipendiaten anhand von unterschiedlichen Schreibübungen und Herangehensweisen gelernt, wie sie sich schriftlich in ihrer beliebigen Sprache ausdrücken können. Bei der „Stream of consciousness“ Übung, schriebt man fünf Minuten lang alles auf was einem in den Sinn kommen. Möglichst ohne dabei zu unterbrechen und das Geschriebene muss keinen Sinn ergeben oder zusammenhängen.

Eine weitere Übung an denen sich die Stipis ihre Schreib skills erprobt haben sind Gedichte oder Texte zu Bildern zu schreiben. Funktioniert wie die Übung davor, dennoch gelten die untenstehenden Bilder als Schreibimpulse:

Ich möchte dir dringend eine Sache ans Herz legen.
Lass es, dein Herz, frei sein.
So frei wie ein Vogel, der während der frühen Morgenstunden durch die Wolken rapide fliegt und neues Land, neue Chancen entdeckt. Lass es doch frei von allen Sorgen sein, dein Herz. 

– Omran 

Weiters haben sie sich der Fragenstellung gewidmet, wie es ist in der heutigen Zeit Gedichte zu schreiben, was uns dazu inspiriert zu schreiben.  Viele weitere Gedanken, Ideen und anhand von Übungen haben sich die Stipendiat*innen  beim Schreiben ausgetobt. 

Der Workshop war eine neue Erfahrung für mich. Wir hatten schon öfters ein Schreibworkshop gehabt, wo wir Free writing oder Die Kunst des Schreibens lernten, aber es war diesmal die Intensivste und reinste Form die wir hatten. Besonders für mich hat es einen sehr positiven Effekt gehabt und ich habe meine Gedanken freien Lauf gelassen und obwohl am Anfang Schwierigkeiten bestand anzufangen, fand ich schnell mein Tempo und Rhythmus. Auch konnte ich mich besser strukturieren und alles was mir durch den Kopf ging, brachte ich auf Papier. Ich hoffe, wir haben öfters ähnliche Workshops, da sie mir sehr gefallen haben und unsere Kreativität fördern.                                   – Balqiz 

Mir hat den heutigen Workshop mit Luna ganz gut gefallen.
Ich konnte durch diesen Workshop irgendwie meinen Kopf freimachen, da ich alle Gedanken einfach auf Papier gebracht habe.
Die Zeit verging bei diesem Workshop sehr schnell, wir haben das Zeitgefühl verloren, weil wir mit dem Schreiben beschäftigt waren.
Aber alles in allem, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.  – Omran

Englisch-Workshop für START-NÖ

Am Samstag, den 20. März, hatten wir einen online Termin mit unserer neuen Englisch-Trainerin Barbara. Hauptsächlich ging es bei unserem Workshop um Textsorten, doch wir haben uns auf die formellen & informellen Briefe konzentriert. Dazu hat Barbara für uns verschiede Handouts vorbereitet, die uns beim Schreiben helfen sollten. „Useful phrases“, die unsere Texte schöner machen, konnten wir alle brauchen.
Durch unsere aufgeteilte Teamarbeit in der Besprechung ist es uns gelungen, zwischen formal und informal letter zu unterscheiden. Mithilfe der verschiedenen Formulierungen sind wir auch im Stande diese Textsorten zu meistern. Am Ende kontrollierten wir die Ergebnisse gemeinsam. Es war eine gut strukturierte Lektion, die mir persönlich sehr geholfen hat, besonders da ich nächstes Jahr die Matura machen werde. Es war uns eine Freude mit Barbara zu lernen und wir freuen uns alle auf den nächsten Workshop mit ihr 😊

Bericht von Stipendiat Ahmad

Mir hat dieser Workshop gefallen, obwohl ich meistens beim Sprachen lernen nicht sehr motiviert bin. Die Aufgaben, die wir bekommen haben, waren nicht zu schwer daher hat es Spaß gemacht. Barbara war sehr nett, ist auf alle unsere Fragen eingegangen und hat sehr gut erklärt. (Anna)

Der Englisch-Workshop hat mir ganz gut gefallen. Wir haben zwei wichtige Textsorten für die Matura durchgemacht. Ich persönlich habe davon nicht viele neue Informationen mitnehmen können. Also dieser Workshop war für mich mehr wie eine Wiederholung aller Informationen, die ich schon kenne. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Trainerin Barbara alles gut erklärt hat. Sie bezieht alle Personen mit ein z.B. dadurch, dass sie uns beim Lesen dran nimmt und das finde ich großartig. Außerdem kann sie Theorie- und Praxisübungen gut ausgleichen. (Melania)

Es war sehr gut, an diesem Workshop teilzunehmen. Barbara hat die formellen und informellen E-Mails auf sehr aufregende Weise mit uns gemacht und am Ende war mir sehr klar, wie ich damit umgehen sollte. Was mir auch daran gefallen hat, war, dass wir unsere selbstgeschriebenen E-Mails an sie schicken durften und sie schnell wieder korrigierte. (Arina)

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Stilmittel, Metren und Reimschemata

Am Donnerstag, den 18. März, hatten wir wieder ein Online-Treffen mit Nadine, unserer Nachhilfe-Lehrerin in Deutsch. Das Thema war Stilmittel, Metrum und Reim.

Wenn man ein Gedicht analysieren möchte, muss man einiges beachten. Ein Gedicht hat bestimmte formale Merkmale, die man in einer Gedichtanalyse erkennen, benennen und erklären sollte, beispielsweise das Metrum und das Reimschema.

Während des Treffens erklärte Nadine uns das Stilmittel. Nachdem wir das Stilmittel durchbesprochen haben, war es Zeit, das Gelernte zu nutzen. Nadine gab uns eine Übung, an der wir gemeinsam in der Gruppe arbeiten mussten. Danach gab es ein Kahoot-Spiel, um sicherzustellen, dass wir das Stilmittel verstanden haben.

Anschließend haben wir uns dem Thema „Metrum“ gewidmet. Wir haben uns alle gemeinsam ein Video angeschaut, in dem die verschiedenen Metrum-Typen erwähnt und erklärt wurden. Danach gab uns Nadine eine Übung, damit wir es besser verstehen konnten. Am Ende kontrollierten wir die Ergebnisse gemeinsam. Es war eine gut strukturierte Lektion, die mir sehr geholfen hat.

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert.

Einsatz mit Schutzausrüstung

Mein Name ist Mohammad. Ich bin 19 Jahre alt und mache im dritten Jahr eine Lehre als Werkzeugbautechniker bei der Firma Emco. Ich habe Freude an meiner Arbeit und den Maturakursen. Das letzte Semester war für mich wegen Corona Pandemie komplett anders. Die Arbeit, Berufsschule, Maturakurse, meine Freizeit und mein Einsatz für das Rote Kreuz.

Beim Roten Kreuz habe ich viele heuer viele neue Situationen erlebt. Der Infektionstransport war neu und sehr schwierig. Zwei Stunde lang die komplette Schutzausrüstung (PSA) anzuhaben ist nicht sehr angenehm. Es ist eine schwierige Zeit, aber wir werden sie gemeinsam schaffen.

Warum ich mich beim Roten Kreuz engagiere?
Als  ich unterwegs nach Europa war, habe ich vom Roten Kreuz und anderen Organisationen Hilfe bekommen. Das war für mich sehr wertvoll und beeindruckend, weil ich in Afghanistan Situationen erlebt habe, die belastend waren. Ich habe verletzte, alte Menschen und Kinder gesehen, die Hilfe gebraucht haben und keiner hat sich um sie gekümmert. Für mich war das in Afghanistan alltäglich, ich kannte es nicht anders.

Menschlichkeit kennt keine Grenzen, keine Grenze der Abstammung, keine Grenze der Religion, keine Grenze des Volkes, des Alters oder des Geschlechts. Deswegen habe ich gedacht, ich möchte auch für die anderen Menschen da sein. Darum arbeite ich beim Roten Kreuz als ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Seit fast vier Jahren bin ich nun schon dabei. Am Anfang war ich beim Jugend-Rot-Kreuz dabei und dann habe ich die Ausbildung als Rettungssanitäter gemacht.

Kommunikation ist für uns beim Roten Kreuz sehr wichtig, zwischen uns als Kollegen und zwischen den Sanitätern und den Patienten. Durch meine Arbeit beim Roten Kreuz habe ich viel Kontakt mit Österreichern bekommen und kann dazu beitragen, das vielleicht negative Bild von Flüchtlingen positiv zu verändern. Das macht mir total Spaß und ich bin gern dabei.

Plabon – Klassensprecher im Homeoffice!

Mein Name ist Plabon Muhammed und besuche derzeit das Bundes Gymnasium Tamsweg im Bezirk Lungau in Salzburg. Gerade bin ich in der 7. Klasse und spüre schon langsam, aber sicher, dass die Matura zum Greifen nah ist. Viele meiner Freunde, Klassenkolleginnen oder Mitschüler sehen mich als ein zuverlässiger und hilfsbereiter Mensch, der bereit ist, sich einzusetzen und die Meinung der Schülerinnen und Schüler bei den Professoren und selbst bei der Direktion zu äußern.

Klassensprecher aus Leidenschaft: Ich bin schon seit der 6. Klasse Sprecher und das möchte ich auch noch bis zur Matura bleiben. Ich liebe es für meine Schulkameradinnen und Kameraden da zu sein. Als Klassensprecher trage ich jede Menge an Verantwortung. Doch ich kann von mir selbst sagen, dass ich diese Last und diese große Verantwortung sehr gut schultern kann. Zu meinen Aufgaben zählen, dass ich des Öfteren Interessen und Wünsche der Klasse an die Professorinnen und Profesoren weiterleite oder zusammen mit ihnen etwas ausarbeite.

Mit Frustration umgehen: Leider gibt es auch sehr frustrierende Phasen als Klassensprecher, wenn zum Beispiel aus unserer Sicht erfüllbare Anregungen und Wünsche von der Lehrkräften oder auch vom Direktor abgelehnt werden. Doch uns hält das als Klasse nicht auf. Als Klasse arbeiten wir gemeinsam weiter!

Nähe durch distance: Da das Klima und der Zusammenhalt in unserer Klasse sehr angenehm ist, muss ich mich nicht um Streitigkeiten innerhalb der Klasse kümmern. Ich muss auch sagen, dass wir durch diese Distance-Learning-Phase als Klasse noch enger zusammengeschweißt wurden. Dieses Zusammenschweißen hat nur funktioniert, da wir wirklich zusammenhalten mussten, um gegen diese stressige und monotone Zeit anzukämpfen. Egal ob es das gemeinsame Lernen oder spontane Zoom-Sitzungen – wir blieben zusammen am Ball. Ich finde es einfach schön zu wissen, dass ich Menschen helfen kann und versuche etwas für die Gemeinschaft umzusetzen, wenn es in meiner „Macht“ steht.

Selbst außerhalb der Schule konnte ich mich sozial engagieren. Während einer Pandemie ist es nicht einfach sich zu engagieren, wenn alles gestrichen wird und ein Lockdown eintritt. Doch ein bisschen was geht immer! Ich zum Beispiel ging für meine Nachbarin immer Samstags einkaufen. Da meine nette Nachbarin schon etwas älter ist und zur Risikogruppe gehört, traut sie sich nicht aus dem Haus. Ich habe für sie das Einkaufen übernommen.

Deshalb bitte ich euch liebe Stipis: Schaut euch um! Egal ob es die Nachbarin, oder die beste Freundin ist, versucht anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, wirklich zu helfen.

Yoga für Rücken, Brust & Wirbelsäule

Unser Fokus: Rücken, Nacken und Wirbelsäule mobilisieren mit Mady Morrison.

Wir starten mit einer kleinen „Aufwärmrunde“ und tauschen uns über Yoga und unsere Erfahrungen damit aus. Schnell wird klar, Yoga ist zwar bekannt, doch praktiziert haben es die wenigsten von uns. Tipp bevor ihr mit einer Youtube-Einheit startet: Übungen und Flows vorab ansehen, um ein Gefühl für die Dehnungen, Drehungen und Sequenzen zu bekommen. Denn es kann ganz schön anstrengend werden gleichzeitig den Körper zu bewegen, die Übungen richtig auszuführen, den Anleitungen zu folgen und das Gleichgewicht zu halten.

Und wie praktizieren wir „gemeinsam“ Yoga in Zeiten einer Pandemie? Ganz klar, im „Physical Distancing“ Format via Zoom und dem Youtube Kanal von Mady Morrsion, einer zertifizierten Yogalehrerin. 30 Minuten später und gut mobilisiert, entscheiden wir uns ziemlich schnell und einstimmig: wir wollen mehr! Und den Tipp sich das Video vorab anzusehen? Wer hat das auch wirklich gemacht? Natürlich niemand. Der dreibeinige Hund brachte uns alle wohl zum Schwitzen.

Kunstprojekt: Creative Writing Nowadays

Am vergangenen Sonntag hat das Workshop rund um das Thema „Creative Writing Nowadays“ mit Künstlerin, Autorin, Poetin Luna Maluna Gri Anima Patrizia auf Zoom stattgefunden. Luna veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Instagramkanal roses.and.galaxies ihre Schriftstücke und Zeichnungen.

In dem folgenden Workshop haben die Wiener Stipendiaten anhand von unterschiedlichen Schreibübungen und Herangehensweisen gelernt, wie sie sich schriftlich in ihrer beliebigen Sprache ausdrücken können. Weiters haben sie sich der Fragenstellung gewidmet, wie es ist in der heutigen Zeit Gedichte zu schreiben, was uns dazu inspiriert zu schreiben. Welche Arten von Gedichten es gibt, wie unterscheiden sie sich in der Schule und vom Alltagsleben. Vor allem in Zeiten des Lockdowns ist das Schreiben ein wichtiges Tool geworden, um die Gedanken und Wahrnehmungen niederzuschreiben. Inwiefern hat der Ort an dem man schreibt und die Umgebung einen Einfluss auf unser Schreiben, inwiefern hat auch die Art des Schreibens (ob Handy Notizen, auf Papier etc.) einen Einfluss, wie geht man mit einem Writers Block um, in welchen Formen kann man Gedichte auch präsentieren, wo kann man in Wien präsentieren und das Schreiben auf Social Media.

Ein Schriftauszug von einer Stipendiatin:

Was wäre wenn du nicht da wärst.

Ich wäre bei weitem nicht so selbstbewusst wie jetzt.
Ich wäre bei weitem nicht so mutig und stark wie jetzt.

Wärst du nicht in meinem Leben, dann wäre mein Leben nur halb so schön und würde mich oft einsam fühlen.

Wenn du nicht wärst, dann wäre ich immer noch so kindisch und unwissend.
Du hast mir so vieles gelehrt.
Und dafür bedanke ich mich bei dir, dass du mich so stark gemacht hast.

Da ich mich fürs Schreiben sehr interessiere, konnte ich unglaublich viel von den Übungen profitieren. – Mariam

Mit Bildern konnte ich neue Assoziationen zum Schreiben hervorrufen und ich habe dadurch wieder Spaß am Schreiben entdeckt, obwohl ich normalerweise nie so viel schreibe.

Ich finde die Workshops dieser Art sehr wichtig, denn die Jugend entfernt sich immer mehr von Literatur und läuft in die Arme professionelle Influencer oder sog. Künstler im Internetplattformen.

Last night I asked the old wise man drunk where to find the god. He softly whispered in my ear; god is in your glas of wine. God is in the vine of the flower. God is in the sunbeams but most important the divine is in your heart.

Mahdi

Bilder als Inspiration zum Schreiben

Mathematik Studienclub, die Maturant*innen Edition

Hallo Mathe-Matura, nur noch einige Wochen bis zur schriftlichen Zentralmatura!

Das ist das zweite Semester und viele von den heurigen Stipendiat*innen maturieren und der Mathe-Studienclubs hilft ihnen immens auch wenn es nur digital ist. Dadurch, dass wir seit einem Jahr kein richtigen Unterricht hatten und die meiste Zeit digital unterrichtet wurden, stehen viele unter Druck die gleiche Leistung zu erbringen wie die Klassen vor Corona. Besonders Mathe ist dabei zu einem Problemfach geworden. Der Mathe-Studienclubs findet alle zwei Wochen am Samstag statt. Die Gruppen sind klein um möglichst viel den Schülern individuell zu helfen und es wird auf Fragen und Wünsche sehr eingegangen. Besonders wird auf die Mathe-Matura vorbereitet und mehrere Beispiele durchgesprochen sowie die Themen besser erklärt und in Bruchstücke unterteilt für ein besseres Verständnis der Aufgaben. Es wird gezielt auf die Matura vorbereitet und man wird mit dem Format der Matura familiär. Nur noch wenige Wochen bis zum Schulschluss und Matura und wenig Zeit um alles in der Schule zu besprechen, daher ist der Studienclub sehr hilfreich für die, denen Mathe schwerfällt und Maturantinnen die sich auf die Matura vorbereiten. -Balqiz (Maturantin und Stipendiatin im 3. Jahr)

Ich bin seit dem ersten Semester ein großer Fan von dem Mathe Studienclub. Da Mathematik einer meiner Lieblingsfächer ist, habe ich mich von Anfang auf diesen Workshop gefreut. Weil ich in der Maturaklasse bin, besprechen wir in meiner Gruppe fast alle Themen. Die Coaches sind auch sehr lieb und flexibel. Sie ergänzen immer wieder, dass wir ihnen gerne Wunschthemen schicken sollen. Beispielsweise haben wir heute Vektoren und Geraden wiederholt, weil ich geschrieben habe, dass ich das gerne üben möchte. Wegen dem Studienclub habe ich im ersten Semester eine 1 in Mathe bekommen, und hoffe, dass das auch so im zweiten Semester sein wird. -Nuaar (Maturantin und Stipendiatin im 1. Jahr)

Das Mathe Studienclub hat mir dieses Jahr viel geholfen und hilft mir immer noch weiter. Am Anfang des Jahres hatte ich ein großes Stress, weil wir dieses Jahr für die Mathe-Matura alles, was wir von Anfang der Oberstufe bis 8.Klasse gelernt haben, lernen bzw. wiederholen müssen. Nachdem ich angefangen habe, an den online Mathe-Unterricht teilzunehmen, habe ich bei mir ein auffällige Verbesserung im Verstehen den komplexen Themen, vor allem das Thema “die Wahrscheinlichkeiten”, gesehen. Mir hat die Wahrscheinlichkeiten immer schwergefallen, aber unser Tutor Michael hat zu den schweren Themen immer mit den Beispielen und seinen Zusammenfassungen eine klare und deutliche Erklärung gebracht und die Komplexitäten vereinfacht. Wir haben meistens Matura basierende Beispielen gelöst, welche sehr hilfreich für mich in der Schule waren. Nebenbei hat er uns immer zusätzliche Lernmaterialen als E-mail geschickt, die mir auch viel beim Lernen nützlich und helfend waren. Außerdem habe ich begonnen, das Mathe mit dem Disziplin zu lernen und dabei ein wirkliches Spaß zu haben, weil für mich es sehr motivierend war, mit meinen Freunden und Freundinnen, die auch wie ich heuer Matura machen, zusammen jede zweite Wochenende online Mathe zu lernen. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich so eine große Möglichkeit gehabt habe und möchte ich mich von ganzem Herzen zuerst bei START und dann bei Michael bedanken! 🙂 -Seymanur (Maturantin und Stipendiatin im 1. Jahr)

Liebes Mathematik macht Freu(n)de Team, danke für eure Unterstützung, euer Engagement und die langjährige Begleitung unserer Stipendiat*innen bis zur Matura!

(c) Mathematik macht Freu(n)de
(c) Mathematik macht Freu(n)de

Kochen mit Larissa

Kochworkshops sind immer schon gut angekommen bei den StipendiatInnen – es macht einfach Spaß mal was neues auszuprobieren, zu schnippeln, rühren und sich dabei auszutauschen. Und natürlich anschließend gemeinsam zu essen!

Nur leider ist das ja zur Zeit nicht möglich wegen Corona. Kann man denn online einen Kochkurs machen? Ja man kann! 😊 START-Vorarlberg Mitarbeiterin Larissa Schuh hat sich am Samstagvormittag, den 13. März über Zoom mit ein paar motivierten Stipendiatinnen getroffen. Man begrüßte sich herzlich und schon wurde in den Küchen der jeweiligen Teilnehmerinnen geschnippelt, gerührt und gekocht. Diesmal wurde die derzeit so angesagte vegane Küche ausprobiert und Larissa hatte vorab allen die Rezepte geschickt, damit auch die erforderlichen Zutaten vorhanden sind. Zur freudigen Überraschung aller, hat auch noch Maude Dearstyne vorbeigeschaut. Als passionierte Köchin, war sie natürlich sehr interessiert an den Rezepten und Kochkünsten der Teilnehmer.

Als Erstes wurde der Teig für das geplante Bananenbrot (was eigentlich kein Brot, sondern ein Kuchen ist) zusammengerührt und verarbeitet, damit während der Backzeit das Hauptgericht zubereitet werden konnte. Das Hauptgericht war ein sogenanntes Chilli sin Carne – also Chilli ohne Fleisch, stattdessen mit cholesterinfreiem Tofu. Als Beilage wurde individuell Reis oder Nudeln gekocht und dazu grüner Salat oder Gurkensalat.

Es hat allen viel Spaß gemacht und stolz wurde das Ergebnis zum Schluss präsentiert. Gegessen wurde aber dann doch jeweils mit der Familie, pünktlich um 12:00 Uhr mittags! 😉

Feedback der Stipis:

Precious: Das Kochen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Da ich noch nie vegan gegessen habe bzw. mein Chilli immer mit Fleisch esse, war ich ein bisschen skeptisch ob ich es mögen würde, aber es ist sehr gut geworden und meine Familie schmecket es auch. Ich bin froh bei diesem Workshop mit gemacht zu haben.“

Masouma:Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich esse gerne vegetarisch und koche auch gerne. Wie auch immer, da meine ganze Familie nicht vegetarisch und fast immer afghanisches Essen isst, bin ich nur mit dem Kochen von afghanischem Essen vertraut. Es war eine neue Erfahrung für mich und das Essen war auch sehr lecker.

Lana: „Ich fand den Workshop sehr cool. Ich koche sehr gerne daheim aber gemeinsam Kochen auch wenn es über zoom ist,  macht viel mehr Spaß. Die Gerichte habe ich zum ersten Mal gekocht und sie haben supergut geschmeckt. Ich wäre soo glücklich, wenn wir ähnliche Workshops öfters machen würden.“

Kosmetikdschungel – was steckt dahinter?

Am 13.03.2021 hatte START – OÖ einen online Workshop über Naturkosmetik mit dem Forschungs- und Bildungsverein Umblick. Dabei widmeten wir uns den Fragen, was der Unterschied zwischen Naturkosmetik und herkömmlicher Kosmetik ist, wie man Naturkosmetik erkennt und wie ich mir selbst leicht Naturkosmetik herstellen kann.

Am Anfang haben kurz über unser eigenes Wissen und unsere Erfahrungen mit Naturkosmetik diskutiert. Danach bekamen wir von Michaela und Alexandra einen interessanten Vortrag, in dem die häufigsten und meist schädlichen Inhaltsstoffen von Kosmetikprodukten und ihre Funktion erklärt wurden. Dabei wurde uns klar, was Paraffine und Parabene sind und, dass sie in vielen Produkten enthalten sind, aber keineswegs optimal für unsere Haut sind. Michaela und Alexandra haben uns die App Code Checker gezeigt, mit der wir Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen leicht erkennen können und in Zukunft auch noch einmal darüber nachdenken werden, ob wir dieses Kosmetikprodukt benutzen wollen.

Zum Schluss haben wir uns selbst an Kosmetikprodukten versucht. Mit ganze einfachen Haushaltsmitteln haben wir gemeinsam ein Trockenshampoo und eine Deocreme hergestellt.

So fanden unsere Stipendiat*innen den Workshop:

Der Workshop von Umblick, der von Michaela und Alexandra über Naturkosmetik referiert wurde, hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns nie gelangweilt, weil der Workshop sehr kreative und interaktive war. Wir haben uns mit Themen wie herkömmliche Kosmetik und zertifizierte Naturkosmetik beschäftigt. Außerdem haben wir gelernt, dass manche Inhaltstoffe in Kosmetika trotz ihre Vorteile, viele gefährliche Nachteile haben. Sie können krebserregend oder umweltschädigend sein.“ – Ali Reza

Wir haben gelernt welche Stoffe schädlich sind und welche nicht. Dafür gibt es Apps, wie CodeCheck oder ToxFox. Zudem hatten wir auch am Ende die Möglichkeit selber Naturkosmetik herzustellen. Wir haben gemeinsam ein Trockenschampoo und eine Deocreme aus nicht mehr als drei Zutaten gemacht. Vielen Dank für diesen informativen und tollen Workshop 🙂“ – Samar

Vielen Dank an Umblick und speziall an Michaela und Alexandra für den spannenden Workshop!

Get yourself (Matura) ready! 4

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

In dem Workshop „Get Yourself Matura ready 4“ am 12.03.2021 übten wir Reading und Language in Use Tasks als Vorbereitung für die Schularbeiten sowie für die English schriftliche Matura. Normalerweise beginnen wir unsere Einheiten immer mit sehr coolen Aufwärmübungen „Pre-Reading/listing/ language in use activities“, die wir vor den Übungen gemeinsam erledigen. Außerdem sind diese immer passend zu den Themen der Übungen. Beispielsweise verbinden wir Vokabeln mit Bildern und versuchen diese auf English zu erklären. Anschließend haben wir die Aufgaben eigenständig bearbeitet sowie gemeinsam nach ca. 15-20 Minuten kontrolliert.  Auch haben wir die Themen „Shark Hunters“ sowie „YouTube tutorials“ behandelt und Gruppendiskussionen geführt, welche positive und negative Aspekte die Verwendung von YouTube als Lernmethode bzw. Lernhilfe haben kann? Sowie mit welchem Tier man einen ganzen Tag verbringen würde und wieso? Ich persönliche würde diesen mit einem Baby Affen verbringen wollen.

Gefallen hat mir der Kurs vor allem, weil ich mich bestmöglich auf die schriftliche sowie mündliche Matura vorbereiten möchte. Außerdem kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sich mein English allgemein durch diesen sowie den „Let´s talk, advanced class“ Workshop verbessert hat. Überdies habe ich mein Wissen erweitern und viele neue Vokabeln kennenlernen sowie Tipps und Tricks mitnehmen können.

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Mariam verfasst.

Der Spoerri Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Meditation: Selbstzweifel überwinden

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper und unsere Psyche, meditieren zum Podcast von koalamind.

Sitzen oder liegend, bei hellem Licht, einer blauen Lichterkette oder Kerzenlicht, in einer Decke eingewickelt oder in bequemen Jogginghosen, wir meditieren wie wir uns am wohlsten fühlen. Meditation ist eine sehr individuelle Erfahrung. Wir dürfen dabei lachen, weinen, traurig sein oder glücklich und auch einschlafen, uns müde fühlen oder voller Energie ein Workout anhängen.

Wie überwinden wir Selbstzweifel? Wir hören unseren kritischen Gedanken zu, begegnen uns selbst mit Mitgefühl und Sanftheit, schaffen Raum für Wachstum und Liebe, dabei konzentrieren wir uns auf unseren Atem. Das aktive Atmen fällt vielen Anfänger*innen nicht leicht. Den Fokus auf das Atmen zu lenken, haben wir nicht gelernt, Atmung ist passiv, nicht aktiv und kann erlernt werden. Mit jedem Ausatmen, lassen wir die innere Kritik los, wir sind menschlich, wir machen Fehler, wir haben Erwartungen, wir fühlen Enttäuschung,… tief einatmen und ausatmen. Und mit jedem Einatmen erinnern wir uns, wie wertvoll wir sind.

Let´s talk about „Going viral“


Let´s talk about „Going viral“…
Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, über viele Themen diskutieren, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die fortgeschrittene Gruppe („advanced class“) dran.

Der Kurs mit Sunitha war heute auch wie die vergangenen Termine sehr interessant, lehrreich und auch lustig. Unser heutiges Thema war „going viral“. Das Thema war uns allen bekannt und jede/r konnte an der Diskussion teilnehmen und seine/ihre Meinung dazu äußern. Es gefiel mir auch sehr gut, dass Sunitha verschiedene Fragen und Videos vorbereitet hatte, die die Diskussion lustig gestalteten und sie bis zum Ende spannend hielten. -Maryam

Das Thema war echt cool und aktuell. Ich habe einige neue Wörter gelernt, viel über „going viral“ geredet und eigene Erfahrungen geteilt. -Jasmeet

Die „andvanced class“ mit Sunitha war wie immer wieder sehr cool. Sie ist stets bemüht, jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin in das Sprechen einzubeziehen und so haben wir eine tolle Möglichkeit, außerhalb der Schule auf Englisch zu reden und neue Vokabular zu lernen. -Sahar

The workshop was very interesting. It was a very useful conversation. I learned many new vocabulary. The theme of the Workshop was also very interesting. I could express myself good in that topic. It was about „GOING VIRAL“. Thank you Sunitha for the preparation and for the presentation.  -Banan

Wir haben über „going viral“ gesprochen. Wie sich Sachen durch den Internet verbreiten, welche Arten es gibt, ob es früher leichter war berühmt zu werden oder jetzt. Es ist immer eine coole Konversation und ehrlich gesagt da trau ich mich mehr mitzusprechen als in der Schule. Ich konnte fast alles verstehen. Es war zwar B2/C1 Level aber ich würde mein Level nicht auf B2/C1 setzten. -Ali

Bewerbungstraining mit Rotary Wien-Nestroy

Seit vielen Jahren organisiert und veranstaltet Rotary Wien-Nestroy Workshops für die START-Stipendiat*innen zum Thema Berufsorientierung und Bewerbungsprozess. Diesmal fand der Workshop zum ersten Mal online statt. Themenschwerpunkt war diesmal das Bewerbungsgespräch.

Zu Beginn erklärte Eva Planötscher-Stroh, langjährige HR-Managerin, auf was es bei einer Bewerbung ankommt und auf was man achten muss. Spannend war vor allem der Teil zum Thema Videobewerbungsgespräche, da ja aktuell viele Gespräch nur online stattfinden. Super Hilfreich auch die Checkliste für das Bewerbungsgespräch selbst.

Schon im Vorfeld haben die START-Jugendlichen ihre Lebensläufe zum Vorab-Check geschickt. Dies waren notwendig, weil im zweiten Teil ging es an den praktischen Teil. Insgesamt 15 Rotarier*innen stellten ihre Expertise um mit den Jugendlichen ein Übungs-Bewerbungsgespräch zu führen. Das Erstellen der Break-out Räume war noch relativ einfach, aber das hinein- und herausfinden und jeweilige Matching war ein wenig chaotisch 😉 – aber letztendlich waren alle Stipis in einem Raum und die meisten konnten mindestens 1 Bewerungsgespräch üben. Es gibt darüber hinaus noch das Angebot für extra Gespräche und die Unterstützung bei der aktuell sehr schwierigen Praktikasuche.

Vielen lieben Dank liebe Nestroyaner*innen für Euer Engagement!

Hier die Statements der Stipis zum Workshop

Am 5 März 2021 hatten wir ein Bewerbung Workshop. Es waren viele Professionellen Personen da, die uns neben Bewerbungsgespräch Übung auch viel Tipps und Vorschläge gegeben haben. Wir haben ein Überblick über die wichtigste Dinge wie Bewerbung, Lebenslauf, Bewerbungsgespräch ( was man bei einem Bewerbungsgespräch anzieht, verhält und redet) bekommen. Außerdem haben Sie mich weiter motiviert indem Sie über ihre Arbeit Erfahrungen erzählt haben und was sie alles durchgemacht haben.
Diese Workshop war für mich persönlich sehr hilfreich. Ich danke Ihnen sehr! // Rana NÖ

Der Workshop war urr cool und ich finde solche Workshops kann uns in der Zukunft sehr helfen und ich bedanke dich dass START solche Workshops für uns organisiert. // Aria Wien

Mir hat das Bewerbungs-Traning sehr gefallen, denn es war super hilfreich, viele Mitglieder von Rotary kennenzulernen, die in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. Ihre Tipps waren wertvoll! Aber am meistens hat mich die Übung von Vorstellungsgespräch gefallen, da ich ein persönliches Feedback bekommen habe.
// Ravneet Wien

Ich fand den Bewerbungstraining-Workshop super hilfreich. Ich hatte die Chance meine Bewerbungsunterlagen kontrollieren lassen und Tipps sammeln. Auch das einzelne Übungsgespräch war für super hilfreich und informativ. Danke für tolles Angebot. // Abbas

Ich fand den Workshop sehr aufschlussreich. Was mir extrem gefallen hat, war, dass ich die Möglichkeit hatte, mit einem Rotarier ein Interview bezüglich meines Traumjobs durchzuführen. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen, Danke 🙂 // Mostafa Wien

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, weil jetzt weiß ich viel besser, wie ich mich bei einem Vorstellungsgespräch vorbereiten soll und wie ich manche Fehler vermeiden kann. // Fatema Wien

Nach diesem Workshop fühle ich mich sehr vorbereitet für ein Vorstellungsgespräch. Der Workshop war wirklich hilfreich, da ich noch weniger Angst vorm Gespräch habe. // Jasmeet Wien

Der Workshop war nicht zu kurz nicht zu lang, alle wichtigen Infos wurden auf den Punkt gebracht – sehr hilfreich und informativ. // Zahra Wien

Dafür dass ich nur das Ende mitbekommen habe, fand ich es trotzdem mega toll und konnte trotzdem einige Tipps mitnehmen. // Anni

Populismus, Anti-Corona-Demos, Verschwörungstheorien – was passiert gerade auf der Welt?

START-OÖ und START-Vbg hatten einen gemeinsamen Workshop mit PolEdu, bei welchem aktuelle politische Themen behandelt wurden. Workshopleiter Pascal diskutierte mit den Stipendiat*innen über Corona, die Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule, Demonstrationen, Impfung, und die wirtschaftlichen Auswirkungen. Im zweiten Teil des Seminares befassten sich die Teilnehmer*innen mit der aktuellen Situation in Myanmar und sprachen über politischen Aktivismus. Zum Schluss durften die Stipendiat*innen noch Instagram-Profile von Politikern analysieren.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Es war sehr interessant, und  wir konnten die heutige Situation Österreichs besser verstehen und mehr darüber wissen. Weiters waren auch die Diskussionen sehr spannend, man hat die Meinung der Anderen gehört und auch seine geäußert. Danke sehr!“ (Abdul)

„Ich fand es interessant, wie wir über alle politische Themen, die wir gewählt haben, diskutiert haben. Am meisten hat mir das Coronaimpfungsthema gefallen, da ich der Meinung vieler anderer gehört habe. Ich mochte, wie Pascal uns am Ende die Instagram-Site von 4 Politikern gegeben hat und uns diese analysieren lassen hat.“ (Tamara)

„Bei diesem Workshop hat mir eigentlich alles gut gefallen. Am meisten hat mir die Diskussionen über: Welche politische Themen uns derzeit beschäftigt. Ich finde es sehr gut, wenn wir über aktuelle Themen sprechen und von jede/jeder deren Meinungen zu hören. Bei Thema „Was passiert gerade auf dieser Welt“ war auch einige neue Informationen dabei.“ (Hafizullah)

„Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte sehr vieles zum Thema Corona, Impfen, Wirtschaftskrise und Politiker mitnehmen. Wir haben über diesen Themen miteinander diskutiert und haben auch vieles aus anderen Perspektiven betrachtet. Vielen Dank an Pascal und START für diese tolle Gelegenheit.“ (Sharifa)

„Der Workshop mit PolEdu hat mir sehr gefallen. Vor allem die gemeinsame Diskussionen zu verschiedenen Themen fand sehr interessant. Jeder hatte natürlich seine eigene Meinungen, trotzdem war es eine respektvolle Atmosphäre. Vielen Dank für dieses Chance!“ (Eray)

„Mir hat beim Workshop gefallen, dass wir bei jedem Thema immer wieder mit diskutieren konnten. Dadurch entstand auch eine interessante Runde, da man auch sehen konnte, was die anderen davon halten. Außerdem fand ich es gut, dass Pascal uns erzählt hat, was auf der Welt passiert von dem man eher weniger in den Medien mitkriegt. Danke Pascal für diesen interaktiven Workshop :)“ (Samar)

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso (2/3)

Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna Soritta Kim.

Soritta aka Soso hat uns bei diesem Workshop gezeigt, dass jede*r ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe der Technik Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile (Augen, Mund, Nase,..) zeichnen und den eigenen Stil mit jedem Level und Strich für Strich weiter ausbauen können. Beim Followup Workshop, welcher in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin froh, dass ich an diesem Workshop teilgenommen habe. Ich wollte davor nicht teilnehmen, weil ich schon immer dachte, dass ich beim Zeichnen unbegabt bin. Hat sich aber festgestellt, dass ich das doch kann. 🙂 Danke an Aleks, weil sie mich motiviert hat daran teilzunehmen.  -Aghiad

Ich fand diesen Workshop hilfreich und amüsant. Jetzt weiß ich, wie man bei Portraits mithilfe von Kreisen und Linien erschafft, Munde, Lippen oder Nasen zeichnet und wie man schattiert.  -Mahdi

Das Kunstprojekt „Wir sind die Zukunft“ mit Soso hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, wie ich mit paar einfachen Tricks ein Gesicht zeichnen kann. Davor hatte ich mich nie mit Zeichnen auseinander gesetzt, deswegen wusste ich auch nie wie man richtig anfängt. Im Großen und Ganzen hat Soso das Projekt sehr interessant und humorvoll gestaltet. -Eray

Das war echt einer der besten Workshops, an denen ich je teilgenommen habe. Ich glaube ich werde mit Zeichnen weiter machen. -Zidan

Ich fand den Workshop heute super interessant. Mir gefiel es, dass wir direkt mit dem praktischen Arbeiten begonnen haben. Sosos Anweisungen waren sehr klar und verständlich, deswegen bin ich bei jedem Schritt mitgekommen und hatte die gesamte Zeit Spaß dabei. -Maryam

Talkreihe – Weltfrauentag

Anlässlich zum Weltfrauentag hatten die Stipendiatinnen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg die Möglichkeit zwei Powerfrauen näher kennenzulernen. Zunächst gab es von Frau Habiba Memedoska, MA einen interessanten Input zum Thema Frauen am Arbeitsmarkt. Sie selbst als Personalmanagerin hat uns über die vielen Lücken und Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt aufgeklärt. Auch die Mehrfachdiskriminerung in der Berufswelt war ein wichtiger Diskussionspunkt. Nach vielen Fragen und einer spannenden Diskussion haben die Stipendiatinnen mit START Alumna Betül Tomakin über verschiedene Themen wie Emanzipation, Intersektionlität und Feminismus diskutiert. Es war ein sehr empowernder Abend für die Stipendiatinnen.

“Als junge Frau finde ich es sehr wichtig sich selbst zu informieren, dafür war dieser Workshop die perfekte Möglichkeit.” Sarah, OÖ

„Ich fand den Talk über den Weltfrauentag und Feminismus nicht nur interessant, sondern auch sehr relevant für uns junge Mädchen und Jungs. Es ist oft schwer zu verstehen wie man sich selbst einbauen kann, um Bewegungen zu unterstützen, die einen am Herzen liegen. Doch oft braucht man nicht viel dafür wie wir im Workshop mitbekommen haben. Man braucht: Wissen, eine Stimme und den Mut sie für das richtige zu benutzen. Besonders beim Aspekt Wissen haben wir in diesem Workshop viele Fakten gehört bekommen, die Theorien über die immer noch unfaire Stellung zwischen Frau und Mann, bestätigen und die wir auch nennen dürfen und sollten, um gehört zu werden. Im Allgemeinen, hat mich der Workshop inspiriert so viel ich kann an mir selbst zu arbeiten und mir Wissen anzueignen, um irgendwann Mal ein Beispiel für andere junge Mädchen sein zu können!“Gentijana, NÖ

Workshopreihe Teil 1 – VWA (Diplomarbeit) Begleitung im Lockdown

Am 6. März trafen wir Vorarlberger START-StipendiatInnen uns virtuell zum Vorbereitungsworkshop für unsere vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) bzw. Diplomarbeit. Julia, unsere Workshopleiterin, wird uns das ganze Semester begleiten.

 Zum Einstieg haben wir uns kurz vorgestellt und anschließend das jeweilige VWA Thema kurz zusammengefasst. Danach haben wir über unsere Leitfragen geredet. Dies war sehr hilfreich, denn manche waren noch unsicher wegen den Fragen. Wir haben auch über den Aufbau einer solchen Arbeit geredet und durften Fragen stellen, welche dann auch von Julia gut beantwortet worden sind.

Es wurde nicht nur geredet, sondern wir haben verschiedene Aufgaben bekommen, an denen wir allein gearbeitet haben. Wir haben auch zwei Hausaufgaben bis zum nächsten Workshop bekommen: Einmal sollen wir unsere Forschungsfrage und persönliche Hypothese auf dem Etherpad ausarbeiten, sowie Literaturquellen (drei Bücher, drei Artikel, drei Onlinequellen) im Internet suchen und auf dem Etherpad notieren. So können wir es alle sehen, profitieren voneinander und motivieren uns gegenseitig.

Am Ende durften wir noch unsere Meinung äußern und sagen, welche Themen wir das nächste Mal behandeln wollen. Es war ein super Einstieg für uns und Julia ist echt super! Sie geht auf unsere Fragen ein und ist wirklich sehr bemüht, dass jeder von uns versteht, wie man mit einer VWA bzw. Diplomarbeit richtig startet. Vielen Dank, dass du uns unterstützt.

Ein Bericht von Stipendiatin Ümmü

START-Vorarlberg: Textinterpretation mit Nadine

Die Textinterpretation ist eine sehr wichtige Textsorte, die wir auf unserem Weg zur Matura auf jeden Fall beherrschen sollen. Allerdings ist es nicht immer einfach, ein Gedicht zu verstehen, analysieren und schlussendlich richtig zu interpretieren. Aus diesem Grund trafen wir uns am Donnerstag, den 4. März 2021, online mit unserer Deutsch-Nachhilfelehrerin Nadine.

Zu Beginn erklärte uns Nadine den allgemeinen Aufbau einer Textinterpretation. Wie immer, sendet sie uns vor Beginn des Vortrags aufschlussreiche Unterlagen, die wir zusammen durchgehen. In diesen Unterlagen befinden sich oft hilfreiche Formulierungen, die mir persönlich beim Texte-Schreiben sehr helfen. Nachdem wir uns die Theorie angeschaut haben, ist die Zeit gekommen, das Gelernte anzuwenden. Nadine teilte uns in Gruppen und gab uns die Aufgabe, das Gedicht ,,Der Panther‘‘ zu lesen und es durch Zeichnen zu verbildlichen. Dadurch, dass wir in Gruppen gearbeitet haben, war es sehr interessant zu hören, wie unterschiedlich jeder von uns das Gedicht interpretiert hat. Am Ende behandelten wir zusammen mit Nadine das Gedicht. Eine Überraschung für uns Stipis war, dass das Gedicht tatsächlich von einem Panther handelt. Denn keiner hat den Titel wirklich beachtet…

Ein Bericht von Stipendiatin Shahed

Bildungsseminar – START-Wien Onlineedition

Yes, wir sind online! Eine Pandemie erfordert Kreativität, Flexibilität und Anpassung! START-Wien blickt auf zwei intensive Seminartage mit motivierten Stipendiat*innen, großartigen Trainer*innen und auch instabilen Internetverbindungen (das darf nicht fehlen!) zurück. Eine neue Erfahrung für das START-Team in Wien, wie auch für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten. Ein herzlicher Dank geht an unsere Trainer*innen Britta, Christian, Manuel, Pascal und Sabine, die ihre Konzepte an das virtuelle Format angepasst haben und die Seminare kreativ, interaktiv und abwechslungsreich gestaltet haben.

Life-Balance & Resilienz mit Britta Seemann
Wissenschaftliches Schreiben für AHS-Schüler*innen mit Sabine Lehner

Soziales Engagement – Das Narrativ diversifizieren

Sihaam Abdillahi ist START-Wien Stipendiatin und besucht die G11 Geringergasse BG BRG. Sie engagiert sich im politischen Rahmen als Landesschülerinnenvertreterin und als Antirassismus-Beauftragte bei der AKS Wien. Zudem wurde sie als Schulsprecherin* für das Jahr 2020/21 gewählt.

Heuer wurde ich zur Schulsprecherin* gewählt, das war mit Abstand mein größter persönlicher Erfolgsmoment, weil ich damit die erste Schulsprecherin geworden bin mit Migrationshintergrund. Innerschulisch engagiere ich mich beim Projektmanagement, wo wir gesellschaftspolitische Themen aufgreifen und bringen sie näher der Schüler*innen. Zusätzlich bin auch bei der Peer Mediation und nehme am Arabisch Unterricht am Schulstandort teil.  Des Weiteren bin ich designierte Landesschulvertreterin* und bin hier die erste schwarze Kopftuchtragende. Auch bin ich in einer linken Schüler*innenorganisation, die erste Antirassismus Beauftragte im Landesteam. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich sehr viel mit Backlash und rassistischen Konfrontationen zu kämpfen, aufgrund meiner intersektionalen Identität. Mein Ziel ist es sich eine Plattform aufzubauen, um Aktivistinnen* mit meinem Phänotypen zu empowern.

(c) aks_wien instagram

Ich bin eine Mitinitiatorin von „Kein Platz für Hass“ einer Plattform, die sich aktiv gegen jegliche Form von Hass einsetzt, insbesondere kämpfen und sensibilisieren wir zum Thema Antimuslimischen Rassismus. Unsere Plattform ist unsere Antwort auf den zunehmenden antimuslimischen Rassismus seit dem Anschlag.  Demnächst werden wir eine Bürger*inneninitiative launchen mit dem Fokus auf dem Antimuslimischen Rassismus. Außerdem verfasse ich derzeit einen Kommentar für das Biber Magazin und bin Teil der Empowerment Reihe. Hinzufügend bin ich ebenfalls eine Jurorin* beim WienXtra Redewettbewerb.

(c) aks_wien instagram

Ich habe in meiner aktivistischen Arbeit gelernt, wie wichtig es ist für Andere und für sich selbst einzustehen. Meine Arbeit hat hauptsächlich mit dem Repräsentieren von anderen Menschen zu tun, was oftmals mich in eine Art von Zwiespalt gebracht hat, aber ich bin der Überzeugung das genau diese Momente fundamental waren, für meinen persönlichen Wachstum.  Außerdem habe ich verstanden, dass es mir gar nicht geht, die Stimme von irgendjemand zu sein, sondern den Raum zu schaffen, dass jede*r seine/ihre Geschichte erzählen kann. Nur so kann man das Narrativ diversifizieren.

Film im Fokus

Was steckt hinter den Filmen, die wir anschauen? Wie werden die Filme bearbeitet? Was steckt hinter den – überwiegend amerikanischen – Mainstream-Filmen und Blockbustern? Wie verbreiten sie ihre versteckten und offensichtlichen Botschaften?

Am Samstag, der 27.02.2021 hatten wir START-Vorarlberg Stipis die Möglichkeit, an dem online-Workshop „Film im Fokus“ teilzunehmen, welcher über das aha-Jugendinformationszentrum Vorarlberg angeboten wird. Unser Kursleiter – Film- & Politikwissenschaftler Alexander Dibiasi – erklärte uns, wie man Filme mit unterschiedlichen Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen macht. Er zeigte uns auch anhand von Beispielen, wie Filme mit und ohne Musik, inFarbe oder schwarzweiß auf uns wirken. Wir konnten einen deutlichen Unterschied feststellen, vor allem was es für eine Auswirkung auf der Gefühlsebene hat. Der Workshop war sehr interessant und hat uns allen sehr gut gefallen. Alexander bereitete auch einige Übungen für uns vor, die ich sehr gut fand, weil sie uns Spaß machten.

Hier noch Meinungen von teilnehmenden StipendiatInnen:

Lexi:Der Workshop hat richtig Spaß gemacht und es war sehr interessant, vor allem die verschiedenen Einstellungsgrößen und Kamera perspektiven.“

Lana: „Ich finde, dass der Workshop total interessant war. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir über die verschiedenen Perspektiven der Kamera erfahren haben. Ich fand es auch cool, dass wir anhand von Beispielen etwas Neues gelernt haben.“

Vielen Dank an unseren Kursleiter Alexander! Es war ein wirklich interessanter und spannender Samstagnachmittag.

Danke an START, dass sie für uns solche interessanten und hilfreichen Workshops organisieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Maya

Mein Beitrag zum Weltklima

Welchen Beitrag jede*r Einzelne von uns zum Thema Klimaschutz leisten kann, fragten sich einige Stipendiat*innen aus Oberösterreich und Salzburg am Samstag, den 27. Februar 2021 bei einem Webinar gemeinsam mit Christian Humer von Südwind.

Am Anfang haben wir die Themen Klima, Klimawandel und Klimaschutz im Allgemeinen kurz durchbesprochen, um danach über einige Fragen Genaueres zu erfahren bzw. zu diskutieren. Beispielsweise sind wir der Frage nachgegangen, was eine Handcreme, eine Tiefkühlpizza und ein Waschmittel gemeinsam haben.

Gegen Ende des Workshops haben wir uns mit unseren Möglichkeiten, wie wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, beschäftigt. Bei der dadurch entstehenden Diskussion haben alle Stipendiat*innen eifrig ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. Von ordentlicher Mülltrennung, über das Benützen von öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zur Bedeutung von regionalen Einkäufen, war alles dabei.

Ein Statement von Teilnehmerin Tamara (OÖ):

Der Workshop von Südwind, der von Herrn Christian Humer über das Weltklima vorgetragen wurde, hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern ich habe auch viel über unser Klima gelernt. Zum Beispiel, welche Treibhausgase wir verursachen und wie diese in unsere Atmosphäre eingeschlossen sind und damit unser Klima beschädigen. Natürlich habe ich auch einige Ideen, wie wir unsere Welt beschützen und unterstützen können, gelernt. 😊“

Vielen Dank an Christian Humer und Südwind für den tollen, interaktiven Workshop!

Gutes Engagement bereichert

Tracy-Cindy Agbogbe ist START-WIEN Stipendiatin, besucht die 7.Klasse des BGRG 8 Albertgasse. Neben ihren ehrenamtlichen Diensten in der Nachbarschaft und in der Pfarre, organisiert sie als Schulsprechervertreterin Workshops und Webinare für die Schüler*innen.

Durch Corona gab es dieses Jahr nicht so viele Möglichkeiten sich zu engagieren, doch da ich gemerkt habe das manche Menschen es noch schwerer haben als ich, wollte ich anderen helfen. Nicht nur habe ich Freunden und Familie meine Hilfe angeboten, auch Nachbarn – vor allem den älteren – habe ich versucht immer wieder Mal unter die Arme zu greifen. Abgesehen davon habe ich meinen Ministrantendienst vorgeführt. Ministrantendienst ist einer der Dinge, auf die ich unfassbar stolz bin. Ministranten auch „Minis“ genannt sind Menschen, die bei der Gestaltung der Messe und auch andere Aufgaben in der Kirche erledigen. Oft helfe ich älteren Menschen und jüngeren Kindern in der Gemeinde, was mir besonders Spaß macht, weil man da immer irgendwas Neues lernt.

Schulisch habe ich mich dieses Jahr zwar für das Peer Programm und Simply Strong angemeldet, das sind beides Programme von und für Schüler*innen, doch diese konnten wegen dem Lockdown leider nicht stattfinden. Etwas das jedoch gut funktioniert hat, war die Schüler* innenvertretung. Anfang des Jahres haben wir im Festsaal für jede Klasse eine Podiumsdiskussion zur Schüler* innenvertretungswahl gehalten. Daraufhin wurde ich nach einer Stichwahl zur Schulsprechervertreterin gewählt. Des Weiteren engagierte ich mich auch in einer Schüler*innen Organisation. Wo ich viele neue Menschen kennenlernen durfte und zu den verschiedensten Webinaren und Veranstaltungen „gegangen“ bin. Ich selbst habe auch viel Zeit investiert um eigene Webinare, Workshops, … zu organisieren und zu halten. Sowie auch in diesem Monat, indem ich den „Black History Month“ mitgestaltet habe.

Ich bin der Meinung es ist einfach wundervoll sich zu engagieren. Man lernt neue Menschen kennen und arbeitet gemeinsam für ein Ziel und das verbindet. Ich finde die Bekanntschaften und die Netzwerke, die man da aufbaut, absolut bereichernd. Und es stimmt, dass man seine Fähigkeiten nonstop steigert und erweitert, dass man eine gewisse Wertschätzung erfährt, die einem im Prinzip nicht mal wichtig ist, auch wenn es einem ab und zu durchaus guttut, in seinem Weg bestätigt zu werden. Ich finde es gut, dass Engagierte Vorbilder sind, dass sie andere mit ihrem Engagement motivieren oder anstecken wollen.

Gutes Engagement bereichert.

Meditation: Entspannen und wohlfühlen

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper und unsere Psyche und meditieren zum Podcast von koalamind.

Sitzen oder liegend, bei hellem Licht oder einer blauen Lichterkette, eingewickelt in einer Decke oder in bequemen Jogginghosen, wir meditieren wie wir uns am wohlsten fühlen. Meditation ist eine sehr individuelle Erfahrung. Wir dürfen dabei lachen, weinen, traurig sein oder glücklich und auch einschlafen, uns müde fühlen oder voller Energie ein Workout anhängen. In einer sehr kleinen und fast schon intimen Runden reden wir offen über unsere Erfahrungen und Erwartungen.

Der erste Meditationsworkshop hat mich motiviert weiterhin einmal am Tag, für mich Zeit zu nehmen und den alltäglichen Stress abzubauen. Mir ist bewusst geworden, wie sehr die 30 Minuten wertvoll für meinen Körper und Geist sind. Ich habe versucht an nichts außer an den Anweisungen der Mentorin zu denken und dadurch habe ich mich erleichtert gefühlt. Ich habe nur an meinen Atemrhythmus gedacht und habe gefühlt wie meine Körperteile, die den Boden berühren, gebrannt haben. -Mariana

Der Meditations-Workshop war eine tolle Erfahrung, die ich gemacht habe, da ich mir nie die Zeit genommen hätte, bewusst mich hinzusetzen und meinen Körper, meine Seele und meinen Verstand herunterzufahren und mich auf das hier und jetzt konzentriere. Durch den Workshop habe ich jetzt eine neue Art der Entspannung kennengelernt, die ich sicher weiter verwenden werde! -Jovana

Ich war so glücklich, dass START einen Meditationsworkshop organisiert hat! Ich hatte einen stressigen Tag und Meditation war genau das, was ich brauchte. Und ich weiß, ich hätte es nicht getan, wenn es nicht für den Workshop gewesen wäre. Ich habe auch genossen, dass wir eine kleine Gruppe waren und über die Meditation dann sprechen konnten. -Nuaar

Englisch mit Daniel

Bei START-Vorarlberg gibt es alle zwei Wochen einen Workshop und er heißt „English with Daniel“. Wie der Name schon sagt, lernen ich und noch weitere vier Stipis Englisch mit Daniel, welcher ursprünglich aus London kommt.

Wir treffen uns immer am Donnerstag von 17:30 bis 19:00 Uhr per Zoom und lernen gemeinsam Englisch. Dieser Workshop ist inhaltlich sehr vielfältig. Jedes Mal lesen, hören und sprechen wir Englisch. Es ist sehr von Vorteil, dass wir eine Abwechslung haben und uns wird so nie langweilig.

Wir bekommen jedes Mal einen Text zum Lesen, dann sollen wir einige Fragen zu diesem Text schreiben. Diese Fragen stellen wir uns dann gegenseitig. So prüft man, ob die anderen den Text schon verstanden haben oder nicht. Danach schauen wir ein kurzes Video über irgendein Thema auf Englisch. Aus diesem Video schreiben wir alle Wörter, die wir nicht verstehen, auf. Nach dem Video fragen wir Daniel, was diese Wörter bedeuten und hören uns das Video noch einmal. Zum Schluss diskutieren wir gemeinsam den Inhalt dieses Videos gemeinsam.

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

Soziales Engagement – Es lohnt sich Verantwortung zu übernehmen

Sabiha Moradi ist START-Wien Stipendiatin und besucht die HTL Donaustadt. Sie wurde kürzlich zur Abteilungssprecherin für Informatik im Bereich Software Engineering gewählt. Neben ihren schulischen Verantwortungen, engagiert sich Sabiha ehrenamtlich bei der Caritas Lebensmittelausgabeaktion.

Mehr Verantwortungen (für die Mitmenschen) zu übernehmen und als ein aktives Mitglied in der Gesellschaft zu sein, sind Herausforderungen, die die soziale Entwicklung ermöglichen bzw. fördern.

Da es seit letztem Jahr wegen Corona-Maßnahmen Vieles u. a. auch gewisse freiwillige Mitarbeit bei Caritas nicht stattfinden durfte, bin ich trotzdem sozial engagiert gewesen. Ich habe versucht ab und zu bei der Lebensmittelausgabeaktion von Caritas teilzunehmen, um meine sozialen Kompetenzen doch noch zu entwickeln und meine Zeit besser zu verbringen.

Weiters habe ich mich mehr für meine Schule eingesetzt.

Mädchen in der HTL sind eine Minderheit aber als ein Mädchen hat man viele Vorteile. Heuer bin ich (ganz unerwartet) als die Abteilungssprecherin in der Schule gewählt worden. Ich habe mich immer als Klassensprecherin vorgestellt bzw. kandidiert. Aber ich wusste nicht, dass ich die ganze Abteilung vertreten kann/würde. Außerdem wurde ich als ein Ersatzmitglied bei der SV gewählt und damit war ich auch Mitglied der Mädchenvertretung in der Schule. Die Kombination dieser Verantwortungen haben viele gute Erinnerungen mit sich gebracht, obwohl sie für einen im vierten Jahrgang eine Überforderung sein können.

Zum ersten Mal habe ich bei einer SGA-Sitzung teilgenommen und somit konnte ich meine Ideen als ein Mädchen für die Mädchen – die Minderheit in der Schule – mitteilen und mich dafür einsetzen. Weiteres wurde ich von meinem Lehrer eingeladen, bei dem virtuellen Schnuppertag (live Session) mitzumachen, welche gleichzeitig die Eröffnung des Videoaufnahmestudios meiner Abteilung war. Dadurch wurde eines bestätigt, dass Schule, und zwar das soziale Engagement in der Schule sehr lustig und voller süßen Erinnerungen ist.

Zu guter Letzt möchte ich sagen, es lohnt sich Verantwortung zu übernehmen und Zeit zu investieren, um für andere etwas Gutes zu tun. Just go for it!

Storytelling am Sonntag

Am 21. Februar lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, dass Kunst nicht einfach ein Gemälde an einer Wand, sondern vielmehr eine Geschichte ist, die von jemanden erzählt wird. Die Kunstvermittlerinnen Magdalena und Cristina vom Museum der Moderne Salzburg zeigten uns anhand von Kunstwerken ausgewählter Künstler, dass Geschichten ganz unterschiedlich erzählt werden können.

Projekt der StipendiatInnen zum Titel ‚Auf dem Weg‘

Ob Gemälde, Zeichnung oder Film….in jedem Medium sind Handlung, Figuren, Emotionen etc. zu finden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten am Sonntag selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden und anhand von Audiostücken, Fotografien und Texten eine Geschichte zu spinnen. Welche Geschichte die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu dem Titel ‚Auf dem Weg‘ erzählt haben, lässt sich unter dem folgenden Link finden:

https://padlet.com/kunstvermittlungmdms/fasjbag48bk8hdfd

Unsere Stipendiaten Plabon und Maisam zum virtuellen Museumsbesuch ‚Storytelling‘

„Ich fand diesen Workshop sehr sehr kreativ. Diese Zoom-Sitzung wurde sehr abwechslungsreich und individuell gestaltet. Ich persönlich hatte mir zunächst vorgestellt, dass dieses Zoom-Meeting eher langweilig und monoton werden würde. Dass die Museum-Guides durch das Museum gehen und mit einer schlechten Kamera-Qualität filmen würden.
Doch dem war nicht so. Dieser Workshop wurde sehr cool und innovativ gestaltet. Ich fand es großartig, dass verschiedene Methoden verwendet wurden. Seien es Videos oder das Arbeiten auf dem White-Board oder ganz zum Schluss des Meetings das „padlet“. Diese Seite kannte ich vorher noch nicht und war direkt nach der ersten Benutzung „geflasht“.
Dass man zu solchen verschiedenen Seiten greift und eine Abwechslung in den Workshop bringt, zeigt in meinen Augen eine große Professionalität. Diese Art von Professionalität sieht man nicht oft, vor allem nicht in den Workshops.
Noch dazu kommt, dass die beiden Guides Magdalena und Cristina dieses Meeting exzellent geführt haben. Denn was bringen mir professionelle Seiten, wenn die Guides das Meeting nicht leiten können.
Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop sehr gut und sehr kreativ fand. Ich würde es auf jeden Fall anderen Stipis oder Freunden von mir weiterempfehlen.“

Plabon

„Der Workshop vom Museum der Moderne war einer meiner Lieblingsworkshops, den ich sehr interessant und spannend wahrgenommen habe. Inhaltlich hat es mich in eine kleine Zeitreise mitgeführt, da wir über Themen gesprochen haben, mit denen man sich selten auseinandersetzt. Ich bin immer dafür, dass ich neue Lebensarten von verschiedenen Menschen entdecke und heute haben wir ein bisschen über die Künstlerin Fiona Tan und den Künstler Harun Faroki erfahren und deren Leben sind einfach einzigartig.“

Maisam

Padlet-Bild im Hintergrund: Fiona Tan, Gray Glass, 2020, Dreikanal-Videoinstallation (schwarz-weiß, Ton), Filmstill, in Auftrag gegeben vom Museum der Moderne Salzburg, mit Unterstützung von Mondriaan Fund, NL, Museum der Moderne Salzburg. Courtesy die Künstlerin, Frith Street Gallery, London, Peter Freeman Inc., New York, Wako Works of Art, Tokyo

START-OÖ wird kreativ beim Portraitzeichnen

Am Sonntag, den 21.02.2021 hatten wir einen Portraitzeichnen Workshop mit Soso, welcher mir sehr gut gefallen hat.

Wir haben mit einfachen Schritten das Portraitzeichnen gelernt. Soso hat uns mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln beigebracht, wie jeder ein schönes Portrait zeichnen kann. Zuerst haben wir mit dem ersten Level begonnen, wo wir die Grundlagen des Zeichnens lernten. Es gab drei verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Personen, um so auch besser zu lernen auf die unterschiedlichen Details zu achten. Wir haben ganz einfach mit den Grundzügen angefangen, um uns so auf das nächste Level vorzubereiten. Beim zweiten Level haben wir die gleichen Personen noch einmal gezeichnet, nur mit mehr Details und Schattierungen, um unser Portrait realistischer aussehen zu lassen. Bereits nach dem zweiten Level haben wir tolle Portraits gezeichnet. Teilweise haben wir Stipis zum ersten Mal ein Portrait gezeichnet und nach diesem Workshop hat jeder von uns drei tolle Zeichnungen hinbekommen.

Soso hat diesen Workshop sehr gut gemacht. Danke Soso, dass du dir für uns Zeit genommen hast 🙂

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

VWA – Trainig für NÖ, OÖ & Salzburg Teil 2

Am 20. Februar hatten die Stipendiat*inn der 7. Klassen AHS den Folgetermin für das VWA – Coaching. Nachdem sich die Schüler*innen schon beim ersten Termin mit der Themenfindung und den Grundlagen einer vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftigt, wurde bei diesem Termin schon konkreter an der Zusammenstellung des Projekts gearbeitet. Schwerpunkt waren die Erstellung eines Exposés und die Gliederung der einzelnen VWA. Dabei hat sich unser Workshopleiter Markus Rheindorfer sehr viel Zeit genommen, um die einzelnen Arbeiten durchzubesprechen und wertvolle Tipps mit auf dem Weg zu geben. Auch das Zitieren und die richtige wissenschaftliche Sprache wurden kurz erklärt.

Einige Statements der Teilnehmer*innen:

Der Workshop war wieder einmal sehr hilfreich. Wir haben die wichtigsten Punkte eines Exposés besprochen, dann haben wir noch einmal das Zitieren genauer gelernt. Außerdem haben wir das weitere Vorgehen durch gemacht, was wir nachdem wir das Exposé schon fertig haben, machen sollen. Mir hat der Workshop sehr gefallen, da ich viel mit nehmen konnte. Vielen Dank Markus, dass Sie uns immer wieder weiter helfen 🙂“ – Samar (OÖ)

Heute hatten wir eine Weiterführung eines ehemaligen Workshops im Bezug auf die kommende VWA für uns Schüler. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen und ich habe auch viel Neues dazu gelernt. Es herrschte auch während der Konferenz eine angenehme Atmosphäre und war sehr informativ.“ – Mihi (Salzburg)

Ich fand den 2. Teil vom VWA-Workshop genau so super wie den ersten. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus beim Zitieren, beim Schreiben des Erwartungshorizonts und beim Aufbau der Vwa. Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch sehr gut einteilen 😊“ – Sara (NÖ)

Vielen Dank an Markus Rheindorf für die beiden wirklich tollen VWA – Workshops!

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso (1/3)

Am vergangenen Samstag, 20.02.2021, fand der Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna, Soritta Kim, statt.  Es wurde in zwei gruppen aufgeteilt. In Teil I dieses Workshops hat uns Soritta aka Soso gezeigt, dass jeder ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe von Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile zeichnen können.  In Teil II von diesem Workshop, dass in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin von dem gestrigen Workshop sehr begeistert. Ich habe gar keine Erfahrungen gehabt im Thema Zeichnen. Ich schaue mir gerne Bilder an und bin auch gerne im Museum und auch in Ausstellungen. Jedoch habe ich die Malerei immer nur theoretisch betrachtet und habe nie gedacht, dass ich zeichnen könnte. Der Workshop war sehr gut gestaltet, wir wurden Schritt für Schritt betreut. Am Ende war ich schockiert von mir selbst, dass ich es hinbekommen habe, ein Porträt zu zeichnen. Danke Soso vielmals, weil du mir das Zeichnen auch praktisch gezeigt hast! Vielen Dank Start für die Organisation dieses tollen Workshops!- Banan

Früher habe ich mir immer gedacht, Zeichnen ist nicht mein Ding und es hat mich auch nicht interessiert. Aber doch der Kunstprojekt-Workshop fand ich sehr interessant und spannend. Ich habe mega Spaß gehabt und
meine Interesse an Zeichnen erhöht. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich auch bei Soso für den
tollen Workshop. – Abbas

Beim Workshop bin ich drauf gekommen, dass ich keine Kreise zeichnen kann, aber trotzdem durch Sosos Hilfe könnte ich hübsches Mädel zeichnen kann, war sehr schön, wie Soso uns Schritt zu Schritt gezeigt hat.
Es war wirklich lustig, ich musste nur sagen die Augen oder die Nase oder die Ohren meines Mädels sind komisch und Soso hat dann sofort regiert, schon vom ersten Blick hat sie gewusst, was an meinem Zeichnen
nicht stimmt, sie war sehr lieb und es hat mir Spaß gemacht.- Asmaa

Ich fand den Workshop richtig cool. Eigentlich habe ich etwas anderes wie z.B. mehr Theorie erwartet, aber ich war froh, dass es nicht so war. Mir hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht, weil ich in meiner Freizeit
auch zeichne. Vereinfachte Portraits zu zeichnen ist so simple Dank liebe Soso.- Sahar

Ich bin jemand, der gerne zeichnen würde, aber kann es leider nicht und das denkt bestimmt fast jeder aber mit Soso war es anders. Wir haben dort Einzelheiten gelernt, die beim Zeichnen nötig sind, die uns aber von niemandem beigebracht wurde. Ich persönlich habe einige Sachen gelernt, die ich jetzt öfters in meinen Zeichnungen einsetzen werde. Vielen Dank an Soso. – Yusuf

Im Zeichen-Workshop von Soso habe ich zum ersten Mal probiert ein Portrait zu zeichnen. Soso war so toll und hat uns gezeigt wie man richtig ein Portrait zeichnen kann. Ich hatte viel Spaß daran und am Ende hat mein Portrait mich wirklich fasziniert. Ich konnte kaum glauben, dass ich es gezeichnet habe. Soso ist sehr lieb und ich wünsche ihr viel Erfolg im weiteren Leben. – Hamid

Ich habe gelernt wie man leicht zeichnen kann und wie man ein Bild vorstellen kann. Außerdem, Ich zeichnen zum ersten Mal und was ich gezeichnet habe war nicht schlecht. – Ammar

Hallo, der Wokrshop war wirklich sehr interessant. Ich kann nicht so gut zeichnen aber ich habe mir Mühe gegeben, das Beste daraus zu machen. Soso hat auch alles super erklärt. – Milad

Ich fand es meeega toll und würd immer wieder bei dem workshop teilnehmen, ich habe auch gelernt wie man richtig zeichnet. Ich bin normalerweise schlecht in Portraits zeichnen und mit Soso konnte ich lernen wie man
sowas macht. – Anni

Ich konnte mir nie vorstellen, so schöne Werke zu erstellen. Soso hat es ermöglicht, in mir die Künstlerin herauszubringen. Ich bin jetzt der Meinung, dass jeder zeichnen kann, wenn man die Mühe gibt und richtige Lehrerin dafür hat. – Jasmeet 

Gruppe 1
Gruppe 2

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich bin froh, dass ich heute dabei sein dürfte, denn der Inhalt des Workshops aufbauend zu meinem aktuellen Deutschunterricht ist. Ich habe fast keine Argumentationsart, die wir heute behandeln haben, gekannt, so dass ich wirklich enorm aus dem Workshop mit Hanna mitnehmen konnte. Für die Zukunft werde ich versuchen auf meine Argumentation und auf die von den anderen Menschen zu achten und diese dementsprechend zu verkraften. – Mariana

Ich fand den Workshop mit Hannah ganz gut. Sie hat sehr viel mit uns die unterschiedlichsten Arten des Argumentierens geübt und hat versucht, uns beizubringen diese voneinander zu unterscheiden. Mir hat der Workshop gut gefallen. – Maryam

Der Workshop mit Hanna war sehr produktiv und lehrreich. Ich habe gelernt wie viele Arten von Argumenten es gibt, und wie / wann man sie verwendet. In der Zukunft werde ich sicherlich in meine alltags Diskussionen, aber vor allem in meine Texten Autoritätsargumente und Werteargumente einbauen. – Nuaar

Der Argumentieren-Workshop habe ich sehr hilfreich und sehr informativ gefunden. Unsere Trainerin Hanna hat uns sehr geduldig und verständlich erklärt, was Argumentieren ist und welche Arten von Argumentieren gibt es. Sie hat auch versucht, dass alle mitmachen und gleichmäßig vom Workshop profitieren können. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich bei Hanna für den tollen Workshop. – Abbas

Ich habe mehr über das Argumentieren beim Workshop gelernt als in der Schule. Er war sehr hilfreich, da ich selbst viele Textstellen analysieren konnte und feststellen konnte, zu welcher Art des Arguments diese gehört. – Jasmeet

START meets Faika El-Nagashi

If you can see it, you can be it!

Unsere Talk Reihe haben wir mit der Nationalratsabgeordneten Frau Mag. Faika El-Nagashi fortgesetzt. Faika El-Nagashi ist seit Oktober 2019 Abgeordnete im österreichischen Parlament und ist im Grünen Parlamentsklub Bereichssprecherin für Integration- und Diversitätspolitik, Zivilgesellschaft und Tierschutz. Davor war sie von 2015-2019 Landtagsabgeordnete und Mitglied des Wiener Gemeinderates. Auch damals setzte sie sich stark für die Bereiche wie Menschenrechte, Migration, Intersektionalität und LGBTIQ-Rechte etc ein. Unsere Stipendiat*innen hatten die exklusive Möglichkeit mit ihr über ihren Werdegang und ihr Leben als leidenschaftliche Politikerin mit ungarisch-ägyptischen Wurzeln zu plaudern. Es war ein sehr inspirierendes und motivierendes Gespräch für alle! Wir bedanken uns recht herzlich von Frau Mag Faika El-Nagashi und wünschen ihr noch viel Erfolg!  

Dieser Workshop zählt bestimmt zu einem meiner Lieblingsworkshops! Speziell fand ich diese persönliche Atmosphäre mit Faika und den Stipis echt cool und die vielen motivierenden Worte die wir zu hören bekommen haben. Ein Motto werde ich mir zum Beispiel bestimmt auf ewig merken : „If you can see it, you can be it“ Das hat mich auch sehr motiviert viel auszuprobieren, um mein Ziel im Leben zu finden und zu verfolgen. Gentijana

Am 19.02.2021 trafen wir, die Stipis, Faika El-Nagashi, eine Abgeordnete zum Nationalrat der Grünen. Wie wir, die Stipendiaten, hat auch sie eine „Migrations-Biografie“. Sie gab uns Mut und zeigte uns wie unsere Zukunft aussehen kann. Die Besprechung mit Faika war inspirationsvoll und ihre Geschichte sehr belehrend.  Vielen Dank für diese Chance! Eray

Ich fand alle Informationen, die Frau Faika El-Nagashi uns erzählte, sehr interessant und ich fand es sehr inspirierend, wie wir ihren Hintergrund besser kennengelernt haben und wie sie all die Probleme und das Mobbing überwinden und zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Hayma

Das Gespräch war sehr interessant finde ich. Ich konnte viel mehr über das Leben eines Politikers lernen und finde es war super im allgemeinen Danke !  Mohammad

START-Vorarlbergs Lernnachmittag mit Nadine

Heute war es wieder so weit, wieder ein neues Thema mit Nadine, unsere Deutsch Workshop-Leiterin, zu besprechen.

Das Thema war Textanalyse, welche eine sehr wichtige Matura-Textsorte ist, die jeder Schüler im Weg zur Matura beherrschen sollte.

Ein sehr toller gestallter Workshop war es wieder auf jeden Fall!!

Zum Beginn hat uns die Nadine erklärt, was überhaupt eine Textanalyse ist und wo unterscheidet sie sich von den anderen Deutsch-Textsorten.

Danach haben wir uns den Aufbau einer Textanalyse angeschaut. Es war Informationsreichlich. Wir konnten uns leicht vorstellen, wie eine Textanalyse ausschauen sollte. Wir haben zusammengelesen, was in der Einleitung, Hauptteil und Schluss hinzugehört. Sie hat uns immer wieder hilfreiche Hinweise und Tricks gegeben, die viele von uns – meiner Meinung nach- sehr interessant und wichtig fanden.

Dann stiegen wir in die Formulierungshilfen ein, welche sehr nützlich waren. Nadine hat uns verschiedenen Formulierungsbeispiele für jeden Teil- Einleitung, Hauptteil, Schluss- des Textes gegeben.

Zunächst haben wir uns die Rhetorische Stilmitteln angeschaut. Es sind sehr viele und daher schwer alle auf einmal zu merken. Aber Nadine hat uns auf die wichtigsten Stillmitteln, die in Textanalyse-Texte vorkommen könnten, darauf hingewiesen.

Jetzt kommt der spanende Teil, nach dem wir einen Text über Facebook gelesen haben, hat uns Nadine in verschiedenen Räumen in Zoom eingeteilt, um mal selbst zu arbeiten. Gruppenarbeit finde ich immer SUPPER!! 😊.

Jede Gruppe hatte eine bestimmte Aufgabe gehabt und Fristzeit gab es auch wieder. Nachdem die eine viertel Stunde Gruppenarbeit fertig war, haben wir unsere Ergebnisse miteinander geteilt. Nadine war auch dabei und hat immer was dazu hinzugefügt.

START-Stipendiatin Fatma meinte:

Der Workshop war vorerst gut, kurz und hilfreich. Die zwei Stunden waren nützlich, um eine neue Textsorte durchsuchen und einmal zu üben.  Die Lehrerin ist sehr nett.  Sie beantwortet unsere Fragen und weiß alles, was von ihr verlangt wird.

Es ist eine sehr gute Idee, uns in Gruppen aufzuteilen.  Sie macht es jedes Mal gut in verschiedenen Kombinationen.  Wir helfen uns gegenseitig und können immer etwas voneinander lernen.

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Constanze und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

Der zweite Buchclub zum Buch INFLUENCE fand am 06.03.2021 satt gefunden

„Style it right!“ – Bekleiden in der Berufswelt

Am Sonntag, den 14.02.21 hatten wir einen Workshop zum Thema „Style it right“ mit START-OÖ Alumna Selma.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte sie, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch kleiden soll.

Dabei empfahl sie Frauen, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch in der Bank beispielsweise Anzüge in dezenten Farben wie dunkelblau oder schwarz tragen können, kombiniert mit einem weißen Hemd. Außerdem können sie knielange Röcke und Kleider tragen, solange die Farbwahl angemessen ist. Auch Schuhe mit maximalen Absatz von 5 cm sind ok, solange man darauf gehen kann.  Bei Accessoires lautet das Motto „Weniger ist mehr“.

Männer sollen am besten im Anzug erscheinen. Auch hier empfiehlt sie dezente Farben. Das Schuhen soll elegant sein. Allgemein ist ein gepflegtes Erscheinungsbild sehr wichtig. Beispielsweise sollen die Haare gepflegt und zusammengebunden sein, damit sie das Gesicht nicht verdecken.

Der Workshop „Style it right“ hat uns viel beigebracht wenn es um Mode und richtige Kleidung für verschiedene Anlässe geht. Wir haben viele Themen besprochen, die mir in meiner Karriere und meinem Alltagsleben helfen. Mir ist aufgefallen wie wichtig die Bekleidung ist, weil mein Outfit kann vieles über mich sagen. Ich hatte schon ein paar mal Vorstellungsgesprächen, wo ich leider kein passendes Outfit anhatte, aber durch diesen Workshop kann ich in Zukunft bei den Vorstellungsgesprächen professioneller wirken„, Stipendiat Reza über den Workshop

Als nächstes haben wir besprochen, wie man sich bei Werkstatt -/ und Bürobesichtigungen kleiden kann.  Bei Werkstattbesichtigungen sollte man warme Kleidungen anziehen und auf feste Schuhe zurückgreifen. Bei Bürobesichtigungen sollte man sich wie bei einem Vorstellungsgespräch kleiden, aber ohne zu übertreiben.

Bei dem Maturaball und der START Aufnahmezeremonie ist elegante Kleidung erforderlich. Die Männer sollen im Anzug erscheinen und die Frauen bestenfalls in Kleidern oder Anzügen.

Zum Schluss haben wir über unser Kaufverhalten gesprochen und kritisch analysiert. Selma hat uns mitgegeben, dass wir bewusster konsumieren sollen, indem wir weniger kaufen und bereits gekauften Dinge weiter zu tragen oder zu verschenken. Außerdem hat sie uns empfohlen auf Second Hand Mode oder Fairtrade Mode zurück zu greifen. Die Diskussion über Fast Fashion war besonders spannend, und die Stipis brachten viele verschiedene Aspekte in die Diskussion ein.

Ein Bericht von Stipendiatin Sharifa

7-Days Walking Challenge bei START Vorarlberg

Der Lockdown machte uns allen zu schaffen. Daher hat Sandra sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Müdigkeit und Trägheit vorzubeugen. In den Semesterferien gab es für uns die Möglichkeit, mit unserem liebgewonnenen Weihnachtsgeschenk – einem Schrittzähler – mehr Bewegung bzw. Schritte im Alltag zu machen. Wir wurden von Sandra aufgefordert, jeden Tag nach draußen zu gehen und unsere Uhr zu benutzen, welche unsere Schritte automatisch zählt. Am Ende jeden Tages haben wir Sandra einen Screenshot von unseren Schritten geschickt, die wir tagsüber gegangen sind.

Hier ein Auszug aus meinem 7-Days Walking Tagebuch:

TAG 1 – 20080 Schritte


TAG 2 – 35222 Schritte

„Morgen gehe ich WANDERN. Das macht mehr Spaß als ich mir dachte“


TAG 3 – 50016 Schritte
„Omg Sandra, ich kann kaum meine Beine spüren. Es war kalt und sehr anstrengend mit Schnee. Wir sind nach Sulzberg gewandert und dann zurück nachhause und haben draußen mit Schnee gespielt und dann nochmals eine Stunde spazieren gegangen. Heute war es einfach der aktivste Tag ever!“

Wir haben einen verstorbenen Vogel gefunden. Das hat mich sehr traurig gemacht. Ich habe für ihn eine Herzmassage gemacht und ihn warm gemacht aber er hat sich nicht mehr bewegt.

TAG 4 – 32597 Schritte
„A new partner. Das Wetter ist wunderschön aber nur ganz wenig kalt“

TAG 5 – 40496 Schritte
„Meine Schritte für heute. Ich bin am Morgen mit meinen Eltern zum Arzt gegangen. Hier habe ich meine Uhr angezogen. Dann sind wir nach Hause zurückgekommen und ich bin im Haus nur gelaufen. Am Nachmittag bin ich mit meiner älteren Schwester nach Bregenz gefahren, haben etwas einkaufen müssen und dann sind wir am Bodensee spazieren gegangen und dann habe ich das schönste Video in meinem Leben aufgenommen. Das war herrlich. Sind nach Hause mit dem Bus gefahren, sind 2 Haltestellen früher ausgestiegen und sind nochmal gelaufen. Am späteren Nachmittag ist es sehr sehr sehr sehr sehr kalt geworden. Deshalb bin ich nicht hinausgegangen. Nichtsdestotrotz habe ich zuhause ein Laufband. Ich bin auf den Laufband 113 min gelaufen. Fast 2h. Mein Bruder hat mir zur Verstärkung Apfel gebracht und dann habe ich mehr Energie bekommen und konnte locker weiter machen. Und genau jetzt bin ich aus der Dusche rausgekommen und kann gemütlich schlafen.
Gute Nacht liebe Sandra


PS: auf dem Laufband steht 13. Min aber es sind 113 min. Nach 100 min wurde dann von neu begonnen. Du kannst es auch bei km sehen (15,1) und Kalorien (1135).

TAG 6 – 34188 Schritte


TAG 7 – 42650 Schritte

„Hellooo Sandra, hier meine letzten Schritten und Fotos für unser challenge. Ich möchte mich bei dir bedanken, dass es mir so mega Spaß gemacht hat. Mit Mut und Ehrgeiz um zu gewinnen ist einfach klasse hahahha. Ich fühle mich fitter jedoch bisschen Muskelkater hahaha Ich bin heute wieder an die frische Luft gelaufen. Es war sehr kalt deshalb das Bild auch mit meiner Schwestern. Alle warm angezogen. Die Himmel war sehr sehr schön. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und hier habe ich dir ein paar geschickt. Nachdem wir zuhause waren, bin ich 1h auf dem Laufband gerannt.

Danach habe ich getanzt und Cardio Workout mit Pamela gemacht. Ahhhh es war sehr anstrengend, aber worth it. Ich freue mich auf das Ergebnis wer gewinnen wird. Liebe Grüße und gute Nacht, schlaf gut und bis morgen Shirin 

Ein Bericht von START Stipendiatin Shirin, 2. Platz

Gewonnen hat unser Läufer Shah-Ali 😊
Herzlichen Glückwunsch!

Wie schreibe ich meine Diplomarbeit? – Teil 1

Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg trafen sich in einem Online-Coaching mit Frau Dr. Susanne Korbel von schreibLAUT, um an ihren Diplomarbeiten zu arbeiten. Dabei wurden viele Themen behandelt, wie man eine Diplomarbeit am besten schreibt. Die Stipendiat*innen machten Übungen, um in den Schreibfluss zu kommen, zur Strukturierung ihrer Diplomarbeit und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Korbel erklärte auch den Unterscheid zwischen wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Literatur und gab Tipps zur Recherchearbeit.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Der Workshop Diplomarbeits-Coaching hat mir gut gefallen. Er war sowohl informativ als auch hilfreich für meine Diplomarbeit. Die Übungen, die gemacht worden sind, waren hilfreich. Man ist in den Schreib-flow langsam reingekommen. Leider ist die Internetverbindung teilweise abgebrochen, deshalb wünsche ich mir beim nächsten Mal eine bessere Plattform (Teams oder Zoom)Salam (NÖ)

Der Workshop zum Thema Diplomarbeits-coaching hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr informativ und konstruktiv. Die Workshopleiterin gab uns ein paar gute Tipps, die uns beim weiterschreiben helfen können und in den Schreibfluss bringen.Soraya (OÖ)

Ich persönlich fand den Workshop über die Abschlussarbeit sehr interessant und hilfsreich. Da wir alle kurz vor dem Schreiben der Abschlussarbeit sind, würde uns helfen, zu wissen, wie man am besten damit anfängt, die wichtigsten Schritte, die häufigsten Fehler, die wir vermeiden sollen und schließlich wie man das ganze strategisch angehen soll. Ich bin gespannt und freue mich auch auf den nächsten Workshop.Ahmad (NÖ)

Der Workshop zu Diplomarbeit-Coaching hat mir sehr gut gefallen. Da wir meisten selbstständig arbeiten müssten, dürfte ich meine Schwäche und Stärke besser kennen lernen und bearbeiten. Außerdem es waren sehr Lehrreiche Lektionen dabei, welche ich in meinem Schreibverhalten einbauen werde. Eine Sache, welche mich gestört hat, war die schlecht Internetverbindung. Meine Empfehlung für weitere meetings wäre, dass wir Microsoft teams benützen, da es einigermaßen einwandfrei funktioniert.Quodratullah (Sbg)

Get yourself (Matura) ready! 1, 2 & 3

Neues Programm für START-Wien.

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können. Seit den Semesterferien konnten die Stipis an drei Einheiten teilnehmen:

„Get yourself (Matura) ready“ ist super, wenn man dabei ist sich auf die Englisch Matura vorzubereiten. Gleich am Anfang haben wir „common mistakes“ mit Sunitha durchgenommen und uns die häufigsten Fehler in der englischen Grammatik angesehen. Danach kamen die verschiedenen Formate der Englisch Matura & wir hatten sogar Listening Exercises! Die Aufgaben waren weder zu leicht noch zu schwer und wenn man mal was nicht verstanden hat, hat sich Sunitha wirklich Zeit genommen um uns aufzuklären. Freue mich schon auf die kommenden Termine! 🙂 -Aylin

Ich finde dieses Format sehr hilfreich, besonders wenn man selber weiß, dass man mehr Übung braucht. Die heutige Stunde war für uns alle das erste Mal, deswegen hat Sunitha unser Feedback benötig, um die Stunden an unseren Stärken und Schwächen anzupassen. Sie hat mit uns Language in Use und Listening Übungen gemacht. Nach jeder Übung hat sie uns gefragt, ob wir Fragen haben. Alle haben auch jedes Mal ihr Feedback zu den Übungen gegeben, deswegen wissen wir, dass die nächsten Stunden noch besser sein werden. -Maryam

Sunitha macht das wirklich toll, wie immer. Man merkt wie viel Mühe sie sich gibt. Der Workshop war wirklich hilfreich, ich habe viel Neues gelernt. -Zahra

Ich finde „Get yourself Matura ready“ ein super Programm. Die Übungen sind sehr hilfreich, da man beim Sprechen sehr kleine Fehler machen kann. Einige dieser Kleinigkeiten haben wir heute besprochen und somit sehr viel dazu gelernt. Ich hoffe, dass ich durch dieses Programm sehr gut für die Englischreifeprüfung vorbereitet werde. -Sahar

I found that the online workshop which was meant to prepare us for the tough (Matura) exam, was very easy and ran too slowly however, it was of the Matura level (B2) – maybe it was just because we were at ease and under no stress. The first part of the workshop which let us know about common mistakes that students make, was more interesting than the other two parts, which were language in use and listening. But it was the first time that such a session took place. I hope it will get better for the next times. -Sabiha

Der Spoerri Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Halbjahresberichte richtig verfassen

Miteinander und füreinander da sein. So lautete das Motto von den beiden START-Vorarlberg Stipisprecher Baris und Ibo, welche unseren neuen Stipendiat*innen erklärten, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht. Außerdem konnten wir uns austauschen und hatten jede Menge Spaß zusammen.

Am 12.02.2021 haben sich die neuen StipendiatInnen, Ibo und Baris zu einem Zoom-Anruf getroffen. Die Stipisprecher Ibo und Baris haben die Aufgabe bekommen, den Neuen zu zeigen, wie die Geldübersicht funktioniert und wie man einen Halbjahresbericht schreibt. Die Stipis waren sehr interessiert und haben sehr gut aufgepasst. Sie haben gute Fragen gestellt und wir waren froh darüber, ihnen diese beantworten zu können. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Meeting!

Hier noch ein paar Feedbacks:

„Ibo hat uns am Bildschirm gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Der Workshop war gut gestaltet und erklärt. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Abrechnung gesprochen. Die Rechnungen hatte ich zum Glück schon von Anfang an gesammelt, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Ibo und Baris für eure Zeit.“  –Abdul

„Es war sehr hilfreich und bedanke mich für die Tipps.“ –Lexi

„Ich habe eure Erklärung sehr nützlich gefunden. Ihr habt mir das Thema auf eine für mich angenehme Art gut vermittelt. Theorie und Beispiele dazu waren in sehr guter Harmonie! Danke euch!“ –Tenzin

Fit for the Job! Tips und Tricks für die Jobsuche mit L’Oréal

Am 12.Februar wurden wir von L‘Oréal zu einem Fit for the Job Workshop eingeladen, dieses Jahr zum ersten Mal online. 20 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich und Salzburg. Vielen Dank für diesen intensiven, sehr hilfereichen Workshop, der gerade aktuell für die laufenden Bewerungen für Sommerpraktika und Fachhochschulen richtig kommt!

15:00-16:15 Allgemeines zum Bewerbungsprozess mit Martina Koberg, Human Ressources Director

16:30-17:00 Workshop 1: Business Knigge, Auftreten und Styling  mit Susanne Wolf, Direktionsassistentin 
16:30-17:15 Workshop 2: Kommunikation im Berufsalltag mit Bernadette Metzler, Corporate Communications Manager                

17:15 – 17:45 Tausch der Workshopgruppen

17:45-18:15 Feedback und Verabschiedung

Hier die Kommentare und Feedbacks der START-Stipis:

Ich habe viele hilfreiche Tipps gelernt, die ich definitiv umsetzen werde wenn ich mich das nächste Mal für eine Stelle bewerbe 🙂 ich werde von jetzt an auf die Anrede und das “Subject” in einer mail viel mehr aufpassen. // Nuaar

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Das interessanteste war, dass es ein Workshop mit L’Oreal war, und dass ich direkt Tipps von Human Resources Direktorin bekommen habe. Das Thema Bewerbung haben wir eigentlich genau in der Schule durchgemacht, aber mir war es wichtig im Workshop, dass ich Informationen von jemanden bekomme, der selbst in diesem Bereich tätig ist.
Es wurde immer auf unsere Fragen eingegangen. Nach diesem Workshop habe ich wirklich überlegt, ob ich mich nächstes Jahr bei L’oreal Österreich bewerben soll 🙂 // Ravneet

Der Workshop „Fit for the Job“ war sehr interessant und informativ. Es wurde viele Fragen von mir beantwortet und ich konnte vieles mitnehmen. Danke für das tolles Angebot. //Abbas

Ich fand der Workshop hat einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbungsschreiben und -gespräch gegeben. Also worauf man vor, während und nach einer Bewerbung achten soll. Wir haben Informationen bekommen zu:
Wo man am besten Stellen finden kann, wo und wie man die Personalangestellten kontaktiert, welche Dokumente in einer Bewerbung hineingehören, die Wichtigkeit der Körpersprache und das professionelle Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, waren auch die kurzen Umfragen mit einer Frage, da man da auch aktiv nachdenkt und dann die richtige Antwort nach der Umfrage bekommt und reflektieren kann, wo man sich selbst verbessern sollte. Diese kurzen Umfragen hätten meinerseits auch mehr sein können! // Genti

Mir hat das heutige Meeting sehr gut gefallen. Obwohl das Meeting mehr als drei Stunden ging, habe ich mich gar nicht gelangweilt. Die Damen von L’Oréal waren echt nett und sie haben jede Frage sehr ausführlich beantwortet. Ich habe viele neue Dinge über das Bewerbungsgespräch und die Bewerbung selbst gelernt. // Fatema R.

Also die meisten Sachen hatten wir schon bei Arbeiterkammer in St.Pölten schon besprochen gehabt ,aber es gab auch paar andere Sachen ,dass ich noch nicht wusste und die drei nette Damen waren auch sehr nett und man konnte denen Folgen und verstehen. // Khadija B.

ich fande den Workshop besonders interessant und konnte sehr viel mitnehmen. Vorallem war es interessant zu hören was bei einer Bewerbung ein No-Go ist und was ein Go ist. // Anni Z.

Der Workshop war eine Auffrischung von notwendigen Informationen für eine korrekte Bewerbung, da die Bewerbungsfrist für Sommerpraktika dem Ende neigt. Deshalb fand ich ihn sehr hilfreich.// Sahar A.

Workshop hat mir sehr gut gefallen und habe ich viele neue Dinge über Bewerbung und Bewerbungsgespräch gelernt und diese Informationen sind sehr wichtig für meine Zukunft. //Fahim

Vielen Dank Katrin der Workshop war wirklich super hat mir viel geholfen ich habe außerdem viele Sachen notiert die ich zuvor nicht wusste die Frauen waren sehr nett alle drei und ich war sehr glücklich dass ich davon was mitgenommen habe. // Sulaf

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diesen Workshop organisiert haben. Der Workshop war ausgezeichnet. Ich habe viele wertvolle Informationen bekommen, die ich vorher nicht wusste. Ich weiß jetzt durch diesen Workshop, wie ich mich bestens für eine Stelle bewerben soll. // Milad


Mein soziales Engagement in meiner Schule

Mein Name ist Omran Almasri und ich besuche derzeit den 3. Jahrgang in der Abteilung Elektrotechnik an der HTL Wien 10. Schon seit dem ersten Jahrgang werde ich immer wieder auf Grund meinem guten Umgang mit Menschen, meiner Zuverlässigkeit und meiner Hilfsbereitschaft zum Jahrgangssprecher gewählt und dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit bis zur Matura so bleiben.

Ein Jahrgangssprecher zu sein ist eine große Herausforderung und ist mit sehr viel Verantwortung verbunden, welche ich aber gerne nachgehe.
Meine Aufgabe besteht darin das Interesse meiner Mitschüler*innen zu vertreten, was manchmal nicht sehr leichtfällt.
Öfters muss ich Kompromisse eingehen und geschickt Konflikte innerhalb der Klasse lösen. Dies und viele weitere Aufgaben bereiten mir Freude, weswegen ich mir entschieden habe, sie auf einem noch höheren Niveau zu bringen und dadurch bin ich seit 2019 ein Stellvertretender-Abteilungssprecher für die Abteilung Elektrotechnik.

Für mich als Jahrgangssprecher war es in diesem Jahr vor allem wichtig die Klasse wieder zusammen zu schweißen, nach dem sie durch die Gruppeneinteilung wegen dem Lockdown im Frühling gespalten wurde.
Dies ist nicht so einfach, da der persönliche Face-to-Face-Kontakt fehlt und ich nach virtuellen Alternativen gesucht habe.
An diesem Punkt arbeite ich gerade sehr viel, da meiner Meinung nach der Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaft besonders in dieser Zeit umso wichtiger denn je geworden ist.

Ich finde allgemein es sehr interessant und bereichernd, die Möglichkeit zu haben, Mitschüler*innen darunter auch viele Freunde zu helfen und sich für ein besseres Schulleben einzusetzen. Auch weitere Schritte für die Zukunft bezüglich meines sozialen Engagements sind in Planung, denn es wäre mir eine sehr große Ehre alle Schüler*innen an der HTL Wien 10 zu vertreten.

Berufseinblicke: Regisseur

Im Rahmen der Reihe BERUFSEINBLICKE: hatten wir am 6.2.2021 den österreichischen Filmemacher Robert Schabus bei uns online zu Gast. Er ist bekannt für seine Dokumentarfilme wie Mind the Gap (2019) und Bauer unser (2016).

Robert Schabus und Marie Vollmer erzählten bei ihren beruflichen Werdegang und wie sie beim Film gelandet sind. Wir erfuhren wie man so einen Film plant, orgnisiert, finanziert und letztendlich produziert, schneidet bis er in den Kinos zu sehen ist. Vielen Dank für diesen spannenden Einblick in das österreichische Filmbusiness! Wir hoffen darauf bald einen der Filme von Robert Schabus im Kino anschauen zu können.

Hier noch Statements von einiges Stipis:

Am Samstag haben sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus ganz Österreich mit Robert Schabus und Marie Vollmer online auf Zoom getroffen. Robert Schabus ist für viele von uns schon bekannt. Für diejenigen, die ihn nicht kennen, Robert Schabus ist ein unabhängiger Filmemacher. Zu seinen Werken zählt neben seinen aktuellen Film „Mind the Gap“ etwa „Bauer unser“, der einen kritischen Blick auf die zunehmend industrialisierte Landwirtschaft wirft. Nicht zu vergessen, dass Marie Vollmer seine Assistentin ist. // Rusul

Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte einen guten Einblick in das Berufsleben eines Regisseurs bekommen. // Sharifa

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Wir bekamen einen kurzen Einblick in den Beruf und konnten auch erfahren wie Robert Schabus zu diesem Beruf kam.
Vielen Dank Robert und Marie für diese tolle Gelegenheit 🙂 // Samar

Online im Theater: Gandhi – Der schmale Grat

Auch wenn das Landestheater Niederösterreich aufgrund der Corona-Maßnahmen leider schon länger geschlossen ist, gab es doch ein sehr spannendes Angebot für die START-NÖ StipendiatInnen: Wir konnten uns online das Theaterstück „Gandhi – Der schmale Grat“ ansehen und danach mit Theaterpädagoginnen des Landestheaters das Stück nachbesprechen. Da ging es um verschiedene Formen des Protests, wofür wir auf die Straße gehen (würden), wie mutig wir uns einschätzen bzw. was Mut überhaupt bedeutet und was wir von Gandhi lernen können. Auch die Schauspielerin des Stücks, Bettina Kerl, nahm sich extra für uns Zeit und kam für eine Fragerunde in die Videokonferenz dazu.

Wir bedanken uns vielmals für den interessanten Theater-Nachmittag!

Mir hat es gut gefallen. Für mich persönlich war es ein neues Erlebnis. Jetzt habe ich ein klareres Bild, wie es eigentlich im Theater läuft. Sehr bemerkenswert waren die kleinen Besprechungen mit den Trainerinnen und die kurze Aufklärung von der Schauspielerin. (Salam)

Das Theaterstück fand ich sehr abwechslungsreich, da Historie mit etwas Neuem zusammenverbunden wurde, eine Erzählerin oder auch der „Gandhi-Fan“ im Stück hat die Geschichte Gandhis in einer neuen und frischen Form über Video rübergebracht. Ebenfalls fand ich die einzelnen Übungen, wie das Besprechen der Lektionen im Stück sehr hilfreich und auch gut, um diese nochmal zu wiederholen und besser zu merken. Letztlich war natürlich auch ein Highlight die Fragerunde mit der Schauspielerin des Stückes Bettina Kerl, denn es war interessant zu wissen was im Hintergrund eines so aufwendigen Stückes passiert und wie man sich als einzige Schauspielerin in einer Aufführung fühlt. (Genti)

Das Theaterstück über Gandhi war sehr spannend, die Fragerunde mit der Schauspielerin fand ich auch toll, da wir alle unsere Fragen ihr stellten und die Unklarheiten klären konnten. Es gefällt mir immer, ein gutes Theaterstück zuschauen zu dürfen, natürlich es wäre sehr schön, wenn es live stattfindet und nicht nur online, aber im Großen und Ganzen hat mir sehr gefallen, nach längerer Zeit, wieder Zuschauer eines guten Theaterstücks zu sein. (Navid)

Ich fand das Theaterstück sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal ein Monolog Theaterstück angeschaut, also es war etwas Neues. Es war auch gut, dass wir am Ende mitarbeiten konnten und über das Stück gesprochen haben. Dass geschichtliche Inhalte dabei waren, war auch gut, so habe ich Vieles aus der Geschichte von Indien gelernt, das ich nicht wusste. (Sara)

Das war das erste Mal für mich, eine derartige Performance mir anzuschauen, und ich kann nun sagen, dass ich es echt bereue, dass ich vorher zu keinem Theater gegangen bin. Obgleich es Corona-bedingt nicht möglich war, das Theaterstück „live“ zu sehen, war ich nicht in der Lage, es aus dem Auge zu lassen, da jeder Moment äußerst hinreißend war.. Jedes einzelne Detail war von Bedeutung und enthielt essentielle Fakten über Gandhi. Was mir auch besonders gefiel war die Nachbesprechung und, dass die tolle, talentierte und auch nette Schauspielerin Bettina Kerl auch dabei war, wodurch es möglich geworden war, ihr persönlich Fragen über ihre Erfahrungen im Bezug auf Schauspielen zu stellen! (Mohammed)

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich fand den zweiten Teil des Seminars sehr toll, da wir viele Methoden besprochen sowie angewendet haben, aber bevor wir diese umsetzten, haben wir einen kleinen Test gemacht, um festzustellen welcher Lerntyp wir sind. Ich bin alle Lerntypen.- Mariam

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr interessant und informativ. Ich habe viele neue Methoden gelernt und habe außerdem viele Tipps bekommen. Ich werde ein paar Methoden, die wir besprochen haben ausprobieren. Der Workshop war ausgezeichnet.  – Milad

Ich fand die Zeit super, es hat mir auch geholfen herauszufinden, welcher Lerntyp ich bin und wie es sich am besten lohnt zu lernen. Auch habe ich neue Informationen herausgefunden, wie etwa, dass Puzzles einen guten Effekt auf die Konzentration haben und da ich Schwierigkeiten habe mich zu konzentrieren, half mir diese Info sehr. Es war ein aufbauender Workshop und da ich heuer maturiere, brauchte ich es besonders dringend, vor allem jetzt wo wir alle von Zuhause aus lernen müssen. Die Stimmung war sehr angenehm und unsere Betreuerin super lieb. Wie immer, ein gelungener Workshop! –  Balqiz

Ausdruck und Beistrichsetzung

Warum wird in (fast) allen Sprachen, die es auf dieser Welt gibt, Kommas verwendet und warum gibt es dazu bestimmte Regeln? Kommaregeln sind da, um einen Text oder eine Sprache besser zu verstehen und damit es nicht zu kompliziert klingt. Genau über dieses Thema beschäftigten wir uns am 4. Februar im Deutschkurs mit Nadine bei START-Vorarlberg. Am Beginn machten wir eine Wiederholung der Kommaregeln und anschließend machten wir drei Übungen, die für alle sehr leicht waren. Nach diesen Übungen hat Nadine, unsere Trainerin, uns mit einem Kahoot-Quiz überrascht. Die Ergebnisse waren jedoch auch überraschend, da es welche gaben, die auch die falsche Lösung ausgewählt haben. In der zweiten Runde haben wir uns mit dem Ausdruck der Texte gewidmet. Sich richtig ausdrücken ist sicher nicht leicht für diejenigen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben.

Statement Ibrahim:

„Es war easy, spannend und eine gute Wiederholung zu Kommaregeln“

Statement Sherin:

„Ich fand den Workshop ziemlich gut, da Nadine uns immer am Anfang eher leichte Aufgaben gegeben hat und dann wurde es stufenweise schwieriger und das hat mir am meisten gefallen.“

Fatima:

„Der Lernnachmittag hat mir sehr geholfen und vor allem auch Spaß beim Üben gemacht. Nadine geht auf alle unsere Fragen immer ein und bereitet, was wir am meisten brauchen, für uns vor.“


How to read

“A room without books is like a body without a soul.” 

Wer kennt es nicht? Am Nachttisch liegen die Bücher bereit, aber man kommt nie dazu das Buch aufzuschlagen und mit dem Lesen anzufangen. Darum ging es auch beim Workshop von START-NÖ mit Arwa Elabd. Als ehemalige Deutsch und Spanisch Lehrerin und leidenschaftliche Leserin sowie Gründerin der Bibliobox, erzählte Arwa wie man sich die Stipendiat*innen zum Lesen motivieren können. Welche Apps dabei hilfreich sind und wo man sich die verschiedenen Bücher holen kann. Mit ihrem Unternehmen möchte sie die Stimmen unterrepräsentierten Autor*innen hervorheben und erklärte unseren Stipendiat*innen, wie wichtig es ist von unterschiedlichen Autor*innen Bücher zu lesen.

„Mir hat ihre Ideen gefallen zum Beispiel mit dem Bücher hören ,dann weiß man wie man es auch richtig liest und auch die supper tollen Apps die sie uns vorgeschlagen hat.“ -Khadija

„Arwa ist eine sehr aufgeschlossene, nette und humorvolle Person und der Workshop mir ihr war überaus angenehm. Ihre Präsentation ist informativ und enthält Fakten und auch Apps, die man vorher nicht kannte, wodurch die Motivation und Interesse am Lesen merklich gesteigert werden. Ich habe mich gefreut, mit ihr ein Gespräch zu haben, und bin dankbar, dass ich die Chance hatte, sie kennenzulernen! Danke Arwa“ -Mohammed