In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

„Ich konnte meine Fähigkeiten beim Schreiben vertiefen“

Der zweite Teil des Textsortenkurses zum Thema „Erörterung“ bei START-Salzburg musste online stattfinden. Unsere Deutschlehrerin Valentina D’Uva hatte viele hilfreiche Tipps für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sie ihre Ausdrucksweise verbessern können. Auch wenn es nicht dasselbe ist, als sich real zu treffen – in dieser Zeit sind Online-Kurse dennoch eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden und mit den anderen Stipis in Kontakt zu bleiben.

Der Online-Unterricht mit Valentina war sehr hilfreich. Ich konnte jetzt meine Fähigkeiten beim Schreiben von Erörterungen noch mehr vertiefen.

Rohullah

In dem heutigen Onlineworkshop mit der lieben Valentina haben wir gelernt, wie man richtig eine Erörterung schreibt. Dazu haben wir viele neue Formulierungen gelernt und hilfreiche Tipps bekommen, auf die ich in Zukunft sehr achten werde.

Mihi

Es ist das erste Mal, dass ich Online-Unterricht mit anderen Stipendiaten habe. Wir haben uns mit der Textsorte “Erörterung” beschäftigt und konnte vieles noch vertiefen.

Rokesstan

Der heutige Online-Unterricht ist sehr gut gelungen, da man für das Schreiben von Erörterungen verschiedene neue Formulierungen üben konnte und ich mein Wissen in der deutschen Sprache vertiefen konnte. Danke an die Lehrerin für den Unterricht und an die anderen Stipendiaten für das Teilnehmen.

Maisam

VWA Training – Online Edition

Und wir sind wieder online! Unsere VWA Trainerin Sabine Lehner konnte ihr Konzept schnell anpassen und das Training für unsere Maturant*innen online anbieten. Balqiz berichtet aus dem Homeschooling wie die erste Lockdown-Einheit verlaufen ist:

Am Samstag, den 22.11 haben wir zusammen mit Sabine in einer kleinen Gruppe weiter fleißig an unsere VWA gearbeitet, dabei war der Fokus, dass wir soviel wie möglich schreiben, und weiter an unserer VWA arbeiten, zwischendurch gab es immer Fragen und Einzel-Coaching in Breakout-Sessions, wobei immer alle Probleme besprochen wurden und auch individueller gefördert wurde. Trotz Corona und Online Unterricht, hat alles super gepasst. Das wir eine kleine Gruppe sind, hat alles umso einfacher gemacht, da wir mehr Zeit und Fokus auf den Einzelnen geben konnten. Ich freue mich schon auf die nächste Einheit und die Vollendung unserer VWA.

Selbstbehauptungskurs für Mädchen

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung kann man erlernen und ist (leider) manchmal wichtig und nützlich, vor allem auch für Mädchen und Frauen. Es gibt manchmal Situationen, in denen Mädchen in Bedrängnis geraten und wenn sie die Methoden zur Selbstverteidigung lernen und trainieren, dann werden sie stärker, haben keine Angst und können sich richtig verhalten und so die Gefahr bannen.

Am 21.November 2020 hatten wir START-Vorarlberg Stipendiatinnen die Möglichkeit den Workshop „Selbstbehauptung“ zu besuchen. Der Workshop war ursprünglich als „Selbstverteidigungskurs für Mädchen“ ausgeschrieben, aber wegen Corona konnte er in der geplanten Art und Weise nicht stattfinden und so trafen wir uns online via Zoom.

Zuerst haben wir die Workshopleiterin Claudia Nappi vom Verein “gewaltFREIleben” kennengelernt und uns kurz vorgestellt. Dann hat sie uns erklärt, wie wir uns in bestimmten Situationen verteidigen und verhalten können. Manche Teilnehmerinnen haben persönliche Geschichte zu diesem Thema erzählt. Die START-Mitarbeiterin Larissa war auch dabei. Obwohl es ein online-Meeting war, hat uns Claudia zum Schluss einige Verteidigungsgriffe gezeigt und wir haben versucht sie vor dem Bildschirm nachzumachen. Wir haben bei diesem Workshop viele nützliche Informationen erfahren.

Vielen Dank an unsere Trainerin Claudia – es war ein sehr interessanter und spannender Samstagnachmittag.

Auch bei START-Vorarlberg möchte ich mich bedanken, dass sie für uns solche tollen Workshops organisieren – sogar in der Corana-Krise!

Ein Bericht von Stipendiatin Maya

Wir entwirren den Kosmetik-Dschungel + DIY Naturkosmetik

Was ist der Unterschied zwischen der herkömmlichen Kosmetik und der Naturkosmetik? Was ist eigentlich Parabene und wie stelle ich mein eigenes Deo her? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich unsere Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Wien am Samstag Vormittag den 21.11.2020 gemeinsam mit dem Umblick Forschungs- und Bildungsverein. Der harte Lockdown konnte unsere Teilnehmer*innen nicht daran hindern über Zoom ihr eigenes Trockenshampoo herzustellen und mit neuen Apps die Inhalte ihrer Kosmetikprodukte zu erforschen. So berichten unsere Stipendiat*innen;

Der Workshop war echt cool. Ich habe Vieles gelernt, aber das beste war die App, jetzt kann ich sogar herausfinden, wie gesund die Lebensmittel sind, die ich kaufe. Es hat echt Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich nochmal die Chance bekomme, in so einem Workshop teilzunehmen. – Jasmeet

Der Workshop zum Thema Naturkosmetik war sehr interessant. Zunächst habe ich erkannt, warum manche Inhaltsstoffe schädlich sind und wodurch man sie ersetzten kann. Ich habe aber auch gelernt, woran man qualitative Naturkosmetik erkennt und welchen Unterschied sie zur Standardkosmetik machen. -Nazia

Mir hat der Naturkosmetik-Workshop sehr gefallen. Ich habe viel Neues dazu gelernt, was Inhaltsstoffe betrifft. Auch wenn ich der einzige männliche Teilnehmer war, konnte mein Interesse geweckt werden. Wichtige Themen wie Umweltschutz wurden angesprochen, was mir besonders gefallen hat. Vielen Dank für diesen Workshop. -Omran

Dieser Workshop war sehr interessant, da man gelernt hat was Naturkosmetik ist und wie wichtig es ist auf Inhaltsstoffe zu achten, um der Umwelt und uns selbst was Gutes zu tun. Außerdem konnten wir selbst ein Deo und ein Trockenshampoo herstellen, was eine echt coole Erfahrung war. Danke für diesen hilfreichen und sehr interessanten Workshop! – Jasmin

Vielen Dank an unsere Trainerin Michaela für den spannenden Workshop!

START – OÖ Englisch Workshop: Writing

Am Samstag, den 21. November hatten wir mit unserer lieben START Alumna Soso den Englisch Workshop.

Wie begannen damit uns mit dem Thema Word Formation zu beschäftigen, wo wir lernten was zum Beispiel suffix, prefix oder circumfix bedeutet oder was die Begriffe Morphology und Morpheme bedeuten. Nachdem wir uns die verschiedensten Wortstellungen angeschaut haben, haben wir diese auch bei einer Übung angewendet.

Danach bekamen wir von Soso Tipps, wie wir am besten Vokabeln lernen können und wie wir unseren Schreibstil verbessern können. Außerdem nannte sie uns hilfreiche Webseiten, die wir dafür verwenden können.

Wir schlossen den Workshop mit einer Schreibübung ab. Wir sollten einen kurzen Blog über uns als START Stipis schreiben: “My piece of advice for the next START generation is not to be shy anymore. Come out of your comfortzone and you will discover a whole new side of you. Try new things!

Danke Soso für diesen hilfreichen Workshop und für die toll gestaltete Präsentation.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

“Let’s debate!” – START-OÖ Debattierclub

Die erste Runde im START-OÖ Debattierclub war ein voller Erfolg. Die Stipendiat*innen sind in 2 Teams gegeneinander angetreten, um die Frage zu erörtern, ob Jugendliche in Österreich ein verpflichtendes Soziales Jahr absolvieren sollten.

Die Pro- und Contra-Seiten wurden zufällig ausgelost, und nach einer ca. 30 minütigen Vorbereitungszeit brachte jedes Team abwechselnd in einer Einleitungs-, einer Haupt- und einer Schlussrede die Argumente der eigenen Seite vor. In einer spontanen Diskussionsrunde wurde auch noch versucht, die Gegenargumente zu entkräften. Hier sind die Eindrücke der Stipendiat*innen:

Beim Workshop heute haben wir für und gegen ein zusätzliches soziales Jahr nach der Matura argumentiert. Es war echt interessant verschiedene Seiten und Meinungen zu sehen und sie zu vertreten. Besonders gut fand ich auch, dass wir am Ende spontan aufeinander eingegangen sind.

Stipendiatin Sarah

Dass die Debatte in der Form einer Podiumsdiskussion war, hat die Situation noch formaler gemacht, was bei mir vorübergehend Nervosität verursacht hat.
Es war sehr spannend, weil wir, auch wenn man keine Meinung darüber hatte, diskutieren und etwas erfinden müssten. Nochmals Danke für dieses Chance 🙂

Stipendiat Eray

Ich fand den heutigen Workshop ,,Let’s debate” gut, weil man dadurch lernt sich in eine kurze Zeit mit einem unbekannten Thema auseinander zu setzen und darüber zu argumentieren. Danke Anna 

Stipendiatin Sharifa

Mir hat das Debattieren sehr gut gefallen und ich konnte wieder mal sehr viel lachen. Ich finde, dass wir uns alle ziemlich gut geschlagen haben und auch vor allem für das erste Mal. Danke Anna für diese tolle Idee und für die Organisation.

Stipisprecherin Samar

START-NÖ Deutsch-Workshop: Argumentieren

Aufgrund der wieder verschärften Corona-Maßnahmen musste unser zweiter Deutsch-Workshop dieses Semesters online abgehalten werden – und hat auch so sehr gut funktioniert, wie die Teilnehmer*innen berichten:

Der Deutsch-Workshop vom 14.11.2020 über „Argumentieren“ war abwechslungs- und lehrreich. Unsere Trainerin, Sandra, war sehr motiviert und somit motivierte sie uns ebenfalls zum aktiven Teilnehmen an dem online Workshop. Das Argumentieren war für mich eigentlich nichts Neues, aber ich konnte diese Fähigkeit noch mehr festigen.

Als erstes haben wir unsere Wünsche und Erwartungen an den Workshop aufgezählt und dann sind wir näher darauf eingegangen. Wir haben auch einige sehr sinnvolle Tipps bekommen wie zum Beispiel: Man sollte sich über alles eine Meinung bilden und diese Meinung in Gedanken argumentieren. Schlagzeilen von Nachrichten im Internet zu lesen und sich über diese einen Bild zu machen ist hilfreich. So kann man bei einer Schularbeit schnell gute Argumente schreiben. Sandra hat uns auch ein lustiges Video gezeigt über eine Übung, die eigentlich das Lernen fordert. Da haben wir mitgemacht. Es war eine nette Abwechslung. Weiteres haben wir einige Gruppenarbeiten gemacht und anschließend haben wir ein Maturatext gemeinsam gelesen. Dann haben wir den Text besprochen sowie die Operatoren des Textes. Der online Deutsch-Workshop hat mir sehr gut gefallen!

Bericht von Cynthia-Melania Moldovan

Ich finde, dass der Textsorten-Workshop super abgelaufen ist. Es hat über ZOOM gut funktioniert. Wir haben Schritt für Schritt gelernt, wie man argumentiert. Wir haben Argumentieren auch praktisch geübt. Es ist nützlich für die Deutsch-Arbeiten. (Mohamad)

Der Workshop Argumentieren war für mich sehr hilfreich und informativ. Wie haben uns hauptsächlich mit 3B-Schema beschäftigt – also Behaupten, Begründen, Beispiel – und jeder wurde in verschiedenen Gruppen verteilt und hat ein eigenes Thema bekommen, wo wir es mit 3B-Schema erarbeiten müssen. Es wurde klar und detailliert geklärt, ich weiß jetzt viel besser wie ich etwas am besten argumentieren kann. (Sahar)

Der heutige Argumentationskurs war für mich ein neues Thema, weil ich zu dieser Thema noch nicht gestoßen bin. Frau Sandra Reimers hat es sehr gut präsentiert! Obwohl ich mich mit diesem Thema das erste Mal beschäftige, habe ich alles gut verstanden. (Hadi)

Wir haben uns mit Argumentieren beschäftigt. Anhand der Beispiele, die gemacht worden sind, habe ich ein besseres Verständnis zu Argumentieren, vor allem die 3B-Schema (Behauptung, Begründung, Beispiel) hat mir einen Überblick gegeben, wie ich meine Argumentation formulieren kann. Sehr bemerkenswert waren auch die Nachfragen der Trainerin wie sie uns am besten hilfreich sein kann 😊 (Salam)

Ich fand den Deutsch Workshop sehr interessant! Wir haben über das Argumentieren geredet. Die Trainerin hat uns Tipps gegeben, wie wir schnell zu einem Argument kommen. Wir haben gelernt warum man überhaupt Argumentieren braucht und am Ende haben wir einen Inputtext gemeinsam durchgelesen und die Operatoren besprochen. (Sara)

Vielen Dank an den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung unsres Deutschförderprogramms!

Distance Learning mit dem Mathematik macht Freu(n)de Team

Unsere START-Wien Stipendiat*innen und Teilnehmer*innen des START-Freundeskreises nehmen dieses Semester wieder am Mathematik Studienclub teil, welcher von der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien angeboten wird. Vielen unserer Jugendlichen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden.

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des MmF Teams wird der Studienclub dieses Schuljahr wieder online angeboten und unsere Schüler*innen können trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit und die großartige Unterstützung!

START-OÖ lernt gemeinsam beim digitalen Learnathon

Während des Covid-Lockdowns und während des Distance Learnings fällt es oftmals schwer, alleine zuhause alle Arbeitsaufträge für die Schule zu erledigen oder sich im Selbststudium neue Stoffgebiete anzueignen. Die Motivation für das Lernen ist nach den ersten beiden Wochen ohne physischer Anwesenheit in der Schule gar nicht so leicht aufzubringen. Daher haben sich einige START-OÖ Stipis zu einem digitalen Learnathon getroffen, um gemeinsam am Samstag Vormittag einige Schulaufgaben zu erledigen.

Ein Learnathon besteht aus einer strukturierten Abfolge gemeinsamer, intensiver Arbeitsphasen und Aktivpausen. Zuerst beschrieben die Stipis ihre To-Do’s, die sie an diesem Vormittag erledigen wollten. Diese wurden in einem Dokument, welches für alle sichtbar war, gesammelt. So konnten alle Stipis immer im Auge behalten, welche Aufgaben sie noch zu erledigen hatten. Am heutigen Tag waren unter den To-Do’s jeweils ein Arbeitsauftrag für Chemie, Psychologie, Geographie und für Philosophiem und ein Stipendiat widmete sich einer Textinterpretation einer Kurzgeschichte. Die Stipis versuchten kurz abzuschätzen, wie lange sie wohl für die Erledigung einer Aufgabe brauchen würden.

Nachdem alle Aufgaben gesammelt wurden, begann auch schon die erste Intensivarbeitsphase, in welcher sie sich eine Stunde intensiv ihren Aufgaben widmeten. Nach einer Stunde wurden alle Stifte niedergelegt. Die Stipendiat*innen reflektierten kurz darüber, wie es ihnen mit den To-Do’s ging, und es konnten auch schon einige “dones” verteilt werden. Nach einer 10-minütigen Pause ging es in die zweite Stunde intensiven Arbeitens. Am Ende wurde nochmal darüber gesprochen, ob die Stipendiat*innen den Zeitaufwand für die Aufgaben am Anfang des Tages richtig eingeschätzt haben. Das war nicht immer der Fall, doch das wird sich beim regelmäßigen Wiederholen des Learnathons sicher besser.

Alle Stipis waren sich am Ende einig, dass durch das gemeinsame Lernen, wenn auch “nur” über Zoom, die Motivation und vor allem auch der soziale Druck steigt, seine Aufgaben fokussiert zu erledigen. Alle Stipis wollen weiterhin regelmäßig gemeinsame Learnathons veranstalten.

“Jede Stimme sollte gehört werden!”

Am 6. November 2020 hatten wir einen Online Englisch-Workshop mit der lieben Melissa zum Thema US-Elections. Wir sind dazu gemeinsam den langen Weg der Präsidentenwahlen der USA durchgegangen und haben viele neue informative Sachen gelernt. Warum das Auswählen der Wahlmänner so lange dieses Mal gedauert hat. Warum Trump Präsident wurde, wenn Hillary Clinton doch mehr Stimmen hatte und vieles mehr. Nach so einem interessanten Workshop habe ich auch eingesehen wie wichtig das Wählen für seine Umgebung bzw. seinen Wohnort ist und dass auf jede Stimme gehört werden sollte und nicht nur von der Hälfte der Bevölkerung.

START-Stipendiatin Mihi

Der heutige Workshop fand mit Melissa und den anderen Stipis unter den neuen Corona-Mahnahmen wieder online statt. Im Workshop haben wir über das Wahlsystem in den USA gelernt und wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Die anderen Themen, auf die wir näher eingegangen sind waren: The two-party-system (Democrats vs. Republicans), how to become the president of the United States, the Presidential elections, electoral college of the US und noch viele weitere interessante Themen. Ich habe den Workshop sehr interessant und informativ gefunden.

START-Stipendiatin Rasia

Deutsch-Workshop: Zusammenfassung

“Am Sonntag, dem 8. Novemver 2020, hatten wir einen Online-Deutschworkshop via Zoom. Mit unsere Lehrerin Sabrina Girlinger haben wir uns mit der Zusammenfassung beschäftig.

Es wurde von jedem Teilnehmer erbeten, vor dem Workshop eine Zusammenfassung zu schreiben. Diese wurden dann von unserer Trainerin korrigiert und somit konnte genau da geholfen werden, wo es Probleme gab.

Am Vormittag sprachen wir nochmal über die wesentlichsten Aspekte einer Zusammenfassung, wie den allgemeinen Aufbau oder das Herausfinden von den wesentlichen Teilen des Artikels. Zusätzlich wurde noch darauf hingewiesen, nicht über seine eigene Meinung zu schreiben und alles in eigene Worte verfassen.

Danach haben wir begonnen einige unserer Texte zu analysieren und zu verbessern. Dabei haben wir noch weitere Tipps bezüglich Formulierungen und Bedeutung der Operatoren bekommen.

Ich bin auch der Meinung, dass es sehr herausfordernd sein kann, den Text aufmerksam zu lesen und dann auf das wichtigste herauszufiltern. Dazu haben wir am Nachmittag einen Text bekommen und mussten dann das Gelernte in die Praxis umsetzen.

Auch wenn wir anfangs etwas technische Schwierigkeiten hatten, hat mir der Workshop sehr gut gefallen. Er war informativ, interessant und unsere Lehrerin hat alles bestens erklärt. In Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Sabrina Girlinger bedanken und ich bin mir sicher, dass wir das Gelernte, in den vielen Anwendungsbereichen der Zusammenfassung, nutzen können.”

Ein Bericht von START-Stipendiat Martin.

Reden lernt man nur durch reden

Am Samstag, den 7. November 2020 hatten wir START-Vorarlberg Stipis die Gelegenenheit bei einem „VWA-Redekurs“ mitzumachen. Der Kurs hätte in im Bildungshaus St. Arbogast stattfinden sollen, jedoch durften wir uns wegen Corona nicht dort treffen. Das war aber kein Grund den Kurs komplett abzusagen. Der Kurs hat dann über Zoom stattgefunden. Oft ist es sehr mühsam, lange vor dem Bildschirm zu sitzen, aber Dank der Kursleiterin war es überhaupt kein Problem. Sie hat den Kurs sehr interessant und spannend gestaltet. Wir mussten auch immer wieder praktisch arbeiten und Übungen machen. Nachfolgend ein paar Rückmeldungen von teilnehmenden StipendiatInnen:

Sebastian: “Die Leiterin hat ein cooles Modell vorgestellt, nach dem man sich beim Präsentieren orientieren kann. Sie war nett, sehr sympathisch und ist auf jede Frage eingegangen.”

Fatma: “Ich fand den Workshop mega gut. Obwohl es online war haben wir einige wichtige Themen besprechen können. Die Leiterin war sehr freundlich, kompetent und hat unsere Fragen jederzeit beantwortet. Top Workshop!”

Ein Bericht von Stipendiatin Lana

Deutsch-Textsorten: ERÖRTERUNG

Das Schreiben der Erörterung ist für jeden Schüler in der Oberstufe sehr wichtig und jeder muss lernen, wie man richtig eine Erörterung scheiben kann. Jedoch es gibt drei Arten von Erörterungen: sachbezogene, lineare Erörterung und es gibt noch die textgebundene Erörterung und außerdem die freie oder dialektische Erörterung.

Anfang November hat uns START-Vorarlberg die Möglichkeit gegeben, dass wir mit Nadine -welche uns vorher gelehrt hat, wie man eine Zusammenfassung schreibt – eine Erörterung schreiben und üben können. Diesmal konnten wir aufgrund von Corona nicht in der VHS Götzis sein, aber dank der heutigen Technologie konnten wir mit der App „Zoom“ online arbeiten.

Zuerst haben wir Stipendiaten uns vorgestellt, damit Nadine uns alle kennenlernt und dann haben wir mit dem Thema „Erörterung“ begonnen.

Nadine hat uns auf professionelle Weise gezeigt, was wir in einer Erörterung schreiben dürfen und was nicht. Dann kamen wir auf die richtigen Schritte der Erörterung und auf die Bestandteile einer Erörterung. Zuerst haben wir mit der Einleitung begonnen, nachher mit dem Hauptteil und schließlich mit dem Schluss einer Erörterung. Wir haben gelernt, dass der Hauptteil aus Behauptung, Begründung und Beweis besteht. Hier hat Nadine uns in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat ein Argument als Übung besprochen.

Zum Schluss haben wir gemeinsam einen Text gelesen und die Operatoren besprochen.

Außerdem haben wir einen weiteren Text als Hausübung bekommen, die wir dann Nadine abgeben und sie wird sie für uns korrigieren und wieder zurückschicken.

Vielen Dank an START-Vorarlberg, dass wir hier so gute Möglichkeiten bekommen, uns in der Schule zu verbessern.

Vielen Dank an Nadine für ihre Geduld und ihre einfache und gute Erklärung.

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

START-Wien diskutiert zu aktuellen politischen Themen

Das geplante Thema beim Workshop von START-Wien mit Christian Pöltl von Poledu am 5.11.20 waren die Wahlen in den USA. Aufgrund der aktuellen Ereignisse sprachen wir aber auch über den Terroranschlag am Montag in Wien und tauschten unsere Eindrücke, Meinungen und Ideen aus.

Hier das Feedback der Stipis die bei dem Workshop dabei waren:

Der Workshop hat mir sehr gefallen, da wir über die aktuellsten politischen Themen geredet haben und man sehr viele verschiedene Perspektiven und Sichtweisen kennengelernt hat.

Es war ein sehr interessanter Workshop, weil ich die Ansichten der anderen zu hören bekommen habe und Thematiken aus einer anderen Perspektive gesehen habe, die ich vorher nicht bedacht habe. Es war eine angenehme Diskussionskultur! Es war wirklich cool!

“Der heutige Workshop mit PolEdu hat mir gut gefallen.
Wir hatten die Möglichkeit und den Raum gehabt, eigene Gedanken und Gefühle zu dem schrecklichen Attentat in der Wiener Innenstadt mitzuteilen.
Wir konnten ganz gut miteinander diskutieren. Ich hätte aber gerne mehr über das Wahlsystem bzw. Wahlvorgang in den USA diskutiert. Im allgemeinen war es ein guter, erfolgreicher und nutzvoller Workshop. “

Danke für das Workshop, danke dass ich meine Gedanken teilen konnte und euch auch meine Wissen mitteilen durfte.
Ich finde es voll gut!

Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, da man zu dem kürzlichen Terroranschlag und die US-Wahl äußern und austauschen konnte. Vor allem die unterschiedlichen Perspektiven, die die Gruppe einbrachte. Außerdem fand ich es wichtig, dass man in der Gruppe öfter erwähnt hat, dass man die Attentäter keine Bühne geben sollte, nicht mal seinen Namen, wie man es in Neuseeland gemacht hat! Ich hätte, aber gerne mehr über die US-Wahl gehört.

Der Workshop war sehr lebhaft und voller unterschiedlicher Meinungen. Dennoch war es schön zu sehen, dass jeder mit jedem friedlich und Respektvoll umgegangen ist und dadurch eine angenehme Diskussionsrunde stattgefunden hat.

„Spannend, hilfreich, sinnvoll“ – Textsorten Workshop bei START-Salzburg

Insbesondere wenn der Unterricht nur mehr eingeschränkt stattfinden kann, sind Unterstützungsmaßnahmen, vor allem in den Hauptfächern, notwendig. So geschehen am Freitag bei START-Salzburg, wo Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedene Textsorten übte. In konzentrierter Atmosphäre wurde an Kommentar und Meinungsrede gearbeitet.

Heute haben wir die Corona-Maßnahmen allgemein besprochen und darüber eine schriftliche Meinung geschrieben. Ich habe auch heute eine neue Textsorte gelernt, nämlich den Kommentar. Es ist immer sehr hilfreich, wenn ich mit Valentina und den anderen etwas Neues lerne.

Rokesstan

Heute haben wir einen Deutschkurs mit Valentina gehabt. Der war spannend, hilfreich und sehr sinnvoll. Wir haben einen Text über die aktuelle Lage bzw. die neuen Regelungen, um die Corona-Pandemie aufzulösen, geschrieben. Dann haben wir gelernt, wie man einen Kommentar schreibt.

Rusul

Ich habe heute zwei Texte geschrieben. Ein Text war zum Thema Corona. Der andere Text war zum Thema Gewalt in der Schule. Der Kurs hat mir gut gefallen, weil ich viele neue Wörter gelernt habe.

Kher Mohammad

START baut Lichtgestalten

START-Alumna Luna Al-Mousli ist Mitarbeiterin bei einem Projekt im Kulturhaus Brotfabrik Wien und hat uns auf ein spannendes Kunstprojekt aufmerksam gemacht: LICHTGESTALTEN!

Lichtgestalten ist eine Performance im öffentlichen Raum, die heuer erstmals stattfinden wird. Im Spätherbst werden mehrere leuchtende Figuren aus Papier, Bambus und Holz gebaut und belebt und durch die Nachbarschaft bewegt. Im Vorfeld der Veranstaltung werden in einer offenen Werkstatt unter professioneller Anleitung von Künstler*innen die großen, beweglichen Lichtskulpturen hergestellt. //
Nachdem die Fotos sehr cool ausgeschaut haben, haben wir beschlossen mit START-Stipis aus Wien und Niederösterreich in den Herbstferien beim Bau der Skultpturen mitzuhelfen.

Am Freitag, 30.10 und Samstag 31.10 trafen sich die Stipis in Coronakleingruppen mit Masken in der Ankerbrotfabrik, und nach einer kurzen Einführung gings gleich los:
Das Gerüst aus Bambus und Zweigen war schon gebaut, wir mussten mit Holzleim und einem dünnen Papier und Gaze Teile der Figuren bekleben und so eine feste Struktur schaffen. Das Arbeiten mit dem Leim war zu Beginn ungewohnt, aber wir haben schnell gelernt! Spannend war auch das Innenleben mit der ganzen Elektrik und den Gelenken zu sehen. Die Teile sind sehr leicht, die ganzen Figuren aber ganz schön schwer.

Zu Beginn konnte man sich nicht ganz vorstellen wie die fertige Struktur ausschauen wird, aber wir konnten uns gegen Ende des Workshops eine schon fertige Skultptur ansehen. Im letzten Teil des Workshops bauten wir uns selbst kleine Skultpuren/Lampen/Whatever, und beklebten sie mit Papier und Leim, diese durften wir dann nach Hause mitnehmen.

Vor allem der Teil wo wir selbst gestalten konnten hat uns gut gefallen, es war aber auch cool bei dem Gesamtprojekt mitzumachen. WIr hoffen die fertigen Skultpturen trotz Corona live sehen zu können!


“Peninsula”: Stipi-Kinobesuch in den Herbstferien

In jedem Schuljahr gibt es bei START Termine die von den Stipispecherinnen organisiert werden. Nach einem Kennenlernpicknick und Bowling im Sommer stand nun Kino auf dem Programm. Vielen Dank an Mariana und Balqiz für das Organisieren!

Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ins Kino gegangen bin. Früher habe ich mir immer gedacht, kann man Filme auch Zuhause sehen und ins Kino zu gehen ist Geld verschwenden. Aber das Zusammengehen ins Kino hat meine Meinung geändert. Es hat mir unglaublich gut gefallen. Das war eine tolle Idee gemeinsam ins Kino gehen.
Danke Mariana und Bilqiz 🙂
// Abbas

Der Film, den wir uns gestern im Kino angeschaut haben, war sehr hervorragend.
Außerdem war er auch bezüglich der aktuellen Situation sehr geeignet.
Der Film ähnelt sich der Serie „Walking Dead“ vor allem die Zombies.
Da ich diese Serie vor einer Weile angeschaut habe, war der Film für mich gestern ein bisschen repetitive.

Eine Szene vom Film hat mich besonders beeindruckt, wo der Mann mit seinem Auto an einer Familie vorbeifuhr. Sie bat ihn um die Hilfe, allerdings ignorierte er sie und fuhr weiter.
Als er dort geschickt wurde, um das Geld zu holen, war sein Leben in Gefahr aber die Mädchen von dieser Familie halfen ihm und brachten ihn in die Sicherheit. Dort sah er die Mutter und erinnerte sich an sie. Er bekam sofort ein schlechtes Gewissen und bedauerte seine damalige Entscheidung, weshalb er dieser Familie nicht geholfen hat.
Davon habe ich gelernt, dass ich jedem Menschen helfen soll, wo immer ich kann, jeder Mensch sollte eigentlich dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt!

Dass ich die Möglichkeit hatte, mich mit anderen Stipendiatinnen gestern treffen und mit denen eine gute Zeit verbringen zu können, liegt mir ganz am Herzen!
Bericht
: Mostafa

Filme sind wie Büchern. Sie regen uns an, um nachzudenken. Sie sind lehrreich!
Ich fand den Film “Peninsula” sehr gut und spannend. Der Film war brutal aber passend für unser Alter, denn wir müssen uns schon langsam langsam Gedanken über die Welt, die sich einerseits sehr viel von unseren Träumen unterscheidet und andererseits weiterhin sehr gnadenlos ist, machen. Und darüber hinaus hilft ein Zombie-Movie oder ein Horrorfilm uns, um unsere Ängste zu überwinden. Es hat nicht gefreut dabei zu sein. Danke für den Film 🙂
//
Zakaria

Der Film war interessant und spannend. Ich fand es gut, dass er so geendet hat, wie er geendet hat, weil sich die Hauptfiguren nicht wie in vielen anderen Filmen opfern mussten. Einbisschen unkreativ fand ich die Tatsache, dass das Motiv wiedereinmal Geld war. Aber die weibliche Repräsentation war im Vergleich zu vielen anderen Film besser. //Maryam

Also, der Film war gut. 7 von 10 Punkte. Er war spannend, berührend und voller Action. Wieso 3 Punkteabzug?
Weil er irgendwie vorhersehbar war. Aber mir war viel wichtiger euch wieder zu treffen umd uns mal zu unterhalten. Und das ist mit gelungen. Danke nochmal, es hat viel Spaß gemacht //Omran

Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen

“Am Sonntag, den 01. November 2020, hatten wir einen sehr nützlichen Workshop zum Thema „Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.” Frau Mag. Karlsberger, Geschäftsführerin von Karrierefreude, arbeitet mit Unternehmen und leitet auch unterschiedliche Projekte. Sie hat als HR Managerin tausende von Bewerbungsunterlagen gelesen und mehrere Hundert Bewerbungsgespräche geführt. Heute durften wir von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung etwas lernen.

Sie hat uns folgende Fragen beantwortet, die für unseren Alltag und unser Berufsleben sehr hilfreich sind:

  • Wie finde ich einen Praktikumsplatz?
  • Wann bewerbe ich mich für einen Praktikumsplatz?
  • Pflichtpraktikum vs. Ferialjob- Wie viel bekomme ich bezahlt?
  • Wie verfasse ich ein Mail?
  • Wie bespreche ich meine Mailbox?
  • Wie verfasse ich einen Lebenslauf?
  • Wie verfasse ich ein Anschreiben/Motivationsschreiben?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unternehmen anruft?

Wir haben sehr ausführlich Antworten, wertvolle Tipps und Empfehlungen zu diesen Fragen bekommen, die sehr wichtig und nützlich sind. Nachdem Sie alle notwendigen Schritte mit uns durchgeführt hat, konnten wir mit Ihrer vorgefertigten Vorlage unsere Lebensläufe und Anschreiben schreiben. Am Ende des Workshops hatte ich einen moderneren und professionaleren Lebenslauf und eine perfekte Bewerbung für mein Berufspraktikum. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Mag. Karlsberger und Frau Wiespointner, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Es freut uns, dass wir diesen wertvollen Workshop hatten und wir konnten sehr viel mitnehmen.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah Mohibi

Traumberuf Augenärztin

Am 28.10 erhielten Jugendliche aus dem START-Wien Programm einen Einblick in den Berufsalltag einer Augenärztin in einem Wiener Spital. Dr.Tanja Jurkul – selbst ehemalige START-Stipendiatin aus Sachsen-Anhalt/Deutschland nahm sich Zeit um für ihren Traumberuf zu werben, aber auch um die Schwierigkeiten die Ausbildung und Berufsalltag mit sich bringt anzusprechen.

Begonnen wurde der Workshop mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einer kleinen Umfrage: Warum möchtest du Medizin studieren? Was kannst du gut? Was macht dir Spaß? hast du einen Plan B, wenn es mit dem Medizinstudium nicht klappen sollte?

Dann gabe es einen Infoblock zum Medizin-Studium selbst, einen Bericht über den Anatomiekurs und einen Überblick über die unterschiedlichen Fächer. Anhand eines mitgebrachten Medizinbuchs konnten wir ein wenig nachvollziehen wieviel Stoff/Inhalte da zu lernen ist!

Im Anschluß ging es schon zum Kern des Vortrags: Wie schaut der Arbeitsalltag einer Augenärztin in einer Klinik aus? Was macht es spannend? Was macht es anstrengend? …. und letztendlich: Warum (Augen-)ärztin ihr Traumberuf ist und warum gerade die Augenheilkunde besonders interessant ist. Interessant war auch zu lernen wieviele Menschen auf der Erde von einer Augenerkrankung betroffen sind, und nur aufgrund fehlender medizinischer Versorung leiden müssen oder blind sind.

Im Anschluss an den sehr persönlichen Vortrag konnten noch eine Menge weitere Fragen gestellt werden. Vielen Dank an START-Alumn Tanja Jurkul für diesen tollen Einblick in ihren Traumberuf!

Der Termin mit der Tania war toll, da wir alle etwas mitnehmen konnten. Viele bei START möchten Medizin studieren, daher haben wir uns natürlich umso mehr für diesen Gelegenheit gefreut. Tania war sehr aufrichtig und offen, hat die Nachteile des Medizin Studiums erwähnt aber uns auch sehr motiviert und uns auch zum Lachen gebracht. Wir haben viel übers Studium erfahren aber auch einige Rätsel mittendrin probiert und haben uns auch viel mit uns selbst beschäftigt und wie Entschlossen wir sind und ob wir es vom Herzen wollen. Das war sehr schön, da sich viele sehr unsicher waren, ob sie es schaffen würden, wenn sie Medizin studieren wollen. Auch haben wir erfahren wie viele Möglichkeiten uns offen stehen nach dem Medizin-Studium und das man nichts verliert. Zwar dauert es lange aber es lohnt sich und der das Ende des Weges birgt große Freuden. Tania war sehr von ihrer Arbeit begeistert, was sich auch auf uns niedergelassen hat und einigen sogar an ihrer Entschlossenheit noch bestärkt hat. Sie hat uns auch im Nachhinein vieler unserer Fragen beantwortet, dabei hat sie uns viele Tipps gegeben. // Balquiz

Für mich war sehr interessant und wertvoll, weil ich als Rettungssanitäter arbeite. Ich habe gelernt, Wie kann ich mit Patienten gut umgehen und auch sehr interessante Sachen über die Augen. Danke! // Ahmad

Hallo Mariana Ich fand den Workshop sehr spannend. Mir hat es gefallen, dass sie aus ihren persönlichen Erfahrungen erzählt hat und nicht nur Allgemeines. Sie hat uns sehr motiviert, Mut zu haben, unseren Träumen nachzugehen und nicht aufzugeben, trotz all die “dicken Bücher” // Sahar

Der Workshop war meiner Meinung nach sehr spannend und interessant. Sie hat jede Frage beantwortet. Ich hab persönlich vieles mitgenommen und neue Informationen bezüglich der Medizin Studium erhalten. // Milad


Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Arzt-Berufs mit einbezogen waren. Tanja hat auch all unsere Fragen beantwortet und es ist ihr sehr gelungen uns einen Einblick in ihr Berufsleben zu geben.
// Zahra

Ich finde sie hat mich sehr aufgekärt. Ich muss sagen auch teilweise meine Angst genommen, ich hatte sehr Angst als ich an den Anatomie Kurs dachte aber wie sie drüber gesprochen hat, hat mich sehr beruhigt. Außerdem fand ich es auch sehr gut dass sie all unsere Fragen so detailliert beantwortet hat. // Rawina

PRESSEINFORMATION: Landesrätin Teschl-Hofmeister gratuliert START-Stipendiat*innen zur erfolgreichen Matura

St. Pölten, 28.10.2020 – Am 27. Oktober 2020 wurden die erfolgreichen START-Niederösterreich Maturant*innen des letzten Schuljahres online von Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungs-Landesrätin der Niederösterreichischen Landesregierung, verabschiedet.

Statt der traditionellen Begrüßungsfeier in festlichem Rahmen, fand die Verabschiedung dieses Jahr via Videokonferenz statt. Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister gratuliert zur bestandenen Matura: „Ich gratuliere den einzelnen START-Maturant*innen, die – vor allem in einem solch herausfordernden Jahr – mit viel Willenskraft, Motivation und natürlich viel Fleiß die Matura bestanden haben. Es freut mich wirklich sehr, dass es die Initiative START immer wieder schafft so engagierte und wissbegierige junge Menschen erfolgreich entlang ihres Bildungsweges zu begleiten und sie dabei unterstützt ihre Ziele zu erreichen.“

Engagierte Maturantin aus Berndorf

Fatimah war eine der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat sie ihr Ziel in Österreich erreicht. Die 21-Jährige mit irakischer Migrationsgeschichte lebt seit fast fünf Jahren in Österreich. „Die letzten Schulmonate waren für jeden schwer, aber vor allem für uns MaturantInnen, da wir allein von zuhause lernen mussten“, erzählt Fatimah. Der Verein Start organisierte zur Vorbereitung der Stipenat*innen maturarelevante Onlineworkshops. „Die Unterstützung des Vereins half uns, Unsicherheit abzubauen. Das war wichtig – vor allem vor der Matura, wo die Aufregung besonders groß war“, betont Fatimah. Nun bereitet sich Fatimah für die Aufnahmeprüfung im kommenden Sommer für das Medizin-Studium an der Medizinischen Universität Wien vor. Parallel dazu überbrückt sie die Zeit mit einem Nebenjob im Handel. Fatimahs großes Ziel ist es Chirurgin zu werden.

Engagierter Maturant aus Horn

Ahmad war einer der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat er sein Ziel in Österreich erreicht. Der 21-Jährige mit syrischer Migrationsgeschichte lebt seit fünf Jahren in Österreich. „Die Corona-Zeit war eine echte Herausforderung – man wusste schließlich nicht, wie es weitergeht“, erinnert sich der 21-Jährige. Gut vorbereitet und bis zuletzt auch unterstützt durch START-Stipendien legte Ahmad die Matura ab. „Die Matura war ein großer Erfolg für mich und der Anfang für die Verwirklichung meiner Träume“, erzählt Ahmad voller Stolz. Mittlerweile ist Ahmad fleißiger Biologie-Student an der Universität Wien.

Engagierte Maturantin aus Scheibbs

Khlod war eine der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat sie ihr Ziel in Österreich erreicht. Die 20-Jährige mit syrischer Migrationsgeschichte lebt seit fast sechs Jahren in Österreich. Ihre Matura fand in einem herausfordernden Jahr statt: „Anfangs war es für mich nicht einfach, mich an das Online-Lernen zu gewöhnen. Wir wussten nicht, wie es weitergeht“, erinnert sich die Syrerin. Die größte Sorge von Khlod war die Deutsch-Matura. Doch mit Hilfe einer von START finanzierten Nachhilfe konnte sie bestehende Defizite im Verlauf des zweiten Halbjahres ausgleichen. Dann ging es für Khlod weiter mit der Anmeldung zum Biologiestudium in Wien: „Ich konnte mit Hilfe von START meine Interessen ausloten und entschied mich schließlich für Biologie – der Lehre des Lebens“, sagt sie stolz.

Engagierter Maturant aus Krems

Tengyu war einer der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat er sein Ziel in Österreich erreicht. Der 20-Jährige mit chinesischer Migrationsgeschichte lebt seit etwa 4,5 Jahren in Österreich. Während der Corona-Zeit fiel es dem jungen Maturanten relativ schwer, sich an die neuen Regelungen zu gewöhnen. „Nach und nach konnte ich jedoch den Vorteil von Online-Learning nutzen und somit meine Zeit besser einplanen“, erzählt Tengyu. Dann ging es für Tengyu weiter mit der Anmeldung zum Studium an der Technischen Universität Wien: „Ich habe mich für Medieninformatik und Visual Computing an der TU Wien entschieden. Informatik wird auch in Zukunft eine große Rolle in der Gesellschaft spielen“, ist der junge Chinese überzeugt.

Engagierter Maturant aus Purkersdorf

David war einer der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat er sein Ziel in Österreich erreicht. Der 19-Jährige mit rumänischer Migrationsgeschichte lebt seit seiner Geburt in Österreich. Auch während der Corona-Zeit empfand er die Atmosphäre bei START angenehm ausgleichend und entspannt. „Ich konnte durch die Unterstützung von START viele Erfahrungen gewinnen und auch meine musikalische Entwicklung vorantreiben“, erzählt David begeistert. Gut vorbereitet legte David im vergangenen Frühjahr die Matura erfolgreich ab. Nach der Matura geht es für David nun zum Zivildienst. Danach ist sein Ziel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Tonmeister zu studieren.

Mit START kommt man sicher ans Ziel.

Insgesamt wurden 38 Jugendliche von START-Stipendien Niederösterreich bisher auf ihrem Bildungsweg unterstützt, aktuell sind 25 engagierte Jugendliche aktiv im Stipendienprogramm. Eines haben sie alle gemeinsam: „Ihr Wunsch ist es, diese Bildungschance zu nutzen und mehr aus sich und ihrer Zukunft zu machen“, sagt Stefanie Moshammer, Projektleiterin START-Stipendien Niederösterreich.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. Das Stipendienprogramm gibt es neben Niederösterreich auch in Wien, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. START-Stipendien Österreich ist ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein. Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.  www.start-stipendium.at

Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Mag.a Stefanie Moshammer, Projektleiterin START-Niederösterreich
M: +43 664 8846 9652
E: moshammer@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Beim Bewerbungstraining der Arbeiterkammer NÖ in St. Pölten

In den Herbstferien am 27.10.2020 fand ein Bewerbungstraining-Workshop mit der Arbeiterkammer Niederösterreich in St. Pölten statt. Da haben wir über alle wichtigen Informationen über Bewerbung, Bewerbungsunterlagen, Telefonieren, Bewerbungsgespräch und was alles mit einer Bewerbung zu tun hat gesprochen. So konnten wir viel Neues dazu lernen. Wir haben zum Beispiel über unsre Stärken und Schwächen gesprochen und wie wir diese mit Beispielen unterlegen können.

Neben den vielen hilfreichen Informationen zum Bewerbungsprozess, den Bewerbungsunterlagen, der passenden Kleidung usw. wurde aber auch viel geübt. So haben wir Telefonate ebenso durch gespielt wie Bewerbungsgespräche und das war wirklich sehr hilfreich und toll! Wir konnten lernen wie man Personen neugierig macht und was gut ist beim Bewerbungsgespräch zu erzählen. Die Trainerinnen waren sehr nett und haben alle unsere Fragen beantwortet. Dieser Workshop war sehr hilfreich und interessant!

Vielen Dank an die Arbeiterkammern Niederösterreich & die Trainerinnen!

Bericht von Rana Tadjik & Khadija Baluch

Es hat sich gelohnt beim Bewerbungstraining mit der Arbeiterkammer teilzunehmen, da man viele nützliche Feedbacks von den Trainerinnen bekommen hat, um das Bewerbungsschreiben zu verbessern und sich professioneller für eine Arbeitsstelle zu bewerben. Es hat mir sehr gut gefallen! (Navid)

Das heutige Bewerbungstraining war eine echt lehrreiche und interessante Erfahrung. Wir konnten viel dazu lernen, aber uns auch persönlich und fachlich weiterentwickeln. Am besten hat mir gefallen, dass wir die Möglichkeit hatten, ein Bewerbungsgespräch durchzuüben. Außerdem wurde ich mir über meine Stärken und Schwächen bewusst und habe gelernt meine Stärken gezielt in den Vordergrund zu stellen. Durch den heutigen Tag bin ich viel selbstbewusster und weiß wie ich mein nächstes Bewerbungsgespräch erfolgreich und professionell führe. (Jasmin)

Wir hatten ein schönes informatives und interessantes Bewerbungstraining. Es hat mir geholfen, da ich viele neue Tricks gelernt habe und die Trainerinnen auch sehr freundlich und nett waren und uns mit viel Spaß sehr gut trainiert haben. (Arina)

Es hat mir persönlich in Bezug auf Bewerbungsgespräche sehr geholfen. Grundsätzlich haben wir gelernt, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch am besten verkauft beziehungsweise präsentiert. Anhand der Beispiele, die durchgeführt worden sind, habe ich ein besseres Verständnis über dieses Thema und kann es in der Zukunft anwenden. (Salam)

Der Workshop „Bewerbungstraining“ in St. Pölten war sehr hilfreich. Ich habe von nun an keine Angst vor Bewerbungsgespräch, weil ich ca. weiß wie sowas ablaufen wird. Ich fühle mich viel sicherer und selbstbewusster als früher. (Basma)

LEGO-Roboter programmieren

Die START-OÖ Stipis trafen sich in den Herbstferien im Welios in Wels, um die Ausstellung “Superhirn” zu besuchen und bei dem Workshop “LEGO-Roboter programmieren” Einblick in die Welt des Programmierens zu bekommen.

Stipendiat*innensprecherin Samar berichtet:

Aufgrund der Covid-Maßnahmen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte das Museum besichtigen, während die anderen die Roboter programmierten. Meine Gruppe hat zuerst das Museum besucht. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten viele neue Sachen ausprobieren, wie beispielsweise unsere Stimmen verzerren oder mit einem Roboter Tischfußball spielen und wir versuchten auch eine Mondlandung zu machen. Leider ist keinem von uns eine sichere Mondlandung geglückt, doch zum Glück hat niemand von uns den Berufswunsch, Astronaut*in zu werden.

Beim Workshop begannen wir mit etwas einfachem, um zu wissen wie wir dann die etwas schwierigeren Aufgaben lösen können. Zuerst hat uns unser Workshopleiter Gabor erklärt, dass unser LEGO-Roboter 2 Motoren hat, und mit jedem Motor ein Rad angetrieben wird. Mit unserem Programm konnten wir daher für jedes Rad die Geschwindigkeit oder die Umdrehungen separat festlegen. Zuerst bekamen wir die Aufgabe, dass unser Roboter 70 cm geradeaus vorwärts, und 30 cm rückwärts fahren sollte. Indem wir auf beiden Rädern die gleiche Geschwindigkeit einstellten, fuhr unser Roboter geradeaus. Um rückwärts zu fahren, mussten wir eine negativen Wert für die Geschwindigkeit eingeben. Wir legten auch noch die Dauer fest, wie lange der Roboter den Befehl ausführen sollte. Dadurch fuhr er entweder weiter oder weniger weit. Im Laufe des Workshops fanden wir auch noch heraus, wie unser Roboter große Kurven fährt, und wie er sich am Stand dreht. Am Ende brachten wir sogar einen Sensor an, wodurch der Roboter Farben erkennen konnte. So konnte unser Roboter einer farbigen Linie folgen.

Ich konnte wieder einmal neue Erfahrungen sammeln. Ich war sehr begeistert von diesem Workshop, da ich mich das erste Mal mit dem Programmieren beschäftigt habe. Danke an unseren Paten, die es mir ermöglichen, neue Einblicke in mir unbekannte Gebiete zu erhaschen.

Auch Stipendiat Gul aus der 2. Gruppe stimmt mit Samar überein:

“Das Besuchen von Welios war sehr spannend, aber auch sehr lustig. Man hatte die Möglichkeit, den Legoroboter zu programmieren und unterschiedliche Aufgaben mit dem Roboter erledigen, welche ich sehr spannend und interessant gefunden habe. Danach konnte man auch durch das Museum gehen und verschiedene Sachen wie „wie erneuerbare Energie erzeugt wird“ oder woher diese Energie kommt, anschauen.
Danke an Anna und Verena für diesen tolle Workshop.”

Zivilcourage Online Training

START-Wien Stipendiatin Rawina über das Zivilcourage Online Training, ein Angebot des Mauthausen Komitee Österreich.

Am Dienstag, den 27.10.2020, habe ich an einem Workshop zu Zivilcourage teilgenommen.

“Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt”, so definiert Google Zivilcourage.

Wir haben aber nach einer Begrüßung und Vorstellungsrunde uns die Frage gestellt was wir unter Zivilcourage verstehen oder uns vorstellen.  Es kamen verschiedene Antworten, was mir auch auffiel war, dass viele unter Zivilcourage Solidarität verstehen.

Ebenso wurden viele Geschichten erzählt, wo man sich Zivilcourage erhofft hätte. Wir sind, aufgrund dieser Geschichten auch sehr oft zum Rassismus rüber geswitched. Denn oft geht man von Rassismus aus wenn dort, wo Hilfe benötigt wird, keine geleistet wird. Ein Beispiel wurde von Abbas erzählt hat. Eine chechenische Frau ertrinkt in der Donau, rundherum sind Menschen, die alle höchstwahrscheinlich sehr gut schwimmen können, ignorieren und schauen weg. Eine Gruppe von Jugendlichen, die aber sehr weit von ihr weg waren, rennen hin und helfen der Frau. Dachte sich jetzt jeder „einer hier wird schon helfen“ oder war es doch weil sie Kopftuch trug? Solche Fragen haben uns lange beschäftigt und ich fand es auch sehr beeindruckend die verschiedenen Meinungen zu hören und wie sie diese vertreten.

Wir haben uns danach ein Video angeschaut wo eine Muslima in der Straßenbahn von 2 Typen aufgrund ihres Kopftuches beleidigt und nieder gemacht wird. Die Menschen sahen alle weg, bis auf eine Frau. Sie täuschte einen Anfall vor um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und so der Frau zu helfen.  Die Aufmerksamkeit war sofort auf sich gelenkt, die Masse sammelte sich um sie, um evtl die Rettung zu rufen. Hier haben wir uns auch gefragt wie sich die Muslima fühlt, ist sie dankbar, dass man sie jetzt in Ruhe lässt oder fühlt sie sich verarscht weil bei ihr die Masse nicht eingegriffen hat? Ich glaube beides.

Außerdem haben wir die verschiedene Schritte besprochen; hier findet ihr ähnliche: https://gschichtldruckerei.com/2017/09/18/10-schritte-fuer-mehr-zivilcourage-im-alltag

Nach einer Pause ging es weiter; wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt und haben 10 Geschichten oder Situationen zugeteilt bekommen, die wir dann auf einer Skala von „finde ich nicht so schlimm “ bis „sehr schlimm bzw. da muss was unternommen werden“. Auch hier gab es verschiedene Meinungen.

Abschließend, schau nicht weg, wenn andere deine Hilfe brauchen, sei nicht leise, wenn andere deine Stimme brauchen denn irgendwann wirst du ihre auch brauchen.

“Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.” -Willy Brandt

Ich fand es sehr interessant und informationsreich. Außerdem hat man viel diskutieren und das fand ich sehr schön. Es gab zwar einen Plan aber man hat sich nicht zu 100% drangehalten, das finde ich auch nicht schlimm da wir dafür viel mehr aktiv mitreden konnten. -Aster

“Der Deutschkurs ist immer spannend”

Bei START-Salzburg  finden regelmäßig Deutschkurse mit Valentina D’Uva statt. Am Samstag 24.10. trafen sich sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten, um sich speziell mit Grundlagen der Grammatik zu beschäftigen.

Wir haben heute viel über Nebensatzstrukturen gelernt. Es hat mir sehr geholfen und jetzt verstehe ich besser, wie man einen Text mit Nebensatzstrukturen bildet. Wir haben auch die Groß- und Kleinschreibung geübt. Wir hatten in dem Kurs viel Spaß und ich wollte mich bei START für den Kurs bedanken.

Ashraf

Wir haben heute die Groß- und Kleinschreibung gelernt und vor allem Nebensatzstrukturen geübt. Ich bin begeistert hier zu sein.

Fadumo

Ich habe heute die Nebensätze gelernt, die mit weil, dass, wenn, damit, sodass und deshalb eingeleitet werden. Ich habe die Groß- und Kleinschreibung gelernt.

Kher Mohammad

Heute haben wir in dem Deutschkurs gelernt, wie man richtig lange Sätze schreiben kann. Wir haben auch ein paar Übungen zur Groß- und Kleinschreibung gemacht. Außerdem haben wie auch gelernt, wie man die Wörter „wenn, wann und als“ richtig einsetzt.

Qodratullah

Der Deutschkurs ist immer spannend. Ich profitiere immer davon und es hilft mir sehr, mich immer wieder zu verbessern. Ich habe im Deutschkurs die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt und die Übungen haben auch gemeinsam korrigiert. Es macht Spaß mit den anderen, was Neues zu lernen.

Rokesstan

Heute haben wir den in dem Kurs Grammatik vor allem die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt. Das habe ich persönlich als sehr nötig bzw. hilfreich empfunden.

Rusul

Englisch-Lerngruppe bei START-Salzburg

Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in der Englisch-Lerngruppe mit Melissa Zgouridi an ihrem schriftlichen Ausdruck gearbeitet und Grammatik-Themen wiederholt. Die Jugendlichen können Melissa vorab oder im Kurs mitteilen, an welchen Themen sie gerne arbeiten möchten. Diese werden dann ausführlich erklärt und durch gemeinsame Übungen vertieft. Aber auch wenn Grammatikregeln nicht unbedingt lustig sind – mit Melissa und den anderen Stipis macht das Lernen trotzdem Spaß.

On Friday October 27th we had a superb workshop with Melissa. Grammar specially passice voices and language expression were our main topics. In conclusion we talked about the current situation in the USA and expressed our opinion about the presidential election. Melissa gave us some inputs about American history and why it’s so important for the American election. On November 6th we will continue our discussion about the presidential election in the USA. I’m looking forward to this interesting discussion.

Ali, START-Salzburg

START-NÖ bei den Tonkünstlern im Musikverein

Am Sonntag, den 25.10. durften wir mit START zu einem klassischen Konzert in den Musikverein in Wien gehen. Es spielte das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich mit der Klavierbegleitung von Kyohei Sorita und dem Dirigat von Yutaka Sado. Sie haben uns drei Stücke vorgespielt: “Finlandia. Tondichtung, op. 26” und “Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 105” von Jean Sibelius und “Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll, op. 18” von Rachmaninow.

Das gesamte Konzert, die Musik, das Orchester und besonders der große und prachtvolle Saal des Musikvereins haben mir sehr gut gefallen! Das Orchester hat super gespielt und man hat jedes einzelne Instrument schön gehört. Der Dirigent war hervorragend, er hatte nicht nur das Orchester unter seiner Kontrolle, sondern auch quasi die Stimmung der Zuhörer. Man konnte einfach nur durch das Zuschauen des Dirigents die Musik im Kopf hören, weil er nicht nur seine Hände, sondern auch seinen ganzen Körper entsprechend der Melodie und Dynamik engagiert in Bewegung gesetzt hat. Der Pianist hat auch wirklich toll gespielt! Er konnte alle Noten auswendig spielen. Zum Schluss hat er das “Turkish March” von W.A. Mozart solo gespielt. Das ganze Publikum hat ihm aufmerksam zugeschaut, man wollte keine einzige Sekunde verpassen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich finde es gut, dass START auch solche Programme anbietet!

Bericht von Sara Firouzi

Es war mir ein Vergnügen am klassischen Konzert teilnehmen zu dürfen. Die aufregende und Gänsehaut verleihende Musik war das Schönste zu hören, außerdem war das Sehen des glänzenden Saals faszinierend. (Sahar)

Ich spiele zwar kein Instrument, aber Musik hatte schon immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, daher fand ich es schön mal eine ganz andere Art von Musik live zuhören. Meiner Meinung nach ist es wichtig auch die Wurzeln der Musik kennenzulernen – nämlich das Klassische. Nicht nur hat das Orchester harmonisch zusammengespielt, auch das Aussehen des Konzertsaals des Musikvereins macht eindeutig was her. Das Konzert inspiriert mich sogar ein eigenes Instrument spielen zu lernen. (Genti)

Am Sonntag haben wir einen sehr schönen und netten Nachmittag im Konzert gehabt. Das Programm war fantastisch! Der große Saal ist ein wunderbarer Konzertsaal mit hervorragender Akustik. (Basma)

VWA-Training für die Maturaklasse – Teil 2

Das VWA-Training mit Trainerin Sabine Lehner geht nach einem Monat in die zweite Runde. Die MaturantInnen haben bis dahin fleißig an ihren Arbeiten geschrieben, damit sie mit dem individuellen Feedback von Sabine daran weiter feilen können. Zudem haben unsere Stipendiat*innen Methoden gelernt, um weiterhin im Schreibfluss zu bleiben: 

Wie immer haben wir mit einer Schreibübung „Free Writing” in das VWA-Training gestartet. Dies ist eine sehr gute Technik um ins Schreiben reinzukommen und um die Hände aufzuwärmen und alle Gedanken, die man für die Arbeit nicht braucht beiseite zu legen. Mir persönlich hilft diese Technik sehr und ich wende sie gerne vor dem Schreiben an. Das VWA Training war wie jedes Mal sehr hilfreich und informativ. Ich konnte in schon einer Einheit eine komplette Literatur fertig machen und auch viel darüber schreiben. Die Atmosphäre war trotz Corona -Maßnahmen angenehm und ich konnte mich gut an meine Arbeit konzentrieren. Ich freue mich auf weitere Einheiten mit Sabine. – Fatema

Ich habe mit Sabine meine Quellen für meine VWA geschaut und habe genauer verstanden, wie ich besser mich in meiner VWA ausdrücken kann. – Abdul Baset

Das VWA-Training war wieder sehr hilfreich. Wir haben über ‘free writing’ und ‘focus sprint’ gesprochen. Die meiste Zeit hat jeder an seiner VWA gearbeitet. Sabine hat uns auch jedem einzelnen geholfen und Tipps gegeben. – Nuaar

 

 

 

Matheworkshop bei START-OÖ

“Am Samstag, den 24.10.20 gab es für uns, die START-OÖ Stipis, wieder einen sehr hilfreichen Mathe-Workshop. Nachdem die meisten von uns sich entschieden haben, die Themen Funktionen und Vektoren noch einmal von Herrn Entlicher erklären zu lassen, haben wir uns am Samstag intensiv damit beschäftigt.  Wir hatten die Möglichkeit, über alles was mit Mathe zu tun hat, Fragen zu stellen und unser Wissen über Mathe zu erweitern.

Wir bedanken uns alle beim Herrn Entlicher, der uns alles mit seinen eigenen und einfachen Methoden erklärt hat und der uns die tollsten Tipps über unsere Studien gegeben hat!

Wir haben viel Wissen und viel Spaß mit nach Hause genommen!”

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

Kompetenztraining Textsorten: Sprache erproben

START-Wien Stipendiatin Zahra berichtet vom Kompetenztraining “Textsorten” mit unserer Trainerin Hanna Reidlinger.

Am Freitag den 23.10 haben wir ein Workshop zur Rhetorik (Sprache erproben) gemacht.

Anfangs haben wir 10-15 Minuten einfach unsere Gedanken drauflosgeschrieben – ich muss ehrlicherweise gestehen, dass das an einem Freitagnachmittag und zu Beginn der Herbstferien sehr erleichternd war. Ein Tipp an euch – nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit für eure Gedanken und schreibt sie auf.

Anschließend haben wir ein paar stark rhetorische Texte gelesen und diese im Nachhinein nach Stilmitteln analysiert, die wir in unserer eigenen Rede mit einbezogen haben. Für die Rede haben wir insgesamt 20 Minuten bekommen und anschließend mussten wir diese vortragen.

Sehr empfehlenswert – trotz der großen Erschöpfung und trotz dessen, dass es Freitagnachmittag war, war es sehr interessant – an dieser Stelle ein großes Shout Out an Hanna, den Workshop echt toll gestaltet hat.

Rhetorik – die Redekunst der Antike

Die Textsorten „Rede“ und „Kommentar“ sind sehr eng miteinander verwandt und sind sich demnach sehr ähnlich. Von den anderen Textsorten stechen sie durch ihre sehr starke sprachliche Gestaltung heraus.

Das Ziel der Rhetorik ist das Interesse und die Emotionen der Leser- oder Zuhörerschaft zu erwecken, um sie auf ein wichtiges Thema anzusprechen und an sie zu appellieren. Hierbei geht es vor allem darum, wie man etwas ausdrückt – also um die „Strategie“.

Man braucht viel Erfahrung, um sich von solchen Reden nicht beeinflussen zu lassen, denn meist ist das Ziel des Redners, die Zuhörerschaft zu beeinflussen. Metapher, Vergleich und Beispiele ermöglichen eine bildhafte Darstellung, sodass das Publikum leicht folgen kann.

Es werden auch Adjektive verwendet um die Meinung verstärkt rüberzubringen – sie gestalten den Text sehr farbig ebenso wie Steigerung, Wiederholung, Übertreibung aber auch Untertreibung. Appell, Ironie, rhetorische Fragen und eine direkte Ansprache des Publikums lassen den Text sehr lebendig wirken.

“HATE: WHAT ARE YOU GOING TO DO? Start-Alumna Sana als Global Youth Reporter zum Thema Rassismus

Täglich sind wir Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Ob wegen unserer ethnischen Herkunft, unserer Hautfarbe, unserer Religion, unserer Sprache und Kultur oder unserem Migrationshintergrund erleben wir täglich Rassismus. Rassismus beeinflusst uns alle subjektiv und die Frage lautet “was können wir nur dagegen tun?”

Durch meine Teilnahme an der Konferenz Women2Women in Boston 2019, die mir START und die US-Botschaft ermöglicht haben, bin ich auf “Team Harmony Foundation” gestoßen. Team Harmony ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendliche im Kampf gegen Hass in all seinen Formen zu erziehen, zu inspirieren und zu engagieren. 

Um dieses Ziel zu erreichen, veröffentlichte Team Harmony bereits am 20.10.2020 die erste Folge ihrer Serie “HATE: WHAT ARE YOU GOING TO DO?”. Diese ist eine Reihe von sechs 45-minütigen virtuellen Programmen, die den Zustand des Hasses weltweit erforschen.  Team Harmony erreichte etwa 100 Jugendliche bzw. “Youth Reporters” weltweit, die die Aufgabe haben durch Interviews und Diskussionen mit politischen Figuren sowie Jugendlichen zu zeigen, wie sie Rassismus in Ihrer Gesellschaft erleben und wie sie diesen bekämpfen.

Ich als Youth-Reporterin in Österreich habe beschlossen, Jugendliche und ehemalige START-Stipendiaten über ihre Erfahrungen und Gedanken zu Rassismus zu interviewen und zu zeigen, wie sie mit Rassismus umgehen. Ebenso durfte ich Mugtaba Hamoudah, einen BLM Aktivisten und ehemaligen START-Stipendiaten, der die Blacklivesmatter Demo in Wien organisiert hat, interviewen.

Mit drei anderen Youth Reporters wurde ich gewählt, um an der ersten Folge der Serie teilzunehmen. Unsere Gäste in der ersten Folge sind Brandon Leake, der Gewinner von Americans Got Talent 2015, sowie die US-amerikansiche Politikerin Ayanna Pressly, der amerikanische Autor, Redner und Gründer des Free Radicals Project, Christian Picciolini und Jonathan Greenblatt, der Nationaldirektor und CEO der Anti-Defamtion League. 

Die erste Folge sowie meine Story können Sie unter https://youtu.be/EFeR1sKL2zU finden. Mehr info zu Team Harmony finden Sie unter: https://teamharmonyfoundation.org/

Bericht: Sana Mohlm, START-Wien Absolventin

START-NÖ Deutsch-Workshop: Zusammenfassen

Mit dem neuen Schuljahr starten auch wieder die Deutsch-Workshops bei START-NÖ. Beim ersten Termin ging es ums Zusammenfassen. So ist die Zusammenfassung nicht nur eine eigene Matura-Textsorte, sondern man braucht diese Kompetenz auch für verschiedene andere Textsorten. Trainerin Sandra Reimers gab den Stipendiat*innen Tipps & Tricks zum aufmerksamen und genauen Lesen von Texten, um sie in weiterer Folge gut zusammenfassen zu können. Auch verschiedene Formulierungshilfen gab es mit auf den Weg.

Das sagen die Teilnehmer*innen:

Der Workshop über die Textsorte Zusammenfassung hat mir besonders gut gefallen, da ich vieles wieder wiederholen konnte und die Trainerin war sehr freundlich und konnte uns gut unterrichten. 😊 (Burte)

Das heutige Thema „Zusammenfassen“ hat mir sehr gefallen. Es hat mir sehr geholfen und auch für die Schularbeit. Und allgemein sind meine Fragen beantworten worden. (Khadija)

Der Workshop war für mich eine gute Wiederholung der Textsorte Zusammenfassung. Ein Deutsch- Workshop mit Sandra macht auch immer Spaß. Danke an sie! (Navid)

Deutsch- Zusammenfassung! Obwohl ich diese Textsorte schon in der Schule gelernt habe, war es für mich nicht so klar, wie es uns jetzt Frau Sandra detailliert erklärt hat. Der Workshop war sehr interessant und informativ! Danke für die Hilfe! (Sahar)

Deutsch-Textsorten: ZUSAMMENFASSUNG

Das Zusammenfassen von Texten ist wichtig, um ein Thema zu verstehen und eine  andere Person kann das Thema nur dann verstehen, wenn es auch gut zusammengefasst ist.

Mitte Oktober organisierte START-Vorarlberg einen Deutsch-Workshop für uns, bei dem wir lernen durften, wie man ein Thema richtige zusammenfasst und welche Schritte befolgt werden sollten, damit es eine gute Zusammenfassung wird.

Natürlich war ich sehr begeistert, zu diesem Workshop gehen zu können, da es nicht so einfach ist, ein Thema zusammenzufassen, ohne die genauen Regeln zu kennen. Vor allem benötigen wir dieses Wissen auch für die Schule.  Also gingen ich und weitere StipendiatInnen vergangenen Samstag nach Götzis in die Volkshochschule, wo der Kurs stattfand.

START-Mitarbeiterin Larissa war auch vor Ort um uns zu begrüßen und ein paar Fotos zu machen. Wir lernten als erstes unsere Kursleiterin Nadine kennen, welche uns geduldig und professionell in das Thema einführte und uns mit guten Tipps zur Seite stand. Im Anschluss des Kurses verfasste jeder von uns eine eigene Zusammenfassung und Nadine korrigierte sie für uns. Der Workshop war sehr informativ und machte auch Spaß! Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Nadine bedanken – wir hoffen auf weitere Textsorten-Workshops mit ihr!

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Mangas selbst zeichnen

Für wen das Wort Manga nichts Neues ist, hat hiermit sicher schon die ein oder andere
(Kindheits-)Erfahrung gemacht. Für diejenigen die mit diesem Begriff nichts anfangen können, ein Manga ist die japanische Version eines Comics. Mangas konnten in den letzten Jahren hier in Europa so einige Fans für sich gewinnen und diese Beliebtheit ist heutzutage weiterhin am wachsen.
Der Manga-Zeichenworkshop, welcher in der Stadtbibliothek Dornbirn organisiert und stattfand, befasste sich genau mit diesem Thema. Dort lernten wir nicht nur was die wesentlichen Unterschiede von Mangas und herkömmlichen Comics sind, sondern konnten dort auch selber Hand an an Papier anlegen.

Mit dem Zeichner und Künstler Gerd Menia wurden wir bestens über verschiedene Zeichenmethoden, als auch Techniken, aufgeklärt und belehrt. Von Basiswissen bis hin zu fortgeschrittenen Themen war von allem ein bisschen was dabei, so dass auch jeder was davon mitnehmen konnte. Während dem Workshop konnte man so einige verblüffende Ergebnisse bestaunen und auch erleben wie schnell sich die TeilnehmerInnen
weiterentwickelten. Natürlich gab es auch schon einige die darin schon etwas erfahrener sind, jedoch konnte auch diese Personen so ein paar neue Tipps für sich gewinnen.


Hier noch ein Statement von Lukas Samir Gabsi (START-Alumni):
“Durch den Zeichenworkshop konnte ich ein bisschen mehr über die Herkunft von Comics und Mangas erfahren und lernen welche Techniken von den Profis verwendet werden um
‘langweilige’ Zeichnungen spannender zu machen. Danke an START dass wir als Alumni auch solche Workshops besuchen dürfen!”


Jeder der sich schon mal den Gedanken gefasst hat, wie es so ist eigene Ideen auf Blatt zu
bringen, dem empfehle ich es auf jeden Fall zumindest einmal ausprobiert zu haben.
Einen großen Dank geht an die Stadtbibliothek Dornbirn für den tollen und spannenden
Workshop!

Ein Bericht von START-Alumnus Christian

Mathe-Workshops bei START-Salzburg

Die regelmäßige Mathe-Nachhilfe bei START-Salzburg ist am Freitag, 16.10. in das Wintersemester gestartet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in bewährter Weise bei ihren Hausübungen und Schularbeiten-Themen. Immer wieder springen auch die Stipis selber ein, um einem Kollegen oder einer Kollegin ein schwieriges Thema in ihrer Muttersprache zu erklären. Gerade im Fach Mathematik ist es besonders schwierig, qualifizierte Nachhilfelehrer*innen zu finden. Daher ist der Mathe-Lernnachmittag für unsere Jugendlichen ein wichtiges regelmäßiges Angebot, um gemeinsam an herausfordernden Matheaufgaben zu arbeiten. Der Workshop wird wieder ca. einmal monatlich stattfinden, die nächsten Termine sind am 20. November und am 11. Dezember geplant.

Studienberatung bei START: Frauen in die Technik

Frauen in die Technik – das war das Thema bei der online Studienberatung von START. START-Stipendiat*innen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich informierten sich über die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der FH für Gesundheitsberufe Oberösterreich.

Die Studentinnen Christine und Viola räumen zuerst mit dem Vorurteil auf, dass Frauen nicht für technische Berufe geeignet wären. “Frauen in die Technik” ist genau dazu da, um Frauen und Mädchen für technische Studienrichtungen zu motivieren. Denn schließlich haben Studien bewiesen, dass gemischte Teams aus Männern und Frauen am produktivsten sind.

Danach haben Christine und Viola den Unterschied zwischen einer Universität und einer FH erklärt, und haben einen Überblick über die verschiedenen Studienrichtungen gegeben. Es wurde unter anderem auf die Studienrichtungen Chemie, Physik, Mathematik, Mechatronik, Informatik, Kunststofftechnik, Medical Engineering, etc. eingegangen.

Dabei haben sie sich sehr viel Zeit dafür genommen, unsere Fragen geduldig zu beantworten. So wurde geklärt, dass Lehrveranstaltungen und Klausuren oftmals gar nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch stattfinden. Es wurde über Studienplatzbegrenzungen an der Uni und der FH gesprochen, die verschiedenen Programmiersprachen, die man im Studium lernt, Jobaussichten und vieles mehr, erklärt.

Danke an Viola und Christine und an das ganze Team von “Frauen in die Technik” für den spannenden Vortrag. Ihr habt alle unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet, und uns super weitergeholfen.

English conversation class – START-Vorarlberg

We all must take care of our environment. That’s a sure thing. No matter whether young or old or rich or poor – fact is, that we live in it and if we continue doing stupid things and harming it like the last couple of years, we will for sure harm ourselves too.

Last week we had the chance to discuss this important topic online with an English teacher. On the one hand we learned a lot of new things about our environment, especially about climate change, and on the other hand we did that while speaking in English. That way we could hit two birds with one stone.

Our teacher, Louise, had prepared some worksheets for us, which we all received per Mail. This way, we had a strict plan and didn’t waste any time. We started off by getting to know each other and discussing general things regarding the environment. We then had a small environmental quiz, which I sadly was not so good at. However, we learned a lot of new surprising facts about things and countries that harm the environment the most.  

By doing different tasks like describing pictures, reading out lout and giving our opinion on different things, we were able to train our spoken English very well. Especially nowadays, we have to stay informed about what is happening to our nature worldwide. Climate change, poor air quality and undrinkable water are only some few examples of how we are not only harming the environment we live in, but ourselves too.

Reported by Shahed

Im Takt bleiben!

Konzentration fördern mit Rhythmus- und Perkussionübungen war das Thema des Workshops am Samstag 10.10.2020 gemeinsam mit Musikpädagogin Johanna Buchmayer in Salzburg.

Viele Prüfungen, Schularbeiten und Referate stehen bei den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten gerade im Herbst auf dem Plan. Da ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Konzentrations- und Merkfähigkeit gefragt! Mit Rhythmusübungen und Bodyperkussion das Aufeinander-Hören, im Takt bleiben und die Konzentrationsfähigkeit stärken, war das Ziel des Workshops. Klatschend, trommelnd und mit Bechern klappernd wurden in kurzer Zeit schon beachtliche Abfolgen einstudiert.

Wenn würdest du wählen? Wien-Wahl Workshop mit Sapere Aude

Am 10.10.2020 hatten wir den letzten Workshop mit Sapere Aude zur Wien-Wahl. Im folgenden Bericht erläutere ich den Ablauf des Workshops.

Als Einstieg hatten wir einen „Word-Rap“, wo wir uns alle, ohne viel nachzudenken, vorstellen mussten und wir einen positiven und einen negativen Aspekt der Politik nennen mussten. Diese haben wir auf ein Flipchart gesammelt und danach alle Punkte diskutiert.

Nach der Vorstellungsrunde haben wir die gesetzgebenden Institutionen angeschaut. Jeder hat eine Instanz zugeordnet bekommen und als Kleingruppen haben wir dann über diese recherchiert und danach jedem präsentiert. Somit hat jeder erfahren wofür beispielsweise die Gemeinden, der Bund oder die EU zuständig sind und wie viel sie in und über Österreich bestimmen können.

Unsere Abschlussübung war eine Videoanalyse der jeweiligen Spitzenkandidaten und -kandidatinnen. Sapere Aude hat von Jugendlichen Fragen gesammelt und die Spitzenkandidaten zu einem Interview eingeladen, wo sie diese, in einem zehn-minütigen Video beantworten sollten. Wir haben uns wieder in Kleingruppen eingeteilt und jeder hat eine Partei zugeschrieben bekommen, von welchen wir gemeinsam das Video angeschaut und analysiert haben. Danach setzten wir uns wie gewohnt in die große Gruppe zurück und diskutierten über die Antworten der Politiker und über unsere Meinungen und Eindrücke der jeweiligen Parteien.

Auch der Workshop kam zu einem Ende. Bevor alle in das Wochenende gingen, füllten wir noch ein Feedbackbogen aus und verabschiedeten uns von unseren Moderatoren. Im Großen und Ganzen haben wir wieder auf eine amüsanten Weise viel über Politik geredet und gelernt. Bis zum nächsten Workshop mit Sapere Aude.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Jovana.

SOLLEN SIE DOCH PLASTIK FRESSEN! Ein Fest zum Weltuntergang

Am Freitag dem 09.10. haben wir, die Wiener Stipendiaten und Stipendiatinnen beim Museumsquartier getroffen. Dort haben wir uns die Vorstellung „Sollen sie doch Plastik fressen!“ im Dschungeltheater Wien angesehen.

Das Theaterstück hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es wurde von jungen Schauspielern und Schauspielerinnen vorgeführt und es bestand eine sehr angenehme Atmosphäre im Raum. Das Theaterstück war sehr musikalisch, man hatte auch das Gefühl wirklich angesprochen zu werden von den Schauspielerinnen und sie haben einen danach zum kritischen Denken verleitet. Zu Beginn des Stückes wurde warmes Fanta an die unterste Reihe ausgeteilt. Auch an drei Stipendiaten. Was doch eigentlich nett klingt.

 

Worum geht es eigentlich in dem Stück? Fragen sich bestimmt schon einige.

Die Hauptthematik in “Sollen sie doch Plastik fressen!“ ist der exzessive Konsum unserer Gesellschaft, welche die jungen Akteure versucht haben klarzustellen. Ebenso durch ironische Anmerkungen wie zum Beispiel, dass sie wissen Fliegen ist nicht gut, aber sie haben schon ihren nächsten Urlaub gebucht. Durch diese Anmerkungen wollten sie auch vermitteln, dass den meisten Menschen in der westlichen Welt, bewusst ist welche Folgen ihr Konsumverhalten mit sich trägt, jedoch sehen sie die Auswirkungen in erster Linie zu weit von ihnen selbst entfernt. Um die Liebenswerte Verteilung von dem Fanta klarzustellen. Dabei ging es hauptsächlich darum, dass sie dann gleich mal zum Beginn des Stückes mindestens 15 verschiedene Fanta Geschmacke aufgezählt haben und es einer Stipendiatin bewusstwurde, dass es nicht nötig ist so viele verschiedene Arten von Fanta zu produzieren und konsumieren.

Gegen Ende der Vorstellung wo es einen Zeitsprung ist Jahr 2100 gab, wurde eine Menge an Plastikflaschen ausgeleert, um das ganze nochmal zu verdeutlichen. Nach und nach haben sie auch vermittelt, dass es immer mehr Menschen bewusstwurde, wie die Lage ist, weil die Probleme, welche soweit davor entfernt schienen, mittlerweile in der westlichen Welt angelangt sind.  Doch dann wurde auch schnell klar, dass es nun zu spät ist.

 

Bericht:  Edison Baardies, Stipendiat

Die Urkunde macht es offiziell!

Begrüßung der neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten durch Landesrätin Andrea Klambauer in Salzburg – 09.10.202

„Das START-Stipendium ermutigt die Jugendlichen, ihre Potenziale zu entfalten. Sie bekommen Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Weg zu gehen. Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben!“ weiß Landesrätin Klambauer. Sie hieß insgesamt zwölf ambitionierte junge Menschen im START-Stipendienprogramm in Salzburg willkommen. Die frisch gebackenen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchen unterschiedliche Schulen im Bundesland oder machen Lehre mit Matura. Ihre Wurzeln reichen in acht verschiedene Länder. Eines haben sie aber gemeinsam: Freude am Lernen und das Ziel alles für einen guten Bildungsabschluss zu tun.

Eine von den Newcomern bei START-Salzburg ist Maryam, sie besucht das Abendgymnasium und erzählt: „Meine Freundin Omaima hat mir von START erzählt und mir letztes Jahr schon empfohlen, mich für dieses Stipendium zu bewerben. Ich war gleich sehr interessiert, denn ich hatte viele Fragen zum Thema Schule und wusste zu dieser Zeit auch nicht, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat.“

Seit mehr als 10 Jahren fördert das Land Salzburg nun schon das Stipendienprogramm START, um Jugendliche mit Migrationsbiographie im Bundesland dabei zu unterstützen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Weiterbildungsangebote für den Schulalltag, aber auch Beratung in Schulfragen gehören genauso zum Angebot von START wie die finanzielle Unterstützung um den Schulalltag zu meistern. START ermutigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms auch zu einer aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

„Das START-Stipendium macht genau das, was ich für mich als ein Traumziel halte und das liebe ich an diesem Stipendium. Es ist nicht nur ein Stipendium, welches den Stipendiaten finanzielle Unterstützung gibt. Es handelt sich um viele mehr. Die Stipendiaten lernen was für ihr Leben. Dinge, die man nicht verlieren kann. Die Treffen mit den anderen Stipendiaten haben mich immer motiviert, weiter an meinem Ziel zu arbeiten. Dafür danke ich allen die das Programm ermöglichen.“ berichtet Absolvent Maisam von seiner zeit bei START. Nach drei Jahren im Stipendienprogramm geht es für ihn jetzt auf dem direkten Weg zum Abschluss der Fachschule an der HTL Hallein.  

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder “In Echt” sehen können!



Raise your Voice!

… war das Motto für den Englisch-Sprachkurs bei START-Salzburg. Es gibt momentan sehr viele brandaktuelle Entwicklungen, die diskutiert werden müssen: Black Lives Matter, Demokratiebewegungen in verschiedenen Ländern, Klimaproteste, etc. In diesem spannenden Kurs konnten die Stipis einerseits ihr Hintergrundwissen und ihren Wortschatz zu politischen Themen erweitern, andererseits hatten sie Gelegenheit, dabei ihre Ausdrucksmöglichkeiten in der englischen Sprache zu verbessern. Herzlichen Dank an unsere Trainerin Melissa Zgouridi für diesen interessanten Workshop!

The Course was very helpfull and interesting. We had discussions about human rights and demonstrations. For me personally, it was a good opportunity to improve my speaking skills. We had a presentation too and that was a good practice for my Matura exam.

START-Stipendiat Mo

Handyvideo-Workshops für START-NÖ

Am ersten Oktober-Wochenende trafen sich die Jugendlichen von START-NÖ zu einem besonderen Termin. Wir lernten wie wir mit unsren Handys tolle Videos machen können! Aufgrund der Corona-Maßnahmen in zwei Workshop-Gruppen an zwei Tagen aufgeteilt, erfuhren wir von Florian Platter von filmfalt.media viele spannende Infos darüber welche passenden Handyapps es gibt, was bei Kameraführung und Bildgestaltung zu bedenken ist, was man unter der 5-Shot-Technik versteht und noch vieles mehr! Natürlich wurde das Gelernte dann auch gleich ausprobiert. Das Ergebnis dieser Workshop-Tage – ein aus den einzelnen gedrehten Clips zusammen geschnittenes Video – gibt es bald auf unsrer Homepage zu bewundern!

Vielen Dank an Florian Platter für die spannenden Workshop-Tage!

Ich habe mit Start einen sehr interessanten Workshop miterleben dürfen, bei dem das Thema war: Mit einem Smartphone professionelle Videos drehen! Ich habe einige neue und einfache Tricks und Techniken kennengelernt, die es mir ermöglichen Video, Bild, Ton und Effekte besser aufeinander abzustimmen und so einen professionellen Beitrag zu erstellen und das nur mit meinem Handy. Ich bin mir sicher ich werde in Zukunft diese neuen Tipps einsetzen, um das ein oder andere Geburtstags-, Urlaubs-, oder auch Tanzvideo zu drehen. (Genti)

Mir hat das Videodrehworkshop sehr gut gefallen. Wir haben gelernt, wie man richtig Videos dreht und schneidet. Endlich kann ich Videos bearbeiten und freut mich, dass ich an diesen Workshop dabei sein konnte. (Anna)

Wir hatten einen schönen und interessanten Handyvideo-Workshop. Wir haben gelernt, dass für professionelle Videos keine teure Kamera notwendig ist, sondern man kann mit der Handy-Kamera professionelle Videos machen. Wir haben auch gelernt, dass die Perspektive einen großer Einfluss auf das Video hat. Es war auch sehr interessant, wie wir praktisch geübt haben, wie man professionelle und spannende Videos macht. Der Workshop ist sehr nützlich und man kann die Tipps und Tricks im normalen Alltag verwenden. (Mohamad)

Das Video-Dreh Workshop war sehr spannend. Ich habe viele neue Techniken gelernt, wie man ein professionelles Video am Handy dreht. Außerdem habe ich gute Apps Empfehlungen für Videobearbeitung bekommen. (Naqib)

Wir sind HeldInnen!

Es ist hier nicht die Rede von SuperheldInnen aus den Comicheften, sondern von unseren heimischen Helden und Heldinnen– Fragt sich, wer aller dazu zählt und weshalb.

Stets gehen wir am Heldenplatz vorbei und wie oft fragen wir uns, wieso der Platz so heißt und welche Helden wir eigentlich dort vorfinden. Wir hatten erneut die Möglichkeit mit dem Guide Klemens von dem Mauthausen Komitee Österreich (MKOe) einen Rundgang innerhalb und außerhalb dem Heldenplatz an einem warmen Samstagvormittag zu machen. Unser Treffpunkt war vor der Prinz Eugen Statue. Zu Beginn haben wir uns die Statue von allen Seiten betrachtet, insbesondere die Form, Wirkung und Beschreibungen. Im Laufe dessen habe wir gemeinsam mit Klemens festgestellt, dass Prinz Eugen kein österreichischer Feldherr war, aus extrinsischer Motivation wie des Geldes viele Kriege geführt hat und gar nicht mal so groß war, wie er dargestellt wird.

„Was mich heute besonders gewundert bzw. den “wow” Effekt gegeben hat, ist das Prinz Eugen von Person her nicht besonders groß war und sogar nur 1,50m.“, fügt Anni hinzu. Daraufhin folgte die Frage von Klemens in die Runde, wie wir eine_n HeldenIn definieren und welche Werte jene vertreten sollen. Mit diesem Ansatz ging es weiter zur unscheinbaren Krypta, die ein Teil vom äußeren Burgtor ausmacht.

Dieses Denkmal wurde zu Ehren den Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet und ist aufgrund von Covid-19 vorübergehend gesperrt. Wenige Meter neben der Krypta sticht das abstrakte, schwarze Denkmal der Exekutive ins Auge, das für die im Dienst getöteten Polizisten und Gendarmen gewidmet ist. Da wir uns ohnehin in der Nähe des Zaunes beim Burgtor befanden, hat uns Klemens die historische Entwicklung der baulichen Trennung zwischen dem Adel und dem Bürgertum erklärt und das es zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich war, den Heldenplatz jederzeit betreten zu dürfen. Von dort folgte ein kurzer Fußmarsch zum Denkmal der Republik, das zwischen dem Parlament und dem Palais Epstein steht.

Die Büsten sind den drei sozialdemokratischen Politikern Victor Adler, Ferdinand Hanusch und Jakob Reumann gewidmet. Anhand dessen hinterfragten wir gemeinsam mit Klemens eine weitere Perspektive des Heldentums.

Der Rundgang endete beim Deserteursdenkmal, eine Widmung an all jene, die gegen das NS-Regime waren. Hierzu meinte Anni, „Das waren Menschen, die im Krieg nicht teilnehmen wollten und dadurch hingerichtet wurden. Ich finde es bewundernswert wie das Denkmal aufgebaut ist und einen komplett anderen Geschichtshintergrund hat als die anderen Statuen.“ Die Führung war definitiv eine Bereicherung für uns alle und stimmen Zahra ebenso zu: „Heute habe ich erfahren, dass nicht alle Helden am Heldenplatz Helden sind, sondern einfach so dargestellt werden! Ich fand die Tour wirklich sehr spannend und informativ, obwohl ich nicht sehr politisch und geschichtlich interessiert bin.“

Legal Literacy Projekt Linz – Alltagswissen in Rechtsfragen

Was tun, wenn das Handy kurz nach dem Kauf kaputt geht? Was wenn ein gekauftes Produkt nicht die Voraussetzungen erfüllt? An wen wende ich mich bei Rechtsfragen und wie funktioniert das österreichische Rechtssystem eigentlich?

Diese und viele weitere Fragen beantworteten uns Katrin und Moritz vom Legal Literacy Projekt Linz. Die beiden an der JKU studierenden Jusstudierenden erklärten sich bereit, im Rahmen eines Workshops uns START Stipendiaten einen Einblick in das Rechtssystem zu geben. Dabei gingen Sie mit uns einige realitätsnahe Beispielfälle durch. Es ging um Themen wie Unfälle, Gewährleistung, Arbeitsvertrag und Straf- bzw. Zivilrecht. Selbstverständlich durften wir auch selbst Fragen stellen und den Workshop dadurch um unsere eigenen Interessensgebiete herum formen.

Besonders haben mir dabei die anschaulichen Rechtsfälle gefallen. Wir sind drauf eingegangen, was eigentlich passiert, wenn wir einen Unfall haben, wer dafür haftet. Welche Rechte wir haben beim Kauf eines Produktes, das nicht den Anforderungen entspricht und in diesem Fall auch auf den Unterscheid zwischen Gewährleistung und Garantie.

Mitnehmen kann ich auf jeden Fall, dass Recht teil unseres Alltags ist. Es handelt sich dabei um ein komplexes Feld, das uns alle Betrifft. Doch mit etwas Grundwissen und der richtigen Anlaufstelle kann man sich auch hier zurechtfinden.

Das Legal Literacy Projekt ist darauf ausgerichtet eben dieses Grundwissen zu vermitteln. Geführt wird dieses Projekt von Jusstudenten. Diese geben zwar keinen Verbindlichen Rat wie nur ein Anwalt es darf, doch können sie eben diese erste Anlaufstelle sein.

Vielen Dank für diesen spannenden Workshop!

Ein Bericht von Stipendiat Yusuf

Meine Stadt, meine Ideen: PolEdu-Workshop zur Wien-Wahl

Die Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen steht am 11. Oktober an – Passend dazu, hielt Pascal von PolEdu einen Zoom Workshop zur Wien-Wahl 2020 am Freitagnachmittag. Mithilfe eines Umfragetools haben wir interaktiv unsere Wünsche, Interessen und Ideen für die diesjährige Wahl besprochen, dabei die einzelnen Parteien und deren Programmpunkte für Wien unter die Lupe genommen. Infolgedessen haben wir festgestellt, wie vielfältig die Parteienlandschaft in Wien ist und welche politische Aktivitäten den BürgerInnen aufgrund der demokratischen Regierungsform zu stehen. Hinzu kommen auch die Voraussetzungen der WählerInnen bei der Wien-Wahl, welche wir mit einer kritischen Manier diskutiert haben. Am Ende des Workshops, haben die Stipis einen guten Überblick über die Wien-Wahl 2020 erhalten und sind auf das Wahlergebnis gespannt.

Hierzu sind die Statements von unseren Stipendiaten zum PolEdu-Workshop:

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend und informativ wie immer. Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass der Workshop sehr interaktiv gestaltet war und dass die Fragen zu Diskussionen anregt haben :). Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Programme intensiver bearbeiten, aber auch was einzelne Punkte für Wien in den kommenden 5 Jahren bedeuten. – Mariam

Ich fand den Workshop sehr hilfreich für jene, die wenig über das Vorhaben der Parteien wissen, die am 11.Oktober antreten. Ebenfalls fand ich die Möglichkeit, selbst ans Wort zu kommen und die eigene Meinung über die Parteien bzw. ihre Ziele zu äußern, sehr gut. – Mahdi B.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da ich somit auf den neuesten Stand der Politik in Wien gebracht wurde – natürlich auch mit eigener Vorrecherche. Ich habe sehr viele neue Perspektiven auf verschiedene Themen kennengelernt und finde so etwas extremst interessant und hilfreich. Sehr empfehlenswert!!! – Zahra

Ich fand den heutigen Workshop wirklich sehr interessant! Als ich mich angemeldet habe, dachte ich mir, dass es langweilig wird, wie bei Sapere Aude (Weil dort haben wir die Grundlagen behandelt und ich kannte mich schon aus.) Aber es war genau das Gegenteil, obwohl wir den Workshop über Zoom gemacht haben. Wir haben heute aber den Inhalt besprochen und nicht nur die Parteien oder die Personen, und genau das hat mir am besten gefallen. Der Pascal ist sehr freundlich und die Art und Weise wie er erklärt und redet hat mir gefallen. – Omran

„Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

START-Stipendiatin Mihi berichtet vom Kurs „Richtig Bewerben“: Heute, am 26. September 2020, hatten wir einen Deutsch Kurs mit der lieben Valentina. Sie hat uns heute gezeigt und erklärt wie wir eine richtige Bewerbung schreiben können. Dafür haben wir alle selbstständig mit Hilfe von Valentinas Vorlagen ein Motivationsschreiben geschrieben und zum Schluss noch einen Lebenslauf. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Ich konnte nämlich dank der Vorlagen einen roten Faden finden und die Aufgaben leichter und besser erledigen. Es ist sehr wichtig, dass man sich für eine Stelle viel Mühe gibt, um die auch zu bekommen. Das hat uns meiner Meinung nach Valentina heute uns gezeigt.

Ich freue mich sehr, dass ich heute hier war. Die Vorlage, die uns Valentina gegeben hat, fand ich sehr hilfreich. Ich fühle mich nun viel sicherer.

Fadumo

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Ich habe vorher Motivationsschreiben geschrieben, aber sie waren nicht ganz gut. Heute habe ich die Chance gehabt, meine Bewerbungsunterlagen zu verbessern.

Maryam

Heute haben wir gelernt, wie man eine perfekte Bewerbung schreiben kann & was man unbedingt beim Bewerbungsschreiben beachten soll. Ich habe heute auch einen neuen Lehrberuf, welche mir wirklich gefällt (E-Commerce-Kauffrau), kennengelernt.

Rouna

Mein Praktikum bei meiner Patenfirma Rhomberg

In so einer tollen Firma zu arbeiten, ist mir eine große Ehre. Ich musste von der Schule aus acht Wochen bis Anfang 5. Klasse auf der Baustelle und im Baubüro arbeiten. Dank START-Vorarlberg habe ich die Chance bekommen, drei Wochen bei meiner Patenfirma Rhomberg im Büro zu arbeiten.

Von 3. August bis 21. August habe ich in der Kalkulation-Abteilung gearbeitet. In den ersten paar Tagen wurde ich super eingeführt und herzlich willkommen geheißen. Mir wurde ein Arbeitsplatz bereit gemacht, die Zugangsdaten waren schon eingerichtet und ich fühlte mich sehr gut betreut. Meine Vorgesetzten gaben mir die Möglichkeit, am Anfang bei möglichst vielen verschiedenen Projekten einen Einblick zu bekommen. Dies half mir sehr, um den Ablauf und den Alltag kennenzulernen. Später durfte ich auch schon mit kleinen Projekten anfangen. Durch meine Arbeit bekam ich viele wertvolle Tipps und wurde immer sicherer bei meiner Arbeit. Das Arbeiten dort machte mir wirklich eine sehr große Freude. Ich war zufrieden mit der Arbeit und ich bin glücklich, dass ich diese Stelle erhalten habe und bei Rhomberg arbeiten dürfte.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bei der Firma Rhomberg Bau, Frau Melanie Rünzler, bei meiner Patin Frau Manuela Fetz und Sandra Kunz von START-Vorarlberg bedanken, welche mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Farzane

Mein Praktikum bei der MIBA

Da ich in die fünfte Klasse gekommen bin, habe ich mir Sorgen um meine Diplomarbeit gemacht. Eine gute Diplomarbeit zu finden ist nicht leicht, aber Dank der Firma Miba haben mein Schulkollege und ich eine Chance bekommen, unsere Diplomarbeit bei dieser Firma zu absolvieren. Trotz Corona konnten wir mit unserer Diplomarbeit schon am 06. Juli anfangen.

Am Anfang haben wir uns mit den Projekt-Kosten beschäftigt. Da haben wir herausgefunden, wie nützlich dieses Projekt für die Firma sein kann. Danach haben wir unterschiedliche Analysen durchgeführt, durch die wir viel Neues erlernt haben. Ich habe immer gehört, wie es ausschauen wird, wenn man nach der Schule arbeiten gehen wird. Ich habe durch die Aufgaben ein echtes Bild einer Arbeit gesehen und es hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich denke, dass ich in meiner Arbeit sehr erfolgreich sein werde, weil ich mich jeden Tag auf die Arbeit gefreut habe.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Betreuer, Christian Brunmair, der uns immer geholfen hat. Auch ein Dankeschön an die Firma Miba, Bernhard Reisner und Andrea Dutzler, die uns ermöglicht haben die Diplomarbeit bei ihnen zu schreiben.

Republik & Demokratie

Ein später Septembertag und schönes Wetter begleiten uns beim Rundgang “Republik und Demokratie”, ein Vermittlungsprojekt des Mauthausen Komitee Österreich (MKOe). Wir treffen unseren Guide Klemens am Vorplatz der Votivkirche. Die Hintergründe des Baus der Votivkirche wurden uns erklärt, warum der Vorplatz sehr offen gehalten ist und warum die Innenstadt so dicht bebaut ist. Das Parlament, welches aktuell saniert wird und nicht besichtigt werden kann, wie auch das Rathaus sind zentrale Orte von Demokratie, dabei wird die anstehende Wien-Wahl eingehend besprochen, vor allem die (Nicht-)Teilnahme an den Wahlen. Der Vorplatz vor dem Rathaus ist zudem ein Begegnungsraum für Wiener*innen und Tourist*innen und ladet zahlreiche Besucher*innen ein an den vielfältigen Kulturangeboten der Stadt Wien teilzunehmen. Der Justizpalast, wo sich der Oberste Gerichtshof und das Oberlandesgericht Wien befinden, das Denkmal der Republik und das Deserteursdenkmal Wien sind weitere wichtige historische und aktuelle Orte, die wir besucht haben.

Mir hat die Tour sehr gut gefallen – obwohl ich kein großer Fan von historischen Sehenswürdigkeiten bin – da der Guide alles sehr spannend gestaltet hat und auch nicht zu viel aber auch nicht zu wenig gesprochen hat. Ich konnte mir sehr vieles mitnehmen, weil wir in der Schule auch gerade dieses Thema behandeln und ich mich vor der Tour auch darüber erkundigt habe und somit Verbindungen zu manchen Sehenswürdigkeiten herstellen konnte. Ich würde diesen Rundgang wirklich jedem weiterempfehlen! -Zahra

Mir hat besonders der Eisenmann mit Nagel gefallen. Über den Justizpalast, den Brand und Heimwehr habe in Geschichte Unterricht gelesen. -Esmatullah

Die Geschichten von Gebäuden, Plätzen und Statuen haben mir am meisten gefallen. Die Ereignisse und jeweilige Daten waren mir schon bekannt. Ich wäre auch gerne in die Gebäude hineingegangen 🙂 -Mostafa

Der Rundgang hat mir echt gut gefallen. Man konnte immer bei Unklarheiten fragen an den Tourguide stellen und er hat alles beantwortet. Darüber hinaus hat er auch gute Plätze ausgesucht, wo wir verschiedene Denkmäler besichtigt haben und über ihre Hintergrundgeschichte informiert worden sind. -Milad

VWA-Training für die Maturaklasse

Das VWA-Training richtet sich an unsere Stipendiat*innen in der Maturaklasse. Sie werden von unserer Trainerin Sabine Lehner bis zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeit im Februar 2021 begleitet und unterstützt, dabei werden Schreibkompetenzen erarbeitet und vertieft, wie auch individuelle Unterstützung angeboten.

Anfangs des Kurs haben wir darüber geredet, wie es uns gerade mit der VWA geht. Wir haben die Grundlagen der Formatierung wiederholt, wie zum Beispiel Fußnoten und Quellenangaben. Danach haben wir besprochen, was als Quelle verwendet werden darf. Nachdem haben wir individuell an unseren VWAs geschrieben und jeder hat individuell eine Viertelstunde lang Feedback bekommen. Mir hat es sehr gefallen, da die Trainerin immer hilfsbereit gewesen ist und uns allen zugehört hat. Sie hat mir die Arbeit leichter gemacht, indem sie mit mir weiter nach Literatur gesucht hat. -Himanshi

Durch den VWA-Kurs bin ich mit meiner Arbeit sehr weit gekommen. Mir fiel es durch die Betreuung leicht strukturiert zu arbeiten und die notwendige Motivation zu kreieren. Dank Sabine habe ich gelernt, wie ich den Forschungsfragen nachgehe, damit meine Arbeit einen roten Faden besitzt und gut gegliedert ist. Außerdem hat mich Sabine bei den Einzelcoachings unterstützt, indem sie mich auf die Kriterien einer VWA und der wissenschaftlichen Formalität (Zitieren, Paraphrasieren, Literatur) aufmerksam gemacht hat. Ich empfehle das Training auch für weitere Jahrgänge. -Mariana

Der Workshop war sehr hilfreich und intensiv. Ich finde es sehr gut, dass wir den Stoff auch wiederholt haben. -Aghiad

Der VWA Termin hat mir sehr geholfen mit meiner Quellensuche, Vorallem da ich keine passende fand und nicht wusste ob sie vertrauenswürdig sind. Ich fing auch an weiter zu schreiben und mir hat es geholfen herauszufinden, das ich nicht alles streng nach Protokoll folgen muss. Das war meine größte Angst, unabsichtlich ein Plagiat zu begehen, deshalb haben wir das Paraphrasieren geübt. -Balqiz

Die Atmosphäre des Workshops war großartig. Man will arbeiten wenn alle um dich herum arbeiten und produktiv sind! -Nuaar

Debatte und Redekunst: selbstbewusst präsentieren und sprechen

Nicht alle Menschen tun sich leicht beim Reden oder beim Diskutieren eines Themas, deshalb haben sich zehn Stipendiaten und Stipendiatinnen am 19. September für diesen Workshop angemeldet, damit wir etwas lernen und uns beim Reden vor fremden Menschen nicht unsicher sind, sondern einfach frei und selbstbewusst reden können.  Angst muss man nicht haben, denn niemand ist perfekt und macht keinen Fehler!

Am Anfang haben wir ca. 3 bis 4 Minuten Zeit bekommen, um uns Informationen über unseren Partner oder unserer Partnerin zu sammeln, damit wir ihn oder sie nachher in 30 Sekunden beschreiben bzw. vorstellen können. Wir haben es uns alle hier leichter gemacht, da wir uns Notizen gemacht haben, aber bei der zweiten Runde war es bisschen schwieriger. Jeder von uns hatte ein kleines Spielzeug aus einem Stoffsack von unserem Trainer gezogen, über den wir eine Minute etwas erzählen mussten, diesmal ohne Vorbereitung.

Ein guter Tipp von unserem Trainer Albert war: „Wenn ihr nicht wisst, was ihr sagen sollt, dann wiederholt die Sachen, die ihr schon erwähnt habt. So kommen oft neue Ideen, was man sagen kann.“  Wir haben auch über wichtige Sachen geredet, wie zum Beispiel, dass die Körperhaltung, Augenkontakt, Mimik und Gestik oder die Stimme eine sehr große Rolle spielt. Nach der Pause haben wir eine Pro- und Contra-Gruppe, die über das Thema „verpflichtender Socialmedia-Kurs“ diskutieren sollten. Es gab einen Moderator und drei Stipis als die Jury. Zum Schluss haben wir debattiert. Es gab zwei Kapitäne, die jeweils am Anfang zwei und am Ende zwei Minuten reden sollen, es gab von der Pro- und Contra-Gruppe jeweils zwei Sprecher, die sich auch zwei Minuten lang über das Thema „Impfflicht für alle Personen ab 60“ auseinandersetzen sollen. Natürlich gab es auch hier es einen „Timekeeper“ und wieder drei Jurymitglieder, welche uns Feedback gaben.

Hier noch persönliches Statement unserer Stipis:

Statement von Chandra Lexi: „Ich finde es toll, dass ich etwas Neues ausprobieren dürfte, was ich mich normalerweise nie zutrauen würde. Der Workshop war sehr interessant und ich habe heute sehr viel nützliche Sachen gelernt, was ich in der Zukunft sicher brauchen werde.“  

Statement von Fatima: „Das Seminar hat mir sehr gut gefallen, war aber bisschen kurz, um genug üben zu können. Wir haben Debatten gehalten, Diskussionen durchgeführt und gemeinsam sammelten wir die wichtigen Informationen wir festen Stand, Augenkontakt etc. Unser Trainer war professionell und hat deutlich und klar gesprochen. Danke vielmals!“  

Ein Bericht von Stipendiatin Shirin

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz “aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….” – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare “Rhetorik & Präsentation”, “Lerntraining” und “Selbstsicher Deutsch sprechen” statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar “Rhetorik” mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare “Rhetorik & Präsentation” mit Michael Traindt und Marina Ofner, “Gegen Diskriminierung & Rassismus” mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie “Zeit-Balance” mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Mein Praktikum bei MathConsult

In der JKU im Sciene Park 2 habe ich mein Praktikum von 20. Juli bis 14. August bei der Firma MathConsult absolviert. MathConsult ist ein Forschungsunternehmen, das mathematikbasierte Lösungen für die produzierende Industrie und für Finanzinstitute entwickelt. Das Team besteht aus 25 Wissenschaftlern, die Abschlüsse in Mathematik, Physik und Informatik haben. Fast 50 Prozent von ihnen haben einen Doktortitel.

Während des Praktikums waren meine Aufgaben sehr spannend und abwechslungsreich zwischen dem intensiven theoretischen Teil, der in Form von Recherchen im Internet und dem Lesen des Fachbuches „Einführung in die Finanzmathematik“ war, welches die Firma mir angeboten hat, und dem praktischen Teil. Am Beginn habe ich mich mit dem Lesen der Unterschiede zwischen Fixed Rate Bond, Barrier Equity Option und Vanilla Equity Option beschäftigt. Danach habe ich den Begriff Volatilität gelernt. Was bedeutet Volatilität, welche Arten es davon gibt und wie berechnet man sie. Zum Berechnen konnte ich eine Formel implementieren und beim Excel eingeben. Das größte Thema während des Praktikums war der BRC (Barrier Reverse Convertible). Da habe ich gelernt, um welches Produkt es sich handelt, seine Merkmale und seine Funktionsweise. Mit der Hilfe von Fixed Rate Bond, Vanilla & Barrier Option konnte ich auch den BRC nachbauen und die Ergebnisse vorher und nachher vergleichen. Zuletzt hatte ich die Möglichkeit, alles, was ich in diesem Praktikum gelernt habe, in der Praxis (praktisch) einzusetzen. An vier bekannten Schweizer Firmen konnte ich sehen, wie sich die Kurve in Abhängigkeit von den Zinsen und der Barriere verändert hat.

Mir als Schülerin im Informatikzweig in der Schule hat dieses Praktikum sehr gefallen. Es eröffnete mir einen ganz neuen Horizont. Außerdem war es für mich sehr ideal, weil Mathematik und Informatik meine Lieblingsfächer sind und ich auch in der Zukunft etwas in diesem Bereich studieren und arbeiten möchte. Ich bedanke mich bei der Firma MathConsult für die Möglichkeit und ich kann ein Praktikum bei dieser Firma nur weiterempfehlen!

Ein Bericht von Stipendiatin Ebitsam.

Mein Praktikum im Magistrat Wels

Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum beim Magistrat der Stadt Wels zu absolvieren, worüber ich mich sehr gefreut habe. In den vier Wochen durfte ich die Dienststelle Kinderbetreuung unterstützen. Mein erster Tag fing am 13. Juli 2020 an.  Nach einem herzlichen Empfang fing ich auch schon mit der ersten Aufgabe an. Zu meinen Aufgabenbereichen zählten: allgemeine Bürotätigkeiten, die Pflege der Datenbank, Kinderverwaltung und die Recherche- und Informationsaufbereitung. Durch das Praktikum ist mir bewusst geworden, wie vielfältig und wichtig der Job in der Verwaltungsbehörde ist. Ich konnte durch meine Kollegen und durch meine Arbeit sehr viel Neues über die Tätigkeiten des Magistrats lernen. 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir dieses Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich sehr viel lernen konnte. Ich habe während meines Praktikums gemerkt, wie wichtig das Arbeitsklima und das Arbeiten im Team ist. Meine Kollegen waren alle sehr nett und haben mich sofort ins Team aufgenommen.     

Ein großes Dankeschön geht somit an das Magistrat Wels, welches mir diese Möglichkeit geboten hat. Ebenfalls bedanke ich mich bei meinen sehr netten Kollegen, die alle sehr geduldig mit mir waren und mir stets weitergeholfen haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Irma.

Laptopübergabe bei START-Salzburg

Laptop und Druckerausstattung erhielten die neuen START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten pünktlich zum Schulanfang 2020. Wie unverzichtbar die Geräte für Schülerinnen und Schüler geworden sind, wurde nicht erst während des Lock Downs klar. Die modernen Geräte sind Teil der Förderung im Rahmen des START-Stipendienprogrammes und sollen den Jugendlichen nicht nur einen guten Start ins Schuljahr ermöglichen, sondern auch die Voraussetzung für zeitgemäßes Lernen und Arbeiten schaffen.

Mähen, Laub rechen, sauber machen, wieder in Stand setzen…

Gamshid ist Teil des START-Salzburg Freundeskreises und hat sich in den Sommerferien in der Stadt Salzburg engagiert. Über seine Tätigkeiten als freiwilliger Helfer berichtet er:

“Ich habe von von Montag bis Donnerstag von 7 -12 Uhr gearbeitet. Meine freiwillige Tätigkeit dauerte insgesamt sechs Wochen. Ich habe in den mehreren Kindergärten gearbeitet zb: in Lehen und Maxglan. Aber ich war nicht alleine, sondern wir haben zu zweit gearbeitet, wir dem Herrn Hausmeistern von den Kindergärten geholfen, weil sie es nicht alleine schaffen können, die Arbeit ist einfach zu viel.

Die erste Woche war sehr lustig, weil die Kinder waren auch da. Sie sind öfter zu uns gekommen und haben gefragt, ob sie uns helfen dürfen. Ich habe ja gesagt, aber sie fanden es lustig und haben unsere Arbeit noch viel mehr gemacht haben 😉 beim Blätter sammeln. Aber die Arbeit mit den Kindern macht mir recht Spaß. Ich mache es gerne.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren sehr nett, sie fragten immer, ob wir was zum Essen und trinken möchten. Wir bekommen manchmal sowohl Frühstück als auch Mittagessen. Unsere Aufgaben waren: mähen, schneiden, Boden abwaschen mit Wasserdruck, Blätter einsammeln und zusammenkehren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit.”

Mein Praktikum bei meiner Patenfirma EnergieAG

Diesen Sommer hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Energie AG Vertrieb GmbH in der Abteilung Business- und Industriekunden in Gmunden abzuschließen. Die erste Aufgabe, die ich bekommen habe, war die Bearbeitung der Mehr- und Mindermengen. Die Aufgabe war auf mich und auf die anderen drei Praktikanten/in verteilt und somit war die rasche Erledigung der Aufgabe möglich.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit die Kundenberater zu Verkaufsgesprächen und Kunden zu begleiten. Das Erstellen von Excel-Listen und das Arbeiten im Word ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit gewesen.

Vielen Dank an das Business- und Industriekunden-Team der Vertrieb GmbH in Gmunden. Es war eine schöne Zeit mit euch, die leider zu schnell vergangen ist. Ich konnte viele tolle Erfahrungen sammeln und erste Berufsluft schnuppern.

Und natürlich den besten Dank an meine Paten der Energie AG für diese Möglichkeit und für die Geschenke, die sie mir von Linz nach Gmunden geschickt haben, es war eine schöne Überraschung.

Ein Bericht von Stipendiatin Rahma

Mein Praktikum bei Sigmatek in Salzburg

Es war schon immer mein Traum bei so einer innovativen und weltbekannten Firma, wie Sigmatek zu arbeiten. Im Rahmen der 10. Jubiläumfeier vom START-Stipendienprogramm in Salzburg habe ich Frau Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek und Vizepräsidentin der Industriellen Vereinigung (IV) Salzburg kennen gelernt. Da die IV Salzburg mein START-Stipendium fördert, habe ich Frau Mag. Kusejko gefragt, ob ich bei einem der IV-Mitgliedsbetriebe ein Praktikum machen könnte. Darauf hat sie mir vorgeschlagen, dass ich es bei Sigmatek versuchen könnte und eine Bewerbung schicken soll. Nach einigen Wochen habe ich eine Zusage bekommen und durfte im August 2020 in der „Drive Abteilung“ bei Sigmatek beginnen.

Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich auf den ersten Arbeitstag sehr gefreut. Am ersten Tag wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen: Mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt und auch die Firma Sigmatek vorgestellt. Sigmatek ist eine weltbekannte Automation Firma. Dort werden verschiedene Hardware (Drives) entwickelt und gebaut, weiters verbessert Sigmatek die Software, die für die Steuerung von diversen Maschinen benötigt werden. Ich durfte teil des Entwicklungsteams sein. Ich habe verschiedene Aufgaben gehabt: Zuerst erhielt ich eine Schulung in Lasal Clas2, danach durfte ich eine Applikation für den Testaufbau fertig programmieren. Das war am Anfang ein bisschen schwer, weil es das erstes Mal war, dass ich ein halbfertiges Programm weiter programmieren musste. Aber nach der Zeit und mit Hilfe meines Betreuers Herrn Pimminger Mattias, habe ich es geschafft die Applikation fertig zu programmieren. Danach durften wir den physikalischen Aufbau des Testaufbaus konstruieren und zusammenbauen. Neben meiner Hauptaufgabe, am Testaufbau weiter zu arbeiten, habe ich auch manchmal andere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel verschiedene Drives up zu daten und dann einen Saftytest durchzuführen.

Zum Schluss will ich mich bei Frau Mag. Kusejko und dem Team der Drive Abteilung herzlich bedanken. Es war ein spannendes Praktikum und eine großartige Möglichkeit dazu zu lernen. Danke, dass sie mir das alles ermöglicht haben und dass ich Teil dieses großartige Team sein durfte. Ich habe von meinem Praktikum sehr viele Erfahrungen mitgenommen und freue mich darauf, durch diese Erfahrungen meine Zukunft besser planen zu können.

Ein Bericht von START-Salzburg Stipendiat Qodratullah

Kräuterseifen selbst gemacht

Es gibt kein Haus, in dem Seifen nicht verwendet werden. Sie werden in vielen Bereichen – wie Badezimmer, WC und Küche – verwendet. Aber haben Sie sich jemals gefragt, wie Seifen hergestellt werden können?

Anfang September hat uns die liebe Sandra gefragt, ob wir mit ihr nach Viktorsberg fahren möchten, um schöne und duftende Seifen herzustellen, unter der professionellen Anleitung von Frau Nicole.

Bei unserer Ankunft begrüßte uns Nicole herzlich und dann fingen wir auch gleich mit der Seifenherstellung an:

Nicole kochte Kräutertee und ließ ihn ziehen und fügte dann Lauge hinzu. Im zweiten Schritt mischte sie verschiedene Öle zusammen, welche bis zu ca. 40 Grad erhitzt wurden.

Im dritten Schritt wurden Öl und Kräutertee vermischt, jedoch unter der Voraussetzung, dass die beiden Flüssigkeiten eine Temperatur von ca. 40 Grad hatten. So entstand eine homogene und dicke Masse, welche nun in Formen gegossen wurden. Das Trocknen kann zwei oder drei Tage dauern, und dann schneiden wir sie und werden dann mindestens sechs Wochen vor Gebrauch gelagert. Je länger die Seifen lagern, desto besser werden sie.

Wir hatten bei Nicole eine angenehme Zeit: Die Herstellung von Seife war sehr interessant und wir hatten viel Spaß. Die Gemeinde Viktorsberg ist eine kleine, aber sehr schöne Ortschaft und gehört zum Bezirk Feldkirch. Fast fühlten wir uns wie im Urlaub! 😊

Vielen Dank an Frau Nicole und die liebe Sandra.

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Mein Praktikum in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Trotz der Covid-19-Pandemie hatte ich die Möglichkeit, einen Monat lang als Ferialpraktikant in der Raiffeisenlandesbank zu arbeiten. Am Montag, 13. Juli, fiel der Startschuss für den ersten Praktikantentag. Insgesamt 15 Praktikanten wurden an diesem Tag in der Raiffeisenlandesbank OÖ begrüßt. Ich durfte im Kundenservice als Assistent arbeiten.

Es ist wirklich interessant, die Bank von der anderen Seite zu beobachten. Ich war bis dahin immer nur als Kunde in der Bank, und ich dachte, dass die Angestellten immer dem Beruf entsprechend, ernst und seriös seien. Die Mitarbeiter hatten aber trotz der wichtigen Arbeit auch viel Spaß untereinander. Durch diesen Ferialjob habe ich sehr nette Leute kennengelernt, die mir geholfen haben, ein bisschen einen Einblick „hinter die Kulissen“ einer Bank zu bekommen. Meine Aufgabengebiete waren: allgemeine Assistenz, Telefongespräch mit Kunden, Postverteilung intern, Scanning und Ablage, Adressänderung, Versand diverser Dokumente an die Kunden, Unterstützung bei der Ablage von Kontoauszügen aus der Münzkasse.

Unsere Bank ist ein wichtiger Sponsor der Linzer Fußballmannschaft (LASK Linz), weshalb immer wieder neue Spieler zu uns gekommen sind, um ein Konto zu eröffnen. Da ich selbst für die LASK U18 gespielt habe und ein großer Fan des Teams bin, durfte ich dieses Jahr bei der Kontoeröffnung eines neuen Spielers aus Dänemark dabei sein und mich mit ihm ein bisschen unterhalten.

Ich bedanke mich bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und bei Herrn Kobluk, unseren Bankstellenleiter, dass er mich trotz der Corona-Pandemie aufgenommen hat, und er ist immer dafür, dass mehr junge Menschen als Praktikanten aufgenommen werden sollen, damit sie auch ein bisschen Erfahrung in der Bankwelt sammeln können.

Ein Bericht von Stipendiat Mahdi

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

“Am Montag, den 07. September 2020 trafen sich alle neuen Stipendiaten/innen im START-Büro in der Tabakfabrik. Gemeinsam wurde ein professionelles Video gedreht, welches bei der bevorstehenden Aufnahmezeremonie am 13. Oktober 2020 hergezeigt werden wird und zudem auf YouTube zu finden sein wird.

In dem Video durften alle Stipis etwas über sich erzählen und ihre Hobbys vorstellen. Dies war eine tolle Gelegenheit die anderen Stipis besser kennen zu lernen. Das Team, mit welchem wir das Video gedreht haben, war sehr nett und hat sich reichlich Zeit für jeden einzelnen genommen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Außerdem haben wir ein gemeinsames Mittagessen gehabt und zwischendurch Spiele gespielt. Es war schön anzusehen, wie sich alle Stipis verstanden haben, obwohl wir uns noch nicht lange kannten. Wir hatten tolle Unterhaltungen und es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Die neuen Stipis hatten gemeinsam einen großartigen Tag und freuen sich schon auf die kommenden Workshops und Bildungsseminare.”

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Philipp und Armin von AMAGO für die tolle Zusammenarbeit. Das Video wird, wie jedes Jahr, ein Highlight bei der Begrüßungsfeier werden.

Teambuilding im Grünen

Sich trotz Abstandsregeln wieder näher kommen und als Gruppe neu zusammenwachsen, war das Ziel der ersten gemeinsamen START-Aktion nach der Sommerpause. Mit vollem Elan waren die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Tag bei der Sache. Die Neuzugänge wurden herzlich begrüßt. Gemeinsam hatten die Gruppe im idyllischen Schloßpark Aigen die ideale Umgebung, um wieder neu zusammenzuwachsen und gestärkt in das neue Schuljahr zu gehen.

Stipendiat*innensprecher Rohullah berichtet über den Tag:

Am Samstag, den 05.09.2020 waren die Salzburger Stipis gemeinsam mit ihren Landeskoordinatorinnen in Aigen. Der Tag begann um 9:30 Uhr am Aigener Bahnhof. Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer*innen bzw. Stipis gingen wir Richtung Schlosspark Aigen. Aber wir Stipis und Lks waren nicht alleine da, Harald Hofer vom Alpenverein mit seinem Team begleitete uns. Ich als Stipisprecher sah gleich, wie neugierig und begeistert die neue Stipis waren. Wir begannen gleich mit einem Spiel, damit wir unsere Namen kennenlernten konnten. Nach diesem Spiel folgte andere Spiele, die zum größten Teil interessant und lustig waren und die wir als eine Gruppe gemeinsam spielen sollten. Die Zusammenarbeit bzw. der Zusammenhalt zwischen den neuen und alten Stipis funktionierte gleich sehr gut, dass man fast keinen Unterschied zwischen neuen und alten Stipis merken konnte. Nach einem erfolgreichen Ergebnis hatten wir ein gemeinsames Mittagessen beim Gasthaus Pliemgut in Aigen. Das Essen und die Stimmung im Gasthaus waren so gut, dass wir gar nicht gehen wollten. Aber das Wetter war sehr schön und so verbrachten wir auch den Nachmittag in der Natur. Wir wanderten in den grünen Wald und spielten das letzte Spiel in unserem Tagesablauf. In diesem Spiel ging es um das Vertrauen. Jede/-r musste mit geschlossenen Augen mit ihrer/seiner Begleitperson in den Wald gehen und an das Ziel kommen. Auch da funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, weil die Stipis einander vertrauen könnten. Der Tag endete schließlich mit einem “Dankeschön” an das Alpenverein-Team und mit einem gemeinsamen (wunderschönen) Foto.

START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Teambuildingtag:

Fadumo: “Es war eine Freude bei dem tag dabei zu sein. Die Stipis waren offen und freundlich. Die Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren aufregend und ich habe viel Spaß gehabt.”

Ashraf: “Es hat mich sehr gefreut. Ich hätte viel spaß. Ich hab gedacht ich kenne niemanden aus der Gruppe und dann waren da plötzlich vier Stipis, die ich schon von früher kannte. Das hat mir auch viel geholfen, dass ich schnell die andere kennen lerne. Neue Leute kennen zu lernen hat mich sehr gefreut und auch die schönen und gute Ziele des Tages haben mir Spass gemacht.”

Plabon: “Es hat mich sehr gefreut, dass ich neue Menschen und Kulturen kennenlernen durfte. Am Anfang war es sehr holprig, weil die meisten schüchtern waren und keiner eine Konversation anfangen wollte. Doch das hat sich alles relativ schnell durch die ganzen Spiele gelöst. Durch diese Teambuilding Spiele, wo sehr viel Kooperation des Teames erfordert wird, begann jeder zu reden und zu kommunizieren. Jeder hat mit jedem geredet damit das Spiel in bester Weise gemeistert werden kann. Es hat mich gewundert wie schnell und leicht man sich untereinander verstanden hat obwohl man die unterschiedlichsten Hintergründe / Charakter hat. Für mich war der Teambuilding Tag ein sehr schönes Erlebnis um die engagierten Stipis kennenzulernen. Wenn ich die Wahl hätte diesen Tag zu wiederholen dann würde ich dies zu 101% machen.”

Kennenlern-Tag bei START-OÖ

Wenn sich “alte” und “neue” Stipis das erste Mal treffen, dann kommt sicherlich Stimmung auf. So war es auch beim START-OÖ Kennenlerntag. Die “neuen” Stipendiat*innen waren beim Eintreffen sichtlich nervös, jedoch legte sich diese Nervosität bereits nach wenigen Minuten.

Nach den ersten Spielen wussten die START-Stipendiaten auch schon einige Fakten voneinander, beispielsweise den Wohnort, die Schule, oder die Muttersprache. Dann ging es noch intensiver ans Kennenlernen. In Gruppen zu dritt oder zu viert wurden die Stipendiat*innen angehalten, ein Plakat pro Person zu gestalten. Zusätzlich bekamen sie die Aufgabe, ein Plakat zu zeichnen, auf welchem sie die Gemeinsamkeiten der Gruppenmitglieder darstellten. Diese Plakate wurden schließlich, nach der Stärkung mit köstlicher Pizza, vor dem Plenum vorgestellt.

Zum Abschluss folgte noch eine kurze Besprechung, in welcher unter anderem die Verhaltensweisen aufgrund der Covid-Pandemie besprochen und in Erinnerung gerufen wurden, vor allem in Hinblick auf die bevorstehende kalte und nasse Jahreszeit.

Der Tag war geprägt von vielen Spielen, viel Neugier und noch viel mehr Spaß. Der perfekte START in das neue Schuljahr!

Politik & Ich

Ein Workshop mit Sapere Aude!

Am 4. September hielt Sapere Aude bei START-Stipendium Wien einen Workshop zu Politischer Bildung ab. Anhand verschiedener Diskussionsmethoden wurden politische Begriffe geklärt und der Bezug von Politik zum eigenen Leben herausgearbeitet. Durch die bewährte Sapere-Aude-Methode „Was ist nicht Politik“ konnte dargestellt werden, wie sehr unser Alltag und unser persönliches Leben politisch geregelt ist. Außerdem war die Wien-Wahl Thema und Anlass, sich mit wichtigen Mechanismen des politischen System Österreichs, wie der Gewaltenteilung, auseinanderzusetzen.

Einige START-StipendiatInnen haben sich dankenswerter Weise auch für eine Studie gemeldet, die von der Universität Wien durchgeführt wird. Sie wird die Wirkweise von Wahlwerbung auf Jugendliche in sozialen Medien untersuchen. Ein spannender Teil des Workshops war aber sicher das Entwickeln und Sammeln von Fragen der Jugendlichen, die im Rahmen des Sapere-Aude-Projekts „Eure Fragen Eure Stadt“ noch vor der Wien-Wahl an alle SpitzenkandidatInnen gestellt und deren Antworten auf Kamera festgehalten werden. In der Woche vor der Wahl können die entstandenen Videos auf dem Youtube-Kanal von Sapere Aude angesehen werden. Vielleicht ist ja eine Frage der START-Jugendlichen dabei? -Hermann Niklas/Sapere Aude; Schriftsteller, Politischer Bildner und Betreuer für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Ich fand den Workshop sehr interessant und man hat sicherlich etwas dazu gelernt. Das schöne an dem Workshop war, dass man sich aktiv mitbeteiligen konnte im Gegensatz zur Schule, wo man nur das lernt, was der LehrerIn als Interessant bzw. wichtig findet. Auch, dass man Fragen stellen durfte und eine wirklich Ausführliche Antwort und Erklärung bekommt war sehr gut. Außerdem haben es Raphy und Hermann sehr interessant gestaltet so, dass es gar nicht langweilig war. Danke dafür. -Aster

Mr hat der Workshop an sich gut gefallen, und der Referent und die Referentin waren auch lustig, aber meiner Meinung nach hat der Workshop nicht viel neues Wissen für mich enthalten. -Maryam

Ich fand der Workshop allgemein sehr interessant. Mich interessiert Politik sehr, daher finde ich den gesamten Workshop toll. Inhalt war ganz ok, meiner Meinung nach. Was ich mir wünschte, mehr Inhalt in Innenpolitik. -Zidan

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, alles war sehr verständlich. – Wafaa

Das Workshop war wirklich sehr interessant, ich habe so viele neue Sachen über Politik gelernt. Mir hat das ganze Workshop besonders gefallen, weil wir in der Schule fast nie über Politik reden. -Rasha

Textsorten-Workshop bei START-Salzburg

Besonders nach den langen Sommerferien ist man oft etwas aus der Übung mit dem Verfassen von Texten. Aus diesem Grund trafen sich an drei aufeinander folgenden Tagen einige Salzburger Stipendiat*innen, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Valentina D’Uva Textsorten zu üben. Am ersten Tag wurde das „Corona-Schuljahr“ schriftlich reflektiert, außerdem wurde die Textsorte „Kommentar“ durchgenommen. An den weiteren Tagen wurden noch „Erörterung“ und „Zusammenfassung“ behandelt. Die Stipendiat*innen kamen fleißig zum Schreiben und zahlreiche Übungsbeispiele ermöglichten eine Vertiefung des Gelernten. Einem erfolgreichen Start ins neue Schuljahr steht damit nichts mehr im Wege.

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe gelernt, wie man eine Erörterung, eine Zusammenfassung und einen Kommentar schreibt. Ich habe noch viele Tipps bekommen, die mir beim Schreiben helfen. Der Kurs hat viel Spaß gemacht. Ich finde es super gut, wenn wir wieder zusammen lernen.

Gamshid

Ich habe den Deutschkurs sehr hilfreich gefunden. Das war eine Chance für uns, dass wir uns für die Schule vorbereiten können. Wir haben zwei Textarten, die auch zur Matura kommen können, geübt (Kommentar und Erörterung) und Valentina hat alles wie immer sehr gut erklärt.

Hana

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe verschiedene Textsorten gelernt und geschrieben. Mir wurden viele Tipps gegeben, die mir beim Texte schreiben helfen. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe von dem Kurs sehr profitiert.

Rokesstan

Kennenlerntag des neuen START-Vorarlberg Jahrgangs

Am Donnerstag, den 3. September 2020 versammelten sich die START-Vorarlberg Stipendiatinnen und Stipendiaten vor dem Eingang des START-Büros in Bregenz. Es fand eine herzliche Begrüßung statt und jeder erhielt eine START-Gesichtsmaske von Sandra und Larissa.

Gemeinsam sind wir zur Pfänderbahn gelaufen und auf dem Weg habe ich schon ein paar Stipendiat/innen kennenlernen dürfen. Auch die Gründer von START-Vorarlberg – Bill und Maude Dearstyne – ließen es sich nicht nehmen, uns bei diesem Ausflug zu begleiten!

Als wir an der Pfänderstation angekommen sind, hatte der START-Pate Herr Thomas Kinz uns noch wissenswerte Informationen über die Entstehungsgeschichte der Pfänderbahn mitgegeben und dann fuhren wir mit der Gondel hinauf.

Im Seminarraum, welcher uns Herr Kinz netterweise zur Verfügung stellte, haben wir uns einander vorgestellt und die START-Grundregeln besprochen. Danach haben wir etwas von der bereitgestellten, sehr leckeren Jause gegessen, um uns für den Nachmittag zu stärken.

Unser Stipisprecher Baris, sowie Ghaiath und Maryan, haben für uns tolle Kennenlernspiele vorbereitet. Diese Spiele haben unseren Teamgeist gestärkt und uns näher zusammengebracht – stets den vorgeschriebenen Corona-Abstand einhaltend, natürlich!

Zum Schluss sind wir wieder mit der Gondel hinuntergefahren und wer noch Zeit und Lust hatte, konnte mit Sandra und Larissa noch ein Eis essen gehen.

Für mich ist der Kennenlerntage sehr gut gelungen: ich hatte sehr viel Spaß und bekam eine Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen. Ein großes Danke an das gesamte START-Team, unseren geschätzten START-Paten Herrn Kinz und die Stipis, für den tollen Tag den sie uns ermöglicht haben. Ich freue mich darauf, alle wiederzusehen.

Ein Bericht von Stipendiatin Lexi

Mein Praktikum bei Illwerke VKW

In so einer schönen und großen Firma als Ferialmitarbeiterin zu arbeiten, war immer schon ein Wunsch von mir. Nicht immer kann man eine Stelle bei einer Firma wie Illwerke VKW finden. Daher bin ich dankbar, dass ich durch Start-Stipendium diese Stelle bekommen habe. Die Illwerke VKW ist meine Patenfirma und beim Gespräch mit meinem Paten, Herr Andreas Neuhauser, fragte er mich, ob ich im Sommer bei Illwerke arbeiten möchte. Meine Antwort war natürlich „JA“. Ich habe mich über diese Stelle sehr gefreut.

Mein Praktikum hat mir besonders gut gefallen. Besser konnte ich es mir nicht vorstellen. Am ersten Tag haben die Mitarbeiter/innen mich freundlich und höflich empfangen. Meine Betreuerin, Lisa Bereuter, stellte mir die Mitarbeiter/innen in meiner Abteilung vor und dann durfte ich am meinem Arbeitsplatz anfangen zu arbeiten. Die Arbeit war sehr informativ und spannend. Ich bin eine Person, die immer gerne neue Sachen lernen will und hier habe ich die Chance bekommen sehr viele Dinge zu lernen. Meine Computer Kenntnisse haben sich verbessert und ich habe sehr viele nette Menschen kennengelernt.

Während meines Praktikums durfte ich in verschiedenen Bereichen, wie Personal, Netz und Kommunikation arbeiten. Bei der Personalabteilung durfte ich die Personalakte von Studenten im Archiv speichern.  Bei Netz habe ich Buchhaltung gemacht und Präsentationen erstellt. Außerdem durfte ich mit meiner Betreuerin an zwei Bewerbungsgesprächen teilnehmen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Bei der Kommunikation habe ich alte Bilder gescannt und in verschiedenen Ordern gespeichert.

Alle Bereiche haben mir sehr gut gefallen und ich möchte noch erwähnen, dass mir nie langweilig wurde. Ich war sehr zufrieden mit der Arbeit und bin froh, dass ich diese Stelle erhalten habe und bei Illwerke vier großartige und lehrreiche Wochen arbeiten konnte.

Zum Schluss möchte ich mich herzlich bei meinem Paten Andreas Neuhauser, meiner Betreuerin Lisa Bereuter und natürlich bei Sandra Kunz von START bedanken, welche mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Teambuilding bei START-Wien

Neue Stipis, neuer Kennenlerntag. Das heurige Kennenlernen wurde in den Steinhofgründe in der Nähe der Baumgartner Höhe gefeiert. Treffpunkt war die U-Bahn Endstation Ottakring. Am Anfang waren es ein, dann zwei, dann drei Stipis, am Ende, um Punkt 11:00 Uhr, die ganze Armee. In zwei Gruppen haben sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen in die Busse gequetscht und sind den Hügel hinaufgefahren. Dort angekommen, mussten sie einen kurzen Fußweg bis zur Wiese zurücklegen.

Auf der Wiese dann sammelten sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen. Sie wurden in Kleingruppen eingeteilt. Flugobjekte bauen war am Plan, das Kennenlernen das Ziel. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden mit Bastelzeug ausgestattet und sie mussten mit dem was sie hatten und der Natur etwas bauen das möglichst gut fliegen konnte. Nach satten 30 Minuten kam jeder wieder zusammen und jede Gruppe präsentierte sein Meisterwerk. Leider stürzten die meisten ab, also war das Bauen von funktionsfähigen Fliegern ein totaler Flop. Wenigstens konnten die Stipendiaten und Stipendiatinnen einander kennen lernen.

Nach dem Bauen ging es zum Mittagsessen in einem kleinen, charmanten Restaurant. Es gab Spinatstrudel und Schnitzel. Und unerlaubterweise Pommes … Jedenfalls speisten und tratschten die Stipendiaten und Stipendiatinnen in einem extravaganten Speisesaal bevor die Nachmittagsaktivitäten anstanden. Mit vollen Bäuchen ging es zurück auf die Wiese, wo noch ein Kennenlernspiel und Werwolf gespielt wurde. Ninja wurde bedauerlicherweise nicht gespielt. Aber so ging ein erneuter Kennenlerntag zu Ende. Ein neues Schuljahr und neuer START beginnt nun für unsere Neuankömmlinge. Mögen sie sich gut in die Gruppe eingliedern und ihre START-Zeit genießen.

Ein Bericht von START-Wien Absolventin Ebru.

START-NÖ Teambuilding am Ratzersdorfer See

Am Ende der Sommerferien trafen sich alle aktuellen Stipendiat*innen von START-NÖ um gut gemeinsam ins neue Schul- und START-Jahr zu starten. Denn wie immer hat sich über den Sommer die Zusammensetzung der Gruppe verändert. Einerseits haben einige Stipendiat*innen die Matura erfolgreich absolviert und damit auch das START-Programm beendet. Andererseits wurden auch engagierte und motivierte Jugendliche neu ins Programm aufgenommen.

Zum gemeinsamen Teambuilding trafen wir uns dieses Jahr am Ratzersdorfer See in St. Pölten. Nach einem anfänglichen Namensspiel wurden die Jugendlichen in Gruppen eingeteilt und es war Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt. Aus Naturmaterialien sollten kleine Boote gebaut werden, die anschließend in einem Wettrennen auf dem Ratzersdorfer See gegeneinander antraten. Danach wurde noch Werwolf, UNO und Volleyball gespielt oder einfach nur gechillt. Ein guter Start auch für die neue START-NÖ Mitarbeiterin Ulrike!

Am 30. August 2020 traf ich mich mit die StipendiatInnen, um ein gemeinsames Ausflug am Ratzersdorfersee zu machen. Wir hatten ein gemeinsames Essen und spielten unter anderem Werwolf, Volleyball und Kartenspiele. Wir hatten auch eine Bootsrennen, wo alle ihre Kreativität zeigen konnten. Der Ausflug war sehr schön und wir hatten viel Spaß dabei. Außerdem ich hatte die Möglichkeit, die neuen auch auch alten StipendiatInnen besser kennenlernen. (Rana)

Der Ausflug von gestern war prächtig! Wir lernten in einer tollen Atmosphäre die neuen Stipis bzw. die neuen Mitglieder unserer Start- Familie kennen. Alles war perfekt geplant und organisiert. Das Wetter war am Anfang nicht “das Beste”, aber wir sind unaufhaltsam! Wir haben Schiffe aus natürlichen Materialien indoors aufgebaut und dann als die Sonne wieder schien, könnten wir einen Wettbewerb mit diesen Schiffen starten. Wir haben dann am Ende Angelegenheiten des neuen Schuljahres im Start besprochen. Im Großen und Ganzen wird die Erinnerung von dem gestrigen Ausflug in meinem Gedächtnis bleiben! (Mohammed)

Sommer 2020 – St. Pölten Young Campus

Der Young Campus bietet einem die Möglichkeit eine ganze Woche lang, fünf Tage, in unterschiedliche Bereiche hineinzuschnuppern. Dieses Jahr wurden folgende Workshops angeboten: Music Production, Coding for Girls*, Entrepreneurship für Anfänger und Anfängerinnen, Filmmaking, Radio for Boys* und Design Thinking. Die beiden erwähnten Workshops fanden leider aufgrund einer niedrigen Teilnehmerzahl nicht statt. Ich persönlich habe mich für das Design Thinking – Workshop angemeldet, aber ich bin dann zum Coding for Girls Workshop gewechselt.

Erster Tag. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben sich um Punkt 10:00 Uhr in einem Zoom-Meeting versammelt. Dort hat sich jede/r vorgestellt und der Wochenablauf wurde besprochen. Dann endete das Zoom-Meeting und jede/r ging in seine Gruppe auf Teams. Ich war mit drei anderen Mädchen in der Coding for Girls Gruppe. Die restlichen Stunden des Tages wurden dazu verwendet, um Ideen zu sammeln und einen Plan zu erstellen. Nachhaltigkeit war das Thema. So häuften sich unterschiedliche Konzepte: Das Reinigen der Ozeane, Bäume pflanzen oder Mülltrennung. Da wir nicht ganz wussten, wie viel wir bis zum Ende der Woche schaffen würden, entschieden wir uns für das Mülltrennungsspiel als das Anfangsspiel. Hätte man mehr Zeit gehabt, wäre mehr entstanden.

Zweiter Tag. Um 10:00 Uhr trafen sich die Kleingruppen wieder auf Teams und wechselten nach 10 Minuten in die Großversammlung auf Zoom. Dort wurde berichtet, was am Tag davor gemacht wurde und was auf dem Plan stand für die nächsten Stunden/Tage. Dann waren wir wieder auf Teams und das Programmieren begann. Mit Unity, das davor heruntergeladen wurde, hat unsere Projektleiterin Magdalena Boucher, kurz Momo, uns die Grundlagen des Programmierens nähergebracht. Am Spiel selbst wurde noch nicht gearbeitet. Weitere Pläne wurden erstellt, die dann am nächsten Tag umgesetzt wurden.

Dritter Tag. Das was am Anfang des 2.Tages war, wurde auch am 3.Tag wiederholt. Nun da wir ein gewisses Grundverständnis für das Programmieren hatten, begann die Arbeit. Während die anderen unter der Leitung unseres Coaches programmierten, erstellte ich die Hälfte der Grafiken für das Spiel. Für das Spiel waren ein Hintergrund, ein/e ProfessorIn, ein Müllmonster, Müll und Mülltonnen nötig. Zuerst kam die Professorin, die ich mit Buntstiften bemalt habe. Aber ich war nicht zufrieden mit dem Endergebnis. Deshalb habe ich sie in einem anderen Stil und mit einem anderen Zeichenmedium am nächsten Tag nochmal entworfen. Auch am Hintergrund, das eine Mülltrennungsanlage darstellen sollte, wurde an diesem Tag gearbeitet. Währenddessen wurde die Wurfmechanik des Müllmonsters programmiert. Im fertigen Spiel soll das Monster Müll werfen, während der Spieler sie auffängt und in die richtige Mülltonne wirft. Falls ein Müllstück daneben geht, verliert der Spieler ein Leben. Da die Grafiken noch nicht fertig waren, haben die Programmierer der Gruppe Ersatzgrafiken in der Form von Vierecken verwendet. Ein produktiver Tag ging zu Ende.

Vierter Tag. Nach der Großversammlung ging es wieder an die Arbeit. Es wurde programmiert und gezeichnet. Nach einigen Nervenzusammenbrüchen später konnte ich den Hintergrund, dann das Müllmonster und dann die Professorin fertigstellen. Bei den Müllstücken und den Mülltonnen hat unsere Leiterin ausgeholfen. Ein Dialogsystem wurde eingebaut, sodass die Professorin am Anfang des Spiels etwas zur Mülltrennung erklärt und das Spiel vorstellt. Die Grafiken wurden eingesetzt und die letzten Feinschliffe wurden getan. Und so verging ein weiterer produktiver Tag.

Fünfter Tag. Letzter Tag – Präsentation Tag. Um Punkt 13:00 sollen dann alle Projekte vorgestellt werden. Davor hat unsere Gruppe noch eine PowerPoint Präsentation vorbereitet und unsere Leiterin hat einen kurzen Trailer zum Spiel geschnitten. Jede Gruppe hat etwas zur Nachhaltigkeit produziert. Während wir ein Spiel zum Thema Mülltrennung programmiert haben, haben die anderen Filme und Lieder produziert und Firmen gegründet.

Fazit. Es war eine tolle Woche. Ich habe mit talentierten Leuten zusammenarbeiten und dabei einiges mitnehmen können. Während der Woche habe ich festgestellt, dass ich in Zukunft wieder in einem kreativen Team mitarbeiten möchte. Dafür werde ich an meinen Fertigkeiten arbeiten und sie verbessern.

Ich empfehle den Young Campus jeden/jeder, der/die etwas Neues entdecken will oder der/die einmal raus aus seiner Komfortzone gehen will. Für mich persönlich war es ein heftiger Stoß. Ich habe Objekte, zum Beispiel die Fabrik als Hintergrund, gezeichnet, mit denen ich mich davor künstlerisch nie befasst habe. Werde ich jemals wieder Fabriken zeichnen, wahrscheinlich nicht. War es eine gute Übung? Ja! Ich habe jetzt eine ungefähre Vorstellung, was und in welchen Stil ich in Zukunft zeichnen will. Davor war diese Vorstellung nicht da. Wenn man ein Ziel/Wunsch hat und man auf dem Weg zum Ziel/Wunsch auf ein Hindernis stoßt, kann es sich lohnen nach einem Umweg zu suchen.

Hier geht es zu den Endergebnissen der kreativen Workshops.

Ein Bericht von START- Wien Absolventin Ebru.

Das Wandern ist der START-OÖ Stipendiat*innen Lust

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen trafen sich in den Sommerferien, um den Sonnstein zu erklimmen – und gemeinsam schafften sie das auch. START-Stipendiat*innensprecherin Samar, welche auch die Organisation dieses Tagesausflugs übernahm, berichtet:

“Am Samstag, den 29.8, fuhren wir mit dem Zug Richtung Sonnstein. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir es doch noch geschafft den Weg zu finden.

Am Fuße des Berges begannen wir nun mit voller Motivation hinaufzuwandern. Nach langer Überanstrengung und einem ziemlich steinigen Weg, haben wir endlich die Spitze erreicht. Nachdem wir uns oben bei der Hütte gestärkt haben, ging es auch schon wieder bergab. Da wir zeitlich früher als geplant unten ankamen, verbrachten wir noch die restliche Zeit am See und warteten währenddessen auf den Bus.

Auch bei der Rückfahrt gab es wieder Komplikationen und Verspätungen, die uns aber nicht davon abhielten, die Wartezeit dennoch mit den anderen zu genießen. Da wir sehr viel Spaß hatten, fiel uns die Anstrengung des Tages kaum auf. Dennoch gingen wir alle erschöpft, aber auch mit einem guten Gefühl nachhause. Im großen und ganzen war der Tag ein voller Erfolg.”

Die Rebe im Stress

Im August 2020 absolvierte ich mein Praktikum bei der BOKU Wien (Universität für Bodenkultur Wien). Die FFG (= Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) hat im Rahmen des Förderungsprogrammes für Schüler*innen mein Praktikum finanziell unterstützt. Nach der Bewerbungsphase habe ich einen Arbeitsplatz am Institut für Wein- und Obstbau im Tulln erhalten.

Obwohl am Institut derzeit sehr viele Projekte laufen, ich habe die Professor*innen und die Student*innen bei dem Projekt „VineLresp“ unterstützt. Dabei wird die Stressreaktion der Reben mit Eisenmangel und einem hohem Kalkgehalt auf Böden untersucht. Das Ziel des Projekts ist ein nachhaltigerer und effizienterer Weinanbau auf lokaler Ebene zu schaffen.

Meine Arbeitsplätze waren das Glashaus, die Labor und der Weingarten. Im Glashaus haben sich die Rebsorten befunden. Einer meiner alltäglichen Aufgaben war, die jungen Reben zu behandeln, indem ich sie mit einer homogenen Mischung aus KHCO3 (=Kaliumhydrogencarbonat) und Wasser gegossen habe. Weil die jungen Reben sehr schnell wachsen, habe ich die Student*innen bei den pH- Wert, Chlorophyll- und Größen Messungen unterstützt. Dabei habe ich verschiedene Messgeräte kennengelernt. Außerdem habe ich durch die langen Gespräche mit den Student*innen hilfreiche Informationen über die verschiedenen Studienrichtungen, Studieren im Ausland mit und ohne Erasmus, Studieren und Arbeiten erhalten.

Im Labor habe ich Proben aus dem Wurzeln und Blätter der Reben analysiert und versucht sie mithilfe der Spezialist*innen zu entwerten. Der Weingarten war ein spezieller Arbeitsort. Ich habe die frische Luft und den unendlich grünen Ausblick im Vergleich zu dem Labor genossen.

Aus diesem Praktikum habe ich meine Englisch- Kenntnisse verbessert und die Welt der Forschung kennengelernt. Hoffentlich wird es jetzt einfacher sein, mich für ein Studium zu entscheiden.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

Zukunftsweisende Architektur

Im ersten bildungsrelevanten Workshop im neuen START-Jahr ging es um das Thema Architektur. Mitarbeiterinnen des MSL-Raums (Margarete Schütte-Lihotzky Raum) – der sich in der Bürogemeinschaft Frauenhetz befindet wo auch START sein Büro hat, leiteten den Workshop.

Theoretischen Input lzu Beginn iefert die aktuelle Ausstellung: schützenswert und zukunftsweisend Margarete Schütte-Lihotzkys Bauten in Wien unter Denkmalschutz.
Es wurde über das Leben und die Arbeit von Margarete-Schütte Lihotzky erzählt und erklärt warum ihre Arbeit so wichtig ist.

Danach gabe es Übungen zur Aktivierung der Wahrnehmung unserer Sinne und über die Reflexion der persönlichen Erfahrungen im Bereich Wohnen. Wo ist in meiner Wohnung der Platz wo ich mich am liebesten aufhalte? und warum ist das mein Liebligsplatz? Wenn ich an meiner Wohnung, meinem Zimmer etwas ändern würde, was wäre das? Was wäre mir wichtig?

Wir waren uns alle einig das Licht, frische Luft und genug Platz sehr wichtig sind, wir daher alle gerne eine Loggia, einen Balkon oder einen Garten hätten. Anhand von Zeichnungen und Modellen die wir angefertigte haben , erzählten wir am Ende wie UNSERE Vision von Wohnen ausschaut.

Dazwischten probierten wir das das Raumwahrnehmungsgerät von Claudia Kragulj aus – das genau 1 Meter Abstand nach links und nach rechts anzeigt.

Vielen Dank an Christine Zwingl und ihre Kolleg*innen für den gemeinsamen Nachmittag.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen und ich danke den anderen Kolleginnen, die uns es vorgetragen haben und ich würde gerne an den nächsten Workshops auch wieder teilnehmen.

Sulaf

Der Workshop hat mir im Allgemeinen gefallen. Wir dürften unter anderem mit verschiedenen Bastelsachen wie Filzstifte, Buntpapier, Uhu, Kartons usw. unser ideales Haus zusammenbauen bzw. unser jetztiges verbessern indem wir z.B einen verbesserten oder zusätzlichen Grundriss zeichnen.
Mir hätte es noch mehr gefallen, wenn wir spezifischer über den Beruf Architekt erfahren hätten, z.B wie geht ein Architekt während der Planung vor, was sind die verschiedenen Herausforderungen, wie schaut es mit dem Prozess Konzept eines Gebäudes bis zum fertigen Gebäude genauer aus etc.

Mahdi

Der Workshop war sehr informativ und interessant und vor allem die Aufgabe am Ende war sehr gut. Ich fand den Workshop ausgezeichnet. 

Milad

Ich persönlich habe vor dem Workshop noch nichts von Margarete Schütte-Lihotzky gehört, aber das was ich zu ihrem Leben beim Workshop gehört habe, ist inspirierend. Sie hat in ihrem Leben ziemlich viel geschaffen und einen bedeutenden Beitrag zu den Bauten in Wien geleistet. Sie hat etwas aufgebaut, das auch nach ihrem Ableben besteht. Was das Beste am Workshop war, war das Zeichnen oder Bauen von unseren idealen Häusern.

Ebru

Picknicken mit START-Wien

Letzten Samstag, den 15.8.2020, haben die tollen Stipisprecherinnen, Mariana und Balqiz, einen Picknick organisiert. Obwohl es viele Meinung in Bezug auf den richtigen Park fürs Picknicken gab, haben wir uns für den Prater entschieden. Es gab auch ein wenig Anstrengung mit dem Wetter. Die Vorhersage besagte, dass es regnen sollte, also dachten sich unsere Stipisprecherinnen und Anna einen großartigen Plan aus. Sie entschieden sich für den Prater, denn falls es anfangen sollte zu regnen, könnten wir uns alle im Büro der START-Organisation verstecken und trotzdem einen lustigen Nachmittag haben.

Wir haben uns um 14 Uhr an der Endstation der Straßenbahn 1 getroffen. Kurz danach versammelten wir uns alle an einer Bank mitten in der Wiese. Ich habe mich vorgestellt und viele neue und alte Mitglieder kennengelernt. Jeder war sehr nett, freundlich und lustig.

Wir legten unsere Decken und unser Essen ab. Eine große Gruppe von Menschen begann in der Sonne Volleyball zu spielen. Einige Leute spielten auch Fußball neben uns. Dann gab es diejenigen, die im Schatten auf der Decke blieben und „UNO“ spielten. Es gab auch Menschen die an der Bank saßen und plauderten.

Ich habe Volleyball gespielt und obwohl es mit vielen Leuten sehr lustig war, wurde die Gruppe umso besser, je mehr Menschen das Spiel verließen. Einige Leute waren heiß oder durstig, also gingen sie in den Schatten. Als der Kreis kleiner wurde, gelang es uns, viel mehr Pässe zu machen. Egal ob große oder kleine Gruppe, es hat sehr viel Spaß gemacht.

Nachdem wir fertig gespielt hatten, schnappten wir uns alle etwas zum trinken und essen. Wir hatten ein Tisch voll mit Snacks, die jeder mitgebracht hat. Snacks wie Kekse, Obst, Chips und viel mehr.

Als nächstes beschlossen wir alle gemeinsam „Werwolf“ zu spielen. Wir haben ein bisschen Zeit gebraucht, um uns zu organisieren, aber die Hauptverantwortlichen haben großartige Arbeit geleistet und wir hatten so viel Spaß beim Spielen. Während des Spiels gab es viel Spannung, weil wir nicht wussten, wem wir vertrauen konnten.

Zusammenfassend gab es viele nette Leute und viele lustige Aktivitäten zur Auswahl. Es war ein wunderschöner Nachmittag. Hoffentlich werden wir mehr Versammlungen wie diese machen. Alle bedanken sich an Mariana, Balqiz und Anna an die tolle Organisation!

Bericht: Nuaar

Schenke Kindern ein Lächeln

START-StipendiatInnen aus Vorarlberg engagieren sich für das Sommerprogramm „da.bei.sein“ der Stadt Bludenz

In den ersten Ferienwochen wurde in Bludenz ein buntes Sommerprogramm für Personen mit nicht-deutscher Erstsprache geboten und Ümmü, Masouma, Farzane, Abdul und Precious von Start Vorarlberg durften die Integrationsstelle im Raum Vorarlberg Süd bei Ihrem Sommerprogramm unterstützen. Während die Mütter der Kinder beim Frauencafé waren, wurden parallel dazu verschiedene Freizeitaktivitäten für deren Kinder angeboten.

Stipendiatin Precious berichtet:

Für 4 Wochen jeweils dienstags und donnerstags von 09.30 – 11.00 Uhr kümmerten wir uns um die Kinder. Manchmal waren es 2 Kinder, manchmal 10. Bei gutem Wetter liefen wir zum Spielplatz und amüsierten uns beim Fußball oder Merkball. An den kälteren bzw. regnerischen Tagen blieben wir im Zimmer und beschäftigten uns anderweitig. Einige bewiesen Ihre künstlerischen Talente beim Malen, andere spielten Tischfußball oder Tischtennis. Besonders beim Uno oder Hali Gali hatten wir sehr viel Spaß.

Feedback der Stipendiatin Ümmü:

„Obwohl ich kein großer Fan von Kindern bin, habe ich dieses Projekt sehr cool gefunden. Die Arbeit mit den Kindern war einfacher als gedacht. Ich würde sofort wieder dabei sein!“

START-Wien im Ocean Park

Am Samstag, den 08.08.2020 organisierten unsere Stipi-Sprecherinnen Balqiz und Mariana einen Ausflug in den „ocean park“ im 21. Bezirk Wiens. Teilgenommen haben daran sowohl alte als auch neue Stipendiaten, jeweils 8. Ziel war es, dass die Stipis sich allgemein besser kennenlernen und dabei jede Menge Spaß haben.

Die Stipendiaten haben sich beim Bowling- und Billardspielen sehr amüsiert, manche entdeckten sogar ihr verstecktes Talent  dafür, andere nutzten die Zeit und unterhielten sich über alles mögliche.

Ich persönlich fand das Billardspielen am interessantesten und habe es durch die Hilfe von Zakria schnell gelernt. Balqiz und ich bildeten ein Team und haben gegen Zakria und eine andere nette Stipendiatin beinahe gewonnen.

Weniger interessant war für mich das Bowlingspielen. Das lag daran, dass ich Bowling zum ersten Mal seit Jahren wieder spielte und fast keine Bowling-Pins traf. Es war aber auf jeden Fall sehr spannend. Außerdem konnte ich viele neue Menschen kennenlernen und fing an mir all die neuen Namen zu merken. Ich unterhielt mich mit alten Stipis über viele interessante Themen und ihre Erfahrungen bei START.

Ich freue mich jetzt schon auf den Kennenlerntag am 31.08. Es wurde viel gelacht, viel geredet und es wurden viele coole Bilder aufgenommen. Die Stipis und ich bedanken uns bei Balqiz und Mariana für diesen tollen Ausflug und freuen sich auf weitere.

Bericht: Omran Almasri

Wir bauen einen Garten!

Wie schafft man es mitten in Wien eine kleine Grün- und Ruheoase zu bauen? 
Fragen sie START-Wien – wir wissen es jetzt!

Nachdem wir im Herbst 2019 in einem Workshop mit der Agenda Landstraße überlegt haben, wie wir denn die Umgebung des START-Büros (die Dank einer Müllinsel nicht sehr attraktiv war) schöner und angenehmer gestalten, wurden Pläne entwickelt und erarbeitet:

Diese Pläne präsentierten wir dann im Frühjahr 2020 dem Bezirksvorsteher Erich Hohenberger. Dieser sagt uns dann eine Besichtigung vor Ort Unterstützung zu und sorgte dafür dass einige Müllcontainer übersiedelt wurden und Platz geschaffen wurde für unsere “Gratzlhetz”!

Dann wurde eine Antrag an die Grätzeloase gestellt, denn so ein Garten ist nicht günstig. Erfreulicherweise konnten wir die Jury überzeugen und so wurden unser Antrag genehmigt!

Voll motiviert planten wir die Umsetzung für Mai…. und dannn kam…. eh schon wissen: Corona

Während des Lockdowns waren wir aber nicht untätig und beantragten bei den diveren Magistratsabteilungen die notwendigen Genehmigungen, es gab dann Anfang Juli die Verhandlung/Begehung vor Ort, wo wir die notwendigen Sicherheitsrichtilinien erfuhren. Dann mussten Parkvernbotschilderhalterungen abgeholt und aufgestellt werden, Arbeitshandschuhe besorgt, entrüstete Anrainer beruigt (1 Parkplatz weniger! / nein, das Parklet ist nur temporär,…usw) werden und dann war alles bereit für den Tag X: der Bau!

Am 3.8 war es endlich soweit, alle Projektmitglieder*innen die von Anfang an dabei waren, waren da und wurden von 2 weiteren Stipis und einem Profitischler unterstützt, der mit uns ein gebrauchten Parklet aus dem Vorjahr umbaute.

Leider hat es dem Tag geschüttet, aber Dank der Einfahrt bei unserem Büro konnten wir zumindest im Trockenen und mit Frischluft bohren, sägen und schrauben. Und siehe da – es wurde der Garten an einem Tag tatsächlich gebaut und teilweise beflanzt!

Fotos: START und Heinz Wagner (Kurier)

Hier die Berichte unserer Handwerker*innen.

Ich fand den Workshop großartig, da ich durch ihn eine neue Erfahrung sammeln durfte. Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal den Akku-Schrauber benutzt und Schrauben entfernt sowie eingeschraubt. Außerdem war es sehr schön zu sehen, dass unsere Idee verwirklicht werden konnte sowie sehr gut bei den Nachbarn und den vorbeigehenden Menschen angekommen ist. (Mariam)

Es war eine gute Erfahrung für mich. Ich mag sehr handwerkliche Arbeit und habe Freude daran, Dinge reparieren oder zusammen bauen. Deswegen war es für mich sehr schön und hat mich Spaß gemacht.
(Abbas)

Die Ausarbeitung und Planung des Parklette mit den anderen Stipis hat mir wirklich Spaß gemacht! Auch das Treffen mit den Bezirksvorsteher war toll und es jetzt aufgebaut und umgesetzt vor unserem Büro zu sehen macht mich ziemlich stolz 😊. (Jovana)

Ich kann mir erinnern, wie wir alles gemeinsam geplant, darüber diskutiert und gekämpft haben, damit wir es möglichst am Besten machen. Wir hatten Schwierigkeiten mit dem Platz, aber mit der Unterstützung von lieben Leuten haben wir endlich den Platz bekommen. Bin sehr stolz auf meine Freunde, die dabei mitgemacht haben. Unsere Mühe war nicht umsonst, wie wir es jetzt sehen können.
Ich fand es eine sehr gute Erfahrung:)  (Zakaria)

Das gemeinsame Projekt mit der Agenda Landstraße ist großartig geworden. Ich hatte die Gelegenheit von der Planung bis zu dem Bau dabei zu sein und mein Team zu unterstützen. Aus dem Projekt habe ich gelernt, wie wir einer Idee nachgehen und bereit sind mit den Behörden zu diskutieren. Meiner Meinung nach soll auf jeder Straßeenecke so eine Oase gebaut werden, damit die Nachbarschaft das Grüne genießt und sich frische Luft schnappt. (Mariana)

Die Bauarbeiten wurden am Nachmittag von der Presse beobachtet und dokumentiert, ein ausführlicher Bericht und viele Fotos finden Sie im Kurier auf: https://kurier.at/kiku/jugendliche-bauten-einen-kleinen-strassengarten-an-einem-tag/400990247

…. und wenn sie selbst sehen wollen, kommen Sie vorbei und geniessen sie den Schatten, die Ruhe und die Pflanzen in unserer Grätelhetz in 1030 Wien Ecke Hetzgasse/Untere Weißgerberstraße

sIT Solutions AT Spardat GmbH – Mein Praktikum bei der Erste Bank

A: „Wollen Sie bei uns arbeiten?

B: „Hmmm, jaa.“

A: „Ja, Sie haben sich bei uns beworben.“

B: Nachdenklich. „Habe ich mich beworben?“

….. Das waren die Worte, die zwischen mir und dem Mitarbeiter von der Ersten Bank vor paar Monaten ausgetauscht wurden. Wer hat sich das schon gedacht, dass ich die Praktikumstelle in der Ersten Bank bekomme. Ich selbst war sehr überrascht als ich den Anruf bekam, in dem Sie mir die Zusage gegeben haben. Ich habe über diese Praktikumstelle, welche meiner Schule angeboten wurde, total vergessen. Deshalb habe ich mich selbst an dem Tag gefragt, ob ich mich wirklich beworben habe. Tja, ich bin manchmal sehr vergesslich. 😉

Also heuer wieder mal ein Praktikumsmonat, ein Ferialpraktikum, weil ich mein Pflichtpraktikum schon letztes Jahr absolviert habe.

Die Arbeitsatmosphäre, die ArbeitskollegInnen, mein Arbeitsplatz und die Einteilung in gelbe und grüne Woche waren ideal in dieser durch Covid-19 eingeschränkten Situation. Die ganze Firma wurde in 2 Gruppen geteilt, gelbe Gruppe in der Firma und die grüne in Homeoffice und immer abwechselnd. Dieses System hat mir sehr gut gefallen. Abgesehen davon war mein Arbeitsbereich bzw. meine Aufgaben sehr lehrreich. Die Einführung in der Bankensoftware und deren GUI, das Software-Testen sowie beim Debuggen der Software zu helfen hat mir Spaß gemacht. Außerdem war das Schreiben eines Programms, das aus einem Ziffercode Strichcode erzeugt und als Bilder speichert, war sehr interessant. Vor allem weitergebracht hat mich aber die Aufgabe, in der ich das Programm mit einer neuen Programmiersprache nämlich Java schreiben musste. Schade finde ich, dass ich dazu die GUI nicht entwickeln konnte. Da waren meine Kenntnisse und die Zeit sehr knapp. Aber ich bin meinen KollegInnen sehr dankbar. Ohne sie wäre ich nicht so weit gekommen.

Nicht zu vergessen ist das Homeoffice, welches immer durch MS-Teams passierte. Obwohl am Anfang das Einrichten der VPN-Verbindung und die ganzen Berechtigungen sehr lange gedauert hat, war es später alles in Ordnung. MS-Teams erleichterte uns die Kommunikation. Ich habe an den gewöhnlichen Meetings und Daily-Status teilnehmen und mithören dürfen. Dadurch habe ich ein neues Vorgehensmodell des Projektmanagements nämlich KANBAN kennengelernt. Es war einfach schön, in so einem netten Entwickler-Team dabei zu sein.

Last but not the least, der tägliche Cappuccino sowie die Kantine am Campus waren zufriedenstellend. 😉

Ja, so schön war mein Praktikum. Ich kann nur sagen, dass ich auf mich sehr stolz bin.

Mein Praktikum bei Deloitte

…making an impact that matters

Ich hatte die Ehre, dass ich mein allererstes Praktikum dieses Jahr bei Deloitte absolvieren konnte! Im Monat Juli konnte ich im Back Office der BPS-Abteilung arbeiten und viele Erfahrungen sammeln.

Am allerersten Tag wurden alle PraktikantInnen herzlichst mit Sicherheitsabstand begrüßt und wir wurden alle mit Laptops und einer passenden Laptoptasche ausgestattet. Die Willkommensfeier konnte leider nur via Zoom-Videokonferenz abgehalten werden, jedoch konnten wir uns alle gut austauschen und kennenlernen.

Am zweiten Tag fing die Arbeit erst so richtig an und ich konnte auch bei Vielem zuschauen, mitschreiben und somit viel Praxiswissen mitnehmen.

Außerdem gibt es E-Learning-Kurse von Deloitte für ihre AngestelltInnen, um sich auch während der Arbeit weiterbilden zu können und auch mehr über das Unternehmen zu erfahren. Ich habe die zwei Kurse „Phishing Emails“ und „Independece Policy Awareness – Staff“ während meines Praktikums absolviert.

Außerdem durfte ich an diversen Listen arbeiten und Briefe für ihre Klienten den ganzen Juli über verfassen und abschicken.

Das Arbeitsumfeld im Back Office war angenehm und freundlich. Ich wurde herzlichst von meinen Kolleginnen aufgenommen, die mir bei Fragen immer zur Seite standen. Außerdem waren die Mittagspausen eines, der mehreren Highlights am Tag, da wir diese auch meistens zusammen verbrachten.

Rodeln macht auch im Sommer Spaß!

START-Salzburg Jahrestreffen am Dürrnberg bei Hallein – 19.07.2020

Der erfolgreiche Schulabschluss und die guten Zeugnisnoten werden bei START-Salzburg immer zu Beginn der Sommerferien gefeiert – das hat Tradition! Dieses Jahr fand das sonst mehrtägige Jahrestreffen CoVid bedingt in Form eines Ausfluges statt. Die Wahl für den gemeinsamen Erlebnistages fiel auf den Dürrnberg bei Hallein. Er bietet nach einer überschaubaren Wanderung zum Zinkenkogeln einen fantastischen Ausblick auf Hallein und die Stadt Salzburg. Der Höhepunkt aber ist die Sommerrodelbahn mit der die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten anschließend wieder talwärts sausten. Nicht fehlen durften ein gemeinsames Essen und ein großes Eis als krönender Abschluss des gemeinsamen Tages.


Das berichten die START-Stipendiat*innen:
Rasia:
„Nach langer Zeit sich wieder zu treffen, hat uns allen gut getan. Vor allem, dass wir alle so sportlich dabei waren! Der heutige Ausflug war einer der schönsten Ausflüge, die ich je beim Start erlebt habe. Denn für ein gutes Zusammensein hat alles mitgespielt: Das Wetter, die gute Laune der StipendiatInnen, gemeinsame Bergwanderung und natürlich – der beste Teil des Ausflugs – Sommerrodelbahnfahren! Es hat nicht nur mir, sondern allen Stipis riesig großen Spaß gemacht, als wir den 1,2 km zu Fuß gegangenen Weg mit dem Sommerrodel runtergefahren sind. Es war eine neue Erfahrung für uns alle!!!“

Qodratullah: „Letzte Sonntag haben wir unsere Jahrestreffen gehabt. Wir waren wandern am Dürrnberg Hallein. Obwohl das Wandern für manche von uns sehr schwer war, haben es zum Schluss alle es geschafft oben bei der am Sommerrodelbahn an zu kommen. Mir persönlich hat das Sommerrodeln sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich auch gerne wandern gehe. Die, die noch nie Sommerrodeln waren sollen das ausprobieren. Ihr werdet sicher daran Spaß haben, außer ihr seid sehr ängstlich.“

Sahar: „Am 19 Juli 2020 waren wir alle gemeinsam wandern in Hallein. Es war beim Wandern ein bisschen anstrengend, aber hat auch sehr Spaß gemacht. Danach sind wir entweder mit dem Sommerrodelbahn oder Lift nach unten gefahren. Dann haben wir was gegessen und am Ende auch noch Eis gegessen. Ich habe mich sehr gefreut alle anderen nach der langen Zeit wieder zu sehen. Für mich persönlich war das der coolste Ausflug, die wir bis jetzt hatten.“

START-NÖ: Endlich wieder ein Offline-Termin!

Am 02.08.2020 trafen sich die StipendiatInnen -organisiert von den Stipisprecherinnen bei der Donauinsel, um gemeinsam Picknicken zu gehen.

Diesmal waren viele neue StipendiatInnen dabei.Wir lachten viel und spielten unter anderem Werwolf, Tabu und Scharade. Unser Buffet bestand aus selbstgemachten Speisen und mitgebrachten Snacks.

Der Tag war sehr schön und wir hatten die Möglichkeit, einander besser kennenzulernen.

Bericht: Nazia

Pflichtpraktikum bei der Wiener Börse

Diesen JULI hatte ich die Ehre mein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse zu absolvieren. Am ersten Tag erklärte Herr Fernandez mir und den anderen Ferialpraktikanten wie alles abläuft und in welchen Abteilungen wir arbeiten werden. Da ich vom START bin, hatte ich die Gelegenheit in den meisten Abteilungen zu schnuppern/arbeiten.

Als HTL-Schülerin war ich zuerst in der IT-Abteilung und habe dort sämtliche PCs aufgestuft auf W10 und alte Hardware gemistet. Die Serverräume der Börse und das Archiv wurde mir auch gezeigt, was au ziemlich interessant meinerseits war!

Nach der 3. Woche durfte ich in der Marketing-, Market Data-, Legal- und Listing Abteilung schnuppern und Aufgaben erledigen! Nach dem ganzen Schnuppern und Brainstorming über Aktien/Börsen Markt durften wir mit dem CEO der Börse Christoph BOSCHAN reden und Fragen stellen! Er hat uns viel über seine Journey zum heutigen Punkt erzählt und sämtliche lehrreiche Tipps gegeben!

Ich finde das war für mich persönlich die lehrreichste Erfahrung, die ich je haben durfte! Den Einblick hinter den Kulissen war wirklich sehr faszinierend und ich werde 100% ein Investor werden, dank des Wissens, welches mir in der Börse gegeben wurde. 😊

Noch ein riesiges DANKESCHÖN an: Markus Boschan, Julia Resch, Anton Gerstorfer, Beata Gajek, Markus Brantner, Martin Wenzl (Danke für das Eis nochmals!!) und die ganzen Mitarbeiter von der IT Operations Abteilung, speziell an Sebastian Suchy und Alexander Racher!! 😊

START-Wien Stipendiatin Elaa berichtet von ihrem Praktikum bei der Wiener Börse

Mein soziales Engagement in der Mittelschule

Mein Name ist Midia und ich helfe seit einem Jahr anderen SchülerInnen in der Mittelschule bei ihren Aufgaben in verschiedenen Fächern.

Wir sind eine kleine Gruppe, die sich jeden Montag am Nachmittag zwei Stunden miteinander trifft. Da dürfen mir meine SchülerInnen alle unverständlichen Fragen stellen und wir versuchen gemeinsam ihre Hausaufgaben zu lösen.

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich den Schülerinnen bei den Aufgaben helfen kann und ihnen gut erklären kann, weil ich die Volks- und Mittelschule nicht in Österreich gemacht habe. Sondern habe ich am Anfang mein Pflichtschulabschluss gemacht und dann habe ich direkt die BORG Egg Schule besucht. Meine Sorgen sind jedoch verfolgen, weil es auch andere LehrerInnen gibt, die ich jeder Zeit fragen kann, falls ich was nicht ganz klar verstehe.

Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Schülerinnen helfen kann und bin stolz darauf. Weil es sehr schön ist, sich immer gegenseitig zu helfen.

Mein Praktikum bei der ERSTEN Bank

Mein Name ist Mariana Paunovic und bin seit 2019 eine START-Stipendiatin. Ich hatte diesen Juli die Möglichkeit bei der ERSTEN Bank mein Praktikum zu absolvieren.

Die Erste Group Bank hat eine Praktikumsstelle in der Ersten Bank ausgeschrieben. Das Angebot fand ich total interessant und habe mich somit für die Stelle beworben. Ja, ich als eine AHS- Schülerin hatte Angst in einer Bank zu arbeiten, denn ich nur sehr wenige Informatikstunden hatte. Daher habe ich mich auf die Einschulung aller PraktikantInnen am 06.07. in der Erste Bank Hauptfiliale sehr gefreut. Die Einschulung soll einen Überblick über das Banksystem und unsere Tätigkeiten geben. Leider fand sie aufgrund der Covid19 Krise nicht statt.

Mein erster Arbeitstag war daher offiziell in der renovierten Filiale in der Taborstraße. Beim Betreten der Filiale sah ich, wie groß und sauber sie aussah. Zwei weitere Praktikanten und ich wurden zuerst durch die Filiale durchgeführt und haben dann bei dem Line-up das ganze Erste Bank Taborstraße-Team kennengelernt. Line-up findet jeden Tag in der Früh statt, damit die wichtigsten Tagesthemen besprochen werden und das Personal mit einem Lächeln den Arbeitstag starten. Nachdem uns unser Arbeitsplatz in dem Assistenzbereich gezeigt wurde, konnten wir schon bald bei der Mappenvorbereitung für die BetreuerInnen zusehen. Frau Mag. Gerda Kraus hat uns gut eingeschult, so dass wir auch selbst schon die ersten Mappen vorbereitet haben. Eine meiner weiteren Aufgaben bei der Ersten Bank im Backoffice war auch die telefonische Terminvereinbarung und das Arbeitsmaterial in den Besprechungszimmern nachfüllen. Wir, als Praktikanten, dürften auch vorne ins Foyer gehen und mithelfen.

Besonders für mich war die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die KollegInnen waren sehr hilfsbereit und offen. Ich habe sehr allgemeine Fragen gestellt, auf denen ich immer eine Antwort bekommen habe. Ich kenne mich jetzt mit den Sparbüchern und den Girokonten viel besser aus.

Meiner Meinung nach sollte man als junge Person, die sich in der Berufswelt noch finden muss, auf jeden Fall in einer Bank arbeiten, denn dort die „Wirtschaftswelt“ sehr gut vorgestellt wird. Durch meine Tätigkeiten bin ich sprachlich viel selbstbewusster und das nehme ich für das weitere Leben mit.

Morgen ist schöner!

Bei den Workshops gab es vor der Corona Pandemie zwei Einheiten in Wien mit direktem Kontakt. Der Plan war, dass wir dann bei der nächsten Einheit zusammen Schreiben und auch kochen. Leider kam dann Corona. Deshalb haben wir die weiteren Termine online gemacht. Als wir uns dann dazu entschieden es online zu machen. War ich unsicher uns skeptisch, weil ich Angst hatte, dass die Interaktion fehlt. Später habe ich von den Teilnehmern erfahren, dass sie genauso darüber dachten.

Zwei weitere Einheiten waren dann online. Beim ersten Treffen ging es um Kennenlernen, Vertrauen aufzubauen damit wir dann interaktiv werden. Deshalb ist es wichtig zuerst das Vertrauen zwischen mir und ihnen und auch zwischen ihnen untereinander aufzubauen. Beim zweiten Termin ging es um Schreiben: Was es für sie bedeutet, ob sie Erfahrungen damit haben, was sie darüber denken, etc. Wir haben über verschiedenen Formen von Schreiben gesprochen, darunter auch Poetry Slam, dabei haben wir uns die Regeln angeschaut die Voraussetzungen wie das funktioniert etc.

Online ging es um Schreiben, wir haben verschiedenen Schreibübungen gemacht. Szenen aufgebaut und auch Dialoge aufgebaut. Interessant war auch ich habe Einzelgespräche mit jedem Teilnehmer geführt was ihn gerade im Moment beschäftigt. Manche haben etwas aus dem Alltag erzählt, andere über philosophische Fragen. Das war interessant, denn dadurch entstanden ganz verschieden Themen, über die die Teilnehmer schrieben.

Danach hatten die Teilnehmer Zeit zu schreiben und dann haben wir gemeinsam darüber gesprochen und sie haben ihre Themen mit den anderen diskutiert. Beim ersten Treffen in Wien, habe ich über die Teilnehmer Eindrücke gewonnen. Online war es dann fast umgekehrt, denn sehr ruhige Teilnehmer waren online plötzlich sehr aktiv und haben gut teilgenommen. Sie haben später gesagt, es hat ihnen online besser gefallen, weil die Gruppe geteilt war, es waren also weniger Teilnehmer und dabei haben sie sich wohler gefühlt und haben sich mehr getraut mitzumachen und aktiv zu sein. Wir haben dann ausgemacht, dass wir noch zwei Termine online machen um die Performance zu üben und ein Termin für die Aufführung.

Omar Khir Alanam – Projektleiter des Kunstprojekts “Morgen ist schöner” – blickt auf das Semester zurück. Danke für den Bericht!

START-OÖ Semesterrückblick – Juli 2020

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Kreatives Schreiben in der Natur

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘, der vom 9. bis zum 11. Juli an unterschiedlichen Plätzen in Salzburg Stadt und Umgebung abgehalten wurde, hatte das Ziel, den StipendiatInnen zwei berühmte Salzburger Schriftstellerpersönlichkeiten vorzustellen und kreative Texte zu vorgegebenen Themen verfassen zu lassen. Am ersten Nachmittag ging es für die StipendiatInnen und Deutschlehrerin Valentina zum Schloss Hellbrunn. Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Schlosses und den Literaten Georg Trakl, hatten die StipendiatInnen die Möglichkeit im Schlosspark herumzuwandern und geeignete Plätze für das Verfassen ihrer Texte auszuwählen. Ziel war es dabei, dass die StipendiatInnen im Stil des expressionistischen Schriftstellers Georg Trakl Gedichte verfassen. Zur Orientierung diente hierbei das Gedicht ‚Die drei Teiche in Hellbrunn‘.

Am zweiten Tag ging auf den Kapuzinerberg. Wie am ersten Kurstag auch, erhielten die StipendiatInnen eine Einführung über die Geschichte des Paschinger Schlössels und den österreichischen Exilliteraten Stefan Zweig. Im Zuge dessen wurde über das wohl bekannteste Werk des Exilliteraten ‚Die Schachnovelle‘ gesprochen und die StipendiatInnen erhielten die Möglichkeit, Fragen zu dem Schriftsteller und seinem Leben zu stellen. In einem weiteren Schritt sollten sich die StipendiatInnen in die Rolle eines vertriebenen Künstlers reinversetzen und einen Brief über einen Ort, dessen Namen sie zuvor aus einem kleinen Täschchen gezogen hatten, verfassen. 

Am dritten Tag erhielten die StipendiatInnen die Möglichkeit ihre Texte nochmals zu überarbeiten, zu verbessern oder durch neue Gedanken zu erweitern. Daraufhin wurden unterschiedliche Übungen zum Kreativen Schreiben vorgestellt und von den StipendiatInnen ausprobiert, sodass auch hierzu nochmals unterschiedliche Texte verfasst wurden. Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ war ein voller Erfolg, da die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich frei und kreativ zu betätigen und so dem Trott des Verfassers von zumeist eintönigen Maturatextsorten zu entkommen. Zudem haben sie allerlei spannende Informationen zu historischen Plätzen und Persönlichkeiten in Salzburg vermittelt bekommen.

Lehrer/in werden!?! Online-Studienberatung Lehramt

Bouchra Ikherrazene war START Stipendiatin in Salzburg und sie studiert nun in Wien Lehramt Deutsch und Geschichte. Sie ist mitten in ihrem Bachelor und berichtete einer kleinen, aber sehr interessierten Gruppe an Stipendiat*innen über ihre Erfahrungen mit dem Lehramts-Studium. Bouchra hatte ein kurzes Referat für uns vorbereitet, wo sie uns den Aufbau des Studiums erklärte, über die Aufnahmeprüfung informierte und auch viele Tipps allgemein zum Lernen an der Uni gab. Die Stipendiat*innen hatten viel Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an Bouchra, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat!

Das Zoomeeting zum Lehramt-Studium hat mir sehr gefallen, weil es überaus informativ war und die liebe Bouchra uns auch ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt hat, sowie dass wir Fragen stellen konnten. Besonders hat es mir gefallen, dass es nicht nur oberflächlich war und wir wichtige Infos, die untergehen bzw. nicht sehr präsent sind, erfahren haben.

Saida, START-Wien

Engagierte Nachhilfe in der Mittelschule

Mein Name ist Sebastian und ich bin seit zwei Jahren als Stipendiat Mitglied der START-Familie. Seit ungefähr der gleichen Zeit darf ich in der Mittelschule Egg anderen SchülerInnen – aber auch Erwachsenen, welche gerade die deutsche Sprache lernen – bei ihren Aufgaben helfen. Egal ob  Deutsch, Englisch, Mathe oder  Nebenfächer – ich habe diese Fächer selbst schon vor ein paar Jahren gelernt und kann sie daher bei ihren Aufgaben gut unterstützen.

Nach meinem Schultag verbringe ich jeden Montag zwei Stunden am Nachmittag mit „meinen“ SchülerInnen, die mir bei Schwierigkeiten Fragen stellen können. Ich bin überzeugt, dass es sehr wichtig ist, diesen SchülerInnen bei ihren Hausaufgaben oder beim Lernen einer Fremdsprache zu helfen und alles möglichst genau aber einfach zu erklären – denn es ist ein Grundstein für die weitere Bildung.

Die „Nachhilfe“-Initiative wurde von meiner ehemaligen Deutschlehrerin, Frau Ruth Berger, ins Leben gerufen. Gemeinsam mit ihr und weiteren Lehrerinnen, die ihre Zeit selbstlos in Nachhilfe investieren, darf ich nun auch meine Unterstützung anbieten – was mich mit Freude und ein wenig auch mit Stolz erfüllt.

Karminas soziales Engagement

“Ich engagiere mich ehrenamtlich gern bei den Kinderfreunden in Grein. Dabei machen mir besonders die Heimstunden sehr viel Spaß.

Wir sind eine kleine Gruppe von freiwilligen Mitarbeiter*innen, die Kinder betreuen. So können die Kinder während dieser Stunden miteinander spielen und so neue Freunde finden. Wir planen auch verschiedene Veranstaltungen, wie das Kino besuchen, kochen, malen, wandern und basteln.

Einmal haben wir zum Beispiel zusammen mit den Kindern Drachen gebastelt und versucht, sie steigen zu lassen. Zuerst malten wir die Drachen bunt an und dann gingen wir nach draußen, um diese zu heben. Jedoch ging der Wind leider nicht. Während diesen zwei Stunden dürfte ich die Kinder beim Malen helfen und auch mit ihnen spielen.

Nicht nur die Kinder haben in diesen 2 Stunden sehr viel gelacht, sondern auch ich konnte viel lernen und mein Tag wurde durch die Kleinen erhellt. Ich warte immer sehnsüchtig auf das nächste Treffen mit den Kindern. Einerseits kann ich meine alltäglichen Probleme für zwei Stunden auf die Seite liegen, andererseits muss ich in dieser Zeit auch Verantwortung für die Kinder übernehmen.

Zusätzlich habe ich die Schriftführung bei den Kinderfreunden übernommen, wodurch ich noch ein wenig mehr Verantwortung bekommen habe. Das freut mich sehr.

START-NÖ Jahrestreffen in Rosenburg-Mold

Wie so Vieles in diesem Schuljahr war auch das diesjährige Jahrestreffen etwas anders – in verkürzter Form und unter Berücksichtigung der geltenden Maßnahmen zur Einschränkung der Ausbreitung des Corona-Virus. So führte uns das diesjährige Jahrestreffen ins Waldviertel, genauer gesagt in die Gemeinde Rosenburg-Mold.  

Unsre Anreise und der erste Tag waren von Dauerregen geprägt, deshalb gab es in unsrer Unterkunft, der Bildungswerkstatt Mold, ein umfangreiches Indoor-Programm. Beim erstmals ausgetragenen „START-NÖ Cup“ traten fünf Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an: kreative Team-Namen, – Logos und Corona-konforme Begrüßungen wurde eben so bewertet wie Papierflieger-Weitwurf, eine TikTok Tanz-Challenge, indoor Badminton oder ein Quiz über Niederösterreich. Schließlich konnte das Team „BUT-MAN“ den Wettbewerb für sich entscheiden, den Gewinn entgegen nehmen und sich nun „START-NÖ Cup Champion“ nennen 😊 Zusätzlich stand an diesem Wochenende auch Volleyball, Badminton und Werwolf-Spielen auf dem Programm. Wir fuhren auch zur Rosenburg um dort unter professioneller Anleitung das Bogenschießen zu erlernen. Ein schöner gemeinsamer Abschluss des diesjährigen Schuljahres!

Das Jahrestreffen trotz Corona ist einfach sehr besonderes. Ich habe sehr viel Spaß gehabt. Die Zeit, die ich dort mit allen verbracht habe, ist unvergesslich und einfach toll.  Das Bogenschießen mit Start war sehr lustig. Wir haben sehr viel miteinander gelacht. Die Betreuung von Katrin und Stefanie war hervorragend super wie immer. Ich bedanke mich bei allen, die das wunderschön Covid-Jahrestreffen möglich gemacht haben! (Basma)

Das Jahrestreffen bei Start Stipendium ist immer sehr spannend und interessant für uns alle, weil es eine gute Gelegenheit ist, mehr Zeit miteinander verbringen zu können. Am ersten Tag Samstag wegen des schlechten Wetters haben wir in einem großen Raum in fünf Gruppen Spiele gespielt und dabei hat unsere Gruppe den Preis (Gutschein für ein Dinner für 3 Personen in das Lokal Habibi & Hawara) gewonnen. Da ich mir immer wünschte Bogenschießen zu lernen, war eine sehr gute Idee von unseren LK, dass wir bei diesem Jahrestreffen am Sonntag Bogenschießen probieren und dabei hatten wir echt viel Spaß und konnten wir vieles lernen, sowohl Techniken von Bogenschießen als auch die Geschichte davon. Unser Trainer war ein sehr netter Mann. (Navid)

Das Jahrestreffen hat echt viel Spaß gemacht! Obwohl das Wetter am Samstag trüb war, haben Katrin und Stefanie sehr spannende Indoor-Aktivitäten geplant. Auch das Bogenschießen am nächsten Tag war überraschend abwechslungsreich. Von dem “Robin Hood”, unserem Trainer, haben wir Begriffe wie “einnoken” und viel Wissen über die Geschichte und Technik des Bogenschießens gelernt. Was ich am wichtigsten finde, waren die Zusammenarbeit und Interaktion mit anderen Stipis, dadurch konnte ich sie näher kennenlernen. (Tengyu)

Man sagt “der erste Eindruck bleibt” naja bei mir wird der letzte Eindruck bleiben. Es ist nämlich mein letztes Jahrestreffen mit START .. mit meiner zweiten Familie. Obwohl es Corona bedingt kürzer war, hat’s genauso viel Spaß & Freude gemacht wie in den letzten Jahren. Ich bin stolz auf uns, da wir die Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich eingehalten haben & hoffe, dass es nächstes Jahr wieder das normale Jahrestreffen gibt. (Adham)

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm “Zeichnen mit Maisam” richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.”

Samar: “Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. “

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

START-OÖ Jahrestreffen am Ausee

Zum Jahresabschluss trafen sich alle START-Oberösterreich Stipis noch einmal, um gemeinsam einen fröhlichen Tag am Ausee in Asten zu verbringen. Sportliche Aktivitäten wie Volleyball spielen und Stand-Up Paddeln standen ebenso auf dem Programm wie gemütlich in der Sonne ein Eis zu genießen.

Mit dem Bus ging es am Vormittag vom Bahnhof in Linz zum Ausee. Dort angekommen suchten wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten am See. Bei heißem Wetter nutzten einige Stipis gleich die Möglichkeit, sich im angenehmen Wasser etwas abzukühlen. Andere schnappten sich den Volleyball und stellten ihr Können am Sandplatz zur Schau. Wieder andere nutzten die Zeit um mit den anderen Stipis gemütlich zu quatschen und lustige Spiele an unserem Badeplatz zu spielen.

Nach einem kleinen Mittagssnack, hatten wir am Nachmittag noch die Möglichkeit mit Tretbooten den See zu erkunden. Einige Stipis probierten sich auch auf einem Stand-Up Paddle Board. Zum Abschluss gab es noch für alle Stipis ein leckeres Eis, bevor wir am Abend wieder vom Bus zurück zum Bahnhof gebracht wurden.

“Trotz des kalten Wassers haben wir unser Zeit am Ausee ausgenutzt und Spaß gehabt. Einige Stipis, die nicht schwimmen können, haben eine Unterstützung von den anderen Stipis bekommen. (Die Stipis passen gut auf sich auf.) Natürlich haben wir im Wasser gespielt und sogar unter der Wasser gefilmt. Es kamen lustige Videos und Fotos zustande, die unsere Erinnerungen an diesem Tag festhalten.”

Stipendiatin Rahma

“Das Tretbootfahren beim Jahrestreffen hat uns noch einmal gezeigt, wie sehr das Gemeinschaftliche Spaß machen kann, obwohl wir alle aus unterschiedlichen Kreisen kommen. Wir haben wieder einmal zusammen gelacht und einander Freude und ein Stück weit auch Mut gegeben, dass egal was passiert, wir für einander da sind und jede/r Einzelne nur dann vorankommt, wenn wir uns gegenseitig anfeuern und unterstützen!
Danke an das Start Team, danke an die Paten und nicht zuletzt möchte ich mich bei meinen Friends bedanken für die mega spaßige Zeit am Ausee!”

Stipendiatin Jian

“Heute haben wir auch u. a. Volleyball gespielt. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Im Spiel ging es nicht nur darum, wer gewinnt, sondern darum, wie wir als eine Gruppe spielen konnten. Wir haben sehr viel miteinander gelacht und es bemerkt, dass wir durch START gute Freundschaften verknüpft haben. Danke an Anna und Team START für das nette Jahrestreffen.”

Stipendiat Gul

“Das Jahrestreffen ist jedesmal eine einzigartige Erfahrung. Wir versammelten uns, um die Liebe und Sympathie des anderen zu spüren, die wir während der harten Tage der Quarantäne nicht mehr aufholen konnten. Wir treffen uns, um ein Jahr des Zusammenseins zu feiern.

Nicht nur die Herzlichkeit, sondern auch die Wertschätzung, die wir füreinander empfinden, lässt uns glauben, dass wir alles tun können, was wir für unmöglich hielten. Zum Beispiel, seit Jahren ärgert mich meine Angst vor dem Wasser. Nun, es stimmt, dass ich daran arbeite, aber so, wie Sara, Ladan und Jian mich beim Jahrestreffen behandelt haben, hätte ich nie gedacht, dass Schwimmen jemals so einfach sein würde. Ich habe sogar ein Standup-Paddle gewagt! Diese Erinnerung wird mich wie mein Schatten leiten. Ich fühle mich von so viel Freundschaft und Vertrauen überwältigt. Danke Freunde und danke START für euer Dasein.”

Stipendiatin Bahara

Mit diesen bewegenden Worten von Bahara möchten wir uns bei allen Förderern, Paten und Patinnen, und Unterstützern bedanken. Danke, dass Sie den START-Gedanken teilen! Ohne Sie wäre dieses Stipendienprogramm nicht möglich.

Jahrestreffen START-Vorarlberg

Als wir uns wieder mit Freunden treffen konnten, entschied sich das START-Team den Termin für unser Jahrestreffen kein zweites Mal abzusagen, was mich sehr erfreut hat.

Um 15 Uhr traf sich der Großteil von uns Stipis beim Bregenzer Bahnhof. Um 15:10 fuhr unser Zug von Bregenz nach Schruns ab. Die Fahrt war nicht nur spannend und interessant, denn lustig war sie auch.

Sicherlich haben wir auch während der Reise die Corona-Maßnahmen eingehalten und unseren Mund-Nasenschutz getragen.


Der Bahnhof Kaltenbrunnen in Schruns war unsere letzte Haltstelle. Von dort aus gingen wir zu Fuß in das JUFA-Hotel. Als wir endlich unser Gepäck verräumt hatten, gab es das Abendessen. Nach dem Essen hatten wir einen bunten Abend – was bedeutet, dass sich alle Stipis + Bill und Maude, aber auch Sandra und Larissa getroffen haben, um verschiedene Themen miteinander zu besprechen und danach gab es lustige Spiele, wo wir als Team herausgefordert wurden.
Wir hatten dann noch eine Stunde Zeit, um uns persönlich zu unterhalten vor der Nachtruhe um 23 Uhr.

Unser zweiter Tag begann mit dem Frühstück, danach hat jeder etwas zum Essen mitgenommen, da wir wandern gegangen sind. Das Wandern bis zur Talstation machte mir sehr viel Spaß, aber genau so viel Spaß machte es den anderen. Dann sind wir mit der Seilbahn zum Gipfel gefahren. Oben angekommen sind wir zum Waldseilpark gegangen. Die Kletterei machte uns sehr viel Spaß. Zum Mittagessen gingen wir in ein Gasthaus in der Nähe vom Stausee. Danach sind die meisten mit dem Alpine-Coaster nach unten gefahren und die anderen nahmen die Seilbahn.

Als wir wieder im JUFA waren um unser Gepäck abzuholen, hat jeder noch ein Eis gekriegt. Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu und deshalb fuhren wir dann wieder gemeinsam nach Hause.

Dennoch möchte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass die Rückfahrt genauso interessant und lustig war wie die Hinfahrt.

Feedback von StipendiatInnen:


Ümmu:
„Also ich habe es sehr toll gefunden und finde es schade, dass unser Jahrestreffen so kurz war. Außerdem fand ich das Klettern sehr abenteuerlich. Ich würde es wiederholen. Aber nicht nur das Klettern, sondern auch die Fahrt mit dem Alpine Coaster war Adrenalin pur. Ich hoffe wir wiederholen das Ganze!“


Precious:
„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Klettern hat rü reichlich Nervenkitzel gesorgt. An einigen Stellen musste ich meinen Mut zusammennehmen, aber am Ende war ich mit Stolz erfüllt. Es war auch cool mit den anderen zusammen zu kommen nach der Corona Zeit.“

Hala:
„Ich habe es dort wirklich gemocht.  Ich war zum ersten Mal im Montafon.  Ich fand es erstaunlich, dass wir fast alle klettern konnten. Ich fand es sehr gut, dass ein paar von uns trotz ihrer Höhenangst geklettert sind. Dieser Ausflug könnte nicht besser gewesen sein!“

Ibrahim:

„Meiner Meinung nach war es sehr schön!! Es hat mich gefreut nach der langen Zeit wieder mal alle Stipis und das Start Team zu sehen!“

Fatma:
„Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, ein neues physikalisches Experiment durchzuführen.  Über den Damm und zwischen Freunden machten wir einen Spaziergang und lernten das Klettern lernen.  Es war ein toller Tag voller Aktivitäten und schönen Begegnungen. Vielen Dank!“

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

Keine Tabus! START-Stipendiaten aus Salzburg machen sich für das Projekt HEROES stark

Soziales Engagement wird im Stipendienprogramm START groß geschrieben: Die Stipendiaten Roni und Qodratullah wollen etwas verändern. Sie engagieren sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten für alle . Das Projekt HEROES von akzente Salzburg haben die beiden im Rahmen des Stipendiums kennengelernt und waren sofort mit Begeisterung dabei. Mit ihren Aktivitäten, Fortbildungen und Gruppendiskussionen stärken sie nicht nur andere junge Männer sondern auch ihre eigene Persönlichkeit.

Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“ Tabu Themen ansprechen: Die HEROES diskutieren in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationsgeschichte haben, Themen wie Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also Themen über die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis selten offen gesprochen werden kann.

Das Projekt HEROES wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Hier gehts zum Projekt HEROES >>

Ivys Engagement in der Kirche

“Als Mitglied des Ried International Choir der Church of Pentecost singe ich mit dem Chor in der Kirche und bei anderen Veranstaltungen, zu denen wir eingeladen sind. Das macht mir immer viel Spaß, und Musik ist eine tolle Art, Menschen Freude zu schenken.

Ich bin auch einer der Veranstalter eines Gospel-Art-Programms namens SOL Praise. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr im August statt und wird seit drei Jahren durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung laden wir Menschen aus ganz Österreich ein, für Lobpreis, Choreographie, Poesie und Drama.

Ich bin auch der Sekretär der Kirche, wo ich die Aufgabe habe, die Aktivitäten der Kirche in diesem Jahr zu dokumentieren. Durch diese Aufgabe kann ich noch mehr Verantwortung in meiner Gemeinde übernehmen.

Ich helfe gerne in der Kirche mit, weil es mir die Möglichkeit gibt, verschiedene Fähigkeiten für die Zukunft zu erwerben. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, in einer Gemeinschaft zu sein und für andere Personen Gutes zu tun.”

Ein Bericht von Stipendiatin Ivy

Jugend & Politik // Gespräch mit Peter Filzmaier

START-Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich hatten die tolle Möglichkeit sich in einem online-Meeting mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zum Thema „Jugend und Politik“ auszutauschen.

Zu Beginn hielt Herr Filzmaier einen Vortrag über das Wahlverhalten von Jugendlichen, Pro und Contra Wahlrecht ab 16 und die Frage ob sich Politik und Jugend nicht verstehen. Es ging auch um die Unterschiede in den Interessen der Altersgruppen, politische Bildung an Schulen und das österreichische Wahlrecht. Nach diesem spannenden Input konnten Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Peter Filzmaier, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Frau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für die Vermittlung dieses Workshops!

Hier Statements unserer Stipendiat*innen zu diesem Workshop:

Mir hat es sehr gut gefallen. Wir konnten über Themen sprechen, über die wir in der Schule, wie im Meeting gesagt, zu wenig informiert werden. Herr Filzmaier war sehr sympathisch und er war auch gut zu verständlich. Außerdem konnte man viel dazulernen wie etwa, dass wir 16 bis 18-Jährigen nur 3% der Wahlberechtigten ausmachen. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant und lehrreich.

(Ayca)

Das Meeting mit Politologe Peter Filzmeier war interessant. Ich habe neue Sachen dabei gelernt, die ich vorher nicht wusste oder es mir anders vorgestellt habe, wie zum Beispiel, dass sich laut Umfragen nur ca. jede/r 10. Sehr für Politik interessiert. Was das Thema Politik und Jugend betrifft, denke ich, dass immer noch nicht genug getan wird. Zum Einen sollte qualitative politische Bildung für alle Jugendliche aus allen Schultypen ermöglicht werden. Zum Anderen spielt die Transparenz der Unterrichtenden im Hinblick auf ihre eigenen politischen Ansichten eine wichtige Rolle.

(Jian)

Der online Workshop mit dem Politik-Experte Peter Filzmaier sprach großartige Themen an. Eines davon ist wie wertvoll die Stimmen der Jugendlichen zählt. Er nannte einige Fakten, die für mich sehr überraschend waren. Politische Bildung finde ich essenziell in unserer Gesellschaft, da in einer Demokratie jede/r BürgerIn auch eine gewisse Verantwortung hat. Sein Humor und seine Offenheit gestalteten das Gespräch spannend. Danke für den Workshop!

(Shehab)

Der Workshop ,,Jugend und Politik” hat mir ein Bild in die Politik geschafft, das ich noch nie von der Sichtweise erfahren habe. Ich fand den Inhalt sehr klar und informativ. Außerdem haben mir die ausführlichen Antworten auf unsre Fragen sehr gefallen. Überdies war der Workshop sehr interessant und konnte mir viele offene Fragen beantworten. Wie zum Beispiel warum es kein eigenes Fach „politische Bildung“ in der Schule gibt.

(Mariam)

Das war einer meiner Lieblings-Online-Workshops! Es hat mir große Freude bereitet mit Herrn Filzmaier über die österreichische Politik diskutieren zu dürfen & von ihm viele spannende Informationen zu bekommen!

(Adham)

ERSTE HILFE – WEIL JEDE SEKUNDE ZÄHLT

„Es ist nie vorhersehbar, wann und wo ein Notfall eintritt. Macht Sie der Gedanke daran nervös? Möchten Sie gerne ruhig bleiben, überlegt handeln und mit den richtigen Handgriffen helfen können?“

Damit wir START-Stipis für unerwartete Unfälle vorbereitet sind, hat unser liebes START-Vorarlberg Team auch dieses Jahr einen Erste-Hilfe Kurs im Roten Kreuz in Bregenz für uns organisiert. Dieser Kurs wird auch für den Führerschein anerkannt, was manche von uns gut gebrauchen können.

Wisst ihr, wo die meisten Unfälle in unserem täglichen Leben passieren?  Die meisten von uns würden mit Selbstverständlichkeit sagen: natürlich im Straßenverkehr! Was auch verständlich ist, denn immer wieder hört man in den Nachrichten von Unglücken, welche eben oft auf der Straße passieren. Viele werden überrascht sein, dass diese Antwort gar nicht stimmt. Die richtige Antwort wäre: Zuhause und in der Freizeit – was eigentlich logisch ist, denn die dort verbringen wir mehr Zeit als auf der Straße. Und in Situation wie diesen lohnt sich ein Erste-Hilfe Kurs für alle Fälle. Denn nur bei so einem Kurs wird einem beigebracht, wie man sich im Ernstfall verhält, oder besser gesagt: richtig handeln soll. Beispielsweise wissen wir jetzt, wie die stabile Seitenlage geht, wie man richtig beatmet und Herzmassage macht. Auch wie ein sogenannter Defibrillator funktioniert und wo er zu finden ist, haben wir erfahren (zum Beispiel bei der Information großer Kaufhäuser).

Ein großes Dankeschön an unsere tolle Kursleiterin Stefanie vom Roten Kreuz Vorarlberg und an START-Mitarbeiterin Larissa, welche den Kurs mit uns mitgemacht hat.

„Das war mein zweites Mal, dass ich den Kurs gemacht habe und er hat mir echt geholfen, da ich schon alles vergessen hatte. Die Kursleiterin hat das Ganze gut erklärt und auch die Videobeispiele waren hilfreich.“  -Precious

„Ich fand den Kurs sehr wichtig, weil man die Erste-Hilfe im Alltag immer braucht. Von der Kursdauer her hat er auch gut gepasst.“ -Midia

„Ich fand den Kurs sehr hilfreich und spannend. Trotz Corona konnten wir paar Sachen praktisch üben. Ich dachte es wird anstrengend sein, weil doch einige Stunden dauerte, jedoch verging die Zeit wie im Flug.“ – Lana

Ein Bericht von Stipendiatin Nasiba