In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Bildungsseminar – START-Wien Onlineedition

Yes, wir sind online! Eine Pandemie erfordert Kreativität, Flexibilität und Anpassung! START-Wien blickt auf zwei intensive Seminartage mit motivierten Stipendiat*innen, großartigen Trainer*innen und auch instabilen Internetverbindungen (das darf nicht fehlen!) zurück. Eine neue Erfahrung für das START-Team in Wien, wie auch für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten. Ein herzlicher Dank geht an unsere Trainer*innen Britta, Christian, Manuel, Pascal und Sabine, die ihre Konzepte an das virtuelle Format angepasst haben und die Seminare kreativ, interaktiv und abwechslungsreich gestaltet haben.

Life-Balance & Resilienz mit Britta Seemann
Wissenschaftliches Schreiben für AHS-Schüler*innen mit Sabine Lehner

Soziales Engagement – Das Narrativ diversifizieren

Sihaam Abdillahi ist START-Wien Stipendiatin und besucht die G11 Geringergasse BG BRG. Sie engagiert sich im politischen Rahmen als Landesschülerinnenvertreterin und als Antirassismus-Beauftragte bei der AKS Wien. Zudem wurde sie als Schulsprecherin* für das Jahr 2020/21 gewählt.

Heuer wurde ich zur Schulsprecherin* gewählt, das war mit Abstand mein größter persönlicher Erfolgsmoment, weil ich damit die erste Schulsprecherin geworden bin mit Migrationshintergrund. Innerschulisch engagiere ich mich beim Projektmanagement, wo wir gesellschaftspolitische Themen aufgreifen und bringen sie näher der Schüler*innen. Zusätzlich bin auch bei der Peer Mediation und nehme am Arabisch Unterricht am Schulstandort teil.  Des Weiteren bin ich designierte Landesschulvertreterin* und bin hier die erste schwarze Kopftuchtragende. Auch bin ich in einer linken Schüler*innenorganisation, die erste Antirassismus Beauftragte im Landesteam. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich sehr viel mit Backlash und rassistischen Konfrontationen zu kämpfen, aufgrund meiner intersektionalen Identität. Mein Ziel ist es sich eine Plattform aufzubauen, um Aktivistinnen* mit meinem Phänotypen zu empowern.

(c) aks_wien instagram

Ich bin eine Mitinitiatorin von „Kein Platz für Hass“ einer Plattform, die sich aktiv gegen jegliche Form von Hass einsetzt, insbesondere kämpfen und sensibilisieren wir zum Thema Antimuslimischen Rassismus. Unsere Plattform ist unsere Antwort auf den zunehmenden antimuslimischen Rassismus seit dem Anschlag.  Demnächst werden wir eine Bürger*inneninitiative launchen mit dem Fokus auf dem Antimuslimischen Rassismus. Außerdem verfasse ich derzeit einen Kommentar für das Biber Magazin und bin Teil der Empowerment Reihe. Hinzufügend bin ich ebenfalls eine Jurorin* beim WienXtra Redewettbewerb.

(c) aks_wien instagram

Ich habe in meiner aktivistischen Arbeit gelernt, wie wichtig es ist für Andere und für sich selbst einzustehen. Meine Arbeit hat hauptsächlich mit dem Repräsentieren von anderen Menschen zu tun, was oftmals mich in eine Art von Zwiespalt gebracht hat, aber ich bin der Überzeugung das genau diese Momente fundamental waren, für meinen persönlichen Wachstum.  Außerdem habe ich verstanden, dass es mir gar nicht geht, die Stimme von irgendjemand zu sein, sondern den Raum zu schaffen, dass jede*r seine/ihre Geschichte erzählen kann. Nur so kann man das Narrativ diversifizieren.

Film im Fokus

Was steckt hinter den Filmen, die wir anschauen? Wie werden die Filme bearbeitet? Was steckt hinter den – überwiegend amerikanischen – Mainstream-Filmen und Blockbustern? Wie verbreiten sie ihre versteckten und offensichtlichen Botschaften?

Am Samstag, der 27.02.2021 hatten wir START-Vorarlberg Stipis die Möglichkeit, an dem online-Workshop „Film im Fokus“ teilzunehmen, welcher über das aha-Jugendinformationszentrum Vorarlberg angeboten wird. Unser Kursleiter – Film- & Politikwissenschaftler Alexander Dibiasi – erklärte uns, wie man Filme mit unterschiedlichen Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen macht. Er zeigte uns auch anhand von Beispielen, wie Filme mit und ohne Musik, inFarbe oder schwarzweiß auf uns wirken. Wir konnten einen deutlichen Unterschied feststellen, vor allem was es für eine Auswirkung auf der Gefühlsebene hat. Der Workshop war sehr interessant und hat uns allen sehr gut gefallen. Alexander bereitete auch einige Übungen für uns vor, die ich sehr gut fand, weil sie uns Spaß machten.

Hier noch Meinungen von teilnehmenden StipendiatInnen:

Lexi:Der Workshop hat richtig Spaß gemacht und es war sehr interessant, vor allem die verschiedenen Einstellungsgrößen und Kamera perspektiven.“

Lana: „Ich finde, dass der Workshop total interessant war. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir über die verschiedenen Perspektiven der Kamera erfahren haben. Ich fand es auch cool, dass wir anhand von Beispielen etwas Neues gelernt haben.“

Vielen Dank an unseren Kursleiter Alexander! Es war ein wirklich interessanter und spannender Samstagnachmittag.

Danke an START, dass sie für uns solche interessanten und hilfreichen Workshops organisieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Maya

Gutes Engagement bereichert

Tracy-Cindy Agbogbe ist START-WIEN Stipendiatin, besucht die 7.Klasse des BGRG 8 Albertgasse. Neben ihren ehrenamtlichen Diensten in der Nachbarschaft und in der Pfarre, organisiert sie als Schulsprechervertreterin Workshops und Webinare für die Schüler*innen.

Durch Corona gab es dieses Jahr nicht so viele Möglichkeiten sich zu engagieren, doch da ich gemerkt habe das manche Menschen es noch schwerer haben als ich, wollte ich anderen helfen. Nicht nur habe ich Freunden und Familie meine Hilfe angeboten, auch Nachbarn – vor allem den älteren – habe ich versucht immer wieder Mal unter die Arme zu greifen. Abgesehen davon habe ich meinen Ministrantendienst vorgeführt. Ministrantendienst ist einer der Dinge, auf die ich unfassbar stolz bin. Ministranten auch „Minis“ genannt sind Menschen, die bei der Gestaltung der Messe und auch andere Aufgaben in der Kirche erledigen. Oft helfe ich älteren Menschen und jüngeren Kindern in der Gemeinde, was mir besonders Spaß macht, weil man da immer irgendwas Neues lernt.

Schulisch habe ich mich dieses Jahr zwar für das Peer Programm und Simply Strong angemeldet, das sind beides Programme von und für Schüler*innen, doch diese konnten wegen dem Lockdown leider nicht stattfinden. Etwas das jedoch gut funktioniert hat, war die Schüler* innenvertretung. Anfang des Jahres haben wir im Festsaal für jede Klasse eine Podiumsdiskussion zur Schüler* innenvertretungswahl gehalten. Daraufhin wurde ich nach einer Stichwahl zur Schulsprechervertreterin gewählt. Des Weiteren engagierte ich mich auch in einer Schüler*innen Organisation. Wo ich viele neue Menschen kennenlernen durfte und zu den verschiedensten Webinaren und Veranstaltungen „gegangen“ bin. Ich selbst habe auch viel Zeit investiert um eigene Webinare, Workshops, … zu organisieren und zu halten. Sowie auch in diesem Monat, indem ich den „Black History Month“ mitgestaltet habe.

Ich bin der Meinung es ist einfach wundervoll sich zu engagieren. Man lernt neue Menschen kennen und arbeitet gemeinsam für ein Ziel und das verbindet. Ich finde die Bekanntschaften und die Netzwerke, die man da aufbaut, absolut bereichernd. Und es stimmt, dass man seine Fähigkeiten nonstop steigert und erweitert, dass man eine gewisse Wertschätzung erfährt, die einem im Prinzip nicht mal wichtig ist, auch wenn es einem ab und zu durchaus guttut, in seinem Weg bestätigt zu werden. Ich finde es gut, dass Engagierte Vorbilder sind, dass sie andere mit ihrem Engagement motivieren oder anstecken wollen.

Gutes Engagement bereichert.

Meditation: Entspannen und wohlfühlen

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper und unsere Psyche und meditieren zum Podcast von koalamind.

Sitzen oder liegend, bei hellem Licht oder einer blauen Lichterkette, eingewickelt in einer Decke oder in bequemen Jogginghosen, wir meditieren wie wir uns am wohlsten fühlen. Meditation ist eine sehr individuelle Erfahrung. Wir dürfen dabei lachen, weinen, traurig sein oder glücklich und auch einschlafen, uns müde fühlen oder voller Energie ein Workout anhängen. In einer sehr kleinen und fast schon intimen Runden reden wir offen über unsere Erfahrungen und Erwartungen.

Der erste Meditationsworkshop hat mich motiviert weiterhin einmal am Tag, für mich Zeit zu nehmen und den alltäglichen Stress abzubauen. Mir ist bewusst geworden, wie sehr die 30 Minuten wertvoll für meinen Körper und Geist sind. Ich habe versucht an nichts außer an den Anweisungen der Mentorin zu denken und dadurch habe ich mich erleichtert gefühlt. Ich habe nur an meinen Atemrhythmus gedacht und habe gefühlt wie meine Körperteile, die den Boden berühren, gebrannt haben. -Mariana

Der Meditations-Workshop war eine tolle Erfahrung, die ich gemacht habe, da ich mir nie die Zeit genommen hätte, bewusst mich hinzusetzen und meinen Körper, meine Seele und meinen Verstand herunterzufahren und mich auf das hier und jetzt konzentriere. Durch den Workshop habe ich jetzt eine neue Art der Entspannung kennengelernt, die ich sicher weiter verwenden werde! -Jovana

Ich war so glücklich, dass START einen Meditationsworkshop organisiert hat! Ich hatte einen stressigen Tag und Meditation war genau das, was ich brauchte. Und ich weiß, ich hätte es nicht getan, wenn es nicht für den Workshop gewesen wäre. Ich habe auch genossen, dass wir eine kleine Gruppe waren und über die Meditation dann sprechen konnten. -Nuaar

Englisch mit Daniel

Bei START-Vorarlberg gibt es alle zwei Wochen einen Workshop und er heißt „English with Daniel“. Wie der Name schon sagt, lernen ich und noch weitere vier Stipis Englisch mit Daniel, welcher ursprünglich aus London kommt.

Wir treffen uns immer am Donnerstag von 17:30 bis 19:00 Uhr per Zoom und lernen gemeinsam Englisch. Dieser Workshop ist inhaltlich sehr vielfältig. Jedes Mal lesen, hören und sprechen wir Englisch. Es ist sehr von Vorteil, dass wir eine Abwechslung haben und uns wird so nie langweilig.

Wir bekommen jedes Mal einen Text zum Lesen, dann sollen wir einige Fragen zu diesem Text schreiben. Diese Fragen stellen wir uns dann gegenseitig. So prüft man, ob die anderen den Text schon verstanden haben oder nicht. Danach schauen wir ein kurzes Video über irgendein Thema auf Englisch. Aus diesem Video schreiben wir alle Wörter, die wir nicht verstehen, auf. Nach dem Video fragen wir Daniel, was diese Wörter bedeuten und hören uns das Video noch einmal. Zum Schluss diskutieren wir gemeinsam den Inhalt dieses Videos gemeinsam.

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

Soziales Engagement – Es lohnt sich Verantwortung zu übernehmen

Sabiha Moradi ist START-Wien Stipendiatin und besucht die HTL Donaustadt. Sie wurde kürzlich zur Abteilungssprecherin für Informatik im Bereich Software Engineering gewählt. Neben ihren schulischen Verantwortungen, engagiert sich Sabiha ehrenamtlich bei der Caritas Lebensmittelausgabeaktion.

Mehr Verantwortungen (für die Mitmenschen) zu übernehmen und als ein aktives Mitglied in der Gesellschaft zu sein, sind Herausforderungen, die die soziale Entwicklung ermöglichen bzw. fördern.

Da es seit letztem Jahr wegen Corona-Maßnahmen Vieles u. a. auch gewisse freiwillige Mitarbeit bei Caritas nicht stattfinden durfte, bin ich trotzdem sozial engagiert gewesen. Ich habe versucht ab und zu bei der Lebensmittelausgabeaktion von Caritas teilzunehmen, um meine sozialen Kompetenzen doch noch zu entwickeln und meine Zeit besser zu verbringen.

Weiters habe ich mich mehr für meine Schule eingesetzt.

Mädchen in der HTL sind eine Minderheit aber als ein Mädchen hat man viele Vorteile. Heuer bin ich (ganz unerwartet) als die Abteilungssprecherin in der Schule gewählt worden. Ich habe mich immer als Klassensprecherin vorgestellt bzw. kandidiert. Aber ich wusste nicht, dass ich die ganze Abteilung vertreten kann/würde. Außerdem wurde ich als ein Ersatzmitglied bei der SV gewählt und damit war ich auch Mitglied der Mädchenvertretung in der Schule. Die Kombination dieser Verantwortungen haben viele gute Erinnerungen mit sich gebracht, obwohl sie für einen im vierten Jahrgang eine Überforderung sein können.

Zum ersten Mal habe ich bei einer SGA-Sitzung teilgenommen und somit konnte ich meine Ideen als ein Mädchen für die Mädchen – die Minderheit in der Schule – mitteilen und mich dafür einsetzen. Weiteres wurde ich von meinem Lehrer eingeladen, bei dem virtuellen Schnuppertag (live Session) mitzumachen, welche gleichzeitig die Eröffnung des Videoaufnahmestudios meiner Abteilung war. Dadurch wurde eines bestätigt, dass Schule, und zwar das soziale Engagement in der Schule sehr lustig und voller süßen Erinnerungen ist.

Zu guter Letzt möchte ich sagen, es lohnt sich Verantwortung zu übernehmen und Zeit zu investieren, um für andere etwas Gutes zu tun. Just go for it!

Storytelling am Sonntag

Am 21. Februar lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, dass Kunst nicht einfach ein Gemälde an einer Wand, sondern vielmehr eine Geschichte ist, die von jemanden erzählt wird. Die Kunstvermittlerinnen Magdalena und Cristina vom Museum der Moderne Salzburg zeigten uns anhand von Kunstwerken ausgewählter Künstler, dass Geschichten ganz unterschiedlich erzählt werden können.

Projekt der StipendiatInnen zum Titel ‚Auf dem Weg‘

Ob Gemälde, Zeichnung oder Film….in jedem Medium sind Handlung, Figuren, Emotionen etc. zu finden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten am Sonntag selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden und anhand von Audiostücken, Fotografien und Texten eine Geschichte zu spinnen. Welche Geschichte die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu dem Titel ‚Auf dem Weg‘ erzählt haben, lässt sich unter dem folgenden Link finden:

https://padlet.com/kunstvermittlungmdms/fasjbag48bk8hdfd

Unsere Stipendiaten Plabon und Maisam zum virtuellen Museumsbesuch ‚Storytelling‘

„Ich fand diesen Workshop sehr sehr kreativ. Diese Zoom-Sitzung wurde sehr abwechslungsreich und individuell gestaltet. Ich persönlich hatte mir zunächst vorgestellt, dass dieses Zoom-Meeting eher langweilig und monoton werden würde. Dass die Museum-Guides durch das Museum gehen und mit einer schlechten Kamera-Qualität filmen würden.
Doch dem war nicht so. Dieser Workshop wurde sehr cool und innovativ gestaltet. Ich fand es großartig, dass verschiedene Methoden verwendet wurden. Seien es Videos oder das Arbeiten auf dem White-Board oder ganz zum Schluss des Meetings das „padlet“. Diese Seite kannte ich vorher noch nicht und war direkt nach der ersten Benutzung „geflasht“.
Dass man zu solchen verschiedenen Seiten greift und eine Abwechslung in den Workshop bringt, zeigt in meinen Augen eine große Professionalität. Diese Art von Professionalität sieht man nicht oft, vor allem nicht in den Workshops.
Noch dazu kommt, dass die beiden Guides Magdalena und Cristina dieses Meeting exzellent geführt haben. Denn was bringen mir professionelle Seiten, wenn die Guides das Meeting nicht leiten können.
Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop sehr gut und sehr kreativ fand. Ich würde es auf jeden Fall anderen Stipis oder Freunden von mir weiterempfehlen.“

Plabon

„Der Workshop vom Museum der Moderne war einer meiner Lieblingsworkshops, den ich sehr interessant und spannend wahrgenommen habe. Inhaltlich hat es mich in eine kleine Zeitreise mitgeführt, da wir über Themen gesprochen haben, mit denen man sich selten auseinandersetzt. Ich bin immer dafür, dass ich neue Lebensarten von verschiedenen Menschen entdecke und heute haben wir ein bisschen über die Künstlerin Fiona Tan und den Künstler Harun Faroki erfahren und deren Leben sind einfach einzigartig.“

Maisam

Padlet-Bild im Hintergrund: Fiona Tan, Gray Glass, 2020, Dreikanal-Videoinstallation (schwarz-weiß, Ton), Filmstill, in Auftrag gegeben vom Museum der Moderne Salzburg, mit Unterstützung von Mondriaan Fund, NL, Museum der Moderne Salzburg. Courtesy die Künstlerin, Frith Street Gallery, London, Peter Freeman Inc., New York, Wako Works of Art, Tokyo

START-OÖ wird kreativ beim Portraitzeichnen

Am Sonntag, den 21.02.2021 hatten wir einen Portraitzeichnen Workshop mit Soso, welcher mir sehr gut gefallen hat.

Wir haben mit einfachen Schritten das Portraitzeichnen gelernt. Soso hat uns mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln beigebracht, wie jeder ein schönes Portrait zeichnen kann. Zuerst haben wir mit dem ersten Level begonnen, wo wir die Grundlagen des Zeichnens lernten. Es gab drei verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Personen, um so auch besser zu lernen auf die unterschiedlichen Details zu achten. Wir haben ganz einfach mit den Grundzügen angefangen, um uns so auf das nächste Level vorzubereiten. Beim zweiten Level haben wir die gleichen Personen noch einmal gezeichnet, nur mit mehr Details und Schattierungen, um unser Portrait realistischer aussehen zu lassen. Bereits nach dem zweiten Level haben wir tolle Portraits gezeichnet. Teilweise haben wir Stipis zum ersten Mal ein Portrait gezeichnet und nach diesem Workshop hat jeder von uns drei tolle Zeichnungen hinbekommen.

Soso hat diesen Workshop sehr gut gemacht. Danke Soso, dass du dir für uns Zeit genommen hast 🙂

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

VWA – Trainig für NÖ, OÖ & Salzburg Teil 2

Am 20. Februar hatten die Stipendiat*inn der 7. Klassen AHS den Folgetermin für das VWA – Coaching. Nachdem sich die Schüler*innen schon beim ersten Termin mit der Themenfindung und den Grundlagen einer vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftigt, wurde bei diesem Termin schon konkreter an der Zusammenstellung des Projekts gearbeitet. Schwerpunkt waren die Erstellung eines Exposés und die Gliederung der einzelnen VWA. Dabei hat sich unser Workshopleiter Markus Rheindorfer sehr viel Zeit genommen, um die einzelnen Arbeiten durchzubesprechen und wertvolle Tipps mit auf dem Weg zu geben. Auch das Zitieren und die richtige wissenschaftliche Sprache wurden kurz erklärt.

Einige Statements der Teilnehmer*innen:

Der Workshop war wieder einmal sehr hilfreich. Wir haben die wichtigsten Punkte eines Exposés besprochen, dann haben wir noch einmal das Zitieren genauer gelernt. Außerdem haben wir das weitere Vorgehen durch gemacht, was wir nachdem wir das Exposé schon fertig haben, machen sollen. Mir hat der Workshop sehr gefallen, da ich viel mit nehmen konnte. Vielen Dank Markus, dass Sie uns immer wieder weiter helfen 🙂“ – Samar (OÖ)

Heute hatten wir eine Weiterführung eines ehemaligen Workshops im Bezug auf die kommende VWA für uns Schüler. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen und ich habe auch viel Neues dazu gelernt. Es herrschte auch während der Konferenz eine angenehme Atmosphäre und war sehr informativ.“ – Mihi (Salzburg)

Ich fand den 2. Teil vom VWA-Workshop genau so super wie den ersten. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus beim Zitieren, beim Schreiben des Erwartungshorizonts und beim Aufbau der Vwa. Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch sehr gut einteilen 😊“ – Sara (NÖ)

Vielen Dank an Markus Rheindorf für die beiden wirklich tollen VWA – Workshops!

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso – Teil I

Am vergangenen Samstag, 20.02.2021, fand der Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna, Soritta Kim, statt.  Es wurde in zwei gruppen aufgeteilt. In Teil I dieses Workshops hat uns Soritta aka Soso gezeigt, dass jeder ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe von Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile zeichnen können.  In Teil II von diesem Workshop, dass in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin von dem gestrigen Workshop sehr begeistert. Ich habe gar keine Erfahrungen gehabt im Thema Zeichnen. Ich schaue mir gerne Bilder an und bin auch gerne im Museum und auch in Ausstellungen. Jedoch habe ich die Malerei immer nur theoretisch betrachtet und habe nie gedacht, dass ich zeichnen könnte. Der Workshop war sehr gut gestaltet, wir wurden Schritt für Schritt betreut. Am Ende war ich schockiert von mir selbst, dass ich es hinbekommen habe, ein Porträt zu zeichnen. Danke Soso vielmals, weil du mir das Zeichnen auch praktisch gezeigt hast! Vielen Dank Start für die Organisation dieses tollen Workshops!- Banan

Früher habe ich mir immer gedacht, Zeichnen ist nicht mein Ding und es hat mich auch nicht interessiert. Aber doch der Kunstprojekt-Workshop fand ich sehr interessant und spannend. Ich habe mega Spaß gehabt und
meine Interesse an Zeichnen erhöht. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich auch bei Soso für den
tollen Workshop. – Abbas

Beim Workshop bin ich drauf gekommen, dass ich keine Kreise zeichnen kann, aber trotzdem durch Sosos Hilfe könnte ich hübsches Mädel zeichnen kann, war sehr schön, wie Soso uns Schritt zu Schritt gezeigt hat.
Es war wirklich lustig, ich musste nur sagen die Augen oder die Nase oder die Ohren meines Mädels sind komisch und Soso hat dann sofort regiert, schon vom ersten Blick hat sie gewusst, was an meinem Zeichnen
nicht stimmt, sie war sehr lieb und es hat mir Spaß gemacht.- Asmaa

Ich fand den Workshop richtig cool. Eigentlich habe ich etwas anderes wie z.B. mehr Theorie erwartet, aber ich war froh, dass es nicht so war. Mir hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht, weil ich in meiner Freizeit
auch zeichne. Vereinfachte Portraits zu zeichnen ist so simple Dank liebe Soso.- Sahar

Ich bin jemand, der gerne zeichnen würde, aber kann es leider nicht und das denkt bestimmt fast jeder aber mit Soso war es anders. Wir haben dort Einzelheiten gelernt, die beim Zeichnen nötig sind, die uns aber von niemandem beigebracht wurde. Ich persönlich habe einige Sachen gelernt, die ich jetzt öfters in meinen Zeichnungen einsetzen werde. Vielen Dank an Soso. – Yusuf

Im Zeichen-Workshop von Soso habe ich zum ersten Mal probiert ein Portrait zu zeichnen. Soso war so toll und hat uns gezeigt wie man richtig ein Portrait zeichnen kann. Ich hatte viel Spaß daran und am Ende hat mein Portrait mich wirklich fasziniert. Ich konnte kaum glauben, dass ich es gezeichnet habe. Soso ist sehr lieb und ich wünsche ihr viel Erfolg im weiteren Leben. – Hamid

Ich habe gelernt wie man leicht zeichnen kann und wie man ein Bild vorstellen kann. Außerdem, Ich zeichnen zum ersten Mal und was ich gezeichnet habe war nicht schlecht. – Ammar

Hallo, der Wokrshop war wirklich sehr interessant. Ich kann nicht so gut zeichnen aber ich habe mir Mühe gegeben, das Beste daraus zu machen. Soso hat auch alles super erklärt. – Milad

Ich fand es meeega toll und würd immer wieder bei dem workshop teilnehmen, ich habe auch gelernt wie man richtig zeichnet. Ich bin normalerweise schlecht in Portraits zeichnen und mit Soso konnte ich lernen wie man
sowas macht. – Anni

Ich konnte mir nie vorstellen, so schöne Werke zu erstellen. Soso hat es ermöglicht, in mir die Künstlerin herauszubringen. Ich bin jetzt der Meinung, dass jeder zeichnen kann, wenn man die Mühe gibt und richtige Lehrerin dafür hat. – Jasmeet 

Gruppe 1
Gruppe 2

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich bin froh, dass ich heute dabei sein dürfte, denn der Inhalt des Workshops aufbauend zu meinem aktuellen Deutschunterricht ist. Ich habe fast keine Argumentationsart, die wir heute behandeln haben, gekannt, so dass ich wirklich enorm aus dem Workshop mit Hanna mitnehmen konnte. Für die Zukunft werde ich versuchen auf meine Argumentation und auf die von den anderen Menschen zu achten und diese dementsprechend zu verkraften. – Mariana

Ich fand den Workshop mit Hannah ganz gut. Sie hat sehr viel mit uns die unterschiedlichsten Arten des Argumentierens geübt und hat versucht, uns beizubringen diese voneinander zu unterscheiden. Mir hat der Workshop gut gefallen. – Maryam

Der Workshop mit Hanna war sehr produktiv und lehrreich. Ich habe gelernt wie viele Arten von Argumenten es gibt, und wie / wann man sie verwendet. In der Zukunft werde ich sicherlich in meine alltags Diskussionen, aber vor allem in meine Texten Autoritätsargumente und Werteargumente einbauen. – Nuaar

Der Argumentieren-Workshop habe ich sehr hilfreich und sehr informativ gefunden. Unsere Trainerin Hanna hat uns sehr geduldig und verständlich erklärt, was Argumentieren ist und welche Arten von Argumentieren gibt es. Sie hat auch versucht, dass alle mitmachen und gleichmäßig vom Workshop profitieren können. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich bei Hanna für den tollen Workshop. – Abbas

Ich habe mehr über das Argumentieren beim Workshop gelernt als in der Schule. Er war sehr hilfreich, da ich selbst viele Textstellen analysieren konnte und feststellen konnte, zu welcher Art des Arguments diese gehört. – Jasmeet

START meets Faika El-Nagashi

If you can see it, you can be it!

Unsere Talk Reihe haben wir mit der Nationalratsabgeordneten Frau Mag. Faika El-Nagashi fortgesetzt. Faika El-Nagashi ist seit Oktober 2019 Abgeordnete im österreichischen Parlament und ist im Grünen Parlamentsklub Bereichssprecherin für Integration- und Diversitätspolitik, Zivilgesellschaft und Tierschutz. Davor war sie von 2015-2019 Landtagsabgeordnete und Mitglied des Wiener Gemeinderates. Auch damals setzte sie sich stark für die Bereiche wie Menschenrechte, Migration, Intersektionalität und LGBTIQ-Rechte etc ein. Unsere Stipendiat*innen hatten die exklusive Möglichkeit mit ihr über ihren Werdegang und ihr Leben als leidenschaftliche Politikerin mit ungarisch-ägyptischen Wurzeln zu plaudern. Es war ein sehr inspirierendes und motivierendes Gespräch für alle! Wir bedanken uns recht herzlich von Frau Mag Faika El-Nagashi und wünschen ihr noch viel Erfolg!  

Dieser Workshop zählt bestimmt zu einem meiner Lieblingsworkshops! Speziell fand ich diese persönliche Atmosphäre mit Faika und den Stipis echt cool und die vielen motivierenden Worte die wir zu hören bekommen haben. Ein Motto werde ich mir zum Beispiel bestimmt auf ewig merken : „If you can see it, you can be it“ Das hat mich auch sehr motiviert viel auszuprobieren, um mein Ziel im Leben zu finden und zu verfolgen. Gentijana

Am 19.02.2021 trafen wir, die Stipis, Faika El-Nagashi, eine Abgeordnete zum Nationalrat der Grünen. Wie wir, die Stipendiaten, hat auch sie eine „Migrations-Biografie“. Sie gab uns Mut und zeigte uns wie unsere Zukunft aussehen kann. Die Besprechung mit Faika war inspirationsvoll und ihre Geschichte sehr belehrend.  Vielen Dank für diese Chance! Eray

Ich fand alle Informationen, die Frau Faika El-Nagashi uns erzählte, sehr interessant und ich fand es sehr inspirierend, wie wir ihren Hintergrund besser kennengelernt haben und wie sie all die Probleme und das Mobbing überwinden und zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Hayma

Das Gespräch war sehr interessant finde ich. Ich konnte viel mehr über das Leben eines Politikers lernen und finde es war super im allgemeinen Danke !  Mohammad

START-Vorarlbergs Lernnachmittag mit Nadine

Heute war es wieder so weit, wieder ein neues Thema mit Nadine, unsere Deutsch Workshop-Leiterin, zu besprechen.

Das Thema war Textanalyse, welche eine sehr wichtige Matura-Textsorte ist, die jeder Schüler im Weg zur Matura beherrschen sollte.

Ein sehr toller gestallter Workshop war es wieder auf jeden Fall!!

Zum Beginn hat uns die Nadine erklärt, was überhaupt eine Textanalyse ist und wo unterscheidet sie sich von den anderen Deutsch-Textsorten.

Danach haben wir uns den Aufbau einer Textanalyse angeschaut. Es war Informationsreichlich. Wir konnten uns leicht vorstellen, wie eine Textanalyse ausschauen sollte. Wir haben zusammengelesen, was in der Einleitung, Hauptteil und Schluss hinzugehört. Sie hat uns immer wieder hilfreiche Hinweise und Tricks gegeben, die viele von uns – meiner Meinung nach- sehr interessant und wichtig fanden.

Dann stiegen wir in die Formulierungshilfen ein, welche sehr nützlich waren. Nadine hat uns verschiedenen Formulierungsbeispiele für jeden Teil- Einleitung, Hauptteil, Schluss- des Textes gegeben.

Zunächst haben wir uns die Rhetorische Stilmitteln angeschaut. Es sind sehr viele und daher schwer alle auf einmal zu merken. Aber Nadine hat uns auf die wichtigsten Stillmitteln, die in Textanalyse-Texte vorkommen könnten, darauf hingewiesen.

Jetzt kommt der spanende Teil, nach dem wir einen Text über Facebook gelesen haben, hat uns Nadine in verschiedenen Räumen in Zoom eingeteilt, um mal selbst zu arbeiten. Gruppenarbeit finde ich immer SUPPER!! 😊.

Jede Gruppe hatte eine bestimmte Aufgabe gehabt und Fristzeit gab es auch wieder. Nachdem die eine viertel Stunde Gruppenarbeit fertig war, haben wir unsere Ergebnisse miteinander geteilt. Nadine war auch dabei und hat immer was dazu hinzugefügt.

START-Stipendiatin Fatma meinte:

Der Workshop war vorerst gut, kurz und hilfreich. Die zwei Stunden waren nützlich, um eine neue Textsorte durchsuchen und einmal zu üben.  Die Lehrerin ist sehr nett.  Sie beantwortet unsere Fragen und weiß alles, was von ihr verlangt wird.

Es ist eine sehr gute Idee, uns in Gruppen aufzuteilen.  Sie macht es jedes Mal gut in verschiedenen Kombinationen.  Wir helfen uns gegenseitig und können immer etwas voneinander lernen.

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Container und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

„Style it right!“ – Bekleiden in der Berufswelt

Am Sonntag, den 14.02.21 hatten wir einen Workshop zum Thema „Style it right“ mit START-OÖ Alumna Selma.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte sie, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch kleiden soll.

Dabei empfahl sie Frauen, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch in der Bank beispielsweise Anzüge in dezenten Farben wie dunkelblau oder schwarz tragen können, kombiniert mit einem weißen Hemd. Außerdem können sie knielange Röcke und Kleider tragen, solange die Farbwahl angemessen ist. Auch Schuhe mit maximalen Absatz von 5 cm sind ok, solange man darauf gehen kann.  Bei Accessoires lautet das Motto „Weniger ist mehr“.

Männer sollen am besten im Anzug erscheinen. Auch hier empfiehlt sie dezente Farben. Das Schuhen soll elegant sein. Allgemein ist ein gepflegtes Erscheinungsbild sehr wichtig. Beispielsweise sollen die Haare gepflegt und zusammengebunden sein, damit sie das Gesicht nicht verdecken.

Der Workshop „Style it right“ hat uns viel beigebracht wenn es um Mode und richtige Kleidung für verschiedene Anlässe geht. Wir haben viele Themen besprochen, die mir in meiner Karriere und meinem Alltagsleben helfen. Mir ist aufgefallen wie wichtig die Bekleidung ist, weil mein Outfit kann vieles über mich sagen. Ich hatte schon ein paar mal Vorstellungsgesprächen, wo ich leider kein passendes Outfit anhatte, aber durch diesen Workshop kann ich in Zukunft bei den Vorstellungsgesprächen professioneller wirken„, Stipendiat Reza über den Workshop

Als nächstes haben wir besprochen, wie man sich bei Werkstatt -/ und Bürobesichtigungen kleiden kann.  Bei Werkstattbesichtigungen sollte man warme Kleidungen anziehen und auf feste Schuhe zurückgreifen. Bei Bürobesichtigungen sollte man sich wie bei einem Vorstellungsgespräch kleiden, aber ohne zu übertreiben.

Bei dem Maturaball und der START Aufnahmezeremonie ist elegante Kleidung erforderlich. Die Männer sollen im Anzug erscheinen und die Frauen bestenfalls in Kleidern oder Anzügen.

Zum Schluss haben wir über unser Kaufverhalten gesprochen und kritisch analysiert. Selma hat uns mitgegeben, dass wir bewusster konsumieren sollen, indem wir weniger kaufen und bereits gekauften Dinge weiter zu tragen oder zu verschenken. Außerdem hat sie uns empfohlen auf Second Hand Mode oder Fairtrade Mode zurück zu greifen. Die Diskussion über Fast Fashion war besonders spannend, und die Stipis brachten viele verschiedene Aspekte in die Diskussion ein.

Ein Bericht von Stipendiatin Sharifa

7-Days Walking Challenge bei START Vorarlberg

Der Lockdown machte uns allen zu schaffen. Daher hat Sandra sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Müdigkeit und Trägheit vorzubeugen. In den Semesterferien gab es für uns die Möglichkeit, mit unserem liebgewonnenen Weihnachtsgeschenk – einem Schrittzähler – mehr Bewegung bzw. Schritte im Alltag zu machen. Wir wurden von Sandra aufgefordert, jeden Tag nach draußen zu gehen und unsere Uhr zu benutzen, welche unsere Schritte automatisch zählt. Am Ende jeden Tages haben wir Sandra einen Screenshot von unseren Schritten geschickt, die wir tagsüber gegangen sind.

Hier ein Auszug aus meinem 7-Days Walking Tagebuch:

TAG 1 – 20080 Schritte


TAG 2 – 35222 Schritte

„Morgen gehe ich WANDERN. Das macht mehr Spaß als ich mir dachte“


TAG 3 – 50016 Schritte
„Omg Sandra, ich kann kaum meine Beine spüren. Es war kalt und sehr anstrengend mit Schnee. Wir sind nach Sulzberg gewandert und dann zurück nachhause und haben draußen mit Schnee gespielt und dann nochmals eine Stunde spazieren gegangen. Heute war es einfach der aktivste Tag ever!“

Wir haben einen verstorbenen Vogel gefunden. Das hat mich sehr traurig gemacht. Ich habe für ihn eine Herzmassage gemacht und ihn warm gemacht aber er hat sich nicht mehr bewegt.

TAG 4 – 32597 Schritte
„A new partner. Das Wetter ist wunderschön aber nur ganz wenig kalt“

TAG 5 – 40496 Schritte
„Meine Schritte für heute. Ich bin am Morgen mit meinen Eltern zum Arzt gegangen. Hier habe ich meine Uhr angezogen. Dann sind wir nach Hause zurückgekommen und ich bin im Haus nur gelaufen. Am Nachmittag bin ich mit meiner älteren Schwester nach Bregenz gefahren, haben etwas einkaufen müssen und dann sind wir am Bodensee spazieren gegangen und dann habe ich das schönste Video in meinem Leben aufgenommen. Das war herrlich. Sind nach Hause mit dem Bus gefahren, sind 2 Haltestellen früher ausgestiegen und sind nochmal gelaufen. Am späteren Nachmittag ist es sehr sehr sehr sehr sehr kalt geworden. Deshalb bin ich nicht hinausgegangen. Nichtsdestotrotz habe ich zuhause ein Laufband. Ich bin auf den Laufband 113 min gelaufen. Fast 2h. Mein Bruder hat mir zur Verstärkung Apfel gebracht und dann habe ich mehr Energie bekommen und konnte locker weiter machen. Und genau jetzt bin ich aus der Dusche rausgekommen und kann gemütlich schlafen.
Gute Nacht liebe Sandra


PS: auf dem Laufband steht 13. Min aber es sind 113 min. Nach 100 min wurde dann von neu begonnen. Du kannst es auch bei km sehen (15,1) und Kalorien (1135).

TAG 6 – 34188 Schritte


TAG 7 – 42650 Schritte

„Hellooo Sandra, hier meine letzten Schritten und Fotos für unser challenge. Ich möchte mich bei dir bedanken, dass es mir so mega Spaß gemacht hat. Mit Mut und Ehrgeiz um zu gewinnen ist einfach klasse hahahha. Ich fühle mich fitter jedoch bisschen Muskelkater hahaha Ich bin heute wieder an die frische Luft gelaufen. Es war sehr kalt deshalb das Bild auch mit meiner Schwestern. Alle warm angezogen. Die Himmel war sehr sehr schön. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und hier habe ich dir ein paar geschickt. Nachdem wir zuhause waren, bin ich 1h auf dem Laufband gerannt.

Danach habe ich getanzt und Cardio Workout mit Pamela gemacht. Ahhhh es war sehr anstrengend, aber worth it. Ich freue mich auf das Ergebnis wer gewinnen wird. Liebe Grüße und gute Nacht, schlaf gut und bis morgen Shirin 

Ein Bericht von START Stipendiatin Shirin, 2. Platz

Gewonnen hat unser Läufer Shah-Ali 😊
Herzlichen Glückwunsch!

Wie schreibe ich meine Diplomarbeit? – Teil 1

Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg trafen sich in einem Online-Coaching mit Frau Dr. Susanne Korbel von schreibLAUT, um an ihren Diplomarbeiten zu arbeiten. Dabei wurden viele Themen behandelt, wie man eine Diplomarbeit am besten schreibt. Die Stipendiat*innen machten Übungen, um in den Schreibfluss zu kommen, zur Strukturierung ihrer Diplomarbeit und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Korbel erklärte auch den Unterscheid zwischen wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Literatur und gab Tipps zur Recherchearbeit.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Der Workshop Diplomarbeits-Coaching hat mir gut gefallen. Er war sowohl informativ als auch hilfreich für meine Diplomarbeit. Die Übungen, die gemacht worden sind, waren hilfreich. Man ist in den Schreib-flow langsam reingekommen. Leider ist die Internetverbindung teilweise abgebrochen, deshalb wünsche ich mir beim nächsten Mal eine bessere Plattform (Teams oder Zoom)Salam (NÖ)

Der Workshop zum Thema Diplomarbeits-coaching hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr informativ und konstruktiv. Die Workshopleiterin gab uns ein paar gute Tipps, die uns beim weiterschreiben helfen können und in den Schreibfluss bringen.Soraya (OÖ)

Ich persönlich fand den Workshop über die Abschlussarbeit sehr interessant und hilfsreich. Da wir alle kurz vor dem Schreiben der Abschlussarbeit sind, würde uns helfen, zu wissen, wie man am besten damit anfängt, die wichtigsten Schritte, die häufigsten Fehler, die wir vermeiden sollen und schließlich wie man das ganze strategisch angehen soll. Ich bin gespannt und freue mich auch auf den nächsten Workshop.Ahmad (NÖ)

Der Workshop zu Diplomarbeit-Coaching hat mir sehr gut gefallen. Da wir meisten selbstständig arbeiten müssten, dürfte ich meine Schwäche und Stärke besser kennen lernen und bearbeiten. Außerdem es waren sehr Lehrreiche Lektionen dabei, welche ich in meinem Schreibverhalten einbauen werde. Eine Sache, welche mich gestört hat, war die schlecht Internetverbindung. Meine Empfehlung für weitere meetings wäre, dass wir Microsoft teams benützen, da es einigermaßen einwandfrei funktioniert.Quodratullah (Sbg)

Halbjahresberichte richtig verfassen

Miteinander und füreinander da sein. So lautete das Motto von den beiden START-Vorarlberg Stipisprecher Baris und Ibo, welche unseren neuen Stipendiat*innen erklärten, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht. Außerdem konnten wir uns austauschen und hatten jede Menge Spaß zusammen.

Am 12.02.2021 haben sich die neuen StipendiatInnen, Ibo und Baris zu einem Zoom-Anruf getroffen. Die Stipisprecher Ibo und Baris haben die Aufgabe bekommen, den Neuen zu zeigen, wie die Geldübersicht funktioniert und wie man einen Halbjahresbericht schreibt. Die Stipis waren sehr interessiert und haben sehr gut aufgepasst. Sie haben gute Fragen gestellt und wir waren froh darüber, ihnen diese beantworten zu können. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Meeting!

Hier noch ein paar Feedbacks:

„Ibo hat uns am Bildschirm gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Der Workshop war gut gestaltet und erklärt. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Abrechnung gesprochen. Die Rechnungen hatte ich zum Glück schon von Anfang an gesammelt, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Ibo und Baris für eure Zeit.“  –Abdul

„Es war sehr hilfreich und bedanke mich für die Tipps.“ –Lexi

„Ich habe eure Erklärung sehr nützlich gefunden. Ihr habt mir das Thema auf eine für mich angenehme Art gut vermittelt. Theorie und Beispiele dazu waren in sehr guter Harmonie! Danke euch!“ –Tenzin

Fit for the Job! Tips und Tricks für die Jobsuche mit L’Oréal

Am 12.Februar wurden wir von L‘Oréal zu einem Fit for the Job Workshop eingeladen, dieses Jahr zum ersten Mal online. 20 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich und Salzburg. Vielen Dank für diesen intensiven, sehr hilfereichen Workshop, der gerade aktuell für die laufenden Bewerungen für Sommerpraktika und Fachhochschulen richtig kommt!

15:00-16:15 Allgemeines zum Bewerbungsprozess mit Martina Koberg, Human Ressources Director

16:30-17:00 Workshop 1: Business Knigge, Auftreten und Styling  mit Susanne Wolf, Direktionsassistentin 
16:30-17:15 Workshop 2: Kommunikation im Berufsalltag mit Bernadette Metzler, Corporate Communications Manager                

17:15 – 17:45 Tausch der Workshopgruppen

17:45-18:15 Feedback und Verabschiedung

Hier die Kommentare und Feedbacks der START-Stipis:

Ich habe viele hilfreiche Tipps gelernt, die ich definitiv umsetzen werde wenn ich mich das nächste Mal für eine Stelle bewerbe 🙂 ich werde von jetzt an auf die Anrede und das “Subject” in einer mail viel mehr aufpassen. // Nuaar

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Das interessanteste war, dass es ein Workshop mit L’Oreal war, und dass ich direkt Tipps von Human Resources Direktorin bekommen habe. Das Thema Bewerbung haben wir eigentlich genau in der Schule durchgemacht, aber mir war es wichtig im Workshop, dass ich Informationen von jemanden bekomme, der selbst in diesem Bereich tätig ist.
Es wurde immer auf unsere Fragen eingegangen. Nach diesem Workshop habe ich wirklich überlegt, ob ich mich nächstes Jahr bei L’oreal Österreich bewerben soll 🙂 // Ravneet

Der Workshop „Fit for the Job“ war sehr interessant und informativ. Es wurde viele Fragen von mir beantwortet und ich konnte vieles mitnehmen. Danke für das tolles Angebot. //Abbas

Ich fand der Workshop hat einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbungsschreiben und -gespräch gegeben. Also worauf man vor, während und nach einer Bewerbung achten soll. Wir haben Informationen bekommen zu:
Wo man am besten Stellen finden kann, wo und wie man die Personalangestellten kontaktiert, welche Dokumente in einer Bewerbung hineingehören, die Wichtigkeit der Körpersprache und das professionelle Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, waren auch die kurzen Umfragen mit einer Frage, da man da auch aktiv nachdenkt und dann die richtige Antwort nach der Umfrage bekommt und reflektieren kann, wo man sich selbst verbessern sollte. Diese kurzen Umfragen hätten meinerseits auch mehr sein können! // Genti

Mir hat das heutige Meeting sehr gut gefallen. Obwohl das Meeting mehr als drei Stunden ging, habe ich mich gar nicht gelangweilt. Die Damen von L’Oréal waren echt nett und sie haben jede Frage sehr ausführlich beantwortet. Ich habe viele neue Dinge über das Bewerbungsgespräch und die Bewerbung selbst gelernt. // Fatema R.

Also die meisten Sachen hatten wir schon bei Arbeiterkammer in St.Pölten schon besprochen gehabt ,aber es gab auch paar andere Sachen ,dass ich noch nicht wusste und die drei nette Damen waren auch sehr nett und man konnte denen Folgen und verstehen. // Khadija B.

ich fande den Workshop besonders interessant und konnte sehr viel mitnehmen. Vorallem war es interessant zu hören was bei einer Bewerbung ein No-Go ist und was ein Go ist. // Anni Z.

Der Workshop war eine Auffrischung von notwendigen Informationen für eine korrekte Bewerbung, da die Bewerbungsfrist für Sommerpraktika dem Ende neigt. Deshalb fand ich ihn sehr hilfreich.// Sahar A.

Workshop hat mir sehr gut gefallen und habe ich viele neue Dinge über Bewerbung und Bewerbungsgespräch gelernt und diese Informationen sind sehr wichtig für meine Zukunft. //Fahim

Vielen Dank Katrin der Workshop war wirklich super hat mir viel geholfen ich habe außerdem viele Sachen notiert die ich zuvor nicht wusste die Frauen waren sehr nett alle drei und ich war sehr glücklich dass ich davon was mitgenommen habe. // Sulaf

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diesen Workshop organisiert haben. Der Workshop war ausgezeichnet. Ich habe viele wertvolle Informationen bekommen, die ich vorher nicht wusste. Ich weiß jetzt durch diesen Workshop, wie ich mich bestens für eine Stelle bewerben soll. // Milad


Mein soziales Engagement in meiner Schule

Mein Name ist Omran Almasri und ich besuche derzeit den 3. Jahrgang in der Abteilung Elektrotechnik an der HTL Wien 10. Schon seit dem ersten Jahrgang werde ich immer wieder auf Grund meinem guten Umgang mit Menschen, meiner Zuverlässigkeit und meiner Hilfsbereitschaft zum Jahrgangssprecher gewählt und dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit bis zur Matura so bleiben.

Ein Jahrgangssprecher zu sein ist eine große Herausforderung und ist mit sehr viel Verantwortung verbunden, welche ich aber gerne nachgehe.
Meine Aufgabe besteht darin das Interesse meiner Mitschüler*innen zu vertreten, was manchmal nicht sehr leichtfällt.
Öfters muss ich Kompromisse eingehen und geschickt Konflikte innerhalb der Klasse lösen. Dies und viele weitere Aufgaben bereiten mir Freude, weswegen ich mir entschieden habe, sie auf einem noch höheren Niveau zu bringen und dadurch bin ich seit 2019 ein Stellvertretender-Abteilungssprecher für die Abteilung Elektrotechnik.

Für mich als Jahrgangssprecher war es in diesem Jahr vor allem wichtig die Klasse wieder zusammen zu schweißen, nach dem sie durch die Gruppeneinteilung wegen dem Lockdown im Frühling gespalten wurde.
Dies ist nicht so einfach, da der persönliche Face-to-Face-Kontakt fehlt und ich nach virtuellen Alternativen gesucht habe.
An diesem Punkt arbeite ich gerade sehr viel, da meiner Meinung nach der Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaft besonders in dieser Zeit umso wichtiger denn je geworden ist.

Ich finde allgemein es sehr interessant und bereichernd, die Möglichkeit zu haben, Mitschüler*innen darunter auch viele Freunde zu helfen und sich für ein besseres Schulleben einzusetzen. Auch weitere Schritte für die Zukunft bezüglich meines sozialen Engagements sind in Planung, denn es wäre mir eine sehr große Ehre alle Schüler*innen an der HTL Wien 10 zu vertreten.

Berufseinblicke: Regisseur

Im Rahmen der Reihe BERUFSEINBLICKE: hatten wir am 6.2.2021 den österreichischen Filmemacher Robert Schabus bei uns online zu Gast. Er ist bekannt für seine Dokumentarfilme wie Mind the Gap (2019) und Bauer unser (2016).

Robert Schabus und Marie Vollmer erzählten bei ihren beruflichen Werdegang und wie sie beim Film gelandet sind. Wir erfuhren wie man so einen Film plant, orgnisiert, finanziert und letztendlich produziert, schneidet bis er in den Kinos zu sehen ist. Vielen Dank für diesen spannenden Einblick in das österreichische Filmbusiness! Wir hoffen darauf bald einen der Filme von Robert Schabus im Kino anschauen zu können.

Hier noch Statements von einiges Stipis:

Am Samstag haben sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus ganz Österreich mit Robert Schabus und Marie Vollmer online auf Zoom getroffen. Robert Schabus ist für viele von uns schon bekannt. Für diejenigen, die ihn nicht kennen, Robert Schabus ist ein unabhängiger Filmemacher. Zu seinen Werken zählt neben seinen aktuellen Film „Mind the Gap“ etwa „Bauer unser“, der einen kritischen Blick auf die zunehmend industrialisierte Landwirtschaft wirft. Nicht zu vergessen, dass Marie Vollmer seine Assistentin ist. // Rusul

Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte einen guten Einblick in das Berufsleben eines Regisseurs bekommen. // Sharifa

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Wir bekamen einen kurzen Einblick in den Beruf und konnten auch erfahren wie Robert Schabus zu diesem Beruf kam.
Vielen Dank Robert und Marie für diese tolle Gelegenheit 🙂 // Samar

Online im Theater: Gandhi – Der schmale Grat

Auch wenn das Landestheater Niederösterreich aufgrund der Corona-Maßnahmen leider schon länger geschlossen ist, gab es doch ein sehr spannendes Angebot für die START-NÖ StipendiatInnen: Wir konnten uns online das Theaterstück „Gandhi – Der schmale Grat“ ansehen und danach mit Theaterpädagoginnen des Landestheaters das Stück nachbesprechen. Da ging es um verschiedene Formen des Protests, wofür wir auf die Straße gehen (würden), wie mutig wir uns einschätzen bzw. was Mut überhaupt bedeutet und was wir von Gandhi lernen können. Auch die Schauspielerin des Stücks, Bettina Kerl, nahm sich extra für uns Zeit und kam für eine Fragerunde in die Videokonferenz dazu.

Wir bedanken uns vielmals für den interessanten Theater-Nachmittag!

Mir hat es gut gefallen. Für mich persönlich war es ein neues Erlebnis. Jetzt habe ich ein klareres Bild, wie es eigentlich im Theater läuft. Sehr bemerkenswert waren die kleinen Besprechungen mit den Trainerinnen und die kurze Aufklärung von der Schauspielerin. (Salam)

Das Theaterstück fand ich sehr abwechslungsreich, da Historie mit etwas Neuem zusammenverbunden wurde, eine Erzählerin oder auch der „Gandhi-Fan“ im Stück hat die Geschichte Gandhis in einer neuen und frischen Form über Video rübergebracht. Ebenfalls fand ich die einzelnen Übungen, wie das Besprechen der Lektionen im Stück sehr hilfreich und auch gut, um diese nochmal zu wiederholen und besser zu merken. Letztlich war natürlich auch ein Highlight die Fragerunde mit der Schauspielerin des Stückes Bettina Kerl, denn es war interessant zu wissen was im Hintergrund eines so aufwendigen Stückes passiert und wie man sich als einzige Schauspielerin in einer Aufführung fühlt. (Genti)

Das Theaterstück über Gandhi war sehr spannend, die Fragerunde mit der Schauspielerin fand ich auch toll, da wir alle unsere Fragen ihr stellten und die Unklarheiten klären konnten. Es gefällt mir immer, ein gutes Theaterstück zuschauen zu dürfen, natürlich es wäre sehr schön, wenn es live stattfindet und nicht nur online, aber im Großen und Ganzen hat mir sehr gefallen, nach längerer Zeit, wieder Zuschauer eines guten Theaterstücks zu sein. (Navid)

Ich fand das Theaterstück sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal ein Monolog Theaterstück angeschaut, also es war etwas Neues. Es war auch gut, dass wir am Ende mitarbeiten konnten und über das Stück gesprochen haben. Dass geschichtliche Inhalte dabei waren, war auch gut, so habe ich Vieles aus der Geschichte von Indien gelernt, das ich nicht wusste. (Sara)

Das war das erste Mal für mich, eine derartige Performance mir anzuschauen, und ich kann nun sagen, dass ich es echt bereue, dass ich vorher zu keinem Theater gegangen bin. Obgleich es Corona-bedingt nicht möglich war, das Theaterstück „live“ zu sehen, war ich nicht in der Lage, es aus dem Auge zu lassen, da jeder Moment äußerst hinreißend war.. Jedes einzelne Detail war von Bedeutung und enthielt essentielle Fakten über Gandhi. Was mir auch besonders gefiel war die Nachbesprechung und, dass die tolle, talentierte und auch nette Schauspielerin Bettina Kerl auch dabei war, wodurch es möglich geworden war, ihr persönlich Fragen über ihre Erfahrungen im Bezug auf Schauspielen zu stellen! (Mohammed)

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich fand den zweiten Teil des Seminars sehr toll, da wir viele Methoden besprochen sowie angewendet haben, aber bevor wir diese umsetzten, haben wir einen kleinen Test gemacht, um festzustellen welcher Lerntyp wir sind. Ich bin alle Lerntypen.- Mariam

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr interessant und informativ. Ich habe viele neue Methoden gelernt und habe außerdem viele Tipps bekommen. Ich werde ein paar Methoden, die wir besprochen haben ausprobieren. Der Workshop war ausgezeichnet.  – Milad

Ich fand die Zeit super, es hat mir auch geholfen herauszufinden, welcher Lerntyp ich bin und wie es sich am besten lohnt zu lernen. Auch habe ich neue Informationen herausgefunden, wie etwa, dass Puzzles einen guten Effekt auf die Konzentration haben und da ich Schwierigkeiten habe mich zu konzentrieren, half mir diese Info sehr. Es war ein aufbauender Workshop und da ich heuer maturiere, brauchte ich es besonders dringend, vor allem jetzt wo wir alle von Zuhause aus lernen müssen. Die Stimmung war sehr angenehm und unsere Betreuerin super lieb. Wie immer, ein gelungener Workshop! –  Balqiz

Ausdruck und Beistrichsetzung

Warum wird in (fast) allen Sprachen, die es auf dieser Welt gibt, Kommas verwendet und warum gibt es dazu bestimmte Regeln? Kommaregeln sind da, um einen Text oder eine Sprache besser zu verstehen und damit es nicht zu kompliziert klingt. Genau über dieses Thema beschäftigten wir uns am 4. Februar im Deutschkurs mit Nadine bei START-Vorarlberg. Am Beginn machten wir eine Wiederholung der Kommaregeln und anschließend machten wir drei Übungen, die für alle sehr leicht waren. Nach diesen Übungen hat Nadine, unsere Trainerin, uns mit einem Kahoot-Quiz überrascht. Die Ergebnisse waren jedoch auch überraschend, da es welche gaben, die auch die falsche Lösung ausgewählt haben. In der zweiten Runde haben wir uns mit dem Ausdruck der Texte gewidmet. Sich richtig ausdrücken ist sicher nicht leicht für diejenigen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben.

Statement Ibrahim:

„Es war easy, spannend und eine gute Wiederholung zu Kommaregeln“

Statement Sherin:

„Ich fand den Workshop ziemlich gut, da Nadine uns immer am Anfang eher leichte Aufgaben gegeben hat und dann wurde es stufenweise schwieriger und das hat mir am meisten gefallen.“

Fatima:

„Der Lernnachmittag hat mir sehr geholfen und vor allem auch Spaß beim Üben gemacht. Nadine geht auf alle unsere Fragen immer ein und bereitet, was wir am meisten brauchen, für uns vor.“


How to read

“A room without books is like a body without a soul.” 

Wer kennt es nicht? Am Nachttisch liegen die Bücher bereit, aber man kommt nie dazu das Buch aufzuschlagen und mit dem Lesen anzufangen. Darum ging es auch beim Workshop von START-NÖ mit Arwa Elabd. Als ehemalige Deutsch und Spanisch Lehrerin und leidenschaftliche Leserin sowie Gründerin der Bibliobox, erzählte Arwa wie man sich die Stipendiat*innen zum Lesen motivieren können. Welche Apps dabei hilfreich sind und wo man sich die verschiedenen Bücher holen kann. Mit ihrem Unternehmen möchte sie die Stimmen unterrepräsentierten Autor*innen hervorheben und erklärte unseren Stipendiat*innen, wie wichtig es ist von unterschiedlichen Autor*innen Bücher zu lesen.

„Mir hat ihre Ideen gefallen zum Beispiel mit dem Bücher hören ,dann weiß man wie man es auch richtig liest und auch die supper tollen Apps die sie uns vorgeschlagen hat.“ -Khadija

„Arwa ist eine sehr aufgeschlossene, nette und humorvolle Person und der Workshop mir ihr war überaus angenehm. Ihre Präsentation ist informativ und enthält Fakten und auch Apps, die man vorher nicht kannte, wodurch die Motivation und Interesse am Lesen merklich gesteigert werden. Ich habe mich gefreut, mit ihr ein Gespräch zu haben, und bin dankbar, dass ich die Chance hatte, sie kennenzulernen! Danke Arwa“ -Mohammed

Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar „moves“ gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

START-Wien zu Besuch bei Andy Warhol

Am 03.02.2021 hatten wir die Möglichkeit an einer virtuellen Führung durch Mumok, abgekürzt für „Museum Moderner Kunst“ teilzunehmen. Das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien hat trotz Lockdown die Startstipendiaten und Stipendiatinnen virtuell durch das Museum geführt, ihre Fragen beantwortet und sie über die Ausstellung informiert. Zuerst wurde ein Video gezeigt, in dem uns das Museumsgebäude, welches sich im 7. Wiener Gemeindebezirk befindet und die Ausstellung „ANDY WARHOL EXHIBITS – a glittering alternative“ vorgestellt wurden.
Ladies and Gentlemen

Um den Hintergrund der Ausstellung besser nachvollziehen zu können, wurde uns ein kurzes Power-Point gezeigt, in dem Andy Warhols Biografie zusammengefasst wurde. Danach war es Schluss mit der Theorie und die Führung konnte gestartet werden.

Ein Vortragender und eine Vortragende haben mit uns die Tour durch das Museum gestartet, wobei eine Kamera sie und eine zweite Kamera die Ausstellung live zeigte. Während der ganzen Führung konnten alle Teilnehmer/innen anonym ihre Fragen stellen, und diese wurden sofort beantwortet.

Das Wichtige an der Ausstellung war, dass jeder Raum dafür zuständig war, eine eigene Atmosphäre zu kreieren. Insgesamt haben wir drei Räume besichtigt. In den Räumen konnten wir immer in einer anonymen Umfrage zwischen zwei Werken eines wählen und dieses Werk wurde von den Vorträgern näher beschrieben.

Im 1. Raum war die Cow Gallery ausgestellt. Der 2. Raum war der Raum mit den Silver Clouds, welcher den Aluminiumkonsum repräsentierte und der 3. Raum war ein dunkler Raum, in dem Kurzfilme gespielt wurden. Die Kurzfilme haben keine bestimmte Handlung. Andy Warhol nimmt Alltagsdinge und macht diese zu Kunst. Deshalb stechen seine Filme zu der damaligen Zeit aus der Menge heraus, weil diese Idee damals ganz neu war. Eigentlich wollte Andy am Anfang Hollywoodfilme drehen, dies ist ihm jedoch nicht gelungen, da er das nötige Wissen dafür nicht hatte.

Silver Clouds Raum
Dark Room

Weitere Fakten, die wir über Andy erfahren haben, sind, dass er es liebte, mit dem Material zu spielen, dass er das Konsumverhalten der damaligen Zeit in seinen Werken widergespiegelt hat und auch immer wieder die Homosexualität in seinen Werken indirekt thematisiert hat, weil er selbst homosexuell war, sich jedoch noch nicht offiziell geoutet hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern strebte Andy nicht die typisch klassische Malerei. Der Erfinder von „Pop-Art“ konnte Dank seiner Siebdruck-Technik weltberühmt werden. Das Motiv, das man in seinen Werken oft sieht, ist „the skull“, bzw. der Totenkopf, der für Tod und Vergänglichkeit steht. Sein Atelier „Factory“ war nicht nur der Ort, an dem der Künstler seiner Werke erschuf, sondern auch der zentrale Treffpunkt für viele Künstler der damaligen Zeit.

Durch diese virtuelle Führung konnten wir eine Menge über Andy Warhol und seine Werke erfahren. Die Führung war interessant und ich bedanke mich bei der Führerin und bei dem Führer des Mumoks für diese interessante und informative Führung.

– Bericht von START-Wien Stipendiatin Maryam

Ich persönlich fand die Aufstellung sehr interessant und lehrreich. Ich interessiere mich sowieso sehr für Kunst und Musik und deswegen hat mir dieses Meeting sehr viel Spaß gemacht. Die Kunstwerke waren auch ganz anders als die Kunstwerke, die ich bis jetzt gesehen hatte. Die beiden Personen, die uns durch das Museum durchgeführt haben, waren sehr sympathisch und obwohl das ganze Treffen online stattgefunden hat, haben sich die Beiden sehr viel Mühe gegeben, damit wir etwas Neues lernen und gleichzeitig und Spaß macht. – Fatema

Ich fand den Workshop heute besonders interessant. Vorallem bin ich selbst sehr an Kunst interessiert, zeichne und male gerne, von daher hat mit der Workshop sehr gefallen. – Anni                       

Ich selber war nie im Mumok obwohl ich schon immer hingehen wollte und bei der  heutigen Führung hatte ich die Chance die Ausstellung von Andy Warhol virtuell live anzuschauen! Es hat sich auch angefühlt als ob man vor Ort ist! –  Elaa

Spieleabend bei START-Wien

Am zweiten Februar organisierten die Stipisprecherinnen von Start-Wien einen Werwolf-Spieleabend, mit dem Wissen, dass das Spiel unter den Stipendiat*innen beliebt ist.

Ganz am Anfang waren die Sprecherinnen skeptisch, denn keine von den anwesenden Stipendiat*innen eine Erfahrung mit der Rolle der/des Moderatorin/s hatten. Diese Rolle ist jedoch die wichtigste, denn sie das Spiel leitet. Unser Besorgnis hat sich schnell aufgelöst, weil Banan, unsere neue Stipendiatin sich entschieden hat, Moderatorin des Spielabends zu sein. Sie war in ihre Rolle drinnen und voller Enthusiasmus spielten wir das Spiel.

Positive Energie hat uns den ganzen Abend gefolgt. Wir haben miteinander gelacht und uns immer wieder unterhalten, denn wir einander vermisst haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf einer Wiese. Bis dahin sind die virtuellen Spiele auch von Vorteil!

An meine Haut lass ich nur Natur…

Wie viel Chemie darf in Naturkosmetik? Welche Zutaten in Kosmetikprodukten sind notwendig und auch gut verträglich – für mich und die Umwelt? Und kann man das nicht einfach selbst machen?

Mit Gesundheitsthemen wie Ernährung und Bewegung beschäftigen sich die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten schon seit Jahresbeginn. Der Workshop Samstag den 30.01.2021 ging richtig unter die Haut! Gemeinsam mit Michelle und Michaela vom Verein UMBLICK wurden Zutatenlisten und Inhaltsangaben von Kosmetikprodukten entschlüsselt, problematische Stoffe analysiert und per APP auch eigene Kosmetikartikel geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass viele Stipendiatinnen und Stipendiaten großen Wert auf natürliche Produkte legen und die Gestaltung der Verpackung und Kennzeichnungen oft irreführend sind.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Workshop:

Stipendiatin Ioana: „Der Workshop über Kosmetik hat mir sehr gut gefallen, weil ich habe heute erfahren was in den Produkten eigentlich alles drinnen ist und welche Vorteile und Nachteile manche Substanzen habe. Wir haben sogar ein App ausprobiert, die Kosmetikprodukte checkt. Ich finde diese App sehr cool. Ich habe gestern gleich alle meine Produkte gescannt. Danke für den super Workshop.“

Stipendiatin Rasia: „Den Workshop „Wie giftig sind deine Kosmetikprodukte wirklich“ fand ich super informativ. Vor allem die App „Code Checker“, empfohlen von den Workshopsleiterinnen, ist eine große Hilfe, um rauszufinden, welche bedenkliche, unbedenkliche oder schwer bedenkliche Inhaltsstoffe bei deinen Kosmetikprodukten drinnen sind. Die Selbstherstellung von der Deocreme und Trockenshampoo fand ich wirklich toll, denn so kann man bewusst natürliche Kosmetik-Produkte mit wenigen Zutaten und ohne großen Zeitaufwand zu Hause herstellen. Vielen Dank für den tollen Workshop.“

www.umblick.at

Selbstmanagement & Distance Learning

So simpel dies klingen mag, so viel Bedeutung steckt darin. Dieser Spruch – bereits in den 1930er Jahren von Allan F. Mogensen formuliert – begleitet Anfang Jänner unser Seminar „Selbstmanagement und Distance Learning“. Jedoch wie integrieren wir dieses Prinzip in unseren alltäglichen Arbeitsprozess? Dieser Frage gehen wir im Online-Workshop mit Seminarleiterin Britta Seemann nach. Von philosophischen Gedanken über das Konzept „Zeit“ bis hin zu konkreten Methoden des klassischen Zeitmanagements, z.B. bezüglich Zielformulierung, Prioritäten setzen oder Planungsarbeit – das Seminar gibt uns Impulse und zeigt uns Techniken zur effektiven Gestaltung der eigenen Arbeitssituation. Britta unterstützt uns hierbei und schafft Raum und Möglichkeit zum Lernen und Reflektieren über Selbstorganisation und Arbeitsweise.

Ich fand den Workshop sehr schön und informationsreich. Zum Beispiel habe ich gelernt, wie ich meine Zeit besser aufteilen kann. Dafür gibt es mehrere Empfehlungen , mir hat das ABC Prinzip sehr gefallen und den werde ich auch beim Lernen und Aufgaben erledigen, ausprobieren . Außerdem werde ich meine Ziele aufschreiben, damit sie mir bewusst werden und ich somit motivierter bin sie auch durchzusetzen. Ich freue mich auf den zweiten Teil des Workshops am Freitag.  – Aster 

Der Workshop war wirklich gut! Eine sehr angenehme Atmosphäre und es wurde auch echt viel reflektiert und besprochen, wie die einzelnen Stipis das Erlernte bei sich selbst etablieren möchten und dementsprechend ein voller Erfolg! Es hat mir eine neue Perspektive und Möglichkeiten gezeigt, weil ich gerade in dem Prozess bin meine Lernstruktur zu finden. – Sihaam

Kennenlernen mit der Crespo Foundation

Normalerweise lernen Stipendiat*innen ihre Paten und Patinnen spätestens bei ihrer Aufnahmezermonie in das START-Programm kennen. Dieses Jahr konnte diese Veranstaltung im Herbst leider nicht stattfinden, und so wurden innerhalb von START virtuelle Treffen via Zoom organisiert.

Zu Beginn der Semsterferien hatten nun alle 20 Stipendiat*innen der Crespo Foundation die Gelegenheit mit Creso Foundation Vorständin Prof. Christine Riedel zu sprechen. Die Crespo Foundation ist ja als Initiatorin und grundleger Förderer des START-Stipendienprogramms ein besonder Sponsor – nur wegen der langen Geschichte, sondern auch wegen der grossen Anzahel an 20 Stipendien!

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte Frau Riedel von ihrem eigenen beruflichen Werdegang im Kunst & Kulturbereich und der Arbeit der Stiftung und den zahlreichen unterstützten Projekten. Vielen Dank für dieses wertschätzende und informelle Kennenlernen! Wir hoffen auf ein baldiges Live-Wiedersehen in Wien!

Hier noch Statements der CF-Stipis zu dem Termin:

Also, heute war sehr schön. Es freut mich dass die Fr. Riedel kennengelernt habe. Ich hoffe, wir können uns einmal auch persönlich kennenlernen 🙂
Seymanur

Es hat mich de facto sehr gefreut, dabei zu sein, und ich bedanke mich auch herzlichst, die Frau Riedel kennengelernt haben zu dürfen! Es hat mir wirklich Freude bereitet, sie kennenzulernen!
Beste Grüße
Ibo

Es hat mich sehr gefreut meine Patin kennen zu lernen! Frau Riedel ist sehr lieb und hat eine sehr interessante Lebensgeschichte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass sie mich/uns unterstützt.
Nuuar

Mich hat es sehr gefreut die Frau Riedl kennenzulernen. Sie wirkt sehr offen und hat alle Fragen die ihr gestellt wurden mit Geduld beantwortet. Ich schätze es wirklich, dass man ein Programm wie Start auf die Beine bekommt und auf die Beine hält, den Start hilft uns alle bei der Bewältigung von schulischen und sozialen Problemen.
Maryam

Danke für die Verständnis. Heuteige Treffen war sehr entspannt und mir hat die freundliche und transparente Austausch mit Frau Riedel am meisten gefallen. ich freue mich auf eine Wiedersehen, besser noch wiedertanzen in dem nächten Ball.

Liebe Grüße
Mahdi

Die Meeting mit Frau Riedel war sehr angenehm. Es freut mich, dass ich jetzt mehr über die Crespo Foundation und sie weiß. Aghiad

Ich möchte die Frau Riedel bedanken, dass sie sich Zeit genommen hat. Die eine Stunde war sehr interessant. Ich habe mehr Informationen über die Crespo Foundation gelernt. Und ich bin sehr froh, dass es eine Stiftung wie Crespo gibt.
Zidan

Ich fand es sehr schön endlich meinem Paten zu treffen sowie dieser Fragen zu stellen. Es war ebenso faszinierend wie viele Stipendiaten/innen bei Crespo Foundation sind. Ich bin ebenfalls dankbar für den Einblick in die Arbeit der Crespo Foundation, der Frau Riedel uns verschaffen hat und hoffe, dass wir die Stiftung sowie Frau Riedel besuchen können 🙂
Mariam

Sehr geehrte Frau Riedl!

Ich möchte mich bei Ihnen für die nette Unterhaltung bedanken. Es hat mich sehr gefreut, Sie kennen zu lernen und hoffe, dass wir uns beim Start-Ball treffen.

Es faszinierte mich Ihre Geschichte, wie Sie nach der Abitur Ihren eigenen Weg trotz allen geschlagen haben und das gemacht haben, wofür Sie sich interessieren.

Ich wünsche Ihnen und der Crespo Foundation viel Erfolg bei all den Workshops und Unterstützungen!

Mit freundlichen Grüßen aus Wien
Omran Almasri

Danke für die Gelegenheit Sie kennenzulernen und Sie Fragen zu stellen. Es war ein sehr nettes und angenehmes Gespräch mit Ihnen. Ich bedanke mich mit ganzem Herzen bei Ihnen für die Förderung, Menschlichkeit, und Empathie.

Abbas Nabizada

Ich fande die gestrige Stunde besonders interessant, vorallem was die Crespo Foundation macht. Ich bin ja selbst bisschen von Kunst hingezogen und als die Frau Riedel von Kunst geredet hat, hat mich das sehr gefreut und hat mich angeregt noch mehr davon zu erfahren.
Ich muss auch sagen, dass die Frau Riedel sehr Sympatisch ist und ich ihr sehr gerne zuhöre.

MfG.
Anni Zhan

Es war schön von Crespo Foundation zu hören und spreche meinen Dank aus, dass wir die Möglichkeit hatten, mehr davon zu erfahren
Mahdi

Das Treffen mit Frau Riedel per zoom war
sehr nett. Mir hat besonderes ihre Begeisterung und offenheit gefallen. Ich bedanke mich herzlich bei Crespo Foundation und bei Start, dass sie uns auf dem Weg zur Matura begleiten und unterstützen.
Himanshi

Es hat mich sehr gefreut meine Patin kennenlernen zu dürfen. Obwohl wir uns nur eine Stunde mit ihr unterhalten haben, habe ich mir von ihren Erfahrungen etwas mitnehmen können – sie meinte durch die Kunst versteht man die Welt besser. Ich habe die Kunst seit kurzem für mich entdeckt und kann ihr nur zustimmen. Das hat sie sehr schön gesagt.
ZAHRA

Ich möchte mich als erstes bei START bedanken, dass Sie dieses Treffen organisiert haben und bei Frau Riedel, dass Sie die Zeit genommen hat, um mit uns zu sprechen. Ich habe durch dieses Treffen zum ersten Mal meinen Paten kennengelernt und mehr über Crespo Foundation erfahren. Danke an Crespo Foundation, dass Sie das alles finanziell ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen, Milad Yakubi

Sehr geehrte Frau Riedel!
Danke, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben, obwohl Sie sicherlich viel zu tun haben als Geschäftsführung. Ich glaube kollektiv für alle sagen zu können, dass wir uns voll freuen würden, Sie bald offline zu sehen. Und ich fand ihren Input aus ihrer Seite bezüglich Ihres Werdeganges sehr interessant! Jedenfalls, danke Ihnen und achten Sie auf sich während diesen ungewissen Zeiten!
Mit freundlichen Grüßen Sihaam

Es hat mich wirklich gefreut mit unserer Patin live reden zu können! Dank Frau Riedel und ihren Finanzierungen können wir Dinge ermöglichen und Ziele erreichen, die wir ohne einer Finanzierung höchstwahrscheinlich nicht ermöglichen könnten. Abgesehen von dem hat sie von ihren zahlreichen Kunstprojekten erzählt; bei einigen hätten wir selbst auch gerne teilgenommen, wenn es möglich wäre! Eine total interessante wie auch sympathische Frau! 🙂
Aylin

Sehr geehrte Frau Riedel
ich hoffe, dass es Ihnen und Ihrer Familie gut geht und, dass Sie diese Situation gut überstehen werden. Dank Ihre Stipendien an UNS und unser Team können wir viele Workshops und Projekte unternehmen. Wir entdecken immer wieder neue Dinge, die wir alleine nicht leicht geschafft hätten. Wir freuen uns auf ein Besuch Ihrer Seits und erwarten Sie und ihre Kollegen/innen ganz herzlichen in Wien.
Mit freundlichen Grüßen
Yusuf Karimi

Ich bin Ich – Selbstbewusstseins-Workshop für START-NÖ

Was heißt es eigentlich selbstbewusst zu sein und (wie) kann man das lernen oder auch üben? Oft sieht man nur die eigenen Fehler oder Schwächen und vergisst auf das, was man gut kann und was man an sich mag. In diesem Workshop mit Gabi Gundacker vom Institut für Frauen- und Männergesundheit (FEM) haben sich Mädchen von START-NÖ mit ihren Stärken, Besonderheiten und Kraftquellen beschäftigt und dabei einen liebevollen Umgang mit sich selbst geübt. Denn gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten ist es wichtig, auch auf sich selbst zu achten.

Ich fand der Selbstbewusstseins-Workshop war wieder eine sehr schöne Erfahrung, da wir als Mädchengruppe uns gut untereinander öffnen konnten und wir Themen wie, was wir an uns mögen, schöne Erfahrungen in unseren Leben und welche Dinge in unserem Haushalt wir mit uns selbst in Verbindung setzen besprechen konnten. Das hat mir wiederum persönlich geholfen diese Dinge mehr zu schätzen, da das Sprechen mit anderen, den anderen zuzuhören und es laut zu sagen oft dazu führt diese Sachen zu realisieren und sich über ihre Selbstverständlichkeit bewusst zu werden. (Genti)

Der Workshop war wirklich toll. Ich dachte, die Trainerin wollte uns Vorträge halten, aber wir haben etwas anderes gemacht. Wir haben hervorragende Übungen gemacht, die mich über die positiven Einstellungen und Erfahrungen in meinem Leben nachdenken ließen und uns nur dazu gebracht haben, über unsere eigenen Stärken nachzudenken. Echt super! (Sarah)

Wir haben viele Übungen ausprobiert, die uns helfen sollen, uns mehr zu schätzen, zu lieben und näher kennenzulernen. Mir persönlich fiel es schwer, Sachen zu finden, die ich an mir mag, aber mit öfterem Üben wird mir das bestimmt leichter fallen. Es waren spannende Übungen dabei, die ich sicherlich regelmäßig machen werde. (Melania)

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter II

Economics or Life?
we have to deal with
low incomes and recession
not to mention
wage gaps and depressions
yet everything seems to be tolerated
but why?
‘oh it’s so complicated!!’

we are all equal
we are all the same
but in reality it’s the GDP
that’s how they define your name

And still,
at the end of the day I ask myself
what’s more important: economics or life?
equal opportunity or monopoly of rights?

Normalerweise interessiere ich mich gar nicht für literarische Sachen, aber heute hat es sehr viel Spaß gemacht! Wir haben gelernt was Poetry Slam ist und wie es aufgebaut und geschrieben wird. Außerdem haben wir uns sehr emotionale und mächtige Beispiele von Poetry Slamers angeschaut, die sehr wichtige Themen angesprochen haben wie zum Beispiel Feminismus und Rassismus. -Nuaar


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Ich bin reich an Namen
Namen, die mich definieren sind eine Illusion für andere
Mein Name ist Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Abenteuerlichkeit, Kreativität, Vielfalt und und und..
Ein Ende herrscht hier nicht
Ich bin ebenso reich an zugeschriebenen Namen
Auf der Straße ist mein Name die Unterdrückte
In der Schule die Unmündige
Und in der U-Bahn die Fetzten Trägerin
Bist du auch so reich an Namen und Eigenschaften, die dir zugeschrieben werden?

Ich fand den Poetry Slam Workshop mit Betül echt amüsant und interaktiv gestaltet. Ich persönlich habe mich nie getraut ein Gedicht zu schreiben, da ich mich in dem Bereich zu wenig auskenne, aber heute durfte ich mehr dazu lernen sowie Beispiele anhören. Außerdem sind die Diskussionen zwischendurch sehr gut und angenehm gewesen. -Mariam


Express yourself with poetry war für mich sehr interessant. Ich habe verstanden wie man Ideen sammeln kann und wie man mit Gefühle schreiben kann. Ich habe auch verstanden, dass ein Text laut zu lesen ist sehr wichtig. -Ammar


„Leer“ (ein Auszug)
Heute bin ich leer,
Wie ein Blatt Papier.
Die Farben sind verschwunden,
Übrig nur einige Wunden.

An dem Tag ging es mir nicht sehr gut. Dennoch fühlte ich mich wirklich in einem safe space mit Betül und anderen Teilnehmern. Wir schauten sehr viele Videos, die als Hilfsmittel zum dichten gedacht sind, wir schauten aber auch verschiedene Poetry Slams, welches mein Lieblingsteil vom Workshop war. -Sahar


Der Workshop war sehr interessant. Obwohl mir Dichtung schon bekannt war, habe ich sehr viel Neues mitnehmen können, vor allem auch von ihrer Leidenschaft zur Dichtung. -Zahra


„Das Leben… in meinem Kopf“
In meinem Kopf
Fragen über Fragen
Ob alles zusammenhängt, lässt sich schwer erraten
Im Zentrum ist die Zukunft
Ein Resultat der Gegenwart und die Vergangenheit
Diese sind eine Gelegenheit
Über Reichtum und Glück oder Schule und Erfolg zu reflektieren
Ob sie zusammenagieren?

All dies verschönert durch die dämliche, schmerzvolle Liebe
Gesteuert durch die Wirtschaft und ihre Diebe
Gestärkt durch die Politik mit ihren Lobbys
Und lauter Politiker ohne Hobbys

Ob Technik und Veränderung die Lösung sind?
Oder das Gegenteil?
Das ist ein weiteres fehlendes Puzzleteil

Zum Glück gibt es die Familie, die zwar manches schwerer macht
Aber unverzichtbar scheint

Ob zwischen all dem eine Verbindung bestünde?
Ist die Frage der Stunde
Oder die Antwort?
Das ist das Leben

Ich fand den heutigen Workshop absolut interessant. Ich habe eine neue Art gelernt, mich selber und meine Gefühle künstlerisch und sprachlich gut ausdrücken zu können. Ich konnte das Poetry Slam näher kennenlernen. Außerdem führten wir eine sehr interessante Diskussion über Gesellschaft, Feminismus, Gleichberechtigung, Rassismus und Schönheitsideale. Die chillige und amüsante Art von Betül hat den 4-stündigen Onlineworkshop erleichtert. Ich konnte ein in mir verstecktes Talent entdecken und habe am Ende des Workshops ein schönes Gedicht geschrieben. Ein lehrreiches Workshop. -Omran


Erstmals möchte ich mich bedanken, dass dieser Workshop organisiert wurde. Der Workshop war herausragend. Ich habe viele neue Sachen über Gedichte gelernt und in diesem Workshop sind auch sehr interessante Diskussionen entstanden. Es war ein informativer Workshop.  -Milad


Der Workshop war sehr hilfreich für mich und hat mir einen Einblick in die Welt der Poesie erschafft. Doch sind eine paar Diskussionen offen geblieben, die wir sehr gerne mit Betül, wenn es möglich ist zu Ende bringen wollen. Im großen und ganzen war der Workshop ziemlich unterhaltsam. Ich empfehle es jeden weiter, der Schreiben liebt. Es hat uns ermöglicht unsere Gefühle zu ausdrücken. -Yusuf


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

English with Soso, eine Semesterreflexion

Die Schönheit des Multikulturalismus! Gleichstellung der Geschlechter in Familien! Die Rolle der Mutter in der Gesellschaft! Feminismus! Warum ist es immer noch schwierig, in Gesprächen in unserem Alltag über Rasse zu sprechen?

Mir ist es sehr wichtig, dass man über Themen spricht, die in unserer Gesellschaft seit Jahrzenten relevant sind und noch immer auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Und genau über diese spannenden Themen haben wir mit der lieben Soso in der Englisch Konversationsgruppe diskutiert, und das noch auf Englisch.

Eigentlich bin ich nicht schlecht in Englisch, trotzdem habe ich an der Englisch Konversationsgruppe teilgenommen, denn ich möchte, dass ich endlich zum Sprechen komme. Ich bin ein Mensch, der leider nicht viel spricht und zurückhält, aber dennoch sehr viel zu sagen hat. In verschiedenen Diskussionen von Poledu habe ich auch teilgenommen, jedoch habe ich mich nie getraut meine Meinung zu äußern. Das war bei der Englisch Gruppe aufgrund einer kleinen Gruppe von ca. fünf Stipendiaten und den zweiminütigen Monologen nicht der Fall.

Wir hatten bis jetzt insgesamt vier Einheiten:

Erste Einheit: Gleich in der ersten Einheit hat uns Soso anhand der wunderschönen Präsentation viele hilfreiche Tipps gegeben, wie man das Selbstvertrauen stärken kann beziehungsweise, wie man selbstbewusst Englisch sprechen kann. Das war für die kommenden Diskussionen sehr wichtig, denn das hat mich sehr motiviert, mich aktiv in der Diskussion zu beteiligen. Außerdem ist in der Englisch Gruppe jede/r Stipendiat zum Wort gekommen, denn am Anfang der Stunde musste man immer einen zwei-minutigen Monolog halten. Beim ersten Mal haben wir uns vorgestellt und über unsere Träume, Ziele und Ängste gesprochen. Wir hatten auch die Möglichkeit Zungenbrecher zu üben, um unsere Aussprache zu verbessern. Zuletzt haben wir über unseren Traumberuf und über die Schwierigkeiten, um diesen auszuüben, diskutiert.

Zweite Einheit: Hier dürften wir einen Monolog über unsere Flash-Gedanken für 2020, Neujahrsvorsätze und Hoffnungen halten. Auf Wunsch einer Stipendiatin haben wir auch ein bisschen Grammatik, wie zum Beispiel die Tenses und active/passive voice wiederholt. Das Thema für diese Einheit war „schöne Menschen – Schönheit des Multikulturalismus“. Viele haben ihre persönliche, sowohl negative als auch positive Erfahrungen, zum Thema Rassismus miteinander geteilt. Es war einerseits sehr schön, das Gefühl zu haben, dass man nicht allein ist, und Rassismus im Alltag begegnet, aber auch sehr traurig, dass Rassismus leider noch in der heutigen Gesellschaft Existenz hat.

(c) Inhalt der Präsentation: Soritta Kim

Dritte Einheit: Die Basis für Monolog war, wie wir unsere Weihnachtsferien verbracht haben und was unsere Pläne für das Jahr 2021 sind! Das Thema der Diskussion war „Alles über Gerechtigkeit“. Wir haben uns speziell mit der Gerechtigkeit innerhalb der Familie beschäftigt. Hier haben wir die Rolle der Mutter, der Tochter und des Vaters in der Familie im Vordergrund gestellt. Viele haben hier wiederum mitgeteilt, wie schwer es sein kann für „Frauen“, ihren Traum auszuüben, wenn die Eltern nicht einverstanden, weil es in der Gesellschaft leider nicht akzeptiert wird. Es wurde auch über die Entwicklung von Gesellschaft des Heimat-Lands gesprochen. Alle Fragen, die im Screenshot zu sehen sind, haben wir sehr gut behandelt. Das Thema haben wir mit vielen positiven Erfahrungen bzw. positive Veränderungen in der Familie abgeschlossen. Am Ende haben wir drei Minuten lang über unsere Inspiration geredet.

Vierte Einheit: Hier haben wir einen Monolog über Klimawandel gehalten. Dann hat uns Soso den Begriff „Zero-Waste“ erklärt und Tipps gegeben, wie wir durch richtiges Verhalten unser Klima schützen können. Während der Diskussion über die Frage, wie sich unser Lebensstil auf den Klimawandel auswirkt, haben wir uns mit Online-Shopping während der Pandemie und unsere Alltagsgewohnheiten auseinandergesetzt. Danach sind wir aber vom Thema abgewandt 😉, und haben über Sport und seine Vorteile beim Lernen unterhalten. Soso war am Ende auch sehr glücklich darüber, denn das Ziel der Gruppe ist es, dass jeder spricht, egal über welches Thema.  

Dafür bedanke ich mich herzlich an Soso, die immer auf unsere Wünsche eingegangen ist, denn all diese Themen wurden auf unseren Wunsch behandelt. Die Konversationsgruppe hat nicht nur meine Englisch-Kenntnisse verbessert und mein Wortschatz erweitert, sondern sehr viel Wissen vermittelt. Wir haben über Themen diskutiert, die sehr wichtig sind. Ich habe sehr vieles für mein Leben von den Workshops mitgenommen.

Der Bericht wurde von Ravneet verfasst. Sie ist Teilnehmerin des START-Wien Freundeskreises, besucht die 5. HAK, bereitet sich auf ihre Matura vor und nimmt regelmäßig an START-Workshops und Veranstaltungen teil.

(c) Inhalt der Präsentation: Soritta Kim

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

„Am Samstag, den 30. Januar 2021 fand der Workshop „Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung“ statt. Goran Maric von der Three Coins GmbH (Bei der Three Coins GmbH handelt es sich um „die Entwicklungsschmiede für wirkungsvolle Bildungsformate im Bereich der Finanzkompetenz“) hat uns durch die Veranstaltung geführt. Goran war sehr authentisch und kompetent in seinem Fachbereich Finanzen.

Am Anfang des Workshops gab es eine kleine Vorstellungsrunde und dann ging es auch schon los. Am Workshop hat mir sehr gefallen, dass wir aktiv mitreden und mitwirken durften. Zudem hat mir sehr gefallen, dass Goran seine persönlichen Erfahrungen aus seinem eigenen familiären und freundschaftlichen Umfeld eingebracht hat. Es war großartig die Meinung der verschiedenen Stipis zu dem Thema zu hören und wie sie zu dem Thema Finanzen stehen. Dabei kamen durchaus verschiedene Ansichten hervor und es wurde kontrovers darüber diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch eine Umfrage, bei der es darum ging anzugeben wie viel das Leben in Österreich durchschnittlich kostet. Um das ganze abzurunden hat uns Goran die Umfrage und das Thema mit ein paar Daten und Fakten wie beispielsweise wie viel verdient man durchschnittlich im deutschsprachigen Raum oder wie viel Menschen haben in Österreich Schulden untermauert. Die von ihm genannten Zahlen haben uns Stipis schockiert und sensibilisiert.

Die Quintessenz, welche ich mir vom Workshop mitgenommen habe ist die Frage „Was brauche ich wirklich und was will ich?“. Goran hat uns anhand einiger praktischer Beispiele (Coffee to go, Weckerl am Schulweg, etc.) gezeigt, wie viel Geld man eigentlich für „Unnötiges“ ausgibt. Der Punkt mit diesen kleinen Ausgaben ist mir persönlich erst heute so richtig bewusst geworden und ich werde in der Zukunft mehr darauf achten bzw. Notizen darüber machen, damit ich meine Ausgaben einmal gesammelt betrachten kann.

Es war es ein toller Workshop von dem bestimmt jeder Stipi etwas mitnehmen konnte.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Ein eigenes Unternehmen gründen? So geht’s!

Am Freitag, 29. Jänner 2021 organisierte START-Niederösterreich einen Online-Workshop in Kooperation mit der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg mit dem Thema „Ein eigenes Unternehmen gründen? So geht’s!“.

Die Stipendiat*innen hatten die Möglichkeit ein Live-Interview mit der Gründerin Julia Hieger von „Tante Emma Garten“ durchzuführen, die es geschafft hat während ihres Bachelorstudiums an der FH Wieselburg ihr Unternehmen erfolgreich zu gründen. „Tante Emma Garten“ ermöglicht Stadtmenschen oder Menschen mit einer Wohnung ohne Garten, sein eigenes Gemüse von Mai bis Oktober zu ernten, pflegen und zu jätengegen eine geringe Jahresgebühr. Dabei wird man reichlich mit Gartentipps unterstützt und das Beet selbst wird professionell vorbereitet.

Mit ihrer Leidenschaft für ihr Unternehmen und die Idee dahinter, konnte sie uns einen Einblick in die Welt der Selbstständigkeit geben, uns Mut machen unsere Träume zu verwirklichen und risikobereit zu sein. Sie hat uns gezeigt, dass wir auch neben eines Studiums ein Unternehmen gründen können wichtig ist nur, dass man an sich und an die Idee glaubt.

Es wurden auch verschiedene Studiengänge vorgestellt, welche die FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg anbietet, um uns unterschiedliche Perspektiven zu zeigen.

Weiters wurden uns grundlegende und allgemeine Informationen über die Unternehmensgründung gegeben. Beispielsweise wurde erklärt was ein Unternehmen überhaupt ist und wer sich als Unternehmer bezeichnen darf. Neben den rechtlichen Eigenschaften, die ein Unternehmer zu erfüllen hat, wurde auch erklärt welche Eigenschaften ein Unternehmer mitbringen sollte, um den schweren, steinigen und harten Weg der Unternehmensgründung zu überstehen.

Jemand der risikobereit, motiviert, kreativ, eigenständig ist und grundlegende kaufmännische Kenntnisse mitbringt, hätte zum Beispiel gute Voraussetzungen ein Unternehmen zu gründen und zu expandieren.

Ebenfalls wurde auch auf die Wichtigkeit eines Business Plans oder Business Model Canvas betont, denn diese erklären auf einem Blick was das Unternehmen ist und umfasst, in welche Richtung dieses wachsen möchte und wer daran anpackt.

Anschließend haben wir gemeinsam Ideen zu Start-Ups gesammelt und diese nach dem Business Model Canvas konzipiert. Unsere Idee war eine App, die „Fitness Buddies“ heißt, mit der man mit anderen Mitgliedern des eigenen Fitnessstudios in Kontakt bleiben kann und mitteilen kann, wann man in das Fitnessstudio geht und somit nicht mehr allein trainieren muss.

Schlussendlich war der Workshop sehr interessant, vielfältig und hilfreich für Leute wie uns, die jung sind und sich vielleicht hin und wieder Gedanken machen, ein eigenes Unternehmen, Team und Community zu gründen.

Reflexion von Gentijana Hagja und Jasmin Manolia

English with Daniel from London

Bei der ersten English-Lesson mit Daniel ging es zuerst darum, welche Bereiche wir in Englisch verbessern wollen. Wir waren aufgefordert, unsere Themenwünsche darzulegen. Zum Einstieg machten wir eine kurze Vorstellungsrunde um herauszufinden, welche Schwerpunkte wir mit Daniel in der Gruppe behandeln wollen. Nachdem wir uns vorgestellt haben und Daniel wusste, welche Themen wir behandeln wollen, haben wir mit Grammatikbeispielen begonnen: Past Simple oder Present Perfect? In ungezwungener, lockerer Atmosphäre konnten wir unser Englisch anwenden und verbessern.

„Ich fand es echt klasse, dass wir so natürlich reden konnten ohne dass wir den Druck wie in der Schule empfunden haben“, sagt Stipendiatin Sherin.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Danke, dass Sie uns helfen unser Englisch zu verbessern!

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Wie sehr darf die Religion in den Staat einfließen?

In Österreich ist allen Religionen, Religionsfreiheit garantiert. Das bedeutet: Man darf nicht nur glauben, was man möchte, man darf diesen Glauben auch offiziell ausüben, darf Gottesdienste besuchen sowie abhalten, kann Religionsunterricht erhalten und einiges mehr. Die Schutzfunktion von Religionsgemeinschaften gilt übrigens auch für Atheisten und Agnostiker, denn sie legt fest, dass niemand zur Religionsausübung gezwungen werden darf.

Gemeinsam mit PolEdu haben wir uns aber die Frage gestellt „wie sehr dürfen Religion und Staat zusammenhängen?“ In Österreich und vielen anderen europäischen Staaten sind Politik und Religion voneinander getrennt. Diese Trennung nennt man Säkularität. Das heißt, der Staat verhält sich neutral gegenüber allen Religionen, algemein gegenüber allen Menschen, ganz egal, ob sie eine Religion ausleben oder nicht. Dies gilt für alle Religionen. Diese Trennung kommt aber nicht von heute auf morgen, sondern entwickelte sich mit der Zeit. Sehr lange war es in Europa die katholische Kirche, die die Politik beeinflusste.  Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde die Religion für viele wenig relevanter, es wurde mehr als „private Angelegenheit“ gesehen.

Auch wenn Österreich offiziell neutral ist, spürt die muslimische Community immer wieder die Benachteiligung. Das heißt die Arbeitsuche ist für viele Kopftuchtragende Frauen um einiges schwerer, die Wohnungssuche stellt sich als eine Herausforderung, die hasserfüllten Wahlplakate gegen die Muslime wird immer mehr normalisiert. In vielen wichtigen Berufen wie Richter, Juristen, Polizei, Lehrer usw. ist es Frauen mit Kopftuch nicht gestattet dort zu arbeiten, dies hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Sie argumentieren „man müsse auch nach außen hin neutral wirken.“ Dennoch hängt in den meisten Gerichtssälen ein Kreuz, ebenfalls auch in sehr vielen Klassen.

In dieser Diskussion kam die Theokratie zur Sprache, von Theokratie spricht man, wenn die Politik und Religion nicht voneinander getrennt sind. So wie in vielen arabischen Länder, hier leiten sich viele Gesetze von der Religion ab. Dies kann zu Frieden führen aber auch zum Zwang. So haben wir viel über das Pflicht von Kopftuch tragen oder das man ohne männliche Begleitung nicht raus dürfe, gesprochen.

Im Endeffekt sind wir alle zu dem Entschluss gekommen, dass die Religion nicht in den Staat fließen sollte. Es wird immer eine Gruppe geben die nicht religiös ist, um diese zu schützen sollte die Trennung in allen Ländern sein.

Eine Reflexion von START-Wien Stipendiatin Rawina.

Wir lesen weiter! Feminismus & Diktaturen

Was hat geschichtslastige Schulbildung, die auf aktuelle Ereignisse und Themen nicht eingeht, mit dem Entstehen von Diktaturen zu tun? Stehen wir in Europa einem Rückschritt oder Fortschritt bei den Frauenthemen gegenüber? Und wie wirken sich mehrheitlich männliche Regierungen auf die Gesetzeslage aus?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen wir im 2. Teil des Buchclubs nach. Nachdem im weiteren Verlauf des Buches „Report der Magd“ nähere Details zum Leben und Situation der Frauen im fiktiven Gilead dargebracht wurden, war die Diskussion diesmal ganz dem Feminismus gewidmet, ausgehend von der Situation der Frauen im Buch und den Umständen, die dazu geführt haben. Ins Gespräch flossen nicht nur literarische Momente ein, sondern auch Studien und persönliche Ereignisse. Das Thema Feminismus ließ keine der Teilnehmerinnen der kleinen, aber sehr engagierten Runde kalt. Als Diskussionsinput wurden einige kurze Dokumentationen über die aktuelle Lage von Frauen in Europa gezeigt, die Reaktionen im Gespräch dazu reichten von wütend über ungläubig bis hin zu frustriert. Was jedoch hängen blieb, war die Hoffnung daran, dass sich die Situation dennoch in die richtige Richtung entwickelt, und es selbst bei Rückschritten nicht dazu kommt, dass wir als europäische Gemeinschaft unsere grundlegenden Werte von Freiheit und Gleichheit vergessen.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich persönlich finde, dass das Buchclub eine Möglichkeit ist über Themen zu diskutieren, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind bzw. gar nicht angesprochen werden. Ich bin echt dankbar, dass ich mir jedes Mal vom Buchclub soviel Wissen über Themen wie zum Beispiel Feminismus oder Frauenrechte, etc… aneignen kann, aber nicht nur weil ich eine Frau bin, sondern weil diese gesellschaftlich relevante Themen sind. -Mariam

Ich war zum ersten Mal bei der zweiten Einheit des Buchclubs „Report der Magd“ dabei, und wurde sehr überrascht. Auch wenn die Gruppe nur aus wenigen Stipendiatinnen bestand, war die Diskussion sehr gut gelungen. Es hat mir sehr gefallen, wie intensiv über die Themen Feminismus bzw. Frauenrechte in EU diskutiert wurde. Die Basis für so eine interessante Diskussion waren zwei spannende Videos, die Zuzana sehr gut zum Thema vorbereitet hatte. Es war sehr interessant viele andere Meinungen zu hören und die eigenen Gedanken zu reflektieren. -Ravneet

Wir lesen weiter! Ideologien, Kriege & Elefanten

Wie fühlt sich wohl eine einsame Frau, die einen Elefanten als Haustier hält, wenn auf einmal 3 Männer im Alter von 50, 70 und 100 Jahren vor ihrer Tür auftauchen? Was für Pläne hat ein 100-jähriger, der erst gestern aus einem Altenheim ausbrach und jetzt Multi-Millionär ist? Und was steckt hinter dem kurzen Kapitel, in dem der Protagonist Allan Karlsson in seiner Jugend sterilisiert wird, nachdem man bei ihm eine angebliche psychische Krankheit feststellt?

So vielfältig waren die Themen und Fragen des zweiten Teils des Buchclubs. Die nüchtern-witzige Erzählart des Autors rückte im weiteren Verlauf des Buches nicht nur historische Ereignisse wie die russische Revolution, den spanischen Bürgerkrieg und nationalsozialistische Rassenideologien in den Vordergrund, sondern auch beispielsweise die Frage, welche Ängste hinter dem Verhalten von Langzeitstudenten steckt.

Das Hauptthema dieser Einheit war Euthanasie in der NS-Zeit, als Diskussionsinput diente eine Kurz-Doku über die Verlegung von Stolpersteinen für Opfer des T4-Programms in Deutschland. Die Stipendiaten diskutierten nicht nur über die traurigen Schicksale dieser Menschen, sondern auch über den Umgang mit geistig oder körperlich behinderten Menschen in der heutigen Gesellschaft. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass eine literarische Figur einem Teile der eigenen Geschichte, aber auch der eigenen Gegenwart aufzeigen kann.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich fand den heutigen Buch sehr interessant. Anfangs war es ein bisschen langweilig, aber dann diskutierten wir über Euthanasie, Morde in der NS-Zeit, Sterbehilfe, Behinderung und andere interessante Themen im Verbindung zum Buch. All das hat mich zum Nachdenken gebracht und meine Augen über andere Themen aufgemacht, die wir in der heutigen Gesellschaft nicht so erwähnen. Wie zum Beispiel Bildung und Umgang mit Menschen mit Behinderung. -Omran

Der Workshop wird durch seine verschiedenen Themen spannend aufrechtgehalten. Das Rollenspiel, wo sich jeder in einer Rolle versetzen kann, ist und bleibt lustig. Der Kahoot-Quiz ist eine brillante Idee, weil damit kann man erkennen ob man den Inhalt richtig verstanden hat und den roten Faden nicht vergessen hat. Der Vergleich des Films mit dem Buch lässt uns unsere Fantasien über die Charaktere zu überprüfen. Es ist ein ziemlich gelunger Workshop. -Shehab

Ich freue mich, dass ich dem Buchclub beigetreten bin, denn es gibt mir nicht nur einen Grund das Buch weiterzulesen, sondern auch die Meinungen und Gedanken der anderen zu hören und so auch andere Perspektiven und Auffassungen der Geschichte oder der Charaktere zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass der Buchclub auch über das Buch hinaus geht, denn wir besprechen auch historische Ereignisse, die das Buch eingebaut und geprägt hat. Wir verbinden diese dann nicht nur im Kontext vom Buch, sondern dann auch wie es andere im echten Leben betroffen hat. Da ich nicht wirklich viel rede, helfen mir die Diskussionen, die wir entweder über das Buch oder über die historischen Ereignisse haben, mehr aus mir herauszukommen und mit jeder Diskussionsrunde die wir haben, fühle ich mich wohler auch mehr zu sprechen, was nicht nur im Buchclub zugute kommt, sondern auch in der Schule! Im großen und ganzen bin ich froh dem Buchclub beigetreten zu sein und mit Zuzana und der Gruppe viel Spaß bei den Diskussionen zu haben! -Jovana

Den heutigen Workshop fand ich super aufschlussreich. Wir haben mal den Inhalt des Buches besprochen. Darüber hinaus waren wir in der Lage, über Themen wie Euthanasie“ zu sprechen und dazu uns eine Dokumentation anzuschauen. -Mostafa

Die zweite Einheit des Buchclubs „Der Hundertjährige“ hat mir noch mehr gefallen, denn es wurde über ein sehr emotionales Thema diskutiert. Das Thema war Euthanasie. Zuerst haben wir ein emotionales Video gesehen, wo über die T4-Aktion in der Kriegszeit berichtet wurde. Darüber wird leider nicht sehr viel in der Gesellschaft gesprochen, und es war sehr gut, dass wir das Thema anhand einer Diskussion behandelt haben. Vor allem finde ich es super, dass wir Themen behandeln, die weit über das Buch hinausgehen. -Ravneet

Mein soziales Engagement beim Jugendrotkreuz

Omran ist HTL-Schüler und START-Wien Stipendiat. Neben seinem Engagement als Klassensprecher ist er auch ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz und  Team Österreich Tafel in Wien tätig. 

Seit mehr als einem Jahr bin ich ein freiwilliges Mitglied beim Jugendrotkreuz Wien. Selbst der Gedanke, ein freiwilliges Mitglied bei einer weltweiten Organisation zu sein, die sich für das Wohl der Menschheit tätigt, macht mich stolz. Die rote Uniform und die damit verbundene Verantwortung zu tragen, erzeugt ein exquisites Gefühl in mir.

Beim Jugendrotkreuz lernt man die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes (Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität) kennen und verinnerlicht sich diese. In weiterer Folge absolviert man einen Erste-Hilfe-Kurs, um für gewisse Situationen einsatzbereit zu sein.

Weiters treffen sich die Jugendlichen alle zwei Wochen am Mittwoch, um sich Ideen und Gedanken auszutauschen sowie über aktuelle Themen zu sprechen. Alle Aktivitäten des Jugendrotkreuzes fördern die Entwicklung von Eigeninitiative, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verantwortung für einen selbst und den Mitmenschen. Nebenbei entstehen gute und langhaltende Freundschaften, für die ich dankbar bin.

Immer wieder sind wir bei Veranstaltungen und Einsätzen dabei, die uns für menschliche Solidarität und Hilfsleistungen auf verschiedener Art und Weise anregen. Ich helfe immer wieder gerne bei der Team Österreich Tafel mit, wo man die Möglichkeit hat in einem Team zu arbeiten, dabei Lebensmitteln rettet und Menschen in Armut hilft.

Ich bin froh, dass ich beim Jugendrotkreuz freiwillig tätig sein darf und sehe es als eine großartige Chance, sich nicht nur den Weg zu ebnen, um dann künftig beim Roten Kreuz ehrenamtlich richtig tätig sein zu können, was ich auch vorhabe, sondern schätze es als wertvolle Selbstweiterentwicklung für mein Leben.

Online VWA-Training für NÖ, OÖ & Salzburg

Um an einer AHS zu maturieren muss man auch eine so genannte Vorwissenschaftliche Arbeit, kurz VWA, verfassen. Um für diese umfangreiche Aufgabe von Anfang an bestmöglich gerüstet zu sein, gibt es für die Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg , welche die 7. Klasse AHS besuchen, professionelle Unterstützung durch unsren langjährigen Trainer Markus Rheindorf. Im ersten online VWA-Training ging es einmal darum das Thema der eigenen VWA vorzustellen und Grundlegendes über (vor)wissenschaftliches Arbeiten zu lernen. Wie grenze ich mein Thema sinnvoll ein? Wie formuliere ich die Leitfragen in meinem Erwartungshorizont? Welche Quellen darf ich für meine VWA verwenden und wo finde ich diese? Woran erkenne ich wissenschaftliche Quellen und wie zitiere ich diese richtig? Diese und weitere Fragen wurden anhand von konkreten Beispielen aus den VWA-Themen der Teilnehmer*innen behandelt und es gab auch jede Menge Tipps und Tricks.

Und wie hat es den Teilnehmer*innen gefallen?

Der heutige Workshop war sehr informativ und hilfreich und ich habe Markus gerne zugehört. Er hat uns auch viele Tipps gegeben, die ich weiterhin mitnehmen werde! (Burte – Niederösterreich)

Der erste Teil vom VWA-Training hat mir sehr gut gefallen, da ich trotz des „Basis-Wissens“ noch einiges mitnehmen konnte. Zum Beispiel wusste ich noch nichts über „google scholar“ und „google books“. Diese zwei Seiten habe ich gestern für meine VWA benutzt und ich muss ehrlich zugeben, dass mir diese Suchmaschinen sehr geholfen haben. Noch dazu kommt, dass Markus immer auf alle Fragen eingegangen ist und immer versucht hat die konkreten Beispiele der Stipis zu behandeln. Dank Markus habe ich mein Inhaltsverzeichnis nochmals überarbeitet. Nun schaut es viel professioneller und seriöser aus. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges Hilfreiches mitnehmen konnte. Ich freue mich schon auf den 2. Teil und auf das, was ich noch dazulernen werde. (Plabon – Salzburg)

Mir hat der VWA-Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus bei der Literatursuche, beim Zitieren und Aufbau der VWA vor allem. Ich bin gespannt auf den nächsten Workshop, da wir dann mit Erwartungshorizont weitermachen. 😊 Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch gut einteilen. (Sara – Niederösterreich)

Ich bedanke mich bei euch für den hilfreichen Workshop. Es hat mir total gefallen 😊 Der Workshop war sehr hilfreich. Davon konnte ich viel mitnehmen und mein Wissen zum Schreiben meiner VWA verstärken. (Ebtisam – Oberösterreich)

Vielen Dank an Markus Rheindorf & wir freuen uns schon auf den Folgetermin im Februar!

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich finde solche Workshops wirklich gut und ich habe vieles gelernt und ich bedanke mich bei euch auch, dass ihr solche Workshops für uns geplant habt.  Mir haben die Zeitplanung, Selbstwirksamkeit und auch die Übung: Body-Scan, sehr gut gefallen. War ur cool und ich werde die meisten Methoden anwenden, nur fehlt mir meistens die Zeit für die Planung. – Aria

Der Lernmanegment-Workshop war wie der erste Teil, einfach toll. Vor allem hat mir die drei Teilen von Lernstrategien (kognitiver Teil, motivationaler Teil, metakognitiver Teil) und Lerntypen nach Frederic Vester am Meisten gefallen. Auch die Übung für die Pausegestaltung war für mich sehr informativ. Danke für das tolle Angebot und bedanke mich bei Britta für die tolle Präsentation. – Abbas

Ich habe den Workshop gut gefunden. Ich habe gelernt, wie ich mein Zeit teilen kann oder besser gesagt, wie ich für viele Sachen planen kann. Außerdem habe ich viele Tipps gehört, wie man richtig lernen kann. – Ammar 

English Conversation Class

Wir sind sehr stolz, regelmäßige Workshops mit unseren START-Alumni anbieten zu können. Sie sind tolle Vorbilder für unsere Stipendiat*innen. Unsere Alumni haben Fähigkeiten, Talente und Know-How, von welchen unsere Stipis profitieren können.

Daher gibt START-OÖ Alumna Soso regelmäßig Workshops für unsere Stipendiat*innen. So auch an diesem Wochenende zum Thema „English-Conversation“. In ungezwungener, lockerer Atmosphäre wurde über die Themen environment, plastic pollution, zero waste und climate change gesprochen. Im zweiten Teil beschäftigten sich die Stipis mit (gender) equality und feminism.

„Es war sehr interessant, sich gemeinsam über momentan sehr relevante Themen zu unterhalten. Außerdem fand ich es echt klasse das wir so natürlich reden konnten ohne das wir den Druck, wie den in der Schule empfinden“, sagt Stipendiatin Sarah.

START-Alumna und Workshopleiterin Soso findet lobende Worte für unsere Stipendiat*innen: „Wir hatten tolle Gespräche, Monologe und Reden! Ich war sehr positiv überrascht von den English-Skills der Stipis und vor allem fand ich ihr Know-How über die Themen wirklich spannend! Wowowow! 🤩“

Danke Soso, für deinen Einsatz und dein Engagement bei START!

Diskussionsrunde: Welche Wirkstoffe haben Zukunft?

An diesen Abend konnten wir mit Forscher*innen der Universität Wien und Expert*innen aus der Praxis diskutieren, welche Entwicklungen sie zur Bekämpfung von COVID-19 eine Chance geben und welchen nicht. Vor der Diskussionsrunde hielt der Biochemiker (Norbert Bischofberger), CEO und Präsident von Kronos Bio ein kurzes Impulsreferat. Zusätzlich diskutierten Bioanalytiker (Christopher Gerner), Pharmazeutin (Lea Ann Dailey) und Molekularbiologin (Christine Landlinger Schubert , PhagoMed Biopharma GmbH) unter der Moderation von Klaus Taschwer (DER STANDARD) darüber, welche Wirkstoffe Zukunft haben.

Am Anfang wurden wir eingeführt in die Zyklusphase des Virus. Es wird in der Pharmakognosie versucht, die Naturstoffe genau anzusehen, dabei wird stark davon ausgegangen, dass es Wirkstoffe sind, die eine pluripotente (aus noch nicht ausdifferenziertem Gewebe viele Entwicklungsmöglichkeiten in sich tragend) Funktionen haben. Man sagt, diese haben einen überwiegenden Anteil, die aus der Natur kommen.

Obwohl so viel Gutes von dem guten Impfstoff gesprochen wird, hat man immer noch einen Verdacht, dass die Impfungen nicht komplett durchgetestet sind. Dieser Verdacht entsteht nur, weil es in so einer kurzen Zeit entstanden ist. Wenn man an andere Medikamente und Impfstoffe denkt, hat man mindestens ein paar Jahre dafür gebraucht, um es auf dem Markt bringen zu können.

Die Frage ist, wie ist es möglich gewesen in dieser kurzen Zeit, einen wirkenden Impfstoff herzustellen. Wenn dieser Impfstoff so schnell hergestellt wurde, warum war es dann früher nicht möglich, sie genauso schnell herzustellen. Trotz der schnellen Herstellung, haben viele Menschen Respekt vor dem Impfstoff. Wenn man Infiziert wurde und den Impfstoff erhalten hat, weiß man trotzdem nicht, ob man dann geschützt vor dem Virus ist. Menschen haben Angst sich mit Freunden oder Familie zu treffen, da die Chance noch immer da sein könnte, sie zu infizieren.

„Wir wissen nicht was wir gegen den COVID-19 tun sollen. Wie wir diese bekämpfen können und welche Medikamente es dafür schon gibt.“

Anni Zahn

Zwei Impfstoffe sind bereits auf dem Markt und werden bei Infizierten sowie Freiwilligen bereits angewendet. Ohne zu wissen, ob diese wirksam sind oder bleiben, werden dennoch bald in kürzester Zeit weitere entwickelt und auf dem Markt gesetzt.

Bericht von START WIEN Stipendiatin, Anni Zhan

„Ernährung ist wie aufräumen!“

meint Gloria Demofike, Ernährungsberaterin und START-Absolventin. In einem Zoom Workshop am Samstag den 16.01.2021 zum Thema „Gesunde Ernährung – healthy with Glory“ erklärte sie einer Gruppe Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie nach erfolgreichen Wirtschaftsstudium in der Schweiz begonnen hat sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen.

„Stellt euch vor eure Ernährung ist ein chaotisches Zimmer. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, wisst ihr wovon zu viel da ist, wovon zu wenig, was ihr braucht und was nicht, was euch gut tut.“ führt Gloria aus. Wie sehr die Ernährung auch bei chronischen Erkrankungen das Wohlbefinden unterstützen kann, was Säuren und Basen im Körper bewirken, warum biologische Lebensmittel einen positiveren Einfluss auf die Gesundheit haben, waren nur einige Themen des Workshops. Im praktischen Teil wurde dann gemeinsam gekocht – Chilli sin Caren, was nicht nur eine Bereicherung des Speiseplans war, sondern auch eine spannende Abwechslung und unserem Zoom-Alltag.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Ali Akbar:Wieder ein Samstag und ein spannender Workshop! Diesmal über Ernährung und how to follow a healthy food diet. 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Warum und wie ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise gesund? Was sind die chemischen „PH-Werte“ und welche Rollen die Basen und Säuren auf unsere Gesundheit bzw. Darmgesundheit haben?

Das sind alles Fragen, die Gloria uns sehr ausführlich beantwortet hat.

Was wir alle vergessen ist, dass der Verdauungsprozess schon mit dem Mund beginnt, aber da wir sogar während dem Essen meistens durch das Handy oder Serien schauen abgelenkt sind, achten wir nicht auf das Kauen. Diese ist mir bewusst geworden!

Danach haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und ein Leckeres Essen gemeinsam und virtuell zubereitet: nämlich Chili Sin Carne! Einfach lecker!

All in all fand ich den Workshop toll, da wir sehr viele notwendige Tipps über die gesunde Ernährung und ihrer Auswirkung auf unseren Körper und Psyche bekommen haben, die ich auch sicher einsetzen werde. Danke Gloria für den tollen Workshop!“

Plabon: „Ich persönlich fand dieses Workshop echt super! Ich habe einiges über Ernährung und die Auswirkungen von einer guten als auch schlechten Ernährung auf den Körper haben. Ich muss ehrlich sein, dass ich geschockt war, wie viele Lebensmitteln, die ich konsumiere, eigentlich nicht basisch sind. Zum Beispiel trinke ich sehr gerne einen schwarzen Tee, doch in der Tabelle habe ich gelesen, dass ein schwarzer ein nicht-basisches Getränk ist, was mich wirklich geschockt hat.
Ich wusste nicht, dass man seine Ernährung auf 70% basischen Sachen und 30% säurehaltigen Sachen aufbauen sollte. Ebenfalls wusste ich nicht, welche Wirkungen eine „falsche“ Ernährung haben können. Das Beispiel von Gloria hat mich zum Nachdenken angeregt, als sie sagte, dass man durch die richtige Ernährung der Gesundheit schon sehr gut helfen könne und nicht immer durch Medikamente, wie Tabletten oder ähnliches. Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges mitnehmen kann und auch in meinem Leben einfließen lasse.
P.S. Die Chilli sin Carne war sehr gut!!

Gemeinsam durch Schul-Lockdown: Schneemann Challenge bei Start Vorarlberg

Unterstützung, Kontakt halten und kreativ sein, so lautete das Motto der START Schneemann Challenge: Meterhoher Neuschnee sorgte kürzlich für kreativen Einsatz. Ein Drittel aller Stipendiat*innen hat bei der Schneemann Challenge mitgemacht.

Gemeint ist damit eine Herausforderung an alle Stipendiat*innen, sich als Schöpfer einer Schneeskulptur zu versuchen. Das Ziel: Spaß pur, ein wenig Wettkampf und ein bisschen Inspiration. Mit viel Engagement und Freude eiferte jede/r um die Wette, den lustigsten und originellsten Schneemann bzw. Schneefrau zu bauen. Und die Kunstwerke können sich sehen lassen…

Einblick in die Welt der Rechtswissenschaft mit Freshfields Bruckhaus Deringer

Bereits zum 6.Mal seit dem Beginn der Kooperation zwischen der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer im März 2017 erhielten Jugendliche des START-Stipendienprogramms die Möglichkeiten einen umfassenden Einblick in die Welt der Rechtswissenschaften zu erhalten.

Diesmal konnten uns nicht wie sonst in den Räumlichkeiten der Kanzlei treffen, sondern hielten den Workshop via Zoom ab. Zu Beginn wurden wir von Partner Dr. Farid Sigari-Majd begrüsst und dann ging es schon mit dem ersten Teil des Workshops los:

Friedrich Jergitsch und Mathias Lehner erarbeiteten mit uns die Grundbegrifflichkeiten des Rechts. Was ist Recht? Was ist ein Gesetz? Wer macht das Recht? Wie sind Gesetze zu lesen und anzuwenden? Was ist ein Tatbestand? Wann liegt eine Rechtfertigung oder eine Entschuldigung vor? Kann jeder/r für eine Straftat bestraft werden?
Dies alles diente als Vorbereitung für das Planspiel (Moot court) im 2 Teil des Workshops.

Nach einer kurzen Pause erzählten uns Maria Tumpel und Benedikt Graf einiges über die unterschiedlichen juristischen Berufsmöglichkeiten – von klassischen Rechtsberufen wie Rechtsanwält*in , Richter*in oder Staatsanwält*in bis zu Mitarbeit in Rechtsabteilungen in Unternehmen oder NGO´s.

Nach dem theoretischen Teil ging es schon mit dem Moot Court los:
wir teilten wir ins in 3 Gruppen (Rechtsanwält*in , Richter*in oder Staatsanwält*in) die jeweils Andreas Langer, Victoria Bazil und Agnieska Branding betreut wurden. Dann erhielten wir den „Fall“ und zwar ging es um die Fragestellung aus dem Buch/Theaterstück Terror von Ferdinand von Schirach. Die Stipis erhielten noch relevante Gesetzespassagen und zogen sich in ihre digitalen Besprechungsräume zurück. Gegen Ende wurde nach den jeweiligen Plädoyers der Verteidigung und der Staatsanwaltschaft das Urteil verkündet: Freispruch!

Vielen Dank an die Mitglieder der Kanzlei Freshfields fürs Zeitnahmen an einem Samstag vormittag/nachmittag und den spannenden Workshop! Speziellen dank an Victoria Bazil für die Organisation! Extra Dank an Agnieszka die im Planspiel von den Richterinnen?!? in der Rolle des Piloten ziemlich hart befragt wurde!

Hier noch Statements von den Teilnehmer*innen:Durch diesen Workshop habe ich gelernt, was für Berufsmöglichkeiten man mit dem Jus Studium haben würde, abgesehen davon fand ich es auch sehr interessant, über die Etappen eines Geschehnisses im Gericht zu wissen. Danke schön.

Durch diesen Workshop habe ich gelernt, was für Berufsmöglichkeiten man mit dem Jus Studium haben würde, abgesehen davon fand ich es auch sehr interessant, über die Etappen eines Geschehnisses im Gericht zu wissen. Danke schön 🙂 // Mostafa

Es ist immer interessant in anderen Berufen einen Einblick zu werfen und es “ausprobieren” zu dürfen wie zum Beispiel das Gerichtsverfahrens-spiel. Man sieht Justiz und Rechts sind interessante aber nicht leichte Sachen. Außerdem konnte man über sein eigenes Recht was mitnehmen und erfuhr neue Sachen. // Ali Amer

Mir hat den Workshop sehr gut gefallen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das Sie auch ihre eigne Erfahrungen erzählt haben. Es war extrem viel Infos da die wir sie für unsere Alltag brauchen und sie haben unsere fragen beantwortet . //Wafaa

Es war sehr spannend am Ende und ich habe auch was dazu gelernt. Beim der Studienberatung Jus letztens habe ich Angst bekommen ,aber bei diesen Mal ist wieder meine Lust aufgeweckt worden und meine Ängste weniger geworden. Es war auf jeden Fall sehr interessant. // Khadija

Ich fand es interessant zu hören welche Rollen man in den Bestimmten Jobs macht und welche rechte man da hat.Ich fand das Spiel am ende natürlich auch sehr toll und witzig. Da ich null Erfahungen bezug auf Rechtswissenschaft hatte, konnte ich doch einiges mitnehmen und war auch sehr interessant für mich einmal in etwas neues hinein zu schnuppern. // Anni

Der Workshop von Freshfields Bruckhaus Deringer war sehr informativ, praxisnah und intuitiv gestaltet. //Cihan

Der Workshop war sehr interessant, denn es haben sich viele meiner Fragen über die möglichen Jus-Berufe geklärt. // Maryam

Mir hat das Rechtwissenschaftsworkshop sehr gut gefallen. Wir wurden aufgeklärt was es heißt und wie man studieren muss. Am ende haben wir ein Planspiel gespielt, wo alle mitreden konnten. Alles im allen, war das Workshop sehr interessant und nützlich. // Anna

Mir hat das Übungsbeispiel am Ende sehr gefallen, dass alle eine Rolle spielen sollten.Der Workshop hat mir echt gut gefallen und vielen dank von alle, die dieser Workshop vorbereitet haben. //Esmatullah

Seid vor allem immer fähig, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen, so kann man die beste Entscheidungen treffen. //Mahdi

Solche Workshops helfen einerseits zu wissen, ob diese Berufe/Jobs für einem passen. Anderseits können diese Art von Workshops dich hindern einen Job auszusuchen, welches deine Erwartungen gar nicht entspricht. // Aster

Online Lernathon bei START-OÖ

Am 17. Jänner 2021 haben sich die START-OÖ Stipis wieder einmal online getroffen, um gemeinsam an den jeweiligen Aufgaben zu arbeiten. Von zu Hause aus zu lernen und einen Überblick über seine to do’s für die Schule zu behalten, ist allein einfach schwieriger. Darum treffen wir uns öfters zu einem virtuellen Lernathon, um sich zu motivieren und gemeinsam produktiver zu sein.

Am Anfang wird kurz gemeinsam übergelegt, welche Aufgaben sich jeder für die nächsten zwei Lernstunden vornimmt. Die to do’s werden auf einer Liste gesammelt, um übersichtlich zu sehen, woran jeder arbeiten möchte und was alles noch zu erledigen ist. Danach wird zwei Mal eine Stunde intensiv gelernt und dazwischen eine wohlverdiente Pause eingelegt, in der wir kurz über unsere bereits erledigten Aufgaben gesprochen und danach einfach etwas geplaudert haben.

Abschließend waren wir uns alle einig, dass ein gemeinsamer, virtueller Lernathon unsere Motivation und dadurch unsere Produktivität fördert. Nach der ernüchternden Nachricht, dass die Schulen noch länger geschlossen bleiben und somit das distance learning fortgesetzt wird, wird das wohl nicht unser letzter Lernathon gewesen sein!

Wie funktionieren Covid19-Impfstoffe?

Die START-Stipendiat*innen nahmen an einem online Vortrag der FH-Hagenberg zum Thema „Wie Covid19-Impfstoffe funktionieren“ mit Prof. Stephan Winkler (Bioinformatik) und Dr. Gerald Lirk (Bioanalytik) teil. Es wurde erklärt, wie sich Krankheiten ausbreiten und wie Impfstoffe funktionieren.

Prof. Winkler erklärte im ersten Teil des Vortrages, wie Simulationen zur Ausbreitung von Krankheiten berechnet werden. Wir lernten dabei das sogenannte SIR-Modell kennen, mit welchem man die Infektionen pro Tag berechnet. Professor Winkler sprach auch über die Reproduktionszahl, über den Begriff Herdenimmunität und über die neue Covid Mutation B.1.1.7.

Im zweiten Teil sprach Dr. Lirk darüber, woraus ein Virus besteht – nämlich aus der DNA oder der RNA, einem Protein (beim Coronavirus ist das eine Fetthülle) und dem Spike-Protein. Dieses Spike Protein ist dafür da, dass das Virus an andere Zellen andocken kann, in die Zelle eindringt und sich so im Körper vermehrt. Er sprach auch über die Immunreaktion in unserem Körper, wenn ein neuer Virus entdeckt wird. Er erklärte den Unterschied zwischen B- und T-Zellen.

Dr. Lirk sprach über verschiedene Impfstoffe im Allgemeinen und deren Funktionsweise, und stellte die Unterschiede zwischen Totimpfstoff und Lebendimpfstoff vor. Schließlich erklärte Dr. Lirk die Zulassungsverfahren, und die Effektivität von verschiedenen Impfstoffen in der Geschichte (z.B. Pocken, Polio, etc). Er sprach auch über die Impfnebenwirkungen, welche in 4 Grade eingeteilt werden.

Im letzten Teil seines Vortrags ging Dr. Lirk noch speziell auf die verschiedenen Covid19-Impfstoffe ein. Er stellte die Studienergebnisse zu den Impfstoffen von BioNTech & Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Sputnik vor. Dabei ging er besonders auf die Phase 3 der Studie ein, und auf den Vergleich von der Impfgruppe mit der Placebo-Gruppe. Er veranschaulichte die möglichen Nebenwirkungen nach einer Impfung. Diese sind bei den Impfstoffen, welche in der EU zugelassen sind, vergleichsweise gering.

Zum Schluss erklärte Prof. Lirk noch einmal, dass es unmöglich ist, dass die RNA wieder in den Zellkern zurück gelangt und dort DNA (oder gar die eines zukünftigen Embryos) verändert.

„Ich fand den Vortrag sehr interessant und informativ. Man hat gemerkt, es ist auf Uni-Niveau vorgetragen wurde. Danke für die tolle Gelegenheit.“ Adham (NÖ)

„Ich fand den Vortrag sehr interessant, spannend und informativ. Jedoch habe ich Schwierigkeiten beim Verständnis gehabt, da die Professoren fast nur lateinische bzw. medizinische Fachbegriffen verwendet haben.“ Shirin (Vbg)

„Mir hat der Vortrag sehr gut gefallen auch wenn es am Anfang etwas schwierig war zu verstehen. Später fand ich den Teil mit den verschiedensten Impfungen und wie sie hergestellt wurden ziemlich interessant. Ich konnte viel Neues dazu lernen und kenne mich auch jetzt besser mit der Corona Impfung aus.“ Samar (OÖ)

„Der Vortrag zum Thema „Wie funktionieren COVID-Impfstoffe“ war sehr interessant und informativ für mich. Die Informationen und die Studienbewertungen über den verschiedenen Impfstoffen haben mir sehr gut gefallen, weil ich jetzt die Vor- und Nachteile von diesen Impfstoffen besser unterscheiden kann.“ Rohullah (Sbg)

“Ich fand es sehr informativ, es wurde sehr genau und ausführlich erklärt. Ich werde es den Leuten, welche noch Zweifel an der Impfung haben, empfehlen, sich den Vortrag auf YouTube anzuschauen.” Ali (Wien)

„Ich habe von unserem Workshop heute definitiv viele Informationen mitgenommen, die ich vorher nicht wusste. All diese Informationen hätte ich nicht in der Schule gelernt, oder nicht von Freunde gewusst. Der Workshop war sehr interessant und sehr informativ, am Anfang fand ich es bisschen schwer mitzukommen in dem informatischen Teil aber dann besser in den biologischen Teil. Ich freue mich, dass ich teilgenommen habe jetzt weiß mehr über dieses Thema und all meine Fragen wurden geklärt.“ Hayma (NÖ)

START-Survival. Oder: Wie man einen Halbjahresbericht verfasst

START-OÖ Stipisprecherin Samar Elsoudany hat in dem Workshop „START-Survival“ den neuen Stipendiat*innen von START-Sbg und START-OÖ erklärt, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht.

Der Workshop „START-Survival mit Samar“ hat, mir und den anderen neuen Stipis aus Salzburg und Oberösterreich, viel gebracht und gezeigt wie man seinen Halbjahresbericht zusammenstellt. Mit super Beispielen, welche uns definitiv helfen werden! Danach hat uns Samar den richtigen Weg gezeigt, seine Abrechnungen vom Bildungsgeld zu erarbeiten. Besonders gefallen haben mir Annas und Samars freundliche Gesten und Hilfsbereitschaft.“ Nicole (START-Sbg)

„Die Neuen brauchen manchmal Einführung. Samar hat uns am 10.01. gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Im Allgemeinen war der Workshop gut gestaltet. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Rechnungen gesprochen. Die Rechnungen hatte ich schon von Anfang an beieinander, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Samar für den Workshop.“ Eray (START-OÖ)

„Da die Zeit wie im Flug vergeht und ein halbes Jahr bereits wieder am Ende ist, mussten am Sonntag vor allem die neuen Stipis von Salzburg und Oberösterreich ihren Halbjahresbericht schreiben. START-OÖ Stipisprecherin Samar hat erklärt bzw. mit verschiedenen Beispielen gezeigt, wie man einen gut formulierten Halbjahresbericht schreibt und war immer bereit, die Fragen von den Stipis zu beantworten.“ Rusul (START-Sbg)

START-OÖ Deutsch Workshop – Grammatik

Am Vormittag des 10.01.2021 trafen sich die Stipis von START-OÖ, um ihre Deutsch Grammitkkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.

Am Anfang haben wir damit begonnen die Grundgrammatik zu wiederholen. Nomen, Verben, Fälle, Artikel, Präpositionen, Adjektive und Adverbien wurden durchbesprochen und vereinzelt auch kleine Beispiele gezeigt, damit die Grammatik gleich besser veranschaulicht wird.

Am Ende haben wir uns noch genauer mit dem Satzbau und der Beistrichsetzung beschäftigt, weil das vielen noch nicht so leicht fällt. Wir haben gelernt, dass bloß, weil man beim Sprechen eine kleine Pause zwischen zwei Satzteilen einlegt, man nicht auch gleich einen Beistrich setzen muss. Das haben viele oft falsch im Kopf.

Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat sich viel Zeit für unsere Fragen genommen. Vielen Dank für den tollen Workshop und wir freuen uns schon auf den nächsten Deutsch Workshop mit Frau Girlinger.

Distance Learning und Mathe, ein ungleiches Paar?

Omran ist HTL Schüler und seit diesem Schuljahr START-Stipendiat in Wien. Warum er Mathe nie gemocht hat und ob sich seine Einstellung nach einem Semester Mathematik Studienclub im Distance Learning Format verändert hat, könnt ihr in seinem Rückblick nachlesen.

Trotz dass ich in eine HTL gehe, wo man sich eigentlich für Mathematik interessieren sollte, mag ich Mathe nicht und habe sie nie gemocht. Das lag immer daran, dass ich nicht den Mut und den Wille hatte, mich mit ihr zu befassen und zu versuchen sie zu verstehen. Ich bin eher ein Sprachen-Typ. Bis vor vier Monaten habe ich nicht erwartet, dass sich das je ändern wird. Ich konnte die Mathematik Schularbeit ja immer irgendwie schaffen, jedoch immer mit großer Angst.

Der Mathe Studien Club hat dazu beigetragen und mich dazu bewegt, dass ich mich mit Mathe endlich beschäftige. Anfangs war ich skeptisch, ob dies überhaupt helfen würde, aber mit der Art und Weise, wie Felix die Informationen erklärt und noch dazu die kleine Größe der Gruppe haben das ermöglicht.

Besonders in der Fernlehre, wo wir Schüler uns die teilweise sehr komplizierten Themen selber beibringen sollen, war der Mathematik Studien Club echt eine großartige Hilfe und eine Erleichterung. Wir haben im Rahmen dessen nicht nur Übungen vom Schulbuch gemacht sondern auch versucht die Themen grundlegend zu diskutieren und zu verstehen.

All das war für mich eine Vorbereitung für die eine große Sache: Die Mathe Schularbeit während der Fernlehre. Zum ersten Mal hatte ich dieses sichere Gefühl, dass ich die Schularbeit locker schaffen würde und dass ich alles verstehe. Und tatsächlich habe ich sie geschafft.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken bei jedem, der das ermöglicht hat, besonders Felix. Danke!

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des Mathematik macht Freu(n)de Teams der Universität Wien wurde der Studienclub dieses Schuljahr wieder online angeboten und unsere Schüler*innen konnten trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit und die großartige Unterstützung!

Über 20 START-Wien Stipendiat*innen und Teilnehmer*innen des START-Freundeskreises blicken auf ein herausforderndes Semester zurück.

Heuer habe ich die Matura vor mir und weil wir seit einem halben Jahr keinen „normalen“ Unterricht hatten, wegen der Covid19 Maßnahmen, habe ich mir sehr viel Sorgen gemacht, vor allem wenn es um Mathe ging. Das digitale Unterricht fiel mir schwer, jedoch hat mir der Mathe-Studienclub viel weitergeholfen. Zwar war ich am Anfang skeptisch, da es online statt findet, jedoch hat es sich sehr gelohnt. Alle Fragen wurden beantwortet und uns wurde kein Stress gemacht. Wir hatten auch einen super Coach, der alles Schritt für Schritt mit uns durchgegangen ist. Zwar müssen wir noch viel lernen, jedoch hilft es sehr jemanden an unserer Seite zu haben, den wir um eine Erklärung fragen können, wenn wir etwas nicht verstehen. -Balqiz

Die Kurse, die wir jeden zweiten Samstag betreffend Mathematik hatten, haben mir echt weitergeholfen. Ich konnte meinen Lehrer Johannes immer bezüglich Mathematik Fragen stellen und er hat immer unsere Fragen beantwortet. Am Ende jeder Einheit hat er uns gefragt was wir beim nächsten Mal machen wollen. Er hat uns auch auf unsere Schularbeiten vorbereitet, da auch die Themen, die wir gewählt haben von der Schularbeit abhängig waren. Ich war sehr zufrieden mit meinem Coach Johannes und seiner Arbeit als unserer Mathelehrer. -Yusuf

Wie jedes Jahr, hat mir der Mathekurs trotz der aktuellen Situation sehr gut getan. Ich finde, dass die online Version ein intensiveres Arbeiten hervorruft. Michael ist kompetent, hilfsbereit und freundlich. Er fragt jede Stunde um unsere Meinung und ist offen für Fragen. Somit habe ich keine Verbesserungsvorschläge, denn er übt seine Arbeit wirklich „Spitze“ aus. -Mariana

Der Mathe Studienclub war eine große Hilfe für mich. Ich fand ihn sehr hilfreich und informativ. Mit Hilfe des Studienclub habe ich verstanden, was eine Differial- und Integralrechung ist. Ich bedanke mich vom ganzen Herzen beim Verein Start und meinem Trainer Felix. -Abbas

Der Mathematik Studienclub war für meine Mathe Schularbeit sehr hilfreich, dafür bedanke ich mich bei unserem Coach Markus. Er hat uns alles genau erklärt, wo wir in dem Fach Probleme hatten. Ich freue mich an solchen Projekte wieder teilzunehmen dürfen. -Esmat

Ich genoss immer den online Mathestudienclub, weil wir eine kleine Gruppe waren und ebenso eine freundliche. Am Anfang dachte ich, dass 3,5 Stunde  sehr viel sind, aber die Zeit verging immer sehr schnell. Ganz toll waren die gemeinsamen Stunden, aber auch, dass mit uns individuell auch gearbeitet wurde, falls wir Fragen hatten. So verstand ich Themengebiete, die ich beim Distance Learning gar nicht nachvollziehen konnte. Ich freue mich schon auf den nächsten Mathestudienclub. -Sahar

Der Mathematik Förderkurs, dieses Jahr hat online stattgefunden, jedoch hat es trotzdem sehr gut funktioniert. Die beiden Studentinnen waren sehr motiviert, freundlich und offen. Sie sind auf alle Themen und Wünsche eingegangen die wir im Kopf hatten. Wir hatten genug Pause zwischen durch und auch die Möglichkeit eigenständig zu arbeiten. Auch online haben sie den Förderkurs mittels – Videos/Präsentationen/normale Erklärungen und learning by doing sehr vielseitig gestaltet. -Edison

Ich hatte Theresa und ich fand, dass es wirklich gut geklappt hat und es extremst geholfen hat. Ich war in einer kleineren Gruppe als die anderen und ich fand die Arbeit in der Kleingruppe echt leiwand! -Sihaam

Für mich war dieses Semester Studienclub sehr gut. Ich habe wie auch immer was Neues gelernt. Obwohl Lockdown war, aber ich könnte gut online verstehen. Ich hoffe, dass wir in zweite Semester wieder Mathe Studienclub haben, denn es macht viel Spaß. -Ammar

Ich freue mich sehr sehr am Mathematik Studienclub teilgenommen zu haben. Mit dem drawing Tablet wurde es super effektiver, denn man konnte damit die mathematische Zusammenhänge besser zum Ausdruck bringen. Ich wünsche, die Schüler könnten die Zeit der Einheiten selber entscheiden oder zumindest dafür einen Kompromiss mit anderen Gruppenmitglieder finden, wie unsere Englische Einheiten, somit können wir uns besser an dem Lernstoff orientieren. 🙂 -Mostafa

Ich fand den Matheclub sehr hilfreich, wie auch allen anderen Semester. Beide Coaches haben den Unterricht angemessen gestaltet und sind auf all unserer Fragen einzeln eingegangen und diese verständlich erklärt. Freue mich auf die weiteren Termine. -Fatema

Zoom a scientist!

Das Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) ist ein junges internationales Institut in Klosterneuburg bei Wien, das sich der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung und Postgraduiertenausbildung widmet.  START-Alumnus ist dort PHD-Student und wir waren in der Vergangenheit bereits vor Ort zu Besuch im Labor. Daher fand unser heurigen Besuch digital statt:

Im Rahmen des Projekts „Zoom a scientist“  erhielten wir die Möglichkeit Quantenmechniker und IST-Forscher Thomas Werner zu  befragen und mit ihm zu disktutieren.

Damit wir überhaupt intelligente Fragen stelllen können wurde uns ein 2-seitigen Paper zu  Verfügung gestellt, das wir davor durchgelesen und mehr oder weniger verstanden haben.

Beim Meeting selbst erzählte Thomas Werner zuerst wie es dazu kam, dass er jetzt als Quantenmechaniker forscht. Dann zeigte er uns virtuell seinen Arbeitsbereich (Labors und Büro) und erklärte uns seinen Tagesablauf. Ziel seiner Forschung mit Qubits (Quantenbits) ist es irgendwann am Bau des ersten Quantencomputers mitwirken zu können.

Dann wurde es wirklich komplexer, denn es wurde die Quantenphysik und Quantenmechanik erklärt. Die Details sind zu kompliziert um sie hier genauer auszuführen, aber es kamen spanennde Begriffe und Methoden wie: Rubinium, Stern-Gerlach Experimente, Schrödingers Katze,  „cooper-pairs“ , Ionenfallen uvm.
Wir hätten noch ewig weiter fragen können!

Vielen Dank an das IST-Team und THomas Werner für diesen spannenden  Einblick in die Welt der Quantenmechanik und in das Leben einer Forschers!

Ich fand den Workshop sehr lehrreich, interessant und spannend!  Wie ein echtes Labor aussieht? Wie arbeiten die Forscher/innen auf ihren Projekten? Wie sieht ein Quantencomputer? Was ist ein Bit und was ist ein Qubit? Wie wird man ein/e Forscher/in auf „IST-Austria“?
Und noch viele Fragen wurden über Quantenphysik-mechanik, Atomen, Elektronen und ihre Funktionen beantwortet. Danke an Thomas, er hat es echt toll gemacht 🙂 // Sakaria

Der Workshop Zoom a scientist war sehr Interessant und Spannend. Es hat mich dazu bewegt mich mehr mit diesem Thema beschäftigen und meine Wissen erweitern. Ich denke, man könnte es besser und leicht mit PowerPoint machen aber trotzdem war es ganz gut. Danke für tolles Angebot.  // Abbas 

 

 

Hier noch 2 Statements:

So viel über Quantenphysik wusste ich noch nie. Man hat die qubids kennengelernt und sehr viel……
Es war interessant aber auch verwirrend!

Mit guten Texten statt guten Vorsätzen ins Neue Jahr starten!

Der mehrtägige Deutschkurs Anfang Jänner hat bei START-Salzburg fast schon Tradition – dieses Jahr standen verschiedene Textsorten auf dem Programm. Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva gab den Stipis jeweils am Vormittag eine Einführung zu Zusammenfassung, Meinungsrede, Kommentar und Leserbrief. Anschließend hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zeit, selbstständig ihre Texte zu verfassen. Am Nachmittag stand Valentina jedem/r Teilnehmer*in 45 Minuten für ein Einzelgespräch zur Verfügung, um gemeinsam die Texte zu korrigieren und zu besprechen.

Der Deutschkurs ist immer interessant und sehr informativ. Man hat immer Spaß mit den anderen etwas gemeinsam zu lernen. Ich habe heute neue Textsorten gelernt.

Rokesstan

Die Deutschkurse mit Valentina waren sehr hilf- und lehrreich für mich. Ich konnte mein Wissen noch vertiefen, was die Textsorten betroffen hat. Jetzt bin ich mir noch sicherer, wenn ich eine Meinungsrede oder einen Leserberief schreibe.

Rohullah

Die Nachhilfe mit Valentina war sehr hilfreich. Wir haben unterschiedliche Textsorten geübt. Sie hat immer alles sehr gut erklärt und danach haben wir Texte geschrieben und am Nachmittag besprochen.

Hana

In dieser Woche sind wir in den ersten drei Tagen, von 4. Jänner bis 6. Jänner 2021, mit der lieben Valentina die Maturatextsorten durchgegangen. Dabei haben wir immer am Ende der Konferenz einen Arbeitsauftrag zu der jeweiligen Textsorte erhalten, welchen ich sehr hilfreich fand. Es war mir eine Freude in diesem Kurs dabei sein zu können.

Mihi

Der Kurs war sehr hilfreich und interessant und ich habe neue Informationen gelernt. Man hat Spaß dabei, gemeinsam etwas zu Lernen. Und ich habe sicher heute etwas Neues gelernt.

Ashraf

Selbstmanagement & Distance Learning

„Work smarter, not harder!“

So simpel dies klingen mag, so viel Bedeutung steckt darin. Dieser Spruch – bereits in den 1930er Jahren von Allan F. Mogensen formuliert – begleitet Anfang Jänner unser Seminar „Selbstmanagement und Distance Learning“. Jedoch wie integrieren wir dieses Prinzip in unseren alltäglichen Arbeitsprozess? Dieser Frage gehen wir im Online-Workshop mit Seminarleiterin Britta Seemann nach. Von philosophischen Gedanken über das Konzept „Zeit“ bis hin zu konkreten Methoden des klassischen Zeitmanagements, z.B. bezüglich Zielformulierung, Prioritäten setzen oder Planungsarbeit – das Seminar gibt uns Impulse und zeigt uns Techniken zur effektiven Gestaltung der eigenen Arbeitssituation. Britta unterstützt uns hierbei und schafft Raum und Möglichkeit zum Lernen und Reflektieren über Selbstorganisation und Arbeitsweise.

Der Selbstmanagement-Workshop war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Ich habe viele Methoden für Zeitmanagement/ Selbstmanagement kennengelernt. Am besten hat mir die Methode SMART, das Pareto Prinzip und die ABC Methode gefallen.
Da ich immer Probleme bei der Selbstmanagement habe, konnte ich vieles mitnehmen und werde einsetzen. Danke für das tolle Angebot. -Abbas

Der Workshop zum Zeitmanagement war sehr hilfreich, da wir mehrere Methoden kennengelernt haben und auch viele Tipps bekommen haben. Beispielsweise ist es nicht nur wichtig regelmäßig Pausen zu machen, sondern auch wie man seine Pausen gestaltet! Wir haben heute gelernt, dass man nur 20% seiner Zeit für 80% der Aufgabe verbraucht – die anderen 80% der Zeit, die wir zur Perfektion aufwenden, machen nur 20% der Aufgabe aus. Kann ich nur weiterempfehlen! -Zahra

Es war sehr lehrhaft, interessant und freundlich. Man könnte Alles hinter fragen und ausdiskutieren was zu einem besseren Ergebnis und Mitarbeit als gesamte Gruppe geführt hat. -Mahdi

Für mich war das der besten Workshop, den ich bei Start Teilgenommen habe. Ich habe schon ein paar Sachen erkannt aber trotzdem habe ich was neues gelernt. Wie haben zum bei Spiel über SMART geredet was das beutetet und ich finde, dass dieses Word sehr wichtig für uns alle. ich habe auch gelernt wie ich mein Zeit teilen kann. Es freut mich sehr, dass wir Teil 2 machen werden. -Ammar

START meets Melisa Erkurt

Unseren ersten Talk haben wir pünktlich zum Jahresbeginn mit Melisa Erkurt gestartet. Melisa Erkurt ist ehemalige Lehrerin und Journalistin. Im August 2020 erschien ihr Bestseller Buch „Generation Haram“ wo sie über das Bildungssystem in Österreich und die Bildungsverlierer*innen – Migrantenkinder schreibt. Das Buch haben auch einige unserer Stipendiat*innen in ihren Buchclubs bereits gelesen. Deshalb war das Interesse an unserem Talk sehr groß.

Melisa Erkurt erzählte uns über ihre Flucht aus Bosnien sowie ihren Bildungsweg in Österreich und wie sie dazu kam Lehrerin und Journalistin zu werden. Interessant war vor allem für unsere Stipendiat*innen die vielen Diskriminierungserfahrungen, die sie erleben musste und der Umgang damit.

Zum Abschluss hatten unsere Stipendiat*innen noch die Möglichkeit über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und direkt Fragen zu stellen. Sie gab viele Büchertipps und motivierte unsere Stipendiat*innen zum Lesen.
Es war eine sehr spannende und informative Diskussion für alle Teilnehmer*innen aus allen START-Bundesländern.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Melisa Erkurt für ihre Zeit und wünschen ihr viel Erfolg!

Es war eine großartige Gelegenheit mit Melisa Erkurt „persönlich“ zu reden und ihr Fragen zu stellen. Man hat gesehen wie es ihr Spaß macht, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Ich, persönlich, habe sehr viel aus diesem Workshop mitnehmen können und freue mich immer wieder über solche Termine. (Adham – NÖ)

Danke fürs Organisieren dieses tollen Workshops mit Melisa Erkurt! Super interessanter Workshop mit Melisa Erkurt, in dem wir exklusiv die Möglichkeit hatten, sie kennenzulernen und unsere Fragen zu ihrem Buch stellen. Sie hat uns ihre persönliche Erfahrungen über die Volksschul- und Gymnasiumzeiten erzählt und welche Schwierigkeiten und Diskriminierungen sie erlebt hat. Ich konnte mich sehr mit dem Buch identifizieren, weil sie genau die Probleme der Migrationskinder und Jugendliche auf den Punkt gebracht hat, die dazu führen, dass die potenzialvolle Kinder zu den „Bildungsverlierer“ werden. Und dafür gibt es auch Lösungen, die das Bildungssystem und die Schule verbessern muss, um allen eine Stimme gegeben zu haben. Ich danke Melisa Erkurt für das tolle Buch und dass sie sich für uns Zeit genommen hat. PS: sehr empfehlenswertes Buch! (Aliakbar – Sbg)

Das Gespräch mit Melisa Erkurt war eine tolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde!
Ihre Worte waren so erschütternd, dass ich mir direkt nach dem Meeting ihr Buch bestellt habe. Von heutigem Gespräch habe ich gelernt, selbstbewusster mit meinem Umfeld umzugehen und Melisa hat mich motiviert mehr Bücher zu lesen. (Sara – NÖ)

Melisa hat dieses Thema sehr einfach und verständlich präsentiert und erklärt. Man hat gemerkt mit wie viel Herz sie gegen dieses Thema kämpft und für ein friedliches zusammenleben strebt. Durch das Erzählen ihrer eigenen Geschichte, als auch von ihren anderweitigen Erfahrungen, konnten viele mitfühlen und dies auch sehr gut nachvollziehen. Dadurch hatte sie vollkommene Aufmerksamkeit aller. Zudem konnte sie einige vermutlich auch dazu motivieren wieder Bücher zu lesen, was auch auf jeden Fall einen großen Mehrwert hat. Zusammengefasst war es ein sehr spannender Workshop mit einem sehr wichtigen und aktuellem Thema. Und das präsentiert von einer sehr sympathischen Referentin. (Chris – Vorarlberg)

Wir konnten viel über Melisas Zeit in der Schule erfahren und wie es für sie und ihrer Familie war vom Bosnienkrieg zu flüchten und ein neues Leben in ein fremdes Land anzufangen. Wir hatten ebenfalls die Möglichkeit unsere Erfahrungen mit ihr zu teilen. So haben wir gesehen, dass wir alle so ziemlich dasselbe durch machen musste. Außerdem durften wir Melisa am Ende noch Fragen stellen.
Danke an START, dass wir diese Chance bekommen haben und an Melisa Erkurt, die sich für uns Zeit genommen hat 😊 (Samar – OÖ)

Mach mal Pause!

Bei START-Vorarlberg gab es am 5.Jänner 2021 einen tollen und sehr hilfreichen Online-Workshop über Zoom: „Stressfrei und gesund durch den Corona-Winter“. Es ging darum, wie man durch Atem den Stress abbauen kann und gleichzeitig eine positive Selbstbeeinflussung erhöhen kann. Der Workshop war von 15 Uhr bis 18 Uhr, und wir haben dazwischen auch eine kleine Pause gemacht.

Am Anfang hat uns die Trainerin, Melanie Herbe, begrüßt und wir haben ein bisschen über die Bedeutung des Atmens geredet. Gerade wegen der oft geforderten Maskenpflicht auf Grund der Corona-Pandemie, haben manche StipendiatInnen gesagt, dass sie durch  diesen Masken schlecht atmen können. Und genau dazu haben wir gute Atemübungen gelernt. Nach dieser Übung fühlte sich jeder von uns anders. Manche müde, mache ganz wach und manche entspannt.

Wir haben auch weitere Übungen gemacht, wie zum Beispiel Laufbewegungen, Beinübungen und Übungen für den ganzen Körper. Und immer nach jeder Übung fühlten wir, wie unser Atem immer besser wurde. Wir fühlten uns konzentrierter und entspannter.

Was viele von uns auch gut und lustig fanden, war der Musiktanz am Ende. Hier haben wir verschiedene Übungen mit den Füßen und den Beinen gemacht.

Der Workshop war sehr wichtig für uns. Vor allem in diesen Zeiten soll jeder von uns wissen, wie man richtig atmet, denn der Atem ist ein Schlüssel für unserer Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebenskraft.

Hier noch ein paar Feedbacks über den Workshop:

Hadel: „Es hat mir gut gefallen! Entspann Übungen waren sehr cool. Ich konnte die Ruhe spüren. Die Musik, die wir gehört haben als wir getanzt haben, war sehr schön.“

Sebastian: „Es war ein echt cooler Workshop. Es ist wichtig, wie vor allem in Zeiten wie diesen, sich etwas Entspannung zu holen. Das richtige Atmen hilft uns zu beruhigen und dem Stress loszuwerden.“

Franio: „Ich fand den Workshop sehr entspannend und energiegebend. Am meisten gefielen mir die Atemübungen, man hat sich auf den Atem konzentriert und in den eigenen Körper hineinspüren können. Eine angenehme Erfahrung insgesamt, der Workshop ist auf jeden Fall zu empfehlen.“

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

Studienberatung Rechtswissenschaften

Im Rahmen unserer österreichweiten Online-Studienberatungen erzählte START-Niederösterreich Projektmitarbeiterin Esma Celik gemeinsam mit 3 Alumnas über das Studium der Rechtwissenschaften am Juridicum in Wien.

Vielne Dank für diesen spannenden Einblicke nicht nur in Studienzugang, -finanzierung und -studienplan sondern auch für die Erfahrungsberichte über Lernaufwand und Studienleben!

Ich fand den Workshop über das Jus Studium cool. Leider fand ich heraus, dass das Studium doch nicht so meins ist. Ich find es zwar sehr interessant aber ich denke meine Stärke liegen wo anders. // Fatema

Es war sehr gut, dass ich an diesem Workshop teilgenommen habe, weil ich nicht wusste, wie es ist, welche Art von Person es fortsetzen kann und vor allem, wie der gesamte Studiengang läuft. Aber jetzt weiß ich es schon. Und ich kann mich entscheiden, ob ich es studieren möchte oder nicht. // Arina

Die Präsentation ist nicht eigentlich so abgelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber das ist ein Pluspunkt, denn die Referentinnen haben eine interessante Arbeit geleistet. Ich fand es eigentlich sehr toll, dass sie versucht haben, uns Vieles zu erklären, aber meiner Meinung nach, waren die Informationen teilweise sehr detailliert, die einem vielleicht jetzt überfordernd und unverständlich erscheinen, aber wenn man selber im Prozess ist, automatisch verständlich sind. Zum Beispiel hätte ich mir lieber gewünscht, dass man uns einen deutlicheren Einblick in den Alltag einer Jusstudentin gibt. Wie sie beispielsweise es schaffen sowohl zu arbeiten als auch mit dem Studium mitzuhalten. Super war es auch, dass sie aus ihren eigenen Erfahrungen gesprochen haben, weil man dadurch Informationen bekam, die man im Internet nicht so leicht findet. Die Informationen waren sehr umfangreich und die Referentinnen haben versucht uns so gut, wie möglich alle Fragen zu beantworten. Dass sie zu dritt waren, hat verschiedene Perspektive geboten. Die Präsentation war für mich auf keiner Weise langweilig und hat dafür gesorgt, dass ich mir beim Entscheiden, was ich studieren möchte, selbstsicher bin.

Maryam

Der Workshop war sehr interessant und umfangreich an Informationen zum Jus Studium. Die Vortragende konnten uns einen sehr guten Überblick zum Studium verschaffen. Außerdem schätze ich die Ehrlichkeit der Studentinnen bezüglich des Aufwands des Studiums. // Mariam

Durch die gestrige Beratung zum Jus Studium hat sich all meine offene Fragen beantwortet. Sie haben wirklich sehr detailliert das Studium-Ablauf erklärt und ich könnte auch alles folgen. Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein dürfte. // Sahar

Der heutige Workshop war für mich eher eine Art Wissensrweiterung, was Unis, Studium etc..
Für war nie die Frage, ob ich nach der HTL Jus/Rechtswissenschaften studieren werde, da ich mich dafür nicht interessiere. Umso mehr war es für mich wichtig zu erfahren, wie es den Stipendium-Absolventinnen nachher ging und wie sie die Entscheidung bezüglich ihrer Studienrichtung getroffen haben.
Außerdem wurden wertvolle Tipps und Infos über das Studenten-Leben und Uni erwähnt. Es war auf jeden Fall ein sehr informativ, aber auch interessantes Workshop.  Danke an die Stipendium-Absolventinnen, die sich Zeit genommen haben und über Ihre Erfahrungen berichtet haben. // Omran

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter I

„Es ist nicht genug“
Es ist nicht genug zu wissen
Du musst auch lernen
Es ist nicht genug zu wollen
Du musst auch üben und können
Es ist nicht genug über deine Ziele zu erzählen
Du musst sie auch erreichen
Es ist nicht es von dir zu hören
Du musst es auch zeigen und anwenden

Gedichte zu lesen und auswendig zu lernen, ist mein Hobby, trotz der Liebe, die ich zu Gedichte habe, habe ich vorher nicht versucht mein Eigenes zu schreiben. START hat mir ermöglicht eine tolle Workshop zu besuchen. In dem ich verschiedene Arten der Gedichte gelernt habe, dazu Tipps, um mir zu helfen, mein eigenes Gedicht zu schreiben. Der Workshop war sehr motivierend und voller Energie, außerdem die Themen der Gedichte, die wir diskutiert haben, waren sehr anspruchsvoll. -Asmaa


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Dein Lächeln ist mir alles
Dein Dasein ist mir alles
Du existierst und so existiere ich

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn es war sehr lehrreich und ich konnte mein Wissen im Bereich Poesie erfrischen, und auch dieses verbessern. Nach dem Workshop konnte ich mein Gefühle in Wörtern besser umwandeln. Und diese Wörter klingen jetzt auch noch besser. Und auch fand ich die Workshopsleiterin sehr sympathisch. Sie hat Ihre Bestens gegeben, um den Workshop lebendiger zu halten. Für so wenige Zeit habe ich vieles von ihr gelernt. Danke für alles liebe Betül. 🙂 -Sakaria


Das Workshop war eine wirklich gute Möglichkeit wieder zu schreiben und auch die Art, die Leidenschaft der Moderatorin hat mich wirklich motiviert etwas zu schreiben. Ein Safe Space hat sie super gut kreiert, deshalb haben sich auch alle wohlgefühlt ihre slams vorzustellen und dass war super cool! Was wir alle in 10min zu Stande gebracht haben, ich bin immer noch absolut beeindruckt von den anderen Stipis, bin mir absolut sicher, dass eine oder die andere sicherlich irgendwann, etwas in die Richtung machen wird! -Sihaam


„Zusammenhalt und Menschlichkeit“
Unsere Welt ist verloren
Die Menschen sind verdorben
Das Geld regiert die Welt
Die Reichen dirigieren diese Welt
Die Armen leiden und reichen ihre Hände nach Hilfe
jedoch die Reiche meiden diese Bitte
Wir versprechen uns Zusammenhalt und Menschlichkeit
Doch setzen es nicht um, wir machen uns etwas vor
und all die schlimmen Ereignisse bekommen wir auch zu Ohr
Solidarität ist gefragt, denn nur so bekämpfen wir das Leid
somit sorgen wir für mehr Menschlichkeit

Der Workshop „Express yourself with poetry“ mit Betül Tomakin war sehr amüsant und interessant. Davor hatte ich mich nicht mit Gedichten auseinandergesetzt, da sie mich nie wirklich interessiert haben. Heuer in der Schule hatten wir welche gelesen, aber das war es dann auch. Jedoch habe ich gestern herausgefunden, dass es sehr viele Möglichkeiten und Stilmittel gibt, wie man Gedichte schreiben kann. Ich selber bevorzuge es, wenn viele Reime verwendet werden, sowie eine gute Message vermittelt wird. Am Ende des Workshops haben wir auch eines selber geschrieben. Anfangs dachte ich mir, das es schwer sein wird, aber im laufe der Vorbereitungszeit habe ich mich sehr gut geschlagen. -Eray


Gestern war eine tolle Erfahrung. Vorher habe ich mir immer gedacht, dass das Gedicht zu schreiben etwas Unmögliches für mich ist und dass ich keine Fähigkeit dafür habe. Aber gestern habe ich bemerkt, dass es kein richtig oder falsch bei dem Gedicht zu schreiben gibt, und man seine Vorstellung, wie weit er/sie möchtet, benutzen kann. Vor allem waren die Schritten beim Schreiben sehr hilfreich für mich. Ich habe mich nicht verloren gefühlt. Deswegen, Danke dass ihr uns so eine Möglichkeit ermöglicht habt. Ich bin sehr dankbar dafür. -Seymanur


„Personifikation des Krieges“ (ein Auszug)
Der Krieg hat keine Identität
Er schafft nur Unordnung
Vielleicht ist die Anarchie seine Identität
Der Krieg ist unfähig
Er kann gar nichts, außer Seelen wegnehmen
Wäre der Krieg ein Mann, hätte ich ihm seine Seele weggenommen

Der Workshop „Poetry“ war sehr inspirierend und hilfreich. Ich habe in der letzten Zeit teilweise aufgehört Gedichte zu schreiben. Nach diesem Workshop kann ich mich besser darauf konzentrieren. Mit Hilfe der 5 Schritte, die die Trainerin Betül uns gezeigt hat, beginne ich wieder zu schreiben. Das hat mich sehr gefreut und ich habe sehr viele Ideen, die ich während meinem Schreibprozess berücksichtigen werde. Ich danke Betül für diesen Workshop sehr! -Banan

Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich null Ahnung von Gedichte hatte und uns wurde so gut erklärt, wie man ein Gedicht schreibt oder über was man alles schreiben kann und wie man das schreibt. Am schönsten fand ich als wir selbst Gedichte geschrieben haben und es dann vorgelesen haben. Da kamen sehr viele schöne Gedichte raus, wo ich mit den Gedichten mitgefühlt habe. Der Workshop war wieder mal richtig schön gestaltet, was mir richtig gut gefällt und ich so am besten was dazulerne und es mir merke. -Anni

Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

START-OÖ Winterfest

Bei START-Oberösterreich gab es heuer keine Jahresabschluss-, sondern eine Jahresanfangsparty. Diese fand am ersten Sonntag des Jahres online über Zoom statt.

Als sich alle Stipendiat*innen um kurz nach 17:00 Uhr vor dem Computer eingefunden haben, hat Stipendiatin Zahra die Feier mit dem Lied „Jingle Bells“, was sie auf ihrer Querflöte gespielt hat, eröffnet. Projektkoordinatorin Anna hat schließlich in einer kurzen Rede das Jahr 2020 nochmal aus ihrer Sicht Revue passieren lassen. START-OÖ kann auf ein Jahr mit 24 Stipendiat*innen, 8 Maturant*innen und insgesamt 49 START-Veranstaltungen zurückblicken.

Nach dem kurzen Jahresrückblick zeigte Stipendiatin Tuana ihr Talent zum Reimen, und trug ein wunderschönes selbstgeschriebenes Gedicht vor. Und Stipendiatin Zahra zeigte nochmals ihr Können auf der Querflöte.

Groß und Klein,
jeder so unterschiedlich aber doch so fein.
Wir verstehen uns alle gut
und machen uns gegenseitig Mut.
Das Leben manchmal so schwer, aber eins ist klar,
wir sind immer für einander da.
Wir kennen keine Grenzen,
da wir uns gegenseitig perfekt ergänzen.
Das wars mit dem Reim,
bleibt alle gesund daheim 🙂

Gedicht von Stipendiatin Tuana

Anschließend bekamen alle Stipendiat*innen die Aufgabe, 3 Erfolge aus dem Jahr 2020 aufzuschreiben und 3 Ziele für das Jahr 2021 festzulegen. Während die Stipendiat*innen grübelten, präsentierte Team-Assistentin Verena das Jahresrückblickvideo, in dem die Fotos vom letzten START-Jahr gezeigt wurden.

Zum Abschluss kam natürlich das Beste – die Geschenke! Alle Stipis haben per Post ein kleines Paket erhalten, welches sie nun öffnen durften. Darin befand sich eine Fair-Trade-Trinkflasche (ohne Plastik), welche mit Süßigkeiten gefüllt war. Diese wurden natürlich gleich beim gemeinsamen Online-Spiele spielen genascht. Bei den Spielen „Skribbl“, „Achtung, die Kurve!“, „I think you are muted“ und „Hangman“ wurde noch viel gelacht und eine schöne, gemeinsame Zeit verbracht.

Kunstprojekt: Objekte erzählen

Im Rahmen des START-Wien Kunstprojekts das heuer mit vielen unterschiedlichen Workshops zu den unterschiedlichsten Kunstformen stattfindet, fand knapp nach Weihnachten die Workshops: Objekte erzählen mit START-Alumna, Künstlerin und Autorin Luna Al-Mousli statt.

Objekte erzählen – Online Workshop

„Wir sind umgeben von Erinnerungen. Manche an die wir uns erinnern, andere die tief versteckt sind. Wir fangen diese Erinnerungen in Objekte ein, die wir über die Jahre gesammelt haben,: Fotos, Postkarten, Dinge die wir aufhängen oder in Regalen.“

Vielen Dank an Luna für die spannenden Workshops!

Hier können Sie 3 Texte nachlesen, die während der Workshops entstanden sind:

Jasmin

Ich weiß, das klingt frech und abgehoben.
Aber ich bin mir sicher, ich sehe sehr schön aus. Genauso rieche ich außerdem.
Als Bestätigung dafür gelten seine Gespräche mit dem Mond auf dem Balkon, wo ich übrigens die ganze Zeit wohne.

Ich weiß, das klingt dumm und sinnlos.
Aber ich bin eifersüchtig. Nur manchmal.
Dafür kann ich aber nichts, wenn er meine Nachbarn auch mag und um Gottes Willen auch isst. Nur dass er sie isst, ist ja vorteilhaft für mich, da mir das Rosmarin schon langsam auf den Stängel geht.

Ich war mit ihm immer da in diesem Land.
Jetzt in Wien und ursprünglich in der Steiermark, wo ich ihn zum ersten Mal traf, als mich eine nette, hilfsbereite Dame seinem Vater schenkte, weil er meine Art verehrt und liebt. Das ist sogar verständlich, denn ich bin eine schöne Erinnerung und eine feste Verbindung zu seiner Heimat. Auch wenn Omrans Verbindung zur Heimat nicht die stärkste ist, gibt es diese aber.

Neben Heimat zählt die Verbindung zur Familie auch zu meinen besonderen Eigenschaften. Meinen Namen tragen Personen, die er mag. Dies erinnert ihn an andere Personen, die er über alles liebhat.

Alles schön und gut, aber auch äußerst langweilig.
Ich meine, wer bitte gibt Jasmin in einem Plastikeimer rein. Ich bin ein Klettergehölz und brauche Freiheit und Natur.
Ich will nicht jämmerlich klingen, aber ohne den Mond, der mich von meiner Langeweile mit netten Gesprächen rettet, wäre ich nicht sonderlich grün in diesem kalten Winter.

Omran Almasri

Ein Objekt, tausende Erinnerungen

 Ich war ein ganz wichtiger Bestandteil von seinem Alltag, mit mir konnte er eine sowohl wichtige als auch unterhaltsame Kindheitsphase erschaffen. Denn er verbindet mich mit vielen Geschichten, meistens traurige, aber vor allem verbindet er mich mit seinen alten vermissten Freunden, besonders denen, die aus seiner Gasse oder generell Nachbarn waren. Und immer, wenn er mich nur anschaut, erinnert er sich direkt an seine Heimat, wonach er sich so sehr sehnt und wovon er immerhin träumt.

Tagtäglich war er  daran gewöhnt, mit mir und seinen Freunden in der Nachbarschaft zu spielen. Nicht nur mit mir, sondern auch mit meinen Freunden und Bekannten, die immer mehr wurden, hat er auch gespielt, weil er die Sammlung von uns stets angestrebt hat, wobei er immer wieder andere gewann. Wir waren seine einzige Unterhaltung, realisierte er später, denn er hat mit uns vor der Schule, nach der Schule, auch manchmal in der Schule gespielt, also fast die ganze Zeit. Und obwohl wir klein waren, konnten wir ihn von den alten Kriegszeiten ablenken und ihm hingegen viel Spaß und Freude bereiten. Ich wohne aber jetzt in einer Tasse, in seinem Regal, worein er tagtäglich hinschaut aber mich leider selten erblickt, und den Rest schenkte er seiner Tante zum Dekorieren seiner neuen Wohnung in seiner Heimat, nachdem er sich von allen verabschiedete. Wer ich bin? Eine Murmel! Ein schönes glänzendes Kügelchen, so nannte er mich auch immer…

Ibrahim

Ich bin für Dekoration zuständig – irgendwann erfüllte ich meinen Nutzen wohl nicht mehr, irgendwann war ich meinem Nutzen nicht mehr getreu. Ich wurde weggeschmissen – doch eines Tages entdeckte mich eine Familie, entdeckte meinen Wert – ja sie bewunderte mich sogar und lud mich zu sich nach Hause ein – seitdem dekoriere ich ihr zu Hause.

Doch die Frage ist wie lange, wie lange bin ich was Besonderes, ab wann werde ich selbstverständlich und wann bin ich nicht mehr genug? Irgendwann wurde mir ein Kratzer zugefügt, der meinen Wert massiv verringerte – die Familie versuchte den Kratzer zu heilen und zu vertuschen aber vergeblich. Trotzdem hänge ich noch an der Wand – aber wie lange noch? Jahrelang hing ich nur da, mit wenig Beachtung, mehr Verachtung.

Meine eigentliche Besitzerin, in dessen Zimmer ich hänge wurde von dem Sonnenuntergang, den ich abbildete, gelangweilt und ermüdet. Sie entschloss meine Abbildung zu verändern – sie verlieh mir eine Frische, sie verlieh mir eine neue Persönlichkeit, sie verlieh mir ein neues Leben, sie verlieh mir eine neue Bedeutung.

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Es kommt auf dein Wissen an, es kommt auf deine Erfahrungen an, es kommt darauf an wer du bist. Du siehst dich selbst in mir – jeder sieht etwas anderes, denn ihr Menschen seid alle individuell. In mir wird deine Seele, dein Weltbild widergespiegelt. Und genau deswegen ist niemand berechtigt über andere zu urteilen, denn jeder handelt entsprechend seinem Weltbild.

Während die Mutter meiner Besitzerin Bäume und Vögel in mich erkennt, erkennt meine Besitzerin Emojis, Buchstaben und Zahlen.

Ich bin nichts und ich bin alles – ich spiegle die Wahrheit wider – die Wahrheit ist für jeden etwas anderes. Die Wahrheit ist etwas so Simples aber doch so Komplexes. Wahrheit ist so simple, weil alles Wahrheit ist, weil all deine Wahrnehmungen Wahrheit sind, aber Wahrheit ist auch so komplex, weil jeder über eine andere Wahrheit verfügt, aber niemand über das große Ganze.  

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Jeder sieht etwas anderes – es gibt kein richtig und kein falsch – jeder Mensch verfügt über die Wahrheit und zugleich verfügt kein Mensch darüber. Wenn mehrere Menschen dasselbe in mir sehen, fühlen sie sich bestätigt, doch das ist nicht die Wahrheit, sondern ein Stück davon. Social Media ist so aufgebaut, dass ihr in eurem Wissen, eurer Meinung und eurer Perspektive bestätigt werdet, doch gibt acht, denn das ist nicht die Wahrheit – nur ein Stück davon.

Ich bedanke mich herzlich dafür, dabei sein zu dürfen!! Es hat mir eine Freude gemacht und schöne Erinnerungen an die alten Zeiten und auch meine Kindheit hervorgebracht. Außerdem lernte ich die Sachen von anderen Perspektiven zu beobachten und über sie zu erzählen❤️ // Ibrahim

Der Workshop „Objekte erzählen“ hat mir besonders viel spaß gemacht, da die Luna (Unsere Workshop Leiterin) uns viel erzählen konnte und ich fande die ganzen Übungen sehr cool und spannend, da wir etwas gemacht haben, was man nicht in der Schule macht und Zuhause auch nicht. Ich habe eindeutig was neues dazugelernt. // Anni

Ich habe gelernt, dass ich kreativer sein kann als ich eigentlich dachte. Ich kann zwar schreiben, aber kreatives Schreiben war nie mein Ding.  Ich hab heute entdeckt, dass es doch etwas spannendes und lustiges ist.  Ich hatte die Möglichkeit Dinge in meiner Umgebung zu finden, zu betrachten und darüber nachzudenken. Dinge, von denen ich wusste, dass sie existieren und dass sie für mich wichtig sind, obwohl ich sie mir nie genauer angeschaut habe und über ihren Wert und Wichtigkeit nicht reflektiert habe. Außerdem haben wir über Kulturkreisen, Probleme in der Gesellschaft und ihrer Lösungen gesprochen.
Hat mir gut gefallen, danke! // Omran

Heute morgen war sehr besonders, ich habe drei Stunden mit einer jungen engagierten Grafik Designerin und Autorin verbracht. Als Sie das Buch vorgelesen hat, habe ich bemerkt, dass wir die selbe Schmerz und Gedanken haben. Es hat mich gefreut sie persönlich anzusprechen, nach dem ich ihr erstes Buch letztes Jahr von Start geschenkt bekommen, seit dem war ich ein Fan von ihr und nach dem heutigen Workshop bin ich mehr noch in ihr verliebt. Sie könnte mich mit ihrer Übungen zu schreiben gebracht, außerdem heute konnte ich mir wieder über mein Lieblingsstift erzählen. Eines werde ich heute sicher noch machen, ihre restlichen Bücher zu kaufen. //Asmaa

Der heutige Kunst-Workshop war sehr spannend, beeindruckend und informativ für mich. Am besten hat mir gefallen, dass wir selber eine Geschichte geschrieben und vorgelesen haben. Von dem heutigen Workshop habe ich gelernt, dass das Schreiben auch macht und es führt uns in anderen Welt, wenn man beim Schreiben ist. Danke für tolles Angebot. //Abbas

Ich fand die Geschichte so schön und es hat micht aus mein Platz gerissen und die Buchswelt gebracht. Man fühlt, was sie gefühlt hat, man erlebt, was erlebt hat, man bekommt mit, was sie geteilt hat. Sehr empfehlenswert! //Mahdi

Mir hat sehr gut gefallen, dass Luna so offen war und uns von ihrem Buch auch vorgelesen hat. Aber mir hat das 3-Buchstaben-Spiel sehr Spaß gemacht. Wir sollten mit 3 Buchstaben, die dieselbe Anfangbucjstabe haben einen Satz bilden, der Sinn des Satzes war aber komplett egal. Dadurch kann man innerhalb sehr kurzer Zeit Vokabular wiederrufen, um in das schreiben rein zu kommen. //Sahar

Es hat mich sehr gefreut Luna kennenzulernen 🙂 wegen der Schule habe ich das Schreiben von Texten immer gehasst, aber Luna hat mir gezeigt wie viel Spaß das machen kann. Das war das erste Mal, dass ich Schreiben genossen habe. Ich freue mich Lunas Buch zu kaufen und zu lesen. //Nuaar

Der Workshop hat mir eine sehr schöne Perspektive auf Dinge und Ereignisse geschenkt und ermöglicht, die mich geprägt haben. Sehr empfehlenswert. //Zahra

Der workshop war sehr gut für Menschen, die sich noch nie mit Kunst (fokussiert auf Schreiben) auseinander gesetzt haben. Kunst erweckt Emotionen, die tief in einem steckt, die auch manchmal raus müssen. // Jasmeet

Der Workshop war wirklich interessant. Denn einem ist nicht wirklich bewusst das fast jedes einzelne Objekt eine Geschichte erzählt. Erst als wir kurz im Workshop Zeit hatten uns umzuschauen um uns ein Objekt auszusuchen worüber wir dann schreiben wurde mir das richtig klar. //Tracy

Natur pur oder doch nicht?

Am 28. Dezember 2020 fand ein super toller Online-Workshop für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg statt. Es ging um Naturkosmetik. Es hat mich nicht wirklich überrascht, dass bis auf einer alle TeilnehmerInnen Mädchen waren. Die gängige Meinung ist doch häufig, dass Mädchen im Vergleich zu Burschen eher mehr auf sich selbst und Ihr Äußeres aufpassen.

Wir begannen mit unserem kleinen Kosmetik-Workshop pünktlich um 10 Uhr und die beiden Moderatoren Michaela Punz und Michelle Pos haben für uns sehr gute Arbeit geleistet, indem sie uns die grundlegenden Punkte erklärten, warum konventionelle Kosmetik vermieden werden sollte. Heute wissen wir, was paraffinfrei bedeutet und warum Palmöl nicht optimal ist und welche schädlichen Stoffe in den Produkten verborgen sind, die wir täglich verwenden und überzeugt sind, dass sie gut für unsere Haut sind. Mit Hilfe einer App namens „CodeCheck“, können wir einfach den Barcode des Produkts scannen und selbst entscheiden, ob wir es kaufen sollten oder doch lieber nicht. Hier wird auf einen Blick ersichtlich, ob und wie viele bedenkliche oder sogar sehr bedenkliche Inhaltstoffe enthalten sind, oder ob das Produkt für unsere Haut und Gesundheit unbedenklich ist.

Während des Workshops haben wir auch eine 10-minutige Pause gemacht und einige Produkte in unserem Zuhause zusammengesucht, die wir täglich verwenden. Mit Hilfe der App haben wir die Produkte gescannt und waren mit dem, was wir sahen, nicht wirklich zufrieden. Teilweise war es auch erschreckend zu sehen, was wir da täglich in Verwendung haben.

Am Ende haben wir sogar einen sehr grundlegenden Artikel, welche wir praktisch jeden Tag benützen selbst hergestellt: nämlich ein Deo. Außerdem stellten wir noch ein Trockenshampoo her. Die Zutaten hat fast jeder in seinem Haushalt schon vorrätig: Bachpulver, Maisstärke, Kokosöl und Backkakao.

Der gesamte Workshop von rund drei Stunden war für uns nicht nur lehrreich und informativ, sondern auch sehr interessant. Wir würden sehr gerne in naher Zukunft einen solchen Workshop besuchen. So meinte etwa Rima: „Ich habe den Workshop total cool und interessant gefunden. Ich habe ziemlich viele neue Sachen über Naturkosmetik gelernt. Das beste in dem Workshop war, dass wir auch für uns selbst ein Deo und Trockenshampoo aus Bioprodukten hergestellt haben“.

Für jene Stipis, welche an dem Kurs nicht teilnehmen konnten, möchte ich gerne das Rezept teilen von unseren hergestellten Dingen teilen:

 Deocreme:

3 TL Kokosöl

1,5 TL feines Natron (od. Backpulver)

2 TL Speisestärke

Optional: 5 tropfen ätherischen Öl.

Alle Zutaten gut mischen und erledigt!

Trockenshampoo:

3 EL Maisstärke

1 TL Natron oder Backpulver

Fun dunkle Haare: 1 TL Kakao

Für rote Haare: 1 TL Zimt

Optional: 2 Tropfen ätherisches Öl.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Ein Bericht von Stipendiatin Tenzin

Let´s talk about „Surviving Christmas“

Let´s talk about „Surviving Christmas“…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, über viele Themen diskutieren, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die fortgeschrittene Gruppe („advanced class“) dran.

Ich fand die heutige Stunde wie immer super. Im Allgemeinen gestaltet Sunitha die Stunden immer chillig und lustig, aber zugleich sehr lehrreich. Sie bringt uns, während wir Gespräche führen neue Vokabeln und Redewendungen bei, was ich toll finde, weil man lernt, wie man die im Kontext anwendet. Außerdem ist es gut, dass sie immer darauf achtet, dass alle mitarbeiten . Man kann Sunitha auch sehr leicht Fragen stellen, weil sie sehr freundlich und offen ist. Die heutige Stunde war eine Weihnachts-Stunde, und wir haben Spiele gespielt, die sehr lustig waren. Obwohl wir heute nicht so viele neuen Sachen dazugelernt haben, konnten wir trotzdem spontanes Sprechen üben. -Maryam

Heute war die „advanced class“ wieder mal sehr locker und lustig. Wir haben lustige Spiele gespielt und für ein Abschluss des letzten Schultags vor den Ferien optimal. -Sahar

Jahresabschlussmeeting bei START-Salzburg

Im Jahr 2020 ist einfach alles anders! Bildungsprogramme, Seminare und individuelle Nachhilfe, sogar die Beratungsgespräche mit den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mussten auf immer wieder neue Situationen und Beschränkungen angepasst werden. Unter normalen Umständen würde die ganze START-Salzburg Gruppe am Jahresende, kurz vor den Weihnachtsferien einen gemütlichen Nachmittag verbringen, essen, plaudern, Uno spielen und anschließend ins Theater gehen. So oder so ähnlich wäre es im September auch noch geplant gewesen. Wir sind schließlich Optimistinnen und Optimisten! Gekommen ist es anders. Auf Kunst und Kultur wollten wir trotz Pandemie-beschränkungen nicht verzichten und so haben wir auch diesen Programmpunkt am 19.12.2020 kurzerhand ins Netzt verlegt. Das diesjährige Kulturprogramm gestaltete für uns Autor, Comedian und Poetry Slamer Jad Turjman. „Wenn der Jasmin auswandert“ heißt sein erstes, autobiografisches Werk, aus dem er uns auch vorgelesen hat. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten anschließend noch die Gelegenheit Jad über seinen Weg in die Literatur und nach Österreich eingehend zu befragen.

Herzlichen Dank Jad Turjman, dass du dir die Zeit genommen hast! www.jadturjman.com
Wir wünschen allen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützer des START-Programmes frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2021!

Matura und dann? Studienberatung durch die ÖH

Wie geht es nach der Matura weiter? Diese Frage stellen sich viele unserer Stipendiat*innen.
Deshalb haben wir uns gemeinsam mit Bildungsberater_innen der Österreichischen Hochschüler*innenschaft (ÖH) am 18.12 unter anderem mit dieser Frage beschäftigt. Außerdem wurde über folgende Themen gesprochen:
Studienwahl, Studienmöglichkeiten /z.b. Unterschiede Uni vs. FH/, Studienbeginn und Förderungen/ Studienbeihilfe und Familienbeihilfe.

Die ÖH Berater_innen gaben Recherche Tipps und wiesen auf wichtige Fristen hin. DAbei hatten alle 45 Stipis aus ganz Österreich die Möglichkeit viele Fragen zu stellen.
Vielen Dank an die STUDIEN-UND MATURANT_INNENBERATUNG der ÖH für diesen informativen Workshop!

Ich fand den Workshop sehr informativ, da in der kurzen Zeit wirklich das wichtigste genannt wurde. Auch fand ich die Infos perfekt gewählt für jemanden gewesen, der begonnen hat sich Gedanken über das Studieren zu machen. Ich habe mich auch gefreut, dass ihr das Studieren im Ausland erwähnt habt, da ich mir schon länger Gedanken darüber mache. Ebenfalls find ich es gut das wir am Ende Links zu Seiten bekommen haben, die uns weitere vertiefte Infos geben, wenn wir beispielsweise etwas spezielles Wissen wollen.

Genti (NÖ)

Der ÖH Workshop hat mir extrem gut gefallen. Der war sehr informativ und interessant gestaltet. Man hat gemerkt, dass die Studentinnen sich damit auseinander gesetzt haben, da sie den Inhalt sehr klar rüberzubringen konnte. Ich habe durch den Workshop viele neue Infos bekommen und dazu gelernt.

Fatema (WIEN)

Ich habe viel mehr Informationen über unseren ÖH-Workshop erfahren. Informationen, die mir nach meiner Matura definitiv helfen werden. Die Vorträge haben es perfekt gemacht, es war nicht zu lang und auch nicht zu kurz, aber gleichzeitig war es hilfreich und informativ. Jetzt sind für mich viele Dinge über das Bildungssystem seit dem Workshop klarer, und was ich gelernt habe, denke ich, dass es in Zukunft viel einfacher werden würde.

Hayma (NÖ)

Es war relativ, umfassend informativ! Ich habe daraus sehr viel gelernt und dies (wie bspw. die Webseiten, Planungen, etc.) werde ich größtenteils auch zukünftig benützen. Allerdings war es ein sehr hilfreicher, weiterbringender Vortrag und daher bin ich glücklich und auch extrem dankbar, diese Möglichkeit zu haben, dabei sein zu dürfen!

Ibo (WIEN)

Mir hat diese Studienberatung sehr gut gefallen. Außerdem habe ich dabei viel über die Studienzeit lernen können, wie zum Beispiel wie ich mir das Studium am besten finanzieren kann oder welche Möglichkeiten ich für eine Unterkunft habe. Ich konnte auch dazu lernen, was der genaue Unterschied zwischen einer FH und einer Uni ist und noch vieles mehr habe ich bei diesem Workshop gelernt. Danke für diese Möglichkeit 🙂

Samar (OÖ)

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Vortragerinnen und Frau Bernd. Es war sehr informativ und interessant. Ich kann sagen, dass ich einiges gelernt habe.

Rocky (SBG)

Ich habe den Workshop sehr informativ gefunden – vor dem Vortrag wusste ich so viel wie gar nichts zum Thema „Studieren“ und das Denken über mein Studium hat bei mir oft Stress ausgelöst. Ich weiß jetzt jedoch, dass es überhaupt nicht schlimm ist, vor allem wenn man jede Art Unterstützung vom Staat nach Bedarf bekommen kann. Ich möchte mich auch bei den Referentinnen bedanken, dass sie uns diesen Vortrag angeboten haben.

Sebastian (VBG)

Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Ich konnte vieles Neues über das österreichische Bildungssytem und allgemein über die Phase nach der Matura erfahren. Auch meine Fragen wurden beantwortet. War mit Abstand der vom Inhalt her informativste Workshop, an dem ich je teilgenommen habe bei Start. Vielen Dank

Omran (WIEN)

Der Workshop war sehr informativ und sie haben sich auch sehr gut vorbereitet. Ich habe durch diesen Workshop viele Informationen erhalten, über die ich früher nicht bescheid wusste und ich würde es selber an jeden weiter empfehlen, der vorhat zu studieren.

Milad (WIEN)

Der Workshop hat mich besonders interessiert und gefallen. Ich wusste nicht über den Unterschied zwischen Uni und FH. Ich wusste auch nicht, welche Förderungen ich bekommen könnte, aber in diesem Workshop wurde alles ganz genau erklärt.

Mohamed K.(NÖ)

Ich bin ein bisschen später dazugekommen, da ich noch Unterricht hatte, aber immerhin wichtige Informationen mitgenommen. Ich weiß jetzt, welche Unterschiede zwischen FH und Uni etwa gibt und fand den Workshop deshalb großartig. Ich weiß nun, dass ich eher ein Unityp bin und bin nun motivierter, zu studieren.

Sahar Rajabi (WIEN)

Verschwörungstheorien & Fake News

Am Sonntag, den 20.12.2020 veranstaltete Silja den Workshop Verschwörungstheorien und Fake News für uns, an dem sich die START-OÖ-Stipendiaten mit großem Interesse beteiligten.

Den Workshop starteten wir mit einer Definitionserklärung der Begriffe Verschwörungstheorie und -mythos. Daraufhin durften wir uns gleich in dreier Gruppen begeben, um jeweils über einen Coronamythos und einen coronaunabhängigen Verschwörungsmythos zu recherchieren. Anschließend daran diskutierten wir über die recherchierten Verschwörungsmythen. Diese beinhalteten Themen wie zum Beispiel Area51, Event201, die Coronaimpfung oder Bill Gates.

Nach einer stärkenden Mittagspause sahen wir uns zwei Videos an. Das erste umfasste eine allgemeine Erklärung des bereits Besprochenen und das zweite stellte das Gespräch zwischen dem Moderator und einem Verschwörungstheoretiker, der glaubt, dass die Erde flach ist. Die Psychologie dahinter ist, dass man sich so einfach von seiner eigenen Filterblase beeinflussen und manipulieren lassen kann. Die Filterblase ist ein Phänomen, bei dem einem ständig gleiche Themen angezeigt werden (Suchmaschine, soziale Medien), sodass sich die Meinungsbildung in nur eine Richtung bewegt und andere Perspektiven nicht akzeptiert werden.

Schlussendlich haben wir von der Workshopleiterin einige Tipps erhalten, um uns vor solchen Angelegenheiten zu schützen. Dazu zählen zum Beispiel:

+ Informationen von mehreren Quellen einholen
+ FaktenChecker verwenden
+ Cookies laufend löschen
+ Mehr Gespräche mit Leuten führen, die andere Meinungen vertreten
+ Überprüfen, ob ein Impressum angegeben ist

Wir bedanken uns bei unserer Workshopleiterin Silja und START für den informativen und hilfreichen Workshop!“

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Viola und Irma.

START-NÖ Winterfest online edition

Nach einem turbulenten Jahr haben wir uns mit unseren Stipendiat*innen ein letztes Mal im Jahr 2020 zum Winterfest virtuell getroffen. Trotz den Umständen haben wir Geschenke ausgepackt, Wintertee getrunken, über Feiertage und den wohlverdienten Urlaub unterhalten. Auch einige Alumnis haben an unserem Winterfest teilgenommen.

Zum Jahresrückblick haben wir uns zusammen das START Video, welches unsere Stipendiat*innen aufgenommen haben angesehen. Trotz allem war das Jahr 2020 für START-NÖ unvergesslich und wir freuen uns schon sehr auf 2021 mit weiteren Bildungsprogrammen. Wir wünschen unseren Stipendiat*innen und unseren Unterstützer*innen ein gesundes neues Jahr 2020 und schöne Feiertage!

Abstract, Einleitung und Fazit – VWA Training online

Heute hatten wir unsere vierte Einheit des VWA Trainings. Wir haben eine tolle Coachin, Sabine Lehner, die uns jedes Mal unterschiedliche Teile der VWA präsentiert und erklärt.

In dieser Einheit haben wir den Abstract, die Einleitung und dann noch das Fazit besprochen. Sabine ist mit uns durch diese drei Teile durchgegangen, und hat alle Fragen die wir hatten aufgeklärt. Danach gab es ein kurzes Quiz über die Sachen, die wir gelernt haben.

Der größte Teil unserer Trainingseinheiten ist das „Self-Study“. Wir machen intensive Schreibphasen von 20 Minuten, wo man sich wirklich auf seine VWA konzentrieren kann. Nach dieser Phase gibt es eine kurze, fünf Minuten Pause, und dann geht es wieder los mit dem intensiven Schreiben. Nebenbei hat jeder die Möglichkeit, falls es nötig ist, während diesen Schreibphasen, ein Einzelcoaching mit Sabine zu machen. Während die anderen arbeiten, treffen sich Sabine und ein/e Schüler/in in einem Breakout-Room und besprechen dann die individuelle VWA.

Mir hat das Einzelcoaching letztes Mal sehr geholfen. Sabine ist sehr vorsichtig und sorgt immer dafür, dass wir alles was wir an Information und Hilfe brauchen, haben. Zuerst habe ich ihr einige offene Fragen gestellt, und dann habe ich ihr meine VWA geschickt. Sie hat sie geöffnet und live mit mir verbessert und besprochen. Das war sehr praktisch und hilfreich, da sie gleich meine Fehler oder ihre Empfehlungen ergänzen könnte.

Zusammenfassend habe ich viel Neues dazugelernt, aber auch viele Fortschritte bei meiner VWA gemacht. Für mich war es eine sehr produktive Einheit und hoffentlich wird die Nächste auch so sein. Vielen Dank an START und Sabine für die tolle Organisation!

Ein Bericht von START-Stipendiatin Nuaar.

STAR*K gegen Gewalt – Ein Projekt der Caritas

STAR*K ist ein Caritas Projekt, welches die Sensibilisierung von jungen Menschen (im Alter von 16 bis 24 Jahren) für die gravierenden Folgen von Gewalt an Frauen und Mädchen zum Inhalt hat. Die Teilnehmer*innen werden im Zuge dessen dazu ermutigt, sich gegen Gewalt einzusetzen und dieser mit Entschlossenheit entgegenzuwirken.

Damit Gewalt verhindert werden kann, soll zunächst verstanden werden, was Gewalt ist und warum es Gewalt überhaupt gibt. Man lernt in diesem Projekt, dass sich diese Verhaltensform aus verschiedenen Gründen ergibt, dass diese eigentlich durch gewisse Einflussfaktoren erworben und nicht nur durch die Ausschüttung von bestimmten Hormonen herbeigeführt wird – und genau hierin unterscheidet sich Gewalt von Aggression. Das Verstehen von solchen grundlegenden Tatsachen gilt als erster Schritt auf dem Weg zur Bekämpfung von Gewalt. Anschließend lernt man über die Arten und Formen von Gewalt, welche auf physischer, psychischer oder sexualisierter Ebene ausgeübt werden können. Darüber hinaus wird auch nahegebracht, wie man mit Gewaltsituationen effektiver umgehen kann, bevor die Lage eskaliert und sich zuspitzt. Eine der wichtigen und auch lobenswerten Aspekte dieses Projektes, ist die Einladung von verschiedenen Fachleuten, die den Teilnehmer*innen einen tieferen Einblick in das Thema verschaffen. Als Beispiel dafür hat uns eine sehr nette und aufgeschlossene Polizistin in einem Vortrag erklärt, an wen genau man sich in solchen schwierigen Situationen wenden kann, wenn Hilfe benötigt wird. Es gibt dazu noch viele effektive und hilfreiche Tipps und Informationen, die man sich unbedingt aneignen sollte, wenn man auch tastsächlich dazu bereit ist, sich diesem Problem zu widmen.

Am Ende der Ausbildung bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, dass aus dem Projekt erworbene Wissen in die Tat umzusetzen, indem sie ihre eigenen Projekte gestalten. Das geschieht durch die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmer*innen. Das STAR*K-Team unterstützt diese Projekte auf verschiedene Art und Weise, um damit letztlich viele Menschen zu erreichen. Am Ende der Ausbildung ist man berechtigt, als Multiplikator*in weitere Workshops für andere Jugendliche zu halten.

Für mein eigenes Projekt – die Anfertigung eines Posters mit Kontaktdaten von Organisationen, die sich gegen Gewalt einsetzen und an die man sich bei Bedarf wenden kann – habe ich das Motiv selbst gezeichnet. Die Idee dieser Zeichnung – die Mona Lisa unserer Zeit – soll Menschen auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen und die deprimierende Realität eines Großteils der Frauen verbildlichen.

Ich bin mir auch sicher, dass wir alle zumindest einmal in unserem Leben in irgendeiner Form Gewalt erfahren haben. Alle sind davon betroffen, jedoch sind wir uns leider nicht immer dessen bewusst, wie sich Gewalt auf unsere Persönlichkeit und auf unser Leben auswirken kann, weil wir auch nicht genau wissen, wie man Gewalt von anderen Verhaltensformen unterscheiden und damit erkennen kann, wie und wann dem ein Ende gesetzt werden muss. Und genau deswegen war ich sehr motiviert, an diesem Projekt teilzunehmen. Meiner Meinung nach ist es einer der positiven Aspekte dieses Projektes, dass essenzielles Wissen auf kreative und auch sehr angenehme Art und Weise vermittelt und gefördert wird, wie beispielsweise durch lustige Spiele oder amüsante Aktivitäten.

Aufgrund dessen möchte ich Menschen, deren Herz für dieses Thema brennt und die Veränderungen in sich selbst und in der Gesellschaft bewirken wollen, empfehlen, an diesem prächtigen Projekt teilzunehmen!

Ein Bericht von START – Stipendiat Mohammed Al-Hamadani

START-Vorarlberg Mathe- und Deutsch-Nachhilfe bei der Schülerhilfe

Seit 24. Oktober 2020 besuchen viele Stipis den Mathe- und Deutsch-Kurs bei der Schülerhilfe in Dornbirn. Anfangs hatten wir noch Präsenz-Unterricht. Jedoch mussten wir leider wegen dem zweiten Lockdown auf dem distance learning umsteigen. Obwohl es oft sehr schwer ist, sich beim Online Unterricht zu konzentrieren, klappt es bei der Schülerhilfe ganz gut.

Wir sind in zwei kleine Gruppen eingeteilt, damit jede und jeder dieselbe Unterstützung bekommt. Der Lehrer fragt uns am Anfang der Stunde, was wir mit ihm bearbeiten möchten und geht auf unsere Wünsche ein. Ich persönlich habe beispielsweise letzten Samstag gefragt, ob wir das Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung wiederholen können, weil ich eine bevorstehende Schularbeit habe. Der Lehrer hatte mir die Grundlagen erklärt und ist paar Beispiele mit mir durchgegangen. Zwischendurch hat er die anderen zwei Schülerinnen immer wieder gefragt, ob sie Hilfe brauchen und geschaut, dass sie weiterkommen. Die regelmäßige Nachhilfe ist für uns sehr notwendig. Ich bin daher sehr dankbar, dass wir die Chance haben in Fächern wie Deutsch und Mathe Unterstützung zu bekommen.

Jeden Samstag wird auch eineinhalb Stunden in der Deutsch-Nachhilfe fleißig gearbeitet. Die Gruppen wurden verkleinert, damit auf die Schwierigkeiten jedes einzelnen eingegangen werden kann. Es wird Grammatik geübt, Textsorten wiederholt, Probleme bei Hausaufgaben gelöst, etc. Die Nachhilfelehrerinnen und -Lehrer stehen für Fragen immer zu Verfügung.

Das Feedback ist positiv. Viele meinen, dass ihnen die Nachhilfe was nützt. Außerdem finden sie es gut, dass intensive und persönliche Hilfestellung angeboten wird.

 Die Lernatmosphäre ist angenehm und man hat nach jeder Einheit das Gefühl was geleistet zu haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Lana und Precious

Deutsch Lernnachmittag START-Vorarlberg

Dank Nadine Franz, unsere Deutsch Workshop-Leiterin, wissen einige Vorarlberger-Stipis nun mehr über das umstrittene Thema Abtreibung.

Fragen wie: wann eine Abtreibung straflos ist; was der Ansatz des Philosophen Peter Sing ist… Auch andere Fragen wurden ausführlich im Workshop erwähnt und diskutiert, anhand eines komplexen Textes.

Im Anschluss des Workshops konnten wir eine kleine Reflexion zum Thema schreiben und an Nadine schicken. Auf diese Art und Weise konnten wir unsere Sprechfähigkeiten sowie Deutschkenntnisse auf einen anderen Level bringen.

START-Stipendiatin Shirin meinte: ,,Ich fand den heutigen Workshop sehr spannend. Es ging um Abtreibung, was mich persönlich sehr interessiert. Wir haben alle miteinander diskutiert und hatten ein schönes Gespräch miteinander.‘‘

START-Stipendiat Ibrahem: ,,Es war sehr gut, ich habe das Thema Abtreibung besser verstehen können.‘‘

Ein Bericht von Stipendiatin Maryan

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

Let´s talk about „relationships“

Let´s talk about…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die mittelmäßig fortgeschrittene Gruppe („intermediate class“) dran.

Ich fand den Workshop sehr interessant und hilfreich. Anders als meine Erwartungen, war es sehr chillig. Sunitha hat eine nette, chillige und freundliche Art, was eine schöne Gesprächsatmosphäre erzeugt. Ich konnte ein paar neue Vokabeln lernen. -Omran

Ich fand bis jetzt die Let’s talk Workshops immer sehr toll, vor allem die Themenauswahl ist immer sehr gut und interessant. Sunitha ist auch eine gute Lehrerin und bringt und alles das gut bei. Außerdem gestaltet sie die Stunden immer sehr kreativ und gut. -Anni

Es war sehr produktiv. Wir haben über das Thema die Beziehungen besprochen. Die Lehrerin hat jedem die Möglichkeit gegeben um zu reden und mitzumachen. Sie war sehr nett zu uns und hat uns immer geholfen wenn wir etwas nicht ausdrücken konnten oder ein Wort vergessen haben. Neue Vokabular für die Matura haben wir auch gelernt. Also bisher habe ich, glaube ich, 4 mal teilgenommen und alle Workshops waren für sehr produktiv und hilfreich. 🙂 🙂 -Seymanur

Workshop war perfekt gut, da ich viel gelernt habe. Ich habe seit lange nicht mehr English gehört aber auch nicht geredet. In Workshop kommunizieren wir miteinander natürlich auf English. Außerdem es geht nicht nur um hören und sprechen sondern lernen wir über neue Themen. -Ammar

Schulergänzende Workshops und Nachhilfe bei START-Salzburg

Alle schulergänzenden Workshops sowie die Nachhilfe für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten werden natürlich weiterhin regelmäßig angeboten! Mathe-Lehrer Andi Hirnsperger, sowie die Deutsch-Lehrerinnen Valentina und Constanze stehen unseren Jugendlichen für Online-Nachhilfe zur Verfügung. Englisch-Trainerin Melissa Zgouridi hat am Samstag, 12.12. wieder mal einen ihrer spannenden online-Workshops angeboten. Sie diskutierte mit einigen Stipis über „Racism and Microaggression“.

Der Englisch-Workshop mit Melissa, am Samstag den 12. Dezember, hat mich und die anderen Stipis begeistert. Wir haben viel neues, nützliches Vokabular, als auch über das Thema Rassismus und Vorurteile, kennengelernt. Sie hat ihren Unterricht zudem auch höchst interessant gestaltet, indem sie Beispiele von Filmen gezeigt hat, wo man die rassistischen Stellen übersehen hat. Besonders gefallen hat mir auch, dass freie Sprechen, über unsere Schwierigkeiten und Probleme, die wir erlebt haben.

Nicole, START-Salzburg

Es war ein sehr interessantes Thema, nämlich Diskriminierung in verschiedenen Ländern und ein Vergleich zur Österreich, ob jemand in Österreich sich diskriminiert fühlt. Dazu haben wir sehr viele neue Vokabeln zu diesem Thema gelernt und haben versucht, dass wir über unsere eigenen Erfahrungen frei sprechen. Das ist eine gute Übung gewesen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Kurse.

Maisam, START-Salzburg

START Vorarlberg Weihnachtspost 2020

  START Vorarlberg Weihnachtspost 2020

Ein außergewöhnliches Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Die Pandemie hat den Alltag unserer Jugendlichen drastisch verändert. So fehlte in den vergangenen Monaten nicht nur der Kontakt mit Freund*innen, sondern auch der regelmäßige Schulbesuch und die alltägliche Sprachpraxis. 

Unsere intensive virtuelle Betreuung und Hilfe waren wichtiger denn je. Wir danken unseren Pat*innen, die trotz diesen schwierigen Zeiten die START-Initiative weiterhin ermöglichen.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten START in das neue Jahr 2021!
 
Mit besten persönlichen Grüßen

Ihre Sandra Kunz mit Familie Dearstyne und Stipendiat*innen
 
Neu bei START Vorarlberg
Trotz außergewöhnlicher Umstände haben es 6 Schüler*innen für ein START-Stipendium geschafft. Die drei Mädchen und drei Burschen stammen aus Syrien, Ghana, Philippinen und Tibet. Derzeit betreuen wir 27 Stipendiat*innen aus 13 verschiedenen Nationen im Programm.
 
Halt und Unterstützung
Dorn Lift GmbH zählt seit vergangenem Jahr zur START-Community. Dank der Unterstützung hat Masouma eine reelle Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft. Die Spende kommt 100% dem Mädchen zugute und wird für bildungsrelevante Zwecke genutzt.  Weitere Spendenmöglichkeiten finden Sie HIER
START goes online Unser Bildungsprogramm ermöglicht individuelle Nachhilfe und Gruppen-Förderunterricht. Gerade jetzt ist der zusätzliche Online-Unterricht unerlässlich. So konnten wir in diesem Schuljahr eine Deutschlehrerin für uns gewinnen, die unsere Stipendiat*innen regelmäßig bei ihren Aufgaben unterstützt. 
Mein Praktikum bei Illwerke VKW Trotz Corona-Krise hatten einige wenige Stipendiat*innen wie Rima die Möglichkeit ein Praktikum bei ihrem Patenunternehmen zu absolvieren. Vielen Dank an dieser Stelle an Illwerke VKW für die wertvolle Unterstützung!
Sozialaktion „da.bei.sein“ 
Während die Eltern beim Sprachkurs sind, kümmerten sich unsere Stipendiat*innen um die Kinder. Fünf Stipendiat*innen engagierten sich im Rahmen des Sommerprogramms der Stadt Bludenz für das Projekt „da.bei.sein“ und verbrachten ihre Freizeit mit den Kids. Mehr dazu erfahren Sie HIER 

Wir bedanken uns von Herzen bei allen Pat*innen, Unterstützer*innen, Mentor*innen und Freund*innen, die unsere Jugendlichen in diesen schwierigen Zeiten unterstützen! 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2021!


Ihr START-Team mit Stipendiat*innen

Deutsch – Workshop: Textinterpretation und -analyse

Am 13. Dezember des Jahres 2020 nahm ich an einem Deutschworkshop teil. In jenem wurden einigen Stipendiaten, inklusive meiner Wenigkeit, erklärt, wie man eine Textanalyse sowie Textinterpretation gestaltet, schreibt, etc..

Wir wurden über wichtige und für manche teilweise unbekannte Begriffe, wie zum Beispiel Jambus, Trochäus, Daktylus sowie Anapäst, informiert und aufgeklärt. Was mir persönlich am besten gefiel, war, dass die ganzen Anhaltspunkte einer Textanalyse/-interpretation genauestens durchbesprochen worden sind und ich dadurch mein Wissen erfrischen und auf den neuesten Stand halten konnte. Obwohl ich mich für die Germanistik wenig bis gar nicht interessiere, habe ich die fast vier Stunden, die ich bei diesem Workshop verbracht habe, genossen und fand die Zeit ziemlich informativ.

Mir persönlich gefällt es sehr, dass sich START individuell um die Stipendiaten kümmert und auf Wünsche und Beschwerden aktiv eingeht. Der Grund für diese Aussage ist, dass beispielsweise dieses Seminar zu einem für mich perfekten Zeitpunkt organisiert wurde, da ich demnächst eine Deutschschularbeit zu den bereits erwähnten Textsorten schreiben werde.

Herzlichen Dank an unsere Lehrerin Sabrina Girlinger für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von START – Stipendiat Hüseyin

Kompetenztraining Textsorten: Analysieren

Unsere START-Wien Textsorten Trainerin Hanna über das Analysieren: Texte sind Gewebe aus Worten und Sätzen, oft faszinierend oder undurchschaubar, sie lösen in uns irgendein Gefühl aus, aber drüber reden oder schreiben? Das könnte man nicht. In dem Online-Workshop haben wir uns intensiv mit der Analyse von Texten befasst: mit dem Systematisieren von Gestaltungselementen und In-Worte-Fassen von Eindrücken. Leider sind wir gar nicht mit dem Programm fertig geworden, aber eins ist in den spannenden drei Stunden klar geworden: Mit dem Werkzeug der Analyse kann man in Texten Ungeahntes entdecken!

Dieser Workshop hat mir sehr gefallen, da er sehr interessant war. Dadurch habe ich meine Leidenschaft zu deutschen Gedichten entdeckt und viel dazu gelernt. -Zahra

Der Workshop war für mich sehr aufschlussreich! Ich habe mich nämlich noch nicht davor mit dem Thema „Texte analysieren“ auseinandergesetzt, nichtsdestotrotz gab der Workshop mir einen guten Überblick über das Ganze! Ich freue mich sehr, an dem Workshop teilgenommen zu haben. Vielen Dank! 😉 -Mostafa

Der Workshop am 11. Dezember war auch sehr gut. Wieder habe ich die Präsentation von Hanna sehr gut gefunden, denn sie hat nicht gleich mit der Theorie begonnen, sondern mit Beispielen. Sie hat sehr schöne Beispiele genommen, wir haben zusammen interpretiert und analysiert. So könnte ich gleich ins Thema einsteigen. Danach haben wir einen Gedicht „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ sehr ausführlich analysiert. Das hat mir gezeigt, wie man z.B. bei einem Gedicht vorangehen soll und wie man die Stilmitteln und das Reimschema erkennt und diese im Text darlegen kann. Und genau das hat mir sehr gefallen, weil letztes Mal haben wir sehr kurz einen Text gelesen und die Argumente herausgearbeitet. Aber diesmal haben wir noch einen Text „Basta“ gelesen und haben ihn anhand der gegebenen Fragen konkret analysiert und interpretiert, was sehr gut war, da man praktisch eine Textsorte übt. -Ravneet

Ich fand den Workshop sehr interessant, da für mich das Analysieren von Gedichten als eine HAK-Schülerin neu war. Ich habe mich gefreut, weil ich etwas Neues gelernt habe! -Jasmeet

Der Workshop war sehr amüsant und lehrreich. Das aktive Mitwachen/Mitreden fand ich ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Ich würd ihn jedem weiterempfehlen, der es mit der Textanalyse zu tun. -Mahdi B.

An sich fand ich den Workshop ganz interessant, aber ich muss erwähnen, dass für mich der Inhalt eine reine Wiederholung des in der Schule durchgemachten Stoffes war. Ich kann mir aber vorstellen, dass es manchen, schwerer fiel dem Workshop zu folgen, weil manche Inhalte nicht Schritt für Schritt, sondern kurz und knapp besprochen wurden. Mir haben auch die Texte, die wir bearbeitet haben gut gefallen, da sie sich mit verschiedenen Themen wie Kritik an der Gesellschaft und Politik und Liebe auseinandergesetzt haben. -Maryam R.

Also das Thema des Workshops war für mich komplett neu und eine neue nützliche Erfahrung. Ich konnte vieles Neues über die Textanalyse lernen, was mir das Thema in der Schule sicherlich leichter machen wird. Vielen Dank an Hanna, die das Thema so gut, interaktiv und abwechslungsreich erklären konnte. -Omran

Den Workshop fand ich super spannend. Ich bin noch in der 10.Schulstufe und würde nächstes Jahr Texte analysieren müssen, daher war der Workshop für mich sehr hilfreich. -Yusuf

Berufseinblicke: Österreichische Entwicklungsbank

Im zweiten Teil der Reihe Berufseinblicke mit der österreichischen Kontrollbank (OeKB) erzählten Mitarbeiter*innen der österreichische Entwicklungsbank am 10.12 aus ihrem Arbeitsalltag, und wir erfuhren wie die OeEB nachhaltige Projekte im Ausland finanziert.

Begonnen hat der WOrkshop mit einem Film über die Arbeit der OeEB und dem Vorstellen einiger Projekte, die mittels Kreditvergabe finanziert werden. Dann berichteten Mitarbeiter*innen über die Abläufe und Prozesse anhand von konkreten Projekten.

  1. Kontaktaufnahme des Antragstellers
  2. Prüfung der Förderkriterien (Sind die Projekte auch nachhaltig? Werden Umweltschutz und Arbeitnehmer*innenschutzstandards eingehalten, ist das Projekt realistisch geplant, wie hoch ist das finanzielle Risiko? Wieviele Arbeitsplätze werden geschaffen?)
  3. Kooperation mit anderen Entwicklungsbanken
  4. Prüfung aller Unterlagen mit etwaiger Besichtigung vor Ort
  5. Vorbereitung der Genehmigung (Rechtsabteilung wird involviert)
  6. Vergabe der Gelder
  7. Monitoring und Prüfen der Reports (bis zu 15 Jahre nach Vergabe)

Im Anschluß konnten noch offene Fragen beantwortet werden.
Vielen Dank für diesen Einblick in einen spannenden und wichtigen Arbeitsbereich!

Der Workshop war wirklich interessant und ich habe es nicht gewusst so ein Firma in Österreich gibt und ich habe viele Informationen gelernt aber die einzige Problem war zeit, es soll mehr als ein und halb Stunde sein sonst war alles gut.

Aria

ich finde, dass der Workshop sehr informativ war und hat mir viel geholfen, weil ich auch in dieser Richtung gehe. Sie haben ein PowerPoint vorbereitet und ich denke das war super, weil man besser versteht.

Esmatullah

Der Workshop war sehr interessant und hat einen spannenden Einblick in die österreichische Entwicklungsbank geliefert. Ich habe viel gelernt, da die Workshopleiter sehr kompetent waren und alle Fragen beantworten konnten. Ich bin sehr froh, dass ich an diesem Workshop teilnehmen durfte.

Nazia

Der Workshop war sehr unterhaltsam und lehrhaft, ich würde es weiter epfehlen, da man ein übersichtlicher Blick über Entwickluungsfinanzierung bekommt, die in privaten und berufliches Leben sehr nutzbar ist.

Mahdi Bahrami

Internationale Kooperationen fand ich immerschon spannend. Ich finde die Arbeit der OeEB sehr interessant, die Veranstaltung war sehr gut organisiert und lebhaft gestaltet. Investitionen in nachhaltige Projekte, in Genderequality, dass ist die Zukunft!

START-Alumna Marenah

Der Workshop war wahnsinnig cool! Vielen vielen Dank, dass wir Alumnis mitdabei sein konnten!

Lisney

Ich fand auch den Workshop sehr interessant und lehrreich und freue mich schon auf die nächsten Workshops.

Fatema

Workshop zu Entspannungstechniken

Schule an sich kann unter normalen Umständen schon sehr stressig sein und die momentane Corona-Situation macht es nicht besser. Im Distance Learning muss man sich gut selbst organisieren, man verbringt sehr viel Zeit vor dem Computer-Bildschirm und es fehlen auch die Klassenkamerad*innen. In dieser schwierigen Situation können Entspannungstechniken helfen den Gedanken und auch dem Körper Ruhe zu gönnen und neue Energie zu tanken. Gemeinsam mit Yogalehrerin und Entspannungspädagogin Andrea Hartl (https://glueckimkopf.com/) beschäftigten sich die START-NÖ Stipendiat*innen am 8. Dezember mit verschiedenen Entspannungstechniken wie progressiver Muskelentspannung, verschiedenen Bewegungs- und Atemübungen und auch Fantasiereisen.

Jeder Mensch muss sich irgendwann entspannen und der Workshop zur Entspannungstechnik war genau das, was wir zu diesem Zeitpunkt brauchten. Das hat mir geholfen, mich von Schulsorgen oder Corona-Pandemie zu beruhigen und zu entspannen. Vielen Dank für die Organisation 😊 (Arina)

Ich fand es sehr schön! Mit der Fantasiereise man konnte sich sehr gut entspannen. Wir sitzen auch die ganze Zeit vor dem Computer und mit den Bewegungen und Übungen konnte man den Körper wieder entspannen. Danke! (Khadija)

Ich war vorher draußen und mein Kopf hat weh getan und daneben hatte ich auch Stress, aber mit diesen Entspannungsübungen ist es mir jetzt besser gegangen. (Rana)

Gesunde Ernährung – einfach gemacht!

Dank START-Alumna und Buchautorin Gloria Demofike wissen einige Wiener Stipis nun wie sie sich gesund ernähren können und so ihr Säure-Basen Gleichgewicht herstellen können.

Fragen wie: Was hat meine Ernährung mit meiner Haut zu tun, und warum sind biologische Lebensmittel nicht nur besser sondern auch gesünder wurden beantwortet. Gesunde Ernährung heisst nicht unbedingt Diät halten, sondern bewusst essen und zubereiten!

Im Anschluss an den Vortrag kochten wir dann alle vor unserem Bildschirm ein gesundes vegetarisches Chili und konnten noch letzte Fragen klären.

Ich fand den Workshop sehr gut, denn wir haben viel Infos über gesunde Ernährung bekommen. Wie etwa, was ist PH-Wert und was bedeutet, wenn PH-Wert zwischen 1-7 liegt oder über 7. Und noch wie reagiert unser Körper, wenn es nicht genügend Proteine, Vitamine oder Mineralien bekommt? Das Gespräch fand ich auch sehr interessant und angenehm. Danke Gloria für den tollen Workshop:)

Sakaria

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich - einer der besten, die ich bisher besucht habe. In diesen zwei Stunden habe ich sehr viel über Ernährung und Gesundheit dazugelernt - nämlich, dass man sich 80% basisch und 20% sauer ernähren sollte und dass Milch nicht per se gesund ist. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil dazu geben! Wir haben auch gekocht und das Ergebnis war sehr lecker.

Zahra

Eine Reise in die Sammlung Batliner – Monet bis Picasso.

Am letzten Freitagnachmittag haben die Wiener Stipendiat*innen an der online Führung4 Kunstvermittlung von der Albertina teilgenommen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Hauses, startete die virtuelle Reise in den Prunkräumen des Museums, wo sich auch die „Mona Lisa“ der Albertina, der weltberühmte Feldhase von Albrecht Dürer, befindet.

Seit 1850 besteht eine Änderung der Malerei, die vom Realismus durch die Nutzung der Kamera abgekommen ist, welche Momentaufnahmen vereinfachte. Die Fotografie hätte das Ende der Malerei bedeuten können, dennoch entstanden neue Malweisen. Die Sammlung vom Ehepaar Batliner beinhaltet einer der bedeutendsten Werke der europäischen Malerei bis hin zur Klassischen Moderne. Eines dieser Werke ist Der Seerosenteich von Claude Monet, welches wir uns einer genaueren Betrachtung unterzogen haben. Monet wechselte seinen Arbeitsort, nahm seine Ölfarben in Tuben mit zur Natur ―  zum eigentlichen Geschehen, das unüblich zu seiner Zeit war. Das Werk Der Seerosenteich ist innerhalb von drei Stunden auf einer über ein Meter großen Leinwand entstanden, welche mit Lichtverhältnissen und Farbverläufen spielt, um einen Eindruck der Wirklichkeit zu erwecken.

Unsere fachkundige Führung, Nadja, bewegte uns ins nächste Zimmer und somit auch weiter in eine Zeit, in der wir die Gelegenheit hatten uns ein Werk von Paul Signac betrachten zu dürfen. Dieser nutzte das Festhalten des Momentes durch die Fotografie und folgte nicht so ganz der impressionistischen Malweise, in dem er nur mit den Grundfarben malte. Stattdessen nutzte er das Farbphänomen in der Optik und malte mit Mischfarben mosaikartige Momentbilder, das uns an Pixel erinnert. Diese neue Technik setzte den Beginn des Neoimpressionismus.

In weiterer Folge betrachteten wir uns eine expressionistische Arbeit von Amedeo Modigliani, ein weiblicher Halbakt, worin die Farben auf blau und grau reduziert sind. Wir erfuhren, dass der Maler aufgrund seiner schwierigen Kindheit unter einer psychischen Krankheit litt, welche sich in seiner Kunst wiederspiegelt. Die Muse in dem Bild war auch seine Partnerin, eine Prostituierte.

Im nächsten Raum durften wir eine Künstlerin kennenlernen, die leider zu ihrer Zeit und der Heutigen keine besondere Bekanntheit erlangte ― Marianne von Werefkin. Sie hingegen benutzte kräftige und fließende Farben. So wurde uns mitgeteilt, dass zur damaligen Zeit eine Diskrepanz in der Bepreisung der Kunstwerke von Männern und Frauen bestand.

Der krönende und zum Teil verwirrende Abschluss der Führung war ein Werk Picassos. Wir betrachteten uns ein kubistisches Spätwerk von ihm. Der Torso und das Gesicht sind von allen Seiten präsentiert und wir haben dank interaktiver Technik über die verschiedenen Perspektiven besprechen können. Das Werk entstand im Jahr 1947, geprägt von der Nachkriegszeit ―  das performative und die Reduktion wurden nicht gut aufgenommen. Gegen dem Ende meinte Mostafa, „Jetzt habe ich Picasso verstanden.“

Wir beendeten unsere Führung mit einer Feedbackrunde und den folgenden Statements:

Der Workshop war für mich sehr informativ und die Dame hat sehr deutlich gesprochen, aber leider wollte ich gerne die Bilder von der Nähe sehen 🙂 – Esmatullah

Die Online-Führung durch das Albertina Museum war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Früher habe ich mich nicht wirklich für Kunst interessiert. Aber als ich beim Workshop die Werke von Claude Monet, Paul Signac und Pablo Picasso gesehen habe, hat das mein Interesse an Kunst geweckt. Auch die Möglichkeit der Technik, dass die Workshopleiterin  uns das ganze Museum online gezeigt hat, hat mich sehr beeindruckt. Ich möchte unbedingt noch einen Workshop vor Ort im Museum Albertina besuchen. Danke für dieses tolle Angebot. – Abbas

Wir starten mit unseren Buchclubs!

Was ist dein Lieblingsbuch? Welche Erwartungen hast du an den Buchclub? Mein Lieblingsbuch ist… Und habe ich eigentlich ein einziges Lieblingsbuch oder beeindrucken und beeinflussen mich viele Bücher und Geschichten? Die Antworten waren so vielfältig, wie die Erwartungen an den START-Wien Buchclub.

Wir haben uns für die Bücher „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson (demokratisch) entschieden, beide Romane sind bekannte Besteller, wurden in vielen Sprachen übersetzt und zu Filmen und Serien adaptiert.

In der heutigen Einheit besprachen wir die ersten Kapitel der Romane, dabei wurde der Inhalt interaktiv durch ein Quiz vermittelt und die Protagonist*innen durch Rollenspiele eingehender analysiert. Anregend und informativ waren die Diskussionen, die über den Inhalt hinaus gingen und aktuelle Themen und Debatten, wie Diktatur, Religion, Gesellschaftsmodelle, Feminismus und Diskriminierung („Der Report der Magd“) oder Weltgeschichte, Abenteuer, hohes Lebensalter, Altersheime und Sterben („Der Hundertjährige“) beinhalteten.

Und am Ende der ersten Einheit waren sich die Leser*innen sehr einig, der Buchclub war „überhaupt nicht langweilig, sondern sehr interessant und spannend“. Da leuchtet das literarische Herz! Ein herzliches Danke geht an unsere START-Alumna Zuzana, die die Buchclubs leitet!

Es war wirklich sehr sehr cool, Zuzana hatte nicht so eine „to do“ liste die sie abhacken wollte sondern sie hat drauf geschaut was wir so besprechen wollen. Fand es außerdem sehr gut, dass wir nicht nur den Inhalt sondern auch die Themen die vorkommen, besprochen haben. -Rawina

Ich fand die Gestaltung und den Ablauf des Buchclubs sehr spannenden und mega interessant, da wir über aktuelle Themen diskutieren konnten, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind. -Mariam

Ich fand den Buchclub sehr amüsant und interessant.
Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Anders als meine Erwartungen haben wir nicht nur die Geschichte des Buches besprochen, sondern auch die Ereignisse des Buches mit Themen aus unserer Gesellschaft verknüpft. Das hat dazu geführt, dass wir die Hintergedanken des Autors besser interpretieren konnten. Sehr interessant! -Omran

Wieder heute dürfte ich ein neues Erlebnis trotz der Pandemie durch Start erleben. Zum ersten Mal war ich heute vor paar Stunden in einem Zoommeeting eines Buchclubs, es war sehr unterhaltsam, wir haben über das Buch gesprochen und haben die Figuren charakterisiert, dazu noch haben wir Trailer der Verfilmung des Buches gesehen. Das Thema war spannend und betrifft unsere Gesellschaft. -Asmaa

Der Workshop war super spannender als ich mir vorgestellt habe. Wir haben die fundamentalen Themen aus dem Buch in Betracht gezogen und diese mit den heutigen gesellschaftlichen Komplikationen verglichen. Darüber hinaus fand ich das Quiz auch super gut! -Mostafa

Speak English with Soso!

Am Sonntag, den 06. Dezember hatten wir einen weiteren Englisch Workshop mit dem Schwerpunkt „speaking“. Wir, die Stipis, haben alle unterschiedliche Muttersprachen und daher unterschiedliche Akzente. Akzent ist eines der primitivsten Grundelemente einer Sprache. Englisch zu lernen ist nicht einfach, manchmal braucht man Hilfe, besonders bei der Aussprache.

Wir haben mit die „Tounge-twisters“ angefangen und sie später auch trainiert. Die Aussprache von einigen Wörtern, war am Ende des Workshops nicht mehr so schwer.

Die Gruppenbesprechungen unter den Stipis und mit Soso waren ziemlich umfangreich und die vorgegebenen Themen, worüber wir gesprochen haben, z.B. die Zukunft und unsere Traumhäuser, sehr spannend.

Am Ende zeigte uns Soso ein Video, in dem wir wertvolle Tipps über die Karriere und damit verbundenen Stress erhalten konnten.

Es war eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Der Workshop war gut gegliedert und moderiert. Im Allgemeinen war der Workshop äußerst lehrreich. Er machte mir Spaß und hat mir viel beigebracht.

Danke Soso für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von Stipendiat Eray.

Fake News erfolgreich produzieren

ACHTUNG! Das Thema Fake News ist von anhaltender Aktualität. Immer wieder lassen Sensationen und reißerische Meldungen aufhorchen, bezahlte Reichweiten und Bots verbreiten gezielt Falschmeldungen, um die gesellschaftliche Stimmung oder politische Ereignisse zu beeinflussen. Aber auch verführerische Titel im Netzt sollen dazu verleiten, Nutzer_innen ihre Daten oder Geld zu entlocken. Das Themenfeld ist komplex und umfangreich, denn auch politische Entscheidungsträger versuchen mit falschen oder gezielt aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen die öffentliche Meinung zu lenken. Hier ist Medienkompetenz gefragt und auch die Fähigkeit Quellen, Meldungen, Mails, Postsauf ihre Seriosität hin zu überprüfen. Am besten versteht man die Funktionsweise von Fakes oder Hoax, indem man sich selbst daran versucht. Die Gelegenheit das zu probieren und Fakes selbst zu produzieren hatten START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und Oberösterreich bei einem online Workshop am 05.12.2020 gemeinsam mit Sonja Messner vom Verein akzente Salzburg.

Das sagen die START-Stioendiat_innen darüber:

Stipendiatin Tuana: „Meiner Meinung nach war es sehr schön die anderen Stipis aus Salzburg kennenzulernen. Alle waren sehr freundlich und wir haben uns gut verstanden. Die Workshop-Leiterin (Sonja) hat das ganze auch gut geleitet. Ich fand es gut, dass wir nicht nur zuhören mussten sondern auch mitreden konnten/durften. Zudem war der „praktische“ Teil auch lustig. Wir durften selber Fake News produzieren. Das wir bei dieser Übung in zufällige Gruppen eingeteilt worden sind, fand ich auch gut. Das war eine schöne Möglichkeit die Anderen besser kennenzulernen. Im Großen und Ganzen hat es eine Menge Spaß gemacht.

Stipendiat Ali Akbar: „Am Samstag den 05. Dez. 2020 haben wir Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit Oberösterreicher Stipendiatinnen und Stipendiaten den interessanten Workshop über Fake News virtuell besucht. Sonja vom Verein „Akzente Salzburg“ leitete den Workshop und gab und eine Menge an Informationen über Fake News, wie wir diese erkennen, was wir dagegen tun können oder wie wir selbst erfolgreich Fake News produzieren können. Kurz zum Inhalt des Workshops: Dieser Begriff wurde im August 2017 in Duden aufgenommen worden. Fake News, die auch als HOAX genannt wird, ist nach der Präsidentschaft von Donald Trump viral gegangen, auch wenn diese schon immer gibt. Diese werden verbreitet, um z.B. Menschen zu manipulieren, eine Person bzw. Produkt schlechter darstellen zu lassen oder ein politisches Ziel zu erreichen. Satire, die einen realen Ausgangpunkt über ein Thema haben können, könnten auch als Fake News verstanden werden, da diese oft ernsthafte Themen lustig machen. Ich danke Sonja und dem Verein Akzente Salzburg für diesen spannenden Online-Workshop!“

START-NÖ Deutsch-Workshop: Analysieren

Am Samstag, 5.12.2020, rappelten sich einige START-NÖ Stipendiat*innen ganz brav auf, um sich an eine schwierige Aufgabe heranzutasten. Zu ihrem Glück hatten sie Unterstützung. Gemeinsam mit Trainerin Sandra widmeten sie sich den Hürden, die die Textsorte Textanalyse mit sich bringt. Um mit Spaß an die Sache reinzugehen, starteten sie mit einem kurzen Spiel. Es wurde eine Aussage getroffen und die anderen mussten analysieren, ob diese Aussage die Wahrheit oder eine Lüge ist. Es wurde viel gelacht und die Stipendiat*innen haben Kraft getankt, um nun auch Texte zu analysieren.

Alle wichtigen und notwendigen Grundlagen wurden besprochen: Aufbau der Textsorte – Einleitung, Hauptteil, Schluss – und was diese Passagen enthalten müssen. Analyse: Wie? Worauf muss ich schauen? Was alles wird analysiert? Textsorte, Aufbau, Sprache, Sätze, Stillmittel, Argumentationsschema uvm. Ganz schön viel, und auch ganz schön schwere Sache. Aber mit viel Wille und Bereitschaft kamen sie am Ende des Workshops zu einem zufrieden erstellenden Ergebnis. Wie auch die Stipendiat*innen selbst berichten:

Die Sandra hat mit Begeisterung enorm gut die Grundlagen der Textanalyse verdeutlicht und für uns vieles auf verschiedenen Ebenen erleichtert. Jedes einzelne Detail dieser Textsorte ging sie durch. Sie ist an erster Stelle eine aufgeschlossene Person, an zweiter Stelle eine sehr geduldige und tolle Lehrerin. Ich würde mich über weitere Workshops freuen! (Mohammed)

Der Workshop hat mir geholfen, einige Grundlagen für diese Textsorte zu haben, und ich denke, dass es mir später helfen wird. Sandra hat alles sehr gut erklärt, auch wenn es mir immer noch schwer fällt. (Hayma)

Dieser Workshop war sehr gut und voll mit Spaß! Obwohl ich die Textanalyse noch nicht in der Schule gemacht habe, kenne ich mich damit jetzt aus. Außerdem wir haben daneben auch manche wichtige Punkte, die man bei der Matura oder allgemein Textsorten braucht, besprochen, was ich sehr hilfreich finde. (Arina)

Der Deutschworkshop mit Sandra macht immer Spaß. Bei ihren Workshops nehme ich jedes Mal gerne teil und lerne dabei viele nützliche Tipps, die das Schreiben leichter machen. Einen herzlichen Dank an sie! (Navid)

Vielen Dank an den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung unsrer Deutsch-Workshops!

Plaudereispecial mit Katrin und Lina

Kurz vor den Winterferien fand ein digitales Zusammentreffen mit ein paar Wiener Stipendiat*innen, Katrin und Lina statt. Ein entspannter und anregender Austausch zwischen allen Beteiligten, wonach wir gemeinsam mit neuen Impulsen und Ideen den Abend ausklingen haben lassen.

Aufgrund den Covid-19 Hygienemaßnahmen haben wir einige unserer Stipendiat*innen seit längerem nicht mehr in unseren Büroräumlichkeiten antreffen oder bei Workshops persönlich betreuen können. Aus diesem Anlass haben wir eine online Gesprächsrunde wie bereits im Frühjahr organisiert und waren sehr erfreut, dass sich einige freiwillig an einem Donnerstagabend blicken ließen trotz der vielen Unterrichtseinheiten und Aufgaben, die derzeit ohnehin nur online stattfinden. Als sich die einzelnen Kamerafenster öffneten, hatten wir überraschende Bildkacheln mit neuen Looks und den jeweiligen Geschichten dazu. Zum Aufwärmen in das „Plaudereispecial“ mit Katrin und Lina, haben wir einleitend mit einem Namensquiz gestartet und erfreulich feststellen dürfen, dass die Stipendiat*innen auch nach einem längeren Wiedersehen die Namen nicht vergessen hatten.

Nach einem kurzen Check-In, wie es den Anwesenden in der Schule und mit dem „Distance-Learning“ geht, schnappte Rawina das Thema auf und erzählte uns von ihrem ZIB2 – Interview mit der folgenden Aussage: „Wenn meine Geschwister und ich alle im selben Raum sind, dann wird es manchmal stressig, aber wir kriegen das gut hin und teilen uns ein.“1

Da wir uns nicht all zu lange mit der Thematik zum Schulalltag aufhalten wollten, landeten wir bei den Shoppinggelüsten von den Stipendiat*innen am „Black Friday“ und die daraus resultierenden Gesprächsfäden. Zum einem unterhielten wir uns über die jeweiligen Vor – und Nachteile einiger Produkten, die am „Black Friday“ verkauft werden sowie auch über die Plattformen, auf welchen diese veräußert werden. Dabei gestand sich fast jeder ein dem Konsumrausch zu unterliegen. Von Siham erfuhren wir jedoch, dass sie dieses Jahr besonders darauf achtet weniger zu konsumieren, da ihr die damit verbundenen kapitalistischen und Umweltaspekte von großer Bedeutung sind.

Nach der regen Diskussion verabschiedeten wir uns, geladen mit neuen Gesprächsthemen für die Winterferien von denen ihr in wenigen Wochen erfahren werdet.

 

1„ZIB2 am Sonntag | 21.50 Uhr“. Peter Babutzky. Rawina Sahak. ORF TV THEK. Wien, So, 6.12.2020, 09:41 min. Video.

Mein soziales Engagement in meiner Schule

Eray ist HAK-Schüler und START-Wien Stipendiat. Neben seinem sozialen Engagement in der Schule, übt er extracurriculare Aktivitäten aus. Als neu gewählter Schulsprecher für das Jahr 2020/21, hat sich Eray einiges vorgenommen , mitunter ein ganzheitliches Nachhilfesystem von und für Mitschüler*innen.

Mein Name ist Eray Öztürk und ich bin 19 Jahre alt. Meine Eltern kommen aus der Türkei, ich bin geboren und aufgewachsen in Wien.

Derzeit besuche ich die vierte Klasse der Handelsakademie – Schulen des BFI Wien. In den letzten vier Jahren konnte ich mich gut in meiner Schule engagieren. Anfang Oktober 2020 wurde ich auch zum Schulsprecher gewählt, mit dem Ziel Schüler*innen zu motivieren sowie ihnen bei schulischen und familiären Problemen zu unterstützen. Des Weiteren habe ich gemerkt, dass man noch einige Sachen besser und neu einführen könnte.

Zu meinen Hauptzielen in diesem Schuljahr gehören, dass die 18-jährigen in den Pausen raus dürfen, da dies bei uns für alle verboten ist. Zumindest die Volljährigen sollen davon ausgeschlossen sein, deshalb haben wir das Schulsprecher*innenteam uns zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt. Der Direktor war dessen überzeugt und bereit für ein Probemonat. Jedoch müssen wir vorerst dieses Projekt verschieben, da momentan alle Schulen geschlossen sind.

Weiters wollte ich den Schüler*innen das Gefühl geben, dass sie sich jeder Zeit bei mir melden können, egal worum es geht. Auch während Home-Schooling kann ich dank unserer WhatsApp-Gruppe mit den Klassensprecher*innen über klasseninterne sowie allgemeine Missverständnisse besser und leichter austauschen.

Vor dem Amt als Schulsprecher hatte ich auch an verschiedenen außerschulischen Aktivitäten teilgenommen. Dazu gehört die Teilnahme am Debattierclub, wo man seine Sprache und Rhetorik sehr gut verbessern kann. Zudem finden jedes Jahr die Wiener sowie Österreich Meisterschaften statt. Letztes Jahr habe ich mit meinen Kolleg*innen unsere Schule vertreten. Genauso habe ich bei der Modell UNO mitgemacht, eine zweitägige Simulation der UNO Konferenz mit Schüler*innen im Vienna International Center. So eine Erfahrung war sehr besonders für mich, da ich viele Einblicke bekommen habe wie so eine UNO Konferenz stattfinden würde.

Weiters habe ich mit meiner Klasse an einem Elternabend ein Buffet organisiert. Mit den Einnahmen wollten wir in erster Linie Mitschüler*innen aus unserer Klasse finanziell unterstützen. Letztes Jahr bot ich auch Nachhilfe an, um mein Wissen mit meinen Mitschüler*innen zu teilen und dafür zu sorgen, dass sie das Jahr bestehen, jedoch habe ich zurzeit wenig Zeit dafür. Deswegen habe ich meine Mitschüler*innen dazu motiviert, ein Nachhifesystem für unsere Schule zu erstellen und sich gegenseitig zu helfen.

Online-Lernathon bei START Vorarlberg

Im Homeschooling  fällt es uns oftmals schwer, alleine von zuhause alle Arbeitsaufträge zu erledigen und ohne viele Erklärungen vom Lehrern unsere Aufgaben zu machen. Es fällt uns schwer, uns zu motivieren und den Tag zu planen. Daher haben wir uns zu einem virtuellen Lernathon mit Sandra getroffen, um gemeinsam zu lernen und uns auszutauschen. Dabei haben wir wertvolle Tipps von Sandra bekommen, wie wir unseren Schulalltag zuhause besser organisieren können.

Was ist ein Lernathon?
Ein Lernathon besteht aus gemeinsam definierten Arbeitsphasen und Pausen. Zuerst mussten wir unsere To-Do’s aufsagen, die wir an diesem Nachmittag erledigen wollten. Diese wurde von Sandra notiert und für alle sichtbar gemacht. So konnten wir im Auge behalten, welche Aufgaben wir noch zu erledigen hatten. Wer nicht wusste, welche Aufgabe zuerst gemacht werden sollte, konnte dies mit Sandra im Warteraum besprechen. So beschäftigte sich Masouma mit der Biologie-Hausaufgabe, Ibrahem mit Geschichte, Rima mit Psychologie, Midia mit Französisch und ich hatte an diesem Tag bereits alle Aufgaben für die Schule erledigt. Sandra hat mir vorgeschlagen, eine Runde spazieren zu gehen, was ich auch gemacht habe und mir gut gefallen hat. Nach einer Stunde trafen wir uns wieder, um zu besprechen, wie es uns ergangen ist. Nach einer 10-minütigen Pause ging es in die zweite Arbeitsphase. Zum Schluss trafen wir uns wieder, um zu schauen, wie weit wir mit unseren Arbeitsaufträgen gekommen sind. Wir waren uns alle einig, dass die Motivation durch das gemeinsame Lernen deutlich gestiegen ist und der Zeitrahmen sehr hilfreich war, um konzentriert und ohne Ablenkungen die Hausaufgaben zu erledigen.

Vielen Dank Sandra, dass du in dieser besonderen Zeit immer für uns da bist!

Bericht von Shirin

Let´s talk about „cabin fever“

Let´s talk about…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die mittelmäßig fortgeschrittene Gruppe („intermediate class“) dran.

Der Online Unterricht mit Sunitha hat mir sehr gut gefallen, das Niveau war genau mit dem ich gerechnet habe. Ich bin gut mitgekommen, es war eine angenehme Gruppe, man hat sich getraut offen zu sein und offen zu sprechen ohne schüchtern sein zu müssen, etwas Falsches zu sagen. Werde jedenfalls öfter teilnehmen. 🙂 -Fatema

Der Unterricht war sehr interessant und ich nehme gerne teil. Erstens immer neues Thema, zweitens alle können sprechen, egal wie gut du kannst und das ist gut, weil das fehlt uns. -Stella

Der Englischkurs ist wirklich sehr hilfreich und interessant. Wir lernen nicht nur Englisch, sondern erweitern auch unser Allgemeinwissen. Sunitha geht auf all unsere Fragen ein und schaut auch darauf, dass jeder mitkommt. Sehr empfehlenswert!!! -Zahra

Das Englisch Workshop war heute sehr spaßig. Anfangs waren wir nicht so aktiv, jedoch später um so mehr. Unser heutiges Thema war „Cabin fever“. Das Thema hat auch perfekt zur unserer jetzigen Situation gepasst. Wir haben gelernt was Lockdown mit der Psyche eines Menschen machen kann, genauso so haben wir gelernt wie wir diese Zeit am besten überstehen können. -Eray

Die Gesellschaft in Österreich – Zusammenhalt oder wachsende Gräben?

Diskussionsrunde 2.0 mit PolEdu.

„Interessant, anregend, viele Gedanken und Ansichten werden ausgetauscht“, so beschreiben unsere START-Wien Jugendlichen die Diskussionsrunden mit Pascal und Christian von PolEdu. In der heutigen und selbstverständlich digitalen Gesprächsrunde beschäftigten wir uns vor allem mit Zusammenhalt und wachsendem(?) Alltagsrassismus während der Corona-Krise, den Unterschieden zwischen dem ersten und zweiten Lockdown und den Maßnahmen, die von der Regierung gefühlt wöchentlich adaptiert werden. Weitere Themen waren das Bildungssystem, Generation Distance-Learning, Matura, die türkis-grüne Regierung, wie auch das viel diskutierte Buch von Melisa Erkurt „Generation Haram“.

Ich fand die gestrige Diskussion sehr spannend. Man konnte sehr vieles auch mitnehmen und etwas neues dazu lernen, denn viele haben über ihre Erfahrungen gesprochen. Zuletzt hat man auch über die möglichen Lösungen des Rassismus diskutiert. Mir hat am meisten gefallen, dass Christian immer die Statements von Stipendiaten mit Fakten untermauert hat oder mit Fakten ausgebessert hat. Außerdem fand ich auch gut, dass auch über ein Buch geredet wurde. Interessant fand ich wie die Stipendiaten am Ende Rassismus mit der Corona-Krise in Verbindung gebracht haben. Ich finde, solche Diskussionen sollten mehrmals stattfinden und über Zoom klappt es auch sehr gut. -Ravneet

Das Workshop bzw. die Diskussion war meiner Meinung nach sehr gut. Wie alle Workshops, die von PolEdu geführt sind. -Zidan

Ich fand den Workshop sehr interessant. Man hat verschiedene Blickwinkel zum selben Thema gehabt. Bei paar Sachen hatte ich keine Antwort, weil mich das Thema nicht wirklich begegnet hat. Aber wo die Fragen gestellt wurden, hat mich das zum Nachdenken gebracht und somit habe ich eine Meinung oder eine Idee entwickeln können. Leider ist mein Internet ein Mal abgestürzt und konnte für einige Minuten nicht dabei sein. Sonst war alles bestens. 🙂 -Aster

Obwohl ich nicht viel aktiv am Workshop teilgenommen habe, war es für mir echt interessant die Meinungen bzw. die Erfahrungen der anderen zuzuhören. -Mostafa

The Return of START-NÖ Lernathons

Auch in diesem Semester verlagerte sich für unsre Stipendiat*innen der Schulunterricht bald wieder in die eigenen vier Wände. Aufgrund der hohen Zahlen an Neuinfektionen mit COVID19 ist wieder Distance Learning angesagt. Doch zu Hause zu lernen, sich selbst gut zu organisieren und die zahlreichen Arbeitsaufträge der verschiedenen Schulfächer fristgerecht abzugeben ist für viele eine Herausforderung. Deshalb wurden von START-NÖ wieder die beliebten online Lernathons gestartet.

Was ist das? Man trifft sich online im Zoom-Meeting, jede/r befüllt seine ToDo-Liste, was in den nächsten Stunden erledigt werden soll, und dann geht es los. Zwei Mal eine gute Stunde intensives Lernen & Arbeiten – jede/r für sich, aber doch auch gemeinsam. Dazwischen gibt es eine gemeinsame Aktivpause, die kreativ gestaltet wird. Es wird gemeinsam geturnt, Lockerungs- und Konzentrationsübungen gemacht oder auch einfach nur geplaudert & gelacht.

Die Stipendiat*innen schätzen diese gemeinsame Lernzeit sehr, wie Gentijana erläutert: „Ich finde der Lernmarathon hat eigentlich nur Vorteile, da man zum einen die To-Do-Liste hat, also einen Plan hat, um seine Arbeiten zu erledigen, und man gemeinsam in einer beschränkten Zeit diese erledigen soll. Mir hat es persönlich sehr geholfen einfach aktiv diese Arbeiten zu erledigen, ohne abgelenkt zu werden, da man schließlich am Ende so viele Arbeiten in seiner Liste erledigt haben möchte wie möglich. Zusätzlich ist es natürlich schön Pausen in der Gruppe zu machen, in denen man über aktuelle Neuigkeiten spricht oder einfach paar Entspannungsübungen macht.

Im November gab es bereits drei Lernathon-Termine. To be continued…

Alles Drama?

Am 29.11.2020 hatten wir START-Vorarlberg Stipis wieder einen sehr guten Deutsch-Workshop mit Nadine Franz: Wir haben über Dramen gesprochen und haben dabei ein Beispieldrama genauer studiert, mit dem Titel: „Der Tod des Tizian“. Wir analysierten und interpretierten es und konnten dadurch einiges lernen.

Der online Unterricht von Nadine war optimal gestaltet von ihr und sehr hilfreich, uns allen hat er sehr gut gefallen. Wir arbeiteten in Gruppen, wo jeweils zwei Personen ihre eigene Aufgabe hatten und zu guter Letzt schrieben wir eine Reflexion, in der jeder seine Gedanken und Meinungen niederschrieb.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es wirklich sehr interessant und informativ war, und ich bedanke mich in meinem Namen und im Namen meiner Kollegen bei Nadine für ihre Bemühung.


Ein Bericht von Stipendiat Abdul

Erfolgreich Lernen

aka Ordnung und Time Management im Alltag: ist es zu spät dafür?

Einfache Antwort: nein. Kenne dich nur selbst. Aller erster Schritt. Denn deine Weiterentwicklung fängt nun dann logischerweise an, wenn du weißt, an was du noch arbeiten könntest.

Wir haben im Lauf des Workshops „Erfolgreich Lernen“ am Samstag, den 28.11.2020 auch damit begonnen zu besprechen und reflektieren, welchen Einfluss zurzeit Distance Learning auf uns hat. Für viele kann nämlich eine „neue Normalität“ recht anstrengend sein, daher empfehlen viele ExpertInnen (wie Sandra) sich einen Plan zu machen, wie ein Tag oder die ganze Woche ablaufen wird(kein „sollte“, für den Grund, siehe: unten). Aber so etwas ist nicht nur jetzt für unsere Psyche hilfreich, sondern auch für eine Karriere oder sogar, um das post-Corona Leben effizient führen zu können.

Wir haben auch praktische Tipps bekommen, v.a. wie man mit Kleinigkeiten sich motivieren, teilweise „neu programmieren“ kann: smarte Ziele setzen (je genauer eine Vision, desto einfacher wird die Umsetzung), mehr Pausen einplanen (ZB in der Form vom aus dem Fenster Hinausschauen und Beobachtungen-Machen), und nicht zuletzt (der Coachin äußerst wichtig) keine „ich soll/muss Formulierungen verwenden, damit man sich nicht extra unter Druck setzt, bevor man überhaupt mit einer Aufgabe starten würde. Außerdem ließen wir uns voneinander beraten, wodurch spannenderweise enthüllt wurde, wer mit was am meisten kämpft. Weil, wir alle Menschen sind.

Ich persönlich fand mich während des Gesprächs in unerwartet, tiefen Gefühlen von mir und bin dadurch zu vielen Realisierungen über mich gekommen. Eine davon: ich sollte teleportieren können, dann wäre das Leben ja auch viel unkomplizierter und ich könnte mich nicht verspäten.

Ein großes Dankeschön an Sandra von Lern-dir-was für diesen spannenden Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Grace