In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Mein buntes Engagement in der Schule und beim Roten Kreuz

Tamara Al-Mashhadani besucht derzeit die 4. Klasse der HAK Perg und ist seit September 2022 Stipendiatin bei START-OÖ. Bei ihrem Praktikum im Sommer 2021 beim Roten Kreuz hat sie die Menschen und die Arbeit beim Roten Kreuz kennen- und lieben gelernt, und arbeitet seitdem auch während der Schulzeit einige Stunden pro Woche freiwillig und ehrenamtlich im Büro mit. Zusätzlich engagiert sich Tamara auch noch als Peer-Mediatorin an ihrer Schule.

Sie berichtet über ihre Tätigkeiten:

„Mein buntes Engagement befindet sich teilweise im Büro und im Raum der Stille in der Schule, wo die Magie passiert.

Aus Liebe zum Menschen, arbeite ich seit fast einem Jahr ein paar Stunden pro Woche in die Rotkreuz-Akademie in Linz. Meine Aufgaben sind verschieden, aber bei allen muss ich sehr vorsichtig sein. Ich arbeite teilweise alleine und teilweise im Team mit anderen zusammen. Ich arbeite in SAP (trage Termine, Kurse, Preise… ein), mit den ganzen Office Paket (bearbeite Daten) und in InDesign gestalte ich der Bildungsplan, wo alle kommende Kurse, die vom Rotes Kreuz angeboten werden, sich ins Detail dort befinden. Das sind einerseits interne Weiterbildungen, als auch Kurse, die wir für Externe anbieten.

Beim Roten Kreuz lerne ich auch immer neue Menschen kennen, was mir sehr Spaß macht. Außerdem kann ich mein Wissen aus der HAK in die Büroarbeit einbringen und sammle so auch praktische Erfahrungen außerhalb der Schule.

Zusätzlich bin ich seit einem Jahr Peer Mediatorin in der Schule. Peer-Mediator*in zu sein heißt ein offenes Ohr zu haben, neutral zu bleiben und bereit für ein bisschen Stress zu sein. Ich helfe Mitschüler*innen deren Probleme zu lösen, um eine bessere Klassengemeinschaft zu erreichen und ein Wohlbefinden in der Schule zu entstehen. Der meiste Druck als Peer kommt in die Schularbeiten Phase, da wir alle sehr gestresst sind aber glücklicherweise werden diese genau so schnell aufgelöst werden, wie sie entstanden sind.“

Wie funktioniert eine Überweisung? Und was sind Aktien eigentlich genau?

START-OÖ Stipis mit Johannes Pracher von der Startrampe

Das waren nur zwei Fragen von vielen, die Johannes Pracher den START-Stipis und Alumni bei ihrem Besuch in der Startrampe (Sparkasse-OÖ) beantwortet hat. Johannes hieß die Stipendiat:innen zuerst herzlich willkommen in der modernen Arena der Startrampe, bevor es direkt in das Thema der finanziellen Gesundheit einstieg. Zuerst erklärte Johannes anschaulich die Basic-Begriffe aus der Bankenwelt. Was ist der Unterschied zwischen einer Überweisung, einer Sepa-Lastschrift und einem Dauerauftrag? Wozu wird ein IBAN und ein BIC gebraucht? Wozu dient eine Kreditkarte, im Gegensatz zur Bankomatkarte? Mit welchen monatlichen Fixkosten muss ich rechnen, was sind variable Kosten?

Wir haben über unterschiedliche Themen geredet: Welche Arbeiten erledigen die Banken? Wie funktioniert einen Girokonto? Was ist eine Kreditkarte? Wie geht Investieren und so weiter. Ich habe generell den Workshop sehr interessant,  abwechslungsreich und informativ gefunden." Maryam Sediqi

Nachdem diese Grundbegriffe des alltäglichen Lebens geklärt wurden, ging es weiter in die Welt der Börsen. Was sind Anleihen, Aktien und Fonds? Wie funktionieren Börsenkurse, und warum sollte man langfristig investieren, nicht kurzfristig? Johannes hat die komplizierten Theorien anhand einfacher Beispiele erklärt, wodurch es für die Stipendiat:innen einfach war, alles zu verstehen. Auch ein kleiner Exkurs in die Finanzkrise 2007/08 und über de Lehman Brothers wurde diskutiert. Am Ende besprachen wir noch den Zinseszinseffekt, den manche Stipendiat:innen bereits im Mathematikunterricht in der Schule kennengelernt habe.

Am Ende stellte sich Johannes noch den Fragen unserer wissbegierigen Stipendiat:innen. Zum Beispiel erklärte er, was die Vor- und Nachteile einer Eigentumswohnung auf Kredit und einer Mietwohnung sind, oder warum Start-Ups die Welt durch Innovation verändern.

"Wir haben gelernt, dass es neben Körperliche- und Psychische Gesundheit auch den Begriff Finanzielle Gesundheit auch sehr wichtig ist. Wir haben über Entstehung des Geldes, Sicherheit der Scheine gesprochen und mehr in Detail gegangen, haben mehr Informationen über Börse bekommen und welche Faktoren die Börse stark beeinflussen (z.B. Krieg, ...). Wir haben die Bank Systeme, Geld Transfer und Aufbau ein Konto kennen gelernt. Wir haben den Unterschied zwischen Anleihen und Aktien verstanden und Tipps bekommen auf was wir beim Investieren achten sollen. Es war ein sehr interessanter und informativer Workshop. Danke an Johannes und der Sparkasse OÖ." Reza Rahimi

Vielen Dank an unsere Paten von der Sparkasse OÖ und an unseren Vortragenden Johannes Pracher, der es geschafft hat, scheinbar trockene Themen spannend und verständlich zu erklären!

Meine VWA/DA (1)

Nach einer Online „Kickoff“ und einer „Literaturrecherche“ Einheit hat heute bei START-Wien die Workshopsreihe „Meine VWA/DA“ begonnen. Sabine unsere Abschlussarbeit-Trainerin begleitet unsere Stipis von Anfang bis Ende, von A bis Z, von Erwartungshorizont bis zur Abgabe der VWA bzw. Diplomarbeit.

Was die Stipis heute gemacht haben, wie weit sie gekommen sind und wo sie besonders von Sabine unterstützt wurden, kann man in ihren Statements lesen:

Ich fand den Workshop super hilfreich. Wir haben übers Zitieren, Paraphrasieren und über Plagiate geredet. Sabine hat sich auch Zeit genommen, um sich unser Erwartungshorizont einzeln anzuschauen und hat uns viele Tipps mitgeben können. Ich freue mich auf weitere VwA Workshops. -Amra

Ich fand den gestrigen Workshop sehr spannend und hilfreich. Endlich waren wir in einem Raum und haben unsere Probleme betreffend VWA sagen können. Wir hatten auch 10 Minuten lang Einzelgespräche, da konnten wir mit Sabine reden und sie hat uns bei vielen Sachen geholfen. -Yusuf

Im Großen und Ganzen relativ spannend. Einige neue Dinge dazugelernt. Ich würde solche Workshops etwas kürzer halten (3-3,5h), wenn es ginge. Ansonsten, eh nice. -Mohid

Der Workshop heute hat mir sehr gut gefallen, besonders die Aufgaben, die wir zu erledigen haben. Ich habe gelernt, richtig zu zitieren und vieles mehr. -Dave

Hey, wie geht’s dir eigentlich??

…war die zentrale Frage beim Workshop „Rundum g`sund“ in der akzente Jugendinfo. Gemeinsam mit Workshopleiterin Bettina erkundeten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, was Gesundheit bedeutet. Gar nicht so leicht! Allein nicht krank zu sein, bedeutet aber auch noch nicht unbedingt, dass man gesund ist. Alles muss zusammenspielen: körperliche, psychische und soziale Faktoren beeinflussen unser individuelles Wohlbefinden. Glück und Gesundheit liegen viele menschliche Bedürfnisse zugrunde. Die einzelnen Feel-good-Bausteine sucht sicher dann jeder Mensch selbst aus dem Baukasten heraus und setzt sie zu seinem individuellen Glücksempfinden zusammen. Warum unser Gehirn aber eher darauf programmiert ist, negative Erlebnisse schneller abzurufen, hat mit der menschlichen Evolution zu tun. Diesen Mechanismus zu überlisten, ist aber auch nicht schwer: Sich und anderen öfter mal was Nettes sagen 😊!

Das sagen die fleißigen, ideenreichen und humorvollen Stipendiat:innen über den Workshop:

Wafa: „Heute haben wir den Workshop “Rundum gsund” gemacht. Die erste Frage, die uns gestellt wurde:  Was bedeutet für uns Gesundheit? Dann haben wir ein Spiel zu diesem Thema gespielt. Mental health and wellness ist sehr wichtig, deshalb haben wir er auch intensiv gearbeitet. Wir haben auch eine Übung zum Thema Gefühle gemacht, die mir besonders Spaß gemacht hat. Abschließend, haben wir noch positive Eigenschaften über uns und die anderen geschrieben. Das hat gutgetan.“

Mihi: „In dem heutigen Workshop „Rundum gesund“ haben wir mit der lieben Bettina mit unserer körperlichen und geistlichen Gesundheit auseinandergesetzt. Hier sind wir auf Stress, psychische Krankheiten wie Depressionen, unsere Emotionen und die gesellschaftlichen Normen bezüglich dieser Themen eingegangen. Wir haben nicht nur zugehört, sondern auch praktisch viel beigetragen. Die Jugendinfo war meiner Meinung nach eine sehr angenehme und vorteilhafte Erfahrung.“

Khair: „Es hat mir das heutiger Seminar „Rundum gesund“ sehr gut gefallen.
Es war sehr spannend und ich habe was dazu gelernt und werde das in der Zukunft verwenden. Es hat mir heute gefallen, dass ich frei gesprochen habe, weil ich viele Frage zu dem Thema beantworten wollte . Beim nächsten Seminar werde ich wieder teilnehmen, falls es wieder gibt.“

START-OÖ Lernnachmittag

Gemeinsame Lerntreffs helfen, schwierige Aufgaben und Stoffgebiete zu bewältigen. Daher trafen sich die START-OÖ Stipis an einem Freitag Nachmittag, um fleißig Lateintexte zu übersetzen, komplizierte Wahrscheinlichkeitsaufgaben zu lösen oder die wichtigsten Facts über Konditionierung zusammenzufassen. In den Pausen wurde gemeinsam gespielt – zum Beispiel „Sally Up/Sally Down“ oder „Alles was Flügel hat fliegt“ – und viel gelacht. Strukturierten Arbeitsphasen (45 Minuten) in Abwechslung mit gezielten Pausen (10 Minuten) helfen, die Konzentration aufrecht zu halten und motiviert zu bleiben. Einige Stipendiat:innen nutzen die Chance, im ruhigen Seminarraum im Büro zu arbeiten, andere bevorzugten die bekannte Atmosphäre zuhause und waren über Zoom aus ihren Zimmern zugeschaltet.

„Inspirierend, produktiv, spannend- so könnte man den heutigen Lernathon beschreiben. Die Atmosphäre war entspannt aber konzentriert und jeder von uns konnte einige To-Do’s erledigen.“ Stipendiatin Estera

Patentreffen mit der Stadt Hohenems

Am Donnerstagnachmittag, dem 12. Mai, stellte sich die Stipendiatin Lexi ihrer Patin Christine Fercher-Jost bei einem persönlichen Treffen vor. Frau Fercher-Jost ist für die Integrationsagenden der Stadt Hohenems verantwortlich und hat Lexi sowie Lisa Pfanner, Landeskoordination START-Vorarlberg, herzlich im Rathaus empfangen. Sie erzählte von der bevorstehenden Charity-Veranstaltung von „Kunst ohne Grenzen“, bei der Kunstwerke von verschiedenen Künstler:innen zum Kauf zur Verfügung stehen werden. Der Erlös wird geflüchteten Menschen, die in Hohenems wohnen, zugutekommen. Lexi, die den bildnerischen Zweig im Borg Lauterach besucht, ist selbst Künstlerin und kann einige beeindruckende Bilder vorweisen. Dadurch hat Frau Fercher-Jost ihr auch die Teilnahme an der Veranstaltung angeboten. Lexi wird ein eigenes Kunstwerk der Charity-Veranstaltung spenden.

Vielen Dank, Frau Fercher-Jost, für Ihre Zeit, das Interesse an START und Ihrer Unterstützung für Lexi!

Lexi:Es hat mich sehr gefreut, meine Patin kennenzulernen und ich war sehr glücklich darüber, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, ihr persönlich für ihre Unterstützung zu danken.

Zsófia und Hafizullah – unsere Stipisprecher:innen in Oberösterreich

"Ich heiße Zsofia und wohne seit 2017 in Österreich mit meiner Familie. Was ich gerne mache: Reiten, Wandern, Basteln, Malen, Gitarre spielen, Backen und Lesen. Ich bin eine stolze Schildkrötenmama und Vegetarierin.
Seit September 2021 bin ich bei SART und habe das Gefühl, dass ich meine zweite Familie gefunden habe, auch deswegen habe ich mich als Stipisprecherin aufstellen lassen, weil ich gerne mehr für diese Familie geben möchte. Ich möchte viel Zeit mit die Stipis verbringen, gemeinsam Campen oder ins Kino gehen, aber auch mal einfach gemütlich etwas Kreatives oder einen Spielabend machen. Ich bin aber auch offen für Wandern, Klettern und ins Trampolinhalle gehen.
Teil der START- Stipendium sein bedeutet auch Teil eine große zusammenhaltende Familie zu sein, die sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam lernen und viel Spaß haben." Stipisprecherin Zsófia
"Ich heiße Hafizullah Mohibi und bin 19 Jahre alt. Ich besuche die HTL Abendschule in Linz und diese in der Fachrichtung Maschinenbau Automatisierungstechnik. Dieses Schuljahr ist mein zweites Jahr bei START-Stipendium Österreich.
Meine Pläne als Stipisprecher sind gemeinsam mit unserer Projektleiterin für andere Stipendiat: innen noch mehr nützlichen Workshops, Sommerprogrammen und Freizeitaktivitäten zu planen, wie zum Beispiel Kinoabend und Wandern. Außerdem Freizeittreffen, um verschiedene Spiele zu spielen und kulturelles Fest, um einander mehr kennenzulernen. Nur so können wir noch mehr und mehr die unvergesslichen Zeiten von START-Stipendium Österreich erleben. 
Bewerbt euch unbedingt bei START, weil nur hier ihr einen besseren Weg zur Matura schaffen werdet. Bei START bekommt ihr neben finanzielle Unterstützung auch viele spannende und nützliche Lernseminare, Workshops bestehen aus Regionalprogrammen und Weiterbildungsprogrammen und noch viel mehr Freizeitaktivitäten, die ich bereits oben genannt habe. Nur bei START-Stipendium Österreich als euren zweiten Familienkreis könnt ihr das anderseits eurem Leben erleben." Stipisprecher Hafizullah

Ein Abend im Landestheater Salzburg

Am Dienstag, den 3. Mai 2022 hatten acht Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, sich das Musical „Der Schuh des Manitu“ anzusehen. Vor Beginn des Stückes wurde mit Projektmitarbeiterin Valentina der Inhalt besprochen und über auftretende Fragen diskutiert.

Schnell stellten die Stipendiaten und Stipendiatinnen fest, dass es sich beim „Schuh des Manitu“ um kein typisches Cowboy und Indianer-Stück handelt. Ein besonderes Highlight waren nicht nur die lustigen Szenen, die der ein oder andere bereits aus dem Spielfilm kennt, sondern vor allem die fabelhaften Musiktitel.

Wie unseren Musicalbesuchern und Musicalbesucherinnen das Musical gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Stipendiatin Rayan

Ich fand das Theaterstück sehr toll. Die Freundschaft zwischen Abahachi und Ranger fand ich sehr interessant. Was mir am meisten gefallen hat waren die Songs und die Tänze. Mein Lieblings Song ist “ Ich trinke Ouzo“, weil er mir als einziger Song im Erinnerung geblieben ist.

Stipendiatin Yama

Am 3. Mai 2022 waren wir im Salzburger Landestheater und haben „Der Schuh des Manitu“ live auf der Bühne gesehen. Es geht um Die Blutsbrüder Abahachi und Ranger, sie leihen sich Geld beim Schoschonen-Häuptling, um vom Ganoven Santa Maria ein Stamm-Lokal zu kaufen – doch dieses entpuppt sich als umfallende Kulisse.

Ich habe es zum ersten Mal gesehen.
Es war so besonders, weil es keine klassische Cowboy und Indianer Geschichte ist, aber trotzdem voller lustiger Momente. Wir haben viel gelacht und hatten eine wundervolle Zeit. Ich danke dem START-Stipendium für die Organisation.“

Stipendiatin Naya

Der Schuh des Manitu spielt im Landestheater in Salzburg, also gehen wir auf jeden Fall hin! Der Film wird in diesem witzigen und unterhaltsamen Musical sehr gut umgesetzt. Einen tollen Abend haben wir genossen!

START beim TEDx Event „Who cares?“

START-Stipendiat:innen hatten die tolle Möglichkeit beim Event „Who cares?“ von TEDxDonauinsel teilnehmen zu können. Sabiha (START-Wien) ist in ihrem Bericht über den spannenden Nachmittag der dort vorherrschenden Sprache – Englisch – treu geblieben:

This was my first. And nobody forgets the first time, right? 😁
I have always been watching TEDx Talks online. Always so special, so new, so inspirational and so motivating. I got the notification from my scholarship program that I could take part in this even and registered without hesitation. Having no idea about what awaited me, I wasn’t sure to participate. but I was still kinda excited and guess what?

Today (08. May 2022) was the very first time I participated at a TEDx EVENT and watch it live. I was so lucky to be able to talk to the curator and some speakers in person. I was so excited, I am still so impressed that I can not put it in words. There is so much to tell. An event beyond expectations. Entertaining performances, emotional stories and outstanding innovative ideas. Just hats off to the organizers. I am amazed by the amount of input, knowledge and information I got in few hours of a single day. I wish I could listen to such motivational speeches, experience energy and diversity, get to know so kind and curious people more often. I think it is an excellent decision to take part at such events mor often. To be more specific, it is very important for the young generation to be part of educational and super informing events like TEDx. As its name and slogan already says everything; Technology, Entertainment, Design. x=independently organised. Ideas worth spreading.

I can’t emphasize enough on the importance of topics raised and lessons learned in these TEDx Talks. Their importance for our life as a human, a society and living things on earth, our planet. Honestly, there were many lessons to be learnt, that was overwhelming but the ones I remember so far are:
Be grateful, be kind, no matter what.
Stay in touch, get informed, care about and take action. Climate change is real and it is not only an environmental problem but a social crisis.
I thank Start-Stipendium wholeheartedly for this opportunity. <3

Weitere Eindrücke der Teilnehmer:innen:

Am Sonntag hatte ich das Glück, bei meinem ersten TEDx Event teilzunehmen. Viele Themen wurden behandelt wie Rassismus, Klimakrise, Freundlichkeit, Feminismus. Alle RednerInnen hatten wirklich interessante und informative Vorträge. Meine Lieblingsrednerin war Jiaran Wang, weil sie über Freundlichkeit sprach und wie man Freundlichkeit zeigt und einfach alles auf eine sehr einfache Art und Weise erklärte und ihren Vortrag mit einer Komposition beendete, die sie selbst am Klavier spielte. Es war in der Tat ein unvergessliches Erlebnis! (Hayma, START-NÖ)

Das TED x Event war eine wirklich bereichernde Erfahrung, da man die Möglichkeit bekommen hat, nicht nur die verschiedensten Leute kennenzulernen, sondern auch ihnen zuzuhören. Mir hat das Thema “Who Cares?” sehr gefallen, da jeder Mensch etwas hat, das man hütet oder sehr wertschätzt. Deshalb fand ich es super schön zu sehen mit was für einer Passion jede*r Speaker sein/ihr Thema vorgestellt hat. Meine Lieblings-Talks und -Auftritte sind:
– Vanessa Spanbauer mit dem Thema Rassismus in Österreich
– T21BÜNE mit ihrer Tanzvorführung
– Jakub Jahns “Heartbeat”-Begrüßung
und einige mehr!
Auch gelernt habe ich, dass die Verbindung zwischen etwas zu wissen und zu handeln, sich um etwas zu kümmern ist – und das werde ich auf alle Fälle mir im Hinterkopf behalten.
Ein TEDx Event zu sehen war schon lange auf meiner Bucket-List und das jetzt abhaken zu können ist ein grandioses Gefühl. Letztlich, gehört diese Erfahrung auf alle Fälle zu meinen Top 5 START-Exkursionen/Eindrücken und ich bin START dafür sehr sehr dankbar. (Genti, START-NÖ)

Das TEDx-Besuch war für mich sehr inspirierend. Ich habe vieles über das Klima und über die Umwelt gelernt, aber das Programm hat auch Tänze und Gesänge beinhaltet, die die Stimmung gelockert haben. Mein Lieblingsteil war als eine Gruppe von Kinder mit Trisomie 21 ihre Choreografie vorgetragen haben. Ich fand es bewundernswert und teilweise sehr motivierend. (Melania, START-NÖ)

Es war ein wunderschöner Nachmittag! START hat es für uns ermöglicht an den spannenden und höchst informativen TEDx-Talks teilzunehmen, wofür ich sehr dankbar bin! Es ging dabei hauptsächlich um den Klimawandel und wie nah wir Umweltskatastrophen stehen, woraufhin wir unbedingt agieren müssen. Aber wie fängt man an? Das ist gar keine leichte Frage, deswegen wurde versucht, dem Publikum zu erklären, wie eine Initiative ergriffen werden kann. Mich hat die Tatsache schockiert, dass zum Beispiel Trinkwasser im Jahr 2050 in London auslaufen wird… Zwei Studenten haben uns dann ein Gerät präsentiert, welches dazu dient, das Wasser, welches wir beim Duschen verwenden, zu filtern, um es für Kleidung-Waschen verwendbar zu machen. Das war beeindruckend! Ich möchte schließlich nochmal betonen, dass dies ein unvergesslicher Tag für mich bleiben wird. Danke START! (Mohammed, START-NÖ)

Am 8. Mai haben wir die TEDx Event „Who Cares?“ besucht. Wie erwartet war es sehr spannend und auch lustig. Die meisten Reden war über Klimawandel. Jetzt wissen wir wie man ein Klima Aktivist werden kann, nämlich das Verständnis spielt eine große Rolle. Meine Lieblingsrede war von Eva-Maria Spreitzer. Ihre Thema war „What is it like being different?“ und wie wir es auf Positives nutzen können. Sie hat viele Tipps gegeben, die ich mir aufgeschrieben habe. Ihre Speech war sehr inspirierend und wichtig!
Das Show war auf englisch was auch für mich es sehr spannend gemacht hat. Dazwischen hatten wir Pause und durften paar leckeren Snacks essen und viele Projekte durchschauen und auch probieren. Ich hatte ein sehr Gutes Zeit und habe mir viele wichtigen Sachen bemerkt, Danke 🙂 (Rana, START-NÖ)

Die Vorträge und Referent:innen waren beeindruckend und vielfältig. Mir haben viele Ideen bzw. Inhalte besonders gefallen und beeindruckt, wie zum Beispiel die zwei britischen StudentInnen, die das Problem des Verkürzen der Wasserreserven in Großbritannien erkannt, eine kreative Lösung dafür gefunden und auch umgesetzt haben. Die vortragenden Personen haben mich mit ihren Ideen und Kreativität inspiriert. Dank dieser Vorträge verstehe ich jetzt, dass caring mehr als ein Gefühl ist. Caring is doing! (Mariam, START-Wien)

Vielen Dank an TEDxDonauinsel, dass wir dabei sein durften!

Young Leadership Seminar in Linz

Die START-Stipendiatensprecher:innen haben eine verantwortungsvolle Aufgabe: sie vertreten die Stipendiat:innen ihres Bundeslandes, organisieren und planen mit und müssen auch in der Gruppe geschickt mit verschiedenen Dynamiken oder mit Konflikten umgehen. Damit sie diese anspruchsvolle Funktion bestmöglich erfüllen können, werden sie in einem jählich stattfindenden „Young Leadership Seminar“ in Linz geschult.

Die Inhalte des intensiven Seminar-Wochenendes waren unter anderem: Selbstreflexion und Orientierung in der Rolle als Stipendiatensprecher:in, Führungsstile, Werte und innere Haltungen, Motivationstechniken, Perspektivenwechsel und Konfliktmanagement. Aufgelockert wurden die Schwerpunkte mit Übungen, die im Team zu lösen waren, mit diversen Spielen und gemütlichen Pausen.

Die Stipisprecher:innen berichten:

„Der Vormittag des 1. Tages den Young Leadership Seminars begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge. Daraufhin machten sich die Stipi-Sprecher/innen auf dem Weg durch Linz zum START-OÖ-Büro.
Fasziniert von den Räumlichkeiten des Büros der START-OÖ machten sie sich gemütlich und lernten die Trainerin Roswitha, die einen super netten ersten Eindruck bei den Stipis hinterließ. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann das Seminar.
Auf der Tagesordnung standen Ressourcenfokus, Wünsche und Erwartungen bzw. Selbstreflexion und Orientierung. Dafür wählten die Stipi-Sprecher/innen jeweils ein Bild aus vielen Bildern, setzten sich gegenüber einander und versuchten die Stärken der gegenüberliegenden Person anhand des Bildes zu erkennen. Bei der Selbstreflexion befassten sich die Sprecher/innen mit sich selbst, ihre Stärken und Schwächen. Denn wie Roswitha es so schön meinte: in jeder Schwäche steckt eine Stärke und in jeder Stärke eine Schwäche. Zum Abschluss des Vormittags aßen die Stipi-Sprecher/innen mit den OÖ-Landeskoordinatorinnen und Roswitha Mittag, chillten, spielten und lachten gemeinsam.“
Omran und Rawina (START-Wien)

„Nach dem Mittagessen ging es weiter mit dem Seminar. Roswitha gestaltete diesen mit viele praktische Sachen und lustige Spiele wie z. B. Das Vampirspiel. Dazu müssten wir oft Aufgaben in Gruppen erledigen und am Ende präsentieren. Zwischendurch gab es immer wieder Pausen, wo sich die StipissprecherInnen näher kennenlernen konnten. Wir haben besprochen was unsere Aufgaben als StipissprecherInnen sind und welche nicht. Uns wurde klar gemacht was unsere Verantwortung ist. Dazu haben wir Themen angesprochen die uns als Migranten ans Herz legen wie z. B. Kopftuchverbot und weitere. Nach einen so wunderbaren Nachmittag gab es natürlich was leckeres zum Essen. Pizza wurde bestellt und gegessen.“ Ragad und Raissa (START-NÖ)

Wir haben gemeinsam im Büro Abendessen gegessen. Danach haben wir noch eine kurze Seminareinheit mit Anna, START-OÖ Programmleiterin, gemacht. Wir haben Ideen gesammelt, welche Veranstaltungen wir als StipisprecherInnen für die anderen Sitpis organisieren möchten. Wir haben viele verschiedene Ideen, zum Beispiel einen Kulturtag, Fußball / Volleyball spielen, Kinoabend, etc. Außerdem sind wir durchgegangen, was bei der Organisation zu beachten ist und welche Punkte wir nicht vergessen dürfen.
Nachdem sind wir in die Stadt gegangen. Wir haben den Hauptplatz von Linz angeschaut und waren beim Schlossmuseum, wo wir viele Fotos gemacht haben. Nachher waren wir Eis essen und zu Fuß im Regen zum Jugendherberger gegangen. Während all diese Tätigkeiten war es uns nie langweilig und gab keine Stille.
Da Omran (Stipisprecher Wien) Geburtstag hatte, haben wir ihm einen kleinen Kuchen gekauft und ihm alles Gute gewünscht. Nachher haben wir gequatscht, gespielt und Kindheitsgeschichten erzählt. Jede hatte so viel zum erzählen. Wir hörten auch die interessante Geschichten von anderen Kulturen an, wobei wir auch viele verschiedene Sichtweisen gehört haben. Nachdem alle StipisprecherInnen gemeinsam mit dem Stipisprecher Omran Geburtstag gefeiert haben, haben wir unterhaltsame Spiele gespielt und eine großartige Zeit miteinander verbracht. Es kam dazu, dass wir Neues und Interessantes über die Sprecherinnen und den Sprechern erfahren haben.“
Zsófia (START-OÖ)

„Am Folgenden Tag, der 08.05.22, haben wir gemeinsam in der Jugendherberge gefrühstückt und uns wie gewohnt auf den Weg ins START-Büro gemacht haben. Vor Ort haben wir mit der Landeskoordinatorin von Oberösterreich Anna für den Geburtstagskind gesungen und nachträglich schön gefeiert. Dazu durften wir die Geschäftsleiterin Katrin Bernd von Wien live über Zoom zuschalten und mit ihr unsere Vorschläge und Ideen, die wir als Sprecherinnen und Sprecher gerne einplanen würden, besprochen. Und schon war es Mittagszeit. Wir besuchten das italiensche Restaurant Vapiano und aßen das letzte Mahl zusammen und verabschiedeten uns am Bahnhof Linz.
Wir bedanken uns sehr für die tolle Veranstaltung und haben uns sehr gefreut, am Seminar teilzunehmen zu dürfen. Lieben Dank.
Sherin und Khadiga (START-Vorarlberg)

Mein soziales Engagement in meinem Training

Mein Name ist Samaneh Mohammadi und ich bin 16 Jahre alt. Ich komme aus Afghanistan und lebe seit ca. 6 Jahren in Österreich. Ich bin seit einem Jahr START:Hilfe Stipendiatin und Mitglied der START-Familie.

Ich habe eine einjährige Trainerausbildung gemacht und habe drei Jahre lang Taekwondo trainiert. Der Grund, warum ich Taekwondo trainiert habe, ist, dass ich in meinem Leben eine schwierige Zeit durchgemacht habe und es mir danach nicht mehr gut ging. Deshalb hat mich meine Schwester in Taekwondo angemeldet. Taekwondo hat mir ein starkes SELBSTBEWUSSTSEIN gegeben. Ich bin in der Schule besser geworden, denn durch das Training hat sich meine Konzentration verstärkt. Und jetzt bin ich Trainerin. Ich trainiere gerne mit allem und helfe allen bei den Techniken. Zum Beispiel, wenn mein Trainer Urlaub hat oder krank ist, leite ich das Training. Es gibt aber leider Kinder, die finanzilelle Schwierigkeiten und Probleme haben.

Ich verlange von Kindern kein Geld, sondern dass sie nur glücklich sind. Das macht mich sehr glücklich und ich habe ein wohles Gefühl beim Training. Training hilft jedem beim allem. Man hat ein starkes Selbstbewusstsein und die Konzentration verbessert sich. Außerdem hat man Motivation, Glück Hormone und einen starken Körper.

Warum trainiere ich gerne mit den Kindern?

Ich trainiere mit Kindern freiwillig, denn ich mag Kinder sehr, wenn ich sie glücklich und fröhlich sehe, verstärkt sich mein Selbstbewusstsein auch. Und ich habe ein fröhliches Gefühl, das ich nicht beschreiben kann, weil es für mich unbeschreiblich ist.

START zu Gast beim Rotary Traun Benefizkonzert

Eine besondere Überraschung erlebten die START-Stipendiatensprecher:innen, als sie zum „Young Leadership Seminar“ nach Linz anreisten. Sie wurden vom Rotary Club Traun, gemeinsam mit Stipendiatin Sharifa und Zakia von START-OÖ, zum Benefizkonzert zugunsten der Hospizbewegung OÖ in die Spinnerei Traun eingeladen, und durften den Jazz-Klängen der berühmten Bruckner Big Band lauschen.

„Am 06.04 war es endlich so weit! Wir haben uns mit allen Stipisprecher/innen aus verschiedenen Bundesländer in Linz getroffen. Zwar waren manche von der Anreise ein wenig müde aber jeder von uns hat sich sehr auf das Konzert gefreut und waren alle ganz aufgeregt. Es war ein Benefizkonzert für die Hospizbewegung OÖ, welche das Projekt Hospiz macht Schule in OÖ starten möchten. Für dieses Projekt wurden 10.500 Euro an diesem Abend gesammelt.
Die Musikerinnen der Band haben alle hervorragend gespielt und hatten danach alle richtige ,,good vibes“, das auch das Motto von diesem Konzertabend war. Auch besonders lustig war, dass manche von uns auf die Tanzfläche gegangen sind und dort kurz gemeinsam tanzten. Es war ein toller Abend. Danke an den Rotary Club Traun für die Einladung!“ Lily und Jasmine (START-Sbg)

„Es war ein sehr schöner Abend, ich habe mich sehr gefreut einige von meinen Paten wiederzusehen und uns auszutauschen, sie haben mich wieder einmal sehr motiviert und mir mitgegeben dass ich meine Prüfung sicher schaffe, weil sie an mich glauben. Das Konzert war großartig, in dem Moment habe ich alle meine Sorgen vergessen und einfach den Moment genossen. Die Künstler haben eine großartige Arbeit geleistet. Ich möchte mich bei meinen Paten und insbesondere bei Frau Kundrath Edith bedanken, vielen, vielen Dank für den schönen Abend und natürlich auch für das schöne Geschenk.“ Stipendiatin Sharifa (START-OÖ)

Abschlussveranstaltung des OÖN-Börsespiels bei der RLB-OÖ

START-OÖ wurde von seinen Strukturförderern und Paten, der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, zur Abschlussveranstaltung des OÖN-Börsenspiels eingeladen. Die Stipendiat:innen, START-Freunde und Alumni folgten sehr gerne der Einladung zur Abendveranstaltung im Raiffeisen-Forum am Europaplatz in Linz. Programmpunkte waren, neben der Grußworte von Herrn Dr. Schaller und der Preisverleihung, auch ein Vortrag von Dr. Cocca von der JKU Linz, in welchem er über die Psychologie der Märkte redete und auch einige Experimente mit den Zuschauer:innen durchführte.

Stipendiatin Samar berichtet:

„Bevor die Veranstaltung begonnen hat, haben wir uns unterhalten und unter anderem auch mit unserer Patin Frau Antonia Schenkenfelder von der Raiffeisenbank. Schließlich startete schon die Veranstaltung und wir bekamen von Dr. Teodoro D. Cocca einen kurzen Vortrag, in dem er erklärte, wie die Psyche die Märkte beeinflusst. Anschließend wurden die Preise verleiht, was auch beeindruckend war zu sehen, dass so junge Menschen teilgenommen haben. Im Großen und Ganzen war es ein äußerst spannender und unterhaltsamer Abend.
Danke an unsere Paten der Raiffeisenbank für die Einladung :)“
Samar

Auch Stipendiat Murat war beeindruckt von der Veranstaltung:

„Das Abend hat mir sehr gefallen, es war sehr interessant, zu sehen, wie Märkte, Börsen und Aktienkurse vom Verhalten verschiedener Personen beeinflusst werden. Wir konnten gemeinsam Zeit verbringen und durch die Preise, welche die Gewinner:innen bekommen haben, sind einige von uns sehr motiviert, nächstes Jahr am Spiel teilzunehmen.“ Murat

Meine VWA/DA: Literaturrecherche

START-Wien Stipis haben die Möglichkeit bekommen, im Rahmen unserer umfangreichen Angebote für VWA bzw. Diplomarbeit an einem Literaturrecherche Workshop teilzunehmen. Zu Beginn hat Sabine einen Überblick über Literaturrecherche-Wege gegeben. Außerdem haben die Stipis von ihren hilfreichen Tipps und Suchstrategien profitiert. Anhand verschiedener Beispiele und Übungen hat sie ihnen gezeigt, wie und wo sie passende Literatur für ihre Arbeiten finden können.

Der Workshop war wie immer sehr gut. Wir haben gelernt, wie man gute Quellen sucht, einen Bibliothekausweis macht und wie wir schrittweise mit VWA weiter machen können. Nachher konnten wir in einem privaten Raum mit Sabine detaillierter über unser Thema sprechen. Wir haben aber auch über direktes Zitieren und indirekes Zitieren gesprochen. -Narges

Marathon-Lernen bei START-OÖ

Zum zweiten Lernathon in diesem Semester trafen sich heute besonders motivierte Stipendiatinnen und START-Freundinnen. Die drei intensiven Lernintervalle wurden durch zwei lustige Pausenspiele aufgelockert, was das harte Arbeiten ein wenig entschädigt hat.

Drei der motivierten Lernathletinnen berichten:

Ich habe heute Latein-Vokabel und Grammatik wiederholt. Ich habe es positiv gefunden, dass wir dazwischen Pause machen und gemeinsam spielen. Ich nehme gerne am Lernathon teil, weil das gemeinsame Lernen mich motiviert. (Zakia)

Ich habe heute drei Texte in verschiedene Fächer geschrieben, was ich sonst vor einem Tag des Abgabetermins gemacht hätte. Ich habe es toll gefunden, dass wir inzwischen gemeinsam gespielt haben, wodurch ich mein Gehirn ein wenig ausschalten konnte. Mir hat es sehr gut gefallen, da ich durch das gleichzeitiges Arbeit mit die andere viel mehr Motivation hatte. (Zsofia)

Heute habe ich meine Geschichte Präsentation vorbereitet. Ich konnte in dieser kurzen Zeit mein Text und mein Handout verfassen. Außerdem konnte ich anfangen mein PowerPoint zu gestalten. Für mich ist das Lernen mit anderen eine große Motivation. Die Pausen sind sehr lustig gestaltet was mich noch mehr pusht. (Maya)

Musica Juventutis im Wiener Konzerthaus

Unsere START-Wien Stipendiat:innen wurden vom Herrn Gattenbein (START-Wien Pate) zum Abschlusskonzert der Reihe „Musica Juventutis“, das im Schubert-Saal des Konzerthauses stattgefunden hat, eingeladen. Ein unvergesslicher Abend, ein schönes Erlebnis und ein abwechselungsreiches Programm für unsere Stipis.

Also ich hatte mega viel Spaß. Ich hatte bis jetzt nur einmal die Möglichkeit, an so einem Musik Konzert teilzunehmen, also es war sehr schön, allgemein ich mag schon klassische Musik, nur ich höre sie nie, aber mögen tu ich es. Der erste Teil war bissl anstrengend, da es wie eine Erzählung war, also die ganzen Töne, aber dann ging es total. Der Junge mit der Klarinette hat sehr gut gespielt, nur manchmal meiner Meinung nach hat man das Klavier mehr gehört, obwohl es umgekehrt sein sollte, da die Klarinette im Mittelpunkt sein sollte. Zum Schluss das Mädchen mit dem Cello, fantastisch, sie hat mit so einer Leidenschaft gespielt, das meine Augen nur auf sie gerichtet waren. Das hat mir sehr gefallen. Also mehr von solchen Workshops würde ich auf jeden Fall haben wollen. -David P.

So etwas habe ich zum ersten Mal in meinem Leben erlebt. Ich fand das Konzert sehr schön und interessant. Einige Stücke waren eher fremd für meine Ohren und weckten Interesse in mir, andere ware langsam und langweilig, aber viele waren einfach berührend. Ich konnte in die Welt der Musik eintauchen, während die Klänge atmeten und die Musiker/innen sie in einem Atemzug spielten.
Ich bewundere die Kompetenz aller Musiker/innen sehr. Es war ein schöner Abend. -Omran

Für mich war es wirklich eine Hilfe, wo ich ein bischen raus aus dem Stress gehen konnte. Mir hat es sehr gefallen und mich beruhigt. Alle haben toll gespielt, sie dürfen stolz auf sich sein, es ist beeindruckend, wie sie spielen. -Sulaf

Für mich war es ein angenehmes Erlebnis, aber nicht das Beste. Der Takt der Musik war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Da es Jugend-Konzert war, habe ich etwas anders erwartet. Aber allgemein war es schön und nicht wiederholbar 😁 -Zidan

Programmieren für Einsteiger:innen – Level 2

START-Wien Stipendiat:innen haben an einem weiteren Online-Workshop von tech LAB des Technischen Museums Wien teingenommen. Sie wurden in die Welt des Programmierens eingeführt. Danach durften sie selbst LEDs programmieren und dem Workshopsleiter Fragen stellen.

Im heutigen Workshop Programmieren für Einsteiger:innen_Level 2 habe ich über Potentiometer neue Sachen gelernt und was man damit machen kann. Darüber hinaus habe ich über die Funktion analogRead, Serial Monitor und if und else gelernt. Danach habe ich LEDs programmiert: Mit dem POTENTIOMETER kann mann man die Blink Schnelligkeit steuern, indem man den POTENTIOMETER dreht und es ändert seinen Widerstand, wie eine Spannungsteiler. Wenn der POTENTIOMETER den Wert größer als 600 hat, fangen die LEDs an zu leuchten und blinken auch dementsprechend, ansonsten bleiben die LEDs aus. -Hayatullah

Ich mochte die zweite Ebene der Programmierung sogar noch mehr als die erste. Es war sehr interessant und ich habe viel Neues gelernt, es gab zwar einige Schwierigkeiten beim Programmieren, aber unser Coach hat mir geholfen und alle Unklarheiten geklärt. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um START und tech LAB dafür zu danken, dass sie es uns ermöglicht haben, Teil eines so guten Workshops zu sein. -Tijana

Presseinfo: Mathe-Matura: Studierende unterstützen Schüler:innen mit Migrationsgeschichte

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Sarahs Engagement als stellvertretende Schulsprecherin

Mein Name ist Sarah. Ich gehe in die 7. Klasse im Ramsauergymnasium Linz und ich bin stellvertretende Schülersprecherin. In meiner Freizeit lese ich sehr gerne oder unternehme etwas mit Freunden. Mit meinen beiden Kolleginnen macht die Vertretungsarbeit aller Schüler_innen an meiner Schule auch viel Spaß.

An jeder Schule gibt es 3mal jährlich einen Schülergemeinschaftsausschuß mit der Lehrervertretung, der Elternvertretung und dem/der Direktor_in. Dabei werden wichtige Themen besprochen und beschlossen, da haben wir die Chance unsere Anliegen anzubringen. Unsere erste SGA-Sitzung in diesem Schuljahr war ein voller Erfolg, da wir dabei ermöglicht haben, dass auf den Toiletten Menstruationsartikel frei zur Verfügung stehen. Mir ist es besonders wichtig, Themen aufzugreifen, die ein Tabu darstellen. Freizugangliche Menstruationsartikel zum Beispiel sind essentiell für die gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema Menstruation, besonders für junge Schüler_innen. Seit unserer zweiten SGA-Sitzung wurde der weltweite Klimastreik als Schulveranstaltung angesehen und hat somit allen interessierten Schüler_innen ermöglicht teilzunehmen.

Wir arbeiten laufend an neuen Projekten um unseren Schulalltag so angenehm wie möglich zu gestalten und den Schüler_innen eine angenehme Atmosphäre zu ermöglichen. Wir probieren auch mit anderen Schülervertreter_innen zusammenzuarbeiten, um den Schulalltag für uns alle zu verbessern. Wir haben noch viele weitere Ideen, welche wir in Zukunft gerne umsetzen möchten. Zum Beispiel sind wir gerade dabei, ein Konzept für RED-Peers auszuarbeiten, welche ähnlich wie AIDS-Peers Ansprechpersonen für die Unterstufen sein sollen. Dieses Projekt ist noch in den Startlöchern. Wir hoffen, dass wir es realisieren können.

MEDIENINFORMATION START-Vorarlberg: Chancengleichheit und Integration durch Bildung

Bewerbungsphase läuft: START-Vorarlberg vergibt bis Ende Mai neue Stipendienplätze

Bregenz, am 26. April 2022 – Seit 13 Jahren setzt sich START-Vorarlberg dafür ein, dass alle engagierten Jugendlichen die Chance auf einen höheren Bildungsabschluss erhalten – unabhängig vom sozialen Status, dem Herkunftsland oder der Religionszugehörigkeit. Im Rahmen eines Stipendienprogramms werden talentierte Schüler:innen bis zu drei Jahre lang auf dem Weg zur Matura unterstützt. Die Bewerbungsfrist für neue Stipendiat:innen läuft noch bis 31. Mai 2022.

Nutzt eure Chance„Ich lege euch sehr ans Herz, diese Chance zu nutzen und euch für ein START-Stipendium zu bewerben“, betont Khadiga Shekh Rashid, Schülerin an der HAK Bregenz. Khadiga ist auch START-Stipendiat:innen-Sprecherin und Klassensprecherin. Gerne setzt sie sich für andere ein und übernimmt Verantwortung. Jetzt fordert sie auch ihre Mitschüler:innen mit Migrationsgeschichte auf, Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen und mit einem höheren Bildungsabschluss die Aussicht auf einen guten Arbeitsplatz und ein Studium zu verbessern. „Durch das START-Stipendium haben sich meine Noten schon im ersten halben Jahr deutlich verbessert. Vor allem in Deutsch habe ich durch die intensive Betreuung in kurzer Zeit mehr Fortschritte gemacht als in den Jahren zuvor“, berichtet die gebürtige Syrerin, die seit 2014 in Vorarlberg lebt.

Barrieren im BildungszugangDigitalisierung, Sprachbarrieren, Distance Learning – auch wenn das österreichische Bildungssystem allen offensteht, sind die Zugangschancen nicht für alle gleich. Barrieren, die gerade durch die Coronapandemie sehr sichtbar geworden sind, betreffen vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen Familien und mit ausländischen Wurzeln: „Eine große Hürde ist die digitale Ausstattung, die jedoch Voraussetzung für einen fairen Zugang zu Bildung ist“, erklärt START-Vorarlberg Projektleiterin Lisa Pfanner. Khadiga kann das bestätigen, sie musste vor dem START-Stipendium einen Laptop mit fünf weiteren schulpflichtigen Geschwistern teilen.

START-Stipendiat:innen erhalten einen Laptop und Drucker, hundert Euro monatliches Bildungsgeld für schulische Zwecke sowie Zugang zu Deutschkursen und Nachhilfeunterricht. Voraussetzungen für ein Stipendium sind soziales und schulisches Engagement, Migrationshintergrund und das familiäre Einkommen.

Aktueller denn je: Förderung von Jugendlichen mit Fluchterfahrungen„Das START-Stipendium soll insbesondere auch neu zugewanderten Jugendlichen Bildungsperspektiven eröffnen“, hebt Pfanner hervor. „Der Ukrainekrieg führt uns deutlich vor Augen, wie groß der Bedarf an Angeboten zur raschen Integration und Förderung von jungen Menschen ist. Auch fast 80 Prozent unserer Stipendiat:innen mussten Fluchterfahrungen mitmachen.“

PersönlichkeitsbildungNeben der intensiven schulischen und sprachlichen Förderung setzt START einen Schwerpunkt auf soziale Integration und Persönlichkeitsbildung. Wie wichtig dieser ganzheitliche Zugang zu Bildung ist, betont auch Abdul Rahman Najeeb, seit 1,5 Jahren START-Stipendiat und Schüler am Bundesgymnasium Bludenz: „Durch die Vernetzung mit anderen und die vielfältigen Workshops zu Themen wie Stärkung des Selbstbewusstseins oder Politik konnte ich viele Hindernisse aufbrechen. Ich habe meine Scheu verloren und kann auch anderen viel zurückgeben.“ Mittlerweile bietet der talentierte Schüler, der den ersten Platz beim Landeswettbewerb für die Physik-Olympiade erreicht hat, Nachhilfe-Unterricht für andere Stipendiat:innen an. „Wer motiviert ist und Leidenschaft mitbringt, kann mit Hilfe des START-Stipendiums viel erreichen“, freut sich der Siebzehnjährige, dessen Ziel es ist, an der ETH Zürich Mathe und Physik zu studieren.

Unterstützung durch regionale Pat:innenDerzeit werden 31 Jugendliche in Vorarlberg im Rahmen des START-Stipendiums gefördert. Die ökonomische Absicherung der jungen Talente wird durch die Unterstützung von 27 regionalen Pat:innen ermöglicht. Neue Pat:innen für das erfolgreiche und wichtige Förderprojekt sind herzlich willkommen.

Über START-Vorarlberg
START-Vorarlberg fördert seit 2009 in einem speziellen Stipendienprogramm engagierte Schüler:innen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Die Vorarlberger Initiative wurde vom Gründer-Ehepaar William und Elizabeth Dearstyne mit der Piz Buin Stiftung initiiert. Österreichweit ist START in fünf Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es Standorte in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg. 
Die Stipendien der aktuell 31 teilnehmenden Jugendlichen in Vorarlberg werden von 27 Partner:innen finanziert (u.a. regionale Unternehmen, Privatpersonen, das Land Vorarlberg sowie Städte und Gemeinden). Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.

Ausführliche Informationen und Hilfestellung zur Bewerbung: www.start-stipendium.at/bewerben

Bewerbungsunterlagen BIS 31.5.2022 an: vorarlberg@start-stipendium.at

Allgemeine Informationen unter www.start-stipendium.at.

Kontakt:
START-Vorarlberg
Lisa Pfanner, BA
E: pfanner@start-stipendium.at
T: +43 664 886 573 56
 
 
 
Pressekontakt:
clavis Kommunikationsberatung
Mag. Kerstin Kopf
E: kerstin.kopf@clavis.at
T: +43 699 160 200 16
 

START-Oberösterreich Newsletter – April 2022

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English with Soso: Zero waste and eco-friendly habits

In der heutigen Conversation Class wurden folgende wichtige Themen behandelt: „Plastic pollution“ und „Zero Waste“. Die Stipis haben am Anfang wie immer zwei minütige Monologe über „Climate change“, und was sie darüber wissen, geführt. Dann hat Soso ihnen erklärt, was „Zero waste“ bedeutet: „It is a philosophy that encouragesthe redesign of making products tomake them easily reusable.“ Danach haben sie über „The 5 Rs: Refuse, Reduce, Reuse, Recycle, Rot“ gesprochen und ihre Ideen ausgetauscht.

In der Diskussionsrunde haben sie darüber debattiert, wie der Klimawandel von unserem Lifestyle beeinflusst wird. Außerdem haben sie sich mit dem Thema „The impact of plastic pollution“ auseinandergestzt und viel darüber gelernt. Die Stipis haben heute nicht nur Engisch geübt und gelernt, sondern auch sehr viel über zwei der wichtigsten Themen, die uns, unser Leben, unsere Zukunft und die Zukunft der nächsten Generationen stark beeinflussen, gelernt.

Der Workshop hat mir wieder sehr viel spaß gemacht. Das heutige Thema war Klimawandel. Ich habe zwar nicht so viel Erfahrungen mit Klimawandel, deswegen konnte ich vieles mitnehmen. zum Beispiel, dass man Kartoffeln und Zwiebeln nicht nebeneinander legen darf, denn das führt dazu, dass die Kartoffeln schneller verffaulen. Das heißt wenn man die Kartoffeln und die Zwiebeln weit entfernt, dann halten die Kartoffeln länger und muss somit weniger Essen wegwerfen. -Anni

Es war wie immer sehr gut. Neues interessantes Thema, wo man auch mitarbeiten konnte. -Merve

Der Workshop war wie immer sehr informativ und unterhaltsam. Ich nehme gerne an Soso´s Workshops teil 🙂 -Mostafa

Maturant:innen-Coaching mit Sandra

Am 23.04. hatte START-NÖ (mit einem Gast aus Vorarlberg) ein Matura-Coaching mit unserer wunderbaren Trainerin Sandra Reimers organisiert. Die Stipendiat:innen machten Übungen um ihre Selbstsicherheit zu stärken und um sich ihrer Stärken bewusst zu sein. Sandra erteilte den Maturant:innen auch Lerntipps, Motivationstipps, sprach ihnen Mut zu und erklärte ihnen, dass die Kraft in ihnen liege. Sandra hat die Stipendiat:innen auch auf die Wichtigkeit von Pausen hingewiesen, denn lernen, üben und sich erholen gehören zum Prozess dazu. Der dreistündige Workshop verging wie im Flug und die Maturant:innen konnten gestärkt und selbstsicher ihre letzten Maturavorbereitungen angehen. Wir möchten uns somit ganz herzlich bei unserer Trainerin Sandra bedanken und wünschen allen Maturant:innen viel Erfolg bei ihrer bevorstehenden Matura!

Der heutige Workshop mit Sandra war sehr spannend! Für mich persönlich war das ein Motivationsschub an einem Samstagmorgen um mein Wochenende so gut wie möglich zu nutzen, mich auf die Matura zu konzentrieren und produktiv zu sein, das aber nicht unter Druck gesetzt oder nur weil ich es muss, sondern wie Sandra gesagt hat: „aus einem guten Zustand heraus“. Es war schön, mit anderen Maturanten, die in gleicher Situation sind wie ich mal zusammenzukommen und mit so einer guten Trainerin über Matura, Lerntipps, Motivationstipps usw. zu reden. Ich hab heute Vieles mitgenommen und bin froh, dass ich dabei sein durfte. Sara

Mir hat der Workshop gefallen, denn Sandra kann den Workshop auf eine spannende Art und Weise machen, denn Matura ist ein etwas langweiliges Thema normalerweise. Mohamed

Ich habe zwar viel vom Workshop selbst schon gewusst, aber ich finde es immer wieder gut so eine Wiederholung von jemanden anderen zu bekommen, damit man sich immer wieder verschiedene Techniken bewusst macht. Mir hat der Workshop ganz besonders dadurch geholfen, dass ich mal auf andere Gedanken gekommen bin als die Matura, auch wenn das das Hauptthema vom Workshop war. Aus persönlicher Sicht finde ich, dass jeder Stipi diesen Workshop machen sollte, der kurz vor dem großen Endziel „Matura“ steht. Genti

Deutschworkshop in den Osterferien

Während der Osterferien erhielten die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Deutschlehrerin Sarah an ihrer Schreibkompetenz zu arbeiten. An zwei Tagen durften sie ihre Stifte zücken und sich an Texte zu wagen, die sonst nur sporadisch im Deutschunterricht behandelt werden.

Masooma: Im Deutschworkshop am 13. und am 14. April haben wir zwei Briefe zu unterschiedlichen Themen geschrieben. In diesen Briefen schrieben wir unsere Meinung zu Musik und zur mündlichen Matura. Der Workshop hat mir gut gefallen, weil wir frei schreiben konnten. Da ich für die Ferien nichts vorhatte, fand ich diesen Workshop sehr gut, um Texte schreiben zu üben.

Ahmad: Ich möchte mich bei Start und Sarah für diesen Kurs bedanken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich teilgenommen habe. Dieses Mal haben wir etwas Neues gemacht. Wir haben über ein aktuelles Thema geredet und Argumente gesammelt, um einen Text fertigzuschreiben. Die Themen waren interessant.

Rocky: Ich habe den Workshop ganz entspannt empfunden. Schreiben ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber stressfrei seine Meinung zu einem bestimmten Thema schriftlich zu äußern, ist gut und machbar für mich. Solche Workshops sind gut, weil man hier frei und unbegrenzt schreiben darf. Vor allem, wenn man nicht gestresst ist, kann man gute Texte schreiben. Was ich gelernt habe, ist, dass ich kreativer und motivierter beim Schreiben bin, wenn ich weiß, dass ich keinen Zeitdruck habe.

Russul: Der zweitägige Deutschkurs war dieses Mal besonders sinnvoll und hilfreich. Statt immer wieder die gleichen Textsorten zu schreiben und sie zum tausendsten Mal zu wiederholen, könnten wir dieses Mal freier schreiben. Was dazu führt, dass man sich selbst und die Art und Weise, wie man etwas schreibt, besser kennenlernt. Auch die Themen, die wir diskutiert haben, waren sehr aktuell und spannend. Also nicht, wie es sonst bei den meisten langweiligen Themen, die man in Deutsch besprechen muss.

Hana: Am ersten Tag haben wir uns das Lied 0815 angehört und darüber diskutiert, danach haben wir eine E-Mail an den Produzenten geschickt. Am nächsten Tag haben wir über die mündliche Matura diskutiert und darüber einen Brief an den Bildungsminister geschrieben. Wir dürfen frei unsere Meinung sagen und darüber schreiben. Sarah hat alles gut vorbereitet und die Aufgaben Schritt für Schritt erklärt. Ich würde dieses Programm weiterempfehlen, da man sich so in den Ferien verbessern und lernen kann.

Danai: Der Schreibworkshop hat mir super gut gefallen. Die Aufgaben, die wir bekommen haben, waren sehr anders als ich mir das vorgestellt hatte. Es hat mir gut gefallen, dass wir am Anfang über das Thema gemeinsam diskutiert haben und unsere Argumente äußern durften. Die Aufgaben waren für mich interessant, daher konnte ich auch viel darüber schreiben. Es war eine gute Übung für mich.

Wafa: Am ersten Tag haben wir über den Liedtext eines Rappers gesprochen. Das Lied “0815” hatte viele Wörter, die unpassend waren und wir sollten schreiben, was wir darüber denken und, ob es Grenzen in der Kunst geben sollte. Am zweiten Tag haben wir uns mit der mündlichen Matura beschäftigt. Dieses Thema war sehr spannend, da es uns auch betrifft, dadurch konnten wir viel dazu schreiben.

START-Salzburg Newsletter – Frühjahr 2022

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Ein Kinobesuch in den Ferien

Während der Osterferien ging es für acht Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen ins Kino. Gemeinsam wurde der Film „Uncharted“, der eine Geschichte über einen sagenhaften Schatz und ein Rätsel präsentiert, ausgewählt.

Im Anschluss daran ging es für die Kinobesucher und Kinobesucherinnen zum gemeinsamen Essen in ein berühmtes Salzburger Falafellokal.

Masooma und Mihi berichten, wie ihnen der Film gefallen hat:

Stipendiatin Masooma

Am Montag, den 11.4. sind wir Stipis ins Kino gegangen und haben einen Film angeschaut. Nach dem Film sind wir alle zum Essen gegangen. Es war ein toller und erholsamer Abend mit den Stipis.

Stipendiatin Mihi

Heute waren wir mit START im Kino und haben uns den heiß begehrten Film Uncharted angesehen. Dies haben wir unseren neuen Stipisprecherinnen zu verdanken, denn es war eine recht spontane, aber dennoch coole Aktion. Da dieses Ferienkino in Ramadan stattfand, sind alle, die gefastet haben, und auch wer Lust hatte mitzukommen gemeinsam noch zum Schluss essen gegangen. Meiner Meinung nach ist das ein sehr schöner Start in die Osterferien!

Get yourself (Matura) ready! (6)

Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung) sind euch ein Begriff? Diese vier Teilkompetenzen werden bei der schriftlichen Reifeprüfung in Englisch überprüft und im Workshop abwechselnd geübt.

Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit unserer Trainerin Sunitha (sie gestaltet auch die Let´s talk classes) sind bei den angehenden Maturant:innen sehr beliebt, so können unsere Stipis bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur Prüfung antreten.

Ich fand den heutigen Workshop wie immer sehr hilfreich, informativ und interessant. Ich konnte meine Reading Skils verbessern und mein Vokabular um einiges erweitern. Es ist die beste Vorbereitung für die Englisch Matura. Ich freue und bedanke mich, dass ich bei so einem wirklich sinnvollen Workshop teilnehmen kann. -Omran

Der Workshop mit Sunnita ist immer auf neue interessant und lehrreich. Ich habe nicht nur sprachlich etwas bei dem Workshop gelernt sondern auch Allgemeinwissen erworben. Sunnita gestaltet die Stunden mit unterschiedlichen Themen, was sehr spannend ist. -Maftuna

Ich habe heute unglaublich viele neue Wörter kennengelernt. Der Workshop ist gut gelaufen. In der Zukunft werde ich weitere Englisch Kurse besuchen. -Mohid

Programmieren für Einsteiger:innen – Level 1

START-Wien Stipendiat:innen haben an einem Online-Workshop von tech LAB des Technischen Museums Wien teingenommen. Sie wurden in die Welt des Programmierens eingeführt. Danach durften sie selbst LEDs programmieren und den Workshopsleitern Fragen stellen.

Ich fand den heutigen Programmier-Workshop sehr interessant und informativ.
Obwohl ich in der Schule sehr viel mit Arduino arbeite und damit viel Erfahrung habe, konnte ich von diesem Workshop auch etwas mitnehmen. Er war gut strukturiert und eine sehr gute Wiederholung für die Grundlagen des Programmierens mit Arduino. Ich glaube aber, dass der Workshop für komplett Anfänger zu schnell und nicht ausreichend war. Da ich alles kannte, war es für mich am Anfang etwas langweilig. Jedoch aber, konnte ich in der langen Experimentierzeit meine aufgefrischten Kenntnisse anwenden und eine komplexere Schaltung bestehend aus vielen LED aufbauen und programmieren. Ich freue mich auf die weiteren Teile! -Omran

Der Online-Workshop: Programmieren für Einsteiger_innen – Level 1 hat Spaß gemacht und die Zeit ist sehr schnell vergangen und das meisten Dinge habe ich schon gewusst, da ich schon in der Schule mit Arduino ein bisschen programmiert habe. Aber trotzdem habe ich neue Sachen dazu gelernt und ein Paar LEDs programmiert. Mein kleines Projekt: Die rote und grüne LEDs leuchten abwechselnd nach 250milisekunden. Ich habe nur zwei LEDs programiert und die anderen nur mit den Zwei LEDs verbunden. -Hayatullah

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte schon immer etwas über Programmieren lernen und dank START ist mein Wunsch nun in Erfüllung gegangen. Ich habe sowohl theoretisch als auch praktisch viel Neues gelernt. Ich freue mich auf den nächsten Teil und neue Herausforderungen! -Tijana

Der Workshop war gut, aber ich glaube Programmieren ist nichts für mich. Mir hat aber sehr gute gefallen, dass die sich so viel Zeit für uns genommen haben und wirklich auf unsere Fragen eingegangen sind. -Fatema

Obwohl ich noch nie mich mit Programmieren auseinandergesetzt habe, konnte ich alle Fortschritte einwandfrei machen und das System dahinter verstehen. Der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht und wurde jeden weiterempfehlen. -Fidan

Joys Engagement in der Schule & darüber hinaus

Mein Name ist Joy, ich bin 18 Jahre alt und besuche derzeit das BORG Deutsch-Wagram. Ich komme aus Syrien, genauer gesagt aus einem Dorf neben der Stadt Hama und lebe seit ca. 5 Jahren in Österreich.

Schon seit meinem ersten Jahr in Österreich ist mir aufgefallen, dass viele Schülerinnen und Schüler Probleme im Fach Mathematik haben. Da ich mich in Mathematik gut auskenne, habe ich bald angefangen kostenlose Nachhilfe für meine Mitschülerinnen und Mitschüler anzubieten und war für sie immer erreichbar, als sie Unterstützung gebraucht haben. Besonders herausfordernd war das in der Zeit der ersten Lockdowns. Letztes Jahr habe ich dann auch die Funktion des Klassensprechers übernommen und versuchte in der schwierigen Corona-Zeit für meine Klasse da zu sein. Ich wollte etwas Positives in meiner Umwelt bewirken und es hat mir auch große Freude gemacht.

Dieses Jahr bin ich ein Mitglied des Schulsprecherteams und habe das Ziel, ein offenes Ohr für Anliegen, Wünsche und Beschwerden innerhalb der Schulorganisation zu haben. Ich habe mich für die Funktion als Schulsprecher in unserer Schule zu beworben, weil ich mich für meine Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen und verschiedene Projekte, die gerade in Planung sind, umsetzen wollte. Ich habe Freude daran und mir macht es immer Spaß, spannende Diskussionen mit Schüler:innen und Lehrer:innen, aber auch externe Personen, die uns in der Schule besuchen, durchzuführen. Wir sind ein motiviertes Team und organisierten bereits einige Veranstaltungen, die zum Auflockern des Schulalltags und zur Reduzierung des Schulstress gedient haben. Ich bin auch an Projekten beteiligt, die dazu dienen, das Schulsystem und die Atmosphäre und Kommunikation innerhalb der Schule zu verbessern.

Außerhalb der Schule bin ich im sportlichen Bereich aktiv. Ich bin sowohl ein Spieler bei UAB Wien Basketball MU19/2 als auch ein CO-Trainer für MU12 und MU16. Es ist mir immer eine große Freude mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, vor allem wenn ich sehen kann, wie sie sich mit meiner Hilfe weiterentwickeln.

START-Vorarlberg Newsletter – April 2022

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Wir machen uns fit für die Matura!

Lernstress, Prüfungsangst, fehlende Konzentration – diese Themen beschäftigen die START-OÖ und START-Sbg Maturant:innen so kurz vor der Matura. Daher haben wir Expertin Sandra Reimers von Lern-dir-was-Lerncoaching gebeten, einen online Workshop für unsere Stipendiat:innen anzubieten, in welchem sie gezielt auf Stresssituation bei der Matura vorbereitet werden.

Maryam und Reza berichten:

„In diesem Workshop haben wir  generell über alles bezüglich Matura geredet. Zum Beispiel:
– Tipps für Bessere Lernprozesse 
– Was kann man tun sich zu gutem Zustand zu bringen 
– Wie wir mit den Störfaktoren umgehen können
– Übungen für die Konzentration
Wie könnten sogar unsere persönliche Schwierigkeiten mitteilen und  Lösungen bekommen, was ich sehr gut gefunden habe. 
P.s: Das war schon lang und teilweise anstrengend (ca. 5 Stunden). Trotzdem  haben wir am Enden  wenig Zeit gehabt. Vielleicht wäre ein 2 tägiger Workshop  besser.“ Maryam Sediqi

„Wir haben geübt uns innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu halten und uns einschätzen, was bei uns super funktioniert hat. Wir haben mitbekommen das alles was wir machen, sollen wir aus einem guten Zustand machen. Das heißt die negativen Gedanken loswerden. So wird man motivierter und es wird einfacher zum Lernen anzufangen. Wir haben uns über verschiedene Situationen unterhalten von Ablenkungen bis Vorbereitung beim Lernen und haben Tipps und Vorschläge bekommen, wie wir am besten damit umgehen können. Wir haben Tipps bekommen wie wir die Motivations- und Konzentrationslöcher decken können.
Ein sehr hilfreicher Workshop für Vorbereitung für die Matura. Danke an Sandra Reimers.“
Reza Rahimi

Ein Kulturtag, Ramadan-Edition!

Pandemiebedingt haben wir viele Jahre das gemeinsame Fastenbrechen im Ramadan aussetzen müssen. Geimpft, genesen, „geboostert“ und frisch PCR-getestet, war es dann endlich soweit. In den Osterferien haben wir uns getroffen um einen schönen Abend miteinander verbringen. START-Wien Sprecher Omran berichtet: „April des Jahres 2022 ist eine Zeit, in der viele Menschen fasten bzw. religiöse Feste feiern. Aus diesem Anlass veranstalteten das Wiener Stipi-Sprecherteam Rawina & Omran mit Aleks & Samira ein gemeinsames Iftar für alle Stipis. Zusammen wurde das Fasten mit Datteln und Wasser gebrochen und dann stand ein herrliches Festmahl auf der Tagesordnung. Verschiedene Gerichte und Spezialitäten von verschiedenen Ländern sowie eine breite Palette an Süßigkeiten standen auf dem großen Tisch im START-Büro. Begleitet von Lachflashs, Deeptalks & Erinnerungen am Bewerbungsprozess der Stipis, genossen die Stipis das super leckere Essen. Es wurden zwei Räume zum Gebet nach dem Iftar vorbereitet, was die Stipis als extrem liebevoll, respektvoll und offen empfanden. Nach dem Iftar wurde wieder viel geredet, gelacht bzw. Uno gespielt. Es war ein Tag, der für ewig in Erinnerung bleiben wird. Ein Kulturtag, Ramadan-Edition.“

Heute war echt ein sehr schöner Abend. Ich hatte super viel Spaß und die Stipis hatten auch Zeit mehr miteinander Zeit zu verbringen. Das Essen war auch unglaublich lecker. Ich fand es toll, dass jeder sich die Mühe gegeben hat und wir zusammen einen schönen Abend miteinander hatten. -Fatema

Heute war einfach krass perfekt, weil man bricht Iftar mit Freunden und Freundinnen und man bringt eigene traditionales Essen und es schmeckt extrem lecker. Was mir am meisten gefallen ist, war das traditionale Essen von die anderen. -Samaneh

Durch solche Veranstaltungen verstärken wir unser Gemeinsamkeitsgefühl. Das Essen war toll! Der Austausch mit anderen Stipis habe ich sehr nett gefunden. -Mohid

Es war das erste Mal, dass ich mit so eine große Gruppe Iftar gemacht habe. Es wird auch bei uns gesagt , wenn wir unser Fasten mit andere Menschen brechen und unser Essen mit denen teilen ist es eine gute Tat. ❤️  Ich danke Aleks, Katrin, Rawina und Omran, dass sie es organisiert haben. Jedes Mal wenn es solche Veranstaltungen gibt, fühle ich mich reich, weil ich die andere Menschen sehen kann, weil ich gesund bin und an einem Tisch mit den anderen sitzen kann und lachen kann. Reich heißt nicht , dass man unbedingt Geld haben muss. Reichtum ist auch wenn du Gesund und glücklich bist. -Sahar H.

Mathe-Maturavorbereitung bei START-NÖ

In den Osterferien hatten die START-NÖ Maturant:innen Unterstützung von unsrem Mathe-Trainer Hassan Djafari, der ihnen bei den Themen Integral, Vektoren und Wahrscheinlichkeitsrechnungen half. Es wurde fleißig geübt, Fragen beantwortet und Matura relevante Beispiele gemeinsam durchgegangen. Viele grundlegenden Kenntnisse wurden wiederholt, aber auch schwierige Beispiele, bei denen Vorsicht geboten ist, bearbeitet. Wir möchten uns ganz herzlich bei Hassan bedanken und wünschen allen Maturant:innen viel Erfolg bei der bevorstehenden Matura!

Beim Mathematik-Workshop mit Hassan haben wir die Grundlagen der wichtigsten mathematischen Themengebiete nochmals wiederholt. Ich selbst war bei der Online-Sitzung über Vektoren und Wahrscheinlichkeit dabei, als Maturantin finde ich es äußerst hilfreich, dass wir die grundlegendsten Sachen noch einmal lernen und offene Fragen beantworten, bevor es dann wirklich zur Reifeprüfung geht. Hassan hat alles ausführlich erklärt, sodass es keine Unklarheiten gab und auch wenn die eine oder andere Frage aufgetaucht ist, hat er es so lange und im Detail geschildert, bis wir es verstanden haben. Patty

Die Workshops mit Hassan waren ein tolles Angebot von Start und natürlich von Hassan, wir haben wirklich detailliert alle Themenbereiche – inklusive Maturabeispiele – abgedeckt und alle Fragen wurden ausführlich beantwortet. Ich bin echt dankbar! Mohammed

Ich fand der Mathe-Workshop war eine gute Vorbereitung vor der Matura, da man die Möglichkeit bekommen hat ein Thema von jemanden anderen als den eigenen Lehrer erklärt zu bekommen und ich glaube so kann ein Thema wie „Wahrscheinlichkeitsrechnung“ eventuell für den einen oder anderen verständlicher wirken. Hassan hat die Themen von Grund auf erklärt, in dem er die wichtigsten Begriffe zum Thema erstmal erklärt und dann darauffolgend das gelernte in Beispiele verdeutlicht und das fand ich super, weil so jeder (egal auf welchem Level man ist) abgeholt wird. Genti

Mind Lab III: Was sagt dir deine Angst?

Es geht weiter mit unseren Mind Lab Workshops. Nachdem wir uns bereits mit Schul- und Zeitstress, wie auch unserem Potenzial beschäftigt haben, sind nun unsere Ängste dran. „Du wirst in diesem Workshop lernen, wann Angst überlebenswichtig ist und wann sie Dich daran hindert, Dein eigenes Potenzial zu leben. Lerne mit Deinen Ängsten umzugehen, damit sich Dein Leben und vor Allem Deine Entwicklung davon befreit entfalten kann.
Bist Du bereit, Dich deinen Ängsten zu stellen?“
, das verspricht unsere Trainerin Filiz Racher und ermuntert unsere START-Wien Stipendiatinnen sich ihren Ängsten bewusst zu werden, diese zu reflektieren und bei einer abschließenden Übungen alles los zu gelassen.

Alle bisherigen Workshops, die Filiz gestalten hat, waren mit unglaublich wichtigen Themen verbunden und diesmal wurde das Thema: Angst, das stärkste Gefühl, das wir Menschen kennen, behandelt. Ich habe gelernt, dass Angst ein Schutzmechanismus für uns ist, jedoch kann Angst uns Menschen sehr oft im Weg stehen. Als Beispiel; wir haben meist Angst davor etwas Neues auszuprobieren, weil wir damit unsere Komfortzone, also dass was uns bekannt ist zurücklassen und in etwas Neues, was uns unbekannt ist in Verbindung setzen. Jedes mal fällt mir auf wie Filiz versucht jeden von uns die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken, das vor allem und ihr Verständnis gegenüber jeder geäußerten Meinung, machen sie zu einer hervorragenden systematischen Coachin aus. -Amra

Das Workshop war super. Angst ist ein sehr großes Thema. Jeder sollte sich damit mal beschäftigt haben. Unsere innere Ängste sind so groß, dass sie unser ganzes Leben kontrollieren. Wir müssen uns mit unsere Ängste mehr beschäftigen. Ängste können auch positive sein. Dank Filiz habe ich heute gelernt, wie ich mit meine Ängste umgehen soll. -Sahar H.

Wie spüre ich meine Angst? Was ist Angst überhaupt? Wovor habe ich Angst? Ich liebe die Workshops mit Filiz, sie ist eine sehr angenehme Person, die dir gerne zuhört und dich auch gerne aufbaut. Ich würde sehr gerne mit ihr weitere Workshops haben, gerne mit Themen wie „Werte, Identität“,… -Rawina

Der Workshop heute war eines der besten Workshop meiner Meinung nach. Wir haben über unsre Ängste gesprochen und wie wir sie am besten bekämpfen können. Wir alle haben uns echt wohl dabei gefühlt und keine von uns hat sich geschämt oder nicht getraut über ihre Ängste zu sprechen. Ich freue mich auf die zukünftigen Workshops mit Filiz. -Fatema

Kunstprojekt: Meme The Pain Away

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt. In diesem Rahmen haben Stipendiat:innen den Workshop „Meme The Pain Away“ mit Anahita besucht. Sie betreibt die künstlerisch-aktivistische Instagram-Seite @ibiza_austrian_memes . Was die Stipis dabei gelernt und gemacht haben, könnt ihr im folgenden Absatz nachlesen:

„In diesem Workshop werden die Teilnehmenden gemeinsam mit mir basierend auf unseren eigenen Erfahrungen Memes machen. Gesellschaft und Politik sind in vieler Hinsicht diskriminierend. Weil Memes Spaß machen, sind sie ein besonders gutes Werkzeug, um bedrückende Diskriminierungserfahrungen und politische Entwicklungen zu verarbeiten und zu kritisieren. Alle Teilnehmenden sind Expert:innen ihrer eigenen Lebensrealitäten. Im Workshop kommen wir zusammen, um aus unseren individuellen und geteilten Erfahrungen kreative und politische Kraft zu ziehen – und um Spaß zu haben!“

Es hat mir sehr gefallen. Es war auch etwas anderes für mich. Alles war perfekt bis auf die Zeit, meiner Meinung nach könnte es etwas kürzer dauern. Aber ansonsten sehr kreativer Workshop! -Merve

Memes sind vom Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Wir haben heute mit „Ibiza Memes“ gelernt, welche Funktionen Memes in der heutigen Gesellschaft haben und wie sie wichtig sie sind. Danach dürften wir auch selbst Memes kreieren. Es war echt cool und extrem lustig, die Memes am Ende anzuschauen und gemeinsam darüber zu lachen. -Amena

Ich fand den Workshop sehr cool. Es hat sehr Spaß gemacht, Memes zu machen und von anderen Stipis die Memes waren auch sehr lustig und interessant. -Samaneh

Der Meme Workshop war echt interessant und ich fand es sehr spannend, wie der Workshop gestaltet wurde. Dadurch, dass wir uns intensiv mit Memes beschäftigt haben, konnte ich einen Einblick dazu haben, was hinter einem Meme eigentlich steckt. -Maftuna

Der Workshop war sehr lustig, hatte sehr viel Spaß und die Betreuerin war sehr cool und chillig, es war sehr cool der Workshop 10/10 -David P.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang bis Ende waren wir alle am Lachen. Es ist eine sehr gute Methode, alle Themen lustig zu machen. Und auch die Themen, die uns stören (von denen wir nicht gerne reden) lustig zu machen. -Narges

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass wir nochmals machen und nicht nur mit Bildern sondern mit Videos auch. -Ammar

Ich fand den Workshop sehr schön und hatte Spaß dabei. Ich konnte auch mehr zu Meme erstellen lernen. Wir haben auch ausprobiert, wie man Memes selbst erstellt. Wir haben verschiedene Sachen verwendet. Wir haben uns mit verschiedenen Themen beschäftigt, die man über die Memes machen kann. Wir haben die Geschichte von dem Account Ibiza Austrian Meme kennengelernt. -Hamoudi

Filmabend in den Osterferien

Als die START-OÖ Stipis den Wunsch geäußert haben, sich in den Osterferien gemeinsam zu treffen und Freizeit miteinander zu verbringen, haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi sofort die Initiative ergriffen. Sie organisierten für die Stipis spontan einen Filmabend im Büro. Es wurde chinesisches Essen und Pizza bestellt, und viele Stipis brachten selbstgebackenen Kuchen als Nachspeise mit. Das beste an dem Abend: Die tollen Gespräche, Unbeschwertheit und viel gemeinsames Lachen!

„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit der andere Stipis ohne Druck und Erwartungen einen schönen Abend zu verbringen. Ich habe mich darauf besonders gefreut, dass wir uns so gut unterhalten könnten, dass wir den Film erst später als ich gedacht habe anschauen könnten. Den Film was wir angeschaut haben war ,,Greatest Showman“ welche ein wenig START symbolisiert, da genau wie wir, viele verschiedene, ,,außergewöhnliche“ Menschen gemeinsam etwas Tolles erschaffen.“ Zsófia (Stipisprecherin)

„Die Kunst muss nichts. Die Kunst darf alles.“

Am vergangenen Samstag, den 9. April 2022 machten sich sieben Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen auf, um gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Valentina das Museum ‚Kunst der verlorenen Generation‘ zu besuchen. Im Zuge unterschiedlicher Workshops erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen bereits des Öfteren die Möglichkeit, sich mit Themen der Geschichte und der Politik auseinanderzusetzen.

Der Besuch eines Salzburger Kunstmuseums war der erste Termin in diesem Schuljahr zum Themenbereich Kunst. Um die einzelnen Themenschwerpunkte zu verbinden und den Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit zu schaffen, in die Kunstwelt reinzuschnuppern, wurde das Museum ‚Kunst der verlorenen Generation‘, das zahlreiche Kunstwerke von Künstler und Künstlerinnen besitzt, die im Zuge des Nationalsozialismus verfolgt oder verstärkt in ihrer künstlerischen Ausübung eingeschränkt wurden, ausgewählt.

Nach einer theoretischen Einführung seitens Projektmitarbeiterin Valentina durften sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen alleine durch das Museum bewegen, um sich die Kunstwerke näher anzusehen. Hierbei kam Kunsthistorikerin Marie-Christine Gebhardt immer wieder dazu und gab den Stipendiaten und Stipendiatinnen interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kunstwerken mit auf dem Weg. Im Anschluss daran wurde gemeinsam über die Bildinhalte diskutiert. Die Stipendiatinnen Naya, Fatema und Rusul berichten folgend über ihre Eindrücke im Kunstmuseum.

Stipendiatin Naya

„Die Kunst muss nichts. Die Kunst darf alles.“ Kunst und Kultur haben eine große Bedeutung für die Gesellschaft und sind Ausdruck des menschlichen Daseins. Im Museum „Kunst der Verlorenen Generation“ haben wir uns die verschiedenen Gemälde der Künstlerinnen angeschaut und einiges über die damalige Zeit erfahren. Es steckt vermutlich hinter jedem Bild eine spannende Geschichte!

Stipendiatin Fatema

Am Samstag waren wir im Museum „Kunst der verlorenen Generationen“. Wir hatten die Möglichkeit, die Kunstwerke von KünstlerInnen näher zu betrachten, welchen es während des II Weltkrieges verboten war, zu veröffentlichen.
Mir persönlich hat der Workshop sehr gut gefallen. Da ich mich noch nie wirklich mit so was beschäftigt habe, konnte ich sehr viel mitnehmen wie z. B. die Technik, wie KünstlerInnen gemalt haben und was sie gebraucht haben, um zu malen.
Besonders gut fand ich auch, dass oft hinter jedem Kunstwerk eine persönliche Geschichte von der Künstlerin vom Künstler steckt bzw. ein Hintergrund zur Zeit des Nationalsozialismus zu finden ist.

Stipendiatin Rusul

Es gibt keine bessere Idee als die Osterferien mit einem kurzen, aber auch ewig in Erinnerung bleibenden Besuch im Museum der Verlorenen Generation zu starten. Ich habe zwar mehrere Museen und Ausstellungen besucht, aber dieser Besuch liegt mir besonders am Herzen. Das war kein normaler Museumbesuch, wo man sich entspannt Gemälde bzw. Werke ansieht, sondern ein Museumbesuch, wo das Adrenalin seine Höchstgrenzen überschreitet. Dies liegt daran, dass man sich Gemälde ansieht, hinter denen wahre Geschichten stecken. Außerdem wurden manche Gemälde ein Jahr oder zwei Jahre vor der Deportation und der Ermordung von Maler*innen oder der portraitierten Person gemalt, was mich persönlich Nachdenken gebracht hat. Man denkt daran: Wie haben sich die jeweiligen Personen während des Malens gefühlt? Wussten sie gar nicht, dass sie sich bald von ihrem Leben verabschieden werden müssen? All diese Fragen treten auf und man fühlt sich im Museum und in der Zeit der Verlorenen Generation sehr eingeschlossen. Was ich noch gerne erwähnen oder besser gesagt zugeben möchte, dass ohne die ausführliche Einführung von Valentina und ihrer Kollegin, mir einzelne Sachen gar nicht klar und verständlich gewesen wären.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei Marie-Christin Gebhardt für die überaus spannenden Hintergrundinformationen und den Blick „hinter die Bilder“.

VWA und Diplomarbeit – Gemeinsam schaffen wir das!

Im Zuge der vergangenen Monate erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen die Gelegenheit, Step by step ihre Vorwissenschaftliche Arbeit bzw. ihre Diplomarbeit, die sie im Zuge des vorletzten bzw. letzten Schuljahres erstellen müssen, unter fachmännischer Aufsicht zu konzipieren und zu schreiben.

Eine Besonderheit hierbei war, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit hatten, gemeinsam im Austausch mit den anderen Interessierten ihre Arbeiten zu schreiben, sondern auch individuell von unserer Deutschlehrerin Constanze betreut wurden.

Bereits zu Beginn wurden deshalb mehrere Termine freigemacht, mind. einmal im Monat, in denen sich die Gruppe in den START-Räumlichkeiten treffen konnte, um an ihren Arbeiten zu schreiben. Hierbei wurden grundlegende Fragen erörtert wie „Wie gliedere ich meine Arbeit?“, „Welche Quellen darf ich zitieren?“ und „Wie viele Seiten soll die Arbeit letztlich aufweisen?“. In weiteren Einzelterminen hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit, den Stand ihrer Arbeit zu präsentieren und Fragen zu stellen. Hierbei zeigte sich schnell, dass die Themen breit gefächert waren – von geisteswissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen bis hin zu naturwissenschaftlichen Schwerpunktthemen.

Den Abschluss machte der Präsentationstermin Ende März 2022. Die Vorträge wurden nochmals vor Constanze und unserer Projektmitarbeiterin Valentina präsentiert und gemeinsam besprochen und überarbeitet.

Bereits Anfang April standen dann die ersten Kandidaten und Kandidatinnen vor ihren Kommissionen und durften ihre vorwissenschaftlichen Abschlussarbeiten präsentieren.

Rückmeldungen zur VWA/Diplomarbeitsbetreuung im Schuljahr 2021/22

Stipendiatin Rokesstan

Wie schreibt man eine vorwissenschaftliche Arbeit? Was ist überhaupt damit gemeint? Genau diese Fragen und viele andere stellt man sich, wenn gesagt wird, dass es bald Zeit ist zum Schreiben zu beginnen. Man hat anfangs keine Ahnung, wo man sich Hilfe holt, um seine Fragen zu klären und auch unterstützt wird. Bei START haben mehrere Workshops zum Thema VWA stattgefunden, bei denen wir unsere offenen Fragen klären konnten. Bei diesen Workshops haben wir Schritt für Schritt jeweils unsere Themen ausgesucht, die uns interessieren, dann hat sich jede/r von uns Teilnehmenden mithilfe von Constanze, die VWA-Betreurerin, auf die Suche nach den passenden Buchquellen zu seinem Thema begeben. Der mehrmalige intensiv stattgefundene Workshop hat uns viel weitergebracht. Im Anschluss daran gab es auch einen Workshop zur VWA-Präsentation. Hier sind die wichtigsten Punkten besprochen worden, wie man seine Arbeit präsentiert, auf was geachtet werden soll und viele andere Tipps und Tricks konnten wir aus dem Workshop mitnehmen. Ich persönlich fand, dass die Workshops ein guter Input waren, um richtig mit einer Arbeit anzufangen.

Stipendiat Plabon

Der VWA-Kurs wurde von Constanze super gemanagt. Sie hat es geschafft, dass man sich bei der Themenfindung und beim Schreibprozess sicherer fühlt und nicht gleich ins kalte Wasser geschmissen wird. Egal wie stressig es auch für sie war, hat sie es gemeistert, sich für jeden Stipi individuell Zeit zu nehmen und wichtige Fragen zu besprechen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich durch diesen Kurs stark profitiert habe und es den nachkommenden Stipis nur ans Herz legen kann, daran teilzunehmen.

Bild: Plabon und seine Abschlussarbeit

Stipendiat Ahmad

Am Anfang des Schuljahres musste ich ein Thema für die VWA finden. Ich hatte keine Ahnung, wie ich diese Aufgabe erfüllen sollte. Da habe ich mich dazu entschieden, am VWA-Workshop teilzunehmen. Mit Hilfe dieses Workshops konnte ich ein Thema für die VWA finden. Beim nächsten Workshoptermin habe ich gelernt, zu zitieren. Dann habe ich das Inhaltsverzeichnis meines Themas erstellt. Beim letzten Workshop habe ich zu Schreiben angefangen. Ich möchte Constanze danken, weil sie mir geholfen hat.

Stipendiatin Rasia

In meinem DA-Kurs mit Start habe ich die Möglichkeit gehabt, mein Wissen in verschiedenen Bereichen sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil zu erweitern. Als erster Schritt habe ich durchgearbeitet, wie man einen guten Inhalt plant bzw. schreibt. Zusätzlich habe ich mich mit den Zitierregeln auseinandergesetzt. Des Weiteren habe ich die möglichen Methoden für den praktischen Teil gelernt und habe mich für eine passende Methode für meine Arbeit entschieden. Außerdem hab ich gelernt, wie man auf professionelle Weise ein Leitfadeninterview erstellt und wie man dieses durchführt. Zudem habe ich viele zahlreiche und gute Tipps und Tricks bezüglich DA-Präsentationsgestaltung bekommen und diese bei meiner Präsentation angewandt und das Prüfungskommission begeistert. Darüber hinaus habe ich für einen guten Abschluss in meiner Arbeit gelernt, wie man ein gutes Fazit und eine gute Zusammenfassung verfasst. Mit dieser Unterstützung konnte ich meine Arbeit mit der Note „Sehr gut“ abschließen und bin Start für diese Unterstützung sehr dankbar.

Wir danken unserer Deutschlehrerin Constanze Christian für die intensive Betreuung und wünschen Ihr alles Gute für ihren weiteren Berufsweg!

„Whiteness as property“ – START-NÖ im Künstlerhaus Wien

Am Montag, den 11.04., trafen sich START-Niederösterreich Stipendiat:innen im Künstlerhaus Wien, um sich das Ausstellungsprojekt „Whiteness as property“ anzusehen und anschließend einen kreativen Workshop zu haben. Das Ausstellungsprojekt umfasst Themen wie Rassismus, ungleiche Vermögensaufteilungen, und es geht auch um Identität und Migration. Der kritische Blick dieser Ausstellung gefiel den Stipendiat:innen sehr und inspirierte sie für die nachfolgende kreative Arbeit, die von zwei Gruppen durchgeführt wurde, und wo jeder seiner Kreativität freien lauf lassen konnte.

Wir möchten uns beim Künstlerhaus Wien für das spannende Ausstellungsprojekt mit kreativem Workshop bedanken, und ein großes Dankeschön an die zwei kompetenten und netten Damen Daliah Touré und Julia Kornhäusl, die uns durch dieses Projekt geführt haben, und auf unsere Fragen freundlich eingegangen sind.

Ich fand der Workshop “Whitness as Property” war sehr spannend, da man durch verschiedene Kunstwerke die direkte Verbindung von Rassismus und Eigentumsverhältnissen erkennt. Ein sehr interessantes Werk war für mich das “Post-Social Sea” von Angela Anderson, welches die Anhäufung des Reichtums der reichsten 2 % der Menschen durch ein Mapping ihrer privaten Yacht-Routen darstellt. Weiters fand ich das Werk “Lawn” von Lungiswa Gqunta sehr außergewöhnlich, da es zwar einen typisch grünen Rasen darstellt, aber durch das Verwenden von gebrochenen Glasflaschen, sichtbar ist, dass es nicht für jeden zugänglich ist.
Im Anschluss konnten wir selbst unsere Kreativität freien Lauf lassen und ich fands super wie wir eine Idee zusammen auf Papier bringen konnten und jeder trotzdem sein eigenes Etwas mit rein integriert hat. Ich würde mich freuen, wenn wir weiterhin Workshops machen können, in den wir selbst kreativ werden können. Genti

Am 11.04 waren wir mit Katarina im Künstlerhaus und haben uns die Ausstellung „Whiteness as property“angeschaut. Vieles handelte von Rassismus und Gerechtigkeit, dazu gab es verschiedenste Medien, die diese Themen ans Licht brachten. Mich hat das Kunstwerk mit den zerbrochenen Falschen sehr fasziniert, und wie die Flüssigkeit in diesen aufgeteilt war. Das zeigte für mich wie unterschiedlich und unfair wir leben. Es gab viele interessante Werke, die wir betrachtet haben und uns wurden verschiedene Künstler vorgestellt. Am Ende hatten wir einen Workshop, wo wir auf einem riesigen Plakat das schreiben sollen, was uns während der Ausstellung in den Kopf gekommen ist, und das haben wir dann schlussendlich besprochen und unsere Ideen erklärt. Ragad

Es war sehr schön im Künstlerhaus und der gemeinsame Workshop war sehr spannend und hat mir Spaß gemacht. Ich habe viel daraus gelernt, und es wird mich lebenslang begleiten. Ich finde es sehr traurig, dass Menschen nach ihrer Aussehen beurteil werden.  Ishak

Der Workshop „whiteness as property“ war sehr informativ, mir hat gefallen, wie die Führerinnen alles erklärt haben und uns etwas Raum für Fragen gelassen haben, wenn wir welche hatten. Mir persönlich hat der letzte Teil besonders gefallen, in dem wir alles, was wir gelernt haben, zu Papier gebracht und einfach unsere Kreativität die ganze Arbeit machen lassen. Obwohl jeder etwas anderes vorhatte, lief alles gut und funktionierte perfekt zusammen. Hayma

WIB (I) Wholeness In Balance – Harmony for Body, Mind & Soul

Mein Stress im Gleichgewicht – Das WAAGE-Programm

Unsere Trainerin Britta Seemann berichtet über den WIB-Workshop, den sie mit den START-Wien Stipis in den Osterferien gemacht hat: „Nie wieder Stress? – Das ist eine Illusion! Stress ist ein normaler Bestandteil unseres Lebens und ein gewisses Maß gehört einfach dazu. Stress mobilisiert Kräfte, die uns Berge versetzen lassen. Zu viel davon jedoch kann uns auch unsere letzten Energiereserven rauben. Damit dies nicht geschieht, gilt es einen angemessenen Umgang mit Belastungen zu lernen. Denn es gibt Möglichkeiten dem Stress zu trotzen und mehr Gelassenheit zu finden. So lernen wir in diesem Workshop in fünf Schritten praktische Wege zur Stressbewältigung kennen und erfahren somit, wie wir eine geglückte Balance zwischen Körper, Geist und Seele halten können.“

Zum Schluss haben sie einen Gast für ihre abschließenden Entspannung empfangen. Eine ausgebildete Yogalehrerin hat sie durch eine sanfte Yoga-Einheit geleitet und danach ihre Faragen zum Thema „Yoga und Entspannung“ beantwortet.

Das Heutige Workshop (WIB1) hat mir gut gefallen. Ich habe über Stress viele neue Sachen gelernt und was man dagegen tun kann und welche Gewohnheiten man für entspannen aufbauen kann. Dass Stress auch etwas gutes ist, wenn man es in anderer Sicht betrachtet und was das Flow Effekt ist. Außerdem habe ich auch viele neue Sachen gelernt, dass ich während des Stresses habe, dass ich davor nicht wusste. Am Ende haben wir Yoga gemacht und ich habe mich danach sehr entspannt gefühlt. -Hayatullah

Es war wirklich schön, ich konnte mich richtig entspannen. Ich konnte auch sehr vieles mitnehmen wie z.b das mit dem Flow Effekt. Am Anfang ist eher Theorie und es gibt dann Beispiele dazu und es gibt Selbsttests damit man sich selbst mehr kennenlernt. Dann haben wir Yoga gemacht. Mit Yoga haben wir uns alle entspannt. -Sahar H.

Was mir in heutigem Workshop am meisten gefallen hat, ist „Yoga“. Ich habe sehr vieles über Yoga gelernt. Z.B. Schlaflosigkeit kann Yoga vorbeugen und gleichzeitig stärkt Yoga das Herz. Und Yoga erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit auch. -Samaneh

Der gestrige Workshop fand ich sehr toll. Ich habe vieles über Stress gelernt. Zum Beispiel, wie ich mein Stress kontrollieren kann, wie Stress entsteht und Vieles mehr. Die Yoga Stunde war ebenfalls sehr interessant. Ich habe mich nach der Stunde sehr ruhig und gut gefühlt. Danke für die tollen Workshops, dass ihr für uns immer organisiert 🙂 -Fatema

Man lernt auch sehr viel über den psychologischen Aspekt! Was der Stress überhaupt ist und welche positiven und negativen Einflüsse er auf uns und unser Leben hat. -Banan

Farbstoffsolarzellenbau- und Photovoltaik-Workshop an der FH Wels

START-OÖ durfte in den Osterferien einen spannenden Tag an der FH-Wels verbringen. Frau Dr. Cordula Stroh arbeitete mit uns im Labor zu den Themen Solarzellen und Photovoltaik.

Stipendiat Murat erzählt über den Vormittag:

„Am Vormittag hatten wir eine Aufgabe und zwar einen Farbstoffsolar Zellen zu bauen. Die Bestandteile die wir benötigt haben waren Titandioxid, Graphit und Elektrolyt. Den Titandioxid haben wir auf einen Glassplättchen dünn aufgetragen, in einem Ofen reingetan damit sie trocknen, dabei den anderen Glassplättchen mit einem Bleistift angemalt. Nachdem alles fertig vorbereitet war haben wir die Kompenenten zusammengebastelt.

Danach haben wir es mit Kabeln an ein Messgerät angeschlossen und es unter eine Lampe gehalten, wir haben die Spannung davon gemessen, wer die meisten Spannung bekommen hat, war der Gewinner. Abschließend haben wir unser kleines Projekt zum Leben erweckt, indem wir es mit einem Musikchip verbunden haben und durch das Licht mit Energie versorgt haben. Plötzlich hat es uns einen Happy Birthday Song gesungen.“

Stipendiat Eray berichtet über den Nachmittag:

„Am Nachmittag, nach dem Essen, ging es mit der Messung weiter. Relativität zwischen Volt und Ampere bei einer bzw. mehreren Solarzellen (in Serien- oder Parallelschaltung) wurde von Stipis untersucht. Es wurden interessante Ergebnisse erzielt.

Danach durften wir auf dem Dach, um die Photovoltaikanlage der FH zu sehen. Die Informationen über Speicherung der Energie durch Wasserstoff oder über Relevanz des Energiesparens, die wir dabei erlangt haben, haben uns die Energiesorgen für die Zukunft, zumindest einigermaßen, gelindert.

Ein Fahrrad, das mit Wasserstoff sich fortbewegen kann? Sogar mit 45 km/h? Ja, auch das gab es an der FH Wels. Ganz sicher, der Workshop hat allen gefallen und für mich machte er meine Entscheidung klarer, dass ich nach der Matura Physik studieren will.

Vielen Dank für die tolle Zeit!

Gemeinsames Iftar bei START-OÖ

START ist stolz auf die unterschiedlichen Kulturen und Traditionen der Stipendiat:innen, die das Programm so vielseitig und lebendig machen. Für viele unserer Stiepdniat:innen ist der Ramadan ein wichtiger Monat im Jahr. Andere Stipendiat:innen wissen wenig über die Bräuche der Muslime. Daher haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi ein gemeinsames Iftar geplant.

Samar fasst den gemeinsamen Abend zusammen:

Am Samstag trafen wir uns im Büro um gemeinsam beim Iftar unser Fasten zu brechen. Zuerst bereiteten wir alles vor und kurz vor dem Iftar haben die Stipisprecher*in eine kleine Rede gehalten, indem sie unter anderem erklärten was der Ramadan überhaupt ist und was Iftar bedeutet, da einige dabei waren, die nicht viel darüber wussten. Nachdem die Rede fertig war, konnten wir schließlich mit dem Essen beginnen. Wir hatten eine ziemlich große Auswahl, da jeder etwas Traditionelles mitgenommen hatte.
Während dem Essen unterhielten wir uns, erklärten unter anderem was in den verschiedensten Gerichten ist und hatten alle sehr viel Spaß. Den Abend beendet wir mit einem kleinen Spaziergang an der Donaulände.
Es war ein sehr schöner Abend und vor allem war es schön so viele Stipis, Freunde und Alumni wiederzusehen. Danke Zsofia und Hafi für diesen wunderschönen Abend :)

Alumnus Gul Salimi war als Special Guest bei uns, um mit den Stipendiat:innen gemeinsam das Fasten zu brechen:

So schön, dass man sich nach langer Zeit wieder treffen kann. Vor allem für mich als Alumni ist es immer schön, wenn einen Termin gibt, wo ich auch teilnehmen darf, denn START hat mir ein Zuhause gegeben, wo es mir immer gut geht. 
Ramdan ist für uns MuslimInnen sehr besonders und wir freuen uns wenn wir das Fastenbrechen mit anderen teilen können. Die Stipis haben sehr geschmackvolle Sachen mitgebracht wie Kynafa, Bulani, Sambusa und vieles mehr. 
Ich möchte allen, die dort waren, für diesen tollen Abend Danke sagen. Schön dass es euch gibt. Schön dass es START gibt.

Auch Emma beschreibt ihre Gedanken zum Ramadan:

Ramadan ist kein Marathon und keine Veranstaltung. Ramadan ist lediglich der Arabische Name für den 9ten Monat im Mondkalender. Warum fasten Muslime dann in dem Monat, fragt ihr euch?
Was den Ramadan zu einem besonderen Monat macht, ist, dass der Prophet Muhammad die erste Offenbarung vom Qur‘an in diesem Monat erhalten hat.
Einige meinen, der Sinn vom Fasten im Ramadan ist, dass man mit den Armen, die nichts zu essen haben, mitfühlt. Der Hauptgedanke ist aber, dass man lernen soll, sich und sein Ego zu beherrschen. Man fastet nämlich nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit dem ganzen Körper und dem Geist. In diesem Monat sollte man seinen Gottesdienst, sowie Beten und Qur‘an lesen, vermehren.
Iftar ist die Bezeichnung dafür, dass man zu Sonnenuntergang das Fasten bricht. Fasten brechen ist eigentlich eine sehr komische Übersetzung. Denn unter Fasten brechen kann man genau so das Nicht-Erfüllen des Fastens, in dem man frühzeitig etwas isst, verstehen. Iftar ist also das Vollenden des Fastens.
Am Samstag haben wir also unser Fasten um Punkt 19:45 Uhr mit Essen aus verschiedensten Kulturen, das die Stipis teilweise selbst zubereitet haben, vollendet. Und alles war sehr gut, und ich sage das nicht, weil ich hungrig war. Denn es waren auch Nicht-Muslime da, die das genauso empfanden wie ich. Es gab alles von Bolani über Kisir bis hin zu Sambosa. Gefüllte Weinblätter durften natürlich auch nicht fehlen. Am besten haben mir das Linsencurry und die Linsensuppe gefallen. Könnte, aber auch daran liegen, dass ich Linsen einfach liebe.
Für einige war das die erste Berührung mit Ramadan und es war schön zu sehen, wie sie sich dafür interessierten. Wir haben viel gegessen, viel geredet und viel gelacht. Wie eigentlich immer bei START. Nach dem Essen haben wir gemeinsam das Geschirr abgewaschen und einige sind noch dageblieben und haben was gespielt und sich unterhalten.
Fast das schönste an dem Abend war, dass man sich vom Essen, das übriggeblieben ist, etwas mit nachhause mitnehmen konnte. Während ich diesen Bericht schreibe, snacke ich nebenbei Tuanas Kunafa.
Ich glaube für die meisten war es eine bereichernde Erfahrung und alle waren dafür sich wieder gemeinsam zu treffen, um das Fasten zu vollenden.
Liebste Grüße, Emma :)

JETZT IM RECHT! Wege zur Gleichbehandlung

START-Wien Stipis im Volkskundemuseum

„Alle Menschen sind gleich! Das bedeutet aber leider nicht, dass alle Menschen im Alltagsleben gleich behandelt werden. Seit 1979 hat Österreich ein Gleichbehandlungsgesetz, welches zumindest im Arbeits- und Geschäftsalltag dafür sorgen soll, dass gleiche Behandlung durchsetzbar und Diskriminierung rechtswidrig ist. (…) Die Ausstellung Jetzt im Recht! Wege zur Gleichbehandlung schafft mit einer Kombination aus Comicstrips, Interviews, Fotografien, Originaldokumenten und Rauminterventionen Einblicke, die es dem Publikum ermöglicht, unterschiedliche Blickwinkel nachzuvollziehen und dabei auch die eigenen Erfahrungswelten und Perspektiven zu hinterfragen.“ 1

Nach einer kurzen Einleitung zur Entstehung der Ausstellung und dem Wirken der Gleichbehandlungsanwaltschaft Wien (GAW) durch unsere Kulturvermittlerin Katrin, erhielten unsere START-Wien Stipis ihre erste Aufgabe, das Erarbeiten von Begriffen wie Sexismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus oder Ageimus, dabei teilten die Stipis auch ihre eigene Erfahrungen mit Diskriminierung. Bei der zweiten Aufgabe wurde es konkreter und wir beschäftigten uns mit den Fällen der GAW, vor allem mit der Diskriminierung in der Arbeitswelt. Tijana hat der Workshop „Im Recht sein – Wege zur Gleichbehandlung“ besonders gut gefallen: „Ich habe viel Neues gelernt und hatte die Möglichkeit, einige „Fälle“ selbst zu bearbeiten. Wir haben in sehr kurzer Zeit viel gelernt und von vielen Situationen gehört, in denen Menschen diskriminiert und gedemütigt werden. Ich bin sehr froh, Teil dieses Workshops gewesen zu sein.“ Der interaktiven Übung folgte ein Ausstellungsrundgang, wo wir mehr über die Arbeit der GAW erfahren haben und wie wir selbst aktiv(er) werden könnten, sollten wir diskriminierende Situationen erleben.

Was sagen weitere Teilnehmer:innen des Workshops?

Ich finde es sehr wichtig, dass man als Minderheit weißt, dass man bei rassistischen Situationen im Recht steht und auch rechtlich unterstützt wird. Dieser Workshop hat uns vorgestellt, wie man sich rechtlich wehren kann, wenn man in der Gesellschaft diskriminiert wird. -Amena

Der heutige Workshop über Gleichberichtigung hat mir super gefallen. Ich habe sehr viele neue Informationen bekommen. Jetzt weiß ich an wem ich mich wenden kann, wenn ich mal Diskriminierung erfahre. Ich finde es sehr toll, dass die GWA da ist und versucht die Menschen zu helfen. -Fatema

Ich fand das Workshop sehr interessant. Allein wenn ich das Wort „Diskimieren“ höre, denke ich an Leute die immer daran geleidet haben, weil niemand möchte benachteiligt oder ausgegrenzt werden, weil er oder sie eine bestimmte Herkunft, Hautfarbe oder Religion hat. -Samaneh

1 https://www.volkskundemuseum.at/gleichbehandlung (aufgerufen 11.04.2022)

Ein Abend im Schauspielhaus Salzburg

Am Samstag, den 2. April 2022 ging es für acht Stipendiaten und Stipendiatinnen sowie unsere Deutschlehrerin Constanze ins Schauspielhaus Salzburg, um dort das Theaterstück ‚Der Richter uns sein Henker‘ anzusehen.

Vor Beginn des Stückes trafen sich die kulturinteressierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den START-Räumlichkeiten, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Constanze wesentliche Aspekte des Stückes zu besprechen. Die Rahmenhandlung sowie zentrale Figuren wurden aufgearbeitet und wesentliche Fragen, die für das Verständnis des Stückes zentral sind, wurden diskutiert.

Von 19:00 bis 21:00 Uhr begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit Constanze ins Schauspielhaus. Wie den Stipendiatinnen und Stipendiaten das Theaterstück gefallen hat, berichten sie in den folgenden Statements:

Stipendiatin Jasmine

Am 2.4.22 waren wir im Schauspielhaus Salzburg und habe uns ,,Der Richter und sein Henker’ angesehen’. Dadurch, dass wir uns davor getroffen haben und das Stück besprochen haben, konnte ich es im Nachhinein besser verstehen. Ich bin immer noch begeistert von dem Talent der Schauspieler und bewundere sie. Im Großen und Ganzen hat mir der Besuch im Theater sehr gut gefallen, aber ich denke ohne der Besprechung im vorhinein, hätte ich das Stück nicht verstanden.

Stipendiatin Naya

Da Theater ein wichtigen Bildungsauftrag erfüllt, haben wir uns am Samstagabend ein Theaterstück aus dem Roman „Der Richter und sein Henker“ angeschaut. Als Publikum ist es sehr interessant, die Taten und Gefühle der Schauspieler zu erleben, ohne selbst etwas machen zu müssen. Einen Menschen dabei zu beobachten, wie er auf den Punkt eine große Leistung vollbringt. Auch zu wissen, dass dabei jederzeit etwas völlig Unerwartetes geschehen kann, macht das Ganze noch spannender.

START-Wien Stipisprecher:innen Rawina & Omran

Rawina und Omran wurden dieses Jahr zum zweiten Mal als Stipisprecher:innen bei START-Wien gewählt. Sie berichten über ihre Erlebnisse bei START, ihre Aufgaben und Aktivitäten als Stipisprecher:innen und ihr Engagement. Außerdem beantworten sie die Frage, warum man sich bei START-Stipendium bewerben soll.

Mich für ein START-Stipendium zu bewerben, war eine der besten Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe.

Rawina: „Hätte man mir vor 2 Jahren gesagt, wie wichtig START für mich mal seien wird, hätte ich nur den Kopf geschüttelt und gelacht. Aber heute, kann ich mir mein Leben ohne START und die Familie, die ich dort habe, nicht mehr vorstellen. Vor ca. zwei Jahren kam meine Klassenvorständin und erzählte mir von START-Stipendium. Nachdem ich die Zusage bekommen hatte, begann alles. Ich war so mit Liebe überschüttet und wurde mit offenen Armen empfangen. Ich lernte talentierte, motivierte und herzensgute Menschen lieben. Gleich im ersten Jahr habe ich mich dazu entschieden, als Stipisprecherin zu kandidieren. Sieh da, jetzt bin ich zum zweiten Mal Stipisprecherin. Ich mache meine Aufgaben als Sprecherin so so gerne. Am wichtigsten ist mir, dass diese unglaubliche Gemeinschaft bleibt, deswegen versuchen Omran und ich so viel wie möglich zu organisieren.

Ich würde sagen, mich bei START zu bewerben, war eine der besten Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe. Ich habe sehr viele Interessen von mir entdeckt, wie zum Beispiel Kunst, das Schreiben, Politik und so viel mehr. Nebenbei habe ich auch schulisch einen großen Vorteil erlangt, in dem ich sehr viel Unterstützung von START bekomme. Als Stipisprecherin habe ich auch gelernt, was es heißt, Verantwortung für so eine große Gruppe zu übernehmen bzw. zu tragen. Das allerbeste sind die Menschen dort, bei START habe ich so tolle, starke Menschen kennengelernt, die eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben spielen. Menschen, von denen man so viel gutes lernt, Menschen, die auch bereit sind, einander zu helfen und zu unterstützen. Wenn ich an START denke, denke ich mit einem Lächeln dran, denn ich verbinde so schöne Erinnerungen damit, und eine Zukunft voller spannenden Momenten. Alles in einem kann ich START nur vom Herzen danken, weil es mein Leben nur bereichert hat.“

Für mich ist START viel mehr als ein Stipendium. START ist ein Treffpunkt, eine Schule fürs Leben und eine Familie.

Omran: „Mein Name ist Omran Almasri. Ich komme aus Syrien, bin 19 Jahre alt und lebe seit 6 Jahren in Österreich. Ich gehe in die HTL Wien 10 und werde nächstes Jahr maturieren.
Das START-Stipendium begleitet mich schon seit zwei Jahren auf meinem Weg zur Matura.
Ich bin heuer zum zweiten Mal zum Stipi-Sprecher gewählt worden und es bereitet mir Freude, diese Verantwortung ein weiteres Jahr übernehmen zu dürfen. Rawina und ich werden unsere Arbeit fortsetzen und Workshops und Ausflüge für die Stipis planen und organisieren. Wie etwa ein Kulturtag 2.0, Kinobesuch, Foto-Walk 2.0 und vieles Weiteres ist in Planung. Unser Stipi-Sprecher:innen-Programm war schon letztes Jahr trotz Corona vielfältig und eine Bereicherung für das bereits breit aufgestellte START-Programm. Wie hoffen auf weitere unvergessliche gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen mit den Stipis.


Wenn du auch ein Teil dieser Familie sein möchtest und an diesen spannenden Workshops
teilnehmen möchtest, dann zögere nicht und bewirb dich sofort. Neben der ideellen Unterstützung und Unmengen an Spaß durch Workshops und Veranstaltungen, wirst du auch finanziell unterstützt. Auch bei schulischen Angelegenheiten und Entscheidungen kannst du auf START immer zählen. Du kannst dich selbst und deine Umgebung neu entdecken, deine Fähigkeiten erweitern und deine Wissbegierde stillen. Aber das aller, aller wichtigste: du triffst Menschen in deinem Alter, die dich verstehen und lieben werden. Du wirst Freundschaften schließen, die auch nach der Matura halten werden.
Worauf wartest du? Bewirb dich!“

Gespräch mit der Turnusärztin Dr. Dunst

Am Mittwoch, den 06.04.2022, haben sich die junge Ärztin Vanessa Dunst und Andrea Marosi-Kuster – zuständig für die Unternehmenskommunikation – Zeit genommen, um uns ihren Berufsalltag im Krankenhaus vorzustellen. Das Gespräch fand per Zoom statt, wodurch auch Stipendiat:innen der anderen START-Bundesländer dabei sein konnten.

Dr. Dunst arbeitet im Landeskrankenhaus Feldkirch und ist zurzeit Turnusärztin. Nachdem sich Dr. Dunst uns kurz vorgestellt hat, hat sie unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir uns am besten für das Studium vorbereiten können: zum Beispiel die angebotenen MedAt-Vorbereitungskurse zu besuchen, wenn möglich vorher schon Latein zu lernen und Vorwissen in Chemie, Physik und Biologie zu sammeln.

Das Gespräch war sehr interessant und hilfreich. Es hat uns sehr gefallen und für ein Medizin-Studium und den Arztberuf motiviert. Wir sind Dr. Dunst dankbar für ihren Beitrag und ein spezieller Dank geht an den START-Vorarlberg-Paten, die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft vertreten durch Frau Marosi-Kuster, für die Ermöglichung dieses Gesprächs.

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

Feedback der Stipendiat:innen:

Shirin:Der heutige Workshop war sehr informativ und abwechslungsreich. Ich konnte sehr viel mitnehmen und jetzt weiß ich, wie der Alltag einer Ärztin bzw. eines Arztes aussieht. DANKE an START, die dieses Treffen organisiert haben, denn es war sehr hilfreich und ich habe für all meine Fragen eine Antwort bekommen.

Zsófi:Ich bin zwar nicht wirklich am Medizinstudium interessiert, aber habe das heutige Gespräch mit Frau Dunst sehr interessant gefunden. Ich kann auf jeden Fall etwas mitnehmen und habe mich gefreut, dass ich heute dabei war.“

Bibi:Das Gespräch mit Dr. Dunst war meine Lieblingsveranstaltung bisher, weil ich schon lange auf dieses Thema gewartet habe. Es war hilfreich und spannend. Frau Dr. Dunst war sehr lieb und hat unsere Fragen mit sehr Geduld und Aufmerksamkeit beantwortet. Ist sehr empfehlenswert.“

Sulaf:Ich danke Ihnen Frau Dr. Dunst es war sehr gut, wobei ich nur zugehört habe, aber dennoch mir viele Infos mitgenommen habe.

Rasia:Das heutige Gespräch mit Frau Dr. Dunst fand ich sehr informativ. Man hat einen guten Überblick über den Tagesablauf einer Ärztin/ eines Arztes erhalten. Vom Gespräch bzw. von den Fragestellungen konnten viele von uns profitieren, besonders die die am Medizinstudium interessiert sind. Außerdem haben wir auch die Gelegenheit gehabt, zahlreiche Infos über die Hürden, Schwierigkeiten sowie die Herausforderungen und Voraussetzungen, sowohl im Studium als auch im Beruf, zu erhalten.

Khadiga:Mir persönlich hat der Workshop mit der Ärztin sehr gut gefallen. Zahlreiche bzw. hilfreiche Fragen wurden gestellt und ausführlich beantwortet. Ich habe auch Neues gelernt, das ich zuvor nicht wusste. Danke für das tolle Gespräch.

Maryam:Das war perfekt und sehr hilfreich. Ich weiß jetzt viel mehr über die Medizinaufnahmeprüfung, Studium und generell die Arbeit. Die Ärztin Dr. Dunst hat alle Fragen super gut beantwortet.

Hamoudi:Ich fand das Gespräch sehr interessant. Ich habe viel über den Beruf gelernt, über den Alltag und über die Tätigkeit selbst. Es war sehr umfangreich. Gerne wieder!

START-NÖ Newsletter April 2022

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Presentation and free Speach

Die Matura rückt immer näher. Gleichzeitig müssen nun auch alle Referate, die im distance learning auf Eis lagen nachgeholt werden. Eine gute Gelegenheit also, um die Präsentations-Skills auch im Unterrichtsfach Englisch aufzupolieren. Gemeinsam mit Trainerin Viktoria übten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 02. April 2022 in der freien Rede zu überzeugen.

Stipendiatin Hana über das Training: „We had an online English workshop today. At first we went to different groups and talked about different topics together. After that, we talked about  „what is a good presentation or how can you make a good presentation“. Viktoria explained everything very well and sent us some documents, which we can use for our future presentations. Than she gave us some time to prepare and do a presentation. I studied new things, which I will be able to use for my future presentations. „

Schreibtraining: Kommentar

Neben der Textsortenworkshopsreihe haben wir auch ein Schreibtraining für unsere START-Wien Stipendiat:innen organisiert, in dem sie den Fokus auf das Schreiben legen und dieses intensiv üben können. Unsere Deutschtrainerin Nina bereitet ein Maturabeispiel und hilfreiche Formulierungshilfen vor und erarbietet die Operatoren gemeinsam mit den Stipis. Dann bekommen sie die Möglichkeit, selbst einen Text zu schrieben. Währeddessen können sie Nina auch Fragen stellen. Die Textsorte, die heute geschrieben und geübt wurde, war Kommentar.

Der Workshop war sehr gut und hat mir sehr geholfen. Ich habe gelernt, wie man am besten einen Kommentar schreibt. Mir ist schwer gefallen, den Kommentar provokant zu schreiben. Dafür, dass ich das erste mal einen Kommentar geschrieben habe, ist es mir sehr gut gelungen. -Anni

Ich schreibe zum ersten Mal einen Kommentar und es war eigentlich spannend, aber ich war unkonzertiert. Tipps habe ich auch bekommen und die drei Aufgaben zusammen zu lösen, war finde ich auch gut. -Mo

Der Workshop war sehr fördelich, ich habe was neues gelernt. Jetzt weiß ich besser wie man ein Kommentar schreiben kann. 🙂 -Fatima

Durch den Workshop mit Nina hab ich jetzt ein besseres Gefühl beim Schreiben eines Kommentars. -Amena

Geogebra-Workshop für START-NÖ

Am 02.04 hatten wir START-NÖ einen Geogebra- Workshop mit unserem Mathe Trainer Hassan Djafari. Hassan hatte für die Stipis die Grundlagen Geogebras wiederholt und er ist verständnisvoll auf Fragen eingegangen. Dann hat er mit den Stipis gemeinsam geübt, und alle relevanten Themen wurden besprochen. Auf Nachfrage der Stipis wurden zum Beispiel Begriffe aus Wahrscheinlichkeiten durchgemacht, und dann auch Potenz Funktion bzw. wie man Punkte herauslesen kann. Wir möchten uns somit bei Hassan für sein Engagement und seine nette und zuvorkommende Art bedanken!

Der Geogebra Workshop mit Hassan war sehr hilfreich, weil wir das gerade in der Schule auch begonnen haben und ich somit ein noch besseres Verständnis für das Programm bekommen habe. Außerdem haben wir auch ein wenig über die Theorie von Wahrscheinlichkeitsrechnungen geredet und sie mit Geogebra berechnet. Das Haupthema waren aber Funktion, welche man auch in 3D Grafik darstellen konnte. Außerdem kann man sich die Ableitungen dieser Funktion berechnen und dadurch auch Extremwerte oder Nullstellen anzeigen lassen. Die Schnittpunkte hat man sich durch Gleichsetzen der beiden Funktionen berechnet. Hassan hat auch gesagt, dass man keinen weiteren Workshop zu Geogebra braucht, weil der meiste Teil durch selbst probieren kommt und da kann ich ihm nur zustimmen. Im Großen und Ganzen hat Hassan den Workshop sehr informativ und verständlich gehalten. Markus

Der Workshop am Samstag hat mir gut gefallen. Zu Beginn stellte der Trainer Hassan wichtige Werkzeuge in Geogebra im Allgemeinen vor und erklärte dann detaillierter die verschiedenen Themen, die wir uns vorher gewünscht hatten. Und am Ende beantwortete er alle unsere Fragen mit viel Geduld. Arina

Schreibtraining: Erörterung

Neben der Textsortenworkshopsreihe haben wir auch ein Schreibtraining für unsere START-Wien Stipendiat:innen organisiert, in dem sie den Fokus auf das Schreiben legen und dieses intensiv üben können. Unsere Deutschtrainerin Nina bereitet ein Maturabeispiel und hilfreiche Formulierungshilfen vor und erarbietet die Operatoren gemeinsam mit den Stipis. Dann bekommen sie die Möglichkeit, selbst einen Text zu schrieben. Währeddessen können sie Nina auch Fragen stellen. Die erste Textsorte, die geschrieben und geübt wurde, war Erörterung.

Das Schreibtraining hat mir extrem gefallen, ich habe gelernt wie man eine Erörterung schreibt, was eine Erörterung ist und wir haben ein Maturabeispiel angeschaut. Außerdem hat mir Nina Tipps gegeben, die mir bei meiner Deutsch-Schularbeit helfen können. -Mo

Der Workshop war sehr gut. Es hat mir sehr geholfen und habe gelernt wie man am besten eine Erörterung anfängt zu schreiben. -Anni

START-OÖ Lernathon

Am 1. April haben sich acht motivierte Stipis zu einem Lernathon zusammengefunden – vier waren vor Ort und vier Online-Teilnehmerinnen waren dabei, um sich gegenseitig zum Lernen zu motivieren.  

Was ist ein Lernathon? – Das Konzept stammt von „Personal Hackathons“ – das Format haben wir 2017 entdeckt und auf die Anforderungen der Stipendiat:innen umgewandelt. Ein Lernathon funktioniert folgendermaßen: Strukturierte, konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen wechseln sich mit aktivierenden Sport- und Spielpausen ab. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin bringt seine/ihre eigenen Schul- und Lernsachen mit und plante minutiös genau den Ablauf der Lernphasen für sich selbst. Welche Tagesziele erreicht wurden oder nicht und welche Faktoren sich positiv oder negativ auf das Lernen ausgewirkt haben, wird dann am Ende der letzten Lernphase abgefragt. So kann jede, jeder für sich das Lernen weiter optimieren und neue Tipps und Tricks für Zuhause mitnehmen. 

Das berichten unsere Lernathletinnen von dem ersten Lernathon in diesem Semester: 

Maryan: Nach einem anstrengenden Schultag konnte ich einige Ziele von meiner To Do-Liste streichen, während ich bei START effektiv gelernt habe.

Sarma: Mir hat der Lernathon sehr geholfen, es hat Spaß gemacht und es war auf Grund der Pausen in denen wir Programm hatten sehr lustig.

Tuana: Meiner Meinung nach, war es toll mit mehreren Leuten zusammen zu lernen und der Ablauf war ebenso angenehm.

Maya: Ich habe den Lernathons sehr genossen. Das Lernen mit anderen hat mich sehr motiviert. Die Zwischenpausen wurden lustig gestaltet welche  mich noch mehr motiviert haben.

Zakia: In aller Kürze: 6 Seiten geschafft, meine Lernziele erreicht, viel Motivation durch die anderen!

Salwa: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ -Laotse

START meets Jasna Ajdinović

Am ersten Apriltag hatten wir einen besonderen Gast bei unserer Talk Serie. Jasna Ajdinović , eine junge Frau, die im technischen Bereich arbeitet und, die sich seit ihrem Master mit dem Thema Cybersecurity Awareness beschäftigt. Den Stipis wurde erklärt, wieso Sicherheit im Internet so wichtig ist, und welche Daten sie lieber nicht preisgeben sollten. Jasna erklärte uns auch, wo wir nachschauen können, ob unsere E-Mail-Adresse schon jemals gehakt wurde. Die Stipis hatten dann auch die Möglichkeit Fragen zu stellen, auf die Jasna genau einging und alles verständlich erklärte. Sie redete nicht nur über Cybersecurity, sondern auch über ihren Werdegang und, wie wichtig es ist sich als junger Mensch kennenzulernen und verschiedene Berufe oder sogar auch Studiengänge auszuprobieren, damit man dann das Richtige für sich entdeckt. Es war ein sehr spannender und informativer Talk. Zum Schluss empfahl uns Jasna eine von ihr geführte Instagram Seite, die über Sicherheit im Internet postet und sehr lehrreich ist. Auf diesem Weg möchten wir euch @aboutcyber empfehlen. Danke an Jasna Ajdinović für ihre Zeit und ihr Bemühen uns über die Gefahren des Internets aufzuklären!  

Der Workshop mit Frau Jasna hat mir sehr gut gefallen. Ich bin so froh, dass ich es geschafft habe, eine so starke und ausdauernde Frau kennenzulernen! Nachdem ich die ganze Geschichte über ihr Leben und ihre Ausbildung gehört habe, kann ich nur sagen, dass ich begeistert bin! Sie ist ein echtes Vorbild für uns alle! Tijana

Ich konnte bei der Talkrunde mit Jasna ein paar neue Informationen über dem Bereich Programmierung aufnehmen. Viele Infos waren interessant und man findet sie nicht unbedingt überall.  Shiyar

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Es war beruhigend zu sehen, dass Frau Ajdinović auch noch nicht direkt nach der Schule wusste, was für einen Beruf sie mal später ausleben möchte und noch viel mit den Studienrichtungen rumprobiert hat. Damit können sich viele Schüler*innen identifizieren, inklusive mir. Trotzdem hat sie schon viel im Leben erreicht. Deshalb war es schön, jemanden kennenzulernen, der genau den gleichen Stress durchmacht, wie wir Schüler*innen momentan. War sehr motivierend! Olga

Der Workshop war sehr interessant. Mir hat es sehr gut gefallen, da wir viele Informationen zum Informatik Studium und was für Bereiche man studieren kann, bekommen haben. Midia

Deep sky – Vom Leben der Sterne

Im Planetarium Wien werden verschiedene Kurse und Veranstaltungen über Sterne und das Universum angeboten. START-Wien Stipis haben an einem dieser Kurse namens „Deep Sky“ teilgenommen. Vor dem Beginn der Veranstaltung hat sich jede:r die Frage gestellt, was uns genau erwartet und was wir überhaupt sehen bzw. erleben werden. Endlich war es so weit! Wir sind in einen dunklen Raum, dessen Dach eine Halbkugel war, reingegangen und haben uns auf die bequemen Sessel dort hingesetzt. Die Veranstaltung hat begonnen und wir haben als erstes einen klaren Himmel in der Nacht gesehen und ebenfalls ganz viele Sterne, was sehr beruhigend war. Es gab live Moderation und uns wurde alles rund um Sterne und ihr Leben erklärt und gezeigt.

Ich fand die heutige Aktivität sehr informativ, meditativ und unterhaltsam. Vor allem aber herausfordernd und anspruchsvoll zu verfolgen. Es braucht viel physikalisches Hintergrundwissen, was mir leider teilweise gefehlt hat, dennoch habe ich davon sehr viel profitieren und mitnehmen können. Erstaunlich fand ich die Information bezüglich der Bedeutung der Farben der Sterne und deren Zusammenhang mit der Temperatur. Am Meisten sind mir die Molekülwolken in Erinnerung geblieben. -Banan

Es war ziemlich lustig und fand es sehr cool, da ich allgemein Sterne und den Weltall sehr mag. Außerdem habe ich diese Ablenkung gebraucht, also ja 10/10 -David P.

Das Planetarium war am Anfang echt spannend und schön. Ich war vor 4 Jahren dort und es gab ein anderes Programm, aber dieses Mal war es ganz anders. Dieses Mal war eher Physik und die Erklärung zu den Sternen. Der Anfang hat mir extrem gefallen. -Sahar H.

English with Soso: Lost in translation and storytelling

In der heutigen Conversation Class haben START-Wien Stipis mit Soso über das Thema „Lost in translation and storytelling“ gesprochen. Sie haben nicht nur gelernt und zugehört, sondern auch diskutiert und sich gegenseitig kurze Stories erzählt.

Diese Englisch Einheit war echt toll, wir haben über sehr interessante Themen gesprochen und es hat mir wirklich gefallen. -Milad

Der English Workshop mit soso war sehr informativ und lehrreich. Wir mehr über Story telling gelernt und haben sogar mit einer Szenario gearbeitet, wo wir die Geschichte nach unserer eigenen Vorstellung fertig geschrieben haben. Dabei lag der Fokus auf die Beschreibung des eigenen Gefühls „expression“ in dem Moment und die Handlung. -Shahzad

Es war sehr gut ich vieles gelernt, und außerdem hat soso mit uns immer freigesprochen und immer wo wir Fehler gemacht habe uns direkt und gleich verbessert. -Sulaf

Dein Leben. Deine Geschichte – Diskussion zum Buch PLAY von Tobias Elsässer, 25.03.22

„Du musst mir versprechen, etwas zu machen was zu dir passt“, verlangt Deutschlehrerin Anne Perousse von Jonas auf der Abi-Feier. Was das genau sein soll, weiß Jonas allerdings selbst noch nicht. Nur eins steht für ihn fest: unberechenbar, unvorhersehbar soll sein weiteres Leben sein. Bei den Recherchen für seine Abschlussarbeit stößt er auf eine Software. Sie gibt vor den Verlauf von Biografien detailgenau berechnen zu können. Jonas wird neugierig, füttert die MASCHINE mit seinen Daten, auch weil er davon überzeugt ist, nicht zum faden Mainstream zu gehören. Doch das Ergebnis kann unmöglich richtig sein.

PLAY von Tobias Elsässer wurde für den dritten START-Buchclub ausgewählt. Stipendiat:innen aus Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg diskutierten an diesem Abend nicht nur über die spannende Lektüre, sondern auch über die Fragen, ob sie selbst ähnliche Apps, wie die MASCHINE verwenden, in welchen sozialen Netzwerken sie unterwegs sind und was mit „der gläserne Mensch“ gemeint sein könnte.

Moderiert und gestaltet wurde auch dieser Buchclub von START-Alumna und angehender Deutschlehrerin Bouchra Ikherrazene. Danke für die tolle Diskussion!

Das sagen die Stipis über den Buchclub:

Zsofia, START-OÖ: „Ich war schon das zweite Mal bei einem START- Buchclub dabei und hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam über dem Buch ,,Play“ von Tobias Elsässer zu diskutieren. Wir haben aber nicht nur über die Geschichte geredet, sondern auch über unsere online Fußabdrücke, die jede hat, auch wenn wir nichts davon wissen. Ich habe auch die Definition von dem gläsernen Menschen neulich gelernt, was so viel bedeutet: ein Mensch denen Gefühle, Gedanken, Geheimnisse jeder sehen kann und damit auch zerbrechlich ist. Ich möchte hier auch vielen Dank an Bouchra sagen, weil sie diese Diskussion sehr informativ gestalten hat.“

Hajer und Ghufran, START-VLB: „Der Buchclub ist einer der informativsten  Workshops, an denen wir teilgenommen haben. Das Buch ,,Play“ war unsere Besprechungsthema, denn in diesem Buch stecken einige wichtigste Themen und Fragen, ob Social Media oder die Maschine unsere Leben kontrolliert. Die Workshop Leiterin und die ehemalige Stipendiatin Bouchra hat mit uns diesen Thema besprochen und uns verschiedene Fragen gestellt, was uns die Möglichkeit  gegeben hat mit ihr und den anderen Stipis zu diskutieren. Was wir uns aus der Diskussion mit nehmen wollen, ist dass wir alle irgendwie gläserne Menschen sind und jeder könnte vieles im Internet über uns finden.

Es hat uns sehr erfreut Teil dieser Diskussion zu sein. Ein besonderer Dank START für die spannenden Angebote und ein großes Dankeschön an Bouchra für die schöne Zeit und Diskussion.“

Khair, START-SBG: „Es hat mir die heutige Diskussion über das Buch von Tobias Elsässer sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und ich habe was dazu gelernt und werde beim nächsten Buchclub auch dabei sein, weil es mir so gut gefallen hat. Ich habe das Buch ein bisschen gelesen und es ist sehr interessant und hoffe, dass ich es bald fertiglesen kann.“

START-OÖ verbessert English Writing Skills

Egal ob zur Prüfungs- oder Maturavorbereitung, aus Eigeninteresse oder zum Entgegenwirken etwaiger Defizite – der Englisch-Workshop vom letzten Sonntag war für alle was! Elf Stipendiat:innen und START-Freund:innen aus Oberösterreich lernten, wie man auf Englisch mit Worten jonglieren und Inhalte überzeugend vermitteln kann!


„Ein weiterer unterhaltsamer Workshop mit Soso, wo es mehr um Kreativität jedes einzelnen im Umgang mit den Worten ging. Am Anfang haben wir gelernt, was coherence und cohesion sind und wie man damit ein Argument bauen kann. Danach haben wir ein Statement geschrieben und versucht alle Kriterien einzuhalten. Die letzte Herausforderung war eine Rede, die die Aussage „we are all human“ unterstützt, vorzubereiten. Dabei war es wichtig durch unsere Rede gute und vielleicht schlechte Emotionen in unserem Publikum auszulösen, Emotionen, die durch Erinnerungen oder Erfahrungen entstanden sind.“

Reza Rajabi, START-OÖ Stipendiat

Get yourself (Matura) ready! (6)

Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung) sind euch ein Begriff? Diese vier Teilkompetenzen werden bei der schriftlichen Reifeprüfung in Englisch überprüft und im Workshop abwechselnd geübt.

Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit unserer Trainerin Sunitha (sie gestaltet auch die Let´s talk classes) sind bei den angehenden Maturant:innen sehr beliebt, so können unsere Stipis bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur Prüfung antreten.

Wie immer bei Sunitha sind die Workshops sehr gut aufgebaut und strukturiert. Es fehlt nichts. (Listening, Reading, Speaking, Vocabulary, Language in use). Sehr hilfreich, unterhaltsam und informativ. Wir behandeln Matura Angaben und werden deshalb bestens auf die Matura vorbereitet. Es wurde intensiv gearbeitet, was sehr gut ist, aber andererseits an einem Freitagabend sehr anstrengend. Ich würde es besser finden, wie die Workshops nur von 16 bis 18 Uhr dauern (Am Freitag). Und ein Listening würde ausreichen. Ich möchte Sunitha wirklich für ihre kompetente und offene Art des Unterrichtes, es ist nicht wie in der Schule. Keinesfalls langweilig, was mir besonders gefällt. -Omran

Es war eine tolle Einheit. Wir haben mit Sunitha zwei Listening Aufgaben gemacht, die sehr interessant waren und zusätzlich haben wir auch eine Language in Use Aufgabe über das Leben von Michelle Obama gemacht. -Milad

Während dem Workshop habe ich einige neue Phrasen gelernt. Wie immer ist der Workshop gut gelaufen. Ich werde weitere solche besuchen. -Mohid

Cybermobbing mit LLP Wien

Die START-Wien Stipendiat:innen haben an einem Online-Workshop von LLP (Legal Literacy Project) zum Thema „Cybermobbing“ teilgenommen. Zuerst wurden sie in das österreichische Strafrecht eingeführt und haben sich damit beschäftigt, welche Rechte ein Mensch hat. Anschließend haben sie mittels einem Brainstorming einige Fragen zu Mobbing und Cybermobbing beantwortet. Dadurch konnten sie feststellen, welche Unterschiede es zwischen diesen zwei wichtigen Begriffen gibt. Zum Schluss wurden die Stipis in Gruppen geteilt. Sie haben gemeisnam Fälle gelöst und dann in der Gruppe darüber diskutiert.

Die Infos werden jetzt und im weiteren Leben sehr hilfreich sein. Man beobachtet auch sein eigenes Umfeld und versucht derartige Meldungen zu vermeiden. Übringens biei NO-GOs haben wir gelernt, wen wir kontaktieren sollen, danke nochmals! -Merve

Der Workshop hat mir an sich sehr gut gefallen, aber ich wünschte, dass die beiden Damen mehr über Cybermobing reden wurden. Meiner Meinung nach sie haben sehr viele über Strafrecht und Pflichten allgemein geredet. Zum Beispiel sie könnten detailliertere Tipps an den Betroffenen geben. -Fatema

Der Cybermobbing-Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es geschafft, so viel Neues zu lernen. Der interessantester Teil war die Gruppenarbeit, wo wir ein paar Fälle lösen mussten. Vielen Dank für die Gelegenheit, über ein so wichtiges Thema zu erfahren. -Tijana

Mobbing ist unfair, weil man andere runtermacht, um sich stärker zu fühlen. Durch Mobbing fühlen sich einzelne schlecht. Mobbing ist schädlich und kann negative Auswirkungen auf das Leben des Gemobbten haben. Deshalb war das Thema für uns Jugendliche und alle sehr wichtig und sehr informativ. Ich finde es sehr traurig das Menschen noch gemobbt werden. -Samaneh

Der Workshop Cybermobbing war sehr interessant und hilfreich und hab vor allem sehr vieles gelernt, z.B. welche Rechte und Strafrechts es gibt und so weiter. -Bibi

Der Workshop hat mir gut gefallen und ich habe neue Wörter gelernt und viele neue Sachen über Strafrecht gelernt. -Hayatullah

Jahreskonzert Superar

Am Sonntag, den 20. März, machten ein paar unserer Stipendiatinnen ein ganz besonderes Erlebnis und widmeten sich der kulturellen Bildung – nämlich dem Jahreskonzert der Superar im Festspielhaus in Bregenz. Unsere Patin Ursula Dehne-Kinz, die START-Vorarlberg schon von Anfang an unterstützt, hat uns auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht.

Superar bietet Kindern und Jugendlichen den kostenlosen Zugang zu kultureller Förderung. Die vielschichtige positive Wirkung von Musik soll Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen, sprachlichen und ökonomischen Hintergrund zugutekommen. Insgesamt arbeitet Superar derzeit mit über 3000 Kindern und Jugendlichen in sieben europäischen Ländern zusammen und nutzt hierfür die Kooperation mit Schulen und anderen Institutionen. Der Austausch zwischen den Musiker:innen und Kindern, als auch zwischen den 26 Superar Standorten ist ein wesentlicher Bestandteil, um Grenzen aller Art zu überwinden und Brücken für die Zukunft zu bauen.

Die Schulchöre und Jugendchöre aus Bregenz und Altach sangen am Sonntag unter dem Titel „An die Erde“ von Hoffnung und Frühling. Die Performance der Kinder war eine schöne und zugleich berührende Erfahrung, die das Publikum tatsächlich Hoffnung schöpfen ließ.

Feedbacks von Stipendiatinnen:

Shirin: „Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es hat mich emotional berührt, als die Kinder in allen Sprachen gesungen haben und vor allem auf Kurdisch. Sehr süß!“

Khadiga: „Das Konzert war einfach unbeschreiblich. Allein das Ankommen der Kinder auf die Bühne hat Spannung erregt. Beim Singen musste ich mehrmals filmen, weil die Stimmen der Kinder mich so bewegt haben. Alles war wunderschön und sehr berührend. Man soll weiterhin international singen, damit jede/r sich wohl und willkommen fühlt. Danke für die tolle Einladung.“

Hajer: „Das Jahreskonzert Superar hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr schön Kinder aus Österreich und Kinder mit Migrationshintergrund zusammen singen zu sehen. Es hat mich sehr bewegt. Vor allem als sie auf Arabisch/Kurdisch/Türkisch gesungen haben. Es war sehr faszinierend so etwas zu sehen. Die Konzertleiter und -leiterinnen haben es gut organisiert und die Kinder gut vorbereitet, dass alle mitmachen! Das war sicher sehr schwer zu schaffen. Danke START für diesen schönen Tag.“

Rima: „Mir hat das Konzert sehr gut gefallen. Ich bin sehr froh, dass ich mich angemeldet habe.“

Stipisprecherinnen im Einsatz – START-Salzburg

Seit Februar 2022 sind die zwei Stipendiatinnen Jasmine und Lily die neuen Stipendiatensprecherinnen bei START-Salzburg. Jasmine, Schülerin des BORG Nonntal, und Lily, Schülerin der HTL Itzling, präsentierten am 13. Februar im Zuge des Bildungsseminars ihre zuvor sehr gut ausgearbeiteten Reden und überzeugten die anderen Schüler*innen von ihren Fertigkeiten.

Einstimmig wurden die zwei Schülerinnen zu den neuen Sprecherinnen gewählt und dürfen nun bis zur nächsten Wahl im Jahr 2023 die Interessen der Stipendiatinnen und Stipendiaten vertreten. Als Sprecherinnen fungieren Lily und Jasmine als „Mittelsmann“ zwischen den START-Mitarbeiterinnen Elisabeth Ramp und Valentina D’Uva und den restlichen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg. Zu ihren Aufgabenfeldern gehört nicht nur die Kommunikation mit den anderen Schüler*innen, sondern auch das Organisieren und Koordinieren von Veranstaltungen aus dem Bereich Sport und Kultur.

Stipi-Sprecherin Lily stellt sich vor:

Mein Name ist Lily, bin 16 Jahre alt und gehe in die HTL in Salzburg. Ich bin seit September 2020 Teil der START- Familie. Im Februar wurden Jasmine und ich als Stipi-Sprecherinnen gewählt, um viele neue spannende Erfahrungen zu sammeln. Unsere Intention dazu war, dass wir die Stipis untereinander näher bringen, viele interessante Aktivitäten machen und uns gegenseitig helfen. Durch START habe ich sehr vieles erlebt und eine tolle Unterstützung zu all meinen Fragen bekommen.


Aber was ist eigentlich START? START ist eine tolle Organisation, wo du viele neue Freundschaften anschließt, an interessanten Workshops teilnehmen kannst wie zB. Englisch speaking workshops, auch workshops über Medizin, Geschichte… und workshops, wo du auf die Matura vorbereitet wirst. Auch nimmst du Teil an sehr interessante Bildungsseminare und wirst durch deinen Schulweg bis zur Matura unterstützt. Man erlebt bei START sehr vieles und man lernt sehr viel neues dazu! Ich freue mich schon die neuen Stipis kennenzulernen!

Auch Stipi-Sprecherin Jasmine berichtet über ihre Tätigkeiten bei START-Salzburg:

Mein Name ist Jasmine, ich bin 15 Jahre alt und besuche zurzeit das Borg Nonntal. Ich bin seit Juni 2021 bei der START-Familie.

Lily und ich sind im Februar beim Bildungsseminar zum Stipi-Sprecherinnen Duo gewählt worden. Meine Motivation Stipi-Sprecherin zu sein kommt daher, dass ich auch schon als Klassensprecherin Führungsqualitäten erwerben konnte. Zu meinen wichtigsten Kompetenzen gehören Kommunikation, Organisation, Flexibilität und Teamfähigkeit. Als empathischer Mensch versuche ich mich auch in die Stipis hineinzuversetzen und für Probleme, Fragen und sonstiges immer ein offenes Ohr zu haben.

Am wichtigsten für mich ist, dass die Atmosphäre unter den Stipis so gut wie möglich ist und wir uns weiterhin gegenseitig unterstützen. Ich möchte zusammen mit Lily viele coole Veranstaltungen für die Stipis organisieren und freue mich jedes Mal die Stipis zu sehen. Innerhalb diesen 9 Monaten, welche ich schon mit START verbringen durfte, sind wir zu einer Familie zusammengewachsen und ich bin mir sicher, dass es bei den neuen Stipis auch so schnell gehen wird.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich mich auf die kommenden Monate als Stipi-Sprecherin sehr freue und auch schon gespannt auf die neuen Stipis bin.

v. l. n. r: Lily und Jasmine

START-OÖ lernt Gebärdensprache

Die START-OÖ Stipis hatten die Möglichkeit, an zwei Samstagen bei einem Workshop im Bildungszentrum der Gebärdensprachgemeinschaft in Oberösterreich Einblick in die Gehörlosenkultur zu bekommen. Trainerin Elisabeth und ihre Tochter Sarah zeigten uns nicht nur erste Gebärden, sondern erklärten auch, mit welchen Herausforderungen Gehörlose und Schwerhörige täglich konfrontiert sind. Außerdem lernten wir, welche technische Hilfsmittel Gehörlose im Alltag verwenden, und wie die Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden funktionieren kann. 

„Diese Workshops über die Gebärdensprache waren für mich sehr interessant, denn ich wollte schon immer diese Sprache lernen. Was ich nicht dachte, ist, dass es aber keine internationale Sprache gibt, sondern, dass ich hier ganz spezifisch Österreichisch lernen werde.  Jedenfalls hat es mir sehr gut gefallen ein paar einfache, alltägliche Vokabeln, wie „Hallo“ oder „Wie gehts?“ zu lernen. Ich kann nicht erwarten, dass ich diese auch in der Arbeit z.B. als Verkäuferin mit gehörlosen Kundinnen verwenden kann.“ Grace 

Es war ein sehr interessanter Workshop. Ich fand es sehr interessant kommunizieren ohne hören und sprechen können mit Hilfe vom Händen, Mimik, Körper und Mund. Ich hatte viel Spaß beim lernen. Danke an Elisabeth.“ Reza Rahimi 

„Ich hab mich schon richtig auf den Gebädensprachen-Kurs gefreut, meine Erwartungen wurden übertroffen und es hat mir viel Spaß gemacht. Die kleinen Spiele zwischendurch haben mir besonders gefallen. Es ist ein super Erlebnis einen Einblick darin zu haben und ich hoffe ich finde die Möglichkeit weiter zu üben.“ Sarah  

Textsortenworkshop: Meinungsrede

Heute beschäftigen sich die START-Wien Stipis mit einer weiteren Textsorten, die für die Matura relevant ist. Nach Erörterung,  Textanalyse, Textinterpretation und Leserbrief und Kommentar geht die Workshopreihe mit der Meinungsrede weiter.

Ich fand den heutigen Workshop sehr gut.
Ich habe die Textsorte Meinungsrede in der Schule gemacht, jedoch war das eine großartige Chance mein Wissen darüber zu erfrischen und die rhetorischen Stilmitteln zu wiederholen.
Nina hat den Workshop gut gestaltet und die Grundlagen gut erklärt.
Wäre der Workshop noch interaktiv, dann würde es noch besser sein.
Aber alles in allem, gut gelungen. Danke. -Omran

Ich fand es sehr gut, dass wir mehr Übungen gemacht haben als nur Theorie zu lernen. Ich würde mir wünschen, dass wir mehr solche Stunden haben. -Yusuf

Ich nehme zum ersten Mal bei einem Deutsch-Workshop teil, habe nicht gedacht dass es so spannend wird. Ich werde sicher beim Erörterung-Workshop mitmachen 😉 -Mo

Der Workshop war sehr interessant. Vor allem zu sehen wie man eine Meinungsrede schreibt und wofür sie verwendet wird. In dem Workshop habe ich gelernt, dass die Rhetorische Stilmitteln sehr wichtig sind. -Anni

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen. Dank Nina konnte ich viel Neues lernen. Besonders gut hat mir die Arbeit in Gruppen gefallen. Es war sehr spannend und informativ.
Danke START und Nina. -Tijana

Heute war wieder einmal das Workshop sehr sehr gut. Ich habe sehr vieles neues gelernt und es hat mir auch sehr gut gefallen, dass wir viele Übungen gemacht haben. Obwohl das Workshop online war habe ich trotzdem keinen großen Unterschied gespürt. -Fatema

Ein etwas anderes Konzert

Das Konzert hat mir echt gut gefallen und es war ein tolles Erlebnis! Obwohl wir eigentlich eine andere Gruppe nämlich Marie Spaemann und Christian Bakanic mit einer eher klassischen Instrumentenbesetzung, wie Cello und Gitarre erwartet haben, war es etwas unerwartet, dass kurzfristig eine andere Gruppe, mit einem verschiedenen Musikstil für sie eingesprungen ist, weil sie krank waren.

Vivi Vassileva und Lucas Campara Diniz haben unseren Abend mit verschiedenen Musikstücken aus diversen Völkern und verschiedenen Instrumenten schön gemacht. Außerdem haben sie meistens Originallieder gespielt, wo die Merkmale von Flamenco und Musik des 20. Jahrhundert gut zu erkennen waren. Das habe ich ziemlich interessant gefunden, weil wir gerade im Musikunterricht in der Schule die neue Musik und die Musik des 20. Jahrhunderts durchmachen, und es war echt toll, dass ich Dinge, die ich in der Theorie gelernt habe, auch in Praxis erleben durfte.

Mir hat der Teil, wo die Künstlerin mit zwei Plastikflaschen ein 5-minütiges Stück aufgeführt hat, besonders gut gefallen und es war etwas Neues, was ich noch nie erlebt habe und bin froh, dass ich durch START die Möglichkeit hatte an diesem Konzert teilzunehmen. Am Ende durften wir auch bei einem Teil des Konzerts „mitspielen“, indem wir mitschnipsen oder auf die Brust schlagen mussten. Die Künstlerin hat uns anhand eines mexikanischen Kinders-Märchens eine Geschichte erzählt und die Musik hat einen tropischen Regenwald nachgeahmt, was sehr spannend und amüsierend war.

Ich war am Anfang nicht sehr zuversichtlich und dachte mir, dass es nicht so spannend sein wird. „Die Geschichte hat sich aber zum Guten gewendet“ und ich bin froh, dass ich diese unvergessliche Erfahrung im Mozart-Saal des Wiener Konzerthaus machen durfte. Danke START für die Gelegenheit und tolle weiterbildende Angebote.

Bericht von Stipendiatin Sara

Es gab viele erstaunliche Musikstücke, und obwohl einige von ihnen eine ganz neue Art des Musikschaffens waren und für manche Ohren vielleicht nicht so beliebt sind, war es erstaunlich, all diese neue Musik zu hören. (Govany)

Am 18 März haben wir das Wiener Konzerthaus besucht. Es wurden viele Stücke mit unterschiedlichen Instrumenten vorgespielt, besonders spannend und kreativ fand ich das Stück mit den Plastikflaschen. Es war eine schöne Zeit für mich. Danke! (Rana)

Das Konzert hat mir persönlich sehr gefallen. Trotz Ausfall der Hauptkünstler haben uns die anderen beiden Künstler sehr unterhalten. Vivi war spezialisiert auf Schlagwerk und Lucas auf Gitarre. Die Beiden haben gemeinsam sehr gut harmoniert und haben auch eigene Stücke geschrieben bzw. alte für ihre Instrumente umgeschrieben. Außerdem habe ich das erste Mal gesehen und gehört, dass man mit einer Plastikflasche unterschiedliche Töne spielen kann. Dies hat mich persönlich sehr verwundert. Ein Teil der gespielten Instrumentalstücke wurde eher für Tänze komponiert und kamen aus Südamerika, wodurch sie auch einen schnelleren Takt und laute Töne hatten. Im Großen und Ganzen war die Aufführung sehr unterhaltsam und bedanke mich nochmals für die Einladung. (Markus)

Vielen Dank an die Jeunesse für die Ermöglichung des spannenden Konzertbesuchs!

Albertina: Monet bis Picasso

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt. In diesem Rahmen haben Stipendiat:innen die Ausstellung „Monet bis Picasso“ in Albertina besucht. Anschließend haben sie an einem kreativen Workshop teilgenommen, in dem sie selbst etwas zeichnen bzw. malen durften. Unser Stipisprecher Omran berichtet darüber:

„Ich liebe Ausstellungen in Museen und diese hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte viele AHA-Momente, weil viele Bilder erst nach genauer Betrachtung Sinn ergeben oder weil wir nicht nur die Werke sondern auch die Künstler/innen und ihr Leben und Umfeld allgemein und kritisch betrachtet haben.
Ich habe gelernt, dass Kunststücke und ihre Erschaffer:innen manchmal schöner und ideralisierter dargestellt werden, als sie eigentlich sind. Oft gerät die menschliche Seite des Künstlers/der Künstlerin in Vergessenheit. Wir haben auch etwas über die Geschichte und Entstehung der Albertina erfahren.
Am meisten gefallen hat mir der Teil des Workshops, wo wir selbst etwas malen durften.
Ich hatte die Möglichkeit, den ganzen Stress, die Verwirrung in meinem Kopf und Müdigkeit auf Papier zu bringen. Kombiniert mit Musik war das sehr beruhigend und eine große Erleichterung und Abwechslung vom stressigen Schulalltag. 10/10″

Ausstellungsrundgang

Statements unserer Stipis

Ich habe mir schon lange gewünscht in die Albertina zu gehen und die hervorragende Kunstwerke zu betrachten. Heute bin ich dort gewesen. Es hat mir sehr gut gefallen, weil wir uns eben nicht nur eine Kunstrichtung angeschaut haben, sondern verschiedene. Vor allem der Impressionismus hat mich begeistert. -Mohid

Es war sehr spannend, jedoch sehr informativ, man konnte viel Wissen davon entnehmen und dies auch auf eine unterhaltsame Art und Weise. Schließlich hat man die Möglichkeit, einer Kunstart beim Zeichnen/Malen nachzumachen, was sehr lustig gewesen ist! Wirklich empfehlenswert! -Ibo

Dieser Kunstworkshop war für mich eine neue und schöne Erfahrung. Da ich davor noch nicht im Albertina gewesen bin, haben mir die Ausstellungen viel gefallen. Die Führerin hat das Ganze sehr aufschlussreich erklärt. -Mostafa

Ich fand die Ausstellung sehr gut. Wir hatten eine Führung durch Albertina. Es war sehr gut aufgebaut, wir haben zuerst über die Geschichte erfahren und danach die moderne Zeit. Zum Schluss konnten wir selbst malen und unsere Ideen einsetzen. Ich bin echt froh, dass ich teilnehmen durfte. -Narges

Ausstellungsrundgang war super, ich war erste Mal in Albertina, mir hat es gefallen. Kreativ Workshop war auch gut, obwohl ich nicht gut malen kann. -Sandor

Kreativer Workshop

Ragad & Raissa: Stipsprecher:innen in NÖ stellen sich vor

Mein Name ist Raissa, ich bin 17 Jahre alt, komme aus Rumänien und gehe ins Gymnasium in Hollabrunn. Ich bin seit September 2021 Teil der START-Familie. Als Stipi-Sprecherin werde ich viele interessante Aktivitäten machen, sowohl spannende als auch spaßige: ins Kino gehen, Escape Room oder Bowling sind nur ein paar Beispiele. Ein Anliegen ist es mir, dass wir Stipis untereinander eine gute Harmonie haben. START ist eine schöne Organisation, die Jugendliche mit ähnlichen Interessen zusammenbringt, um neue Dinge zu lernen und erfahren. Wir lernen alles Mögliche, von DNA-Funktionen bis zu Bewerbungstrainings oder verschiedenen Textsorten für die Matura. START ist eine Familie, die mich unterstützt und durch meinen Schulweg hilft. Ich freue mich sehr auf neue motivierte Stipis!

Hallo, mein Name ist Ragad Askar, ich komme aus Syrien und lebe seit 2015 in Österreich. Ich besuche die 6. Klasse im BORG in St. Pölten und bin seit September 2021 eine Stipendiatin bei START-Niederösterreich. Ich habe mich bei START beworben, weil ich mir in der Schule schwertat und unbedingt dabei Hilfe brauchte meinen Weg bis zur Matura zu schaffen. Das START-Stipendium bietet mir diese Unterstützung. Im Februar wurde ich als Stipisprecherin gewählt und habe mit den anderen Stipis viel vor. Raissa (die zweite Stipisprecherin bei START-NÖ) und ich wollen den Zusammenhalt in der Gruppe stärken und zum Bespiel ins Kino gehen und einen Escape Room probieren. Auch Sporttermine sind natürlich am Plan und vieles mehr. START bietet dir Nachhilfe, Bildungsgeld in der Höhe von 100€ pro Monat und Workshops über verschiedene Themen, die dich interessieren. Weiters baust du Kontakt mit anderen Jugendlichen auf und schließt neue Freundschaften. Du kannst bis zu drei Jahre ein Stipendiat oder eine Stipendiatin sein bzw. bis du maturierst.

English class with Soso: Stress

„Stress“ war das Thema der heutigen Conversation Class mit Soso. Im ersten Teil haben die Stipis Monologe geführt und erklärt, wie sie mit Stress umgehen und welche Tipps sie den anderen geben, um den Stress nach einer schwierigen Zeit bzw. Woche zu reduzieren. In einer Gruppendiskussion haben sie darüber debattiert, dass Jugendliche unter Stress leiden, was sie dagegen unternehmen können und wie „the level of stress“ in den letzten Jahren gestiegen ist. In der nächsten Diskussionsrunde wurde darüber gesprochen, ob Stress für uns und unser Leben notwendig ist, und ob man aus Stress bzw. „Gestresst sein“ Vorteile ziehen kann.

Im weiteren Teil der Class haben sie eine „What if“ Übung bekommen, in der sie sich mit ihrer Fantasie befasst haben. Die Frage, die Soso ihnen gestellt hat, lautet: „Wenn dir ein Zauberer helfen könnte, damit du für den Rest deines Lebens glücklich bist, würdest du seine Hilfe annehmen oder ablehnen? Warum?“

It is always fun for me to communicate in English. The workshop is a good opportunity to expand knowledge and to get to know new vocabularies. The main topics were depression, happiness and the young generation. It was a nice topic because as a young girl I have ideas to share and I can discuss well. I appreciate the whole structure of the online session very much. The monologue part and the discussion part both help me prepare myself for the final matriculation exam. Therefore it is recommendable for every student who needs to practice English for final oral exam. -Sabiha

Bei dieser Einheit haben wir über die Jugendliche und Stress geredet. Wir haben über mögliche Gründe gesprochen, die Stress bei Jugendlichen verursachen können. Es war eine interessante Einheit und hat viel Spaß gemacht. -Milad

English Class war sehr belehrend, jede hat seine Erfahrungen mit Stress geteilt. Diskussionen machen auch Spaß. -Fidan

In Englisch mit Soso haben wir über Stress diskutiert, ob man Stress im Leben braucht etc. -Sandor

Zettelwirtschaft!

Workshop zum Thema „Umgang mit Geld“ in der akzente Jugendinfo Salzburg – 11.03.2022

„Was kostet die Welt?“ fragten sich Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am 11.03.2022 beim gleichnamigen Workshop mit akzente Salzburg. Vor allem ging es aber auch um die Frage, wie es gelingen kann einen Überblick über Ausgaben und Einnahmen zu behalten, vielleicht sogar etwas zu sparen. Das Zettelbudget kann hier schnelle Antworten liefern! Ob es gute und schlechte Schulden gibt, auch darüber wurde viel diskutiert an diesem Abend. Unterschiede in den Prioritäten, wofür die Teilnehmer:innen wieviel Geld ausgegeben oder was etwa der Frisör, ein gutes Essen zu zweit im Restaurant, eine Packung Milch oder ein Auto kosten darf, zeigten sich recht deutlich. Einig war sich die Gruppe jedoch darüber, was ein cooles Paar Turnschuhe kosten darf 😉!

Unsere Vorarlberger Stipisprecherinnen stellen sich vor:

Mit dem Namen Khadiga Shekh Rashid bin ich ein Teil einer 10-köpfigen syrischen Familie. Im Jahr 2015 hat Österreich mir die Gelegenheit gegeben, in Vorarlberg in die Schule zu gehen, um mich mit der Sprache vertraut zu machen. Derzeit besuche ich die 4. Klasse HAK Bregenz. In der 3. Klasse habe ich von START erfahren und habe mich gleich entschieden, mich zu bewerben. Seit September 2021 bin ich ein Mitglied der START-Familie und darf dieses Jahr (2022) die Verantwortung für diese Familie als Stipisprecherin übernehmen, was mir eine große Freude macht und sehr am Herzen liegt.  

Zahlreiche Ziele stehen an der Tür, die ich gerne ins START-Haus reinlassen möchte. Diese Ziele sollen für alle passen, jede/r soll sich unter demselben Dach wohl und wertvoll fühlen. Für mich bedeutet START ein Beginn für eine neue Welt und Entstehung einer wichtigen Familie. Dazu gehören ein starker Charakter, Akzeptanz und Toleranz. Außerdem möchte ich als Stipisprecherin die Talente und das Selbstbewusstsein der Stipis entwickeln und verbessern.

Viele kennen START als eine Organisation, die engagierte Schüler/innen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen sowohl finanziell, schulisch als auch persönlich unterstützen. Immerhin finanziert START ihren Stipendiaten/innen Klassenreisen, um sich in der Klasse wohler zu fühlen und Nachhilfestunden, um sich schulisch zu verbessern. Seminare und Workshops etlicher Themen dürfen nicht fehlen. Was für ein Traum! Oder? Aber START ist viel mehr als was andere kennen. Diese typischen Merkmale beschreiben START oberflächlich. Um START besser, tiefer und enger kennenzulernen, muss man seinen Kern untersuchen und ein Teilnehmer dieser Gemeinschaft werden. Denn je genauer du START kennst, desto schwieriger ist es, dieser Familie den Rücken zu kehren und man wünscht dieser hervorragenden Familie immer das Beste.   

Hallo liebe Welt🤗,

hier ist Sherin Ahmo, Kurdin aus Rojava (Nordsyrien), besuche die 7. Klasse Borg Lauterach und bin seit 1,5 Jahren bei der START-Vorarlberg-Familie. Meine Pläne als Stipi-Sprecherin sind sowohl für die Stipis da zu sein als auch so viele Workshops/Veranstaltung wie möglich zu organisieren, indem wir als Stipis – neben der schulischen Unterstützung – auch miteinander Zeit verbringen und uns besser kennenlernen können. START-Stipendium ist für jeden engagierteN SchülerIn mit Integrationshintergrund richtig, denn man wird in jedem Bereich unterstützt, egal ob schulisch, finanziell oder auch geistig.

START-Oberösterreich fasst zusammen

Am Sonntag, den 13. März 2022 wurde bei START-Oberösterreich die Kompetenz „Zusammenfassen“ eingehend besprochen und geübt. Workshopleiterin Tatjana Brandner hat mit acht START-OÖ Stipis gelernt und geübt, viele Unklarheiten beseitigt und mit praktischen Anwendungstipps weiterhelfen können.

Grace berichtet, was sie sich vom Workshop gemerkt und mitgenommen hat:

In diesem Workshop besprachen wir zuerst was in einem Text wichtig ist, lernten nützliche Ausdrücke kennen und die häufigsten No-Go´s dieser Textsorte zu vermeiden.

Die Gruppe schien sich an vieles vom Deutschunterricht zu erinnern, trotzdem haben wir viele neue, praktische Tipps gehört, wie z.B.: wenn der Text ungegliedert ist: Sinnesabschnitte machen und den Abschnitten je nach Inhalt Überschriften geben!

Bei Thementrennungen viel mit Farben arbeiten (z. B.: Infos aus dem zweiten Absatz blau)!

Den Theorieteil haben einige Übungen aufgelockert: Mit kleinen Sätzen aus Texten, übten wir beispielsweise das Weglassen unnötiger Informationen und wir erprobten schließlich in Kleingruppen auch, fertige Zusammenfassungen zu schreiben.

Für mich persönlich war das eine super Gelegenheit, als Maturantin, dieses Grundlagenthema zu wiederholen und zu üben.

Wir bedanken uns recht herzlich für den tollen Workshop bei Tatjana Brandner!

Rodelspaß am Zauberberg

Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause wurde ein beliebter Fixpunkt des Winters bei START-NÖ & -Wien wiederbelebt: der Rodelausflug zum Semmering. Bei traumhaft sonnigem Wetter machten sich die Stipendiat:innen mit dem Zug auf den Weg zum Semmering und dann ging es schon mit der Gondel den Berg hinauf und ab auf die Rodelbahn. Trotz Sonnenschein war es kalt und die Bahn dementsprechend eisig und auch schnell. Für viele war es das erste Mal auf einer Rodel, aber nach einer ersten Runde zum Eingewöhnen hatten die Stipendiat:innen den Dreh bald raus und dem Rodelspaß stand nichts mehr im Weg. Eine gemeinsame Pause mit heißer Schokolade in der Hütte direkt an der Rodelbahn rundete einen gelungener Tag ab!

Das Rodeln hat mir echt sehr gefallen. Es war auch das passende Wetter dafür, die Sonne schien und dermaßen kalt war es auch nicht. Der Schnee war überwiegend pulvrig und es hat Spaß gemacht auf ihm zu fahren. Eines der Highlights war auch die Gondelbahn, mit der wir nach oben gefahren sind und aus welcher man einen unglaublich schönen Ausblick hatte (siehe Fotos). Außerdem habe ich auch Mal einen Teil der Wiener-Stipis kennengelernt. Natürlich gab es Mal den ein oder anderen Hüpfer, aufgrund der Hügel, aber der Spaß hat die Schmerzen kompensiert. Die kurze Pause in der wir noch heiße Getränke getrunken haben, war genau richtig um wieder Energie zu tanken und weiter zu rodeln. Das einzig Negative war, dass die Piste leider schon um 16 Uhr zu macht, ansonsten wären wir sicher noch paar Mal runtergefahren. Ich würde aufjedenfall nochmal rodeln gehen, wenn die Möglichkeiten gegeben sind. Zum Schluss nochmals ein großes Dankeschön an START für die schöne Erfahrung. Markus

Es war eigentlich ganz was Neues, ich war noch nie Rodeln und wegen START habe ich es mal probiert. Lustig wars auf jeden Fall, kanns kaum erwarten nochmal mit START nächstes Jahr wieder dort hin zugehen😊 Govany

Das Rodeln in Semmering Zauberberg hat mir sehr gut gefallen, es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe auch Stipendiaten aus Niederösterreich kennengelernt. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, weil das mein erstes Mal war, aber nach 2 Mal Rodeln, konnte ich normal Rodeln. Hayatullah

Der heutige Tag war ein wundervoller Tag. Das Rudeln hat unheimlich viel Spaß gemacht. Das Wetter war heute ein Volltreffer sonnig, warm und es hat den Tag noch mehr versüßt. Am Ende waren wir alle teilweise nass, aber das war uns ziemlich egal, denn wir haben Spaß gehabt, haben viel gelacht und den Tag miteinander genossen. Shazad

Textsortenworkshop: Leserbrief & Kommentar

Heute beschäftigen sich die START-Wien Stipis mit zwei weiteren Textsorten, die für die Matura relevant sind. Nach Erörterung, Textanalyse und Textinterpretation geht die Workshopsreihe mit Leserbrief und Kommentar weiter.

Ich fand den heutigen Deutsch-Workshop sehr gut. Ich habe viel Neues dazu gelernt und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mich mit diesen Textsorten besser auskenne. Ich finde es sehr toll, wie unsere Lehrerin Nina den Workshop gestaltet hatte. Ich freue mich schon auf die zukünftigen Workshops mit ihr. -Fatema

Den Workshop hat mir heute sehr gefallen. Ich wusste überhaupt nicht, was ein Leserbrief bzw. Kommentar ist und heute wurde mir alles super gut erklärt. Dafür möchte ich nochmal für den tollen Workshop danken. 🙂 -Omar

Ich fand den Deutsch-Workshop sehr interessant und informativ. Wir haben sehr ausführlich die beiden Textsorten behandelt. Anschließend haben wir Hilfsmittel (Phrasen) zu den Texten bekommen, die sehr hilfreich sind. Vielen Dank für den Workshop!☺️ -Mostafa

Der Workshop war sehr interessant. Vor allem, weil ich Neues dazugelernt habe und wir auch viele Dinge wiederholt haben. Wir haben gelernt, wie man diese zwei Texte aufbaut und schreibt. Zusätzlich haben wir uns Maturabeispiele angesehen, was ich sehr gut fand. -Anni

English class with Soso: Debating about social, educational and political issues

In der heutigen Conversation Class haben sich Soso und START-Wien Stipis mit verschiedenen Themen auseinadergesetzt. Mostafa berichtet darüber: „Die Englisch-Conversations class war wie immer sehr unterhaltsam und interessant. Wir haben über die Vorteile und Nachteile von der Einführung der Uniform diskutiert. Danach haben wir einzeln einen Monolog zum Thema „Inwiefern wirke ich positiv auf mein Umfeld“ gehalten. Zum Schluss haben wir uns mit einer Gruppen-Diskussion darüber, ob die älteren Personen wählen dürfen, auseinandergesetzt. Schließlich gibt uns Soso immer Feedbacks, von denen wir lernen können. Vielen Dank!“

Der Workshop war sehr gut und hat mir sehr gefallen. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass Soso die Präsentation sehr strukturiert herangegangen ist und auch persönliche Verbesserungstipps an uns gegeben hat. Ich habe gelernt, dass man bei Präsentationen langsamer reden und öfters Pausen zwischen den Sätzen machen soll. Diese habe ich versucht anzuwenden und ist mir gut gelungen. -Anni

Diese Einheit war echt toll. Wir haben über das Thema Schuluniform geredet, ob sie Vorteile oder Nachteile hat. Viele von uns haben unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Viele waren gegen die Schuluniform und einige dafür. Es hat echt spaß gemacht, bei dieser Einheit dabei zu sein und seine Englischkenntnisse zu verbessern. -Milad

Es werden Matura relevanten Themen behandelt. Soritta achtet sehr darauf, dass jede:r bei jedem Punkt etwas sagt. Bei Englisch Class fühle ich mich sehr gut für die mündliche Matura vorbereitet. Die Perspektiven von anderen zuhören, macht auch sehr viel Spaß! -Fidan

Herz & Lunge – Virtueller Workshop mit der IMC FH Krems

Am Freitag, den 11 .März hatte sich die IMC FH-Krems für uns Zeit genommen, um uns in einem virtuellen Workshop „Herz und Lunge sind der Motor und Filter unseres Körpers“ die Funktionen dieser zwei wichtigen Organe zu erklären. Mit einem 3D Programm wurde uns gezeigt, wie Herz und Lunge aussehen, aber auch wie sie mit Einschränkungen funktionieren. Wie wirken sich Krankheiten, ungesunde Ernährung, Rauchen und andere Dinge auf diese zwei Organe aus? Das alles konnten wir mit unseren Augen sehen. Am Ende des Workshops wurden uns die Studiengänge der FH Krems vorgestellt und auf Fragen unserer Stipis wurde geduldig und nett eingegangen. Wir bedanken uns somit bei der IMC FH Krems für diesen spannenden und lehrreichen Workshop, der den Stipis sehr gut gefallen hat!

Ein hervorragender Workshop. Der Professor hat die Funktion des Herzens und der Lunge ganz toll erklärt. Vor allem, wie genau und mit Geduld er die Fragen beantwortete, fand ich ausgezeichnet. Die Vorstellung der Studiengänge an der FH Krems habe ich toll gefunden. Mohid

Es war der interessanteste Workshop, den ich bisher gesehen habe. Mich hat das Thema eh früher interessiert und nachdem Workshop habe ich jetzt mehr Interesse und Freude, mir mehr Infos  über die Fachhochschule Krems zu holen. Zahra

Der Workshop über ,,Herz und Lunge – Motoren des Körpers“ war sehr spannend und informativ. Wir konnten virtuell das Herz und die Lunge eines Menschen von innen sehen und dies wurde auch sehr gut erklärt und man durfte auch Fragen stellen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass das so von innen ausschaut und habe jetzt auch viel neues mitnehmen können. Am Ende hat die FH auch ihr Studium vorgestellt, was ich auch sehr interessant fand und da wurden auch die Fragen sehr gut beantwortet. Im Großen und Ganzen war das ein echt cooler Workshop! Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte und danke auch für den tollen Workshop! Lily

Zum Workshop „Herz und Lunge Motoren des Lebens“ kann ich nur positive Feedbacks geben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich die FH Krems näher kennengelernt habe bzw. welche Bereiche sie beinhaltet. Ich fand es faszinierend, dass man mit einem Programm einfach die inneren Organe genauer beobachten kann. Wir haben jetzt auch eine bessere Vorstellung vom Herz und von der Lunge, wie sie wirklich aussehen und wie sie funktionieren. Vor allem die Lunge eines Rauchers wie schwarz sie sein kann.Ich fand es auch gut, dass die Studentinnen aus ihrer Sicht uns ihre Erfahrungen erzählt haben. Ich bedanke mich bei ihnen, dass sie sich Zeit für uns genommen haben, um uns was beizubringen.  Fatema

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich den Stoff, den ich bereits in der Schule gelernt hatte, auffrischen konnte und auch weil ich viel Neues über das Herz und die Lunge sowie verschiedene Krankheiten gelernt habe. Ich bin auch sehr dankbar für die Möglichkeit, mehr über die FH Krems zu erfahren. Dies ist für uns, die kurz vor dem Abschluss stehen, von besonderer Bedeutung. Vielen Dank START für diese Gelegenheit!  Tijana

Herz und Lunge Motoren des Körpers war ein super interessanter Workshop. Ich konnte meine Fragen sehr offen stellen und sie wurden detailliert erklärt. Was mir besonders gut gefallen hat war das 3D Bild vom Herz und der Lunge. Die häufigsten Herz- und Lungen- Erkrankungen wurden auch erwähnt, und noch dazu wie gefährlich die Schadstoffe, wie Zigaretten, Shisha etc. für den menschlichen Körper sein können.
Außerdem haben die Studentinnen von der FH Krems die diversen Studien- Richtungen präsentiert, was sehr hilfreich und informativ für uns alle START- Stipis war.
Danke an Allen, die den Workshop organisiert haben und uns über das Thema informiert haben.
Sahar

Der Workshop war sehr interessant. Mir hat es sehr gut gefallen, da wir sehen konnten, wie ein Herz und die Lunge von innen ausschauen. Danach haben wir das Herz und die Lunge genauer betrachtet. Beim Herzen konnten wir sehen, wie ein gesundes und ein ungesundes Herz aussieht. Wenn man ungesundes Essen für eine längere Zeit isst und nicht Sport macht, kann es zu Verstopfung der Blutgefäße führen und nur von sowas ist es möglich ein Herz Infarkt zu bekommen. Bei der Luge konnten wir sehen, wie ein Raucher Lunge aussieht. Bei der Raucher Lugen ist es so, dass man die geschädigten Bronchien nie mehr heilen kann. Wir konnten sehen, wie eine Asthma Lunge aussieht. Und vieles mehr. Ich bedanke mich bei allen, die den Workshop möglich gemacht haben! Ghufran

Ab auf die Piste!

START-Skitag in Oberösterreich am Feuerkogel – 06.03.2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pistenpause ging es am Sonntag den 06.03.22 für 20 Stipendiat:innen aus Salzburg und Oberösterreich endlich wieder ab ins Skivergnügen. Die meisten standen an diesem Tag zum allerersten mal auf den zwei „Brettln“ und konnten gemeinsam mit drei Trainer:innen der Skischule Neuhuber am Feuerkogel „Pizzaschnitte“ und „Pommes“ üben. Die Erfolge lassen sich sehen! Bereits am Nachmittag übten viele am Tellerlift weiter ihr Fahrkönnen.

Das sagen die Stipendiat:innen zum START-Skitag:

Stipendiatin Yama, SBG: „Skifahren am 06.03.  war eine wunderbare und etwas unangenehme Erfahrung für mich.  Es war mein erstes Skifahren und ich habe mich lange darauf gefreut.  Zuerst war es mir ein bisschen unheimlich, weil ich Angst hatte, hinzufallen, aber dann habe ich mir von den Trainern dort ein paar Tipps geholt.  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde gerne wieder Skifahren gehen. Danke an START für die schöne Organisation.“

Stipendiat Hafi, OÖ: „Bevor wir uns von diesem Winter verabschieden, hatten wir die Gelegenheit, einer Skischule zu besuchen. Je nach Erfahrungen wurden wir in zwei Gruppen geteilt, Anfängergruppe und Profigruppe. Die Skilehrkräfte teilten uns nochmal in zwei Gruppen und diese nach diesem Prinzip, wer auf Schi stehen kann und wer nicht. Da manche von uns schon einmal auf Schi gestanden waren, haben wir gleich mit anderen Übungen weitergemacht, nämlich wie man bremst, wie man Rechts- und Linkkurven macht und wie man sich in besondere Situationen verhalten muss. Nach viel Übungen und hilfreiche Tipps und Tricks dürften manche von Anfängergruppe den Tellerlift probieren und dabei ein bisschen längere Strecke zu fahren. An diesem Skitag hatten wie von Anfang an viel Spaß, aber besonders bei den Übungen und dem Tellerlift mit einer längeren Strecke. Vielen Dank für die Organisierung“

Stipendiatin Lily, SBG: „Unser Ski Tag gemeinsam mit START OÖ und Katrin Bernd war sehr lustig! Besonders spannend waren die Ski Pisten in Feuerkogel, denn dort konnte man die schöne Aussicht genießen aber leider war das Wetter nicht so schön, da wir mehr Sonne erwartet hatten. Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut, denn ich wollte endlich mal wieder sehen, ob ich eh nicht meine Skikünste verlernt habe. Auch wenn ich am Anfang ein paar Mal gestürzt bin, hat es trotzdem sehr Spaß gemacht. Auch sind wir mal auf der roten Piste gefahren, worüber ich eigentlich ein wenig Angst hatte, aber es war gar nicht so schlimm und hat total Spaß gemacht. Wir hatten alle viel Energie und haben viel gelacht! Für mich war das auf jeden Fall ein großer Spaß. Danke für den Skitag! 😊“

START-Stipendiat Reza, OÖ: „Nach knapp 3 Jahren durfte ich wieder am 6 März 2022 Skifahren. Am Anfang war ich ein bisschen unsicher, ob ich das noch kann oder ob ich es verlernt habe aber nach einer aufwärmrunde war alles wieder da. Ich finde Ski fahre ist einer die schönsten Sportarten der Welt. Der Aussicht von ganz Oben auf Eben- und Traunsee war wunderbar. Es hat sehr Spaß gemacht gemeinsam mit die Anderen Stipendiatinnen. Es war schöne Tag, gute Auffrischung für meine ski-Kunst =) und ich habe es genossen. Danke an Start der das ermöglicht hat.“

Stipendiatin Rasia, SBG: „Die Berge gemeinsam mit den Stipis aus SBG und OÖ hochsteigen und sich mit Schnee schöne Erinnerungen machen, gehört jährlich zu START. Sich öfters am Boden hinhauen und blaue Flecken bekommen, gehört natürlich auch dazu. Obwohl es eine kleine sportliche Herausforderung und die erste Erfahrung mit Skifahren war, ist es uns allen gelungen, sich mit Skifahren vertraut zu machen und wirklich Spaß haben. Sich antrauen und den Mut zu haben, steilere Wege zu fahren, hat den Tag noch genialer gemacht. Aber am Tag danach sich vom Bett zu trennen und in die Schule zu gehen, war noch herausfordernder. LG Rasia“

Stipendiat Kher, SBG: „Es hat mir Ski fahren mit den Salzburger Stipis und Oberösterreicher Stipis sehr gut gefallen, weil ich Ski fahren meinen Lieblingssport ist. Ich habe da einige neue Stipendiatin /in kennengelernt und gemeinsam Ski gefahren. An diesem Tag habe ich Katrin auch kennengelernt, weil ich früher mit ihr noch nicht geredet habe. Ich bin sehr froh, dass ich mit Lilli und andres Stipis gemeinsam zuerst auf Blaue Skipiste und dann auf schwarze Skipiste gefahren. Der Mittagessen hat mir gemeinsam mit anderen  Stipendiaten gut gefallen. Zum Mittagessen habe ich mir Pizza mit einem Cola bestellt. Es war sehr lecker. Nach dem Mittagessen sind wir weitergefahren und Schöne Fotos gemacht. Am Nachmittag bin ich kurz Tee Pause gegangen und da habe ich mich mit Katrin unterhalten. Lg. Kher“

Stipendiatin Danai, SBG: „Der Schitag hat mir sehr gut gefallen! Ich fand es sehr hilfreich, dass wir Schi Trainer hatten, da ich endlich mal gelernt habe richtig Schi zu fahren. Der Trainer war supernett und hat uns immer gute Kritik gegeben. Natürlich hat er uns am Ende auch für unsere Fortschritte gelobt. Das Schifahren an sich hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und jetzt, wo ich es kann, werde ich mich trauen öfters mit Freunde Schifahren zu gehen.“

START-Wien Newsletter März 2022

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Vienna Open Lab: DNA-Kopierer

Am Freitag, der 4. März 2022, trafen wir uns beim Vienna Open Lab, dem ersten molekularbiologischen Mitmachlabor Österreichs am Vienna BioCenter. Dort wurden wir von zwei Molekularbiologie Studentinnen empfangen, die als Team den und andere Workshops leiten bzw. betreuen. Danach ging es ins Labor!

Als Erstes erklärten sie uns die Laborregeln und machten uns auf mögliche Gefahren aufmerksam. Dann ging es mit dem Thema „DNA-Kopierer“ los! Hier lernten wir durch unser Betreuungsteam mehr über die DNA (Desoxyribonukleinsäure) und wie diese aufgebaut ist. Verblüffend war es aber, als wir erfuhren, dass unser Körper aus rund 30 Milliarden (3*109) besteht und sich in jeder dieser Zellen ein zweimeterlanger DNA-Doppelstrang befindet. So unfassbar! 😮

Nach diesem Wissens-Booster starten wir mit der eigentlichen Sache, nämlich dem „Kopieren von DNA“. Zuerst wurde uns erklärt, dass der DNA-Kopierer, wie jeder normale Kopierer, den wir kennen, folgendes braucht:

  • Tinte, also Nukleotide (DNA-Bausteine)
  • Kopierer, diese Rolle nahm die DNA-Polymerase
  • Lesezeichen, das sind die sogenannten Primer (kurze DNA-Abschnitte), die der Polymerase anzeigen, wo kopiert werden soll
  • und natürlich eine Vorlage, also DNA-Moleküle, welche kopiert werden soll. Diese nahmen wir von der einzigartigen Pflanze „Arabidopsis Thaliana“ oder auf gutem Deutsch: Acker-Schmalwand.

Als nächstes wurden wir in Gruppen geteilt und fingen mit unseren Proben an, wo wir auch lernten, wie wir mit den modernen bzw. genauen Pipetten Microliter pipettieren. Danach konnten wir mittels Thermocycler die DNA kopieren. Ein Gerät, das vollautomatisch in der Lage zur Durchführung der Polymerase-Kettenreaktion ist, auf Englisch: Polymerase Chain Reaction (davon kommt die übliche Abkürzung bei denCoronatestungen: PCR). Am Ende konnten wir unsere Proben mittels einem anderen speziellen Gerät kontrollieren, welches uns ermöglichte, alles unter UV-Licht zu sehen und demnach konnten wir auch unsere Ergebnisse vergleichen. Ich bin sehr froh, dass wir dieses tolle Erlebnis machen durften und würde diesen Workshop nur weiterempfehlen! 🙂

Autor: START-Wien Stipendiat Ibo

Immer wieder toll zu sehen und erleben, was START für Workshops anbietet. Dieser Workshop hat mir besonders gut gefallen, weil die Arbeit im Labor so selten ist. Die Möglichkeit, DNA zu kopieren, bekommt man so selten, sodass dieser Workshop so einzigartig war. -Rawina

Ich fand den Workshop sehr interessant und informativ. Wir haben nämlich gelernt, wie man DNA kopiert und es war nicht nur Theorie, sondern wir durften auch selbst mitmachen. Ich würde mich aufjedenfall auf mehr solche Workshops freuen. -Hamed

Die Zusammensetzung von Theorie und Praxis fand ich hervorragend. Weiters, konnte ich viel Wissen sammeln. Ansonsten erwarte ich weitere solche Workshops. -Mohid

Der DNA-Kopierer Workshop war für mich sehr interessant und informativ. Ich wünsche mir mehr Biologie-Workshops für die Zukunft. Danke! -Mostafa

Heute war sehr gut. Ich habe vieles gelernt und mich nach Labor gut informiert. Es hat mir wirklich sehr gefallen, außerdem die Leiterinnen waren ganz nett. -Sulaf

Studienberatung: Alternativen zum Medizinstudium

Ein wichtiger Teil des START-Stipendienprogramms ist die Information zur richtigen Berufs-und Studienwahl. Gut dass wir bereits über 500 Alumni haben, die uns über ihrer Ausbildungen und Studienwege erzählen können.

Am 7.3.2022 nahmen insgesamt 24 Stipendiat:innen aus 5 Bundesländern teil um sich über folgende Studienrichtungen zu informieren:

Pharmazie (Uni Graz) – mit Sara – START-OÖ Alumna (Matura 2018)
Gesundheits- & Krankenpflege (FH Sbg) mit Harun – START-Sbg Alumnus (Matura 2013)
Medical Engineering (JK-Uni Linz) mit Yildiz – START-Wien Alumna (Matura 2018)
Biotechnologie (Boku Wien) mit Korollus – START-Wien Alumnus (Matura 2015)
Biologie & Neurowissenschaften (Uni Wien) mit Mojtaba – START-Wien Alumnus (Matura 2013)

Zuerst hatten die Alumnis Zeit in 10 Minuten ihr Studium vorzustellen, von Eigenmotivation, Studienplan und Berufs- und Verdienstmöglichkeiten wurde alles besprochen. Dann konnten die Stipendiat:innen in 5 Break-out Rooms bei den jeweiligen Alumnis detaillierte Fragen stellen.

Hier das Feedback der Jugendlichen:

Der Studienberatung war meiner Meinung nach sehr ausführlich und ich weiß jetzt, dass es viele Möglichkeiten gibt falls irgendwas mit der Medizin Studium oder Pharmazie nicht passt.

Hamoudi (Wien)

Mir haben die unterschiedlichen Vorstellungen der Studiengänge sehr gut gefallen, vor allem der genauen Details und Information zu den Studienarten. Ich konnte zwar meine Interessen nicht zu den vorgestellten Studien zuteilen, aber immerhin habe ich eine bessere Vorstellung und mehr Alternativen

Khadiga (Vbg)

Der online Workshop zum Thema Alternativen zu Medizin war sehr interessant. In diesem Workshop waren Studenten, die eine Medizinstudium abgeschlossen hatten oder noch studierten dabei. Sie erzählten uns von ihren Erfahrungen. Ich fand den Workshop sehr hilfreich weil ich jetzt ein drittes Plan für Medizinstudium habe.

Masooma (Sbg)

Das workshop war wirklich hilfreich. Viele denken, dass Medizin alles ist, aber durch diesen Workshop haben wir gesehen, dass es so viele andere Möglichkeiten gibt, die auch eben in medizinischer Bereich ist. Mir persönlich hat Biotechnologie sehr gut gefallen. 

Narges

Das Workshop hat mir sehr geholfen zu wissen, was ich genau studieren möchte. Es gibt viel mehr Möglichkeiten einen Beruf zu ergreifen, welches etwas mit Medizin zu tun hat, als ich dachte. Die Studenten haben auch ihre Wege sehr gut erklärt und übersichtlich. Dazu bekamen wir Ratschläge und Empfehlungen bekommen wie z. B welche Stadt in Österreich für Studenten am besten geeignet ist oder über die Nebenjobs, die wir zukünftig mach können.

Ragad (NÖ)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da ich eh schon mehr Infos über andere Studiengängen, die mit Medizin was zu tun haben, gesucht habe. Also für mich persönlich wars sehr hilfreich.

Tamara (OÖ)

Mich würde das Pharmaziestudium sehr interessieren, falls noch ähnliche Workshops geplant werden . 

Zahra (OÖ)

Danke an die START-Alumnis für die spannenden Einblicke und die vielen Tipps!

Eislaufen mit START-Vorarlberg

Da wir in Vorarlberg immer noch kaltes Wetter haben und nicht vieles draußen machen können, entschieden wir, die START-Stipi-Sprecherinnen, dass wir mit den anderen Stipis am 6. März Eislaufen gehen wollen.

Die meisten der Stipis konnten nicht eislaufen, jedoch haben wir im Team uns unterstützt und voneinander gelernt, bis alle dann allein laufen konnten.

Später ist Bill auch auf einen kurzen Sprung vorbei gekommen, was uns sehr gefreut hat.

Lisa war natürlich auch dabei und hat ihre Familie mitgebracht. Ihr kleines Kind war zum ersten Mal Eislaufen und das hat uns gefreut, weil wir nicht besser waren als er.

Danach durften wir gemeinsam etwas Warmes trinken und uns unterhalten.

Es war ein toller Tag, weg von den Prüfungen und vom Schulstress.

Feedbacks von Stipis:

Kamar: „Eislaufen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe diese Zeit sehr genossen.

Hajer: „Es hat mich sehr gefreut mit START Eislaufen zu gehen. Eislaufen ist meine Lieblingswintersport. Es hat mir immer Spaß bereitet, aber mit START war es nochmal etwas anderes. START hat uns die Gelegenheit gegeben, uns gedanklich von allen Prüfungen fernzuhalten und uns zu erholen. Diese Zeit war besonders für mich, da ich nicht nur meine Freude mit meinen Freunden geteilt habe, sondern auch Zeit mit ihnen verbringen konnte, was mir sonst nicht immer möglich ist. Zum Schluss möchte ich mich bei Sherin und Khadiga bedanken für die schöne Organisation. Und ein großer Dank an START, das uns diese Gelegenheit gibt.

Khadiga: „Das Eislaufen war „amazing“. Jede war für jede da. Wir haben uns gegenseitig geholfen, damit wir nicht hinfallen und Spaß haben können. Trotz des ersten Mals auf dem Eis, war die Erfahrung hervorragend. Ich würde immer wieder gerne Eislaufen gehen.

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Knigge-Workshop

Für einen gut funktionierenden und reibungslosen Alltag im privaten Bereich, in der Schule und im Beruf, ist es wichtig, dass man die gängigen Verhaltens- und Benimmregeln kennt.

Aus diesem Grund organisiert START-Vorarlberg für seine StipendiatInnen alljährlich einen sogenannten Knigge-Workshop mit Trainerin Juanita Hieble-Tomio, von der Tanzschule und Knigge-Akademie Hieble in Dornbirn.

Mit viel Knowhow rund um die Themen „Begrüßung, Telefonieren, Schriftverkehr (E-Mail und Brief), Outfit im Beruf, Bewerbungsgespräche und Tischkultur“, stellte Juanita geduldig und humorvoll die wichtigsten Benimmregeln vor und beantwortete dabei alle aufkommenden Fragen. In Rollenspielen wurde das neu gelernte dann auch direkt angewendet. Die StipendiatInnen waren aufmerksam bei der Sache und hatten auch einiges zu lachen.

Feedback der begeisterten Stipis:

Khadiga: „Der heutige Workshop war sehr interessant und spaßig. Zu Beginn haben wir das Wichtigste zum Thema „Gutes Benehmen“ und „Richtiger Auftritt“ auf Kärtchen zusammengestellt. Das Ergebnis war tatsächlich, dass alle denselben Wert für wichtig halten. Wir konnten einiges lernen und vieles mitteilen.
Ich fand es auch besonders schön, als die Kursleiterin unsere Tradition näher kennenlernen wollte und ihre mit unserer verglichen hat. Das war spannend.“

Hadel: „Ich habe den Kurs jetzt zum zweiten Mal besucht und ich hatte schon befürchtet, dass es für mich daher langweilig sein könnte. Jedoch hatte mich die Trainerin Juanita überrascht und den Workshop brillant gestaltet, so dass ich doch viel Neues dazu gelernt habe. Die Zeit verging schnell, es war spaßig und lustig und natürlich auch informativ. Ich kann diesen Workshop nur weiterempfehlen.“

Hajer: „Der Benimmregeln-Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viele neue Sachen gelernt, denen ich vorher keine Aufmerksamkeit gegeben habe. Ich habe viel über die Österreichischen Benimmregeln gelernt. Es war sehr spannend und auch lustig. Ich möchte mich bei der Trainerin Juanita für die schöne und lehrreiche Zeit bedanken und ich bedanke mich auch bei START für diese gute Gelegenheit.“

Isra: „Ich habe den Workshop sehr interessant gefunden. Am Anfang habe ich mir gedacht, dass meine Erfahrungen durch das Leben in den österreichischen Kultur ausreichend sind und der Workshop mir wahrscheinlich nicht viel bringen wird. Was mich aber überrascht hat, dass genau das Gegenteil der Fall war. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, dabei zu sein. Herzlichen Dank an die Kursleiterin und an START, dass wir an so einem Kurs teilnehmen durften.“

Shiyar: „Mir hat es Spaß gemacht, diesen Kurs besucht zu haben. Ich fand es gut, dass wir viele Beispiele über Bewerbungsgespräche durchgenommen haben und ich würde den Kurs auf jeden Fall weiterempfehlen – für ein sicheres und stillvolleres Auftreten.“

Rasha: „Der Workshop war sehr informativ und lustig. Ich habe viele neue Informationen über Benimmregeln, Bewerbungsgespräche und Tischkultur in Österreich gelernt. Die Trainerin war sehr nett, wir haben mit ihr viele Beispiele und Unterschiede zwischen unseren Kulturen und der österreichischen Kultur geteilt, was sehr interessant war.
Es hat mir echt sehr gut gefallen und hat Spaß gemacht❤“



START-NÖ Deutschworkshop: Analyse /Interpretation

Am Samstag den 5 März haben sich START-Niederösterreich Stpis mit Frau Mag. Sandra Reimers von „Lern dir was“ getroffen, um in einem spannenden Deutsch-Workshop „Analyse/ Interpretation“ Neues zu lernen und hilfreiche Tipps und Tricks für die Zukunft mitzunehmen. Es wurde viel gelacht, aber auch viel gelernt. Sandra Reimers konnte wieder einmal mit ihrer charismatischen und überzeugenden Art die Stipis motivieren und ihnen Neues beibringen. Wir bedanken uns somit für den gelungenen Workshop bei Sandra und freuen uns auf die nächste Zusammenarbeit!

Spannende Tipps und Tricks wurden den Stipis erläutert

Der Workshop zur Textanalyse war sehr informativ und hat mir sehr gefallen. Man hat gelernt, wie man am besten eine Textanalyse durchführt oder überhaupt anfangen soll, dass es besser geschrieben ist und man selbst leichter damit umgehen kann. Außerdem hat uns Sandra Tipps zum Stressabbau in Prüfungssituationen und Tipps zur Fehlervermeidung gegeben. Arina

Es war ein erfolgreicher Tag. Sandra war nicht nur sehr lieb, aber sie hat auch mit sehr viel Energie und Elan gezeigt was einen noch mehr motiviert. Außerdem fand ich die Tipps und Tricks, die sie uns mitgeteilt hat, sehr hilfreich und informativ. Da ich schon bei einem anderen Workshop die Textanalyse durchgegangen bin, war hier nicht viel Neues dabei, trotzdem war dies eine gute Wiederholung und wie meine Pädagogik Lehrerin immer meint, Wiederholung ist die Mutter des Lernens! Eliza

Der Deutsch-Workshop war besonders informativ. Mag. Sandra Reimers von „Lern dir was“ hat uns zahlreiche Tipps gegeben, die uns bei der Vorbereitung für die Deutschprüfungen, insbesondere Textanalyse und Textinterpretation, helfen sollen. Ich danke START-Stipendium vielmals für diesen Workshop. Jowi

Get Yourself Matura Ready (5)

Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung) sind euch ein Begriff? Diese vier Teilkompetenzen werden bei der schriftlichen Reifeprüfung in Englisch überprüft und im Workshop abwechselnd geübt.

Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit unserer Trainerin Sunitha (sie gestaltet auch die Let´s talk classes) sind bei den angehenden Maturant:innen sehr beliebt, so können unsere Stipis bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur Prüfung antreten.

Der Get yourself (Matura) ready Online-Workshop war extrem gut. Am Anfang haben wir gemeinsam Fehler verbessert bei mehreren Sätzen, die Sunitha für uns vorbereitet hatte. Für mich war das sehr spannend, dadurch konnte ich die übliche Fehler vermeiden, die ich mache. Danach haben wir LIU Aufgaben gemacht. Nach der Pause haben wir neue Vokabeln kennengelernt und mit dem Leseübungen begonnen. Obwohl der Workshop bis 12:30 dauern sollte, hat sich Sunitha für uns Zeit genommen, um die zweiten Leseaufgabe mit uns zu machen. Vielen Dank an Sunitha, dass sie sich für uns noch Zeit genommen hat und länger mit uns gearbeitet hat. Ich finde den Workshop sehr hilfreich, weil es sehr abwechslungsreich war.

Autorin: Maftuna, START-Wien Stipi

„Gemeinsam wachsen“ – Jasmine Machmudian

Sich gegenseitig zu unterstützen, sich bei Problemen weiterzuhelfen oder auch ein offenes Ohr für andere Personen zu haben, dies wird bei unserer Salzburger Stipendiatin Jasmine groß geschrieben. Jasmine ist Schülerin am Bundesoberstufen-Realgymnasium im Nonntal und seit Herbst 2021 Teil des START-Stipendienprogramms in Salzburg. Aufgrund ihrer offenen, kommunikativen und hilfsbereiten Art wurde sie im Februar 2022 zur zweiten Stipi-Sprecherin gewählt und fungiert hierbei als Vermittlerin zwischen den Stipendiaten und Stipendiatinnen und den Mitarbeiterinnen von START.

Zusätzlich engagiert sich Jasmine im Kommunikationszentrum in Maxglan (KOMM), wo sie zahlreiche Aufgabenfelder übernimmt und andere Kinder und Jugendliche unterstützt. Wir haben Jasmine darum gebeten, über ihr soziales Engagement im KOMM zu berichten.

Ein Bericht von Jasmine Machmudian

Kreativität, Bewegung, und Gemeinschaft – fast jeden Tag besuche ich das Kommunikationszentrum in der Berger- Sandhofersiedlung, dass die Besucher*innen gerne auch KOMM nennen. Dieses Zentrum befindet sich im Salzburger Stadtteil Maxglan und wurde 1983 fertiggestellt. In der Siedlung herrschte zu dieser Zeit eine schwierige Situation. Es gab viel Kriminalität, häusliche Gewalt und viele Familien hatten es nicht einfach. Seit der Eröffnung des Zentrums bietet es Kindern und Jugendlichen Schutz, Raum für Entwicklung und einen Platz zum frei sein.

Im täglichen Programm stehen Angebote wie Sport, Basteln, DIY-Projekte, Backen und Kochen. Im Sommer machen wir gemeinsam mit den BetreuerInnen Ausflüge oder kleine Reisen, wie zum Beispiel nach Wien. Bei den meisten Veranstaltungen darf ich auch die Rolle einer Begleitperson übernehmen. Auch in der Lernzeit, welche von Dienstag-Freitag und von 18:00-19:00 Uhr stattfindet, helfe ich den Kindern, wo ich kann, und versuche mein Gelerntes, an sie weiterzugeben. Besonders viele Lernmethoden und Merktechniken habe ich im Zuge des Stipendiums gelernt. Diese bringe ich ein, wenn ich in der Lernstunde andere unterstütze.  Ich kann aber auch vieles, von den Betreuer*innen lernen und somit schließt sich der Kreislauf. Das Wissen was ich in dem Bildungsseminar letzten September internalisiert habe, verbindet sich mit den Erfahrungen, die ich im sozialen Umgang im KOMM erlebe.

Für meine Zukunft wünsche ich mir stetig im Kontakt mit dem Kommunikationszentrum und seinen Betreuer*innen zu bleiben und diese/s so weit wie möglich zu unterstützen.

Ein Bericht von Machmudian Jasmine

Mit Unterstützung der KOMM Betreuer*innen

Presseinfo: Bewerbungsstart in Wien

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Presseinfo: Bewerbungsstart in Niederösterreich

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START-Vorarlberg Bildungsseminar im Februar

Am vergangenen Wochenende, den 26. und den 27. Februar 2022, fand unser zweites Bildungsseminar in diesem Schuljahr im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis statt. Der Großteil der Vorarlberger StipendiatInnen nahm teil. Das Hauptthema unseres Bildungsseminares war „politische Bildung“. Es war viel erfolgreicher und interessanter, als von uns erwartet.

Mir persönlich hat das Bildungsseminar aus mehreren Gründen sehr gefallen: Ich fand es sehr gut organisiert und geplant und wir hatten eine gute Zeit und viel Spaß. Wir konnten immer unsere Meinung zu einem bestimmten Thema öffentlich sagen. Die Trainer Pascal Günsberg und Manuel Köllner waren sehr nett und lustig und konnten uns alles sehr einfach erklären. Um ehrlich zu sein, ich bin (oder war) eigentlich eine Person, die sich gar nicht für Politik interessiert. So sind aber auch leider die meisten Jugendlichen. Es liegt daran, wie die Schüler in der Schule darüber informiert werden, bzw. was gelehrt wird. Daher habe ich auch erwartet, dass dieses Seminar langweilig wird, was aber ganz und gar nicht so war – im Gegenteil!

Die Trainer konnten das Thema Politik richtig interessant gestalten. Wir haben vieles gelernt, z.B. die aktuelle Situation in der Ukraine, wie die Situation überhaupt entstanden ist und warum. Wie wir die Nachrichten verfolgen können, aber natürlich wurde uns auch über Politik in Österreich erzählt.

Im Namen aller Stipis möchte ich mich bei Pascal und Manuel vom Verein polEdu, für die Zeit die sie sich für uns genommen haben und für all ihre Bemühungen herzlich bedanken. Noch ein großes Dankeschön geht an Lisa, Katrin und Larissa, die dieses Seminar organisiert und geplant haben. Und natürlich auch an unseren Vereinsstifter Bill, der dieses Mal mit seiner Tochter Kate uns beim Bildungsseminar besucht hat.

Feedback von Sherin: „Das Bildungsseminar war wie immer sehr hilfreich. Manuel als Trainer zu haben war für mich der beste Teil des Bildungsseminares, da es mit ihm viel Spaß gemacht hat. Durch dieses Seminar kann ich die Politik allgemein besser nachvollziehen. Danke an START für die Möglichkeit, so ein großartigen Bildungsseminar besuchen zu dürfen!“😊

Feedback von Seher: „Also Ich fand das Seminar super interessant, obwohl ich mir am Anfang gedacht hatte „boah Politik so langweilig“. Unser Trainer hat uns das Thema echt interessant und spannend erzählt und ich habe sehr gerne zugehört. Außerdem fühle ich mich dank des Seminars viel besser informiert als vorher.“

Feedback von Shirin: „Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Unsere Trainer von PolEdu waren sehr gut und haben uns bestens mit Informationen versorgt. Weiter so!“

Feedback von Khadiga: „Das Bildungsseminar war der absolute Hammer. Ich konnte mein Wissen deutlich erweitern und kenne mich jetzt in einigen Gebieten besser aus als früher. Pascal hat den Vor- und Nachmittag so interessant und spannend gestaltet [wir haben auch Kahoot gespielt ;)], sodass uns nicht langweilig wurde und jede/r sein Interessengebiet finden konnte. Danke Pascal! Danke START!“

Feedback von Rasha: „Das Seminar war wunderschön und sehr spannend. Pascal hat uns viel beigebracht. Er hat unsere Aufmerksamkeit immer gehabt und uns geholfen die aktuellen politischen Themen mehr zu verstehen. Politik gehörte nicht zu den Themen, die mich interessierten, aber in diesem Seminar änderte sich meine Sicht darauf, nachdem ich es breiter verstanden hatte. Außerdem habe ich die Stipis besser kennengelernt und wir hatten eine großartige Zeit. Ich danke Larissa und Lisa fürs Organisieren des Seminars, es war echt sehr interessant.“🌷🌷

Ein Bericht von Stipendiatin Isra

START-Salzburg Bildungsseminar im Februar

Vor Beginn der Semesterferien kamen alle Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen zusammen, um sich beim alljährlichen Bildungsseminar, das einmal im Februar und einmal im September stattfindet, zu treffen. Die Themen der einzelnen Seminare wurden so gewählt, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Lerninhalte innerhalb der zwei Tage praktisch erproben und nach Abschluss des Seminars flexibel auf den Schul- und Ausbildungsalltag übertragen können. Die Themen des diesjährigen Bildungsseminars lauteten: Lerntraining, Ganzheitliches Lernen lernen und Gruppenmoderation.

Gemeinsamer Abschluss des Bildungsseminars

Seminar: Lerntraining mit Britta Seemann

Im Seminar Lerntraining wurden von den Teilnehmer und Teilnehmerinnen unterschiedliche Techniken und Lernstrategien erarbeitet. Des Weiteren wurden zu Beginn des Seminars Lernziele und Lernpläne festgelegt, die optimal in den Schul- und Berufsalltag eingebaut werden können. Im Vordergrund stand hierbei der Aspekt des ‚Selbstregulierten Lernens‘, der für ein erfolgreiches Lernen von besonderer Bedeutung ist.

Seminar: Gruppenmoderation mit Michael Traindt

Das Ziel des Seminars war es, den Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Überblick über wichtige Schritte im Leiten und Moderieren von Gruppen zu geben. Hierbei wurde darauf geachtet, das Seminar interaktiv anzulegen. Aspekte wie ‚Die Rolle und Aufgaben des Moderators/der Moderatorin‘, ‚Kriterien für eine gute Moderation‘ sowie ‚Grundlagen von anwendbaren Moderationsmethoden‘ wurden hierbei erarbeitet. Zusätzlich lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, wie mit passiven Teilnehmer und Teilnehmerinne umgegangen wird und wie man auf Störungen während einer Moderation reagiert.

Seminar: Ganzheitliches Lernen lernen mit Angelique Huber

Im Seminar zum Thema ‚Ganzheitliches Lernen lernen‘ wurden, wie im Seminar zum Thema ‚Lerntraining‘, Aspekte bearbeitet, die dem Lernprozess behilflich sein sollen. Neben Lernmethoden- und techniken standen in der dritten Seminargruppe auch folgende Themen im Vordergrund: ‚Reduktion von Lernzeit‘, ‚Verringerung von Stressbelastung in der Schule und im Beruf‘ sowie ‚Freizeit und Lebensqualität‘. Im Seminar erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, spielerisch und kreativ den Aufbau sowie die Funktion des Gehirns zu erlenen und unterschiedliche Merktechniken und Entspannungsübungen auszuprobieren.

Gemeinsame Erarbeitung unterschiedlicher Lerntechniken

Rückmeldungen zum Seminar

Nach Abschluss des Bildungsseminars wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen nach ihrer Meinung gefragt. Hierbei sollten sie, bezogen auf die Inhalte ihres eigenen Seminars, mehrere Fragen beantworten:

Inwiefern war Dein Seminar für Dich hilfreich oder nützlich?

„Ich konnte viele Tipps für das Lerngedächtnis mitnehmen und damit ist es für mich auch sehr wichtig, dass ich die Übungen und Tipps auch selber ausprobieren kann. Allgemein hat mir das Seminar sehr Spaß gemacht.“

„Um ehrlich zu sein, war das Seminar sehr hilfreich für mich. Da ich keine gute Rede halten kann, habe ich in diesem Seminar gelernt, wie man eine gute Rede halten soll.“

„Man hat gelernt, wie man besser lernt und wie man die Zeit gut einteilt. Der Workshop war sehr wichtig für uns, vor allem in der Corona-Zeit ist es wichtig, sich wieder zu motivieren und die Zeit gut einzuteilen.“

„Wir haben von Herrn Traindt viele Methoden gelernt. Zum Beispiel die Hüte-Methode, wo es drei Hüte gibt, die jeweils für Macht, Inhalt und Moderation stehen. Diese Methode soll unterstreichen, dass man nicht alle Hüte auf einmal aufsetzen sollte. Noch dazu haben wir gelernt, wie man mit unhöflichen und respektlosen Teilnehmern umgeht. Dadurch haben wir auch unsere Schlagfertigkeit trainiert.“

Inwiefern könnte Dir das Erlernte in Deinem Schul- bzw. Ausbildungsalltag weiterhelfen?

„In meinen Referaten sowie in meiner VWA/Diplomarbeit-Präsentation“

„Die Inhalte werden mir in der Schule sehr helfen, da ich ab und zu Referate in der Schule halten muss.“

„Bei Hausaufgaben, beim Lernen und beim Sachen merken.“

„Das Erlernte wird mir auf jeden Fall auf meinem Ausbildungsweg weiterhelfen. Ich habe neue Tipps und Tricks gelernt, wie man allgemein etwas präsentiert, moderiert und mit unangenehmen Situationen umgeht.“

„Weniger Zeit investieren, dafür effektiver lernen. Immer in kleinen Einheiten lernen und dabei bleiben. Wiederholung, Pausen, Ordnung und Planung sind ganz wichtig.“

„Es wird mir definitiv bei meiner VWA-Präsentation weiterhelfen, wie auch bei der mündlichen Matura, die ich heuer im Mai/Juni habe.“

Gibt es noch etwas, was Du uns sagen möchtest?

„Ich möchte mich bei jeder Person bedanken, die dieses Seminar ermöglicht hat.“

„Ich bedanke mich herzlich, dass ich dabei sein durfte und sowas tolles erleben durfte.“

„Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass die Stipis immer wieder in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, weil man immer wieder etwas Neues lernt.“

Wir bedanken uns bei den Trainerinnen Britta und Angelique sowie beim Trainer Michael für die überaus spannenden zwei Tage!

Re:Present – Unlearning Racism

START-Wien Stipis im Weltmuseum Wien. Unser Programm am Kunst- & Kultursonntag gestaltete sich abwechslungsreich. Zuerst nahmen wir am Ausstellungsrundgang mit Kurator Jakob Kattner teil, dabei erhielten wir Einblicke vom Weltmuseum, den Räumlichkeiten und der Sammlung, wie auch von der Entstehung der Ausstellung Re:Present und den ausgestellten Künstler:innen. Besonders beeindruckend empfanden wir die eindrucksvollen Malereien auf den Wänden, denn diese durften zum ersten Mal mit Mineralfarbe bemalt werden. Nach der Führung erkundeten wir das Weltmuseum selbstständig und betrachteten historisch und kritisch den Erwerb von Kunstgegenständen, stellten ein Bezug zur Gegenwart her und sprachen weiters über Raubkunst und ihren Folgen.

Re:Present positioniert sich als interventionistisches Ausstellungskonzept, welches sich mit dem postkolionalen Erbe des Weltmuseum Wien und den Themengebieten Rassismus und Xenophobie kritisch auseinandersetzt. Nationale und internationale Künstler*innen sind dazu eingeladen, ihren individuellen Perspektive Ausdruck zu verleihen. Die Ausstellung vereint Wandmalereien, Skulpturen, Video- und Fotoinstallationen sowie Live Performances, Podiumsdiskussionen, Workshops und Events. 1 Das ist ein Auszug aus dem Begleitheft zur Ausstellung, welches digital nachgelesen werden kann.

Ich fand die Ausstellung eigentlich relativ interessant, aber ich fand, dass sie sehr klein gehalten wurde. Es war ebenfalls interessant, dass wir Informationen über die einzelnen Künstler:innen bekommen haben und dass die Künstler:innen zum ersten Mal die Wände bemalen durften. -Fatema

Ich habe mir die Ausstellung viel größer vorgestellt, weil eben diese im Weltmuseum stattgefunden hat. Eines fand ich sehr toll. Die Malereien waren auf die Wände gemalt worden, das sieht man kaum. Ich wünsche mir weitere Ausstellungen zu anderen Themen. -Mohid

Das Workshop war gut, aber nicht perfekt. Ich fand das Concept sehr gut, aber sie könnten es besser mit mehrere Kunstwerke, die auch nicht viel mit Streetart zu tun haben, mischen. Schließlich ist Blackhistory sehr wichtig, es geht ums Leben von Menschen. Man könnte ruhig detaillierter und genauer daran arbeiten. -Narges

Für mich war es interessant und auch gut. Es wurde über einige große Probleme geredet. Ich habe die Führung ein bisschen kurz gefunden, aber sonst war es gut. -Ammar

Die Kunst war sehr gut, hat mich sehr gefreut, mir war jedoch nicht klar, welche Geschichte alle Kunstwerke haben, denn es war viel zum Lesen und aber weniger Zeit zum Anschauen. -Sulaf

1 https://www.weltmuseumwien.at/fileadmin/user_upload/Calle_Libre_Booklet.pdf (aufgerufen 07.03.2022)

START-OÖ Bildungsseminar im Februar 2022

Wie könnte man besser in das Sommersemester starten, als mit einem Bildungsseminar? START-OÖ ist am letzten Februarwochenende, vor dem Start in das neue Schulsemester, nach Wels in das Bildungshaus Schloss Puchberg gereist, um gemeinsam das Bildungsseminar zu absolvieren.

Die Stipendiat:innen Grace und Hafizullah berichten ausführlich über das Seminar „Life-Balance und Stressregulation“ mit Britta Seemann :

„Das Bildungsseminar „Stressregulation und Work-Life-Balance“ hat am ersten Tag mit „positiver Spekulation“ angefangen. Wir haben für einander in Gruppen Komplimente schriftlich überlegt und dann vorgelesen. Wir haben überlegt, was für uns Zeit bedeutet oder auch welche Eigenschaften uns in der Gruppe verbinden: wie beispielsweise, dass wir alle ein gedankliches, logisches, in Zahlen angebbares und ein eher subjektives, emotionales Verständnis von dem Phänomen „Zeit“ haben. Diese zwei Verständnisse heißen: Chronos und Kairos. Dieses Konzept stammt aus dem alten Griechenland, wo sie damals bereits erkannten, dass die Zeit ein Stressfaktor in unserem Leben sein kann. Aber man kann mit Stress umgehen!

Nach diesen psychologischen, teilweise philosophischen, teilweise praktischen Lehren und Übungen, fiel es uns leichter zu reflektieren. Welche Rolle habe ich in einer Gruppe und wie verändert diese meine Selbstwahrnehmung? Wie kann ich positiv über mich selbst denken und dadurch auch eine positive Einstellung und Resilienz in stressigen Situationen haben?“ berichtet Grace über das Seminar „Life-Balance und Stressregulation.

Die erste Gruppenarbeit war, positiv über einander zu schreiben. Als nächste Aufgabe waren 8 positive Eigenschaften, die in klein geschnittenen Zetteln ausgedruckt war, zu sammeln und davon mindestens sechs beibehalten, sodass der Rest bei den Teilnehmern ankommt, zu denen es am besten passt. Danach haben wir unseren Namen auf einen großen Zettel geschrieben und klebten die sechs Eigenschaften rundherum. Schließlich verbanden wir mit den Farbstiften noch unserer Gemeinsamkeiten. Zu den positiven Eigenschaften hat man auch negative Eigenschaften und die Aufgabe war eine von den negativen Eigenschaften auszusuchen, um diese zu analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten, ob sie doch noch positiv sein kann. Als eine Bewegung in der frischen Luft spielten wir noch ein paar Bewegungsspiele und hatten dabei auch viele Spaß.

Am zweiten Tag des Bildungsseminars haben wir mit dem Thema Stressregulation begonnen und Frau Seemann führte uns mit der Theorie in das Thema ein, um die Arten von Stress kennenzulernen und damit besser umgehen zu können. Als letzte Übung fanden wir unsere Stressbewältigungsmethoden und bekamen noch viel hilfreiche Tipps und Tricks von Frau Seemann, um noch besser unseren Stress bewältigen zu können.
Die Seminare vor dem Semesterbeginn sind nicht nur eine Vorbereitung für kommende Semester, sondern eine letzte Chance, um mehr Spaß und Erlebnisse zu erleben. Vielen Dank für die Organisierung solcher großartigen Seminare und Workshops“,
sagt Hafizullah über das Bildungsseminar.

Die zweite Gruppe besuchte das Seminar „Empowerment und Identitäten“ bei Nedzad Mocevic. Hatice, Zsófia und Sagad berichten ausführlich über die Inhalte des Seminars:

„Wir haben dieses Schuljahr das erste Mal unser Bildungsseminar gehabt (Samstag und Sonntag) und durften zu den Themen „Identität und Empowerment“ und „Life-Balance und Stressregulation“ etwas erfahren und lernen. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei ich in der Gruppe „Identität und Empowerment“ war.

Am ersten Tag hatten wir zwei Teile, die von der Mittagspause bzw. vom Mittagsessen getrennt wurden. Wir haben am Samstag um 10:30 Uhr angefangen und hatten bis 12:30 den ersten Teil des Seminars und der zweite Teil ging von 13:30-17:30 Uhr. Am Samstag hatten wir zuerst über uns selbst, über unsere Identität und die Definition von verschiedenen Identitäten erläutert. Es war schön die ganzen Sichten und die verschiedenen Meinungen zu „Identität und Empowerment“ zu hören. Danach hatten wir uns in zweien Gruppen aufgeteilt und uns fragen zum Empowerment gestellt (Es waren circa fünf Fragen, die wir uns gegenseitig gefragt haben). Wir durften uns Stichwörter auf die Tafel schreiben zu den jeweiligen zwei Themen und haben danach über die Stichwörter geredet. Gemeinsam haben wir über Rassismus in der Arbeitswelt und über Empowerment gesprochen. Wo wir unsere Power verwenden, von wo wir unsere Power bekommen und wie wir sie anwenden, war ein großes Thema im Raum. Zivilcourage haben wir auch kurz angesprochen.

Generell fand ich das Bildungsseminar sehr interessant und unsere Gruppe hatte auch einen sehr sympathischen Lehrer, mit dem wir richtig Spaß hatten und bei dem wir uns wohlgefühlt haben. Durch die Pausen und unseren Spaß hat sich das Ganze sehr angenehm angefühlt. Fazit: Ich würde das Bildungsseminar, zu dem Thema „Identität und Empowerment“ definitiv weiterempfehlen und den Lehrer genauso. Persönlich konnte ich viel mitnehmen und es waren wirklich sehr schöne zwei Tage, die ich mit den Stipendiaten verbringen durfte“, sagt Hatice über den ersten Seminartag am Samstag.

"Ich bin NICHT verantwortlich für den Sexismus, die Homophobie, den Rassismus, … der anderen! Es ist ein sehr wichtiger Satz für mich, da oft Ausländer das Gefühl haben, perfekt sein zu müssen, damit ihre Landsleute nicht unter Rassismus leiden. Es ist aber den falschen Weg, weil nicht das Opfer der Schuldige ist, sondern der Täter. Und außerdem kann nicht eine einzige Person alles Verändern. Darüber und noch über sehr viele interessanten Themen haben wir mit Nedzad diskutiert, wie zum Beispiel über den Schichten/ Klassen eines Gesellschaftes, wie die aufgebaut ist und wer, wo seine Macht ausüben kann. Ich möchte mich für Nedzad herzlichen Dank sagen, für den großartigen Workshop und seine Übungen, wodurch wir unsere Identitäten definieren können." Zsófia

„Am zweiten Tag haben wir über die 2 Begriffe Egoismus und Egozentrismus gesprochen. Die 2 Begriffe waren für uns alle fast unbekannt, aber mit dem Trainer Nedzad war es sehr interessant für uns. Wir haben uns in 4 Gruppen aufgeteilt und uns Gedanken gemacht, wie die 2 Begriffe sich auf die Menschen reflektieren und wann ist man Egoismus oder Egozentrismus. Über die Definition unsere 2 Begriffe haben wir auch gesprochen und uns mehr dafür Zeit genommen haben, wo wir unsere Meinungen dazu geäußert haben. Danach haben wir über uns geredet und uns mehr vorgestellt.

Nachher haben wir über die wichtigsten Sachen für uns im Leben gesprochen, indem wir eine Skala von 1-10 gezeichnet haben und uns die Sachen, die wir wichtig finden ganz oben schreiben (bei 7-10) und die nicht ganz wichtig für uns sind oder die wir noch verbessern möchten unten markiert haben. Dafür haben wir auch einen Kreis gezeichnet und uns damit beschäftig. Wir haben die wichtigsten Sachen für uns im Leben aufgeteilt und danach haben wir alle unseren Kreis für den anderen Stipendiaten erklärt.

Natürlich vergesse ich unserer Trainer nicht, denn er hat für uns alles so interessant und einfach erklärt, indem er viele Beispiele genommen hat und uns alles leicht und flüssig erklärt hat. Ich habe vieles mitgenommen und vieles gelernt, denn fast alles was wir besprochen haben, wird zu uns in der Zukunft begegnen.

Am Ende möchte ich mich bei START herzlich bedanken und hoffe auf weitere schöne Seminare miteinander und zu dem Thema „Empowerment und Identität“ würde ich das Bildungsseminar weiterempfehlen, weil es mir wirklich viel Spaß gemacht hat und viele neue Informationen beigebraucht hat“, berichtet Sagad über den zweiten Seminartag.

Am Sonntag Nachmittag wurde die Zeit noch für die Stipisprecherwahl genutzt. Als Stargast war unser ehemalige Stipisprecher und Alumni Momo zu Gast, welcher die Kandidat:innen Tamara, Zsófia und Hafizullah nochmal über die Aufgaben der Stipisprecher:innen aufklärte. Zsófia und Hafizullah konnten schließlich die Wahl für sich entscheiden, und die alten Sprecher:innen Samar und Eray wurden verabschiedet. Herzlichen Glückwunsch!

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft! (2)

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt, somit auch den Workshop „Wir sind die Zukunft!“ mit unserer START-Alumna Soso. Im ersten Teil hat sie den Wiener Stipis beigebracht, wie sie einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können. Außerdem hat sie ihnen Mut gemacht, dass sie alle kreativ sind und ein Portrait zeichnen können. Im zweiten Teil hat Soso sie in Canva, eine Grafikdesign-Plattform für die Erstellung visueller Inhalte, eingeführt. Dabei wurden die von den Stipis gezeichneten Portraits bzw. ihre eigenen Fotos mit Canva digital bearbeitet. Zum Schluss sind vielfältige Postkarten mit ihren Zukunftsvorstellungen entstanden.

Hier ihre Postkarten und Feedbacks zum Workshop:

Mir hat der Workshop wirklich sehr gefallen. Ich habe konkrete Anweisungen erhalten und bei Fragen habe ich die gewünschten Antworten auch bekommen. Soso hat mir nicht nur die Gestaltung von meinem persönlichen Beitrag beigebracht, sondern ich konnte auch paar Tipps für mein weiteres Leben mitgenommen. Ich wünsche mir, dass wir noch einmal so ein Workshop in Canva vielleicht für die Gestaltung eines Flyers machen. Danke für die Ermöglichung START! -Merve

Ich fand den Workshop „Wir sind die Zukunft“ sehr interessant. Wir haben mit der Website „Canva“ unsere eigene „Postkarten“ erstellt und ich hatte sehr viel Spaß dabei. -Hamed

Der Workshop mit Soso war sehr interessant und spannend und ist sehr empfehlenswert, weil da lernt man eine App kennen, mit der man nicht nur Bilder ( schöner) machen kann, sondern man kann damit auch Präsentationen erstellen. -Bibi Kofra

Ich fand wieder mal Soso als Workshopsleiterin sehr nett. Sie hat das alles so gut strukturiert und genau erklärt.Da ich nicht so ein kreativer Mensch bin, habe ich meistens immer Probleme mit solchen Aktivitäten, aber ich hatte gestern beim Workshop viel Spaß. -David P.

Durch diesen Workshop habe ich mir noch einmal Gedanken gemachen, wie meine Zukunft aussehen soll. Außerdem hatte ich auch Spaß, mit „Canva“ zu arbeiten und meine Zukunft mit einem Bild darzustellen. -Amena  

Der Portrait Workshop hat mir sehr gut gefallen. Soso hat alles gut und verständlich erklärt. Ich möchte mehrehre solche Workshops besuchen und kreativer werden. -Hayatullah

Ich habe den Workshop sehr interessant gefunden. Ich habe bisschen besser verstanden, wie man kreativer sein und Ideen finden kann. Es hat mir sehr gut gefallen, danke! -Ammar

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft! (1)

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt, somit auch den Workshop „Wir sind die Zukunft!“ mit unserer START-Alumna Soso. Im ersten Teil hat sie den Wiener Stipis beigebracht, wie sie einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können. Außerdem hat sie ihnen Mut gemacht, dass sie alle kreativ sind und ein Portrait zeichnen können. Im zweiten Teil hat Soso sie in Canva, eine Grafikdesign-Plattform für die Erstellung visueller Inhalte, eingeführt. Dabei wurden die von den Stipis gezeichneten Portraits bzw. ihre eigenen Fotos mit Canva digital bearbeitet. Zum Schluss sind vielfältige Postkarten mit ihren Zukunftsvorstellungen entstanden.

Hier ihre Postkarten und Feedbacks zum Workshop:

Dieses Kunstprojekt hat mir sehr gut gefallen. Soso hat uns wieder etwas Neues beigebracht. Diesmal haben wir mit der App „Canva“ gearbeitet und der ganze Prozess hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben unsere Portraits präsentiert und das, was wir lieben und was uns ausmacht. Danke Soso für diesen wundervollen Sonntagmorgen! -Tijana

Es war das erste mal , dass ich an ,, Wir sind die Zukunft“ teilgenommen habe. Soso ist super nett und sehr geduldig und sympathisch. Man sieht, dass sie ihre Arbeit wirklich sehr liebt. Auf dem Bild sieht man meine Interessen und Zukunftspläne. -Sahar H.

Der Workshop hat mir sehr gefallen. Er war interessant und nicht anstrengend. Ich hatte schon früher einen Eindruck bei Fotos- und Videobearbeitungen und finde, dass das Programm, mit dem wir unsere Bilder bearbeitet haben, im Vergleich zu anderen Programmen sehr einfach zu bedienen ist. Ich habe das Foto von meinem Lieblingssänger bearbeitet, weil ich mich nicht schnell entscheiden konnte, welches meiner Fotos ich auswählen möchte. -Omar

Der Workshop war sehr gut. Wir haben gelernt, mit Canva zu arbeiten. Canva ist eine gute Webseite, womit wir sowohl in unserer Freizeit, als auch für die Schule etwas bearbeiten können. -Narges

Es hat mir extrem extrem gefallen. Ich habe noch nie soetwas gemacht. Es ist eine neue Erfahrung, mit solchen Apps und Tricks zu arbeiten. -Mo

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da ich meine Zukunftspläne in einem Bild zusammenfassen konnte. Alleine, dass man sich für die Zukunft Vorstellungen und Wünsche macht, macht Spaß. -Aster

Ich fande den Workshop “ Wir sind die Zukunft“ sehr angenehm. Ich habe eine neue App fürs Gestalten kennengelernt und werde es in der Zukunft öfters verwenden. -Maftuna

To strengthen the speaking skills …

Regelmäßig, einmal pro Monat, treffen sich die Salzburger Stipendiat:innen, um Ausdruck und Konversation auf Englisch mit Trainerin Victoria zu verfeinern. Der Kurs findet abwechseln online und in „real life“ statt, damit möglichst viele Sprechsituationen abgebildet und geübt werden können. 26.02.2022

Stipendiatin Rokesstan: “Today’s English course was relaxed with lots of exciting speaking exercises.  Everyone got a small role just before the end of the course today, and everyone had to bring their arguments into the conversation. The topic was to talk about the pros and cons of city life in Salzburg. The exercises were appropriate for everyone.“

Stipendiatin Masooma: “In this English course we strengthened our speaking skills. We were divided into groups  and discussed different topics such as social media, vegan, online learning and so on. We also learned examples of How to express opinion or asking for an opinion, neutral/formal/informal agreement and disagreement. The conversation course was great because I learned a lot of new things. I look forward to the next English course.“

English class with Soso: Home & Identity

START-Wien Stipendiat Mostafa berichtet über die Conversation Class: „Wir haben uns mit dem Thema „Identität und Tourismus“ auseinandergesetzt. Bei Identity haben wir darüber gesprochen, was die Identität ausmacht, und dass dieses Wort für jeden von uns eine andere Bedeutung hat. Zum Schluss haben wir uns mit einigen offiziellen Internetseiten vertraut gemacht, bei denen wir englische Bücher kostenlos lesen können. Wie immer war für mich die English converstation class interessant und informativ. Vielen Dank! :)“

Heute war der Englisch Unterricht super. Wir hatten neue Ideen. Wir teilten unsere Erfahrungen miteinander. Das wichtigste war, dass wir versucht haben, immer englisch zu reden. Sogar soso hat das auch versucht. Denn wo wir stehen geblieben sind und uns kein Wort auf englisch eingefallen ist, haben wir trotzdem versucht, das Wort auf Englisch zu erklären. -Sulaf

Wie immer, eine tolle Konversation. Die besprochenen Themen haben mir nicht so gefallen. Trotzdem konnte ich meine Sprachkenntnisse aufbauen. -Mohid

Es war wie immer interessant und spannend. Vor allem man kann trotz Fehler einfach sprechen. -Stella

Es war sehr spannend, wir haben über das Thema Identität und Wien gesprochen. Es gab interessante Gespräche. -Milad

Gemeinsamer Spiele- und Kinoabend

Nach einem Semester mit vielen online-Workshops trafen sich die START-OÖ Stipendiat:innen in den Semesterferien im Büro, um gemeinsam Pizza zu essen und Spiele zu spielen. Anschließend ging es ins Kino, um den Film „Uncharted“ zu sehen.

"Dieser Abend hat mir extrem viel Spaß gemacht! Nach einem langen Semester voller schulischer und außerschulischer Aktivitäten fühlte sich diese kleine Veranstaltung wie ein Hauch frischer Luft an. Und genau solche Momente, wenn wir uns bei einer leckeren Pizza über die Schule unterhalten oder im Halbdunkel eines Kinos zusammen lachen, erinnern mich immer wieder daran, worum es bei START geht – um Gemeinschaft und neue Erlebnisse." Estera

„Der Graf von Luxemburg“ – Besuch im Musiktheater Linz

Am 20. Februar sind wir mit unserm Paten Florian Brunner zu Musiktheater gegangen und haben uns die Operette „Der Graf von Luxemburg“ angeschaut.

Am Anfang hat uns Herr Brunner eine kurze Einführung gegeben. Wir haben gelernt was der Unterschied zwischen eine Operette und ein Oper ist. Beide sind Genren von Theater. Bei einer Oper wird alles gesungen, aber bei einer Operette gibt es normale Dialoge und es wird auch sehr viel gesungen.

Es geht in die Operette „Der Graf von Luxemburg“ um einen russischen, alten Mann, der Basil heißt, und in eine Frau verliebt ist. Er kann aber diese Frau nicht heiraten,  weil sie nicht adelig ist. Deshalb plant Basil ein Heiratsantrag zwischen diese Frau, die er liebt, und dem Graf von Luxemburg, der René heißt. Sie dürften aber einander nicht sehen und sollten nach 3 Monate Scheidung haben. Damit die Frau nach die Scheidung Adel ist und Basil sie heiraten kann. Aber am Ende kommt alles anders. Ich will aber nicht zu viel verraten 😉

Ich habe die Operette sehr interessant gefunden. Vor allem hat mir diese Genre von Theater gefallen, die Farben von die Kleider, die schöne singenden Stimmen und die feierliche Atmosphäre.

Danach sind wir in die l’Osteria gemeinsam essen gegangen und miteinander schöne Zeit verbracht und über die Operette diskutiert haben.

„Der Graf von Luxemburg“, so hieß die Operette, zu welcher wir am 20. Februar 2022 im Musiktheater Linz eingeladen wurden. Das Stück wurde mithilfe der Orchestra von einer sehr talentierten Gruppe gespielt. Neben den Opera Sänger*innen gab es noch 5 Ballerine, die die ganzen Emotionen durch beeindruckende Bewegungen übermittelt haben. Das Gemisch aus Musik, Optik und Kultur hat mir persönlich einen großen Spaß gebracht. Zusätzlich sind wir von unserem Paten, Herrn Brunner vom Round Table 15 begleitet worden, der uns Fragen über das Musiktheater und Stück beantwortet hat. Nach der Operette sind wir alle Essen gegangen und haben unser Beisammensein genossen. - Stipendiatin Tamara

Danke an unsere Paten, die uns den Besuch ermöglicht haben! Für die meisten von uns war das die erste Operette / Oper, es war ein ganz besonderes Erlebnis für uns.

Ein Bericht von Stipendiatin Amal

Van Gogh Alive – die Welt der Kunst

Bei der Ausstellung „Van Gogh Alive“ werden viele Kunstwerke von Vincent van Gogh auf eine neue Art und Weise ausgestellt, und zwar dass seine Kunstwerke auf Leinwänden projiziert werden. Die meisten Leinwände hängen an den Wänden, aber ein paar davon wurden auf den Boden gelegt. Man kann in seine Welt eintauchen. „Die Welt der Kunst“ würde ich es nennen. Und die klassische Musik, die bei der Ausstellung gespielt wurde, ist auch ein wichtiger Teil davon. Man hat das Gefühl, dass seine Kunstwerke lebendig sind. Sein Schlafzimmer als 3D Modell ist wirklich sehr schön, aber wenn es wirklich als geschlossenes Zimmer gebaut wäre, wäre es meiner Meinung nach besser. Außerdem hat mir der geschlossene Raum, in dem Sonnenblumen sind und alle Wände, so wie das Dach mit Spiegeln bedeckt sind, sehr gefallen.

Ich hatte keine Ahnung, was uns in der Ausstellung erwatet. Aber ich habe mich direkt wegen dem Titel „Van Gogh Alive“ angelmdet, da ich ein Fan von ihm bin und seine Kunstwerke so wie sein Kunststil mag. Die Idee dieser Ausstellung und ebenso die Sprüche neben den Bildern finde ich ziemlich cool.

Autor: Mo START-Wien Stipendiat

Durch die ruhige klassische Musik und seine Art, wie er gemalt hat, hat man gespürt, was für einen Menschen er gewesen war. Auch die Zitate, die er gesagt hat, waren meistens über das Leben. Ich finde, dass er seine Gefühle durch seine Gemälde ausgedrückt hat. Die passenden Farben, die schönen Zitate und die klassische Musik haben mir ein unglaublich schönes Gefühl gegeben. Der Raum mit den Sonnenblumen könnte man viel interpretieren. Überall waren Spiegeln aufgehängt und es waren nur Sonnenblumen und gelbes Licht. Da er auch selbst gesagt hat: „Die Sonnenblume gehört in gewisser Weise mir“, kann ich mir vorstellen, dass er ein schwieriges Leben hatte, und deshlab die Sonne und Sonnenblumen ihm Energie gaben. -Narges

Die Idee von Van Goghs digitale Ausstellung war an und für sich ganz cool. Die gleich neben dem Eingang aufgeschriebenen Storys über sein Leben waren als Einleitung sehr gut. Wer die gelesen hat, wusste wer Van Gogh wirklich ist, was seine Kunst auszeichnet und weswegen er so „komisch“ malt. Wie gesagt, die Idee war cool, aber ich persönlich mag echte Gemälden mehr. Man kann da viel mehr rauslesen und daraus interpretieren etc. Bei der digitalen Ausstellung wurde schon nach einer halben Minute das nächste Bild gezeigt. Ich konnte mich nicht wirklich auf ein Bild konzentrieren. Ganz schön war aber die Wand mit den Zitaten. Die haben oft zu den Bildern gepasst, die zur selben Zeit gezeigt wurden, aber wiederum war es für mich das Problem, dass sie schon nach einigen Sekunden wieder verschwunden waren. Wenn ich mit Punkten beurteilen könnte, würde ich schon 6-7/10 geben. -Ali

Ich fand die heutige Ausstellung sehr meditativ und erholsam! Es war eine erstaunliche Kombination von Musik, Kunst, Malerei, Projektion und Interaktion der Beobachter*innen! Jede*r hat diese Ausstellung anders wahrgenommen und dementsprechend damit interagiert. Die tollste Interaktion war von Seiten des kleinen Mädchens, die sich auf dem projizierten Gleis gelegt hatte, ab und zu die Blumen pflücken wollte. -Banan

Ich fand die Van Gogh Ausstellung sehr schön. Es war eine neue Angehensweise, die Kunstwerke des Künstlers zu sehen und sich in diese hineinzuversetzen. Die Musik mit den bewegenden Elementen in den Werken, die implementiert waren, waren ein schöner Touch. -Jovana

Das Ambiente hat mir sehr gut gefallen, digital art war mal etwas anderes und mir hat die Musik im Hintergrund sehr gut gefallen. Ich fands toll, dass wir die Möglichkeit hatten, auch was von seinem Leben zu erfahren – wie zum Beispiel die Zitate, die eingeblendet wurden. Dass die Bilder schnell gewechselt wurden, hat mir weniger gefallen, aber trotzdem fand ich es insgesamt sehr entspannend. -Sherif

Eine tolle Ausstellung. Die Werke eines großen Künstlers zu betrachten, ist wirklich cool. Nach dieser Kunstausstellung bin ich Fan von Van Gogh geworden. -Mohid

Auch wenn diese Ausstellung nicht die echten Kunstwerke von Van Gogh hatte, konnte man trotzdem seine Kunst erleben und seine Geschichte! Mit START hat diese Ausstellung mehr Spaß gemacht, als wenn ich alleine gegangen wäre!!! Danke für diese Experience <3 -Elaa

Ich war noch nie in einer Austellung wie bei ,, Van Gogh Alive‘‘. Es war das erste mal. Für mich war diese Austellung unglaublich schön. Es hat mich ans Planetarium erinnert. Ich fande es angenehm, dass es Kissen gab, worauf man sich hinzusetzen konnte und alles gemütlich beobachten konnte. -Sahar H.

Die Van Gogh Ausstellung war sehr gut. Die Sprüche an den Wänden waren besonders gut und habe von jedem spruch mindestens ein Bild gemacht. Was ich noch sehr schön fand ist, dass man sich hinsetzen konnte und die Bilder in Ruhe ansehen konnte. -Anni

Ich fand die Ausstellung von Van Gogh unglaublich spannend, ich war sehr begeistert von seinen Bildern und seinen Zitaten, ich würde aber raten, die Ausstellung am besten unter der Woche zu besuchen, da ich davon ausgehe, dass es nicht so viele Besucher:innen sind wie am Wochenende. -Amra

Ich fand die Ausstellung super, vor allem die Geschichte über Van Gogh und sein Leben waren interessant. -Predrag

Fit for the Job mit L’Oréal!

Im Rahmen des „Fit for the Job“ Programms von L’Oréal Österreich haben unsere Stipendiat:innen wertvolle und hilfrecihe Tipps und Tricks zum Thema: Bewerben, Businesskommunikation, der richtigen Business-Look, Bewerbungsgespräch etc. erhalten.

Hier die Feedbacks unserer Stipis:

Der Onlineworkshop mit L`Oreal war sehr interessant. Ich persönlich konnte sehr viele hilfreiche Informationen mitnehmen. Die Präsentation von Frau Koberg wurde sehr detailliert erläutert. Zuallererst gab sie uns einen Überblick über die Suche freier Stellenangebote. Danach sprach sie über die Bewerbungsunterlagen, welche zumindest einen Lebenslauf und die Bewerbung beinhalten sollte. Außerdem sollte dies eine gesamte Datei sein, um es der Person beim Lesen leichter zu machen. In den nächsten Seiten wurde der Aufbau, die Struktur, Grammatik und Rechtschreibung usw. vom Motivationsschreiben und Lebenslauf durchbesprochen. Während den Präsentationen konnte man auch Fragen stellen, welche sehr ausführlich beantwortet worden sind. Am Schluss hat sie uns noch Tipps für das Bewerbungsgespräch gegeben. Nachdem hat uns Frau Metzler Hinweise beim Formulieren einer E-Mail und das Schreiben gegeben (Betreff (kurz, prägnant), Grußformel, gebündelter Text, Dateien (pdf), …). Darüber hinaus sprach sie über die Körpersprache, welche beim Bewerbungsgespräch sehr aufrecht sein sollte. Viele Hilfestellungen gingen auch in Richtung eines Telefonates. Gegen Ende hielt Frau Wolf einen Vortrag über das richtige Styling, welches am besten gepflegt sein und die Kleidung eher helle Farbakzente beinhalten sollte. Das Angebot für das Kontrollieren bzw. Besprechen von Bewerbungsunterlagen wurde uns mehrmals während den Präsentationen angeboten, sowohl das Training eines Bewerbungsgespräches. Im Allgemein war der Workshop sehr informativ und strukturiert aufgebaut und nochmals Danke für Teilnahme am Workshop. -Markus

Als ich in der Start -App den Termin für das Bewerbungstraining mit  l’Oréal Österreich gesehen habe, wusste ich, dass ich unbedingt daran teilnehmen musste. L’Oréal hat nicht nur in Europa aber auch international einen hohen Ruf, dementsprechend war nichts anderes, als eine professionelle Präsentation zu erwarten. Die Expertinnen haben uns auch ihre Meinung von der Arbeitgeberseite dargelegt und uns ehrlich unsere Fragen beantwortet, ebenso haben sie die wichtigsten Bestandteile einer Bewerbung anhand von übersichtlichen Power-Points präsentiert. In diesen zweieinhalb Stunden konnte ich tolle Tipps mitnehmen, die mir für zukünftige Bewerbungen bestimmt helfen werden. -Patty

Es war recht interessant, von Gelehrten und professionellen Personen Tricks und Tipps zu bekommen und andere Sichtweisen kennenzulernen, wie man bei einem Bewerbungsgespräch gut auftritt. -Merve

In dem heutigen Workshop, der von L’Oreal Österreich gehostet wurde, ging es um alles rund um die Arbeitswelt: Bewerbungsprozess, Lebenslauf, Dress code sowohl bei der Arbeit als auch bei einem Bewerbungsgespräch, Businesskommunikation. Das sind Themen, die wir heute bis zu kleinsten Details besprochen haben. Es gab zu jedem Thema eine Fragerunde, wo wir unsere Fragen gestellt haben und daraufhin wir sehr viele wertvolle Tipps bekommen haben. Ich fand den heutigen Workshop sehr informativ und lehrreich, besonders für uns Jugendliche, da wir sehr wenig Erfahrung in diesem Gebiet gemacht haben (ein Tipp: schriebe niemals in deinem Lebenslauf, dass du Piano spielst, wenn du keine Piano spielst). Super Workshop! -Shahzad

Das Programm war für mich sehr relevant, da ich mich später in einer Firma bewerben will. Ich wusste am Anfang nicht, dass bei einem Bewerbungsgespräch sowohl die Kleidungswahl als auch die Farbauswahl sehr wichtig sind. Ich habe mich gefreut, dass ich dabei war. -David I.

Heute hat der Workshop mir sehr gut gefallen. Ich habe sehr viel Neues gelernt. Die drei Damen, sie waren alle super nett und sympatisch. Ich bin mir sicher, dass ihre Tipps mir in der Zukunft helfen werden. -Fatema

Ich finde dieser Workshop war sehr interessant. Man konnte viel mehr über Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch lernen, und wie man sich bestens bewIch finde dieses Workshop war sehr interessant man konnte viel mehr zu Bewerbung Lebenslauf und Vorstellungsgespräch viel dazu lernen und man sich bestens bewerben kann. -Mohammad

Der Workshop ( Fit for the Job) war sehr interessant und spannend. Die Coaches haben alles sehr gut und detailliert erklärt.Die Tipps werden mir beim Bewerben und bei der Jobsuche viel helfen. -Hayatullah

Der Workshop war sehr informativ und hat meine Erwartungen erfüllt. Ich habe Antworte auf meine Fragen bekommen, ohne zu fragen. -Omar

Eislaufen – die schöne Seite des Winters!

Neben all dem Lernen – zuhause, in der Schule und bei START – darf die Bewegung nicht zu kurz kommen, dachten sich die neuen START-Salzburg Sprecherinnen Jasmine und Lily nach ihrer erfolgreichen Wahl in dieses Ehrenamt und organisierten kurzerhand einen Nachmittag auf Kufen in der Salzburger EisArena. 18.02.2022

Das sagen die Stipis zur gemeinsamen Aktivität:

Naya: „Im Gleichgewicht zu sein und so auch zu bleiben, ist sowohl in diesem Sport als auch im alltäglichen Leben enorm wichtig. Mit Freunden Eislaufen auszuüben, macht richtig viel Spaß. Und was den Tag noch verschönert, ist natürlich eine Pizza bzw. ein Burger nach dem aktiven Vormittag.“

Danai: „Der Heutige Tag war sehr motivierend. Ich war lange nicht mehr Eislaufen, daher konnte ich es heute richtig gut genießen. Auch die Stipis habe ich, nach sehr lange Zeit, wieder gesehen, was mich natürlich froh gemacht hat. Leider war das Wetter nicht schön und wir mussten uns früh von einander verabschieden.“

Achmad: „Ich möchte unseren Stipis Sprecherinnen für diesen Workshop danken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass Ich teilgenommen habe. Wir haben viel Spaß beim Eislaufen gehabt. Wir hatten sogar Glück gehabt, weil das Wetter wunderbar war. Danach sind wir essen gegangen. Das Essen war lecker, weil wir auch gemeinsam an der Salzach gegessen haben. Ich würde mich sehr freuen auf so ähnlichen Workshops.“

Danke an die neuen Sprecherinnen Lily und Jasmine, dass sie die Arbeit ihrer Vorgängerinnen Rasia und Rusul so hervorragend und aktiv fortsetzen!

START-Vorarlberg: Pizza-Abend in den Semesterferien

Am Mittwochabend den 16. Februar, haben wir Stipis uns mit Larissa, Lisa, Bill und Maude, in der Pizzeria Sinnsationell in Bregenz getroffen. Es war ein wunderschöner Abend und ein Highlight für uns in den Semesterferien. Wir haben gemeinsam gegessen und die Zeit miteinander sehr genossen. Ich denke, dass wir StipendiatInnen diesen Abend richtig gebraucht haben, um wieder unsere Freunde bei START wieder zu sehen.

Für mich persönlich war dieses Treffen besonders wichtig, da ich noch kurz davor zwei Wochen in Quarantäne war und es war umso schöner, meine START-FreundInnen zu treffen. Es hat mir Freude bereitet Larissa, Bill und Maude wieder zu sehen. Außerdem hatten wir die Ehre unsere neue Landeskoordinatorin Lisa Pfanner, kennenzulernen, welche einen sehr netten ersten Eindruck auf uns machte.

Ich habe an diesem Abend gemerkt, wie wichtig soziale Kontakte für jeden von uns sind. Mit anderen über die Schule oder auch über das private Leben zu sprechen ist ein sehr wichtiger Aspekt für die Psyche eines Menschen. Wir hatten heute die Möglichkeit uns über die Neuigkeiten auszutauschen und die neuen Stipis besser kennenzulernen.  Schlussendlich möchte ich mich bei Larissa und Lisa im Namen aller Stipis sehr herzlich für die Organisation dieses unvergesslichen Abends bedanken.

Feedback Sherin Shekh Rashid: „Ich habe diese Zeit echt genossen. Es war sehr schön, die anderen Stipis zu sehen und unsere neue LK Lisa kennenzulernen. War wirklich ein super Abend.“

Feedback Khadiga Shekh Rashid: „Die Pizzaparty war ausgezeichnet. Alles hat sehr gut und problemlos funktioniert. Die Atmosphäre und besonders das Essen hat mir sehr gut gefallen.“

Ein Bericht von Stipendiatin Rima