In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Finanzkompetenz Teil 1 : Mein Geld und Ich

Am Samstag Vormittag beschäftigten sich die Stipendiat*innen mit einem sehr wichtigen Thema, welches jede und jeden von uns betrifft: das Geld. Sie diskutierten gemeinam mit ihrem Workshopleiter Goran Maric von Threecoins über ihr Konsum- und Sparverhalten und lernten dabei wie die verschiedenen Marketingstrategien der Unternehmen auf die Konsumenten auswirken. Sie erlernten viele neue Regeln für das erfolgreiche Sparen und das Vermeiden von Schulden. Außerdem hatten sie die Möglichkeit sich über weitere Tipps und Tricks auzutauschen. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr produktiver Workshop, wo sie viel für sich mitnehmen konnten.

Ein sehr informativer und spannend gestalteter Workshop dürfen wir heute besuchen. Angefangen mit der Einführung ins Thema Finanzen und abschließend mit einer schönen Analyse der verschiedenen Prioritäten bei den Menschen, wenn es zum Geldausgeben kommt. Ich habe es geschafft, einen besseren Überblick über Einnahmen & Ausgaben zu bekommen, auch mich in der Lange anderer Menschen zu setzen. Einige Grundregeln, die man verwenden kann, damit man Finanzkrisen im eigenen Leben besteht sind vorgekommen und auch spannende Gruppendiskussionen 🙂 Natürlich hätte ich Interesse an weiteren Workshops zum Thema teilzunehmen, denn das wird uns Schüler spätestens nach der Matura betreffen – Joy

Im Online Workshop Finanzkompetenz : Mein Geld und Ich letzten Samstag haben wir uns online via Zoom gemeinsam über Ausgaben, sowie Einkommen gesprochen. Woher kommt unser Geld ? Wofür geben wir es aus ? Macht Geld die Menschen glücklicher? Solche Fragen und viele mehr haben wir gemeinsam individuell besprochen, dabei kamen von verschiedenen Seiten unterschiedlichste Meinungen. Das Wichtigste was ich aus dem ersten Teil dieses Workshops mitnehmen konnte, ist dass man schon früh lernen sollte, mit seinem Geld umzugehen und versuchen seine Ausgaben stets im Überblick zu behalten, dadurch kann man vermeiden in Zukunft in eine Schuldenspirale zu geraten. Einfach geht das auch mit der 50-30-20-Regel, bei der man eben 50% für Dinge ausgibt die man braucht, 30% für etwas das man will und die restlichen 20% zur Seite legt oder investiert.  Es ist immer wichtig junge Menschen auf solche Sachen anzusprechen und aufzuklären, je früher desto besser, denn auch in jungen Jahren kann man schnell in eine Schuldenfalle geraten. Patty

Das Meeting mit Goran hat mir sehr gefallen. Mir persönlich hat die Aufgabe mit dem Ja/Nein gefallen, weil man zu jeder Frage viel Diskussionsthemen hatte. Eine weitere Aufgabe die mir auch im Kopf geblieben ist, wir wurden in Gruppen eingeteilt, in welchen wir besprechen mussten, woher unser Geld kommt und worin wir es ausgeben. Goran hat uns zu dieser Aufgabe mitgeteilt, dass der Ausgaben-Bereich nie größer werden darf als der Einnahmen-Bereich, weil man sich sonst verschuldet. Außerdem hat uns Goran die 50-30-20 Regel noch erklärt, von der ich persönlich noch nie was gehört habe. Die Zahlen stehen für den prozentuallen Anteil eines Nettogehaltes, d.h. 50% sollte man für Sachen die man BRAUCHT ausgeben 30% für Sachen die man WILL und 20% sollte man SPAREN. Zu guter Letzt konnte ich aus dem Talk wieder mal viel mitnehmen und ich würde mich auch für das nächste Meeting anmelden, wenn die Möglichkeiten gegeben sind. – Markus

Ich fand diesen Workshop besonders hilfreich, da wir, nicht die Dinge die wir auch in der Schule machen, durchgenommen haben. Sondern vielmehr Neues und Abwechslungsreiches. Ich freue mich schon auf dem 2. Teil.  – Eliza

Schlaue Köpfe lernen richtig!

Lerncoaching für START-Vorarlberg

Am 2. und 16 Oktober 2021 fand der Workshop Lerncoaching in der Volkshochschule Götzis statt, mit der Kursleiterin Margit Hinterreiter.

Margit hat den Kurs mit einem schönen Spruch von Henry Ford eingeleitet: “Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten“. Dazu haben wir uns Gedanken gemacht und es mit Margit besprochen. Danach stellte Margit den Inhalt des zweiteiligen Workshops mit dem Mittelpunkt „Schule und gute Zeiteinteilung“ vor.

Beim ersten Teil haben wir uns mit dem Thema „Schule und richtig lernen“ auseinandergesetzt. Dazu haben wir erfahren, wie man richtig lernen sollen. Wir waren etwas überrascht – Dinge, welche wir vorher ignorierten, waren scheinbar doch sehr wichtig! Wie zum Beispiel:

  • Wasser Trinken während dem Lernen
  • Zimmer Lüften
  • die Verwindung aller Lerntypen

Natürlich war Stress auch ein großes Thema, da er ein sehr negativen Einfluss auf unsere Lernkompetenz hat. Wir haben auch gelernt, dass erfolgreiche Menschen einen Plan haben und wie man einen richtigen Plan erstellt.

Bis zum zweiten Kurstermin, sollten wir dann einen kreativen Wochenplan erstellen und ihn dann präsentieren. Margit begutachtete die Pläne und gab uns ihr professionelles Feedback dazu, ob wir damit auch erfolgreich sein können.

Margit zeigte uns auf, wie wir alle Lerntypen verwenden können und wir haben außerdem gelernt, wie man ein gutes Plakat erstellt und wie man schneller Sachen auswendig lernen kann. Mit dem schönen Spruch von Buddha: “Was du denkst bist du, was du bist strahlst du aus – was du ausstrahlst ziehst du an“  haben wir den Workshop beendet.

Statement von Ghufran:

„Ich will mich bei START und Margit bedanken.
Das Lerncoaching hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mehrere hilfreiche und gute Informationen über das Lernen erfahren. Wie z.B. der Spruch von Henry Ford; die drei Lerntypen;
Pausen beim Lernen; Wasser trinken. Man sollte zwei ähnliche Fächer nicht hintereinander lernen; man sollte das Handy nicht direkt vor oder direkt nach dem Lernen benutzen.
Wenn man etwas nicht kann, dann sollte man sagen, Ich kann es NOCH nicht!…
Ich habe auch die anderen Teilnehmer besser kennengelernt.
Danke an euch alle.

Statement von Shiyar:

„Ich habe es nicht bereut, diesen Kurs besucht zu haben. Im Gegenteil:  es hat mir sehr gefallen. Einiges werde ich schon bald anwenden und viele Dinge, die ich immer ignoriert habe, scheinen mir jetzt sehr wichtig zu sein. „Erfolgreiche Menschen haben einen Plan!“ daran kann ich mich sehr gut erinnern.“

Statement von Rasha:

„Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich fürs Lernen in Zukunft verwenden werde. Ich fand auch die Tipps sehr hilfreich. Vielen Dank an Larissa und Margit für alles.“

Statement von Laurine:

„Das Lerncoaching mit Margit ist unbeschreiblich erstklassig! Ich bin START von ganzem Herzen dankbar, dass auf uns geschaut wird.

Ich habe Vieles gelernt, alles kann ich nicht aufzählen, denn sonst wird mein Feedback zu lange.
Der Workshop ist jedenfalls sehr empfehlenswert und ich denke, dass jeder Margit Tipps braucht, um erfolgreich weiterzukommen. Sie gibt aber nicht nur Tipps, sondern ist auch selbst als Person unwahrscheinlich motivierend und ich habe sie gleich sehr gern gemocht.“

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

Dream Big

Für die zweite Auflage des Buchclubs haben sich Stipendiatinnen aus Oberösterreich, Vorarlberg und Salzburg diesmal eine Biografie vorgenommen: Zeina Nassar beschreibt in „dream big“, wie es ist schon in jungen Jahren eine Wegbereiterin zu sein, sich selbstbewusst neue Ziele zu setzen, große Träume zu verwirklichen, sich durchzuboxen und Hindernisse zu überwinden – für sich und andere – als junge Frau und religiöse Muslima im Profiboxsport. Über zwei Stunden wurde an diesem Freitagabend im Buchclub energisch diskutiert über Selbstbestimmung und Kleidervorschriften, Frauenrechte und Solidarität. Durch die Diskussionen führte START-Absolventin Bouchra Ikherrazene. Sie studiert in Wien Deutsch und Geschichte auf Lehramt und beschäftigt sich intensiv mit Diversität im Bildungssystem. Als Moderatorin des Abends versorget sie die Stipendiatinnen zusätzlich mit vielen spannenden Inputs zum Thema Empowerment.

Das sagen unsere Stipendiatinnen:

Estera: „Wenn man so ein phänomenales Buch wie „dream big“ von Zeina Nassar gelesen hat, fällt es einem schwer, den Mund zu halten. Deswegen war ich äußerst begeistert, an diesem Buchclub teilzunehmen, wo Stipendiatinnen aus ganz Österreich über Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Feminismus diskutiert haben. „Empowered women empower women“ haben wir heute gemeinsam gelernt, und ich, nach unserer lebhaften Unterhaltung, fühle mich sicherlich empowered.“

Yama; „Ich habe den Workshop sehr spannend gefunden und habe auch viel neues zu Selbstbestimmung gelernt. Ich finde es auch gut, dass wir das in der Gruppe gemeinsam besprochen haben, der jeder eine andere Meinung hatte, was für uns alle sehr interessant war. vielen Dank für den Workshop.“

Iman: „Der Workshop „Buchclub“ fand ich sehr informativ und richtig cool, vor allem weil wir eines der größten Themen, nämlich Selbstbestimmung (bei den Frauen) besprochen haben. Die ehemalige Stipendiatin wie auch die Leiterin dieses Workshops Bouchra hat uns alles rund um das Thema erklärt und wir hatten auch die Möglichkeit unsere eigene Meinung dazu zu äußern, gemeinsam sowie in kleineren Gruppen. Was ich von diesem Workshop mitnehmen möchte ist, das man nie aufgeben soll, sondern den Mut haben, gegen alles zu kämpfen, um den einen Ziel zu erreichen, das man schon immer erreichen wollte. Es mag sehr schwer sein, insbesondere wegen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männer, aber alles ist possible.  WOMEN SUPPORT WOMEN!

Schriftlich-berufliche Kommunikation bei START-OÖ

Am 10.10.2021 haben wir den Workshop „schriftliche-berufliche Kommunikation“, mit der HR-Expertin Simone Karlsberger, gehabt. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie wir einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben am besten verfassen.

Am Vormittag haben wir uns die wichtigsten Sachen, die in einem Lebenslauf und Bewerbungsschreiben unbedingt stehen sollen, angeschaut. Frau Karlsberger hat uns auch genau erklärt, worauf die Arbeitgeber*innen in einem Unternehmen achten.

Diese Informationen, die wir gelernt hatten, haben wir am Nachmittag dann in die Praxis umgesetzt. Wir arbeiteten an unseren eigenen Lebensläufen und Anschreiben und konnten auftauchende Fragen gleich mit Frau Karlsberger klären.

Vielen Dank an Frau Simone Karlsberger für diesen Workshop. Es war sehr hilfreich für uns und damit werden wir uns sicherlich von den anderen Bewerber*innen abheben!

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra.

START meets Ali Dönmez

Es war nun wieder so weit. Den ersten START meets Talk für dieses Semester hatten wir mit dem Logopäden Herrn Ali Dönmez, MA. Als Logopäde erzählte er den Stipendiat*innen viel über den Studiengang sowie den Beruf selbst. Außerdem diskutieren wir über Mehrsprachigkeit in Schulen und Ali erzählte uns über seine eigenen Erfahrungen und Herausforderungen in der Schule. Ein weiteres wichtiges Thema war auch die Petition zur Abschaffung der Deutschförderklassen. Als Initiator und Aktivist setzt sich Ali Dönmez für eine gerechte und uneingeschränkte Bildung für alle Kinder in Österreich. Wir wünschen Ali viel Erfolg und bedanken uns herzlich für den interessanten Talk!

Der Talk mit Ali Dönmez war wie jeder andere „START meets Talk“ extrem interessant, da es bei dem Talk nicht nur um uns ältere Schüler*innen mit Migrationbiografie geht, sondern wir gehört haben, dass Trennung der mehrsprachig-aufwachsenden Kinder mit den „nur“ deutschsprachig-aufwachsenden“ Kindern heutzutage schon im Alter von 5-Jahren in den Schulen passiert. Ich finde es einfach unfassbar, dass man versucht Kinder in diesem Alter in Schubladen zu stecken und sie gegeneinander „aufzuhetzen“ in dem man Mehrsprachigkeit als negative Eigenschaft darstellt und Kinder in Deutschklassen steckt. Daher finde ich es super das sich Ali gegen diese Deutschklassen einsetzt und eine Petition gestartet hat. Letztlich, freue ich mich auf weitere spannende Talks mit interessanten Persönlichkeiten. Genti

Das Zoom Meeting mit Ali war sehr aufklärend und interessant. Er hat alle Fragen sehr ausführlich beantwortet. Aus dem Treffen mit Ali konnte ich sehr viel mitnehmen, dass sich zum Beispiel Logopädie mit der Sprache, Stimme und das Sprechen befasst. Ali hilft derzeit Kindern die bilingual Aufwachsen und im Kindergarten eine Sprachstörung entwickeln oder gar nicht reden können.  Außerdem wusste ich nicht, dass es sowas wie Deutschförderklassen gibt, was ich meiner Meinung nach sehr schlecht finde. Da die Kinder von den „normalen“ Klassen ausgeschlossen werden und somit kein „richtiges“ Deutsch hören bzw. lernen und es dann noch schwerer haben Deutsch zu sprechen.  Das Thema welches mich auch interessiert hat war Rassismus. Ali hat uns selbst über seine Erfahrungen mit rassistischen Lehrern erzählt und setzt sich auch aktiv gegen Rassismus ein. Ich selbst halte von Menschen die Andere runter machen aufgrund der Hautfarbe, Herkunft usw. gar nichts, da ich weiß diese Menschen haben keine Erziehung gehabt. Ich kann dazu nur sagen, dass man jeden Menschen respektieren sollte unabhängig von seiner Kultur, Sprache etc.  Im Großen und Ganzen hat mit der Talk mit Ali sehr gefallen und bedanke mich nochmals für die Einladung. Markus

Das heutige Gespräch mit Ali hat mir viel Gutes gebracht. Ich habe gelernt, mutig zu sein und mich nicht zu schämen, weil ich nicht gut genug Deutsch kann. Er hat uns einiges über Logopädie beigebracht. Er hat mit uns auch über unsere Erfahrungen mit Rassismus in der Schule gesprochen.
Ich finde solche Talks sehr informativ und hilfreich und freue mich deshalb auf jedes weitere.  Tijana

Ich bin froh, dass ich im Talk mit Ali Dönmez dabei sein dürfte. Wir haben offen mit einander über Sprachen und unsere Erfahrungen damit in der Schule geredet. Seine Geschichte war sehr interessant und inspirierend für mich. Ich danke ihm, dass er uns den Wert der Mehrsprachigkeit klar gemacht hat.  Sahar

Ich fand den Workshop sehr gut und hab paar neue Sachen gelernt.
Besonders seine Petition gegen Deutsch Förderklassen fand ich interessant, weil es für mich am Anfang überhaupt nicht verständlich war, warum solche Förderklassen ein Problem sind und er hat mir somit eine neue Sichtweise zu diesem Thema gegeben. Sara

DiploTalk – Ein Blick in die Vergangenheit

Wieso machten Diplomaten Geschenke? Warum gab es zwischen dem Osmanischen Reich und dem Habsburgerreich mehr Friedensverträge als Kriege? Und inwiefern bestimmten Vorurteile die Beziehung zwischen den beiden Imperien?

Diese Fragen und viele mehr wurden am Samstag im Zuge unseres ‚Diplo-Talk-Workshops‘ mit den Salzburger Historikerinnen Lisa und Anna geklärt. Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Bundesländern Salzburg, Ober- und Niederösterreich sowie Wien nahmen an dem überaus spannenden Workshop teil.

Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bildeten zu Beginn des Geschichte-Workshops eine Gesandtschaft, welche auf ihrer Reise Fragen und Übungen zur osmanisch-habsburgischen-Beziehung lösen musste. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durften viele Fragen stellen und erhielten dabei die Gelegenheit, in die Arbeit eines Historikers/einer Historikerin reinzuschnuppern.

Neben einer interaktiven Einführung in die Geschichte der beiden Großreiche, wurde auch gelernt, wie der eigene Name in Kurrentschrift aussieht. Des Weiteren wurden Reiserouten anhand von längst vergangenen Städtenamen nachverfolgt und gemeinsam mit den beiden Historikerinnen Bilder beschrieben, analysiert und verglichen.

Wie den Stipendiaten und Stipendiatinnen der Workshop gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

„Der DiploTalk mit Anna und Lisa war sehr interessant für mich, da ich vieles über das Osmanische Reich gelernt habe, die Geschichte, die uns vielen unbekannt ist und als Ergebnis viele Missverständnisse verursacht hat. Anschließend haben wir in einer Talkreihe über Vorurteile, die jeder von uns mindestens einmal erlebt hat, gesprochen. Vielen Dank an Valentina, die diesen Workshop organisiert hat.“ – Navid (NÖ)

„Den DiploTalk-Workshop fand ich extrem aufschlussreich und spannend. Ich bin sehr interessiert an Geschichte und konnte dabei ein gutes Wissen erlangen. Der Workshop war mit zahlreichen interaktiven Übungen konzipiert. Es bereitete mir große Freude, Valentina, Lisa und Anna kennenlernen zu dürfen und freue mich auf die künftigen Workshops. Vielen Dank! “ – Mostafa (Wien)

„Der Workshop ,,Diplo-Talk“ mit Lisa Brunner und Anna Spitzbart war sehr spannend und wir haben einen guten historischen Überblick bekommen. Wir haben über die Beziehung zwischen Habsburger/Osmanen und Diplomatie/Frieden geredet und durften zwischendurch auch Quizfragen gemeinsam beantworten. Was uns am meisten gefallen hat war, dass wir alle unsere Namen in Kurrentschrift schreiben durften. So haben wir auch gesehen, wie sie früher geschrieben haben.
Was für mich auch sehr interessant war, waren die Zeitungen als ,,Instagram“ der frühen Neuzeit. Dazu schauten wir uns das Wiener Diarium gemeinsam an.
Am Ende haben wir auch eine Urkunde bekommen mit einem kleinen Bilderrätsel dazu und haben noch über die Tradition des Schenkens gesprochen. Im Großen und Ganzen war das ein toller Workshop und man hat viel über die Geschichte gelernt. Vielen Dank für den Workshop!“ – Lily (Salzburg)

Vielen Dank an Anna und Lisa für den überaus spannenden Workshop!

English class with Soso

Am Sonntag, den 03.10.2021 hat der Englisch-Workshop für die START-OÖ Stipis online mit Soso stattgefunden. Unser Hauptziel war das ,,Speaking“ zu üben. Wir haben damit angefangen, wie wir ,,I think…“ auf verschiedene Arten ausdrucken können, damit unsere Monolog und Text bunter und abwechslungsreicher wird. Danach haben wir über verschiedene Themen gesprochen, wie zum Beispiel, mental health, culture und stress. Ich fand diese Themen sehr interessant und habe beobachtet, dass es auch den anderen Teilnehmern leicht gefallen ist darüber zu reden. Ich fand es auch sehr spannend die Meinungen der anderen Teilnehmer*innen zu diesen Themen zu erfahren. Soso hat eine Atmosphäre erschaffen, wo jeder sehr offen reden konnte und sich nicht fürchtete Fehler zu machen.
Mir persönlich hat es sehr gefallen und ich würde gerne wieder einen Workshop mit Soso besuchen. Vielen Dank dafür
😊

Ein Bericht von Stipendiatin Zsófia.

START-Vorarlberg: VwA-Workshop, Teil V

Am Samstag, den 02. Oktober 2021, ging es mit unserem VWA-Workshop weiter. Wir haben zum fünften Mal von 14:00-17:00 einen sehr informativen Nachmittag mit unserer VwA-Begleiterin Julia Krepl verbracht. Der Workshop hat wie immer online stattgefunden. Zu Beginn haben wir erstmal eine Wiederaufrufung unserer Informationen vorgenommen – das heißt, dass wir in der Einführung unser bisheriges Wissen aufgefrischt haben. Darauffolgend hat jeder von uns kurz sein Thema wieder vorgestellt und über seinen Erfolg und seine Fortschritte in den Sommerferien gesprochen. Anschließend hat unsere Kursleiterin, Julia Krepl, uns sehr viele neue Informationen über die Vorwissenschaftliche Arbeit mitgegeben. Wir haben massenhaft Beispiele zu Paraphrasieren und Zitieren geübt.

Wie jedes Mal habe ich bemerkt, dass jeder diesen Workshop für jede*n nötig war und es hat meiner Meinung nach, das Interesse von allen geweckt. Wir haben alle ein gutes Feedback von unserer Begleiterin bekommen und freuen uns sehr auf das Schreiben unserer VwAs und Diplomarbeiten.

Es hat uns auch sehr gefreut, dass eine Stipendiatin schon mit ihrer Diplomarbeit fertig war. Ich persönlich bin mittlerweile auch schon ziemlich weit mit dem Schreiben. Der Herbstplan von Julia Krepl hat mir sehr geholfen, einen besseren Überblick über meine Fortschritte zu bekommen und wie und wann ich weiterschreiben, um meine Arbeit rechtzeitig abzugeben.

Von Stipendiatin Rima Tajelddin

Fotoausstellung: I saw more than I can tell

START-Wien und START-Niederösterreich im Weltmuseum Wien. Fotografin und START-Patin Christine Turnauer lud unsere Stipendiat:innen zu einer exklusiven Führung ihrer Ausstellung „I saw more than I can tell“ ein.

Für Omran war der Workshop ein einzigartiges Erlebnis: „Es übertraf meine Erwartungen, da wir nicht die Methodik des Fotografieren behandelt haben, sondern versucht haben den Sinn dahinter zu verstehen. Es waren sehr interessante und beeindruckende Sachen, welche die sehr nette Fotografin Frau Christine Turnauer uns mitgeteilt hat. Vor allem hat mir die Ausstellung gefallen, da wir die Geschichte der faszinierenden Bilder aus Sicht ihrer Ihrer Schöpfer erfahren haben. Ich sah in diesem Workshop viel mehr als ich hier sagen kann.“

Es hat mich gefreut, mit Fotografin Christine Turnauer zusammen zu sein und ihre Fotos über die indigenen Stämme Kanadas zu genießen. Alle Fotos waren sehr aussagekräftig und haben tolle Details eingefangen. Ich freue mich, dass ich ihren Gedanken und Ideen zuhören durfte. Ich habe definitiv viel von ihr gelernt und würde es in einem meiner Bilder anwenden. -Hayma

Am Freitag waren wir im Weltmuseum Wien und hatten die Gelegenheit mit Fotografin Christine zu sprechen. Am meisten hat mich ihre Lebensgeschichte gefallen, sowie die Erklärung, wie jedes Bild, das sie fotografiert hat, entstanden ist. -Tijana

Die Ausstellung und die Spezialführung haben mir sehr gut gefallen. Ich habe viele Infos gesammelt und ich kann nun es weiterempfehlen. -Omar

Mein freiwilliges Engagement bei ULF und beim Seniorenzentrum Neue Heimat

Durch das START-Stipendium habe ich nicht nur viele nette und tolle Menschen kennengelernt, sondern auch meine soziale Ader durch soziales Engagement. Ich engagiere mich freiwillig für meine Mitmenschen und helfe ihnen gerne in jeglichen Lebenslagen.

Während der Schulzeit habe ich versucht so oft es geht bei ULF (Unabhängiges Landes Freiwilligenzentrum – https://www.ulf-ooe.at/) mitzumachen. ULF ist eine soziale Organisation, welche als Vermittler und Unterstützer für Freiwillige und Organisationen agiert. Hierzu gibt es eine eigene App (https://www.youtoo.help/) wo regelmäßig Aufgaben hochgeladen werden und diese kann man sich dann nach Belieben einteilen. Beispielsweise mit dem Hund Gassi gehen oder Menschen beim Einrichten der neuen Wohnung helfen. Das und vieles mehr sind beispielhafte Aufgaben, an denen man sich beteiligen kann. Für mich als Schülerin ist das total praktisch, da kein Zwang besteht und ich mir die Termine frei einteilen kann. Ich kann mir den Zeitplan selbst einteilen und mache mit, wenn es für mich passend ist. Ich habe ULF schon mehrere Male ausprobiert und kann es daher aus eigener Erfahrung wirklich jedem ans Herzen legen. Es funktioniert einfach, unkompliziert und zusätzlich bereitet man mit seinen guten Taten unterschiedlichsten Menschen eine große Freude.

Nun möchte ich zu meinem zweiten sozialen Engagement übergehen, welches ich seit kurzem regelmäßig am Wochenende ausübe. Seit einigen Wochen engagiere ich mich als Freiwillige im Seniorenzentrum Neue Heimat in Linz. Bevor ich dort anfangen durfte, gab es ein kurzes Erstgespräch zur Orientierung. Dieses verlief angenehmen und es wurden ein paar Eckdaten abgeklärt. Jeder der sich dort engagiert hat ein paar Formalitäten zu unterzeichnen und bekommt dann ein Schild mit seinem eigenen Namen oben, welches bei jedem Einsatz getragen werden muss. Mit diesem Schild ist für die älteren und hilfsbedürftigen Menschen klar ersichtlich, dass es sich um eine freiwillige Person und beispielsweise nicht um eine Pflegefachkraft handelt. Gleich einen Tag nach meinem Erstgespräch hatte ich auch schon meinen ersten Einsatz und ich habe mit den Senioren diverse Gesellschaftsspiele gespielt. Seitdem gehe ich die Bewohner des Seniorenzentrum fast jeden Samstagvormittag besuchen und wir machen einen Spielevormittag mit „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Memory“. An diesen Spielevormittagen kommt der Spaß nicht zu kurz. 😊 Die Bewohner freue sich immer und machen recht begeistert mit. Es ist schön etwas Abwechslung in den Alltag dieser Menschen zu bringen und mit den Leuten dort auch über dieses und jenes zu tratschen.

Es bereitet mir eine Menge Spaß anderen Menschen zu helfen. Früher hätte ich mir das wahrscheinlich gar nicht ausmalen können. Solange es sich bei mir zeitlich ausgeht und es mir nicht zu viel wird, werde ich mich weiterhin sozial engagieren. Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp von mir am Rande: Probiert ein soziales Engagement einfach einmal aus. Ihr werdet eine Menge Spaß haben und es nicht bereuen. Sobald ihr anderen Menschen mit euren Taten eine Freude macht, dann werdet ihr selbst noch glücklicher werden.

Der Start in die VWA/Diplomarbeit

Zum Beginn des heurigen Schuljahres konnten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen ihr Basiswissen über die Vorwissenschaftliche Arbeit bzw. Diplomarbeit auffrischen. In gemütlicher Atmosphäre wurde am Samstagvormittag mit unserer Deutschtrainerin Constanze nochmal Grundlegendes wiederholt und Fortschritte besprochen und verglichen.

Mit Spaß, Spannung und Schokolade konnten sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen austauschen und ihre weiteren Schritte in ihrem persönlichen Arbeitsprozess planen.

Deutschlehrerin Constanze mit den Stipendiat*innen

„Am 25.9.21 hatten wir einen Workshop zum Thema: Wie schreibe ich eine VWA. Vieles wusste ich natürlich schon, weil ich ja die 8. Klasse besuche. Dennoch fand ich es super, dass die liebe Constanze mit uns allen alles genau und detailliert durchgegangen ist. Ich bin mir jetzt über viele Dinge viel mehr bewusst was die VWA betrifft. Zusätzlich hat Constanze es auch noch geschafft, dass so eine angenehme Atmosphäre während den 3 Stunden herrschte und dafür bin ich ihr sehr dankbar. All in all: der Tag war informationsreich und es hat mir auch persönlich Spaß gemacht.“ – Mihi

„Der Workshop war gut. Constanze hat die Basics sehr gut erklärt und sie ist immer auf die Fragen zwischendurch von den Stipis eingegangen. Und falls Unsicherheiten unter den Stipis gab, wurden diese sofort beseitigt.
Sie verteilte allen einen Schnellhefter mit einer Zusammenfassung von den Basics von einer Diplomarbeit bzw VWA Arbeit. Für Stipis, die erst anfangen eine VWA zu schreiben oder erst in den Startlöchern sind, war dieser Workshop bestimmt hilfreich, da man viele Basics und „know how“ lernen konnte.
Für mich jedoch war dieses Workshop ein Wiederholen von meinem Wissen, da ich schon vieles durch Eigenrecherche wusste. Natürlich konnte ich ein paar offene Fragen für mich klären.

Im Großen und Ganzen war dieser Workshop für angehende Schreiber einer Diplomarbeit oder VWA eine sehr sehr gute Einführung. Die Constanze hat das absolut perfekt gemacht in Hand von einer PowerPoint Präsentation und einem Handout.“ – Plabon

„Am Samstag 25.09 fand der VWA-Workshop
von den Start-Deutschtrainerinnen Katrin und Constanze statt. Da Katrin nicht dabei
sein konnte, hat Constanze den ganzen
Workshop geführt.
Der Workshop mit Constanze war
sehr hilfreich und eben interessant. Ich
musste in der Schule einen VWA- Kurs, der
ein Semester lang dauerte, abschließen.
Von dem Kurs habe ich aber ganz ehrlich
Stress bekommen, weil der Lehrer in
35 Stunden nicht erklären konnte, was
eine VWA ist, und, wie man damit
anfangen kann. Ich dachte daher, dass eine
VWA zu schreiben einer der kompliziertesten
Sachen auf der Erde ever sei. Constanze
konnte aber in zweieinhalb Stunden
meine Idee ändern. Sie hat uns sehr
detailliert erklärt, was eine VWA ist, wie
man für ein bestimmtes VWA-Thema die
dafür geeignete Leitfragen als auch
Literaturangaben finden kann, und eben,
wie man mit dem Schreiben erfolgreich
anfangen kann. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal
bei Start und Constanze bedanken, da ich
sonst ohne sie so lost wäre.“ – Rusul

START-Wien Bildungsseminar

Das START-Bildungsseminar in Wien – endlich offline!

START-Wien blickt auf zwei intensive Seminartage mit motivierten Stipendiat:innen, großartigen Trainer:innen und herbstlichen, sonnigen Wetter, welches in den Pausen für Stärkung und Erholung sorgte, zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere Trainer:innen Britta Seemann, Pascal Günsberg, Michael Traindt und Marina Ofner, die ihre Seminare kreativ, interaktiv und abwechslungsreich gestaltet haben und an das Don Bosco Bildungshaus für die Räumlichkeiten und die Nutzung des Outdoorbereichs, welcher einlud die zahlreichen Aktivitätsübungen und Gruppenarbeiten in Grüne zu verlagern.

Seminar: Rhetorik & Präsentation mit Michael Traindt und Marina Ofner

Ich bin extrem froh, dass ich wieder die Möglichkeit hatte, mein Wochenende bei Start sinnvoll zu verbringen. Die Erkenntnisse von diesen Bildungsseminar begleiten mich nicht nur bei meiner Bildungskarriere sondern auch bei meinen alltäglichen Beziehungen. Dank Marina und Michael habe ich das Wissen erlangt, wie ich mich am besten auf eine Präsentation, Rede, Interview oder eine mündliche Prüfung vorbereiten kann. Darüber hinaus habe ich auch die effektivsten Methoden für das Überwinden von Stress oder Lampenfieber gelernt. An beiden Tagen haben wir zahlreiche Präsentationen gehalten, so dass wir am Ende des Tages ein Experte/eine Expertin darin waren. Die Trainer:innen haben den Tag so gestaltet, dass wir uns dabei nicht langweilen und aktiv daran teilnehmen. Außerdem was nicht unerwähnt bleiben soll, ist die leckere Speise , die wie am Tisch alle gemeinsam gegessen haben. Zum Schluss haben wir und mit einem köstlichen Eis verabschiedet. Vielen Dank für das organisieren dieses wunderschönen Wochenendes! 🙂 -Mostafa

Am Wochenende waren wir von START-Stipendium Programm bei Bildungsseminar. Es war sehr interessant und spannend und wir haben sehr viele neue Sachen gelernt, z.B. am Samstag haben wir bei der Frau Marina Ofner Lampenfieber gelernt, was das ist, wie man es bekommt und was wir dagegen machen können. Ich z.B. habe das noch nie gehört und wusste auch nicht was das ist. Wir haben auch gelernt, was man für eine gute Präsentation braucht oder was die Tipps dafür sind. Am Sonntag haben wir dann Körpersprache, Wortwahl und so weiter vieles gelernt und dafür Übungen gemacht und wir würden selber gefilmt und am Ende uns dann wieder gezeigt, es war sehr unangenehm, aber hat dann verstanden, was unsere Fehler sind und wie wir es verbessern können. Ich selber habe sehr vieles gelernt und es hat auch sehr Spaß gemacht. -Bibi

Seminar: Life-Balance & Stressregulation mit Britta Seemann

Es war ein lehrreiches, informatives und tiefgreifendes Seminar. Jedoch war es sehr cool und ist nach meinem Gefühl schnell vergangen. Ich habe gelernt mich selbst mit zutreffenden Eigenschaftswörter zu beschreiben. Wir haben allgemein die Eigenschaften der Menschen besprochen und haben uns mit Selbstbild und Fremdbild befasst. Wir haben das Thema Zeit von der Vogelperspektive angeschaut und die einzelnen Lebensbereiche sowie ihre Abhängigkeit von einander debattiert. Wir haben Stress gründlich besprochen und durch diverse Übungen dessen Regulation geübt, was ich extrem hilfreich finde. Weiteres haben wir zur Selbsteinschätzung mehrere Fragebogen ausgefüllt und Spiele gespielt, was uns viel Spaß bereitet hat und uns zum Lachen gebracht. Mit vielen weiteren Themen wir Perfektionismus, Schnelligkeit, Gefälligkeit haben wir auseinander gesetzt und entsprechend vorgestellt, da war Teamarbeit angesagt. Nicht zu vergessen ist auch die coole, lässige und extrem gute Art von der lieben Britta, die das lange Seminar erleichtert hat. Alles in allem, ist dieses Seminar richtig gelungen. Wir hatten viel Spaß, haben viel gelacht, viel gelernt und ernste Themen fürs Leben besprochen. -Omran

Seminar: Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ ist eines der spannendsten Seminare. In den zwei Tagen, wo meine Gruppe und ich das Seminar besuchten, führten wir die interessantesten politischen Gespräche und Diskussionen über das Schulsystem, die Demokratie und die Freiheit, die Menschen- und Frauenrechte, die Außen- und Innenpolitik und vieles mehr. Jeder kam zu Wort und konnte seine eigene Meinung äußern. Es ist immer ein Wohlbehagen die eigene Ansicht mit anderen teilen zu dürfen und sie vielleicht auch zu überzeugen oder von anderen, deren Standpunkt zu hören und demnach vielleicht die eigene Denkweise zu hinterfragen. Ich persönlich hatte kein Moment, wo ich meine Meinung geändert oder sie mir anders überlegt habe, aber man hat gemerkt, dass es bei einigen der Fall war, vor allem wenn die Mehrheit gegen die Meinung der Person argumentiert hat. A an der Körpersprache und B an Aussagen wie “stimmt, du hast recht” oder “das hätte ich mir nicht gedacht” etc.. hat man es erkannt.  -Ali

START-Vorarlberg: Textsorte „Zusammenfassung“ mit Nadine

Wieder einmal gab es eine informative Deutschstunde mit Nadine. Gemeinsam haben wir uns vergangenen Donnerstag am späteren Nachmittag, eine der wichtigsten Textsorte des Deutschunterrichts näher angeschaut: die Zusammenfassung!

Der Workshop hat diesmal online auf Zoom stattgefunden.

Nachdem Nadine sich uns kurz vorgestellt hat, hat die Besprechung mit einer kurzen Erklärung bezüglich der Zusammenfassung begonnen. Es wurden die wichtigsten Regeln bzw. der Aufbau einer Zusammenfassung erwähnt.

Darauffolgend haben wir zu zweit, den Artikel „Wir haben ein gutes Recht, zornig zu sein“ verfasst von Oliver Grimm bearbeitet. Anschließend haben wir gemeinsam den Inhalt intensiv mit Nadine besprochen und die wichtigsten Punkte sowie die verkürzte Version des Inhalts herausgeschrieben. Anhand dieser Punkte sollten wir freiwillig den oben genannten Artikel in zusammengefasster Form wiedergeben und der Kursleiterin per E-Mail senden.

Als Orientierungshilfe hat uns Nadine eine fertiggestellte Zusammenfassung zur Verfügung gestellt.

Innerhalb von zwei Stunden konnten wir uns an diesem späten Nachmittag einen ausführlichen Überblick über diese Textsorte verschaffen und wir konnten uns voneinander um ungefähr 19:00 Uhr verabschieden.

Ein Bericht von Stipendiatin Khadiga

Besuch bei Patenfirma OeKB

Das Konzept des START-Stipendiums funktionert so, dass jede:r Stipendiat:in einen „Paten“ hat, der das Stipendium finanziert und nach Möglichkeit weiters unterstützend zur Seite steht.

Die österreichische Kontrollbank (OeKB) hat sich nach der Förderung von Balqiz für die Übernahme des Stipendiums von Merve entschieden. Am 22.09. fand das Kennenlernen in den Räumlichkeiten der OeKB statt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Führung durch das „Future Office“ konnte Merve einen Eindruck über die Tätigkeiten des Unternehmens gewinnen. Merve besucht aktuell die 3 Klasse einer Handelsakademie und ist am Finanzbereich interessiert – ein perfekter Match!

Erstens bedanke ich mich bei Start und der OeKB für die Ermöglichung dieses Treffens. Ich habe jetzt neue Berufe kennengelernt und Informationen gewonnen. Ich freue mich jetzt schon auf das Praktikum. – Merve

Neben der direkten Förderung von Merve, ist die Österreichische Kontrollbank aber auch engagiert, um der ganzen Gruppe von START-Stipendiat:innen Einblicke in ihrer Arbeitswelten zu geben und ermöglicht darüber hinaus noch Praktika! Mehr dazu

Mein Praktikum im Seniorenzentrum Keferfeld

Vom 09.08.2021 bis zum 03.09.2021 durfte ich ein Ferialpraktikum im Seniorenzentrum Keferfeld abschließen. Ich war für den 2. Stock tätig und hatte hauptsächlich Hauswirtschaftliche Aufgaben. Meine Schicht hat immer um halb 7 angefangen und um 3 geendet, zwischendurch hatte ich eine halbe Stunde Pause.

Mein Arbeitstag begann damit das Frühstück für die Senioren herzurichten. Bei dieser Aufgabe muss man Gebäck, Kaffee, Marmelade, Butter usw. herrichten und den Bewohnern zur gewünschten Uhrzeit ins Zimmer bringen. Dann mussten wir alle Oberflächen desinfizieren und durch jedes Zimmer gehen, um Säfte nachzufüllen und Besteck auszuteilen. Zweimal in der Woche machen wir eine sogenannte „Inko-Runde“ bei der Einlagen nachgefüllt werden. An zwei anderen Wochentagen müssen wir Handtücher, Bettwäsche, Unterlagen usw. nachfüllen. Regelmäßig müssen wir in jedem Zimmer die Handschuhe, Einmaltücher und Servietten nachfüllen. Danach war es schon wieder 12 und Zeit fürs Mittagessen. Zu Mittag muss man das Mittagessen austeilen und ca. 20 min später wieder abräumen um in die große Zentralküche zum Waschen bringen. Danach habe ich meistens meine Pause. Nach meiner Pause teile ich Nachspeisen und Kaffee aus. Sobald ich dann wieder das gesamte Geschirr abgeräumt habe, gibt es nicht mehr viel zu machen. Nachmittags spiele ich oft „Mensch ärgere dich nicht“ mit den Bewohnern. Manche ärgern sich trotzdem.

Für mich war es ein sehr interessanter erster Eindruck in der Pflege. Ich würde sehr empfehlen es selbst auszuprobieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

Soccer Golf – noch einmal richtig bolzen zum Schulbeginn

Nach dem harten Start der Schule und dem intensiven Seminarwochenende mit START haben wir uns gedacht, die Stipis brauchen noch einmal ein Treffen zum Entspannen und gemeinsam Spaß haben. Daher haben wir Sprecherinnen einen Soccer Golf-Nachmittag am Samstag 18.9.2021 organisiert. Um 11Uhr30 trafen wir uns dazu am Hanuschplatz. Nachdem alle pünktlich angekommen sind, sind wir in den Bus eingestiegen, dort haben schon viele von ihren Erfahrung mit dem Schulanfang erzählt. Unser Ziel war der Soccer Golf Park in Siezenheim. Die Zeit im Bus ist so schnell vergangen und wir sind um 12:22 Uhr safe am Ziel angekommen. Dort haben wir bis 14:20 Uhr mit großer Freude gespielt. Wir hätten auch gerne länger gespielt, aber die meisten Stipis hatten einen riesigen Hunger und wollten essen gehen. Sich mit Pommes, Getränken und Burgern zu stärken ist das beste Happy End eines anstrengenden Nachmittages.  😊

Das sagen die Stipis:

Wafa: „Heute war so ein toller Tag. Einige von uns haben das erstes Mal Golf gespielt. Es hat voll Spaß gemacht und war eine neue Erfahrung für mich. Außer, dass Ich Fuß schmerzt bekommen habe. Danach sind wir essen gegangen und es war sehr lecker. Danke an unsere Stipi Sprecherinnen, dass sie einen wunderbaren Tag geplant haben.“

Naya: „An so einem schönen Tag wollten wir unbedingt „Raus auf‘s Grün!“. Das Wetter war optimal für ein bisschen Bewegung im Freien! Deshalb waren wir auch im Soccerpark, um Soccergolf zu spielen. Es hat mir einen großen Spaß gemacht und würde mich auf ähnliche Programme sehr freuen.“

Hana: „Der Tag war richtig schön. Ich habe zum ersten mal Soccergolf gespielt und war ein sehr schöne Erinnerung. Wir waren drei Gruppen in jeder Gruppe 4 Personen. So habe ich die neue Stipis besser kennengelernt.“

Bildungsseminar START-Vorarlberg

Schon das dritte Mal in Folge, fand das Vorarlberger Bildungsseminar im wunderschönen Bildungshaus St. Arbogast in Götzis statt. Diese Location ist nahezu perfekt: angefangen von der wunderschönen, erhöhten Lage mitten in der Natur mit Blick ins Tal, gut ausgestatteten Seminarräumen in jeder Größe, bis hin zu einer kulinarisch sehr leckeren und gesunden Mittagsverpflegung. Nachhaltigkeit wird in diesem Haus großgeschrieben: so wird unter anderem sogar Regenwasser für die sanitären Anlagen genutzt.

Begleitet vom START-Team Sandra Kunz und Larissa Schuh und START-Gründer Maude und Bill Dearstyne, kamen nahezu 30 StipendiatInnen aus drei verschiedenen START-Vorarlberg Jahrgängen an diesem Wochenende zusammen, um in drei Seminargruppen aufgeteilt, sich neue Inspiration, Wissen und Denkanstöße anzueignen.

Die Seminarthemen waren:

  • VWA Workshop mit Trainerin Nadine Franz:

Vom Aufbau der Vorwissenschaftlichen Arbeit, zu den sprachlichen Vorgaben, wissenschaftliches Formulieren, Paraphrasieren und Argumentieren, zu gelerntes Anwenden (weiterschreiben und sprachliche Korrekturen an eigener Arbeit vornehmen)

  • Workshop Kommunikation & Körpersprache mit Trainerin Edith Gruber:

Vertiefung des Sprachverständnisses und Vergrößerung der Bewusstheit von Körpersprache zu erlangen. Die Erweiterung kommunikativer Möglichkeiten und damit einhergehend eine Zunahme von Selbstsicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache in Kommunikation und Präsentation.

  • Workshop „Co Creation – Vom starken ICH, zum starken WIR“ mit Trainer Semih Morel:

Alleine schafft man vieles. Gemeinsam noch mehr. Doch das Zusammenleben und zusammen Arbeiten ist nicht immer einfach. So zeigen sich starke ICHs die zu einem starken WIR werden können. In diesem Workshop geht es um Kommunikation und Ko-Kreation. Wir lernen kennen was uns selbst und im Team wichtig ist. An diesem Wochenende geht es nicht um Leistung, sondern nur um das gemeinsame ERDENKEN – ERSCHAFFEN  und  ERFAHREN.

Das Wochenende verlief sehr erfolgreich und zur Zufriedenheit aller, am Samstag spielte sogar das Wetter mit und es war ein schöner, sonniger Herbsttag. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Jugendlichen sich freuen, Gemeinsamkeit und Austausch untereinander zu erfahren und wie sie dankbar und motiviert das Bildungsangebot annehmen.

Einige Stimmen der StipendiatInnen:

Seher Öztürk: „Die beiden Tage haben sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich gut mit den anderen verstanden. Ich finde es sehr großartig, wie sich die älteren um die Neuen kümmern. Sie geben uns das Gefühl, Teil der START-Familie zu sein und man fühlt sich, als würde man sich schon sehr lange kennen. In St.Arbogast hat man einen sehr schönen Ausblick auf die tiefen liegenden Gemeinden. Ich fand das Bildungshaus wunderschön. Die von vielen Menschen selbst angefertigte, vielfältige Anzahl an Windräder als Deko vor dem Haus ist sehr beeindruckend. Ich habe viel über die Arten von Kommunikation gelernt. Auch, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Über die Körpersprache strahlt man auch so viel aus. Es ist auch nicht möglich, als Mensch neutral und komplett ohne Gefühle zu sein. Ich finde, dass man über dieses Thema noch viel, viel mehr Lernen kann, wenn man sich weiter vertieft. Dadurch könnte man sich zum Beispiel so viele Missverständnisse im Alltag ersparen.“

Mouaz Alkhatib: „Ich möchte sagen, dass mir das Bildungsseminar sehr gut gefallen hat. Wir hatten einen sehr interessanten Workshop und einen tollen Trainer gehabt, welcher sehr nett war. Als neuer Stipi habe ich mich in der Gruppe wohl gefühlt. Ich kann sagen, es war nicht mein erstes Seminar, aber es war das Beste.“

Laurine Almohammad: „Die Übungen, die wir während des Seminars „Kommunikation und Körpersprache“ in Götzis gemacht haben, waren sehr spannend und interessant. Wie zum Beispiel die Meditation am frühen Morgen, die uns allen für den ganzen Tag positive Energie gespendet hat. Außerdem die Präsentationen über die verschiedenen Themen haben bei mir neue Interessen geweckt. Dankbar bin ich START für das perfekte Organisieren und für das gemeinsame stressfreie Wochenende.“

Sherin Ahmo:„Ich fand das Seminar mit Semih ziemlich gut und echt hilfreich. Man kann sich jetzt besser in Gruppen verhalten und andere Gedanken, bzw. Meinungen akzeptieren. Am besten haben mir die Fragen über unsere Werte gefallen. Also was wir lieben, was ich gut kann, wofür ich bezahlt werden will usw. Es war wie immer toll und lustig, die anderen Stipis zu treffen und gemeinsam Zeit  zu verbringen.“Midia Al Rasho: „Mir hat der Workshop VWA sehr gut gefallen und viel gebracht. Nadine hat uns viele wichtige Sachen über die VWA beigebracht und danach konnten wir selbst mit dem Gelernten unsere VWA verbessern bzw. weitermachen.“

Abdul: Das Seminar „Co Creation“ mit Semih war ziemlich cool und interessant und echt empfehlenswert. Genau dieses Seminar sollten alle StipendiatInnen besuchen! Danke an euch alle für diese Möglichkeit!“

Hadel: „Mir hat das Workshop (Co Creation) sehr gut gefallen. Der Trainer war ebenfalls richtig gut und sehr organisiert. Wir konnten an diesen anderthalb Tagen vieles besprechen. Es wurden viele Diskussionen und Teamwork durchgeführt.
Genauso bin ich Sandra und Larissa dankbar für die tolle Organisation. Nichts hat gefehlt und alles war bestens geplant.“

START-NÖ Bildungsseminar 2021 – Präsenz edition

September war für viele Bundesländer ein Marathon der Bildungsseminare. Auch für START-NÖ war es nun wieder so weit. Gemeinsam mit allen Stipendiat*innen aus ganz Niederösterreich konnten wir im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten uns bei sehr informativen Seminaren treffen. Wir bedanken uns beim Bildungshaus für die hervoragende Verpflegung sowie bei unseren Trainer*innen Frau Barbara Gassner und Herrn Nedžad Moćević, M.A. für das tolle Wochenende!

Unsere Stipendiat*innen Sara und Ragad berichten:

Bei unserem 2-tägigen Bildungsseminar war ich in den Workshop „Identitäten und Empowerment“ eingeteilt und unser Trainer war Nedzad Mocevic.
Wir haben gelernt, dass jedes Individuum eine eigenartige Identität hat. Als Übung haben wir in der Gruppe Dinge, die unsere Identität bilden wie z.B. Familie, Bildung und Beruf, etc. aufgelistet und uns auch Gedanken gemacht, wo wir jemals wegen eines diesen Punkten benachteiligt bzw. diskriminiert wurden. Schlussendlich haben wir die Liste den anderen präsentiert und darüber geredet. Der Sinn hinter dieser Übung war, dass wir erstens über unsere eigene Identität offen reden und zweitens, dass wir gleichzeitig auch andere Identitäten kennenlernen und die Welt aus ihren Perspektiven betrachten. Was mir gefällt, gefällt einem anderen nicht und was ein anderer für normal hält finde ich vielleicht nicht normal. In diesem Zusammenhang haben wir auch den Begriff „Ambivalenz“ kennengelernt. Empowerment war ebenso ein wichtiger Teil des Workshops. Was/wer empowert mich? Was/Wer gibt mir Kraft? Wie kann Ich anderen richtig empowern, sodass es wiederum keinen Druck auf diese Menschen auslöst? Inwiefern können wir unsere Mitmenschen mit unseren „Ratschlägen“ beeinflussen? All diese Fragen wurden von Nedzad beantwortet und in der Gruppe besprochen. Ich fand es extrem gut!

Ich war im Seminar „Rhetorik & Präsentation“. Am ersten Tag habe ich gemeinsam mit den anderen Stipis und unserer Trainerin Barbara Gassner gelernt, wie man am besten eine gute Präsentation hält.  Dazu haben wir uns selbst ein Thema aussuchen dürfen und dies präsentieren. Die Präsentation wurde aufgenommen und wir konnten sehen, was wir noch verbessern konnten und was wir gut gemacht haben. Mit Hilfe von Barbara hat jede/r von uns seine Schwächen bei der Präsentation gesehen und auch verbessert. Die Informationen, welche wir von Barbra erhielten, waren sehr lehr- und hilfreich. Am Sonntag haben wir erstmal ein kurzes Spiel gespielt, gefolgt von viele Diskussionen über die verschiedensten Themen, wie zum Beispiel Rassismus. Wir haben auch gelernt, wie man am besten mit (in Wörter ausgedruckten) Angriffen umgeht. Am späten Nachmittag begannen wir eine Art Wettbewerb-diskussion. Wir wurden in zweier Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe musste zu einem Thema Argumente und dazu die Gegenargumente vorstellen und die anderen durften entscheiden, welche der zwei Personen die Argumentation gewonnen hatte. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben nicht nur gelernt, sondern haben gemeinsam gelacht und gespielt und dazu gab es natürlich Essen, was nicht zu vergessen ist, weil es sehr gut schmeckte. Ich bin sehr dankbar, dabei sein zu dürfen!

Das Bildungsseminar 2021 fand ich sehr sehr schön, besonders weil ich mich selbst in letzter Zeit ziemlich unter Druck gesetzt habe, besonders bezogen auf meine vorgezogene Matura. Nedzads Workshop und die Wortmeldungen der Stipis haben mich ein Stück weit erleichtert und mir geholfen für einen moment lang abzuschalten und an mich zu denken. Es hat mich total gefreut alle wieder zu sehen und zusammen eine schöne Zeit zu erleben. Letztlich ist Nedzad als Workshop-Leiter eine sehr amüsante, verständnisvolle und lustige Person, der man einfach unglaublich gerne zuhört. Besonders durch seine lässige und zwanglose Art ist die Zeit gefühlt verflogen und ich habe mir viel von diesem Seminar mitgenommen! (Genti)

Mir hat das Thema Präsentationen und wie man sich vor Angriffe schützt (bei Diskussionen) sehr gefallen. Es hat mir geholfen die Nervosität bei Präsentationen zu verringern und ich habe gelernt, dass Atmen eine große Rolle bei Nervosität spielt. Ich habe auch gelernt, wie man sich bei Angriffen bei Diskussionen verhalten soll in verschiedene Situationen. Die Trainerin hat sehr gut, ruhig und klar mit einer sehr schöne Hochsprache erklärt. (Mulham)

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier der neuen Stipendiat:innen

Am 18. September 2021  fand im Hauptquartier von START-OÖ der alljährliche Videodreh der neuen Stipendiaten*innen für ihre Begrüßungsfeier statt.

Mit sorgfältig vorbereiteten Texten und diversen Requisiten ausgerüstet, traten die elf Neueinsteiger in das Büro von START-Oberösterreich in der Tabakfabrik Linz ein, um sich für ein paar Stunden in eine Art Castingshow-Stars zu verwandeln. Der Plan für den Tag war relativ einfach: zuerst reden, dann zeigen und dabei viel Spaß haben.

Nachdem alle ihre Texte noch einmal durchgelesen und mit unserer Projektkoordinatorin Anna geübt hatten, gingen sie in einen professionell ausgestatteten Raum, wo sie sich vor die Kamera setzten und sich vorstellten. „Mein Name ist…“, „…besuche ich die …“, „…START unterstützt mich dabei…“- alle sprachen über ihren Hintergrund und ihre Zukunftspläne mit eloquenter Kadenz, während das Drehteam sich um die technischen Details kümmerte.

Wer mit dem Vorstellen fertig war, ging zum nächsten Teil des Videodrehs: „Die B-Rolle“, wie die Profis sie benennen. Manche spielten auf irgendeinem Instrument, andere zeigten ihre sportlichen Fähigkeiten, während ein paar auch praktische Talente präsentierten: Nähen, Blutdruck messen, Origami, Kalligraphie…Ein vielfältiges Team voller Potenzial- das konnte man an dem Tag im START-Büro erblicken.

Der Tag endete mit chinesischem Essen, Country-Songs, Origami-Schmetterlingen und viel Gelächter. Nun warten alle auf das Ergebnis, das am 15. November bei der Begrüßungsfeier in der Raiffeisenlandesbank OÖ zum Vorschein gebracht wird.

P.S. Vielen Dank an die Filmagentur amago für ihre hervorragenden Skills und Bemühungen!

Ein Bericht von Stipendiatin Estera

START-OÖ besucht das Landhaus in Linz

Am Freitag, den 17.09.2021, hatte START-OÖ die Möglichkeit das Landhaus in Linz zu besuchen. Da in einer guten Woche in Oberösterreich unter anderem die Wahlen für den Landtag stattfinden, war es nicht schlecht neben der Geschichte des Gebäudes, auch einen Einblick in die Politik des Landes zu bekommen und mehr über den Ort zu erfahren, wo das politische Geschehen in OÖ stattfindet.

Gleich am Anfang besichtigten wir den prunkvollen Plenarsaal. Darin kommt der Landtag zusammen und beschließt die Landesgesetze und das Landesbudget. Dort haben wir auch eine Einführung in die derzeitige Zusammensetzung des Landtags und der Landesregierung und die aktuelle Sitzordnung der Abgeordneten bekommen.

Danach haben wir weitere Räume und Zimmer des Landhauses besichtigt, die während der Landtagssitzungen Besprechungs- und Rückzugsorte der einzelnen Parteien sind. In einem der Zimmer hatte sogar Kaiserin Sissi übernachtet, als sie zu ihrer Hochzeit mit Franz Joseph I. reiste. In diesem Raum stehen noch Originalmöbel von damals.

Ein weiteres Highlight der Führung war die Besichtigung des Turms, wo wir, oben angekommen, einen super Ausblick über Linz hatten.

Stipendiatin Hatice meint zu unserer Führung durchs Landhaus:

„Es ist ein sehr unbekanntes Gefühl zu sehen und zu hören, was die Politiker im Landhaus machen. Kurz gesagt, wir betraten und besichtigten die Gesprächsräume jeder Partei und konnten uns einen Eindruck machen, wie man sich dabei fühlt. Wir haben aber auch über die Ereignisse von der Vergangenheit bis zur Gegenwart gesprochen und uns auch Gegenstände angeschaut, die von den Römern übriggeblieben sind.“

Vielen Dank für die super Führung durch die Geschichte des Landhauses und die Politik in OÖ.

Seminarwochenende bei START-Salzburg

Für den Schulstart schon in Stimmung gebracht haben sich die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Seminarwochenendende in Salzburg. Gemeinsam lernt es sich nicht nur viel leichter, auch voneinander lernen die Jugendlichen an diesen beiden Tagen eine ganze Menge.  Neue Inspiration und einen ordentlichen Motivationsschub bringen Kursen zum Thema Rhetorik und Präsentation, Selbstsicherem Auftreten sowie eine Schreibwerkstatt. Aber auch in den Pausen geht es quirlig zu. Da kann bei Aktivierungsspielen im Park nach längerem Sitzen schon mal die Zeit übersehen werden. Viele blieben nach dem Seminar auch einfach noch länger, um im Park des Bildungshauses ST. Virgil den aufregenden Tag ausklingen zu lassen. „Das Bildungsseminar wird einfach mit jedem Mal besser!“ fasst es Stipendiatin Mihi zusammen. Die neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten an diesem Wochenende auch noch ihren START-IT Ausstattung. Die Schule kann also beginnen! Wir wünschen allen einen exzellenten Schulbeginn!

Das sagen unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über das gemeinsame Wochenende:

Jasmine: „Das war mein erstes Bildungsseminar bei Start. Schon bei der Gruppeneinteilung war klar, dass man sich über jeden Stipi Gedanken gemacht hat. Ich war in der Gruppe: Rhetorik und Präsentation eingeteilt. Die Trainerin hat uns beigebracht, wie man vor einer Rede oder Präsentation seinen Stress reduziert und währenddessen mit dem nötigen Selbstbewusstsein auftritt. Ich kann dieses Seminar jedem empfehlen, der schonmal vor der Klasse stand und vor Aufregung keinen Satz rausgebracht hat. Eigentlich wäre an diesen 2 Tage voller Erfahrungen nichts auszusetzen, aber leider war der zweite Tag zu kurz. Ich hätte gerne noch einwenig mehr Zeit mit unserer großartigen Trainerin und ihren Übungen und Tipps verbracht.“

Lily: ,,Es war soweit. Unser erstes 2- tägiges Bildungsseminar!! Der Workshop über ,,Rhetorik & Präsentation“ mit Barbara Gassner war sehr umfangreich und auch sehr hilfreich für uns! Wir machten gemeinsam mit unserer Trainerin einen Sesselkreis und fragten uns, was bedeutet denn eigentlich Rhetorik & Präsentation? Was können wir damit genau anfangen?

Zuallererst stellten wir uns vor und diskutierten über unsere Probleme. Die Trainerin hat es gut berücksichtigt und uns direkt verstanden. Wir haben uns über die Körpersprache und Kommunikation unterhalten und haben uns auch gut informiert. Wir machten auch gute Übungen, wie wir unsere Nervosität unter Kontrolle halten können und wie wir unsere Körperhaltung verbessern können. Wir haben auch gelernt, dass es wichtig ist, Kritik ernstzunehmen und nicht einfach zurückzuweisen. Auch sollten wir Kritik hinterfragen, um Sie an konkreten Beispielen verstehen zu können.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat war, dass wir auch kurze Reden halten durften, um unsere Präsentation Situationen verbessern zu können. So bekamen wir auch Feedback & Tipps von unserer Trainerin und fühlten uns danach selbstsicherer, da wir danach wussten, worauf wir achten sollen.“

Rusul: „Man hört immer wieder von Seminaren und stellt sich das Folgende vor: Erstens muss ich stundenlang nur zuhören, was da eine Person sagt. Zweitens soll ich da viel aufschreiben, wobei für Schreiben interessiere ich mich kaum. Nein, nein ich gehe liebe nicht zum Seminar.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass es für uns eine tolle Erfahrung war. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und haben auch sehr viel miteinander gelacht. Jede Sekunde vom Bildungsseminar hat uns Spaß gemacht!‘‘

Bei Start ist das aber völlig anderes. Bei Start ist das so, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Tage zählen, bis es endlich die Zeit für Startseminar ist. Warum ist das aber bei Start so anderes? Was unterscheidet sich Startseminar von den anderen? Beim Bildungsseminar von Start geht es darum, dass man Freude hat, und gleichzeitig sich und die Art und Weise, wie man denkt, entwickeln kann.

Die Starttrainer*innen haben nur ein Zeil und zwar, dass die Wünsche der Stpis in Erfüllung gehen! Ganz ehrlich gesagt und ohne Übertreibung, man fühlt sich bei jedem Startseminar bei jedem neuen  Jahr, als ob man wieder neu geboren ist.  Mit den vielen interessanten Informationen, dem lauten Lachen und den extrem netten Menschen vergisst man einfach die Welt und kümmert sich nur um eine Sache, diese Momente möglichst zu genießen.

An dieser Stelle möchte ich mich und andere Stipis bei Start für das großartige Bildungsseminar herzlich bedanken.“

Ahmad: „Liebe Leserin, lieber Leser, heute möchte ich meine tolles Erlebnis mit Ihnen teilen. Ich bin dankbar, dieses Bildungsseminar besucht zu haben. Dort habe ich viel Gutes gelernt und nette Leute kennengelernt.
Mein Trainer war sehr sympathisch und nett und hat uns viel Gutes beigebracht, zum Beispiel wie man eine gute Präsentation vorbereitet oder vor dem Publikum gut vorzustellen usw. Abschließend möchte ich sagen, dass ich mit dieser Erfahrung zufrieden war.“

Namensspiele, Drachenbauen und Klettern in den Baumwipfeln: Team-Building bei START-OÖ

Am Sonntag waren wir zum Team-Building klettern. Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen und sind mit einem Bus nach Kirchschlag gefahren, wo wir am Ortsplatz ausgestiegen sind.

Dort angekommen haben wir uns auf dem wunderschönen Platz vor der Kirche versammelt und ein paar Spiele zum Kennenlernen gespielt. So haben wir alle Namen gelernt und auch gleich einige Facts über die Stipis herausgefunden, wie das Alter, Schule, Erstsprache, etc.

Nach den Spielen haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und in diesen Gruppen Drachen aus Bambusstöcken und bunten Müllsäcken gebastelt. Nebenbei konnten wir unsere Jause essen und miteinander viel Spaß haben. Als die Drachen fertig waren, haben wir probiert sie zum Fliegen zu bringen. Das hat bei manchen besser, bei manche schlechter funktioniert. Aber alle Gruppen haben sich sehr viel Mühe gegeben, und die Drachen sind wirklich schön geworden.

Danach war es auch schon wieder Zeit, um zum Hochseilgarten zu gehen. Der Hochseilgarten war ungefähr 5 Minuten vom Ortsplatz entfernt. Dort angekommen, waren 2 hilfsbereite und nette Mitarbeiter für uns da und haben uns Hilfe geleistet. Nachdem wir alle mit Handschuhen, Helmen und Sicherheitsgurte ausgestattet wurden, ging es auch schon los. Wir haben eine Sicherheitseinführung bekommen, in welcher uns erklärt wurde, wie die Sicherung mit den Karabinern funktioniert. Danach konnten wir frei klettern.

Es gab insgesamt 4 Parcours, die jeweils immer schwerer und höher wurden. Der höchste war bis zu 20 m hoch. Es hat viel Spaß gemacht zu klettern und sich kennenzulernen. Die alten und neuen Stipis haben sich zwar beim Bildungsseminar schon getroffen, aber erst an diesem Tag haben wir uns richtig kennengelernt. Es hat uns alle sehr gefreut und viel Spaß gemacht.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

"Das TeamBuilding hat mir sehr gefallen. Anna und Verena haben ein paar tolle Kennenlernen-Spiele für uns vorbereitet. Danach sind wir klettern gegangen, wo jede und jeder von uns seine eigene Limits entdeckte und überschreiten konnte. Es hat mir eine große Freude gemacht, unsere kleine Familie besser kennen zu lernen und bin auf unser nächstes Treffen sehr gespannt." Stipendiatin Tamara

OFF GRID Festival: Kalligraphie

Kunst & Kultur. Kalligraphie mit Ali Kianmehr im Rahmen des OFF GRID Fotofestival.

Die Stimmung war entspannt und gemütlich, zusammen übten wir persische und arabische Kalligrafie, neue Talente und Interessen wurden geweckt und entdeckt und die warmen herbstlichen Temperaturen luden zur Pause (es gab leckere Samosa) im schönen Hof ein.

START-Wien Stipendiatin Amena hat der Workshop besonders gefallen: „Kunst ist wie Yoga! Besonderes entspannt einen das Schreiben. Das bemerke ich immer wieder, wenn ich mich mit Kalligrafie beschäftige. Der gestrige Kalligraphie-Workshop mit Ali Kianmehr war eine gute Erinnerung dafür. Weil ich persisch-arabische Schönschrift auch in meiner Freizeit gerne übe, war der Workshop für mich eine sehr gute Gelegenheit noch mehr von einem Profi zu lernen.“

Ich fand den Workshop ziemlich lehrreich und entspannend. Es war mein erstes Mal, dass ich auf arabisch geschrieben habe und dies kombiniert mit dem kreativen Outlet war ziemlich challenging aber erfüllend zur selben Zeit! -Jovana

Der Kalligraphie Workshop hat mir auch extrem gut gefallen. Vor allem als der Künstler für uns soviel Zeit investiert hat und bei jeden was positives gesagt hat, um uns mehr zu motivieren. Ich fand es extrem nett von ihn, als ich ihn darum gebeten hab mir ein Gedicht zu schreiben und der dann das auch gemacht hat. Mein Vater kann auch Kalligraphie. Es war eine gute Möglichkeit für mich es auch zu lernen. -Sahar

Danke an COPE für die Einladung, wir nehmen gerne wieder teil!

Praktikum – Zu Besuch bei einem Modedesigner

Rüschen, Seide und viel Glitzer – während der Sommermonate durfte unsere Salzburger Stipendiatin Danai im Zuge eines Schulpraktikums bei einem berühmten mazedonischen Modedesigner in die Welt der Mode reinschnuppern.

Stipendiatin Danai besucht die Modeschule Hallein und absolvierte in den Monaten Juli und August ein Praktikum bei dem Designer Zlatko Jovanovski. Während einer serbischen Fernsehsendung ist Danai auf das Kleidungstück einer Teilnehmerin aufmerksam geworden und hatte kurzum beschlossen, dem Designer zu schreiben. Kurz darauf hatte die Modeschülerin die Zusage und durfte im Juli in die mazedonische Hauptstadt Skopje reisen.

Welche Erinnerungen unsere Stipendiatin aus dem Praktikum mitgenommen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Das Auslandspraktikum war für mich ein sehr tolles Erlebnis, welches in meiner Erinnerung bleiben wird. Ich habe sehr viel Erfahrung in den verschiedenen Bereichen, wie z. B. Kundenbetreuung, Pünktlichkeit, Arbeiten unter Druck usw., sammeln dürfen. Durch das Praktikum bin ich in meinen Nähfähigkeiten auch viel sicherer geworden. Ich bedanke mich herzlich bei Zlatko Jovanovski und seinem Team für die tolle Zeit, die Sie mir ermöglicht haben.“

Die Kreationen des Modedesigners lassen sich in bekannten Modezeitschriften, wie der vietnamesischen Harper’s Bazzar und in der amerikanischen Zeitschrift Scorpio Jin Magazine finden. Während ihres Praktikums arbeitete Danai eng mit dem Designer zusammen. So durfte sie ihm bei der Anfertigung der Abend- und Brautkollektion helfen. Zu ihren Highlights zählte die Arbeit in der Werkstatt, in der sie selbst an der Nähmaschine sitzen und ein Brautkleid anfertigen durfte.

*das Praktikum wurde von der Stipendiatin eigenständig organisiert.

TSCHERNOBYL. EINE CHRONIK DER ZUKUNFT

Erste Kunst & Kulturveranstaltung des neuen Schuljahres. Wir lieben Theater!

Schauspielerin Simonida Selimovic, bei START auch als Bildungsseminartrainerin bekannt, lud unsere Stipendiat:innen aus Wien zur Premiere des Stücks Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft, eine Produktion von Theaterkollektiv Hybrid in Kooperation mit WERK X-Petersplatz und dem Theaterverein Odeon, ein. Ein Erlebnis, das bei unseren Stipis einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte. Wir waren vom Odeon Theater (die Location ist atemberaubend) beeindruckt, wie auch von den Schauspieler:innen und dem Stück, welches bei uns die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst hatte.

Das Theater war wirklich gut! Es hat die verschiedensten Emotionen ausgelöst und ich war einfach voll überrascht, weil ich das so nicht erwartet hätte. Da es mein erstes Mal im Theater war, kann ich jetzt definitiv sagen, dass ich zu einer kleinen Theaterliebhaberin* mutieren werde!! -Sihaam

Das war mein erstes Mal in einem Theater und das Stück an sich fand ich so faszinierend und spannend! Definitiv empfehlenswert und ich bin froh, dass man durch solch kreative Art seriösen Themen das Spotlight geben kann, welches sie verdienen! -Jovana

Das Theater hat mir extrem gut gefallen. An manche Szenen musste ich an Afghanistan denken, vor allem an die Kinder dort. Hab eigentlich das Theater mir nicht so krass vorgestellt gehabt & sie haben mich extrem überrascht. Vor allem wie der Junge so gut mitgespielt hat , echt super. -Sahar

Die Stimmung wurde durch die verschiedenen Szenen aus den Leben der Bürger sehr gut geschildert und dargestellt – das Theaterstück war sehr berührend! -Zahra

Es war so außergewöhnlich beeindruckend, tollstes Theaterstück bis jetzt. Man hat so viel mehr von der Atomkraft und deren Geschichte mitbekommen. Einfach krass! -Ibo

Deutsch mit Nadine

Zur Wiederholung der Deutsch-Textsorten – welche ja im schulischen Deutschunterricht immer wieder gebraucht werden – werden in den Räumlichkeiten der VHS Götzis, von START-Vorarlberg Deutschkurse organisiert. So fand vergangenen Donnerstag der erste Kurs mit dem Thema „Erörterung“ statt.

Um 17:00 Uhr starteten wir los. Die Kursleiterin Nadine hat sich uns sehr nett vorgestellt. Auch von uns hat jeder seinen Namen bekannt gegeben und selbstverständlich wurden die Corona-Maßnahmen eingehalten.

Als erstes haben wir uns gemeinsam überlegt, wie eine Erörterung aufgebaut ist und Nadine hat alle unsere Vorschläge auf der Tafel notiert –  zum Beispiel, dass stets die Gegenwart zu verwenden ist und es wichtig ist, sachlich zu schreiben.

Uns wurden auch mehrere Unterlagen ausgeteilt:

  • eine „Schritt für Schritt“ Erklärung
  • drei Beispiele mit Aufgaben
  • wichtige Formulierungshilfen

Die erste Aufgabe war das selbstständige Bearbeiten des Arbeitsblatts und dafür bekamen wir ausreichend Zeit zum Erledigen. Der zweite Schritt war, dass wir uns in Gruppen zusammensetzten und unsere Ergebnisse miteinander verglichen und besprochen haben. Dank Nadine gab es keine Unklarheiten.

Über das Thema “Foltern” haben wir ziemlich kontrovers diskutiert. Als eine weitere Übung durfte jeder die Situation aus der eigenen Sicht beschreiben. Die Texte wurden bei Nadine abgegeben bzw. per E-Mail nachgereicht, damit sie diese anschauen und gegebenenfalls korrigieren kann.

Die Zeit verging wie im Flug und um 19:00 Uhr war dann der informative und sehr hilfreiche Kurs zu Ende.

Ein Bericht von Stipendiatin Laurine

START- Salzburg Teamtag am Attersee

Gemeinsam Herausforderungen meistern, als Team zusammenarbeiten, miteinander ins Gespräch kommen und die einzelnen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besser kennen lernen, sind die Ziele des „START-Team Tages“. Dazu braucht es eine gute Portion Motivation, Freude, Mut und Offenheit, früh aufstehen inklusive! „Challenge accepted!“ dachten sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten und haben den Sonntag 05.09.2021 am Attersee bei traumhaftem Wetter genutzt, um als Gruppe zusammenzuwachsen. Auf dem Programm standen neben klassischen Kennenlernspielen, auch Geschicklichkeitsaufgaben, Übungen wo gute Zusammenarbeit gefragt ist und als Höhepunkt des Tages das gemeinsame Floßbauen am Attersee mit anschließendem Seetauglichkeitstest. Ahoi – das START-Jahr kann beginnen!

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Tag:

Masooma: „Für mich war der Kennenlerntag sehr gut und spannend. Ich habe neue Leute kennengelernt. Alle waren sehr nett und freundlich. Ich habe zum ersten Mal ein Floß gebaut, es war sehr toll und hat auch gut funktioniert.Ich habe sehr Spaß gemacht an diesem Tag und ich werde es nie vergessen.

Rokesstan: „Ich war froh, dass der Kennenlerntag in Präsenz stattgefunden hat, trotz dieser Pandemie. Es war schön neue Gesichter in der Gruppe kennenzulernen. In der Früh waren alle noch ruhig und keiner traute sich mit dem anderen zu unterhalten, doch dass änderte sich schnell als wir an dem Ort angekommen waren. Das Floßbauen war lustig und hat auch Spaß gemacht, allerdings wäre schöner gewesen, wenn ich nicht nass geworden wäre. :)“

Mein Praktikum bei der Arbeiterkammer Oberösterreich

Ich durfte einen Monat lang die Kommunikationsabteilung der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz unterstützen. Die Zeit ist sehr schnell vergangen. Die Arbeit war sehr Praxis-orientiert und hat mir sehr gefallen.

Die AK setzt sich für vieles ein. Bessere Arbeitsbedingungen für alle, gute Jobchancen für Jugendliche oder verschiedene Hilfen für SchülerInnen und Studierende sind nur einige davon.

Meine Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Ich habe versucht für alle Gruppen und Teams der Abteilung eine Hilfe zu sein. Hauptsächlich habe ich mit der Archivierung beschäftigt, da die Mitarbeiterin, die dafür zuständig ist, im Urlaub war. Durch meinem Praktikum konnte ich das Berufsleben besser kennenlernen. Die Erfahrung, wie man mit Kunden oder Kollegen umgeht, wird mir in der Zukunft eine große Hilfe sein. Außerdem habe ich viele neue Kontakte geknüpft und meine Fähigkeiten erweitert.

Die Gemeinschaft in der Abteilung bzw. die Zusammenarbeit im täglichen Betrieb fand ich sehr lobenswert. Die Mitarbeiter und die LeiterInnen waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Auch, wenn es nur für einen Monat war, bin ich sehr zufrieden damit, dass ich ein Teil davon sein konnte.

Ein Bericht von Stipendiat Eray

START-OÖ Bildungsseminar in Linz

START-OÖ hatte am 4. und 5. September ihr Bildungsseminar. Es fand in Linz im Bildungshaus St. Magdalena statt. Die Stipendiaten:innen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe hatte den Workshop „Rhetorik“ mit Barbara Willensdorfer und die zweite Gruppe „Politik und Demokratie“ mit Pascal Günsberg und Manuel Köllner vom PolEdu Verein.

Alle Stipendiaten:innen sind vor dem Seminar-Beginn am ersten und auch am zweiten Tag getestet worden. Durch Einhaltung der Corona-Regeln war ein „coronafreies“ Seminar möglich.

Die Stipendiat:innen berichten von ihren Seminaren:

„Hiermit möchte ich gern meine Erlebnisse mit euch teilen: Wir Schüler sind öfter mit den Themen beschäftigt, die bezüglich Schule sind. Aber dieses Seminar war anders. Wir konnten über unsere Probleme offenerweise fragen und  diskutieren. Die Trainerin hat am ersten Tag über unsere Interessen  gefragt. Sie wollte wissen über was möchten wir gern informiert werden. Das habe ich sehr toll gefunden, da sie unsere Neugier berücksichtigen wollte.

Ich habe das Seminar sehr hilfreich gefunden. Wir haben viele faszinierende Infos über Körpersprache, Stimme und Kommunikation  bekommen. Wir haben diese Fragen durchgesprochen und dazu unterschiedliche Übungen praktiziert.

–> Wie können wir die anderen Kritisieren? Feed-back Regel: Lob-Kritik-Lob
–> Welche Übungen sind bevor einen Präsentation hilfreich um ruhig zu bleiben?
–> Was heißt Looser oder Winner?
–> Wie können wir eine bessere Körpersprache besitzen?
–> Welche Parameter beeinflussen unsere Stimme und Sprache?
–> Wie können wir unsere Nervosität unter Kontrolle haben?
–> Wie kann ich Gespräche als eine introvertierte Person anfangen?

Wir haben gelernt spontan eine Rede zu halten, und somit haben wir Präsentation Situationen geübt . Was ich sehr gut gefunden habe, waren viele Pausen zwischen den Seminar. So konnten wir uns immer wieder erfrischen und weiter konzentrieren.
Die Stimmung in der Gruppe war sehr nett und keine/r hat sich Fremd gefühlt. Wir konnten leicht miteinander kommunizieren und dabei Spaß haben. Alles war sehr gut geplant und die Stipis wussten was sie zu tun haben. Was ich persönlich nach diesem Seminar mitnehme ist, dass Verteidigung während eine Diskussion uns schwach macht. Und wir können selber unsere Rolle in der Gesellschaft wählen, entweder Looser oder Winner.

Im Großen und Ganzen haben wir ein wunderschönes Wochenende miteinander verbracht. Ich habe neue Kenntnisse über den Thema Rhetorik und Präsentation bekommen und dabei wundervolle Leute kennengelernt.“ (Maryam, Seminar „Rhetorik“)

„Für die Neueinsteiger war das nicht nur ein Bildungsseminar, sondern auch das Kennenlerntreffen mit den meisten Stipendiaten, da das Teambuilding ausgefallen war. Um ehrlich zu sein, kann ich mir kaum einen besseren Einstieg vorstellen als diesen. Wir haben die anderen Stipis, aber auch uns selbst kennengelernt.

Wir haben gelernt, wie man Feedback gibt und gleichzeitig, wie man mit Kritik umgeht, dass Wahrnehmung auf vielen Faktoren basiert, sowie dass wir die Situation selbst in die Hand nehmen können. Uns wurden die Parameter der Stimme und der Körpersprache nähergebracht und erklärt, wie ausschlaggebend sie bei einer Unterhaltung sind. Das alles auf eine unterhaltsame und spielerische Art und Weise, dank unserer hervorragenden Lehrerin Barbara.

Wir haben viele Spiele gespielt, oft waren es Rollenspiele. Ganz besonders ist mir das König-Diener Spiel in Erinnerung geblieben. Da war man mal König, mal Diener und jedes Mal, wenn Barbara geschnipst hat, wurden die Rollen getauscht. Davon habe ich mitgenommen, dass alles seine Vorteile haben kann und dass auch wenn das absurd klingt, wir uns im Alltag oft im König – Diener “Spiel” auffinden, wobei sich die Positionen immer ändern und wir darüber bestimmen können.

Der Workshop hat so viel Spaß gemacht, dass es sich gar nicht nach Lernen angefühlt hat. Leider sind die zwei Tage viel zu schnell vorüber gegangen. Ich habe viel gelernt, viel gelacht und viele neue Freundschaften geschlossen (und sehr gut gegessen! (auch viel)) Ich freue mich schon auf das nächste Mal!“ (Emma, Seminar „Rhetorik“)

Das Seminar dauerte 2 Tage, am Samstag begann es mit einer Vorstellrunde, in der sich die Seminarleiter und Mitglieder des Vereins PolEdu, Pascal und Manuel, vorgestellt haben. PolEDu steht für „Politic Education“. Dieser Verein dient der politischen Bildung von Jugendlichen.

Zuerst haben wir auf Post-its unsere Gedanken zur Fragestellung „was ist Politik“ aufgeschrieben, danach haben wir diese Stichwörter besprochen. Es wurde uns erklärt, warum was Politik ist und was nicht. Ich bin froh darüber, dass es eine entspannte Atmosphäre war, in der man sich gut unterhalten konnte und angenehm Fragen stellen. Unser Gespräch ging in viele interessante Richtungen, bei manchen Themen sogar ins Detail sowie bei Steuerpolitik. Am Nachmittag besuchte uns die Landesschulsprecherin der BHS. Wir hatten die Möglichkeit ihr unsere Probleme oder Verbesserungsvorschläge zu erklären. Es war eine sehr interessante Diskussion über Bildungspolitik.

Am Sonntag ging es dann weiter, der zweite Seminarleiter Manuel, der Journalist ist, erzählte uns „irgendwas über Medien“ (so hieß die Präsentation). Es ist schwer die konkrete Thematik in einem Rahmen zu halten, da es wirklich um alles rund um Medien ging.
Am Ende spielten wir noch eine selbst erfundene Runde Werwolf mit Politik. Dabei waren die Dorfbewohner die Opposition, die Werwölfe die Regierung und der Seher der Bundespräsident.“
(Sarah, Seminar „Demokratie und politische Bildung“)

„Der Workshop mit PolEdu war sehr umfangreich und spannend. Wir haben über verschiedenen Themen, wie Politik, Schule, Staatsbürgerschaft usw., gesprochen und unser Wissen miteinander geteilt. Dazu war am ersten Seminartag die Landesschulsprecherin Charlotte Stütz uns zu Gast. In einer sehr freundlichen Atmosphäre konnten die StipendiatenInnen ihre Fragen stellen und über die Probleme ihrer Schulen diskutieren. Nach einem zwei-stündigen Gespräch verabschiedeten sich die Stipendiaten mit einem großen Applaus von Charlotte. Am zweiten Tag haben wir uns hauptsächlich mit Journalismus und Medien beschäftigt und den Tag mit einem politischen Werwolf-Spiel beendet. Die Zeit verging sehr schnell. Für alle StipendiatenInnen war es eine große Erfahrung. Vielen Dank an PolEdu und an Barbara.“ (Eray, Seminar „Demokratie und politische Bildung“)

START-NÖ Teambuilding auf der Perchtoldsdorfer Heide

Zum diesjährigen Teambuilding von START-Niederösterreich sind wir StipendiatInnen gemeinsam mit unseren Betreuerinnen nach Perchtoldsdorf gefahren. Dort angekommen haben wir fleißig die Höhenmeter bestiegen, die uns am Ende zur Franz-Ferdinand-Hütte geführt haben, wo wir unsere wohlverdiente Mahlzeit zu uns nahmen.

Die Wanderung war begleitet von Spielen und Challenges, die wir, in mehreren kleinen Gruppen aufgeteilt, meistern mussten. Eine von den Aufgaben war es, einen flugfähigen Drachen aus einfachen Materialien zu basteln, was Teamwork und Konzentration forderte. Mit der Zeit sind wir uns alle näher gekommen und es entstanden Freundschaften zwischen den StipendiatInnen.

Für all diese Challenges gab es Punkte zu gewinnen und auch wenn wir nicht alle als Sieger hervorgekommen sind, ist jeder und jede von uns am Ende des Tages mit einem Lächeln nach Hause gegangen.

Bericht von Patalapon

Heute haben wir einen Ausflug gemacht in die wunderschöne und bezaubernde Landschaft von Perchtoldsdorf Heide. Es war mir eine Ehre so einen schönen Tag mit alle anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten verbringen zu dürfen. Wir haben die Spuren von Murmeltieren gesucht. Danach sind wir in der Schutzhütte vom Franz Ferdinand essen gegangen. Und am Ende des Ausflugs haben wir auch eine Drachenbauch-Challenge gemacht. (Ishak)

Am 04.09.2021 sind wir nach Perchtoldsdorf zur Berge hinaufgegangen, wir haben neue Pflanzen und Tiere kennengelernt und in Gruppen auch nach ein paar Insekten gesucht. Nachher sind wir zu einer Schutzhütte weitergegangen, wo wir gegessen haben. Dann Haben wir in Gruppen Drachen gebastelt und es probiert. Es hat mir Spaß gemacht und ich habe viele neue Freunde kennengelernt! (Mulham)

Uns gegenseitig besser kennenzulernen und Spaß zu haben war die Kernthese dieses Ausfluges. Das war durch die verschiedenen Aufgaben möglich, die man als Team erledigen sollte. Das verstärkt einerseits die Kommunikation und andererseits Teamplayer-Fähigkeit. Währenddessen gingen wir den Berg hinauf bis zum Heurigen und haben dort unser gemeinsames Mittagessen genossen. Mir war es eine Freude die anderen kennenzulernen und schöne Erzählung während unseres kurzen Trips zu hören. Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen und hoffe auf spannende & lustige Aktivitäten 😊 (Joy)

Meine Abschlussarbeit (1)

Das neue Schuljahr beginnt bald! Endlich können sich unsere Stipendiat:innen im START-Wien Büro treffen und präsens an Workshops teilnehmen. Natrürlich unter Einhaltung aller aktuellen Corona-Maßnahmen (3G-Nachweis, Abstand, Hygiene). Beim VwA-Workshop arbeiten unsere Stipis fleißig an ihren Abschlussarbeiten und Sabine unterstützt sie dabei. Zusätzlich zu den VwA-Workshops macht Sabine mit ihnen auch Einzelcoachings.

Ich fand den VWA Workshop super hilfreich. Und hatte die Möglichkeit in Ruhe zu arbeiten.Bei fragen konnte man sich bei Sabine melden, was ich großartig fand. Auch die Einzel Gespräche mit Sabine waren nützlich, daher fand ich den Workshop toll. Von der Zeit hat es auch gut geklappt. Man konnte insgesamt konzentriert arbeiten und die Zeit nützen. -Aster

Der VWA Workshop war meiner Meinung nach sehr hilfreich und wir konnten an unserer VWA arbeiten und sind sehr weit gekommen. Darüber hinaus hat uns die Sabine sehr viele Tipps gegeben und mit uns viele Literaturen herausgesucht. Der Workshop war auf jeden Fall sehr interessant. -Milad

Ich konnte sehr viel mitnehmen sowie umsetzen. Die Gestaltung sowie die Referentin sind hervorragend. Allein das Teilnehmen an dem Workshop motiviert einen weiter zu schreiben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich an den VwA-Workshops teilnehmen darf. -Mariam

Rathausführung mit Dr. Mireille Ngosso

Rechtzeitig noch vor dem Schulstart wurden die NÖ Stipendiat*innen in das Wiener Rathaus zu einer Führung gemeinsam mit der Gemeinderatsabgeordneten Frau Dr. Mireille Ngosso eingeladen. Einige Stipis* kannten Sie noch von ihrem inspirierenden Talk im letzten Semester und waren auch während der Führung sehr begeistert über ihre Geschichte. Nach einem kurzen Kennenlernen ging es schon los mit der Führung durch die historischen Räume und Säle. Den geschichtlichen Teil übernahm Frau Kerstin Fasching und erzählte uns viel über den Architekten Friedrich Schmidt sowie den Aufbau des Rathauses. Frau Dr. Mireille Ngosso ergänzte den politischen Teil und erklärte uns wie der Gemeinderat und der Landtag in Wien aufgebaut sind. Das absolute Highlight war die Fahrt mit dem historischen Paternoster durch die Stockwerke des Rathauses. Wir bedanken uns sehr herzlich für die Einladung und die informative Führung!

Informativ, wertvoll und interessant war die Führung mit Dr. Mireille Ngosso. Aspekte wie Räumlichkeit, Geschichte und Architektur des Rathauses wurden uns in einer interessanten, einfachen nachvollziehbaren Art und Weise vorgestellt. Besonders und einzigartig fand ich den Baustil von dem Architekt Friedrich von Schmidt, denn Symmetrie dürfte einer der Hauptfaktoren sein. Auch Farben von verschiedenen Ländern wurden mittels Bausteine in den verschiedenen Innenhöfen präsentiert.
Nicht zu vergessen ist auch die politische Rolle des Rathauses und was alles dort passiert. Mit Hilfe von Dr. Mireille Ngosso konnte ich mir ein besseres Bild darstellen, wie Österreich regiert wird und was die Aufgaben der verschiedenen Abgeordneten sind. Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen, damit ich mich über Geschichte, Architektur und Politik von Österreich mehr informieren kann – Joy

Ich möchte mich bei Frau Mirielle Ngosso bedanken für die wirklich coole Tour. Ich habe viel über die Politiker dort erfahren und durch ein Gespräch mit ihr hat sie mich tatsächlich motiviert, dass ich tue, was ich will und trotzdem Politikerin sein kann. Es ist in der Tat ein faszinierender Ort und es war eine Ehre, dort rund um das Rathaus zu sein. Hayma 

Der Besuch wiener Rathaus hat mir sehr gut gefallen, das Gespräch mit der Frau Ärztin Mireille Ngosso fand ich super. Als ich ihren Lebenslauf im Internet gelesen habe, habe ich mich sofort für den Termin angemeldet, weil mir dann paar Fragen aufgetaucht sind. Ich habe auf meine Fragen eine Antwort bekommen. Sie ist eine tolle Person und sehr freundlich. – Navid

Meiner Meinung nach war die Führung sehr gut organisiert und auch sehr informationsreich, was mir gut gefallen hat war, dass die Frau Dr. Ngosso den politischen Teil und die Frau Kerstin Fasching den geschichtlichen Teil erzählt hat. Außerdem war die Stimmung sehr locker und man konnte ständig fragen stellen.  Die Sache die mir am besten gefallen hat, war die Fahrt mit dem Paternoster, weil ich noch nie mit so einem Lift gefahren bin. Im Großen und Ganzem hat mir das Treffen sehr gut gefallen. Ich möchte mich hiermit nochmals bei Euch bedanken. Ich konnte wieder was neues lernen und erleben. Markus

Kennenlerntag der neuen StipendiatInnen auf dem Pfänder

Auch heuer fand ein Kennenlerntag für unsere neuen StipendiatInnen in Bregenz bei herrlichem Wetter auf dem Pfänder statt.
Unser Pate Thomas Kinz von der Pfänderbahn Bregenz, stellte uns freundlicherweise den Seminarraum mit superschönem Ausblick auf den Bodensee zur Verfügung.
Bevor es mit der Pfänderbahn nach oben ging, erzählte er uns vorher über die spannende Entstehungsgeschichte dieser Bergbahn.
Oben angekommen lernten wir uns alle auf spielerische Art und Weise kennen. Wir wurden auch über die wichtigsten Regeln von START sowie die Chancen und Vorteile welche wir als StipendiatInnen haben aufgeklärt.
Bis in den Nachmittag hinein hatten wir alle sehr viel Spaß. Essen und Getränke wurden ebenfalls von Herrn Kinz für uns netterweise organisiert und die Zeit verging wie im Flug. Schließlich fuhren wir wieder mit der Pfänderbahn hinunter nach Bregenz, mit atemberaubenden Blick über den Bodensee bis nach Deutschland und die Schweiz. Es ist ein ganz besonderes und empfehlenswertes Erlebnis.
Zum Abschluss spendierten Larissa und Sandra jedem von uns noch zwei Kugeln Eis am schönen Bodensee.

Alles in allem war es ein unvergesslicher Tag und eine tolle Gelegenheit uns gegenseitig und die START-Familie – inklusive Maude und Bill Dearstyne – kennenzulernen und gemeinsam Projekte für die Zukunft zu planen.

Ein Bericht von Stipendiatin Seher



Mein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH

Im August 2021 hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH zu absolvieren. Ich war im Requirements Engineering und in der Organisation tätig. Im Tätigkeitsfeld der Organisation habe ich klassische Aufgaben übernommen, welche man üblicherweise in den Firmen so kennt, aber was bedeutet bloß das Wort „Requirements Engineering“, habe ich mir am Anfang gedacht? Deshalb möchte ich etwas näher darauf eingehen. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Requirements Engineering „Anforderungsmanagement“, aber was ist das genau?

Mittels Requirements Engineering sollen die für die Entwicklung von Produkten, System und Software notwendigen Fragestellungen beantwortet werden:

  • Was sind die Anforderung an das gewünschte Produkt?
  • Wie kann man diese Anforderungen spezifizieren?
  • Wie sollen diese Anforderungen verwaltet werden?

In diesem einen Praktikumsmonat habe ich viel Neues dazu gelernt und konnte mein Wissen erweitern. Hier eine kleine Auflistung was ich in diesem einen Monat alles gemacht habe: Einführung in die Firma erhalten, kleine Softwareänderungen und Softwaretests durchgeführt, Excel-Listen bearbeitet, Einführung in die PL/I Programmiersprache, agiles Projektmanagement mittels Scrum (Atlassian Softwareentwicklungs- und Kollaborations-Tools Jira und Confluence), SQL Datenbanksprache, Abstimmungen und Nachbesprechungen mit Fachexperten und Entwicklern, Konzeptübertragung, Recherchearbeiten und vieles mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so kurzer Zeit in einem Praktikum ein derart großes Betätigungsfeld haben werde.

Zudem hatte ich mit dem Team einen Vorteil, da sich die mit Wertpapieren beschäftigen und ich so einiges über Aktien, Depots, Fonds, etc. lernen und mitnehmen konnte. Ich habe mich beispielsweise dafür entschlossen, dass ich definitiv in jungen Jahren (sobald ich mein Geld verdiene) in Aktien (ETF’s, Aktienfonds, Einzelaktien, etc.) investieren werde, wenn ich mich dazu entschließen sollte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH sehr prägend und hilfreich für mich war. Ich habe eine Menge Erfahrungen gemacht und gesehen, wie abwechslungsreich Büroarbeit sein kann. Darüber hinaus habe ich mit einem großartigen Team zusammenarbeiten können und es hat mir viel Spaß gemacht. Das Klima in der Firma unter den Kollegen war sehr angenehm und ich habe mich im Team trotz der gegenwärtigen Corona-Situation (wo doch ein Großteil des Teams im Home-Office ist) direkt aufgenommen und wohl gefühlt.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei meinen Teamkollegen und der Raiffeisen Software GmbH bedanken, welche mir trotz der schwierigen Umstände ein großartiges und erfahrungsreiches Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana

START-Wien Teambuilding-Day

Am letzten Sonntag des Augusts fahren START-Wien Stipendiat:innen und das Team zu Steinhofgründe in den 14. Bezrik Wiens, um dort den Teambulding-Day gemeinsam zu verbringen. Angefangen wird der Tag mit Potrait- und Gruppenfotos von unserem neuen Jahrgang. Währenddessen nutzen die anderen die Zeit, plaudern mit einander, tauschen sich aus und genießen die schöne Aussicht.

Herzlich Willkommen unser neuer Jahrgang! (c)Louai Abdul Fattah

Dann geht es los mit den Gruppenspielen! Als erstes werden Gruppen gebildet. Sie müssen sich einen kreativen Namen aussuchen und eine kreative Begrüßung einfallen lassen. Katrin ist unsere Jury und vergibt Punkte. Das nächste Spiel ist ein etwas herausforderndes Spiel, denn sie müssen sich so viele Namen wie möglich merken. Dafür gibt es natürlich auch Punkte.

Nach dem Namensspiel geht’s weiter mit den Flugobjekten, die jedes Team mit den ihnen zur Verfühung gestellten Materialien basteln muss. Das Flugobjekt muss lange in der Luft bleiben und wenn möglich weiterfliegen. Dabei hat uns das Gewitter erwischt, aber der Team Spirit war da. Sie haben weitergebastelt und ihre Flugobjekte vor dem Regen geschützt.

Der Regen wird immer stärker und wir gehen schnell zum Gasrhaus, um uns dort etwas asuzuruhen und mit Essen zu stärken. Zum Essen gibt es Schnitzel mit Pommes/Kartoffensalat und Spinatstrudel. Zum Glück hat es nach dem Essen aufgehört zu regnen. Wir nutzen die Chance und machen auf der Wiese mit unseren Spielen weiter. Alle Taems bekommen extra 5 Minuten Zeit, um ihre Flugobjekte startklar zu machen. Unsere Jury vergibt wieder Punkte und entscheidet, welches Team den Sieg verdeint. Die Flugobjekte werden fleißig geflogen, wobei manche nach dem Landen kaputtgehen.

Schließlich gewinnt das Team „Elite“ und bekommt Süßigkeiten als Geschenk. Somit beenden wir unseren spannenden Teambuliding-Day.

Finanzwesen und Planung – mein Praktikum bei der OeKB

Dank START habe ich das Glück in der OeKB ein Ferialpraktikum zu machen. Ich befinde mich nun in der 3. Woche meines Praktikums und arbeite in der Abteilung Finanzwesen und Planung. Dieses Jahr habe ich die Matura in einer Handelsakademie gemacht. Deswegen sehe ich es als eine gute Übung im Rechnungswesen zu arbeiten. Es ist mir möglich durch mein schulisches Wissen mit SAP zu arbeiten und meine Kenntnisse zu verbessern. Das Arbeitsumfeld in der Kontrollbank ist sehr angenehm. Die Kollegen sind hilfsbereit und mit mir als frischer Absolvent auch sehr nachsichtig. Was mich positiv überrascht hat ist die Büroausstattung. Es gibt in der Abteilung ein sogenanntes Open Office. Das bedeutet, dass es keine fixen Sitzplätze gibt, sondern jeder/jede kann sich hinsetzen, wo er/sie möchte – auch in unterschiedliche Räume. Deswegen haben wir eine „Clean Desk“ Regel. Alle Tische müssen am Ende des Arbeitstages geräumt werden, damit der Platz von niemanden für den nächsten Tag beansprucht werden kann. Ich halte das System für sehr gut, weil es einfach eine gewisse Dynamik und Abwechslung in den Arbeitsalttag bringt. Auch in den letzten 2 Wochen versuche ich so viel wie möglich an Erfahrung in der Kontrollbank mitzunehmen.

Mathematik Intensiv-Studienclubs: Gut vorbereitet ins neue Schuljahr starten

Ich fand den einwöchigen Mathekurs bei Mathematik macht Freu(n)de extrem hilfreich und effektiv. Unser Kurs bestand aus sechs Mitschüler*innen, das heißt, der Lehrer konnte individuell auf jede unserer Fragen eingehen. Ich präferiere persönlich die Präsenzvariante, da ich aktiver mitmachen kann. Der Lehrer bat sogar an, dass, falls wir uns mit einem mathematischen Thema schwertun, wir ihn anschreiben und ihm unsere Fragen stellen können. Wir wiederholten nicht nur den Stoff der 5. Und 6. Klasse, sondern bekamen auch einen guten Ausblick in die 7. Klasse. Mit dem Wissen aus diesem Kurs werde ich sicherlich sehr motiviert ins neue Schuljahr starten. Dankeschön!

Autor: START-Wien Stipendiat Mostafa

Ich habe diesen Kurs an der Uni Wien wirklich genossen und habe mein Wissen aus der sechsten Klasse verfestigt und wir haben einen Einblick für die siebte Klasse gewonnen. Der Lehrer Lukas war echt gut, weil er uns immer wieder gefragt hat was wir gerne machen würden und er hat unsere Stunden diesbezüglich gestaltet. Ich empfehle es jeden weiter. Es hilft wirklich, man lernt sowohl neue mathematische Formeln und Regeln und auch die alten Formeln und Regeln kann man wiederholen und alles für ewig verfestigen. -Yusuf

Der Mathe Studienintensivclub war meiner Meinung nach hervorragend und eine gute Vorbereitung für die 8te Klasse. Wir haben die wichtigsten Themen sehr kompakt wiederholt und haben die Möglichkeit gehabt, bei Unklarheiten Fragen zu stellen. -Milad

Der Intensivclub war extrems hilfreich, weil wir in kleineren Gruppen die Themenblöcke abgearbeitet haben und die Lehrenden uns die Sache sehr gut erklärt haben, außerdem haben sie uns kleine Tipps mitgegeben für die Matura, was natürlich immer gut ist! Die Atmosphäre war sehr angenehm und hat uns zum Fragen stellen motiviert! -Sihaam

Auf Kaisers Spuren wandeln: Ausflug nach Laxenburg!

Am vergangenen Mittwoch, den 11. August 2021 haben die Stipi-SprecherInnen eine Reise für 20 Start-StipendiatInnen nach Laxenburg geplant.

Die Start-StipendiatInnen haben sich um 10:30 in Hauptbahnhof getroffen, sich getestet und ein Lunchbox bekommen. Gemeinsam sind sie dann nach Laxenburg gefahren. Nach eine kurze Pause sind sie dann mit dem Boot gefahren und sich alles angeschaut. Dannach haben sie unter einem Baum in Schatten Picknick gemacht und viele Spiele wie Merkball, Volleyball und UNO gespielt.

Es war ein sehr schöner Tag und eine gute Gelegenheit einander besser kennenzulernen und sich mit den alten StipendiatInnen auszutauschen.

Bericht: Narges

Schon wieder habe ich einen hervorragenden Tag, dafür ich dem Start dankbar bin, erlebt. Dabei hatte ich die Möglichkeit, sowohl die neuen StipendiatInnen als auch die Alten besser kennenzulernen. Schönen Dank für das Organisieren dieses wunderbaren Tages😉 (Mostafa)

Es war sehr schön, und die Programme waren sehr entspannt und sportlich (Mahdi)

Heute war wirklich sehr schön und lustig mit euch, es hat mich auch gefreut die Zeit mit euch zu verbringen (Mo)

Der Tag heute war wirklich sehr schön. Das aller beste ist, dass wir uns alle so gut verstehen und über alles miteinander reden können. Ich hatte eine Phobie vor dem Boot fahren wegen mein Vergangenheit, aber heute dank euch habe ich es nicht mehr, da ich es heute überwunden habe. (Sahar)

Also mir hats sehr gefallen es war sehr schön mit euch zu sein wir haben uns alle langsam langsam besser kennengelernt. Und was besser sein könnte ist wenn wir zb nicht in der Früh Workshops haben eher am Mittag zb bis 19/20 Uhr… (Samaneh)

War wirklich toll! Absolut alles hat mir gefallen. Danke für die Idee, Motivation und Organisation 🤗 (Mariana)

Keine ruhige Kugel…

Ein lang gehegter Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten ist endlich wahr geworden: Ein Nachmittag auf der Bowlingbahn! Die START-Salzburg Sprecherinnen Rasia und Rusul haben dieses Anliegen gerne erfüllt und einen abwechslungsreichen Ferientag für „ihre“ Stipis organisiert. Strike!

Das berichten die Sprecherinnen Rasia und Rusul über den gemeinsamen Nachmittag:

„Vorletzte Woche am Samstag haben ein Treffen organisiert. Alle haben bei der Organisation mitgeholfen und Spaß gehabt haben. Die Stipendiat*innen wurden davor gefragt, was sie tun wollen  und alle haben sich Bowling gewünscht. Wir, die Stipisprecherinnen waren dafür zuständig, dass der Wunsch in Erfüllung geht! Nachdem alle am Treffpunkt angekommen sind, haben wir uns an dem heißen Sommertag zuerst  die eine große Portion Frozen-Yogurt gegönnt. Mit dem Eis in der Hand sind wir dann durch die Altstadt zum Gurkengarten spaziert. Nach einer kleinen Pause im Garten sind sie mit dem Bus zum Bowlingsaal gefahren. Dort haben sie ca. zwei Stunden verbracht. Diese zwei  Stunden sind aber sooo schnell vergangen. Alle haben sich gewundert, wie schnell die Zeit vergangen ist. Bowling ist sehr anstrengend: Refresh und Pizza wurden zur Stärkung bestellt. Die Stipis haben es sich schon gegönnt. Es kann nicht besser gehen!“

Was sagen die Stipis?

Fatema:

Für mich war der Bowlingtag ein sehr spannender und interessanter Tag. Es hat ziemlich Spaß mit Stipendiaten gemacht und das gemeinsame Spiel war einfach prima. Ich war sehr begeistert von dem großartigen Programm und freue mich auf weitere Programme bzw. Workshops. Vielen Dank für das tolle Programm 🙂

Shabnaz:

Ich persönlich fand den Tag in Salzburg im Großen und Ganzen wirklich unglaublich schön. Tat gut mal neue Leute kennenzulernen, und für die erste Begegnung mit ein paar Stipis echt unfassbar genial. Wobei ich ja sagen muss, dass ich mich anfangs sehr… unwohl fühlte, da ich die Jüngste unter euch bin. Das hat sich mit der Zeit allerdings auch voll gelegt. ☺️🙈

Das coolste war, und das muss mal gesagt werden, die Erkenntnis, dass ihr alle riiichtig nett, hilfsbereit & humorvoll seid. Das hat mir den Tag ungemein versüßt. 🙈

Ich freue mich schon voll euch wiederzusehen!

Kher:

Es hat mir das Bowling sehr gut gefallen, weil ich viel andere neue Stipis kennen gelernt habe. Auch der Spaziergang durch die Altstadt hat mir gut gefallen, weil wir Eis essen gegangen sind.

Ermittler im Einsatz! – START-Salzburg

Am Samstag rauchten die Köpfe – die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen hatten am Salzburger Krimi-Abend die Ehre, einen Fall aus der Hidden Games Spielreihe zu lösen. Es mussten vier Aufgaben gelöst werden, die offenbarten, wer das Diadem der Madonna gestohlen hatte.

In Kleingruppen setzten sich die einzelnen Ermittlerteams zusammen und arbeiteten Beweise, Zeugenaussagen und Protokolle durch. Nach fast drei Stunden durfte jedes Team seine Ergebnisse präsentieren. Die einzelnen Ermittlerteams konnten sämtliche Aufgaben lösen und den Fall abschließen. Der krönende Abschluss des Abends war das gemeinsame Pizzaessen im START-Büro.

Unsere Neu-Stipendiatin Lily über den Krimi-Abend

Ich fand den Spielabend sehr spannend ! Wir waren zwar über 3 Stunden beschäftigt, aber es hat jede Sekunde davon Spaß gemacht. Das Ausarbeiten war total interessant, da wir Detektive sein durften. Vielen Dank für den Workshop!

PRESSEINFORMATION: Gelungene Integration – HYPO NOE Landesbank unterstützt START-Stipendiatin auf dem Weg in die Arbeitswelt

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1, 2, 3 Strike – START-OÖ bowlt!

Am Sonntag den 1.8. trafen sich neue und alte Stipis und auch welche aus dem Freundeskreis, um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen.

Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und ein Plan B musste her. Wir entschieden uns gemütlich essen zu gehen. Nach langem Überlegen einigten wir uns zur Losteria zu gehen. Dort hatten wir die Möglichkeit uns besser kennen zu lernen und während dem Warten aufs Essen, spielten wir sogar eine Runde Karten. Im Restaurant verbrachten wir auch fast 2 Stunden bevor wir dann zum Bowling gingen. Für einige von uns war es das erste Mal Bowling, aber dafür haben wir ganz schnell den Dreh rausgehabt. Während die einen auf ihre Runde warten mussten und sich in gemütlicher Runde austauschten, versuchten die anderen so viele Kegeln wie möglich umzuwerfen.

Es war eine sehr schöne Atmosphäre und lustig wieder normal Zeit miteinander verbringen zu können. Das hat uns sicher allen gefehlt.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

Schwimmkurs für START-Vorarlberg Stipendiatinnen

Von Mitte bis Ende Juli fand an fünf Terminen für insgesamt 10 Vorarlberger START-Stipendiatinnen ein Schwimmkurs statt, unter der professionellen Leitung von drei Schwimmlehrerinnen von der Wasserrettung Frastanz. Auf Grund des unbeständigen Wetters konnte der Kurs nur einmal im eigentlich dafür vorgesehenen Frastanzer Schwimmbad Felsenau stattfinden – aus diesem Grund wichen wir in das Hallenbad Val Blu in Bludenz aus. Das war aber nicht weiter schlimm, denn das Hallenbad ist sehr schön und eignete sich hervorragend dafür. Am frühen Vormittag war auch noch nicht allzu viel los, so dass es auch keine Platzprobleme gab.

Ein erstes Ziel war, die Mädchen mit dem Element Wasser vertraut zu machen und so wurden spielerisch mit Hilfe der Schwimmnudel einfache Übungen im Wasser gemacht – was für viel Spaß und Erheiterung sorgte. Natürlich wurde auch wichtige Theorie rund um das Thema Schwimmen und Sicherheit gelehrt und auch „Trockenübungen“ außerhalb vom Wasser, standen auf dem Plan.

Auch wenn nach Kursabschluss noch nicht alle einwandfrei Schwimmen können, wurden doch Ängste vor dem Wasser abgebaut und das Selbstvertrauen gestärkt – vielen Dank an die Wasserrettung Frastanz und den überaus netten Schwimmlehrerinnen Lisa, Sofia und Julia. Ein Folgekurs zur Vertiefung der Schwimmfertigkeiten wird geplant.

Feedback zum Schwimmkurs:

Iman: „Der Kurs war sehr hilfreich! Wir haben sehr vieles gelernt, können allerdings noch glaub ich nicht alle richtig schwimmen. Es wäre sehr gut, wenn es ein Folgekurs gäbe.“

Masouma: „Ich fand den Kurs auch sehr hilfreich und es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Ich kann jetzt ein bisschen schwimmen.“

Midia: „Mir hat der Kurs sehr gut gefallen. Ich habe ein wenig Schwimmen gelernt und es hat wirklich Spaß gemacht.“

Tenzin: „Ich konnte meine Wasserangst gut überwinden. Und mir hat es viel Spaß gemacht. Danke sehr für diesen Kurs!“

Farzane: „Ich habe viel gelernt. Mir hat der Kurs sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.“

Hadel: „Ich fand den Kurs echt super und ich kann jetzt endlich schwimmen. Die Trainerinnen waren persönlich, sehr nett und professionell. Ich habe meine Wasserangst auch überwinden können. Danke fürs Organisieren dieses Schwimmkurses und ja, ich würde auch gerne einen Folgekurs machen.“

Fatima: „Nach meinen ersten eher negativen Schwimmerfahrungen als Kind, kam ich nie mehr in die Nähe eines Schwimmbades, aber die tollen Lehrerinnen hier konnten mich ermutigen und die Mädchen schafften eine lustige Atmosphäre, die es mir ermöglichte, jede Minute dieses Kurses zu genießen. Am Ende waren es insgesamt 10 Stunden und die meisten von uns konnten den Pool ohne Hilfe schwimmend durchqueren. Es hat mir sehr gut gefallen und wir waren je nach Wetter sehr flexibel, wo der Kurs stattfinden konnte. Vielen Dank an alle, die diesen Kurs gemacht haben.“

Nasiba: „Auch mir hat den Kurs geholfen. Ich kann zwar noch nicht alleine schwimmen aber dennoch habe ich ziemlich viel dazu gelernt und kann mit Hilfe der Schwimmnudel paar Runden schwimmen.
Außerdem wurde uns beigebracht auf was wir genau achten müssen, bevor wir ins Wasser gehen oder welche Gefahren es geben könnte und wie wir dagegen handeln können.
Vielen Dank an die Schwimmlerhrerinnen und an START, dass immer wieder hilfreiche Kurse wie dieser organisiert werden.“

START-Wien Stipis im Kino

Heute haben sich die START-Wien Stipendiat:innen im Kino in der Millenium City getroffen. Rawina und Omran (unsere Stipisprecher:innen) haben den Kinobesuch in ihrem Sommerprogramm organisiert. Zur Auswahl standen die Filme „Jumanji 2: The Next Level“ und „Black Widow“, mit Mehrheit der Stimmen wurde natürlich „Black Widow“ gewählt.

It’s not smart to attack an Avenger. It’s in the name! (Yelena Belova)

Das beste Praktikum bei der Erste Bank!

Heuer hatte ich, wegen START, die wundervolle Gelegenheit, ein Praktikum bei der Erste Bank zu absolvieren. Ich habe mich im Dezember 2020 beworben, und meine Zusage ein paar Monate später per email bekommen. Ich war sehr froh, als ich erfuhr, dass sich meine Mühe gelohnt hat.

Der 3. Juli war mein erster Arbeitstag in der Filiale Märzstraße 50. Ich kam an, während das Team ihr tägliches morgendliches Briefing hatte. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, führte mich ein Kollege durch die Filiale und zeigte mir, wo und was es alles gibt. Ich hatte dann ein kurzes Meeting mit meiner Filialleiterin, wo sie mir die Grundlagen des Ferialpraktikums erklärt hat. Ich erinnere mich, dass ich überrascht war, als sie sagte, dass ihre Filiale mehr als 13 000 Menschen betreue. Den Rest des ersten Tages verbrachte ich damit, mich in meine Geräte zu registrieren und virtuelle Einschulungen zu besuchen.

Als Ferialpraktikantin in einer Filiale sind meine Aufgaben limitiert aber notwendig. In der Märzstraße, wo ich tätig bin, sind meine zwei Hauptaufgaben im Foyer Kunden aushelfen, und Kunden digital oder telefonisch wegen fehlenden Informationen kontaktieren. Jeder Mitarbeiter bekommt von unserer Leiterin eine Liste von Kunden, bei welchen man etwas bearbeiten soll. An meinem ersten Tag habe ich auch eine Liste bekommen, die ich während meines Praktikums bearbeiten musste. Beim Infopoint im Foyer musste ich Kunden mit Anliegen helfen oder Sie an meine Kollegen weiterleiten. Beispielsweise musste ich einer Dame helfen Geld von ihrem Konto zu überweisen oder Zugang zu ihrem Online-Banking zu schaffen. Für mich war immer die direkte Zusammenarbeit mit Kunden am spannendsten. Noch dazu habe ich kleine Aufgaben wie Mappen falten, Bankautomaten reinigen, und Kuverts und Zahlscheine nachfüllen durchgeführt.

Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Praktikum bei der Erste Bank machen durfte. Ich bin noch glücklicher in so eine tolle Filiale mit den besten Kollegen gekommen zu sein. Der Grund wieso ich meine Zeit bei der Bank so sehr genossen habe, sind die Menschen, mit denen ich zusammenarbeitete. Sie haben mir so viel erklärt und mein Interesse für Banking und Wirtschaft noch mehr geweckt. Je mehr ich gelernt habe, desto mehr hat mich alles interessiert. Aus diesem Grund wurde auch mein Praktikum verlängert, d.h. ich arbeite im September wieder bei der Erste Bank!

Nuaar hat heuer am BRG 19 maturiert und studiert BWL ab Oktober an der WU. Sie spricht fließend Englisch, Deutsch, Kroatisch, Tschechisch und Franzözisch und konnte ihre Mehrsprachigkeit sehr gut einsetzen.

Pflichtpraktikum an der Wiener Börse

Diesen Sommer hatte ich das Vergnügen, mein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse AG zu absolvieren. Dank der Partnerschaft mit START konnte ich 4 Wochen in allen Abteilungen reinschnuppern. 

Am ersten Tag war ich leicht aufgeregt, doch die Kollegen und Kolleginnen und die Atmosphären war sehr entspannt. Alle waren sehr nett und offen zu mir. Die ersten zwei Tage verbrachte ich in der Market Operations & Surveillance Abteilung, wo ich sehr gute Einblicke in die Funktion der Börse bekam. Eines meiner Aufgaben war es auch mit dem Handelssystem Xetra7 eine Simulation durchzuführen, welches mir zeigen sollte, wie man Orders und Sells erteilen kann. In der IT-Abteilung würde ich später sehen können, wie meine Orders und Sells verarbeitet wurden.

Die nächste Station war Market, Product Development und Listing. Da habe ich diverse Recherchetätigkeiten für die Unterstützung der Abteilungen geleistet und im Member Sales & Business Development habe ich das Research und Aufbereitung der Ergebnisse übernommen. 

In IT-Projects & Development hat mich meine Kollegin Regina betreut. Meine Aufgabe war es die Ergänzung bestimmter Prozess Protokolle durchzuführen. Weiters habe ich die Übertragung und Formatierung von Inhalten in eine Datenbank-Dokumentation erledigt. Um am letzten Tag in der IT durfte ich mir Einblick in die Transaktionsdatenbank geben. 

In der vorletzten Woche war ich in der Corporate Communications & Marketingabteilung. In diesem Bereich wird die Börse nach außen vermittelt. Ich persönlich habe das Team unterstützt und die Checkliste des Video Drehs „Austrian Stock Talk” & “direkt Talk” erledigt. 

Zu guter Letzt war ich im Finance, welches das Schwerpunkt in meiner Schule ist. Dementsprechend hatte ich schon ein Vorwissen und konnte mich schnell in die Aufgaben integrieren und einbringen. Ich verbrachte die komplette letzte Woche dort und durfte die eigenständige Datensuche sowie eigenständige administrative Tätigkeiten übernehmen. Dank meines Vorwissen konnte ich meine Mitarbeit bei der Bilanzanalyse mit beisteuern.

Im Großen und Ganzen war die Erfahrung in der Wiener Börse AG sehr sehr sehr hilfreich und prägend. Die Erfahrung gemacht zu haben, dass eine Büroarbeit auch abwechslungsreich sein kann, hat mich von Gegenteil überzeugt. Das Klima generell und mit den Kollegen und Kolleginnen war es sehr angenehm und ich habe mich direkt aufgenommen gefühlt. Ich konnte mir auch sehr viele Eindrücke und Erfahrungen von meinen Kollegen und Kolleginnen für die Zukunft holen, da ich sehr neugierig war wie ihr Arbeitsleben verlaufen ist.

Autor: Eray ist Schüler an einer HAK in Wien, Schulsprecher und Stipendiat im zweiten Jahr

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (4)

Herzlich Willkommen bei der 4. und letzten Woche von meinen wöchentlichen BFTF Berichten. Ich freue mich, dass du heute wieder dabei bist und diesen Bericht liest.

Über die 4 Wochen bei BFTF mussten alle ein so genanntes Citizen Project mache.

Damit ist ein Projekt gemeint, welches dazu beiträgt, eine positive soziale Veränderung deiner Gemeinschaft oder eine bestimmte Gesellschaft allgemein, zu bewirken.

Angefangen hat die Woche diesmal mit einem normalen Workshop am Montag der als letzte Vorbereitung für unsere Projektpräsentationen gedient hat. Am Dienstag gab es dann eine sogenannte European Council Simulation. Da haben wir mit ehemaligen BFTF Stipendiaten und mittlerweile Mitarbeiter/innen in der EU, das europäische Rat simuliert. Dabei hat jeder die Rolle eines amtierenden Staatsoberhauptes übernommen. das war leider der einzige Tag, an dem ich nicht teilgenommen habe – da ich um die Uhrzeit auf dem Weg in den Urlaub war.

Ab Mittwoch ging es dann los mit unseren Präsentationen und streckte sich bis Donnerstag. Wo wir dann auch schon Abschied genommen haben. Auch wenn wir gesagt haben wir bleiben alle in Kontakt bis wir uns im Oktober in den USA treffen. Aber ihr wisst ja genauso gut, wie ich wie das abläuft – man schreibt noch paar Wochen in der Gruppe – macht vielleicht noch ein paar Zoom Meeting und dann ist Sendepause. 😀

Gut also ich hoffe ich habe ein bisschen Spannung aufgebaut und ihr fragt euch jetzt alle schon was mein großes Projekt ist.

Bei meinem Projekt handelt es sich um ein non Profit organisiertes Eishockey Camp, wo wir den Kindern den Zugang zum Sport erleichtern und generell ermöglichen wollen. Auch wegen Corona waren Kinder in dem letzten Jahr sehr eingeschränkt und es war nicht möglich soziale Kompetenzen durch Hobby Aktivitäten aufzubauen. Sport verbindet Menschen und deswegen wollen auch wir, den sozialen Bund zwischen den Kindern nach einer Pandemie, wollen wir dadurch stärken.

Der erste Teil von BFTF ist nun vorbei. Wir hoffen alle, dass es möglich sein wird im Oktober sich in den USA zu treffen. Bis dahin heißt es abwarten. In diesem Sinn, ein großes Dankeschön an Katrin Bernd, Frau Karin Gerlich und der US – Embassy Vienna, dass Sie mir dieses tolle Programm ermöglicht haben.

Spiel und Spaß im Strandbad Bregenz

An einem sommerlich warmen Mittwoch trafen wir uns – eine kleine Gruppe mit Sandra – im Bregenzer Strandbad. Das Strandbad liegt ganz idyllisch am Bodensee. Wir plauderten ausgiebig miteinander, machten Spiele und natürlich gingen Manche auch ins Wasser zum Abkühlen.

Nach einer Weile sind wir alle an das Seeufer gegangen, dort sind auch einige ins Wasser gesprungen. Es war so witzig, da manche Stipis lustige Figuren beim Springen machten – das brachte uns sehr zum Lachen. Schließlich spielten wir noch eine Runde Beachvolleyball und schon war der Tag vorbei. Es hat uns allen total viel Spaß gemacht 😊.

Ein Bericht von Stipendiatin Iman

Kulturtag bei START-Wien

Die START-Familie war immer schon durch unterschiedliche Kulturen geprägt.
Wir betrachten das Multikulturelle als Strärke und versuchen dies zu fördern, um in weiterer Folge der positiven Entwicklung unserer Gesellschaft beizutragen.

Aus diesem Grund veranstalteten die Wiener Stipisprecher Omran und Stipisprecherin Rawina am 21.07.21 einen Kulturtag im START-Büro, sie verfolgten mehrere Ziele damit.
Einerseits konnten sich sowohl alte Stipis untereinander als auch alte und neue Stipis besser kennenlernen. Andererseits erreichten und förderten sie den Kulturaustausch innerhalb der Wiener START-Familie.

Das Tagesprogramm war voll. Alle Stipis brachten leckere Essensspezialitäten aus deren Kultur mit und manche haben sich traditionell angekleidet. Es wurde viel getanzt, gelacht und die Stimmung war grandios.

Afghanische Tänze wie Kataghani, Atan, Parda 1 und afghanisches Essen wie Bulani, Sambusa, Halim und 2 Pioza.
Syrische/Palästinensische Tänze wie Dabkeh und syrisches/palästinensisches Essen wie Makluba, Yalenji, Falafel und Mamul.
Somalische Sambusa und Somali Tänze waren auch dabei, sowie afrikanisches Essen und schwungvolle Tänze.

Alles war dabei und die Stipis hatten viel Spaß. Am Ende des Tages waren alle müde, aber glücklich. Die Stipis waren sich einig, dass dieser Kulturtag wiederholt werden muss.

Autor: START-Wien Stipendiat Omran

Der Kulturtag war sehr schön. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mittanzen werde und das Essen war sehr lecker. Ich habe viele neue Stipis kennengelernt. -Anni

Am meisten hat mir am Kulturtag gefallen die Herkunft von den Stipis näher kennenzulernen also wo sie herkommen und auch welche Tänze in deren Herkunft berühmt und traditionell sind. Ich finde der Kulturtag hat uns alle ein bisschen mehr zusammen gebracht weil wir einander näher kennenlernen konnten. -Amra

Der Kulturtag war sehr sehr schön. Buntes Essen, bunte Kleidung, bunte Tänze, alles war sehr bereichernd. Wiederholungsbedarf kann ich nur sagen! -Sahar R.

Es war alles sehr schön und ordentlich und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr auch so weiter machen. -Bibi

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (3)

Hi und willkommen zurück bei meiner wöchentlichen Berichtserstattung von BFTF 2021

Mittlerweile haben wir uns schon zu einer richtig coolen Gruppe gebildet. Abgesehen von den Workshops, an denen wir immer teilnehmen, versuchen wir uns sehr stark zu vernetzen und dabei schließen wir auch Freundschaften fürs Leben. Es ist immer lustig wenn Vorträge gehalten werden und der ganze Chat sich jedoch nicht um das Workshop Thema dreht sondenr zum Beispiel darum ob Ananas auf Pizza gehört oder nicht.

Also bei BFTF hat man nicht nur Workshops sondern auch ziemlich viel Spaß und Abwechslung

In der 3 Woche von BFTF haben wir uns sehr viel und auch besonders kritisch mit Medien und Journalismus auseinandergesetzt. Auch bei diesem Thema hatten wir die Aufgabe einen Zeitungsbericht zu erfassen der eigentlich von den Fakten her nicht richtig ist doch sehr real erscheint und somit versuchen mussten unsere Kollegen zu täuschen. Ich hab meinen Zeitungsartikel über eine Schießerei in Washington geschrieben wo ein bestimmter sehr alter Clan der USA involviert war.

Bei den Alumni Seminaren in der Woche 3 – haben wir uns mit ehemaligen BFTF Stipendiaten unterhalten die nun Diplomaten sind und auch über Social Networking gesprochen.

Bei dem 2. Alumni Seminar in dieser Woche ging es darum, wie man richtig Fundraising für ein Projekt betreibt. Bei diesem habe ich jedoch leider nicht teilgenommen.

Wir haben aber das Glück, dass alle Workshops beziehungsweise Zoom – Meetings aufgezeichnet worden sind und ich sie mir jederzeit erneut ansehen kann.

Am Ende der Woche wieder mal an einem Sonntag gab es ein eher entspannteres Programm. Unter 63 Stipendiaten lassen sich auch ein paar Talente finden. Deswegen haben unsere Mentoren eine Online Talente Show eingeplant. Ich muss echt zugeben, dass da einige dabei waren die gut Singen, Tanzen, Schauspielern und unterhaltsam sein können.

Ich freue mich schon auf die 4. und letzte Woche und hoffe auch Ihr seid wieder dabei.

START-NÖ Jahresabschluss im Erlebnispark Gänserndorf

Zum Ende dieses außergewöhnlichen Schuljahres führte das gemeinsame Jahrestreffen die StipendiatInnen von START-NÖ in den Erlebnispark Gänserndorf. An einem Wochenende, wo in anderen Landesteilen Starkregen und Gewitter vorherrschte, blieben wir im Weinviertel gottseidank trocken und konnten eine schöne Zeit im Erlebnispark verbringen. Anfangs teilte sich die Gruppe und es ging für die StipendiatInnen entweder hoch hinaus in den Waldklettergarten oder auf kurze Wanderschaft mit Lamas beim Lama-Trekking. Beide Aktivitäten machten viel Spaß und nach einem guten Mittagessen ließen wir den Nachmittag im Erlebnispark ausklingen – mit Volleyball, Frisbee, Werwolf- oder UNO-Spielen, beim Gummistiefel-Golf oder auch am Slackline-Parkour und natürlich viel Austausch und Plaudern! Vielen Dank an das Team vom Erlebnispark Gänserndorf für die freundliche Betreuung!

Ich fand das Jahrestreffen sehr schön. Wir haben gedacht, dass es regnet, aber das Wetter war dann gut. Das Essen hat sehr gut geschmeckt und mit den Lamas zu spazieren war auch sehr lustig. Das Lama war ein bisschen schwer zu kontrollieren, aber war eine tolle Erfahrung 😊 Ich würde gerne noch einmal in den Erlebnispark gehen! – Khadija

Unser Jahrestreffen gestern war ein richtig lustiger Tag. Wir hatten die Gelegenheit mit Lamas zu spazieren und auch zu klettern. ich entschied mich für das Klettern über die Lamas, obwohl ich Höhenprobleme hatte, hatte ich viel Spaß dabei. Mit allen wieder dabei zu sein war eine spannende Erfahrung und es war schön, alle wiederzusehen. – Hayma

Jahresabschluss bei START-OÖ

Eigentlich wollte START-OÖ zum Jahresabschluss das Salzkammergut erkunden und nach Gmunden fahren, um dort auf den Grünberg zu fahren, zu rodeln und zum Laudachsee zu spazieren. Doch aufgrund des schlechten Wetters und der Hochwasserwarnungen entschieden wir uns dazu, den Tag gemeinsam mit Stipendiat:innen, START-Freund:innnen und Alumni in Linz zu verbringen. Neben Gesprächen, leckerem Essen und Spielen, stand auch noch der Besuch des JumpDomes (eine große Trampolinhalle) auf dem Programm.

Stipendiat Reza Rajabi berichtet:

Das Jahrestreffen war ein spannender, lustiger und sportlicher Tag. Das Programm bestand aus drei Teilen: Spielevormittag, Mittagessen und der sportliche Teil.

Am Vormittag haben wir kurz die verschiedenen Awards ausgeteilt und dann mit Spielen angefangen. Manche haben sich nur Zeit zum Reden genommen, manche entschieden sich für Karten-Spiele und manche (eigentlich nur Jungs und die Verena) waren aktiver und spielten Tischtennis. Danach gingen wir zu l’Osteria um ein wenig Energie für der sportlicher Teil zu sammeln. Die meisten haben Pizza bestellt und manche nur Paste vielleicht noch mit Salat. Mir hat das Pizza gefallen, besonders die BBQ Chicken empfehle ich weiter.

Danach gingen wir zu Jump Dome Linz, was eigentlich richtig Spaß machte, bis ich wegen dem Essen Bauchschmerzen bekam ☹. Aber nach einer kleinen Pause ging es wieder und ich konnte erfolgreich einen Salto schaffen. Wir haben 90 Minuten mit verschiedenen Herausforderungen verbracht, vielleicht manchmal ein bisschen zu „competetive“. Im Großen und Ganzen war der Tag für mich ein lustiger Abschluss dieses Jahres, ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch aktiver werden, den Everest hochzuklettern wäre keine so schlechte Idee.

„Es war toll alle wieder einmal sehen zu können und das Essen im Restaurant war ebenso sehr lecker. Im Jump Dome hatten wir alle gemeinsam viel Spaß und wir konnten uns auspowern. Im Großen und Ganzen war ein spaßiges Programm vorhanden und ich freue mich auf die weiteren persöhnlichen Treffen.“ Tuana Cetin, START-OÖ Stipendiatin

„Wir hatten viel Spaß beim Jahrestreffen, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Das Alternativprogramm hat nicht enttäuscht und es war schön wieder mal etwas mit START zu machen und neue Stipis kennenzulernen. Mein Highlight war auf jeden Fall das Trampolinspringen, wo wir vieles ausprobiert haben.“ Sara Elsoudany, START-OÖ Alumna

„Es war so schön wieder alte START-Kollegen zu treffen und neue Stipis kennenzulernen. Der Jahresabschluss war ein voller Erfolg und ich gratuliere allen diesjährigen Maturant*innen, die auch heuer mit Hilfe von START abgeschlossen haben!“ Thupten Dergey, START-OÖ Alumnus

Sommerprogramm: Ocean Park

Bowling und Billard mit START-Wien

Jedes Jahr organisieren die Stipi-SprecherInnen verschiedene interessante Workshops beziehungsweise Exkursionen, die mit jede Menge Spaß verbunden sind. Heuer stand das Bowling- und Billardspielen im Ocean park auf der Liste.

Am vergangenen Samstag, den 17. Juli 2021 haben sich insgesamt 18 Start-StipendiatInnen in der Millennium City getroffen, um gemeinsam jede Menge Freude zu haben und auch die neuen Start-StipendiatInnen kennenzulernen. Am Anfang wurde natürlich kontrolliert, ob die Corona-Maßnahmen bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen passen, danach konnte es schon losgehen. Die StipendiatInnen bildeten Gruppen, denn mehrere Bahnen standen uns zur Verfügung.

Viele waren das erste Mal Bowlingspielen. Das war aber komplett irrelevant, denn die, die schon öfters das Kegelspiel gespielt hatten, gaben den anderen Tipps, damit sie noch mehr Bowling-Pins erzielen konnten.

Nach 2 Stunden ging es mit dem Billardspielen weiter. Mir persönlich hat Bowling mehr Spaß gemacht, aber hier gingen die Meinung der StipendiatInnen auseinander.

An sich hat mir der Ausflug sehr gut gefallen, aber was mich an dem Tag so sehr fasziniert hat, war der Zusammenhang STARTs als Gruppe. Beim Anmelden war ich ein bisschen skeptisch, weil da fast nur alte StipendiatInnen dabei waren und alle sich untereinander kannten. Aus diesem Grund hat mich das Verhalten der StipendiatInnen noch mehr erstaunt. Nach fünf Minuten hatte ich das Gefühl, dass ich schon länger dabei bin und am Ende hab ich fast vergessen, dass es mein erstes Treffen mit den alten StipendiatInnen war. So warm nimmt START neue StipendiatInnen mit offenen Händen auf!

Autorin: START-Wien Stipendiatin Amena

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (2)

Hallo und herzlich willkommen zu Edi´s weekly report of BFTF 2021.

Die 2 Woche ist vollendet und es gab wieder einige spannende Workshops.

In der zweiten Woche haben wir uns anfangs mit Internationalen Beziehungen und Diplomatie auseinandergesetzt. Das entspricht so ziemlich meinen Interessen, weil ich auch gerne Internationale Beziehungen in späterer Folge studieren möchte.

Thema der Woche war auch internationale Kommunikation auch da hatten wir wieder einige Gruppenprojekte wo wir Aufgaben lösen mussten. Eine Aufgabe war es eine Map zu gestalten über Regionen unserer Erde, wie diese im Jahr 2070 aussehen könnten. Meine Gruppe hat sich dafür entschlossen die vereinigten Staaten der Balkan Länder auszuarbeiten und zu präsentieren.

Auch in dieser Woche gab es wieder Alumni Seminare. Bei den Seminaren von ehemaligen BFTF Stipendiaten ging es um Migration und internationale Sicherheit sowie erfolgreiche Frauen die auch im BFTF Programm waren und nun sehr gute Berufe ausüben.

Am Ende dieser politischen Woche hatten wir die Gelegenheit, mit dem belgischen US Ambassador eine Zoom Diskussion zu führen.

Mit nehmen konnte ich aus dem ganzen das der Weg zum Diplomaten nicht nur lang und schwer ist, sondern auch mit Glück zu tun hat. Auch den Beruf als Diplomaten hatte ich mir etwas anders vorgestellt davor, jedoch schreckt mich die Woche nicht davor ab, Internationale Beziehungen zu studieren und möglicherweise auch den Weg eines Diplomaten einzuschlagen.

Am Sonntag hatten wir so genannte Country Präsentationen. Mein Partner war der BFTF Stipendiat aus Bulgarien. Leider war dieser verhindert und ich musste auch seinen Part übernehmen und habe daher sowohl Bulgarien als auch Österreich vorgestellt.

Falls ihr euch fragt, wie mein Stundenplan in so einer Woche ausseht – blende ich ihn euch gerne hier unten ein. Bis zur nächsten Woche!

Jahresabschluss der Salzburger Stipendiat*innen

Für das diesjährige Jahresabschlusstreffen sollten die Stipendiaten und Stipendiatinnen ein Programm erleben, das nicht nur bildet, sondern auch unglaublich viel Spaß macht. Am Sonntag, den 11. Juli ging es für das START-Salzburg Team und den Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen nach Linz. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ im Linzer Kulturquartier und ein gemeinsames Mittagessen in der L’Osteria. Gekrönt wurde der Tag durch den Besuch des JUMPDomes in Leonding.

Wir haben unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, welche Eindrücke sie aus der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ mitnehmen konnten.

„Ich fand die Wolken und den schönen Blick auf die Stadt Linz sehr interessant. Obwohl ich Höhenangst habe, wollte ich trotzdem den Blick von oben betrachten. Aber die Flamingos bzw. die Vorstellung vom Paradies durch solchen Bilder waren nicht so Glaubhaft für mich.“

– Rohullah

„Es war das erste Mal, dass ich in Linz war, so konnte ich durch die verschiedenen Aussichtsplateaus große Teile Linz sehen. 1h reicht niemals aus, um die Ausstellungen zu sehen. Man muss sich mehr Zeit nehmen, aber das würde laut unserem Guide 2-3h dauern.“

– Plabon

„Bei der Ausstellung Höhenrausch kam mir das Thema: ‚Wie im Paradies‘ am Anfang etwas fraglich vor, doch je mehr wir uns angesehen haben, desto mehr hat es mich interessiert. Besonders toll fand ich als wir draußen über den Dächern waren und uns den Wasserdampf ansehen konnten. Im Allgemeinen war es sehr schön, nach so langer Zeit so eine interessante Ausstellung zu besichtigen und ich würde jeden den ‚Keine Sorgen Turm‘ empfehlen zu besichtigen!

– Mihi

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Mein Name ist Edison Baardies ich bin seit 3 Jahren Stipendiat bei Start Wien und nehme dieses Jahr am Benjamin Franklin Transatlantic (BFTF) Fellowship Programm teil.

Was ist BFTF? Bei BFTF handelt es sich darum, Beziehungen zwischen der jüngeren Generation von US-Amerikaner:innen und Europäer:innen zu fördern, um starke Verbindungen und ein Bewusstsein für gemeinsame Werte aufzubauen. Dabei nehmen wir an Workshops/Seminaren und kleineren Freizeit Aktivitäten teil. Das ganze Programm findet auf Englisch statt. Wegen Corona war es nicht möglich die 4 Wochen in den USA auf der Purdue University in Indiana zu verbringen. Stattdessen findet das gesamte Programm auf Zoom statt. Es ist dennoch vorgesehen das wir im Oktober dann eine Reunion in den Vereinigten Staaten haben werden.

Die erste Woche bei BFTF ist bereits um. Wir haben Workshops von Montag bis Freitag 17-21 Uhr. Wir sind 63 Stipendiat:innen davon aus jedem europäischen Land eine Person und rund 15 amerikanischen Stipendiat:innen. Schon in den ersten Wochen war es möglich mit vielen anderen Stipendiat:innen Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und an großartigen Workshops teilzunehmen.

Das Programm scheint nach einer Woche schon unfassbar großartig. Es ist wie eine große Gruppe an Menschen, die gerade neu in eine Klasse kommen. Alle lernen sich erst kennen, man hat immer was zu reden und immer jemanden zum Schreiben, weil wir so viele unterschiedliche Zeitzonen haben. Ich glaube, wenn es bei uns 18 Uhr ist, ist es bei manchen Stipendiat:innen 6 Uhr in der Früh teilweise.

Bei BFTF gibt es 2 Arten von Workshops. Die jenen die von Alumnis vorbereitet werden, bei diesen ist es nicht verpflichtend teilzunehmen und die des Hauptprogramms wo eine Teilnahmepflicht besteht. Worum handelt es sich bei den Workshops? Bei den Workshops handelt es sich hauptsächlich um Politik, Kultur und Ethik. Es ist sehr interessant für Schüler und Schülerinnen, die eine politische Karriere anstreben. Was es für Workshops gibt? Der erste Workshop war über Benjamin Franklin. Danach hatten wir einen Workshop über demokratische Staatsbürgerschaft. An den nächsten Tagen hatten wir Workshops zu Rechtsfällen in den USA wo wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und quasi eine Lösung für den Fall finden mussten. Unsere Lösung durften wir dann vor ehemaligen Anwält:innen aus den USA präsentieren und uns ein Feedback einholen. Außerdem gab es auch ein Alumni Workshop über das Thema: Wie man richtig verhandelt.

Zu Ehren der Unabhängigkeit der USA – hatten wir auch am Sonntag, dem 04.07.2021 ein virtuelles Picknick wo kein Workshop stattgefunden hat, sondern eher als Spieletag gestaltet wurde.

Jahresabschlusstage bei START-Wien: Schneeberg (2)

Der zweite Tag bei START-Wien beginnt ein wenig gemütlicher und entspannter, das kann natürlich auch daran liegen, dass wir uns bereits um 7:20 beim Hauptbahnhof treffen, um mit dem ersten Zug nach Wiener Neustadt zu fahren, wo wir in die zweite Verbindung umsteigen, die uns nach Puchberg am Schneeberg bringen wird.

In Puchberg angekommen stärken wir uns mit einem kleinen Frühstück und heißen Getränk (oder auch Eiskaffee) im „Zahnradbahnstüberl“ direkt am Bahnhof/der Talstation, bevor uns die „Salamanderbahn“ (Schneebergbahn) Zahn um Zahn auf den Schneeberg bringt. Das Panorama während der Fahrt beeindruckt uns sehr, so dass die Smartphones schnell zum Einsatz kommen um das Erlebte fest zu halten. Oben am Berg angekommen sind die Temperaturen wärmer als erwartet, die Sonne erscheint mehrmals hinter der trüben, grauen Wolkendecke und dies erfreut uns, denn wir haben mit 14°C und Regen am Berg gerechnet. Wir genießen den Ausblick, die frische und kühle Luft, die Natur und das Zusammensein, dabei dürfen die vielen Selfie-Sessions (und wir lieben diese!) auch nicht fehlen. Danach spazieren wir gemütlich eine kleine Runde zum Damböckhaus, das ist unser nächstes Ziel, besser bekannt als die Mittagspause. Christoph und Susi (der Wirt und die Wirtin) empfangen uns herzlich. Das Wetter ist angenehm, so können wir die Pause auf der Terrasse an der frischen Luft verbringen, bevor wir auf den Gipfel des Waxriegels hinauf wandern. Viele Boomerangs (das sind unterhaltsame Mini-Videos) später spazieren wir wieder zur Bergstation.

Ein warmer, gemütlicher, lustiger und erlebnisreicher Tag geht zu Ende, denn für viele unserer Stipis ist dies der allererste Ausflug auf einen höheren Berg gewesen und das hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Das Jahrestreffen war die Brücke zum Kontakt mit den Stipis. Ein tolles Programm und eine tolle Zeit in der Natur, durften wir miteinander verbringen. Zwischen den Bergen haben wir spannend Konversationen geführt und uns besser kennengelernt. -Banan

Das Jahrestreffen war für mich angenehm und spaßig. Zuvor war ich nie auf so einem großen Berg und ich freue mich diese Erfahrung gemacht zu haben. -Eray

Es war richtig schön und unterhaltsam! Man könnte recht viel Spaß haben und es war wirklich unfassbar wieder so etwas alle gemeinsam zu erleben. Unvergesslich einfach! -Ibo

START-OÖ erkundet den Attersee

Einige START-OÖ Stipis nutzten das schöne Wetter, um gemeinsam einen Ausflug zum Attersee inklusive Schifffahrt zu machen. Stipendiat Eray berichtet seine Eindrücke:

Am 04.07.2021 haben wir uns am Bahnhof Linz getroffen und haben mit dem Zug zum Attersee gefahren. Als wir aus dem Zug ausgestiegen sind, haben wir gesehen, wie schön der Attersee ist.

Nach ein kleines Essen sind wir zu unserem Boot gegangen. Das Boot sah alt aber trotzdem sehr schön aus. Die Tour hat ungefähr eine Stunde gedauert und sie hat uns sehr gefallen. Wir haben viele Bilder gemacht und den See genossen. Danach sind wir zurückgegangen und haben uns einen Schatten gesucht. Den Tag gaben wir mit viele Spiele und mit viele Plauderei verbracht. Es war ein schöner Tag für uns alle.

Die Bilder und die Erinnerungen werden uns in der Zukunft ein Lächeln auf dem Gesicht zeichnen, wenn wir sie zufällig oder absichtlich sehen bzw. uns daran erinnern. Wir sollten solche Momente sammeln und dieser Ausflug hat uns vieles mitgegeben.“

Und auch Hafizullah schildert seine Eindrücke:

„Am 04.07.2021 machten wir einen Ausflug zum Attersee bei Kammer-Schörfling. Nach der Ankunft machten ein Picknick und anschließend fuhren mit einem Schiff eine ganze Rundfahrt. Wir genossen die Schifffahrt und machten viele schöne Bilder von dieser Fahrt. Am Nachmittag spielten wir verschiedene Spiele, wie Tennis, Minigolf, Uno und andere Kartenspiele. Ich war schon mehrmals beim Attersee, aber es hat mir nie so viel Spaß gemacht dieses Mal. Am frühen Abend fuhren wir mit dem Zug nach Linz zurück und gingen schließlich noch in ein Restaurant für das Abendessen.

"Die Zeit am Attersee gemeinsam mit den anderen war sehr schön. Endlich konnten wir nach einem langen und stressigen Schuljahr mal wieder einen Tag entspannt genießen." Samar
"Je schöner und voller die Erinnerungen desto fester werden die Freundschaften." Eray

START NÖ Infotag mit neuen Stipendiat*innen

Am 3. Juli 2021 war es nun endlich so weit für die neuen NÖ Stipendiat*innen. Zunächst bekamen sie die wichtigsten Informationen über das Bildungsprogramm und das kommende Schuljahr, danach ging es ab in den Prater. Mit Picknickdecken und Snacks suchten wir uns einen kühlen Platz in der Hauptallee aus. Anschließend spielten wir ein Kennenlernspiel, damit wir uns besser kennen. Viele Dialoge, UNO-Karten, Volleyball und Schach waren auch am Programm. Die Stipendiat*innen hatten sehr viel Spaß und konnten schnell neue Freundschaften knüpfen. Wir freuen uns schon sehr auf das kommende Schuljahr mit unseren neuen und sehr motivierten Stipis*.

Samstag war meine erste Treffen mit die anderen Stipendiaten. Alles war wunderbar, wir waren in Park und haben uns besser kennengelernt. Als erwartete, ich habe viele interessanten Menschen kennengelernt, mit dem ich gemeinsame Interessen teile. Zwischen Spielen, Talks und Snacks haben wir viele Themen gesprochen. Der Zeit war so schnell vorbei, als wir unsere Alltag erzählten. Wir haben ein schönes Zeit zusammen gehabt. Ich freue mich sehr auf die nächsten Treffen. – Raissa

Mir hat es sehr gefallen, andere Stepis zu treffen und kennenzulernen. Es waren sehr nette Menschen da. Gemeinsam sind wir zum grünen Prater gefahren und haben uns dort gemütlich gemacht und einander ein Schritt näher gekommen. Das fand ich echt toll! – Ragad

Ich fand den Tag informativ und super gestaltet. Ich habe alle nötigen Informationen sehr klar, deutlich und gut präsentiert bekommen. Ich fand auch schön, dass wir (die neuen Stippis) uns ein wenig näher kennenlernen konnten, indem wir zusammen im Park verschiedene Aktivitäten durchgeführt haben. Das erschlafft ein Raum der Freude und Spaß! Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit 🙂 – Joy

Jahresabschlusstage bei START-Wien: Waldseilpark (1)

Erster Ferientag, warme Temperaturen, viele Mutproben – das ist die perfekte Mischung für unseren ersten Jahresabschlusstag an diesem Wochenende. Wir treffen uns bei der U4 Station Heiligenstadt, richten dort eine temporäre START-Teststraße ein, denn Sicherheit geht vor, stärken uns mit unserem Frühstück, hüpfen (etwas gestresst) in den Bus hinein und fahren eine weite und äußerst kurvenreiche Strecke auf den Kahlenberg hinauf. Der Kaffee hätte dann doch lieber nach der Fahrt konsumiert werden sollen.

Oben am Kahlenberg ist unser Ziel der Waldseilpark. Wir bekommen unsere Klettergurte, einen Helm, Kletterhandschuhe, so sind wir bestens ausgerüstet für den Erlebnispark. Bei der Einweisung erhalten wir zahlreiche Tipps zur Sicherheit, dem Klettergarten und können das Gelernte gleich bei den Probestationen umsetzen und kontrollieren dabei ob die Informationen alle gut verstanden wurden.

Mit einem guten Sicherheitsgefühl wird nun der Park schrittweise erkundet, denn auf uns warten 17 Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, wobei die schwarzen Strecken die schwierigsten sind, da geht bis zu 20 Metern in die Höhe und viele Mutproben! Denn einige Stipis möchten stufenweise ihre Höhenangst besiegen, neue Stärken kennenlernen und mit dem Flying Fox durch die Lüfte gleiten… viele erlebnisreiche Stunden später steht noch ein Highlight am Plan: gemütlich zusammen sitzen, reden, essen, viel Eiskaffee trinken und lachen.

Es war ein unvergessliches Erlebnis, bei dem ich meine Höhenangst bekämpfen konnte und neue Stärken in mir entdeckte. Es war sehr schön, sich wieder mal zu treffen und miteinander zu reden. Das Essen war köstlich und die Stimmung war grandios. Es hat mich sehr gefreut, dabei zu sein. -Omran

Das Jahrestreffen war suuuuper. Ich dachte ich traue mich nicht zu klettern, aber am Ende hab ich alle Levels geschafft. Es war echt toll wieder einige Stipis zu sehen. -Rawina

START-Vorarlberg Jahrestreffen 2021

Vergangenen Samstag fand das Jahrestreffen der Vorarlberger StipendiatInnen statt. Normalerweise zelebrieren wir dieses Treffen immer für zwei Tage mit einer Übernachtung, aber auf Grund der Corona-Situation wurde es auf einen Tag begrenzt.

Es soll zum Schulschluss hin einfach nochmal ein unbeschwertes Zusammenkommen mit allen Stipis und dem START-Team Sandra und Larissa.

Gut bewährt hat sich für einen gemeinsamen Ausflug ein Besuch auf den Erlebnisberg Golm im Montafon: Seilbahn, Waldseilpark, Rutschen, Flying Fox und Alpine Coaster in der schönen Natur macht einfach allen Spaß! Das bestätigen auch die positiven Rückmeldungen:

Maya:Es war sehr schön und ich fand Flying Fox sehr abenteuerlich und war eine neue Erfahrung für mich. Ich würde es gerne wiederholen. Danke!“

Ibrahem: „Es war eine ganz gute Belohnung, da alle Stipis ein schwieriges Schuljahr erlebt haben! Ich habe mich gefreut, dass ich die anderen wieder mal sehen durfte! Bezüglich der Aktivitäten: Alpine Coaster ist mein Highlight!“

Lexi: „Das Jahrestreffen hat mir sehr gut gefallen, es war ein sehr schönes Erlebnis und es freut mich, dass ich so viele tolle Erinnerungen machen konnte. Am besten hat mir die Fahrt mit dem Alpine Coaster gefallen!“

Joy: „Wir trafen uns, um gemeinsam Spaß zu haben – ein paar gingen mit Sandra Klettern und einige flogen mit dem Flying Fox über den Latschau Stausee. Nach einer ausgiebigen Mittagspause – bei der sich viele Kässpätzle bestellten – sind wir mit dem Alpine Coaster herunter gefahren. Es war wirklich super, noch einmal Zeit mit allen zu verbringen. Alle hatten Spaß und ich kann sagen, dass wir den Spaß, den wir nach einem langen stressigen Schulsemester hatten, wirklich verdient haben.“

Baris: Mein Engagment in der Schule

Hallo, mein Name ist Baris Can Sahin, ich bin 16 Jahre alt und besuche die 7. Klasse des BORG Lauterachs. Schon seit der ersten Klasse in der Mittelschule half ich meinen Mitschüler*innen und meinen jüngeren Freunden bei Problemen in der Schule. Da ich eine Stärke für Sprachen vorweisen kann und mir die Lernfächer einfach fallen, helfe ich seit einigen Wochen zwei meiner Mitschüler regelmäßig. Wir treffen uns meist Mittwoch nachmittags in der Schule, aber wenn es dringend ist, vereinbaren wir auch mal eine Videokonferenz, zu der sich auch weitere Freunde von uns zuschalten.

Außerdem bin ich derzeit der stellvertrender Schulsprecher und der Vize-Klassensprecher. Meine Mitschüler können sich stets darauf verlassen, dass ich die Infos zu allem habe, was die Schule oder Prüfungen betrifft. Bei Unklarheiten bin ich die erste Anlaufstelle für meine Klasse und Freunde. Als stv. Schulsprecher bin ich in den SGAs meiner Schule ein aktives Mitglied. In dieses SGAs (Schulgemeinschaftsauschuss) besprechen die Schülervertretung, der Elternverein und einige Lehrer, wie wir die Schule zu einem besseren Ort machen können. Beim nächsten SGA habe ich vor, die Mitglieder von einem Debattierclub zu überzeugen. Außerdem werde ich mich für Lernbücher im naturwissenschaftlichen Bereich stark machen, da diese – meiner Meinung nach – für den Kunst -und Musikzweig zu kurz kommen, oder wir gar keine bekommen. Als Teil der Schülervertretung bin ich auch ein aktives Mitglied des Krisenteams der Schule und auch sonst wurde ich schon oft zur Hilfe gerufen und konnte bei Lehrermeetings die Sicht der Schüler vertreten.

Zudem bin ich auch Mentor für die 5. Klassen. Als Mentor schaue ich zu, dass sich die „Neuen“ stets wohlfühlen und jemanden haben, zu dem sie kommen können, sollte es ein Problem geben. Mit meinen Mentees (so nennen wir Mentoren die 5. Klässler) habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Wir haben Spaß miteinander und sie fragen mich oftmals, wie welcher Lehrer einen Test gestaltet, oder wie sie besser mit schwierigen Lehrpersonen klarkommen können. Glücklicherweise gab es in meiner Menteeklasse kaum Probleme, so musste ich nie ernsthaft „eingreifen“. Wäre dies der Fall, dann wäre ich dank meiner Mentorenausbildung, die wir am Ende letzen und Anfang dieses Schuljahres bekommen habe, perfekt vorbereitet. Als kleines Extra haben wir Mentoren dieses Jahr auch einen kleinen Film gedreht, den man auf der Website der Schule sehen kann: https://youtu.be/3bEdX_rReOE

Euer Baris von START-Vorarlberg

Minigolfen bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27. Juli 2021 trafen sich die SART-OÖ Stipis, um in Linz Minigolf zu spielen. Vom Bahnhof aus ging es mit dem Bus zur Minigolfanlage am Freinberg.

Bei heißen Temperaturen probierten wir uns an verschiedenen Stationen. Insgesamt gab es 18 Bahnen und man hatte je Bahn höchstens 7 Versuche den Ball in das Loch zu befördern. Von relativ einfachen Hindernissen bis zu Bahnen, die unter 7 Schlägen so gut wie nicht schaffbar waren, war alles dabei. Dafür, dass es manche von uns auch zum ersten Mal ausprobiert haben, funktionierte das Spielen schon sehr gut. Als kleine Abkühlung gab es auch eine Runde Eis für alle.

Das meint Momo zum Minigolfen:
„Wir haben uns trotz der Hitze zum Minigolfspielen getroffen. Die Freude war groß wieder ein paar andere Stipis zu sehen. Auch ein Eis hat uns etwas von der Hitze abgelenkt und abgekühlt. Wir haben alle Stationen durchgemacht, haben viel gelächelt und hatten dabei sehr viel Spaß. Danke Start!“

Es war ein super Nachmittag auf der Minigolfbahn 😊

„Wir sind am Ziel“

Trotz Corona-Pandemie und zahlreichen Veränderungen und Terminverschiebungen während des Schuljahres durften vier unserer Salzburger Stipendiaten und StipendiatInnen nun endlich sagen, „Wir sind am Ziel“.

Die Stipendiaten Qodratullah, Rohullah und Maisam sowie die Stipendiatin Zaynab haben in diesem Schuljahr ihre Matura bzw. ihren Ausbildungsabschluss bestanden. Wir gratulieren allen herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Nun haben wir unsere Absolventen gefragt, wie sie sich fühlen und welche Gedanken und Emotionen sie haben, wenn sie an ihre START-Stipendien-Zeit zurückdenken.

„Einerseits freue ich mich sehr, dass ich die Matura geschafft habe, andererseits fühle ich mich gleichzeitig traurig, da ich mich von meinen Freundinnen und Freunden verabschieden musste. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich sehr stolz auf mich, dass ich trotz meiner Teilzeitarbeit die Abend HAK abgeschlossen habe. Als ich in der ersten Klasse war, hatte ich keine Hoffnung, die Schule abschließen zu können und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei START-Salzburg für die Unterstützung und Betreuung.“

– Zaynab Hussaini

„Mein erster Gedanke über START, bevor ich mich bei START-Salzburg beworben hatte, war, dass sie auch, wie viele andere Organisationen, sehr bürokratisch sind  und nicht auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer eingehen werden. Aber ich lag falsch. START ist die Organisation, in dem alle Teilnehmer einzeln und auf der besten Art- und- Weise betreut werden.
Bei START geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung oder Bildung, sondern man setzt auch sehr viel Wert auf Zusammenarbeit, Einander verstehen, Freundschaften bilden usw. Nach drei Jahren bei START, habe ich nun meine Matura in der Hand und werde mir bald eine passende Arbeitsstelle finden. Dabei bin ich auch nicht allein, Weil START nicht ihre Stipendiaten aufgibt, sondern sie weiterhin bei der Suche nach einer Arbeit bzw. Studium unterstützt.
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Teil dieser wundervollen Familie zu sein.“

Qodratullah Miakhel

„Das Gefühl ein Maturant zu sein, ist ein ganz besonderes. Es ist ein eine enorme Erleichterung, die fünf Jahre an der HLW Wolfgangsee positiv absolviert und mit der Matura abgeschlossen zu haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass die vier Jahre beim START-Stipendium und die zwei Jahre als Stipisprecher, zu eine der schönsten Zeiten in meinem Leben zählen. Trotz der vielen schwierigen Umstände, habe ich es geschafft, so weit zu kommen und bin sehr stolz darauf, ein Alumni zu sein. Ich weiß, dass ich es ohne professionelle Unterstützung des START-Teams nie so weit geschafft hätte, weswegen ich meinen größten Dank an das gesamte Team aussprechen möchte!“

Rohullah Muhammadi

„4 Jahre lang, jeden Tag Schule, ohne Maske oder mit Maske ist schon so oder so anstrengend. Jetzt ist alles überstanden. Ich fühle mich, als ob ich den ersten wichtigen Schritt in Richtung meiner Ziele gemacht habe. Ich freue mich natürlich darauf, aber nicht so als ob alles vorbei wäre. Bildung ist eine unendliche Strecke. Am Anfang hat die Schule auch ihre eigenen Schwierigkeiten gemacht, noch schwieriger wird es, wenn man schlechte Deutschkenntnisse hat, eben sind die Schulen dafür da, um uns die Sprache und das Wissen zu überliefern und beizubringen, obwohl es nicht so leicht ist. Ich würde sehr gern das Erlernte in einer Firma anwenden können, aber aufgrund meiner noch fehlenden Aufenthaltserlaubnis, geht das nicht. Dafür genieße ich derzeit den Sommer und es tut so was von gut.“

– Maisam Taheri

online-Workshop: VWA/ Diplomarbeit schreiben

Am Donnerstag, den 24.06.2021 hatten wir Stipis einen online Workshop von 17:00 bis 19:00 Uhr über die wichtigsten Tipps und Informationen für unsere VWA bzw. Diplomarbeit. Unsere Workshopleiterin Nadine Franz hat uns erklärt, wie wir die Literaturrecherche, Zitation, Einleitung, Fazit und wissenschaftlichen Ausdrücke machen können. Nadine stand auch für unsere Fragen immer zur Verfügung. Die Zeit war aber knapp, da der Workshop nur zwei Stunden war für solches großes Thema. Aber es war sehr hilfreich für uns allen und wir haben viele neue Informationen über das Schreiben einer VWA/ Diplomarbeit.

Danke an Nadine für die hilfreiche Tipps und Informationen, die uns das Schreiben erleichtern.

Danke auch an START, dass sie für uns solche informativen Workshops organisieren.

Statements:

Ibrahim: „Der Workshop hat mir sehr gefallen, da die Nadine sich bei dem Thema sehr gut auskennt. Ich würde mich auf die nächsten Workshops mit ihr sehr freuen.“

Shirin: „Jede von uns wünscht sich eines gutes Feedbacks und gute Note beim Schreiben von VWA/Diplomarbeit. Nadine befasste sich um dieses Thema um uns zu informieren und uns leichter tun beim Arbeiten. Sie war super und der Workshop war super organisiert, jedoch war die Zeit zu knapp für ein solches besonderes Thema.“

Dieser Workshop wurde vom Spoerry Sprachfonds finanziert.

Nationalsozialistische Geschichte Österreichs und ihre Aufarbeitung und Relevanz für die Gegenwart

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt. Da dieses Seminar ein Pflichtprogramm im Rahmen des START-Programms ist haben wir einen Weg gefunden die Inhalte digital zu vermitteln. Aber Danke noch an alle Stipis fürs Durchhalten, es waren absolut erschwerte Workshospbedinungen!

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 40 Stipendiat:innen via Zoom am (leider) heisstesten Wochenende des Jahres im Juni abgehalten. Diesmal waren alle Maturant_innen dran, und diejenigen Stipendiat_innen die beim Workshop zu Ostern wegen Lernstress keine Zeit hatten.

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A: Basisworkshop (Sa): Dieser Workshop ist eine Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die nationalsozialistischen Verbrechen mit besonderem Fokus auf Österreich. Im Rahmen dieses Workshops beschäftigen wir uns auch mit der Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute noch mit uns zu tun haben. Wir setzen uns mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg auseinander und damit, welche Entwicklungen zum Nationalsozialismus geführt haben. Dabei arbeiten wir mit Filmausschnitten, Fotografien und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben. Die Materialien werden sowohl in Form von Input-Vorträgen als auch durch Gruppenarbeiten sowie in gemeinsamen Diskussionen gesichtet, bearbeitet und diskutiert.

Gruppe B  Populäre Medien  – Fortgeschritten (Sa): In der Schule hast du dich bereits vertieft mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt und kennst dich mit den wichtigsten Aspekten dieser Zeit aus. In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam ansehen, wie der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft in der Popkultur dargestellt bzw. ‘verwendet’ werden. Hierfür werden wir uns mit unterschiedlichen Materialien beschäftigen: Filmausschnitte von Dokumentar- und Spielfilmen, Filmplakate, Songs und ihre Texte sowie die Inhalte von Computerspielen. In Form von kritischer Analyse wollen wir gemeinsam diskutieren, wie die historischen Ereignisse in den jeweiligen Medienbeispielen verarbeitet sind und welche Bilder, Assoziationen und Gefühle dabei hervorgerufen werden.

Gruppe C  Flucht und Hilfe (So) – Basisworkshop: Du hast bereits vom Zweiten Weltkrieg gehört und teilweise erfahren, dass Menschen zu dieser Zeit verfolgt wurden und deswegen fliehen mussten. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Geschichten und Biographien von Personen, die im Zweiten Weltkrieg geflohen sind. Ebenso schauen wir uns an, wie Menschen verfolgten Personen bei der Flucht geholfen haben und wie diese Hilfe konkret aussah. Welche Möglichkeiten hatten Personen zur Zeit des Nationalsozialismus überhaupt, um das sogenannte “Deutsche Reich” zu verlassen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns gemeinsam  im Workshop “Flucht und Hilfe”.

 

Gruppe D  Erinnerungspolitik nach 1945 (So) Fortgeschritten : In der Schule hast du dich bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen werden wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Dabei analysieren wir gemeinsam Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

 

Es war sehr interessant und informativ. Hat mir geholfen ein Verständnis und Bewusstsein über die Thematik zu entwickeln. Es war auch sehr interaktiv, also wir haben viel zu viel mitgemacht und deswegen war das Workshop und dessen Inhalt nicht langweilig, ganz im Gegenteil das Mitmachen hat alles spannender gemacht. Die einzige Sache war die Videos, sie waren manchmal schwer zu hören, jedoch zähle ich das nicht als ein Problem, weil das restliche Teil sehr gut präsentiert war. Ich möchte mich mal bedanken, für diese Möglichkeit. 🙂

Seymanur (Wien)

danke für den tollen Workshop! Der Workshop am 20. Juni war sehr inforeich und interessant. Abgesehen von Fakten (die Daten) war Vieles wie Kindertransport für mich neu. Die Gruppenarbeit und die Lese-Aufgabe machten den Workshop sehr abwechslungsreich.

Zaynap (Sbg)

Meiner Meinung nach war der Workshop sehr spannend und informativ. Ich konnte mein Wissen vertiefen und viel Neues lernen. Die Workshopsdauer war bisschen lang, also sechs Stunden am Laptop sitzen, jedoch lohnte es sich!

Ebtisam (OÖ)

Photography Walk Workshop

Am 20. Juni 2020 trafen sich sieben Stipis mit Sandra, um ein Photography walk durchzuführen, welche sehr neu für vielen anwesenden Stipis war. Das Prinzip einer Photography walk ist es, sich in Gruppen zusammenzusetzen oder allein ein Thema auszusuchen. Heutige Themen waren beispielsweise Steine, Stehlampen, Gegenstände in Farbe Gelb und Blumen zu fotografieren. Dafür haben wir zwei Stunden zur Verfügung bekommen und wir konnten die Zeit in diesem schönen Wetter ganz gut genießen. Anschließend trafen wir uns am Treffpunkt wieder und plauderten kurz miteinander. Während wir auf unsere take away Pizzas warteten, zeigten wir Sandra unsere tollen Fotos, die sie sehr schön gefunden hat. Außerdem als wir unser Essen bekommen haben und uns ein Platz gesucht haben, begannen wir mit heißen Diskussionen, denn wir uns seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben und viel zum Erzählen hatten.

Statement von Shirin:

„Ich fand das Treffen genial! Ich habe die Zeit genossen und freue mich auf das nächste Treffen miteinander. Und zwar nicht ein Paar, sondern alle gemeinsam!“

Statement von Midia:

„Der Workshop war toll. Ich habe mich gefreut, meine Freunde seit langer Zeit wiederzusehen. Wir haben zusammen eine schöne Zeit miteinander verbracht. Danke für die Zeit!“

Statement von Hadel:

„Es war sehr schön. Ich konnte neue Sachen zum Thema Fotografieren lernen. Es hat viel Spaß gemacht und es hat mich gefreut, dass wir uns wieder mal treffen durften und dass wir die Möglichkeit hatten, uns miteinander zu unterhalten.“

„Euer Erfolg ist unser Erfolg“

Wie jedes Jahr laden Maude und Bill die MaturantInnen bei ihnen Zuhause auf ein Abschiedsessen ein. Für die Alumni war es ein sehr spannender und interessanter Tag, weil einige von ihnen noch nie bei Maude und Bill waren.

Auch dieses Jahr trotz der Corona-Pandemie trafen sich die Matura-AbsolventInnen bei den Dearstynes. Für die Alumni war der Tag sehr schön, Maude und Bill wiederzusehen. Nach der Begrüßung gingen wir gleich ins Esszimmer. Maude hatte für uns gebratenes Hühnchenfleisch mit Kartoffelsalat und grünen Salat zubereitet. Während dem Essen haben die Alumni von ihren Matura-Erfahrungen erzählt und sie haben auch die Möglichkeit bekommen, über das Leben von Maude und Bill noch mehr zu erfahren. Das haben wir sehr toll und spannend gefunden.

Wir Alumni haben die beste Gelegenheit bekommen, über unsere zukünftigen Pläne mit Maude und Bill zu sprechen. Maude und Bill haben uns immer dazu motiviert, unsere Ziele zu erreichen. Sie waren sehr stolz auf uns, dass wir die Matura erfolgreich bestanden haben. Über diesen Erfolg haben sie sich sehr gefreut. Das ist das schöne Zitat von Bill „Euer Erfolg ist unser Erfolg und wir sind sehr stolz auf euch“. Nach einem sehr netten Gespräch haben wir Matura-AbsolventInnen uns versprochen, dass wir auch in Zukunft mit ihnen weiterhin in Kontakt bleiben. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere zukünftigen Ereignisse mit Maude und Bill teilen dürfen.

An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen der neuen START-Vorarlberg-Alumni von ganzem Herzen bei Maude und Bill für das wohlschmeckende Essen und die wertvollste Zeit. Danke, dass sie sich für die Integration so sehr engagieren! Ich wünsche ihnen eine schöne Zeit mit viel Glück und Gesundheit!

Ein Bericht von Maturant Shah Ali

VWA-Workshop – 4. Teil

Am Samstag, den 19.06.2021, ging mit unserem VWA-Workshop weiter. Wir, die Vorarlberger Stipis, haben uns zum vierten Mal von 14:00-17:00 mit unsere VwA-Begleiterin Julia Krepl online getroffen. Zu Beginn haben wir erstmal eine Wiederaufrufung von unseren Informationen vorgenommen, das heißt, dass wir in der Einführung unser bisheriges Wissen aufgefrischt haben. Anschließend hat unsere Kursleiterin, Julia Krepl, uns sehr viele unterschiedliche Informationen über die Vorwissenschaftliche Arbeit mitgegeben. Beispiele dafür sind: Zitieren, Paraphrasieren, Inhaltsverzeichnis bei der VWA, Bibliografie und zum Schluss der Sommerplan. Viele neue Aussagen und viele Fragen.  Außerdem hat Julia uns freundlicherweise viele Musterbeispiele und Schreibhilfen mitgesendet.

Ich habe bemerkt, dass jeder diesen Workshop gebraucht hat und ebenfalls hat es das Interesse aller geweckt. Jede/r konnte etwas von diesem Nachmittag für das zukünftige Schreiben der vorwissenschaftlichen Arbeit mitnehmen.

Ich fand den Workshop wie immer sehr informativ und hilfreich. Ich habe jetzt sehr viele neue Information über die VWA und kann diese passend anwenden. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Kursbegleiterin Julia ihren Job auf ihrer Art und Weise sehr großartig und perfekt macht. Sie ist ein sehr engagierte und gedulde Lehrerin.

Kommentare:

Midia: ich fand den Workshop wieder sehr informativ. Wir haben viele Sachen bezüglich der VWA besprochen und manche Informationen wiederholt. Julia hat auch alle unsere Fragen beantwortet, so dass wir bald unsere VWAs schreiben können.

Baris: Der VwA-Workshop am vergangenen Samstag gefiel mir sehr gut. Wir haben die letzten Stunden Revue passieren lassen und über unsere Fortschritte gesprochen und viel gelacht und viele neue Sachen gelernt. Außerdem haben wir einen Sommerplan erstellt. Ich freue mich schon auf das Schreiben.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

„Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. „

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

„Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.“

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

„Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.“

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Hip Hop Workshop

Während viele schon auf Präsenz Termine umsteigen konnten, gibt es noch vereinzelte Zoom Termine wo mehrere Bundesländer zusammenkommen können. Diese Möglicheit nutzten die Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Vorarlberg um beim Hip Hop Workshop von Nedžad Moćević aus Salzburg teilnehmen zu können.

Bei diesem 3-stündigen Workshop analysierten die Stipendiat*innen die Texte von berühmten Künsterler*innen aus den USA und Deutschland. Anschließend diskutierten sie in Kleingruppen die gesellschaftliche und politische Rolle der Künstler*innen. Außerdem erfuhren sie mehr über die Geschichte des Hip Hop und die Entwicklung bis heute. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr interessanter Workshop! Wir bedanken uns bei unserem Trainer Nedžad Moćević!

Mir kam ein 3-stündiger Workshop gefühlt noch nie so kurz vor, weil mich das Thema Hip Hop so interessiert hat, dass die Zeit einfach verflogen ist. Ich würde jederzeit an so ähnlichen Workshops teilnehmen  und hoffe es gibt in Zukunft weitere von solchen Workshops, weil ich Musik/Tanz liebe und mir ein Leben ohne, einfach nicht vorstellen kann. Ich finde es super spannend die Geschichte von Hip Hop zu kennen, weil man selbst dann mit dieser Stilrichtung noch mehr verbündet ist und eine andere Perspektive darauf hat. Mich hat erstaunt was für einen immensen  Einfluss heutzutage  paar Jugendliche in Amerika in den 70ern hatten, die mit ihren wenigen Ressourcen damals eine weltweite Bewegung angezettelt haben. Ich hätte gerne noch mehr zu einzelnen Künstler*innen gehört, die diese Bewegung in den folgenden Jahren groß gemacht haben, da man durch diese wahrscheinlich auch Ähnlichkeiten in jetzigen Werken erkennt, oder zumindest die Wurzeln von diesen. Letztlich, ist Nedžad eine lustige und verständnisvolle Person, der man gerne zuhört. Genti

Es war wirklich spannend. Der Trainer war sehr freundlich, sympathisch und kannte sich sehr gut aus. Es hat mir alles gut gefallen, vor allem als wir Lieder analysiert haben.-Suliman

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich an Hip Hop eine große Interesse habe und ich nicht wusste wie Hip Hop entstanden ist. Shiar

Comics erstellen #2 – mit Soso

„In jeder Person steckt ein künstlerisches Potential – man muss es nur etwas herauslocken“ – so motivierte START-OÖ Alumna Soso uns am 13.06.2021 für den 2. Teil des Comic Workshops. Nachdem wir im 1. Teil die Geschichte und die Basics zum Thema Comics erhalten haben, ging es beim 2. Teil um die Ideenfindung, den ersten Entwurf und das Gestalten unseres Comics.

„Genauso interessant war der zweite Comics-Workshop wie der erste. Ich habe immer gedacht, dass ich nicht zeichnen kann, aber mit Soso habe ich gelernt, wie ich meine Kreativität heraushole und dass das Zeichnen nicht unbedingt komplex sein muss. Mit wenigen Strichen und Punkten kann man einen Charakter entwickeln und mit wenigen Punkten kann man dem Charakter Emotionen zuteilen. Mir ist auch bewusst geworden, dass ich eigentlich mit Comics aufgewachsen bin. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich mich für Comics nie interessiert habe oder mich damit beschäftigt habe, aber alle Cartoons, die ich als Kind gerne angeschaut habe, fallen tatsächlich unter Comics. Mir hat es viel Spaß gemacht dabei zu sein und aus meiner Komfort-Zone herauszukommen und mal was Neues zu machen. Ich bin auf mein Werk so stolz, auch wenn es nicht das Beste ist, aber für mich bedeutet es viel. Danke Soso für diesen Workshop!“ – Rahma

„Mir hat der Workshop sehr gefallen, denn ich liebe kreative Aufgaben im Allgemeinen, aber Soso konnte uns eine sehr kompetente und praktische Begleitung dazu bieten. Es war lustig, entspannt und wir hatten viele kreative Freiheit, was meiner Meinung nach in so einem Prozess sehr wichtig ist. Am Anfang haben wir sogar über die Geschichte der Comics gelernt, was sehr interessant war und was mir geholfen hat die Essenz der Comics zu verstehen: Die Botschaft deiner Bilder zählt, ob du zeichnen kannst oder nicht, nicht wirklich.“ – Grace

Beim Workshop sind viele super Comics entstanden. Vielen Dank an unsere Alumna Soso für diesen tollen und kreativen Workshop 🙂

WEITER LEBEN – EINE JUGEND

Wir waren im Theater! Dank der neuen 3-G Regelung konnten wir uns endlich „im realen Leben“ sehen und zusammen Kunst & Kultur genießen. Überrascht hat uns vor allem das dezente Bühnenbild und der Veranstaltungsort die Ruprechtskirche.

Das Theaterstück war toll, ich habe es mir total anders vorgestellt. Meine Vorstellung war wie ein richtiges Theater mir viel Gestaltung und Bühne. Ich habe noch nie so eine Art von Theater gesehen. Ich sehe zum ersten Mal, dass die Kunst so gut in ein Theaterstück eingebracht wurde. Das hat mir gut gefallen. -Anni

Mir hat es gefallen, dass sie die Bühne ganz simpel gehalten haben. Und faszinierend war, dass nur die 2 Schauspielerinnen das ganze Stück aufgeführt haben. Mehr als eine Stunde, die Publikumsaufmerksamkeit zu haben, ist keine leichte Aufgabe. Und die Schauspielerinnen haben das sehr gut geschafft, mit Worten, unterschiedlichen Tonen und Gesichtsausdruck. Aber auch der Ort des Theaterstücks – in einer Kirche – war neu. 😊 -Sabiha

Ich habe das Stück sehr genossen, weil die Schauspielerinnen die Emotionen an das Publikum übergeben haben. Vor allem deren Mimik und Stimme waren beeindruckend. Auch die Atmosphäre in dem Inneren der Kirche hatte einen guten Effekt auf das Schauspiel. -Mariana

Der Theaterstück war sehr interessant und spannend. Ich fand die Schauspieler auch sehr talentiert und sympathisch und ich finde obwohl sie nur zu zweit waren, haben sie den Stück sehr gut gemeistert. -Fatema

Es war eine sehr berührende Kunststück. Man könnte es sehr gut nachvollziehen und die Geschichten etwas näher fühlen. Es war kreativ und interessant. -Mahdi

Endlich, Offline-Treffen: Bowling & Bootfahren

Nach den ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen waren die Stipisprecher:innen in Wien fleißig.

Rawina und Omran planten zwei Treffen, indoor bzw. outdoor. Unter Einhaltung der 3G-Regel war es endlich möglich, dass sich die Stipis face to face treffen. Einen Ausflug in die Bowlinghalle und ein Picknick an der Donauinsel waren geplant. Im Programm stand: tratschen, lachen, spielen, Bowling, picknicken, Eis essen und Bootfahren.

Es hat allen Spaß gemacht, was für die Stipisprecher:innen ein Signal war, weitere Treffen im Sommer zu organisieren.

Der Bericht wurde von Omran verfasst.

PolEdu diskutiert mit Bundesminister Martin Kocher

Über 10 START-Wien Stipendiat:innen nehmen an der PolEdu Diskussion mit Bundesminister für Arbeit, Familie und Jugend Martin Kocher, ein „Quereinsteiger“ in der Politik, teil.

Die Diskussion startet mit Themen, die vor allem für jungen Teilnehmer:innen relevant sind: Entwicklung des Arbeitsmarktes, (Jugend-)Arbeitslosigkeit, Corona-Joboffensive und Bildung. Wie wirkt sich die Pandemie auf junge Menschen aus, was sind die Folgen? Eine gute Ausbildung und (Weiter-)Bildung wird betont, der Arbeitsmarkt wird Fachkräfte benötigen, vor allem in den nächsten Jahren. Eine praxisorientierte/-nahe, wie auch theoretische Bildung sind dabei gleichwertig anzusehen, entscheiden sind Qualifikationen und Spezialisierungen. Weiters wird über eine Reformierung des Arbeitslosengeldes, einen EU-weiten Mindestlohn und einer Verkürzung der Regelarbeitszeit gesprochen. Zum Abschluss stellt sich die Frage nach einem zukunftsnahen Ausblick: Digitalisierung und Technologie, wie beeinflussen diese künftige Arbeitsprozesse und die Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Ich fand die Diskussion sehr spannend und informativ. Vor allem hat Pascal sehr gute Fragen an den Bundesminister gestellt, die wichtig für die „Corona Jugend“ sind und uns interessiert haben. Sehr interessant fand ich die Fragen von Stipis am Ende. Ich konnte sehr viel Wissen gewinnen. -Ravneet

Die Diskussion fand ich sehr fließend, informationsvoll und respektvoll. Eins ist bestimmt erst, wenn man mit Menschen direkt redet, sieht man welche Ansichten diese auch befürworten oder versuchen es mindestens. -Mahdi

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

Endlich draußen!

Die Sonnenstrahlen genießen, frische Luft schnappen und sich mal wieder richtig austoben – für die Salzburger Stipendiaten und Stipendiaten hieß es am Sonntag „Ab nach draußen!“.

Nach mehreren Monaten zu Hause und dem alltäglichen Home-Schooling war das Bedürfnis groß, endlich mal wieder rauszugehen und alte sowie neue Freunde zu treffen. Tischtennisschläger wurden eingepackt und Snacks gab es natürlich auch!

Landeskoordinatorin Lilli hatte für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zahlreiche Spiele und Denkaufgaben zum Team-Building vorbereitet.

Welch Glück, dass sich das Salzburger Wetter an diesem Nachmittag von seiner besten Seite zeigte. Wir freuen uns schon auf die kommenden Outdoor-Veranstaltungen und auf all‘ die spannenden Aktivitäten, die wir endlich wieder draußen genießen dürfen.

Info: Vor Beginn wurden natürlich die 3 G’s kontrolliert und während des Treffens wurde das Hygiene- und Präventionskonzept eingehalten.

START-NÖ Bildungsseminar Teil 2

Der zweite Block vom START NÖ Bildungsseminar konnte Ende Mai endlich in Präsenz abgehalten werden. Die Stipendiat*innen mussten zwar doppelt getestet werden und mit FFP2-Maske teilnehmen, dennoch waren auch sie sehr glücklich über das lang ersehnte persönliche Wiedersehen.

Aufgeteilt in drei Gruppen hatten die NÖ Stipendiat*innen die Möglichkeit an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Die erste Gruppe waren die Maturant*innen, die Anfang Mai schon ihr Seminar absolviert hatten.

Ende Mai war die zweite Gruppe dran mit dem Thema Peer-Mediation gemeinsam mit Michael Hamberger. Dabei ging es viel um den Umgang mit Konflikten und Diskussionen. Die Teilnehmer*innen lernten verschiedene Methoden kennen, die sie sowohl in der Schule als auch privat und in der Arbeitswelt einsetzen können.

Michael Hamberger ist eine sehr aufgeschlossene, nette und humorvolle Person und das Bildungsseminar war mir ihm überaus angenehm. Seine Präsentation ist informativ und verleiht einem Einblicke in alltäglichen Konflikten und in den Umgang damit, sie enthält auch Fakten, die man vorher nicht kannte, wodurch die Motivation und Interesse am Thema merklich gesteigert werden. Ich habe mich darauf gefreut, daran teilnehmen zu dürfen, und bin dankbar, dass ich die Chance hatte, ihn kennenzulernen! Danke Michael!! (Mohammed)

Die Infos die Ich vom Mediations-Workshop mitgenommen habe sind meiner Meinung nach, wie wir von Michael auch mitbekommen haben, vielseitig in unserem Leben einsetzbar. Egal ob man mal als Führungskraft arbeitet oder die Tipps privat nutzt, sie finden bestimmt von jetzt an Gebrauch. Weiters fand ich die präsente Art von unserem Mediator sehr gut, besonders wenn es sich um einen längeren Workshop handelt, denn die lustige Atmosphäre hat einen auch angetrieben zuzuhören. Letztlich habe ich auch das Gefühl bekommen innerhalb der Gruppe in der kurzen Zeit die Stipis noch besser, durch die interaktiven Aufgaben, kennengelernt zu haben, was sonst online sehr schwer ist als neue Stipendiatin. (Genti)

Es war eine sehr gute Entscheidung das Bildungsseminar auf Mai zu verschieben. Das, dass wir uns wieder in kleineren Gruppen treffen und mit den StipendiatInnen nach längerer Zeit persönlich kommunizieren zu dürfen, war sehr beachtenswert. Außerdem die Thematik von unserem Bildungsseminar war ein sehr aktuelles und gleichzeitig interessantes Thema heutiger Zeit. Wir haben uns mit der Mediation und deren Techniken und Phasen auseinandergesetzt und verschiedene Tipps von unserem Trainer bekommen. Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. (Navid)

Die dritte Gruppe beschäftigte sich viel mit Politik. Gemeinsam mit Pascal Günsberg von PolEdu ging es um das Wahlrecht, Demokratien und Diktatoren, die österreichische Innenpolitik, Medien und vieles mehr. Am Ende des Workshops konnten die Teilnehmer*innen bei einem gemeinsamen Quiz ihr Wissen testen.

Am 30. Mai hatten wir ein sehr spannendes Bildungsseminar im Start Büro mit Herr Pascal. Wir haben über Politik, Wahlrecht und andere Interessenten Thema diskutiert. Jeder dürfte ihre eigene Meinung äußern. Er hat sehr gut alles erklärt und auch spannend. Am Ende haben wir auch kahoot gespielt. Also ich habe viele gute Informationen mitgenommen und wir auch viel Spaß. Für mich war es ein sehr schöner Tag! Danke (Rana)

Das gestrige Bildungsseminar war sehr gut und flexibel aufgebaut. Ich konnte ein politisches Thema nicht so humorvoll und vielfältig vorstellen, präsentieren doch schon gar nicht. Es war informativ, objektiv und spannend. (Hadi)

Unser letzter Workshop mit PolEdu war sehr interessant. Es gab viele Informationen, die für mich neu waren und die ich später für Diskussionen verwenden würde. Wir hatten auch viel Spaß beim Diskutieren und Teilen unserer Gedanken. (Hayma)

Bei allen drei Workshop konnten sich die Stipendiat*innen viel für ihre Zukunft mitnehmen und hatten durch das persönliche Treffen sehr viel Spaß während den Gruppenarbeiten.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Trainer*innen für die spannenden Workshops und freuen uns schon auf das nächste Mal!

Minigolf am See

An einem sonnigen Samstag Ende Mai, trafen sich acht Mädels von START-Vorarlberg in den Bregenzer Seeanlagen zum vereinbarten Minigolfen mit START-Mitarbeiterin Larissa.

Nachdem die bisherigen Maitage ungewöhnlich kühl und nass für diese Jahreszeit waren, genossen viele Menschen den milden Tag an der frischen Luft am See. Minigolf macht Spaß und tatsächlich probierten es manche von uns das erste Mal. Als spontaner Überraschungsgast besuchte Bill Dearstyne die Truppe und hielt netten Smalltalk mit uns allen, bevor er mit seinem Fahrrad weiterfuhr.

Im Anschluss des Nachmittages, schlenderten wir entlang der Seepromenade mit einem wohlverdienten Eis und beim Bregenzer Hafengelände „Molo“, genossen alle noch die wärmenden Sonnenstrahlen mit Blick auf den See.

Feedback von Teilnehmerinnen:

Shirin Shekh-Rashid:

„Seit fast halbem Jahr bin ich nicht mehr richtig ausgegangen. Egal mit Familie, mit Freunden oder mit Start. Heute war ein sehr cooler, spannender und lustiger Tag. Das war richtig gute Erholung vom Lernen und Stress.“

Osarumen Osagie:

„Wegen des Coronavirus stehen wir alle in letzter Zeit unter Stress. Also beschlossen wir, hinauszugehen, um eine gute Zeit zu haben. Es war wirklich toll in die Sonne zu gehen und wirklich erfrischend, uns von Stress zu befreien und alle wieder zu sehen. Ich habe es wirklich genossen.“

Farzane Rezai:

„Es war ein wirklich schöner Tag für mich. Nach langer Zeit könnten wir uns wieder treffen. Ich hab zum ersten Mal Minigolf gespielt und es hat mir viel Spaß gemacht.“

Ümmü Eser:

„Es war echt toll wieder die anderen zu sehen. Das Wetter war perfekt und das Minigolfspielen hat auch eine Menge Spaß gemacht! Ich war schon einmal Golf spielen aber dieses Mal fand ich es besser, weil ich hier mit Leuten war, die ich mag!“

Hingezoomt: Studienberatung Humanmedizin

Viele START-Jugendliche geben bei ihrer Bewerbung für das Stipendium als Berufswunsch: Arzt/Ärztin an.  Und so war es klar, daß das Interesse für die Studienberatung zum Medizinstudium das Interesse sehr groß war!
Insgesamt 16 ehemalige Stipendiat:innen studieren oder studierten Medizin und 5 von ihnen erzählten online über den Zugang zum Studium, die Studieninhalte, die Abläufe und Prüfungen und vieles mehr.  Aufgrund der vielen Fragen wurde die Zeit auf 2,5 Stunden ausgedehnt.

Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

*Teo (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Lejla (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Wesal (START-Wien): 4. Semster Uni Wien
* Anita (START-OÖ): 6. Semester Uni Graz
* Merve (START-Vbg): 4. Semester Uni Innsbruck

Vielen Dank an Teo, Lejla, Wesal, Merve und Anita fürs Zeitnehmen und das Teilen eurer Erfahrungen!

Hier das Feedback der Teilnehmer:innen:

 

Danke für die Möglichkeit, dass wir uns so detailiert über das Studium informieren durften....danke auch an den Studenten, die sich trotz des stress vom lernen für uns Zeit genommen haben um uns zu helfen. 🙏... es war wirklich sehhhhr hilfreich und ich habe viel neue Infos gehört und auch notiert...jetzt ist mir auch klar mit was und wann ich zum lernen anfangen soll. Für diesen Workshop bin echt sehr dankbar!

Zahra (OÖ)

ich fand den Workshop sehr spannend und interessant! Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und was ich auch sehr toll fand war, dass die Fragen gut beantwortet wurden. Danke, dass ich teilnehmen durfte! 🙂

Lily (OÖ)

ich fand den Workshop mega informativ und interessant. Dadurch habe ich einen allgemeinen Überblick zum Med-Studium, wie und wann man sich am Besten auf die Med-AT vorbereiten soll, welche Unterlagen und Skripten nützlich zum Verwenden sind, welche Apps dir beim Online-Lernen helfen und noch vieles Mehr gelernt. Die Alumnis haben uns wirklich gute und hilfreiche Tipps und Vorschläge für unseren zukünftigen Weg zum Medizinstudium gegeben. Danke nochmal! LG Rasia

Rasia (Sbg)

Die Beratung war sehr informativ und man konnte dadurch viel Wissen über das Studium sammeln... Die lieben Alumnis waren sehr nett und konnte die wichtigsten Fragen beantworten und uns einen guten Überblick über das Studium geben.

Abdul (Vbg)

Der Workshop war alles in allem sehr interessant und informativ, da Alumnis in verschiedenen MedUnis in Österreich studieren. In dieser Art und Weise konnte sich man besser orientieren. Außerdem waren die Alumnis sehr sympathisch. Ich empfehle den Workshop weiter.

Maryan (Vbg)

der Workshop war für mich sehr hilfreich. Eins zu eins von den Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit der MedAT zu hören war priceless 🙂 Ich brauchte unbedingt so einen Workshop, weil ich immer wissen wollte, wie das Studium aussieht und strukturiert. Auch andere Optionen zu sehen war für mich sehr nützlich, weil ich niemanden aus den anderen Bundesländern kenne und deswegen nichts über den weiteren Möglichkeiten erfahren konnte. Im Großen und Ganzen war es sehr helfend direkt von den Studenten zu erfahren, wie das Studium und Medizin studieren ist. Und es hat mich so sehr motiviert und gezeigt, dass es möglich in Österreich Medizin zu studieren ist, weil bisher ich leider nicht immer positive Erfahrungen mit dem MedAT gehört habe. Aber jetzt habe eine positive Vorstellung über das Ganze und fühle mich besser :)) Danke für die Möglichkeit 🙂

Şeymanur (Wien)

Dieser Termin war für mich besonders interessant da ich mich für die MedAT angemeldet habe und dadurch habe ich sehr vieles auch gelernt. Zwar muss ich mir noch einiges anschauen, was Vorbereitung angeht, habe ich trotzdem vieles aus dem Studium und wie es aufgebaut ist, genommen. Ich bin den Studentinnen sehr dankbar für ihre Zeit und Geduld, es war außerordentlich schön, alle Fragen wurden beantwortet und weitere Fragen aufgeklärt.

Balqiz (Wien)

Es gibt so viele Sachen, die ich über das Medizinstudium nicht wusste. Mir hat diese Studienberatung dabei geholfen offene Fragen zu beantworten und vielleicht nochmal darüber nachzudenken, ob das Studium wirklich für mich ist. Ich bedanke mich bei allen, die sich Zeit dafür genommen haben 🙂

Samar (OÖ)

Die Studienberatung war einfach super. Ich bin viel entschlossener als früher, denn ich habe immer Angst gehabt, aber da die lieben Studierende so positiv gewesen sind und ermittelt haben, dass sie während des Studierens ein "normales Leben" haben hat mich sehr motiviert. Danke euch nochmal.

Sahar (Wien)

Matsch – Matschiger – Bogenschießen

Als ersten präsenten Workshop seit gefühlten Ewigkeiten sollte etwas nicht Alltägliches für unsere START-OÖ Stipis stattfinden. Doppelt und dreifach getestet trafen sich daher einige motivierte Stipis am Pfingstmontag, den 24.05.2021, um ihre Ziel- und Treffsicherheit beim Bogenschießen in Alkoven unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Technik und ein paar wichtigen Sicherheitshinweisen, durften wir auch schon loslegen. Am Anfang übten wir die Schusstechnik noch in der Halle ohne genaue Ziele. Sobald jeder ein gutes Gefühl für den Bogen bekommen hat, ging es nach draußen, um an verschiedene Schaumstoff- und Plastikzielen zu üben. Am Schluss durften wir duch einen Parcour marschieren und unsere Pfeile auf 8 Ziele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen abschießen.

Das sagten unsere Stipis zum Bogenschießen:

Endlich konnten wir uns wieder treffen, zum allerersten Mal nach einem halben Jahr. Es hat echt viel Spaß gemacht, gemeinsam Bogenschießen zu gehen. Obwohl unsere Hosen und Schuhe sind dreckig geworden sind, hatten wir eine große Gaudi im Mühlviertel. Es war eine tolle Erfahrung, auch wenn wir oft unser Ziel verfehlt haben.“ – Sarah, Zakia, Zahra und Samar

„Ich bin sehr stolz, dass ich den Tennisball getroffen habe. Bogenschießen hat mir gefallen, obwohl es so rutschig war. Ich möchte in Zukunft gerne öfter Bogenschießen gehen und ein Teil von meinem Hobby sein.“ – Reza

Am Anfang habe ich gar nichts getroffen. Ich habe gedacht, dass ich überhaupt kein Talent hatte. Aber es stellte sich heraus, dass der Bogen nicht richtig eingestellt war. Nachdem ich einen neuen Bogen bekommen hatte, habe ich angefangen zu treffen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, ich werde öfter Bogenschießen gehen.“ – Eray

„Es hat mir sehr gefallen und auch die Einschulung war sehr interessant. Ich habe gelernt, was eine Blume im Bogensportsprache ist. War challenging, aber sehr interessant.“ – Tamara

„Ich habe den Tennisball auch getroffen, er hat sich 2 mal überschlagen. Spannend wieder Bogenschießen zu gehen.“ – Yusuf

Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen. Wir quatschten und lachten, während wir durch den matschigen Wald stapften und am Schluss verglichen wir noch, wessen Schuhe den meisten Dreck abbekommen hatten 😉

START meets Mireille Ngosso

Den Abschluss unserer START meets Talkreihe für dieses Semester hatten wir mit Frau LAbg Dr.in Mireille Ngosso. Ihre Lebensgeschichte und die Erfahrungen, die sie mit unseren Stipendiat*innen teilte, inspirierte uns sehr. Als Flüchtlingskind aus der Demokratischen Republik Kongo hatte sie eine schwierige schulische Laufbahn, schaffte aber trotz allen Hindernissen ihr Medizin Studium abzuschließen. Heute ist sie nicht nur als Ärztin tätig sondern sitzt als erste schwarze Frau im Wiener Landtag. Als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien engagiert sie sich für die Bereiche Bildung, Gesundheit Soziales und Sport. Auf die Frage, wie das alles schafft sagt sie: Familie. Wir bedanken uns für diesen motivierenden Talk und wünschen Mireille alles Gute für die Zukunft!

Das inspirierendste für mich beim Talk mit Mireille war ihre Geschichte und wie sie sich nach all den Rückschlägen, die sie erlebt hat, nicht unterkriegen hat lassen und immer noch ihr Ziel verfolgt hat und jetzt ihren Traum leben kann.  Wichtig fand ich auch wie sie erklärt hat, wie sie mit Rassismus und Hate umgeht, da  ich persönlich mir schnell Worte von anderen zu Herzen nehme, obwohl es egal sein sollte was andere über einen denken – schließlich ist das wichtigste das man an sich selbst glaubt, sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt und die Welt mit der eigenen Präsenz positiv entwickelt – und das macht Mireille bestimmt. Genti NÖ

Mireille ist so eine inspirierende Persönlichkeit. Ich bin unglaublich fasziniert von ihrer Arbeit und wie sie alles geregelt kriegt. Ihre Geschichte ermutigt mich niemals aufzugeben und immer weiterzumachen, denn auch wenn es schwierig wird, man wird eines Tages das Ziel erreichen. Vielen Dank 🙂 Samar OÖ

Die Diskussion war sehr angenehm, motivierend und auch augenöffnend, sie wurde super organisiert und moderiert. Man muss logischerweise nach diesem wunderbaren Talk mit Mireille Ngosso von ihrer Geduld und Entschlossenheit inspiriert werden. Sie stellt durch ihren Erfolg ein Vorbild für alle Mnesch mit Migrationsgeschichte dar. Schließlich will ich meinen herzlichen Dank an Mireille Ngosso aussprechen, dass sie sich ihre kostbare Zeit genommen hat, um uns durch ihre Erfahrungen zu erleuchten. Mohammed NÖ

Mir hat den Talk sehr gut gefallen. Die Geschichte von Mireille war für mich sehr inspirierend. Ich habe daraus gelernt, dass man sich niemals unterkriegen lassen soll und immer weiter machen muss. Midia Vlbg

Ich fand dieses Meeting mit Mireille Ngosso extrem interessant, inspirierend und hilfreich. Die Gelegenheit hat man nicht immer mit so einer leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit ihr zu sprechen, ist unglaublich. Man lernt einfach, dass man niemals die Hoffnung aufgeben sollte und immer darum kämpfen sollten, diese Ziele zu erreichen. Basma NÖ

Am 22. Mai hatten wir einen sehr interessanten Talk mit Frau Mireille Ngosso. Sie schein mir eine sehr inspirierende Politikerin, Ärztin und Aktivistin zu sein. Ihre Lebensgeschichte hat mich sehr berührt, obwohl sie keinen leichten Bildungsweg hatte, hat sie trotzdem geschafft so einen hohen Platz für sich selbst aufzubauen. Eine intelligente, selbstbewusste und selbständige Frau, kann ein sehr gutes Vorbild für viele Frauen aber auch Männer sein. Dieser Talk hat mich mehr motiviert mehr Bemühungen zu geben um eine bessere Zukunft aufzubauen. Danke!! Ich hoffe, wir werden bald solche Meetings auch in Präsenz haben. Rana NÖ

Mathematik Studienclub, eine Semesterreflexion

Dieses Semester wurde der beliebte Mathematik macht Freu(n)de Studienclub wieder online angeboten. Über 20 Schüler:innen konnten trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr mathematisches Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Wir blicken auf ein herausforderndes Semester zurück.

Wie schon im Wintersemester war der Studienclub für mich auch dieses Semester äußerst hilfreich. Er war eine schöne und wichtige Begleitung neben dem Unterricht in der Schule.
Ich konnte dadurch die Themen, die wir in der Schule besprochen haben, besser verstehen und konnte mich auf die Schularbeit perfekt vorbereiten, welche ich auch geschafft habe.
Da die teilweise komplizierten Themen wegen dem Schichtbetrieb (Differenzieren und Integrieren) in der Schule nicht ausreichend besprochen wurden, war für mich der Studienclub eine essentielle Ergänzung. Alles in allem, bedanke ich mich bei Felix, der geduldig war und alles toll erklären konnte und hoffe, dass der Mathematik Studienclub auch nächstes angeboten wird. -Omran

Im Ganzen finde ich dieses Angebot super toll, weil man die Möglichkeit hat, in einer Gruppe Mathe zu üben und es ist jemand da, um deine Fragen zu beantworten. Die Mathestudienclub ist meiner Meinung nach sehr gut organisiert, weil wir nach unseren Wünschen und Schwächen gefragt werden, um uns auf diese zu fokussieren. Desweiteren denke ich, dass es sehr sinnvoll ist, beim Club dabei zu sein, weil man so in einer Gruppe intensiv lernen kann, was nicht nur motivierend, sondern auch sinnvoll ist, weil man von den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel lernen kann. -Maryam

Obwohl die Kurse online stattgefunden haben, konnten wir trotzdem alle viel mitnehmen und uns gut für die Matura vorbereiten! Die Trainerinnen haben sich abgewechselt und man hat uns viel Material zum Üben hochgeladen, somit hatten wir jederzeit Zugriff auf Übungsmaterial. Beide Trainerinnen haben sich viel Zeit für uns genommen und sind auf all unsere Fragen eingegangen. Danke!! -Aylin

Es war wirklich sehr hilfreich und gleichermaßen hat es auch viel Spaß gemacht. Markus kann sehr gut erklären und passt sich sehr gut an unsere Bedürfnisse. Es war mir eine Vergnügen jeden Samstag mit anderen Stipis Mathe lernen zu dürfen. -Mahdi

Ein herzlicher Dank gilt unserem Förderer – KPMG – für die finanzielle Unterstützung.

Das Bildungsseminar in Salzburg – Mai 2021

Am letzten Wochenende erhielten unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg wieder die Gelegenheit im Zuge des alljährlichen Bildungsseminars, das einmal im Frühjahr und einmal im Herbst stattfindet, zahlreiche neue Themen kennenzulernen.

Dass die Themen der einzelnen Workshops nicht nur bilden, sondern auch für den weiteren Schul- und Berufsalltag hilfreich sein sollen, zeigt die Vielfalt an Themen, die von unseren Trainern und Trainerinnen vorbereitet wurden. Sowohl Themen zur Politischen Bildung als auch hilfreiche Übungen zum Zeitmanagement und zur Stressregulation fanden an diesem Wochenende Platz.

Am 15. und 16. Mai fanden die folgenden Seminare statt:

Seminar zur Politischen Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Seminar zu Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Seminar zum Thema ‚Lernen macht Freude‘ mit Barbara Colle

„Mit Freude Lernen“ – Unbedingt! – Workshop mit Barbara Colle

Vokabeln, Texte, Grammatik, Formeln, Fakten – allzu oft geht der Spaß am Lernen verloren. Im Alltag überwiegen Termindruck und Stress. Das Lernen wird zum lästigen Muss und der Speicherplatz im Kurzzeitgedächtnis überbelegt. Wer aber erfolgreich lernen will, muss das eigene Gehirn manchmal überraschen, dazu braucht kreative Lernstrategien. Wie man Abwechslung in den Lernalltag bringen und sein eigenes Lernverhalten unterhaltsam verändern kann, erfuhren die START:Hilfe Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines Workshops mit Lerntrainerin und Humorcoach Barbara Colle.

„Ich habe heute mit Barbara Colle ein paar interessante, neue Dinge gelernt. Wir haben aus Stichwörtern eine Geschichte geschrieben und dabei haben gelernt, wie man sich die Wörter besser merkt. Ich habe auch gelernt, wie man Schulfächer und Themen mit Plan und Ziel lernen kann. Es hat mir heute gut gefallen, weil ich mir beim Lernen schwer tue. Ich hoffe, dass ich die Übungen auch in Zukunft anwenden kann.“ – Khair

Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Dass Politische Bildung nicht nur im Schulunterricht stattfinden, sondern tagtäglich gelebt werden sollte, hat das Seminar von PolEdu Obmann Pascal Günsberg gezeigt. Anhand von zahlreichen Beispielen, wurde nicht nur das Politische System in Österreich aufgearbeitet, sondern auch brandaktuelle Themen behandelt.

„Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ mit Pascal Günsberg war ein sehr spannender
Workshop für mich. Mir hat besonders gefallen, dass Pascal uns das Thema „Politische
Bildung“ anders präsentiert hat als im normalen Unterricht in der Schule. Es wurde uns alles
durch kurze Videos, Bilder, Quiz und ausgezeichnete Beispiele erklärt und verständlich
gemacht.
Als erstes haben wir gelernt, wie das politische System in Österreich funktioniert und
aufgebaut ist, wer in Regierung welche Aufgabe hat und wie werden sie gewählt.
Was ich neu gelernt habe, und finde es interessant zu wissen, war, wie die österreichischen
Parteien zustande gekommen sind.
Wir haben auch über direkte Demokratie, Vorteile und Nachteile davon besprochen. Mir ist
aufgefallen, dass man politisch aktiv sein kann, ohne Politiker zu sein oder keine
österreichische Staatsbürgerschaft zu haben.“
– Alireza

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

„Das Bildungsseminar war heuer zwar online, aber spannend. Wir haben uns heute intensiv mit Politik in Österreich beschäftigt und wie das ganze funktioniert, wie z.B. Wahlrecht, Demokratie, Parlament etc. Das Seminar war für mich sehr informativ und interessant, da wir immer wieder diskutiert haben und unsere Meinung frei und offen gesagt haben. Zwischendurch haben wir auch jeden Bereich mit einem Quiz abgeschlossen bzw. zusammengefasst. Trotz der guten Erklärungen des Trainers, hat er uns auch ein paar kurze Videos gezeigt, die nochmal das Thema klarer machten.“ – Rokesstan

Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Dass es im Alltag neben Arbeit, Schule und familiären Verpflichtungen ganz schon stressig werden kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen nur allzu gut. Doch um optimal zu arbeiten, ist es wichtig, sich auch mal Me-Time zu verschaffen und Strategien anzuwenden, die die Konzentration und das eigene Wohlbefinden stützen und fördern.

Gestern habe ich an das Seminar „Zeitbalance und Stressregulation“ teilgenommen. Das Seminar war sehr kreativ und man konnte vieles Neues erfahren. Für mich war der Seminar sehr hilfreich, weil ich eine Person bin, die sich über jedes Ding stresst. In diesem Seminar konnten wir sehr viele Meinungen tauschen. Britta Seemann hat uns auch Tipps gegeben, wie man bei Stress reagieren soll. Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass wir auch körperlich was gemacht haben. Ich war sehr froh, dass ich an diesem Seminar teilnehmen könnte. – Ioana

Wir möchten unseren Trainern und Trainerinnen von Herzen für die wunderbaren Workshops danken!

Kunstprojekt: Dear Society… werden unsere Wünsche endlich erfüllt?

Dear Society! Liebe Alle!

Wir leben derzeit in einer Welt, wo so gut wie nichts perfekt ist. Wir leben in einer Welt, wo es für manche keinen Zugang auf Bildung gibt, wo manche daran leiden müssen, wenig oder gar kein Wissen haben zu können oder sogar zu dürfen! Wir leben in so einer Welt, wo man immer Angst hat, egal wo man lebt, dass auf einer Person plötzlich Gewalt ausgeübt werden könnte, dass man von irgendwem aufgrund vom Hass angegriffen wird oder aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe, Aussehen oder was auch immer unterdrückt oder von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Und wenn wir so denken, dann kommt der Rassismus, die Diskriminierung, die Ungleichberechtigung ins Spiel, die unsere Welt beherrschen. Frau und Mann, In- und Ausländer:innen, Europäer:innen und Asiat:innen, Muslim:innen und Christ:innen und so weiter und sofort! Alle werden nie gleichbehandelt, es gibt immer (Vor-)Urteile, man unterscheidet sie immer voneinander, es gibt stets wen, der/die mehr Rechte als der/die andere hat, weil man aus einer bestimmten Herkunft kommt, eine bestimmte Hautfarbe hat, einer bestimmten Sexualität oder Masse angehörig ist oder eine bestimmte Religion ausübt.

Ganz wichtig ist die Bildung! Und mit Bildung ist nicht nur die Schule gemeint, sondern es betrifft auch die Familie und Gesellschaft. Bildung, die die Zukunft eines Landes baut und deswegen müssen wir aufpassen, wie unsere Bildung aufgebaut ist. Denn Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bildung fördert die Weitergabe von allgemeinen Prinzipien an die nächste Generation sowie die Erhaltung von sozialen Regeln und Werten und durch die Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration trägt sie auch zur Entwicklung der Individualität bei. Bildung soll Frieden und Emanzipation und unser kulturelles Wissen über die Generationen verbreiten.

Wir alle sehnen uns nach Frieden, wir wollen friedlich leben! Ein Vogel im Wind, unendliche Freiheit! Gerade in dieser Zeit, in der wir leben, fehlt uns dieser Frieden, dieses „in Sicherheit leben“, egal wo wir hinschauen, herrschen Kriege und wenn es keine Kriege sind, dann ist es die Gewalt! Gewalt gegen Frauen, Kinder, ältere Menschen, generell gegen unschuldige Menschen. Man wird aus seinem eigenen Wohnsitz vertrieben, auf einen wird so, einfach von dem Nichts, Gewalt ausgeübt. Da sind auch die Bewaffneten mit einbezogen! Hinzufügend ist die Gewalt, welche manche untereinander ausüben, die, die dieselbe Herkunft teilen.

All das und noch vieles andere steht im Weg des Friedens, der Ruhe und der Sicherheit oder des sicheren Lebens. Wir wollen ein friedliches Leben, ein Leben ohne Terrorismus, ein Leben ohne Angst um die eigene Seele, ein Leben ohne Hass und Gewalt! Vor allem fördern wir einen Zusammenhalt von jedem und jeder. Wir alle sollen füreinander stehen, miteinander einfach zusammenhalten und für Frieden sorgen oder dafür kämpfen!

Doch werden diese Wünsche endlich mal erfüllt?

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiaten Ali, Ibo und Aria im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Hingezoomt: Studienberatung Alternativen zum Medizinstudium

Das Medizinstudium ist der Berufswunsch der bei den START-Stipendiat:innen zu Beginn ihrer START-Karreire am meisten genannt wird. Da der Zugang zum Medizin-studium in Österreich sehr schwer ist, und es zahlreiche Berufe und Ausbildungen im medizinischen Bereich gibt, haben wir 7 START-Alumnis gebeten über ihrer gewählten Studien zu berichten. Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

* Paola (START-OÖ) / Molekulare Medizin / Uni Innsbruck
* Yildiz (START-Wien) / Medical engineering / JKU Uni Linz
* Salma (START-Wien) / Clinical engineering / FH Campus Wien (berufsbegl.)
* Israa & Arezou (START-Wien) / Biomedizinische Analytik / FH Campus Wien
* Suhaila (START-Sbg) / Biomedizinische Analytik / FH Salzburg
* Erem & Aminat (START-Wien/START-NÖ) / Molekulare Biotechnologie / FH Campus Wien
* Mahrukh (START-Wien) / Radiologietechnologie / FH Campus Wien

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und die spanennden Einblicke in eure Studien!

Ich fand den Workshop sehr gut nur hatte ich das Gefühl, dass man länger als 1:30 bzw 2 Stunden für so viele Studiengänge gebraucht hätte. Sonst fand ich alles Top vor allem die Präsentation und die Stundenpläne, da man sich dadurch ein besserer Bild schaffen kann.

Aster (Wien)

Ich habe schon seit einigen Wochen überlegt was so Alternativen für Medizin sein könnten und diese Studienberatung hat mir sehr dabei geholfen herauszufinden, was mich noch interessieren würde. Es ist auf jeden Fall etwas dabei, was mir sehr gefällt. Ich hab auch Einblicke bekommen in Studienrichtungen von denen ich noch nie was gehört habe. Ich bedanke mich sehr für diese tolle Gelegenheit 🙂

Samar (OÖ)


Also ich fand die Studienberatung sehr informativ. Ich hatte schon lange her vor, BMA zu studieren und bei diesem Workshop hatte ich die Möglichkeit mehr darüber zu wissen.  Alle meine Fragen wurden von den Alumina beantwortet.  Nur ich würde vorschlagen, dass man doch in die Zukunft immer eine kleine PP vorbereitet, dass die Stipis dann jeder Zeit auf die Informationen zurück zugreifen können.  Danke für deine tolle Verwaltung für das Workshop

Hadel (VBG)

Der Workshop war sehr gut gestaltet und man bekam das Wissen über die anderen Alternative zum Medizinstudium. Obwohl niemand mich überzeugt hat und gar kein Studium mich interessiert, ist das Ganze im Großen und Ganzen sehr toll gemacht, und ich freue mich auf den nächsten Workshop über NUR das Medizinstudium, bei allem Respekt zu all diesen anderen Studiengänge.

Abdul (VBG)

Erwartung: Erster Schnee

Am 17. Mai 2021 durften einige Stipis aus verschiedenen Bundesländern an einem sehr besonderen Workshop teilnehmen. Sie durften bei der Probe eines interaktiven Theaters beim Landestheater Linz, welches ähnlich aufgebaut war wie ein Escape Room, mitmachen.

Als Erstes wurde uns das Prinzip von einem Escape Room erklärt und was das Ziel ist:

Zu jedem Raum gibt es eine Geschichte, die uns zuerst erzählt wurde, bevor es in den Räumen geht. Im ersten Raum war die Hauptperson Hasan, der plötzlich verschwunden ist und den niemand gesehen hat. Wir mussten mit Hilfe von versteckten Hinweisen herausfinden, wo er sich befindet. Die Aufgabe war für uns eine ziemliche Herausforderung, aber dennoch konnten wir als Team diese gut meistern. Diese Art von Theater habe ich so noch nie erlebt und mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Außerdem war es für mich anfangs schwer vorstellbar, wie man so etwas online machen kann, aber das Team des Landestheaters war sehr kreativ und sie konnten es wirklich gut umsetzen.

Weiters ging es im 2. Raum um eine komplett andere, jedoch bei genauerer Betrachtung ähnliche Geschichte. Diesmal war ein Mädchen im Vordergrund der Geschichte, welches verschwand und wir interaktiv mithilfe der verschiedenen Anhaltspunkte den Ort finden sollten, an dem sie sich befindet. Immer wieder fielen uns neue Ideen ein, wie wir zu Informationen kommen, um ein neues Schloss, Passwort oder Geheimnis zu knacken, was sehr viel Freude bereitet hat.

Letztlich war eines der Highlights des „Escape Rooms“ natürlich die Schauspieler*innen, die die Geschichte in etwas Lebhaftes verwandelt haben und uns hinter dem Bildschirm in eine Welt mitnahmen, ohne dass wir uns einen Schritt von unseren Häusern wegbewegen mussten. Wichtig für das Team war es schlussendlich, unser konstruktives Feedback zu diesem Konzept zu bekommen. Wir haben alle unsere Gedanken offenbart und ihnen erklärt, wo es noch paar Komplikationen gibt und was uns besonders gefallen hat.

Generell war die gesamte „Reise“ bis hin zum Ende sehr spannend, aufregend und fesselnd, da man auf alle Details im Raum achten muss, das Muster verstehen lernt, die Hinweise miteinander verknüpft und mit einer Person und dessen Geschichte auf spielerische Weise Bekanntschaft macht.

Danke an das gesamte Team des Landestheaters, dass wir an diesem interaktiv gestalteten Theater teilnehmen durften, bei der Weiterverarbeitung mithelfen konnten und für die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben.

Ein Bericht der Stipisprecherinnen Samar und Genti

PolEdu Workshop: Wer bezahlt die Krise?

Über ein Jahr Pandemie, die damit einhergehenden Covid-19 Maßnahmen beeinflussen nicht nur unsere soziales Leben, den Schulunterricht, sondern vor allem die Wirtschaft. Das erwartete Wirtschaftswachstum tritt nicht ein, vor allem der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel (ausgenommen Lebensmittelhandel) erleben eine negative Entwicklung, doch wer bezahlt eigentlich diese Krise?

Der Workshop war sehr Interessant einerseits weil man über mehrere aktuelle politische Themen reden, konnte und Fragen oder Anmerkungen machen konnte, beispielsweise über die Anklage von Kurz aber auch  Blümel, auch über den Nahostkonflikt haben wir kurz geredet.  Anderseits fand ich es sehr Interessant, dass man eine Powerpointpräsentation vom Jahre 2020 (Beginn des Lockdowns) angeschaut hat und die Sichtweise von heute dazu analysiert und interpretiert hat. Wir haben Diagramme und Grafiken analysiert. Sehr interessant war, dass man einen Wachstum des BIPs im Jahr 2020 und 2021 erwartet hat, jedoch kam es zu einem starken Abstieg, welches aufgrund der Pandemie verursacht wurde. Wir haben auch Ideen gesammelt, wie bzw. wer die Krise zahlen sollte? Dabei kamen Vorschläge, wie Steuern erhöhen oder Arbeitsplätze schaffen. -Aster

Ich persönlich finde, dass die Diskussion gestern sehr interessant war, da wir die 2 Stunden nicht nur bei dem Thema, das geplant war, geblieben sind, sondern alle großen aktuellen Themen, wie zum Beispiel den Nahosten Konflikt oder die Wirtschaftskrise sowie die Femizide bzw. tabuisierte Themen in unserer Gesellschaft allgemein  besprochen haben. Ich durfte neue Perspektiven zu diesen Themen gewinnen sowie mir neues Wissen aneignen. Ich würde mir weitere Runden wie diese auf jeden Fall wünschen und vor allem weiterempfehlen  🙂 -Mariam

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

„Common Mistakes“: Englisch-Grammatik bei START-OÖ

Die Englische Grammatik zu wiederholen, das haben sich die START-OÖ Stipis an einem Sonntag gemeinsam mit Trainerin Michelle von der Lernwerkstatt Linz vorgenommen. Denn auch in der Oberstufe schadet es nicht, die Basics und grundlegenden Grammatikregeln durchzugehen und zu festigen.

So wurden zuerst die verschiedenen Zeitformen in Angriff genommen, danach wurden If-Clauses und Word Formation intensiv geübt. Nach der verdienten Mittagspause wurde keine Zeit verschwendet, denn die Stipendiat*innen hatten ein straffes Programm. Zuerst ging Michelle auf einige Writing Tips ein, mit welchen man seinen Schreibstil verbessern kann. Dass für einen guten Ausdruck und für einen angenehmen Lesefluss Linking Words eine wichtige Rolle spielen, wurde ausführlich besprochen. Schließlich machte Michelle, auf Wunsch der Stipendiat*innen, einen kurzen Exkurs zu Reading Comprehension, um zum Abschluss noch auf den Unterschied von Adverbs / Adjectives und Prepositions einzugehen.

Alles in allem wurden 3,5 Stunden „Working Time“ bis zur letzten Minute intensiv genutzt. Es ist sehr erstaunlich, wie viel Themen die Jugendlichen in der wenigen Zeit gemeinsam mit Trainerin Michelle wiederholen und üben konnten. Danke auch für die zahlreichen Unterlagen, welche die Stipendiat*innen für das Selbststudium erhalten haben.

Einige Stipendiat*innen berichten über den Workshop:

„Am Sonntag den 16. Mai hatten wir einen Workshop, in welcher wir ein breites Thema durchgemacht haben. Englisch Grammatik war unsere Hauptbeschäftigung, doch konnte Michelle auch auf unsere persönlichen Schwächen eingehen.
Es war ein Full-English-Paket. Und mit voller Zufriedenheit kann ich sagen, dass der Workshop sehr lehrreich und informativ war. Vielen Dank“
Eray

„In Sprachen Bereich besonderes in English habe ich Schwierigkeiten aber durch einen English Workshop beim Start habe ich herausgefunden was mir fehlt, Übungen dazu gemacht und Tipps bekommen wie ich die Fehlern beheben und mich verbessern kann. Reza

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir alle gemeinsam die Themen besprochen haben und es dann üben konnten. Was ich auch sehr gut fand ist, dass wir auch sehr gute Tricks und Tipps bekommen haben. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und es war sehr hilfreich.“ Lily

„Der Workshop hat mir gezeigt, dass ich teilweise Dinge nicht mehr so gut kann und mir hat es geholfen noch einmal alles aufzufrischen. Michelle hat alles ziemlich gut erklärt und durch die Übungen konnten wir sehen, was noch alles hängen geblieben ist.
Vielen Dank für den Workshop :)“
Samar

Dieser Workshop wurde aus dem Spoerry-Sprachfonds finanziert.

Kunstprojekt: Dear Society… die Erde ist unser einziger Lebensraum

Die negativen Aspekte des Kapitalismus auf unserer Bildung und auf die Umwelt.

Dear Society! Liebe Menschen!

Bildung. Bildung ist einer unserer Menschenrechte, aber wieso wird dies eingeschränkt? Zugang zu Wissen sollte für jede Person frei sein. Was hat Kapitalismus damit zu tun? Warum wird Wissen/Bildung eingeschränkt? Kann man was dagegen unternehmen?

Wenn man an Kapitalismus denkt, denkt man gleich an Geld, wohlhabende Leute und mehr. Wer sind diese wohlhabenden Menschen und was haben sie mit der Bildung der Menschheit zu tun? Wenn wir jetzt Jeff Bezos oder Bill Gates nehmen, jeder kennt sie und jeder weiß, dass sie moderne Sklaverei als Mittel für billige Arbeitskräfte benutzen.

Aber was ist mit den Personen, die nicht bekannt sind und trotzdem viel Macht besitzen? Die Personen, die unsere Gesellschaft steuern. Die Personen, denen wir danken müssen, dass Entwicklungsländer wegen uns leiden. Wenn genau die Länder Bildung und sämtliche andere Lebensbedingungen haben würden, würde der Kapitalismus nicht profitieren. Allein nur Bildung in jedem Land könnte die Arbeitsbedingungen weltweit verändern und somit den Kapitalismus einen Tritt in den Arsch geben. Mit Wissen alleine können Menschen arbeiten und gegen dieses korrupte System aufstehen.

Wie können wir dies erreichen? Die mit einer Stimme sollen aufsprechen, sollen protestieren so lange bis die ganze Welt und der Staat uns hört.

Die großen Unternehmen werden durch den Kapitalismus reicher und die Umwelt „ärmer“ so kann es nicht mehr weitergehen!!

Wir möchten in der Stadt frische Luft inhalieren. Wir möchten, dass die Tiere ihr Lebensraum nicht verlieren. Wir möchten, dass Bangladesch überlebt. Wir möchten, dass jeder Mensch Zugang zum frischen Wasser hat. Wir möchten, dass jede/r mit vollem Magen ins Bett geht.

Die Erde ist unser einziger Lebensraum. Sie gibt es nur einmal und wir wollen sie an die nächsten Generationen weitergeben. Wir sollten die Erde mit Tieren und Wäldern teilen, jedoch hat der Kapitalismus zu ihrem Besten für sie zerstört. Leider schaut es so aus, dass nicht nur Tiere daran leiden, sondern wir alle.

Wir fordern die Gesellschaft und die Regierung an, sich Gedanken über unsere Zukunft zu machen und etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Wir sind dabei, jedoch zu langsam. Wir, als einzelner Mensch, können Vieles schaffen. Nur wenn wir unsere alltäglichen kleinen Gewohnheiten ändern würden, würde sich ein großer Unterschied ergeben. Wenn wir die Produkte von großen Unternehmen, die die Natur und Menschen ausbeuten, weniger konsumieren würde, könnten sie nicht überleben.

Wenn die Gesellschaft es allein nicht schafft die Erde zu retten, dann muss der Staat eingreifen und die Rolle der Eltern spielen.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Jasmeet und Elaa im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

PolEdu Diskussion mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Am 12. Mai hatten wir die tolle Möglichkeit an einer von PolEdu organsierten online Diskussion mit der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner teilzunehmen. Dabei ging es unter anderem um Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung, Digitalisierung, Frauen in der Politik und Mobilität wie z.B. das 1-2-3 Ticket. Die teilnehmenden Stipendiat*innen nutzen auch die Chance der Landeshauptfrau persönlich (oder im Chat) Fragen zu stellen.

Ich fand die Diskussion mit der Landeshauptfrau von Niederösterreich sehr interessant. Besonders als junges Mädchen ist es inspirierend Frauen in höheren und wichtigen Positionen wie dieser zu sehen, weil je mehr Frauen in verschiedenen Bereichen zu sehen sind, desto eher trauen sich auch andere an diese verantwortungsvollen Positionen ran. Das Gespräch hat viele Punkte aktueller Themen der Politik gedeckt und war spannend zuzuhören und die Möglichkeit zu bekommen eigene Fragen zu stellen. (Gentijana)

Es war eine fantastische Chance mit der Landeshauptfrau Johanna Milk-Leitner zu reden und mit ihr eine Besprechung zu haben. Trotz der kurzen Zeit wurden die meisten Fragen ausführlich beantwortet, und ich fand unser Meeting eine sehr gute Chance sich mehr über gewissen Themen zu informieren. (Hayma)

Viele relevanten Fragen wurden gestellt und auch erstklassig von der Landeshauptfrau Johanna Mikl- Leitner beantwortet. Die Diskussion war sehr angenehm und wirklich gut organisiert und moderiert. Ich will meinen herzlichen Dank für die Landeshauptfrau aussprechen, dass Sie sich Ihre kostbare Zeit genommen haben, um unsere Fragen zu besprechen! (Mohammed)

Kunstprojekt: Dear Society… ich fordere gleichberechtigte Bildungschancen

Unglücklicherweise werden in der Welt viele Menschenrechte verletzt, vor allem Bildungsrechte. Es gibt viele Kinder, Frauen und Mädchen, die keine Chancen haben, in die Schule zu gehen. Deshalb fordere ich für sie gleichberechtigte Bildungschancen. Ich glaube, dass Bildung die Kriegssituation und Armut verhindern kann, deswegen wünsche ich mir, dass es für alle möglich werden muss.

Ich wünsche mir für alle Menschen gleiche Bildungsrechte.

Ich wünsche mir, dass die Kinder in die Schule gehen und nicht arbeiten.

Ich wünsche mir für alle Frauen und Mädchen die gleichen Rechte auf Bildung wie Männer in der ganzen Welt.

Ich glaube daran, dass man durch Bildung aus der Armutskrise herauskommen können.

Um die Klimakrise zu verhindern, braucht es Verständnis und deshalb wünsche ich mir, dass alle Menschen zuerst mit Wissen versorgt werden und von ihnen verlangt wird, sich dafür einzusetzen und die Regeln einzuhalten.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Abbas im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Virtueller Rundgang im Museum der Moderne

09. Mai 2021

Objekte, Skulpturen und Malerei – die Ausstellung „IR“ des Schweizer Künstlers Not Vital im Museum der Moderne lenkt den Blick und die Gedanken in viele Richtungen. Eine Wand mit Malereien, die meist geklebte Bilder oder Kollagen sind, Objekte die vorgeben etwas zu sein, was sie im inneren vielleicht gar nicht sind – Not Vitals Kunstwerke regten beim virtuellen Museumsbesuch zu Interpretation an. Aber auch die Auseinandersetzung mit Sprache, Sprichwörtern und der Tatsache, dass sie oft nicht in andere Sprachen übertragen werden können und außerhalb ihres sprachlichen und kulturellen Kontextes erklärt werden müssen, war teil des Workshops mit Kunstvermittlerin Victoria Fahrengruber vom Museum der Moderne in Salzburg. Wir freuen uns, denn Kopf des Kamels bald in „real life“ von inne und außen erleben zu können.

Stipendiatin Hana zum Workshop: „Ich habe den Workshop richtig toll gefunden. Ich habe richtig viele neue Dinge gelernt und habe die Gegenstände im Museum faszinierend gefunden. Victoria hat alles sehr genau mit einem Video erklärt. Es hat sich so angefühlt als wären wir im Museum. Und danach hat sie jedes einzelne Objekt in Museum erklärt.“

Not Vital IR – Museum der Moderne Salzburg 2021

Hingezoomt: Studienberatung Architektur & Smart Building

Zahlreiche ehemalige Stipendiat:innen haben sich für das Architekturstudium entschieden, 5 Alumnis haben sich am 7.Mai Zeit genommen und über ihre Motivation für das Studium, die anfänglichen Schwierigkeiten, das Studium selbst und die Berufsaussichten zu berichten und Fragen zu beantworten. Insgesamt 16 START-Jugendliche aus ganz Österreich nahmen an der Studienberatung teil.

Vielen Dank an:
Sasa (START-Sbg: Smart Building FH Salzburg)
Endrit (START-Sbg: Architektur TU Graz)
Eslem (START-Vbg: Architektur Uni Liechtenstein)
Ayse (START-Wien: TU Wien)
Philip (START-Wien: TU Wien)
fürs Zeitnehmen und KnowHow-Weitergeben!

Für mich war die Besprechung sehr hilfreich. Es gab viele Informationen, die ich vorher nicht gewusst habe, die ich jetzt mithilfe der Beratung gelernt habe. Was mir besonders gefallen hat war, dass es verschiedene Leute über ihre unterschiedliche Erfahrungen gesprochen haben. So konnte man von ihren verschiedenen Erfahrungen auch lernen.

Amal (OÖ)


Ich schätze herzlich, wie die Alumnis sich Zeit genommen haben, um uns mit überaus wertvollen Infos über Architekturstudium zu informieren. Ich war mir diesbezüglich vollkommen unsicher und orientierungslos, jedoch hat diese Studienberatung dieses Hindernis beseitigt. Ich bin wirklich dankbar für ihre Geduld und für ihre Flexibilität bei der Beantwortung der gestellten Fragen. Vielen Dank Alumnis!!

Mohammed (NÖ)

Ich habe die Besprechung sehr geschätzt, zuerst weil man die Erfahrung vom Alumni miterlebt dürfte und zum anderen bekommt man ein Blick in unclothed Wahrheit über dem Studium.

Mahdi (Wien)

Ich habe teilgenommen, weil ich gerne wissen wollte, wie so ein Architektur Studium abläuft, da ich eine HTL für Bautechnik besuche.
Ich habe jetzt sehr viele Informationen enthalten und alle Fragen wurden beantwortet, die ich sehr gerne immer schon wissen wollte und kann mich dann in paar Jahren wenn es soweit ist entscheiden, ob ich gerne ein Architektur Studium machen will. Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und wie schwer so ein Studium ist. Es war sehr spannend und hilfreich.

Lily (OÖ)

Diese Studienberatung war sehr interessant. Wir haben über verschiedene Aspekte des Studiums gesprochen. Da war viele neue Informationen über die Projekten und die Kosten für das Bau von den Modellen. Was mir besonders gefallen hat war, dass die Alumis sehr freundlich waren und alle Fragen beantwortet haben. Auch sie erzählten viele ihrer interessanten Erfahrungen während des Studiums.

Sarah (NÖ)

Mir hat die Besprechung, bezüglich der Architekten Studienberatung sehr gefallen. Es wurden auch alle Unklarheiten und Fragen geklärt und ich bedanke mich sehr, dass ich bei der Besprechung dabei sein durfte.

Edina Mujadzic (OÖ)

Kunstprojekt: Dear Society… wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden

Dear Society! Liebe Menschen!

Wir leben in einer Welt, wo vieles missverstanden wird.

Wir leben in einer Welt, wo andere Kulturen oft nicht akzeptiert werden.

Wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden.

Diese Probleme kommen auch oft, in den Österreichischen Schulen vor.

Probleme, wie wenig Kommunikation, Rassismus und Mobbing sind in den Alltag hineingewachsen, was nicht so sein sollte.

Wir als junge Menschen haben uns entschieden diese Probleme anzusprechen und sind dafür bereit uns dafür einzusetzen.

Um Mobbing entgegen zu wirken, kann man Lehrer:innen speziell gegen Mobbing einstellen, die auf die Schüler:innen zugehen und deren Probleme allein mit dem jeweiligen Schüler/der jeweiligen Schülerin bespricht. Klar gibt es dafür Vertrauenslehrer:innen, die Schüler:innen unterstützen, aber wir brauchen auch Lehrer:innen, die auf die Schüler:innen zugehen können. Es gibt Schüler:innen, die introvertiert sind und sich nicht trauen Lehrer:innen anzusprechen. Gerade deswegen sollte man extra Lehrer:innen einstellen, die auf sowas achten.

Um Missverständnisse zu klären, muss vorerst die Kommunikation zwischen Schüler:innen und Lehrer:innen herrschen. Damit das Problem erst gar nicht entsteht, sollen Schüler:innen aktiver und selbstbewusster an die Sache rangehen. Die Lehrer:innen sollten genauso einen Weg finden wie zum Beispiel häufiger Feedback-Bögen austeilen, um ihren Unterricht besser zu Gestalten. Weiters sollen neue Fächer eingeführt werden, wo den Schüler:innen soziale Kompetenzen beigebracht werden.

Durch die Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass mentale Gesundheit nicht vernachlässigt werden sollte. Deshalb fordern wir einen Ausbau an Schulpsycholog:innen. Außerdem sollen die Gestaltung der Klassen geändert werden, sodass Lehrer:innen den Überblick in der Klasse nicht zu verlieren, um auf die einzelne Schüler:innen eingehen zu können. Über dies sollen Schüler:innen im Laufe ihrer Schullaufbahn, die Möglichkeit bekommen ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.

Darum appelliere ich an euch im Lehramt Studium ein Pädagogisches Fach einzuführen, so dass Lehrer:innen es als ihre Verpflichtung sehen ihre Rolle als Vorbild bewusster zu werden.

Denn wer, wenn nicht wir, wann wenn nicht jetzt und wo, wenn nicht hier!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat:innen Eray, Anni und Mariam im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.