In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Spiel und Spaß im Strandbad Bregenz

An einem sommerlich warmen Mittwoch trafen wir uns – eine kleine Gruppe mit Sandra – im Bregenzer Strandbad. Das Strandbad liegt ganz idyllisch am Bodensee. Wir plauderten ausgiebig miteinander, machten Spiele und natürlich gingen Manche auch ins Wasser zum Abkühlen.

Nach einer Weile sind wir alle an das Seeufer gegangen, dort sind auch einige ins Wasser gesprungen. Es war so witzig, da manche Stipis lustige Figuren beim Springen machten – das brachte uns sehr zum Lachen. Schließlich spielten wir noch eine Runde Beachvolleyball und schon war der Tag vorbei. Es hat uns allen total viel Spaß gemacht 😊.

Ein Bericht von Stipendiatin Iman

START-NÖ Jahresabschluss im Erlebnispark Gänserndorf

Zum Ende dieses außergewöhnlichen Schuljahres führte das gemeinsame Jahrestreffen die StipendiatInnen von START-NÖ in den Erlebnispark Gänserndorf. An einem Wochenende, wo in anderen Landesteilen Starkregen und Gewitter vorherrschte, blieben wir im Weinviertel gottseidank trocken und konnten eine schöne Zeit im Erlebnispark verbringen. Anfangs teilte sich die Gruppe und es ging für die StipendiatInnen entweder hoch hinaus in den Waldklettergarten oder auf kurze Wanderschaft mit Lamas beim Lama-Trekking. Beide Aktivitäten machten viel Spaß und nach einem guten Mittagessen ließen wir den Nachmittag im Erlebnispark ausklingen – mit Volleyball, Frisbee, Werwolf- oder UNO-Spielen, beim Gummistiefel-Golf oder auch am Slackline-Parkour und natürlich viel Austausch und Plaudern! Vielen Dank an das Team vom Erlebnispark Gänserndorf für die freundliche Betreuung!

Ich fand das Jahrestreffen sehr schön. Wir haben gedacht, dass es regnet, aber das Wetter war dann gut. Das Essen hat sehr gut geschmeckt und mit den Lamas zu spazieren war auch sehr lustig. Das Lama war ein bisschen schwer zu kontrollieren, aber war eine tolle Erfahrung 😊 Ich würde gerne noch einmal in den Erlebnispark gehen! – Khadija

Unser Jahrestreffen gestern war ein richtig lustiger Tag. Wir hatten die Gelegenheit mit Lamas zu spazieren und auch zu klettern. ich entschied mich für das Klettern über die Lamas, obwohl ich Höhenprobleme hatte, hatte ich viel Spaß dabei. Mit allen wieder dabei zu sein war eine spannende Erfahrung und es war schön, alle wiederzusehen. – Hayma

Jahresabschluss bei START-OÖ

Eigentlich wollte START-OÖ zum Jahresabschluss das Salzkammergut erkunden und nach Gmunden fahren, um dort auf den Grünberg zu fahren, zu rodeln und zum Laudachsee zu spazieren. Doch aufgrund des schlechten Wetters und der Hochwasserwarnungen entschieden wir uns dazu, den Tag gemeinsam mit Stipendiat:innen, START-Freund:innnen und Alumni in Linz zu verbringen. Neben Gesprächen, leckerem Essen und Spielen, stand auch noch der Besuch des JumpDomes (eine große Trampolinhalle) auf dem Programm.

Stipendiat Reza Rajabi berichtet:

Das Jahrestreffen war ein spannender, lustiger und sportlicher Tag. Das Programm bestand aus drei Teilen: Spielevormittag, Mittagessen und der sportliche Teil.

Am Vormittag haben wir kurz die verschiedenen Awards ausgeteilt und dann mit Spielen angefangen. Manche haben sich nur Zeit zum Reden genommen, manche entschieden sich für Karten-Spiele und manche (eigentlich nur Jungs und die Verena) waren aktiver und spielten Tischtennis. Danach gingen wir zu l’Osteria um ein wenig Energie für der sportlicher Teil zu sammeln. Die meisten haben Pizza bestellt und manche nur Paste vielleicht noch mit Salat. Mir hat das Pizza gefallen, besonders die BBQ Chicken empfehle ich weiter.

Danach gingen wir zu Jump Dome Linz, was eigentlich richtig Spaß machte, bis ich wegen dem Essen Bauchschmerzen bekam ☹. Aber nach einer kleinen Pause ging es wieder und ich konnte erfolgreich einen Salto schaffen. Wir haben 90 Minuten mit verschiedenen Herausforderungen verbracht, vielleicht manchmal ein bisschen zu „competetive“. Im Großen und Ganzen war der Tag für mich ein lustiger Abschluss dieses Jahres, ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch aktiver werden, den Everest hochzuklettern wäre keine so schlechte Idee.

„Es war toll alle wieder einmal sehen zu können und das Essen im Restaurant war ebenso sehr lecker. Im Jump Dome hatten wir alle gemeinsam viel Spaß und wir konnten uns auspowern. Im Großen und Ganzen war ein spaßiges Programm vorhanden und ich freue mich auf die weiteren persöhnlichen Treffen.“ Tuana Cetin, START-OÖ Stipendiatin

„Wir hatten viel Spaß beim Jahrestreffen, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Das Alternativprogramm hat nicht enttäuscht und es war schön wieder mal etwas mit START zu machen und neue Stipis kennenzulernen. Mein Highlight war auf jeden Fall das Trampolinspringen, wo wir vieles ausprobiert haben.“ Sara Elsoudany, START-OÖ Alumna

„Es war so schön wieder alte START-Kollegen zu treffen und neue Stipis kennenzulernen. Der Jahresabschluss war ein voller Erfolg und ich gratuliere allen diesjährigen Maturant*innen, die auch heuer mit Hilfe von START abgeschlossen haben!“ Thupten Dergey, START-OÖ Alumnus

Sommerprogramm: Ocean Park

Bowling und Billard mit START-Wien

Jedes Jahr organisieren die Stipi-SprecherInnen verschiedene interessante Workshops beziehungsweise Exkursionen, die mit jede Menge Spaß verbunden sind. Heuer stand das Bowling- und Billardspielen im Ocean park auf der Liste.

Am vergangenen Samstag, den 17. Juli 2021 haben sich insgesamt 18 Start-StipendiatInnen in der Millennium City getroffen, um gemeinsam jede Menge Freude zu haben und auch die neuen Start-StipendiatInnen kennenzulernen. Am Anfang wurde natürlich kontrolliert, ob die Corona-Maßnahmen bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen passen, danach konnte es schon losgehen. Die StipendiatInnen bildeten Gruppen, denn mehrere Bahnen standen uns zur Verfügung.

Viele waren das erste Mal Bowlingspielen. Das war aber komplett irrelevant, denn die, die schon öfters das Kegelspiel gespielt hatten, gaben den anderen Tipps, damit sie noch mehr Bowling-Pins erzielen konnten.

Nach 2 Stunden ging es mit dem Billardspielen weiter. Mir persönlich hat Bowling mehr Spaß gemacht, aber hier gingen die Meinung der StipendiatInnen auseinander.

An sich hat mir der Ausflug sehr gut gefallen, aber was mich an dem Tag so sehr fasziniert hat, war der Zusammenhang STARTs als Gruppe. Beim Anmelden war ich ein bisschen skeptisch, weil da fast nur alte StipendiatInnen dabei waren und alle sich untereinander kannten. Aus diesem Grund hat mich das Verhalten der StipendiatInnen noch mehr erstaunt. Nach fünf Minuten hatte ich das Gefühl, dass ich schon länger dabei bin und am Ende hab ich fast vergessen, dass es mein erstes Treffen mit den alten StipendiatInnen war. So warm nimmt START neue StipendiatInnen mit offenen Händen auf!

Autorin: START-Wien Stipendiatin Amena

Jahresabschluss der Salzburger Stipendiat*innen

Für das diesjährige Jahresabschlusstreffen sollten die Stipendiaten und Stipendiatinnen ein Programm erleben, das nicht nur bildet, sondern auch unglaublich viel Spaß macht. Am Sonntag, den 11. Juli ging es für das START-Salzburg Team und den Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen nach Linz. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ im Linzer Kulturquartier und ein gemeinsames Mittagessen in der L’Osteria. Gekrönt wurde der Tag durch den Besuch des JUMPDomes in Leonding.

Wir haben unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, welche Eindrücke sie aus der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ mitnehmen konnten.

„Ich fand die Wolken und den schönen Blick auf die Stadt Linz sehr interessant. Obwohl ich Höhenangst habe, wollte ich trotzdem den Blick von oben betrachten. Aber die Flamingos bzw. die Vorstellung vom Paradies durch solchen Bilder waren nicht so Glaubhaft für mich.“

– Rohullah

„Es war das erste Mal, dass ich in Linz war, so konnte ich durch die verschiedenen Aussichtsplateaus große Teile Linz sehen. 1h reicht niemals aus, um die Ausstellungen zu sehen. Man muss sich mehr Zeit nehmen, aber das würde laut unserem Guide 2-3h dauern.“

– Plabon

„Bei der Ausstellung Höhenrausch kam mir das Thema: ‚Wie im Paradies‘ am Anfang etwas fraglich vor, doch je mehr wir uns angesehen haben, desto mehr hat es mich interessiert. Besonders toll fand ich als wir draußen über den Dächern waren und uns den Wasserdampf ansehen konnten. Im Allgemeinen war es sehr schön, nach so langer Zeit so eine interessante Ausstellung zu besichtigen und ich würde jeden den ‚Keine Sorgen Turm‘ empfehlen zu besichtigen!

– Mihi

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Mein Name ist Edison Baardies ich bin seit 3 Jahren Stipendiat bei Start Wien und nehme dieses Jahr am Benjamin Franklin Transatlantic (BFTF) Fellowship Programm teil.

Was ist BFTF? Bei BFTF handelt es sich darum, Beziehungen zwischen der jüngeren Generation von US-Amerikaner:innen und Europäer:innen zu fördern, um starke Verbindungen und ein Bewusstsein für gemeinsame Werte aufzubauen. Dabei nehmen wir an Workshops/Seminaren und kleineren Freizeit Aktivitäten teil. Das ganze Programm findet auf Englisch statt. Wegen Corona war es nicht möglich die 4 Wochen in den USA auf der Purdue University in Indiana zu verbringen. Stattdessen findet das gesamte Programm auf Zoom statt. Es ist dennoch vorgesehen das wir im Oktober dann eine Reunion in den Vereinigten Staaten haben werden.

Die erste Woche bei BFTF ist bereits um. Wir haben Workshops von Montag bis Freitag 17-21 Uhr. Wir sind 63 Stipendiat:innen davon aus jedem europäischen Land eine Person und rund 15 amerikanischen Stipendiat:innen. Schon in den ersten Wochen war es möglich mit vielen anderen Stipendiat:innen Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und an großartigen Workshops teilzunehmen.

Das Programm scheint nach einer Woche schon unfassbar großartig. Es ist wie eine große Gruppe an Menschen, die gerade neu in eine Klasse kommen. Alle lernen sich erst kennen, man hat immer was zu reden und immer jemanden zum Schreiben, weil wir so viele unterschiedliche Zeitzonen haben. Ich glaube, wenn es bei uns 18 Uhr ist, ist es bei manchen Stipendiat:innen 6 Uhr in der Früh teilweise.

Bei BFTF gibt es 2 Arten von Workshops. Die jenen die von Alumnis vorbereitet werden, bei diesen ist es nicht verpflichtend teilzunehmen und die des Hauptprogramms wo eine Teilnahmepflicht besteht. Worum handelt es sich bei den Workshops? Bei den Workshops handelt es sich hauptsächlich um Politik, Kultur und Ethik. Es ist sehr interessant für Schüler und Schülerinnen, die eine politische Karriere anstreben. Was es für Workshops gibt? Der erste Workshop war über Benjamin Franklin. Danach hatten wir einen Workshop über demokratische Staatsbürgerschaft. An den nächsten Tagen hatten wir Workshops zu Rechtsfällen in den USA wo wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und quasi eine Lösung für den Fall finden mussten. Unsere Lösung durften wir dann vor ehemaligen Anwält:innen aus den USA präsentieren und uns ein Feedback einholen. Außerdem gab es auch ein Alumni Workshop über das Thema: Wie man richtig verhandelt.

Zu Ehren der Unabhängigkeit der USA – hatten wir auch am Sonntag, dem 04.07.2021 ein virtuelles Picknick wo kein Workshop stattgefunden hat, sondern eher als Spieletag gestaltet wurde.

Jahresabschlusstage bei START-Wien: Schneeberg (2)

Der zweite Tag bei START-Wien beginnt ein wenig gemütlicher und entspannter, das kann natürlich auch daran liegen, dass wir uns bereits um 7:20 beim Hauptbahnhof treffen, um mit dem ersten Zug nach Wiener Neustadt zu fahren, wo wir in die zweite Verbindung umsteigen, die uns nach Puchberg am Schneeberg bringen wird.

In Puchberg angekommen stärken wir uns mit einem kleinen Frühstück und heißen Getränk (oder auch Eiskaffee) im „Zahnradbahnstüberl“ direkt am Bahnhof/der Talstation, bevor uns die „Salamanderbahn“ (Schneebergbahn) Zahn um Zahn auf den Schneeberg bringt. Das Panorama während der Fahrt beeindruckt uns sehr, so dass die Smartphones schnell zum Einsatz kommen um das Erlebte fest zu halten. Oben am Berg angekommen sind die Temperaturen wärmer als erwartet, die Sonne erscheint mehrmals hinter der trüben, grauen Wolkendecke und dies erfreut uns, denn wir haben mit 14°C und Regen am Berg gerechnet. Wir genießen den Ausblick, die frische und kühle Luft, die Natur und das Zusammensein, dabei dürfen die vielen Selfie-Sessions (und wir lieben diese!) auch nicht fehlen. Danach spazieren wir gemütlich eine kleine Runde zum Damböckhaus, das ist unser nächstes Ziel, besser bekannt als die Mittagspause. Christoph und Susi (der Wirt und die Wirtin) empfangen uns herzlich. Das Wetter ist angenehm, so können wir die Pause auf der Terrasse an der frischen Luft verbringen, bevor wir auf den Gipfel des Waxriegels hinauf wandern. Viele Boomerangs (das sind unterhaltsame Mini-Videos) später spazieren wir wieder zur Bergstation.

Ein warmer, gemütlicher, lustiger und erlebnisreicher Tag geht zu Ende, denn für viele unserer Stipis ist dies der allererste Ausflug auf einen höheren Berg gewesen und das hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Das Jahrestreffen war die Brücke zum Kontakt mit den Stipis. Ein tolles Programm und eine tolle Zeit in der Natur, durften wir miteinander verbringen. Zwischen den Bergen haben wir spannend Konversationen geführt und uns besser kennengelernt. -Banan

Das Jahrestreffen war für mich angenehm und spaßig. Zuvor war ich nie auf so einem großen Berg und ich freue mich diese Erfahrung gemacht zu haben. -Eray

Es war richtig schön und unterhaltsam! Man könnte recht viel Spaß haben und es war wirklich unfassbar wieder so etwas alle gemeinsam zu erleben. Unvergesslich einfach! -Ibo

START-OÖ erkundet den Attersee

Einige START-OÖ Stipis nutzten das schöne Wetter, um gemeinsam einen Ausflug zum Attersee inklusive Schifffahrt zu machen. Stipendiat Eray berichtet seine Eindrücke:

Am 04.07.2021 haben wir uns am Bahnhof Linz getroffen und haben mit dem Zug zum Attersee gefahren. Als wir aus dem Zug ausgestiegen sind, haben wir gesehen, wie schön der Attersee ist.

Nach ein kleines Essen sind wir zu unserem Boot gegangen. Das Boot sah alt aber trotzdem sehr schön aus. Die Tour hat ungefähr eine Stunde gedauert und sie hat uns sehr gefallen. Wir haben viele Bilder gemacht und den See genossen. Danach sind wir zurückgegangen und haben uns einen Schatten gesucht. Den Tag gaben wir mit viele Spiele und mit viele Plauderei verbracht. Es war ein schöner Tag für uns alle.

Die Bilder und die Erinnerungen werden uns in der Zukunft ein Lächeln auf dem Gesicht zeichnen, wenn wir sie zufällig oder absichtlich sehen bzw. uns daran erinnern. Wir sollten solche Momente sammeln und dieser Ausflug hat uns vieles mitgegeben.“

Und auch Hafizullah schildert seine Eindrücke:

„Am 04.07.2021 machten wir einen Ausflug zum Attersee bei Kammer-Schörfling. Nach der Ankunft machten ein Picknick und anschließend fuhren mit einem Schiff eine ganze Rundfahrt. Wir genossen die Schifffahrt und machten viele schöne Bilder von dieser Fahrt. Am Nachmittag spielten wir verschiedene Spiele, wie Tennis, Minigolf, Uno und andere Kartenspiele. Ich war schon mehrmals beim Attersee, aber es hat mir nie so viel Spaß gemacht dieses Mal. Am frühen Abend fuhren wir mit dem Zug nach Linz zurück und gingen schließlich noch in ein Restaurant für das Abendessen.

"Die Zeit am Attersee gemeinsam mit den anderen war sehr schön. Endlich konnten wir nach einem langen und stressigen Schuljahr mal wieder einen Tag entspannt genießen." Samar
"Je schöner und voller die Erinnerungen desto fester werden die Freundschaften." Eray

START NÖ Infotag mit neuen Stipendiat*innen

Am 3. Juli 2021 war es nun endlich so weit für die neuen NÖ Stipendiat*innen. Zunächst bekamen sie die wichtigsten Informationen über das Bildungsprogramm und das kommende Schuljahr, danach ging es ab in den Prater. Mit Picknickdecken und Snacks suchten wir uns einen kühlen Platz in der Hauptallee aus. Anschließend spielten wir ein Kennenlernspiel, damit wir uns besser kennen. Viele Dialoge, UNO-Karten, Volleyball und Schach waren auch am Programm. Die Stipendiat*innen hatten sehr viel Spaß und konnten schnell neue Freundschaften knüpfen. Wir freuen uns schon sehr auf das kommende Schuljahr mit unseren neuen und sehr motivierten Stipis*.

Samstag war meine erste Treffen mit die anderen Stipendiaten. Alles war wunderbar, wir waren in Park und haben uns besser kennengelernt. Als erwartete, ich habe viele interessanten Menschen kennengelernt, mit dem ich gemeinsame Interessen teile. Zwischen Spielen, Talks und Snacks haben wir viele Themen gesprochen. Der Zeit war so schnell vorbei, als wir unsere Alltag erzählten. Wir haben ein schönes Zeit zusammen gehabt. Ich freue mich sehr auf die nächsten Treffen. – Raissa

Mir hat es sehr gefallen, andere Stepis zu treffen und kennenzulernen. Es waren sehr nette Menschen da. Gemeinsam sind wir zum grünen Prater gefahren und haben uns dort gemütlich gemacht und einander ein Schritt näher gekommen. Das fand ich echt toll! – Ragad

Ich fand den Tag informativ und super gestaltet. Ich habe alle nötigen Informationen sehr klar, deutlich und gut präsentiert bekommen. Ich fand auch schön, dass wir (die neuen Stippis) uns ein wenig näher kennenlernen konnten, indem wir zusammen im Park verschiedene Aktivitäten durchgeführt haben. Das erschlafft ein Raum der Freude und Spaß! Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit 🙂 – Joy

Jahresabschlusstage bei START-Wien: Waldseilpark (1)

Erster Ferientag, warme Temperaturen, viele Mutproben – das ist die perfekte Mischung für unseren ersten Jahresabschlusstag an diesem Wochenende. Wir treffen uns bei der U4 Station Heiligenstadt, richten dort eine temporäre START-Teststraße ein, denn Sicherheit geht vor, stärken uns mit unserem Frühstück, hüpfen (etwas gestresst) in den Bus hinein und fahren eine weite und äußerst kurvenreiche Strecke auf den Kahlenberg hinauf. Der Kaffee hätte dann doch lieber nach der Fahrt konsumiert werden sollen.

Oben am Kahlenberg ist unser Ziel der Waldseilpark. Wir bekommen unsere Klettergurte, einen Helm, Kletterhandschuhe, so sind wir bestens ausgerüstet für den Erlebnispark. Bei der Einweisung erhalten wir zahlreiche Tipps zur Sicherheit, dem Klettergarten und können das Gelernte gleich bei den Probestationen umsetzen und kontrollieren dabei ob die Informationen alle gut verstanden wurden.

Mit einem guten Sicherheitsgefühl wird nun der Park schrittweise erkundet, denn auf uns warten 17 Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, wobei die schwarzen Strecken die schwierigsten sind, da geht bis zu 20 Metern in die Höhe und viele Mutproben! Denn einige Stipis möchten stufenweise ihre Höhenangst besiegen, neue Stärken kennenlernen und mit dem Flying Fox durch die Lüfte gleiten… viele erlebnisreiche Stunden später steht noch ein Highlight am Plan: gemütlich zusammen sitzen, reden, essen, viel Eiskaffee trinken und lachen.

Es war ein unvergessliches Erlebnis, bei dem ich meine Höhenangst bekämpfen konnte und neue Stärken in mir entdeckte. Es war sehr schön, sich wieder mal zu treffen und miteinander zu reden. Das Essen war köstlich und die Stimmung war grandios. Es hat mich sehr gefreut, dabei zu sein. -Omran

Das Jahrestreffen war suuuuper. Ich dachte ich traue mich nicht zu klettern, aber am Ende hab ich alle Levels geschafft. Es war echt toll wieder einige Stipis zu sehen. -Rawina

START-Vorarlberg Jahrestreffen 2021

Vergangenen Samstag fand das Jahrestreffen der Vorarlberger StipendiatInnen statt. Normalerweise zelebrieren wir dieses Treffen immer für zwei Tage mit einer Übernachtung, aber auf Grund der Corona-Situation wurde es auf einen Tag begrenzt.

Es soll zum Schulschluss hin einfach nochmal ein unbeschwertes Zusammenkommen mit allen Stipis und dem START-Team Sandra und Larissa.

Gut bewährt hat sich für einen gemeinsamen Ausflug ein Besuch auf den Erlebnisberg Golm im Montafon: Seilbahn, Waldseilpark, Rutschen, Flying Fox und Alpine Coaster in der schönen Natur macht einfach allen Spaß! Das bestätigen auch die positiven Rückmeldungen:

Maya:Es war sehr schön und ich fand Flying Fox sehr abenteuerlich und war eine neue Erfahrung für mich. Ich würde es gerne wiederholen. Danke!“

Ibrahem: „Es war eine ganz gute Belohnung, da alle Stipis ein schwieriges Schuljahr erlebt haben! Ich habe mich gefreut, dass ich die anderen wieder mal sehen durfte! Bezüglich der Aktivitäten: Alpine Coaster ist mein Highlight!“

Lexi: „Das Jahrestreffen hat mir sehr gut gefallen, es war ein sehr schönes Erlebnis und es freut mich, dass ich so viele tolle Erinnerungen machen konnte. Am besten hat mir die Fahrt mit dem Alpine Coaster gefallen!“

Joy: „Wir trafen uns, um gemeinsam Spaß zu haben – ein paar gingen mit Sandra Klettern und einige flogen mit dem Flying Fox über den Latschau Stausee. Nach einer ausgiebigen Mittagspause – bei der sich viele Kässpätzle bestellten – sind wir mit dem Alpine Coaster herunter gefahren. Es war wirklich super, noch einmal Zeit mit allen zu verbringen. Alle hatten Spaß und ich kann sagen, dass wir den Spaß, den wir nach einem langen stressigen Schulsemester hatten, wirklich verdient haben.“

Baris: Mein Engagment in der Schule

Hallo, mein Name ist Baris Can Sahin, ich bin 16 Jahre alt und besuche die 7. Klasse des BORG Lauterachs. Schon seit der ersten Klasse in der Mittelschule half ich meinen Mitschüler*innen und meinen jüngeren Freunden bei Problemen in der Schule. Da ich eine Stärke für Sprachen vorweisen kann und mir die Lernfächer einfach fallen, helfe ich seit einigen Wochen zwei meiner Mitschüler regelmäßig. Wir treffen uns meist Mittwoch nachmittags in der Schule, aber wenn es dringend ist, vereinbaren wir auch mal eine Videokonferenz, zu der sich auch weitere Freunde von uns zuschalten.

Außerdem bin ich derzeit der stellvertrender Schulsprecher und der Vize-Klassensprecher. Meine Mitschüler können sich stets darauf verlassen, dass ich die Infos zu allem habe, was die Schule oder Prüfungen betrifft. Bei Unklarheiten bin ich die erste Anlaufstelle für meine Klasse und Freunde. Als stv. Schulsprecher bin ich in den SGAs meiner Schule ein aktives Mitglied. In dieses SGAs (Schulgemeinschaftsauschuss) besprechen die Schülervertretung, der Elternverein und einige Lehrer, wie wir die Schule zu einem besseren Ort machen können. Beim nächsten SGA habe ich vor, die Mitglieder von einem Debattierclub zu überzeugen. Außerdem werde ich mich für Lernbücher im naturwissenschaftlichen Bereich stark machen, da diese – meiner Meinung nach – für den Kunst -und Musikzweig zu kurz kommen, oder wir gar keine bekommen. Als Teil der Schülervertretung bin ich auch ein aktives Mitglied des Krisenteams der Schule und auch sonst wurde ich schon oft zur Hilfe gerufen und konnte bei Lehrermeetings die Sicht der Schüler vertreten.

Zudem bin ich auch Mentor für die 5. Klassen. Als Mentor schaue ich zu, dass sich die „Neuen“ stets wohlfühlen und jemanden haben, zu dem sie kommen können, sollte es ein Problem geben. Mit meinen Mentees (so nennen wir Mentoren die 5. Klässler) habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Wir haben Spaß miteinander und sie fragen mich oftmals, wie welcher Lehrer einen Test gestaltet, oder wie sie besser mit schwierigen Lehrpersonen klarkommen können. Glücklicherweise gab es in meiner Menteeklasse kaum Probleme, so musste ich nie ernsthaft „eingreifen“. Wäre dies der Fall, dann wäre ich dank meiner Mentorenausbildung, die wir am Ende letzen und Anfang dieses Schuljahres bekommen habe, perfekt vorbereitet. Als kleines Extra haben wir Mentoren dieses Jahr auch einen kleinen Film gedreht, den man auf der Website der Schule sehen kann: https://youtu.be/3bEdX_rReOE

Euer Baris von START-Vorarlberg

Minigolfen bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27. Juli 2021 trafen sich die SART-OÖ Stipis, um in Linz Minigolf zu spielen. Vom Bahnhof aus ging es mit dem Bus zur Minigolfanlage am Freinberg.

Bei heißen Temperaturen probierten wir uns an verschiedenen Stationen. Insgesamt gab es 18 Bahnen und man hatte je Bahn höchstens 7 Versuche den Ball in das Loch zu befördern. Von relativ einfachen Hindernissen bis zu Bahnen, die unter 7 Schlägen so gut wie nicht schaffbar waren, war alles dabei. Dafür, dass es manche von uns auch zum ersten Mal ausprobiert haben, funktionierte das Spielen schon sehr gut. Als kleine Abkühlung gab es auch eine Runde Eis für alle.

Das meint Momo zum Minigolfen:
„Wir haben uns trotz der Hitze zum Minigolfspielen getroffen. Die Freude war groß wieder ein paar andere Stipis zu sehen. Auch ein Eis hat uns etwas von der Hitze abgelenkt und abgekühlt. Wir haben alle Stationen durchgemacht, haben viel gelächelt und hatten dabei sehr viel Spaß. Danke Start!“

Es war ein super Nachmittag auf der Minigolfbahn 😊

„Wir sind am Ziel“

Trotz Corona-Pandemie und zahlreichen Veränderungen und Terminverschiebungen während des Schuljahres durften vier unserer Salzburger Stipendiaten und StipendiatInnen nun endlich sagen, „Wir sind am Ziel“.

Die Stipendiaten Qodratullah, Rohullah und Maisam sowie die Stipendiatin Zaynab haben in diesem Schuljahr ihre Matura bzw. ihren Ausbildungsabschluss bestanden. Wir gratulieren allen herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Nun haben wir unsere Absolventen gefragt, wie sie sich fühlen und welche Gedanken und Emotionen sie haben, wenn sie an ihre START-Stipendien-Zeit zurückdenken.

„Einerseits freue ich mich sehr, dass ich die Matura geschafft habe, andererseits fühle ich mich gleichzeitig traurig, da ich mich von meinen Freundinnen und Freunden verabschieden musste. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich sehr stolz auf mich, dass ich trotz meiner Teilzeitarbeit die Abend HAK abgeschlossen habe. Als ich in der ersten Klasse war, hatte ich keine Hoffnung, die Schule abschließen zu können und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei START-Salzburg für die Unterstützung und Betreuung.“

– Zaynab Hussaini

„Mein erster Gedanke über START, bevor ich mich bei START-Salzburg beworben hatte, war, dass sie auch, wie viele andere Organisationen, sehr bürokratisch sind  und nicht auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer eingehen werden. Aber ich lag falsch. START ist die Organisation, in dem alle Teilnehmer einzeln und auf der besten Art- und- Weise betreut werden.
Bei START geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung oder Bildung, sondern man setzt auch sehr viel Wert auf Zusammenarbeit, Einander verstehen, Freundschaften bilden usw. Nach drei Jahren bei START, habe ich nun meine Matura in der Hand und werde mir bald eine passende Arbeitsstelle finden. Dabei bin ich auch nicht allein, Weil START nicht ihre Stipendiaten aufgibt, sondern sie weiterhin bei der Suche nach einer Arbeit bzw. Studium unterstützt.
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Teil dieser wundervollen Familie zu sein.“

Qodratullah Miakhel

„Das Gefühl ein Maturant zu sein, ist ein ganz besonderes. Es ist ein eine enorme Erleichterung, die fünf Jahre an der HLW Wolfgangsee positiv absolviert und mit der Matura abgeschlossen zu haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass die vier Jahre beim START-Stipendium und die zwei Jahre als Stipisprecher, zu eine der schönsten Zeiten in meinem Leben zählen. Trotz der vielen schwierigen Umstände, habe ich es geschafft, so weit zu kommen und bin sehr stolz darauf, ein Alumni zu sein. Ich weiß, dass ich es ohne professionelle Unterstützung des START-Teams nie so weit geschafft hätte, weswegen ich meinen größten Dank an das gesamte Team aussprechen möchte!“

Rohullah Muhammadi

„4 Jahre lang, jeden Tag Schule, ohne Maske oder mit Maske ist schon so oder so anstrengend. Jetzt ist alles überstanden. Ich fühle mich, als ob ich den ersten wichtigen Schritt in Richtung meiner Ziele gemacht habe. Ich freue mich natürlich darauf, aber nicht so als ob alles vorbei wäre. Bildung ist eine unendliche Strecke. Am Anfang hat die Schule auch ihre eigenen Schwierigkeiten gemacht, noch schwieriger wird es, wenn man schlechte Deutschkenntnisse hat, eben sind die Schulen dafür da, um uns die Sprache und das Wissen zu überliefern und beizubringen, obwohl es nicht so leicht ist. Ich würde sehr gern das Erlernte in einer Firma anwenden können, aber aufgrund meiner noch fehlenden Aufenthaltserlaubnis, geht das nicht. Dafür genieße ich derzeit den Sommer und es tut so was von gut.“

– Maisam Taheri

online-Workshop: VWA/ Diplomarbeit schreiben

Am Donnerstag, den 24.06.2021 hatten wir Stipis einen online Workshop von 17:00 bis 19:00 Uhr über die wichtigsten Tipps und Informationen für unsere VWA bzw. Diplomarbeit. Unsere Workshopleiterin Nadine Franz hat uns erklärt, wie wir die Literaturrecherche, Zitation, Einleitung, Fazit und wissenschaftlichen Ausdrücke machen können. Nadine stand auch für unsere Fragen immer zur Verfügung. Die Zeit war aber knapp, da der Workshop nur zwei Stunden war für solches großes Thema. Aber es war sehr hilfreich für uns allen und wir haben viele neue Informationen über das Schreiben einer VWA/ Diplomarbeit.

Danke an Nadine für die hilfreiche Tipps und Informationen, die uns das Schreiben erleichtern.

Danke auch an START, dass sie für uns solche informativen Workshops organisieren.

Statements:

Ibrahim: „Der Workshop hat mir sehr gefallen, da die Nadine sich bei dem Thema sehr gut auskennt. Ich würde mich auf die nächsten Workshops mit ihr sehr freuen.“

Shirin: „Jede von uns wünscht sich eines gutes Feedbacks und gute Note beim Schreiben von VWA/Diplomarbeit. Nadine befasste sich um dieses Thema um uns zu informieren und uns leichter tun beim Arbeiten. Sie war super und der Workshop war super organisiert, jedoch war die Zeit zu knapp für ein solches besonderes Thema.“

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert.

Photography Walk Workshop

Am 20. Juni 2020 trafen sich sieben Stipis mit Sandra, um ein Photography walk durchzuführen, welche sehr neu für vielen anwesenden Stipis war. Das Prinzip einer Photography walk ist es, sich in Gruppen zusammenzusetzen oder allein ein Thema auszusuchen. Heutige Themen waren beispielsweise Steine, Stehlampen, Gegenstände in Farbe Gelb und Blumen zu fotografieren. Dafür haben wir zwei Stunden zur Verfügung bekommen und wir konnten die Zeit in diesem schönen Wetter ganz gut genießen. Anschließend trafen wir uns am Treffpunkt wieder und plauderten kurz miteinander. Während wir auf unsere take away Pizzas warteten, zeigten wir Sandra unsere tollen Fotos, die sie sehr schön gefunden hat. Außerdem als wir unser Essen bekommen haben und uns ein Platz gesucht haben, begannen wir mit heißen Diskussionen, denn wir uns seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben und viel zum Erzählen hatten.

Statement von Shirin:

„Ich fand das Treffen genial! Ich habe die Zeit genossen und freue mich auf das nächste Treffen miteinander. Und zwar nicht ein Paar, sondern alle gemeinsam!“

Statement von Midia:

„Der Workshop war toll. Ich habe mich gefreut, meine Freunde seit langer Zeit wiederzusehen. Wir haben zusammen eine schöne Zeit miteinander verbracht. Danke für die Zeit!“

Statement von Hadel:

„Es war sehr schön. Ich konnte neue Sachen zum Thema Fotografieren lernen. Es hat viel Spaß gemacht und es hat mich gefreut, dass wir uns wieder mal treffen durften und dass wir die Möglichkeit hatten, uns miteinander zu unterhalten.“

„Euer Erfolg ist unser Erfolg“

Wie jedes Jahr laden Maude und Bill die MaturantInnen bei ihnen Zuhause auf ein Abschiedsessen ein. Für die Alumni war es ein sehr spannender und interessanter Tag, weil einige von ihnen noch nie bei Maude und Bill waren.

Auch dieses Jahr trotz der Corona-Pandemie trafen sich die Matura-AbsolventInnen bei den Dearstynes. Für die Alumni war der Tag sehr schön, Maude und Bill wiederzusehen. Nach der Begrüßung gingen wir gleich ins Esszimmer. Maude hatte für uns gebratenes Hühnchenfleisch mit Kartoffelsalat und grünen Salat zubereitet. Während dem Essen haben die Alumni von ihren Matura-Erfahrungen erzählt und sie haben auch die Möglichkeit bekommen, über das Leben von Maude und Bill noch mehr zu erfahren. Das haben wir sehr toll und spannend gefunden.

Wir Alumni haben die beste Gelegenheit bekommen, über unsere zukünftigen Pläne mit Maude und Bill zu sprechen. Maude und Bill haben uns immer dazu motiviert, unsere Ziele zu erreichen. Sie waren sehr stolz auf uns, dass wir die Matura erfolgreich bestanden haben. Über diesen Erfolg haben sie sich sehr gefreut. Das ist das schöne Zitat von Bill „Euer Erfolg ist unser Erfolg und wir sind sehr stolz auf euch“. Nach einem sehr netten Gespräch haben wir Matura-AbsolventInnen uns versprochen, dass wir auch in Zukunft mit ihnen weiterhin in Kontakt bleiben. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere zukünftigen Ereignisse mit Maude und Bill teilen dürfen.

An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen der neuen START-Vorarlberg-Alumni von ganzem Herzen bei Maude und Bill für das wohlschmeckende Essen und die wertvollste Zeit. Danke, dass sie sich für die Integration so sehr engagieren! Ich wünsche ihnen eine schöne Zeit mit viel Glück und Gesundheit!

Ein Bericht von Maturant Shah Ali

VWA-Workshop – 4. Teil

Am Samstag, den 19.06.2021, ging mit unserem VWA-Workshop weiter. Wir, die Vorarlberger Stipis, haben uns zum vierten Mal von 14:00-17:00 mit unsere VwA-Begleiterin Julia Krepl online getroffen. Zu Beginn haben wir erstmal eine Wiederaufrufung von unseren Informationen vorgenommen, das heißt, dass wir in der Einführung unser bisheriges Wissen aufgefrischt haben. Anschließend hat unsere Kursleiterin, Julia Krepl, uns sehr viele unterschiedliche Informationen über die Vorwissenschaftliche Arbeit mitgegeben. Beispiele dafür sind: Zitieren, Paraphrasieren, Inhaltsverzeichnis bei der VWA, Bibliografie und zum Schluss der Sommerplan. Viele neue Aussagen und viele Fragen.  Außerdem hat Julia uns freundlicherweise viele Musterbeispiele und Schreibhilfen mitgesendet.

Ich habe bemerkt, dass jeder diesen Workshop gebraucht hat und ebenfalls hat es das Interesse aller geweckt. Jede/r konnte etwas von diesem Nachmittag für das zukünftige Schreiben der vorwissenschaftlichen Arbeit mitnehmen.

Ich fand den Workshop wie immer sehr informativ und hilfreich. Ich habe jetzt sehr viele neue Information über die VWA und kann diese passend anwenden. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Kursbegleiterin Julia ihren Job auf ihrer Art und Weise sehr großartig und perfekt macht. Sie ist ein sehr engagierte und gedulde Lehrerin.

Kommentare:

Midia: ich fand den Workshop wieder sehr informativ. Wir haben viele Sachen bezüglich der VWA besprochen und manche Informationen wiederholt. Julia hat auch alle unsere Fragen beantwortet, so dass wir bald unsere VWAs schreiben können.

Baris: Der VwA-Workshop am vergangenen Samstag gefiel mir sehr gut. Wir haben die letzten Stunden Revue passieren lassen und über unsere Fortschritte gesprochen und viel gelacht und viele neue Sachen gelernt. Außerdem haben wir einen Sommerplan erstellt. Ich freue mich schon auf das Schreiben.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

„Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. „

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

„Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.“

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

„Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.“

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Hip Hop Workshop

Während viele schon auf Präsenz Termine umsteigen konnten, gibt es noch vereinzelte Zoom Termine wo mehrere Bundesländer zusammenkommen können. Diese Möglicheit nutzten die Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Vorarlberg um beim Hip Hop Workshop von Nedžad Moćević aus Salzburg teilnehmen zu können.

Bei diesem 3-stündigen Workshop analysierten die Stipendiat*innen die Texte von berühmten Künsterler*innen aus den USA und Deutschland. Anschließend diskutierten sie in Kleingruppen die gesellschaftliche und politische Rolle der Künstler*innen. Außerdem erfuhren sie mehr über die Geschichte des Hip Hop und die Entwicklung bis heute. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr interessanter Workshop! Wir bedanken uns bei unserem Trainer Nedžad Moćević!

Mir kam ein 3-stündiger Workshop gefühlt noch nie so kurz vor, weil mich das Thema Hip Hop so interessiert hat, dass die Zeit einfach verflogen ist. Ich würde jederzeit an so ähnlichen Workshops teilnehmen  und hoffe es gibt in Zukunft weitere von solchen Workshops, weil ich Musik/Tanz liebe und mir ein Leben ohne, einfach nicht vorstellen kann. Ich finde es super spannend die Geschichte von Hip Hop zu kennen, weil man selbst dann mit dieser Stilrichtung noch mehr verbündet ist und eine andere Perspektive darauf hat. Mich hat erstaunt was für einen immensen  Einfluss heutzutage  paar Jugendliche in Amerika in den 70ern hatten, die mit ihren wenigen Ressourcen damals eine weltweite Bewegung angezettelt haben. Ich hätte gerne noch mehr zu einzelnen Künstler*innen gehört, die diese Bewegung in den folgenden Jahren groß gemacht haben, da man durch diese wahrscheinlich auch Ähnlichkeiten in jetzigen Werken erkennt, oder zumindest die Wurzeln von diesen. Letztlich, ist Nedžad eine lustige und verständnisvolle Person, der man gerne zuhört. Genti

Es war wirklich spannend. Der Trainer war sehr freundlich, sympathisch und kannte sich sehr gut aus. Es hat mir alles gut gefallen, vor allem als wir Lieder analysiert haben.-Suliman

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich an Hip Hop eine große Interesse habe und ich nicht wusste wie Hip Hop entstanden ist. Shiar

Comics erstellen #2 – mit Soso

„In jeder Person steckt ein künstlerisches Potential – man muss es nur etwas herauslocken“ – so motivierte START-OÖ Alumna Soso uns am 13.06.2021 für den 2. Teil des Comic Workshops. Nachdem wir im 1. Teil die Geschichte und die Basics zum Thema Comics erhalten haben, ging es beim 2. Teil um die Ideenfindung, den ersten Entwurf und das Gestalten unseres Comics.

„Genauso interessant war der zweite Comics-Workshop wie der erste. Ich habe immer gedacht, dass ich nicht zeichnen kann, aber mit Soso habe ich gelernt, wie ich meine Kreativität heraushole und dass das Zeichnen nicht unbedingt komplex sein muss. Mit wenigen Strichen und Punkten kann man einen Charakter entwickeln und mit wenigen Punkten kann man dem Charakter Emotionen zuteilen. Mir ist auch bewusst geworden, dass ich eigentlich mit Comics aufgewachsen bin. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich mich für Comics nie interessiert habe oder mich damit beschäftigt habe, aber alle Cartoons, die ich als Kind gerne angeschaut habe, fallen tatsächlich unter Comics. Mir hat es viel Spaß gemacht dabei zu sein und aus meiner Komfort-Zone herauszukommen und mal was Neues zu machen. Ich bin auf mein Werk so stolz, auch wenn es nicht das Beste ist, aber für mich bedeutet es viel. Danke Soso für diesen Workshop!“ – Rahma

„Mir hat der Workshop sehr gefallen, denn ich liebe kreative Aufgaben im Allgemeinen, aber Soso konnte uns eine sehr kompetente und praktische Begleitung dazu bieten. Es war lustig, entspannt und wir hatten viele kreative Freiheit, was meiner Meinung nach in so einem Prozess sehr wichtig ist. Am Anfang haben wir sogar über die Geschichte der Comics gelernt, was sehr interessant war und was mir geholfen hat die Essenz der Comics zu verstehen: Die Botschaft deiner Bilder zählt, ob du zeichnen kannst oder nicht, nicht wirklich.“ – Grace

Beim Workshop sind viele super Comics entstanden. Vielen Dank an unsere Alumna Soso für diesen tollen und kreativen Workshop 🙂

PolEdu diskutiert mit Bundesminister Martin Kocher

Über 10 START-Wien Stipendiat:innen nehmen an der PolEdu Diskussion mit Bundesminister für Arbeit, Familie und Jugend Martin Kocher, ein „Quereinsteiger“ in der Politik, teil.

Die Diskussion startet mit Themen, die vor allem für jungen Teilnehmer:innen relevant sind: Entwicklung des Arbeitsmarktes, (Jugend-)Arbeitslosigkeit, Corona-Joboffensive und Bildung. Wie wirkt sich die Pandemie auf junge Menschen aus, was sind die Folgen? Eine gute Ausbildung und (Weiter-)Bildung wird betont, der Arbeitsmarkt wird Fachkräfte benötigen, vor allem in den nächsten Jahren. Eine praxisorientierte/-nahe, wie auch theoretische Bildung sind dabei gleichwertig anzusehen, entscheiden sind Qualifikationen und Spezialisierungen. Weiters wird über eine Reformierung des Arbeitslosengeldes, einen EU-weiten Mindestlohn und einer Verkürzung der Regelarbeitszeit gesprochen. Zum Abschluss stellt sich die Frage nach einem zukunftsnahen Ausblick: Digitalisierung und Technologie, wie beeinflussen diese künftige Arbeitsprozesse und die Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Ich fand die Diskussion sehr spannend und informativ. Vor allem hat Pascal sehr gute Fragen an den Bundesminister gestellt, die wichtig für die „Corona Jugend“ sind und uns interessiert haben. Sehr interessant fand ich die Fragen von Stipis am Ende. Ich konnte sehr viel Wissen gewinnen. -Ravneet

Die Diskussion fand ich sehr fließend, informationsvoll und respektvoll. Eins ist bestimmt erst, wenn man mit Menschen direkt redet, sieht man welche Ansichten diese auch befürworten oder versuchen es mindestens. -Mahdi

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

Endlich draußen!

Die Sonnenstrahlen genießen, frische Luft schnappen und sich mal wieder richtig austoben – für die Salzburger Stipendiaten und Stipendiaten hieß es am Sonntag „Ab nach draußen!“.

Nach mehreren Monaten zu Hause und dem alltäglichen Home-Schooling war das Bedürfnis groß, endlich mal wieder rauszugehen und alte sowie neue Freunde zu treffen. Tischtennisschläger wurden eingepackt und Snacks gab es natürlich auch!

Landeskoordinatorin Lilli hatte für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zahlreiche Spiele und Denkaufgaben zum Team-Building vorbereitet.

Welch Glück, dass sich das Salzburger Wetter an diesem Nachmittag von seiner besten Seite zeigte. Wir freuen uns schon auf die kommenden Outdoor-Veranstaltungen und auf all‘ die spannenden Aktivitäten, die wir endlich wieder draußen genießen dürfen.

Info: Vor Beginn wurden natürlich die 3 G’s kontrolliert und während des Treffens wurde das Hygiene- und Präventionskonzept eingehalten.

START-NÖ Bildungsseminar Teil 2

Der zweite Block vom START NÖ Bildungsseminar konnte Ende Mai endlich in Präsenz abgehalten werden. Die Stipendiat*innen mussten zwar doppelt getestet werden und mit FFP2-Maske teilnehmen, dennoch waren auch sie sehr glücklich über das lang ersehnte persönliche Wiedersehen.

Aufgeteilt in drei Gruppen hatten die NÖ Stipendiat*innen die Möglichkeit an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Die erste Gruppe waren die Maturant*innen, die Anfang Mai schon ihr Seminar absolviert hatten.

Ende Mai war die zweite Gruppe dran mit dem Thema Peer-Mediation gemeinsam mit Michael Hamberger. Dabei ging es viel um den Umgang mit Konflikten und Diskussionen. Die Teilnehmer*innen lernten verschiedene Methoden kennen, die sie sowohl in der Schule als auch privat und in der Arbeitswelt einsetzen können.

Michael Hamberger ist eine sehr aufgeschlossene, nette und humorvolle Person und das Bildungsseminar war mir ihm überaus angenehm. Seine Präsentation ist informativ und verleiht einem Einblicke in alltäglichen Konflikten und in den Umgang damit, sie enthält auch Fakten, die man vorher nicht kannte, wodurch die Motivation und Interesse am Thema merklich gesteigert werden. Ich habe mich darauf gefreut, daran teilnehmen zu dürfen, und bin dankbar, dass ich die Chance hatte, ihn kennenzulernen! Danke Michael!! (Mohammed)

Die Infos die Ich vom Mediations-Workshop mitgenommen habe sind meiner Meinung nach, wie wir von Michael auch mitbekommen haben, vielseitig in unserem Leben einsetzbar. Egal ob man mal als Führungskraft arbeitet oder die Tipps privat nutzt, sie finden bestimmt von jetzt an Gebrauch. Weiters fand ich die präsente Art von unserem Mediator sehr gut, besonders wenn es sich um einen längeren Workshop handelt, denn die lustige Atmosphäre hat einen auch angetrieben zuzuhören. Letztlich habe ich auch das Gefühl bekommen innerhalb der Gruppe in der kurzen Zeit die Stipis noch besser, durch die interaktiven Aufgaben, kennengelernt zu haben, was sonst online sehr schwer ist als neue Stipendiatin. (Genti)

Es war eine sehr gute Entscheidung das Bildungsseminar auf Mai zu verschieben. Das, dass wir uns wieder in kleineren Gruppen treffen und mit den StipendiatInnen nach längerer Zeit persönlich kommunizieren zu dürfen, war sehr beachtenswert. Außerdem die Thematik von unserem Bildungsseminar war ein sehr aktuelles und gleichzeitig interessantes Thema heutiger Zeit. Wir haben uns mit der Mediation und deren Techniken und Phasen auseinandergesetzt und verschiedene Tipps von unserem Trainer bekommen. Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. (Navid)

Die dritte Gruppe beschäftigte sich viel mit Politik. Gemeinsam mit Pascal Günsberg von PolEdu ging es um das Wahlrecht, Demokratien und Diktatoren, die österreichische Innenpolitik, Medien und vieles mehr. Am Ende des Workshops konnten die Teilnehmer*innen bei einem gemeinsamen Quiz ihr Wissen testen.

Am 30. Mai hatten wir ein sehr spannendes Bildungsseminar im Start Büro mit Herr Pascal. Wir haben über Politik, Wahlrecht und andere Interessenten Thema diskutiert. Jeder dürfte ihre eigene Meinung äußern. Er hat sehr gut alles erklärt und auch spannend. Am Ende haben wir auch kahoot gespielt. Also ich habe viele gute Informationen mitgenommen und wir auch viel Spaß. Für mich war es ein sehr schöner Tag! Danke (Rana)

Das gestrige Bildungsseminar war sehr gut und flexibel aufgebaut. Ich konnte ein politisches Thema nicht so humorvoll und vielfältig vorstellen, präsentieren doch schon gar nicht. Es war informativ, objektiv und spannend. (Hadi)

Unser letzter Workshop mit PolEdu war sehr interessant. Es gab viele Informationen, die für mich neu waren und die ich später für Diskussionen verwenden würde. Wir hatten auch viel Spaß beim Diskutieren und Teilen unserer Gedanken. (Hayma)

Bei allen drei Workshop konnten sich die Stipendiat*innen viel für ihre Zukunft mitnehmen und hatten durch das persönliche Treffen sehr viel Spaß während den Gruppenarbeiten.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Trainer*innen für die spannenden Workshops und freuen uns schon auf das nächste Mal!

Minigolf am See

An einem sonnigen Samstag Ende Mai, trafen sich acht Mädels von START-Vorarlberg in den Bregenzer Seeanlagen zum vereinbarten Minigolfen mit START-Mitarbeiterin Larissa.

Nachdem die bisherigen Maitage ungewöhnlich kühl und nass für diese Jahreszeit waren, genossen viele Menschen den milden Tag an der frischen Luft am See. Minigolf macht Spaß und tatsächlich probierten es manche von uns das erste Mal. Als spontaner Überraschungsgast besuchte Bill Dearstyne die Truppe und hielt netten Smalltalk mit uns allen, bevor er mit seinem Fahrrad weiterfuhr.

Im Anschluss des Nachmittages, schlenderten wir entlang der Seepromenade mit einem wohlverdienten Eis und beim Bregenzer Hafengelände „Molo“, genossen alle noch die wärmenden Sonnenstrahlen mit Blick auf den See.

Feedback von Teilnehmerinnen:

Shirin Shekh-Rashid:

„Seit fast halbem Jahr bin ich nicht mehr richtig ausgegangen. Egal mit Familie, mit Freunden oder mit Start. Heute war ein sehr cooler, spannender und lustiger Tag. Das war richtig gute Erholung vom Lernen und Stress.“

Osarumen Osagie:

„Wegen des Coronavirus stehen wir alle in letzter Zeit unter Stress. Also beschlossen wir, hinauszugehen, um eine gute Zeit zu haben. Es war wirklich toll in die Sonne zu gehen und wirklich erfrischend, uns von Stress zu befreien und alle wieder zu sehen. Ich habe es wirklich genossen.“

Farzane Rezai:

„Es war ein wirklich schöner Tag für mich. Nach langer Zeit könnten wir uns wieder treffen. Ich hab zum ersten Mal Minigolf gespielt und es hat mir viel Spaß gemacht.“

Ümmü Eser:

„Es war echt toll wieder die anderen zu sehen. Das Wetter war perfekt und das Minigolfspielen hat auch eine Menge Spaß gemacht! Ich war schon einmal Golf spielen aber dieses Mal fand ich es besser, weil ich hier mit Leuten war, die ich mag!“

Hingezoomt: Studienberatung Humanmedizin

Viele START-Jugendliche geben bei ihrer Bewerbung für das Stipendium als Berufswunsch: Arzt/Ärztin an.  Und so war es klar, daß das Interesse für die Studienberatung zum Medizinstudium das Interesse sehr groß war!
Insgesamt 16 ehemalige Stipendiat:innen studieren oder studierten Medizin und 5 von ihnen erzählten online über den Zugang zum Studium, die Studieninhalte, die Abläufe und Prüfungen und vieles mehr.  Aufgrund der vielen Fragen wurde die Zeit auf 2,5 Stunden ausgedehnt.

Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

*Teo (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Lejla (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Wesal (START-Wien): 4. Semster Uni Wien
* Anita (START-OÖ): 6. Semester Uni Graz
* Merve (START-Vbg): 4. Semester Uni Innsbruck

Vielen Dank an Teo, Lejla, Wesal, Merve und Anita fürs Zeitnehmen und das Teilen eurer Erfahrungen!

Hier das Feedback der Teilnehmer:innen:

 

Danke für die Möglichkeit, dass wir uns so detailiert über das Studium informieren durften....danke auch an den Studenten, die sich trotz des stress vom lernen für uns Zeit genommen haben um uns zu helfen. 🙏... es war wirklich sehhhhr hilfreich und ich habe viel neue Infos gehört und auch notiert...jetzt ist mir auch klar mit was und wann ich zum lernen anfangen soll. Für diesen Workshop bin echt sehr dankbar!

Zahra (OÖ)

ich fand den Workshop sehr spannend und interessant! Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und was ich auch sehr toll fand war, dass die Fragen gut beantwortet wurden. Danke, dass ich teilnehmen durfte! 🙂

Lily (OÖ)

ich fand den Workshop mega informativ und interessant. Dadurch habe ich einen allgemeinen Überblick zum Med-Studium, wie und wann man sich am Besten auf die Med-AT vorbereiten soll, welche Unterlagen und Skripten nützlich zum Verwenden sind, welche Apps dir beim Online-Lernen helfen und noch vieles Mehr gelernt. Die Alumnis haben uns wirklich gute und hilfreiche Tipps und Vorschläge für unseren zukünftigen Weg zum Medizinstudium gegeben. Danke nochmal! LG Rasia

Rasia (Sbg)

Die Beratung war sehr informativ und man konnte dadurch viel Wissen über das Studium sammeln... Die lieben Alumnis waren sehr nett und konnte die wichtigsten Fragen beantworten und uns einen guten Überblick über das Studium geben.

Abdul (Vbg)

Der Workshop war alles in allem sehr interessant und informativ, da Alumnis in verschiedenen MedUnis in Österreich studieren. In dieser Art und Weise konnte sich man besser orientieren. Außerdem waren die Alumnis sehr sympathisch. Ich empfehle den Workshop weiter.

Maryan (Vbg)

der Workshop war für mich sehr hilfreich. Eins zu eins von den Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit der MedAT zu hören war priceless 🙂 Ich brauchte unbedingt so einen Workshop, weil ich immer wissen wollte, wie das Studium aussieht und strukturiert. Auch andere Optionen zu sehen war für mich sehr nützlich, weil ich niemanden aus den anderen Bundesländern kenne und deswegen nichts über den weiteren Möglichkeiten erfahren konnte. Im Großen und Ganzen war es sehr helfend direkt von den Studenten zu erfahren, wie das Studium und Medizin studieren ist. Und es hat mich so sehr motiviert und gezeigt, dass es möglich in Österreich Medizin zu studieren ist, weil bisher ich leider nicht immer positive Erfahrungen mit dem MedAT gehört habe. Aber jetzt habe eine positive Vorstellung über das Ganze und fühle mich besser :)) Danke für die Möglichkeit 🙂

Şeymanur (Wien)

Dieser Termin war für mich besonders interessant da ich mich für die MedAT angemeldet habe und dadurch habe ich sehr vieles auch gelernt. Zwar muss ich mir noch einiges anschauen, was Vorbereitung angeht, habe ich trotzdem vieles aus dem Studium und wie es aufgebaut ist, genommen. Ich bin den Studentinnen sehr dankbar für ihre Zeit und Geduld, es war außerordentlich schön, alle Fragen wurden beantwortet und weitere Fragen aufgeklärt.

Balqiz (Wien)

Es gibt so viele Sachen, die ich über das Medizinstudium nicht wusste. Mir hat diese Studienberatung dabei geholfen offene Fragen zu beantworten und vielleicht nochmal darüber nachzudenken, ob das Studium wirklich für mich ist. Ich bedanke mich bei allen, die sich Zeit dafür genommen haben 🙂

Samar (OÖ)

Die Studienberatung war einfach super. Ich bin viel entschlossener als früher, denn ich habe immer Angst gehabt, aber da die lieben Studierende so positiv gewesen sind und ermittelt haben, dass sie während des Studierens ein "normales Leben" haben hat mich sehr motiviert. Danke euch nochmal.

Sahar (Wien)

Matsch – Matschiger – Bogenschießen

Als ersten präsenten Workshop seit gefühlten Ewigkeiten sollte etwas nicht Alltägliches für unsere START-OÖ Stipis stattfinden. Doppelt und dreifach getestet trafen sich daher einige motivierte Stipis am Pfingstmontag, den 24.05.2021, um ihre Ziel- und Treffsicherheit beim Bogenschießen in Alkoven unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Technik und ein paar wichtigen Sicherheitshinweisen, durften wir auch schon loslegen. Am Anfang übten wir die Schusstechnik noch in der Halle ohne genaue Ziele. Sobald jeder ein gutes Gefühl für den Bogen bekommen hat, ging es nach draußen, um an verschiedene Schaumstoff- und Plastikzielen zu üben. Am Schluss durften wir duch einen Parcour marschieren und unsere Pfeile auf 8 Ziele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen abschießen.

Das sagten unsere Stipis zum Bogenschießen:

Endlich konnten wir uns wieder treffen, zum allerersten Mal nach einem halben Jahr. Es hat echt viel Spaß gemacht, gemeinsam Bogenschießen zu gehen. Obwohl unsere Hosen und Schuhe sind dreckig geworden sind, hatten wir eine große Gaudi im Mühlviertel. Es war eine tolle Erfahrung, auch wenn wir oft unser Ziel verfehlt haben.“ – Sarah, Zakia, Zahra und Samar

„Ich bin sehr stolz, dass ich den Tennisball getroffen habe. Bogenschießen hat mir gefallen, obwohl es so rutschig war. Ich möchte in Zukunft gerne öfter Bogenschießen gehen und ein Teil von meinem Hobby sein.“ – Reza

Am Anfang habe ich gar nichts getroffen. Ich habe gedacht, dass ich überhaupt kein Talent hatte. Aber es stellte sich heraus, dass der Bogen nicht richtig eingestellt war. Nachdem ich einen neuen Bogen bekommen hatte, habe ich angefangen zu treffen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, ich werde öfter Bogenschießen gehen.“ – Eray

„Es hat mir sehr gefallen und auch die Einschulung war sehr interessant. Ich habe gelernt, was eine Blume im Bogensportsprache ist. War challenging, aber sehr interessant.“ – Tamara

„Ich habe den Tennisball auch getroffen, er hat sich 2 mal überschlagen. Spannend wieder Bogenschießen zu gehen.“ – Yusuf

Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen. Wir quatschten und lachten, während wir durch den matschigen Wald stapften und am Schluss verglichen wir noch, wessen Schuhe den meisten Dreck abbekommen hatten 😉

START meets Mireille Ngosso

Den Abschluss unserer START meets Talkreihe für dieses Semester hatten wir mit Frau LAbg Dr.in Mireille Ngosso. Ihre Lebensgeschichte und die Erfahrungen, die sie mit unseren Stipendiat*innen teilte, inspirierte uns sehr. Als Flüchtlingskind aus der Demokratischen Republik Kongo hatte sie eine schwierige schulische Laufbahn, schaffte aber trotz allen Hindernissen ihr Medizin Studium abzuschließen. Heute ist sie nicht nur als Ärztin tätig sondern sitzt als erste schwarze Frau im Wiener Landtag. Als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien engagiert sie sich für die Bereiche Bildung, Gesundheit Soziales und Sport. Auf die Frage, wie das alles schafft sagt sie: Familie. Wir bedanken uns für diesen motivierenden Talk und wünschen Mireille alles Gute für die Zukunft!

Das inspirierendste für mich beim Talk mit Mireille war ihre Geschichte und wie sie sich nach all den Rückschlägen, die sie erlebt hat, nicht unterkriegen hat lassen und immer noch ihr Ziel verfolgt hat und jetzt ihren Traum leben kann.  Wichtig fand ich auch wie sie erklärt hat, wie sie mit Rassismus und Hate umgeht, da  ich persönlich mir schnell Worte von anderen zu Herzen nehme, obwohl es egal sein sollte was andere über einen denken – schließlich ist das wichtigste das man an sich selbst glaubt, sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt und die Welt mit der eigenen Präsenz positiv entwickelt – und das macht Mireille bestimmt. Genti NÖ

Mireille ist so eine inspirierende Persönlichkeit. Ich bin unglaublich fasziniert von ihrer Arbeit und wie sie alles geregelt kriegt. Ihre Geschichte ermutigt mich niemals aufzugeben und immer weiterzumachen, denn auch wenn es schwierig wird, man wird eines Tages das Ziel erreichen. Vielen Dank 🙂 Samar OÖ

Die Diskussion war sehr angenehm, motivierend und auch augenöffnend, sie wurde super organisiert und moderiert. Man muss logischerweise nach diesem wunderbaren Talk mit Mireille Ngosso von ihrer Geduld und Entschlossenheit inspiriert werden. Sie stellt durch ihren Erfolg ein Vorbild für alle Mnesch mit Migrationsgeschichte dar. Schließlich will ich meinen herzlichen Dank an Mireille Ngosso aussprechen, dass sie sich ihre kostbare Zeit genommen hat, um uns durch ihre Erfahrungen zu erleuchten. Mohammed NÖ

Mir hat den Talk sehr gut gefallen. Die Geschichte von Mireille war für mich sehr inspirierend. Ich habe daraus gelernt, dass man sich niemals unterkriegen lassen soll und immer weiter machen muss. Midia Vlbg

Ich fand dieses Meeting mit Mireille Ngosso extrem interessant, inspirierend und hilfreich. Die Gelegenheit hat man nicht immer mit so einer leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit ihr zu sprechen, ist unglaublich. Man lernt einfach, dass man niemals die Hoffnung aufgeben sollte und immer darum kämpfen sollten, diese Ziele zu erreichen. Basma NÖ

Am 22. Mai hatten wir einen sehr interessanten Talk mit Frau Mireille Ngosso. Sie schein mir eine sehr inspirierende Politikerin, Ärztin und Aktivistin zu sein. Ihre Lebensgeschichte hat mich sehr berührt, obwohl sie keinen leichten Bildungsweg hatte, hat sie trotzdem geschafft so einen hohen Platz für sich selbst aufzubauen. Eine intelligente, selbstbewusste und selbständige Frau, kann ein sehr gutes Vorbild für viele Frauen aber auch Männer sein. Dieser Talk hat mich mehr motiviert mehr Bemühungen zu geben um eine bessere Zukunft aufzubauen. Danke!! Ich hoffe, wir werden bald solche Meetings auch in Präsenz haben. Rana NÖ

Mathematik Studienclub, eine Semesterreflexion

Dieses Semester wurde der beliebte Mathematik macht Freu(n)de Studienclub wieder online angeboten. Über 20 Schüler:innen konnten trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr mathematisches Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Wir blicken auf ein herausforderndes Semester zurück.

Wie schon im Wintersemester war der Studienclub für mich auch dieses Semester äußerst hilfreich. Er war eine schöne und wichtige Begleitung neben dem Unterricht in der Schule.
Ich konnte dadurch die Themen, die wir in der Schule besprochen haben, besser verstehen und konnte mich auf die Schularbeit perfekt vorbereiten, welche ich auch geschafft habe.
Da die teilweise komplizierten Themen wegen dem Schichtbetrieb (Differenzieren und Integrieren) in der Schule nicht ausreichend besprochen wurden, war für mich der Studienclub eine essentielle Ergänzung. Alles in allem, bedanke ich mich bei Felix, der geduldig war und alles toll erklären konnte und hoffe, dass der Mathematik Studienclub auch nächstes angeboten wird. -Omran

Im Ganzen finde ich dieses Angebot super toll, weil man die Möglichkeit hat, in einer Gruppe Mathe zu üben und es ist jemand da, um deine Fragen zu beantworten. Die Mathestudienclub ist meiner Meinung nach sehr gut organisiert, weil wir nach unseren Wünschen und Schwächen gefragt werden, um uns auf diese zu fokussieren. Desweiteren denke ich, dass es sehr sinnvoll ist, beim Club dabei zu sein, weil man so in einer Gruppe intensiv lernen kann, was nicht nur motivierend, sondern auch sinnvoll ist, weil man von den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel lernen kann. -Maryam

Obwohl die Kurse online stattgefunden haben, konnten wir trotzdem alle viel mitnehmen und uns gut für die Matura vorbereiten! Die Trainerinnen haben sich abgewechselt und man hat uns viel Material zum Üben hochgeladen, somit hatten wir jederzeit Zugriff auf Übungsmaterial. Beide Trainerinnen haben sich viel Zeit für uns genommen und sind auf all unsere Fragen eingegangen. Danke!! -Aylin

Es war wirklich sehr hilfreich und gleichermaßen hat es auch viel Spaß gemacht. Markus kann sehr gut erklären und passt sich sehr gut an unsere Bedürfnisse. Es war mir eine Vergnügen jeden Samstag mit anderen Stipis Mathe lernen zu dürfen. -Mahdi

Ein großes Dankeschön geht an das MmF-Team für die langjährige Zusammenarbeit und großartige Unterstützung.

Das Bildungsseminar in Salzburg – Mai 2021

Am letzten Wochenende erhielten unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg wieder die Gelegenheit im Zuge des alljährlichen Bildungsseminars, das einmal im Frühjahr und einmal im Herbst stattfindet, zahlreiche neue Themen kennenzulernen.

Dass die Themen der einzelnen Workshops nicht nur bilden, sondern auch für den weiteren Schul- und Berufsalltag hilfreich sein sollen, zeigt die Vielfalt an Themen, die von unseren Trainern und Trainerinnen vorbereitet wurden. Sowohl Themen zur Politischen Bildung als auch hilfreiche Übungen zum Zeitmanagement und zur Stressregulation fanden an diesem Wochenende Platz.

Am 15. und 16. Mai fanden die folgenden Seminare statt:

Seminar zur Politischen Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Seminar zu Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Seminar zum Thema ‚Lernen macht Freude‘ mit Barbara Colle

„Mit Freude Lernen“ – Unbedingt! – Workshop mit Barbara Colle

Vokabeln, Texte, Grammatik, Formeln, Fakten – allzu oft geht der Spaß am Lernen verloren. Im Alltag überwiegen Termindruck und Stress. Das Lernen wird zum lästigen Muss und der Speicherplatz im Kurzzeitgedächtnis überbelegt. Wer aber erfolgreich lernen will, muss das eigene Gehirn manchmal überraschen, dazu braucht kreative Lernstrategien. Wie man Abwechslung in den Lernalltag bringen und sein eigenes Lernverhalten unterhaltsam verändern kann, erfuhren die START:Hilfe Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines Workshops mit Lerntrainerin und Humorcoach Barbara Colle.

„Ich habe heute mit Barbara Colle ein paar interessante, neue Dinge gelernt. Wir haben aus Stichwörtern eine Geschichte geschrieben und dabei haben gelernt, wie man sich die Wörter besser merkt. Ich habe auch gelernt, wie man Schulfächer und Themen mit Plan und Ziel lernen kann. Es hat mir heute gut gefallen, weil ich mir beim Lernen schwer tue. Ich hoffe, dass ich die Übungen auch in Zukunft anwenden kann.“ – Khair

Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Dass Politische Bildung nicht nur im Schulunterricht stattfinden, sondern tagtäglich gelebt werden sollte, hat das Seminar von PolEdu Obmann Pascal Günsberg gezeigt. Anhand von zahlreichen Beispielen, wurde nicht nur das Politische System in Österreich aufgearbeitet, sondern auch brandaktuelle Themen behandelt.

„Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ mit Pascal Günsberg war ein sehr spannender
Workshop für mich. Mir hat besonders gefallen, dass Pascal uns das Thema „Politische
Bildung“ anders präsentiert hat als im normalen Unterricht in der Schule. Es wurde uns alles
durch kurze Videos, Bilder, Quiz und ausgezeichnete Beispiele erklärt und verständlich
gemacht.
Als erstes haben wir gelernt, wie das politische System in Österreich funktioniert und
aufgebaut ist, wer in Regierung welche Aufgabe hat und wie werden sie gewählt.
Was ich neu gelernt habe, und finde es interessant zu wissen, war, wie die österreichischen
Parteien zustande gekommen sind.
Wir haben auch über direkte Demokratie, Vorteile und Nachteile davon besprochen. Mir ist
aufgefallen, dass man politisch aktiv sein kann, ohne Politiker zu sein oder keine
österreichische Staatsbürgerschaft zu haben.“
– Alireza

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

„Das Bildungsseminar war heuer zwar online, aber spannend. Wir haben uns heute intensiv mit Politik in Österreich beschäftigt und wie das ganze funktioniert, wie z.B. Wahlrecht, Demokratie, Parlament etc. Das Seminar war für mich sehr informativ und interessant, da wir immer wieder diskutiert haben und unsere Meinung frei und offen gesagt haben. Zwischendurch haben wir auch jeden Bereich mit einem Quiz abgeschlossen bzw. zusammengefasst. Trotz der guten Erklärungen des Trainers, hat er uns auch ein paar kurze Videos gezeigt, die nochmal das Thema klarer machten.“ – Rokesstan

Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Dass es im Alltag neben Arbeit, Schule und familiären Verpflichtungen ganz schon stressig werden kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen nur allzu gut. Doch um optimal zu arbeiten, ist es wichtig, sich auch mal Me-Time zu verschaffen und Strategien anzuwenden, die die Konzentration und das eigene Wohlbefinden stützen und fördern.

Gestern habe ich an das Seminar „Zeitbalance und Stressregulation“ teilgenommen. Das Seminar war sehr kreativ und man konnte vieles Neues erfahren. Für mich war der Seminar sehr hilfreich, weil ich eine Person bin, die sich über jedes Ding stresst. In diesem Seminar konnten wir sehr viele Meinungen tauschen. Britta Seemann hat uns auch Tipps gegeben, wie man bei Stress reagieren soll. Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass wir auch körperlich was gemacht haben. Ich war sehr froh, dass ich an diesem Seminar teilnehmen könnte. – Ioana

Wir möchten unseren Trainern und Trainerinnen von Herzen für die wunderbaren Workshops danken!

Kunstprojekt: Dear Society… werden unsere Wünsche endlich erfüllt?

Dear Society! Liebe Alle!

Wir leben derzeit in einer Welt, wo so gut wie nichts perfekt ist. Wir leben in einer Welt, wo es für manche keinen Zugang auf Bildung gibt, wo manche daran leiden müssen, wenig oder gar kein Wissen haben zu können oder sogar zu dürfen! Wir leben in so einer Welt, wo man immer Angst hat, egal wo man lebt, dass auf einer Person plötzlich Gewalt ausgeübt werden könnte, dass man von irgendwem aufgrund vom Hass angegriffen wird oder aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe, Aussehen oder was auch immer unterdrückt oder von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Und wenn wir so denken, dann kommt der Rassismus, die Diskriminierung, die Ungleichberechtigung ins Spiel, die unsere Welt beherrschen. Frau und Mann, In- und Ausländer:innen, Europäer:innen und Asiat:innen, Muslim:innen und Christ:innen und so weiter und sofort! Alle werden nie gleichbehandelt, es gibt immer (Vor-)Urteile, man unterscheidet sie immer voneinander, es gibt stets wen, der/die mehr Rechte als der/die andere hat, weil man aus einer bestimmten Herkunft kommt, eine bestimmte Hautfarbe hat, einer bestimmten Sexualität oder Masse angehörig ist oder eine bestimmte Religion ausübt.

Ganz wichtig ist die Bildung! Und mit Bildung ist nicht nur die Schule gemeint, sondern es betrifft auch die Familie und Gesellschaft. Bildung, die die Zukunft eines Landes baut und deswegen müssen wir aufpassen, wie unsere Bildung aufgebaut ist. Denn Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bildung fördert die Weitergabe von allgemeinen Prinzipien an die nächste Generation sowie die Erhaltung von sozialen Regeln und Werten und durch die Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration trägt sie auch zur Entwicklung der Individualität bei. Bildung soll Frieden und Emanzipation und unser kulturelles Wissen über die Generationen verbreiten.

Wir alle sehnen uns nach Frieden, wir wollen friedlich leben! Ein Vogel im Wind, unendliche Freiheit! Gerade in dieser Zeit, in der wir leben, fehlt uns dieser Frieden, dieses „in Sicherheit leben“, egal wo wir hinschauen, herrschen Kriege und wenn es keine Kriege sind, dann ist es die Gewalt! Gewalt gegen Frauen, Kinder, ältere Menschen, generell gegen unschuldige Menschen. Man wird aus seinem eigenen Wohnsitz vertrieben, auf einen wird so, einfach von dem Nichts, Gewalt ausgeübt. Da sind auch die Bewaffneten mit einbezogen! Hinzufügend ist die Gewalt, welche manche untereinander ausüben, die, die dieselbe Herkunft teilen.

All das und noch vieles andere steht im Weg des Friedens, der Ruhe und der Sicherheit oder des sicheren Lebens. Wir wollen ein friedliches Leben, ein Leben ohne Terrorismus, ein Leben ohne Angst um die eigene Seele, ein Leben ohne Hass und Gewalt! Vor allem fördern wir einen Zusammenhalt von jedem und jeder. Wir alle sollen füreinander stehen, miteinander einfach zusammenhalten und für Frieden sorgen oder dafür kämpfen!

Doch werden diese Wünsche endlich mal erfüllt?

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiaten Ali, Ibo und Aria im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Hingezoomt: Studienberatung Alternativen zum Medizinstudium

Das Medizinstudium ist der Berufswunsch der bei den START-Stipendiat:innen zu Beginn ihrer START-Karreire am meisten genannt wird. Da der Zugang zum Medizin-studium in Österreich sehr schwer ist, und es zahlreiche Berufe und Ausbildungen im medizinischen Bereich gibt, haben wir 7 START-Alumnis gebeten über ihrer gewählten Studien zu berichten. Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

* Paola (START-OÖ) / Molekulare Medizin / Uni Innsbruck
* Yildiz (START-Wien) / Medical engineering / JKU Uni Linz
* Salma (START-Wien) / Clinical engineering / FH Campus Wien (berufsbegl.)
* Israa & Arezou (START-Wien) / Biomedizinische Analytik / FH Campus Wien
* Suhaila (START-Sbg) / Biomedizinische Analytik / FH Salzburg
* Erem & Aminat (START-Wien/START-NÖ) / Molekulare Biotechnologie / FH Campus Wien
* Mahrukh (START-Wien) / Radiologietechnologie / FH Campus Wien

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und die spanennden Einblicke in eure Studien!

Ich fand den Workshop sehr gut nur hatte ich das Gefühl, dass man länger als 1:30 bzw 2 Stunden für so viele Studiengänge gebraucht hätte. Sonst fand ich alles Top vor allem die Präsentation und die Stundenpläne, da man sich dadurch ein besserer Bild schaffen kann.

Aster (Wien)

Ich habe schon seit einigen Wochen überlegt was so Alternativen für Medizin sein könnten und diese Studienberatung hat mir sehr dabei geholfen herauszufinden, was mich noch interessieren würde. Es ist auf jeden Fall etwas dabei, was mir sehr gefällt. Ich hab auch Einblicke bekommen in Studienrichtungen von denen ich noch nie was gehört habe. Ich bedanke mich sehr für diese tolle Gelegenheit 🙂

Samar (OÖ)


Also ich fand die Studienberatung sehr informativ. Ich hatte schon lange her vor, BMA zu studieren und bei diesem Workshop hatte ich die Möglichkeit mehr darüber zu wissen.  Alle meine Fragen wurden von den Alumina beantwortet.  Nur ich würde vorschlagen, dass man doch in die Zukunft immer eine kleine PP vorbereitet, dass die Stipis dann jeder Zeit auf die Informationen zurück zugreifen können.  Danke für deine tolle Verwaltung für das Workshop

Hadel (VBG)

Der Workshop war sehr gut gestaltet und man bekam das Wissen über die anderen Alternative zum Medizinstudium. Obwohl niemand mich überzeugt hat und gar kein Studium mich interessiert, ist das Ganze im Großen und Ganzen sehr toll gemacht, und ich freue mich auf den nächsten Workshop über NUR das Medizinstudium, bei allem Respekt zu all diesen anderen Studiengänge.

Abdul (VBG)

Erwartung: Erster Schnee

Am 17. Mai 2021 durften einige Stipis aus verschiedenen Bundesländern an einem sehr besonderen Workshop teilnehmen. Sie durften bei der Probe eines interaktiven Theaters beim Landestheater Linz, welches ähnlich aufgebaut war wie ein Escape Room, mitmachen.

Als Erstes wurde uns das Prinzip von einem Escape Room erklärt und was das Ziel ist:

Zu jedem Raum gibt es eine Geschichte, die uns zuerst erzählt wurde, bevor es in den Räumen geht. Im ersten Raum war die Hauptperson Hasan, der plötzlich verschwunden ist und den niemand gesehen hat. Wir mussten mit Hilfe von versteckten Hinweisen herausfinden, wo er sich befindet. Die Aufgabe war für uns eine ziemliche Herausforderung, aber dennoch konnten wir als Team diese gut meistern. Diese Art von Theater habe ich so noch nie erlebt und mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Außerdem war es für mich anfangs schwer vorstellbar, wie man so etwas online machen kann, aber das Team des Landestheaters war sehr kreativ und sie konnten es wirklich gut umsetzen.

Weiters ging es im 2. Raum um eine komplett andere, jedoch bei genauerer Betrachtung ähnliche Geschichte. Diesmal war ein Mädchen im Vordergrund der Geschichte, welches verschwand und wir interaktiv mithilfe der verschiedenen Anhaltspunkte den Ort finden sollten, an dem sie sich befindet. Immer wieder fielen uns neue Ideen ein, wie wir zu Informationen kommen, um ein neues Schloss, Passwort oder Geheimnis zu knacken, was sehr viel Freude bereitet hat.

Letztlich war eines der Highlights des „Escape Rooms“ natürlich die Schauspieler*innen, die die Geschichte in etwas Lebhaftes verwandelt haben und uns hinter dem Bildschirm in eine Welt mitnahmen, ohne dass wir uns einen Schritt von unseren Häusern wegbewegen mussten. Wichtig für das Team war es schlussendlich, unser konstruktives Feedback zu diesem Konzept zu bekommen. Wir haben alle unsere Gedanken offenbart und ihnen erklärt, wo es noch paar Komplikationen gibt und was uns besonders gefallen hat.

Generell war die gesamte „Reise“ bis hin zum Ende sehr spannend, aufregend und fesselnd, da man auf alle Details im Raum achten muss, das Muster verstehen lernt, die Hinweise miteinander verknüpft und mit einer Person und dessen Geschichte auf spielerische Weise Bekanntschaft macht.

Danke an das gesamte Team des Landestheaters, dass wir an diesem interaktiv gestalteten Theater teilnehmen durften, bei der Weiterverarbeitung mithelfen konnten und für die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben.

Ein Bericht der Stipisprecherinnen Samar und Genti

PolEdu Workshop: Wer bezahlt die Krise?

Über ein Jahr Pandemie, die damit einhergehenden Covid-19 Maßnahmen beeinflussen nicht nur unsere soziales Leben, den Schulunterricht, sondern vor allem die Wirtschaft. Das erwartete Wirtschaftswachstum tritt nicht ein, vor allem der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel (ausgenommen Lebensmittelhandel) erleben eine negative Entwicklung, doch wer bezahlt eigentlich diese Krise?

Der Workshop war sehr Interessant einerseits weil man über mehrere aktuelle politische Themen reden, konnte und Fragen oder Anmerkungen machen konnte, beispielsweise über die Anklage von Kurz aber auch  Blümel, auch über den Nahostkonflikt haben wir kurz geredet.  Anderseits fand ich es sehr Interessant, dass man eine Powerpointpräsentation vom Jahre 2020 (Beginn des Lockdowns) angeschaut hat und die Sichtweise von heute dazu analysiert und interpretiert hat. Wir haben Diagramme und Grafiken analysiert. Sehr interessant war, dass man einen Wachstum des BIPs im Jahr 2020 und 2021 erwartet hat, jedoch kam es zu einem starken Abstieg, welches aufgrund der Pandemie verursacht wurde. Wir haben auch Ideen gesammelt, wie bzw. wer die Krise zahlen sollte? Dabei kamen Vorschläge, wie Steuern erhöhen oder Arbeitsplätze schaffen. -Aster

Ich persönlich finde, dass die Diskussion gestern sehr interessant war, da wir die 2 Stunden nicht nur bei dem Thema, das geplant war, geblieben sind, sondern alle großen aktuellen Themen, wie zum Beispiel den Nahosten Konflikt oder die Wirtschaftskrise sowie die Femizide bzw. tabuisierte Themen in unserer Gesellschaft allgemein  besprochen haben. Ich durfte neue Perspektiven zu diesen Themen gewinnen sowie mir neues Wissen aneignen. Ich würde mir weitere Runden wie diese auf jeden Fall wünschen und vor allem weiterempfehlen  🙂 -Mariam

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

„Common Mistakes“: Englisch-Grammatik bei START-OÖ

Die Englische Grammatik zu wiederholen, das haben sich die START-OÖ Stipis an einem Sonntag gemeinsam mit Trainerin Michelle von der Lernwerkstatt Linz vorgenommen. Denn auch in der Oberstufe schadet es nicht, die Basics und grundlegenden Grammatikregeln durchzugehen und zu festigen.

So wurden zuerst die verschiedenen Zeitformen in Angriff genommen, danach wurden If-Clauses und Word Formation intensiv geübt. Nach der verdienten Mittagspause wurde keine Zeit verschwendet, denn die Stipendiat*innen hatten ein straffes Programm. Zuerst ging Michelle auf einige Writing Tips ein, mit welchen man seinen Schreibstil verbessern kann. Dass für einen guten Ausdruck und für einen angenehmen Lesefluss Linking Words eine wichtige Rolle spielen, wurde ausführlich besprochen. Schließlich machte Michelle, auf Wunsch der Stipendiat*innen, einen kurzen Exkurs zu Reading Comprehension, um zum Abschluss noch auf den Unterschied von Adverbs / Adjectives und Prepositions einzugehen.

Alles in allem wurden 3,5 Stunden „Working Time“ bis zur letzten Minute intensiv genutzt. Es ist sehr erstaunlich, wie viel Themen die Jugendlichen in der wenigen Zeit gemeinsam mit Trainerin Michelle wiederholen und üben konnten. Danke auch für die zahlreichen Unterlagen, welche die Stipendiat*innen für das Selbststudium erhalten haben.

Einige Stipendiat*innen berichten über den Workshop:

„Am Sonntag den 16. Mai hatten wir einen Workshop, in welcher wir ein breites Thema durchgemacht haben. Englisch Grammatik war unsere Hauptbeschäftigung, doch konnte Michelle auch auf unsere persönlichen Schwächen eingehen.
Es war ein Full-English-Paket. Und mit voller Zufriedenheit kann ich sagen, dass der Workshop sehr lehrreich und informativ war. Vielen Dank“
Eray

„In Sprachen Bereich besonderes in English habe ich Schwierigkeiten aber durch einen English Workshop beim Start habe ich herausgefunden was mir fehlt, Übungen dazu gemacht und Tipps bekommen wie ich die Fehlern beheben und mich verbessern kann. Reza

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir alle gemeinsam die Themen besprochen haben und es dann üben konnten. Was ich auch sehr gut fand ist, dass wir auch sehr gute Tricks und Tipps bekommen haben. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und es war sehr hilfreich.“ Lily

„Der Workshop hat mir gezeigt, dass ich teilweise Dinge nicht mehr so gut kann und mir hat es geholfen noch einmal alles aufzufrischen. Michelle hat alles ziemlich gut erklärt und durch die Übungen konnten wir sehen, was noch alles hängen geblieben ist.
Vielen Dank für den Workshop :)“
Samar

Dieser Workshop wurde aus dem Spoerri-Sprachfonds finanziert.

Kunstprojekt: Dear Society… die Erde ist unser einziger Lebensraum

Die negativen Aspekte des Kapitalismus auf unserer Bildung und auf die Umwelt.

Dear Society! Liebe Menschen!

Bildung. Bildung ist einer unserer Menschenrechte, aber wieso wird dies eingeschränkt? Zugang zu Wissen sollte für jede Person frei sein. Was hat Kapitalismus damit zu tun? Warum wird Wissen/Bildung eingeschränkt? Kann man was dagegen unternehmen?

Wenn man an Kapitalismus denkt, denkt man gleich an Geld, wohlhabende Leute und mehr. Wer sind diese wohlhabenden Menschen und was haben sie mit der Bildung der Menschheit zu tun? Wenn wir jetzt Jeff Bezos oder Bill Gates nehmen, jeder kennt sie und jeder weiß, dass sie moderne Sklaverei als Mittel für billige Arbeitskräfte benutzen.

Aber was ist mit den Personen, die nicht bekannt sind und trotzdem viel Macht besitzen? Die Personen, die unsere Gesellschaft steuern. Die Personen, denen wir danken müssen, dass Entwicklungsländer wegen uns leiden. Wenn genau die Länder Bildung und sämtliche andere Lebensbedingungen haben würden, würde der Kapitalismus nicht profitieren. Allein nur Bildung in jedem Land könnte die Arbeitsbedingungen weltweit verändern und somit den Kapitalismus einen Tritt in den Arsch geben. Mit Wissen alleine können Menschen arbeiten und gegen dieses korrupte System aufstehen.

Wie können wir dies erreichen? Die mit einer Stimme sollen aufsprechen, sollen protestieren so lange bis die ganze Welt und der Staat uns hört.

Die großen Unternehmen werden durch den Kapitalismus reicher und die Umwelt „ärmer“ so kann es nicht mehr weitergehen!!

Wir möchten in der Stadt frische Luft inhalieren. Wir möchten, dass die Tiere ihr Lebensraum nicht verlieren. Wir möchten, dass Bangladesch überlebt. Wir möchten, dass jeder Mensch Zugang zum frischen Wasser hat. Wir möchten, dass jede/r mit vollem Magen ins Bett geht.

Die Erde ist unser einziger Lebensraum. Sie gibt es nur einmal und wir wollen sie an die nächsten Generationen weitergeben. Wir sollten die Erde mit Tieren und Wäldern teilen, jedoch hat der Kapitalismus zu ihrem Besten für sie zerstört. Leider schaut es so aus, dass nicht nur Tiere daran leiden, sondern wir alle.

Wir fordern die Gesellschaft und die Regierung an, sich Gedanken über unsere Zukunft zu machen und etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Wir sind dabei, jedoch zu langsam. Wir, als einzelner Mensch, können Vieles schaffen. Nur wenn wir unsere alltäglichen kleinen Gewohnheiten ändern würden, würde sich ein großer Unterschied ergeben. Wenn wir die Produkte von großen Unternehmen, die die Natur und Menschen ausbeuten, weniger konsumieren würde, könnten sie nicht überleben.

Wenn die Gesellschaft es allein nicht schafft die Erde zu retten, dann muss der Staat eingreifen und die Rolle der Eltern spielen.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Jasmeet und Elaa im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

PolEdu Diskussion mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Am 12. Mai hatten wir die tolle Möglichkeit an einer von PolEdu organsierten online Diskussion mit der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner teilzunehmen. Dabei ging es unter anderem um Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung, Digitalisierung, Frauen in der Politik und Mobilität wie z.B. das 1-2-3 Ticket. Die teilnehmenden Stipendiat*innen nutzen auch die Chance der Landeshauptfrau persönlich (oder im Chat) Fragen zu stellen.

Ich fand die Diskussion mit der Landeshauptfrau von Niederösterreich sehr interessant. Besonders als junges Mädchen ist es inspirierend Frauen in höheren und wichtigen Positionen wie dieser zu sehen, weil je mehr Frauen in verschiedenen Bereichen zu sehen sind, desto eher trauen sich auch andere an diese verantwortungsvollen Positionen ran. Das Gespräch hat viele Punkte aktueller Themen der Politik gedeckt und war spannend zuzuhören und die Möglichkeit zu bekommen eigene Fragen zu stellen. (Gentijana)

Es war eine fantastische Chance mit der Landeshauptfrau Johanna Milk-Leitner zu reden und mit ihr eine Besprechung zu haben. Trotz der kurzen Zeit wurden die meisten Fragen ausführlich beantwortet, und ich fand unser Meeting eine sehr gute Chance sich mehr über gewissen Themen zu informieren. (Hayma)

Viele relevanten Fragen wurden gestellt und auch erstklassig von der Landeshauptfrau Johanna Mikl- Leitner beantwortet. Die Diskussion war sehr angenehm und wirklich gut organisiert und moderiert. Ich will meinen herzlichen Dank für die Landeshauptfrau aussprechen, dass Sie sich Ihre kostbare Zeit genommen haben, um unsere Fragen zu besprechen! (Mohammed)

Kunstprojekt: Dear Society… ich fordere gleichberechtigte Bildungschancen

Unglücklicherweise werden in der Welt viele Menschenrechte verletzt, vor allem Bildungsrechte. Es gibt viele Kinder, Frauen und Mädchen, die keine Chancen haben, in die Schule zu gehen. Deshalb fordere ich für sie gleichberechtigte Bildungschancen. Ich glaube, dass Bildung die Kriegssituation und Armut verhindern kann, deswegen wünsche ich mir, dass es für alle möglich werden muss.

Ich wünsche mir für alle Menschen gleiche Bildungsrechte.

Ich wünsche mir, dass die Kinder in die Schule gehen und nicht arbeiten.

Ich wünsche mir für alle Frauen und Mädchen die gleichen Rechte auf Bildung wie Männer in der ganzen Welt.

Ich glaube daran, dass man durch Bildung aus der Armutskrise herauskommen können.

Um die Klimakrise zu verhindern, braucht es Verständnis und deshalb wünsche ich mir, dass alle Menschen zuerst mit Wissen versorgt werden und von ihnen verlangt wird, sich dafür einzusetzen und die Regeln einzuhalten.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Abbas im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Virtueller Rundgang im Museum der Moderne

09. Mai 2021

Objekte, Skulpturen und Malerei – die Ausstellung „IR“ des Schweizer Künstlers Not Vital im Museum der Moderne lenkt den Blick und die Gedanken in viele Richtungen. Eine Wand mit Malereien, die meist geklebte Bilder oder Kollagen sind, Objekte die vorgeben etwas zu sein, was sie im inneren vielleicht gar nicht sind – Not Vitals Kunstwerke regten beim virtuellen Museumsbesuch zu Interpretation an. Aber auch die Auseinandersetzung mit Sprache, Sprichwörtern und der Tatsache, dass sie oft nicht in andere Sprachen übertragen werden können und außerhalb ihres sprachlichen und kulturellen Kontextes erklärt werden müssen, war teil des Workshops mit Kunstvermittlerin Victoria Fahrengruber vom Museum der Moderne in Salzburg. Wir freuen uns, denn Kopf des Kamels bald in „real life“ von inne und außen erleben zu können.

Stipendiatin Hana zum Workshop: „Ich habe den Workshop richtig toll gefunden. Ich habe richtig viele neue Dinge gelernt und habe die Gegenstände im Museum faszinierend gefunden. Victoria hat alles sehr genau mit einem Video erklärt. Es hat sich so angefühlt als wären wir im Museum. Und danach hat sie jedes einzelne Objekt in Museum erklärt.“

Not Vital IR – Museum der Moderne Salzburg 2021

Hingezoomt: Studienberatung Architektur & Smart Building

Zahlreiche ehemalige Stipendiat:innen haben sich für das Architekturstudium entschieden, 5 Alumnis haben sich am 7.Mai Zeit genommen und über ihre Motivation für das Studium, die anfänglichen Schwierigkeiten, das Studium selbst und die Berufsaussichten zu berichten und Fragen zu beantworten. Insgesamt 16 START-Jugendliche aus ganz Österreich nahmen an der Studienberatung teil.

Vielen Dank an:
Sasa (START-Sbg: Smart Building FH Salzburg)
Endrit (START-Sbg: Architektur TU Graz)
Eslem (START-Vbg: Architektur Uni Liechtenstein)
Ayse (START-Wien: TU Wien)
Philip (START-Wien: TU Wien)
fürs Zeitnehmen und KnowHow-Weitergeben!

Für mich war die Besprechung sehr hilfreich. Es gab viele Informationen, die ich vorher nicht gewusst habe, die ich jetzt mithilfe der Beratung gelernt habe. Was mir besonders gefallen hat war, dass es verschiedene Leute über ihre unterschiedliche Erfahrungen gesprochen haben. So konnte man von ihren verschiedenen Erfahrungen auch lernen.

Amal (OÖ)


Ich schätze herzlich, wie die Alumnis sich Zeit genommen haben, um uns mit überaus wertvollen Infos über Architekturstudium zu informieren. Ich war mir diesbezüglich vollkommen unsicher und orientierungslos, jedoch hat diese Studienberatung dieses Hindernis beseitigt. Ich bin wirklich dankbar für ihre Geduld und für ihre Flexibilität bei der Beantwortung der gestellten Fragen. Vielen Dank Alumnis!!

Mohammed (NÖ)

Ich habe die Besprechung sehr geschätzt, zuerst weil man die Erfahrung vom Alumni miterlebt dürfte und zum anderen bekommt man ein Blick in unclothed Wahrheit über dem Studium.

Mahdi (Wien)

Ich habe teilgenommen, weil ich gerne wissen wollte, wie so ein Architektur Studium abläuft, da ich eine HTL für Bautechnik besuche.
Ich habe jetzt sehr viele Informationen enthalten und alle Fragen wurden beantwortet, die ich sehr gerne immer schon wissen wollte und kann mich dann in paar Jahren wenn es soweit ist entscheiden, ob ich gerne ein Architektur Studium machen will. Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und wie schwer so ein Studium ist. Es war sehr spannend und hilfreich.

Lily (OÖ)

Diese Studienberatung war sehr interessant. Wir haben über verschiedene Aspekte des Studiums gesprochen. Da war viele neue Informationen über die Projekten und die Kosten für das Bau von den Modellen. Was mir besonders gefallen hat war, dass die Alumis sehr freundlich waren und alle Fragen beantwortet haben. Auch sie erzählten viele ihrer interessanten Erfahrungen während des Studiums.

Sarah (NÖ)

Mir hat die Besprechung, bezüglich der Architekten Studienberatung sehr gefallen. Es wurden auch alle Unklarheiten und Fragen geklärt und ich bedanke mich sehr, dass ich bei der Besprechung dabei sein durfte.

Edina Mujadzic (OÖ)

Kunstprojekt: Dear Society… wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden

Dear Society! Liebe Menschen!

Wir leben in einer Welt, wo vieles missverstanden wird.

Wir leben in einer Welt, wo andere Kulturen oft nicht akzeptiert werden.

Wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden.

Diese Probleme kommen auch oft, in den Österreichischen Schulen vor.

Probleme, wie wenig Kommunikation, Rassismus und Mobbing sind in den Alltag hineingewachsen, was nicht so sein sollte.

Wir als junge Menschen haben uns entschieden diese Probleme anzusprechen und sind dafür bereit uns dafür einzusetzen.

Um Mobbing entgegen zu wirken, kann man Lehrer:innen speziell gegen Mobbing einstellen, die auf die Schüler:innen zugehen und deren Probleme allein mit dem jeweiligen Schüler/der jeweiligen Schülerin bespricht. Klar gibt es dafür Vertrauenslehrer:innen, die Schüler:innen unterstützen, aber wir brauchen auch Lehrer:innen, die auf die Schüler:innen zugehen können. Es gibt Schüler:innen, die introvertiert sind und sich nicht trauen Lehrer:innen anzusprechen. Gerade deswegen sollte man extra Lehrer:innen einstellen, die auf sowas achten.

Um Missverständnisse zu klären, muss vorerst die Kommunikation zwischen Schüler:innen und Lehrer:innen herrschen. Damit das Problem erst gar nicht entsteht, sollen Schüler:innen aktiver und selbstbewusster an die Sache rangehen. Die Lehrer:innen sollten genauso einen Weg finden wie zum Beispiel häufiger Feedback-Bögen austeilen, um ihren Unterricht besser zu Gestalten. Weiters sollen neue Fächer eingeführt werden, wo den Schüler:innen soziale Kompetenzen beigebracht werden.

Durch die Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass mentale Gesundheit nicht vernachlässigt werden sollte. Deshalb fordern wir einen Ausbau an Schulpsycholog:innen. Außerdem sollen die Gestaltung der Klassen geändert werden, sodass Lehrer:innen den Überblick in der Klasse nicht zu verlieren, um auf die einzelne Schüler:innen eingehen zu können. Über dies sollen Schüler:innen im Laufe ihrer Schullaufbahn, die Möglichkeit bekommen ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.

Darum appelliere ich an euch im Lehramt Studium ein Pädagogisches Fach einzuführen, so dass Lehrer:innen es als ihre Verpflichtung sehen ihre Rolle als Vorbild bewusster zu werden.

Denn wer, wenn nicht wir, wann wenn nicht jetzt und wo, wenn nicht hier!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat:innen Eray, Anni und Mariam im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

VWA/ Diplomarbeit – Teil 3

Am 8. Mai fand der dritte Teil des VWA-Workshops für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops fragte unsere Workshop-Leiterin Julia Krepl uns nach unseren Standpunkten und wo wir alle derzeit stehen in unseren Arbeiten. Sie fragte uns, wie weit jede einzelne gekommen ist und ob es irgendwelche Probleme gibt. Dann hat sie die Probleme auf einen Blatt Papier aufgeschrieben und hat versucht, uns sofortige Lösungen und Vorschläge dafür zu geben.

Nach dieser kleinen Einführungsrunde hat der eigentliche Workshop mit den vorgesehenen Inhalten, welche Julia für uns vorbereitet hatte, begonnen. Danach fragte sie jeden von uns, was wir konkret brauchen. Sie hat uns allen sofort Vorschläge gemacht und versucht, mögliche Probleme aufzulösen.

Das Hauptthema des Workshops bestand aus 5 Untertiteln, nämlich das wissenschaftliche Schreiben/ Lesen, Paragraphenstruktur, Zitieren / Paraphrasieren und Umfrage / Interview. Julia hat uns erklärt, wie wir einen Text Lesen und mit Leuchtstift bzw. Randmarkierung markieren können, sodass wir später leichter schreiben können.

Für das Schreiben, Paragraphenstruktur, Zitieren oder Paraphrasieren haben wir zusammen eine Übung gemacht, wodurch wir lernen könnten, wie man zitiert, paraphrasiert oder schreibt. Am Anfang machten wir uns schwer danach hat aber jeder die Übung geschafft.

Über Umfrage und Interview hat Julia uns viele Tipps gegeben, wie wir am besten dies gestallten könnten. Es gibt Kriterien, die man beachten muss, wenn man Fragen für Interviews oder Umfragen erstellen muss.

Am Ende des Workshops hat Julia uns ein paar Hausaufgaben gegeben und außerdem eine kleine Feedbackrunde durchgeführt. Sie hat uns alle gefragt, was wir an dem Workshop mochten und was wir nicht mochten und was wir für den nächsten Workshop brauchen würden, damit sie es für uns vorbereiten kann. Wir bekamen die Info, dass wir sie immer kontaktieren dürfen, wann immer wir sie brauchen – was sehr nett und zuvorkommend ist von Julia.

Feedback:

Shirin: „Der Workshop mit Julia ist einfach das Beste. Sie begleitet uns, damit wir uns beim Schreiben sicher fühlen und ich glaube das ist jetzt schon geschehen, weil sie einfach super Trainerin ist und uns Step für Step erklärt. Danke an Sandra und Larissa, dass ihr Julia Krepl gefunden habt. Das schätze ich sehr!!

Ein Bericht von Stipendiat Ibrahem

START-NÖ Bildungsseminar – Teil 1

Das Bildungsseminar ist in diesem Sommersemester in jedem START-Bundesland aufgrund der Corona-Pandemie und den entsprechenden Maßnahmen etwas anders. Bei START-NÖ haben wir den Großteil auf Ende Mai verschoben um doch Präsenzseminare abhalten zu können. Nur ein Seminar wurde aufgrund des Themas schon jetzt und online abgehalten – das MaturantInnen-Coaching mit Trainerin Barbara Colle – immerhin finden kommende Woche schon die ersten Matura-Prüfungen statt. An zwei Halbtagen widmeten sich die Stipendiat*innen einer positiven Lerneinstellung, Tipps zu Motivation und Konzentration beim Lernen, verschiedenen Lerntechniken, Entspannungsübungen und vielem mehr. Die Teilnehmer*innen berichten:

Wir hatten dieses Jahr unser Bildungsseminar online durchgeführt. Wir haben viele nützliche Dinge, die uns bei der Vorbereitung auf die Matura und bei der Matura helfen könnten. In dem Bildungsseminar haben Entspannungsübungen gelernt, um die Nervosität bei der Matura zu reduzieren und wir haben viele Lerntechniken gelernt, die uns bei der Vorbereitung auf die Matura helfen. Im Großen und Ganzen war das Bildungsseminar interessant und spannend. (Mohamad)

Die Workshops dieses Bildungsseminars fand ich sehr interessant, weil wir unter anderem gelernt haben, Nervosität abzubauen und verschiedene Lernstrategien auszuprobieren. Ich fand den Inhalt sehr lehrreich und freue mich darauf, das Gelernte in Zukunft anzuwenden! (Nazia)

Ich fand das Seminar sehr spannend und hilfreich. Wir haben neue Lernmethoden kennengelernt und die auch eingesetzt. Sehr hilfreich war auch der Umgang mit Stress also wie man sich am besten vorbereiten soll, um Stress-Situationen bei der Matura zu verhindern. (Salam)

In dieser Zeit wo wir nur Stress haben, hatte ich viel Spaß bei den Workshops gehabt und es hat mir auch geholfen, positiv zu denken und Stress abzubauen. Die Trainerin ist auf Themen wie z.B Motivation und Lernplan eingegangen, die wir jetzt brauchen. Es war schön dabei zu sein 😊 (Batoul)

Es waren wirklich sehr spannende Workshops. Zurzeit haben wir viel Stress wegen der Matura. Weil wir die ganze Zeit an Matura denken, waren die negativen Gedanken auch hoch, aber die Workshops haben mir geholfen bisschen runterzukommen und positiv zu bleiben. Natürlich haben wir auch darüber geredet wie man besser lernen kann und z.B. nicht 10 Stunden durchgehend lernen soll. Man sollte sich immer wieder eine Pause bzw. auch Belohnung gönnen. (Suliman)

Dass wir uns durchschnittlich 60000 Gedanken am Tag machen, und 70% davon sind negativ…wer hätte das gedacht! Barbara hat uns geholfen, diese Gedanken eher ins Positive zu wechseln und generell Nervosität und Stress abzubauen. Außerdem ging es diesmal um mehrere Lernstrategien, die wir bei unsere Maturaprüfungen ansetzen können. Das Bildungsseminar war echt sehr interessant und hilfreich, und hat uns geholfen, uns auf die Matura gut vorzubereiten. Es hat mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen. 😊 (Ahmad)

Es war eine sehr schöne Abwechslung zur stressigen Maturavorbereitung, da wir die Möglichkeit hatten auf andere Gedanken zu kommen und gelernt haben, wie wir die nächsten Wochen gut überstehen können. Vor allem haben wir gelernt immer positiv zu bleiben und uns nicht von der Negativität anziehen zu lassen. Besonders wichtig war es mir auch, dass es kreative Weisen gibt eher trockene Gegenstände zu lernen, weshalb ich das auch zukünftig anwenden möchte. Insgesamt war es eine sehr schöne Erfahrung und ich bin Barbara sehr dankbar für ihre wertvollen Tipps. (Jasmin)

Kunstprojekt: Dear Society… wir fordern Bildung für alle

Dear Society! Liebe Menschen!

Ich möchte in einer Welt leben, wo Bildung für alle kostenlos und zugänglich ist. Wenn ich an kostenlosen Bildungszugang denke, denke ich immer an Bildungszugang für die Kinder in Entwicklungsländern. Ich wünsche mir vor allem, dass auch in Entwicklungsländern Bildung mithilfe des Pflichtschulkonzepts gefördert wird.

Bildung soll überall auf der Welt geschätzt und gefördert werden, deswegen fordere ich, dass sich unsere Einstellung zum Lernen und zur Bildung ändert. Wir müssen lernen, lernfreudig zu sein. Bildung soll nicht als Pflicht wahrgenommen werden, sondern als Privileg, weil dadurch erreicht man vieles leichter, Talente werden früher erkannt und somit bildet man einen klaren Zukunftsplan. Bildung bringt uns auf den richtigen Weg und hilft uns Unklarheiten des Lebens abzuschaffen. Außerdem soll es uns selbstverständlich sein, dass Bildung viel mehr bedeutet als nur Schule, Studium oder Ausbildung.

Veränderungen innerhalb des Bildungssystems sind auch zu betrachten. Da sich die Menschheit weiterentwickelt, soll sich auch unser Bildungssystem weiterentwickeln. Ich fordere, dass neue Fächer bzw. neue Spezialisierungen eingebracht werden. In diesen neuen Fächern sollen soziale Kompetenz und aktuelle Alltagsthemen im Fokus stehen, wodurch man ein stärkeres Bewusstsein entwickelt und sich besser in der Gesellschaft engagiert.

Als eine Frau ist es mir sehr wichtig, dass Mädchen schon in früheren Jahren lernen, an sich zu glauben. Ich wünsche mir, dass junge Mädchen/Frauen mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein geprägt werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, wo Mädchen/Frauen unterstützt und nicht unterschätzt werden. Jedoch ist es wichtig, dass nicht nur Frauen beigebracht werden, wie sie für Gleichberechtigung kämpfen sollen, sondern auch Burschen und Männern. Ich möchte in einer Welt leben, wo der Respekt zwischen Mann und Frau gleich groß ist.

So stellen wir uns ein ideales Bildungssystem vor.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Nuaar, Sabiha und Seymanur im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Deutsch Workshop – Ausdruck und Stil

Am Samstag, dem 08.05.2021, nutzten Stipis von START-OÖ die Möglichkeit ihren Ausdruck und Stil in der deutschen Sprache zu verbessern. Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat Tipps für Ausdruck und Stil bei den verschiedenen Textsorten gegeben und anhand von Texten, die die Stipis vorher schon geschrieben haben, konkret auf Fehler und Verbesserungsvorschläge der einzelnen Teilnehmer*innen eingegangen.

Stipendiatin Zahra berichtet:

„Stil und Ausdruck in der deutschen Sprache sind für die meisten von uns immer wieder ein Problem beim Texte schreiben. Daher hatten wir am Samstag, 08.05.2021 einen Workshop über das Thema Ausdruck & Stil, wo wir mit unseren eignen Texten arbeiten durften. Im Workshop haben wir eine Ahnung bekommen, welche Stil und Ausdruck man mit welcher Textsorte verwenden soll. Für unsere Ausdrucksfehlern, die wir in unseren Texten gefunden haben, haben wir immer Erklärungen bekommen, warum das nicht gestimmt hat, damit wir in der Zukunft nicht die gleichen Fehler machen.“

Vielen Dank an Frau Girlinger für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop.

Wir danken Fürst Georg Starhemberg, welcher mit seiner Spende die intensive Deutschförderung unserer Stipendiat*innen ermöglicht.

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

Kunstprojekt: Dear Society… wenn Wille da ist, ist auch Hoffnung da

Dear Society! Liebe Menschen!

Es gibt viele Dinge, die in der Welt verändert und verbessert werden müssen.
Wir können aber klein anfangen und die Veränderung ins Rollen bringen, wie ein kleiner Schneeball, der im positiven Sinne immer größer wird.
Wenn Wille da ist, ist auch Hoffnung da.

Ich wünsche mir, dass es irgendwann mal Frieden auf der Erde gibt.
Ich wünsche mir, dass keine weiteren Kinder in Kriegsgebieten leben müssen und dadurch ihre Chance auf eine akzeptable Zukunft verlieren.
Die Menschen können das, wenn sie wollen, und ich fordere es.
Probleme und Konflikte sollen durch Diskussion, Zusammenkommen, Offenheit und klare Regeln gelöst werden. Ein Beispiel dafür ist die EU, die es geschafft hat, dass es in Europa für eine lange Zeit Frieden herrscht.

Jedoch damit wir die Probleme der Welt bewältigen können, müssen wir sie an ihre Wurzel fassen. Bildung.
Ich wünsche mir, dass Bildung für alle, vor allem Kinder, möglich sein wird.
Durch Bildung können wir ganze Generationen ein besseres und aufgeklärtes Weltbild schaffen. Bildungssysteme sollen daher modernisiert und individualisiert werden, damit Talente gezielt entdeckt bzw. verbessert werden.
Erst wenn die Wurzeln gesund sind, kann ein Baum wachsen und blühen.
So auch unsere Gesellschaft.

Ein wichtiger Teil unseres Lebens ist die Wirtschaft.
Leider sind unsere Wirtschaftssysteme auf ständigen Konsum gerichtet, somit kann man betrachten, dass je mehr Wohlstand ein Land hat, desto mehr konsumiert wird und in weiterer Folge die Umwelt mehr zerstört und geschadet wird.

Ich wünsche mir ein Wirtschaftssystem, in dem die Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit verankert und ein fixer Bestandteil sind.
Das ist kein Wunsch, sondern eher eine Notwendigkeit, die jedem Menschen langsam klar werden muss.
Durch übersichtliche, leichtverständliche, praktische und internationale Regelungen soll das ermöglicht werden.
Ich verlange kein neues Wirtschaftssystem, sondern eher eine Optimierung des bestehenden Systems.
Die Regelungen sollen durch eine weltweite Klima-Organisation festgelegt werden.
Diese sollen für alle nicht nur verpflichtend werden, sondern zur Normalität gehören.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich mir notwendige Verbesserungen für die Welt wünsche, damit sie auch weiterhin für kommende Generationen bestehen bleibt.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Omran im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… ich wünsche mir eine freie, friedliche und freundliche Gesellschaft

Dear Society! Liebe Menschen!

Ich wünsche mir eine freie, friedliche und freundliche Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die sich auf diese drei Komponenten basiert. Eine Ideologie und keine politische Partei. Eine sogenannte menschliche Partei, die alle Menschen annimmt, akzeptiert und respektiert. Unsere Menschheit soll uns verbinden und nicht aufspalten. Das Vertreten anderer Meinungen, darf auf keinen Fall Konflikte auslösen. Das Individuum ist sehr wichtig, aber nicht das Allerwichtigste. Denn gemeinsam und mit Hilfe des einzelnen Individuums, werden wir zu einem Ganzen.  Ein Ganzes bedeutet, eine mächtige, verbundene, freie, friedliche, freundliche, frohe, gleichberechtigte und einander respektierende Gesellschaft. Das ist ein Ganzes. Ein gesundes Ganzes, eine gesunde Gesellschaft.

Das Mitspracherecht und Wahlrecht, müssen unabhängig von der Staatsbürgerschaft, Religion, Hautfarbe und Geschlecht sein. Jede und jeder, der möchte soll sich freilich und ohne Angst äußern können. Unsere einzige Staatsbürgerschaft, die wir tragen werden, wird unsere Menschlichkeit sein.

Um dies gemeinsam zu schaffen, sollen ein paar Schritte vorgenommen werden. Friedensverträge müssen weltweit unterschrieben und anerkannt werden. Keine Kriege, keine Diskriminierung oder Rassismus akzeptierende und somit keine aufgespaltene Gesellschaft.

Wenn der Frieden zu unserer Fahne wird, dann sollen alle Länder auf ihren militärischen Kräften verzichten. Wozu töten wir und attackieren wir einander? Welchen Gewinn erzielt man damit? Was möchte man damit erreichen?

Meine Damen und Herren, denken Sie bitte nicht, dass ein absolut demokratisches und friedliches Leben unmöglich ist. Ab sofort sind diese Ideen umsetzbar, wenn wir uns einigen können, einander lieben, akzeptieren und respektieren können. Nichts ist unmöglich für uns Menschen. Wir sind unschlagbaren Lebewesens, wenn wir ein Ganzes sind. Es lebe die Schwarmintelligenz! Es lebe die Gruppenintelligenz!

Eine Partei für ein Ganzes. Wir und nur wir. Kein Ich und nur Ich. Keine egoistischen und Kapitalistischen Ideen. Eine Partei für eine verbundene und als Staatsbürgerschaft, die „Menschlichkeit“ tragende Gesellschaft.

Eine FFF Partei. FRIEDEN, FREIHEIT UND FREUDE.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich lade sie ein, ein Ganzes zu werden. Kehren Sie jetzt zu ihren Wurzeln zu ihrer Menschlichkeit zurück!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatin Banan im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

START-OÖ Bildungsseminar als Webinar

START-OÖ verbrachte das erste Maiwochenende mit zwei intensiven, lehrreichen und lustigen Seminartagen. Nachdem im September 2020 das Bildungsseminar schon nicht österreichweit, aber doch bundesländerintern in Linz stattfinden konnte, war es dieses Mal aber leider nicht möglich präsent miteinander zusammenzukommen. Dank unserer Trainerin Sandra Reimers mit dem Workshop „Lern dir was“ und unserem Trainer Michael Traindt mit dem Workshop „Gruppenmoderation„, war aber auch die virtuelle Version mit spannenden und interaktiven Workshops ein voller Erfolg.

Lern dir was

„Im Hinblick auf die bevorstehende Matura ist es notwendig, dass die Maturant*innen sehr gut vorbereitet sind. Dazu gehört zum Beispiel zu lernen, wie man mit stressigen Situationen vor und während der Prüfungen umgeht und wie man die Konzentration beim Lernen steigern kann. Dieser Workshop diente genau diesem Zweck.

Wie bei jedem Workshop starteten wir mit einer kurzen Vorstellrunde und unseren Erwartungen, damit die Workshop Leiterin Sandra Reimers uns besser kennenlernen und möglichst individuell auf unsere Gruppe eingehen kann.

Im weiteren Verlauf des Workshops besprachen wir viele Tipps, die unsere Lernleistung und Motivation steigern. Frau Reimers erklärte uns, dass es wichtig ist, genug Wasser zu trinken und verschiedene Nährstoffe aufzunehmen, um das Hirn voll funktionsfähig zu machen. Neben den benötigten Nährstoffen ist die Ruhe ebenfalls ein wichtiger Faktor für unser Hirn. Auch das Smartphone stellt eine Herausforderung beim Lernen dar, da man durch die Benutzung beim Lernen oft abgelenkt wird. Frau Reimers erklärte uns diesbezüglich eine gute Technik, wie wir von dieser Ablenkung wegkommen. Danach haben wir viele verschiedene Hilfsmittel zum Lernen kennengelernt. Dazu gehören z. B. die Visualisierung und die ABC-Liste.

Abschließend beschäftigten wir uns mit der Organisation und vor einer Prüfung und die Motivation fürs Lernen. Frau Reimers hat uns eine tolle Website empfohlen, die uns dabei helfen soll, uns diszipliniert an unsere Pläne zu halten. Sie erklärte uns auch wie wir mit dem Stress vor schwierigen Prüfungen gut umgehen können und dass wir mit dem Erreichten Ergebnis glücklich sein können, denn wir haben in diesem Moment das beste gegeben.

Wir bedanken uns bei Frau Reimers für die zahlreichen Tipps, die uns sicherlich vor und während jeder Prüfung helfen werden.“

Ein Bericht von Aleksy und Ivy.

Gruppenmoderation

„Das erste Online-Seminar hat all unsere Erwartungen übertroffen. Kaum einer von uns hätte sich gedacht, dass es online auch so lustig und lehrreich werden kann, aber wir wurden positiv überrascht. Wir waren 6 Stipis im Meeting und man hat schon von Anfang an gemerkt, wie viel Mühe sich Herr Traindt gegeben hat, um den Tag abwechslungsreich und spannend zu gestalten und dafür ein großes Dankeschön. Anstatt einer typischen Vorstellungsrunde haben wir mit einer Übung angefangen, in der wir in Zweiergruppen aufgeteilt wurden und jeder sollte über die andere Person ein bisschen was erzählen, ohne das vorher vom anderen gewusst zu haben. Überraschenderweise haben die meisten richtige Sachen über die Partner erzählt.

Herr Michael Traindt bemühte sich so wenig es ging, Theorie anhand Präsentation zu erklären. Sein Ziel war es viel mehr, dass wir im Seminar interagieren und anhand von Beispielen und Übungen uns mit der Moderation vertrauter zu machen. Wir behandelten hauptsächlich den Unterschied zwischen Präsentation und Moderation. Als Moderator ist es wichtig sich an Situationen anzupassen und die Meinung anderer zu akzeptieren. Ebenso ist angemessener Humor sehr wichtig und lockert die Atmosphäre.

Zusammenfassend gab es beim Seminar nie Langeweile und man konnte sich vieles mitnehmen. Vielen Dank an Herrn Traindt für die Gestaltung dieses tollen Tages.“

Ein Bericht von Rahma, Maryan und Ebtisam.

START meets Karim Saad

Bei unserem START meets Talk im April war es diesmal außergewöhnlich interessant. Unser Gast, Karim Saad, MBA verbrachte fast zwei Stunden mit unseren Stipendiat*innen und erzählte viel über seine Karriere und alles was die Jugendlichen so in der Schule nicht lernen. Der Digital-Marketing-Profi hat jahrzehntelang Digitalprojekte bei globalen Brands umgesetzt – sowohl im Gamingbereich als auch im Social Impact Umfeld – und dabei Millionen Menschen mit Begeisterung bewegt. Am Höhepunkt seiner Red Bull Karriere wechselte er vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit als international sehr erfolgreicher Digital-Berater, bevor er vor einigen Jahren das TikTok Wunder ClassNinjas gründete. Mit seinem Start-Up im Bildungsbereich erreichte er mit seinem Team nun Millionen Klicks auf TikTok. Den Stipendiat*innen erzählte er das Geheimnis dahinter; -Neues ausprobieren und nicht aufgeben!
Wir bedanken uns bei Karim Saad und wünschen ihm und seinem Team viel Erfolg!

Das Workshop mit Karim war absolut spannend und inspirierend. Ich persönlich konnte einige Ähnlichkeiten mit meinem Lifestyle und dem vom Karim sehen. Was mich erstaunt hat, dass auch Menschen, die schon einiges in ihrem Leben erreicht haben so bodenständig sein können.
Der Talk war sehr entspannt zum Zuhören. Was ich mir auf jeden Fall mitnehmen konnte war, dass man dranbleiben soll und jeden Tag an seinen Zielen arbeiten soll, nur so kommt man an seinen Träumen näher.
Nochmals ein großes Dankeschön, dass ich dabei sein durfte und ich freue mich auf weiter Workshops mit interessanten Personen. Plabon


ich fand den Talk mit Karim überwiegend Interessant und lehrreich. Man konnte wirklich vieles von ihm lernen und gute Vorschläge für die Zukunft mitnehmen. Mir hat am Besten den Teil vom Talk gut gefallen, wo er uns von seinen Erfahrungen, seinem Jugend und seiner Kindheit, seinen Problemen mit rassistischen Lehrern und wie er alles überwinden musste, erzählt hat. Danke nochmals für den guten Talk. Rasia

Es war echt ein sehr inspirierender Talk. Ich fand dieses Meeting mit Herr Saad sehr interessant, inspirierend und hilfreich. Ich habe in diese ein und halb Stunden mehr als zwei Zettel befüllt. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr von Ihm über Leben und Karriere gelernt habe, als von der Schule und bedanke mich mehrmals bei Ihm. Tamara

Der Talk mit Karim Saad war für mich von Anfang bis Ende sehr fesselnd, weil ich es so inspirierend finde was er alles  bis jetzt erreicht hat und wie viel er noch vor hat. Die Möglichkeit zu bekommen einer so leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit dieser Person zu reden, ist einfach unglaublich motivierend und nicht selbstverständlich. Unter anderem habe ich mitgenommen:
– die tausend Chancen dieser digitalisierten Zeit nutzen
– Viel auszuprobieren, wenn man nicht weiter weiß
– Wissen: was kann ich gut/was muss ich delegieren?
Genti

Es war sehr spannend und auch recht unterhaltsam! Man hat vieles aus seine Lebenserfahrungen gelernt und auch mitgenommen. Überdies hat man jetzt einen guten Einblick ins Berufsleben und nicht zu vergessen sind ebenfalls seine Empfehlungen und auch seine unterhaltsamen jedoch erwähnenswerten Geschichten und Erlebnisse, aus denen man auch sehr viel lernt. Ibrahim

Schreibwerkstatt

Am 29. April trafen sich vier Vorarlberger StipendiatInnen erneut mit Nadine Franz in einer kleinen Schreibwerkstatt.  Der Workshop dauerte diesmal eine Stunde und danach hatten sie eine weitere Stunde Zeit, um sich auf ihr kreatives Schreiben zu konzentrieren.  Zunächst hatte Nadine den Stipis die Aufgabe erklärt und stand dann für Fragen in der Arbeit zur Verfügung.  Die Schreibwerkstatt war in zwei Teile gegliedert.  Schreiben Sie zwei kurze Argumente und wählen Sie vie von sechs kreativen Schreibthemen.  Danach wurde die Arbeit in genau diesen zwei Stunden abgegeben und sie erhalten dann detaillierte Korrekturen für ihre Arbeit individuell.

Es bot sich den Stipis die Möglichkeit, das Schreiben und das Argumentieren erneut und mit Spaß und Kreativität zu üben.

Ein Bericht von Stipendiatin Fatima

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert.

Bitcoin & Co, Spekulationsobjekt oder Geld der Zukunft

Auf Einladung unseres neuen START-Wien Förderers Rotary Wien-Süd, hatten 5 START-Stipendiat:innen die Gelegenheit an einem Online-Vortrag von Dr. Beat Weber von der österreichischen Nationalbank teilnzunehmen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Präsidentin des Clubs, stellten sich die Stipendiat:innen kurz vor und dann gings schon los und wir erführen Spanenndes:

Vom Gründermythos von Bitcoin (Satashi Nakamoto), über die Erklärung wie das mit den digitalen Coins und der Blockchain funktioniert.
Wie man als „Schürfer“ Bitcoins verdienen kann, und warum nur mehr 3 Millionen Bitoins zum Schürfen über sind (18 von 21 Millionen Bitcoins sind aktuell im Umlauf)
Wieviel viel Strom man dafür braucht (genausoviel wie der Jahresstromverbrauchs eines Landes wie zb Argentinien!).
2% der Bitcoin-besitzer gehören 98% der Bitcoins!


Wir erfuhren auch über die generellen Risiken in Krypotwährungen zu investieren, und die Einschätzung von Herrn Weber, dass Bitcoin und co. aufgrund der Risiken keine große Zukunft haben wird.

Vielen Dank für diesen spannenden Vortrag und die virtuelle Gastfreundschaft!

Haymas Engagement beim Jugendrotkreuz

Mein Name ist Hayma und ich besuche die 2. Klasse der HLA Baden. Seit dreieinhalb Jahren bin ich mit dem Jugendrotkreuz in Baden tätig. Das Erste was, ich dort gemacht habe, war ein „Rotes Kreuz-Wochenende“ wo wir auf der Dienststelle geschlafen haben und über das Wochenende verschiedene Aktivitäten gemacht haben. Seitdem war ich bei jeder Gruppenstunde dabei, und dadurch haben sich nicht nur meine Deutschkenntnisse verbessert, sondern vor allem wurde auch mein Wissen über Erste-Hilfe durch verschiedene Übungen erweitert.

Aufgrund der Corona-Situation finden die Gruppenstunden derzeit via Zoom statt. Es wird meistens Kahoot gespielt, oder genauso über Erste-Hilfe Themen geredet. Vor dieser außergewöhnlichen Zeit hatten wir neben unsren Gruppenstunden die verschiedensten Projekte wie zum Beispiel: Der Besuch von einem Pflegeheim, wo wir mit älteren Menschen gebastelt haben. Der Besuch von einem Obdachlosenheim, wo wir gegrillt haben und ihren Geschichten zugehört haben. Ein besonderes Event beim Jugendrotkreuz ist das Bundeslager. Es ist ein Event, wo Jugendliche aus allen Bundesländern zusammenkommen, und die verschiedensten Sachen machen von Erste-Hilfe bis lustige Spiele spielen. Es war für dieses Jahr viel mehr geplant, aber leider aufgrund der aktuellen Situation konnten wir nur wenig machen.

Während meinen dreieinhalb Jahren von der sozialen Beschäftigung mit dem Jugendrotkreuz, hatte ich die Chance meine introvertierte Persönlichkeit zu verändern. Ich wurde offener für viele neue Menschen und viel neues Wissen. Das Jugendrotkreuz hat mir geholfen, Liebe, in Menschen zu helfen, zu finden. Beim Jugendrotkreuz habe ich viele Menschen gefunden, die zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden sind. Und aus meiner Zeit dort habe ich Sachen gelernt, die mir in der Zukunft helfen werden und auch wie ich anderen helfen kann.

PolEdu Diskussion mit Stephanie Krisper, NEOS Abgeordnete

Am 28.4 konnten 6 Jugendliche von START-Wien an einer Poledu-Diskussionsrunde mit Nationalratsabgeordneter Stephanie Krisper teilnehmen. Folgende spannenden Themen wurden besprochen: U-Ausschuss, Korruptionsbekämpfung, Flüchtlingspolitik
Christian Pöltl sprach mit Stephanie Krisper (NEOS) auch über ihre Arbeit im Parlament und insbesondere über die Vorgänge im Ibiza-Untersuchungsausschuss.
Im Anschluß an das Gespräch konnten Fragen gestellt werden.

Die PolEdu Veranstaltung mit Stephanie Krisper war wie erwartet – offen, spannend und interessant. Es war wirklich aufregend mitzuverfolgen wie die Meinung einer Abgeordnenten aus dem Parlament zu verschiedenen Themen ist und was ihre eigenen Eindrücke, zum Beispiel vom Gesprächsklima im Parlament, sind. Ich freue mich schon auf die nächste Diskussionsrunde!

Edison

Alles über die Covid-Impfung

Weil das Thema Covid-Impfung ein brennendes Thema ist, und es viel Verunsicherung über die Wirkung und vor allem etwaigen Nebenwirkungen gibt, hat START-Wien am 26.4 einen Infoabend organsiert wo uns ein Mediziner alles erklärt und viele Fragen beantwortet hat. Vielen Dank an Dr. med. Karl Gross, der sich Zeit genommen hat uns ausführlich zu informieren!

Mir hat der Workshop sehr gefallen vor allem, weil ich vieles über die Impfung nicht wirklich wusste und somit die Möglichkeit hatte, mehr Infos zum Thema zu sammeln. Außerdem fand ich es toll, dass wir fragen stellen konnten, die von einem Experten beantwortet wurden. Ich konnte leider nicht bis zu Ende dabei sein, aber durch die Aufzeichnung wurde mir vieles klar und meine Frage wurde ausführlich erklärt. Danke dafür. In meinen Augen war der Workshop sehr gut aufgebaut nur habe ich bei der Einführung nicht wirklich alles verstehen können, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nicht sehr viele Biologie in der Schule habe. 

Aster


Es hat mir geholfen, die verschiedenen Arten von Impfstoffen zu verstehen – ihre Ähnlichkeiten und ihre Unterschiede. Es war eine großartige Gelegenheit meine Unsicherheiten in Bezug auf die Impfung zu klären. Ich muss ehrlich sein, ich fühle mich viel sicherer und informierter über die covid Impfung, und habe weniger Angst mich impfen zu lassen. Danke für den Workshop!

Nuaar

Nach einer Einführung in die Thematik, wurden unter anderem folgende spanende Fragen beantwortet und diskutiert:

?) Warum werden in Österreich keine Impfstoffe hergestellt?
?) Warum hat man nach 6 Monaten keine Antikörper mehr nach einer Erkrankung?
?) Könnte man die Antikörper in den Körper injizieren statt der Impfung?
?) Warum braucht Johnson und Johnson nur 1 Impfung?
?) Verändert der Impfstoff unsere DNA?
?) Wenn man Nebenwirkungen auf die Impfung hat, heisst du dass man ein starkes Immunsystem hat?
?) Was sind die Nebenwirkungen von Impfungen generell, spezielle von Coronaimpfungen, insbesondere von Astraseneca?
?) Soll man warten bis die anderen sich alle geimpft haben?
?) Nach wievielen Monaten/Jahren braucht mach eine Auffrischung?
?) Wird das Coronivirus wieder verschwinden?
?) Ab wann genau besteht der Impfschutz?
?) Kann ich mich auch nach der Impfung mit Covid infizieren?
?) Hilft die Impfung wenn man gerade an Corona erkrankt ist?
?) Aktuell sind mehr jüngere Menschen auf den Intensivstationen, warum ist das so?

„Let’s talk about art and culture“

Unsere Salzburger Stipendiatinnen mit Englischtrainerin und Opernsängerin Melissa

Am 7. März und 25. April hatten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder die Möglichkeit, mit unserer Englischlehrerin Melissa über ein ausgewähltes Thema zu sprechen und zu diskutieren. Während am 7. März das Thema ‚Social Media‘ behandelt und hierzu die Vor- und Nachteile erarbeitet wurden, durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen am 25. April über das Thema ‚Opera and Musical‘ sprechen.

Melissa Zgouridi ist neben ihrer Arbeit als Englischtrainerin auch als Opernsängerin tätig und hat bereits auf vielen unterschiedlichen Bühnen gesungen. Deshalb hat Melissa für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zwei ganz besondere Stunden zum Thema ‚Opera and Musical‘ vorbereitet. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ‚Das Phantom der Oper‘ angesehen. Im Kurs wurde dann der Inhalt besprochen und über die einzelnen Figuren diskutiert. Dabei hatten die Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit, Fragen an Melissa zu stellen, um mehr über den Beruf als Opernsängerin zu erfahren.

Folgend ist nachzulesen, wie den Stipendiatinnen Hana, Nicole und Mihi der Kurs gefallen hat.

Hana

„Ich fand der English-Kurs toll. Ich habe sehr viel über ‚Opera und Musical‘ gelernt. Wir haben uns auch eine tolle Performance angeschaut. Ich habe sehr viel davon gelernt. Obwohl es auf Englisch war, war es nicht schwer zu folgen.“

Nicole

„In unserem heutigen Englisch-Workshop mit Melissa haben wir über die vielen Facetten von Opern und Musicals gesprochen und diese näher erkundet. Wie immer hat mir auch dieses Meeting über Zoom mit ihr Spaß gemacht und natürlich viel beigebracht, nicht nur über die englische Sprache, sondern auch über ihren Beruf und unsere österreichische Kultur.“

Mihi

„Am 25. April hatten wir einen English – Workshop mit der lieben Melissa. Das heutige Thema war Art and culture – Musical and Opera. Dazu haben wir uns das Phantom of the Opera 2017 – Gold Cast angesehen und in den zwei Stunden darüber diskutiert und uns unterhalten. Es war sehr interessant die musikalischen Aspekte in den Aufführungen zu sehen und die Unterschiede von Opera und Musical zu lernen. All in all war es sehr spannend und interessant.“

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Frühlingshaftes Bildungsseminar für START-Vorarlberg

Unser zweites Bildungsseminar wurde am 24. und 25. April auf Grund von Corona erneut im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis durchgeführt.  Auch wenn hier natürlich das große Zusammentreffen mit den START-StipendiatInnen aus den anderen Bundesländern leider nicht stattfinden kann, hat das Bildungsseminar in St. Arbogast seinen ganz eigenen Reiz – ist hier doch ein wunderschöner Ort der Stille und Inspiration. Auch das Wetter meinte es gut mit uns und so konnte man jederzeit raus an die frische Luft um sich eine Atempause von den obligatorischen FFP-2 Masken zu gönnen.

Hier einige der durchwegs positiven Feedbacks der StipendiatInnen:

Lexi: „Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich hatte sehr viel Spaß verschiedene Sprechübungen auszuprobieren. Ich habe nie auf meine Artikulation geachtet, deshalb war es für mich ein spannendes Erlebnis. Das Essen im Arbogast hat mir auch sehr gut geschmeckt und die Mitarbeiter waren alle freundlich.“

Maryan: „Das Seminar war wir immer top vorbereitet. Ich besuchte das Seminar Gruppe und Konflikt zum zweiten Mal, weil es einfach das Beste ist, was ich je besucht habe. Die Trainer, Mario und Jad sind einfach zwei lustige und sympathische Menschen. Also ich würde das Seminar auf jeden Fall weiterempfehlen. Das Essen war auch lecker und qualitativ hochwertig!“

Sebastian: „Ich war in der Gruppenmoderation und es war echt cool. Der Trainer Michael Traindt ist super kompetent und er hat das Seminar echt gut geleitet. Zum Bildungshaus St. Arbogast: habe mich gefreut, dass wir wieder in Götzis sind, da die Atmosphäre und die Menschen dort sehr nett sind. Auch der Seminarraum war passend.“

Joseph: Es war gut zu erfahren im Seminar „Gruppe und Konflikt“,  wie Rassismus begann und warum Rassismus stattfand und wie ich mit Menschen umgehen soll, die rassistisch sind.“

Midia: „Ich habe das Seminar wirklich genossen, vor allem weil man in diesen Zeiten nicht mehr zusammentreffen kann. Ich konnte wieder ein paar neue Sachen von dem Seminar Sprechtraining lernen. Danke!“

Franio: „Ich fand den Workshop interessant, der Moderator wusste was er tat, war professionell, hatte Humor und gestaltete den Workshop sehr abwechslungsreich. Die Sonne hat gescheint. Das Essen war auch gut. Insgesamt hat es einfach sehr gut getan die vielen Stipis wieder auf einem Fleck zu sehen. Es war eine Flucht aus dem monotonen Leben, das die meisten von uns zurzeit führen.“

Baris: „Das Bildungsseminar 04/2021 war trotz den Corona-Maßnahmen meiner Meinung nach das beste Bildungsseminar, auf dem ich jemals war. Ich war in dem Seminar „Gruppenmoderation“ mit Michael Traindt. Der Trainer war extrem sympathisch und hat alles sehr gut vermittelt! Ich habe wirklich viel mitnehmen können, nicht nur für die nächsten paar Tage, sondern fürs ganze Leben. Die Location in Götzis, St. Arbogast ist einer meiner Lieblingsplätze in ganz Vorarlberg. Der Seminarraum war super und die Aussicht war auch spitze. Das Essen ist wahrscheinlich in Wels ein wenig besser, dennoch hat es mir geschmeckt. Ich freue mich schon auf das nächste Bildungsseminar!“

Comics erstellen #1 – mit Soso

Der Workshop „Comics erstellen #1“, der am 25. April 2021 von unserer Alumna Soritta Kim aka Soso moderiert wurde, war eine sehr schöne und interessante Erfahrung, die mir die Tür zur Kreativität geöffnet hat. Viele glauben, dass sie nicht zeichnen können, aber Soso hat uns durch eine einfache Methode gezeigt, wie wir unsere Charaktere mittels ein paar abstrakter Striche und Emotionen zum Leben bringen.

Am Anfang hat uns Soso die Geschichte der Comicwelt vorgestellt und erklärt. Wussten Sie, dass am Beginn diese Comics, die heutzutage einen Wert von tausende Euros haben, nur 10 Cent kosteten?!

Danach haben wir uns mit der Erkennung von Emotionen beschäftigt. Dadurch könnten wir unsere Vorstellung freien Lauf lassen und alles was existiert, Gefühle und eine Seele geben.

Ich bin sehr gespannt, an der Fortsetzung „Comics erstellen #2“ teilzunehmen. Dabei werden wir unserer spannenden Charaktere eine Geschichte geben und euch diese zeigen.

Ein Bericht von Tamara (START-OÖ Freundeskreis)

Englisch-Workshop: Tenses & Language in Use

Am 24. April gab es für die START-Jugendlichen aus Niederösterreich einen weiteren Englisch-Workshop mit Trainerin Barbara – diesmal mit Fokus auf Grammatik, insbesondere die Zeiten und Language in Use. In Gruppen eingeteilt setzte sich zuerst jede/r TeilnehmerIn mit einer Zeit auseinander und erklärte dann den anderen, wie diese Zeit gebildet & wann sie verwendet wird. Zusätzlich wurden gemeinsam Übungen gemacht, um das Gelernte auch gleich anzuwenden und mögliche Fragen zu klären. Es gab auch ein Quiz mit den verschiedenen Signalwörtern, die bestimmte Zeiten verlangen. Zu guter Letzt wurde bei einer so genannten „language in use“-Übung auch die Bildung von Hauptwörtern wiederholt.

Und wie hat den Teilnehmer*innen dieser intensive Grammatik-Workshop gefallen?

Ich fand den Englisch-Workshop am Wochenende sehr gut. Wir haben hauptsächlich an unseren grammar skills gearbeitet, wie man die Zeiten richtig anwenden kann. Es war für mich sehr interessant, denn ich konnte von der Lehrerin Barbara und meinen Freuden viele neue Sachen über die englische Grammatik lernen. Danke dafür! (Khaled)

Babara ist sehr nett, geduldig und erklärt übersichtlich und einfach. In diesem Workshop haben wir die Zeiten wiederholt und geübt. Es war sehr interessant und sinnvoll, da in Englisch die Zeiten sehr schwierig für mich sind und sie die Grundlagen für die Sprache sind. (Anna)

Ich fand den Workshop sehr hilfreich und gut. Wir haben über Zeit-Formen gelernt und bisschen language in use geübt. Was mich am meisten begeistert hat war, dass es nicht einseitig war. Wir haben zum Beispiel auch in Gruppen gearbeitet oder ein bestimmtes Thema den anderen präsentiert. (Hadi)

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Get Yourself (Matura) ready! 8-10

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Knowing and speaking English is a great pleasure for me that’s why I try to participate in workshops which help me improve my English skills. As I am going to graduate from school next year, I find this workshop series really helpful. We are trained by doing tough exercises similar to Matura tasks. The tasks include listening and reading (and speaking) comprehensions. I enjoy the reading and speaking part the most. The reading part especially when we have to fulfill the blanks because the answers are often surprising for me. Though they are difficult for me but that’s the way I learn and get fit for the upcoming Matura. -Sabiha

Ich feiere die Englisch Stunden immer. Die Übungen sind herausfordernd und sehr aufbauend. Es gefällt mir sehr, dass Sunitha mit uns viele Kleinigkeiten bespricht, die nicht wirklich beim Sprechen auffallen. -Sahar

Diesmal haben mir am meisten die Listening Übungen gefallen, weil ich genau bei diesen Übungen bei Schularbeiten die meisten Punkte verliere – finde es daher sehr gut, dass wir das Listening üben. Zu Anfang der Stunde geht Sunitha mit uns immer die Fehler durch, die wir am meisten machen, damit wir verstehen, warum bestimmte Dinge in der Englischen Sprache falsch sind, obwohl diese Fehler sehr häufig sind. Das gefällt mir sehr, weil ich da jedes mal etwas Neues dazu lerne! -Aylin

Das Workshop von heute war ziemlich gut, man hat viele tricky Sprachfehler (bei language in use) gelernt und wir haben viel geredet generell, aber am meisten über die gesundheitlichen Vorteile vom Gehen als tägliche Aktivität. -Ibo

START-NÖ Neuigkeiten April 2021

Challenge accepted!

Beginn der Maturavorbereitungen 2021 bei START-Salzburg

Optimal sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch heuer auf die Maturaprüfungen vorbereitet werden. An einem maßgeschneiderten Coaching bei Deutschtrainerin Cornelia Czaker zu den verschiedenen Textsorten haben am 16. Und 17. April Rohullah, Zaynab und Qodratullah teilgenommen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rohullah: „Der Matura Workshop war sehr informativ und hilfreich für mich, weil ich Vieles im Bereich Textsorten mitnehmen konnte. Jede einzelne Minute war einfach nur kostbar und zielführend. Ich freue mich schon auf weitere Stunden. Vielen Dank!“

Qodratullah: „Bis jetzt finde ich das Workshop ziemlich hilfreich, weil man einen guten Überblick auf die Textsorten bekommt. Da wir alle Textsorten mit Beispielen machen, haben wir automatisch den praktischen Teil auch gleich geübt. Für Schüler, die die Textsorten näher kennenlernen wollen, kann ich diesen Workshop empfehlen.“

Zaynab: „Ich habe von 16. bis 18. April an den Online-Deutsch-Matura-Workshop von Frau Mag. Cornelia Czaker teilgenommen. In diesem Wochenende haben wir kompetente Beratungen über vier Textsorten nämlich Kommentar, Lesebrief, Meinungsrede und Textinterpretation bekommen und konnten sogar gemeinsam eine Textinterpretation ausarbeiten. Mit einer kleinen Gruppe von 12 Personen war die Atmosphäre sehr angenehm und ich konnte Vieles mitnehmen. Vielen Dank für den informativen Workshop!“

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (2)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Danach folgen einige Übungen zu Gesichtsausdrücken und Körperdarstellungen, dabei sollen die Stipendiat:innen ihren eigen Stil finden, wie sie gerne eine Nase, den Mund oder die Augenbrauen zeichnen möchten. Viele Zeichenstriche später, sollen sich alle Gedanken machen, wie sie eine Geschichte in wenigen Bildern (=Panels) darstellen möchten.

Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich fand den Workshop mega cool, vor allem habe ich noch nie Comics gezeichnet, deswegen war das auch mal was neues für mich, und ich muss sagen es macht sehr viel Spaß und ist gar nicht so leicht wie es aussieht. -Anni

Ich fand den Workshop sehr cool und unterhaltsam. Vor allem Esma war sehr sympathisch und so energiegeladen. Und sie hat mich mit ihrer guten Laune angesteckt 😊. Super fand ich, dass wir nicht nur Theorie und die Basics gesprochen haben, sondern auch selbst Comics mit eigenen Geschichten zeichnen könnten. -Ravneet

Meine VWA (1)

Bei der Bildungsseminar Onlineedition haben unsere START-Wien Stipendiat:innen eine erste Einführung zu wissenschaftlichen Schreiben und Arbeiten erhalten. Die regelmäßigen monatlichen Workshops und individuellen Coachingsessions unterstützen unsere AHS-Schüler:innen bis zur Abgabe der VWA im Februar 2022. Unsere Trainerin Sabine Lehner gestaltet ihre Workshops flexibel und passt die Inhalte an die Bedürfnisse der Stipis an, dabei werden Themen, wie wissenschaftlicher Schreibstil, Quellenmanager und Grundlagen des Zitierens in der Gruppe erarbeitet und wiederholt, intensive Schreibphasen und das Besprechen konkreter Fragen in Breakout-Sessions ergänzen das Programm.

„Workshops mit Sabine Lehner sind meine Lieblings-Workshops“, erzählt uns Ali nach der ersten Einheit. „Sie ist sehr freundlich und gestaltet den Workshop sehr gut und flexibel. Bei den Einzelcoaching gibt sie ausreichende Informationen und Tipps. Ich freue mich immer dabei sein zu dürfen.“

Mariam konnte durch die Teilnahme an den VWA-Workshops offene Fragen klären, sowie ihren Wissenshorizont erweitern. Sie ist gut vorbereitet, um mit dem Schreiben ihrer VWA zu beginnen.

Ernährung – der unterschätzte Aspekt des Klimaschutzes.

Was hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun bzw. wie weit kann unsere Ernährung das Klima beeinflussen? Mit dieser Frage haben sich Stipis aus Oberösterreich und Salzburg gemeinsam mit dem Klimabündnis am Samstag, den 17.04.2021 beschäftigt.

Am Anfang haben wir eine kurze Einführung von Ulrike Singer über das Klimabündnis OÖ und deren Aufgaben bzw. Ziele bekommen. Danach hat Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten mit seinem Vortrag begonnen.

Gestartet in das Thema sind wir mit allgemeinen Infos zu unserem Klima. Die gezeigten Statistiken und vor allem Fotos von Weltraumaufnahmen haben uns alle noch mehr veranschaulicht, wie sich die Temperatur, die Lichtverschmutzung, die CO2 Emissionen in den letzten Jahren stetig erhöht haben und das Sommereis in der Arktis von Jahr zu Jahr immer weniger wurde. Auch ein kurzer Input über die Begünstigung einer Pandemie bzw. Infektionskrankheit durch die Überlastung unserer Ökosysteme wurde uns mitgegeben. Danach sind wir genauer auf unser Hauptthema Ernährung eingegangen. Vom durchschnittlichen Energieverbrauch einer Familie, die ökologische Knappheit bis zu unserem Fleischkonsum war von allem etwas dabei. Zwischendurch gab es zur Auflockerung immer Schätzfragen zu diesen Themen.

OÖ Stipendiat Eray sagt über den Workshop:

Der Workshop mit Klimabündnis Österreich war sehr vielfältig. Die Hauptthemen, worüber wir diskutiert haben, waren Klimaschutz, Ernährung und CO2-Emissionen. Zuerst stellte uns Ulrike Singer das Bündnis vor. Später ging es mit der Präsentation von Christian Slamhofer weiter. Seine Fragen brachten uns zum Nachdenken. Doch wir waren uns alle einig, dass wir unsere Erde schützen sollten, weil es das Beste von dem ist, was wir haben. Die Moderation war makellos und die Stipis waren sehr interessiert. Es war ein großartiges Erlebnis! Vielen Dank!

Der Workshop hat uns allen noch einmal veranschaulicht wie kritisch die derzeitige Lage rund um den Klimaschutz ist und, dass unsere Ernährung dabei ein unterschätzter Aspekt ist. Vielen Dank an das Klimabündnis und an unsere Vortragenden Christian und Ulrike für diesen spannenden Vormittag.

Talk über Männlichkeit

Im März hatten wir zum Weltfrauentag interessante Gespräche mit sehr inspirierenden Frauen. Im April setzten wir die Talkreihe fort, diesmal mit und über die Männer in unserer Gesellschaft. Gemeinsam mit Ahmed Al-Jaderi von der Caritas haben wir mit unseren Stipendiat*innen über das Thema Männlichkeit, toxische Männlichkeit, body shaming und die Geschlechterrollen diskutiert. Ahmed ist im Bereich Gewalt und Kommunikation in der gendersensiblen Jugendarbeit tätig. Unsere Stipendiat*innen konnten sich über das Tabu-Thema offen mit ihm austauschen und über ihre eigenen Erfahrungen berichten. Es war ein sehr interessantes und offenes Gespräch für alle.

Es war sehr informativ als Mädchen über toxic masculinity zu hören, besonders da es mich nicht direkt beeinflusst. Ich hoffe, dass wir weitere Workshops machen können, da mir der Letze richtig gefallen hat. Sarah

Der Workshop war interessant und danke an Ahmed für den Austausch seiner Erfahrungen mit uns. Mir wurde klar, dass auch Männer unterdrückt und diskriminiert werden und eine höhere Selbstmordwahrscheinlichkeit haben. Hayma

Diese Art von Talks find ich richtig gut, da man nicht nur Input vom Vortragenden bekommt, sondern auch die Chance hat, mitzudiskutieren. Außerdem hat man eine sehr schöne Übersicht über aber die Thematik. In diesem Talk wurden Sachen angesprochen, die mir aus der Seele sprechen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ähnliche Talks besuchen darf (hoffentlich dann auch präsenz). Adham

Ich fand die Videokonferenz mit Ahmed über die Männlichkeit sehr cool. Es wurden wichtige Themen der heutigen Gesellschaft angesprochen (z.B toxische Männlichkeit) und sie waren sehr erwähnenswert. Salam

START-OÖ Newsletter April 2021

English with Daniel – review

On April eleventh we again had our English-meeting with Daniel. Firstly, we discussed our school life and the difficulties that we are experiencing at the moment. Then we started with the most exciting part of our fortnightly meeting – that is practicing Matura-exercises. The first one was a listening comprehension which we did well, although it was not that easy. After that, we did two ‘language in use’ exercises. One of them was a multiple-choice exercise and the other was a word formation exercise. We noted the new vocabulary as always so that we can learn them after the meeting and revise them at the beginning of the next lesson. We are very glad to be learning English with Daniel – It is really advantageous to discuss and learn with you Daniel!

Thank you,
Vorarlberg’s scholars.

Ein Bericht von Stipendiat Abdul

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (1)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Ich entscheide mich für meinen Stifthalter und bin sehr überrascht, wie meine Zeichnung von selbst entsteht und ohne einen Anspruch „perfekt“ zeichnen zu müssen. Esma zeigt uns daraufhin auf Instagram bekannte Illustrator:innen, manche zeichnen detailliert, andere sehr minimalistisch. Sie möchte damit allen Teilnehmer:innen vermitteln, dass jede:r zeichnen kann und den eigenen Zeichenstil finden und entwickeln kann. Bei der zweiten Übung versuchen wir Gesichter und Gesichtsausdrücke zu zeichnen, dabei können wir uns selbst im Spiegel oder Selfiemode betrachten bzw. einfach nach „face expressions“ suchen. Esma gibt uns viele Tipps, wie wir die Augen, die Nase oder den Mund zeichnen können. Viele Übungen später sollen wir uns eine Geschichte ausdenken, die wir in 4 Panels (=Bilder) darstellen sollen. Nicht viel Platz, wenn ihr mich fragt.. eine ganze Story in 4 Bildern zeichnen, beschreiben und den Charakteren Worte geben? Ich bleibe gespannt, welche Geschichten wir umsetzen werden und möchte nicht allzu viel verraten.

Das Zeichnen begleiten viele persönliche Gespräche, eine entspannte Stimmung und Freude, so dass der sonnige Vormittag uns sehr kurz erscheint. Danke liebe Esma für die schöne Zeit, wir freuen uns auf weitere Zeichenstunden mit dir.

links: Gesichter zeichnen; rechts: Aufwärmübung
Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich hatte noch nie solchen  Spaß beim Zeichnen wie im gestrigen Workshop mit Esma. Ich dachte ehrlich gesagt, dass es sehr schwer sein muss Comics zu zeichnen bzw., dass man sie nur schön zeichnen kann, aber danke der gestrigen Workshop habe ich gelernt, dass viele IllustratorInnen bzw. Comic ZeichnerInnen einen eigenen simplen Stil haben, der nicht unbedingt perfekt ist. -Mariam

Esma hat sich sehr viel Mühe gegeben, doch meine Comics waren nur zum Lachen. Aber in dem Workshop haben wir nicht nur gezeichnet, sondern auch Informationen über die Kunst der Comics und des Zeichnens erhalten. Besonders spannend habe ich gefunden, wie jede/r Künstler/in sein Art und Style hat Comics zu zeichnen. -Asmaa

Der Workshop war fantastisch und vor allem es freute mich, dass alle eine schöne Zeit hatten. Ohne Kunst wären unsere Augen leer und unsere Ohren verstopft und unsere Herze still. Deshalb bin ich sehr froh bei dem Workshop dabei gewesen zu sein und eine sehr schöne Zeit mit euch gehabt zu haben. Ich wünsche vor allem Esma viel Erfolg in ihre Arbeit und bedanke ihr herzlich. -Mahdi

Ich habe den Workshop mit @strudelworte geliebt! Nach einer wirklich stressigen Woche in der Schule war dieser Workshop genau das, was ich brauchte – an einem Sonntagmorgen lernen, wie man Comics zeichnet! Esma zeigte die verschiedenen Arten von Comics und wie man dann Schritt für Schritt unsere eigenen Comics macht. Sie hat eine wunderbare Energie und ist sehr talentiert! -Nuaar

START-Wien Newsletter 04/2021

Mein Geld und ich

Am Samstag Vormittag den 10. April hatten die Stipendiat*innen einen spannenden Workshop über ein Thema was jede und jeden von uns betrifft: das Geld. Sie diskutierten gemeinam mit ihrem Workshopleiter Goran Maric von Threecoins über ihr Konsum- und Sparverhalten und lernten dabei wie die verschiedenen Marketingstrategien der Unternehmen auf die Konsumenten auswirken. Sie erlernten viele neue Regeln für das erfolgreiche Sparen und vermeiden von Schulden und hatten die Möglichkeit sich über weitere Tipps und Tricks auzutauschen. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr produktiver Workshop, wo sie viel für sich mitnehmen konnten.

Ich fand der Workshop „Mein Geld und ich“ ist eines dieser Workshops, die einfach fondamental sind für unsere Zukunft und ich finde es sollte auch an Schulen solche Workshops geben, da jeder Geld ausgibt, verdient oder vielleicht spart und ich finde auch es sollte kein „tabu“-Thema sein, weil es jeden etwas  angeht und ein bewusster und korrekter Umgang mit Geld viele Probleme beseitigen kann. Weiters habe ich viele „Daumen“- bzw. „Bauernregeln“ mitgenommen wie die 50-30-20-Regel oder die Wollen/Brauchen?-Regel. – Gentijana

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen. Goran war sehr nett und sympathisch. Er ist auf alle unserer Fragen eingegangen und hat sie ausführlich erklärt. Alles in allem war das ganze Workshop sehr sinnvoll, da uns viele wichtige Sachen erklärt wurden, worauf wir beim Geld ausgeben aufpassen müssen, usw. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir wieder so einen oder ähnlichen Workshop mit Goran haben würden. Anna

Am 10.04 hatten wir ein Workshop über „ mein Geld und ich „. Ich habe es sehr interessant und spannend gefunden. Es waren sehr wichtige Tipps dabei, wo man immer nutzen kann. Ich weiß jetzt wie ich mit Geld umgehen soll und wie ich richtig sparen kann. Ich danke Ihnen für diese richtig coole Workshop. Rana

VWA/Diplomarbeit Workshop Teil-2

Am 10. April fand der zweite Teil des VWA-Workshops für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops fragte unsere Workshop-Leiterin Julia Krepl uns nach unseren Standpunkten und wo wir alle derzeit stehen in unseren Arbeiten. Sie fragte uns, wie weit jede einzelne gekommen ist und ob es irgendwelche Probleme gibt. Dann hat sie die Probleme auf einen Blatt Papier aufgeschrieben und sie hat auch versucht sofort, uns Lösungen und Vorschläge dafür zu geben.

Nach dieser kleinen Einführungsrunde hat der eigentliche Workshop mit den vorgesehenen Inhalten, welche Julia für uns vorbereitet hatte, begonnen.

Der erste Teil des Workshops bestand aus Informationen über Literaturrecherche. In diesem Teil hat Julia uns erklärt, wie wir eine seriöse, wissenschaftliche und gute Literatur für unsere Arbeit finden könnten und danach fragte sie jeden von uns, was wir konkret brauchen. Sie hat uns allen sofort Vorschläge gemacht und versucht, mögliche Probleme aufzulösen.

Gehen wir zum Zweiten-Teil des Workshops, der aus dem allgemeinen Inhaltsverzeichnis bestand: Julia hat uns Informationen darüber gegeben, wie man ein solches Dokument erstellen kann und wie es uns hilft, unsere Arbeit zu strukturieren. Später gab sie uns ein Beispiel und sie verlangte von uns, dass wir dieses Beispiel in ein Inhaltsverzeichnis verwandeln. Am Ende des zweiten Teils hat Julia uns auch ein Beispiel für ein gutes Inhaltsverzeichnis bereitgestellt. Nach dem zweiten Teil machten wir eine 15-minütige Pause.

Nach der Pause begann der dritte Teil des Workshops: Dieser Teil bestand ebenfalls aus dem Inhaltsverzeichnis, aber es war detaillierter und befasste sich auch spezifisch mit unserer eigenen Arbeit. Später bekamen wir noch die Aufgabe, ein Inhaltsverzeichnis für unsere eigene Arbeit zu formulieren – und zwar mit Kapiteln und Unterkapiteln.

Am Ende des Workshops hat Julia uns ein paar Hausaufgaben gegeben und außerdem eine kleine Feedbackrunde durchgeführt. Sie hat uns alle gefragt, was wir an dem Workshop mochten und was wir nicht mochten und was wir für den nächsten Workshop brauchen würden, damit sie es für uns vorbereiten kann. Wir bekamen die Info, dass wir sie immer kontaktieren dürfen, wann immer wir sie brauchen – was sehr nett und zuvorkommend ist von Julia.

Feedbacks:

Midia: „Der Workshop ist sehr informativ und ich lerne jedes Mal etwas Neues über die VWA. Und ich finde, dass Julia ihre Arbeit sehr ausführlich macht. Sie erklärt uns alles Schritt für Schritt. Sie ist eine sehr gute Lehrerin.“

Ibrahem: „Es war sehr hilfreich man hat viele Fragen beantwortet bekommen, die in der Schule eigentlich nicht so klar erklärt werden.“

Ein Bericht von Stipendiatin Maosuma

Cybermobbing im österreichischen Recht

Die START-OÖ Stipendiat:innen nutzen jedes freie Wochenende, um sich außerschulisch zu den vielfältigsten Themen weiterzubilden. So auch an diesem Samstag beim Workshop zu „Cybermobbing aus rechtlicher Sicht“ mit dem Legal Literacy Projekt Linz.

Stipendiat Reza berichtet:

„Am Anfang haben wir das Wort Recht definiert und rausgefunden welche Arten von Rechten es gibt. Außerdem haben wir besprochen, welche Delikte es gibt, in welche Kategorie sie hingehören und welche Strafe man erwartet. Danach ging es dann um Cybermobbing und um den Cybermobbingparagrafen. Österreich hat im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle mit diesem Gesetz. Wir haben uns anhand von mehreren Fällen angesehen, ob die Definition von Cybermobbing, so wie sie im Gesetz steht, zutrifft.

Der Workshop Cybermobbing war für mich sehr wichtig und informativ, denn Cybermobbing wächst heutzutage sehr schnell, weil alle Jugendlichen heutzutage Handys oder andere elektrische Geräte haben. Und als Jugendliche/r sollte man wissen, welche Konsequenzen Cybermobbing hat. Obwohl Cybermobbing ein ernstes Thema ist, war der Workshop abwechslungsreich, denn man hat jederzeit Fragen stellen können und mitdiskutieren können.

„Ich kaufe also bin ich?!“ – Achtsamer Konsum und Lifestyle

Am Samstag, den 10. April, gab es ein Online-Treffen mit Theresa vom Verein Südwind. In dem Workshop ging es darum, wie wir konsumieren und leben.

Am Anfang wurden wir beauftragt, ein Konsumgut zu finden, das uns glücklich macht und sich als nützlich erwiesen hat und eines, welches sich als Fehlkauf erwiesen hat. Unsere Trainerin Theresa gab uns dafür ca. fünf Minuten Vorbereitungszeit. Außerdem schlug sie vor, dass wir uns vorstellen sollten, bevor wir unsere Produkte präsentieren.

Danach sprach Theresa über den Einfluss, den wir haben können und fragte uns, was wir unter den Worten „Nachhaltigkeit und Lifestyle“ verstehen.

Später teilte sie uns in drei Gruppen ein. Eine Gruppe hat das Thema „KLEIDUNG“, die andere „ELEKTRONIK“ und die letzte „ERNÄHRUNG“. Sie gab jeder Gruppe Links, wo wir Informationen finden konnten. Unsere Aufgabe war es, die Informationen zu lesen, bzw. die Kurzfilme anzusehen und dann mit unseren Gruppenmitgliedern zu besprechen und anschließend das Thema allen vorzustellen.

Feedback der Teilnehmer:

„Es war wirklich interessant, den verschiedenen Themen zuzuhören, und man fasziniert jedes Mal, wenn man was Neues hört und dann möchte man mehr wissen. Ich genoss wirklich das, was Theresa sagte / lehrte uns in dieser Lektion. Es ist immer gut, die Dinge zu kaufen, die man am meisten braucht.“ – Joy

„Nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber es war trotzdem interessant. Zeit ist auch voll schnell vergangen, also war es nicht fade“ – Precious

„Es war echt interessant. Etwas oberflächlich und die Technik hatte leider wieder nur Probleme bereitet. Ich habe ursprünglich gedacht, dass der Workshop eher von Ernährung handeln wird“ – Sebastian

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

Financial Literacy Workshop mit Three Coins

Das Interesse am Workshop „Mein Geld und ich“ mit Three Coins war so hoch, dass wir unsere Stipendiat:innen in zwei Gruppen geteilt haben. Unsere Workshopleiter:innen Goran und Lena haben uns viele Tipps & Tricks mitgegeben und uns Raum gelassen unsere eigene Definition von Geld, Sparen und Investieren zu bilden. START-Wien Stipi Balqiz berichtet über den Finanz-Workshop.

Der Workshop war sehr von uns Stipis erwünscht und wir hatten viel Spaß, es war sehr Interaktiv und Ideen und verschiedene Methoden für Geld sparen oder Geld ausgeben miteinander geteilt. Die Workshops-Leiter:innen waren sehr überzeugend und es hat viel Spaß gemacht mit ihnen zu reden und uns mit verschiedenen Sachen, rund ums Geld, zu beschäftigen. Dabei wurde viel auf Fragen wie: Macht Geld glücklich? Oder ob Geld die Welt zu einem besseren Ort machen kann, diskutiert. Auch erfuhren wir wie wir unsere Ausgaben und Einnahmequellen zu beachten haben um nicht in ein Shopping-Wahn zu kommen und Dinge zu kaufen die wir nicht brauchen. In dem Workshop wurden viele Basic Informationen über Geld und unser Konsumverhalten näher erläutert. Dies war sehr hilfreich und ermöglichte uns eine Basis um uns Thema einzusteigen und bewusster mit Geld umzugehen. Wir sind sehr gespannt auf zukünftige Workshops, die uns dem Thema rund uns Geld und finanzielle Allgemeinbildung näher bringen, vor allem weil dies in der Schule leider fehlt.

Ich fand den Workshops mit ThreeCoins echt brilliant. Es war sehr interessant zu hören, wie andere Geld wahrnehmen und was es für sie wichtig ist, wenn es um Geld geht. Ich fand es toll, dass wir besprochen haben, wo wir unser Geld bekommen und ausgeben, weil ich noch nie im Detail darüber nachgedacht habe. Ich bin schon gespannt für das nächste Workshop mit ThreeCoins! -Nuaar

Das war eines der wenigen Workshops, die sehr schnell vergangen sind, weil das Thema so wichtig ist und uns allen in vielen Bereichen des Lebens betrifft. Das Geld kontrolliert und beeinflusst die ganze Welt. Daher ist es sehr essentiell sich mit Geld und dem Umgang mit diesem zu befassen. Was mir an diesem Workshop gefallen hat, ist die tolle Interaktivität. Man hat nicht nur trockene Infos bekommen, sondern man konnte die eigenen Erfahrungen und Meinungen austauschen. Am Ende konnte ich, trotz meiner Erfahrungen, neue, hilfreiche Tipps und Tricks kennenlernen. Vielen Dank an Lena für ihre chillige, aber doch professionelle Art. Hat mir im allgemeinen sehr gut gefallen. -Omran

Der Workshop war sehr sehr cool. Ich wünschte es wäre noch länger gewesen. Es war extrem entspannt, der Vortragende war voll aktiv und cool darauf und das hat auch das Interesse erweckt konzentriert zuzuhören und ebenso aktiv mitzumachen. Ich hoffe es kommt ein weiterer Workshop derart. -Ali

Three Coins ist… ein Sozialunternehmen, das Finanzbildungsprojekte entwickelt und umsetzt. Wir sind der Überzeugung, dass ein guter Umgang mit Geld einer der größten Hebel für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und eine gesunde Volkswirtschaft ist. Deshalb vermitteln wir Finanzkompetenz so vielen Menschen wie möglich auf lebensnahe und wirkungsvolle Weise. (Abgerufen, 09.04.2021, von https://www.threecoins.org/)

Digitaler Zeichenworkshop „Sketch Every day“

Am 7. April 2021 konnten wir am digitalen Zeichenworkshop von Sketch Every Day-Künstlerin Simone Grünewald teilnehmen und hatten die Möglichkeit, Schritt für Schritt zu erlernen, wie wir Gesichtszüge entwickeln und unserem gezeichneten Kopf einen ganz individuellen Charakter verleihen.

Wir sind durchgegangen was ein Charakter Design ausmacht, beispielsweise die Form des Charakters, die Proportionen, die Farben, die Silhouette und der Style. 

Simone Grünewald hat für uns eine tolle Aufgabe vorbereitet. Sie hat uns ein Bild von einer Eule geschickt und zusammen haben wir den Charakter der Eule hergestellt. Sie hat uns hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Zeichnen gegeben und wie man zum Beispiel mit Farben umgeht oder wie man sauberer zeichnet. Wir haben nicht nur gezeichnet, wir haben auch spannende Geschichten über ihre Karriere erfahren. Simone Grünewald ist nicht nur eine erfolgreiche Zeichnerin sondern auch Autorin des Buches „Sketch Every Day“.

Feedback von Masouma: „Ich fand es sehr interessant. Ich bin nicht besonders gut beim Charakterzeichnung, aber sie hat es sehr leicht gemacht. Ich hatte sehr viel Spaß.“

Feedback von Chandra: „Dieser Workshop war für mich ein sehr tolles Erlebnis! Ich habe besonderes Interesse wenn es um Zeichnen geht, deshalb bin ich gegenüber START und Simone Grünewald sehr dankbar. Ich habe sehr viel gelernt und ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis.“

Ein Bericht von Stipendiatin Chandra

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Deutsch Grammatik-Workshop bei START-NÖ

Die Grammatik der deutschen Sprache ist komplex und umfangreich, deshalb kann es hilfreich sein sich manche Grammatik-Regeln in Erinnerung zu rufen und zu wiederholen. Übung macht bekanntlich den Meister/die Meisterin und so haben sich Stipendiat*innen in den Osterferien mit unsrer Deutschtrainerin Cornelia Czaker intensiv mit Nebensätzen und Fällen, insbesondere dem 3. und 4. Fall, auseinandergesetzt. Welche Wörter leiten Nebensätze ein, wie ist dann die Satzstellung und was sind eigentlich satzwertige Infinitivgruppen? Welche Präpositionen verlangen nochmal den Dativ, welche den Akkusativ und wie kann ich mir mit den Fragen „Wo“ oder „Wohin“ helfen? Diese und andere Fragestellungen wurden in den beiden Workshops in den Osterferien ausführlich behandelt und anhand von Beispielen geübt.

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir die Grammatik auf sehr einfache Weise wiederholt und die Übungen gemacht haben, damit wir besser verstehen konnten. Was mir besonders gefallen hat, sind die zahlreiche Tipps, die die Trainerin uns gegeben hat, von denen kann man viel lernen. (Sarah)

In diesem Grammatik-Workshop haben wir im ersten Teil alle Arten von Gliedsätzen durchgemacht. Die Trainerin hat uns auch den 3.Fall und 4.Fall erklärt. Nach einer Woche war der 2.Teil des Workshops, da mussten wir die Gliedsätze von einem Text herauslesen und die Art der Adverbialsätze erkennen. Danach haben wir Übungen für 3. und 4.Fall durchgemacht. Letztendlich hat uns die Trainerin den Genitiv erklärt. Ich finde dieser Workshop war eine tolle Wiederholung. Die Trainerin ist auf unsere Fragen eingegangen. (Mohamad)

Den Deutsch-Workshop fand ich sehr hilfreich. Ich konnte viele Fehler verbessern, die ich immer gemacht habe. Wir haben ganz gute Listen (Verben, Präpositionen) bekommen, wo man nachschauen kann, wenn man nicht sicher ist welcher Fall verlangt wird. Es ist selbstverständlich, dass man Grammatik nicht in einem Tag beherrschen kann, jedoch wird man mit der Übung immer besser. Daher empfehle ich jedem an solchen Grammatik-Workshops teilzunehmen 😊 (Batoul)

Ich fand den Workshop sehr hilfreich. Ich konnte mein Wissen nochmal erfrischen und Grammatikteil ist jetzt für mich viel klarer geworden. Ich konnte sehr offen meine Fragen stellen, und sie wurden detailliert erklärt, wofür ich sehr dankbar bin. (Sahar)

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Mathematik-Gruppennachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich ein- bis zweimal im Monat mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online auf Skype, um verschiedene Themen zu vertiefen.

Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. Beim letzten Termin wurde intensiv zu Binomialverteilung und Kosten- und Preistheorie gearbeitet. Herr Entlicher versteht es, den oftmals schwierigen Stoff und scheinbar unverständliche Theorie mit vielen Beispielen darzustellen. Dabei geht er geduldig auf die Fragen unserer Stipendiat*innen ein.

So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen gut gerüstet für die nächsten Schularbeiten.

Wir halten Niederösterreich sauber – Stipendiat*innen helfen beim Frühjahrsputz

Engagierte Stipendiat*innen nutzten die Osterferien vor dem Lockdown um die Umwelt von Müll zu befreien. Dabei waren sie beim Müllsammeln in ihren jeweiligen Gemeinden unterwegs – St. Pölten, Poysdorf, Strasshof an der Nordbahn und Vösendorf – und wollen auch auf die entsprechende Frühjahrsputz-Aktion der Umweltverbände Niederösterreich aufmerksam machen. Hier berichten die Teilnehmer*innen von ihren Erfahrungen & Eindrücken:

Basma – Strasshof an der Nordbahn

Am Mittwoch ging ich mit meinem Bruder durch den Wald dabei haben wir Müll gesammelt (natürlich mit Handschuhen & Müllsack). Für die Tiere, die dort leben, ist Müll in der Natur insbesondere Plastik ein großes Problem. Wir waren sehr froh, dass wir was für die Natur gemacht haben. Sehr viele Plastik Flaschen, Zigarettenpackungen und auch einige seltsame Funde hat es gegeben. Zum Schluss als Belohnung haben wir uns ein Eis gegönnt. Ich werde solche Aktionen auf jeden Fall wieder machen 😊

Gentijana – Vösendorf

Ich fand den Frühjahrsputz eine gute Möglichkeit in dieser schwierigen Zeit auch der Umwelt etwas zurückzugeben und etwas Gutes zu tun! Ich war bei mir in der Nähe an einem Hundegassi-Weg in Vösendorf Müll sammeln und habe definitiv mehr gefunden als erwartet. Ich habe überraschenderweise viel Styropor, Plastik-Folien und Energy Drink Dosen gefunden. Ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass der Weg nur durch einen dünnen Metall-Zaun von verschiedenen Unternehmen getrennt ist, die ihre Müllentsorgung offensichtlich nicht so ernst nehmen, wie sie es sollten. Ich würde definitiv an weiteren Frühjahrsputz-Aktionen teilnehmen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass der Müll dort, solang keine rechtlichen Veränderungen geschehen, für hunderte bzw. der Styropor, wie ich gelernt habe, für 6000 Jahre nicht von alleine verschwinden/ sich zersetzen wird. Letztlich habe ich mitgenommen, dass einerseits eine zukünftige Forderung für eine korrekte Müllentsorgung und -vermeidung bei Unternehmen nötig ist sowie das jeder Einzelne von uns Menschen auf eine richtige Abfall-Entsorgung achten muss!

Rana & Sarah – St. Pölten

Ich und Sarah waren am 28. März beim Ratzersdorfer See unterwegs, um Müll zu sammeln. Wir haben diesen Ort gewählt, weil wir wussten, dass viele Menschen aus St. Pölten dort spazieren gehen. Wir waren von 12 bis ca. 15:30 Uhr dort. Während wir am Spazieren und Plaudern waren, konnten wir einiges an Müll sammeln. Am Meistens haben wir die Energy Drink Dosen, Plastiktüten und Plastikflaschen gefunden. Wir wollten gerne mehr dort bleiben, aber um 15 Uhr ist das Wetter sehr windig geworden. Es hat viel Spaß gemacht!

Khadija – Poysdorf

Ich war am Badeteich Poysdorf Müll sammeln.  Ich habe alte Glas gefunden, Plastik Flaschen, Keks- und Chipsverpackungen. Was mich überrascht hat, ist, dass obwohl es Mülleimer gab, waren die Sachen auf dem Boden. Mir hat es ein sehr schönes Gefühl gegeben und es hat mir Spaß gemacht. Ich würde es auch gerne wieder machen.

Mohammed – St. Pölten

Jägerweg & Ratzersdorferweg in St. Pölten waren die Ausgangspunkte meiner Müllsammel-Initiative. Ich bin dort, ausgestattet mit den passenden Werkzeugen (Handschuhen, Müllsäcken, Desinfektionsmittel und einer Zange zum Klauben), auf Wanderwegen gewandert und habe genau geschaut, wo der Müll zu sehen ist. Ich habe überraschenderweise viel mehr Müll als je bemerkt. Ich bin mir nicht im Klaren, ob das daran liegt, dass ich länger nicht draußen war, oder diese Menge an Müll immer herum lag und ich sie bisher nicht ins Auge gefasst habe. Der Anblick von leeren Redbull-Dosen, die neben ebenso leeren Mülltonnen gelegen waren, war sehr ärgerlich. Es ist wirklich unerklärlich, warum Menschen der Umwelt sowas Verwerfliches antun… Plastikflaschen, Redbull und Bier-Dosen machten die Mehrheit des gesammelten Mülls aus. Was mich besonders gestört hat, waren die unzähligen Masken und Taschentücher, was darauf hindeutet, dass dieses Virus nicht nur soziale und wirtschaftliche Nebenwirkungen hat, sondern auch ökologische. Über diese Erfahrung kann ich sagen, dass sie auf mich augenöffnend eingewirkt und in mir einen brennenden Drang hinterlassen hat, auf irgendeine Weise mich für einen umweltschonenden Ansatz einzusetzen. Und es ist natürlich nicht außer Acht zu lassen, dass eine Wanderung in der schönen Natur meditativ und psychisch sehr angenehm ist. Zusammengefasst, ich würde mit großem Interesse diese Erfahrung wiederholen!

Zusätzlich waren die START-Mitarbeiterinnen Katrin Bernd & Stefanie Moshammer bei der Schallaburg & an der Hohen Wand Müll sammelnd unterwegs:

Neue Mitarbeiterin bei START-Wien

Mein Name ist Samira Hemati und ich bin 22 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Afghanistan und lebe seit November 2015 mit meiner Familie in Österreich. Am Schulschiff – GRG 21 Bertha von Suttner – habe ich meine Matura absolviert und studiere derzeit Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Seit 1. April 2021 arbeite ich als Projektmitarbeiterin bei START-Wien.

Als mein Bruder mir alles über START-Stipendium erzählt hat, wollte ich unbedingt Teil dieses Programms sein und habe mich zweimal für das Stipendium beworben. Beim zweiten Mal habe ich eine Zusage erhalten und durfte zwei Jahre lang Mitglied dieser wunderbaren Familie sein. Nach meiner Aufnahme beim START-Stipendium habe ich unvergessliche und wunderschöne Momente erlebt, viel Neues gelernt und Freundschaften aufgebaut. Außerdem hat mich das START-Stipendium auf meinem Weg sowohl schulisch als auch finanziell sehr unterstützt.

Schließlich bin ich sehr froh und dankbar, dass ich bei START arbeiten darf, denn ich fühle mich hier immer willkommen.

Body & Mind: Häkeln mit Sinem

Alles was uns aktuell vom Distance Learning ablenkt ist erfreulich und so beschäftigten wir uns mit dem neuesten Trend: Keep calm and crochet on! (crochet ist die englische und schicke Bezeichnung für Häkeln.)

Praktischerweise haben wir mit START-Alumna Sinem eine Häkelexpertin, die uns am 31.3 eine Einführung in die Welt der Maschen gab! Neben den Luftmaschen und den festen Maschen lernten wir halbe und ganze Stäbche und konnten schon die ersten kleinen Produkte nach dem ersten Workshop fertiggestellt werden. Alle Teilnehmer:innnen waren so begeistert, dass nun ein zweiter Workshop geplant ist, an den Sinem uns zeigen wird wie man kleine Spielzeugtiere häkelt.

Cooler und chilliger Workshop! // Zahra

Ich fand den Workshop cool und hatte viel spaß mit allen gemeinsam zu häkeln. // Anni

Saras Engagement als Dolmetscherin

Ich bin Sara Firouzi und besuche die 7. Klasse der BORG in Neulengbach. Meine Muttersprache ist Farsi und ich arbeite ehrenamtlich als Dolmetscherin für eine Psychotherapie-Gruppe für Frauen mit Migrationshintergrund in St. Pölten, die vom Verein DA organisiert wird. Wir treffen uns einmal im Monat mit Frauen und zwei ausgebildeten Psychotherapeutinnen und haben eine nette Gemeinschaft.

Grundsätzlich ist die Gruppe da, um Frauen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und ihnen zu helfen. Frauen können über ihre Probleme und Schwierigkeiten in vergangenen Wochen reden, ihre Meinung zu aktuellen Themen äußern, über ihren psychischen und auch physischen Zustand sprechen und einfach mal über Dinge reden, über die sie sonst mit niemandem reden können.

Das gefällt mir ziemlich gut und ich bin froh, dass ich für diese Gruppe dolmetschen darf. In vielen ihren Geschichten finde ich mich selbst wieder und manche ihrer Probleme sind mir nicht fremd. Darüber hinaus lerne ich selbst neue Therapiemethoden und wie man mit Problemen umgehen kann und ich sammle auch Erfahrungen für meine zukünftigen Karriere, da ich gerne Musiktherapeutin werden möchte.

Ich finde es total wichtig, dass Frauen diese Unterstützung bekommen. Gerade Menschen, die eine harte Lebensgeschichte haben und den Fluchtweg hinter sich haben, haben hier in Österreich oft auch mit neuen Problemen zu kämpfen. Vor allem Probleme wie Erziehung ihrer Kinder aufgrund ihrer bikulturellen Identität stellt für sie eine große Herausforderung dar. Erlebnisse wie Alltagrassismus, Diskriminierung, Stress, Depressionen und Trauma etc. sind Themen, die wir besprechen.

Ich freue mich und bin stolz, dass ich diese Frauen unterstützen kann!

Get yourself (Matura) ready! 7

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Viele von uns werden bald maturieren. Und es ist normal, wenn jemand wegen der Reifeprüfung nervös wird. Ich bin sehr froh, dass wir für die englische Reifeprüfung durch „Get yourself Matura ready“-Kurse mit Sunitha gut vorbereitet werden. In den zweieinhalb Stunden machen wir drei Übungen, meistens zwei Übungen zu Listening oder Reading und eine Übung zu Language in Use Modul. Vor jeder Übung gibt es aber sehr coole Aufwärmübungen, von common mistakes bis hin zu word definitions. Bei der listening Übung lernten wir nicht nur, dass jeder Mensch ein „internal clock“ hat, sondern dass jeder Mensch in nördlichen Regionen wie z.B. Kanada, wo es keine reguläre Jahreszeiten gibt, verschiedene Gewohnheiten entwickeln. Zum Beispiel im Winter verbringt man viel mehr Zeit mit der Familie und im Sommer geht man lieber Jagen.  Im Anschluss und zum Schluss übten wir wir ein Language in Use task, indem wir in jede Lücke ein passendes Wort einsetzen mussten. Diese Übung ist seitens der Stipis sehr gewünscht, da sie sehr schwer ist.  Ich bin ein Fan von diese  Workshops, da die Atmosphäre sehr angenehm ist und die Zeit sehr schnell vergeht, obwohl wir auch schwierige Übungen machen :).

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Sahar verfasst.

P R E S S E I N F O R M A T I O N: Für mehr Chancengleichheit während Pandemie


START-Vorarlberg vergibt Stipendienplätze an junge Talente aus einkommensschwachen Familien, um ihnen den Bildungsaufstieg zu ermöglichen – die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. Mai 2021.

Bregenz, am 1. April 2021 – Die Pandemie hat in den vergangenen zwölf Monaten alle gefordert und an die Grenzen gebracht. Sie hat aber auch gezeigt, wie viel gemeinsam bewegt werden kann. Besonders hart trifft es oft jene jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die von der Armutsgefährdung betroffen sind. „Ihre finanzielle Situation hindert die Jugendlichen daran, eine Bildungslaufbahn anzustreben. Wir sehen uns jetzt noch mehr in der Verantwortung, diese Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und auf ihrem schulischen Weg zu begleiten“, betont Sandra Kunz, START-Vorarlberg Koordinatorin. Mit einem START-Stipendium erhalten die Jugendlichen eine faire Chance auf Bildung und werden in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. Bis zum 14. Mai 2021 können sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Schulstufe bewerben.

Unterstützung wichtiger denn je
START-Vorarlberg bietet ein Stipendienprogramm, welches in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung ist. So kämpfen gerade Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund mit mangelndem digitalem Zugang bzw. der fehlenden Ausstattung, um zuhause vernünftig lernen zu können. „All das ist seit Monaten aber wichtig, um in der Schule mithalten zu können. Auch die fehlenden sozialen Kontakte verstärken die sprachliche Barriere bei den Jugendlichen. Das verschärft die ohnehin schwierigen Umstände unserer jungen Auszubildenden“, weiß Sandra Kunz.

„Wir möchten junge und engagierte Talente ökonomisch absichern, damit sich diese voll auf die Schule konzentrieren können. Mit finanzieller Unterstützung unserer Sponsoren ist es uns auch heuer glücklicherweise möglich, ab September wieder Stipendien zu vergeben“, so Kunz. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 100 Euro sowie Sprachförderung in Höhe von 2000 Euro für maximal 3 Jahre. Der Betrag stellt sicher, dass keine weiteren Stipendien, Mindestsicherungen oder Familienbeihilfen verloren werden.

Stark mit Lehre und Matura
Zu Beginn fokussierte sich START-Vorarlberg auf Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und höheren Schulen, mittlerweile kooperiert der Verein mit den Landesberufsschulen und Volkshochschulen. Diese haben noch bis 14. Mai Zeit, Personen zu nominieren und ein Empfehlungsschreiben auszustellen, damit sich leistungsstarke Lehrlinge auf einen der Stipendienplätze bewerben können. Bewerberinnen und Bewerber müssen bereits eine Lehre begonnen haben bzw. sich im ersten oder zweiten Lehrjahr befinden und eine Lehre mit Matura anstreben.

Hand in Hand
Derzeit fördert START-Vorarlberg 27 Schülerinnen und Schüler aus zwölf verschiedenen AHS- und BHS-Schulen im Rahmen des Stipendienprogrammes. Neben der finanziellen Zuwendung erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten weitere Unterstützung während ihrer Schullaufbahn. „Gerade zu Beginn einer maturaführenden Schule kommen viele ungewohnte Situationen und viel Bürokratie auf die Jugendlichen zu. Das kann mitunter auch entmutigen und dazu führen, dass sie die Oberstufe frühzeitig abbrechen. Dem möchten wir entgegensteuern“, schildert Kunz. Unterstützung und persönliche Betreuung bekommen die Neuankömmlinge unter anderem von den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die ihre Erfahrungen teilen. „Zudem coachen wir die Jugendlichen, um ein Drop-out zu verhindern“, erklärt sie.

Bis zum 14. Mai 2021 haben interessierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. „Um weiterhin motivierten und engagierten Jugendlichen dabei zu helfen, trotz schwierigen Voraussetzungen die Matura zu absolvieren, hoffen wir auch zukünftig auf Unterstützung aus der Wirtschaft und von Privatpersonen“.

Über START-Vorarlberg 
START-Vorarlberg fördert in einem speziellen Stipendienprogramm engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bis zur Matura. 2009 haben William und Elizabeth Dearstyne mit der Piz Buin Stiftung den Verein gegründet. Die Finanzierung der Stipendien an die Jugendlichen erfolgt durch Paten und Partner, u.a. sind das regionale Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen. Alle Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

Weitere Infos unter www.start-stipendium.at/bewerben/

Rückfragehinweis:

START-Vorarlberg

Sandra Kunz

Montfortstraße 1

6900 Bregenz

E: kunz@start-stipendium.at

Pressekontakt:
clavis Kommunikationsberatung
Mag. Caroline Breuss
E caroline.breuss@clavis.at
T +43 5574 53 333 15

Textanalyse / -interpretation bei START-OÖ

Wie wird eine Textanalyse bzw. eine Textinterpretation geschrieben? Was müssen diese Textsorten beinhalten? Diese und noch mehr Fragen konnten die Stipendiat*innen beim Workshop mit Trainerin Sabrina Gierlinger von der Lernwerkstatt Linz klären.

Dabei wurde nicht nur auf den Aufbau der Testsorten eigegangen, sondern es wurden auch Übungen zur formalen Analyse von fiktionalen Texten und Gedichten gemacht. Bei fiktionalen Texten spielen vor allem Struktur, Sprache, Figuren, etc. eine große Rolle, bei Gedichten sind das lyrische Ich, das Reimschema, die Kadenz, etc. von Relevanz. Auch die Aussagen und die Absicht hinter gewisser Sprache und Stilmitteln wurde interpretiert.

„Ich fand den Workshop mega interessant, vor allem gehen wir das auch gerade in der Schule durch und das hat mir sehr geholfen vieles besser zu verstehen, was in der Schule nicht so gut und ausführlich erklärt wurde. Ich konnte mir vieles mitnehmen auch wenn es viel Theorie war.“ Stipendiatin Anni

„Die Sorten Textanalyse und Textinterpretation sind nicht immer einfach zu verstehen und auch vor allem den Unterschied zu kennen. In diesem Workshop hat sich das bei mir geändert. Ich verstehe jetzt diese beiden Textsorten und unsere Trainerin Sabrina Gierlinger hat es richtig gut gemacht und auch anhand von Beispielen erklärt, dadurch wurde es noch verständlicher. Vielen Dank an unsere Trainerin und an START :)“ Stipendiatin Samar

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft!

Wer sind wir? Wir sind die Zukunft! START-Alumna Soso hat uns im ersten Teil des Kunstprojekts beigebracht, wie wir einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können und uns Mut gemacht, dass wir alle kreativ sind und zeichnen können. Kein:e Meister:in ist vom Himmel gefallen: Üben, üben und üben bringt dich zu deinem Ziel. Im zweiten Teil wurden die Portraits mit Canva digital bearbeitet, dabei sind vielfältige Zukunftsvorstellungen entstanden.

Der Workshop mit Soso war für mich sehr lehrreich, weil ich mich sehr lange nicht mehr mit Zeichnen beschäftigt hatte. Beim ersten Teil haben wir die Basics zum Darstellen eines Portraits gelernt. Diese Schritte habe ich später auch verwendet, als ich mich selbst darstellen wollte. Auch der zweite Teil war super, weil wir mit Canva vertraut gemacht wurden, was sehr praktisch für viele kreativen Bereiche ist. -Maryam

Wie man schon gemerkt hat, liebe ich Kunst-Workshops und würde immer wieder gerne Workshops mit oder von Soso oder auch andere Kunst-Workshops. -Anni

Der heutige Workshop war sehr entspannt und hat mir gut gefallen. Ich fand ihn sogar besser als der erste Teil, da man nicht viel mit der Hand arbeiten musste, sondern am Computer. Wie auch beim ersten Teil gefiel mir die chillige Art von Soso. Sehr netter Start in den Tag mit einem Start-KP-Workshop. 🙂 -Omran

Ich fand den zweiten Teil des Workshops „Wir sind die Zukunft“ wieder interessant und spaßig. Die unterschiedlichen Werke waren sehr lustig und zu gleich auch sehr kreativ. -Eray

Eine tolle Erfahrung mit ganz viel Kunst. Ich bin froh mit den Ergebnissen. Auch wenn ich mich selbst nicht zeichnen konnte, konnte ich trotzdem verschiede Gesichter zeichnen. Ich glaube aber, dass ich durch die Übungen irgendwann mal auch mein Gesicht zeichnen werde. Das Portät wurde von meiner Freundin Tereza erstellt. Ich bin ihr und der Soso dankbar für die besten Tools. -Banan

Der Workshop war ur cool und spannend. Ich würde gerne wieder an so einem Workshop mit Soso teilnehmen. -Aria

Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

„Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.“Rohullah

„Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin“Mihi

„Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.“
Rusul

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, eine Reflexion

Wir blicken auf einen geschichtlichen und abenteuerlichen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Ich fand den Buchclub informativ und interessant. Mir gefiel es, dass in dem Buchclub nicht ausschließlich über das Buch selbst diskutiert wurde, sondern über die Themen, die in dem Buch behandelt wurden. So konnte man einen aktuellen Bezug zum Buch herstellen und auch seine eigene Meinung äußern. Außerdem haben wir uns heute Videos über die Themen, die im Buch vorkommen angeschaut, die auch geholfen haben, sich besser zu informieren. -Maryam

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir den Inhalt des Buches nicht so explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Euthanasie in NS-Zeit, das Leben im Altersheim für alte Menschen, Aufrüstung, militärische Ausgaben eines Landes und Atombomben, durchgemacht haben und diskutiert haben. Diese Themen und die Videos dazu und die tiefsinnige und spannende Diskussionen darüber haben mich sehr zum Nachdenken angeregt, da diese Themen in der Gesellschaft oder in der Schule im Hintergrund bleiben, obwohl sie wichtig sind. Allein im Buch werden sehr viele wichtige Geschehnisse in der Geschichte erwähnt, jedoch nicht explizit erklärt, aber durch Buchclub sehr verständlich waren. Durch den Buchclub habe ich sehr vieles Neues dazu gelernt und auch meine Meinungen zum Themen geäußert, was mich sehr gefreut habe, da ich mich meistens bei Diskussionen zurückhalte. -Ravneet

Der Buchclub war im Allgemeinen eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung.
Nicht nur weil das besprochene Buch spannend ist, sondern auch weil die Themen, die im Buch vorkommen, umfangreich in der Gruppe behandelt und thematisiert wurden.
Wie viele andere hat mir der Bezug auf aktuelle wirkliche Themen und geschichtliche Ereignisse am besten gefallen. Schade nur, dass ich nicht an allen Terminen teilnehmen konnte. -Omran

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Asmaa

Der Buchclub hat mir sehr gefallen. Was ich daran besonders optimal fand, war, dass wir die im Buch behandelten Themen mit sowohl aktuellen als auch damaligen Ereignissen kombiniert und debattiert haben. Jedes Mal haben wir auch ein Quiz gemacht, um unser Wissen zu testen und den Inhalt besser zu verstehen. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen 🙂 -Mostafa

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Jovana

Zu Besuch beim Landestheater Linz

Am Montag 29.03.2021 und am Dienstag 30.03.2021 haben wir gemeinsam online von der Couch aus das Landestheaters Linz besucht! Am Montag haben wir uns auf der Netzbühne das Stück „Faust Short-Cuts“ im Stream angesehen, am Dienstag durften wir eine Nachbesprechung und eine online Führung durch das Schauspielhaus besuchen.

Wir hatten die Möglichkeit gehabt, von zu Hause das Musiktheater zu besuchen und uns auch ein Theaterstück anzuschauen, das vom Darsteller Friedrich Eidenberger allein gespielt wurde. Das Stück war gemischt zwischen Erzählungen von der Hauptfigur Fritz und Szenen aus Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Fritz erklärt am Anfang, dass Faust ein Klassiker ist und unbedingt im Musiktheater gespielt werden muss. Er hat selbst einmal bei einer Aufführung mitgewirkt, als er ein Kind war. Und da beginnt Fritz von der Geschichte von Faust zu erzählen, gemischt mit seinen Erlebnissen auf der Bühne. Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat dabei immer zwischen unterschiedlichen Rollen gewechselt (zB Faust, Mephisto, Gretchen, etc). Nach dem Stück, das eine Stunde und 30 Minuten dauerte, haben wir diskutiert, wie das Stück war und uns für unsere nächsten Termin Fragen überlegt.

Denn am Dienstag durften wir eine exklusive Talkrunde mit dem Darsteller Friedrich Eidenberger vom Stück, die Regisseurin Nele Neitzke, der Dramaturgin Christine Härter und START-Pate Florian Brunner haben. Sie haben uns alles erklärt, was und wo im Theater passiert und wer was macht, auch was man als Darsteller können muss, um einem Stück alleine spielen zu können und viele andere interessante Infos über den Schauspielen. Am Ende hatten wir eine Online-Führung durch das Schauspielhaus gehabt, was sehr spannend war, denn wir haben nicht nur die Bühne und den Zuschauerraum gesehen, sondern hatten auch einen Blick hinter die Kulissen wagen.

Ein riesiger Dank an unseren Paten Herrn Brunner, der uns die beiden großartigen Termine organisiert hat, denn wir haben uns viele interessante Infos mitgenommen und hatten große Freude, durch das Theater „gehen“ zu dürfen und mit den Mitarbeiter/innen des Stückes reden und ihnen Fragen stellen durften.

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

„Der Klassiker „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe ist ein allzu bekanntes Werk. Meist von Literaturenthusiasten geliebt und selbst die nichts mit Literatur anfangen können, haben zumindest den Name gehört. Deswegen freuen wir uns, dass wir obgleich unserem unterschiedlichem Vorwissen bezüglich Faust die Gelegenheit bekommen haben, Faust trotz der Pandemie zu genießen, nämlich online! 
Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat mithilfe seines Teams eine hervorragende und kreative Solo-Vorstellung hingelegt, die uns so sehr begeistert hat, dass es uns mehr als neugierig gemacht hat, wie die Produktion dahinter dies ermöglicht hat. Glücklicherweise haben wir auch die Chance, die Verantwortlichen online zu treffen! Als wären sie nicht freundlich genug gewesen unsere Fragen zu beantworten, haben sie uns zusätzlich per Kamera durchs Theater geführt und uns ein Blick beschert, wie es hinter der Kulissen aussieht. Ein schöner Tag, Theater zu genießen!“ Alumnus Toni

Der Report der Magd, eine Reflexion

Wir blicken auf einen sehr diskussionsreichen und tiefsinnigen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir nicht nur den Inhalt des Buches explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Frauenrechte in EU, patriarchalische Gesellschaft, durchgemacht haben und diskutiert haben. Dazu hat Zusana sehr gute und spannende Videos gezeigt, die eine sehr gute Basis für eine tiefsinnige, lebhafte und aktive Diskussion war. Super fand ich auch die Idee, einen Quiz über das Buch zu machen und am Ende ein Buch zu gewinnen.  Das wichtigste für mich war, dass ich mich in der Diskussion einbringe und aktiv mitdiskutiere und das war auch möglich, da Zusana auch direkt Fragen gestellt hat und jeden die Möglichkeit gegeben hat, zu diskutieren. -Ravneet

Die Idee zum Buchclub war wirklich sehr gut. Ich muss sagen am Anfang dachte ich, dass wir nur über den Inhalt reden, wie in der Schule. Es hat aber alle meine Erwartungen übertroffen, es war so aufklärend und weiterbildend, wirklich sehr toll. Außerdem hat es Zuzana sehr gut geleitet. Ich würde mich auf einen weiteren Buchclub sehr freuen. -Rawina

Das Buch habe ich gestern bis Ende gelesen, die Serie habe ich auch begonnen anzusehen. Beide sind wirklich gut und zeigen die aktuelle Entwicklungen, die wir in der Gesellschaft erleben. Zuzana war super, es war ganz toll mit ihr zu diskutieren. -Sulaf

Ich habe mich vor dem Buchclub fast kaum mit den Themen Feminismus, Elternkarenz, Frauen in der Arbeitswelt oder Leihmutterschaft beschäftigt. Ich bin froh mich über diesen Themen ausgetauscht zu haben, sowie meinen Wissenshorizont erweitert zu haben. Das Buch zeigt sehr viele Themen auf und macht einen bewusst wie wichtig Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern allgemein ist. -Mariam

„How to Arbeitnehmerveranlagung“ – mit der AK OÖ

Am Dienstag, dem 30. März 2021 hat Frau Hutterer, die als Referentin in der Abteilung Rechtsschutz bei der AK OÖ arbeitet, einen Workshop zum Thema „Arbeitnehmerveranlagung/Lohnsteuer“ für uns abgehalten. Die Arbeitnehmerveranlagung, oder auch Lohnsteuerausgleich genannt, ist ein Thema, mit dem viele Berufstätige einmal im Jahr zu tun haben. Aber auch Schüler*innen und Student*innen können in gewissen Situationen davon profitieren.

In diesem Workshop wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Was ist die Arbeitnehmerveranlagung? Wie kann ich Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen? Was sind Werbungskosten?

Gemeinsam gingen wir die Möglichkeiten durch, die einem zur Verfügung stehen, eine Arbeitnehmerveranlagung einzureichen. Unteranderem FinanzOnline, um sie Online abzuhandeln oder schriftlich per entsprechendem Formular. Schritt für Schritt gingen wir dann ein entsprechendes Formular durch. Frau Hutterer hat uns natürlich jegliche aufkommenden Fragen beantwortet und hat uns genau erklärt, auf was zu achten ist und wo wir uns informieren können. Sie hat uns die Homepage der AK gezeigt, bei der es  unter dem Punkt „Beratung“ verschiedene Rubriken gibt, wo man sich informieren kann, beziehungsweise wo man alle Details zu Abschreibungen nachlesen kann. Falls man spezifischere Fragen hat, dann kann man sich auch bei der Lohnsteuerberatung der AK melden.

Auch klärte sie uns über die Hintergründe von bestimmten Regelungen auf, erklärte uns zum Beispiel wie die Abschreibung von Notebook und Laptop funktioniert und über welchen Zeitraum Gegenstände mit teilweise Privaten gebraucht abgeschrieben werden können.

Schülerinnen und Schüler, sowie Studenten, welche ein zum Beispiel Ferialpraktikum gemacht haben und damit über die Geringfügigkeitsgrenze gekommen sind, könnten Anspruche auf die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer haben, wenn die unter der Steuergrenze von 11.000€ pro Jahr liegen. Das trifft bestimmt auf einige von uns zu. Darüber hinaus besteht für jede*n Bürger*in der Anspruch die Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend zu stellen.

Der Workshop war sehr hilfreich, da Frau Hutterer versucht hat alles sehr einfach zu erklären und uns auch gezeigt hat, wo wir uns informieren können, falls wir Fragen haben sollten. Wir bedanken uns bei Frau Hutterer für diesen informativen Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Irma und Stipendiat Yusuf

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: „Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

Get yourself (Matura) ready! 6

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Am 30.03.2021 zwischen 10 und 12:30 Uhr hat via Zoom ein Online Englisch Workshop stattgefunden. Dieser ist als Übung für die englische schriftliche Matura ausgedacht worden. Mit der Lehrerin Sunitha haben wir eine Lese Übung und zwei „Language in use“ Übungen gemacht.

Sunitha ist eine sehr flexible Lehrerin und arbeitet akribisch. Sie gibt uns zuerst Zeit, uns die Aufgabe alleine anzuschauen bzw. zu lösen. Später vergleichen wir sie gemeinsam. Wir machen Schritt für Schritt und eins nachdem anderen, so dass jede/r seinen Fehler sowohl auch seine Stärke erkennt. Das schnell sein ist eine Herausforderung, denn jede Übung soll innerhalb von 10 Minuten gelöst werden. Das sind aber Matura Vorgaben, daher üben wir in dem Tempo und versuchen damit zurecht zu kommen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind es gewöhnt schnell zu arbeiten, daher war die Zeit auch nicht die größte Herausforderung.

Ich fand die Möglichkeit solche Art von Übungen zu üben perfekt und sehr produktiv. Denn wie viele andere Schülerinnen und Schüler habe ich vor, schriftlich in Englisch zu maturieren.

Alleine würde ich mir nie die Zeit nehmen und wäre nie motiviert, solche Übungen zu praktizieren. Nachdem aber mir dieser Workshop eine angenehme Atmosphäre angeboten hat, bin ich froh mich mit den erwähnten Aufgaben motiviert auseinanderzusetzen.

Ein weiterer Vorteil dieser Workshop ist, dass wir anhand solcher Übungen zu verschiedenen Themen kommen, über denen wir später diskutieren. Dieser Aspekt macht den Unterricht abwechslungsreich. Beispielsweise, bei einem Reading ging es darum, dass Jugendliche mit früherem Alter beginnen, Alkohol zu konsumieren und inwiefern dies die Verantwortung der Eltern ist. Dieses Thema war eine Leitfrage unserer Diskussionsrunde.

Ich bedanke mich bei START und bei meiner Lehrerin Sunitha für diese Möglichkeit und für den spannenden Unterricht.

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Banan verfasst.

Der Spoerri Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

START meets Nedžad Moćević

Bei unserer START meets Talkreihe im März hatten wir die Möglichkeit Nedžad Moćević, MA näher kennenzulernen. Als gebürtiger Deutscher mit bosnischen Wurzeln erzählte er uns viel über seine Arbeit in Salzburg und wie er dazu kam als Trainer, Berater und Forscher tätig sein. Vor allem sein Umgang mit den Konflikten und die Umorientierung während dem Informatik Studium waren für die Stipendiat*innen sehr motivierend. Wir konnten insgesamt sehr viel von ihm mitnehmen und bedanken uns für das inspirierende Gespräch!

Das Gespräch mit Nedžad Moćević war sehr interessant und motivierend, da er viele seiner Erfahrungen von seiner Jugend mit uns geteilt hat, die so gut wie jeder von uns allzu gut kennt. Damit verbunden hat er uns auch Ratschläge gegeben wie beispielsweise, dass wir uns kein Stress machen sollen, wenn es um die Zukunft und das Älter werden geht und das wir so viel ausprobieren sollen wie möglich, wenn wir keine Ahnung haben, was wir später mal beruflich machen wollen. Weiters hat er auch gemeint, dass „zweiheimisch“ sein, so wie er es nennt, nichts negatives an sich hat und das die Gesellschaft uns nur glauben lässt, dass es etwas schlechtes wäre. Mehrere Sprachen zu kennen ist cool und wir sollten uns nicht schämen diese auch in der Öffentlichkeit zu sprechen – denn wenn wir uns selbst respektieren und stolz drauf sind diese weiteren Sprachen zu können, wird die Gesellschaft es auch akzeptieren. Im Allgemeinen war die lässige, humorvolle und persönliche Atmosphäre in diesem Talk sehr erfrischend und unterhaltsam. Gentijana

Danke für die Organisation! Mir haben Nedžads Charisma und Ehrlichkeit sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie er seine Lebensgeschichte erzählt hat, ist sehr lehrreich gewesen. Ich habe mich in den 19-jährigen Nedžad versetzen können, weil ich derzeit auch an einer Straßenkreuzung stehe. Durch seinen Ratschlag, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und keine Angst vor etwas Neuem zu haben, hat mich sehr motiviert. Mariana

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter III

„Liebenswert“
Mal bist du der Wind,
der die Wellen bewegt,
mal das alte Haus,
das so viel Liebe in sich verbirgt.

Egal, ob im 7. Himmel
oder am Ende deiner Nerven,
egal, ob du es mir oder dir glauben magst,
egal, ob es dir überhaupt glaubhaft scheint,
du bist ein Stern,
der am Himmel scheint.

Ich fand den Workshop mit Betül sehr interessant und hatte auch Spaß dabei. Es war super, dass Betül uns so viel Freiraum gegeben hat. Der Workshop war sehr angenehm gestaltet, so dass keiner sich unter Druck oder gestresst fühlte. Außerdem dürften wir jeder Zeit Fragen stellen konnten und unsere Meinungen äußern konnten. -Maryam


„Dear Society“
Eine Tulpe kann keine Rose sein.
Eine Rose kann keine Tulpe sein.
Dennoch spiegeln alle Blumen ihre Schönheit durch ihre Einzigartigkeit.
Und wahrlich so geschieht es bei uns Menschen auch. 

Wir haben heute viel auch über Feminismus geredet und Reden und Gedichte dazu angesehen. Dabei ist mir sehr aufgefallen wie gut Betül darüber gesprochen hat bzw. es aufgeklärt hat. War es mal bei uns ruhig hat sie uns einen „Leitfaden“ gegeben und wir hatten wieder Gesprächsthemen. Obwohl sie Lehrerin ist hat sie trotzdem nicht dieses „ich hab die Macht“ Einstellung was das Ganze vieeeel entspannter macht. Werde mich auf mehr Workshops mit ihr freuen. -Rawina


„Palästina“

einem fällts stets schwer drüber nachzudenken,
einem die Heimat wegzunehmen,
einem seine Herkunft zu vernichten,
einem Baum seine Wurzeln abzuschneiden…

Wohin des Weges, wenns das Ziel nicht mehr gibt?
Wohin mit dem Kind, wenn die Mutter verstirbt?
Wohin mit dem Menschen, wenn ihn sein Bruder umbringt?
Wohin mit den Menschen, wenn die Menschlichkeit stirbt
wohin mit Palästinensern, wenn Israel Palästina umbringt?

Eine Mutter, die ihre Kinder nimmer findet…
Ein Krieg, der lange dauert, doch nie endet…
Ein Baby, dessen Familie verschwendet…

Palästina, Quelle des Frieden‘!
Palästina, wie kann man sie nicht lieben?
Palästina, dich werden sie niemals kriegen!
Palästina, mein Land! zu dir würd ich kriechen…

Dieses Workshop war sehr schön, emotional und auch unterhaltsam! Jedoch haben wir auch vieles gelernt und konnten schöne eigene Gedichte verfassen! Es hat mich übelst gefreut und würde sehr gerne an noch einem solchen Workshop teilnehmen! – Ibo


Als erstes möchte ich sagen, dass der Workshop extrem gut war.  Die Betül war auch super nett und ich haben den Workshop genießen können. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr.  -Zidan


Lieber Leser, Liebe Leserin, wenn ihr an Ecke euren Herzen ein Platz für Kunst vor allem poetry habt, dann seid ihr richtig bei Betül. Mit ihr kann man plaudern, diskutieren, Witze erzählen und natürlich viel über Poems lernen. Es ist der richtige Sprungbrett für Anfänger, Amateure und auch Fortgeschrittene. Denn ein Mensch kann nur erst aufhören zulernen, wenn von seinen Knochen Rosen und Wiesen wachsen. -Mahdi


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Im Schatten der Links und Likes

Am Montag den 29.03 fand der Workshop „Im Schatten der Links und Likes“ geleitet von Stefan Arlanch statt.

Wie der Titel schon verrät, ging es um die Themen wie Social Media, Internet, Algorithmus und auch Gefühle und Psychologie. Unser Feed in den Sozialen Medien ist kein Zufall – alles wird von mathematischen Berechnungen (=Algorithmus) in eine für uns passende Reihenfolge maßgeschneidert. Kurz erklärt: wenn wir viele Kochvideos anschauen, dann bekommen wir dementsprechend noch mehr solche Videos vorgeschlagen. Das Ziel? Möglichst lang auf der Webseite zu bleiben, sodass die Plattform mit Werbung ihr Geld verdienen kann.

Stefan Arlanch erläuterte, dass Sozial Media Gefühle in uns erwecken und unsere Psyche unterbewusst beeinflussen wollen. Auch die Diskussionen und Meinungsäußerungen auf Sozial Media lassen oft zu wünschen übrig. Das Problem liegt darin, dass es kein Gegenüberstehen gibt und kein langes Nachdenken beim Schreiben stattfindet, was wiederum die negativen Gefühle der Nutzer wie Angst und Wut hochtreibt. Im Weiteren bilden sich verschiedene – nicht selten radikale – Gruppen, die ihre Meinungen vertreten und andere Menschen überzeugen wollen. Es wäre nicht problematisch, wenn diese sich nicht falscher Informationen bedienen lassen würden. Kurz gesagt: Im Internet gibt es so viele Fake News, dass man nicht mehr wirklich das genaue Verhältnis zwischen richtig und falsch angeben kann. Diese Menge an falschen Informationen wird sehr oft dazu verwendet, Menschen zu manipulieren.

Aber warum glauben Menschen eigentlich an absurde Dinge? Diese Frage steht im Mittelpunkt, denn durch Manipulation erreicht man Ziele, die man sonst fair nicht oder schwer erreichen würde. Diese Überzeugung gewinnen die Menschen dann, wenn sie seitens ihres Umfeld Bestätigung (=Konfirmation) bekommen oder wenn etwas für sie plausibel erscheint. Es ist auch zu erwähnen, dass Gegenmeinung die eigene Meinung verstärkt, was wiederum bedeutet, dass Diskussionen – auch mit guten Argumenten – bei sturen Usern selten was bewirken.

Was kann man tun, um im Internet und auf Sozial Media möglichst „objektiv“ zu bleiben?

  • Sein Verhalten anpassen (respektvolles Umgehen miteinander)
  • Kritisch denken (oft hinterfragen, Quellen prüfen, …)
  • Wissen erwerben (lesen, lesen, lesen!)

Die Stipis waren sehr beeindruckt, der Workshop war sehr informativ, wir bedanken uns beim Stefan Arlanch und wir nehmen vieles fürs Leben mit.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian