START-Oberösterreich im Chinesischer Nationalcircus

Fünf Oberösterreich START-Stipis und Landeskoordinatorin Magdalena Rainer haben sich am 7. April in Linz getroffen um die chinesische Kultur und den berühmten internationalen Zirkus kennenzulernen. Mit der Westbahn in Wels angekommen, stiegen wir in ein Taxi ein und fuhren Richtung Welser Messe, wo der Zirkus stattfand. Am Anfang stellten sich alle auf Chinesisch vor, was wir natürlich nicht verstanden haben, der letzte Akrobat hatte sich auf Deutsch vorgestellt, womit die Aufführung auch anfing.

Zum 25 jährigen Jubiläum des CHINESISCHEN NATIONALCIRCUS wartet das Ausnahmeensemble aus dem Reich der Mitte unter Führung des deutschen Produzenten Raoul Schoregge mit einem neuen Programm auf. Im Mittelpunkt steht die Weltmetropole SHANGHAI als Inbegriff des Wandels Chinas zur Neuzeit. [Shanghai Nights – der Zauber Chinas zwischen gestern und heute]

Sensationell ist die scheinbare Aufhebung der Schwerkraft in den Augen des Betrachters und die gelebte Einheit von Körper, Geist und Seele kann gleichermaßen als Synonym für chinesische Artistik gelten. In der Aufführung haben wir alles gesehen, von jonglieren, Kunststücke mit Vasen, Tischen, Einrädern und Schüsseln bis zu Tänzen. Ort des Geschehens war ein Raum, der einer Symbiose aus dem klassischen Teehaus, einer Bar einer Opiumhöhle und einem Varieté der 40er Jahre in Shanghai gleicht. Alle Artisten wurden Gäste und Bedienstete dieses Etablissements und alle notwendigen Requisiten waren schon da, weil sie als Bestandteil des alltäglichen Lebens auf natürliche Art & Weise schon im Bühnenbild integriert waren. So passierten nun die akrobatischen Wunder einfach im Spiel und ohne jede marktschreierische Ankündigung.

Ich war davor noch nie bei einer Zirkusvorstellung und das erste Mal mit einer international bekannten Show zu beginnen, war ziemlich aufregend für mich. Das Bühnenbild und die Show haben meine Vorstellungen übertroffen. Es war sehr künstlerisch und verleitet zum Staunen und es ist den Besuch auf jeden Fall Wert.

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Bericht: START-Stipendiatin Fulya Demirbas