Re:Present – Unlearning Racism

START-Wien Stipis im Weltmuseum Wien. Unser Programm am Kunst- & Kultursonntag gestaltete sich abwechslungsreich. Zuerst nahmen wir am Ausstellungsrundgang mit Kurator Jakob Kattner teil, dabei erhielten wir Einblicke vom Weltmuseum, den Räumlichkeiten und der Sammlung, wie auch von der Entstehung der Ausstellung Re:Present und den ausgestellten Künstler:innen. Besonders beeindruckend empfanden wir die eindrucksvollen Malereien auf den Wänden, denn diese durften zum ersten Mal mit Mineralfarbe bemalt werden. Nach der Führung erkundeten wir das Weltmuseum selbstständig und betrachteten historisch und kritisch den Erwerb von Kunstgegenständen, stellten ein Bezug zur Gegenwart her und sprachen weiters über Raubkunst und ihren Folgen.

Re:Present positioniert sich als interventionistisches Ausstellungskonzept, welches sich mit dem postkolionalen Erbe des Weltmuseum Wien und den Themengebieten Rassismus und Xenophobie kritisch auseinandersetzt. Nationale und internationale Künstler*innen sind dazu eingeladen, ihren individuellen Perspektive Ausdruck zu verleihen. Die Ausstellung vereint Wandmalereien, Skulpturen, Video- und Fotoinstallationen sowie Live Performances, Podiumsdiskussionen, Workshops und Events. 1 Das ist ein Auszug aus dem Begleitheft zur Ausstellung, welches digital nachgelesen werden kann.

Ich fand die Ausstellung eigentlich relativ interessant, aber ich fand, dass sie sehr klein gehalten wurde. Es war ebenfalls interessant, dass wir Informationen über die einzelnen Künstler:innen bekommen haben und dass die Künstler:innen zum ersten Mal die Wände bemalen durften. -Fatema

Ich habe mir die Ausstellung viel größer vorgestellt, weil eben diese im Weltmuseum stattgefunden hat. Eines fand ich sehr toll. Die Malereien waren auf die Wände gemalt worden, das sieht man kaum. Ich wünsche mir weitere Ausstellungen zu anderen Themen. -Mohid

Das Workshop war gut, aber nicht perfekt. Ich fand das Concept sehr gut, aber sie könnten es besser mit mehrere Kunstwerke, die auch nicht viel mit Streetart zu tun haben, mischen. Schließlich ist Blackhistory sehr wichtig, es geht ums Leben von Menschen. Man könnte ruhig detaillierter und genauer daran arbeiten. -Narges

Für mich war es interessant und auch gut. Es wurde über einige große Probleme geredet. Ich habe die Führung ein bisschen kurz gefunden, aber sonst war es gut. -Ammar

Die Kunst war sehr gut, hat mich sehr gefreut, mir war jedoch nicht klar, welche Geschichte alle Kunstwerke haben, denn es war viel zum Lesen und aber weniger Zeit zum Anschauen. -Sulaf

1 https://www.weltmuseumwien.at/fileadmin/user_upload/Calle_Libre_Booklet.pdf (aufgerufen 07.03.2022)