Führung in der Gedenkausstellung am Heldenplatz

„Am Freitag, dem  5. Juni dieses Jahres besuchten die Wiener START-Stipendiatinnen und START-Stipendiaten die Ausstellung „41 Tage. Kriegsende 1945. Verdichtung der Gewalt.“ am Heldenplatz. Der erste Teil der Ausstellung zeigt Fotos von zwölf verschiedenen Orten in Österreich, die in den letzten 41 Tagen des Zweiten Weltkrieges den Verbrechen des NS-Regimes zum Opfer fielen. Denn 41 Tage vor dem Ende des Krieges drang die Rote Armee in Österreich ein, weshalb die Nationalsozialisten die Loyalität der Bevölkerung mit Gewalt zu erzwingen versuchten.

Danach ging es weiter zur Heldenkrypta, in der man Zitate von historischen Persönlichkeiten und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über ihre persönlichen Wahrnehmungen und Erlebnisse in dieser Zeit lesen konnte. Die entnahmen der Ausstellung den typischen Frontalcharakter, da kein/e Museumsführer/in nötig war, und verliehen ihr mehr eine persönliche und soziale Komponente. Vor allem die Bilder der Orte, die die/der eine oder die/der andere wiedererkannt hatte, gingen einer/einem nahe. Wir erfuhren auch einige Insiderinformationen über die Heldenkrypta an sich.

Im Großen und Ganzen war diese Ausstellung nicht nur sehr informativ und lehrreich, sondern sie regte eine/n auch zum Nachdenken an und ist ein Muss, wenn man sein Allgemeinwissen noch erweitern möchte. Noch dazu war sie eine hervorragende Vorbereitung für meine mündliche Geschichte-Matura, die am darauf kommenden Montag stattfand. Diese Veranstaltung bat auch an, die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten kennen zu lernen.“

Bericht: START-Wien Stipendiatin Nargis