Das war der Sommercampus 2014

142 StipendiatInnen, 15 Kurse, elf CampTank-Workshops, Neun Tage, acht BetreuerInnen, vier Häuser und ein Motto.

 

Perspektivwechsel. Das war der Schwerpunkt von diesem Camp an der Nordsee in St. Peter Ording, an dem rund 129 StipendiatInnen aus ganz Deutschland und dreizehn aus Österreich teilgenommen haben. Das Camp soll eine Art Ferienwoche mit verschiedenen Kursen vormittags und unterschiedlichen Workshops, Freizeitbeschäftigungen und Sportmöglichkeiten nachmittags sein. In einem Internat wurden die Jugendlichen in vier Häuser unterteilt. Da der Fußweg zwischen den einzelnen Häusern, der Mensa und dem Schulgebäude an sich recht groß war, wurde jedem ein Fahrrad für die nächsten Tage zur Verfügung gestellt. Vom Anfang bis zum Ende waren die neun Tage recht gut durchgeplant, jedoch gab es immer wieder sogenannte Freizeitpausen, in denen die StipendiatInnen AGs gründen, einen Sport, ein Spiel oder generell eine Freizeitmöglichkeit anbieten konnten.

Anders als bei den üblichen Bildungsseminaren oder Jahrestreffen hatten die StipendiatInnen mehr Zeit sich wirklich kennen zu lernen. Gemerkt hat man diese offene Atmosphäre praktisch überall. In den Kursen, bei den CampTanks, in der Freizeit, während den Exursionsnachmittagen, bei dem Alumni-Abend und in den verschiedenen Häusern. So war der Spaß bereits vorprogrammiert und Freundschaften wurden schnell geknüpft.

Morgenplenum? – Is mir egal…

Einen guten START in den Tag war das allmorgendliche Plenum, welches dank der unterhaltsamen Präsentationen aufgepeppt wurde. Anstatt die Menschen, die entweder zu spät kommen oder vergessen sich abzumelden zu bestrafen, stellt man sie vor ein versammeltes Publikum und zwingt sie diesem eine Minute lang etwas zu präsentieren. Angefangen bei üblichen Gesangs-, Schauspiel und Tanzeinlagen, über Horoskop-Voraussagungen bis hin zu einer Märchenstunde, die auf saarländisch vorgelesen wurde, konnte der Morgen nicht besser starten. Geplant wurde wenig, gelacht jedoch viel. Das Abendplenum war dazu gedacht das Wichtigste für den Tag anzusagen und  die nächsten Zu-spät-Kommer anzukündigen. Jedoch wurde diese nächtliche Versammlung, die täglich um 23h stattfand von vielen kritisiert, da Nachtruhe offiziell ab 23:30h in Kraft trat und es somit in den Zimmer stressig wurde.

Haram, Haraaam

Zwei Aspekte des Camps, die von Seiten der StipendiatInnen zahlreich gelobt wurden, waren die CampTanks, speziell die folgenden Aufführungen und der Alumniabend. Dieser stand unter dem Motto „Hawai“ und sollte einerseits die jetzigen Stipis über verschiedene Angebote nach der Schule und dem Alumni-Verein informieren. Andererseits sollte er den Stipis die Möglichkeit zum Feiern geben. Höhepunkte des Abends waren wahrscheinlich die Aufführungen der verschiedenen Zehner-Gruppen, die einmal mehr schallendes Gelächter forderten. Die CampTanks fanden an drei Nachmittagen statt und wurden von den Stipis selber angeboten, geleitet und organisiert. Der Ideenvielfalt wurde keine Grenzen gesetzt, weshalb wir auch am Ende einen kunterbunten Abend mit Musik, Tanz, Film, Theateraufführungen und unterschiedliche Präsentationen, die einen oftmals zum Nachdenken anregten, hatten.

„Für mich persönlich war es nicht nur ein Campus, sondern Persönlichkeitsentwicklung.“

Die neun Tage an der windigen Nordsee empfanden fast alle StipendiatInnen als eine sehr schöne und lustige Zeit. Es war nicht nur eine Zeit des Lernens, der Freude, sondern auch der Erholung und des Kennenlernens. Man hat neue Erfahrungen gesammelt, Menschen aus verschiedenen deutschen und österreichischen Städten getroffen, seine Perspektiven und Meinungen geschildert, seine Interessen geteilt und sein Herz geöffnet. Kein Wunder, dass bei all dem den meisten der Abschied so schwer fiel . Letzten Endes wurden nicht nur Telefonnummern ausgetauscht, sondern Umarmungen verteilt und Tränen vergossen. Schließlich weiß man nie wann sich unsere Wege wieder kreuzen und wir über die eine verrückte Zeit in St. Peter Ording zurückdenken werden.

Dank gilt all jenen wunderbaren, liebenswürdigen, offenen StipendiatInnen, die diesen Campus zu einer ganz besonderen Zeit machten! Und natürlich den BetreuerInnen, den Alumnis, den Sponsoren und der Kantine, die uns neun Tage lang mit Nudeln versorgte.

Josipa Cvitic, 16
START-Blog vom Sommercampus: http://startusblog.wordpress.com 

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