START Vorarlberg Sportprojekt 2017/18 #1 Yoga

Ziel des START Stipendienprogramms ist, Jugendliche mit Migrationsgeschichte beim Erwerb und Ausbau von Schlüsselqualifikationen für die schulische und berufliche Laufbahn zu unterstützen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die gezielte Förderung von sportlicher Tätigkeit. Sport unterstützt die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie die Weiterentwicklung des eigenen Lebensstils. Gleichzeitig gefördert werden Selbstbewusstsein und Kooperationsfähigkeit.“ Inspiriert vom START Sportprojekt aus Oberösterreich startetete s’Ländle vergangene Woche eher gemütlich ins START’n’Sport – Progamm – YOGA für Jugendliche zum Entkommen vom Schulalltag.

Im Rahmen des heurigen Programms von START Vorarlberg, welches sich auf die Themen Sport und Gesundheit fokussiert, findet jeweils Montag abends für 2h statt. Geleitet wird der Kurs von Bernd Kroner, einem Ex-Lehrer der jetzt die „Praxis für bewusstes Sein“ führt und verschiedene Yoga-Kurse leitet.

Der Kurs erwies sich anstrengender, als wir es zuerst dachten. Man kann nach jeder Einheit eine Steigerung der körperlichen Wahrnehmung und dessen Gesundheit spüren.

Zum Abschluss jeder Einheit gab es eine „Endentspannung“, bei der wir uns vollkommen entspannen können und die Ruhe genießen.

   

Der Workshop kommt bei allen Stipendiaten sehr gut an und wir besuchen den Kurs gerne. Ich bedanke mich im Namen aller Stipis bei Bernd Kroner der sehr einsichtig, rücksichtsvoll aber auch gezielt unsere Kurse leitet.

Ein Bericht von START Stipendiat Lukas Gabsi

 

 

 

 

 

 

Start Wien Stipendiatin Harjivan Bhullar und ihr Sommer in Japan

Homestay Programm Floridsdorf – Katsushika

Zum Jubiläum der 30-jährigen Freundschaft von Floridsdorf und Katsushika (Tokio, Japan) fand auch heuer das regelmäßige Austauschprogramm zwischen österreichischen und japanischen Jugendlichen statt. Nachdem ich meine Bewerbung zugeschickt und im Februar eine Zusage bekommen hatte, ging es zusammen mit vier weiteren Jugendlichen im Sommer 2017 für zwei Wochen zu einer Gastfamilie nach Japan. Aufgrund des abwechslungsreichen Programmes, das von Sightseeing bis hin zu Kyudo (Bogenschießen) & Shodo (Kalligraphie) und Aktivitäten mit der Gastfamilie selbst reichte, habe ich die Möglichkeit erhalten, Japan und die Kultur der dort lebenden Menschen auf eine ganz besondere und einzigartige Weise zu entdecken. Zusätzlich war es unsere Aufgabe den Bezirk Floridsdorf in Wien zu repräsentieren, weshalb wir bei der offiziellen Begrüßung im Bezirksamt, einem Mittagessen mit dem Bezirksbügermeister und einer Präsentation über unser schönes Wien und dessen bezaubernde Kultur einen guten und wichtigen Austausch erfahren haben. An diesem Punkt möchte ich mich sehr herzlich bei START bedanken, da es mir finanziell ermöglichte, an diesem wundervollen und tollen Projekt teilzunehmen. Diese Unterstützung ermöglichte es mir, einzigartige Erinnerungen und Erfahrungen zu sammeln, die mir auf meinem weiteren Wege sicherlich zugutekommen werden und mir neue Perspektiven geschenkt haben. Vielen Dank dafür oder besser gesagt:

A R I G A T O G O Z A I M A S H I T A!

ありがとうございました


 

Kennenlerntage Start Wien auf der Gjaidalm

Auf geht’s zu den Kennenlerntagen!

START-Wien hatte vom 28.08.2017 – 30.08.2017 die Kennenlerntage für das neue Schuljahr 2017/18.

Am 28.08. trafen sich viele alte und neue Stipendiat_Innen vor dem neuen START-Büro motiviert einander kennen zu lernen. Nach einer langen aber dennoch angenehmen Busfahrt und einer coolen Seilbahnfahrt kamen wir auf der schönen Gjaid-Alm an.

Wir verbrachten tolle 3 Tage in der Natur am schönen Dachstein in 2000 m Höhe.

Die Aussicht war beraubend schön und wir waren die meiste Zeit im Freien.

Unser Programm war gefüllt mit Kennenlernspielen und Teambuildingaufgaben.

Öfters war es eine richtige Herausforderung mit 29 Personen das Ziel zu erreichen, aber dennoch waren wir motiviert und fokussiert alles zu überwältigen.

Diese Tage haben uns gut getan, es war eine gute Möglichkeit viel Zeit mit den Anderen zu verbringen und wieder dieses wohlige Gefühl von einer starken Gemeinschaft zu spüren.
Es war ein toller Start in das neue Schuljahr für START-Wien. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Ereignisse.

 

Hier ein paar Statements von den Stipendiaten_Innen zu den Kennenlerntagen:

 

Auf der Gjaid Alm gab es bis jetzt das beste Essen welches ich im Resort je gegessen habe. Durch verschiedene Programme und Aufgaben, die man als Team lösen musste, hatte man die Gelegenheit mit jedem Stipi zu zusammenzuarbeiten und eine Freundschaft zu knüpfen. Es war eine schöne Zeit die ich gerne wiedererleben würde. – Erem

Ein unvergessliches Erlebnis sagt so ziemlich alles. Eine prächtiger und magischer Ort der Erholung pur ist und mit so vielen wundervollen, bunten freundlichen und lebenslustigen Menschen im Gedächtnis bleibt. Eine angenehme Atmosphäre die uns zusammenschwieß wie eine große Familie. – Saida

Die Tage auf der Alm waren sehr cool, wir – sowohl die älteren als auch die neuen Stipis – haben uns dadurch viel besser kennengelernt und vielen hat es auf der Alm auch gefallen. Es war schön, in der Nacht Sterne betrachten zu können, was man hier in Wien nur schlecht tun kann. Die Alm haben wir alle mit vielen entstandenen Erinnerungen – und vor Allem – Freunden_Innen verlassen. – Gamze

 

 

START-Wien/NÖ/Österreich ist übersiedelt

Ab 18.7.2017 finden Sie das START-Wien, das START-Niederösterreich und das START-Österreich Büro nicht mehr in der Baumannstrasse 11-15, sondern in der
Unteren Weißgerberstraße 41
in 1030 Wien

Unser neues Büro ist entweder zu Fuss oder von Landstrasse Wien-Mitte (S-Bahn, U4, U3)  mit der Strassenbahnlinie O (Station Radetzkyplatz) von Landstrasse Wien-Mitte (S-Bahn, U4, U3)  oder Praterstern (U1, U2, S-Bahn) oder der Strassenbahnlinie 1 vom Schwedenplatz (U4, U1) (Station Hetzgasse) gut zu erreichen.

START-Salzburg Jahrestreffen – und was der Lungau alles zu bieten hat…

Vom 30. Juni bis zum 02. Juli fand das diesjährige Salzburger Jahrestreffen (zeitgleich mit anderen Bundesländern) statt. Unsere Destination war der Lungau – genauer gesagt Mauterndorf, wo wir drei Tage lang eine Auszeit von der Hektik der Stadt nehmen durften und stattdessen die Natur genießen konnten. Nach unserer Ankunft in unserer Herberge ging es für die meisten von uns zur Erkundung der Freizeitanlage. Sehr begeistert waren wir Stipendiat*innen über die Trampoline, die während unseres Aufenthalts nicht verschont blieben.

Am ersten Tag stand außerdem ein Trommelworkshop an der Tagesordnung. Zur Auflockerung und um den Rhythmus zu fühlen durften wir anfangs zum Trommeln der Workshopleiterin tanzen und danach bekam jede*r eine eigene Trommel und der richtige Spaß begann. Es war nicht ganz so einfach wie man sich das vorstellt, doch trommeln macht unglaublichen Spaß – zumindest bis die Handflächen anfangen zu brennen. Ein Highlight war auch die etwas neue Ausführung vom Fetzenfußball, das wir bereits beim letzten Jahrestreffen gespielt hatten. Die Schwierigkeit lag hierbei darin, die Anzahl der Trommelschläge rauszuhören, die die Workshopleiterin schlug. Das mag peinlich einfach klingen, doch in Wirklichkeit ist das fast schon eine Kunst für sich. Den Abend haben wir dann mit verschiedenen Freizeitaktivitäten ausklingen lassen – führend war dabei erneut das Trampolin, aber auch der Aufenthaltsraum mit Billard und Co kam gut an bei den Stipis.

Am Samstag haben wir den Tag mit einer Wanderung begonnen. Es ging zwar vorerst mit der Gondel ein Stück bergauf, aber wir sind trotzdem ein ganzes Stück bergauf gegangen und sind sogar dank der grandiosen Fähigkeit von Umair die Karte (falsch) zu lesen unabsichtlich auf ein (Gipfel-)Kreuz gestiegen. Einige unter uns mögen zwar die Echtheit des Gipfelkreuzes angezweifelt haben, aber ein tolles Gruppenfoto damit ist trotzdem rausgesprungen. Schließlich ging es dann zu den Löschseen, die eigentlich zu Beginn das Ziel gewesen waren. Wobei man erwähnen muss, dass die Aussicht von unserem START-Gipfel viel schöner war als die zwei Seen.

Nach dem Mittagessen entschieden wir uns spontan für einen kurzen Ausflug zur Burg Mauterndorf. Für waschechte Salzburger*innen natürlich kein Vergleich zu unserer Festung, aber die Führung durch die Burg war doch sehr spannend, sodass sich der Ausflug gelohnt hatte. Auf dem Abendprogramm stand eigentlich ein Lagerfeuer, doch da das Wetter im Lungau sich als unvorhersehbar entpuppte, reichte es doch nur für ein gemütliches Beieinander im Aufenthaltsraum, das im Nachhinein dem Lagerfeuer in Nichts nachstand.

An unserem letzten Tag ging es zum Outdoorparc Lungau, worauf sich die meisten von uns die ganze Zeit über gefreut hatten. Und der Kletterpark enttäuschte uns schließlich kein bisschen. Sogar die Ängstlichsten unter uns sind über ihren Schatten gesprungen und hatten letztendlich großen Spaß. Das Highlight des Kletterparks war der Flying Fox, von dem wir kaum genug kriegen konnten.

Insgesamt war unser Jahrestreffen ein großer Erfolg und hat mir unglaublich viel Spaß bereitet.

 

Hevidar Mahmud, Salzburger Stipendiatin – nunmehr START-Alumna

Ich seh, ich seh, was du nicht siehst… Fotoworkshop Doppelbelichtungen

Ein Bild gibt Rätsel auf; Geheimnisvolles entsteht und oft verbirgt sich etwas im Foto, das sich erst beim zweiten Blick erkennen lässt:

Beim Fotoworkshop, der am 24. Juni im START-Salzburg-Büro mit Elisabeth Leberbauer stattgefunden hat, ging es hauptsächlich um Doppelbelichtungen. Zuerst haben wir Grundregeln des Fotografierens durchbesprochen und Elisabeth hat uns erklärt, welche Dinge wir beachten müssen, damit die Fotos besser aussehen oder eine bessere Qualität aufweisen. Dann wurde uns erklärt was doppelbelichtete Fotos sind, da sich die meisten von uns fast gar nichts unter diesem Begriff vorstellen konnten. Danach haben wir Portrait-Fotos von uns selbst gemacht. Nachdem wir ein paar Fotos geknipst hatten, gingen wir in den Mirabellgarten und machten Fotos von verschiedenen Objekten: Blumen, Bäumen, gewissen Skulpturen oder einfach vom Wasser. Als wir genügend Fotos hatten, hat uns Elisabeth im START-Büro mit einer einfachen App namens ‚fused‘ gezeigt, wie man zwei Fotos übereinanderlegen kann. Wir alle haben ein paar Fotos bearbeitet und waren ziemlich fasziniert, wie einfach man tolle, doppelbelichtete Bilder herstellen kann. Die App ist sehr einfach zu bedienen und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Alle Stipis, die beim Workshop teilgenommen haben, waren begeistert von den fertigen Fotos.

Paula Jelusic, Stipendiatin aus Salzburg

Gemeinsam Feste feiern – Das erste START-OÖ Iftar إفطار

Am Samstag, den 24. Juni feierten START-OÖ Stipis mit Angehörigen, Freunden und Paten gemeinsam das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Bei sommerlichem Wetter konnten wir unter freiem Himmel eine muslimische Tradition zusammen erleben und Köstlichkeiten aus den Heimatländern der StipendiatInnen probieren.

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime, welcher Dimensionen des Religiösen, Körperlichen, Spirituellen und Sozialen verbindet. In den 30 Tagen des Fastens steht die Enthaltung  bestimmter Tätigkeiten im Vordergrund. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten im Kreis von Familie und Freunden gebrochen. Die 30 Tage des Fastens werden mit dem Fest des Fastenbrechens, Bayram oder Zuckerfest, beendet.

Bereits um 19.00 kamen die ca. 80 BesucherInnen unseres Iftar in den „My Playstore“, welchen wir für unser Rahmenprogramm verwenden durften. Neben einem Jahresrückblick, welcher von unseren Stipis präsentiert wurde, gab es Vorträge, welche von den Heimatländern, den Fluchterfahrungen und Reisen unserer Stipis berichteten.

Bevor die knurrenden Mägen mit orientalischen Spezialitäten gefüllt wurden, lud START-Alumi Hajret Beluli, welcher Islamwissenschaften studiert, die BesucherInnen ein, sich ein paar Gedanken über die Botschaft des Ramadan zu machen. In seiner Rede kläre er ZuhörerInnen über die Bedeutung und verschiedenen Aspekte des Fastens im Ramadanauf. Abschließend eröffntete Pastoralassistentin Martina Resch uns ihre Perspektiven und Gedanken zum Fasten.

Pünktlich zu Sonnenuntergang wurde das üppige Buffet, gefüllt mit selbstgemachten, traditionellen Speißen unserer StipendiatInnen eröffnet. Die BesucherInnen konnten alle Köstlichkeiten probieren und neben traditioneller Musik das traumhaften Ambiente des Sommersonnenuntergangs im Innenhof der Tabakfabrik genießen. Während des Essens konnten sich Stipis mit Freunden und Paten über ihr START-Jahr austauschen und gemeinsam die Tradition des Fastenbrechens kennenlernen.

Wie bedanken uns für die vielen Gäste, die unsere Einladung gefolgt sind und bei Iris Mayr, welche uns die Räumlichkeiten des My Playstore zur Verfügung stellte!

ʿĪd mubārak – Ein gesegnetes Zuckerfest!

– und erholsame Sommerferien

wünscht START- Oberösterreich

 

START Vorarlberg auf der Anne Frank Wanderausstellung

Am 23.06.2016 besuchten 7 Vorarlberger START-Stipendiaten die Ausstellung „Lasst mich ich selbst sein: Anne Franks Lebensgeschichte“ im Theater am Saumarkt in Feldkirch. Im Rahmen der Kooperation mit dem Anne Frank Verein wurde diese Ausstellung ins Leben gerufen.

              

Anne Frank bekam zum dreizehnten Geburtstag ein Tagebuch geschenkt. Sie begann sofort mit ihren Eintragungen. Der größte Teil des Tagebuchs handelt von der Zeit im Hinterhaus. Es war Krieg und die deutsche Armee hatte die Niederlande besetzt. Jüdische Bürger wurden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht. Nach zwei Jahren wurden die Verfolgten im Hinterhaus doch entdeckt und verhaftet. Anne Frank starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Sie war damals fünfzehn Jahre alt.

In den Projekten des Anne Frank Vereins werden Schülerinnen und Schüler dazu motiviert sich mit der Lebensgeschichte Anne Franks auseinanderzusetzen. Gerade auf die heutige, rasante Situation im Nahen Osten bezogen, ist das Bestreben nach einem globalen Frieden, wie es die UNO einmal nach dem 2. Weltkrieg definiert hat, sehr in den Hintergrund geraten: Es werden immer noch, und das seit Jahrzehnten, Städte bombardiert und den dort lebenden Menschen ihre Lebensgrundlage entnommen. Viel zu verheerend sind die Folgen, wie Flucht, Vertreibung und das weltweite Schüren von Hass, dieser „Stellvertreterkriege“, die im Nahen Osten schon lange toben. Diese Auseinandersetzung soll junge Menschen sensibilisieren: zu Respekt vor Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion und kulturellerem Hintergrund.

          

Wir möchten uns sehr über die Führung bei den zwei Jugendlichen und beim Saumarkt Theater für den netten Empfang bedanken und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Ein Bericht von Anes Terzić, START Stipendiat