Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

„Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.“ (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen“ (Balqiz – Wien)

„Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg“ (Shehab – Wien)

„Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.“ (Sebastian – Vorarlberg)

„Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.“ (Jian – OÖ)

„Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte“ jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.“
(Taha – NÖ)

„Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll“
(Meysam – Salzburg)

 

We do not say goodbye, we say see you soon

Traditionell jedes Jahr werden unsere Maturanten zu einem Abschiedsessen von unseren Stiftern Bill und Maude zu ihnen nach Hause eingeladen! Neben dem köstlich hausgemachtem Essen trifft man sich zusammen um die vergangen Jahre Revue passieren zu lassen und sich über die Zukunft jedes Einzelnen zu unterhalten.

„Wir hatten ein sehr nettes und angenehmes Mittagessen zusammen! So eine nette und erfolgreiche Gruppe. Wir wünschen alle viel Glückwunsch Spaß auf ihre nächste Lebenslauf!“

– Maude und Bill

„Es hat mich sehr gefreut wir Bill und Maude für alle Alumnis ein Abschiedsessen organisiert haben. Dadurch hatte ich die Möglichkeit mich über die Zukunftswege der anderen Alumins informieren zu können und mich nochmal bei einem, gut zubereiteten Essen von Maude, zu verabschieden.“

– Lukas

„War echt warme Stimmung, habe mich richtig Wohlgefühlt. Es war schön zu sehen wie sich die beiden Mühe gegeben haben.“

– Cemil

„Es war schön wieder alle mal zusammen zu sehen und gemeinsam den Mittag zu verbringen.“

– Sinem

Dieses Jahr waren es 12 MaturantInnen, die wir erfolgreich vom START Stipendium verabschieden durften. Auch wir gratulieren Allen recht herzlich zur bestandenen Matura und wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre Zukunft!

 

Zarije Ademi als Fellow des Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship

START-Oberösterreich Stipendiatin Zarije Ademi konnte heuer, nach erfolgreicher Absolvierung der Matura, ihren Sommer in den USA verbringen. Dort nahm sie als Fellow am Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship, kurz: BFTF Austauschprogramm teil. Was sie in diesen vier Wochen erlebt hat schildet sie in diesem eindrucksvollen Bericht.

My American Adventure – Mein Sommer bei BFTF 2018

Ein Sommer, der mich geprägt hat wie kein anderer.

Am 30. Juni 2018 begann meine Reise in die USA. Die Tatsache, dass ich heuer die Ehre hatte Österreich als Fellow beim Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship zu repräsentieren, erschien mir immer noch wie ein Traum. Ich fing erst am Frankfurter Flughafen mein Glück zu realisieren, als ich auf die ersten Europäischen Fellows traf. Die Angst und die Aufregung waren sofort vergessen bei dem herzlichen und offenen Empfang am Gate und ich konnte schon die ersten Bekanntschaften machen. Insgesamt nahmen 56 Schüler aus 46 aus Europa und 10 aus den USA teil.

Nach einer anstrengenden Reise mit vielen Verspätungen erreichte unsere Gruppe endlich das Ziel. Wake Forest University in Winton-Salem, NC. Die Zeit- und Wetterumstellung machte uns Europäern ein wenig zu schaffen, doch auch das konnte man schnell ignorieren bei dem Empfang mit Pizza und Musik. Mein Abenteuer konnte nicht besser beginnen.

Die erste Woche verbrachten wir am Campus und besuchten schon die ersten Workshops wie Debattieren, Nachhaltigkeit und Aktivismus, welche von Lehrkräften der Universität gehalten wurden. Schon bereits da fing ich an die ersten Funken des sogenannten „Ben Spirits“ zu spüren. Um uns untereinander besser kennenzulernen organisierten unsere Mentoren Aktivitäten wie eine Olympic Games Night, 4th July Picknick und Zombies vs Humans. Das Picknick und das Global Village zählen zu meinen schönsten Erinnerungen der ersten Woche. Beim Global Village hatte jeder Fellow etwas aus seinem Heimatland mitgenommen und es wurden bei verschiedenen Ständen einzelne Länder präsentiert. Es wurde gelacht, getanzt und vor allem die bereits entstandenen Freundschaften gestärkt.

Am 07.07. reisten wir mit dem Bus nach Philadelphia und verbrachten dort und in Washington DC eine ganze Woche. Am Programm standen verschiedene Museen, Sightseeing und natürlich auch jede Menge Freizeit um auch individuelle Eindrücke von diesen beiden Großstädten zu bekommen. Natürlich beschäftigten wir uns ausführlich mit der Geschichte des Namensgebers unseres Programmes, Benjamin Franklin.

Ehe ich mich versehen konnte, waren wir schon bei der dritten Woche angelangt. Typisch für BFTF ist, dass jeder Fellow einer Gastfamilie zugeteilt wird, bei der er eine Woche verbringt, während weiterhin die Kurse am Campus besucht werden. Meine Gastmutter lebte etwas außerhalb von Winston-Salem an einem See. Schon am ersten Wochenende erlebten meine zwei Gastschwestern Valeria (Ukraine) und Jordan (North Carolina) und ich unser erstes kleines Abenteuer bei einer Bootstour auf dem See. An dieser Stelle möchte ich meiner Gastmutter Carol großen Dank aussprechen. Sie war stets darum bemüht uns verschiedene Facetten der amerikanischen Kultur sowohl bei Ausflügen als auch beim gemeinsamen Kochen zu zeigen. Neben dem Aufenthalt bei den Gastfamilien, standen wieder Workshops am Programm. In dieser Woche wurde der Fokus jedoch auf „Social Work“ und „Volunteering“ gelegt. Ich selbst hatte die Gelegenheit bei einer Second Harvest Food Bank freiwillig mitzuhelfen. Hier wurden überschüssige Lebensmittel aus Lebensmittelgeschäften sortiert und verpackt. Diese Pakete wurden dann an diverse Einrichtungen für Bedürftige oder einkommensschwache Familien verteilt. An einem anderen Nachmittag durfte ich in der Campus-Küche mithelfen, um für ein Kinderheim das Frühstück und Mittagessen zuzubereiten.

Die vierte und letzte Woche, verging schneller als jeder gedacht hätte. Jeder Fellow musste am Ende von BFTF ein Projekt präsentieren, welches er auch in seinem Heimatland nachverfolgen sollte. Die Workshops in dieser Woche konzentrierten sich auf für die Projekte hilfreiche Themen wie Fundraising, Advertising und Richtiges Planen. Die Mentoren standen uns tatkräftig zur Seite und halfen uns bei Schwierigkeiten und Fragen. Auch wenn es die kürzeste Woche war, war sie jedoch am intensivsten. Nach schlaflosen Nächten und viel Kopfzerbrechen absolvierten wir auch die letzte Challenge mit Bravour. Die Präsentationen wurden ein voller Erfolg und es entstanden dabei auch bemerkenswerte Projektideen.

Auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, war der Abschied gekommen. Nach einem Monat, voller Abenteuer, Reisen, gemeinsamen Leistungen und Erfahrungen wollte ich mich von diesen besonderen Menschen nicht trennen. BFTF hat uns alle zu einer großen Gruppe zusammengeschweißt, in der man sowohl für seine Stärken als auch Schwächen geschätzt wird. Auch wenn einem 30 Tage als eine äußerst kurze Zeit erscheinen, so genügte das um Freundschaften fürs Leben zu schließen. Jeder dieser 56 Fellows bereicherte mich als Person und Persönlichkeit und machte diesen Sommer zu einer unvergesslichen Zeit. Wie man so schön sagt, man sieht sich zweimal im Leben. So hoffe ich, dass es kein „Leb wohl!“, sondern viel mehr ein „Bis bald“ war.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir meine Teilnahme ermöglicht haben. Mein größter Dank gilt START-Stipendien Österreich und der US Embassy Vienna, ohne die meine Bewerbung gar nicht möglich gewesen wäre. Weiters möchte ich dem Department of State danken, die jährlich dieses außergewöhnliche Programm finanziell unterstützen und realisieren. Zu guter Letzt möchte ich mich auch den beiden Leitern, Alessandra und Ron Von Burg, und den Mentoren bedanken, welche uns rund um die Uhr betreut haben und stets um unser Wohlbefinden bemüht waren.

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

„Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.“ (Christian)

„Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.“ (Ahmad)

„Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von „Gewinnen“ vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.“ (Erem)

„Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen“ (Momo)

Erste-Hilfe-Kurs im Ländle

Wer nicht im Augenblick hilft, scheint mir nie zu helfen, wer nicht im Augenblicke Rat gibt, nie zu raten. – Johann Wolfgang von Goethe

Aus diesem Anlass haben wir am Samstag, dem 28.04.2018 einen Erste-Hilfe-Kurs für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen veranlasst, damit sie, wenn es darauf an kommt, im richtigen Moment, richtig handeln können.

„EIN ERSTE-HILFE-KURS LOHNT SICH ZU 100%.

Zu 99% passiert nichts. Aber im Ausnahmefall bereit zu sein, ist mehr als nur wichtig. Es ist vor allem eines: Unglaublich beruhigend. Wenn man weiß, was zu tun ist. Etwa, weil man sich an den Erste-Hilfe-Kurs erinnert. Bei vielen ist das aber schon eine ganze Weile her. Bzw manche könnten es gerade für den Führerschein gut gebrauchen.

In Vorarlberg kommt im Durchschnitt alle 1,5 Stunden ein Mitmensch in eine lebensbedrohliche Situation. Durch gute Erste-Hilfe-Leistung, haben diese Personen die Möglichkeit zu überleben.

Erste Hilfe rettet Leben…
Das Rote Kreuz bietet eine ganze Palette von verschiedenen Ausbildungen, um sein Wissen in Erster Hilfe aufzubauen bzw. zu festigen. Mit individuell an die Bedürfnisse angepassten Kursen versuchen wir, möglichst praxisnah, die für den Kursteilnehmer wirklich wichtigen Inhalte zu vermitteln.“ – Das Rote Kreuz (Quelle: http://www.roteskreuz.at/vbg/kurse-aus-weiterbildung/)

„Es war sehr gut. Wir haben alles über die Erste Hilfe gelernt. Wann, wo & wie man es anwenden muss. Die Referentin hat auf alle unsere Fragen geantwortet und am Ende haben wir die Teilnahmebestätigung bekommen, somit ein Teil der Führerschein schon erledigt!“ – Ibrahim

„Es hat mir sehr gut gefallen vor allem die praktizierten Übungen, die wir nachdem Aufzeigen immer nachgemacht haben. Dadurch wurden wir mehr selbstbewusster und natürlich durfen wir auch das Zertifikat nicht vergessen , das uns wirklich sehr hilfreich beim Autoführerschein sein wird.“ – Ghaiath

Recht herzlichen Dank ans Rote Kreuz für diese Organisation!

Start-Wien Schreibwerkstatt: Offener Brief und Leserbrief

Am 28.10.2017 haben sich 12 Stipendiaten und Stipendiatinnen im Start-Wien Büro, wo die Schreibwerkstatt stattfand, um 9:15 getroffen.

Von 9:30 bis 16:00 hat uns der Schreibcoach Lukas Lienhart mit den beiden Textsorten „Der Leserbrief“ und „Der offene Brief“ bekannt gemacht. Bevor wir mit dem eigentlichen „Unterricht“ angefangen haben, gab es eine 7-minütige Free-writing Session über das Thema „Sebastian Kurz“.  Nach der ersten Textsorte hatten wir eine ca. einstündige Pause, bei der wir ein gesundes Mittagessen zugestellt bekamen. Im Anschluss bekamen wir Ordner mit Trennblättern geschenkt, um unsere Materialen aufzubewahren.

Ein paar Statements von den Stipis:

„Im Deutschunterricht lernen wir viele Textsorten kennen. Über die Jahre braucht man eine Auffrischung und eine genaue Strukturierung, um sie optimal anwenden zu können. Dank der Schreibwerkstatt können wir viele Textsorten wiederholen und Tipps von unserem tollen Workshopleiter bekommen. Es lohnt sich, denn es macht Spaß und man lernt etwas dazu.“ – Marina

„Der Deutsch-Schreibkurs hat mir gut gefallen. Ich habe gelernt wie man einen Leserbrief und einen offenen Brief schreibt. Der Kurs war sehr hilfreich und praktisch, deswegen würde ich ihn nochmal besuchen, um neue Dinge zu lernen.“ – Rimal

„Ein spannender Tag mit Schreibcoach Lukas Lienhart, der mit viel Verständnis und auf eine besondere Art die Textsorten verständlich erklärte. Ein Samstag wie kein anderer.“

– Saida

„Das war das erste Mal, dass ich in einem Deutschunterricht wirklich was gelernt habe und es war verständlich. Außerdem war die Pizza lecker.“  – Munira

„Das erarbeiten der Textsorten als START-Gemeinschaft war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend. Ich sehe den zukünftigen Terminen freudig entgegen!“ – Nenad

Bericht: Erem Celebi

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

Theater spielen – Stärken entwickeln – Gemeinsames Gestalten

Bereits drei ganze Tage verbrachten die Salzburger StipendiatInnnen und Vor-StipendiatInnen mit der Regisseurin und Workshopleiterin Gerda Gratzer im Markussaal.

Dabei erleben die Schüler und Schülerinnen einen kreativen, lösungsorientierten Prozess und lernen die besondere Qualität eines Ensembles (Teams) kennen, das sich konstruktiv und fokussiert einer gemeinsamen Sache widmet.

Welche Talente bisher entdeckt wurden: Es kann auf viele, viele Sprachen übersetzt werden, manche machen das besonders professionell: im Bild Zaynab Husseini und Eishah Mustafa, übersetzen in einem Spiel Urdu/Deutsch und Farsi/Deutsch.

Einige können ihr Potenzial entfalten, indem sie ein Auto mit Scheibenwischern spielen oder einen Tanz für die ganze Gruppe choreografieren. In den Prozessen ist vieles möglich und wird dann gemeinsam wieder in einer Struktur zusammengeführt.

Zu sehen ist die Abschlussperformance dann bei der großen

Begrüßungsfeier am 9. November in der Tribühne Lehen.

Darauf kann man sich schon freuen und gespannt sein!

 

Austausch mit der Landesrätin

Der Einladung der Landesrätin Martina Berthold folgten wir sehr gerne. Am 19. September hat sie die StipendiatInnen, die das Land finanziell unterstützt, in ihr Büro eingeladen und wollte sie besser kennenlernen. Daraus entstand ein sehr angeregtes Gespräch über Bildung, Kulturen und Zukunftspläne.

Die Jugendlichen fragen sich, was sie denn tun können, um einige gesellschaftliche Situationen zu verbessern. Daran und an den entstandenen Ideen wird jetzt weitergearbeitet. Die Landesrätin bestätigte sie aber darin, dass sie alleine durch ihren Weg, den sie machen und ihre Ziele, die sie nach außen tragen, schon wichtige Vorbilder und vielleicht MultiplikatorInnen sind, wenn es um ein Gemeinsam-Leben hier in Salzburg und Österreich geht.

Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung und Ermöglichung der Stipendien durch das Land Salzburg und bleiben gerne in Austausch. Besonders freuen wir uns auf die Zeremonie zur Begrüßung der neuen StipendiatInnen und Verabschiedung der Maturantinnen, auch die Landesrätin wird das Fest am 9. November mit uns feiern.

 

Auch das Land und Salzburger Medien berichten darüber, sehen Sie hier:

http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=58769

http://www.regionews.at/newsdetail/Salzburg_Talente_staerken_und_Integration_foerdern-160958