Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

„Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.“ (Christian)

„Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.“ (Ahmad)

„Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von „Gewinnen“ vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.“ (Erem)

„Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen“ (Momo)

Erste-Hilfe-Kurs im Ländle

Wer nicht im Augenblick hilft, scheint mir nie zu helfen, wer nicht im Augenblicke Rat gibt, nie zu raten. – Johann Wolfgang von Goethe

Aus diesem Anlass haben wir am Samstag, dem 28.04.2018 einen Erste-Hilfe-Kurs für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen veranlasst, damit sie, wenn es darauf an kommt, im richtigen Moment, richtig handeln können.

„EIN ERSTE-HILFE-KURS LOHNT SICH ZU 100%.

Zu 99% passiert nichts. Aber im Ausnahmefall bereit zu sein, ist mehr als nur wichtig. Es ist vor allem eines: Unglaublich beruhigend. Wenn man weiß, was zu tun ist. Etwa, weil man sich an den Erste-Hilfe-Kurs erinnert. Bei vielen ist das aber schon eine ganze Weile her. Bzw manche könnten es gerade für den Führerschein gut gebrauchen.

In Vorarlberg kommt im Durchschnitt alle 1,5 Stunden ein Mitmensch in eine lebensbedrohliche Situation. Durch gute Erste-Hilfe-Leistung, haben diese Personen die Möglichkeit zu überleben.

Erste Hilfe rettet Leben…
Das Rote Kreuz bietet eine ganze Palette von verschiedenen Ausbildungen, um sein Wissen in Erster Hilfe aufzubauen bzw. zu festigen. Mit individuell an die Bedürfnisse angepassten Kursen versuchen wir, möglichst praxisnah, die für den Kursteilnehmer wirklich wichtigen Inhalte zu vermitteln.“ – Das Rote Kreuz (Quelle: http://www.roteskreuz.at/vbg/kurse-aus-weiterbildung/)

„Es war sehr gut. Wir haben alles über die Erste Hilfe gelernt. Wann, wo & wie man es anwenden muss. Die Referentin hat auf alle unsere Fragen geantwortet und am Ende haben wir die Teilnahmebestätigung bekommen, somit ein Teil der Führerschein schon erledigt!“ – Ibrahim

„Es hat mir sehr gut gefallen vor allem die praktizierten Übungen, die wir nachdem Aufzeigen immer nachgemacht haben. Dadurch wurden wir mehr selbstbewusster und natürlich durfen wir auch das Zertifikat nicht vergessen , das uns wirklich sehr hilfreich beim Autoführerschein sein wird.“ – Ghaiath

Recht herzlichen Dank ans Rote Kreuz für diese Organisation!

Start-Wien Schreibwerkstatt: Offener Brief und Leserbrief

Am 28.10.2017 haben sich 12 Stipendiaten und Stipendiatinnen im Start-Wien Büro, wo die Schreibwerkstatt stattfand, um 9:15 getroffen.

Von 9:30 bis 16:00 hat uns der Schreibcoach Lukas Lienhart mit den beiden Textsorten „Der Leserbrief“ und „Der offene Brief“ bekannt gemacht. Bevor wir mit dem eigentlichen „Unterricht“ angefangen haben, gab es eine 7-minütige Free-writing Session über das Thema „Sebastian Kurz“.  Nach der ersten Textsorte hatten wir eine ca. einstündige Pause, bei der wir ein gesundes Mittagessen zugestellt bekamen. Im Anschluss bekamen wir Ordner mit Trennblättern geschenkt, um unsere Materialen aufzubewahren.

Ein paar Statements von den Stipis:

„Im Deutschunterricht lernen wir viele Textsorten kennen. Über die Jahre braucht man eine Auffrischung und eine genaue Strukturierung, um sie optimal anwenden zu können. Dank der Schreibwerkstatt können wir viele Textsorten wiederholen und Tipps von unserem tollen Workshopleiter bekommen. Es lohnt sich, denn es macht Spaß und man lernt etwas dazu.“ – Marina

„Der Deutsch-Schreibkurs hat mir gut gefallen. Ich habe gelernt wie man einen Leserbrief und einen offenen Brief schreibt. Der Kurs war sehr hilfreich und praktisch, deswegen würde ich ihn nochmal besuchen, um neue Dinge zu lernen.“ – Rimal

„Ein spannender Tag mit Schreibcoach Lukas Lienhart, der mit viel Verständnis und auf eine besondere Art die Textsorten verständlich erklärte. Ein Samstag wie kein anderer.“

– Saida

„Das war das erste Mal, dass ich in einem Deutschunterricht wirklich was gelernt habe und es war verständlich. Außerdem war die Pizza lecker.“  – Munira

„Das erarbeiten der Textsorten als START-Gemeinschaft war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend. Ich sehe den zukünftigen Terminen freudig entgegen!“ – Nenad

Bericht: Erem Celebi

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

Theater spielen – Stärken entwickeln – Gemeinsames Gestalten

Bereits drei ganze Tage verbrachten die Salzburger StipendiatInnnen und Vor-StipendiatInnen mit der Regisseurin und Workshopleiterin Gerda Gratzer im Markussaal.

Dabei erleben die Schüler und Schülerinnen einen kreativen, lösungsorientierten Prozess und lernen die besondere Qualität eines Ensembles (Teams) kennen, das sich konstruktiv und fokussiert einer gemeinsamen Sache widmet.

Welche Talente bisher entdeckt wurden: Es kann auf viele, viele Sprachen übersetzt werden, manche machen das besonders professionell: im Bild Zaynab Husseini und Eishah Mustafa, übersetzen in einem Spiel Urdu/Deutsch und Farsi/Deutsch.

Einige können ihr Potenzial entfalten, indem sie ein Auto mit Scheibenwischern spielen oder einen Tanz für die ganze Gruppe choreografieren. In den Prozessen ist vieles möglich und wird dann gemeinsam wieder in einer Struktur zusammengeführt.

Zu sehen ist die Abschlussperformance dann bei der großen

Begrüßungsfeier am 9. November in der Tribühne Lehen.

Darauf kann man sich schon freuen und gespannt sein!

 

Austausch mit der Landesrätin

Der Einladung der Landesrätin Martina Berthold folgten wir sehr gerne. Am 19. September hat sie die StipendiatInnen, die das Land finanziell unterstützt, in ihr Büro eingeladen und wollte sie besser kennenlernen. Daraus entstand ein sehr angeregtes Gespräch über Bildung, Kulturen und Zukunftspläne.

Die Jugendlichen fragen sich, was sie denn tun können, um einige gesellschaftliche Situationen zu verbessern. Daran und an den entstandenen Ideen wird jetzt weitergearbeitet. Die Landesrätin bestätigte sie aber darin, dass sie alleine durch ihren Weg, den sie machen und ihre Ziele, die sie nach außen tragen, schon wichtige Vorbilder und vielleicht MultiplikatorInnen sind, wenn es um ein Gemeinsam-Leben hier in Salzburg und Österreich geht.

Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung und Ermöglichung der Stipendien durch das Land Salzburg und bleiben gerne in Austausch. Besonders freuen wir uns auf die Zeremonie zur Begrüßung der neuen StipendiatInnen und Verabschiedung der Maturantinnen, auch die Landesrätin wird das Fest am 9. November mit uns feiern.

 

Auch das Land und Salzburger Medien berichten darüber, sehen Sie hier:

http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=58769

http://www.regionews.at/newsdetail/Salzburg_Talente_staerken_und_Integration_foerdern-160958

 

START Vorarlberg Sportprojekt 2017/18 #1 Yoga

Ziel des START Stipendienprogramms ist, Jugendliche mit Migrationsgeschichte beim Erwerb und Ausbau von Schlüsselqualifikationen für die schulische und berufliche Laufbahn zu unterstützen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die gezielte Förderung von sportlicher Tätigkeit. Sport unterstützt die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers sowie die Weiterentwicklung des eigenen Lebensstils. Gleichzeitig gefördert werden Selbstbewusstsein und Kooperationsfähigkeit.“ Inspiriert vom START Sportprojekt aus Oberösterreich startetete s’Ländle vergangene Woche eher gemütlich ins START’n’Sport – Progamm – YOGA für Jugendliche zum Entkommen vom Schulalltag.

Im Rahmen des heurigen Programms von START Vorarlberg, welches sich auf die Themen Sport und Gesundheit fokussiert, findet jeweils Montag abends für 2h statt. Geleitet wird der Kurs von Bernd Kroner, einem Ex-Lehrer der jetzt die „Praxis für bewusstes Sein“ führt und verschiedene Yoga-Kurse leitet.

Der Kurs erwies sich anstrengender, als wir es zuerst dachten. Man kann nach jeder Einheit eine Steigerung der körperlichen Wahrnehmung und dessen Gesundheit spüren.

Zum Abschluss jeder Einheit gab es eine „Endentspannung“, bei der wir uns vollkommen entspannen können und die Ruhe genießen.

   

Der Workshop kommt bei allen Stipendiaten sehr gut an und wir besuchen den Kurs gerne. Ich bedanke mich im Namen aller Stipis bei Bernd Kroner der sehr einsichtig, rücksichtsvoll aber auch gezielt unsere Kurse leitet.

Ein Bericht von START Stipendiat Lukas Gabsi

 

 

 

 

 

 

Start Wien Stipendiatin Harjivan Bhullar und ihr Sommer in Japan

Homestay Programm Floridsdorf – Katsushika

Zum Jubiläum der 30-jährigen Freundschaft von Floridsdorf und Katsushika (Tokio, Japan) fand auch heuer das regelmäßige Austauschprogramm zwischen österreichischen und japanischen Jugendlichen statt. Nachdem ich meine Bewerbung zugeschickt und im Februar eine Zusage bekommen hatte, ging es zusammen mit vier weiteren Jugendlichen im Sommer 2017 für zwei Wochen zu einer Gastfamilie nach Japan. Aufgrund des abwechslungsreichen Programmes, das von Sightseeing bis hin zu Kyudo (Bogenschießen) & Shodo (Kalligraphie) und Aktivitäten mit der Gastfamilie selbst reichte, habe ich die Möglichkeit erhalten, Japan und die Kultur der dort lebenden Menschen auf eine ganz besondere und einzigartige Weise zu entdecken. Zusätzlich war es unsere Aufgabe den Bezirk Floridsdorf in Wien zu repräsentieren, weshalb wir bei der offiziellen Begrüßung im Bezirksamt, einem Mittagessen mit dem Bezirksbügermeister und einer Präsentation über unser schönes Wien und dessen bezaubernde Kultur einen guten und wichtigen Austausch erfahren haben. An diesem Punkt möchte ich mich sehr herzlich bei START bedanken, da es mir finanziell ermöglichte, an diesem wundervollen und tollen Projekt teilzunehmen. Diese Unterstützung ermöglichte es mir, einzigartige Erinnerungen und Erfahrungen zu sammeln, die mir auf meinem weiteren Wege sicherlich zugutekommen werden und mir neue Perspektiven geschenkt haben. Vielen Dank dafür oder besser gesagt:

A R I G A T O G O Z A I M A S H I T A!

ありがとうございました


 

Kennenlerntage Start Wien auf der Gjaidalm

Auf geht’s zu den Kennenlerntagen!

START-Wien hatte vom 28.08.2017 – 30.08.2017 die Kennenlerntage für das neue Schuljahr 2017/18.

Am 28.08. trafen sich viele alte und neue Stipendiat_Innen vor dem neuen START-Büro motiviert einander kennen zu lernen. Nach einer langen aber dennoch angenehmen Busfahrt und einer coolen Seilbahnfahrt kamen wir auf der schönen Gjaid-Alm an.

Wir verbrachten tolle 3 Tage in der Natur am schönen Dachstein in 2000 m Höhe.

Die Aussicht war beraubend schön und wir waren die meiste Zeit im Freien.

Unser Programm war gefüllt mit Kennenlernspielen und Teambuildingaufgaben.

Öfters war es eine richtige Herausforderung mit 29 Personen das Ziel zu erreichen, aber dennoch waren wir motiviert und fokussiert alles zu überwältigen.

Diese Tage haben uns gut getan, es war eine gute Möglichkeit viel Zeit mit den Anderen zu verbringen und wieder dieses wohlige Gefühl von einer starken Gemeinschaft zu spüren.
Es war ein toller Start in das neue Schuljahr für START-Wien. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Ereignisse.

 

Hier ein paar Statements von den Stipendiaten_Innen zu den Kennenlerntagen:

 

Auf der Gjaid Alm gab es bis jetzt das beste Essen welches ich im Resort je gegessen habe. Durch verschiedene Programme und Aufgaben, die man als Team lösen musste, hatte man die Gelegenheit mit jedem Stipi zu zusammenzuarbeiten und eine Freundschaft zu knüpfen. Es war eine schöne Zeit die ich gerne wiedererleben würde. – Erem

Ein unvergessliches Erlebnis sagt so ziemlich alles. Eine prächtiger und magischer Ort der Erholung pur ist und mit so vielen wundervollen, bunten freundlichen und lebenslustigen Menschen im Gedächtnis bleibt. Eine angenehme Atmosphäre die uns zusammenschwieß wie eine große Familie. – Saida

Die Tage auf der Alm waren sehr cool, wir – sowohl die älteren als auch die neuen Stipis – haben uns dadurch viel besser kennengelernt und vielen hat es auf der Alm auch gefallen. Es war schön, in der Nacht Sterne betrachten zu können, was man hier in Wien nur schlecht tun kann. Die Alm haben wir alle mit vielen entstandenen Erinnerungen – und vor Allem – Freunden_Innen verlassen. – Gamze