START-Wien Kunstprojekt 2013/14: „Stimmt! Performing transformed music.“

Jedes Schuljahr arbeiten alle START-Wien StipendiatInnen gemeinsam in einem Kunstprojekt zusammen mit KünstlerInnen verschiedenster Kunstsparten an einem Thema. Wir freuen uns sehr, dass wir im Schuljahr 2013/14 die JSBM POP Akademie als Kooperationspartner gewinnen konnten und damit ausgezeichnete MusikerInnen und einen wunderbar kreativen und ausgestatteten Ort.

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„Stimmt! – Performing transformed music.“ ist der Titel des diesjährigen Projekts und es dreht sich alles um die Stimme, deren Klang und die Transformation dieser Klänge. Die Grundidee der Vernetzung ist roter Faden der einzelnen Workshops, in denen die SchülerInnen vielseitige Facetten musikalischen Schaffens erfahren und ausprobieren können. Angeboten werden Workshops zu Computerkomposition, Experimentalmusik, Studio/Aufnahme, Beatboxing, Percussion, Singer/Songwriter, Band, Klangcollage, Vokalensemble, Rhythmik und Technik.

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Das Fremde im Bekannten zu finden—eine Idee, mit der die StipendiatInnen nur zu vertraut sind. Innerhalb des Kunstprojekts wird dieser Satz zum künstlerischen Programm. Mittels Technik—PC oder körperlicher Technik—werden Stimmen neu entdeckt, verfremdet etc.. Bilder des „Fremden“ und „Bekannten“ zu hinterfragen, eigene und die des Publikums bei der Präsentation am 17. Mai 2014, ist ein wichtiger Teil. Dieses Mal aber weniger auf der Ebene der Identitäten, sondern in der Welt der Klänge.

Die Schulung der Stimme, des Auftretens, des Miteinanders und der Feinfühligkeit in sozialen Gefügen ist—wie bei den START-Bildungsseminaren—auch im Kunstprojekt Thema. Mit der künstlerischen Ausdrucksform, die den meisten Jugendlichen am nächsten steht, der Musik, können so auch klassische Weiterbildungsthemen auf eine kreative Weise neu erlebt werden. Die StipendiatInnen erfahren, welche Kraft in ihrer eigenen Stimme liegt, wie viel Kraft entsteht, wenn Stimmen gebündelt werden und ein „stimmiges“ Miteinander entsteht. Es geht um den Mut, sich auszudrücken, der wichtiger ist als Konventionen des „Schönen“. Das Entstehen von Gemeinschaft aus der Musik heraus, die andere mitreißt und begeistert. Und nicht zuletzt geht es darum, dass das, was innerhalb des Musikprojekts gelernt werden kann, auch in der Schule, den eigenen Hobbies und im späteren Berufsleben angewendet werden kann.

Mehr über unseren Kooperationspartner, die POP Akademie, erfahren Sie hier: www.popak.at

 

START-Wien StipendiatInnen beeindruckt von den „women in science“ 2013

L’Oréal Österreich, Pate und Mentor für mehrere StipendiatInnen in Wien, vergibt jährlich zusammen mit der UNESCO-Kommission und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Österreich vier Wissenschaftsstipendien. „For women in science“ unterstützt herausragende Wissenschaftlerinnen der sogenannten MINT-Fächer und will sowohl Qualität als auch Quantität „weiblicher“ Forschung in den Fächern sichtbar machen, in denen Frauen immer noch stark unterrepräsentiert sind.

Die vier StipendiatInnen, die mit zur Preisverleihung kamen, waren sehr beeindruckt. Nicht nur von den Forschungsgebieten und Leistungen der Preisträgerinnen, sondern vor allem von ihrer Art diese zu präsentieren: Lebensnah, unterhaltsam und verständlich auch für diejenigen, die z.B. von Halbleiter-Nanostrukturen in optoelektronischen Bauelementen oder Chemokinen noch nie gehört haben. Forschung kann Spaß machen! Und es macht Spaß Forscherinnen zuzuhören, neues in Gebieten zu lernen, an die man sich sonst vielleicht nicht herangetraut hätte. Da wurde dann auch direkt im Anschluss nochmal über die eigenen Studienpläne und mögliche Alternativen diskutiert.

Die Preisträgerinnen 2013 sind:
Elisabeth Lausecker (geboren 1983 in Wels, OÖ) arbeitet an der Abteilung für Halbleiterphysik der Uni Linz. Sie beschäftigt sich mit dem Wachstum von lichtemittierenden Halbleiter-Nanostrukturen, die in optoelektronischen Bauelementen integriert werden sollen, um deren Effizienz zu steigern.
Ana Soler-Cardona (geboren 1982 in Valencia, Spanien) absolviert derzeit ihren PhD am Department für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien. Sie erforscht bei Melanomen, wie sogenannte Chemokine – das sind Signalstoffe – die Kommunikation von Tumoren mit ihrer Umgebung regulieren, was deren Metastasierung beeinflusst.
Angela Stöger-Horwath (geboren 1976 in Wien) leitet derzeit ein Forschungsprojekt am Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien. Sie arbeitet an der Entwicklung eines automatischen akustischen Frühwarnsystems zur Detektion von freilebenden Elefanten, um Konflikte zwischen Menschen und den Tieren zu vermeiden.
Hildegard Uecker (geboren 1982 in Würzburg, Deutschland) ist derzeit Post-Doc am Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg (NÖ). Mit Methoden der theoretischen Evolutionsbiologie will sie herausfinden, unter welchen Umständen eine vom Aussterben bedrohte Population ihren Fortbestand durch genetische Anpassung an die neue Umwelt sichern kann.

START-Wien: Berufsmentoring mit Rotary Wien Nestroy

Bereits zum fünften Mal trafen sich Mitglieder des Rotary Wien Nestroy Clubs mit START-StipendiatInnen, um von ihren persönlichen Bildungs- und Karrierewegen (und Umwegen) zu erzählen.

Nach einer kurzen Vorstellung von Rotary und den damit verbunden Idealen/Zielen wurden zunächst die internationalen Rotary Austauschprogramme vorgestellt. Über diesen Weg konnte Saifur, Stipendiat des 6. Jahrgangs, das letzte Jahr an einer Highschool in Kanada verbringen. Ein unvergessliches Erlebnis für ihn. Und auch für das nächste Schuljahr könnte eine Stipendiatin/ein Stipendiat wieder diese einmalige Möglichkeit haben! Schon jetzt ein großes Danke dafür, besonders an den Jugendbeauftragten Ralf Kunzmann, der sich hier sehr einsetzt.

Im Anschluss wurde den StipendiatInnen kurz erklärt, worauf es bei einer erfolgreichen Praktikabewerbung ankommt und wie der Ablauf ist, wenn sie sich über Rotary Wien Nestroy für ein Praktikum bewerben wollen. Bereits jetzt wurden die ersten Bewerbungen eingereicht und dank dem Einsatz von Rotary Mitgliedern und StipendiatInnen ergeben sich sicher auch in diesem Jahr wieder viele Sommerpraktika. Mit den richtigen Tipps und Tricks sowie guten Verbindungen geht es einfach leichter – nicht zuletzt eine Erkenntnis, die zur Gründung von Netzwerkclubs geführt!

Fasziniert waren die Jugendlichen besonders von der Bandbreite der Berufe und Bildungswege der anwesenden Rotarier: ein „Interimsmanager“ (heißt hier: FCO in einem Unternehmen im Gesundheitsbereich sowie der Nanotechnologie und gleichzeitig Mitgründer eines Plattenlabels), Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei, die Marketing- und Produktionsleiterin eines Wiener Traditions-Plattenlabels, eine Wirtschaftsprüferin, eine ehemalige Journalistin und jetzige Pressesprecherin eines Bundesministers, ein Unternehmensberater sowie ein Programmierer und Geschäftsführer eines mittelständischen IT-Unternehmens.

Nicht zuletzt erzählten sie eine Fülle an Anekdoten, Erzählungen von Umwegen und – so wichtig für das Lernen und das Selbstbewusstsein unserer Jugendlichen – auch Erzählungen vom Scheitern. Und dann wieder aufstehen und weitermachen. Unsere StipendiatInnen haben wieder viel mitnehmen können an diesem intensiven Nachmittag!

Das nächste Treffen ist bereits geplant: Am 21.3. dreht sich alles um „Job-Knigge“ – das richtige Auftreten bei Bewerbungsgesprächen und im Job sowie die wichtigen „social skills“.

 

PRESSEINFORMATION: START-Wien: 13 Stipendien an Jugendliche mit Migrationshintergrund

START-Wien: 13 Stipendien an Jugendliche mit Migrationshintergrund

Wien, 24. Oktober 2013 – Gestern Abend wurden im Bundesministerium für Inneres an 13 Schülerinnen und Schüler aus Wien ihre Urkunden für die neuen START-Wien-Stipendien übergeben. Das Stipendienprogramm START-Wien unterstützt Jugendliche mit Migrationshintergrund dabei, die Matura zu erlangen und fit für den weiteren Bildungsweg zu werden. Die heuer ausgewählten sechs Mädchen und sieben Burschen haben ihre Wurzeln in Afghanistan, Ägypten, Bosnien/Herzegowina, Iran, Indien, Kroatien, Pakistan, Paraguay, Rumänien, Serbien, der Slowakei und der Türkei. Sie alle leben jetzt in Wien und besuchen hier einen Schultyp, der mit Matura abschließt.

Im Rahmen der Begrüßungsfeier übergab Dr. Aslak Petersen, Geschäftsführer der Crespo Foundation (Initiatorin von START-Wien) im Beisein von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz die begehrten Stipendien. Petersen gratulierte den Schülerinnen und Schülern: „Ihr seid wichtig für unsere Gesellschaft. Wir brauchen junge Menschen wie euch – mit interkulturellen Kompetenzen, Leistungswillen und Engagement.“ Und Petersen betonte: „Das Ziel von START ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Zuwandererkinder einen höheren Bildungsabschluss erlangen. Daher wollen wir euch aus vollen Kräften dabei unterstützen, eure Matura zu machen und euch eine akademische Ausbildung ermöglichen.“

Sebastian Kurz lobte das START-Stipendienprogramm und die Stipendiatinnen und Stipendiaten: „Bildung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Integration und START ist in dieser Hinsicht ein Leuchtturm-Projekt in Österreich. Ihr habt euch entschlossen, die Chancen, die sich euch hier bieten, zu nützen, dazu gratuliere ich euch und wünsche euch sehr viel Erfolg“, so Kurz in seiner Begrüßungsrede. „Ihr und eure MentorInnen seid ein Vorbild dafür, wie man Integration in Österreich erfolgreich leben kann.“

So unterstützt START-Wien die Jugendlichen auf dem Weg zur Matura

START-Wien unterstützt Stipendiatinnen und Stipendiaten über mehrere Jahre – sowohl in materieller, als auch ideeller Hinsicht. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Das monatliche Bildungsentgelt in Höhe von 100 Euro und ein Laptop sollen dabei helfen, die laufenden Kosten für den Schulbesuch abzudecken. Noch wichtiger aber ist die ständige Begleitung der Jugendlichen. So gibt es bei START-Wien Bildungsangebote, die ergänzend zur Schulausbildung wirken und auch die Persönlichkeitsbildung positiv beeinflussen. Es werden Bildungsseminare, Worksohps, Exkursionen sowie Beratungen zur Studien- und Berufswahl und zur Lebensplanung angeboten. Wesentlich sind auch der regelmäßige Austausch mit Mentorinnen und Mentoren und die Vernetzung mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Was die Jugendlichen bei START verbindet, ist der gemeinsame Spaß an den Aktivitäten und das gesellschaftliche Engagement – sie setzen sich in politischen, gesellschaftlichen und sozialen Bereichen für andere Menschen und Gruppen ein und teilen ihre Fähigkeiten.

START in Österreich

In Österreich gibt es START derzeit in Wien, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Für die Mitfinanzierung des Programms, insbesondere für die Gründung von START-Stipendienprogrammen in neuen Bundesländern, und für die Übernahme zusätzlicher Stipendien werden weiterhin Förderer in Österreich gesucht.

START-Wien ist ein Projekt der Crespo Foundation, das gemeinsam mit der START-Stiftung GmbH und weiteren österreichischen Partnern – darunter das BMI – umgesetzt wird. Nähere Informationen unter www.start-stipendium.at

Weitere Fotos finden Sie hier

Kontakt START-Wien
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien & Kunstprojekt
M: +43 664 886 22140
triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

 

Eva Käßmayer
communication matters
T: +43 1 503 23 03-31
M: +43 699 1833 6899
kaessmayer@comma.at
http://www.communicationmatters.at

Das erste START-Bildungsseminar im neuen Schuljahr!

Am 20. September trafen sich 97 StipendiatInnen zum ersten Bildungsseminar im Schuljahr 2013/14. Die StipendiatInnen aus Wien, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich besuchten Workshops zu den Themen: Rhetorik und Präsentation, Selbstbewusstsein und Auftreten, Gruppe und Konflikt und Einführung in wissenschaftliche Textarbeit. Die TrainerInnen Astrid Roenig, Michael Hamberger, Thomas Gimesi, Sonja Rasmy, Markus Hopf, Karin Pilsa, Stella Hiesmayr, Birgit Huemer standen mit Rat und Tat zur Seite und konnten den StipendiatInnen nützliche Werkzeuge für die Zukunft mitgeben.

Neben den intensiven Seminareinheiten hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, StipendiatInnen aus anderen Bundesländern kennen zu lernen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Besonders für die neuen StipendiatInnen war es spannend, die START-Gemeinde mit ihren Gepflogenheiten kennen zu lernen.

„Die Stipendianten und Stipendiantinnen haben uns Oberösterreicher sofort aufgenommen und integriert. Das Seminar über Präsentationstechniken war sehr hilfreich. In Zukunft wissen wir, wie wir selbstbewusst bei Referaten auftreten können. Ich habe die viele „Stipis“ lieb gewonnen und hoffe auf viele gemeinsame Aktivitäten.“ Amela/START-OÖ

Bei der diesjährigen Bundesländerchallenge am Freitag wurden Wettkämpfe im Schuhmemory, Wäscheklammern-Sammeln, Buchstabierwettbewerb, Dosenstapeln und anderen Bewerben ausgetragen. Beim Finale im Wäscheklammern-Sammeln übernahm START-Salzburg die Führung und konnte den Sieg für sich entscheiden. Titelverteidiger START-Vorarlberg musste sich nach der letzten Runde mit Platz 3 zufrieden geben, START-Wien erreichte Platz 2 und START-Oberösterreich Platz 4. Wir gratulieren der START-Gruppe aus Salzburg zum Sieg!

Am Samstag wurden die neuen Stipendiatensprecher/innen vorgestellt: für START-Wien: Jaspal und Lisa, für START-Vorarlberg: Aleks und Edona , für START-Salzburg: Mechi und Myroslava und für START-Oberösterreich: Amela und Ahmet.

Interessante Beiträge kamen von jenen StipendiatInnen, die uns an ihren Erfahrungen teilhaben ließen: den Sommercampus 2013, das salzburger Almwochenende, BFTF in den USA, ein Schuljahr in Canada, Besuche in Afghanistan und Pakistan und über den Redewettbewerb „Sag´s Multi“. Nach einer kurzen Vorstellung des talentierten Pianisten Bence wurden  die Stipis noch mit einer Gruselgeschichte von Miri überrascht.

 „Das Bildungsseminar des heurigen Jahres fand ich sehr spannend und lehrreich. Vor allem habe ich mich mit neuen Stipendiaten sehr gut verstanden. Dieses Seminar wird mir im privaten und beruflichen Leben sehr viel helfen. Ich meine, dass man bei START sehr viel lacht und immer zusammen bleibt. Man versteht sich. Das Bildungsseminar ist eine Möglichkeit sich weiterzubilden, miteinander Spaß zu haben und einander kennenzulernen.“ Ashraf/START-Wien

Neben der Vorstellung der neuen START-Mitarbeiterinnen Clara Pospischil und Magdalena Rainer wurden zwei START-Mitarbeiterinnen – Sahire Bozkurt und Ina Wohlrabb – verabschiedet. Wir bedanken uns für ihren großen Einsatz für START und wünschen Ihnen das Allerbeste auf ihrem Weg!

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Das START-Trainerteam

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Die neuen Stipi-SprecherInnen

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Das Schuh-Memory

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Networking

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Kennenlernen

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Seminar

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Siegerehrung Bundesländerchallenge

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Wahrer Einsatz!

START-Wien: Das Deutschförderprogramm geht in die fünfte Runde

Rechtzeitig vor dem Schulbeginn trotz Sommerferien und fand der fünfte Teil des Deutschförderkurses am 30. und 31.8. statt. Bei diesem zweitägigen Intensivworkshop feilten  die TeilnehmerInnen unter der Leitung einer professionellen  Sprachtrainerin an ihren Deutschkenntnissen und frischten die bereits erlernten Inhalte auf.

Teilgenommen haben an diesem Workshop StipendiatInnen, die wegen ihrer Fluchtmigration erst wenige Jahre in Österreich sind und  erstmals auch SchülerInnen aus dem START-Freundeskreis.

Lesen – Verstehen – Umformulieren

Im ersten Teil wurden Grammatik- und Satzbauregeln besprochen um anschließend am sprachlichen  Ausdruck zu feilen. Mit vielen Lesebeispielen und in Gruppenarbeiten wurden die gelesenen Inhalte  umformuliert und der Gruppe in eigenen Worten wiedergegeben.

In einem zweiten Teil beschäftigten wir uns mit der Struktur verschiedener Textsorten, insbesondere mit der Textsorte  „Erörterung“.  Anhand des Beispielthemas „Rauchfreie Schule“ wurden die wichtigsten  Regeln zusammengefasst, die beim Verfassen der  Erörterung  von Bedeutung sind, das Augenmerk lag am Aufbau von verschiedenen pro/contra Argumente und der inhaltlichen Struktur.
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Der Erfolg des Förderkurses machte  sich bereits in den Jahreszeugnissen bemerkbar: alle StipendiatInnen, die im letzten Semester Teil des Förderprogramms waren, hatten sich um mindestens eine Note verbessert bzw. ihre Deutsch-Vormatura bestanden.

Wir hoffen, dass der Förderkurs weiterhin ähnliche Erfolge zeigt  und wünschen allen StipendiatInnen einen guten START ins neue Schuljahr!

Hüttengaudi & Aufkranzen zum STARTen

Von 16. bis 18. August verbrachten einige START Salzburg & Wien StipendiatInnen ein lustiges und
erlebnisreiches Wochenende auf der Loferer Alm.
Dank Familie Holzer war es möglich einen original „Kasa“ („Lippenkasa“ = Almhütte) zu beziehen, der nicht nur für
urige Stimmung sorgte, sondern auch 11 Kühe im Stall als Nachbarn beherbergte.
Mit einer großen Pfanne „Kaasnockn“ stärkte man sich für die großen Wandertouren auf das
bekannte Schwarzeck und als abschließende Gipfelbesteigung auf das Grubhörndl mit Wanderführer
Marco Göhrmann.

Ein großes Highlight blieben jedoch die Kühe, sozusagen das Matriarchat, auf der Alm. Am Samstag
wurden die zukünftigen Almöhis und Almbäuerinnen zum „Aufkranzen“, sprich Herstellen von
Furkeln, von Senner Klaus Leitinger, „Anderlbauer“, eingeladen.
Nach anfänglicher Probierphase kristallisierten sich schnell weitere Talente von so manchen
StipendiatInnen heraus: das Basteln von Furkel-Sternen mit Holzbändern („Gschobert“).
Als weiteres Highlight durften die Schülerinnen und Schüler vom Senner produzierten Käse
„einlegen“ und je nach Lust und Laune mit Gewürzen verfeinern.
Gruppe_vor_Almhütte Käse_einlegen_Aisha_Saifur_Habib Wanderung_Schwarzeck Wanderung_Gruppenfoto Wanderung_Gruppe_in_Bewegung Lambo Kalb Aufkranzen Aufkranzen_Mechi Aufkranzen_Habib_Saifur
Die Loferer Alm, auf der sich Fuchs und Gans, bzw. Pinzgauer Kühe, Ziege „Dolores“ und Schaf
„Lambo“ noch „Gute Nacht“ sagen, bot den START StipendiatInnen und den Landeskoordinatorinnen
eine Bandbreite von Naturerlebnis, rustikaler Kulinarik und sportlicher Betätigung.
Mit frischer Almluft gestärkt, verabschiedeten sich die START StipendiatInnen mit einer letzten
Jodelrunde von der Alm und sehen zuversichtlich in die immer näher kommende Schulzeit.
Wer die START-Furkeln live und in Farbe betrachten möchte, ist herzlichst zum Almabtrieb, am
Samstag, 7. September, in Lofer eingeladen. Getragen wird die START-Furkel übrigens von einer eigens
gewidmeten Kuh, sozusagen einer START-Integrationskuh.

Ein Sommer mit BFTF

Als ich mich vor einigen Monaten für das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship beworben habe, habe ich mit einem Monat gerechnet in dem ich nicht nur unzählige wundervolle Freundschaften knüpfe sondern mich auch persönlich weiterentwickle. Nun wenn ich darauf zurückblicke kann ich sagen, dass meine Vorstellungen nicht nur wahr wurden, nein dieses eine Monat mit BFTF hat meine Vorstellungen gesprengt.

Am 30. Juni hat meine Reise in die USA begonnen und obwohl ich mich seit Monaten darauf gefreut hatte, kamen Zweifel in mir auf, doch nachdem ich die ersten Fellows traf und anfing mich mit ihnen zu unterhalten, wurde mir klar, dass dieser Monat großartig werden würde.
Und obwohl ich als einziger für 40 Minuten am Flughafen angehalten wurde und mein Gepäck anscheinend niemals Wien verlassen hatte, war ich, dank der vielen aufmerksamen und mitfühlenden Fellows, keine einzige Sekunde niedergeschlagen.

Dann kamen das Willkommens-Essen, das Picknick am 4.Juli und die Talentshow und nach und nach begann jeder einzelne sich zu öffnen und ich konnte sehen wie einzigartig und wundervoll alle Menschen waren.
Auch die Vorlesungen der vielen Professoren waren Sachen die meinen Monat in den USA geprägt haben und die ich nicht vergessen werde.
In Themen wie Politikwissenschaft, Journalismus und den Naturwissenschaften konnten wir in großen und kleinen Diskussionsgruppen uns mit Themen wie Pressefreiheit, Evolution und Religion auseinandersetzten.

Auch Rollenspiele in denen wir uns in verschiedene Staaten hineinversetzten mussten und unsere politischen Interessen vertreten sollten, waren nicht nur großartig um richtiges Diskutieren beziehungsweise Debattieren zu üben beziehungsweise lernen, sondern auch genial da es eine Abwechslung zu den vielen Vorlesungen war und außerdem eine großartige Gelegenheit das Gelernte praktisch auszuführen.

Nach zwei Wochen voller Vorlesungen und spaßigen Aktivitäten wie zum Beispiel Bowling, Wasserball und eine zweite Talentshow kam das zweite Willkommens-Essen. Diesmal mit all den Gastfamilien, die uns nach dem Essen mitnahmen und uns für eine Woche ein neues Heim gaben.
Während ich mir zuerst nicht sicher war ob es mir bei der Gastfamilie gut gefallen würde, gab mir meine Gastfamilie gleich das Gefühl Teil der Familie zu sein.

Schließlich brach dann die letzte Woche an und nach tränenreichem Abschied von den Gastfamilien machten wir uns auf den Weg nach Philadelphia.
In Philadelphia sahen wir nicht nur die wundervolle alte Stadt, sondern auch das Gebäude in dem die Amerikanische Verfassung unterzeichnet wurde.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Haupstadt Wahington D.C. wo wir unzählige Denkmäler, Museen und sogar das Department of State besuchten. Nach einigem Sightseeing hatten wir auch schließlich unsere letzte Simulation in der wir als NATO-Staaten über die Zukunft der NATO sprachen und mögliche Lösungen für aufkommende Probleme vorschlugen.
Dann kam auch schon der letzte Tag und mit ihm kamen auch die Tränen. Nach stundenlangem Verabschieden mit all den 45 Fellows hieß es nun ab nach Hause.

Ich bedanke mich bei START und Frau Schmid-Gerlich und ihrem Team von der amerikanischen Botschaft für diese tolle Chance!

Fethi Ömer AYAZ