Bericht vom START-Österreich Bildungsseminar

Wie jedes Jahr im Februar versammelten sich alle START-Österreich StipendiatInnen zum 2-tägigen Bildungsseminar am Anfang des 2.Semesters.
Die insgesamt 95 StipendiatInnen absolvierten in 9 Gruppen dem START-Curriculum folgend diese Seminare bzw. Workshops:

  • Bewerbungstraining (2 Gruppen)
  • Gruppenmoderation/Prozessbegleitung
  • Gruppe & Konflikt (2 Gruppen)
  • Wissenschaftliche Textarbeit
  • Zeit & Selbstmanagement (2 Gruppen)
  • Bühnenpräsenz/ selbstbewusstes Auftreten

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Am ersten Abend organisierten die StipendiatInnensprecherInnen die schon traditionelle „Bundesländerchallenge“, bei denen die Jugendlichen in 4 unterschiedlichen Wettbewerben
ihre Kraft, ihre Geschicklichkeit, ihren Geschmackssinn, Ihre Verwandlungskünste und ihre Muskelkraft unter Beweis stellen mussten.
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Samstag abend spielte Zuzana Dallosová (START-Wien) für uns auf der Geige den ersten Satz des Violinkonzerts in e-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es gab Standing ovations für die beeindruckende Vorstellung!
Im Anschluss wurde als Vorbereitung für die Auslandsexkursion politische Bildung nach Berlin  der Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni gezeigt.
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Soroptimist Wien Vivata überreicht Spende!

START-Wien bedankt sich bei Soroptimist Wien Vivata für die Spende von Eur 5.000.- (1 Patenschaft für das Schuljahr 2014/2015), die anlässlich der Benefiz-Vorpremiere von „Saving Mr.Banks“ überreicht wurde.
Soroptimist Wien-Vivata hat seit 2 Jahren die Patenschaft für START-Wien Stipendiatin Lisa übernommen.
Lisa erzählt: „Durch das Netzwerk der Clubschwestern konnte ich nicht nur an einigen Veranstaltungen teilnehmen, sondern erhielt auch durch die Vermittlung des Clubs ein Sommerpraktikum in einem medizinisch-technisches Institut. Dort habe ich mich anscheinend gut angestellt, so dass mir eine geringfügige Stelle angeboten wurde! Diese Chance hätte ich ohne den Club wahrscheinlich nicht bekommen.“

START bedankt sich auch für die für die Freikarten die es  8 StipendiatInnen ermöglichten bei der Vorpremiere dabei zu sein.

Bericht vom 3. START-Wien Ball

Am Samstag den 15.2.2014 fand im Casino Baumgarten zum dritten Mal der mittlerweile schon traditionelle START-Wien-Ball statt. Vorbereitet und geplant von StipendiatInnen, Alumni und dem START-Team stand der Ball dieses Jahr unter dem Motto „Casino Royale“.

Aus allen START-Bundesländern (Wien, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich) kamen START-StipendiatInnen angereist um beim START-Wien Ball dabei zu sein. Und sie brachten auch einige Überraschungen mit!

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Um 19.00 Uhr konnten wir die ersten Gäste begrüssen und gegen 20.00 Uhr wurde der Ball feierlich von Vereinsobmann Dr. Aslak Petersen eröffnet. Das Eröffnungskomittee aus StipendiatInnen und Alumni zog zu den Klängen der Fächerpolonaise in den Ballsaal ein und präsentierte die Fledermausquadrille von Johann Strauss.

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Als Überraschungseinlage kam nach Ende der Quadrille nicht  der traditionelle Walzer, sondern einige Paare tanzten zu James-Bond-Musik einen flotten Cha-Cha-Cha!

Dann hiess es „Alles Walzer“ und die Tanzfläche begann sich schnell zu füllen. Dank der im Rahmen des START-Programms veranstalteten Tanzkurse, und ermutigt von den vielen tanzenden Ballgästen, trauten sich viele StipendiatInnen auf das Parkett und hatten offensichtlich viel Spass.

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Die Salzburger StipendiatInnen präsentierten um 22.00 Uhr mittelalterliche und barocke Gruppentänze, bei denen im Anschluss alle Ballgäste eingeladen waren mitzumachen –  und so ausprobieren konnten wie in früheren Jahrhunderten getanzt wurde.
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Ein Höhepunkt des Balls war sicher die Publikumsquadrille (fast) um Mitternacht bei der rund 40 Paare mittanzten. Mit einer Tanzeinlage von START-Oberösterreich wurde die Disko eröffnet, und einige StipendiatInnen atmeten erleichtert auf, weil die klassische Tanzmusik („..nichts für mich..“) von moderneren Rythmen abgelöst wurde.

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Ein grosser Dank an alle Gäste und Freunde von START die durch ihr Kommen und ihr Mitmachen diesen Ball zu einem unvergesslichen Erlebnis machten!
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Bedanken müssen wir uns auch beim Ballkomittee für die Planung (Lisa, Bogdan, Jaspal, Luna, Güli, Korollus und Asif), dem Eröffnungs- und EinlagetänzerInnen fürs Vorbereiten und Üben, den ModeratorInnen (Ara und Güli) und allen Stipis  und Alumni,  die unter der Koordination von Katrin Triebswetter (Projektkoordinatorin START-Wien) beim Vorbereiten, bei der Dekoration, beim Fotostand, bei der Kassa oder Garderobe bzw. beim Aufräumen mitgeholfen haben.
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Bis zum nächsten Mal!

Anbei die Links zu den

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Ballfotos

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Fotostandfotos

Und hier noch ein kurzes Interview, das Korollus, START-Wien Stipendiat und Mitorganisator des Balles, der Crespo Foundation anlässlich
des Balles gegeben hat:

Drei Fragen an Korollus Melek, START-Wien-Stipendiat

Korollus Melek war im Vorbereitungs-Komitee für den diesjährigen START Wien-Ball,
der am vergangenen Wochenende im Casino Baumgarten rauschend gefeiert wurde.

1. Was haben Sie als erstes gedacht, als Sie erfahren haben, dass Sie an einem klassischen Ball teilnehmen werden?
»Einerseits war ich verwirrt – ich war noch nie auf einem Ball, das ist nicht so mein Ding. Andererseits war das eine START-Veranstaltung und ich fühle mich bei START sehr gut aufgehoben: das gilt insbesondere auch für die Veranstaltungen. Meine Erwartungen waren also recht hoch angesetzt! Da kommen immer Leute zusammen, die einfach gut gelaunt sind… und wenn die Leute stimmen, stimmt auch die Veranstaltung – egal, ob es ein Fußballspiel ist, eine Diskussionsveranstaltung oder eben ein Ball.«

2. Was verbinden Sie mit diesem Ereignis, welches Angebot, welche Werte?
»Es ist für niemanden aus unseren Kulturkreisen üblich, auf einen Ball zu gehen. Insofern war es eine wunderbare neue Erfahrung. Etwas sehr Tolles, Klassisches – es hilft, sich in die österreichische Kultur zu integrieren. Unter uns gibt es ja auch viele Leute, die den Schulball lieben.
Und wir haben viel geprobt! Leider konnte ich nicht dabei sein, weil ich zu dieser Zeit im Ausland war. Ich habe mir aber vorgenommen, einen Kurs zu machen, damit ich nächstes Jahr den Cha Cha tanzen kann.«

3. Beschreiben Sie kurz den besten Moment des Abends!
»Schwer zu definieren … es gab so viele! Ein Highlight war auf jeden Fall die James Bond – Einlage, die kam direkt nach dem Walzer – was für ein Kontrast! Die Musik von James Bond wurde eingespielt. Eine Gruppe von uns Stipendiaten tanzte dazu, und irgendwann hoben alle Frauen die Hände in die Luft und riefen „JAMES!“. Das hat mich sehr geflasht.«

http://www.crespo-foundation.de/aktuell.html

Kunstbegeisterte StipendiatInnen erkunden Kunsthistorisches Museum in Wien

Letzten Sonntag nach dem START-Wien Ball besuchten einigen Stipis aus Oberösterreich, Salzburg und Wien gemeinsam am Vormittag, frisch und voller Elan und ohne jegliche Anzeichen des Schlafmangels der vorherigen Nacht, das
Kunsthistorische Museum.Nach einem kurzen Photoshoot vor dem Museum, unter anderem mit Maria-Theresia ging‘s dann ab zur Führung. Unsere Museumsbegleiterin führte uns die von ihr persönlich als wichtigsten empfunden Werke alter Meister vor, angefangen bei Paul Peter Rubens über Caravaggio bis zu Guiseppe Arcimboldo. Sogar auf eine Rarität wies sie uns hin, ein kaum A5-Formatgroßes Selbstbildnis von Sofonisba Anguissola, ganz recht einer Malerin.

Ausgestellt sind zurzeit etwa 1000 Bilder während 9000 in Lagern darauf warten an die Reihe zu kommen. Zu jedem Bild gab es geschichtliche oder mythologische Hintergründe die man erkannte oder, wenn nicht, über die spekulieren konnte. Das ließ das Herz von Kunst-, Geschichte- und/oder Kunstgeschichteliebhabern höher schlagen.
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Zur Abrundung des Ausfluges ging es dann noch zum Italiener auf Pizza und Pasta. (Bericht START-Stipendiatin Leila)
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Studienberatung für START-Österreich!

Am 14.2 fand in den Räumlichkeiten des Österreichischen Integrationsfonds die START-Studienberatung für StipendiatInnen aus Wien, Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg statt.
Nach einer kurzen Einführung über die Möglichkeiten der Studienfinanzierung konnten sich die 32 Jugendlichen bei den START-Alumni – also ehemaligen StipendiatInnen die bereits maturiert haben und studieren, über die unterschiedlichsten Studienrichtungen informieren. Unterstützt wurden die START-Alumnis  vom START-Team und Freunden von START, die Einblick über Studienrichtungen gaben, die von den Alumni nicht abgedeckt werden konnten. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Folgende „Stationen“ wurden angeboten:

  • Raumplanung
  • Physik, Mathematik
  • Maschinenbau
  • Grafik / Studium an Kunstunis
  • Medizin
  • VWL / Jus
  • Politikwissenschaften/ Jus
  • Publizistik
  • Psychologie
  • IBWL / Wirtschaftsrecht
  • Pharmazie
  • Architektur
  • Biologie
  • Soziologie
  • Soziale Arbeit
  • Biochemie

Wir verraten nicht welche Stationen am meisten Interesse anziehen konnten 🙂
Nach vielen beantworteten Fragen und Diskussionen ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.

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3D-Drucken im Happylab

Am 06.02.2014 hatten 12 StipendiatInnen die Möglichkeit, einen Vormittag lang Einblicke ins 3D-Drucken zu bekommen, und zwar bei einem Workshop im Happylab im zweiten Bezirk in Wien.

Das Happylab ist ein FabLab (Englisch für fabrication labratory – Fabrikationslabor), also ein Ort, an dem Ideen und Projekte von Privatpersonen mittels Lasercutter, 3D-Drucker, CNC-Fräser und Vinylplotter umgesetzt werden können. In den offenen High-Tech-Werkstätten können mit industriellen Maschinen verschiedenste Produkte selbst hergestellt werden.

Das Happylab ist Österreichs erstes FabLab, seit 2010 erfreut es sich größter Beliebtheit. Es bietet den Raum, die Maschinen, und auch technische Unterstützung um eigene Ideen zu verwirklichen. Von ArchitekturstudentInnen bis ElektrotechnikerInnen und SchmuckdesignerInnen nutzen täglich Menschen aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen das Happylab.

So konnten auch wir von den zahlreichen Angeboten dort gebrauch machen. Am Anfang hörten wir einen kurzen Vortrag mit allgemeinen Informationen über die schnelle Entwicklung des 3D-Druckens in den letzten Jahren und die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben. Jede/r bekam einen Laptop zur Verfügung gestellt, an dem mit der Gratis-Software Sketch Up an eigenen 3D-Modellen gearbeitet wurde. Inspiration und Hilfe kam dabei von den beiden Leitern des Workshops. So designte Monir sein Traumhaus, Roma das Batman-Symbol und Tanzila den Schlüssel zu ihrem Herzen. Das Arbeiten mit dem Computerprogramm war schon etwas knifflig und umso größer war die Freude als die Gegenstände fertig gedruckt waren! Vor allem war es spannend, dem Drucker beim Auftragen der einzelnen Schichten zuschauen zu können.

START-Stipendiat Bataa: „3D-Drucken bzw. 3D-Zeichnen im HappyLab war eine tolle Erfahrung. Heutzutage werden 3D-Druckmaschinen fast überall verwendet wie z.B. in der Medizin. Sogar beim Bauen eines Hauses kann es sehr hilfreich sein. Man muss viel Geduld haben um seine Skizzen am PC zu zeichnen, da nicht alles beim ersten Versuch funktioniert. Man sollte auch ein Wenig Gefühl für das Dreidimensionale haben. Im Großen und Ganzen war der heutige Workshop sehr spannend, aber auch kreativ gestaltet und sehr informativ.“

Abschließend wurden wir noch durch das ganze Happylab geführt und die anderen Maschinen, wie zum Beispiel der Schneidplotter, mit dem man auch T-Shirts bedrucken kann, wurden uns gezeigt.

Der Vormittag war wirklich spannend und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Workshop im Happylab!

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Tanzen leicht gemacht

An 2 Nachmittagen in den Semesterferien werden die START-Wien StipendiatInnen auf den START-Wien Ball am 15.2 vorbereitet.
Angeleitet von Astrid Rönig und Dancingstar Danilo Campisi wurden Walzer und Cha-Cha-Cha gelernt. Die TeilnehmerInnen zeigten großes Talent,
weder 3/4 Takt noch Hüftschwung waren ein Problem. Im Anschluss wurde der Eröffnungstanz für den Ball einstudiert.
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Deutschförderung START-Wien – es geht weiter!

Das Deutschförderprogramm von START-Wien bietet den Jugendlichen unseres Programms, die nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind oder sogar erst wenige Jahre in Österreich leben schulergänzende
Sprachförderung in mehreren Bereichen. Neben der Unterstützung für regelmäßige Nachhilfe finden im Schuljahr 2013/14 Intensivseminare zu folgenden Themen statt: „Schreiben einer vorwissenschaftlichen
Arbeit“, „Deutsch als Schriftsprache: Grundlagen guten Satzbaus“ und „Sprechtechnik – Was macht den Klang der deutschen Sprache aus?“. Darauf aufbauend können wir im Herbst 2014 noch ein Sprechseminar
zur Vorbereitung auf mündliche Prüfungen anbieten. Der Fokus dieser Kurse liegt nicht nur auf der Lehre rein sprachlicher Regeln bzw. Regeln guter Recherche etc. Vor allem wollen wir unseren SchülerInnen
das Selbstvertrauen mitgeben, dass beispielsweise die Grammatik (noch) nicht perfekt sein muss, um einen überzeugenden Aufsatz oder eine überzeugende Präsentation zu halten. Und das in einem
Rahmen, in dem sie nicht benotet werden können und der ihnen dadurch mehr Möglichkeiten des Ausprobierens bietet. Dieser Aspekt ist gerade für Nicht-MuttersprachlerInnen sehr wichtig und kann ich der
Schule leider häufig nicht ausreichend berücksichtigt werden.

An dem 2-tägigen Workshop zum Thema „Vorwissenschaftliche Textarbeit“ im START-Wien Büro nahmen 10 Jugendlichen aus dem START-Stipendienprogramm und dem START-Wien Freundeskreis teil.

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