‚Know your rights‘ – Workshop mit ZARA

‚Know your rights!‘ war das Überthema des Ganztagesworkshops mit ZARA- dem Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit-, bei dem die teilnehmenden StipendiatInnen sich mit Zivilcourage und Antidiskriminierung vertraut machten.

Anhand konkreter Fallbeispiele, mit Rollenspielen und Gruppenarbeiten wurden die Inhalte unter der Leitung von Trainerinnen, die  selbst juristisch ausgebildet sind,  bearbeitet.

„Beim ZARA-Workshop habe ich viel über Diskriminierung im Alltag erfahren und was man, rechtlich gesehen, dagegen unternehmen kann und sollte. Ich habe gelernt, welche Arten der Diskriminierung rechtlich geschützt sind und würde den Workshop weiterempfehlen.“, so Stipendiatin Fasi.

Mit einem gestärkten Bewusstsein und  guten Antworten & Argumenten auf Fragen wie ‚Was tun, wenn ich das Gefühl habe, einen Praktikumsplatz aus unfairen Gründen nicht zu bekommen? Was tun, wenn ich am Arbeitsplatz, in der Schule oder auf der Uni von anderen
ausgegrenzt oder ungerecht behandelt werde? Welche Vorurteile habe ich selbst und wie gehe ich damit um?‘ beendeten wir das  Seminar.

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Auch die Informationen zur ZARA-Peer-Educator Ausbildung wurde mit  Interesse aufgenommen!

Wiener StipendiatInnen untersuchten ihr Clock-Gen im Vienna Open Lab

WissenschafterInnen haben herausgefunden, dass die Veränderung einer einzigen Base im sogenannten Clock-Gen in der DNA mit kürzerer Schlafdauer zusammenhängt.

Mit dem Ziel herauszufinden, ob wir selbst zu den Kurz- oder LangschläferInnen gehören, machten wir uns am 02.04.2013 auf den Weg  ins Vienna openLab. Unter den TeilnehmerInnen: 13 Wiener StipendiatInnen – viele von ihnen aufgrund naturwissenschaftlich orientierter Schulformen im Labor „Zuhause“, für den Großteil jedoch war ein Nachmittag im Labor jedoch Neuland!
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Mit wichtigen und allgemeinen Informationen zum Thema Schlaf starteten wir den Workshop: Fast ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend und die innere Uhr, die auf zellulärer Ebene im 24-Stunden-Rhythmus funktioniert, hat wichtige Bedeutung.

Unter der Leitung von zwei engagierten MolekularbiologInnen gelangen wir schließlich Schritt für Schritt wir an unser Clock-Gen: Zuerst die eigene DNA aus der Mundschleimhaut isolieren, dann mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion einen Teil des Gens kopieren, und mittels weiterer Methoden bestimmen, ob diese Punktmutation bei einem selbst vorliegt… Nach rund vier Stunden konnten wir die Ergebnisse sehen: die START-Wien StipendiatInnen sind überwiegend KurzschläferInnen! Zwei Teilnehmerinnen mussten leider feststellen, dass ihre Ergebnisse zu keiner eindeutigen Aussage  führten. „In der Forschung im Labor gehört das leider zum Alltag. Nicht alle Untersuchungen, die mit viel Aufwand betrieben werden, führen zu  aussagekräftigen Ergebnissen“, so der Workshopleiter Peter Thurrold.

Somit konnten wir auch einen sehr guten Einblick in den Laboralltag bekommen und  uns auch über Studienmöglichkeiten und Tätigkeitsbereiche von MolekularbiologInnen informieren. Danke für diesen tollen Workshop!
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Berlin ist eine Reise wert… Seminar politische Bildung mit START!

In der Karwoche machten sich 22 StipendiatInnen aus ganz Österreich auf,  um Berlin und seine Geschichte zu entdecken und zu erkunden.  Unterschiedlichste Programmpunkte standen auf dem Plan –  die nur von der arktischen Kälte getrübt wurden. Wir hatten das Pech den kältesten Frühling in Berlin seit 100 Jahren zu erleben, ließen uns aber nicht davon abhalten möglichst viel zu sehen und zu erleben!

Am Anreisetag starteten wir am Nachmittag mit einer Stadtführung durch Berlin Mitte, dessen Höhepunkt der Besuch der Reichstagskuppel war. Heldenhaft trotzten wir den Winterstürmen, und es ist Wunder dass keiner von uns krank wurde.

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Am Dienstag besuchten wir das jüdische Museum, wo wir in zwei Gruppen eine Spezialführung erhielten. Die beiden Historiker haben uns die Inhalte so spannend vermittelt, dass die Führung aufgrund der vielen Fragen doppelt so lange dauerte wie geplant und wir kaum mehr Zeit hatten das Museum vollständig zu begehen. Im Anschluss machten wir einen Workshop in Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ – wo wir uns anhand von Bild, Ton und Videodokumenten intensiv mit Thema „Täter – Opfer – Zuschauer“: Lebens- und Handlungsperspektiven in der NS-Zeit auseinandersetzten.

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Der 3.Tag begann mit einer Führung durch die Luftschutzbunkersysteme von Berlin im Rahmen der Führung „Berliner Unterwelten“  mit anschließender Besichtigung eines Flakturms. Hier erfuhren wir, dass viele Berliner nach dem Bau der Mauer versuchten über die Kanalisation, die U-Bahnschächte und die Luftschutzkellersysteme in den Westen zu flüchten.

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Die Berliner Mauer selbst stand dann im Zentrum einer fotografischen Spurensuche entlang des einstigen Grenzstreifens in der Bernauer Straße. Wir stellten historische Aufnahmen mit Hilfe von Fotos nach und erfuhren anhand von Berichten über das Schicksal einzelner Berliner BürgerInnen die versuchten die Mauer zu überwinden.

Am Abend stand ein Theaterbesuch im Ballhaus Naunystraße auf dem Programm. Die niederländische Produktion (mit deutschen Untertiteln) „ELSEWHERE LAND“   handelt von einem jungen Mann türkischer Herkunft der sich aufgrund einer Erbschaft mit seiner Familien und seinen Wurzeln auseinandersetzt. Im Anschluss stärkten wir uns mit Tee und Baklava in einem türkischen Cafe in Berlin-Kreuzberg.

Unsere Grund- und Freiheitsrechte standen am nächsten Tag im Zentrum des Seminars „Wege – Irrwege – Umwege“ im Museum des deutschen Bundestages im deutschen Dom. Hier lernten wir: Was genau sind eigentlich Grund- und Freiheitsrechte? Auf welchen Ideen und Werten gründen sie? Vor welchem politischen Hintergrund forderten Bürgerinnen und Bürger im 19. und 20. Jahrhundert die verfassungsrechtliche Verankerung von Grundrechten und wie sind solche Rechte schließlich in unsere heutige Verfassung gelangt?

Am Nachmittag konnten die StipendiatInnen selbständig Berlin erkunden, eine Gruppe besuchte neben dem Alexanderplatz  die East Side Gallery mit längsten erhaltenen Rest der Berliner Mauer und machten eine Fahrradtour am Brandenburger Tor. Eine andere Gruppe besuchte auf der Museumsinsel das  Pergamonmuseum und die ägyptische Sammlung im neuen Museum. Die restlichen StipendiatInnen  erkundeten Berlin anhand der zahlreichen Einkaufscenter und Shops.

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Am Freitag hiess es dann im Schneeschauer Abschied nehmen – leider konnten wir nur einen Bruchteil dieser spannenden Stadt sehen und erfassen – genug Grund also um Wiederzukommen.
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Presseaussendung START-Wien: Stipendien für Schuljahr 2013/2014 ausgeschrieben

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START-Stipendien für Schuljahr 2013/14 ausgeschrieben

Wien, 20. März 2013 – Das START-Stipendium WIEN für engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund geht in die achte Generation. Die Bewerbungsfrist für das Schuljahr 2013/2014 läuft noch bis 24. Mai.

Der Verein „START-Stipendien Österreich“ unterstützt engagierte und motivierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund auf dem Weg zur Matura sowohl in materieller Hinsicht als auch mit einem breit gefächerten Bildungsangebot. Bis zum 24. Mai können sich Jugendliche, die eine zur Matura führende Schule in Wien besuchen, finanzielle Unterstützung benötigen und sich gesellschaftlich engagieren, für ein Stipendium von START-Wien bewerben.Continue reading

Stammzellen – Eine Diskussionsrunde im Vienna openlab

Stammzellforschung ist ein Gebiet in der Medizin, über welches man immer öfter hört und liest. Doch was sind denn überhaupt Stammzellen? Soll mit Stammzellen geforscht werden? Und worin liegt der Konflikt .in diesem Themenbereich? Sollen Embryonen ihrer genetischen Ausstattung nach ausgewählt werden dürfen? Welche Regelungen braucht es dafür?stammzellen_3 stammzellen_1

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekamen wir im Rahmen des Decide-Workshops im Vienna openLab unter der Moderation einer Neurobiologin. Durch einen ersten Informationsblock und anhand von konkreten Fallbeispielen, in denen der Stammzellforschung eine Bedeutung zukommt, tasteten wir uns an das Thema heran und nahmen anschließend ethische Aspekte und gesetzliche Regelungen unter die Lupe.  Nach diesem guten Einblick in die Thematik fanden wir uns inmitten einer angeregten Diskussion wieder…und hatten am Ende sogar mehr als eine Stunde überzogen. Mit weiterführenden Informationsmaterialen und vielen Denkanstößen beendeten wir den Workshop am 19.03.2013.

 

START-Wien bei Rotary Wien-Nestroy

Berufe, Karriere, Netzwerken, das war das Thema des bereits zum vierten Mal von Rotary
Wien-Nestroy für die START-Wien StipendiatInnen und START-Alumni angebotenen Workshops.201303_rotary_1

Mehrere RotarierInnen aus den unterschiedlichsten Branchen (Medizin, Wirtschaft, Immobilien, Technik, Beratung, Theater) und mit den unterschiedlichsten Qualifikationen erzählten den START-StipendiatInnen von ihrem beruflichen Werdegang und gaben Tipps auf was es im Berufsleben ankommt: Eine Vision entwickeln, Ziele stecken und diese verfolgen, und sich vor allem nicht von Rückschlägen entmutigen lassen. Einige RotarierInnen erzählten von ihren Erfahrungen Familie und Beruf miteinander zu verbinden und ermutigten die Stipendiatinnen zukünftig nicht auf Kinder aufgrund von beruflichen Zielen zu verzichten.

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Im Anschluss konnten die StipendiatInnen Fragen stellen, Praktikamöglichkeiten erfragen und sich in entspannter Atmosphäre mit den RotarierInnen austauschen.
Vielen Dank an Rotary Wien-Nestroy und an die Firma Deloitte für die Gastfreundschaft!