START on Tour – Von Stipis für Stipis organisiert

Passend zum Neujahr STARTeten wir gemeinsam unsere START-Bundesländer-Tour durch Vorarlberg. Obwohl wir sonst mit dem Wetter zu kämpfen haben, da bei schlecht Wetter sich das organisieren schwerer macht, hatten wir dieses Mal keine Schwierigkeiten mit der Teilnehmeranzahl. Ganze 19 Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Wien, Oberösterreich und Salzburg, darunter 2 Alumni  nahmen an der Tour teil!

Neben kulturellen Besichtigungen, wie das Festspielhaus und das Landesmuseum in Bregenz und die Schattenburg in Feldkirch, ließen wir den Spaßfaktor beim Bowling und gemeinsamen Essen nicht sinken. Für den manchen der Nicht-Vorarlberger StipendiatInnen war es ein „Kulturschock“, denn sie waren es nicht gewohnt des Öfteren umzusteigen und lange auf den Bus zu warten. Dennoch konnten wir ihre Sichtweise auf Vorarlberg ändern. Was einmal das Land der Kühe und Bauern war, ist präsentiert sich heute als Land der Geduldigen und Wohlhabenden.

Alles in Allem möchte ich erwähnen, dass auch ich als Orgnisatorin der Tour  stets meinen Spaß hatte. Stolz vertrete ich nun 3 Jahre lang das Programm „START on Tour“. Obwohl es eine freiwillige Veranstaltung ist, stieg stets das Interesse und die Nachfrage, was mich dazu motivierte, weiter zu machen. Auch, wenn ich nun heuer maturiere, hoffe ich auf meine Nachfolger und wünsche ihnen schon Mal ein gutes Gelingen!

Bericht: Cansu Yildiz

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Young Leadership Seminar – Deutschland – Wir waren dabei!

Am 6. Dezember 2013 war es endlich so weit. Es ging nach Boveden bei Göttingen zum Young Leadership Seminar der START-Stiftung in Deutschland. Auch wir, die österreichischen StipendiantensprecherInnen nahmen daran teil.

Am Freitag (6.12.2013) reisten wir an. Die erste gemeinsame Aktivität war das Abendessen. Zum ersten Mal lernte ich die deutschen Stipendiaten und Stipendiatinnen kennen.
Danach stand das Abendprogramm am Plan. Es wurden allgemeine Themen zu Deutschland besprochen. Um auch Österreich miteinzubringen überlegten wir uns im Vorhinein, was wir an diesem Abend beitragen könnten. Unsere Wahl fiel auf eine allgemeine Präsentation. So stellten wir START in Österreich und in den einzelnen Bundesländern vor. Im Anschluss dazu, zeigte jeder und jede von uns ein Bild und erzählte, welches Erlebnis er mit diesem Bild verbindet. Wir wollten den deutschen StipendiantInnen näher bringen, was START für uns bedeutet. Dies kam sehr gut bei allen an.

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Am zweiten Tag besuchten wir geblockt zwei Seminare. Wir durften uns aussuchen, welches wir belegen wollen. Ich entschied mich für „Gemeinsam zum Ziel – motivierend führen und kommunizieren“ und „Kreative Zukunftsgestaltung – Visionen und Strategien entwickeln“. Beide Seminare waren sehr hilfreich und für die Funktion als Gruppenleiterin wichtig. Wir lernten viel Neues dazu, das wir in unserem Amt auch brauchen können. Es war nicht so aufgebaut, dass der Seminarleiter vortrug und wir zuhörten, sondern wir gestalteten aktiv das Seminar gemeinsam und tauschten uns untereinander aus. Diese Erfahrungen und Kompetenzen, die ich auf den Seminaren gelernt habe, werde ich auf meinen weiteren Weg mitnehmen. Wir haben uns nicht nur Wissen für eine Gruppenleitung angeeignet, sondern lernten auch viel für das Leben dazu. Vor allem das Seminar „Zukunftsgestaltung“ hat mich dazu angeregt, noch mehr über meine Zukunft nachzudenken und mir klare, doch messbare Ziele zu setzten, die realistisch zu erreichen sind.

Den zweiten Abend durften wir zum Teil selber gestalten. In Gruppen überlegten wir uns ein Konzept, welches wir dann umsetzten. Das Ergebnis war ein bunter Spiele- und Theaterabend. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt.
Danach gab es einen spontanen Diskoausklang, wo wir regelrecht eine musikalische Kulturexplosion erlebten. Wir haben uns gegenseitig verschiedene Volkstänze beigebracht und gemeinsam getanzt. Zwischen durch gab es immer wieder Auftritte, von zwei Stipendianten, die in einer Gruppe Breakdance tanzen. Es war ein sehr ereignisreicher und lustiger Abend.

Am Sonntag kam dann der traurige Teil des Seminarwochenendes – das Verabschieden. Es fiel uns sehr schwer Abschied zu nehmen, da wir viele Leute ins Herz geschlossen haben und neue Freundschaften geknüpft haben und nicht genau wissen, wann wir uns wiedersehen.
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Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich dieses Wochenende motiviert hat, weiter zu machen. Ich habe viele wundervolle StipendantInnen kennen gelernt und bin mit den mir schon bekannten noch enger zusammengewachsen. Jeder hat einen anderen Charakter und eine andere Persönlichkeit, dennoch haben wir eines gemeinsam – unser Engagement, unsere Zielstrebigkeit und unsere Kulturenvielfalt. Gemeinsam sind wir START.

Solche Veranstaltungen inspirieren mich. Sie geben mir das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin und bestärken mich weiterzumachen. Wir alle sind auf dem richtigen Weg und jeder ist gut in dem, was er macht. Wir sind alle intelligent und schlau und können voneinander lernen. Es ist immer wieder eine Ehre für mich, an solchen Seminaren teilzunehmen. Es ist schwer in Worte zu fassen, was uns START mit solchen Treffen bietet. Nicht nur Bildung, sondern auch Gefühle, Persönlichkeitsentwicklung und Freundschaften.

Amela Garibovic, START-Oberösterreich

Punschtrinken für einen guten Zweck: Börsepunsch zugunsten von START-Wien

(c) Philip M. Rusch p_m_r@me.com

Die Wiener Börse AG, engagierter START-Wien Pate seit einigen Jahren, hat am 28.11.2013 wieder ihren bereits traditionellen „Börsepunsch“ veranstaltet. Rund 600 Gäste aus der Finanzwelt kamen zum größten Kundenevent des Unternehmens, das auch dieses Jahr wieder einem guten Zweck dienen sollte: Der gesamte Erlös des Losverkaufs (verdoppelt durch die Wiener Börse AG!) für die Tombola geht an den START-Wien Sozialfonds!
Ingesamt konnten durch diese Aktion 9.769.- Euro für den START-Wien Sozialfonds zur Verfügung gestellt werden!
Vielen Dank an alle Gäste, die engagierten MitarbeiterInnen und den Vorstand der Wiener Börse AG.

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Diese großartige Spende ermöglicht es uns, StipendiatInnen unbürokratisch finanziell in besonderen Situationen zu unterstützen, in denen das Bildungsgeld aufgrund nicht verwendet werden kann bzw. soll. In den letzten beiden Jahren konnten wir so StipendiatInnen bei der Wohnungssuche helfen, Kosten für Therapien übernehmen, umfangreiche Sprachkurse oder Nachhilfekurse mitfinanzieren und Ähnliches mehr.

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Hier eine Liste der Sachspender für die Tombola:
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Alle Fotos der Veranstaltung finden Sie hier: www.wienerborse.at/service/events/boersepunsch-2013.html

© Fotos: Philip M. Rusch

START-Wien Kunstprojekt 2013/14: „Stimmt! Performing transformed music.“

Jedes Schuljahr arbeiten alle START-Wien StipendiatInnen gemeinsam in einem Kunstprojekt zusammen mit KünstlerInnen verschiedenster Kunstsparten an einem Thema. Wir freuen uns sehr, dass wir im Schuljahr 2013/14 die JSBM POP Akademie als Kooperationspartner gewinnen konnten und damit ausgezeichnete MusikerInnen und einen wunderbar kreativen und ausgestatteten Ort.

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„Stimmt! – Performing transformed music.“ ist der Titel des diesjährigen Projekts und es dreht sich alles um die Stimme, deren Klang und die Transformation dieser Klänge. Die Grundidee der Vernetzung ist roter Faden der einzelnen Workshops, in denen die SchülerInnen vielseitige Facetten musikalischen Schaffens erfahren und ausprobieren können. Angeboten werden Workshops zu Computerkomposition, Experimentalmusik, Studio/Aufnahme, Beatboxing, Percussion, Singer/Songwriter, Band, Klangcollage, Vokalensemble, Rhythmik und Technik.

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Das Fremde im Bekannten zu finden—eine Idee, mit der die StipendiatInnen nur zu vertraut sind. Innerhalb des Kunstprojekts wird dieser Satz zum künstlerischen Programm. Mittels Technik—PC oder körperlicher Technik—werden Stimmen neu entdeckt, verfremdet etc.. Bilder des „Fremden“ und „Bekannten“ zu hinterfragen, eigene und die des Publikums bei der Präsentation am 17. Mai 2014, ist ein wichtiger Teil. Dieses Mal aber weniger auf der Ebene der Identitäten, sondern in der Welt der Klänge.

Die Schulung der Stimme, des Auftretens, des Miteinanders und der Feinfühligkeit in sozialen Gefügen ist—wie bei den START-Bildungsseminaren—auch im Kunstprojekt Thema. Mit der künstlerischen Ausdrucksform, die den meisten Jugendlichen am nächsten steht, der Musik, können so auch klassische Weiterbildungsthemen auf eine kreative Weise neu erlebt werden. Die StipendiatInnen erfahren, welche Kraft in ihrer eigenen Stimme liegt, wie viel Kraft entsteht, wenn Stimmen gebündelt werden und ein „stimmiges“ Miteinander entsteht. Es geht um den Mut, sich auszudrücken, der wichtiger ist als Konventionen des „Schönen“. Das Entstehen von Gemeinschaft aus der Musik heraus, die andere mitreißt und begeistert. Und nicht zuletzt geht es darum, dass das, was innerhalb des Musikprojekts gelernt werden kann, auch in der Schule, den eigenen Hobbies und im späteren Berufsleben angewendet werden kann.

Mehr über unseren Kooperationspartner, die POP Akademie, erfahren Sie hier: www.popak.at

 

START-Wien StipendiatInnen beeindruckt von den „women in science“ 2013

L’Oréal Österreich, Pate und Mentor für mehrere StipendiatInnen in Wien, vergibt jährlich zusammen mit der UNESCO-Kommission und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Österreich vier Wissenschaftsstipendien. „For women in science“ unterstützt herausragende Wissenschaftlerinnen der sogenannten MINT-Fächer und will sowohl Qualität als auch Quantität „weiblicher“ Forschung in den Fächern sichtbar machen, in denen Frauen immer noch stark unterrepräsentiert sind.

Die vier StipendiatInnen, die mit zur Preisverleihung kamen, waren sehr beeindruckt. Nicht nur von den Forschungsgebieten und Leistungen der Preisträgerinnen, sondern vor allem von ihrer Art diese zu präsentieren: Lebensnah, unterhaltsam und verständlich auch für diejenigen, die z.B. von Halbleiter-Nanostrukturen in optoelektronischen Bauelementen oder Chemokinen noch nie gehört haben. Forschung kann Spaß machen! Und es macht Spaß Forscherinnen zuzuhören, neues in Gebieten zu lernen, an die man sich sonst vielleicht nicht herangetraut hätte. Da wurde dann auch direkt im Anschluss nochmal über die eigenen Studienpläne und mögliche Alternativen diskutiert.

Die Preisträgerinnen 2013 sind:
Elisabeth Lausecker (geboren 1983 in Wels, OÖ) arbeitet an der Abteilung für Halbleiterphysik der Uni Linz. Sie beschäftigt sich mit dem Wachstum von lichtemittierenden Halbleiter-Nanostrukturen, die in optoelektronischen Bauelementen integriert werden sollen, um deren Effizienz zu steigern.
Ana Soler-Cardona (geboren 1982 in Valencia, Spanien) absolviert derzeit ihren PhD am Department für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien. Sie erforscht bei Melanomen, wie sogenannte Chemokine – das sind Signalstoffe – die Kommunikation von Tumoren mit ihrer Umgebung regulieren, was deren Metastasierung beeinflusst.
Angela Stöger-Horwath (geboren 1976 in Wien) leitet derzeit ein Forschungsprojekt am Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien. Sie arbeitet an der Entwicklung eines automatischen akustischen Frühwarnsystems zur Detektion von freilebenden Elefanten, um Konflikte zwischen Menschen und den Tieren zu vermeiden.
Hildegard Uecker (geboren 1982 in Würzburg, Deutschland) ist derzeit Post-Doc am Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg (NÖ). Mit Methoden der theoretischen Evolutionsbiologie will sie herausfinden, unter welchen Umständen eine vom Aussterben bedrohte Population ihren Fortbestand durch genetische Anpassung an die neue Umwelt sichern kann.

START-Wien: Berufsmentoring mit Rotary Wien Nestroy

Bereits zum fünften Mal trafen sich Mitglieder des Rotary Wien Nestroy Clubs mit START-StipendiatInnen, um von ihren persönlichen Bildungs- und Karrierewegen (und Umwegen) zu erzählen.

Nach einer kurzen Vorstellung von Rotary und den damit verbunden Idealen/Zielen wurden zunächst die internationalen Rotary Austauschprogramme vorgestellt. Über diesen Weg konnte Saifur, Stipendiat des 6. Jahrgangs, das letzte Jahr an einer Highschool in Kanada verbringen. Ein unvergessliches Erlebnis für ihn. Und auch für das nächste Schuljahr könnte eine Stipendiatin/ein Stipendiat wieder diese einmalige Möglichkeit haben! Schon jetzt ein großes Danke dafür, besonders an den Jugendbeauftragten Ralf Kunzmann, der sich hier sehr einsetzt.

Im Anschluss wurde den StipendiatInnen kurz erklärt, worauf es bei einer erfolgreichen Praktikabewerbung ankommt und wie der Ablauf ist, wenn sie sich über Rotary Wien Nestroy für ein Praktikum bewerben wollen. Bereits jetzt wurden die ersten Bewerbungen eingereicht und dank dem Einsatz von Rotary Mitgliedern und StipendiatInnen ergeben sich sicher auch in diesem Jahr wieder viele Sommerpraktika. Mit den richtigen Tipps und Tricks sowie guten Verbindungen geht es einfach leichter – nicht zuletzt eine Erkenntnis, die zur Gründung von Netzwerkclubs geführt!

Fasziniert waren die Jugendlichen besonders von der Bandbreite der Berufe und Bildungswege der anwesenden Rotarier: ein „Interimsmanager“ (heißt hier: FCO in einem Unternehmen im Gesundheitsbereich sowie der Nanotechnologie und gleichzeitig Mitgründer eines Plattenlabels), Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei, die Marketing- und Produktionsleiterin eines Wiener Traditions-Plattenlabels, eine Wirtschaftsprüferin, eine ehemalige Journalistin und jetzige Pressesprecherin eines Bundesministers, ein Unternehmensberater sowie ein Programmierer und Geschäftsführer eines mittelständischen IT-Unternehmens.

Nicht zuletzt erzählten sie eine Fülle an Anekdoten, Erzählungen von Umwegen und – so wichtig für das Lernen und das Selbstbewusstsein unserer Jugendlichen – auch Erzählungen vom Scheitern. Und dann wieder aufstehen und weitermachen. Unsere StipendiatInnen haben wieder viel mitnehmen können an diesem intensiven Nachmittag!

Das nächste Treffen ist bereits geplant: Am 21.3. dreht sich alles um „Job-Knigge“ – das richtige Auftreten bei Bewerbungsgesprächen und im Job sowie die wichtigen „social skills“.