„Integration ist kein Zufallsprodukt und gleich aufgeben bringt nichts“

Politische Erfahrungen und persönliche Tipps von Sebastian Kurz für die Vorarlberger Stipendiat/innen

„Mit 16 wollte ich was bewegen, so habe mich in einer Jugendorganisation engagiert“ so Sebastian Kurz, heutiger Staatssekretär für Integration, bei der kurzen Gesprächsrunde mit den Stipendiat/innen aus dem Ländle. Gut zehn Jahre später spricht er bereits als „erfahrenes“ Regierungsmitglied und macht den Jugendlichen Mut, sich zu engagieren, sich einzubringen und dabei nicht gleich aufzugeben und keine Wunder zu erwarten.
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Und woher rührt sein Interesse für Integration? fragt Edona. Er selbst hat erlebt, wie eine „durchmischte“ Bevölkerung funktionieren aber auch nicht funktionieren kann. „Wichtig ist heute, gutes Klima zu schaffen, sowohl Zuwanderer als auch die Mehrheitsbevölkerung in die Pflicht zu nehmen, um positives Zusammenleben“ – so seine Definition für Integration –  „zu ermöglichen.“

Das ist nur ein Auszug der Antworten auf die vielen Fragen unserer Jugendlichen, die noch gerne mit ihm weiterdiskutiert und politisiert hätten – was ihnen am Ende auch nicht mehr so schwergefallen ist, ist der Staatssekretär doch nicht so viel älter als sie selbst, wie er selbst meinte.
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„START-Stipendiat/in sein“ … was kommt da eigentlich auf mich zu? Der Countdown läuft

Eine Woche vor dem Auswahlverfahren für die fünfte START-Vorarlberg-Generation hat das START-Team neunzehn potentielle Stipendiat/innen und ihre Eltern zu einer Informationsveranstaltung geladen. Die Stifter, das START-Team und Aleksandar, unser START-V-Stipendiat/innensprecher informierten über START – Aktivitäten, Leistungen, Forderungen und persönlichen Erfahrungen. Das „Wichtige“ wurde dann danach – bei Saft und Brötchen im Gasthof Hirschen – im informellen Rahmen diskutiert.

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Der Countdown bis zum Auswahlverfahren läuft! Den Bewerber/innen wünschen für die Gespräche am 31. Mai und 1. Juni viel Glück!

Damast, Wellpappe und Seilbahnen…Vorarlberger Volksschüler entdecken Neues mit START

Ausflug zu Getzner Textil, Rondo-Ganahl und Doppelmayr

90 Volksschüler waren gestern zeitgleich in drei Vorarlberger Unternehmen unterwegs, begleitet von ihren Lehrerinnen, START-Stipendiat/innen und vom START-Team. Die vier Vorarlberger Volksschulen Bregenz Rieden, Dornbirn Markt, Feldkirch Oberau und Bludenz St. Peter marschierten zum Abschluss des START-Vorarlberg-„Technikmentoring“-Programms in ein Unternehmen in ihrer Nähe. Einblicke in die Produktionsstätten und die Arbeit der Techniker und Technikerinnen hatten sie bei Doppelmayr in Wolfurt, Rondo-Ganahl in Feldkirch und Getzner Textil in Bludenz.

Das Technikmentoring in den Volksschulklassen, das fünf Wochen dauerte und von acht aufgestellten START-Stipendiat/innen alleine durchgeführt wurde, fand somit ein spannendes Ende. Danke an die START-StipendiatInnen Amina, Bence, Deniz, Haidi, Merve,Özlem, Sümeyra und Tuce, und an alle VolkschülerInnen die mitgemacht haben!

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„Chancen und Hürden am Arbeitsplatz Vorarlberg“ – START redet mit betroffenen Menschen mit Migrationshintergrund

START hat sich (auch) zur Aufgabe gemacht, in Sachen Integration zu sensibilisieren und sachlich zu informieren. So bei der gestrigen erfolgreichen Podiumsdiskussion beim ORF in Dornbirn!
Es gibt sie – die Hürden am Arbeitsplatz, um zu dem Job zu kommen, den ich gerne hätte. Das kann der Akzent, der falsche Vorname oder die Nicht-Anerkennung der beruflichen Ausbildung sein. Vorarlberg bzw. Österreich und seine Institutionen und Ämter haben da noch viel zu verbessern, meinte gestern August Gächter vom Zentrum für Soziale Innovation.
Man bekommt aber auch Chancen – Ankerpersonen, die einem auf der schulischen Laufbahn unterstützen oder Unternehmen, die weder auf fremden Akzent genauer hinhören, noch auf den Namen schauen, sondern aufgrund der Kompetenz und Ausbildung einstellen.

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Das ORF-Funkhaus war gestern Abend sehr gut besucht, ca. 80 Gäste, Paten, Organisationen, Neugierige und START-Stipendiat/innen hörten den vier geladenen Gästen, darunter Dejan Prvulovic, START-Vorarlberg-Alumni, interessiert zu. Persönliche Erfahrungen erzählten auch
Ava Schacherl-Lam (Assistentin der Geschäftsleitung und Marketingmanagerin Bertsch Holding GmbH, Marco Spitzar (Unternehmer und Pate START-Vorarlberg) sowie Nurcan Bakmaz (Verwaltung Landeskrankenhaus Feldkirch).

Anschließend wurde zum (Paten)-Empfang geladen, wo rege (weiter)diskutiert wurde.

Link zum ORF Vorarlbergbeitrag vom 15.5.2013 (nur eine Woche abrufbar)
http://tvthek.orf.at/programs/70024-Vorarlberg-heute/episodes/5949077-Vorarlberg-heute/5952255-Erfolgreiche-Migrantin
http://tvthek.orf.at/programs/70024-Vorarlberg-heute/episodes/5949077-Vorarlberg-heute/5952257-Studiogast—Gaechter-zu-Arbeitsmarktintegration

START-StipendiatInnen „experimentieren“ mit Vorarlberger Volksschulkindern!

„Technik light“ … das START-Mentoringprogramm von Jugendlichen für Kinder beginnt

Für die Dauer von fünf Wochen werden sich acht unserer Vorarlberger Stipendiat/innen an vier Volksschulen sozial engagieren. Konkret heißt das: die Jugendlichen werden sich dem Thema Technik mit Kindern zwischen 10 und 13 Jahren aus verschiedensten Blickwinkeln und unterschiedlichen Methoden nähern: Experimente, Multiple choice, Bilderrätsel und Austausch von persönlichen Erfahrungen. Ziel ist einerseits eine Sensibilisierung des Themas, andererseits sollen die Kinder durch die großen Vorbilder und Mentoren Freude am Lernen erfahren.

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Amina, Bence, Deniz, Haidi, Merve, Özlem, Sümeyra und Tuce sind die mutigen „Lehrer“, die an folgenden Volksschulen ihre didaktischen und technischen Stärken erproben werden: Volksschule Bregenz Rieden, Volksschule Dornbirn Markt, Volksschule Feldkirch Oberau und Volksschule Bludenz St. Peter. Die Jugendlichen werden noch bis 14. Mai wöchentlich an den Schulen sein.Continue reading

Geballte Studieninfo für Vorarlberger StipendiatInnen: Womit, was und wohin soll ich studieren gehen?

Hey Leute, wie finanziere ich mir ein Studium, was soll ich studieren und am besten wohin und wer kann mich begleiten und wertvolle Tipps erteilen?“ Auf diese Fragen haben unsere StipendiatInnen ausführliche Antworten bekommen – und zwar von ganz spezifisch eingeladenen Gästen: die Stipendienstelle Innsbruck, der Club-Alpbach und der START-Alumni-Verein. Die drei Vertreter von Alpbach Vorarlberg haben konkret verschiedene Studienrichtungen und Studieren im Ausland vorgestellt.  Frau Elisabeth Pavlicek und Frau Ulrike Egger haben die Finanzierungsmöglichkeiten durchgespielt und von den drei Alumni aus Wien wurden neben ihren wertvollen Studienerfahrungen u.a. die Vorteile des Alumni-Vereins erläutert. „Studieren wurde erstmals so ganz konkret für mich“ so Sümeyra. Feyza war von den Berufsmöglichkeiten nach den vorgestellten Studien begeistert.
Kontaktmöglichkeiten unter:

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Presseaussendung START-Vorarlberg: Rotarier treffen START-Stipendiaten

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Rotarier treffen START-Stipendiaten
Netzwerktreffen zwischen Vorarlberger Rotariern und START-Vorarlberg Stipendiaten – Berufsinformation und Insidertipps von Führungskräften für Jugendliche

Bregenz, am 5. April 2013 – Mitglieder der Vorarlberger Rotary Clubs standen diese Woche im Rahmen eines Paten-Stipendiaten-Netzwerktreffens den Teilnehmern von START-Vorarlberg im Hotel Montfort in Feldkirch Rede und Antwort. Die Jugendlichen des Stipendienprogramms konnten sich bei Vertretern verschiedenster Branchen zum Thema Studien- und Berufswahl informieren. „Ein toller Berufe-Marktplatz und eine gute Gelegenheit, wichtige Details aus erster Hand zu erfahren“, findet Mustafa Can Molu, Stipendiat des vierten Jahrgangs.Continue reading

Insidertipps und Berufsinfo von Rotariern für Vorarlberger Stipendiat/innen

Die Vorarlberger Rotary-Clubs sind seit diesem Jahr START-Vorarlberg-Pate. Das erste Netzwerktreffen war ein gelungener Anlass, sich kennenzulernen. Unsere Stipendiat/innen nahmen außerdem die Chance war, die fünfzehn anwesenden Rotarier um Rat und Tipps bezüglich Studium und Berufswahl zu fragen. Vertretene Branchen waren: Bauwesen, Rechtswissenschaften, Gesundheit, Bildung, dem Immobilien-, Versicherungs- und Bankenbereich bis hin zu Gewerbe und Industrie. Neben den Karrieretipps interessierten sich die Jugendliche beim „Netzwerken“ auch für mögliche Praktika und Ferienjobs.
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Weitere Treffen sind geplant!