START StipendiatInnen besuchen das neue Außenministerium und Österreichs größte Bildungsmesse BEST

START StipendiatInnen besuchen das neue Außenministerium und Österreichs größte Bildungsmesse BEST.

Am Freitag den 07. März hatten START StipeniatInnen aus Wien, Salzburg und Oberösterreich die Gelegenheit das neu strukturierte Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten – kurz Bmeia – genau unter die Lupe zu nehmen. Drei Vertreter des Ministeriums standen ihnen dabei ganze zwei Stunden lang Rede und Antwort. Fragen zu Themen wie „Was ändert sich in der Integrationspolitik?“, „Gibt es neue Ansätze in der Asylpolitik?“ oder „Ist das Abkommen von Dublin fair und verhalten sich die EU-Mitgliedsländer solidarisch?“ und „Welche Rolle spielt Österreich bei den Vermittlungsversuchen in der Ukraine?“ wurden dabei ausführlich diskutiert.
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Wir danken Herrn Dr. Markus Benesch, Herrn Gesandten Mag. Martin Weiss sowie Herrn Mag. Michael Girardi für ihre Zeit und die spannenden Einblicke.

Hier der Eindruck von START-Wien Stipendiatin Josipa zu der Veranstaltung: 

„Nach einer allgemeinen Präsentation, die uns über die Aufgaben und Pflichten dieser Abteilung des Ministeriums erzählte, wurde die Fragerunde eröffnet. Aller Anfang ist schwer; so erging es einigen von uns vielleicht auch, da man nicht genau wusste, wie direkt, wie präzise man sich ausdrucken sollte und was man überhaupt fragen konnte. Dennoch sah man nach einer Zeit immer mehr Hände in der Luft und die Themen Migration in Europa, die aktuellen Konflikte in der Ukraine und die österreichische Situation, sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft, wurden stark diskutiert. Bei diesem Interesse und Engagement war schon mit einer Verzögerung zu rechnen. Schließlich ging das Treffen dem Ende zu und sowohl das Ministerium, als auch die Stipendiaten wandten sich zufrieden dem kleinen Buffet zu.“

Gut ausgeschlafen und vor allem informationshungrig ging es für die StipendiatInnen am Samstag den 08.03.2014 dann zu Österreichs größter Bildungsmesse BEST,  um sich Rat und Orientierung im Ausbildungsjungel zu verschaffen. Gezielt wurden Stände von Unis und Fachhochschulen angesteuert, Experten mit Fragen gelöchert, aber auch gustiert was es sonst noch für Ausbildungsmöglichkeiten gibt, an die vielleicht gar nicht gedacht wurde.
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Mechanz Kabir, START-Stipendiatin aus Salzburg berichtet über die beiden Veranstaltungen:

„Freitag, 7. März 2014; 12:50 – die letzten Stipendiatinnen und Stipendiaten trudeln am Hauptbahnhof in Salzburg an, zur Begrüßung werden Umarmungen verteilt und dann geht’s auch gleich zum Bahnsteig um mit Zug nach Wien zu fahren. In Linz steigen die OberösterreicherInnen zu, die im Zug ebenfalls herzlich begrüßt werden, da man auch sie schon vermisst hat, obwohl es bei gerade mal zwei Wochen her ist, dass man ein ganzes Wochenende gemeinsam verbracht hat. Während der Zugfahrt steigt auch die Vorfreude aufs Programm in den kommenden Tagen: ein Besuch im Außenministerium und nach einer erfolgreichen Studienberatung vor drei Wochen ein Abstecher zur Messe für Beruf, Studium (BeSt)
In Wien angekommen, heißt es schnell zum Hostel, einchecken, Koffer ins Zimmer und schon wieder weiter, zumal man im Außenministerium erwartet wird. Vor dem Außenministerium wird man von den schon dort versammelten Wiener StipendiatInnen mit der nächsten Runde herzlicher Begrüßungsumarmungen empfangen. Doch auch dies ist nicht von langer Dauer, da man bald ins Ministerium hineingebeten wird. Im Ministerium wird sogleich um Verständnis gebeten, dass der Außenminister Kurz nicht anwesend sein könne, da er auf Grund der drastischen Situation in der Ukraine zu internationalen Konferenzen müsse. Obwohl man sich schon eine Begegnung mit dem Außenminister gefreut hatte, ist die Tatsache, dass er nicht hier ist natürlich verständlich und nachvollziehbar. Es gibt trotzdem eine kurze Präsentation darüber, was das Außenministerium macht, wie viele hier beschäftigt sind und was sich änderte und ändern wird. Die Vorstellung des neuen Zuständigkeitsbereichs des Außenministeriums, der Integration, fließt in eine offene Fragerunde über, bei der jede und jeder Antwort auf die diversesten Fragen bekommt. Dann geht’s noch für ein Abschlussfoto in den Marmorsaal, wo auch die Geschichte des Saales selbst erläutert wird.Nach diesem informativem Abend und einem Abendessen geht es bald ins Bett, da für den nächsten Tag auch ein Vormittag voller neuer Informationen geplant ist. Ein Besuch der BeSt steht nämlich auf dem Plan.

Nach dem Frühstück wird ausgecheckt und man fährt zur BeSt, wo sich jedeR individuell über ihren/seinen weiteren Schulweg informiert. Nach weiteren 3 ½ Stunden Informationen, hilfreichen Beratungen und vollen Taschen mit Broschüren, gewappnet für die richtige Studienwahl, heißt es Abschied von den WienerInnen nehmen, da es wieder zurück nach Linz bzw. Salzburg geht.
Nach diesem turbulenten Wochenende mit den StipendiatInnen freut man sich aber schon aufs Nächste!“

Bericht vom START-Österreich Bildungsseminar

Wie jedes Jahr im Februar versammelten sich alle START-Österreich StipendiatInnen zum 2-tägigen Bildungsseminar am Anfang des 2.Semesters.
Die insgesamt 95 StipendiatInnen absolvierten in 9 Gruppen dem START-Curriculum folgend diese Seminare bzw. Workshops:

  • Bewerbungstraining (2 Gruppen)
  • Gruppenmoderation/Prozessbegleitung
  • Gruppe & Konflikt (2 Gruppen)
  • Wissenschaftliche Textarbeit
  • Zeit & Selbstmanagement (2 Gruppen)
  • Bühnenpräsenz/ selbstbewusstes Auftreten

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Am ersten Abend organisierten die StipendiatInnensprecherInnen die schon traditionelle „Bundesländerchallenge“, bei denen die Jugendlichen in 4 unterschiedlichen Wettbewerben
ihre Kraft, ihre Geschicklichkeit, ihren Geschmackssinn, Ihre Verwandlungskünste und ihre Muskelkraft unter Beweis stellen mussten.
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Samstag abend spielte Zuzana Dallosová (START-Wien) für uns auf der Geige den ersten Satz des Violinkonzerts in e-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es gab Standing ovations für die beeindruckende Vorstellung!
Im Anschluss wurde als Vorbereitung für die Auslandsexkursion politische Bildung nach Berlin  der Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni gezeigt.
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Bericht vom 3. START-Wien Ball

Am Samstag den 15.2.2014 fand im Casino Baumgarten zum dritten Mal der mittlerweile schon traditionelle START-Wien-Ball statt. Vorbereitet und geplant von StipendiatInnen, Alumni und dem START-Team stand der Ball dieses Jahr unter dem Motto „Casino Royale“.

Aus allen START-Bundesländern (Wien, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich) kamen START-StipendiatInnen angereist um beim START-Wien Ball dabei zu sein. Und sie brachten auch einige Überraschungen mit!

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Um 19.00 Uhr konnten wir die ersten Gäste begrüssen und gegen 20.00 Uhr wurde der Ball feierlich von Vereinsobmann Dr. Aslak Petersen eröffnet. Das Eröffnungskomittee aus StipendiatInnen und Alumni zog zu den Klängen der Fächerpolonaise in den Ballsaal ein und präsentierte die Fledermausquadrille von Johann Strauss.

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Als Überraschungseinlage kam nach Ende der Quadrille nicht  der traditionelle Walzer, sondern einige Paare tanzten zu James-Bond-Musik einen flotten Cha-Cha-Cha!

Dann hiess es „Alles Walzer“ und die Tanzfläche begann sich schnell zu füllen. Dank der im Rahmen des START-Programms veranstalteten Tanzkurse, und ermutigt von den vielen tanzenden Ballgästen, trauten sich viele StipendiatInnen auf das Parkett und hatten offensichtlich viel Spass.

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Die Salzburger StipendiatInnen präsentierten um 22.00 Uhr mittelalterliche und barocke Gruppentänze, bei denen im Anschluss alle Ballgäste eingeladen waren mitzumachen –  und so ausprobieren konnten wie in früheren Jahrhunderten getanzt wurde.
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Ein Höhepunkt des Balls war sicher die Publikumsquadrille (fast) um Mitternacht bei der rund 40 Paare mittanzten. Mit einer Tanzeinlage von START-Oberösterreich wurde die Disko eröffnet, und einige StipendiatInnen atmeten erleichtert auf, weil die klassische Tanzmusik („..nichts für mich..“) von moderneren Rythmen abgelöst wurde.

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Ein grosser Dank an alle Gäste und Freunde von START die durch ihr Kommen und ihr Mitmachen diesen Ball zu einem unvergesslichen Erlebnis machten!
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Bedanken müssen wir uns auch beim Ballkomittee für die Planung (Lisa, Bogdan, Jaspal, Luna, Güli, Korollus und Asif), dem Eröffnungs- und EinlagetänzerInnen fürs Vorbereiten und Üben, den ModeratorInnen (Ara und Güli) und allen Stipis  und Alumni,  die unter der Koordination von Katrin Triebswetter (Projektkoordinatorin START-Wien) beim Vorbereiten, bei der Dekoration, beim Fotostand, bei der Kassa oder Garderobe bzw. beim Aufräumen mitgeholfen haben.
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Bis zum nächsten Mal!

Anbei die Links zu den

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Ballfotos

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Fotostandfotos

Und hier noch ein kurzes Interview, das Korollus, START-Wien Stipendiat und Mitorganisator des Balles, der Crespo Foundation anlässlich
des Balles gegeben hat:

Drei Fragen an Korollus Melek, START-Wien-Stipendiat

Korollus Melek war im Vorbereitungs-Komitee für den diesjährigen START Wien-Ball,
der am vergangenen Wochenende im Casino Baumgarten rauschend gefeiert wurde.

1. Was haben Sie als erstes gedacht, als Sie erfahren haben, dass Sie an einem klassischen Ball teilnehmen werden?
»Einerseits war ich verwirrt – ich war noch nie auf einem Ball, das ist nicht so mein Ding. Andererseits war das eine START-Veranstaltung und ich fühle mich bei START sehr gut aufgehoben: das gilt insbesondere auch für die Veranstaltungen. Meine Erwartungen waren also recht hoch angesetzt! Da kommen immer Leute zusammen, die einfach gut gelaunt sind… und wenn die Leute stimmen, stimmt auch die Veranstaltung – egal, ob es ein Fußballspiel ist, eine Diskussionsveranstaltung oder eben ein Ball.«

2. Was verbinden Sie mit diesem Ereignis, welches Angebot, welche Werte?
»Es ist für niemanden aus unseren Kulturkreisen üblich, auf einen Ball zu gehen. Insofern war es eine wunderbare neue Erfahrung. Etwas sehr Tolles, Klassisches – es hilft, sich in die österreichische Kultur zu integrieren. Unter uns gibt es ja auch viele Leute, die den Schulball lieben.
Und wir haben viel geprobt! Leider konnte ich nicht dabei sein, weil ich zu dieser Zeit im Ausland war. Ich habe mir aber vorgenommen, einen Kurs zu machen, damit ich nächstes Jahr den Cha Cha tanzen kann.«

3. Beschreiben Sie kurz den besten Moment des Abends!
»Schwer zu definieren … es gab so viele! Ein Highlight war auf jeden Fall die James Bond – Einlage, die kam direkt nach dem Walzer – was für ein Kontrast! Die Musik von James Bond wurde eingespielt. Eine Gruppe von uns Stipendiaten tanzte dazu, und irgendwann hoben alle Frauen die Hände in die Luft und riefen „JAMES!“. Das hat mich sehr geflasht.«

http://www.crespo-foundation.de/aktuell.html

Kunstbegeisterte StipendiatInnen erkunden Kunsthistorisches Museum in Wien

Letzten Sonntag nach dem START-Wien Ball besuchten einigen Stipis aus Oberösterreich, Salzburg und Wien gemeinsam am Vormittag, frisch und voller Elan und ohne jegliche Anzeichen des Schlafmangels der vorherigen Nacht, das
Kunsthistorische Museum.Nach einem kurzen Photoshoot vor dem Museum, unter anderem mit Maria-Theresia ging‘s dann ab zur Führung. Unsere Museumsbegleiterin führte uns die von ihr persönlich als wichtigsten empfunden Werke alter Meister vor, angefangen bei Paul Peter Rubens über Caravaggio bis zu Guiseppe Arcimboldo. Sogar auf eine Rarität wies sie uns hin, ein kaum A5-Formatgroßes Selbstbildnis von Sofonisba Anguissola, ganz recht einer Malerin.

Ausgestellt sind zurzeit etwa 1000 Bilder während 9000 in Lagern darauf warten an die Reihe zu kommen. Zu jedem Bild gab es geschichtliche oder mythologische Hintergründe die man erkannte oder, wenn nicht, über die spekulieren konnte. Das ließ das Herz von Kunst-, Geschichte- und/oder Kunstgeschichteliebhabern höher schlagen.
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Zur Abrundung des Ausfluges ging es dann noch zum Italiener auf Pizza und Pasta. (Bericht START-Stipendiatin Leila)
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Studienberatung für START-Österreich!

Am 14.2 fand in den Räumlichkeiten des Österreichischen Integrationsfonds die START-Studienberatung für StipendiatInnen aus Wien, Salzburg, Oberösterreich und Vorarlberg statt.
Nach einer kurzen Einführung über die Möglichkeiten der Studienfinanzierung konnten sich die 32 Jugendlichen bei den START-Alumni – also ehemaligen StipendiatInnen die bereits maturiert haben und studieren, über die unterschiedlichsten Studienrichtungen informieren. Unterstützt wurden die START-Alumnis  vom START-Team und Freunden von START, die Einblick über Studienrichtungen gaben, die von den Alumni nicht abgedeckt werden konnten. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Folgende „Stationen“ wurden angeboten:

  • Raumplanung
  • Physik, Mathematik
  • Maschinenbau
  • Grafik / Studium an Kunstunis
  • Medizin
  • VWL / Jus
  • Politikwissenschaften/ Jus
  • Publizistik
  • Psychologie
  • IBWL / Wirtschaftsrecht
  • Pharmazie
  • Architektur
  • Biologie
  • Soziologie
  • Soziale Arbeit
  • Biochemie

Wir verraten nicht welche Stationen am meisten Interesse anziehen konnten 🙂
Nach vielen beantworteten Fragen und Diskussionen ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.

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Infotag beim Salzburger Roten Kreuz!

 „Für jeden die passende Jacke …?!“

…gibt’s beim Roten Kreuz. Ob das wirklich so ist, wollten die Salzburger START-StipendiatInnen genauer wissen und haben sich am 14.02.2014 beim Landesverband Salzburg über Möglichkeiten des sozialen Engagements, die Tätigkeitsfelder und Grundsätze der Hilfsorganisation informiert.

Warum und seit wann es das internationale Rote Kreuz überhaupt gibt, wo der Unterschied zwischen Neutralität und Unparteilichkeit – zwei von insgesamt sieben Grundsätzen – liegt, erklärte Werner Nini ganz zu Beginn des Besuches. Er ist der stellvertretende Dienstellenleiter, seit fast 20 Jahren beim Roten Kreuz und führte die Salzburger StipendiatInnen nicht nur durch die Rot Kreuzzentrale sondern auch durch die Geschichte der Organisation selbst. „Das Rote Kreuz wird vielfach mit dem Rettungsdienst in Verbindung gebracht. Viele der über 2.000 aktiven Freiwilligen in Salzburg arbeiten aber auch im Besuchsdienst, der Katastrophenhilfe, dem Blutspendedienst, halten Erste-Hilfe Kurse ab, ja sogar in der Administration engagieren sich einige.“, erklärte Herr Nini. Er selbst habe auch als freiwilliger Rettungssanitäter angefangen und gerät ins Schwärmen, wenn er über seine aktiven Zeiten als Sanitäter spricht. „Die Tätigkeit als Sani gibt einem so viel! Man kriegt so viel zurück von den Menschen und weiß, dass man etwas Sinnvolles geleistet hat. Auch der Zusammenhalt unter den Freiwilligen ist so groß!“, erklärt er. Über 3.000 Salzburgerinnen und Salzburger wurden bisher zu RettungssanitäterInnen ausgebildet.

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Die StipendiatInnen überraschte vor allem die hohe Zahl der freiwilligen MitarbeiterInnen die ohne jedes Entgelt jährlich über 80.000 Stunden im Sinne der Menschlichkeit leisten. Dazu meint Stipendiatin Bouschra „Ich wusste nicht, dass sich das Rote Kreuz in so vielen Bereichen engagiert. Faszinierend, dass so viele freiwillige Helfer und Sanitäter teilweise auch ohne jegliche Bezahlung tätig sind!“ und Stipendiatin Shabnam ergänzt, „Ich möchte mich auch engagieren, man muss bereit sein, freiwillig Hilfe zu leisten. Ich war überrascht, dass so viele Menschenfreiwillig mitmachen.“ Einen Blick durfte die Gruppe auch in die Kommandozentrale werfen und den Mitarbeitern beim entgegennehmen und weiterleiten von Notrufen über die Schulter schauen. Auch ein Rettungswagen samt Testnotruf konnte hautnah erkundet werden. Zum Abschluss ging es noch in die historische Schatzkammer, das winziges Museum des Roten Kreuz Salzburg, mit vielen alten Schautafel, originalen Verbandskästen, medizinischen Geräten, Uniformen und Krankentragen.

Die Salzburger START-StipendiatInnen bedanken sich bei Herr Nini für den interessanten, informativen und auch lustigen Vortrag und bei Frau Wintersteller für die freundliche Koordination des Besuches.

Hier einige Statements von StipendiatInnen:

Bao-Yen:               Ich wusste auch nicht, dass es so viele Bereiche gibt, in denen sich die freiwilligen Helfer engagieren. Ich habe viel Neues erfahren und fand es sehr interessant.

Qamile:                 Die Geschichte des Roten Kreuzes fand ich sehr interessant. Auch der internationale Dienst des Roten Kreuzes war neu für mich. Allgemein sehr faszinierend.

Miri:                         Ich bin fasziniert von der Arbeit, die das Rote Kreuz österreichweit und auch international leistet. Die freiwilligen Helfer sind dabei sehr wichtig und ich bin jetzt auch motiviert und möchte mich auch engagieren. (Vielleicht zusammen mit Rachana, im Seniorenwohnheim). Herr Nini hat den Vortrag und die Führung sehr interessant und auch lustig gestaltet.

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Presseinformation – Aufnahmezeremonie START-Salzburg

Bericht START-Begrüßungsfeier 2014 – Wirtschaftskammer Salzburg 23.01.2014

Tanz den Mozart!

START-Salzburg begrüßt den vierten Jahrgang. Acht neue StipendiatInnen wurden am 23. Jänner 2014 in der Wirtschaftskammer Salzburg feierlich ins START-Stipendienprogramm aufgenommen. Auch in diesem Jahr gestalteten die StipendiatInnen das Programm selbst. Ganz nach START-Tradition wurde dabei viel gesungen, auch gejodelt und getanzt.

START-Salzburg wächst: Bao Yen, Qamile, Habibulhaq, Suzana, Emre, Boschra, Dialeta und Ambika heißen die Neuzugänge. Sie kommen aus dem Kosovo, Vietnam, Afghanistan, der Türkei, Marokko und Indien. Alle sind gut in der Schule, wollen Matura machen, engagieren sich sozial und konnten die START-Jury von sich überzeugen. Zur feierlichen Zeremonie in der Wirtschaftskammer Salzburg erschienen nicht nur Eltern, Lehrer und Freunde auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur waren dabei.

Jugend- und Migrations-Landesrätin Mag.a Martina Berthold betonte in ihrer Rede, dass sie fasziniert ist mit welchem Engagement und Selbstbewusstsein die jungen Frauen und Männer den Bildungsweg einschlagen. „Gute Bildung ist die Basis für selbstbestimmtes Leben und hilft mit kritischem Blick in unserer Gesellschaft zu leben. Besonders unterstütze ich das Ziel des START Programmes, die StipendiatInnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern, ihre Talente zu stärken, Verantwortung zu übernehmen und sie für die bewusste Mitgestaltung unserer Gesellschaft zu qualifizieren.“

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Gastgeber Dr. Manfred Pammer stellvertretender Direktor der Wirtschaftskammer hielt fest: „Die Wirtschaftskammer Salzburg ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs, der Offenheit und Vielfalt. Deshalb passt auch das START-Stipendienprogramm mit seinen derzeit 21 Teilnehmern aus zwölf Nationen von Afghanistan über Nigeria bis Vietnam gut hierher. In der WKS werden nicht nur wirtschaftliche, sondern immer wieder auch gesellschaftliche Themen diskutiert und in Angriff genommen. Eines dieser Themen ist die Integration von Menschen, die aus anderen Ländern zu uns nach Salzburg gekommen sind und hier eine neue Heimat suchen bzw. gefunden haben.“

Von den vielfältigen Talenten der Salzburger StipendiatInnen konnten sich die Gäste an diesem Abend überzeugen. Mit einem zümpftigen Jodler des START-Chors wurde das Programm eröffnet. Neo-Stipendiatin Bao Yen trug ein Lied über ihre Heimat Vietnam am Klavier vor. Mit Handschlag und Urkunde ihrer Patinnen und Paten wurden die Neuen schließlich ins START-Programm für engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund aufgenommen. Vorbilder sollen sie sein für andere Jugendliche, ihre Chancen durch Bildung verbessern und ihre Talente einsetzen in der Gesellschaft, gab ihnen Stifterin und START-Patin der ersten Stunde Katharina Turnauer per Videobotschaft noch mit. Als Abschluss und Highlight des Abend präsentierten die frischgebackenen StipendiatInnen Tänze aus Mozarts Zeit in Originalköstümen. Unterstützung erhielten sie dabei von Musikern und Tanzexperten des Mozarteums.

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Weitere Fotos finden sie in unserem Fotoalbum der Veranstaltung

Hier ein Videobeitrag über die Veranstaltung von der Wirtschaftskammer Salzburg:

Mehr Infos zu START unter: www.start-stipendium.at

Was ist START-Salzburg?

Das START‐Stipendium richtet sich an talentierte, sozial engagierte, motivierte SchülerInnen, die als BotschafterInnen gelungener Integration zu Vorbildern und ImpulsgeberInnen einer offenen und toleranten Gesellschaft heranwachsen. START unterstützt Jugendliche mit Migrationshintergrund, die die Oberstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule oder eine berufsbildende höhere/mittlere Schule besuchen und die Matura anstreben.

Derzeit befinden sich 21 Jugedliche aus zwölf Nationen (Indien, Vietnam, Nigeria, Kosovo, Türkei, Marokko, Bangladesch, Kroatien, Serbien, Bosnien, Ukraine und Afghanistan) im START-Salzburg Programm. Sie haben sich im Vorfeld einem umfangreichen Bewerbungsverfahren gestellt und wurden schließlich von einer fünfköpfigen Jury ausgewählt bestehend aus Paten und VertreterInnen der fördernden Einrichtungen ausgewählt. Bei der Auswahl der zukünftigen StipendiatInnen achtete die Jury besonders auf das individuelle Engagement und auf die soziale Situation, in der sich die Jugendlichen und ihre Familien befinden.

Wie wird gefördert?

START bietet den Jugendlichen eine bewährte Mischung aus finanzieller Unterstützung, Weiterbildung, Weiterentwicklung, persönlichem Coaching, Gruppenerfahrung, Kunstprojekten uvm.

Ideelle Förderung:

– mehrtägige Bildungsseminare
– Seminare zur Studien- und Berufswahl
– Exkursionen zu Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen
– Auslandsexkursionen
– Individuelles Coaching & Mentoring

Materielle Förderung

– Monatliches Bildungsgeld (100.- Euro/Monat)
– Möglichkeit für Zusatzförderung (750.- Euro/Jahr)
– PC-Ausstattung

START Österreich

START Österreich, das sind derzeit 98 aktive StipendiatInnen und 78 engagierte Alumni/ae, die ihre Wurzeln in über 40 Nationen haben. Zusammen bilden sie die START-Österreich Gemeinschaft in Wien, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich.

START wurde erstmals 2006 von der Crespo Foundation in Wien initiiert:
Heute fördert die Stiftung gemeinsam mit Partnern und Paten 39 Stipendien in Wien.
55 AbsolventInnen haben die Matura erfolgreich absolviert und engagieren sich weiterhin im  START-Alumni Verein.

2009 kam das START-Stipendienprogramm dank der Initiative des Ehepaars Dearstyne mit ihrer Piz Buin Ausbildungsstiftung nach Vorarlberg.

2010 legten das Land Salzburg, die Katharina Turnauer Stiftung und das Bundesministerium für Inneres den Grundstein, um das Programm in Salzburg zu starten. Derzeit werden 21 StipendiatInnen unterstützt,  es gibt bereits 7 erfolgreiche AbsolventInnen des Programms.

Seit 2013 gibt es das START-Stipendienprogramm auch in Oberösterreich mit Unterstützung der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und des Landes Oberösterreich.

START-Salzburg Projektkoordination
Elisabeth RAMP, Bakk. Komm
Mirabellplatz 9/3
5020 Salzburg
+43 (0) 680/222 8059
ramp@start-stipendium.at

START-Salzburg ist eine Initiative des Bundesministeriums für Inneres, des Land Salzburgs – Abteilung Migration, der Katharina Turnauer Privatstiftung und steht unter der Schrimherrschaft von Integrationsminister Sebastian Kurz.

Folgende Partner unterstützen START-Salzburg: Land Salzburg, Katharina Turnauer Privatstiftung, Bundesministerium für Inneres, Wirtschaftskammer Salzburg, Hypo Landesbank Salzburg, Salzburg AG, Familie Castelbajac, Industriellenvereinigung Salzburg, Rotary Club Salzburg Land