START-Oberösterreich im Chinesischer Nationalcircus

Fünf Oberösterreich START-Stipis und Landeskoordinatorin Magdalena Rainer haben sich am 7. April in Linz getroffen um die chinesische Kultur und den berühmten internationalen Zirkus kennenzulernen. Mit der Westbahn in Wels angekommen, stiegen wir in ein Taxi ein und fuhren Richtung Welser Messe, wo der Zirkus stattfand. Am Anfang stellten sich alle auf Chinesisch vor, was wir natürlich nicht verstanden haben, der letzte Akrobat hatte sich auf Deutsch vorgestellt, womit die Aufführung auch anfing.

Zum 25 jährigen Jubiläum des CHINESISCHEN NATIONALCIRCUS wartet das Ausnahmeensemble aus dem Reich der Mitte unter Führung des deutschen Produzenten Raoul Schoregge mit einem neuen Programm auf. Im Mittelpunkt steht die Weltmetropole SHANGHAI als Inbegriff des Wandels Chinas zur Neuzeit. [Shanghai Nights – der Zauber Chinas zwischen gestern und heute]

Sensationell ist die scheinbare Aufhebung der Schwerkraft in den Augen des Betrachters und die gelebte Einheit von Körper, Geist und Seele kann gleichermaßen als Synonym für chinesische Artistik gelten. In der Aufführung haben wir alles gesehen, von jonglieren, Kunststücke mit Vasen, Tischen, Einrädern und Schüsseln bis zu Tänzen. Ort des Geschehens war ein Raum, der einer Symbiose aus dem klassischen Teehaus, einer Bar einer Opiumhöhle und einem Varieté der 40er Jahre in Shanghai gleicht. Alle Artisten wurden Gäste und Bedienstete dieses Etablissements und alle notwendigen Requisiten waren schon da, weil sie als Bestandteil des alltäglichen Lebens auf natürliche Art & Weise schon im Bühnenbild integriert waren. So passierten nun die akrobatischen Wunder einfach im Spiel und ohne jede marktschreierische Ankündigung.

Ich war davor noch nie bei einer Zirkusvorstellung und das erste Mal mit einer international bekannten Show zu beginnen, war ziemlich aufregend für mich. Das Bühnenbild und die Show haben meine Vorstellungen übertroffen. Es war sehr künstlerisch und verleitet zum Staunen und es ist den Besuch auf jeden Fall Wert.

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Bericht: START-Stipendiatin Fulya Demirbas

Vom Versailler Vertrag bis zum Mauerfall

Vorbereitungsworkshop für die diesjährige Berlin Exkursion am 29.09.2014

Hintergrundwissen ist für das anspruchsvolle Programm der alljährlichen Berlin-Exkursion „politische Bildung“ gefragt. Damit die START-StipendiatInnen aus Oberösterreich und Salzburg viele interessante Erfahrungen sammeln und Eindrücke verarbeiten können, fand am 29. März 2014 im Salzburger START Büro ein ganztägiger Auffrischungsworkshop statt.

Gemeinsam mit Mag. Alexander Prenninger, Historiker und freier Mitarbeiter des Ludwig Bolzmann Instituts, wurden Eckpfeiler und Fakten zum Nationalsozialismus wiederholt. Auch auf die Situation in Österreich und Ereignisse in Salzburg wurde dabei genau eingegangen. Historische Quellen wie Plakate, Postkarten, Filmausschnitte sowie Wahlergebnisse konnten die StipendiatInnen unter die Lupe nehmen.

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Am Nachmittag führte Universitätsprofessorin und START-Patin des Rotary Club Salzburg Land Dr. Barbara Wolf-Wicha durch die Geschichte der DDR bis zur Vereinigung mit der Bundesrepublik. Dr. Wolf-Wicha verbindet nicht nur persönlich viel mit der Stadt. Lange Jahre verfolgte sie die wechselvolle Geschichte Berlins aus nächster Nähe als Kultur Attaché’ im Auftrag der Republik Österreichs und schreibt derzeit ein Buch darüber.

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PRESSEINFORMATION: START-Oberösterreich schreibt aus: zehn Stipendien für Jugendliche mit Migrationshintergrund

START-Oberösterreich schreibt aus: zehn Stipendien für Jugendliche mit Migrationshintergrund

Bis 31. Mai 2014 bewerben – Unterstützung auf dem Weg zur Matura

Alle Kinder und Jugendlichen sollten gleiche Bildungschancen haben. Viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sind jedoch auf ihrem Bildungsweg aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt. Oft haben sie zudem das Potenzial, aber nicht die Möglichkeit, eine AHS, BMS oder BHS zu besuchen und die Matura erfolgreich abzuschließen. Das Stipendienprogramm START-Oberösterreich unterstützt solche jungen oberösterreichischen Schülerinnen und Schüler, indem es ihnen Schlüsselqualifikationen für ihre schulische und berufliche Laufbahn vermittelt und sie durch die Schulzeit begleitet.

Jetzt werden die Stipendien für das Schuljahr 2014/2015 ausgeschrieben. Bis 31. Mai 2014 kann man sich auf www.start-stipendium.at informieren und auch die Bewerbungsunterlagen downloaden. Bei Fragen kann man die START-Oberösterreich Projektkoordinatorin, Dipl.-Päd. Mag. Magdalena Rainer, auch persönlich per Telefon oder E-Mail (Kontaktdaten auf www.start-stipendium.at) kontaktieren.

 Wer eines der heißbegehrten Stipendien von START-Oberösterreich bekommen will, muss einige Voraussetzungen mitbringen:

* Besuch einer AHS oder BHMS-Oberstufe in Oberösterreich, mindestens zwei, idealerweise drei Jahre vor der Matura
* gute schulische Leistungen (Notendurchschnitt 1 bis 2,5)
* Leistungsvermögen und Motivation
* gesellschaftliches bzw. soziales Engagement (z. B. Redakteurin der Schülerzeitung, Klassensprecherin u. Ä.)
* Teamgeist und soziale Kompetenz
* ein starkes Persönlichkeitspotenzial
* mindestens ein Elternteil hat nicht Deutsch als Muttersprache
* mangelnde finanzielle Unterstützungsmöglichkeit durch die Eltern

Neben fehlenden finanziellen Mitteln, beengten Wohnverhältnissen, zeit- und energieraubenden Aufgaben in der Familie (z. B. Betreuung der kleineren Geschwister) und fehlender Unterstützung durch die Eltern ist auch das unzureichende Netzwerk ein Grund, warum lernfreudige Jugendliche keine Chance haben, die Matura zu machen.

START-Oberösterreich öffnet den jungen Menschen Türen

Die Initiative START unterstützt Stipendiatinnen und Stipendiaten über mehrere Jahre – sowohl in materieller, als auch ideeller Hinsicht, unabhängig von Nationalität, Religionszugehörigkeit und Aufenthaltsstatus. Das monatliche Bildungsentgelt in Höhe von 100 Euro und ein Laptop sollen dabei helfen, die laufenden Kosten für den Schulbesuch abzudecken. Noch wichtiger aber ist die ständige Begleitung und Betreuung der Jugendlichen. So gibt es bei START-Oberösterreich Bildungsangebote, die ergänzend zur Schulausbildung wirken und auch die Persönlichkeitsbildung positiv beeinflussen. Es werden Bildungsseminare, Workshops, Exkursionen sowie Beratungen zur Studien- und Berufswahl und zur Lebensplanung angeboten. Wesentlich sind auch der regelmäßige Austausch mit Mentorinnen und Mentoren und die Vernetzung mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

START in Oberösterreich und Österreich

In Österreich gibt es START derzeit in Wien, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Für die Mitfinanzierung des Programms, insbesondere für die Gründung von START-Stipendienprogrammen in weiteren Bundesländern, und für die Übernahme zusätzlicher Stipendien werden weiterhin Förderer in Österreich gesucht.

START-Oberösterreich ist ein Projekt der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich und des Landes Oberösterreich, welches gemeinsam mit weiteren österreichischen Partnern – darunter dem BMI – umgesetzt wird. In Oberösterreich werden heuer bereits zum zweiten Mal Stipendien an engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund vergeben. Die Bewerbungsfrist für das Schuljahr 2014/2015 läuft noch bis 31. Mai 2014.

Nähere Informationen unter www.start-stipendium.at

Fotos

Fotos werden auf Anfrage von der genannten Kontaktperson gerne zugesendet.

Kontakt START-Oberösterreich

Dipl.-Päd. Mag. Magdalena Rainer
Projektkoordinatorin START-Oberösterreich
M: +43 680 112 50 20
rainer@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

Graffiti-Workshop „Dahoam in Oberösterreich“

Am Samstag, dem 22. März 2014 haben wir, im Sinne des Wettbewerbs „Dahoam in Oberösterreich“ unsere Pläne, die wir im Februar erarbeitet haben, ausgeführt. Schon früh morgens trafen wir uns putzmunter in der Kunstuni Linz.
Am Anfang haben wir besprochen, wie wir die Aussage unserer Bilder in ein paar Worten verfassen könnten und sobald wir diese hatten, ging es mit den Schablonen los.

Mit Photoshop wurden die Fotos so bearbeitet, dass sie nur noch schwarz-weiß waren, dann druckten wir sie aus, klebten sie auf Karton und schnitten sie stundenlang mit Stanley-Messern aus. Das war mit Abstand der mühseligste Teil des ganzen Projektes.

Während dem Ausschneiden wollten viele schon aufgeben, doch wir schafften es fertig zu werden und konnten endlich mit dem Sprayen anfangen. Dafür gingen wir zu einer Wand die an der Donau steht, wo man natürlich legal sprayen darf.

Das war das Highlight des Tages! Wir bekamen alles super erklärt und durften auch die ganze Zeit selbst sprayen. Obwohl keiner von uns das jemals zuvor gemacht hatte, denke ich, dass sich das Ergebnis sehen lässt. Außerdem finde ich, dass wir gut dargestellt haben wie wir uns die Zukunft in Oberösterreich für Personen mit Migrationshintergrund vorstelle.

Ich hatte noch nie so viel Spaß beim Erarbeiten einer solch wichtigen Frage und bin mehr als froh, bei diesem Workshop dabei gewesen zu sein!

Bericht: START-Stipendiat Elias Doppler

Wie vereinbart trafen wir uns am Samstagmorgen bei der Kunstuniversität Linz. In Saal der Abteilung Malerei und Graphik angekommen, haben wir unseren Workshopleiter – Graffitikünstler Gernot Pollak – kennengelernt. Gleich zu Beginn haben wir 3 Fotos ausgewählt, die bereits beim Erarbeitungsseminar im Februar gemacht wurden.

Diese 3 Fotos wurden mit einem Grafikprogramm bearbeitet und einzelne Teile wurden dann schwarz-weiß auf A4-Blätter ausgeruckt und aufgelegt.

In der Zwischenzeit haben wir uns mit aussagekräftigen Sätzen bzw. Wörtern oder Slogans befasst, die unsere grafische Botschaft noch unterstreichen sollten. Wir einigten uns auf die zwei Aussagen: „geh hoam“ und „i bin dahoam“.

Dann aber auch war die Mittagspause angebrochen, wo sich jeder von auf einen Pizza freuen durfte, die von unserer
START-Betreuerin – Magdalena bestellt wurde.

Anschließend haben wir aus diesen Fotos mit Hilfe von Schablonen ein Graffiti erstellt. Leider hat uns dies aber viel Zeit gekostet, und daher haben wir den Aufwand ein wenig einschränken müssen, indem wir bei einem Foto eine untergeordnete Stelle wegnahmen.

Nach dem harten Arbeit an all mit dem Graffiti, haben wir die Schablonen und sonstige Unterlagen zu einer echten Graffitiwand neben der Donau getragen.

Dort angekommen war das Sprayen am START. Unser erfahrener Graffitikünstler Gernot Pollak, gab uns Hinweise wie man die Wände richtig besprüht uns sonstige Hinweise zu Farben und Technik. Auch ein paar Zuschauer haben sich einen Platz auf die Tribüne genommen und waren neugierig auf unser Vorhaben. Dann ging’s LOS! Jeder von uns durfte sprühen, und es machte sehr viel Spaß dabei und auch Fotos wurden zwischendurch geschossen.

Schlussendlich ist auch der Abend angebrochen und zu guter Letzt sind wir dann fertig geworden. Jeder von uns war begeistert und verblüfft von unserer kreativen Darstellung.
Persönlich ich war mehr als überrascht weil ich am Anfang kaum dachte, dass wir es so umsetzen könnten, wie wir uns das vorstellten.

Ich bedanke mich für diesen netten Tag, an dem ich begeistert und mit einem Lächeln nach Hause fuhr.
Hoffentlich stehen wir bei der Preisverleihung des Kreativwettbewerbs des ÖIF, ganz oben.

Daumen drücken heißt’s ! 

Bericht: START-Stipendiat Ajub Muskeew

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START StipendiatInnen besuchen das neue Außenministerium und Österreichs größte Bildungsmesse BEST

START StipendiatInnen besuchen das neue Außenministerium und Österreichs größte Bildungsmesse BEST.

Am Freitag den 07. März hatten START StipeniatInnen aus Wien, Salzburg und Oberösterreich die Gelegenheit das neu strukturierte Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten – kurz Bmeia – genau unter die Lupe zu nehmen. Drei Vertreter des Ministeriums standen ihnen dabei ganze zwei Stunden lang Rede und Antwort. Fragen zu Themen wie „Was ändert sich in der Integrationspolitik?“, „Gibt es neue Ansätze in der Asylpolitik?“ oder „Ist das Abkommen von Dublin fair und verhalten sich die EU-Mitgliedsländer solidarisch?“ und „Welche Rolle spielt Österreich bei den Vermittlungsversuchen in der Ukraine?“ wurden dabei ausführlich diskutiert.
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Wir danken Herrn Dr. Markus Benesch, Herrn Gesandten Mag. Martin Weiss sowie Herrn Mag. Michael Girardi für ihre Zeit und die spannenden Einblicke.

Hier der Eindruck von START-Wien Stipendiatin Josipa zu der Veranstaltung: 

„Nach einer allgemeinen Präsentation, die uns über die Aufgaben und Pflichten dieser Abteilung des Ministeriums erzählte, wurde die Fragerunde eröffnet. Aller Anfang ist schwer; so erging es einigen von uns vielleicht auch, da man nicht genau wusste, wie direkt, wie präzise man sich ausdrucken sollte und was man überhaupt fragen konnte. Dennoch sah man nach einer Zeit immer mehr Hände in der Luft und die Themen Migration in Europa, die aktuellen Konflikte in der Ukraine und die österreichische Situation, sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft, wurden stark diskutiert. Bei diesem Interesse und Engagement war schon mit einer Verzögerung zu rechnen. Schließlich ging das Treffen dem Ende zu und sowohl das Ministerium, als auch die Stipendiaten wandten sich zufrieden dem kleinen Buffet zu.“

Gut ausgeschlafen und vor allem informationshungrig ging es für die StipendiatInnen am Samstag den 08.03.2014 dann zu Österreichs größter Bildungsmesse BEST,  um sich Rat und Orientierung im Ausbildungsjungel zu verschaffen. Gezielt wurden Stände von Unis und Fachhochschulen angesteuert, Experten mit Fragen gelöchert, aber auch gustiert was es sonst noch für Ausbildungsmöglichkeiten gibt, an die vielleicht gar nicht gedacht wurde.
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Mechanz Kabir, START-Stipendiatin aus Salzburg berichtet über die beiden Veranstaltungen:

„Freitag, 7. März 2014; 12:50 – die letzten Stipendiatinnen und Stipendiaten trudeln am Hauptbahnhof in Salzburg an, zur Begrüßung werden Umarmungen verteilt und dann geht’s auch gleich zum Bahnsteig um mit Zug nach Wien zu fahren. In Linz steigen die OberösterreicherInnen zu, die im Zug ebenfalls herzlich begrüßt werden, da man auch sie schon vermisst hat, obwohl es bei gerade mal zwei Wochen her ist, dass man ein ganzes Wochenende gemeinsam verbracht hat. Während der Zugfahrt steigt auch die Vorfreude aufs Programm in den kommenden Tagen: ein Besuch im Außenministerium und nach einer erfolgreichen Studienberatung vor drei Wochen ein Abstecher zur Messe für Beruf, Studium (BeSt)
In Wien angekommen, heißt es schnell zum Hostel, einchecken, Koffer ins Zimmer und schon wieder weiter, zumal man im Außenministerium erwartet wird. Vor dem Außenministerium wird man von den schon dort versammelten Wiener StipendiatInnen mit der nächsten Runde herzlicher Begrüßungsumarmungen empfangen. Doch auch dies ist nicht von langer Dauer, da man bald ins Ministerium hineingebeten wird. Im Ministerium wird sogleich um Verständnis gebeten, dass der Außenminister Kurz nicht anwesend sein könne, da er auf Grund der drastischen Situation in der Ukraine zu internationalen Konferenzen müsse. Obwohl man sich schon eine Begegnung mit dem Außenminister gefreut hatte, ist die Tatsache, dass er nicht hier ist natürlich verständlich und nachvollziehbar. Es gibt trotzdem eine kurze Präsentation darüber, was das Außenministerium macht, wie viele hier beschäftigt sind und was sich änderte und ändern wird. Die Vorstellung des neuen Zuständigkeitsbereichs des Außenministeriums, der Integration, fließt in eine offene Fragerunde über, bei der jede und jeder Antwort auf die diversesten Fragen bekommt. Dann geht’s noch für ein Abschlussfoto in den Marmorsaal, wo auch die Geschichte des Saales selbst erläutert wird.Nach diesem informativem Abend und einem Abendessen geht es bald ins Bett, da für den nächsten Tag auch ein Vormittag voller neuer Informationen geplant ist. Ein Besuch der BeSt steht nämlich auf dem Plan.

Nach dem Frühstück wird ausgecheckt und man fährt zur BeSt, wo sich jedeR individuell über ihren/seinen weiteren Schulweg informiert. Nach weiteren 3 ½ Stunden Informationen, hilfreichen Beratungen und vollen Taschen mit Broschüren, gewappnet für die richtige Studienwahl, heißt es Abschied von den WienerInnen nehmen, da es wieder zurück nach Linz bzw. Salzburg geht.
Nach diesem turbulenten Wochenende mit den StipendiatInnen freut man sich aber schon aufs Nächste!“

Bericht vom START-Österreich Bildungsseminar

Wie jedes Jahr im Februar versammelten sich alle START-Österreich StipendiatInnen zum 2-tägigen Bildungsseminar am Anfang des 2.Semesters.
Die insgesamt 95 StipendiatInnen absolvierten in 9 Gruppen dem START-Curriculum folgend diese Seminare bzw. Workshops:

  • Bewerbungstraining (2 Gruppen)
  • Gruppenmoderation/Prozessbegleitung
  • Gruppe & Konflikt (2 Gruppen)
  • Wissenschaftliche Textarbeit
  • Zeit & Selbstmanagement (2 Gruppen)
  • Bühnenpräsenz/ selbstbewusstes Auftreten

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Am ersten Abend organisierten die StipendiatInnensprecherInnen die schon traditionelle „Bundesländerchallenge“, bei denen die Jugendlichen in 4 unterschiedlichen Wettbewerben
ihre Kraft, ihre Geschicklichkeit, ihren Geschmackssinn, Ihre Verwandlungskünste und ihre Muskelkraft unter Beweis stellen mussten.
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Samstag abend spielte Zuzana Dallosová (START-Wien) für uns auf der Geige den ersten Satz des Violinkonzerts in e-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es gab Standing ovations für die beeindruckende Vorstellung!
Im Anschluss wurde als Vorbereitung für die Auslandsexkursion politische Bildung nach Berlin  der Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni gezeigt.
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Bericht vom 3. START-Wien Ball

Am Samstag den 15.2.2014 fand im Casino Baumgarten zum dritten Mal der mittlerweile schon traditionelle START-Wien-Ball statt. Vorbereitet und geplant von StipendiatInnen, Alumni und dem START-Team stand der Ball dieses Jahr unter dem Motto „Casino Royale“.

Aus allen START-Bundesländern (Wien, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich) kamen START-StipendiatInnen angereist um beim START-Wien Ball dabei zu sein. Und sie brachten auch einige Überraschungen mit!

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Um 19.00 Uhr konnten wir die ersten Gäste begrüssen und gegen 20.00 Uhr wurde der Ball feierlich von Vereinsobmann Dr. Aslak Petersen eröffnet. Das Eröffnungskomittee aus StipendiatInnen und Alumni zog zu den Klängen der Fächerpolonaise in den Ballsaal ein und präsentierte die Fledermausquadrille von Johann Strauss.

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Als Überraschungseinlage kam nach Ende der Quadrille nicht  der traditionelle Walzer, sondern einige Paare tanzten zu James-Bond-Musik einen flotten Cha-Cha-Cha!

Dann hiess es „Alles Walzer“ und die Tanzfläche begann sich schnell zu füllen. Dank der im Rahmen des START-Programms veranstalteten Tanzkurse, und ermutigt von den vielen tanzenden Ballgästen, trauten sich viele StipendiatInnen auf das Parkett und hatten offensichtlich viel Spass.

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Die Salzburger StipendiatInnen präsentierten um 22.00 Uhr mittelalterliche und barocke Gruppentänze, bei denen im Anschluss alle Ballgäste eingeladen waren mitzumachen –  und so ausprobieren konnten wie in früheren Jahrhunderten getanzt wurde.
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Ein Höhepunkt des Balls war sicher die Publikumsquadrille (fast) um Mitternacht bei der rund 40 Paare mittanzten. Mit einer Tanzeinlage von START-Oberösterreich wurde die Disko eröffnet, und einige StipendiatInnen atmeten erleichtert auf, weil die klassische Tanzmusik („..nichts für mich..“) von moderneren Rythmen abgelöst wurde.

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Ein grosser Dank an alle Gäste und Freunde von START die durch ihr Kommen und ihr Mitmachen diesen Ball zu einem unvergesslichen Erlebnis machten!
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Bedanken müssen wir uns auch beim Ballkomittee für die Planung (Lisa, Bogdan, Jaspal, Luna, Güli, Korollus und Asif), dem Eröffnungs- und EinlagetänzerInnen fürs Vorbereiten und Üben, den ModeratorInnen (Ara und Güli) und allen Stipis  und Alumni,  die unter der Koordination von Katrin Triebswetter (Projektkoordinatorin START-Wien) beim Vorbereiten, bei der Dekoration, beim Fotostand, bei der Kassa oder Garderobe bzw. beim Aufräumen mitgeholfen haben.
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Bis zum nächsten Mal!

Anbei die Links zu den

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Ballfotos

START-Wien-Ball_2014-Portraitsfotos
Fotostandfotos

Und hier noch ein kurzes Interview, das Korollus, START-Wien Stipendiat und Mitorganisator des Balles, der Crespo Foundation anlässlich
des Balles gegeben hat:

Drei Fragen an Korollus Melek, START-Wien-Stipendiat

Korollus Melek war im Vorbereitungs-Komitee für den diesjährigen START Wien-Ball,
der am vergangenen Wochenende im Casino Baumgarten rauschend gefeiert wurde.

1. Was haben Sie als erstes gedacht, als Sie erfahren haben, dass Sie an einem klassischen Ball teilnehmen werden?
»Einerseits war ich verwirrt – ich war noch nie auf einem Ball, das ist nicht so mein Ding. Andererseits war das eine START-Veranstaltung und ich fühle mich bei START sehr gut aufgehoben: das gilt insbesondere auch für die Veranstaltungen. Meine Erwartungen waren also recht hoch angesetzt! Da kommen immer Leute zusammen, die einfach gut gelaunt sind… und wenn die Leute stimmen, stimmt auch die Veranstaltung – egal, ob es ein Fußballspiel ist, eine Diskussionsveranstaltung oder eben ein Ball.«

2. Was verbinden Sie mit diesem Ereignis, welches Angebot, welche Werte?
»Es ist für niemanden aus unseren Kulturkreisen üblich, auf einen Ball zu gehen. Insofern war es eine wunderbare neue Erfahrung. Etwas sehr Tolles, Klassisches – es hilft, sich in die österreichische Kultur zu integrieren. Unter uns gibt es ja auch viele Leute, die den Schulball lieben.
Und wir haben viel geprobt! Leider konnte ich nicht dabei sein, weil ich zu dieser Zeit im Ausland war. Ich habe mir aber vorgenommen, einen Kurs zu machen, damit ich nächstes Jahr den Cha Cha tanzen kann.«

3. Beschreiben Sie kurz den besten Moment des Abends!
»Schwer zu definieren … es gab so viele! Ein Highlight war auf jeden Fall die James Bond – Einlage, die kam direkt nach dem Walzer – was für ein Kontrast! Die Musik von James Bond wurde eingespielt. Eine Gruppe von uns Stipendiaten tanzte dazu, und irgendwann hoben alle Frauen die Hände in die Luft und riefen „JAMES!“. Das hat mich sehr geflasht.«

http://www.crespo-foundation.de/aktuell.html

Kunstbegeisterte StipendiatInnen erkunden Kunsthistorisches Museum in Wien

Letzten Sonntag nach dem START-Wien Ball besuchten einigen Stipis aus Oberösterreich, Salzburg und Wien gemeinsam am Vormittag, frisch und voller Elan und ohne jegliche Anzeichen des Schlafmangels der vorherigen Nacht, das
Kunsthistorische Museum.Nach einem kurzen Photoshoot vor dem Museum, unter anderem mit Maria-Theresia ging‘s dann ab zur Führung. Unsere Museumsbegleiterin führte uns die von ihr persönlich als wichtigsten empfunden Werke alter Meister vor, angefangen bei Paul Peter Rubens über Caravaggio bis zu Guiseppe Arcimboldo. Sogar auf eine Rarität wies sie uns hin, ein kaum A5-Formatgroßes Selbstbildnis von Sofonisba Anguissola, ganz recht einer Malerin.

Ausgestellt sind zurzeit etwa 1000 Bilder während 9000 in Lagern darauf warten an die Reihe zu kommen. Zu jedem Bild gab es geschichtliche oder mythologische Hintergründe die man erkannte oder, wenn nicht, über die spekulieren konnte. Das ließ das Herz von Kunst-, Geschichte- und/oder Kunstgeschichteliebhabern höher schlagen.
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Zur Abrundung des Ausfluges ging es dann noch zum Italiener auf Pizza und Pasta. (Bericht START-Stipendiatin Leila)
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