Studienberatung Start- Österreich

Am Freitag den 10. Februar fand die alljährliche Studienberatung statt. Stipis, Alumni und Start- Freunde kamen aus allen Bundesländern zusammen, um sich über die verschiedenen Studienrichtungen zu informieren. Es gab einen Jus und Wirtschaft Raum, einen für Naturwissenschaften und Medizin und einen für Geistes- und Kulturwissenschaften, Technik und Kreatives. Es gab wirklich eine große Auswahl und für jede/n war etwas dabei.

Die 30 Alumni tauschten mit den interessierten Stipis Nummern aus, um auch fortlaufend für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen und den ein oder anderen auch mal zu einer Vorlesung mitzunehmen.

Sogar ein Farbfilm wurde gegen einen Schwarzweißfilm getauscht. Da die Grafikdesign-StudentInnen immer nur mit Farbe fotografiert und der Vorarlberger-Stipi immer nur mit Schwarzweiß, beschlossen sie, das jeweils andere mal zu probieren und sich dann darüber auszutauschen. Dann kamen noch 20 Pizzakartons und wir konnten noch alle gemeinsam essen, bevor alle zurück nach Hause oder in ihre Hostels gingen, um sich für den Start-Wien Ball am nächsten Tag auszuschlafen. Danke für alle Studierenden, die sich Zeit genommen haben dabei zu sein und die Stipis, die aus allen Bundesländern angereist sind, um zuzuhören und hoffentlich ganz viel mitzunehmen!

START-Niederösterreich auf dem Eis

Die START-Jugendlichen aus Niederösterreich haben die Semesterferien genutzt um sich zum Eislaufen zu treffen. Stipendiatin Rushana Zhalilakhunova berichtet:

Am Dienstag in den Semesterferien haben wir einen sehr spannenden und lustigen Tag in St.Pölten im Sportzentrum verbracht – wir waren Eislaufen. Wir hatten sehr viel Spaß dabei und jede/r konnte seine Kenntnisse zeigen. Manche von uns können sehr gut Eislaufen. Ein Bursch ist das erste Mal in seinem Leben auf Schlittschuhen gestanden und wir haben ihm geholfen, dass er ein wenig Eislaufen lernt.

Gestern war ein sehr schöner und interessanter Tag mit START Niederösterreich.

START-Niederösterreich hat Tanztalent!

Dalia Al-Wardi berichtet vom START-Niederösterreich Tanzkurs:

Am 28. Januar 2017 haben START-Jugendliche aus Niederösterreich einen ganz besonders schönen Tag in Wien verbracht. Wir hatten Tanzkurs und das war einfach sehr schön und lustig und es hat wirklich viel Spaß gemacht.

Wir haben viele Tänze kennengelernt z.B Walzer, Cha cha cha und Lindy Hop. Jetzt sind wir bereit auf den START-Wien Ball zu gehen und mit euch zu tanzen!

Wir danken Parsa von START-Wien für die Unterstützung und hoffen, dass wir einen tollen Ball mit euch allen haben werden!

 

START zu Besuch bei T-Mobile

Mit „Juhu!“ wurde die START-Gruppe zu Beginn der Besichtigungstour in unserer Patenfirma T-Mobile begrüßt. Die 15 START-StipendiatInnen aus Ober- und Niederösterreich und Salzburg bekamen am 20. Jänner 2017 die Gelegenheit den Firmensitz der T-Mobile – das „T-Center“ – zu erkunden.Frau Stefanie Leschnik empfing die Gruppe und führte sie durch das T-Center. Die StipendiatInnen bestaunten das architektonische Meisterwerk des österreichischen Architekten Günther Domenig und tauchten ein in die Welt von T-Mobile. Frau Leschnik stellte die Firmenphilosophie vor, erzählte uns Wissenswertes rund um das Thema Handy & Co und ließ keine Frage unbeantwortet.

Im Anschluss durften die StipendiatInnen einen Blick in den Business-Kundendienst werfen, wo sie erfuhren, wie ein Callcenter funktioniert, welche Technik dahinter steckt und welchen Service die Kunden erwarten dürfen.

Eine T-Mobile-Mitarbeiterin bot den wissbegierigen Jugendlichen dann noch eine Informationsstunde rund um das Thema „Bewerbung“ an. Über „Do´s and Don´t´s“ im Bewerbungsprozess berichtete die HR-Spezialistin. „Authentisch bleiben“ und „Sucht euch einen Job der zu euch passt“ – das gab sie den Jugendlichen auf ihren Weg mit.

Neben vielen den Infos rund um Telefonie und Internet, Netzabdeckung und Kundendienst, wurden den StipendiatInnen auch Einblicke in Marketingstrategien und Personalphilosophien gegeben. Interessante Diskussionen entstanden auch rund ums Thema „Internet of Things“, was sicher unsere Zukunft immens verändern wird. Was bereits schon Gang und Gebe ist: Gegenstände, die Internet verwenden, um Daten zu liefern oder Bestellungen aufzugeben, Drohnen, die Lieferungen zustellen, künstliche Intelligenz und lernende Maschinen. -Wer weiß, vielleicht ruft uns in Zukunft auch schon unser Kühlschrank an, wenn er droht leer zu werden?START-Österreich bedankt sich herzlichst für die tolle Führung und den engagierten Beitrag der T-Mobile-Mitarbeiterinnen!

 

 

   

Einblicke in die Verpackungsproduktion – Werksbesichtigung bei Constantia Teich

Am 5. Jänner 2017 um 11 Uhr traf ein Bus mit 22 START-StipendiatInnen aus Wien, Nieder- und Oberösterreich  bei Constantia Teich in Weinburg (NÖ) ein um mehr über den Standort des START-Paten Constantia Flexibles zu erfahren und sich vor Ort ein Bild von der Produktion von Verpackungsmaterialien zu machen.

Constantia Flexibles unterstützt  österreichweit seit diesem Schuljahr 20 Jugendliche im Rahmen des START-Stipendienprogramms für engagierte SchülerInnen mit Migrationsgeschichte.

Dr. Gerald Hummer, General Manager von Constantia Teich, nahm sich Zeit für die Jugendlichen, stellte in einem spannenden Vortrag die Tätigkeitsbereiche der Firma vor und erklärte die Produktionsschritte, die vor Ort durchgeführt werden. Denn in dem traditionsreichen Werk werden zahlreiche flexible Verpackungen für verschiedene Produkte großer Firmen der Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie sowie Pharmakonzerne hergestellt.

Nach einer kurzen Stärkung teilten sich die StipendiatInnen in zwei Gruppen auf und machten sich auf den Weg zur Werksbesichtigung. Dafür war allerdings ein kleiner Garderobenwechsel in die entsprechende Sicherheitskleidung notwendig. Ausgestattet mit Stahlkappenschuhen, Schutzmänteln und Haarnetzen betraten wir schließlich mit unsren Führern die großen Produktionshallen. Hier beeindruckten tonnenschwere Aluminiumwalzen, verschiedene Druckverfahren, zahlreiche Maschinen, welche die Verpackungen in verschiedene Formen bringen und einfach die Masse an produzierten Joghurtdeckeln, Tierfutterverpackungen und vielem mehr.

Mit rund 900 MitarbeiterInnen, die größtenteils im Schichtbetrieb arbeiten, ist Constantia Teich ein großer Arbeitgeber in der Region und bietet spannende Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Lehrberufen. Manche Jugendlichen nutzten gleich die Chance um sich über ein mögliches Praktikum in den Sommermonaten oder Lehrstellen-Möglichkeiten zu informieren.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Gerald Hummer für die interessante Firmenpräsentation, bei unsren beiden Führern für die vielen spannenden Infos zu den verschiedenen Produktionsschritten und bei Eva Mitteröcker für die Organisation des Besuchs!

Alle Bilder: (c) Constantia Teich AG

Abduls Engagement bei der Wasserrettung

Mein Name ist Abdul Razak Fakhouri. Ich bin 17 Jahre alt, stamme aus Syrien und bin im März 2015 nach Österreich gekommen. Ich wohne mit meiner Familie in St. Pölten und bin START-Stipendiat des ersten Jahrgangs in Niederösterreich. Schon in Damaskus war ich ein begeisterter Schwimmer und Wasserball-Spieler. Ich bin durch meinen Vater zu diesem Sport gekommen, weil er Tormann im Nationalteam und auch Schwimmer und Rettungsschwimmer war.

Im März 2015 bin ich in St.Pölten mit zwei Zielen angekommen: die Matura und dass ich die Aufnahmeprüfung für die Medizinische Universität schaffe. Ich war lange auf der Suche nach einem Wasserballverein in St. Pölten, aber leider habe ich nichts gefunden. In der Zwischenzeit habe ich Fußball gespielt um fit zu bleiben und dann bin ich auf die Wasserrettung aufmerksam geworden. Noch im Herbst habe ich den Helfer- und den Retter-Schein bei der Wasserrettung gemacht. Jetzt bin ich schon über ein Jahr bei der Wasserrettung und es macht mich sehr glücklich, dass ich dort so viele nette Leuten kennengelernt habe.

Eine tolle Notärztin bei der Wasserrettung hat mich auf die Sanitäter-Ausbildung beim Roten Kreuz aufmerksam gemacht und mir den Notärzte-Stützpunkt im KH St. Pölten gezeigt. Das hat mich sehr begeistert, weil ich schon immer Notarzt werden wollte.

Im Juli 2016 hatte ich einen Praktikumsplatz bei der Wasserrettung in St. Pölten am Ratzersdorfer See. Gleich in der ersten Woche hatte ich die ersten zwei Einsätze. Ich war sehr froh, dass ich sehr gut ausgebildet war und wir alles vorher geübt hatten. Meine Reaktion war so schnell! Ein junger Mann, den ich aus dem Wasser geholt habe, musste sogar wiederbelebt werden. In der zweiten Woche habe ich auch einen Einsatz am Viehofner See gehabt. Die letzten zwei Wochen gab es Gott sei Dank keine schweren Einsätze mehr. In dieser Zeit habe ich gespürt wie wichtig das Ehrenamt ist, weil ich vielen Menschen helfen konnte.

Bei der Wasserrettung und beim Roten Kreuz lernte ich auch, dass viele Menschen sich freiwillig engagieren für andere – weil gemeinsam sind wir stärker! Gleichzeitig merkte ich, dass bei uns in Syrien die Freiwilligkeit in der Gesellschaft fehlt und ganz wenige Menschen sich freiwillig engagieren. In Syrien hatten wir nämlich keine Rettungs-Organisationen, wo man sich als Privatperson freiwillig engagieren kann. In Syrien erlebte ich viele akute Situationen, wo die Leute ernsthaft Beistand benötigten. Sie haben aber keine Versorgung bekommen und mussten alles selbst machen. Ich konnte auch nichts machen außer zusehen, weil ich sehr jung war.

Im Oktober 2016 wurde das erste Mal in Niederösterreich der Henri Freiwilligenpreis vom Roten Kreuz und Club Niederösterreich verliehen an Menschen, die sich in verschiedenen Bereichen freiwillig engagieren. Ich war als eine von drei Personen in der Kategorie „Jugend unter 30“ nominiert und habe den Preis auch gewonnen. Das hat mich sehr gefreut und auch motiviert!

Ich engagiere mich weiterhin bei der Wasserrettung und beim Roten Kreuz und mache gerade die Sanitäter-Ausbildung. Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Eltern und den Leuten bedanken, die mir etwas beigebracht und mich unterstützt haben – und ganz besonders bei der österreichischen Wasserrettung St. Pölten.

(c) Titelbild: KURIER/Johannes Weichhart

START-Niederösterreich in der Weihnachtsbäckerei

Am 11. Dezember trafen sich die Jugendlichen von START-Niederösterreich zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in Wien. Das Zusammentreffen wurde aber auch produktiv genutzt um Kekse zu backen – als weihnachtliches Dankeschön an unsre Paten und UnterstützerInnen.

Fleißig wurden Zutaten abgemessen, Keksteige geknetet, ausgerollt und ausgestochen und Marzipankugeln gerollt und verziert. Der Backofen war im Dauereinsatz und bald verbreitete sich der köstliche Duft von Prager Keksen, tschetschenischen МИНУТКА, Pistazien-Zitronen-Keksen, Schokoladenkeksen und vielen mehr.

Kekse backen und verzieren kann ganz schön anstrengend sein und so haben sich alle zu Mittag ihre Pizza redlich verdient.

Zu guter Letzt wurden auch noch Weihnachtskarten geschrieben um unsren Paten und UnterstützerInnen Danke zu sagen und ihnen Wünsche für Weihnachten und das neue Jahr zu schicken.

Adventzauber in Schönbrunn

Am Sonntag waren eine kleine START-Niederösterreich-Delegation am Adventmarkt in Schönbrunn um ein Konzert des Chors „Stimmbänd“ zu hören, bei dem START-Niederösterreich Landeskoordinatorin Stefanie Moshammer mitsang.

Neben der Tätigkeit  als lautstarker Fanclub, besichtigten wir noch vor dem Konzert  den Schlosspark, und lernten einiges über die Geschichte von Schloss Schönbrunn und ihren Bewohnern. Dank Kinderpunsch und heisser Schokolade trotzten wir der Kälte und erfreuten uns gemeinsam an der Musik und der der vorweihnachtlichen Stimmung.

 
Fein war´s!