Besichtigung der Müllverbrennungsanlage Spittelau

Wo landet unser Hausmüll? Warum ist die Mülltrennung wichtig? Ist die thermische Behandlung des Abfalls umweltfreundlich? Jede/r von uns stellt sich diese Fragen oft, denn jede/r von uns setzt sich für den Klimaschutz ein und demnach Müll vermeiden möchte. Wir hatten das Glück, dass uns diese Fragen ausführlich beantwortet wurden.

Am 26.09.2019 besuchten die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Wien die Müllverbrennungsanlage Spittelau, wo Herr Wudy, Mitarbeiter der Wiener Energie uns herzlich begrüßt und sofort in den 14. Stockwerk hingeführt hat. Während sich Herr Wudy uns vorgestellt hat, konnten wir den wunderschönen Ausblick genießen.

Es wurden uns einiges zur Geschichte des Gebäudes erzählt. Die Anlage Spittelau wurde von 1969 bis 1971 errichtet bis im Jahr 1987 ein Brand große Teile der Müllverbrennungsanlage zerstörte. Aufgrund der Lage und der Fernwärme-Technik musste die Anlage neu aufgebaut werden. Der Umweltaktivist und Künstler Hundertwasser hatte den Auftrag, die Anlage zu gestalten. Hundertwasser identifiziert sich durch die goldene Kugel auf dem Schlot, bunte Fassaden und grünen Anlagen.

Laut Herr Wudy ist die Verbrennung von Müll nicht die beste Möglichkeit, weil der Restmüll oft nicht richtig getrennt ist. Aufgrund dessen entstehen verschiedene Gase bei der Verbrennung. Sie werden glücklicherweise filtriert. Sehr wichtig zu wissen ist, dass die Anlage Spittelau das AKH und ca. 50.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgt. Schließlich durften wir uns den 7.000 Kubikmeter großen Abfallbehälter, wo die angelieferten Abfälle zwischengelagert werden, ansehen. Ein Greifarm bringt den Müll zu den Müllöfen, damit es verbrannt wird, di Anlage ist ständig im Betrieb. Am Ende des Spazierganges durch die Anlage sind wir zu einem Erlebnisraum gekommen, wo wir ein außergewöhnliches Gruppenfoto erstellt haben.

Wir wissen jetzt genau, dass wir die abgelaufenen Medikamente in die Apotheke bringen sollen. Die Batterien, Möbelstücke und technische Geräte gehören nicht in den Restmüll. Öl aus der Fritteuse wird nicht in den Waschbecken ausgeleert! Wir wissen jetzt wie eine Müllverbrennungsanlage funktioniert und wie sehr wichtig sie für die Stadt Wien ist. Danke Herr Wudy und Wien Energie!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

Der Besuch von Müllverbrennungsanlage Spittelau, die eine von drei thermischen Abfallbehandlung Wien Energie ist, war eine gute Idee, denn wir die Möglichkeit hatten, vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage und die Geschichte des künstlerisch gestalteten Gebäudes, von Friedenreich Hundertwasser von einem dort netten Tourguide zu erfahren. Dank
ihm habe ich das Gebäude von innen und außen gesehen und vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage gelernt. Es hat mich sehr gefreut dabei teilgenommen zu haben. -Sakaria