„Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen“

Lukas Gabsi, START Stipendiat und Verbundsprecher berichtet von seinem sozialen Engagement:

„Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen“, so stand es schon in der Bibel in Sprüche 11:25 und so wird es auch bleiben, denn anderen Menschen zu helfen ist ein Grundinstinkt des Menschen und sollte der Menschlichkeit zuliebe nicht unterdrückt werden. Im Gegenteil, dieser Grundinstinkt sollte von jedem Einzelnen von uns ausgebaut und verbessert werden, nur so können wir alle für eine bessere Welt sorgen, anstatt uns nur zu beschweren, was gerade schief läuft. Es fängt bei jedem Einzelnen von uns an. Es müssen keine großen Aktionen sein, es reicht schon eine am Boden liegende Aluminiumdose aufzuheben oder einer älteren Person im Bus/Zug den Sitzplatz anzubieten. Man muss nicht in den Hinduismus konvertieren und an Karma glauben und leben, um dieses Prinzip zu verstehen. Wenn jemand gut zu mir ist, werde ich auch gut zu ihm sein.

Mein Name ist Lukas Gabsi, ich bin 17 Jahre alt und komme aus Lauterach in Vorarlberg. Ich besuche derzeit die HTL Dornbirn im Zweig Wirtschaftsinformatik und trete nächstes Jahr zur Matura an. Ich bin stolz sagen zu können, dass ich trotz einer 42h-Woche in der Schule noch Zeit finde, meinen Hobbys, dem sozialen Engagement und meiner Rolle als Verbundsprecher nachzukommen.

Seit Anfang 2017 gebe ich den 4 Flüchtlingskindern Zain, Dana, Sahar und Sima Nachhilfe in Deutsch und verbringe meine Zeit mit ihnen. Wir treffen uns jede Woche und machen zusammen Hausaufgaben, lernen Deutsch oder spielen einfach Spiele.

Ich bin durch das Gemeindeamt der Gemeinde Lauterach auf diese Stelle aufmerksam geworden, da sie auf der Suche nach freiwilligen Helfern waren. Ich habe dieses Angebot dankend angenommen, da es für mich eine Chance ist Flüchtlingen zu helfen und ihnen gleichzeitig meine Werte zu vermitteln.

Mein Ziel ist nicht nur ihnen Deutsch beizubringen und sie zu integrieren, sondern ihnen auch noch ein Verständnis für unsere Welt, unsere Stellung und Verantwortung hier, und unseren Zusammenhalt näher zu bringen. Wir alle sind dafür verantwortlich, was auf unserem Planeten passiert und sollten deshalb auch aktiv anderen Menschen helfen.