Plädoyer vor 130 Gästen: Gleiche Chancen durch Bildung!

Feierlicher Start für unsere zwölf neuen Vorarlberger Stipendiat/innen

„Bewahren Sie sich die Bildung auch in ihrem Herzen“… so die motivierenden Worte der Dornbirner Stadträtin, Marie Louise Hinterauer, gleich zu Beginn des Abends.  Kopf und Herz wurden während des gestrigen Programms, das vor allem von START-Stipendienempfänger wunderbar gestaltet wurde, öfters angesprochen.  Die offizielle Aufnahme von zwölf neuen Stipendiat/innen, 8 Buben und vier Mädchen – war Anlass dafür , dass ca. 130 Gäste der Einladung in die inatura Dornbirn folgten – Familienmitglieder, Lehrpersonen, Paten, Politiker. Der eine oder andere START-Alumni hat die Feier auch spontan beehrt – zur großen Freude der START-Gemeinschaft, die es nun bereits seit sieben Jahren in Vorarlberg gibt.

Das Programm war reich an Einlagen und wichtigen Sätzen. Es werden auch Taten darauf folgen!

Zaker, Stipendiat, der mit 15 Jahren eine risikoreiche Flucht aus Afghanistan Richtung Europa gewagt und überlebt hat, ruft in seiner Rede auf, dass der Optimismus immer stärker sein soll als die Umstände. Mit dem Aufruf an alle Anwesenden: „Nichts kommt teurer als keine Bildung“  beendete er seine sehr persönliche Ansprache.

Die Flüchtlingsströme  bzw. das Schicksal der Flüchtlinge, von der wir alle momentan ganz unterschiedlich betroffen sind  lassen auch die START-Familie nicht kalt. „Wir müssen unsere Stipendiat/innen losschicken. Sie haben teilweise  ähnliche Erfahrungen gemacht. Sie können v.a. die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge u.a. auch mit ihren Sprachkenntnissen dort abholen, wo sie nun mit großer Angst stehen – in einem unbekannten Land. Sie sollen helfen, ihre neue Heimat – das Ländle, Österreich – besser zu verstehen. William Dearstyne kündigte damit eine START-Aktion für die nächsten Monate an.

Eine aufgeklärte und faire Gesellschaft ist u.a. Bedingung für faire Bildungschancen – so Dr. Mennel, START-Schirmherrin als Antwort auf die Gedanken von Zaker.

Der Abend war voller Wünsche, Glückwünsche und  „Utopien“ – so das verwendete Wort von Zaker. Es sollen wichtige Aktionen folgen – mit der Mithilfe aller START-Mitglieder … und auch der Unterstützung der anwesenden Gäste – jeder auf seine Weise.

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