START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

Rodelspaß am Golm im Montafon

Um ein bisschen mehr frischen Wind in die
START-Atmosphäre zu bringen und nicht immer den Schulalltag oder gar anderem
Stress ausgesetzt zu werden, hat sich START etwas ganz Besonderes einfallen
lassen. Einen gemeinsamen Rodel-Tag mit den Stipendiaten_Innen und der allzu
gut bekannten Cansu. Der Zweck dieser Veranstaltung war es, wie schon erwähnt,
einen angenehmen Tag zu veranstalten, der uns auch neue Energie tanken lässt.
So war es dann schließlich auch.

 Beginnend mit einer gemütlichen Fahrt mit der
Golmer Seilbahn zur Mittelstation, bereiteten wir unsere Schlitten und auch
unsere winterliche Ausstattung vollkommen vor. Die erste Anspannung war kaum zu
übersehen, jeder konnte es kaum erwarten die ersten Meter hinter sich zu
lassen. Kaum waren die ersten auf der Strecke, folgte einer nach dem anderen.
Auch gab es schon die ersten Unfälle und Karambolagen, jedoch schreckte dies
kaum jemand davon ab, weiter zu machen.

Nach einer langen, ausgiebig, amüsierten Rodelpartie war jeder Einzelne bzw. jedem Einzelnen bewusst, das nun etwas Essbares her muss. Das Essen gehen mit allen in einem kleinem, jedoch sehr gemütlichem Rasthäuschen rundete alles nochmals perfekt ab. Es gab viel Gelächter, einige Stories zu verzählen und auch Diskussionen, warum zum Beispiel Chino es nicht geschafft hat, auf der vorgegebenen Bahn zu bleiben.   Lange Rede kurzer Sinn:
Ein toller Tag, welcher uns allen auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.

Hier ein kurzer Videoeinblick 🙂

Ein Bericht von START- Stipendiat Christian

START ins neue Semester mit dem Bildungsseminar

Von 22.-24. Februar 2019 trafen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Geboten wurde wieder ein umfangreiches Programm an Seminaren und gemeinsamen Aktivitäten. Die Stipendiat*innen wurden je nach Bedarf, Schulart und Schulstufe auf verschiedene Seminare aufgeteilt, die am Samstag den ganzen Tag und am Sonntag Vormittag stattfanden. Folgende Seminare wurden angeboten: Sprechtechnik, Lerntechnik, Einführung in die vorwissenschaftliche Arbeit, Projektarbeit & Schreibtechnik, außerdem Gruppenmoderation sowie Mediation für die Maturant*innen.

Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Workshops:

Nachdem den ganzen Samstag fleißig gearbeitet und gelernt worden war, fand am Abend ein weiterer Höhepunkt statt: Die neuen Stipendiaten-Sprecher*innen wurden gewählt! Es gibt in jedem Bundesland ein Team aus zwei Sprecher*innen, deren Aufgabe es ist, die START Projektkoordinatorinnen zu unterstützen. Die neuen Sprecher*innen durften sich anschließend auch vor allen Stipendiat*innen präsentieren. Katrin Triebswetter, langjährige Landeskoordinatorin von START Wien, wurde mit einem spannenden Rückblick auf „10 Jahre START“ und einem Geschenk verabschiedet, da sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen hat. Der Abend fand bei Kartenspielen, Tischtennis und unterhaltsamen Gesprächen seinen Ausklang. Am Sonntag wurden zum Abschluss des Seminars die Zertifikate verteilt und nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Maturant*innen, für die dieses Bildungsseminar das letzte war.

Das Feedback unserer Stipendiat*innen:

„Mir hat das Sprechtraining gut gefallen. Ich habe bei diesem Seminar erfahren, wie man sicher auf der Bühne stehen kann und vor allem was „Erdung“(=Kontakt mit dem Boden, welcher uns hilft, mit stressiger Situation beim Reden oder Präsentieren) ist. Die Seminarleiterin war sehr nett und man kam mit ihr auch zurecht.” Sebastian (Vorarlberg)

„Das Bildungsseminar bei START bedeutet mir viel. Ich durfte zum zweiten Mal dabei sein und drei Tage lang eine unvergessliche Zeit mit meinen Freunden verbringen, aber auch neue Leute kennenlernen.
Abendprogramme mag ich, weil sie die Stipis näher zu einander bringen, außerdem sind sie sehr lustig. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Tanzen. Hier ist die Atmosphäre zwischen Stipis so gut, dass auch wenn du nicht tanzen kannst, machst einfach mit. Einführung der Vorwissenschaftlichen Arbeit war auch gut. Ich konnte andere wichtige Zitier regeln, die in meiner Schule nicht besprochen wurden, lernen und meinen Erwartungshorizont verbessern.“ Mahdi (Wien)

„Das Bildungsseminar ist eine von meinen Lieblingsveranstaltungen beim Start, da wir gleichzeitig uns weiterbilden können und uns mit unseren Freunden aus den anderen Bundesländern treffen. Mein Seminar war VWA und, weil ich mich jetzt schon mit der vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige war dieses Seminar sehr hilfreich. Ich freue mich sehr auf die nächsten Bildungsseminare.“ Fatimah (Niederösterreich)  

„Ich habe den Workshop Lerntraining besucht. Wir haben so viele Sachen gelernt und auch viele neue Informationen bekommen. Der Workshop war sehr gut, lustig und hilfreich. Ich habe gelernt, wie ich besser lernen kann und wie ich meine Pausen einteilen kann. Außerdem habe ich erfahren, dass ich nach dem Lernen mich nicht mit dem Handy ablenken soll, sondern einfach zur Ruhe kommen soll. Ich bedanke mich bei START für diese Möglichkeit.“ Omaima (Salzburg)

„Ich habe beim Sprechtraining teilgenommen und habe gelernt, wie ich meinen Körper aktivieren kann, um möglichst präsent auf der Bühne zu sein und um deutlich reden zu können. Ich fand die Kursleiterin echt gut, und fand das Seminar zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Einfach toll!” Franciszek (Vorarlberg)

„Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich habe einen VWA-Workshop besucht, der mir sehr in der Schule geholfen hat und ich konnte auch mit meiner vorwissenschaftlichen Arbeit anfangen.“ Eishah (Salzburg)

„Abgesehen von verschiedenen Methoden zum Lernen, wie man sie am effektivsten anwendet und Zeitmanagement, die wir beim Bildungsseminar besprochen und gelernt haben, hatten wir auch viel Zeit, um lustige Erinnerungen mit allen Stipis aufzubauen.
Freundschaften, Vertrauen, Glückseligkeit, neues Wissen, Lächeln und Zusammenarbeit sind nur einige der prägenden Dinge, mit denen die Stipis das Bildungshaus Schloss Puchberg wieder verlassen haben.“ Viola (Oberösterreich)

„Am 23 und 24 Februar hatte ich die Gelegenheit durch Start an dem Seminar „Einführung in der VWA“ teilzunehmen. Hier wurden uns Zetteln mit den wichtigsten Informationen gegeben. Mithilfe diesen, können unsere Fragen bezüglich VWA sehr schnell beantwortet werden. Bei der Bearbeitung dieser Zettel konnten wir zahlreiche Fragen stellen, die alle unsere Unklarheiten gelöst haben. An diesem Seminar haben wir an unseren Erwartungshorizont gearbeitet als auch an dem Inhaltsverzeichnis. Dieses Seminar nahm uns die Angst vom Schreiben weg und ermutigte uns zum Schreiben.“ Karmina (Oberösterreich)

„In meinem ersten Bildungsseminar habe ich an den Workshop „Lern-training“ teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gelernt habe. Außerdem habe ich erfahren, was es bedeutet, ein Ziel zu haben und wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr informativ, hilfreich, interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg unterstützen. “ Ebtisam (Oberösterreich)

„Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, weil ich gedacht habe es wird mir gar nicht helfen aber doch war es sehr informative und hilfreich denn ich habe dank unser Betreuerin(Lehrerin), endlich meine Erwartung hoeizont fertig geschrieben und zwar ein neues Thema für die VWA gefunden, ein Thema der mich betroffen hat. Ich habe dort auch unterschiedliche Möglichkeiten zum zitieren gelernt und war ein bisschen erleichtert. Außerdem haben wir auch VWA Beispiele angeschaut und ich habe die passenden Literatur gefunden. Danke für allen die diesen Seminar organisiert haben und mit gemacht haben.“ Khlod (Niederösterreich)

START-Salzburg Jahresausklang mit Light Painting Workshop

Einen fröhlich Abend in der Vorweihnachtszeit verbrachten die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 21. Dezember 2018 bei Gesellschaftsspielen, mitgebrachten Köstlichkeiten und einem spannenden Light Painting Workshop. Malen mit Licht in der dunklen Jahreszeit – Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten ließen das Jahr 2018 kreativ ausklingen und zauberten sich ihr eigenes Feuerwerk!

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

„Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.“ (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen“ (Balqiz – Wien)

„Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg“ (Shehab – Wien)

„Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.“ (Sebastian – Vorarlberg)

„Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.“ (Jian – OÖ)

„Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte“ jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.“
(Taha – NÖ)

„Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll“
(Meysam – Salzburg)

 

We do not say goodbye, we say see you soon

Traditionell jedes Jahr werden unsere Maturanten zu einem Abschiedsessen von unseren Stiftern Bill und Maude zu ihnen nach Hause eingeladen! Neben dem köstlich hausgemachtem Essen trifft man sich zusammen um die vergangen Jahre Revue passieren zu lassen und sich über die Zukunft jedes Einzelnen zu unterhalten.

„Wir hatten ein sehr nettes und angenehmes Mittagessen zusammen! So eine nette und erfolgreiche Gruppe. Wir wünschen alle viel Glückwunsch Spaß auf ihre nächste Lebenslauf!“

– Maude und Bill

„Es hat mich sehr gefreut wir Bill und Maude für alle Alumnis ein Abschiedsessen organisiert haben. Dadurch hatte ich die Möglichkeit mich über die Zukunftswege der anderen Alumins informieren zu können und mich nochmal bei einem, gut zubereiteten Essen von Maude, zu verabschieden.“

– Lukas

„War echt warme Stimmung, habe mich richtig Wohlgefühlt. Es war schön zu sehen wie sich die beiden Mühe gegeben haben.“

– Cemil

„Es war schön wieder alle mal zusammen zu sehen und gemeinsam den Mittag zu verbringen.“

– Sinem

Dieses Jahr waren es 12 MaturantInnen, die wir erfolgreich vom START Stipendium verabschieden durften. Auch wir gratulieren Allen recht herzlich zur bestandenen Matura und wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre Zukunft!

 

Zarije Ademi als Fellow des Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship

START-Oberösterreich Stipendiatin Zarije Ademi konnte heuer, nach erfolgreicher Absolvierung der Matura, ihren Sommer in den USA verbringen. Dort nahm sie als Fellow am Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship, kurz: BFTF Austauschprogramm teil. Was sie in diesen vier Wochen erlebt hat schildet sie in diesem eindrucksvollen Bericht.

My American Adventure – Mein Sommer bei BFTF 2018

Ein Sommer, der mich geprägt hat wie kein anderer.

Am 30. Juni 2018 begann meine Reise in die USA. Die Tatsache, dass ich heuer die Ehre hatte Österreich als Fellow beim Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship zu repräsentieren, erschien mir immer noch wie ein Traum. Ich fing erst am Frankfurter Flughafen mein Glück zu realisieren, als ich auf die ersten Europäischen Fellows traf. Die Angst und die Aufregung waren sofort vergessen bei dem herzlichen und offenen Empfang am Gate und ich konnte schon die ersten Bekanntschaften machen. Insgesamt nahmen 56 Schüler aus 46 aus Europa und 10 aus den USA teil.

Nach einer anstrengenden Reise mit vielen Verspätungen erreichte unsere Gruppe endlich das Ziel. Wake Forest University in Winton-Salem, NC. Die Zeit- und Wetterumstellung machte uns Europäern ein wenig zu schaffen, doch auch das konnte man schnell ignorieren bei dem Empfang mit Pizza und Musik. Mein Abenteuer konnte nicht besser beginnen.

Die erste Woche verbrachten wir am Campus und besuchten schon die ersten Workshops wie Debattieren, Nachhaltigkeit und Aktivismus, welche von Lehrkräften der Universität gehalten wurden. Schon bereits da fing ich an die ersten Funken des sogenannten „Ben Spirits“ zu spüren. Um uns untereinander besser kennenzulernen organisierten unsere Mentoren Aktivitäten wie eine Olympic Games Night, 4th July Picknick und Zombies vs Humans. Das Picknick und das Global Village zählen zu meinen schönsten Erinnerungen der ersten Woche. Beim Global Village hatte jeder Fellow etwas aus seinem Heimatland mitgenommen und es wurden bei verschiedenen Ständen einzelne Länder präsentiert. Es wurde gelacht, getanzt und vor allem die bereits entstandenen Freundschaften gestärkt.

Am 07.07. reisten wir mit dem Bus nach Philadelphia und verbrachten dort und in Washington DC eine ganze Woche. Am Programm standen verschiedene Museen, Sightseeing und natürlich auch jede Menge Freizeit um auch individuelle Eindrücke von diesen beiden Großstädten zu bekommen. Natürlich beschäftigten wir uns ausführlich mit der Geschichte des Namensgebers unseres Programmes, Benjamin Franklin.

Ehe ich mich versehen konnte, waren wir schon bei der dritten Woche angelangt. Typisch für BFTF ist, dass jeder Fellow einer Gastfamilie zugeteilt wird, bei der er eine Woche verbringt, während weiterhin die Kurse am Campus besucht werden. Meine Gastmutter lebte etwas außerhalb von Winston-Salem an einem See. Schon am ersten Wochenende erlebten meine zwei Gastschwestern Valeria (Ukraine) und Jordan (North Carolina) und ich unser erstes kleines Abenteuer bei einer Bootstour auf dem See. An dieser Stelle möchte ich meiner Gastmutter Carol großen Dank aussprechen. Sie war stets darum bemüht uns verschiedene Facetten der amerikanischen Kultur sowohl bei Ausflügen als auch beim gemeinsamen Kochen zu zeigen. Neben dem Aufenthalt bei den Gastfamilien, standen wieder Workshops am Programm. In dieser Woche wurde der Fokus jedoch auf „Social Work“ und „Volunteering“ gelegt. Ich selbst hatte die Gelegenheit bei einer Second Harvest Food Bank freiwillig mitzuhelfen. Hier wurden überschüssige Lebensmittel aus Lebensmittelgeschäften sortiert und verpackt. Diese Pakete wurden dann an diverse Einrichtungen für Bedürftige oder einkommensschwache Familien verteilt. An einem anderen Nachmittag durfte ich in der Campus-Küche mithelfen, um für ein Kinderheim das Frühstück und Mittagessen zuzubereiten.

Die vierte und letzte Woche, verging schneller als jeder gedacht hätte. Jeder Fellow musste am Ende von BFTF ein Projekt präsentieren, welches er auch in seinem Heimatland nachverfolgen sollte. Die Workshops in dieser Woche konzentrierten sich auf für die Projekte hilfreiche Themen wie Fundraising, Advertising und Richtiges Planen. Die Mentoren standen uns tatkräftig zur Seite und halfen uns bei Schwierigkeiten und Fragen. Auch wenn es die kürzeste Woche war, war sie jedoch am intensivsten. Nach schlaflosen Nächten und viel Kopfzerbrechen absolvierten wir auch die letzte Challenge mit Bravour. Die Präsentationen wurden ein voller Erfolg und es entstanden dabei auch bemerkenswerte Projektideen.

Auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, war der Abschied gekommen. Nach einem Monat, voller Abenteuer, Reisen, gemeinsamen Leistungen und Erfahrungen wollte ich mich von diesen besonderen Menschen nicht trennen. BFTF hat uns alle zu einer großen Gruppe zusammengeschweißt, in der man sowohl für seine Stärken als auch Schwächen geschätzt wird. Auch wenn einem 30 Tage als eine äußerst kurze Zeit erscheinen, so genügte das um Freundschaften fürs Leben zu schließen. Jeder dieser 56 Fellows bereicherte mich als Person und Persönlichkeit und machte diesen Sommer zu einer unvergesslichen Zeit. Wie man so schön sagt, man sieht sich zweimal im Leben. So hoffe ich, dass es kein „Leb wohl!“, sondern viel mehr ein „Bis bald“ war.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir meine Teilnahme ermöglicht haben. Mein größter Dank gilt START-Stipendien Österreich und der US Embassy Vienna, ohne die meine Bewerbung gar nicht möglich gewesen wäre. Weiters möchte ich dem Department of State danken, die jährlich dieses außergewöhnliche Programm finanziell unterstützen und realisieren. Zu guter Letzt möchte ich mich auch den beiden Leitern, Alessandra und Ron Von Burg, und den Mentoren bedanken, welche uns rund um die Uhr betreut haben und stets um unser Wohlbefinden bemüht waren.