Bericht von der Wien-Tour

Bericht von Ceyda Molu und Kaan Sen über die von Wiener StitpendiatInnensprecherInnen organisierte „Bundesländertour“ während der Weihnachtsferien:

Die längste Reise für eine Veranstaltung bei START, fängt am 2. Jänner in Hörbranz, Vorarlberg um 6:44 an. Von Hörbranz nach Bregenz, von Bregenz nach Feldkirch, von Feldkirch nach Langen am Arlberg ging es 6 Stunden und 14 Minuten nach Wien Hauptbahnhof. Schon im Tirol hatten die „Gsiberger“ das erste Problem. Und zwar saßen sie auf dem falschen Plätzen und haben es nicht zugegeben, dass sie falsch gelesen haben. Nach langem wiedersehen, hatten wir während der ganzen Fahrt einiges zu Erzählen. Nach Salzburg Hauptbahnhof wirkte die Fahrt, wie eine Schlaftablette auf uns ein und wir fielen langsam, aber auch zugleich schnell in einen Tiefschlaf. Die Zugfahrt verging wie im Schlaf bis nach Wien Meidling.

Ankunft: Wien Hauptbahnhof. Nach einer, für die Vorarlberger, unvorstellbare Busfahrt, kamen wir in der Myrthengasse, bei unserem Hostel 1070 an. Mit der Begrüßung der Oberösterreicher checkten wir ein.

Erster Tag in der Bundeshauptstadt:
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lle waren müde und froh ein Bett zu sehen. Nach der üblichen Anreise durften wir auf den Shopping-Hotspot von Wien: Die Mariahilferstrasse. Zum Vergleich gibt es in Bregenz keinen einzigen H&M, auf der Mariahilfer hingegen gleich 3. Nach der Bummelei trafen wir uns alle, auch ein paar Wiener Stipis, in einem Pizzarestaurant. Nach den köstlichen Gerichten gingen wir zurück ins Hostel „1070“. Nachdem wir endlich den anstrengenden Tag überstanden hatten, chillten wir wir gemeinsam in unseren Zimmern.

Der kalte Sonntag:
Früh aufgestanden, geduscht, angezogen am Frühstückstisch. Après le petit déjeuner machten wir uns auf den Weg zum Technischen Museum. Für die Vorarlberger ist er der grosse Bruder von der Inatura. Sehr interessant war eine Rutsche, bei dem wir unsere Rutschgeschwindigkeit messen lassen konnten. Auch Fotos wurden geschossen. Danach waren wir auf dem Neujahrsmarkt beim Schloss Schönbrunn. Es fing gleich mit dem Gejammer an: Es ist soooo kalllllttttt ! Doch die Kälte schaffte es, uns zum Schweigen zu bringen. Am Abend gingen wir im Praterstern bowlen. Dort haben wir viele Wiener Stipis, aber auch Alumni, getroffen.

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Montag, ein Tag der Führungen:
Erneut standen wir im Dunklen auf und richteten uns für die Wirtschaftsuniversität her. Eine Atemberaubende Architektur. Wahrscheinlich die modernste Uni in ganz Österreich. Ein Campus mit einzelnen architektonischen Wundern. Ich denke ich vertrete die Meinung aller Stipis, wenn ich sage, dass das Hauptgebäude das schönste Bauwerk auf dem Campus ist. Bei der Führung erfuhren wir sehr vieles über die außergewöhnliche Architektur und etwas über die Studiengänge.
Dann ging es in die Innenstadt für eine Stadtführung. Alle waren froh als sie zu Ende ging, da die Kälte uns erneut mit minus Temperaturen zu „frozen Stipis“ gemacht hatte. Wir bereuten es jedoch nicht, die schönen Wahrzeichen zu sehen. Zum Beispiel der Stephansdom (wirklich nicht zu übersehen).
Am Abend war eine Vorstellung im größten Kino Österreichs, jedoch in seinem kleinsten Saal, auf dem Plan. Wir schauten „Er ist wieder da!“ an. Eine lobenswerte deutsche Filmproduktion.
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Dienstag – Tag der Politik:
wientour3Wir gingen in das Gebäude, wo die Gesetze Österreich gschrieben werden: das Parlament. Es ist nach dem Stil vom Vaterland der Demokratie erbaut worden. Wir liefen die Stiegen hoch, mit großer Aufregeung, doch dann bemerkten wir etwas ganz schlimmes: Falscher Eingang. Obwohl das Schild „Eingang ->“ nicht auf griechisch war, übersahen wir es.

Nach der bildungsreichen Führung im Parlament, war Vienna International Centre angesagt. „We are one“, dachte man sich, als man den Fahnengarten der UNO-City betrat. Auch wenn es im UN-Quartier nicht viel zu sehen gab, hatte man ein gutes Gefühl. Das Gefühl, als würde man ein Teil von etwas Großem zu sein. Was auch stimmte. Die ganze Führung wurde von einem sehr guten Guide, auf unser Wunsch, in Englisch gehalten.

Den Abend haben wir gemeinsam in der Lounge des Hostels verbracht. Mit den Klassikern, wie Flaschendrehen und „Wortspielen“. Leider haben die Wiener Stipis uns gegen 22.00 Uhr verlassen.

LAST DAY OF VIENNA:

Jeder packte seine/ihre sieben Sachen und verabschiedete sich vom Hostel. Auf ging es zum Hauptbahnhof. Dort verbrachten wir unsere letzten Minuten in Wien. Wir ließen uns in einem Café (nein, nicht im Starbucks) nieder und plauderten los.Die coolen Salzburgerinnen und OberösterreicherInnen fuhren früher als die VorarlbergerInnen mit der Westbahn heim. Drei aus dem Ländle wollten noch etwas für die lange Zugfahrt kaufen. Sie sahen nur das eine: „Interspar , im Südeingang“. Da sie keine weiteren Schilder sahen, packte einer den Kompass (auf seinem Handy) aus und zeigte mit den Händen die Richtung. Mit Erfolg standen sie vor dem Eingang.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Stipis, vor allem bei der organisierten START-Wien StipendiatInnensprecherIn Mahrukh, da sonst so eine „ur gute“ Tour nicht möglich wäre.